Der Meisterschafts-Thread.
07.10.2019 - 11:32 Uhr
04.10.2021 - 20:55 Uhr
Das Ziel sollte sein, ohne weiteres Gegentor durch die Saison zu kommen.
Das sollte möglich sein. Flekken muss nur einfach mal jetzt konstant seine Tauglichkeit nachweisen und das tun, wofür er bezahlt wird. Zeitgleich sollten wir es hinbekommen, dass Petersen den Uralt-Rekord von Lewandowski bricht. Wenn ein Stürmer aus einer höchstens drittklassigen Nation sowas in der Bundesliga schafft, sollte das für einen Olympia-Sieger der Herzen kein Problem sein. Hier ist aber auch Streich gefordert. Wir müssen uns jetzt endlich zusammenreißen, ansonsten geht die Meisterschaft erneut an einen Underdog wie München.
Das sollte möglich sein. Flekken muss nur einfach mal jetzt konstant seine Tauglichkeit nachweisen und das tun, wofür er bezahlt wird. Zeitgleich sollten wir es hinbekommen, dass Petersen den Uralt-Rekord von Lewandowski bricht. Wenn ein Stürmer aus einer höchstens drittklassigen Nation sowas in der Bundesliga schafft, sollte das für einen Olympia-Sieger der Herzen kein Problem sein. Hier ist aber auch Streich gefordert. Wir müssen uns jetzt endlich zusammenreißen, ansonsten geht die Meisterschaft erneut an einen Underdog wie München.
04.10.2021 - 21:58 Uhr
Ihr macht euch ja Gedanken und habt Sorgen.
Ich bin da ganz entspannt!
Schon mal auf die Idee gekommen"sozial"zu denken?
Was wäre denn passiert,wenn wir schon in unserem "Berg und Tal" Stadion-mehr breit wie hoch-,die Liga
zerschoßen hätten und inzwischen, uneinholbar an der Spitze thronen würden? Hääh??
Mit uns würde doch keiner mehr reden!!
Die Konkurrenz des Badischen mächtig,würde sagen:
"Jetz sin die Asterixianer scho besser als "mir",obwohl si nur "Gogo" fahre dürfe.Was mache di erscht,wenn sie
ihren "VW Passat"hen?"
Nein,nein ich finde alles gut so.
Ich bin da ganz entspannt!
Schon mal auf die Idee gekommen"sozial"zu denken?
Was wäre denn passiert,wenn wir schon in unserem "Berg und Tal" Stadion-mehr breit wie hoch-,die Liga
zerschoßen hätten und inzwischen, uneinholbar an der Spitze thronen würden? Hääh??
Mit uns würde doch keiner mehr reden!!
Die Konkurrenz des Badischen mächtig,würde sagen:
"Jetz sin die Asterixianer scho besser als "mir",obwohl si nur "Gogo" fahre dürfe.Was mache di erscht,wenn sie
ihren "VW Passat"hen?"
Nein,nein ich finde alles gut so.
04.10.2021 - 22:20 Uhr
Zitat von Commi
Das Ziel sollte sein, ohne weiteres Gegentor durch die Saison zu kommen.. .
Das Ziel sollte sein, ohne weiteres Gegentor durch die Saison zu kommen.. .
Absolut. 5 Gegentore in 7 spielen ist schon ne Frechheit. Das sind ja genausoviele wie die Mainzer gekriegt haben. MAINZ. Hallo. Denen gehen gerade die innenverteidiger aus.
05.10.2021 - 16:01 Uhr
Zitat von Pe-Pe
Denen gehen gerade die innenverteidiger aus.
Wir könnten ihnen ja welche abgeben. Bei allem Respekt, ich zweifle die Meisterschaftstauglichkeit einiger Spieler an. Da sind Vergleiche mit Holger Badstuber oder Jan Kirchhoff beim Verfolger aus München nicht unangebracht. Denen gehen gerade die innenverteidiger aus.
09.10.2021 - 12:42 Uhr
In dieser bundesligafreien Zeit möchte ich nun einmal ein paar Gedanken zu Papier bringen, was eigentlich passiert, wenn das Unmögliche, das Unaussprechliche, das Undenkbare, der SC Freiburg wird Deutscher Meister, tatsächlich eintritt.
Bisher haben wir uns auf dieser Seite hauptsächlich darüber unterhalten, warum es der SC Freiburg schaffen könnte, als Erster nach 34 Spieltagen die Ziellinie der Bundesliga zu überschreiten. Glücklicherweise gab uns die Mannschaft nun im 3. Jahr in Folge die Gelegenheit, diese Seite zu frequentieren. 2019 mit dem gelungenen Saisonstart, 2020 nach 5 siegreichen Spielen in Folge und heuer darf man sich über 7 Spiele ohne Niederlage freuen. Leider hat der Verkehr auf dieser Seite dann aber im Verlauf der Rückrunde spürbar abgenommen.
Aber welche Auswirkungen hätte es, wenn der SC Freiburg auch noch nach dem 30. Spieltag beste Aussichten auf die Meisterschaft hätte und sogar aus der Pole Position in den Bundesliga Endspurt startet. Um es etwas übersichtlicher zu gestalten und den einzelnen Beitrag nicht zu lang werden zu lassen, habe ich die Themen etwas verteilt.
Beginnen möchte ich mit den Auswirkungen auf den Transfermarkt, was zu diesem Forum auch ganz gut passt.
Ausgangslage: 30. Spieltag, der SC Freiburg führt die Tabelle mit 3 Punkten Vorsprung an.
Durch den Höhenflug des SC Freiburg sind die Marktwertanalytiker von tm.de unter Dauerstress. In welchem Intervall müssen sie nun die Marktwerte anpassen, reicht ein Mal im Monat oder muss dies öfters geschehen. Zu Saisonende besteht sogar die Möglichkeit, dass der Marktwert des SC Freiburg zum ersten Mal den der abgestürzten ehemaligen weltbesten Mannschaft, des FC Barcelona, übersteigt.
Da auch in diesem Frühjahr wieder Ablösesummen für Trainer bezahlt wurden, hat sich tm.de nach langen Diskussionen dazu entschlossen, jetzt auch die Trainer mit Marktwerten einzuschätzen, Christian Streich, der Verantwortliche des Mirakels vom Breisgau, steigt in dieser Liste gleich ganz weit oben ein und natürlich wird er bei vielen auch internationalen Vereinen als Objekt der Begierde ganz hoch gehandelt.
Der FC Barcelona braucht im Frühsommer einen neuen Präsidenten. Ein ansonsten recht unbekannter Kandidat wird mit 95 % Zustimmung gewählt, weil er den wahlberechtigten Mitgliedern glaubhaft versichern konnte, als Präsident den Senor Christian Streich aus Alemannia nach Barcelona zu holen.
Bei einer gemeinsamen PK versichern in Paris Neymar, Messi, Mbappe hoch und heilig, von nun an jede von ihnen erwartete Defensivarbeit zu erledigen, jedem verlorenen Ball nachzujagen, sich zu 100 % in den Dienst der Mannschaft zustellen, kurz so Fußball zu spielen wie Lucas Höler, wenn nur Christian Streich an die Seine wechselt und mit ihnen gemeinsam endlich die Champions League gewinnt.
Die Eigentümer von PSG, das auch in dieser Saison wieder frühzeitig aus der Champions League ausgeschieden sind, drohen sogar, sich komplett aus dem Fußball zurückzuziehen, wenn der Zauberer aus Deutschland nicht verpflichtet werden kann.
Noch einen Schritt weiter gehen ihre Scheichkollegen von Manchester City, die ernsthaft in Erwägung ziehen, die Oel- und Gasförderung einzustellen, wenn es nicht gelingt, den ewigen Champions League Loser Pep Guardiola gegen Christian Streich einzutauschen.
Etwas makaber mutet dagegen das Vorgehen der neuen Eigentümer von Newcastle United an, die ihrer Anfrage an den SC Freiburg nach Christian Streich diskret ein paar Bilder von Jamal Kashoggi vor und nach seinem Ableben als dezenten Hinweis beigelegt haben.
Die Fans vom FC Liverpool gaben das Versprechen ab, anstatt oder zusätzlich zu You´ll never walk alone auch das Badener Lied in 3 Strophen auf deutsch vor jedem Heimspiel von der Tribüne The Kop zu schmettern, sollte Christian Streich den Weg an die Anfield Road finden. Jürgen Klopp ist darüber angeblich nicht besonders amused.
Sir Alex Ferguson nimmt derweil Kontakt u seinem alten Kumpel Eckart Krautzun auf, ob er nicht ein paar Verbindungen zu seinem alten Verein, dem SC Freiburg spielen lassen könnte, um Christian Streich in das Theatre of dreams u locken. Trotz Trainer wie Louis van Gaal oder Jose Mourinho sieht Alex Ferguson alleine Christian Streich als seinen einzigen legitimen Nachfolger an und was bei Christiano Ronaldo klappte, müsste doch auch bei Christian Streich funktionieren.
Derweil sinniert inmitten des Kaiserstuhls ein über die Ortsgrenzen hinaus bekannter Winzer und Gastronom über die Frage "Welcher Teufel hat mich damals geritten, dass ich die Präsidentschaft beim geilsten Club der Welt gegen den kurzen Aufenthalt in der übelsten Schlangengrube der Republik eingetauscht habe" Auch der Genuss einiger Gläser eines selbst an- und ausgebauten edlen Tropfens kann ihn nicht wirklich über diesen Schmerz hinwegtrösten.
Der Hausmeister des Europa Park Stadions beschwert sich, dass in den letzten Tagen und Wochen fast täglich manchmal sogar mehrere E-Bikes oder Pedellecs angeliefert wurden. Er weiß gar nicht mehr, wohin mit diesen vielen Fahrrädern. Als Absender konnten Adressen aus München, Stuttgart, Hamburg, Dortmund oder auch aus Gelsenkirchen festgestellt werden. Ob sich damit aber der Cheftrainer beeinflussen lässt ?
Am nächsten Morgen, nachdem der SC Freiburg seine Meisterschaft realisierte, steigt am Tegernsee ein ehemaliger Fußballfunktionär in seine Luxuslimousine und nimmt den Weg zu seiner ehemaligen Arbeitsstelle auf. Mit den Worten "Das ist noch nicht das Ende, ich lasse mir doch nicht von diesem badischen Trainer-Catweazle meinen Verein und mein Lebenswerk kaputt machen" stürmt er die Geschäftsstelle, übernimmt handstreichartig das Kommando und degradiert Oli Kahn, Hasan Salihamidzic und Herbert Hainer zu seinen Gehilfen. Für Historiker ist dies das größte Comeback seit der der Rückkehr Napoleons von der Insel Elba im Jahre 1815.
Neben dem Trainer sind aber auch die Spieler zu begehrten Objekten geworden und das Areal um das Neue Stadion entwickelt sich allmählich zur Tummelwiese von Spielerberatern. Selbst Größen wie Raiola oder Zahavi wurden schon gesichtet. Lt. dem Polizeirevier Freiburg Nord wurden auch schon Einsatzkräfte an das Europark Stadion angefordert, weil Meinungsverschiedenheiten und Revierkämpfe unter den Spielerberatern etwas aus dem Ruder liefen.
Aber es gibt nicht nur Abwerbeversuche. In der Geschäftsstelle ist auch ein Bewerbungsschreiben eingegangen. Um die Stelle eines Co Trainers bewirbt sich ein gewisser Loddar M., er möchte jetzt endlich einmal etwas Kontinuität in sein Leben bringen.
In der nächsten Folge geht es um die mediale Berichterstattung über das Phänomen SC Freiburg.
Als Vorgeschmack: Bei der Sendung Sport im Dritten ist man nach der erreichten Meisterschaft des SC Freiburg etwas überfordert, wie man mit diesem Ereignis umzugehen hat. Man hat schon vor Wochen den Sportvorstand des VFB Stuttgart, Sven Misslintat eingeladen, um mit ihm ausführlich über die Saisonbilanz des VFB Stuttgart zu sprechen. Man möchte schließlich nicht seinen Ruf als verlässlicher Medienpartner verlieren. Trotzdem hat man für diese Sendung einen immerhin 8 minütigen Beitrag über die Freiburger Meisterschaft eingeplant. Aber leider musste dieser schon nach 30 Sekunden wegen Tonproblemen abgebrochen werden. Lt. einem Insider des SWR soll bei diesem Malheur ein Mitarbeiter, der ansonsten immer im VFB Trikot auf die Arbeit kommt, wiederholt seine Finger im Spiel gehabt haben. So hatte man dann doch noch die Gelegenheit, mit Misslintat auch noch über die Aussichten des VFB für die nächste Saison zu sprechen.
Bisher haben wir uns auf dieser Seite hauptsächlich darüber unterhalten, warum es der SC Freiburg schaffen könnte, als Erster nach 34 Spieltagen die Ziellinie der Bundesliga zu überschreiten. Glücklicherweise gab uns die Mannschaft nun im 3. Jahr in Folge die Gelegenheit, diese Seite zu frequentieren. 2019 mit dem gelungenen Saisonstart, 2020 nach 5 siegreichen Spielen in Folge und heuer darf man sich über 7 Spiele ohne Niederlage freuen. Leider hat der Verkehr auf dieser Seite dann aber im Verlauf der Rückrunde spürbar abgenommen.
Aber welche Auswirkungen hätte es, wenn der SC Freiburg auch noch nach dem 30. Spieltag beste Aussichten auf die Meisterschaft hätte und sogar aus der Pole Position in den Bundesliga Endspurt startet. Um es etwas übersichtlicher zu gestalten und den einzelnen Beitrag nicht zu lang werden zu lassen, habe ich die Themen etwas verteilt.
Beginnen möchte ich mit den Auswirkungen auf den Transfermarkt, was zu diesem Forum auch ganz gut passt.
Ausgangslage: 30. Spieltag, der SC Freiburg führt die Tabelle mit 3 Punkten Vorsprung an.
Durch den Höhenflug des SC Freiburg sind die Marktwertanalytiker von tm.de unter Dauerstress. In welchem Intervall müssen sie nun die Marktwerte anpassen, reicht ein Mal im Monat oder muss dies öfters geschehen. Zu Saisonende besteht sogar die Möglichkeit, dass der Marktwert des SC Freiburg zum ersten Mal den der abgestürzten ehemaligen weltbesten Mannschaft, des FC Barcelona, übersteigt.
Da auch in diesem Frühjahr wieder Ablösesummen für Trainer bezahlt wurden, hat sich tm.de nach langen Diskussionen dazu entschlossen, jetzt auch die Trainer mit Marktwerten einzuschätzen, Christian Streich, der Verantwortliche des Mirakels vom Breisgau, steigt in dieser Liste gleich ganz weit oben ein und natürlich wird er bei vielen auch internationalen Vereinen als Objekt der Begierde ganz hoch gehandelt.
Der FC Barcelona braucht im Frühsommer einen neuen Präsidenten. Ein ansonsten recht unbekannter Kandidat wird mit 95 % Zustimmung gewählt, weil er den wahlberechtigten Mitgliedern glaubhaft versichern konnte, als Präsident den Senor Christian Streich aus Alemannia nach Barcelona zu holen.
Bei einer gemeinsamen PK versichern in Paris Neymar, Messi, Mbappe hoch und heilig, von nun an jede von ihnen erwartete Defensivarbeit zu erledigen, jedem verlorenen Ball nachzujagen, sich zu 100 % in den Dienst der Mannschaft zustellen, kurz so Fußball zu spielen wie Lucas Höler, wenn nur Christian Streich an die Seine wechselt und mit ihnen gemeinsam endlich die Champions League gewinnt.
Die Eigentümer von PSG, das auch in dieser Saison wieder frühzeitig aus der Champions League ausgeschieden sind, drohen sogar, sich komplett aus dem Fußball zurückzuziehen, wenn der Zauberer aus Deutschland nicht verpflichtet werden kann.
Noch einen Schritt weiter gehen ihre Scheichkollegen von Manchester City, die ernsthaft in Erwägung ziehen, die Oel- und Gasförderung einzustellen, wenn es nicht gelingt, den ewigen Champions League Loser Pep Guardiola gegen Christian Streich einzutauschen.
Etwas makaber mutet dagegen das Vorgehen der neuen Eigentümer von Newcastle United an, die ihrer Anfrage an den SC Freiburg nach Christian Streich diskret ein paar Bilder von Jamal Kashoggi vor und nach seinem Ableben als dezenten Hinweis beigelegt haben.
Die Fans vom FC Liverpool gaben das Versprechen ab, anstatt oder zusätzlich zu You´ll never walk alone auch das Badener Lied in 3 Strophen auf deutsch vor jedem Heimspiel von der Tribüne The Kop zu schmettern, sollte Christian Streich den Weg an die Anfield Road finden. Jürgen Klopp ist darüber angeblich nicht besonders amused.
Sir Alex Ferguson nimmt derweil Kontakt u seinem alten Kumpel Eckart Krautzun auf, ob er nicht ein paar Verbindungen zu seinem alten Verein, dem SC Freiburg spielen lassen könnte, um Christian Streich in das Theatre of dreams u locken. Trotz Trainer wie Louis van Gaal oder Jose Mourinho sieht Alex Ferguson alleine Christian Streich als seinen einzigen legitimen Nachfolger an und was bei Christiano Ronaldo klappte, müsste doch auch bei Christian Streich funktionieren.
Derweil sinniert inmitten des Kaiserstuhls ein über die Ortsgrenzen hinaus bekannter Winzer und Gastronom über die Frage "Welcher Teufel hat mich damals geritten, dass ich die Präsidentschaft beim geilsten Club der Welt gegen den kurzen Aufenthalt in der übelsten Schlangengrube der Republik eingetauscht habe" Auch der Genuss einiger Gläser eines selbst an- und ausgebauten edlen Tropfens kann ihn nicht wirklich über diesen Schmerz hinwegtrösten.
Der Hausmeister des Europa Park Stadions beschwert sich, dass in den letzten Tagen und Wochen fast täglich manchmal sogar mehrere E-Bikes oder Pedellecs angeliefert wurden. Er weiß gar nicht mehr, wohin mit diesen vielen Fahrrädern. Als Absender konnten Adressen aus München, Stuttgart, Hamburg, Dortmund oder auch aus Gelsenkirchen festgestellt werden. Ob sich damit aber der Cheftrainer beeinflussen lässt ?
Am nächsten Morgen, nachdem der SC Freiburg seine Meisterschaft realisierte, steigt am Tegernsee ein ehemaliger Fußballfunktionär in seine Luxuslimousine und nimmt den Weg zu seiner ehemaligen Arbeitsstelle auf. Mit den Worten "Das ist noch nicht das Ende, ich lasse mir doch nicht von diesem badischen Trainer-Catweazle meinen Verein und mein Lebenswerk kaputt machen" stürmt er die Geschäftsstelle, übernimmt handstreichartig das Kommando und degradiert Oli Kahn, Hasan Salihamidzic und Herbert Hainer zu seinen Gehilfen. Für Historiker ist dies das größte Comeback seit der der Rückkehr Napoleons von der Insel Elba im Jahre 1815.
Neben dem Trainer sind aber auch die Spieler zu begehrten Objekten geworden und das Areal um das Neue Stadion entwickelt sich allmählich zur Tummelwiese von Spielerberatern. Selbst Größen wie Raiola oder Zahavi wurden schon gesichtet. Lt. dem Polizeirevier Freiburg Nord wurden auch schon Einsatzkräfte an das Europark Stadion angefordert, weil Meinungsverschiedenheiten und Revierkämpfe unter den Spielerberatern etwas aus dem Ruder liefen.
Aber es gibt nicht nur Abwerbeversuche. In der Geschäftsstelle ist auch ein Bewerbungsschreiben eingegangen. Um die Stelle eines Co Trainers bewirbt sich ein gewisser Loddar M., er möchte jetzt endlich einmal etwas Kontinuität in sein Leben bringen.
In der nächsten Folge geht es um die mediale Berichterstattung über das Phänomen SC Freiburg.
Als Vorgeschmack: Bei der Sendung Sport im Dritten ist man nach der erreichten Meisterschaft des SC Freiburg etwas überfordert, wie man mit diesem Ereignis umzugehen hat. Man hat schon vor Wochen den Sportvorstand des VFB Stuttgart, Sven Misslintat eingeladen, um mit ihm ausführlich über die Saisonbilanz des VFB Stuttgart zu sprechen. Man möchte schließlich nicht seinen Ruf als verlässlicher Medienpartner verlieren. Trotzdem hat man für diese Sendung einen immerhin 8 minütigen Beitrag über die Freiburger Meisterschaft eingeplant. Aber leider musste dieser schon nach 30 Sekunden wegen Tonproblemen abgebrochen werden. Lt. einem Insider des SWR soll bei diesem Malheur ein Mitarbeiter, der ansonsten immer im VFB Trikot auf die Arbeit kommt, wiederholt seine Finger im Spiel gehabt haben. So hatte man dann doch noch die Gelegenheit, mit Misslintat auch noch über die Aussichten des VFB für die nächste Saison zu sprechen.
09.10.2021 - 18:18 Uhr
Zitat von Schwarzwaldmarie
In dieser bundesligafreien Zeit möchte ich nun einmal ein paar Gedanken zu Papier bringen, was eigentlich passiert, wenn das Unmögliche, das Unaussprechliche, das Undenkbare, der SC Freiburg wird Deutscher Meister, tatsächlich eintritt.
Bisher haben wir uns auf dieser Seite hauptsächlich darüber unterhalten, warum es der SC Freiburg schaffen könnte, als Erster nach 34 Spieltagen die Ziellinie der Bundesliga zu überschreiten. Glücklicherweise gab uns die Mannschaft nun im 3. Jahr in Folge die Gelegenheit, diese Seite zu frequentieren. 2019 mit dem gelungenen Saisonstart, 2020 nach 5 siegreichen Spielen in Folge und heuer darf man sich über 7 Spiele ohne Niederlage freuen. Leider hat der Verkehr auf dieser Seite dann aber im Verlauf der Rückrunde spürbar abgenommen.
Aber welche Auswirkungen hätte es, wenn der SC Freiburg auch noch nach dem 30. Spieltag beste Aussichten auf die Meisterschaft hätte und sogar aus der Pole Position in den Bundesliga Endspurt startet. Um es etwas übersichtlicher zu gestalten und den einzelnen Beitrag nicht zu lang werden zu lassen, habe ich die Themen etwas verteilt.
Beginnen möchte ich mit den Auswirkungen auf den Transfermarkt, was zu diesem Forum auch ganz gut passt.
Ausgangslage: 30. Spieltag, der SC Freiburg führt die Tabelle mit 3 Punkten Vorsprung an.
Durch den Höhenflug des SC Freiburg sind die Marktwertanalytiker von tm.de unter Dauerstress. In welchem Intervall müssen sie nun die Marktwerte anpassen, reicht ein Mal im Monat oder muss dies öfters geschehen. Zu Saisonende besteht sogar die Möglichkeit, dass der Marktwert des SC Freiburg zum ersten Mal den der abgestürzten ehemaligen weltbesten Mannschaft, des FC Barcelona, übersteigt.
Da auch in diesem Frühjahr wieder Ablösesummen für Trainer bezahlt wurden, hat sich tm.de nach langen Diskussionen dazu entschlossen, jetzt auch die Trainer mit Marktwerten einzuschätzen, Christian Streich, der Verantwortliche des Mirakels vom Breisgau, steigt in dieser Liste gleich ganz weit oben ein und natürlich wird er bei vielen auch internationalen Vereinen als Objekt der Begierde ganz hoch gehandelt.
Der FC Barcelona braucht im Frühsommer einen neuen Präsidenten. Ein ansonsten recht unbekannter Kandidat wird mit 95 % Zustimmung gewählt, weil er den wahlberechtigten Mitgliedern glaubhaft versichern konnte, als Präsident den Senor Christian Streich aus Alemannia nach Barcelona zu holen.
Bei einer gemeinsamen PK versichern in Paris Neymar, Messi, Mbappe hoch und heilig, von nun an jede von ihnen erwartete Defensivarbeit zu erledigen, jedem verlorenen Ball nachzujagen, sich zu 100 % in den Dienst der Mannschaft zustellen, kurz so Fußball zu spielen wie Lucas Höler, wenn nur Christian Streich an die Seine wechselt und mit ihnen gemeinsam endlich die Champions League gewinnt.
Die Eigentümer von PSG, das auch in dieser Saison wieder frühzeitig aus der Champions League ausgeschieden sind, drohen sogar, sich komplett aus dem Fußball zurückzuziehen, wenn der Zauberer aus Deutschland nicht verpflichtet werden kann.
Noch einen Schritt weiter gehen ihre Scheichkollegen von Manchester City, die ernsthaft in Erwägung ziehen, die Oel- und Gasförderung einzustellen, wenn es nicht gelingt, den ewigen Champions League Loser Pep Guardiola gegen Christian Streich einzutauschen.
Etwas makaber mutet dagegen das Vorgehen der neuen Eigentümer von Newcastle United an, die ihrer Anfrage an den SC Freiburg nach Christian Streich diskret ein paar Bilder von Jamal Kashoggi vor und nach seinem Ableben als dezenten Hinweis beigelegt haben.
Die Fans vom FC Liverpool gaben das Versprechen ab, anstatt oder zusätzlich zu You´ll never walk alone auch das Badener Lied in 3 Strophen auf deutsch vor jedem Heimspiel von der Tribüne The Kop zu schmettern, sollte Christian Streich den Weg an die Anfield Road finden. Jürgen Klopp ist darüber angeblich nicht besonders amused.
Sir Alex Ferguson nimmt derweil Kontakt u seinem alten Kumpel Eckart Krautzun auf, ob er nicht ein paar Verbindungen zu seinem alten Verein, dem SC Freiburg spielen lassen könnte, um Christian Streich in das Theatre of dreams u locken. Trotz Trainer wie Louis van Gaal oder Jose Mourinho sieht Alex Ferguson alleine Christian Streich als seinen einzigen legitimen Nachfolger an und was bei Christiano Ronaldo klappte, müsste doch auch bei Christian Streich funktionieren.
Derweil sinniert inmitten des Kaiserstuhls ein über die Ortsgrenzen hinaus bekannter Winzer und Gastronom über die Frage "Welcher Teufel hat mich damals geritten, dass ich die Präsidentschaft beim geilsten Club der Welt gegen den kurzen Aufenthalt in der übelsten Schlangengrube der Republik eingetauscht habe" Auch der Genuss einiger Gläser eines selbst an- und ausgebauten edlen Tropfens kann ihn nicht wirklich über diesen Schmerz hinwegtrösten.
Der Hausmeister des Europa Park Stadions beschwert sich, dass in den letzten Tagen und Wochen fast täglich manchmal sogar mehrere E-Bikes oder Pedellecs angeliefert wurden. Er weiß gar nicht mehr, wohin mit diesen vielen Fahrrädern. Als Absender konnten Adressen aus München, Stuttgart, Hamburg, Dortmund oder auch aus Gelsenkirchen festgestellt werden. Ob sich damit aber der Cheftrainer beeinflussen lässt ?
Am nächsten Morgen, nachdem der SC Freiburg seine Meisterschaft realisierte, steigt am Tegernsee ein ehemaliger Fußballfunktionär in seine Luxuslimousine und nimmt den Weg zu seiner ehemaligen Arbeitsstelle auf. Mit den Worten "Das ist noch nicht das Ende, ich lasse mir doch nicht von diesem badischen Trainer-Catweazle meinen Verein und mein Lebenswerk kaputt machen" stürmt er die Geschäftsstelle, übernimmt handstreichartig das Kommando und degradiert Oli Kahn, Hasan Salihamidzic und Herbert Hainer zu seinen Gehilfen. Für Historiker ist dies das größte Comeback seit der der Rückkehr Napoleons von der Insel Elba im Jahre 1815.
Neben dem Trainer sind aber auch die Spieler zu begehrten Objekten geworden und das Areal um das Neue Stadion entwickelt sich allmählich zur Tummelwiese von Spielerberatern. Selbst Größen wie Raiola oder Zahavi wurden schon gesichtet. Lt. dem Polizeirevier Freiburg Nord wurden auch schon Einsatzkräfte an das Europark Stadion angefordert, weil Meinungsverschiedenheiten und Revierkämpfe unter den Spielerberatern etwas aus dem Ruder liefen.
Aber es gibt nicht nur Abwerbeversuche. In der Geschäftsstelle ist auch ein Bewerbungsschreiben eingegangen. Um die Stelle eines Co Trainers bewirbt sich ein gewisser Loddar M., er möchte jetzt endlich einmal etwas Kontinuität in sein Leben bringen.
In der nächsten Folge geht es um die mediale Berichterstattung über das Phänomen SC Freiburg.
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Noch einen Schritt weiter gehen ihre Scheichkollegen von Manchester City, die ernsthaft in Erwägung ziehen, die Oel- und Gasförderung einzustellen, wenn es nicht gelingt, den ewigen Champions League Loser Pep Guardiola gegen Christian Streich einzutauschen.
Etwas makaber mutet dagegen das Vorgehen der neuen Eigentümer von Newcastle United an, die ihrer Anfrage an den SC Freiburg nach Christian Streich diskret ein paar Bilder von Jamal Kashoggi vor und nach seinem Ableben als dezenten Hinweis beigelegt haben.
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Aber es gibt nicht nur Abwerbeversuche. In der Geschäftsstelle ist auch ein Bewerbungsschreiben eingegangen. Um die Stelle eines Co Trainers bewirbt sich ein gewisser Loddar M., er möchte jetzt endlich einmal etwas Kontinuität in sein Leben bringen.
In der nächsten Folge geht es um die mediale Berichterstattung über das Phänomen SC Freiburg.
Als Vorgeschmack: Bei der Sendung Sport im Dritten ist man nach der erreichten Meisterschaft des SC Freiburg etwas überfordert, wie man mit diesem Ereignis umzugehen hat. Man hat schon vor Wochen den Sportvorstand des VFB Stuttgart, Sven Misslintat eingeladen, um mit ihm ausführlich über die Saisonbilanz des VFB Stuttgart zu sprechen. Man möchte schließlich nicht seinen Ruf als verlässlicher Medienpartner verlieren. Trotzdem hat man für diese Sendung einen immerhin 8 minütigen Beitrag über die Freiburger Meisterschaft eingeplant. Aber leider musste dieser schon nach 30 Sekunden wegen Tonproblemen abgebrochen werden. Lt. einem Insider des SWR soll bei diesem Malheur ein Mitarbeiter, der ansonsten immer im VFB Trikot auf die Arbeit kommt, wiederholt seine Finger im Spiel gehabt haben. So hatte man dann doch noch die Gelegenheit, mit Misslintat auch noch über die Aussichten des VFB für die nächste Saison zu sprechen.[/quote
Kann dir genau sagen was passiert!
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11.10.2021 - 08:55 Uhr
Folge 2 der Utopie, Berichterstattung über den SC Freiburg
Die Ausgangslage im Frühjahr 2022.
Nach vielen Monaten abwechselnden Sondierungen und Koalitionsverhandlungen gibt es immer noch keine neue Regierung in Deutschland, je 3 mal die Ampel und Jamaika und 2 mal wieder die GroKo standen schon kurz vor dem Abschluss, wurden aber nach Protesten der Basis doch wieder verworfen nach dem Motto "Lieber nicht regieren als falsch regieren"
Fast alle Bürger und auch die meisten Journalisten haben angesichts dieses Gezerres einfach keine Lust mehr auf politische Diskussionen. Die Pandemie hat glücklicherweise auch ein Ende gefunden. Der letzte Mahner Karl Lauterbach hat sie vor ein paar Wochen offiziell für beendet erklärt. Dadurch ist medial ein gewisses Vakuum entstanden, das nun von der erstaunlichen Geschichte vom Phänomen SC Freiburg gefüllt wird. Viele Talkshows nehmen das willkommene Thema daher dankend auf.
Volker Finke hat mittlerweile Karl Lauterbach als Dauergast bei Markus Lanz abgelöst. Bis Ende Juni wurde er schon 9 mal eingeladen, um dem Publikum zu erklären, wie es zu dem Wunder SC Freiburg gekommen ist.
Aber auch bei Maischberger, Anne Will und Illner wurde schon über den SC Freiburg diskutiert. Einmal unter der Überschrift: "Stillstand überall, was können wir als Land vom SC Freiburg lernen." Bei hart aber fair sind es unter anderem Calli Calmund und Waldemar Hartmann, die mit ihrer geballten Erfahrung versuchen, das Geheimnis um das Mirakel SC Freiburg zu entschlüsseln.
Das Patenkind von Fritz Walter hadert weiterhin mit seinem Schicksal, hätte er im entscheidenden Moment seiner Fußballerfunktionärskarriere nicht die falsche Weiche gestellt, könnte er jetzt am Sonntagabend nach dem Tatort bei Anne Will vor einem Millionenpublikum als Präsident des frisch gebackenen Deutschen Meisters SC Freiburg mit stolz geschwellter Brust die magische Geschichte erzählen.
Auch der Doppelpass musste sein Konzept überdenken, mittlerweile wird jeden Sonntag mindestens eine halbe Stunde darüber diskutiert, ob es der Außenseiter SC Freiburg tatsächlich schafft, das Wunder wahr werden zu lassen. Als SC Insider wechseln sich Daniela Frahm und Frank Rischmüller bei ihren Besuchen beim Doppelpass am Münchner Flughafen regelmäßig ab und erlangen damit bundesweite Bekanntheit.
Auch bei den PKs vor den SC Spielen hat sich einiges geändert. Von Spieltag zu Spieltag melden sich mehr Journalisten an. Neben so bekannten auch internationalen Zeitungen wie die L Equipe, Daily Telegraph, Gazetta de la Sport, Marca, AS, New York Times (mal wieder), Washington Post sind auch zunehmend weniger bekannte Blätter wie der Dubaier Morgen, die Dohaer Allgemeine, der Shanghaier Bote oder der Hongkonger Wochenbericht vor Ort. Die neu gebauten Räumlichkeiten im Europa Park Stadion stoßen langsam an ihre Grenzen.
Einerseits wird die Zahl der teilnehmenden Journalisten von Woche zu Woche größer, andererseits nimmt die Vielfalt und die Unterschiedlichkeit der gestellten Fragen immer mehr ab. Es dreht sich nur noch um die folgenden zwei Fragen in den verschiedensten Variationen: "Herr Streich, glauben sie wirklich an die Deutsche Meisterschaft" und "Bei welchem Verein stehen sie in der nächsten Saison an der Seitenlinie, Herr Streich" (Einen Vorgeschmack konnte man schon am letzten Donnerstag erleben, Jochen Stutzky von Sport 1 hatte zwar 3 oder 4 verschiedene Gesprächspartner, aber immer nur eine Frage)
Christian Streich wird von PK zu PK immer schmallippiger und irgendwann hat er die Faxen dicke und schickt fortan stattdessen einen mit Phrasen gefütterten Avatar und zusätzlich noch die Euro-Maus zu den PKs.
Auch bei der Bild hat sich einiges geändert, sie räumen dem SC Freiburg nun täglich etwas mehr Platz in ihrem Sportteil ein und einiger ihrer zahlreichen Bayern Insider müssen sich jetzt auch um die Freiburger kümmern.
Die Paparazzi Dichte in Freiburg hat dramatisch zugenommen, vor fast jedem angesehenen Barbier Shop lauern Fotografen, um bereit zu sein, wenn ein frisch gestylter SC Spieler gerade die Lokalität verlässt. Auch die Kita Gruppe Kleine Wolke, in der angeblich 2 Sprösslinge von SC Kickern betreut werden, hatte bei ihren Ausflügen in ihrem Viertel schon Paparazzi Kontakt. Die Erzieherin Nadine S: "Langsam nervts und wenn das nicht bald aufhört, wird aus der kleinen Wolke ein kräftiges Gewitter, das sich gewaschen hat."
Im Gegensatz zu diesen Umwälzungen bleibt sich aber die Sendung Sport im Dritten treu. Obwohl intern darüber diskutiert wurde, in den der Sommerpause mal ein Sport im Dritten Spezial über den neuen Deutschen Meister SC Freiburg zu produzieren, hält man am geplanten Konzept für diese Zeit fest. Schließlich gibt es die VFB Jubiläen 70 Jahre 2. Meisterschaft, 30 Jahre 4. Meisterschaft und die letzte Meisterschaft vor 15 Jahren mit ein paar bekannten Studiogästen zu würdigen und zu feiern. Der SWR Mitarbeiter mit den etwas unglücklichen Händen hat sich für die nächsten 3 Wochen krank gemeldet.
In der nächsten Folge erfahren sie, was an dem Tag geschah, als der SC Freiburg auch rechnerisch die Meisterschaft vollendete und welche besondere Rolle die Münsterbauhütte und das Freiburger Planetarium spielte.
Die Ausgangslage im Frühjahr 2022.
Nach vielen Monaten abwechselnden Sondierungen und Koalitionsverhandlungen gibt es immer noch keine neue Regierung in Deutschland, je 3 mal die Ampel und Jamaika und 2 mal wieder die GroKo standen schon kurz vor dem Abschluss, wurden aber nach Protesten der Basis doch wieder verworfen nach dem Motto "Lieber nicht regieren als falsch regieren"
Fast alle Bürger und auch die meisten Journalisten haben angesichts dieses Gezerres einfach keine Lust mehr auf politische Diskussionen. Die Pandemie hat glücklicherweise auch ein Ende gefunden. Der letzte Mahner Karl Lauterbach hat sie vor ein paar Wochen offiziell für beendet erklärt. Dadurch ist medial ein gewisses Vakuum entstanden, das nun von der erstaunlichen Geschichte vom Phänomen SC Freiburg gefüllt wird. Viele Talkshows nehmen das willkommene Thema daher dankend auf.
Volker Finke hat mittlerweile Karl Lauterbach als Dauergast bei Markus Lanz abgelöst. Bis Ende Juni wurde er schon 9 mal eingeladen, um dem Publikum zu erklären, wie es zu dem Wunder SC Freiburg gekommen ist.
Aber auch bei Maischberger, Anne Will und Illner wurde schon über den SC Freiburg diskutiert. Einmal unter der Überschrift: "Stillstand überall, was können wir als Land vom SC Freiburg lernen." Bei hart aber fair sind es unter anderem Calli Calmund und Waldemar Hartmann, die mit ihrer geballten Erfahrung versuchen, das Geheimnis um das Mirakel SC Freiburg zu entschlüsseln.
Das Patenkind von Fritz Walter hadert weiterhin mit seinem Schicksal, hätte er im entscheidenden Moment seiner Fußballerfunktionärskarriere nicht die falsche Weiche gestellt, könnte er jetzt am Sonntagabend nach dem Tatort bei Anne Will vor einem Millionenpublikum als Präsident des frisch gebackenen Deutschen Meisters SC Freiburg mit stolz geschwellter Brust die magische Geschichte erzählen.
Auch der Doppelpass musste sein Konzept überdenken, mittlerweile wird jeden Sonntag mindestens eine halbe Stunde darüber diskutiert, ob es der Außenseiter SC Freiburg tatsächlich schafft, das Wunder wahr werden zu lassen. Als SC Insider wechseln sich Daniela Frahm und Frank Rischmüller bei ihren Besuchen beim Doppelpass am Münchner Flughafen regelmäßig ab und erlangen damit bundesweite Bekanntheit.
Auch bei den PKs vor den SC Spielen hat sich einiges geändert. Von Spieltag zu Spieltag melden sich mehr Journalisten an. Neben so bekannten auch internationalen Zeitungen wie die L Equipe, Daily Telegraph, Gazetta de la Sport, Marca, AS, New York Times (mal wieder), Washington Post sind auch zunehmend weniger bekannte Blätter wie der Dubaier Morgen, die Dohaer Allgemeine, der Shanghaier Bote oder der Hongkonger Wochenbericht vor Ort. Die neu gebauten Räumlichkeiten im Europa Park Stadion stoßen langsam an ihre Grenzen.
Einerseits wird die Zahl der teilnehmenden Journalisten von Woche zu Woche größer, andererseits nimmt die Vielfalt und die Unterschiedlichkeit der gestellten Fragen immer mehr ab. Es dreht sich nur noch um die folgenden zwei Fragen in den verschiedensten Variationen: "Herr Streich, glauben sie wirklich an die Deutsche Meisterschaft" und "Bei welchem Verein stehen sie in der nächsten Saison an der Seitenlinie, Herr Streich" (Einen Vorgeschmack konnte man schon am letzten Donnerstag erleben, Jochen Stutzky von Sport 1 hatte zwar 3 oder 4 verschiedene Gesprächspartner, aber immer nur eine Frage)
Christian Streich wird von PK zu PK immer schmallippiger und irgendwann hat er die Faxen dicke und schickt fortan stattdessen einen mit Phrasen gefütterten Avatar und zusätzlich noch die Euro-Maus zu den PKs.
Auch bei der Bild hat sich einiges geändert, sie räumen dem SC Freiburg nun täglich etwas mehr Platz in ihrem Sportteil ein und einiger ihrer zahlreichen Bayern Insider müssen sich jetzt auch um die Freiburger kümmern.
Die Paparazzi Dichte in Freiburg hat dramatisch zugenommen, vor fast jedem angesehenen Barbier Shop lauern Fotografen, um bereit zu sein, wenn ein frisch gestylter SC Spieler gerade die Lokalität verlässt. Auch die Kita Gruppe Kleine Wolke, in der angeblich 2 Sprösslinge von SC Kickern betreut werden, hatte bei ihren Ausflügen in ihrem Viertel schon Paparazzi Kontakt. Die Erzieherin Nadine S: "Langsam nervts und wenn das nicht bald aufhört, wird aus der kleinen Wolke ein kräftiges Gewitter, das sich gewaschen hat."
Im Gegensatz zu diesen Umwälzungen bleibt sich aber die Sendung Sport im Dritten treu. Obwohl intern darüber diskutiert wurde, in den der Sommerpause mal ein Sport im Dritten Spezial über den neuen Deutschen Meister SC Freiburg zu produzieren, hält man am geplanten Konzept für diese Zeit fest. Schließlich gibt es die VFB Jubiläen 70 Jahre 2. Meisterschaft, 30 Jahre 4. Meisterschaft und die letzte Meisterschaft vor 15 Jahren mit ein paar bekannten Studiogästen zu würdigen und zu feiern. Der SWR Mitarbeiter mit den etwas unglücklichen Händen hat sich für die nächsten 3 Wochen krank gemeldet.
In der nächsten Folge erfahren sie, was an dem Tag geschah, als der SC Freiburg auch rechnerisch die Meisterschaft vollendete und welche besondere Rolle die Münsterbauhütte und das Freiburger Planetarium spielte.
17.10.2021 - 11:24 Uhr
Im Ernst jetzt?
Da haben wir schon mal die Möglichkeit für 24 Stunden Tabellenführer zu sein und uns Deutschlandweit in
die Schlagzeilen zu bringen..
Wäre es nach mir gegangen,hätten wir das erste Tor gar nicht bekommen,plus 2 Elfmeter,plus,grob noch eins
und wir hätten 4:0 gewonnen!!
Und was machen wir??
Stellen uns an,wie ein kleiner Dorfverein und hören sogar auf den Schiedsrichter!
Immer diese "Bescheidenheit"und "Demut".Ich kann es bald nicht mehr hören!
Irgendwann vergessen sie uns mal noch in der Tabelle und spielen mit 17 Mannschaften weiter und keinem
fällts auf und keiner meckert!
Einfach nur noch zum Heulen,das Ganze.
Da haben wir schon mal die Möglichkeit für 24 Stunden Tabellenführer zu sein und uns Deutschlandweit in
die Schlagzeilen zu bringen..
Wäre es nach mir gegangen,hätten wir das erste Tor gar nicht bekommen,plus 2 Elfmeter,plus,grob noch eins
und wir hätten 4:0 gewonnen!!
Und was machen wir??
Stellen uns an,wie ein kleiner Dorfverein und hören sogar auf den Schiedsrichter!
Immer diese "Bescheidenheit"und "Demut".Ich kann es bald nicht mehr hören!
Irgendwann vergessen sie uns mal noch in der Tabelle und spielen mit 17 Mannschaften weiter und keinem
fällts auf und keiner meckert!
Einfach nur noch zum Heulen,das Ganze.
17.10.2021 - 11:28 Uhr
Teil III der Utopie, der Tag der Meisterschaft
Ausgangslage: vor dem 33. Spieltag, Freiburg hat 3 Punkte Vorsprung vor München, aber das deutlich schlechtere Torverhältnis. Der Rest hat keine Chancen mehr.
33. Spieltag: Bayern gegen VFB
Freiburg gegen Union
34.Spieltag: Leverkusen gegen Freiburg
Wolfsburg gegen Bayern
Für die Stunden, in denen der SC Freiburg zum ersten Mal in seiner Geschichte die Deutsche Meisterschaft gewinnt, wird jeder vermutlich seine eigenen sehr speziellen Träume haben. Ich fände es schön, wenn man die Meisterschaft im eigenen Stadion, also schon am 33. Spieltag realisieren könnte. Dazu müsste der SC Freiburg gegen Union gewinnen und gleichzeitig der VFB den Bayern tüchtig in die Meisterschaftssuppe spucken.
Erschwerend kommt dazu, dass der vorletzte Spieltag in dieser Spielzeit erstmals nach langer Zeit nicht zur gleichen Uhrzeit ausgetragen wird.
Nach meiner Vorstellung gewinnt der SC Freiburg 3:1 gegen Union mit einem Elfmetergegentor von Max Kruse, der sich nichts nachsagen lassen wollte. Direkt nach Spielschluss erfahren dann die Spieler, dass die tapferen Schwaben den verzweifelnden Münchnern ein Unentschieden abgetrotzt haben und so die badischen Brüder zum Deutschen Meister gekürt haben. Es könnte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein.
Danach brechen im Europa Park Stadion sämtliche Dämme, auch die Eisernen freuen sich, als wenn sie selbst Meister geworden wären. Max Kruse kein Kind von Traurigkeit schnappt sich das Trikot von Nils Petersen und feiert mit seine zahlreichen Ex-Kollegen als wäre er nie weg gewesen, wie es sich für einen echten Party Löwe geziemt. Auch Christian Streich und einer seiner Lieblingskollegen Urs Fischer teilen ihre Freude genauso wie die Freiburger Fans mit den Gästen aus Köpenick.
Die Voraussetzungen für ein großes Fest sind gegeben, das Wetter ist optimal, fast frühsommerlich und lädt auch zu einer etwas längeren Feier im Freien ein, die letzten Pandemieauflagen wurden vor einigen Wochen aufgehoben und fast alle haben nun einen sehr großen Feiernachholbedarf. Zudem ist fast jedem Freiburger klar, dass dies vermutlich ein einmaliges Ereignis bleiben wird, vergleichbar mit einer außerplanmäßigen totalen Sonnenfinsternis über Europa und deshalb verbietet sich jegliche Zurückhaltung beim Feiern.
Insgesamt verläuft die spontane Meisterfeier zwar ausgelassen und erstreckt sich über die komplette Innenstadt aber insgesamt sehr friedlich. Allerdings meldet sich gegen Mitternacht die Münsterbaumeisterin Anne Christin Brehm. Wegen des Gehüpfes und des Lärms auf dem Münsterplatz fürchtet sie um die Statik des schönsten Turms der Christenheit und bittet die Ordnungskräfte, dass sie die Feiernden dementsprechend aufklären.
Herausgefordert waren auch die Gastronomen der Stadt, gegen 2 Uhr 3 gingen langsam die Biervorräte zur Neige und um 4 Uhr 30 wurde an einer Tanke in einem Außenbereich das letzte Six Pack verkauft.
Für dieses Spiel hätte der Sportclub auch locker über 100.000 Eintrittskarten verkaufen können. Dafür wurden aber an vielen Orten in Freiburg u. a. auch wieder im Eschholz Park Public Viewing Veranstaltungen organisiert und Erinnerungen an das Sommermärchen 2006 wurden wach. Aber auch in ganz Südbaden, in der Ortenau, im Kinzigtal, auf den Höhen und den Tälern des Schwarzwaldes, in der Rheinebene, auf dem Land, am Kaiserstuhl und am Bodensee trafen sich Sportclub Fans um zusammen dem Spiel gebannt zu folgen und anschließend zu feiern.
Eine überraschende Meldung in dieser Nacht kam aus dem Freiburger Planetarium. Die aktuellen Ereignisse haben auch astronomische Auswirkungen. Der Stern des Südens hat plötzlich seine Position verändert. Er leuchtet jetzt ca. 300 km weiter westlich.
Auch für Fritz Keller nahm die Geschichte ein glückliches Ende. Viele Stunden nach Spielschluss sah man ihn zusammen mit den aktuell Verantwortlichen wie Christian Streich, Jochen Saier, Oliver Leki und Klemens Hartenbach auch ohne offizielles Amt ausgelassen feiern. Den Ehrenspielführer Jogi Löw hat man schon sehr lange nicht mehr so fröhlich und ausgelassen erlebt.
Da sich die Euphorie über Wochen aufgebaut hat, haben viele Fans die Gelegenheit ergriffen, sich mit SC Freiburg Trikots einzudecken. Die Trikothersteller hatten einige Mühe der erhöhten Nachfrage nachzukommen. Nie sah man so viele kleine und große Grifos oder Petersens in Freiburg herumwuseln.
Der SC Freiburg muss dann mit Sicherheit seine Marketingabteilung erweitern. Die vielen Firmen und Marken, die in den Sponsoren Pool aufgenommen werden wollen, müssen gut gemanagt und betreut werden. Bei dem entthronten Abonnementsmeister hingegen hat sich die Atmosphäre bei den Sponsorengesprächen etwas eingetrübt.
Auch die Rechtsabteilung benötigt Verstärkung. Bei einigen geplanten Ratgeberbüchern zur Selbstoptimierung mit Titeln wie "Das Phänomen SC Freiburg, wie auch Du erfolgreich werden kannst" oder " Vom SC Freiburg lernen heißt Siegen lernen, Dein Weg ins Glück" benötigt es markenrechtliche Abklärung.
Einige Stunden nach Spielschluss stellt sich auch bei tm.de wieder eine gewisse Normalität ein. Nach vielen "Jaaaa" "Wahnsinn" und "Unfassbar" Kommentaren taucht auch der erste etwas kritischere Beitrag auf "Deutscher Meister schön und gut, aber wenn der Trainer häufiger mutiger aufgestellt hätte, nicht immer am sturen never change festgehalten hätte und generell früher gewechselt hätte, wäre die Meisterschaft schon am 31. Spieltag sicher gewesen und das unnötige Zittern wäre den Fans erspart geblieben.
Das Neueste von Sport im Dritten: Bei der Auszeichnung von kritischen Journalisten für das symbiotischste Verhältnis zwischen einer Medienplattform und einem Partner erhält die Kombination Sport im Dritten/VFB Stuttgart den 1. Preis knapp vor der Kombination Bayrischer Rundfunk/CSU.
Bei der Folge 4 handelt es sich um Geschehnisse rund um die Schiedsrichterentscheidungen an den letzten Spieltagen und von Insidern geleakten Ereignissen im Kölner Keller. Die Geschichte könnte gestern Nachmittag schon begonnen haben. Aber mein innerer Justitiar hat mir empfohlen, auf die Veröffentlichung dieser Zeilen zu verzichten.
E N D E
Auch wenn das alles nie in Erfüllung geht, die Wahrscheinlichkeit liegt wohl im Bereich einer außerplanmäßigen totalen Sonnenfinsternis über Europa, die Träume kann uns niemand nehmen und wenn sie nicht zur Realität werden, werden sie auch nicht zerstört.
Ansonsten hat aber auch die aktuelle Situation etwas Traumhaftes; Platz 4, stabile Finanzen trotz Pandemie, viele hoffnungsvolle Nachwuchstalente, zufriedene Zuschauer usw.
Ausgangslage: vor dem 33. Spieltag, Freiburg hat 3 Punkte Vorsprung vor München, aber das deutlich schlechtere Torverhältnis. Der Rest hat keine Chancen mehr.
33. Spieltag: Bayern gegen VFB
Freiburg gegen Union
34.Spieltag: Leverkusen gegen Freiburg
Wolfsburg gegen Bayern
Für die Stunden, in denen der SC Freiburg zum ersten Mal in seiner Geschichte die Deutsche Meisterschaft gewinnt, wird jeder vermutlich seine eigenen sehr speziellen Träume haben. Ich fände es schön, wenn man die Meisterschaft im eigenen Stadion, also schon am 33. Spieltag realisieren könnte. Dazu müsste der SC Freiburg gegen Union gewinnen und gleichzeitig der VFB den Bayern tüchtig in die Meisterschaftssuppe spucken.
Erschwerend kommt dazu, dass der vorletzte Spieltag in dieser Spielzeit erstmals nach langer Zeit nicht zur gleichen Uhrzeit ausgetragen wird.
Nach meiner Vorstellung gewinnt der SC Freiburg 3:1 gegen Union mit einem Elfmetergegentor von Max Kruse, der sich nichts nachsagen lassen wollte. Direkt nach Spielschluss erfahren dann die Spieler, dass die tapferen Schwaben den verzweifelnden Münchnern ein Unentschieden abgetrotzt haben und so die badischen Brüder zum Deutschen Meister gekürt haben. Es könnte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein.
Danach brechen im Europa Park Stadion sämtliche Dämme, auch die Eisernen freuen sich, als wenn sie selbst Meister geworden wären. Max Kruse kein Kind von Traurigkeit schnappt sich das Trikot von Nils Petersen und feiert mit seine zahlreichen Ex-Kollegen als wäre er nie weg gewesen, wie es sich für einen echten Party Löwe geziemt. Auch Christian Streich und einer seiner Lieblingskollegen Urs Fischer teilen ihre Freude genauso wie die Freiburger Fans mit den Gästen aus Köpenick.
Die Voraussetzungen für ein großes Fest sind gegeben, das Wetter ist optimal, fast frühsommerlich und lädt auch zu einer etwas längeren Feier im Freien ein, die letzten Pandemieauflagen wurden vor einigen Wochen aufgehoben und fast alle haben nun einen sehr großen Feiernachholbedarf. Zudem ist fast jedem Freiburger klar, dass dies vermutlich ein einmaliges Ereignis bleiben wird, vergleichbar mit einer außerplanmäßigen totalen Sonnenfinsternis über Europa und deshalb verbietet sich jegliche Zurückhaltung beim Feiern.
Insgesamt verläuft die spontane Meisterfeier zwar ausgelassen und erstreckt sich über die komplette Innenstadt aber insgesamt sehr friedlich. Allerdings meldet sich gegen Mitternacht die Münsterbaumeisterin Anne Christin Brehm. Wegen des Gehüpfes und des Lärms auf dem Münsterplatz fürchtet sie um die Statik des schönsten Turms der Christenheit und bittet die Ordnungskräfte, dass sie die Feiernden dementsprechend aufklären.
Herausgefordert waren auch die Gastronomen der Stadt, gegen 2 Uhr 3 gingen langsam die Biervorräte zur Neige und um 4 Uhr 30 wurde an einer Tanke in einem Außenbereich das letzte Six Pack verkauft.
Für dieses Spiel hätte der Sportclub auch locker über 100.000 Eintrittskarten verkaufen können. Dafür wurden aber an vielen Orten in Freiburg u. a. auch wieder im Eschholz Park Public Viewing Veranstaltungen organisiert und Erinnerungen an das Sommermärchen 2006 wurden wach. Aber auch in ganz Südbaden, in der Ortenau, im Kinzigtal, auf den Höhen und den Tälern des Schwarzwaldes, in der Rheinebene, auf dem Land, am Kaiserstuhl und am Bodensee trafen sich Sportclub Fans um zusammen dem Spiel gebannt zu folgen und anschließend zu feiern.
Eine überraschende Meldung in dieser Nacht kam aus dem Freiburger Planetarium. Die aktuellen Ereignisse haben auch astronomische Auswirkungen. Der Stern des Südens hat plötzlich seine Position verändert. Er leuchtet jetzt ca. 300 km weiter westlich.
Auch für Fritz Keller nahm die Geschichte ein glückliches Ende. Viele Stunden nach Spielschluss sah man ihn zusammen mit den aktuell Verantwortlichen wie Christian Streich, Jochen Saier, Oliver Leki und Klemens Hartenbach auch ohne offizielles Amt ausgelassen feiern. Den Ehrenspielführer Jogi Löw hat man schon sehr lange nicht mehr so fröhlich und ausgelassen erlebt.
Da sich die Euphorie über Wochen aufgebaut hat, haben viele Fans die Gelegenheit ergriffen, sich mit SC Freiburg Trikots einzudecken. Die Trikothersteller hatten einige Mühe der erhöhten Nachfrage nachzukommen. Nie sah man so viele kleine und große Grifos oder Petersens in Freiburg herumwuseln.
Der SC Freiburg muss dann mit Sicherheit seine Marketingabteilung erweitern. Die vielen Firmen und Marken, die in den Sponsoren Pool aufgenommen werden wollen, müssen gut gemanagt und betreut werden. Bei dem entthronten Abonnementsmeister hingegen hat sich die Atmosphäre bei den Sponsorengesprächen etwas eingetrübt.
Auch die Rechtsabteilung benötigt Verstärkung. Bei einigen geplanten Ratgeberbüchern zur Selbstoptimierung mit Titeln wie "Das Phänomen SC Freiburg, wie auch Du erfolgreich werden kannst" oder " Vom SC Freiburg lernen heißt Siegen lernen, Dein Weg ins Glück" benötigt es markenrechtliche Abklärung.
Einige Stunden nach Spielschluss stellt sich auch bei tm.de wieder eine gewisse Normalität ein. Nach vielen "Jaaaa" "Wahnsinn" und "Unfassbar" Kommentaren taucht auch der erste etwas kritischere Beitrag auf "Deutscher Meister schön und gut, aber wenn der Trainer häufiger mutiger aufgestellt hätte, nicht immer am sturen never change festgehalten hätte und generell früher gewechselt hätte, wäre die Meisterschaft schon am 31. Spieltag sicher gewesen und das unnötige Zittern wäre den Fans erspart geblieben.
Das Neueste von Sport im Dritten: Bei der Auszeichnung von kritischen Journalisten für das symbiotischste Verhältnis zwischen einer Medienplattform und einem Partner erhält die Kombination Sport im Dritten/VFB Stuttgart den 1. Preis knapp vor der Kombination Bayrischer Rundfunk/CSU.
Bei der Folge 4 handelt es sich um Geschehnisse rund um die Schiedsrichterentscheidungen an den letzten Spieltagen und von Insidern geleakten Ereignissen im Kölner Keller. Die Geschichte könnte gestern Nachmittag schon begonnen haben. Aber mein innerer Justitiar hat mir empfohlen, auf die Veröffentlichung dieser Zeilen zu verzichten.
E N D E
Auch wenn das alles nie in Erfüllung geht, die Wahrscheinlichkeit liegt wohl im Bereich einer außerplanmäßigen totalen Sonnenfinsternis über Europa, die Träume kann uns niemand nehmen und wenn sie nicht zur Realität werden, werden sie auch nicht zerstört.
Ansonsten hat aber auch die aktuelle Situation etwas Traumhaftes; Platz 4, stabile Finanzen trotz Pandemie, viele hoffnungsvolle Nachwuchstalente, zufriedene Zuschauer usw.
17.10.2021 - 22:27 Uhr
Nach dem 8. Spieltag haben wir nun die beste Abwehr mit 6 Gegentoren. Auf Platz 2 folgt Mainz und Bayern. Flecken & Co. arbeiten also weiterhin am Gegentor-Rekord !! Nachdem die Meisterschaft v. a. hinten gewonnen wird ist die Meisterschaft für uns nun nur noch eine Frage der Zeit
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