Die Fans der deutschen Nationalmannschaft
15.10.2009 - 11:02 Uhr
11.06.2024 - 22:14 Uhr
Quelle: welt.de
Schilling zu Tränen gerührt – „Die Zeit meines Lebens, die habe ich jetzt“
Im März sangen DFB-Fans im Stadion erstmals lauthals den 80er-Hit „Major Tom“. Musiker Peter Schilling rührte das zu Tränen. Nun ist der Song sogar offizielle Torhymne bei Länderspielen der Nationalteams. Für Schilling ist das ein unverhoffter Segen.
Im März sangen DFB-Fans im Stadion erstmals lauthals den 80er-Hit „Major Tom“. Musiker Peter Schilling rührte das zu Tränen. Nun ist der Song sogar offizielle Torhymne bei Länderspielen der Nationalteams. Für Schilling ist das ein unverhoffter Segen.
05.07.2026 - 12:06 Uhr
Ich ziehe die Zitate mal aus den „D-PAR“ und „Entwicklung der N11“-Threads hier rein, da es hier tendenziell um den Blick der Fans auf die Leistungen geht.
Stimmt schon. Ich bin absolut dafür JN auszutauschen (zu Klopp schreibe ich dann was, sobald er sicher den Job hat), da er es seiner Mannschaft mit seinen Entscheidungen einfach ungemein schwer gemacht hat, erfolgreich zu sein.
Allerdings sehe ich auch die Tendenz des „Einprügelns“ wo es nicht angebracht ist (wobei anzumerken ist, dass sachliche Kritik immer dem Einprügeln vorzuziehen ist).
Ein Lieblingssatz nach solchen Enttäuschungen ist ja immer „es kann und darf keine Entschuldigungen geben“ (außer sich umstandslos zu entschuldigen), womit eigentlich gemeint ist „ich akzeptiere keine Erklärungen: ALLE sind schuld!“
Aber manchmal gibt es Erklärungen. Manchmal sogar offensichtliche und einfache. JN hat seiner Mannschaft in diesem Turnier taktisch und personell einen riesigen Rucksack aufgeschnallt. Und wenn man diesen Rucksack immer schwerer macht, wird der damit belastete Weltklassesprinter auch irgendwann gegen irgendwelche Durchschnittsläufer eben nur noch mit Mühe gewinnen – oder eben gar nicht. Und dann wird es irgendwann sinnlos, auf den Läufer einzudreschen.
Und drischt man nicht oder stellt fest, dass die 30 Kg im Rucksack schon ein Problem waren, kommt schnell der Vorwurf, dass man relativieren würde.
Ich gebe hier Recht, dass es eine Qualität ist, zu null zu spielen. Hat man nicht geschafft. Und dennoch ist es gerechtfertigt, Leistungen einzuordnen.
Ja, Paraguay hatte gegen Deutschland in 120 Minuten drei Szenen (und damit 2,5 mehr als gegen Frankreich), was eben ungefähr dem Unterschied zwischen FRA und D entsprechen dürfte. Man hätte halt noch ein Tor mehr schießen müssen (das der VAR nicht anzählen kann), hat man nicht geschafft (wobei wir hier wieder bei JN wären, der dafür mMn die Verantwortung trägt (s. Rucksack für den Sprinter)). Aber grundsätzlich ist es eben nicht besonders erwähnenswert, wenn ein Team über 120 Minuten drei Mal halbwegs gefährlich vors Tor kommt, der Trainer muss halt offensiv Lösungen anbieten, damit es kein Problem ist, wenn der Gegner alle 40 Minuten einen Abschluss hat.
Generell scheint vielen mittlerweile das Gefühl dafür abhanden gekommen zu sein, dass ein Spiel nicht nur dann in Ordnung ist, wenn man 90 Minuten dominiert, sondern dass es eigentlich normal sein sollte – und es auch mal war – dass Spiele Phasen haben, in denen die Vorteile abwechseln, zumindest dann, wenn beide Mannschaften ein Grundgerüst an Qualität mitbringen. Ich weiß aber nicht, woher dieser bedingungslose Ärger kommt, wenn auch der Gegner mal Szenen hat.
Nehmen wird diese WM: das Spiel gegen die Elfenbeinküste war ein (trotz Rucksack erzielter) letztlich verdienter Arbeitssieg gegen einen als unbequem und stark eingeschätzten Gegner. Kaum war das Spiel gegen Ecuador vorbei (und erst recht nach dem Ausscheiden) wurde daraus auch hier auf tm.de eine schwache Leistung, auch bei dir. Ist das nicht auch eine Relativierung, nur halt ins Negative?
Ähnliches war doch auch im von dir erwähnten Turnier 2022 zu beobachten.
MMn hat man dort realistisch betrachtet das Turnier ab der 70. Minute gegen Japan verloren. In diesem Spiel muss man allerdings bis dahin 3-0 führen. Ich sehe das nicht als Relativierung, sondern als Einordnung.
Das Unentschieden gegen SPA und der Sieg gegen CRI waren doch angemessen und realistische Ergebnisse. Ich erinnere mich aber auch daran, dass nach dem CRI-Spiel das Gefühl (auch medial) vermittelt wurde, als habe man verloren und sei deshalb quasi gegen CRI ausgeschieden.
Vielleicht hat die deutsche N11 das Problem, ihre Turniermannschaftqualitäten wiederzufinden, nicht allein. Vielleicht sollten wir als Fans unsere Turnierfanqualitäten wieder mehr entdecken (und dann pflegen).
Zitat von Bazzu
Nach dem Sieg Frankreichs gegen Paraguay kann man mMn eine weitere Schwäche unseres Fußballs ausmachen: Wir machen unser Team bei jeder Gelegenheit dem Erdboden gleich.
Frankreich feiert sein Team, weil es Härte bewiesen und Paraguay 1-0 nach einem Elfmeter besiegt hat. So viel mehr klare Torchancen als die DFB-Elf haben sich die Franzosen dabei gar nicht erarbeitet.
Deutschland gewinnt eigentlich 2-1 n.V., wird vom Schiri klar benachteiligt, und wir prügeln alle hemmungslos auf das Team ein. In diesem speziellen Fall bin ich froh drum, da JN dadurch weg ist, aber vielleicht sollte man sich da auch mal an die eigene Nase fassen, inwiefern sich unsere Mannschaft eigentlich von uns unterstützt fühlen darf...beim Neuaufbau unter Klopp brauchen wir jedenfalls mehr Verständnis und Geduld, wenn wir wirklich wollen, dass sich langfristig etwas ändert.
Nach dem Sieg Frankreichs gegen Paraguay kann man mMn eine weitere Schwäche unseres Fußballs ausmachen: Wir machen unser Team bei jeder Gelegenheit dem Erdboden gleich.
Frankreich feiert sein Team, weil es Härte bewiesen und Paraguay 1-0 nach einem Elfmeter besiegt hat. So viel mehr klare Torchancen als die DFB-Elf haben sich die Franzosen dabei gar nicht erarbeitet.
Deutschland gewinnt eigentlich 2-1 n.V., wird vom Schiri klar benachteiligt, und wir prügeln alle hemmungslos auf das Team ein. In diesem speziellen Fall bin ich froh drum, da JN dadurch weg ist, aber vielleicht sollte man sich da auch mal an die eigene Nase fassen, inwiefern sich unsere Mannschaft eigentlich von uns unterstützt fühlen darf...beim Neuaufbau unter Klopp brauchen wir jedenfalls mehr Verständnis und Geduld, wenn wir wirklich wollen, dass sich langfristig etwas ändert.
Stimmt schon. Ich bin absolut dafür JN auszutauschen (zu Klopp schreibe ich dann was, sobald er sicher den Job hat), da er es seiner Mannschaft mit seinen Entscheidungen einfach ungemein schwer gemacht hat, erfolgreich zu sein.
Allerdings sehe ich auch die Tendenz des „Einprügelns“ wo es nicht angebracht ist (wobei anzumerken ist, dass sachliche Kritik immer dem Einprügeln vorzuziehen ist).
Ein Lieblingssatz nach solchen Enttäuschungen ist ja immer „es kann und darf keine Entschuldigungen geben“ (außer sich umstandslos zu entschuldigen), womit eigentlich gemeint ist „ich akzeptiere keine Erklärungen: ALLE sind schuld!“
Aber manchmal gibt es Erklärungen. Manchmal sogar offensichtliche und einfache. JN hat seiner Mannschaft in diesem Turnier taktisch und personell einen riesigen Rucksack aufgeschnallt. Und wenn man diesen Rucksack immer schwerer macht, wird der damit belastete Weltklassesprinter auch irgendwann gegen irgendwelche Durchschnittsläufer eben nur noch mit Mühe gewinnen – oder eben gar nicht. Und dann wird es irgendwann sinnlos, auf den Läufer einzudreschen.
Und drischt man nicht oder stellt fest, dass die 30 Kg im Rucksack schon ein Problem waren, kommt schnell der Vorwurf, dass man relativieren würde.
Zitat von Gerhard-VFL
Eine Mannschaft wie Frankreich spielt es seriös und GEWINNT und kassiert kein einfaches Tor wie wir. Dass jede Mannschaft gegen Paraguay Probleme hat zu Chancen zu kommen sollte uns nicht dazu verleiten zu denken wir sind mit der Weltspitze auf Augenhöhe wegen so einem Quervergleich. Wir schaffen es halt nicht zu Null zu spielen und geguldig irgenwann, irgendwie mit 1:0 zu gewinnen - Frankreich kann da, und das ist auch eine Qualität die uns abgeht, neben der reinen individuellen Klasse Frankreichs.
Zu glauben wir sind doch gar nicht mal so schlecht der sollte sich vllt nochnal die Spiele gegen Elfenbeinküste und Ecuador anschauen. Die WM 2022 wurde ja im Nachhinein auch relativiert und schöngeredet.
Wie Havertz gesagt hat: wieder reingeschi****
Und hilft es jetzt nichts uns besser zu sehen als wir sind und das Ausscheiden zu relativieren.
Eine Mannschaft wie Frankreich spielt es seriös und GEWINNT und kassiert kein einfaches Tor wie wir. Dass jede Mannschaft gegen Paraguay Probleme hat zu Chancen zu kommen sollte uns nicht dazu verleiten zu denken wir sind mit der Weltspitze auf Augenhöhe wegen so einem Quervergleich. Wir schaffen es halt nicht zu Null zu spielen und geguldig irgenwann, irgendwie mit 1:0 zu gewinnen - Frankreich kann da, und das ist auch eine Qualität die uns abgeht, neben der reinen individuellen Klasse Frankreichs.
Zu glauben wir sind doch gar nicht mal so schlecht der sollte sich vllt nochnal die Spiele gegen Elfenbeinküste und Ecuador anschauen. Die WM 2022 wurde ja im Nachhinein auch relativiert und schöngeredet.
Wie Havertz gesagt hat: wieder reingeschi****
Und hilft es jetzt nichts uns besser zu sehen als wir sind und das Ausscheiden zu relativieren.
Ich gebe hier Recht, dass es eine Qualität ist, zu null zu spielen. Hat man nicht geschafft. Und dennoch ist es gerechtfertigt, Leistungen einzuordnen.
Ja, Paraguay hatte gegen Deutschland in 120 Minuten drei Szenen (und damit 2,5 mehr als gegen Frankreich), was eben ungefähr dem Unterschied zwischen FRA und D entsprechen dürfte. Man hätte halt noch ein Tor mehr schießen müssen (das der VAR nicht anzählen kann), hat man nicht geschafft (wobei wir hier wieder bei JN wären, der dafür mMn die Verantwortung trägt (s. Rucksack für den Sprinter)). Aber grundsätzlich ist es eben nicht besonders erwähnenswert, wenn ein Team über 120 Minuten drei Mal halbwegs gefährlich vors Tor kommt, der Trainer muss halt offensiv Lösungen anbieten, damit es kein Problem ist, wenn der Gegner alle 40 Minuten einen Abschluss hat.
Generell scheint vielen mittlerweile das Gefühl dafür abhanden gekommen zu sein, dass ein Spiel nicht nur dann in Ordnung ist, wenn man 90 Minuten dominiert, sondern dass es eigentlich normal sein sollte – und es auch mal war – dass Spiele Phasen haben, in denen die Vorteile abwechseln, zumindest dann, wenn beide Mannschaften ein Grundgerüst an Qualität mitbringen. Ich weiß aber nicht, woher dieser bedingungslose Ärger kommt, wenn auch der Gegner mal Szenen hat.
Nehmen wird diese WM: das Spiel gegen die Elfenbeinküste war ein (trotz Rucksack erzielter) letztlich verdienter Arbeitssieg gegen einen als unbequem und stark eingeschätzten Gegner. Kaum war das Spiel gegen Ecuador vorbei (und erst recht nach dem Ausscheiden) wurde daraus auch hier auf tm.de eine schwache Leistung, auch bei dir. Ist das nicht auch eine Relativierung, nur halt ins Negative?
Ähnliches war doch auch im von dir erwähnten Turnier 2022 zu beobachten.
MMn hat man dort realistisch betrachtet das Turnier ab der 70. Minute gegen Japan verloren. In diesem Spiel muss man allerdings bis dahin 3-0 führen. Ich sehe das nicht als Relativierung, sondern als Einordnung.
Das Unentschieden gegen SPA und der Sieg gegen CRI waren doch angemessen und realistische Ergebnisse. Ich erinnere mich aber auch daran, dass nach dem CRI-Spiel das Gefühl (auch medial) vermittelt wurde, als habe man verloren und sei deshalb quasi gegen CRI ausgeschieden.
Vielleicht hat die deutsche N11 das Problem, ihre Turniermannschaftqualitäten wiederzufinden, nicht allein. Vielleicht sollten wir als Fans unsere Turnierfanqualitäten wieder mehr entdecken (und dann pflegen).
05.07.2026 - 12:41 Uhr
Zitat von Dreisambock
Ich ziehe die Zitate mal aus den „D-PAR“ und „Entwicklung der N11“-Threads hier rein, da es hier tendenziell um den Blick der Fans auf die Leistungen geht.
Stimmt schon. Ich bin absolut dafür JN auszutauschen (zu Klopp schreibe ich dann was, sobald er sicher den Job hat), da er es seiner Mannschaft mit seinen Entscheidungen einfach ungemein schwer gemacht hat, erfolgreich zu sein.
Allerdings sehe ich auch die Tendenz des „Einprügelns“ wo es nicht angebracht ist (wobei anzumerken ist, dass sachliche Kritik immer dem Einprügeln vorzuziehen ist).
Ein Lieblingssatz nach solchen Enttäuschungen ist ja immer „es kann und darf keine Entschuldigungen geben“ (außer sich umstandslos zu entschuldigen), womit eigentlich gemeint ist „ich akzeptiere keine Erklärungen: ALLE sind schuld!“
Aber manchmal gibt es Erklärungen. Manchmal sogar offensichtliche und einfache. JN hat seiner Mannschaft in diesem Turnier taktisch und personell einen riesigen Rucksack aufgeschnallt. Und wenn man diesen Rucksack immer schwerer macht, wird der damit belastete Weltklassesprinter auch irgendwann gegen irgendwelche Durchschnittsläufer eben nur noch mit Mühe gewinnen – oder eben gar nicht. Und dann wird es irgendwann sinnlos, auf den Läufer einzudreschen.
Und drischt man nicht oder stellt fest, dass die 30 Kg im Rucksack schon ein Problem waren, kommt schnell der Vorwurf, dass man relativieren würde.
Ich gebe hier Recht, dass es eine Qualität ist, zu null zu spielen. Hat man nicht geschafft. Und dennoch ist es gerechtfertigt, Leistungen einzuordnen.
Ja, Paraguay hatte gegen Deutschland in 120 Minuten drei Szenen (und damit 2,5 mehr als gegen Frankreich), was eben ungefähr dem Unterschied zwischen FRA und D entsprechen dürfte. Man hätte halt noch ein Tor mehr schießen müssen (das der VAR nicht anzählen kann), hat man nicht geschafft (wobei wir hier wieder bei JN wären, der dafür mMn die Verantwortung trägt (s. Rucksack für den Sprinter)). Aber grundsätzlich ist es eben nicht besonders erwähnenswert, wenn ein Team über 120 Minuten drei Mal halbwegs gefährlich vors Tor kommt, der Trainer muss halt offensiv Lösungen anbieten, damit es kein Problem ist, wenn der Gegner alle 40 Minuten einen Abschluss hat.
Generell scheint vielen mittlerweile das Gefühl dafür abhanden gekommen zu sein, dass ein Spiel nicht nur dann in Ordnung ist, wenn man 90 Minuten dominiert, sondern dass es eigentlich normal sein sollte – und es auch mal war – dass Spiele Phasen haben, in denen die Vorteile abwechseln, zumindest dann, wenn beide Mannschaften ein Grundgerüst an Qualität mitbringen. Ich weiß aber nicht, woher dieser bedingungslose Ärger kommt, wenn auch der Gegner mal Szenen hat.
Nehmen wird diese WM: das Spiel gegen die Elfenbeinküste war ein (trotz Rucksack erzielter) letztlich verdienter Arbeitssieg gegen einen als unbequem und stark eingeschätzten Gegner. Kaum war das Spiel gegen Ecuador vorbei (und erst recht nach dem Ausscheiden) wurde daraus auch hier auf tm.de eine schwache Leistung, auch bei dir. Ist das nicht auch eine Relativierung, nur halt ins Negative?
Ähnliches war doch auch im von dir erwähnten Turnier 2022 zu beobachten.
MMn hat man dort realistisch betrachtet das Turnier ab der 70. Minute gegen Japan verloren. In diesem Spiel muss man allerdings bis dahin 3-0 führen. Ich sehe das nicht als Relativierung, sondern als Einordnung.
Das Unentschieden gegen SPA und der Sieg gegen CRI waren doch angemessen und realistische Ergebnisse. Ich erinnere mich aber auch daran, dass nach dem CRI-Spiel das Gefühl (auch medial) vermittelt wurde, als habe man verloren und sei deshalb quasi gegen CRI ausgeschieden.
Vielleicht hat die deutsche N11 das Problem, ihre Turniermannschaftqualitäten wiederzufinden, nicht allein. Vielleicht sollten wir als Fans unsere Turnierfanqualitäten wieder mehr entdecken (und dann pflegen).
Ich ziehe die Zitate mal aus den „D-PAR“ und „Entwicklung der N11“-Threads hier rein, da es hier tendenziell um den Blick der Fans auf die Leistungen geht.
Zitat von Bazzu
Nach dem Sieg Frankreichs gegen Paraguay kann man mMn eine weitere Schwäche unseres Fußballs ausmachen: Wir machen unser Team bei jeder Gelegenheit dem Erdboden gleich.
Frankreich feiert sein Team, weil es Härte bewiesen und Paraguay 1-0 nach einem Elfmeter besiegt hat. So viel mehr klare Torchancen als die DFB-Elf haben sich die Franzosen dabei gar nicht erarbeitet.
Deutschland gewinnt eigentlich 2-1 n.V., wird vom Schiri klar benachteiligt, und wir prügeln alle hemmungslos auf das Team ein. In diesem speziellen Fall bin ich froh drum, da JN dadurch weg ist, aber vielleicht sollte man sich da auch mal an die eigene Nase fassen, inwiefern sich unsere Mannschaft eigentlich von uns unterstützt fühlen darf...beim Neuaufbau unter Klopp brauchen wir jedenfalls mehr Verständnis und Geduld, wenn wir wirklich wollen, dass sich langfristig etwas ändert.
Nach dem Sieg Frankreichs gegen Paraguay kann man mMn eine weitere Schwäche unseres Fußballs ausmachen: Wir machen unser Team bei jeder Gelegenheit dem Erdboden gleich.
Frankreich feiert sein Team, weil es Härte bewiesen und Paraguay 1-0 nach einem Elfmeter besiegt hat. So viel mehr klare Torchancen als die DFB-Elf haben sich die Franzosen dabei gar nicht erarbeitet.
Deutschland gewinnt eigentlich 2-1 n.V., wird vom Schiri klar benachteiligt, und wir prügeln alle hemmungslos auf das Team ein. In diesem speziellen Fall bin ich froh drum, da JN dadurch weg ist, aber vielleicht sollte man sich da auch mal an die eigene Nase fassen, inwiefern sich unsere Mannschaft eigentlich von uns unterstützt fühlen darf...beim Neuaufbau unter Klopp brauchen wir jedenfalls mehr Verständnis und Geduld, wenn wir wirklich wollen, dass sich langfristig etwas ändert.
Stimmt schon. Ich bin absolut dafür JN auszutauschen (zu Klopp schreibe ich dann was, sobald er sicher den Job hat), da er es seiner Mannschaft mit seinen Entscheidungen einfach ungemein schwer gemacht hat, erfolgreich zu sein.
Allerdings sehe ich auch die Tendenz des „Einprügelns“ wo es nicht angebracht ist (wobei anzumerken ist, dass sachliche Kritik immer dem Einprügeln vorzuziehen ist).
Ein Lieblingssatz nach solchen Enttäuschungen ist ja immer „es kann und darf keine Entschuldigungen geben“ (außer sich umstandslos zu entschuldigen), womit eigentlich gemeint ist „ich akzeptiere keine Erklärungen: ALLE sind schuld!“
Aber manchmal gibt es Erklärungen. Manchmal sogar offensichtliche und einfache. JN hat seiner Mannschaft in diesem Turnier taktisch und personell einen riesigen Rucksack aufgeschnallt. Und wenn man diesen Rucksack immer schwerer macht, wird der damit belastete Weltklassesprinter auch irgendwann gegen irgendwelche Durchschnittsläufer eben nur noch mit Mühe gewinnen – oder eben gar nicht. Und dann wird es irgendwann sinnlos, auf den Läufer einzudreschen.
Und drischt man nicht oder stellt fest, dass die 30 Kg im Rucksack schon ein Problem waren, kommt schnell der Vorwurf, dass man relativieren würde.
Zitat von Gerhard-VFL
Eine Mannschaft wie Frankreich spielt es seriös und GEWINNT und kassiert kein einfaches Tor wie wir. Dass jede Mannschaft gegen Paraguay Probleme hat zu Chancen zu kommen sollte uns nicht dazu verleiten zu denken wir sind mit der Weltspitze auf Augenhöhe wegen so einem Quervergleich. Wir schaffen es halt nicht zu Null zu spielen und geguldig irgenwann, irgendwie mit 1:0 zu gewinnen - Frankreich kann da, und das ist auch eine Qualität die uns abgeht, neben der reinen individuellen Klasse Frankreichs.
Zu glauben wir sind doch gar nicht mal so schlecht der sollte sich vllt nochnal die Spiele gegen Elfenbeinküste und Ecuador anschauen. Die WM 2022 wurde ja im Nachhinein auch relativiert und schöngeredet.
Wie Havertz gesagt hat: wieder reingeschi****
Und hilft es jetzt nichts uns besser zu sehen als wir sind und das Ausscheiden zu relativieren.
Eine Mannschaft wie Frankreich spielt es seriös und GEWINNT und kassiert kein einfaches Tor wie wir. Dass jede Mannschaft gegen Paraguay Probleme hat zu Chancen zu kommen sollte uns nicht dazu verleiten zu denken wir sind mit der Weltspitze auf Augenhöhe wegen so einem Quervergleich. Wir schaffen es halt nicht zu Null zu spielen und geguldig irgenwann, irgendwie mit 1:0 zu gewinnen - Frankreich kann da, und das ist auch eine Qualität die uns abgeht, neben der reinen individuellen Klasse Frankreichs.
Zu glauben wir sind doch gar nicht mal so schlecht der sollte sich vllt nochnal die Spiele gegen Elfenbeinküste und Ecuador anschauen. Die WM 2022 wurde ja im Nachhinein auch relativiert und schöngeredet.
Wie Havertz gesagt hat: wieder reingeschi****
Und hilft es jetzt nichts uns besser zu sehen als wir sind und das Ausscheiden zu relativieren.
Ich gebe hier Recht, dass es eine Qualität ist, zu null zu spielen. Hat man nicht geschafft. Und dennoch ist es gerechtfertigt, Leistungen einzuordnen.
Ja, Paraguay hatte gegen Deutschland in 120 Minuten drei Szenen (und damit 2,5 mehr als gegen Frankreich), was eben ungefähr dem Unterschied zwischen FRA und D entsprechen dürfte. Man hätte halt noch ein Tor mehr schießen müssen (das der VAR nicht anzählen kann), hat man nicht geschafft (wobei wir hier wieder bei JN wären, der dafür mMn die Verantwortung trägt (s. Rucksack für den Sprinter)). Aber grundsätzlich ist es eben nicht besonders erwähnenswert, wenn ein Team über 120 Minuten drei Mal halbwegs gefährlich vors Tor kommt, der Trainer muss halt offensiv Lösungen anbieten, damit es kein Problem ist, wenn der Gegner alle 40 Minuten einen Abschluss hat.
Generell scheint vielen mittlerweile das Gefühl dafür abhanden gekommen zu sein, dass ein Spiel nicht nur dann in Ordnung ist, wenn man 90 Minuten dominiert, sondern dass es eigentlich normal sein sollte – und es auch mal war – dass Spiele Phasen haben, in denen die Vorteile abwechseln, zumindest dann, wenn beide Mannschaften ein Grundgerüst an Qualität mitbringen. Ich weiß aber nicht, woher dieser bedingungslose Ärger kommt, wenn auch der Gegner mal Szenen hat.
Nehmen wird diese WM: das Spiel gegen die Elfenbeinküste war ein (trotz Rucksack erzielter) letztlich verdienter Arbeitssieg gegen einen als unbequem und stark eingeschätzten Gegner. Kaum war das Spiel gegen Ecuador vorbei (und erst recht nach dem Ausscheiden) wurde daraus auch hier auf tm.de eine schwache Leistung, auch bei dir. Ist das nicht auch eine Relativierung, nur halt ins Negative?
Ähnliches war doch auch im von dir erwähnten Turnier 2022 zu beobachten.
MMn hat man dort realistisch betrachtet das Turnier ab der 70. Minute gegen Japan verloren. In diesem Spiel muss man allerdings bis dahin 3-0 führen. Ich sehe das nicht als Relativierung, sondern als Einordnung.
Das Unentschieden gegen SPA und der Sieg gegen CRI waren doch angemessen und realistische Ergebnisse. Ich erinnere mich aber auch daran, dass nach dem CRI-Spiel das Gefühl (auch medial) vermittelt wurde, als habe man verloren und sei deshalb quasi gegen CRI ausgeschieden.
Vielleicht hat die deutsche N11 das Problem, ihre Turniermannschaftqualitäten wiederzufinden, nicht allein. Vielleicht sollten wir als Fans unsere Turnierfanqualitäten wieder mehr entdecken (und dann pflegen).
Doch ich sehe das als Relativierung. Ich bin zu lange dabei um zu glauben die 3 Weltmeisterschafts-"Blamagen" (wobei die 2018 die wohl grösste ist, da.wir da mMn - zumindest von den Namen her - eine tolle Mannschaft hatten) sind dann nur noch auf "der Schiri hat uns ein Tor nicht gegeben" .. " "wir haben nur nicht da quentchen Glück gehabt" etc etc. Ich sage ja nicht, dass wir per se eine schlechte Mannschaft haben, aber aus Gründen die der DFB festzustellen hat hat es mal wieder nicht geklappt zumindest das Achtelfinale zu erreichen.
Und mMn war das Tah Tor abzuerkennen. Anton blockt absichtlich den Torwart. Bei dem weichei-fussball der leider heutzutage gepfiffen wird, ist das ein Foul
Und nein, ich bin absolut kein Fan vom dominaten Fussball. Im Gegenteil: ich halte den Ansatz mit den zusammenspieltechnisch limitierten Spielern, die wir haben, offensiv dominaten Fussball spielen zu wollen generell als falsch an. Ja, gegen Paraguay blieb aber keine andere Wahl, denn so spielt halt Paraguay.
Mir streuben sich hier nur die Nackenhaare auf wenn leute hier meinen wir sind net schlechter als Frankreich nur weil Frankreich Paraguay nicht auseinandergenommen hat und bewusst defensive Stabilität (kein Tor kassieren) präferiert hat gegenüber Offensive. Deschamps weiss dass sie sehr wahrscheinlich gewinnen werden durch eine Standard oder Einzelaktion. Das nennt man pragmatisch, und davon sollte sich das weniger talentierte deutsche Team vllt mal eine Scheibe abschneiden.
05.07.2026 - 13:03 Uhr
Keiner hat hier geschrieben, dass Frankreich und Deutschland gleich gut seien. Es ging nebenbei darum, dass die Leistung im Paraguay-Spiel vergleichbar war. Hauptsächlich ging es um die Beziehung von Öffentlichkeit und Fans gegenüber der Mannschaft.
Und man merkt bei einigen halt, dass sie auch unbedingt wollen, dass bestimmte Szenen nachteilig für das DFB-Team ausgelegt werden.
Didi Hamann hat kürzlich zum Beispiel ein wirklich interessantes Interview gegeben ( youtube.com/watch?v=FUk560KRHPc&t=3174s&pp=ygUGaGFtYW5u0gcJCUwLAYcqIYzv ). Wirklich sehr treffend an vielen, vielen Stellen. Gleichzeitig behauptet er, entgegen der offiziellen Linie der UEFA, dass der damalige Cucurella-Elfer im VF keiner gewesen sei. Er macht so viele Punkte - und hat es gar nicht nötig. Aber er saugt, aufgrund einer gewissen Lust am Niedermachen, die längst offiziell entkräfteten Narrative (Handspiel, Abseits, ...) auf, nur damit die Leistung im Spanien-Spiel und der Grad der damaligen Benachteiligung heruntergespielt wird. Im Zweifel entscheidet man sich in unserem Land leider zu oft für das schlechtere Licht, in dem man die eigene Mannschaft stellen kann.
Und ebenso wird dieser mMn und nach der von etlichen auch internationalen Experten ganz klar regelkonforme Tah-Treffer behandelt. Aber das ist auch eigentlich egal. Der Treffer hätte auch in der 85. Minute fallen und zählen können - unser Team wird bei so einem Spiel niedergemacht. All das, was Frankreich, England und Argentinien jetzt zu Gute gehalten wird (Kampf angenommen, defensiv stabil geblieben, sich souverän auf die Qualität verlassen, dass man vorne schon einen macht, ...), hätte dann nicht fürs DFB-Team gegolten.
Wenn ich dann bei manchen lese, dass wir schon die nächsten 3-4 Turniere abhaken könnten, dann ist das echt nur Defätismus, der nichts als schädlich ist. Und dann hat der deutsche Fan auch nichts anderes verdient, egal wie gut die nächste Generation ist.
Und man merkt bei einigen halt, dass sie auch unbedingt wollen, dass bestimmte Szenen nachteilig für das DFB-Team ausgelegt werden.
Didi Hamann hat kürzlich zum Beispiel ein wirklich interessantes Interview gegeben ( youtube.com/watch?v=FUk560KRHPc&t=3174s&pp=ygUGaGFtYW5u0gcJCUwLAYcqIYzv ). Wirklich sehr treffend an vielen, vielen Stellen. Gleichzeitig behauptet er, entgegen der offiziellen Linie der UEFA, dass der damalige Cucurella-Elfer im VF keiner gewesen sei. Er macht so viele Punkte - und hat es gar nicht nötig. Aber er saugt, aufgrund einer gewissen Lust am Niedermachen, die längst offiziell entkräfteten Narrative (Handspiel, Abseits, ...) auf, nur damit die Leistung im Spanien-Spiel und der Grad der damaligen Benachteiligung heruntergespielt wird. Im Zweifel entscheidet man sich in unserem Land leider zu oft für das schlechtere Licht, in dem man die eigene Mannschaft stellen kann.
Und ebenso wird dieser mMn und nach der von etlichen auch internationalen Experten ganz klar regelkonforme Tah-Treffer behandelt. Aber das ist auch eigentlich egal. Der Treffer hätte auch in der 85. Minute fallen und zählen können - unser Team wird bei so einem Spiel niedergemacht. All das, was Frankreich, England und Argentinien jetzt zu Gute gehalten wird (Kampf angenommen, defensiv stabil geblieben, sich souverän auf die Qualität verlassen, dass man vorne schon einen macht, ...), hätte dann nicht fürs DFB-Team gegolten.
Wenn ich dann bei manchen lese, dass wir schon die nächsten 3-4 Turniere abhaken könnten, dann ist das echt nur Defätismus, der nichts als schädlich ist. Und dann hat der deutsche Fan auch nichts anderes verdient, egal wie gut die nächste Generation ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bazzu am 05.07.2026 um 13:07 Uhr bearbeitet
05.07.2026 - 13:40 Uhr
Zitat von Bazzu
Keiner hat hier geschrieben, dass Frankreich und Deutschland gleich gut seien. Es ging nebenbei darum, dass die Leistung im Paraguay-Spiel vergleichbar war. Hauptsächlich ging es um die Beziehung von Öffentlichkeit und Fans gegenüber der Mannschaft.
Keiner hat hier geschrieben, dass Frankreich und Deutschland gleich gut seien. Es ging nebenbei darum, dass die Leistung im Paraguay-Spiel vergleichbar war. Hauptsächlich ging es um die Beziehung von Öffentlichkeit und Fans gegenüber der Mannschaft.
Was bringt es uns, selbst wenn die Leistung ähnlich gewesen sein sollte bei einem Spiel gegen ein Team, wo es nur gilt irgenwie zu gewinnen?
Die Beziehung zwischen Öffentlichkeit und Fans gegenüber der NM... Da geht es nicht in erster Linie nur um die Leistung an sich, sondern die generelle Situation des deutschen Fussballs. Wenn es nur das eine Spiel gegen Paraguay gewesen wäre, dann wäre es auch eine andere Geschichte..aber das geht jetzt schon zu lange so. Und die Heim-EM gilt mMn nicht.. und selbst die war auch nicht so toll.
Was ist die Beziehung zwischen Öffentlichkeit/Fans und der NM? Das.ist.mMn auch ein Problem. Die neueren Fans der deutschen NM (die wohlbetuchtere Mittelschicht weil diese mehr Geld dem Fussball einbringt) seit 2006. Diese haben mMn nicht primär den Anspruch dass Deutschland Titel gewinnt, es ist wichtiger dass man offensiven fussball spielt damit man sich selber feiern kann und die Kinder hyped sind
05.07.2026 - 13:59 Uhr
Zitat von Bazzu
Keiner hat hier geschrieben, dass Frankreich und Deutschland gleich gut seien. Es ging nebenbei darum, dass die Leistung im Paraguay-Spiel vergleichbar war. Hauptsächlich ging es um die Beziehung von Öffentlichkeit und Fans gegenüber der Mannschaft.
Und man merkt bei einigen halt, dass sie auch unbedingt wollen, dass bestimmte Szenen nachteilig für das DFB-Team ausgelegt werden.
Didi Hamann hat kürzlich zum Beispiel ein wirklich interessantes Interview gegeben ( youtube.com/watch?v=FUk560KRHPc&t=3174s&pp=ygUGaGFtYW5u0gcJCUwLAYcqIYzv ). Wirklich sehr treffend an vielen, vielen Stellen. Gleichzeitig behauptet er, entgegen der offiziellen Linie der UEFA, dass der damalige Cucurella-Elfer im VF keiner gewesen sei. Er macht so viele Punkte - und hat es gar nicht nötig. Aber er saugt, aufgrund einer gewissen Lust am Niedermachen, die längst offiziell entkräfteten Narrative (Handspiel, Abseits, ...) auf, nur damit die Leistung im Spanien-Spiel und der Grad der damaligen Benachteiligung heruntergespielt wird. Im Zweifel entscheidet man sich in unserem Land leider zu oft für das schlechtere Licht, in dem man die eigene Mannschaft stellen kann.
Und ebenso wird dieser mMn und nach der von etlichen auch internationalen Experten ganz klar regelkonforme Tah-Treffer behandelt. Aber das ist auch eigentlich egal. Der Treffer hätte auch in der 85. Minute fallen und zählen können - unser Team wird bei so einem Spiel niedergemacht. All das, was Frankreich, England und Argentinien jetzt zu Gute gehalten wird (Kampf angenommen, defensiv stabil geblieben, sich souverän auf die Qualität verlassen, dass man vorne schon einen macht, ...), hätte dann nicht fürs DFB-Team gegolten.
Wenn ich dann bei manchen lese, dass wir schon die nächsten 3-4 Turniere abhaken könnten, dann ist das echt nur Defätismus, der nichts als schädlich ist. Und dann hat der deutsche Fan auch nichts anderes verdient, egal wie gut die nächste Generation ist.
Keiner hat hier geschrieben, dass Frankreich und Deutschland gleich gut seien. Es ging nebenbei darum, dass die Leistung im Paraguay-Spiel vergleichbar war. Hauptsächlich ging es um die Beziehung von Öffentlichkeit und Fans gegenüber der Mannschaft.
Und man merkt bei einigen halt, dass sie auch unbedingt wollen, dass bestimmte Szenen nachteilig für das DFB-Team ausgelegt werden.
Didi Hamann hat kürzlich zum Beispiel ein wirklich interessantes Interview gegeben ( youtube.com/watch?v=FUk560KRHPc&t=3174s&pp=ygUGaGFtYW5u0gcJCUwLAYcqIYzv ). Wirklich sehr treffend an vielen, vielen Stellen. Gleichzeitig behauptet er, entgegen der offiziellen Linie der UEFA, dass der damalige Cucurella-Elfer im VF keiner gewesen sei. Er macht so viele Punkte - und hat es gar nicht nötig. Aber er saugt, aufgrund einer gewissen Lust am Niedermachen, die längst offiziell entkräfteten Narrative (Handspiel, Abseits, ...) auf, nur damit die Leistung im Spanien-Spiel und der Grad der damaligen Benachteiligung heruntergespielt wird. Im Zweifel entscheidet man sich in unserem Land leider zu oft für das schlechtere Licht, in dem man die eigene Mannschaft stellen kann.
Und ebenso wird dieser mMn und nach der von etlichen auch internationalen Experten ganz klar regelkonforme Tah-Treffer behandelt. Aber das ist auch eigentlich egal. Der Treffer hätte auch in der 85. Minute fallen und zählen können - unser Team wird bei so einem Spiel niedergemacht. All das, was Frankreich, England und Argentinien jetzt zu Gute gehalten wird (Kampf angenommen, defensiv stabil geblieben, sich souverän auf die Qualität verlassen, dass man vorne schon einen macht, ...), hätte dann nicht fürs DFB-Team gegolten.
Wenn ich dann bei manchen lese, dass wir schon die nächsten 3-4 Turniere abhaken könnten, dann ist das echt nur Defätismus, der nichts als schädlich ist. Und dann hat der deutsche Fan auch nichts anderes verdient, egal wie gut die nächste Generation ist.
Mit der Argumentation, dass der Schiedsrichter einem verdienten deutschen Sieg im Wege stand, möchte man doch nur überspielen, dass Nagelsmann seinen Job nicht gemacht hat. Vier Spiele- ein OK, ein Naja, ein oh nein und ein oh weia, dass ist sehr kurz gefasst die deutsche Bilanz. 11 Spieler, tw. gute Spieler zusammen mit Günstlingen, die nichts in der Nationalelf zu suchen hatten. Dazu eine wirre Spielidee aber nie ein eingespieltes Team. Insoweit keine Überraschung, dass man an einer destruktiven Mannschaft scheitert.
Und genau das muss man kritisieren.
Das nun das vermeintliche 2:1 als General Entschuldigung für all das herhalten muss macht deutlich, dass einige immer noch nicht begriffen haben, dass es nichts bringt, sich selbst zu belügen. Im Gegenteil, dass ist die erbärmlichste Art der Lüge.
Bei der EM war die Aufregung wenigstens berechtigt. Hier aber hat Collina für die FIFA erläutert, wie die entschieden wird.
Man sollte die Zeit nutzen jemanden die Chance zu geben, der sich nicht rechtfertigen muss.
05.07.2026 - 14:08 Uhr
Zitat von Mimi66
Mit der Argumentation, dass der Schiedsrichter einem verdienten deutschen Sieg im Wege stand, möchte man doch nur überspielen, dass Nagelsmann seinen Job nicht gemacht hat.
Mit der Argumentation, dass der Schiedsrichter einem verdienten deutschen Sieg im Wege stand, möchte man doch nur überspielen, dass Nagelsmann seinen Job nicht gemacht hat.
Ohje, lies lieber nochmal, was hier geschrieben wurde.
Und Collina erläutert das im 16tel-Finale, nachdem schon ca. 10 Tore in der Vorrunde so gefallen sind und nicht abgepfiffen wurden. Ja, der Sieg wäre verdient gewesen. Und dennoch wäre es eine unwürdige Leistung gewesen. Und unsere Mannschaft hätte man trotz des Sieges ungespitzt in den Boden gestampft, während man Argentinien und Frankreich für eine nicht größere Leistung in den Himmel lobt.
Denkt mal zurück an das Algerien-Spiel 2014: Die Bild titelt ,,Neuer und Schürrle gut, der Rest eine SCHANDE."
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