| Geburtsdatum | 29.12.1967 |
|---|---|
| Alter | 58 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Torpedo Kutaisi |
Dirk Schuster [Trainer]
28.12.2012 - 22:33 Uhr
10.12.2018 - 14:11 Uhr
Zitat von RWD-B2
Es wirkt auf mich als würden die Jungs definitiv kämpfen und alles probieren, allein es fehlt die spielerische Stärke.
Im Vergleich zu Frings oder Meier ist das hier definitiv besser. Erinnern wir uns an den letzten Winter. Da trotteten die Spieler ratlos über den Platz und am Ende kam sogar noch Frust auf, da muss man nur an das Spiel gegen Sandhausen denken.
Außerdem: Wer würde es denn jetzt besser machen, wer wären die Kandidaten ?
Schuster sollte definitiv nicht zur Disposition stehen und nach der Winterpause werden wir weiter sehen.
Auch ich hätte gerne weniger spielerische Armut und auch ich hätte lieber ein paar junge und wilde aus der Dritten Liga gesehen, die sich beweisen wollen und nicht abgehalfterte Erstligasternchen, für die Darmstadt wohl der Tiefpunkt ihrer Karriere darstellt.
Das mag in Liga 1 noch funktioniert haben, denn da waren auch wirklich Spieler dabei, die auch das Zeug hatten, sich nochmal zu beweisen.
Bei Medojevic, Boyd, Wurtz und Heller ist aber der Zug schon längst abgefahren und die bekommen nach Darmstadt auch nichts mehr besseres in die Hände
Es wirkt auf mich als würden die Jungs definitiv kämpfen und alles probieren, allein es fehlt die spielerische Stärke.
Im Vergleich zu Frings oder Meier ist das hier definitiv besser. Erinnern wir uns an den letzten Winter. Da trotteten die Spieler ratlos über den Platz und am Ende kam sogar noch Frust auf, da muss man nur an das Spiel gegen Sandhausen denken.
Außerdem: Wer würde es denn jetzt besser machen, wer wären die Kandidaten ?
Schuster sollte definitiv nicht zur Disposition stehen und nach der Winterpause werden wir weiter sehen.
Auch ich hätte gerne weniger spielerische Armut und auch ich hätte lieber ein paar junge und wilde aus der Dritten Liga gesehen, die sich beweisen wollen und nicht abgehalfterte Erstligasternchen, für die Darmstadt wohl der Tiefpunkt ihrer Karriere darstellt.
Das mag in Liga 1 noch funktioniert haben, denn da waren auch wirklich Spieler dabei, die auch das Zeug hatten, sich nochmal zu beweisen.
Bei Medojevic, Boyd, Wurtz und Heller ist aber der Zug schon längst abgefahren und die bekommen nach Darmstadt auch nichts mehr besseres in die Hände
....Man sollte etwas differenzierter drauf schauen . Wir haben mit Jones Dursum Heller Mehlem und auch Kempe auf der richtigen Position in der Offensive durchaus potenzielle Unterschieds Spieler. Schuster gelingt es aber nicht deren Potenzial abzurufen. Da sehe ich ganz deutlich den Tranerkannt in der Verantwortung . Das sind nicht nur individuelle Formsxhwächen , was da im Moment nicht klappt sondern das Ergebnis spieltaktischer Vorgaben und der personellen Struktur unserer Zentrale. Mit unseren Innenverteidigern die zur Verfügung stehen und MedO Kama oder Stark ist kein Spiel von hinten möglich das die Qualität der genannten offensiven Kräfte wirklich nachhaltig zur Geltung bringt. Die Verpflichtung und ständige Nomierung von Wurz auf der Zehn verdeutlicht Schusters Einseitigkeit und Begrenztheit.
Fazit: wir haben in der Offensive deutlich mehr Power als im Moment zu sehen ist. Das Hemmnisse ist Schusters Verständnis in der Zusammensetzung der Zentrale. Die besten offensiven Spieler der Liga würden da ebenso verhungern .
10.12.2018 - 17:08 Uhr
Für eine Trainerdiskussion ist es meines Erachtens (noch) zu früh. Allerdings bin ich auch der Ansicht, dass es keine Nibelungentreue geben kann, trotz aller unbestrittenen Verdienste.
Ich habe aber auch die Erwartung, dass die Auftritte dazu führen, etwas zu ändern. Das betrifft sowohl Personal als auch taktische Ausrichtung.
Ich habe aber auch die Erwartung, dass die Auftritte dazu führen, etwas zu ändern. Das betrifft sowohl Personal als auch taktische Ausrichtung.
10.12.2018 - 19:26 Uhr
Ich muss gestehen, dass mich die Entwicklung dieser Hinrunde schon nachdenklich macht.
Pro Schuster würde ich sagen, dass die Taktikdiskussion wahrscheinlich überbewertet wird. Platt gesagt: Taktik schießt keine Tore. Beim vermutlich besten Trainer der Welt, Pep Guardiola, bestimmt die Taktik das Spiel gegen den Ball und das Verhalten bei Ballbesitz bis zum letzten Drittel. Im vorderen Drittel setzt er aber immer auf individuelle Lösungen, Kreativität, da sollen die Spieler ganz bewusst Ihren Instinkten folgen, losgelöst von jeder Taktik.
Schuster sagt in den ersten 25m vor dem eigenen Tor wollen wir keinerlei Risiko eingehen, davor ist Kreativität und Risiko durchaus erwünscht. Es ist ganz sicher nicht verboten aus Tor zu schießen oder die Dinger rein zu machen.
Hier stellt sich meines Erachtens eher die Frage der individuellen Qualität, wobei man der Fairness halber Berücksichtigen sollte, dass Platte und Gündüz nicht helfen konnten. Bei Platte hieß es, wenn ich mich recht erinnere zunächst, dass er Glück hatte und nur 2-3 Wochen ausfallen würde, letztlich hat dann eine wichtige Alternative die gesamte Hinrunde gefehlt.
Nachdenklich macht mich etwas anderes. Zu Beginn des Trainingslagers sagte Schuster sinngemäß, dass es nicht nur Wunsch des Vereins, sondern auch Ergebnis der Analyse der Vorsaison sei, mehr auf junge Spieler auch aus dem NLZ zu setzen. Das fand ich bemerkenswert und ich Teile diese Einschätzung.
Ebenso bemerkenswert fand ich, dass man beim großen Ausmisten vor der Saison, Gaines behalten hat und das Schuster nach dem letzten Testspiel im Trainingslager Gelzleichter bestätigt hat, dass er seine Chance genutzt hat.
Was bitte bedeutet es unter Schuster für einen jungen Spieler seine Chance genutzt zu haben?
Warum haben die altgedienten Spieler wie Heller eine Stammplatzgarantie, egal welchen Scheiß sie zusammenkicken aber Mehlem fliegt immer wieder raus?
Ich verstehe, dass Schuster im Abstiegskampf lieber auf Erfahrung setzt und ich verstehe, dass man im Abstiegskampf wahrscheinlich besser auf Schuster setzt, aber wenn der Verein hier nachhaltig etwas entwickeln möchte, fürchte ich muss man das Trainerteam hinterfragen, so wie letztlich auch Augsburg das trotz zu dem Zeitpunkt gar nicht so schlechter Punktausbeute getan hat.
Mir hat die Idee des Vereins mit Frings unter der Führung erfahrener Spieler wie Sulu, Altintop und Großkreutz junge Spieler zu entwickeln besser gefallen. Hier fehlte es an Taktik leider ebenso wie am Urteilsvermögen ob die jungen Spieler wirklich Zweitligareife haben.
Jetzt wird Schuster halt in der Winterpause einen Ji aus dem Hut zaubern, ich schätze, dass er für den Abstiegskampf in der Rückrunde nicht jemanden aus der 3. Liga holt oder auf die Jugend setzt.
Ich bin gespannt, ob Wehlmann hier andere Impulse setzten kann. Das würde mich zu sehr interessieren, wie die beiden zusammenarbeiten, ich fürchte da prallen Welten aufeinander. Und wenn das so ist und Wehlmann dem Verein ein Konzept vorlegt, aber Schuster sich dagegen stellt, dann wird man im Verein sicher auch über die Personalie Schuster diskutieren.
Pro Schuster würde ich sagen, dass die Taktikdiskussion wahrscheinlich überbewertet wird. Platt gesagt: Taktik schießt keine Tore. Beim vermutlich besten Trainer der Welt, Pep Guardiola, bestimmt die Taktik das Spiel gegen den Ball und das Verhalten bei Ballbesitz bis zum letzten Drittel. Im vorderen Drittel setzt er aber immer auf individuelle Lösungen, Kreativität, da sollen die Spieler ganz bewusst Ihren Instinkten folgen, losgelöst von jeder Taktik.
Schuster sagt in den ersten 25m vor dem eigenen Tor wollen wir keinerlei Risiko eingehen, davor ist Kreativität und Risiko durchaus erwünscht. Es ist ganz sicher nicht verboten aus Tor zu schießen oder die Dinger rein zu machen.
Hier stellt sich meines Erachtens eher die Frage der individuellen Qualität, wobei man der Fairness halber Berücksichtigen sollte, dass Platte und Gündüz nicht helfen konnten. Bei Platte hieß es, wenn ich mich recht erinnere zunächst, dass er Glück hatte und nur 2-3 Wochen ausfallen würde, letztlich hat dann eine wichtige Alternative die gesamte Hinrunde gefehlt.
Nachdenklich macht mich etwas anderes. Zu Beginn des Trainingslagers sagte Schuster sinngemäß, dass es nicht nur Wunsch des Vereins, sondern auch Ergebnis der Analyse der Vorsaison sei, mehr auf junge Spieler auch aus dem NLZ zu setzen. Das fand ich bemerkenswert und ich Teile diese Einschätzung.
Ebenso bemerkenswert fand ich, dass man beim großen Ausmisten vor der Saison, Gaines behalten hat und das Schuster nach dem letzten Testspiel im Trainingslager Gelzleichter bestätigt hat, dass er seine Chance genutzt hat.
Was bitte bedeutet es unter Schuster für einen jungen Spieler seine Chance genutzt zu haben?
Warum haben die altgedienten Spieler wie Heller eine Stammplatzgarantie, egal welchen Scheiß sie zusammenkicken aber Mehlem fliegt immer wieder raus?
Ich verstehe, dass Schuster im Abstiegskampf lieber auf Erfahrung setzt und ich verstehe, dass man im Abstiegskampf wahrscheinlich besser auf Schuster setzt, aber wenn der Verein hier nachhaltig etwas entwickeln möchte, fürchte ich muss man das Trainerteam hinterfragen, so wie letztlich auch Augsburg das trotz zu dem Zeitpunkt gar nicht so schlechter Punktausbeute getan hat.
Mir hat die Idee des Vereins mit Frings unter der Führung erfahrener Spieler wie Sulu, Altintop und Großkreutz junge Spieler zu entwickeln besser gefallen. Hier fehlte es an Taktik leider ebenso wie am Urteilsvermögen ob die jungen Spieler wirklich Zweitligareife haben.
Jetzt wird Schuster halt in der Winterpause einen Ji aus dem Hut zaubern, ich schätze, dass er für den Abstiegskampf in der Rückrunde nicht jemanden aus der 3. Liga holt oder auf die Jugend setzt.
Ich bin gespannt, ob Wehlmann hier andere Impulse setzten kann. Das würde mich zu sehr interessieren, wie die beiden zusammenarbeiten, ich fürchte da prallen Welten aufeinander. Und wenn das so ist und Wehlmann dem Verein ein Konzept vorlegt, aber Schuster sich dagegen stellt, dann wird man im Verein sicher auch über die Personalie Schuster diskutieren.
10.12.2018 - 19:54 Uhr
So ganz arg viel kann und mag ich aus vielerlei Gründen gar nicht sagen, aber bei dem Thema Augsburg brennts mir doch grad auf der Zunge: Schuster war damals die gesamte Offensiv-Abteilung weggebrochen - wie zum Teufel hätte er denn spielen lassen sollen? Schaut mal heute, wo sie unter diesem Taktik-Napoleon ohne Hals und ohne Finnbogason stehen....
10.12.2018 - 20:08 Uhr
Zitat von DAvorne
Ich muss gestehen, dass mich die Entwicklung dieser Hinrunde schon nachdenklich macht.
Pro Schuster würde ich sagen, dass die Taktikdiskussion wahrscheinlich überbewertet wird. Platt gesagt: Taktik schießt keine Tore. Beim vermutlich besten Trainer der Welt, Pep Guardiola, bestimmt die Taktik das Spiel gegen den Ball und das Verhalten bei Ballbesitz bis zum letzten Drittel. Im vorderen Drittel setzt er aber immer auf individuelle Lösungen, Kreativität, da sollen die Spieler ganz bewusst Ihren Instinkten folgen, losgelöst von jeder Taktik.
Schuster sagt in den ersten 25m vor dem eigenen Tor wollen wir keinerlei Risiko eingehen, davor ist Kreativität und Risiko durchaus erwünscht. Es ist ganz sicher nicht verboten aus Tor zu schießen oder die Dinger rein zu machen.
Hier stellt sich meines Erachtens eher die Frage der individuellen Qualität, wobei man der Fairness halber Berücksichtigen sollte, dass Platte und Gündüz nicht helfen konnten. Bei Platte hieß es, wenn ich mich recht erinnere zunächst, dass er Glück hatte und nur 2-3 Wochen ausfallen würde, letztlich hat dann eine wichtige Alternative die gesamte Hinrunde gefehlt.
Nachdenklich macht mich etwas anderes. Zu Beginn des Trainingslagers sagte Schuster sinngemäß, dass es nicht nur Wunsch des Vereins, sondern auch Ergebnis der Analyse der Vorsaison sei, mehr auf junge Spieler auch aus dem NLZ zu setzen. Das fand ich bemerkenswert und ich Teile diese Einschätzung.
Ebenso bemerkenswert fand ich, dass man beim großen Ausmisten vor der Saison, Gaines behalten hat und das Schuster nach dem letzten Testspiel im Trainingslager Gelzleichter bestätigt hat, dass er seine Chance genutzt hat.
Was bitte bedeutet es unter Schuster für einen jungen Spieler seine Chance genutzt zu haben?
Warum haben die altgedienten Spieler wie Heller eine Stammplatzgarantie, egal welchen Scheiß sie zusammenkicken aber Mehlem fliegt immer wieder raus?
Ich verstehe, dass Schuster im Abstiegskampf lieber auf Erfahrung setzt und ich verstehe, dass man im Abstiegskampf wahrscheinlich besser auf Schuster setzt, aber wenn der Verein hier nachhaltig etwas entwickeln möchte, fürchte ich muss man das Trainerteam hinterfragen, so wie letztlich auch Augsburg das trotz zu dem Zeitpunkt gar nicht so schlechter Punktausbeute getan hat.
Mir hat die Idee des Vereins mit Frings unter der Führung erfahrener Spieler wie Sulu, Altintop und Großkreutz junge Spieler zu entwickeln besser gefallen. Hier fehlte es an Taktik leider ebenso wie am Urteilsvermögen ob die jungen Spieler wirklich Zweitligareife haben.
Jetzt wird Schuster halt in der Winterpause einen Ji aus dem Hut zaubern, ich schätze, dass er für den Abstiegskampf in der Rückrunde nicht jemanden aus der 3. Liga holt oder auf die Jugend setzt.
Ich bin gespannt, ob Wehlmann hier andere Impulse setzten kann. Das würde mich zu sehr interessieren, wie die beiden zusammenarbeiten, ich fürchte da prallen Welten aufeinander. Und wenn das so ist und Wehlmann dem Verein ein Konzept vorlegt, aber Schuster sich dagegen stellt, dann wird man im Verein sicher auch über die Personalie Schuster diskutieren.
Ich muss gestehen, dass mich die Entwicklung dieser Hinrunde schon nachdenklich macht.
Pro Schuster würde ich sagen, dass die Taktikdiskussion wahrscheinlich überbewertet wird. Platt gesagt: Taktik schießt keine Tore. Beim vermutlich besten Trainer der Welt, Pep Guardiola, bestimmt die Taktik das Spiel gegen den Ball und das Verhalten bei Ballbesitz bis zum letzten Drittel. Im vorderen Drittel setzt er aber immer auf individuelle Lösungen, Kreativität, da sollen die Spieler ganz bewusst Ihren Instinkten folgen, losgelöst von jeder Taktik.
Schuster sagt in den ersten 25m vor dem eigenen Tor wollen wir keinerlei Risiko eingehen, davor ist Kreativität und Risiko durchaus erwünscht. Es ist ganz sicher nicht verboten aus Tor zu schießen oder die Dinger rein zu machen.
Hier stellt sich meines Erachtens eher die Frage der individuellen Qualität, wobei man der Fairness halber Berücksichtigen sollte, dass Platte und Gündüz nicht helfen konnten. Bei Platte hieß es, wenn ich mich recht erinnere zunächst, dass er Glück hatte und nur 2-3 Wochen ausfallen würde, letztlich hat dann eine wichtige Alternative die gesamte Hinrunde gefehlt.
Nachdenklich macht mich etwas anderes. Zu Beginn des Trainingslagers sagte Schuster sinngemäß, dass es nicht nur Wunsch des Vereins, sondern auch Ergebnis der Analyse der Vorsaison sei, mehr auf junge Spieler auch aus dem NLZ zu setzen. Das fand ich bemerkenswert und ich Teile diese Einschätzung.
Ebenso bemerkenswert fand ich, dass man beim großen Ausmisten vor der Saison, Gaines behalten hat und das Schuster nach dem letzten Testspiel im Trainingslager Gelzleichter bestätigt hat, dass er seine Chance genutzt hat.
Was bitte bedeutet es unter Schuster für einen jungen Spieler seine Chance genutzt zu haben?
Warum haben die altgedienten Spieler wie Heller eine Stammplatzgarantie, egal welchen Scheiß sie zusammenkicken aber Mehlem fliegt immer wieder raus?
Ich verstehe, dass Schuster im Abstiegskampf lieber auf Erfahrung setzt und ich verstehe, dass man im Abstiegskampf wahrscheinlich besser auf Schuster setzt, aber wenn der Verein hier nachhaltig etwas entwickeln möchte, fürchte ich muss man das Trainerteam hinterfragen, so wie letztlich auch Augsburg das trotz zu dem Zeitpunkt gar nicht so schlechter Punktausbeute getan hat.
Mir hat die Idee des Vereins mit Frings unter der Führung erfahrener Spieler wie Sulu, Altintop und Großkreutz junge Spieler zu entwickeln besser gefallen. Hier fehlte es an Taktik leider ebenso wie am Urteilsvermögen ob die jungen Spieler wirklich Zweitligareife haben.
Jetzt wird Schuster halt in der Winterpause einen Ji aus dem Hut zaubern, ich schätze, dass er für den Abstiegskampf in der Rückrunde nicht jemanden aus der 3. Liga holt oder auf die Jugend setzt.
Ich bin gespannt, ob Wehlmann hier andere Impulse setzten kann. Das würde mich zu sehr interessieren, wie die beiden zusammenarbeiten, ich fürchte da prallen Welten aufeinander. Und wenn das so ist und Wehlmann dem Verein ein Konzept vorlegt, aber Schuster sich dagegen stellt, dann wird man im Verein sicher auch über die Personalie Schuster diskutieren.
Augsburg hatte eher weniger sportliche Gründe, Schuster vor die Tür zu setzen.
23.12.2018 - 17:13 Uhr
Ich erlaube mir mal hier die Diskussion um den Trainer fortzuführen. Ich gehöre eigentlich eher zu den „Schönrednern“, bin eher ein Schuster-Freund als Gegner und war mir sicher, dass er eine Mannschaft, die er selbst zusammenstellen darf zum Erfolg führen wird.
Ich möchte hier mal versuchen so sachlich wie möglich zu Beschreiben, was für mich einen guten Trainer ausmacht. Für mich gliedert sich die Betrachtung in folgende Teilbereiche
1. Erfolg
2. Taktisches Konzept
3. Verhältnis zur Mannschaft
4. Entwicklung der Spieler
5. Mannschaftszusammenstellung
6. Position im Umfeld
1. Erfolg
Nein! Auch den eigenen Ansprüchen der sorgenfreien Saison kann die Punktausbeute nicht genügen. Der aktuelel Punkteschnitt liefe auf 38 Punkte raus, sorgenfrei wäre für mich deutlich mehr als 40, sowas wie 45 plus. Dazu kommt eine richtig schlechte Tendenz in den letzten Spielen.
2. Taktisches Konzept
Ist schon sehr eindimensional. Wird aber meines Erachtens überbewertet. Dort wo man mit 3er-Kette spielt, fordern die Fans bei Misserfolg die 4er-Kette und umgekehrt. Dort wo die Trainer immer wieder versuchen im laufenden Spiel umzustellen, wirft man Ihnen bei Misserfolg vor, die Mannschaft zu überfordern.
Die Personalie Mehlem zeigt, dass individuelle Fähigkeiten mehr Einfluss insbesondere auf das Offensivspiel haben, als das System.
Ein Mangel meines Erachtens aber die Ausbeute bei Standards. Das ist ja etwas, was man trainieren kann. Hier sehe ich keinerlei Variationen, das ist immer nur Kempe sucht Sulu, der aber leider auch nicht mehr die Dynamik und Sprungkraft vergangener Tage hat
3. Verhältnis zur Mannschaft
Scheint intakt zu sein. Ich habe nicht das Gefühl, dass er die Mannschaft nicht mehr erreicht, auch die Körpersprache stimmt für mich. Die Spieler die zu seinem Stamm zählen schätzen seine Loyalität.
Seine größte Stärke „seinen“ Spielern unbegrenzt zu Vertrauen, was einen Spieler wie Sandro Wagner z.B. richtig stark gemacht hat, wie dieser auch im Nachhinein betonte, wird zu einem Nachteil, wenn diese Spieler dauerhaft nicht liefern.
Abgesehen von Jones haben es die Spieler, die nicht „seine“ Schützlinge sind, richtig schwer, wie Mehlem, Gaines, Kamawuaka, Boyd
4. Entwicklung der Spieler
Eine positive Entwicklung hat für mich Dursun hingelegt, einer der unter dem Vertrauen des Trainers aufblüht. Rieder hat sich gefangen, ihm hat das Vertrauen und die Spielpraxis gutgetan.
Leider war es das aus meiner Sicht mit positiver Entwicklung. Hier wirkt sich natürlich negativ aus, dass Spieler wie Sulu und Heller nicht die jüngsten sind und sich nicht mehr entwickeln werden
Eine Entwicklung junger Spieler findet nicht statt, aus meiner Sicht eben, weil Schuster zu lange Loyal zu seinen langen Weggefährten ist.
5. Mannschaftszusammenstellung
Eigentlich nicht alleine Aufgabe des Trainers, bei uns muss Schuster sich aber auch daran messen lassen.
Dursun für mich eine positive Überraschung, Franke stark, Gündüz nicht zu beurteilen, Rieder eventuell ausbaufähig, Wurtz enttäuschend. Für mich auch Heller enttäuschend, ich weiß es gibt auch Fans, die das anders sehen. Für mich aber prinzipiell fragwürdig, Spieler zu verpflichten, die den Höhepunkt ihrer Karriere definitiv hinter sich haben.
Wir wissen nun leider aber nicht wie klein das Budget wirklich ist, mit wem verhandelt wurde und woran die Transfers letztlich scheiterten, daher steht mir eine abschließende Bewertung der Schusterchen Leistung hier nicht zu. Vielleicht hat er die Spieler, die er wollte einfach nicht bekommen.
Der Kader wurde aber de facto nicht verstärkt, weder in der Spitze noch in der Breite.
6. Umfeld
Schwierig einzuschätzen. Bei den Fans scheint mir das Vertrauen in Schuster zu bröckeln. Wie sieht es bei den Verantwortlichen aus. Wie sieht die Zusammenarbeit mit Wehlmann aus? Welche Idee verfolgt der Verein mittel- bis langfristig. Passt der Trainer in dieses Konzept. Wie Beratungsresistent ist er?
Da ich genau diese Fragen nicht beantworten kann, fällt es mir schwer ein abschließendes Urteil zu fällen.
Ich denke für den Verein wird es nicht nur sportlich sondern auch wirtschaftlich wichtig sein, junge Spieler zu entwickeln. Ist das mit Schuster möglich? Lässt Schuster sich da rein reden? Findet da ein Austausch etwa mit dem Co-Trainer und dem Sportkoordinator statt oder dürfen die ihm nur zuarbeiten ohne ihre Ideen einzubringen.
Ich denke entscheidend wird sein, ob man Schuster zutraut über seinen Schatten zu springen. Die Loyalität zu den Spielern mit denen man große Erfolge hatte ist verständlich und kein Einzelfall, aber in der 2. Liga gewinnt man mit alternden ehemaligen Erstligisten keinen Blumentopf. Es muss dringend frisches Blut in die Mannschaft und Schuster muss bereit sein, diesen Weg zu gehen.
Ich möchte hier mal versuchen so sachlich wie möglich zu Beschreiben, was für mich einen guten Trainer ausmacht. Für mich gliedert sich die Betrachtung in folgende Teilbereiche
1. Erfolg
2. Taktisches Konzept
3. Verhältnis zur Mannschaft
4. Entwicklung der Spieler
5. Mannschaftszusammenstellung
6. Position im Umfeld
1. Erfolg
Nein! Auch den eigenen Ansprüchen der sorgenfreien Saison kann die Punktausbeute nicht genügen. Der aktuelel Punkteschnitt liefe auf 38 Punkte raus, sorgenfrei wäre für mich deutlich mehr als 40, sowas wie 45 plus. Dazu kommt eine richtig schlechte Tendenz in den letzten Spielen.
2. Taktisches Konzept
Ist schon sehr eindimensional. Wird aber meines Erachtens überbewertet. Dort wo man mit 3er-Kette spielt, fordern die Fans bei Misserfolg die 4er-Kette und umgekehrt. Dort wo die Trainer immer wieder versuchen im laufenden Spiel umzustellen, wirft man Ihnen bei Misserfolg vor, die Mannschaft zu überfordern.
Die Personalie Mehlem zeigt, dass individuelle Fähigkeiten mehr Einfluss insbesondere auf das Offensivspiel haben, als das System.
Ein Mangel meines Erachtens aber die Ausbeute bei Standards. Das ist ja etwas, was man trainieren kann. Hier sehe ich keinerlei Variationen, das ist immer nur Kempe sucht Sulu, der aber leider auch nicht mehr die Dynamik und Sprungkraft vergangener Tage hat
3. Verhältnis zur Mannschaft
Scheint intakt zu sein. Ich habe nicht das Gefühl, dass er die Mannschaft nicht mehr erreicht, auch die Körpersprache stimmt für mich. Die Spieler die zu seinem Stamm zählen schätzen seine Loyalität.
Seine größte Stärke „seinen“ Spielern unbegrenzt zu Vertrauen, was einen Spieler wie Sandro Wagner z.B. richtig stark gemacht hat, wie dieser auch im Nachhinein betonte, wird zu einem Nachteil, wenn diese Spieler dauerhaft nicht liefern.
Abgesehen von Jones haben es die Spieler, die nicht „seine“ Schützlinge sind, richtig schwer, wie Mehlem, Gaines, Kamawuaka, Boyd
4. Entwicklung der Spieler
Eine positive Entwicklung hat für mich Dursun hingelegt, einer der unter dem Vertrauen des Trainers aufblüht. Rieder hat sich gefangen, ihm hat das Vertrauen und die Spielpraxis gutgetan.
Leider war es das aus meiner Sicht mit positiver Entwicklung. Hier wirkt sich natürlich negativ aus, dass Spieler wie Sulu und Heller nicht die jüngsten sind und sich nicht mehr entwickeln werden
Eine Entwicklung junger Spieler findet nicht statt, aus meiner Sicht eben, weil Schuster zu lange Loyal zu seinen langen Weggefährten ist.
5. Mannschaftszusammenstellung
Eigentlich nicht alleine Aufgabe des Trainers, bei uns muss Schuster sich aber auch daran messen lassen.
Dursun für mich eine positive Überraschung, Franke stark, Gündüz nicht zu beurteilen, Rieder eventuell ausbaufähig, Wurtz enttäuschend. Für mich auch Heller enttäuschend, ich weiß es gibt auch Fans, die das anders sehen. Für mich aber prinzipiell fragwürdig, Spieler zu verpflichten, die den Höhepunkt ihrer Karriere definitiv hinter sich haben.
Wir wissen nun leider aber nicht wie klein das Budget wirklich ist, mit wem verhandelt wurde und woran die Transfers letztlich scheiterten, daher steht mir eine abschließende Bewertung der Schusterchen Leistung hier nicht zu. Vielleicht hat er die Spieler, die er wollte einfach nicht bekommen.
Der Kader wurde aber de facto nicht verstärkt, weder in der Spitze noch in der Breite.
6. Umfeld
Schwierig einzuschätzen. Bei den Fans scheint mir das Vertrauen in Schuster zu bröckeln. Wie sieht es bei den Verantwortlichen aus. Wie sieht die Zusammenarbeit mit Wehlmann aus? Welche Idee verfolgt der Verein mittel- bis langfristig. Passt der Trainer in dieses Konzept. Wie Beratungsresistent ist er?
Da ich genau diese Fragen nicht beantworten kann, fällt es mir schwer ein abschließendes Urteil zu fällen.
Ich denke für den Verein wird es nicht nur sportlich sondern auch wirtschaftlich wichtig sein, junge Spieler zu entwickeln. Ist das mit Schuster möglich? Lässt Schuster sich da rein reden? Findet da ein Austausch etwa mit dem Co-Trainer und dem Sportkoordinator statt oder dürfen die ihm nur zuarbeiten ohne ihre Ideen einzubringen.
Ich denke entscheidend wird sein, ob man Schuster zutraut über seinen Schatten zu springen. Die Loyalität zu den Spielern mit denen man große Erfolge hatte ist verständlich und kein Einzelfall, aber in der 2. Liga gewinnt man mit alternden ehemaligen Erstligisten keinen Blumentopf. Es muss dringend frisches Blut in die Mannschaft und Schuster muss bereit sein, diesen Weg zu gehen.
23.12.2018 - 20:05 Uhr
Mir wird immer mehr klar warum er bein FCA nach wenigen Monaten entlassen wurde.
Deren sportlichen Verantwortlichen haben sofort gesehen dass es mit Schusters Spielstil sehr schnell bergab geht.
Deren sportlichen Verantwortlichen haben sofort gesehen dass es mit Schusters Spielstil sehr schnell bergab geht.
23.12.2018 - 20:37 Uhr
Zitat von DAvorne
Ich erlaube mir mal hier die Diskussion um den Trainer fortzuführen. Ich gehöre eigentlich eher zu den „Schönrednern“, bin eher ein Schuster-Freund als Gegner und war mir sicher, dass er eine Mannschaft, die er selbst zusammenstellen darf zum Erfolg führen wird.
Ich möchte hier mal versuchen so sachlich wie möglich zu Beschreiben, was für mich einen guten Trainer ausmacht. Für mich gliedert sich die Betrachtung in folgende Teilbereiche
1. Erfolg
2. Taktisches Konzept
3. Verhältnis zur Mannschaft
4. Entwicklung der Spieler
5. Mannschaftszusammenstellung
6. Position im Umfeld
1. Erfolg
Nein! Auch den eigenen Ansprüchen der sorgenfreien Saison kann die Punktausbeute nicht genügen. Der aktuelel Punkteschnitt liefe auf 38 Punkte raus, sorgenfrei wäre für mich deutlich mehr als 40, sowas wie 45 plus. Dazu kommt eine richtig schlechte Tendenz in den letzten Spielen.
2. Taktisches Konzept
Ist schon sehr eindimensional. Wird aber meines Erachtens überbewertet. Dort wo man mit 3er-Kette spielt, fordern die Fans bei Misserfolg die 4er-Kette und umgekehrt. Dort wo die Trainer immer wieder versuchen im laufenden Spiel umzustellen, wirft man Ihnen bei Misserfolg vor, die Mannschaft zu überfordern.
Die Personalie Mehlem zeigt, dass individuelle Fähigkeiten mehr Einfluss insbesondere auf das Offensivspiel haben, als das System.
Ein Mangel meines Erachtens aber die Ausbeute bei Standards. Das ist ja etwas, was man trainieren kann. Hier sehe ich keinerlei Variationen, das ist immer nur Kempe sucht Sulu, der aber leider auch nicht mehr die Dynamik und Sprungkraft vergangener Tage hat
3. Verhältnis zur Mannschaft
Scheint intakt zu sein. Ich habe nicht das Gefühl, dass er die Mannschaft nicht mehr erreicht, auch die Körpersprache stimmt für mich. Die Spieler die zu seinem Stamm zählen schätzen seine Loyalität.
Seine größte Stärke „seinen“ Spielern unbegrenzt zu Vertrauen, was einen Spieler wie Sandro Wagner z.B. richtig stark gemacht hat, wie dieser auch im Nachhinein betonte, wird zu einem Nachteil, wenn diese Spieler dauerhaft nicht liefern.
Abgesehen von Jones haben es die Spieler, die nicht „seine“ Schützlinge sind, richtig schwer, wie Mehlem, Gaines, Kamawuaka, Boyd
4. Entwicklung der Spieler
Eine positive Entwicklung hat für mich Dursun hingelegt, einer der unter dem Vertrauen des Trainers aufblüht. Rieder hat sich gefangen, ihm hat das Vertrauen und die Spielpraxis gutgetan.
Leider war es das aus meiner Sicht mit positiver Entwicklung. Hier wirkt sich natürlich negativ aus, dass Spieler wie Sulu und Heller nicht die jüngsten sind und sich nicht mehr entwickeln werden
Eine Entwicklung junger Spieler findet nicht statt, aus meiner Sicht eben, weil Schuster zu lange Loyal zu seinen langen Weggefährten ist.
5. Mannschaftszusammenstellung
Eigentlich nicht alleine Aufgabe des Trainers, bei uns muss Schuster sich aber auch daran messen lassen.
Dursun für mich eine positive Überraschung, Franke stark, Gündüz nicht zu beurteilen, Rieder eventuell ausbaufähig, Wurtz enttäuschend. Für mich auch Heller enttäuschend, ich weiß es gibt auch Fans, die das anders sehen. Für mich aber prinzipiell fragwürdig, Spieler zu verpflichten, die den Höhepunkt ihrer Karriere definitiv hinter sich haben.
Wir wissen nun leider aber nicht wie klein das Budget wirklich ist, mit wem verhandelt wurde und woran die Transfers letztlich scheiterten, daher steht mir eine abschließende Bewertung der Schusterchen Leistung hier nicht zu. Vielleicht hat er die Spieler, die er wollte einfach nicht bekommen.
Der Kader wurde aber de facto nicht verstärkt, weder in der Spitze noch in der Breite.
6. Umfeld
Schwierig einzuschätzen. Bei den Fans scheint mir das Vertrauen in Schuster zu bröckeln. Wie sieht es bei den Verantwortlichen aus. Wie sieht die Zusammenarbeit mit Wehlmann aus? Welche Idee verfolgt der Verein mittel- bis langfristig. Passt der Trainer in dieses Konzept. Wie Beratungsresistent ist er?
Da ich genau diese Fragen nicht beantworten kann, fällt es mir schwer ein abschließendes Urteil zu fällen.
Ich denke für den Verein wird es nicht nur sportlich sondern auch wirtschaftlich wichtig sein, junge Spieler zu entwickeln. Ist das mit Schuster möglich? Lässt Schuster sich da rein reden? Findet da ein Austausch etwa mit dem Co-Trainer und dem Sportkoordinator statt oder dürfen die ihm nur zuarbeiten ohne ihre Ideen einzubringen.
Ich denke entscheidend wird sein, ob man Schuster zutraut über seinen Schatten zu springen. Die Loyalität zu den Spielern mit denen man große Erfolge hatte ist verständlich und kein Einzelfall, aber in der 2. Liga gewinnt man mit alternden ehemaligen Erstligisten keinen Blumentopf. Es muss dringend frisches Blut in die Mannschaft und Schuster muss bereit sein, diesen Weg zu gehen.
Ich erlaube mir mal hier die Diskussion um den Trainer fortzuführen. Ich gehöre eigentlich eher zu den „Schönrednern“, bin eher ein Schuster-Freund als Gegner und war mir sicher, dass er eine Mannschaft, die er selbst zusammenstellen darf zum Erfolg führen wird.
Ich möchte hier mal versuchen so sachlich wie möglich zu Beschreiben, was für mich einen guten Trainer ausmacht. Für mich gliedert sich die Betrachtung in folgende Teilbereiche
1. Erfolg
2. Taktisches Konzept
3. Verhältnis zur Mannschaft
4. Entwicklung der Spieler
5. Mannschaftszusammenstellung
6. Position im Umfeld
1. Erfolg
Nein! Auch den eigenen Ansprüchen der sorgenfreien Saison kann die Punktausbeute nicht genügen. Der aktuelel Punkteschnitt liefe auf 38 Punkte raus, sorgenfrei wäre für mich deutlich mehr als 40, sowas wie 45 plus. Dazu kommt eine richtig schlechte Tendenz in den letzten Spielen.
2. Taktisches Konzept
Ist schon sehr eindimensional. Wird aber meines Erachtens überbewertet. Dort wo man mit 3er-Kette spielt, fordern die Fans bei Misserfolg die 4er-Kette und umgekehrt. Dort wo die Trainer immer wieder versuchen im laufenden Spiel umzustellen, wirft man Ihnen bei Misserfolg vor, die Mannschaft zu überfordern.
Die Personalie Mehlem zeigt, dass individuelle Fähigkeiten mehr Einfluss insbesondere auf das Offensivspiel haben, als das System.
Ein Mangel meines Erachtens aber die Ausbeute bei Standards. Das ist ja etwas, was man trainieren kann. Hier sehe ich keinerlei Variationen, das ist immer nur Kempe sucht Sulu, der aber leider auch nicht mehr die Dynamik und Sprungkraft vergangener Tage hat
3. Verhältnis zur Mannschaft
Scheint intakt zu sein. Ich habe nicht das Gefühl, dass er die Mannschaft nicht mehr erreicht, auch die Körpersprache stimmt für mich. Die Spieler die zu seinem Stamm zählen schätzen seine Loyalität.
Seine größte Stärke „seinen“ Spielern unbegrenzt zu Vertrauen, was einen Spieler wie Sandro Wagner z.B. richtig stark gemacht hat, wie dieser auch im Nachhinein betonte, wird zu einem Nachteil, wenn diese Spieler dauerhaft nicht liefern.
Abgesehen von Jones haben es die Spieler, die nicht „seine“ Schützlinge sind, richtig schwer, wie Mehlem, Gaines, Kamawuaka, Boyd
4. Entwicklung der Spieler
Eine positive Entwicklung hat für mich Dursun hingelegt, einer der unter dem Vertrauen des Trainers aufblüht. Rieder hat sich gefangen, ihm hat das Vertrauen und die Spielpraxis gutgetan.
Leider war es das aus meiner Sicht mit positiver Entwicklung. Hier wirkt sich natürlich negativ aus, dass Spieler wie Sulu und Heller nicht die jüngsten sind und sich nicht mehr entwickeln werden
Eine Entwicklung junger Spieler findet nicht statt, aus meiner Sicht eben, weil Schuster zu lange Loyal zu seinen langen Weggefährten ist.
5. Mannschaftszusammenstellung
Eigentlich nicht alleine Aufgabe des Trainers, bei uns muss Schuster sich aber auch daran messen lassen.
Dursun für mich eine positive Überraschung, Franke stark, Gündüz nicht zu beurteilen, Rieder eventuell ausbaufähig, Wurtz enttäuschend. Für mich auch Heller enttäuschend, ich weiß es gibt auch Fans, die das anders sehen. Für mich aber prinzipiell fragwürdig, Spieler zu verpflichten, die den Höhepunkt ihrer Karriere definitiv hinter sich haben.
Wir wissen nun leider aber nicht wie klein das Budget wirklich ist, mit wem verhandelt wurde und woran die Transfers letztlich scheiterten, daher steht mir eine abschließende Bewertung der Schusterchen Leistung hier nicht zu. Vielleicht hat er die Spieler, die er wollte einfach nicht bekommen.
Der Kader wurde aber de facto nicht verstärkt, weder in der Spitze noch in der Breite.
6. Umfeld
Schwierig einzuschätzen. Bei den Fans scheint mir das Vertrauen in Schuster zu bröckeln. Wie sieht es bei den Verantwortlichen aus. Wie sieht die Zusammenarbeit mit Wehlmann aus? Welche Idee verfolgt der Verein mittel- bis langfristig. Passt der Trainer in dieses Konzept. Wie Beratungsresistent ist er?
Da ich genau diese Fragen nicht beantworten kann, fällt es mir schwer ein abschließendes Urteil zu fällen.
Ich denke für den Verein wird es nicht nur sportlich sondern auch wirtschaftlich wichtig sein, junge Spieler zu entwickeln. Ist das mit Schuster möglich? Lässt Schuster sich da rein reden? Findet da ein Austausch etwa mit dem Co-Trainer und dem Sportkoordinator statt oder dürfen die ihm nur zuarbeiten ohne ihre Ideen einzubringen.
Ich denke entscheidend wird sein, ob man Schuster zutraut über seinen Schatten zu springen. Die Loyalität zu den Spielern mit denen man große Erfolge hatte ist verständlich und kein Einzelfall, aber in der 2. Liga gewinnt man mit alternden ehemaligen Erstligisten keinen Blumentopf. Es muss dringend frisches Blut in die Mannschaft und Schuster muss bereit sein, diesen Weg zu gehen.
Lob fuer Deine Analyse, auf jeden Fall argumentiert und nicht mit nur Onelinern.
Was aus meiner Sicht fehlt: welche Schluesse ziehst Du daraus?
Fuer mich zaehlen "nur" diese Aspekte:
1. Macht Schuster das maximale aus dem Kader?
2, Macht Schuster Spieler besser?
3. Ist absehbar dass der Verein den Klassenerhalt schafft?
Antworten:
1. Ich glaube der Trainer holt das Maximale aus dem Kader.
Aus der Ferne fehlt auf zu viele Positionen die notwendige Qualitaet. Beispiele der Rechtsverteidiger, Sulu, Holland, Heller aus der Startmannschaft. Sehr warscheinlich bei manchen anderen Spielern.
Dass der Kader qualitativ nicht ausreichend besetzt ist muss man Suchster und Fritsch vorwerfen.
Die Aussendarstellung dass bei Schuster knueppelhart trainiert wird ist nicht hilfreich fuer manche Spieler zum Verein zu kommen.
2. Schuster macht keinen Spieler besser. Nicht nur diese Saison. Keiner macht eine riesige positive Entwicklung.
3. Leider sehe ich schwarz dass der Verein den Klassenerhalt diese Saison nicht schaffen wird.
Letzte Saison fuehrte ein unregulaeres Tor gegen Aue dass der Klassenerhalt direkt geschaffen wurde.
Diese Saison gab es zumindest einen Punkt was unregular geholt wurde mit der Schwalbe von Holland. Dass da der Verein bzw. Schuster nicht oeffentlich aeussern ist beschaement fuer den Verein der ehrlichen Fussball nachstrebt.
Dazu kann Schuster die Mannschaft leider nur aus der Defensive agieren lassen mit seiner Aufstellung und ist fuer mich keinen Plan B erkennbar.
Schuster hat zweifelsohne Geschichte fuer den Verein geschrieben.
Trotzdem muss man sich hinterfragen warum Augsburg Schuster schon nach ein Paar Monate entlassen hat: weil er die Augsburger viel zu defensiv hatte spielen lassen. Genauso wie hier.
Es wird fuer Schuster wohl sehr schwer sein seine Kumpeln Sulu, Heller, Holland, Kempe & Co, womit er sicherlich vor ein Paar Jahren Erfolg hatte, aus die Mannschaft zu kegeln. Das ist mehr als erfordferlich aber nur dann realistisch wenn man ebenwuerdigen Ersatz hat!
Schuster ist als Kaderverantwortlicher offensich nicht in der Lage neue qualitativ gute Spieler zu holen. Nicht immer geht es dabei um Geld.
Jetzt soll Carsten Wehlmann in der Winterpause zeigen was sein Netzwerk bringt bzgl. neue Spieler.
Fazit: ohne neue Spieler die die Freunde von Schuster ersetzen werden ist aus meiner Sicht den erhofften Klassenerhalt und sorgenfreie Saison nicht realisierbar und wird der SV Darmstadt 98 aus der 2.Liga absteigen.
Heutemittag gaben 3 sehr erfahrene niederlaendische Trainer bekannt was sie am meisten machen fuer eine Mannschaft. Fazit: das Innenzentrum und die doppel 6 sind die 4 wichtigsten Positionen die sehr gut besetzt sein muessen. Vielleicht einen Tipp fuer Schuster und Wehlmann.
Herr Fritsch: absteigen kostet viel mehr als etwas Geld verfuegbar zu stellen fuer gute, neue Spieler nach der Winterpause und vielleicht einen neuen Trainer (Luhukay z.B.).
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
23.12.2018 - 20:43 Uhr
Zitat von Lelies
Trotzdem muss man sich hinterfragen warum Augsburg Schuster schon nach ein Paar Monate entlassen hat: weil er die Augsburger viel zu defensiv hatte spielen lassen. Genauso wie hier.
Trotzdem muss man sich hinterfragen warum Augsburg Schuster schon nach ein Paar Monate entlassen hat: weil er die Augsburger viel zu defensiv hatte spielen lassen. Genauso wie hier.
Die Demission beim FC Augsburg hatte keine sportlichen Gründe.
23.12.2018 - 20:54 Uhr
Zitat von lui1898
Mir wird immer mehr klar warum er bein FCA nach wenigen Monaten entlassen wurde.
Deren sportlichen Verantwortlichen haben sofort gesehen dass es mit Schusters Spielstil sehr schnell bergab geht.
Mir wird immer mehr klar warum er bein FCA nach wenigen Monaten entlassen wurde.
Deren sportlichen Verantwortlichen haben sofort gesehen dass es mit Schusters Spielstil sehr schnell bergab geht.
.....Dazu passt irgendwie seine Einschätzung der zukünftigen Aufgaben: Die Abwehr muss wieder kompakter werden ....Dafür hatte er nun ein Jahr Zeit ...Aber wir fangen Gegentor wie nie unter ihm. .Kein Wort aber zum mangelnden Passspiel oder dem Spiel in Tiefe...Seine Analyse der Paderborner absolut zutreffend: schnelles Umschaltspiel, grosse passsichheit auf dem weg nach vorne, brutal offensiv vom Anfang bis zum Ende
Warum orientiert er sich nicht einmal an den Stärken unserer Gegner? Immer stereotyp: Verdichtung und Kompaktheit....Ich fürchte da fährt er gerade in eine dead end Straße.....Das reicht meiner Meinung dauerhaft nicht ...Vielleicht noch dieses Jahr...Und wenn man seine Waffe der Standards der letzten Jahre stumpf werden lässt; wird es sehr eng... Der Fussball der 2. Liga geht meiner Meinung nach in eine andre Richtung: Mannschaften wie Regensburg, Heidenheim oder Kiel machen es uns vor ...Mit wahrscheinlich zum Teil geringerern finanziellen Mitteln Das sollte uns zu denken geben.
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