Die aktuelle Situation der Eintracht
28.04.2015 - 11:04 Uhr
02.05.2017 - 10:23 Uhr
Also sollten wir gegen Union nächsten Montag gewinnen haben wir den dritten Platz so gut wie sicher. Dann sind es 6 Punkte Vorsprung bei noch 2 ausstehenden Spielen. Dazu spielen noch Stuttgart und Hannover gegeneinander. Bei einem Stuttgarter Sieg steigen unsere Chancen auf Platz 2 umso mehr. So langsam kribbelt es immer mehr.
Aber all die Spekulationen nützen nichts, wenn wir nicht selber unsere Hausaufgaben machen.
Aber all die Spekulationen nützen nichts, wenn wir nicht selber unsere Hausaufgaben machen.
02.05.2017 - 10:32 Uhr
Stimme zu. Prognosen machen keinen Sinn. Das Unionspiel hat ein klares Siegel: 'möglicherweise vornentscheidendes Spiel' - aber nur, sollte die Eintracht gewinnen, in dann wäre es auch nur eine Wohl-Vorentscheidung im Platz 3, der erstmal gar nix zählt!
Bielefeld wird extrem schwierig, weil die Arminia - egal wie das kommende Wochenende läuft - gegen die Eintracht im Existenzkampf sein wird. Und: Bielefeld hat zuhause gegen alle 'Spitzenclubs' klasse Spiele abgeliefert und war schon im Hinspiel ne schwere Nuss.
Und was den KSC angeht: Vielleicht spielt die Mannschaft ab jetzt unverkrampft, weil alles verloren ist. Zuletzt haben ja Darmstadt und davor Ingolstadt in Liga 1 gezeigt, zu was von Druck eher befreite Teams in der Lage sind. Wer nichts zu verlieren hat, kann locker aufspielen. Der allerletzte Einsatz, der aber auch rote Karten bringen kann, fehlt allerdings (und hoffentlich
Bielefeld wird extrem schwierig, weil die Arminia - egal wie das kommende Wochenende läuft - gegen die Eintracht im Existenzkampf sein wird. Und: Bielefeld hat zuhause gegen alle 'Spitzenclubs' klasse Spiele abgeliefert und war schon im Hinspiel ne schwere Nuss.
Und was den KSC angeht: Vielleicht spielt die Mannschaft ab jetzt unverkrampft, weil alles verloren ist. Zuletzt haben ja Darmstadt und davor Ingolstadt in Liga 1 gezeigt, zu was von Druck eher befreite Teams in der Lage sind. Wer nichts zu verlieren hat, kann locker aufspielen. Der allerletzte Einsatz, der aber auch rote Karten bringen kann, fehlt allerdings (und hoffentlich
09.05.2017 - 00:17 Uhr
Könnte nicht besser sein!
17.05.2017 - 01:09 Uhr
Manchmal denke ich ...
Dass wir als Verein nicht langfristig mit Hannover in der Bundesliga konkurrieren und ganz oben dabei sind, wie etwa Freiburg oder Mainz die nicht so großartig anders aufgestellt sind, haben wir uns selbst zuzuschreiben und niemand anders, auch die besseren Finanzen von Leipzig und Co. haben damit nichts zu tun.
Letztendlich machen Lieberknecht und Arnold hervorragende Arbeit, aber manchmal habe ich das Gefühl, wenn man nicht irgendwann auch mal aufhört sich als den superkleinen, chancenlosen Underdog-Verein hinzustellen um nur immer den Druck rauszunehmen und möglichst jede Form von Erwartungshaltung wegzudenken, dann kann man auch den nächsten Schritt kaum erzwingen.
Mittlerweile stehen wir im temporären, derzeitigen nationalen Prestige meiner Auffassung nach über Vereinen wie Kaiserslautern oder Nürnberg, sind da wohl zumindest ebenbürtig aufgrund der letzten 5 Jahre kann man meinen. Nun für 2017 / 2018 wäre es wohl mal an der Zeit mit diesem Kleinreden Stück für Stück aufzuhören und uns als der Verein zu geben, der wir eigentlich sein können. Schuldenfrei in einer guten Position und bei Nicht-Aufstieg womöglich wieder mit (für uns) 1-2 hochkarätigen Spielerverkäufen.
Man muss den Kampf um den Aufstieg dann von Beginn an vielleicht auch mal eindeutiger annehmen und aufhören sich über die Saison hinweg auf einer Talfahrt der Saisonziele zu befinden (zumindest extern wo ja meist erst sehr spät irgendwas kommuniziert wird). Für 17/18 wünsche ich mir daher, egal wo wir jetzt am Ende der Saison o. Relegation stehen, klarer definierte Ziele und irgendwie auch ein anderes Auftreten von Lieberknecht.
Dass wir als Verein nicht langfristig mit Hannover in der Bundesliga konkurrieren und ganz oben dabei sind, wie etwa Freiburg oder Mainz die nicht so großartig anders aufgestellt sind, haben wir uns selbst zuzuschreiben und niemand anders, auch die besseren Finanzen von Leipzig und Co. haben damit nichts zu tun.
Letztendlich machen Lieberknecht und Arnold hervorragende Arbeit, aber manchmal habe ich das Gefühl, wenn man nicht irgendwann auch mal aufhört sich als den superkleinen, chancenlosen Underdog-Verein hinzustellen um nur immer den Druck rauszunehmen und möglichst jede Form von Erwartungshaltung wegzudenken, dann kann man auch den nächsten Schritt kaum erzwingen.
Mittlerweile stehen wir im temporären, derzeitigen nationalen Prestige meiner Auffassung nach über Vereinen wie Kaiserslautern oder Nürnberg, sind da wohl zumindest ebenbürtig aufgrund der letzten 5 Jahre kann man meinen. Nun für 2017 / 2018 wäre es wohl mal an der Zeit mit diesem Kleinreden Stück für Stück aufzuhören und uns als der Verein zu geben, der wir eigentlich sein können. Schuldenfrei in einer guten Position und bei Nicht-Aufstieg womöglich wieder mit (für uns) 1-2 hochkarätigen Spielerverkäufen.
Man muss den Kampf um den Aufstieg dann von Beginn an vielleicht auch mal eindeutiger annehmen und aufhören sich über die Saison hinweg auf einer Talfahrt der Saisonziele zu befinden (zumindest extern wo ja meist erst sehr spät irgendwas kommuniziert wird). Für 17/18 wünsche ich mir daher, egal wo wir jetzt am Ende der Saison o. Relegation stehen, klarer definierte Ziele und irgendwie auch ein anderes Auftreten von Lieberknecht.
17.05.2017 - 02:15 Uhr
Genau so ist es!
Es wäre schön wenn TL auch mal seine eigene Mannschaft starken reden würde und nicht immer nur die Gegner.
J. Saibene (Arminia Trainer) hat vor dem Eintracht Spiel gesagt, sie schielen nicht auf die Relegation sonder sie schaffen den direkten Klassenerhalten.
Außerdem:
http://www.nw.de/sport/dsc_arminia_bielefeld/21781826_Video-Leidenschaftliche-Kabinen-Ansprache-vor-Bielefeld-gegen-Braunschweig.html
Es wäre schön wenn TL auch mal seine eigene Mannschaft starken reden würde und nicht immer nur die Gegner.
J. Saibene (Arminia Trainer) hat vor dem Eintracht Spiel gesagt, sie schielen nicht auf die Relegation sonder sie schaffen den direkten Klassenerhalten.
Außerdem:
http://www.nw.de/sport/dsc_arminia_bielefeld/21781826_Video-Leidenschaftliche-Kabinen-Ansprache-vor-Bielefeld-gegen-Braunschweig.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Iraias am 17.05.2017 um 02:16 Uhr bearbeitet
17.05.2017 - 10:15 Uhr
Zitat von WruceBillis
Manchmal denke ich ...
Dass wir als Verein nicht langfristig mit Hannover in der Bundesliga konkurrieren und ganz oben dabei sind, wie etwa Freiburg oder Mainz die nicht so großartig anders aufgestellt sind, haben wir uns selbst zuzuschreiben und niemand anders, auch die besseren Finanzen von Leipzig und Co. haben damit nichts zu tun.
Letztendlich machen Lieberknecht und Arnold hervorragende Arbeit, aber manchmal habe ich das Gefühl, wenn man nicht irgendwann auch mal aufhört sich als den superkleinen, chancenlosen Underdog-Verein hinzustellen um nur immer den Druck rauszunehmen und möglichst jede Form von Erwartungshaltung wegzudenken, dann kann man auch den nächsten Schritt kaum erzwingen.
Mittlerweile stehen wir im temporären, derzeitigen nationalen Prestige meiner Auffassung nach über Vereinen wie Kaiserslautern oder Nürnberg, sind da wohl zumindest ebenbürtig aufgrund der letzten 5 Jahre kann man meinen. Nun für 2017 / 2018 wäre es wohl mal an der Zeit mit diesem Kleinreden Stück für Stück aufzuhören und uns als der Verein zu geben, der wir eigentlich sein können. Schuldenfrei in einer guten Position und bei Nicht-Aufstieg womöglich wieder mit (für uns) 1-2 hochkarätigen Spielerverkäufen.
Man muss den Kampf um den Aufstieg dann von Beginn an vielleicht auch mal eindeutiger annehmen und aufhören sich über die Saison hinweg auf einer Talfahrt der Saisonziele zu befinden (zumindest extern wo ja meist erst sehr spät irgendwas kommuniziert wird). Für 17/18 wünsche ich mir daher, egal wo wir jetzt am Ende der Saison o. Relegation stehen, klarer definierte Ziele und irgendwie auch ein anderes Auftreten von Lieberknecht.
Manchmal denke ich ...
Dass wir als Verein nicht langfristig mit Hannover in der Bundesliga konkurrieren und ganz oben dabei sind, wie etwa Freiburg oder Mainz die nicht so großartig anders aufgestellt sind, haben wir uns selbst zuzuschreiben und niemand anders, auch die besseren Finanzen von Leipzig und Co. haben damit nichts zu tun.
Letztendlich machen Lieberknecht und Arnold hervorragende Arbeit, aber manchmal habe ich das Gefühl, wenn man nicht irgendwann auch mal aufhört sich als den superkleinen, chancenlosen Underdog-Verein hinzustellen um nur immer den Druck rauszunehmen und möglichst jede Form von Erwartungshaltung wegzudenken, dann kann man auch den nächsten Schritt kaum erzwingen.
Mittlerweile stehen wir im temporären, derzeitigen nationalen Prestige meiner Auffassung nach über Vereinen wie Kaiserslautern oder Nürnberg, sind da wohl zumindest ebenbürtig aufgrund der letzten 5 Jahre kann man meinen. Nun für 2017 / 2018 wäre es wohl mal an der Zeit mit diesem Kleinreden Stück für Stück aufzuhören und uns als der Verein zu geben, der wir eigentlich sein können. Schuldenfrei in einer guten Position und bei Nicht-Aufstieg womöglich wieder mit (für uns) 1-2 hochkarätigen Spielerverkäufen.
Man muss den Kampf um den Aufstieg dann von Beginn an vielleicht auch mal eindeutiger annehmen und aufhören sich über die Saison hinweg auf einer Talfahrt der Saisonziele zu befinden (zumindest extern wo ja meist erst sehr spät irgendwas kommuniziert wird). Für 17/18 wünsche ich mir daher, egal wo wir jetzt am Ende der Saison o. Relegation stehen, klarer definierte Ziele und irgendwie auch ein anderes Auftreten von Lieberknecht.
Da stimme ich die absolut zu.
Ich finde es immer sehr sehr ärgerlich wenn man die Ziele so gering formuliert, sodass es unmöglich erscheint diese zu verfehlen.
Zu den Top-25 in DE zu gehören ist keine wirkliche Zielsetzung und im Grunde könnte man dann auch gar keine Ziele zu formulieren. Diese Herangehensweise gibt/gab es ja auch in dieser Saison in Gladbach oder in Leipzig.
Ich muss gestehen, da ist mir ein wahnwitziges Unterfangen wie in Hamburg -die von der EL reden- deutlich lieber, denn Aufbruchstimmung fühlt sich immer besser an als gewollte Stagnation.
In der kommenden Saison erhält man zwei Absteiger die keineswegs übermächtige Gegner sind, wie es bei Stuttgart und Hannover der Fall war.
Sollte man in der Relegation scheitern, dann wäre die Chance wohl größer als nie zuvor, vor Allem da kein großer Umbruch bevor steht.
TL und MA müssen sich dieses Mal klar positionieren und als Ziel den direkten Aufstieg angeben. Dies wird ohne Zweifel hinter verschlossenen Türen besprochen und als Ziel ausgegeben, sich aber öffentlich immer kleiner zu reden als man ist, wirkt irgendwann unglaubwürdig.
Mit klar formulierten Zielen schafft man es Spieler zu überzeugen, das Team zu motivieren und vllt. die Gegner ein Stück weit einzuschüchtern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MisterBTSV am 17.05.2017 um 10:20 Uhr bearbeitet
17.05.2017 - 11:06 Uhr
Die gleiche Meinung vertrete ich auch.
Immerhin hat TL ja diese Saison schon früher von Aufstieg gesprochen als sonst
Dann wird es nächste Saison vielleicht als Ziel ausgegeben.
Sehe die 2 Absteiger aber unterschiedlich.
Darmstadt wird wahrscheinlich sich im Mittelfeld wiederfinden, wohingegen Ingolstadt als kleines RB(vom Geld her) wahrscheinlich deutlich bessere Chancen hat.
Meine Favoriten für nächstes Jahr( Relegation jetzt mal außen vor):
Natürlich unsere Eintracht, Union, Ingolstadt, Dresden vielleicht auch Fürth und möglicherweise Darmstadt.
Wir müssen jetzt nächstes Jahr mit dem Druck umgehen, dass wir TOP-Favorit auf den Aufstieg sind und nicht nur Geheimfavorit wie diese Saison.
Immerhin hat TL ja diese Saison schon früher von Aufstieg gesprochen als sonst
Dann wird es nächste Saison vielleicht als Ziel ausgegeben.
Sehe die 2 Absteiger aber unterschiedlich.
Darmstadt wird wahrscheinlich sich im Mittelfeld wiederfinden, wohingegen Ingolstadt als kleines RB(vom Geld her) wahrscheinlich deutlich bessere Chancen hat.
Meine Favoriten für nächstes Jahr( Relegation jetzt mal außen vor):
Natürlich unsere Eintracht, Union, Ingolstadt, Dresden vielleicht auch Fürth und möglicherweise Darmstadt.
Wir müssen jetzt nächstes Jahr mit dem Druck umgehen, dass wir TOP-Favorit auf den Aufstieg sind und nicht nur Geheimfavorit wie diese Saison.
17.05.2017 - 11:07 Uhr
Kann ich nicht unterschreiben. Ich will jetzt keinen langen Text verfassen. Aber es gibt Unterschiede zwischen der Erwartungshaltung die nach außen sowie intern kommuniziert wird. Sicher kann es sich negativ auswirken, wenn man einer Mannschaft öffentlich ein ständiges Alibi gibt. Jedoch glaube ich gerade in der jetzigen Situation, dass die Spieler selbst alle gerne in Liga 1 spielen würden und komplett fokussiert waren.
Vielmehr sind die meisten Spieler auch nicht komplett verblödet und sehen, dass andere Mannschaften individuell besser sind (auch wenn man mittlerweile nah dran ist). Klappt es wie in dieser Spielzeit die individuelle Qualität der Anderen durch eine homogene Mannschaft, Einsatz, Willen, Taktik, Kaderzusammenstellung (und und und) auszugleichen, geht nach vorne was. Kommt jetzt aber ein Lieberknecht und sagt, dass man zu den Top 3 Mannschaften gehört (mit H96 und dem VfB in der Liga) und aufsteigen muss, kann sich das auch zu einem Bumerang entwickeln und die Spieler zeigen ihm einen Vogel... weil es einfach übertrieben/unrealistisch ist.
In meinen Augen wäre der nächste Schritt mal der, sich punktuell bei der direkten Konkurrenz zu bedienen oder aus Liga 1. Jeder Zweitligist verliert Spieler. Aber während Andere in Liga 1 bei den Ersatzspielern wildern oder bei der direkten Konkurrenz, holen wir Spieler aus Liga 3, bei Absteigern aus Liga 2 oder skandinavische Wundertüten. Sicher, hat bisher gut geklappt, ist aber mit deutlich mehr Risiko verbunden. Zudem Eingewöhnungszeit, Spieler kennt die Liga nicht usw. Und in den meisten Fällen ist ein Polter, Quaner, Terodde etc. doch die paar Körner besser, als Spieler die noch nicht ihr Können in Liga 2 bewiesen haben. Wann gab es mal den Fall, dass wir einen Spieler geholt haben, wo alle sagten: Geiler Transfer, den kenne ich, der hilft uns sicher. Vielleicht sind Terodde und Co. unrealistisch gewesen, aber es gibt genug andere Beispiele oder Spieler, an denen man mal baggern könnte. Hier kann man auch mal das Portemonnaie öffnen, da man weiß, dass man Qualität bekommt.
Da gefällt mir Union Berlin sehr gut. Denke die gehen nächstes Jahr hoch.
Währenddessen befürchte ich, dass wir Decarli verlieren und uns wieder in Skandinavien oder Liga 3 bedienen, sofern wir der 2. Liga erhalten bleiben. Kann gut gehen, ist aber riskant und wahrscheinlich kein Upgrade, womit wieder andere vorbeiziehen oder Aufholen können.
Meine Favoriten wären im nächsten Jahr ganz klar Union, gefolgt von Ingolstadt. Aber da muss man sowieso erstmal das gesamte Transferfenster abwarten.
Edit: Gleich wird mir Matu um die Ohren gehauen
Vielmehr sind die meisten Spieler auch nicht komplett verblödet und sehen, dass andere Mannschaften individuell besser sind (auch wenn man mittlerweile nah dran ist). Klappt es wie in dieser Spielzeit die individuelle Qualität der Anderen durch eine homogene Mannschaft, Einsatz, Willen, Taktik, Kaderzusammenstellung (und und und) auszugleichen, geht nach vorne was. Kommt jetzt aber ein Lieberknecht und sagt, dass man zu den Top 3 Mannschaften gehört (mit H96 und dem VfB in der Liga) und aufsteigen muss, kann sich das auch zu einem Bumerang entwickeln und die Spieler zeigen ihm einen Vogel... weil es einfach übertrieben/unrealistisch ist.
In meinen Augen wäre der nächste Schritt mal der, sich punktuell bei der direkten Konkurrenz zu bedienen oder aus Liga 1. Jeder Zweitligist verliert Spieler. Aber während Andere in Liga 1 bei den Ersatzspielern wildern oder bei der direkten Konkurrenz, holen wir Spieler aus Liga 3, bei Absteigern aus Liga 2 oder skandinavische Wundertüten. Sicher, hat bisher gut geklappt, ist aber mit deutlich mehr Risiko verbunden. Zudem Eingewöhnungszeit, Spieler kennt die Liga nicht usw. Und in den meisten Fällen ist ein Polter, Quaner, Terodde etc. doch die paar Körner besser, als Spieler die noch nicht ihr Können in Liga 2 bewiesen haben. Wann gab es mal den Fall, dass wir einen Spieler geholt haben, wo alle sagten: Geiler Transfer, den kenne ich, der hilft uns sicher. Vielleicht sind Terodde und Co. unrealistisch gewesen, aber es gibt genug andere Beispiele oder Spieler, an denen man mal baggern könnte. Hier kann man auch mal das Portemonnaie öffnen, da man weiß, dass man Qualität bekommt.
Da gefällt mir Union Berlin sehr gut. Denke die gehen nächstes Jahr hoch.
Währenddessen befürchte ich, dass wir Decarli verlieren und uns wieder in Skandinavien oder Liga 3 bedienen, sofern wir der 2. Liga erhalten bleiben. Kann gut gehen, ist aber riskant und wahrscheinlich kein Upgrade, womit wieder andere vorbeiziehen oder Aufholen können.
Meine Favoriten wären im nächsten Jahr ganz klar Union, gefolgt von Ingolstadt. Aber da muss man sowieso erstmal das gesamte Transferfenster abwarten.
Edit: Gleich wird mir Matu um die Ohren gehauen

Dieser Beitrag wurde zuletzt von WholeShow am 17.05.2017 um 11:29 Uhr bearbeitet
17.05.2017 - 11:39 Uhr
WholeShow ich wollte gerade schon schreiben
17.05.2017 - 12:09 Uhr
Ja wir haben uns nach dem Abstieg gefestigt und ich bin unendlich dankbar, dass uns kein ähnliches Schicksal wie Paderborn widerfahren ist. Dieser Punkt lässt sich ganz klar TL und MA anrechnen. Neben dieser sportlichen Stabilität haben wir uns auch finanziell sukzessive verbessert und stehen, entgegen dem der Öffentlichkeit gezeigten Bild, finanziell mit am besten in der zweiten Liga da. Wir haben somit die Grundlage für mehr geschaffen.
Aber an dieses "mehr" wird sich nicht herangetraut, Ziele die man sich nicht setzt kann man auch nicht erreichen. Mir fehlt die Hoffnung, dass das zukünftig anders sein wird. Dass wir auf ewig in diesem "sicheren Fahrwasser" stecken bleiben. Dass wir, der Stabilität zugute, eine notwendige Weiterentwicklung verpennen.
Gerade auch im Umfeld merkt man in der aktuellen Saison jedoch wie existenziell Weiterentwicklung ist. Auch wenn wir tabellarisch eine sehr gute Saison spielen, springt höchstens nur ein Fünkchen im Umfeld über, die ganz große Euphorie fehlt. Denn mit dem Erreichten (Bundesligaaufstieg) wachsen auch die Ansprüche, und wo vor drei Jahren noch Kampf, Herzblut und Leidenschaft die gesamte Stadt in Ekstase versetzt haben, reicht das heute nicht mehr. Heute wird gefordert auch spielerische Akzente zu setzten. Die große Sehnsucht nach spielerischer Weiterentwicklung ist im Stadion bei den wenigen gelungenen Ballstafetten förmlich greifbar.
Daher gilt es in den nächsten Jahren auf Grundlage der soliden Arbeit in den vergangenen Jahren, uns spielerisch weiterzuentwickeln und auch unsere Ziele und Anspruchsdenken an die neue Situation anpassen. Nur so können wir uns weiter Stück für Stück nach oben arbeiten. Die Alternative ist dass wir stagnieren und da landen wohin wir uns selbst kleingeredet haben. Deswegen sind MA und TL gefragt ein positives Zukunftsszenario zu entwerfen um ganz Braunschweig wieder in ein Boot zu hohlen und als EINTRACHT die nächsten Schritte nach oben zu gehen.
Aber an dieses "mehr" wird sich nicht herangetraut, Ziele die man sich nicht setzt kann man auch nicht erreichen. Mir fehlt die Hoffnung, dass das zukünftig anders sein wird. Dass wir auf ewig in diesem "sicheren Fahrwasser" stecken bleiben. Dass wir, der Stabilität zugute, eine notwendige Weiterentwicklung verpennen.
Gerade auch im Umfeld merkt man in der aktuellen Saison jedoch wie existenziell Weiterentwicklung ist. Auch wenn wir tabellarisch eine sehr gute Saison spielen, springt höchstens nur ein Fünkchen im Umfeld über, die ganz große Euphorie fehlt. Denn mit dem Erreichten (Bundesligaaufstieg) wachsen auch die Ansprüche, und wo vor drei Jahren noch Kampf, Herzblut und Leidenschaft die gesamte Stadt in Ekstase versetzt haben, reicht das heute nicht mehr. Heute wird gefordert auch spielerische Akzente zu setzten. Die große Sehnsucht nach spielerischer Weiterentwicklung ist im Stadion bei den wenigen gelungenen Ballstafetten förmlich greifbar.
Daher gilt es in den nächsten Jahren auf Grundlage der soliden Arbeit in den vergangenen Jahren, uns spielerisch weiterzuentwickeln und auch unsere Ziele und Anspruchsdenken an die neue Situation anpassen. Nur so können wir uns weiter Stück für Stück nach oben arbeiten. Die Alternative ist dass wir stagnieren und da landen wohin wir uns selbst kleingeredet haben. Deswegen sind MA und TL gefragt ein positives Zukunftsszenario zu entwerfen um ganz Braunschweig wieder in ein Boot zu hohlen und als EINTRACHT die nächsten Schritte nach oben zu gehen.
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