Die aktuelle Situation der Eintracht
28.04.2015 - 11:04 Uhr
28.09.2018 - 15:59 Uhr
@ fanbeauftragter: Die Passage dieses Machwerks von Becker über Wolf ist inhaltlich zwar in der Tat nicht von großer Bedeutung - wie auch - , aber diese komplett aus der Luft gegriffenen Behauptungen sind exemplarisch für die "Aussagekraft" und "Qualität" dieser Meinungsmache, mit der - bei allen Fehlern, die im Detail begangen worden sind - Arnold der Schwarze Peter zugeschoben worden ist. Und das ist meiner Auffassung nach einerseits, wenn man es so pauschal formuliert, nicht zutreffend und andererseits nur Mittel zum Zweck.
@ Elblöwe: Du hast mit Recht auf das Saisoneröffnungsspiel in Düsseldorf hingewiesen.
Aber abgesehen von der gleichen Problematik in der Abwehr, vor der jetzt Pedersen steht, nämlich dass man für ein solches System mit hohem Pressing der Kompaktheit wegen Abwehrspieler bräuchte, die zum einen den Mut haben, hoch zu stehen, und die zum anderen die Schnelligkeit haben müssen, bei hohen Bällen über die Abwehr mit hohem Tempo zurückzulaufen, musste Lieberknecht meiner Wahrnehmung nach vor allem wegen der (zwischenzeitlichen) Ausfälle von Biada, Nyman und Baffo, der für eine solch hoch stehende Abwehr prädestiniert war, von diesem System Abschied nehmen.
Pedersen muss zumindest für den Moment - also für morgen! - begreifen, dass sein anspruchsvolles System zu viele seiner Spieler überfordert.
Vergleiche mit der aktuellen Situation beim HSV, wo Titz ein sehr ähnliches System spielen lässt, oder mit dem VfB unter Zorniger sind da in der Tat zutreffend und sehr hilfreich.
(Grundsätzlich bin ich trotzdem der Meinung, dass auf lange Sicht ein solches System eine Mannschaft weiter nach vorne bringen könnte, doch es hat noch nie funktioniert, wenn man den zweiten vor dem ersten Schritt machen möchte.)
Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass - wie immer eigentlich - wichtiger als Aufstellung und System Einstellung und Mentalität sind, und daran hat es offenbar vor allem in den Heimspielen gegen Fortuna Köln und gegen den FCK gemangelt.
Spätestens seit Dienstag bin ich im Grunde in jeder Weise absolut ratlos, wie man die Wende schaffen könnte (siehe Stromberg-Satz).
Das einzige, was mir vielleicht noch einfällt, wäre, Tingager als Sechser bzw. als Mittelmann zwischen Valsvik und Burmeister zu installieren. So könnte man möglicherweise die Balance zwischen offensiver Ausrichtung und defensiver Stabilität erreichen, die bisher meistens fehlt.
@ Elblöwe: Du hast mit Recht auf das Saisoneröffnungsspiel in Düsseldorf hingewiesen.
Aber abgesehen von der gleichen Problematik in der Abwehr, vor der jetzt Pedersen steht, nämlich dass man für ein solches System mit hohem Pressing der Kompaktheit wegen Abwehrspieler bräuchte, die zum einen den Mut haben, hoch zu stehen, und die zum anderen die Schnelligkeit haben müssen, bei hohen Bällen über die Abwehr mit hohem Tempo zurückzulaufen, musste Lieberknecht meiner Wahrnehmung nach vor allem wegen der (zwischenzeitlichen) Ausfälle von Biada, Nyman und Baffo, der für eine solch hoch stehende Abwehr prädestiniert war, von diesem System Abschied nehmen.
Pedersen muss zumindest für den Moment - also für morgen! - begreifen, dass sein anspruchsvolles System zu viele seiner Spieler überfordert.
Vergleiche mit der aktuellen Situation beim HSV, wo Titz ein sehr ähnliches System spielen lässt, oder mit dem VfB unter Zorniger sind da in der Tat zutreffend und sehr hilfreich.
(Grundsätzlich bin ich trotzdem der Meinung, dass auf lange Sicht ein solches System eine Mannschaft weiter nach vorne bringen könnte, doch es hat noch nie funktioniert, wenn man den zweiten vor dem ersten Schritt machen möchte.)
Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass - wie immer eigentlich - wichtiger als Aufstellung und System Einstellung und Mentalität sind, und daran hat es offenbar vor allem in den Heimspielen gegen Fortuna Köln und gegen den FCK gemangelt.
Spätestens seit Dienstag bin ich im Grunde in jeder Weise absolut ratlos, wie man die Wende schaffen könnte (siehe Stromberg-Satz).
Das einzige, was mir vielleicht noch einfällt, wäre, Tingager als Sechser bzw. als Mittelmann zwischen Valsvik und Burmeister zu installieren. So könnte man möglicherweise die Balance zwischen offensiver Ausrichtung und defensiver Stabilität erreichen, die bisher meistens fehlt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rabona95 am 28.09.2018 um 16:12 Uhr bearbeitet
28.09.2018 - 18:12 Uhr
Hier mal ein offener Brief an die Vereinsführung, der mir heute von einem anderen Fan zugesendet wurde.
Ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Offener Brief an Vereinsführung / Aufsichtsrat / Geschäftsführung des BTSV Eintracht
Lieber Sören Oliver Voigt, Sebastian Ebel, liebe weitere Mitglieder des Aufsichtsrats,
mit der Partie gestern abend hat bei vielen Eintrachtfans, inklusive mir, eine unfaßbar große Ernüchterung eingesetzt, die mich dazu veranlaßt, Euch / Sie hier offen anzuschreiben.
In den vergangenen 1,5 Jahren wurden von Ihrer / Eurer Seite maßgebliche, in ihrer Kragenweite haarsträubende Fehler gemacht, die nun endlich aufgearbeitet gehören und in Folge dieser Aufarbeitung Konsequenzen folgen müssen:
Bereits in der Relegationssaison, speziell seit der Winterpause, ging es sportlich klar bergab und am Ende konnten wir froh sein, doch noch in die Relegationsspiele gegen den VFL Wolfsburg gekommen zu sein. Zuvor verspielte das Team einen Vorsprung in der Tabelle - unvergessen der Höhepunkt: Die augenscheinliche Arbeitsverweigerung von Bielefeld.
Der Aufstieg konnte dann am Ende auch nicht realisiert werden.
Die schleichende Abwärtsentwicklung setzte sich anschließend fort.
Hehre, aber nachvollziehbare Ziele wurden aufgestellt. "Wir wollen dauerhaft unter den TOP 25 in Deutschland sein" war ein solches. Ebenso wurde der Wunsch geäußert, dieser Relegationssaison eine erneute Spielzeit ganz oben folgen zu lassen - der Aufstieg wurde nicht nur unter der Hand als Ziel ausgegeben. Das Ende ist bekannt!
Aber warum kam es dazu:
-Weil Ihr die Abwärtsspirale nicht wirklich wahrgenommen hattet.
-Weil Ihr in der vergangenen Saison zu lange an einem Trainer festgehalten habt, der mit seiner eingespielten Mannschaft einfach nicht mehr den "Flow" fand - der mehr und mehr ausgebrannt und überfordert wirkte und noch dazu Euch auch öffentlich brüskierte (wie in Aue geschehen). Und wenn der Klassenerhalt am Ende auch an einem seidenen Faden hing und mehr als möglich war, hätte man sich fragen müssen: Ist dieser Trainer, der nicht nur einmal seine psychische Angeschlagenheit zeigte (kann ein mehrfach weinend vor seinen Anhängern stehender Trainer eine Mannschaft wirklich noch motivieren, Respekt ausstrahlen!?) und offensichtlich an seinem Posten klebte, noch so lange tragbar?
Stimmen aus Euren Kreisen wie "Wenn wir das jetzt durchziehen (gemeint ist die vorzeitige Trennung vom Trainer), stürmen die Fans uns den Kubus" sprechen nur von fehlender Führungsstärke und trugen maßgeblich dazu bei, dass wir nun statt unter den TOP 25 auf Platz 56 in Deutschland stehen und Spiele gegen Lupo/Martini Wolfsburg und andere große Teams
nicht mehr weit entfernt zu sein scheinen.
Hier sei auch der ehemalige sportliche Leiter zu nennen, der ebenso, mit seiner insgesamt verfehlten Einkaufspolitik der letzten Jahre (auch wenn es auch ein paar gute Griffe gab), aber auch mit seinen Auftritten und manchen Fettnäpfchen (ich erinnere da an die Übermittlung der Trennung an Mirko Boland z.B.) schon länger nicht mehr tragbar war - schon garnicht für den Aufbau einer neuen Mannschaft und für eine Trainersuche prädestiniert. Apropos: Es existierte offenbar bis zum Ende kein Plan B (was machen wir, wenn wir absteigen?) Folge: Lange Trainersuche, der "Manager auf Abruf" mußte herhalten und gerade er sollte die richtigen Schritte einleiten, den Verein wieder in die Spur zu bekommen - ein teurer Trugschluß.
Mit Henrik Pedersen wurde dann ein neuer Coach präsentiert - einer, der ähnlich wie Torsten Lieberknecht über weite Strecken seiner Amtszeit das Zeug haben sollte, die Fans durch seine Art zu begeistern - dazu wurde schöner Offensivfußball versprochen - und dass durchaus auch glaubhaft durch ihn immer wieder als seine Philosophie vermittelt.
Er bekam viel Vertrauen - ein Ziel "Aufstieg" aufgebürdet (das er auch annahm) - und viel Macht ... - zu viel Macht ... - und erschien und erscheint noch immer damit maßlos überfordert zu sein. Nun also sogar Trainer und Sportdirektor in Personalunion. Es paßt nicht! Leider!
Ein weiterer Fehler sei hier genannt: Die frühzeitige Vertragsverlängerung von Sören Oliver Voigt, die monatelang nicht kommuniziert wurde. Nun ist die Kommunikation und Außendarstellung ohnehin schon seit langem nicht Eure / Ihre Stärke - aber sowas darf einfach nicht passieren!
Apropos - was sollte jetzt passieren:
-Es gilt die bedrohliche Lage, die übrigens auch an Eurem Kubus nicht vorbeigehen wird - Arbeitsplätze werden zum Opfer fallen (der Kubus wird teilweise zum "Lost place") - nun endlich mit aller Klarheit aufzuarbeiten und sich zu fragen:
Ist ein erneuter Trainerwechsel das Mittel, welches einen Schub bringen kann - vielleicht in Richtung mehr Erfahrung neben und auf dem Platz?! Kommt Ihr alle zu dem Ergebnis - dann macht es!
Sollte man nicht doch wieder einen sportlichen Leiter einstellen - einen, der ebenfalls eine gewisse Erfahrung mitbringen sollte!?
Wenn es jetzt Leute gibt, die meinen: Wer will hier schon herkommen - da entgegne ich: Eintracht ist immer noch Kult- und Traditionsverein - und wenn man die derzeitige Lage sieht, kann nun wirklich keiner mehr was verlieren - aber eine Menge gewinnen ...
Und natürlich heißt es auch, sich selber und seine Taten der letzten Jahre zu hinterfragen und zu gucken, ob nicht auch unter Euch grundlegende Veränderungen (in der Führung) notwendig erscheinen und man auch diese angehen sollte ...
Ein langer Text - der mir aber unter den Nägeln brannte!
Zeigt jetzt endlich Stärke und tut alles, dass wir nicht völlig in den Untiefen des deutschen Fußballs verschwinden - und zwar ohne Festhalten an eigenen Posten! Es ist nichts und niemand größer als der Verein - unser BTSV!
Blau-gelbe Grüße
Ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Offener Brief an Vereinsführung / Aufsichtsrat / Geschäftsführung des BTSV Eintracht
Lieber Sören Oliver Voigt, Sebastian Ebel, liebe weitere Mitglieder des Aufsichtsrats,
mit der Partie gestern abend hat bei vielen Eintrachtfans, inklusive mir, eine unfaßbar große Ernüchterung eingesetzt, die mich dazu veranlaßt, Euch / Sie hier offen anzuschreiben.
In den vergangenen 1,5 Jahren wurden von Ihrer / Eurer Seite maßgebliche, in ihrer Kragenweite haarsträubende Fehler gemacht, die nun endlich aufgearbeitet gehören und in Folge dieser Aufarbeitung Konsequenzen folgen müssen:
Bereits in der Relegationssaison, speziell seit der Winterpause, ging es sportlich klar bergab und am Ende konnten wir froh sein, doch noch in die Relegationsspiele gegen den VFL Wolfsburg gekommen zu sein. Zuvor verspielte das Team einen Vorsprung in der Tabelle - unvergessen der Höhepunkt: Die augenscheinliche Arbeitsverweigerung von Bielefeld.
Der Aufstieg konnte dann am Ende auch nicht realisiert werden.
Die schleichende Abwärtsentwicklung setzte sich anschließend fort.
Hehre, aber nachvollziehbare Ziele wurden aufgestellt. "Wir wollen dauerhaft unter den TOP 25 in Deutschland sein" war ein solches. Ebenso wurde der Wunsch geäußert, dieser Relegationssaison eine erneute Spielzeit ganz oben folgen zu lassen - der Aufstieg wurde nicht nur unter der Hand als Ziel ausgegeben. Das Ende ist bekannt!
Aber warum kam es dazu:
-Weil Ihr die Abwärtsspirale nicht wirklich wahrgenommen hattet.
-Weil Ihr in der vergangenen Saison zu lange an einem Trainer festgehalten habt, der mit seiner eingespielten Mannschaft einfach nicht mehr den "Flow" fand - der mehr und mehr ausgebrannt und überfordert wirkte und noch dazu Euch auch öffentlich brüskierte (wie in Aue geschehen). Und wenn der Klassenerhalt am Ende auch an einem seidenen Faden hing und mehr als möglich war, hätte man sich fragen müssen: Ist dieser Trainer, der nicht nur einmal seine psychische Angeschlagenheit zeigte (kann ein mehrfach weinend vor seinen Anhängern stehender Trainer eine Mannschaft wirklich noch motivieren, Respekt ausstrahlen!?) und offensichtlich an seinem Posten klebte, noch so lange tragbar?
Stimmen aus Euren Kreisen wie "Wenn wir das jetzt durchziehen (gemeint ist die vorzeitige Trennung vom Trainer), stürmen die Fans uns den Kubus" sprechen nur von fehlender Führungsstärke und trugen maßgeblich dazu bei, dass wir nun statt unter den TOP 25 auf Platz 56 in Deutschland stehen und Spiele gegen Lupo/Martini Wolfsburg und andere große Teams
nicht mehr weit entfernt zu sein scheinen. Hier sei auch der ehemalige sportliche Leiter zu nennen, der ebenso, mit seiner insgesamt verfehlten Einkaufspolitik der letzten Jahre (auch wenn es auch ein paar gute Griffe gab), aber auch mit seinen Auftritten und manchen Fettnäpfchen (ich erinnere da an die Übermittlung der Trennung an Mirko Boland z.B.) schon länger nicht mehr tragbar war - schon garnicht für den Aufbau einer neuen Mannschaft und für eine Trainersuche prädestiniert. Apropos: Es existierte offenbar bis zum Ende kein Plan B (was machen wir, wenn wir absteigen?) Folge: Lange Trainersuche, der "Manager auf Abruf" mußte herhalten und gerade er sollte die richtigen Schritte einleiten, den Verein wieder in die Spur zu bekommen - ein teurer Trugschluß.
Mit Henrik Pedersen wurde dann ein neuer Coach präsentiert - einer, der ähnlich wie Torsten Lieberknecht über weite Strecken seiner Amtszeit das Zeug haben sollte, die Fans durch seine Art zu begeistern - dazu wurde schöner Offensivfußball versprochen - und dass durchaus auch glaubhaft durch ihn immer wieder als seine Philosophie vermittelt.
Er bekam viel Vertrauen - ein Ziel "Aufstieg" aufgebürdet (das er auch annahm) - und viel Macht ... - zu viel Macht ... - und erschien und erscheint noch immer damit maßlos überfordert zu sein. Nun also sogar Trainer und Sportdirektor in Personalunion. Es paßt nicht! Leider!
Ein weiterer Fehler sei hier genannt: Die frühzeitige Vertragsverlängerung von Sören Oliver Voigt, die monatelang nicht kommuniziert wurde. Nun ist die Kommunikation und Außendarstellung ohnehin schon seit langem nicht Eure / Ihre Stärke - aber sowas darf einfach nicht passieren!
Apropos - was sollte jetzt passieren:
-Es gilt die bedrohliche Lage, die übrigens auch an Eurem Kubus nicht vorbeigehen wird - Arbeitsplätze werden zum Opfer fallen (der Kubus wird teilweise zum "Lost place") - nun endlich mit aller Klarheit aufzuarbeiten und sich zu fragen:
Ist ein erneuter Trainerwechsel das Mittel, welches einen Schub bringen kann - vielleicht in Richtung mehr Erfahrung neben und auf dem Platz?! Kommt Ihr alle zu dem Ergebnis - dann macht es!
Sollte man nicht doch wieder einen sportlichen Leiter einstellen - einen, der ebenfalls eine gewisse Erfahrung mitbringen sollte!?
Wenn es jetzt Leute gibt, die meinen: Wer will hier schon herkommen - da entgegne ich: Eintracht ist immer noch Kult- und Traditionsverein - und wenn man die derzeitige Lage sieht, kann nun wirklich keiner mehr was verlieren - aber eine Menge gewinnen ...
Und natürlich heißt es auch, sich selber und seine Taten der letzten Jahre zu hinterfragen und zu gucken, ob nicht auch unter Euch grundlegende Veränderungen (in der Führung) notwendig erscheinen und man auch diese angehen sollte ...
Ein langer Text - der mir aber unter den Nägeln brannte!
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Blau-gelbe Grüße
28.09.2018 - 20:11 Uhr
Zitat von Velberter
Hier mal ein offener Brief an die Vereinsführung, der mir heute von einem anderen Fan zugesendet wurde.
Ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Offener Brief an Vereinsführung / Aufsichtsrat / Geschäftsführung des BTSV Eintracht
Lieber Sören Oliver Voigt, Sebastian Ebel, liebe weitere Mitglieder des Aufsichtsrats,
mit der Partie gestern abend hat bei vielen Eintrachtfans, inklusive mir, eine unfaßbar große Ernüchterung eingesetzt, die mich dazu veranlaßt, Euch / Sie hier offen anzuschreiben.
In den vergangenen 1,5 Jahren wurden von Ihrer / Eurer Seite maßgebliche, in ihrer Kragenweite haarsträubende Fehler gemacht, die nun endlich aufgearbeitet gehören und in Folge dieser Aufarbeitung Konsequenzen folgen müssen:
Bereits in der Relegationssaison, speziell seit der Winterpause, ging es sportlich klar bergab und am Ende konnten wir froh sein, doch noch in die Relegationsspiele gegen den VFL Wolfsburg gekommen zu sein. Zuvor verspielte das Team einen Vorsprung in der Tabelle - unvergessen der Höhepunkt: Die augenscheinliche Arbeitsverweigerung von Bielefeld.
Der Aufstieg konnte dann am Ende auch nicht realisiert werden.
Die schleichende Abwärtsentwicklung setzte sich anschließend fort.
Hehre, aber nachvollziehbare Ziele wurden aufgestellt. "Wir wollen dauerhaft unter den TOP 25 in Deutschland sein" war ein solches. Ebenso wurde der Wunsch geäußert, dieser Relegationssaison eine erneute Spielzeit ganz oben folgen zu lassen - der Aufstieg wurde nicht nur unter der Hand als Ziel ausgegeben. Das Ende ist bekannt!
Aber warum kam es dazu:
-Weil Ihr die Abwärtsspirale nicht wirklich wahrgenommen hattet.
-Weil Ihr in der vergangenen Saison zu lange an einem Trainer festgehalten habt, der mit seiner eingespielten Mannschaft einfach nicht mehr den "Flow" fand - der mehr und mehr ausgebrannt und überfordert wirkte und noch dazu Euch auch öffentlich brüskierte (wie in Aue geschehen). Und wenn der Klassenerhalt am Ende auch an einem seidenen Faden hing und mehr als möglich war, hätte man sich fragen müssen: Ist dieser Trainer, der nicht nur einmal seine psychische Angeschlagenheit zeigte (kann ein mehrfach weinend vor seinen Anhängern stehender Trainer eine Mannschaft wirklich noch motivieren, Respekt ausstrahlen!?) und offensichtlich an seinem Posten klebte, noch so lange tragbar?
Stimmen aus Euren Kreisen wie "Wenn wir das jetzt durchziehen (gemeint ist die vorzeitige Trennung vom Trainer), stürmen die Fans uns den Kubus" sprechen nur von fehlender Führungsstärke und trugen maßgeblich dazu bei, dass wir nun statt unter den TOP 25 auf Platz 56 in Deutschland stehen und Spiele gegen Lupo/Martini Wolfsburg und andere große Teams
nicht mehr weit entfernt zu sein scheinen.
Hier sei auch der ehemalige sportliche Leiter zu nennen, der ebenso, mit seiner insgesamt verfehlten Einkaufspolitik der letzten Jahre (auch wenn es auch ein paar gute Griffe gab), aber auch mit seinen Auftritten und manchen Fettnäpfchen (ich erinnere da an die Übermittlung der Trennung an Mirko Boland z.B.) schon länger nicht mehr tragbar war - schon garnicht für den Aufbau einer neuen Mannschaft und für eine Trainersuche prädestiniert. Apropos: Es existierte offenbar bis zum Ende kein Plan B (was machen wir, wenn wir absteigen?) Folge: Lange Trainersuche, der "Manager auf Abruf" mußte herhalten und gerade er sollte die richtigen Schritte einleiten, den Verein wieder in die Spur zu bekommen - ein teurer Trugschluß.
Mit Henrik Pedersen wurde dann ein neuer Coach präsentiert - einer, der ähnlich wie Torsten Lieberknecht über weite Strecken seiner Amtszeit das Zeug haben sollte, die Fans durch seine Art zu begeistern - dazu wurde schöner Offensivfußball versprochen - und dass durchaus auch glaubhaft durch ihn immer wieder als seine Philosophie vermittelt.
Er bekam viel Vertrauen - ein Ziel "Aufstieg" aufgebürdet (das er auch annahm) - und viel Macht ... - zu viel Macht ... - und erschien und erscheint noch immer damit maßlos überfordert zu sein. Nun also sogar Trainer und Sportdirektor in Personalunion. Es paßt nicht! Leider!
Ein weiterer Fehler sei hier genannt: Die frühzeitige Vertragsverlängerung von Sören Oliver Voigt, die monatelang nicht kommuniziert wurde. Nun ist die Kommunikation und Außendarstellung ohnehin schon seit langem nicht Eure / Ihre Stärke - aber sowas darf einfach nicht passieren!
Apropos - was sollte jetzt passieren:
-Es gilt die bedrohliche Lage, die übrigens auch an Eurem Kubus nicht vorbeigehen wird - Arbeitsplätze werden zum Opfer fallen (der Kubus wird teilweise zum "Lost place") - nun endlich mit aller Klarheit aufzuarbeiten und sich zu fragen:
Ist ein erneuter Trainerwechsel das Mittel, welches einen Schub bringen kann - vielleicht in Richtung mehr Erfahrung neben und auf dem Platz?! Kommt Ihr alle zu dem Ergebnis - dann macht es!
Sollte man nicht doch wieder einen sportlichen Leiter einstellen - einen, der ebenfalls eine gewisse Erfahrung mitbringen sollte!?
Wenn es jetzt Leute gibt, die meinen: Wer will hier schon herkommen - da entgegne ich: Eintracht ist immer noch Kult- und Traditionsverein - und wenn man die derzeitige Lage sieht, kann nun wirklich keiner mehr was verlieren - aber eine Menge gewinnen ...
Und natürlich heißt es auch, sich selber und seine Taten der letzten Jahre zu hinterfragen und zu gucken, ob nicht auch unter Euch grundlegende Veränderungen (in der Führung) notwendig erscheinen und man auch diese angehen sollte ...
Ein langer Text - der mir aber unter den Nägeln brannte!
Zeigt jetzt endlich Stärke und tut alles, dass wir nicht völlig in den Untiefen des deutschen Fußballs verschwinden - und zwar ohne Festhalten an eigenen Posten! Es ist nichts und niemand größer als der Verein - unser BTSV!
Blau-gelbe Grüße
Hier mal ein offener Brief an die Vereinsführung, der mir heute von einem anderen Fan zugesendet wurde.
Ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Offener Brief an Vereinsführung / Aufsichtsrat / Geschäftsführung des BTSV Eintracht
Lieber Sören Oliver Voigt, Sebastian Ebel, liebe weitere Mitglieder des Aufsichtsrats,
mit der Partie gestern abend hat bei vielen Eintrachtfans, inklusive mir, eine unfaßbar große Ernüchterung eingesetzt, die mich dazu veranlaßt, Euch / Sie hier offen anzuschreiben.
In den vergangenen 1,5 Jahren wurden von Ihrer / Eurer Seite maßgebliche, in ihrer Kragenweite haarsträubende Fehler gemacht, die nun endlich aufgearbeitet gehören und in Folge dieser Aufarbeitung Konsequenzen folgen müssen:
Bereits in der Relegationssaison, speziell seit der Winterpause, ging es sportlich klar bergab und am Ende konnten wir froh sein, doch noch in die Relegationsspiele gegen den VFL Wolfsburg gekommen zu sein. Zuvor verspielte das Team einen Vorsprung in der Tabelle - unvergessen der Höhepunkt: Die augenscheinliche Arbeitsverweigerung von Bielefeld.
Der Aufstieg konnte dann am Ende auch nicht realisiert werden.
Die schleichende Abwärtsentwicklung setzte sich anschließend fort.
Hehre, aber nachvollziehbare Ziele wurden aufgestellt. "Wir wollen dauerhaft unter den TOP 25 in Deutschland sein" war ein solches. Ebenso wurde der Wunsch geäußert, dieser Relegationssaison eine erneute Spielzeit ganz oben folgen zu lassen - der Aufstieg wurde nicht nur unter der Hand als Ziel ausgegeben. Das Ende ist bekannt!
Aber warum kam es dazu:
-Weil Ihr die Abwärtsspirale nicht wirklich wahrgenommen hattet.
-Weil Ihr in der vergangenen Saison zu lange an einem Trainer festgehalten habt, der mit seiner eingespielten Mannschaft einfach nicht mehr den "Flow" fand - der mehr und mehr ausgebrannt und überfordert wirkte und noch dazu Euch auch öffentlich brüskierte (wie in Aue geschehen). Und wenn der Klassenerhalt am Ende auch an einem seidenen Faden hing und mehr als möglich war, hätte man sich fragen müssen: Ist dieser Trainer, der nicht nur einmal seine psychische Angeschlagenheit zeigte (kann ein mehrfach weinend vor seinen Anhängern stehender Trainer eine Mannschaft wirklich noch motivieren, Respekt ausstrahlen!?) und offensichtlich an seinem Posten klebte, noch so lange tragbar?
Stimmen aus Euren Kreisen wie "Wenn wir das jetzt durchziehen (gemeint ist die vorzeitige Trennung vom Trainer), stürmen die Fans uns den Kubus" sprechen nur von fehlender Führungsstärke und trugen maßgeblich dazu bei, dass wir nun statt unter den TOP 25 auf Platz 56 in Deutschland stehen und Spiele gegen Lupo/Martini Wolfsburg und andere große Teams
nicht mehr weit entfernt zu sein scheinen. Hier sei auch der ehemalige sportliche Leiter zu nennen, der ebenso, mit seiner insgesamt verfehlten Einkaufspolitik der letzten Jahre (auch wenn es auch ein paar gute Griffe gab), aber auch mit seinen Auftritten und manchen Fettnäpfchen (ich erinnere da an die Übermittlung der Trennung an Mirko Boland z.B.) schon länger nicht mehr tragbar war - schon garnicht für den Aufbau einer neuen Mannschaft und für eine Trainersuche prädestiniert. Apropos: Es existierte offenbar bis zum Ende kein Plan B (was machen wir, wenn wir absteigen?) Folge: Lange Trainersuche, der "Manager auf Abruf" mußte herhalten und gerade er sollte die richtigen Schritte einleiten, den Verein wieder in die Spur zu bekommen - ein teurer Trugschluß.
Mit Henrik Pedersen wurde dann ein neuer Coach präsentiert - einer, der ähnlich wie Torsten Lieberknecht über weite Strecken seiner Amtszeit das Zeug haben sollte, die Fans durch seine Art zu begeistern - dazu wurde schöner Offensivfußball versprochen - und dass durchaus auch glaubhaft durch ihn immer wieder als seine Philosophie vermittelt.
Er bekam viel Vertrauen - ein Ziel "Aufstieg" aufgebürdet (das er auch annahm) - und viel Macht ... - zu viel Macht ... - und erschien und erscheint noch immer damit maßlos überfordert zu sein. Nun also sogar Trainer und Sportdirektor in Personalunion. Es paßt nicht! Leider!
Ein weiterer Fehler sei hier genannt: Die frühzeitige Vertragsverlängerung von Sören Oliver Voigt, die monatelang nicht kommuniziert wurde. Nun ist die Kommunikation und Außendarstellung ohnehin schon seit langem nicht Eure / Ihre Stärke - aber sowas darf einfach nicht passieren!
Apropos - was sollte jetzt passieren:
-Es gilt die bedrohliche Lage, die übrigens auch an Eurem Kubus nicht vorbeigehen wird - Arbeitsplätze werden zum Opfer fallen (der Kubus wird teilweise zum "Lost place") - nun endlich mit aller Klarheit aufzuarbeiten und sich zu fragen:
Ist ein erneuter Trainerwechsel das Mittel, welches einen Schub bringen kann - vielleicht in Richtung mehr Erfahrung neben und auf dem Platz?! Kommt Ihr alle zu dem Ergebnis - dann macht es!
Sollte man nicht doch wieder einen sportlichen Leiter einstellen - einen, der ebenfalls eine gewisse Erfahrung mitbringen sollte!?
Wenn es jetzt Leute gibt, die meinen: Wer will hier schon herkommen - da entgegne ich: Eintracht ist immer noch Kult- und Traditionsverein - und wenn man die derzeitige Lage sieht, kann nun wirklich keiner mehr was verlieren - aber eine Menge gewinnen ...
Und natürlich heißt es auch, sich selber und seine Taten der letzten Jahre zu hinterfragen und zu gucken, ob nicht auch unter Euch grundlegende Veränderungen (in der Führung) notwendig erscheinen und man auch diese angehen sollte ...
Ein langer Text - der mir aber unter den Nägeln brannte!
Zeigt jetzt endlich Stärke und tut alles, dass wir nicht völlig in den Untiefen des deutschen Fußballs verschwinden - und zwar ohne Festhalten an eigenen Posten! Es ist nichts und niemand größer als der Verein - unser BTSV!
Blau-gelbe Grüße
Ehrlich gesagt nicht wirklich ein guter Text in meinen Augen.
So gut wie alles davon wurde schon mehrfach angesprochen, einige Dinge sehe ich komplett anders (weinender Trainer = keine Respektsperson ist in meinen Augen totaler Bullshit, Jahrelange verfehlte Transferpolitik war in im Endeffekt ein Jahr wo nicht viel gepasst hat) und insgesamt werden da auch zeitlich gesehen zu viele Dinge vermischt. Message ist klar, aber in meinen Augen nicht gut umgesetzt und geschrieben.
28.09.2018 - 21:18 Uhr
Zitat von Velberter
Hier mal ein offener Brief an die Vereinsführung, der mir heute von einem anderen Fan zugesendet wurde.
Ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Offener Brief an Vereinsführung / Aufsichtsrat / Geschäftsführung des BTSV Eintracht
Lieber Sören Oliver Voigt, Sebastian Ebel, liebe weitere Mitglieder des Aufsichtsrats,
mit der Partie gestern abend hat bei vielen Eintrachtfans, inklusive mir, eine unfaßbar große Ernüchterung eingesetzt, die mich dazu veranlaßt, Euch / Sie hier offen anzuschreiben.
In den vergangenen 1,5 Jahren wurden von Ihrer / Eurer Seite maßgebliche, in ihrer Kragenweite haarsträubende Fehler gemacht, die nun endlich aufgearbeitet gehören und in Folge dieser Aufarbeitung Konsequenzen folgen müssen:
Bereits in der Relegationssaison, speziell seit der Winterpause, ging es sportlich klar bergab und am Ende konnten wir froh sein, doch noch in die Relegationsspiele gegen den VFL Wolfsburg gekommen zu sein. Zuvor verspielte das Team einen Vorsprung in der Tabelle - unvergessen der Höhepunkt: Die augenscheinliche Arbeitsverweigerung von Bielefeld.
Der Aufstieg konnte dann am Ende auch nicht realisiert werden.
Die schleichende Abwärtsentwicklung setzte sich anschließend fort.
Hehre, aber nachvollziehbare Ziele wurden aufgestellt. "Wir wollen dauerhaft unter den TOP 25 in Deutschland sein" war ein solches. Ebenso wurde der Wunsch geäußert, dieser Relegationssaison eine erneute Spielzeit ganz oben folgen zu lassen - der Aufstieg wurde nicht nur unter der Hand als Ziel ausgegeben. Das Ende ist bekannt!
Aber warum kam es dazu:
-Weil Ihr die Abwärtsspirale nicht wirklich wahrgenommen hattet.
-Weil Ihr in der vergangenen Saison zu lange an einem Trainer festgehalten habt, der mit seiner eingespielten Mannschaft einfach nicht mehr den "Flow" fand - der mehr und mehr ausgebrannt und überfordert wirkte und noch dazu Euch auch öffentlich brüskierte (wie in Aue geschehen). Und wenn der Klassenerhalt am Ende auch an einem seidenen Faden hing und mehr als möglich war, hätte man sich fragen müssen: Ist dieser Trainer, der nicht nur einmal seine psychische Angeschlagenheit zeigte (kann ein mehrfach weinend vor seinen Anhängern stehender Trainer eine Mannschaft wirklich noch motivieren, Respekt ausstrahlen!?) und offensichtlich an seinem Posten klebte, noch so lange tragbar?
Stimmen aus Euren Kreisen wie "Wenn wir das jetzt durchziehen (gemeint ist die vorzeitige Trennung vom Trainer), stürmen die Fans uns den Kubus" sprechen nur von fehlender Führungsstärke und trugen maßgeblich dazu bei, dass wir nun statt unter den TOP 25 auf Platz 56 in Deutschland stehen und Spiele gegen Lupo/Martini Wolfsburg und andere große Teams
nicht mehr weit entfernt zu sein scheinen.
Hier sei auch der ehemalige sportliche Leiter zu nennen, der ebenso, mit seiner insgesamt verfehlten Einkaufspolitik der letzten Jahre (auch wenn es auch ein paar gute Griffe gab), aber auch mit seinen Auftritten und manchen Fettnäpfchen (ich erinnere da an die Übermittlung der Trennung an Mirko Boland z.B.) schon länger nicht mehr tragbar war - schon garnicht für den Aufbau einer neuen Mannschaft und für eine Trainersuche prädestiniert. Apropos: Es existierte offenbar bis zum Ende kein Plan B (was machen wir, wenn wir absteigen?) Folge: Lange Trainersuche, der "Manager auf Abruf" mußte herhalten und gerade er sollte die richtigen Schritte einleiten, den Verein wieder in die Spur zu bekommen - ein teurer Trugschluß.
Mit Henrik Pedersen wurde dann ein neuer Coach präsentiert - einer, der ähnlich wie Torsten Lieberknecht über weite Strecken seiner Amtszeit das Zeug haben sollte, die Fans durch seine Art zu begeistern - dazu wurde schöner Offensivfußball versprochen - und dass durchaus auch glaubhaft durch ihn immer wieder als seine Philosophie vermittelt.
Er bekam viel Vertrauen - ein Ziel "Aufstieg" aufgebürdet (das er auch annahm) - und viel Macht ... - zu viel Macht ... - und erschien und erscheint noch immer damit maßlos überfordert zu sein. Nun also sogar Trainer und Sportdirektor in Personalunion. Es paßt nicht! Leider!
Ein weiterer Fehler sei hier genannt: Die frühzeitige Vertragsverlängerung von Sören Oliver Voigt, die monatelang nicht kommuniziert wurde. Nun ist die Kommunikation und Außendarstellung ohnehin schon seit langem nicht Eure / Ihre Stärke - aber sowas darf einfach nicht passieren!
Apropos - was sollte jetzt passieren:
-Es gilt die bedrohliche Lage, die übrigens auch an Eurem Kubus nicht vorbeigehen wird - Arbeitsplätze werden zum Opfer fallen (der Kubus wird teilweise zum "Lost place") - nun endlich mit aller Klarheit aufzuarbeiten und sich zu fragen:
Ist ein erneuter Trainerwechsel das Mittel, welches einen Schub bringen kann - vielleicht in Richtung mehr Erfahrung neben und auf dem Platz?! Kommt Ihr alle zu dem Ergebnis - dann macht es!
Sollte man nicht doch wieder einen sportlichen Leiter einstellen - einen, der ebenfalls eine gewisse Erfahrung mitbringen sollte!?
Wenn es jetzt Leute gibt, die meinen: Wer will hier schon herkommen - da entgegne ich: Eintracht ist immer noch Kult- und Traditionsverein - und wenn man die derzeitige Lage sieht, kann nun wirklich keiner mehr was verlieren - aber eine Menge gewinnen ...
Und natürlich heißt es auch, sich selber und seine Taten der letzten Jahre zu hinterfragen und zu gucken, ob nicht auch unter Euch grundlegende Veränderungen (in der Führung) notwendig erscheinen und man auch diese angehen sollte ...
Ein langer Text - der mir aber unter den Nägeln brannte!
Zeigt jetzt endlich Stärke und tut alles, dass wir nicht völlig in den Untiefen des deutschen Fußballs verschwinden - und zwar ohne Festhalten an eigenen Posten! Es ist nichts und niemand größer als der Verein - unser BTSV!
Blau-gelbe Grüße
Hier mal ein offener Brief an die Vereinsführung, der mir heute von einem anderen Fan zugesendet wurde.
Ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Offener Brief an Vereinsführung / Aufsichtsrat / Geschäftsführung des BTSV Eintracht
Lieber Sören Oliver Voigt, Sebastian Ebel, liebe weitere Mitglieder des Aufsichtsrats,
mit der Partie gestern abend hat bei vielen Eintrachtfans, inklusive mir, eine unfaßbar große Ernüchterung eingesetzt, die mich dazu veranlaßt, Euch / Sie hier offen anzuschreiben.
In den vergangenen 1,5 Jahren wurden von Ihrer / Eurer Seite maßgebliche, in ihrer Kragenweite haarsträubende Fehler gemacht, die nun endlich aufgearbeitet gehören und in Folge dieser Aufarbeitung Konsequenzen folgen müssen:
Bereits in der Relegationssaison, speziell seit der Winterpause, ging es sportlich klar bergab und am Ende konnten wir froh sein, doch noch in die Relegationsspiele gegen den VFL Wolfsburg gekommen zu sein. Zuvor verspielte das Team einen Vorsprung in der Tabelle - unvergessen der Höhepunkt: Die augenscheinliche Arbeitsverweigerung von Bielefeld.
Der Aufstieg konnte dann am Ende auch nicht realisiert werden.
Die schleichende Abwärtsentwicklung setzte sich anschließend fort.
Hehre, aber nachvollziehbare Ziele wurden aufgestellt. "Wir wollen dauerhaft unter den TOP 25 in Deutschland sein" war ein solches. Ebenso wurde der Wunsch geäußert, dieser Relegationssaison eine erneute Spielzeit ganz oben folgen zu lassen - der Aufstieg wurde nicht nur unter der Hand als Ziel ausgegeben. Das Ende ist bekannt!
Aber warum kam es dazu:
-Weil Ihr die Abwärtsspirale nicht wirklich wahrgenommen hattet.
-Weil Ihr in der vergangenen Saison zu lange an einem Trainer festgehalten habt, der mit seiner eingespielten Mannschaft einfach nicht mehr den "Flow" fand - der mehr und mehr ausgebrannt und überfordert wirkte und noch dazu Euch auch öffentlich brüskierte (wie in Aue geschehen). Und wenn der Klassenerhalt am Ende auch an einem seidenen Faden hing und mehr als möglich war, hätte man sich fragen müssen: Ist dieser Trainer, der nicht nur einmal seine psychische Angeschlagenheit zeigte (kann ein mehrfach weinend vor seinen Anhängern stehender Trainer eine Mannschaft wirklich noch motivieren, Respekt ausstrahlen!?) und offensichtlich an seinem Posten klebte, noch so lange tragbar?
Stimmen aus Euren Kreisen wie "Wenn wir das jetzt durchziehen (gemeint ist die vorzeitige Trennung vom Trainer), stürmen die Fans uns den Kubus" sprechen nur von fehlender Führungsstärke und trugen maßgeblich dazu bei, dass wir nun statt unter den TOP 25 auf Platz 56 in Deutschland stehen und Spiele gegen Lupo/Martini Wolfsburg und andere große Teams
nicht mehr weit entfernt zu sein scheinen. Hier sei auch der ehemalige sportliche Leiter zu nennen, der ebenso, mit seiner insgesamt verfehlten Einkaufspolitik der letzten Jahre (auch wenn es auch ein paar gute Griffe gab), aber auch mit seinen Auftritten und manchen Fettnäpfchen (ich erinnere da an die Übermittlung der Trennung an Mirko Boland z.B.) schon länger nicht mehr tragbar war - schon garnicht für den Aufbau einer neuen Mannschaft und für eine Trainersuche prädestiniert. Apropos: Es existierte offenbar bis zum Ende kein Plan B (was machen wir, wenn wir absteigen?) Folge: Lange Trainersuche, der "Manager auf Abruf" mußte herhalten und gerade er sollte die richtigen Schritte einleiten, den Verein wieder in die Spur zu bekommen - ein teurer Trugschluß.
Mit Henrik Pedersen wurde dann ein neuer Coach präsentiert - einer, der ähnlich wie Torsten Lieberknecht über weite Strecken seiner Amtszeit das Zeug haben sollte, die Fans durch seine Art zu begeistern - dazu wurde schöner Offensivfußball versprochen - und dass durchaus auch glaubhaft durch ihn immer wieder als seine Philosophie vermittelt.
Er bekam viel Vertrauen - ein Ziel "Aufstieg" aufgebürdet (das er auch annahm) - und viel Macht ... - zu viel Macht ... - und erschien und erscheint noch immer damit maßlos überfordert zu sein. Nun also sogar Trainer und Sportdirektor in Personalunion. Es paßt nicht! Leider!
Ein weiterer Fehler sei hier genannt: Die frühzeitige Vertragsverlängerung von Sören Oliver Voigt, die monatelang nicht kommuniziert wurde. Nun ist die Kommunikation und Außendarstellung ohnehin schon seit langem nicht Eure / Ihre Stärke - aber sowas darf einfach nicht passieren!
Apropos - was sollte jetzt passieren:
-Es gilt die bedrohliche Lage, die übrigens auch an Eurem Kubus nicht vorbeigehen wird - Arbeitsplätze werden zum Opfer fallen (der Kubus wird teilweise zum "Lost place") - nun endlich mit aller Klarheit aufzuarbeiten und sich zu fragen:
Ist ein erneuter Trainerwechsel das Mittel, welches einen Schub bringen kann - vielleicht in Richtung mehr Erfahrung neben und auf dem Platz?! Kommt Ihr alle zu dem Ergebnis - dann macht es!
Sollte man nicht doch wieder einen sportlichen Leiter einstellen - einen, der ebenfalls eine gewisse Erfahrung mitbringen sollte!?
Wenn es jetzt Leute gibt, die meinen: Wer will hier schon herkommen - da entgegne ich: Eintracht ist immer noch Kult- und Traditionsverein - und wenn man die derzeitige Lage sieht, kann nun wirklich keiner mehr was verlieren - aber eine Menge gewinnen ...
Und natürlich heißt es auch, sich selber und seine Taten der letzten Jahre zu hinterfragen und zu gucken, ob nicht auch unter Euch grundlegende Veränderungen (in der Führung) notwendig erscheinen und man auch diese angehen sollte ...
Ein langer Text - der mir aber unter den Nägeln brannte!
Zeigt jetzt endlich Stärke und tut alles, dass wir nicht völlig in den Untiefen des deutschen Fußballs verschwinden - und zwar ohne Festhalten an eigenen Posten! Es ist nichts und niemand größer als der Verein - unser BTSV!
Blau-gelbe Grüße
Gut auf den Punkt gebracht.
Den unterschreibe ich so.
28.09.2018 - 21:41 Uhr
Den unterschreibst du so? Ich sehe da gar keinen Namen drunter.
Sehe das aber auch eher wie MaxmanBTSV.
Sehe das aber auch eher wie MaxmanBTSV.
29.09.2018 - 03:17 Uhr
Ehrlich gesagt nicht wirklich ein guter Text in meinen Augen.
So gut wie alles davon wurde schon mehrfach angesprochen, einige Dinge sehe ich komplett anders (weinender Trainer = keine Respektsperson ist in meinen Augen totaler Bullshit, Jahrelange verfehlte Transferpolitik war in im Endeffekt ein Jahr wo nicht viel gepasst hat) und insgesamt werden da auch zeitlich gesehen zu viele Dinge vermischt. Message ist klar, aber in meinen Augen nicht gut umgesetzt und geschrieben.
Schließe mich dann auch eher der Meinung von @MaxmanBTSV an!
Den Brief habe ich übrigens auch schon 1 Tag vorher auf Facebook gelesen. Auch dort hat mich der Inhalt NICHT zu 100% überzeugt...
So gut wie alles davon wurde schon mehrfach angesprochen, einige Dinge sehe ich komplett anders (weinender Trainer = keine Respektsperson ist in meinen Augen totaler Bullshit, Jahrelange verfehlte Transferpolitik war in im Endeffekt ein Jahr wo nicht viel gepasst hat) und insgesamt werden da auch zeitlich gesehen zu viele Dinge vermischt. Message ist klar, aber in meinen Augen nicht gut umgesetzt und geschrieben.
Schließe mich dann auch eher der Meinung von @MaxmanBTSV an!
Den Brief habe ich übrigens auch schon 1 Tag vorher auf Facebook gelesen. Auch dort hat mich der Inhalt NICHT zu 100% überzeugt...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BTSVFAN am 29.09.2018 um 03:20 Uhr bearbeitet
29.09.2018 - 03:36 Uhr
Ich passe schonmal das Layout an einen neuen Verein an, da sachliche Beiträge wohl nur noch einen Teil erreichen und andere in Offenen Briefen für das ganze Stadion zu sprechen meinen.
Übrigens kommen bald die Bayern in die Nachbarschaft, falls es noch jemand leid ist und sich nach dem Aktionismus nicht die nächsten 10-20 Jahre in der Südkurve mit 3k Mitunterzeichnern zusammenkuscheln möchte. Vll kommen ja lustige Fahrgemeinschaften zu Stande.
Übrigens kommen bald die Bayern in die Nachbarschaft, falls es noch jemand leid ist und sich nach dem Aktionismus nicht die nächsten 10-20 Jahre in der Südkurve mit 3k Mitunterzeichnern zusammenkuscheln möchte. Vll kommen ja lustige Fahrgemeinschaften zu Stande.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schoenhauser am 29.09.2018 um 03:45 Uhr bearbeitet
29.09.2018 - 03:49 Uhr
Was sachlich ist, scheint hier Ansichtssache zu sein...
29.09.2018 - 03:54 Uhr
Zitat von Schoenhauser
Ich passe schonmal das Layout an einen neuen Verein an, da sachliche Beiträge wohl nur noch einen Teil erreichen und andere in Offenen Briefen für das ganze Stadion zu sprechen meinen.
Übrigens kommen bald die Bayern in die Nachbarschaft, falls es noch jemand leid ist und sich nach dem Aktionismus nicht die nächsten 10-20 Jahre in der Südkurve mit 3k Mitunterzeichnern zusammenkuscheln möchte. Vll kommen ja lustige Fahrgemeinschaften zu Stande.
Ich passe schonmal das Layout an einen neuen Verein an, da sachliche Beiträge wohl nur noch einen Teil erreichen und andere in Offenen Briefen für das ganze Stadion zu sprechen meinen.
Übrigens kommen bald die Bayern in die Nachbarschaft, falls es noch jemand leid ist und sich nach dem Aktionismus nicht die nächsten 10-20 Jahre in der Südkurve mit 3k Mitunterzeichnern zusammenkuscheln möchte. Vll kommen ja lustige Fahrgemeinschaften zu Stande.
Tschüss; allein mir fehlt der Glaube an die sportliche Veränderung.
Wir werden wahrscheinlich noch länger den User ertragen müssen.
Aber die Wolfsburger haben es eigentlich verdient. Ob sie es auch wollen?
29.09.2018 - 08:03 Uhr
Zitat von Schoenhauser
Ich passe schonmal das Layout an einen neuen Verein an, da sachliche Beiträge wohl nur noch einen Teil erreichen und andere in Offenen Briefen für das ganze Stadion zu sprechen meinen.
Übrigens kommen bald die Bayern in die Nachbarschaft, falls es noch jemand leid ist und sich nach dem Aktionismus nicht die nächsten 10-20 Jahre in der Südkurve mit 3k Mitunterzeichnern zusammenkuscheln möchte. Vll kommen ja lustige Fahrgemeinschaften zu Stande.
Ich passe schonmal das Layout an einen neuen Verein an, da sachliche Beiträge wohl nur noch einen Teil erreichen und andere in Offenen Briefen für das ganze Stadion zu sprechen meinen.
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...und tschüss
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