Der Kolumnenthread
28.08.2008 - 20:12 Uhr
21.11.2008 - 20:59 Uhr
DIE RITUALISIERTE SPIELTAGSKOLUMNE VON BERTI & BAHLI Ausgabe 14
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Holger, bist Du vom Fach? – TEIL 2
„BERTI & BAHLI – FRITZ WALTER STADION“ – ich bin ja beim Lesen deiner Zeilen fast vom Sofa geflogen. „BERTI & BAHLI – FRITZ WALTER STADION“ – ich bekomme den Gedanken nicht mehr aus dem Kopf. Schon bald könnte es in der Sportschau, der Radiokonferenz und im Aktuellen Sportstudio heißen: „Unser Kommentator live aus dem BERTI & BAHLI – FRITZ WALTER STADION in Kaiserslautern.“ Eine klitzekleine Frage, Berti. Woher kriegen wir das Geld? Wie wollen wir das bezahlen? Wird unser Job als Kolumnenschreiber ab sofort vergoldet? Veranstalten die Kollegen eine kollektive Kollekte? Sponsern uns die Kurts dieser Welt? Oder hast du einfach nur im Lotto gewonnen und willst dein Geld Gewinn bringend anlegen. Angelegt wissen. Ich bin auf jeden Fall dafür.
Ich wäre aber auch dafür, wenn – sofern Berti und mir kein finanzielles Wunder in den Schoß fällt – ein anderer Namensgeber einspringt. Ich bin mir auch sicher, dass der gute Fritz Walter das begrüßen würde. So schlimm das ist, wir leben in einer Zeit, in der die Fußballromantik von finanziellen Zwängen erdrückt wird. Schön wäre aber die Lösung, die du präferierst. Der Name FRITZ WALTER sollte trotzdem an einer Stelle des Stadionnamens erhalten bleiben. Und ob das Stadion dann „BASF – FRITZ WALTER STADION“, „APPLE – FRITZ WALTER STADION“ oder „BISCHOFF – FRITZ WALTER STADION“ heißt, ist völlig egal. Wir waren klamm, wir brauchten das Geld. Die Verpflichtung von Verstärkungen bei einem eventuellen Aufstieg sind sicherlich über diesen Weg eine Möglichkeit. Und sind wir einmal ehrlich. Wir loben alle die gute Arbeit von Stefan Kuntz. Wir wissen aber auch, dass seine Arbeit mit ein wenig mehr Geld in der Hinterhand (noch) erfolgreicher sein kann. Und da vertraue ich ihm voll und ganz. Die Zeiten, in denen unfähige Profilneurotiker das Geld mit beiden Händen zum Fenster rausgeschmissen haben, sind zum Glück vorbei. Helfen wir unserem Vorstandsvorsitzenden auf diesem Wege und erklären uns mit einer kommerziellen Umbenennung des Stadions einverstanden.
So weit, so gut. Die Umbenennung des Fritz-Walter-Stadions ist noch Zukunftsmusik. Der Fokus liegt sportlich aktuell auf dem Endspurt der Hinrunde. Die Mannschaften haben die Zielgerade erreicht und positionieren sich für den Zweitliga-Showdown. Auf den FCK warten schwere Spiele in den letzten Wochen vor Weihnachten. Schwer wird sicherlich die Auswärtsfahrt nach Augsburg. Schwer, aber nicht unlösbar. Die Statistik ist sicherlich gegen uns – drei Auswärtspleiten in Folge, Augsburg seit sechs Spielen ungeschlagen. Der FCA ist im Aufwind, Holger Fach ein wenig sicherer an seinem Trainerstuhl angetackert und Manager Andreas Rettig nicht mehr verlegen bei der Frage nach Fachs Zukunft. Trotzdem, Furcht vor den Augsburgern ist nicht angebracht. Auch, wenn sie aus den letzten sechs Spielen 12 Punkte holten. So richtige Kracher hat der FCA nicht gelegt. Und auch Torghelle, Thurk, Werner und Co. sind vom 30-Tore-FCK noch meilenweit entfernt. Wer die letzten Heimspiele der Augsburger gesehen hat, wird mir zustimmen. Sowohl gegen Greuther Fürth (1:1), gegen den FSV Frankfurt (2:2) als auch gegen den FC St. Pauli (3:2) war auch viel Glück im Spiel.
Der FCK muss sich am Sonntag auf jeden kompakter präsentieren als in Wehen oder Oberhausen. Es gibt in Liga zwei keine Selbstläufer – auch, wenn man 60 Minuten überlegen ist. Die Null muss stehen, dann ist auch nach vorne etwas möglich. Unsere Offensive hat sich jedenfalls gegen Hansa Rostock nicht zurückgehalten. Drei Dopplepacks sprechen für sich. Srdjan Lakic, Erik Jendrisek und endlich auch wieder Josh Simpson zeigen sich effizient und treffsicher. Vorne ist also alles im Lot. Aber hinten drückte in den letzten Auswärtsspielen der Schuh. Und ich mahne es immer wieder an, die Innenverteidigung hat gegen bewegliche und schnelle Angreifer große Probleme. Viel wird auch darauf ankommen, wie aggressiv das Mittelfeld nach hinten arbeitet. Es wird auch viel davon abhängen, ob der FCK es schafft, Michael Thurk aus dem Spiel zu nehmen. Er war in den letzten Spielen eine große Stütze der Datschiburger.
Mitentscheidend wird darüber hinaus sein, dass der FCK auf den Außenbahnen die Zweikämpfe annimmt. Alexander Bugera und Florian Dick haben mich dahingehend gegen Hansa überzeugt. Aber gehen wir systematisch vor. Im Tor führt – wer hätte das vor ein paar Wochen gedacht – kein Weg an Louis Robles vorbei. Sein erster gehaltener Elfmeter in der zweiten Liga – gegen keinen Geringeren als Enrico Kern – sollte ihm zusätzliches Selbstvertrauen gegeben haben:
LOUIS ROBLES
Die Abwehr. Für mich auswärts momentan das Problemkind. Mathias Abel steht auf dem Sprung. Endlich. Fabian Schönheim scheint erst einmal „ausgemustert“. Für Abel kommt ein Einsatz in der Startelf zu früh. Bleibt also zentral nur das Duo Martin Amedick und Moussa Ouattara. Rechts hat Florian Dick mein Vertrauen, links in der Viererkette Alexander Bugera:
FLORIAN DICK – MARTIN AMEDICK – MOUSSA OUATTARA – ALEXANDER BUGERA
Das Mittelfeld. Endlich mit dem notwendigen Auftrieb. Gegen Rostock bewies Anel Dzaka, dass er durchaus das Potenzial zu einem starken Achter besitzt. Zweikampfstark und mit großem Einsatz. Das ist sein Spiel. Axel Bellinghausen hat im zentralen Mittelfeld ordentlich gespielt, wenn auch nicht überragend. Auf der linken Außenbahn ist er sicherlich wesentlich besser aufgehoben. Da findet er den Platz, den er für seine Vorstöße braucht. Auf der Sechs ist diese Spielweise so nicht möglich. Aimen Demai ist wieder hundertprozentig fit. Also sollte nichts dagegen sprechen, dass er auf der sechs spielt. Rechts drängt sich niemand so richtig auf. Kai Hesse ist ein Stürmer und hat dort seinen Platz. Bleibt momentan eigentlich nur Sidney Sam. Auf der linken Seite sollte nach 60 Minuten Josh Simpson für Alexander Bugera kommen. Bello rückt dann nach hinten, damit Fast Josh links neue Akzente setzen kann.
SIDNEY SAM – AIMEN DEMAI – ANEL DZAKA – AXEL BELLINGHAUSEN
Der Sturm. Vom lauen Lüftchen mittlerweile galaktisch weit entfernt. 18 der 30 FCK-Tore erzielten Stürmer. Grandios. Und mit Srdjan Lakic belegt ein FCK-Stürmer momentan Platz zwei der Torjägerliste. Lakic hat sich für mich vorne festzementiert. Ein klasse Stürmer – torgefährlich, zweikampfstark und immer mit dem Auge für den Mitspieler. Aber wer soll ihn vorne unterstützen? Erik die Gurk. Mit Sicherheit nicht, der trifft eine Garage selbst dann nicht, wenn er drin steht. Miro Klose? Bleiben wir doch einfach mal realistisch. Der kommt frühestens in der Winterpause. Aber, wenn ich mich jetzt nicht total täusche, dann hat doch unser junger und sympathischer Slowakenbomber – dessen Name mir gerade nicht einfallen mag – gegen Hansa eine tolle Form bewiesen. Ergo sitzen Kai Hesse und Marcel Ziemer nur auf der Bank.
SRDJAN LAKIC – ERIK JENDISEK
So Berti, wie du siehst, ist der Boden – zumindest von mir – bereitet. Und ich bin sicher, dass der gute Milan Sasic dieses Mal auf uns hört und keine riskanten Überraschungen in petto hat. Seine „Alleingänge“ bei den Spielen in Oberhausen und Wehen haben uns ein paar Punkte gekostet. Aber die holen wir uns wieder. So, jetzt noch einmal zum Mitschreiben: MILAN, keine Experimente!
Und aus aktuellem Anlass möchte ich meinen Blick auf die unteren Regionen der Tabelle legen. Heute hat ein gewisser Peter Neururer seinen Einstand als Trainer der Zebras aus Duisburg gegeben. Gegen den Tabellenletzten aus Frankfurt reichte es immerhin zu einem Punkt, allerdings zu keinem Tor. „Nullnummer bei Neururer-Debüt“ titelt kicker.de. Ich habe das Spiel gesehen. Ich musste unseren überübernächsten Gegner mal unter die Lupe nehmen. Und mir stehen jetzt noch die Haare zu Berge – vor lauter Angst vor Peter „I Can’t Dance“ Neururers Mannschaft. Einige unter uns haben nach der Neururer-Verpflichtung ja bereits alle unsere Chancen auf einen Aufstieg an den Nullpunkt geheftet. Ganz so schlimm wird es natürlich nicht. Auch der MSV wird noch den einen oder anderen Punkt auf die Habenseite kriegen. Und dann kann sich der gute Peter vor seine Fans stellen und ein Tänzchen wagen ...
Cheers
Bahli
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Holger, bist Du vom Fach? – TEIL 2
„BERTI & BAHLI – FRITZ WALTER STADION“ – ich bin ja beim Lesen deiner Zeilen fast vom Sofa geflogen. „BERTI & BAHLI – FRITZ WALTER STADION“ – ich bekomme den Gedanken nicht mehr aus dem Kopf. Schon bald könnte es in der Sportschau, der Radiokonferenz und im Aktuellen Sportstudio heißen: „Unser Kommentator live aus dem BERTI & BAHLI – FRITZ WALTER STADION in Kaiserslautern.“ Eine klitzekleine Frage, Berti. Woher kriegen wir das Geld? Wie wollen wir das bezahlen? Wird unser Job als Kolumnenschreiber ab sofort vergoldet? Veranstalten die Kollegen eine kollektive Kollekte? Sponsern uns die Kurts dieser Welt? Oder hast du einfach nur im Lotto gewonnen und willst dein Geld Gewinn bringend anlegen. Angelegt wissen. Ich bin auf jeden Fall dafür.
Ich wäre aber auch dafür, wenn – sofern Berti und mir kein finanzielles Wunder in den Schoß fällt – ein anderer Namensgeber einspringt. Ich bin mir auch sicher, dass der gute Fritz Walter das begrüßen würde. So schlimm das ist, wir leben in einer Zeit, in der die Fußballromantik von finanziellen Zwängen erdrückt wird. Schön wäre aber die Lösung, die du präferierst. Der Name FRITZ WALTER sollte trotzdem an einer Stelle des Stadionnamens erhalten bleiben. Und ob das Stadion dann „BASF – FRITZ WALTER STADION“, „APPLE – FRITZ WALTER STADION“ oder „BISCHOFF – FRITZ WALTER STADION“ heißt, ist völlig egal. Wir waren klamm, wir brauchten das Geld. Die Verpflichtung von Verstärkungen bei einem eventuellen Aufstieg sind sicherlich über diesen Weg eine Möglichkeit. Und sind wir einmal ehrlich. Wir loben alle die gute Arbeit von Stefan Kuntz. Wir wissen aber auch, dass seine Arbeit mit ein wenig mehr Geld in der Hinterhand (noch) erfolgreicher sein kann. Und da vertraue ich ihm voll und ganz. Die Zeiten, in denen unfähige Profilneurotiker das Geld mit beiden Händen zum Fenster rausgeschmissen haben, sind zum Glück vorbei. Helfen wir unserem Vorstandsvorsitzenden auf diesem Wege und erklären uns mit einer kommerziellen Umbenennung des Stadions einverstanden.
So weit, so gut. Die Umbenennung des Fritz-Walter-Stadions ist noch Zukunftsmusik. Der Fokus liegt sportlich aktuell auf dem Endspurt der Hinrunde. Die Mannschaften haben die Zielgerade erreicht und positionieren sich für den Zweitliga-Showdown. Auf den FCK warten schwere Spiele in den letzten Wochen vor Weihnachten. Schwer wird sicherlich die Auswärtsfahrt nach Augsburg. Schwer, aber nicht unlösbar. Die Statistik ist sicherlich gegen uns – drei Auswärtspleiten in Folge, Augsburg seit sechs Spielen ungeschlagen. Der FCA ist im Aufwind, Holger Fach ein wenig sicherer an seinem Trainerstuhl angetackert und Manager Andreas Rettig nicht mehr verlegen bei der Frage nach Fachs Zukunft. Trotzdem, Furcht vor den Augsburgern ist nicht angebracht. Auch, wenn sie aus den letzten sechs Spielen 12 Punkte holten. So richtige Kracher hat der FCA nicht gelegt. Und auch Torghelle, Thurk, Werner und Co. sind vom 30-Tore-FCK noch meilenweit entfernt. Wer die letzten Heimspiele der Augsburger gesehen hat, wird mir zustimmen. Sowohl gegen Greuther Fürth (1:1), gegen den FSV Frankfurt (2:2) als auch gegen den FC St. Pauli (3:2) war auch viel Glück im Spiel.
Der FCK muss sich am Sonntag auf jeden kompakter präsentieren als in Wehen oder Oberhausen. Es gibt in Liga zwei keine Selbstläufer – auch, wenn man 60 Minuten überlegen ist. Die Null muss stehen, dann ist auch nach vorne etwas möglich. Unsere Offensive hat sich jedenfalls gegen Hansa Rostock nicht zurückgehalten. Drei Dopplepacks sprechen für sich. Srdjan Lakic, Erik Jendrisek und endlich auch wieder Josh Simpson zeigen sich effizient und treffsicher. Vorne ist also alles im Lot. Aber hinten drückte in den letzten Auswärtsspielen der Schuh. Und ich mahne es immer wieder an, die Innenverteidigung hat gegen bewegliche und schnelle Angreifer große Probleme. Viel wird auch darauf ankommen, wie aggressiv das Mittelfeld nach hinten arbeitet. Es wird auch viel davon abhängen, ob der FCK es schafft, Michael Thurk aus dem Spiel zu nehmen. Er war in den letzten Spielen eine große Stütze der Datschiburger.
Mitentscheidend wird darüber hinaus sein, dass der FCK auf den Außenbahnen die Zweikämpfe annimmt. Alexander Bugera und Florian Dick haben mich dahingehend gegen Hansa überzeugt. Aber gehen wir systematisch vor. Im Tor führt – wer hätte das vor ein paar Wochen gedacht – kein Weg an Louis Robles vorbei. Sein erster gehaltener Elfmeter in der zweiten Liga – gegen keinen Geringeren als Enrico Kern – sollte ihm zusätzliches Selbstvertrauen gegeben haben:
LOUIS ROBLES
Die Abwehr. Für mich auswärts momentan das Problemkind. Mathias Abel steht auf dem Sprung. Endlich. Fabian Schönheim scheint erst einmal „ausgemustert“. Für Abel kommt ein Einsatz in der Startelf zu früh. Bleibt also zentral nur das Duo Martin Amedick und Moussa Ouattara. Rechts hat Florian Dick mein Vertrauen, links in der Viererkette Alexander Bugera:
FLORIAN DICK – MARTIN AMEDICK – MOUSSA OUATTARA – ALEXANDER BUGERA
Das Mittelfeld. Endlich mit dem notwendigen Auftrieb. Gegen Rostock bewies Anel Dzaka, dass er durchaus das Potenzial zu einem starken Achter besitzt. Zweikampfstark und mit großem Einsatz. Das ist sein Spiel. Axel Bellinghausen hat im zentralen Mittelfeld ordentlich gespielt, wenn auch nicht überragend. Auf der linken Außenbahn ist er sicherlich wesentlich besser aufgehoben. Da findet er den Platz, den er für seine Vorstöße braucht. Auf der Sechs ist diese Spielweise so nicht möglich. Aimen Demai ist wieder hundertprozentig fit. Also sollte nichts dagegen sprechen, dass er auf der sechs spielt. Rechts drängt sich niemand so richtig auf. Kai Hesse ist ein Stürmer und hat dort seinen Platz. Bleibt momentan eigentlich nur Sidney Sam. Auf der linken Seite sollte nach 60 Minuten Josh Simpson für Alexander Bugera kommen. Bello rückt dann nach hinten, damit Fast Josh links neue Akzente setzen kann.
SIDNEY SAM – AIMEN DEMAI – ANEL DZAKA – AXEL BELLINGHAUSEN
Der Sturm. Vom lauen Lüftchen mittlerweile galaktisch weit entfernt. 18 der 30 FCK-Tore erzielten Stürmer. Grandios. Und mit Srdjan Lakic belegt ein FCK-Stürmer momentan Platz zwei der Torjägerliste. Lakic hat sich für mich vorne festzementiert. Ein klasse Stürmer – torgefährlich, zweikampfstark und immer mit dem Auge für den Mitspieler. Aber wer soll ihn vorne unterstützen? Erik die Gurk. Mit Sicherheit nicht, der trifft eine Garage selbst dann nicht, wenn er drin steht. Miro Klose? Bleiben wir doch einfach mal realistisch. Der kommt frühestens in der Winterpause. Aber, wenn ich mich jetzt nicht total täusche, dann hat doch unser junger und sympathischer Slowakenbomber – dessen Name mir gerade nicht einfallen mag – gegen Hansa eine tolle Form bewiesen. Ergo sitzen Kai Hesse und Marcel Ziemer nur auf der Bank.
SRDJAN LAKIC – ERIK JENDISEK
So Berti, wie du siehst, ist der Boden – zumindest von mir – bereitet. Und ich bin sicher, dass der gute Milan Sasic dieses Mal auf uns hört und keine riskanten Überraschungen in petto hat. Seine „Alleingänge“ bei den Spielen in Oberhausen und Wehen haben uns ein paar Punkte gekostet. Aber die holen wir uns wieder. So, jetzt noch einmal zum Mitschreiben: MILAN, keine Experimente!
Und aus aktuellem Anlass möchte ich meinen Blick auf die unteren Regionen der Tabelle legen. Heute hat ein gewisser Peter Neururer seinen Einstand als Trainer der Zebras aus Duisburg gegeben. Gegen den Tabellenletzten aus Frankfurt reichte es immerhin zu einem Punkt, allerdings zu keinem Tor. „Nullnummer bei Neururer-Debüt“ titelt kicker.de. Ich habe das Spiel gesehen. Ich musste unseren überübernächsten Gegner mal unter die Lupe nehmen. Und mir stehen jetzt noch die Haare zu Berge – vor lauter Angst vor Peter „I Can’t Dance“ Neururers Mannschaft. Einige unter uns haben nach der Neururer-Verpflichtung ja bereits alle unsere Chancen auf einen Aufstieg an den Nullpunkt geheftet. Ganz so schlimm wird es natürlich nicht. Auch der MSV wird noch den einen oder anderen Punkt auf die Habenseite kriegen. Und dann kann sich der gute Peter vor seine Fans stellen und ein Tänzchen wagen ...
Cheers
Bahli
26.11.2008 - 13:52 Uhr
DIE RITUALISIERTE SPIELTAGSKOLUMNE VON BERTI & BAHLI Ausgabe 15
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Karlstadt vs. Barbarossa– TEIL 1
„Quo vadis FCK?“ Kann sich noch jemand an die langen Diskussionen erinnern die wir unter diesem Titel geführt haben? Es ging um Vorstand, Führung, Merchandising, um Sponsoren und auch um Strukturen, kurz gesagt es ging um alles. Bis hin zur nackten Existenz unseres Vereins. „Quo vadis FCK?“, was soviel bedeutet wie „Wohin des Weges?“ oder markanter übersetzt „Wohin gehst Du FCK?“. Dieser Tage stellt sich eben diese Frage wieder. Bevor ihr euch ans Herz greift, diesmal geht es nur um rein sportliche Fragen, auch wenn es nach wie vor nicht schadet, mal wieder über den berühmten Tellerrand hinaus zu schauen. Wir stehen ein wenig am Scheideweg und brauchen noch zwei Heimsiege vor Weihnachten um auch in der Rückrunde oben mitspielen zu können. Zumindest im ersten Teil der Rückrunde. Stefan Kuntz hat schon recht, wenn er darauf verweist, dass er um Geduld gebeten hat. Vom Aufstieg war vor der Saison nun wirklich nicht die Rede. Aber wenn man schon oben mitspielen darf, dann, so ist uns doch allen klar, wollen wir auch rauf. Denn wer kann uns schon garantieren, dass wir im nächsten oder übernächsten Jahr tatsächlich dabei sind, wenn es um die Aufstiegsplätze geht? Und, dass der Aufstieg zumindest unser mittelfristiges Ziel ist, steht außer Frage und wird auch vom durchaus klugen Vorstand nicht bestritten.
Auf dem Weg zu diesem Ziel, um das Bild unserer Wanderschaft ein zweites Mal aufzugreifen, liegt als nächstes Aachen. Eigentlich findet diese Etappe natürlich im Fritz-Walter-Stadion statt, aber Aachen steht uns dort zumindest im Weg. Es ist eines dieser berühmten „Sechs Punkte Spiele“ weil es den Verfolger Aachen in Schach zu halten gilt und darüber hinaus bei glücklichem Verlauf ein wenig Raum zum Atmen gibt. Was nicht davon ablenken darf, dass man auch in Duisburg gewinnen kann. Dazu aber nächste Woche mehr. Gegen Aachen muss es uns gelingen, einen Heimsieg einzufahren. Alles andere wäre eine Enttäuschung. Nicht mehr und nicht weniger. Kämpfen und Siegen ist angezeigt. Die Niederlage gegen Augsburg basierte zwar auf einem schwachen Spiel unsererseits, war aber auch ein wenig unglücklich: Ein aberkanntes reguläres Tor und ein Pfostenschuss. Aber machen wir uns auch da nichts vor, so etwas gleicht sich aus. Wenn es sich nicht schon ausgeglichen hat, denn über fehlendes Glück dürfen wir uns nicht unbedingt beklagen in dieser Saison.
Glücklich hingegen, und zwar ganz und gar, ist unsere zweite Mannschaft dieser Tage. Spielte sie noch vor sechs Monaten um eine kleine Chance doch noch in die vierte Liga zu rutschen, so ist sie nun, eben dort, Tabellenführer. Das sind schon erstaunliche Parallelen die sich da abspielen. Ein Spieler unseres erfolgreichen Nachwuchses heißt Hasan-Ali Kaldirim. Der junge Mann ist ein Talent. Er kam vor kanpp neunzehn Jahren in Neuwied zur Welt und hat zunächst beim FV Rheinbrohl, und dann, wie es sich für einen echten Neuwieder gehört, bei der TuS Koblenz gespielt, bevor er im Jahr 2006 zu unserem FCK wechselte. Dieser Hasan-Ali Kaldirim hat sich so prächtig entwickelt, dass er in dieser Woche für die U20 Nationalmannschaft kicken durfte. Und zwar volle 90 Minuten. Meinen Glückwunsch dazu, zahlt sich doch die harte Arbeit scheinbar langsam aus. Nur einen Haken hat die Sache doch, und deshalb ist sie hier auch Thema: Er spielte für die Türkei. Sorry Hasan, habe ich da was falsch verstanden? Liegt Neuwied in der Türkei? Koblenz vielleicht? Kaiserslautern? Warum spielst Du nicht in der Auswahl deines Landes? Des Landes in dem Du geboren bist? Integration ist eine Zweibahnstraße. Wenn für türkischstämmige Mitbürger nicht einmal die Geburt, die Schulausbildung und die sportliche Ausbildung ausreichen, um sich mit dem Land in dem sie leben wirklich zu identifizieren, was braucht es dann noch? Integration braucht Vorbilder und gerade der Fußball kann sie auch bieten. Ich weiß, dass einige Jugendspieler, und auch einige Akteure der zweiten Mannschaft hier zumindest mitlesen. Ich stehe für eine Diskussion zu dieser Frage gern jederzeit zur Verfügung.
Bevor uns Bahli in die Grundzüge der strategischen Schlachtenplanung mittels der Waffe Ball einführt, noch ein paar Gedanken zum Ausklang. Natürlich finde ich die Politik unserer Vereinsführung hinsichtlich der Tabellensituation richtig. Und klug noch dazu. Hebt sie sich doch von den Versprechungen der Vergangenheit deutlich ab. Wenn ich da nur an das Intermezzo eines Landtagspräsidenten a. D. denke, oder eines Nationaltrainers in Geldsorgen, oder eines Herztrainers ohne dieselben, dann wird mir ganz anders. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man alles tun muss, was man nur tun kann, wenn man die Chance hat ein großes Ziel zu erreichen. Oder um es wieder an den alten Lateiner anzulehnen: „Hic Rodos, hic salta!“ Ansonsten bekenne auch ich mich gern und rückhaltlos zum neuerdings hier im Forum ausgegebenen Motto: „Yes we Kuntz!“
Was meinst du Bahli? Sollen wir hier springen oder es lieber auf nächstes Jahr verschieben? Brauchen wir einen "Zehner"? Oder doch eher einen spielstarken "Sechser"? Ist es eine Ehre oder nur vermessen, wenn der FCK mit Ivan Klasnic in Verbindung gebracht wird? Wie sieht das technisch aus und welche Formation wird Sasic tatsächlich spielen lassen - und um dem Nachspielkater vorzugreifen, wen hätte er deiner Meinung nach besser spielen lassen sollen?
Gruß Berti
AUF GEHT'S COOLER BAHLI!
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Karlstadt vs. Barbarossa– TEIL 1
„Quo vadis FCK?“ Kann sich noch jemand an die langen Diskussionen erinnern die wir unter diesem Titel geführt haben? Es ging um Vorstand, Führung, Merchandising, um Sponsoren und auch um Strukturen, kurz gesagt es ging um alles. Bis hin zur nackten Existenz unseres Vereins. „Quo vadis FCK?“, was soviel bedeutet wie „Wohin des Weges?“ oder markanter übersetzt „Wohin gehst Du FCK?“. Dieser Tage stellt sich eben diese Frage wieder. Bevor ihr euch ans Herz greift, diesmal geht es nur um rein sportliche Fragen, auch wenn es nach wie vor nicht schadet, mal wieder über den berühmten Tellerrand hinaus zu schauen. Wir stehen ein wenig am Scheideweg und brauchen noch zwei Heimsiege vor Weihnachten um auch in der Rückrunde oben mitspielen zu können. Zumindest im ersten Teil der Rückrunde. Stefan Kuntz hat schon recht, wenn er darauf verweist, dass er um Geduld gebeten hat. Vom Aufstieg war vor der Saison nun wirklich nicht die Rede. Aber wenn man schon oben mitspielen darf, dann, so ist uns doch allen klar, wollen wir auch rauf. Denn wer kann uns schon garantieren, dass wir im nächsten oder übernächsten Jahr tatsächlich dabei sind, wenn es um die Aufstiegsplätze geht? Und, dass der Aufstieg zumindest unser mittelfristiges Ziel ist, steht außer Frage und wird auch vom durchaus klugen Vorstand nicht bestritten.
Auf dem Weg zu diesem Ziel, um das Bild unserer Wanderschaft ein zweites Mal aufzugreifen, liegt als nächstes Aachen. Eigentlich findet diese Etappe natürlich im Fritz-Walter-Stadion statt, aber Aachen steht uns dort zumindest im Weg. Es ist eines dieser berühmten „Sechs Punkte Spiele“ weil es den Verfolger Aachen in Schach zu halten gilt und darüber hinaus bei glücklichem Verlauf ein wenig Raum zum Atmen gibt. Was nicht davon ablenken darf, dass man auch in Duisburg gewinnen kann. Dazu aber nächste Woche mehr. Gegen Aachen muss es uns gelingen, einen Heimsieg einzufahren. Alles andere wäre eine Enttäuschung. Nicht mehr und nicht weniger. Kämpfen und Siegen ist angezeigt. Die Niederlage gegen Augsburg basierte zwar auf einem schwachen Spiel unsererseits, war aber auch ein wenig unglücklich: Ein aberkanntes reguläres Tor und ein Pfostenschuss. Aber machen wir uns auch da nichts vor, so etwas gleicht sich aus. Wenn es sich nicht schon ausgeglichen hat, denn über fehlendes Glück dürfen wir uns nicht unbedingt beklagen in dieser Saison.
Glücklich hingegen, und zwar ganz und gar, ist unsere zweite Mannschaft dieser Tage. Spielte sie noch vor sechs Monaten um eine kleine Chance doch noch in die vierte Liga zu rutschen, so ist sie nun, eben dort, Tabellenführer. Das sind schon erstaunliche Parallelen die sich da abspielen. Ein Spieler unseres erfolgreichen Nachwuchses heißt Hasan-Ali Kaldirim. Der junge Mann ist ein Talent. Er kam vor kanpp neunzehn Jahren in Neuwied zur Welt und hat zunächst beim FV Rheinbrohl, und dann, wie es sich für einen echten Neuwieder gehört, bei der TuS Koblenz gespielt, bevor er im Jahr 2006 zu unserem FCK wechselte. Dieser Hasan-Ali Kaldirim hat sich so prächtig entwickelt, dass er in dieser Woche für die U20 Nationalmannschaft kicken durfte. Und zwar volle 90 Minuten. Meinen Glückwunsch dazu, zahlt sich doch die harte Arbeit scheinbar langsam aus. Nur einen Haken hat die Sache doch, und deshalb ist sie hier auch Thema: Er spielte für die Türkei. Sorry Hasan, habe ich da was falsch verstanden? Liegt Neuwied in der Türkei? Koblenz vielleicht? Kaiserslautern? Warum spielst Du nicht in der Auswahl deines Landes? Des Landes in dem Du geboren bist? Integration ist eine Zweibahnstraße. Wenn für türkischstämmige Mitbürger nicht einmal die Geburt, die Schulausbildung und die sportliche Ausbildung ausreichen, um sich mit dem Land in dem sie leben wirklich zu identifizieren, was braucht es dann noch? Integration braucht Vorbilder und gerade der Fußball kann sie auch bieten. Ich weiß, dass einige Jugendspieler, und auch einige Akteure der zweiten Mannschaft hier zumindest mitlesen. Ich stehe für eine Diskussion zu dieser Frage gern jederzeit zur Verfügung.
Bevor uns Bahli in die Grundzüge der strategischen Schlachtenplanung mittels der Waffe Ball einführt, noch ein paar Gedanken zum Ausklang. Natürlich finde ich die Politik unserer Vereinsführung hinsichtlich der Tabellensituation richtig. Und klug noch dazu. Hebt sie sich doch von den Versprechungen der Vergangenheit deutlich ab. Wenn ich da nur an das Intermezzo eines Landtagspräsidenten a. D. denke, oder eines Nationaltrainers in Geldsorgen, oder eines Herztrainers ohne dieselben, dann wird mir ganz anders. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man alles tun muss, was man nur tun kann, wenn man die Chance hat ein großes Ziel zu erreichen. Oder um es wieder an den alten Lateiner anzulehnen: „Hic Rodos, hic salta!“ Ansonsten bekenne auch ich mich gern und rückhaltlos zum neuerdings hier im Forum ausgegebenen Motto: „Yes we Kuntz!“
Was meinst du Bahli? Sollen wir hier springen oder es lieber auf nächstes Jahr verschieben? Brauchen wir einen "Zehner"? Oder doch eher einen spielstarken "Sechser"? Ist es eine Ehre oder nur vermessen, wenn der FCK mit Ivan Klasnic in Verbindung gebracht wird? Wie sieht das technisch aus und welche Formation wird Sasic tatsächlich spielen lassen - und um dem Nachspielkater vorzugreifen, wen hätte er deiner Meinung nach besser spielen lassen sollen?
Gruß Berti
AUF GEHT'S COOLER BAHLI!
27.11.2008 - 22:53 Uhr
DIE RITUALISIERTE SPIELTAGSKOLUMNE VON BERTI & BAHLI Ausgabe 15
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Karlstadt vs. Barbarossa– TEIL 2
Ave Berti , morituri te salutamus! Als altem Lateiner (sic, mein großes Latinum ist allerdings schon ein gefühltes Vierteljahrhundert her) spiegelt dieser Satz irgendwie ein bisschen meine Grundstimmung zur Zeit wider, wenn es um den FCK geht. Für alle Nichtlateiner, das heißt übersetzt „Wir, die Totgeweihten, grüßen dich!“. Das riefen die Gladiatoren in der Arena dem „Gastgeber“ zu. Nun „totgeweiht“ klingt natürlich ziemlich überzogen. Aber momentan ist nicht alles Gold, was glänzt. Um hier gleich den nächsten Standardspruch zu drücken. Irgendetwas brodelt auf dem Berg. Irgendetwas glimmt im Sonnenschein des zweiten Tabellenplatzes.
Diese Woche begann es auch hier bei uns im Forum erstmals zu lodern. Gemeint sind die ersten kritischen Stimmen seit der prekären Situation im Frühjahr in diesem Jahr. Im Mittelpunkt dieser Kritik steht der Trainer, Milan Sasic. Aber eines ist an dieser Kritik anders als z.B. an der Kritik gegenüber seinen Vorgängern – Wolfgang Wolf oder Kjetil Rekdal. Diese Kritik ist in der Regel konstruktiv. Sie ist wohl gemeint. Auch der Schreiber dieser Zeilen ist nicht zufrieden mit einigen Trainerentscheidungen. Aber die positive Stimmung, der positive Gesamteindruck, den dieser rund erneuerte FCK hinterlässt, stimmt sicherlich den Großteil der Fans rund um den Betzenberg immer noch euphorisch. Auch mich. Allein die Bilanz der Heimspiele – 7 Spiele, 6 Siege und ein Unentschieden, 19 Punkte – kann sich absolut sehen lassen. Und der erste Platz in der Heimspieltabelle ebenfalls. Zu Hause passt sehr viel zusammen, auswärts ist diese Mannschaft allerdings nicht wiederzuerkennen. Und da beginnt ein denkender Fan sich Gedanken zu machen, warum das so ist. Auch ich. Zu Hause hui, auswärts pfui. Wieder so ein Spruch. Und morgen ist wieder einmal Betze-Time. Ein Heimspiel. Zum Glück. Oder doch nicht?
Morgen ist für mich ein anderes Spiel als die bisherigen sieben Heimspiele davor. Vor morgen habe ich – ehrlich gesagt – unheimlichen Bammel. Morgen entscheidet sich, wie der Weg des FCK in dieser Saison weitergeht. Bei einem Sieg wird der FCK oben dran bleiben. Bei einem Unentschieden muss der Blick direkt nach hinten zur Konkurrenz gehen. Bei einer Niederlage zieht die Alemannia schon einmal an uns vorbei. Und – wenn es schlecht läuft – auch der SC Freiburg. Bei einem Sieg nimmt der FCK aber wieder Fahrt auf. Mit dem angeschlagenen MSV wartet am nächsten Spieltag ein Gegner auf uns, den man im Moment überhaupt nicht einschätzen kann.
Aber bevor ich hier anfange, völlig schwarz zu malen, möchte ich natürlich nicht verheimlichen, dass die Chance auf einen Sieg morgen groß ist. Allein unsere Heimserie flößt jedem Gegner großen Respekt ein. Natürlich auch der Alemannia. Die Auswärtsbilanz der Alemannia aus Aachen ist jetzt auch nicht die einer Übermannschaft – ein Sieg, drei Unentschieden, drei Niederlagen. Die Alemannia ist definitiv eine Mannschaft, die zu packen ist. Mit den Mannen aus Aachen befinden wir uns auf Augenhöhe. Aber der FCK genießt Heimrecht.
Milan Sasic wird nach dem Augsburg-Spiel sicherlich das gemacht haben, was auch ich als Trainer machen würde. Er redet seine Mannschaft stark. Er führt ihr vor Augen, was sie zu Hause bereits geleistet hat. 19 Punkte, 20:4 Tore. Erwähnenswert. Der Betzenberg ist wieder die oft hervorgeholte Festung. Und das wird Milan Sasic seinen Jungs immer wieder erzählt haben. Aachen ist zu knacken. Aber wen wird er aufstellen, wen muss erbringen? Ich glaube, dass die Ergebnisse der Experimente aus den letzten Spielen die Mannschaft morgen quasi von selbst aufstellen. Im Tor hat einer als Vertreter von Tobias Sippel überrascht und verdient auch morgen mein Vertrauen:
LOUIS ROBLES
Die Abwehr. Auch in Augsburg ein ums andere Mal nicht im Bilde. Trotzdem wird sie so auflaufen wie beim FCA. Alleine schon deshalb, weil Alternativen noch Zeit brauchen (Abel) oder sich ins Absteits manövriert haben (Schönheim, Lamprecht). Bleiben die Vier, die ihre Aufstellung jetzt erst einmal rechtfertigen müssen:
FLORIAN DICK – MOUSSA OUATTARA – MARTIN AMEDICK – ALEXANDER BUGERA
Das Mittelfeld. Im Auswärtsspiel in Augsburg lange Zeit nicht existent. Das muss sich ändern. Das wird sich auch ändern. Jeder Fan mit Sachverstand wird gesehen haben, dass Josh Simpson noch ein bisschen Zeit braucht und Axel Bellinghausen keine Option für die alleinige Position im defensiven Mittelfeld ist. Bello gehört zu den stärksten Spielern in dieser Saison, hat einen enormen Leistungssprung hingelegt. Allerdings muss man ihn auch dort spielen lassen, wo er seine Stärken ausspielen kann. Auf der linken Außenbahn. Der einzige, der in der laufenden Saison gezeigt hat, dass er die Sechs erfolgreich spielen kann, ist Aimen Demai. Er besitzt das taktische Geschick, die Ruhe am Ball, den Blick für den Mitspieler, Zweikampfstärke und eine gute Technik. Aber auch den Schlendrian. Trotzdem wird Milan Sasic gesehen haben, dass an ihm kein Weg vorbeiführt. Eine Leistungssteigerung benötigt auch Anel Dzaka. In Heimspielen ist er auf Grund seiner Zweikampfstärke und Laufbereitschaft unbestritten wertvoll für die Mannschaft und das Spiel. Ich hoffe morgen auf eine gute Leistung von ihm. Auf der rechten Außenbahn hat sich bisher niemand so recht ins Rampenlicht gespielt. Um die Offensive anzuheizen, baue ich auf Sidney Sam. Wie in den letzten Wochen immer an dieser Stelle fordere ich Josh Simpson ab der 50. oder 55. Minute für Alex Bugera. Das kann dem Offensivspiel noch einmal neuen Elan geben.
SIDNEY SAM – AIMEN DEMAI – ANEL DZAKA – AXEL BELLINGHAUSEN
Der Sturm. Immer noch der Mannschaftsteil, der mich positiv überrascht hat. Und mit Srdjan Lakic steht da ein Spieler vorne drin, der nicht nur torgefährlich, sondern auch technisch beschlagen ist. Und er hat den Blick für seine Mitspieler. Der Kroate ist bei mir momentan fest gesetzt. Aber wer soll ihn in vorderster Front unterstützen? Erik die Gurk. Mit tausendprozentiger Sicherheit nicht. Der trifft ja nicht einmal das Tor, wenn man ihm in Tippkick-Manier eigenhändig den Fuß bewegt. Miro Klose? Darf ich kurz lachen. Wenn ich richtig informiert bin, kommt der doch erst in der Winterpause. Aber da ist doch noch dieser junge, sympathische Slowakenbomber, dessen Name mir gerade nicht einfällt. Der ist schnell, trickreich und hat ebenfalls bereits einige tolle Tore erzielt. Bleibt für Kai Hesse und Marcel Ziemer wieder nur der Platz auf der Ersatzbank.
ERIK JENDRISEK – SRDJAN LAKIC
So Berti, wie du unschwer erkennen kannst, ist der Boden bereitet. Ein anderer Boden wird momentan wohl abseits des Platzes bereitet. Ja, auch ich habe vernommen, dass der FCK mit Ivan Klasnic gesprochen hat. Ergebnis unbekannt. Was aber auch nicht so wichtig ist. Wichtig ist etwas anderes. Die eigentliche Botschaft, die sich aus dem Klasnic-Interesse des FCK bildet, sollte uns Fans zu einem Umdenken anregen. Die Zeit der Nonames, der Wundertüten und der Frusttransfers scheint sich dem Ende zuzuneigen. Stefan Kuntz macht es vor. Spieler, die vor dieser Saison wahrscheinlich als total unrealistisch abgetan worden wären, geraten in den Fokus des Pfälzer Traditionsvereins. Auch, wenn ein Ivan Klasnic am Ende doch nicht zum FCK wechselt. Die eigentliche Sensation dieser Transferspekulation liegt in der Tatsache, dass neue Zeiten am Betzenberg anbrechen. Endlich können wir Fans wieder von anderen, besseren Zeiten träumen. Ohne, dass man uns gleich des Wahnsinns bezichtigt. Ich bin in dieser Beziehung auf die nächsten Monate gespannt. Der Name Klasnic wird keine Eintagsfliege bleiben. Stefan Kuntz macht es möglich.
YES, WE KUNTZ!
Cheers
Bahli
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Karlstadt vs. Barbarossa– TEIL 2
Ave Berti , morituri te salutamus! Als altem Lateiner (sic, mein großes Latinum ist allerdings schon ein gefühltes Vierteljahrhundert her) spiegelt dieser Satz irgendwie ein bisschen meine Grundstimmung zur Zeit wider, wenn es um den FCK geht. Für alle Nichtlateiner, das heißt übersetzt „Wir, die Totgeweihten, grüßen dich!“. Das riefen die Gladiatoren in der Arena dem „Gastgeber“ zu. Nun „totgeweiht“ klingt natürlich ziemlich überzogen. Aber momentan ist nicht alles Gold, was glänzt. Um hier gleich den nächsten Standardspruch zu drücken. Irgendetwas brodelt auf dem Berg. Irgendetwas glimmt im Sonnenschein des zweiten Tabellenplatzes.
Diese Woche begann es auch hier bei uns im Forum erstmals zu lodern. Gemeint sind die ersten kritischen Stimmen seit der prekären Situation im Frühjahr in diesem Jahr. Im Mittelpunkt dieser Kritik steht der Trainer, Milan Sasic. Aber eines ist an dieser Kritik anders als z.B. an der Kritik gegenüber seinen Vorgängern – Wolfgang Wolf oder Kjetil Rekdal. Diese Kritik ist in der Regel konstruktiv. Sie ist wohl gemeint. Auch der Schreiber dieser Zeilen ist nicht zufrieden mit einigen Trainerentscheidungen. Aber die positive Stimmung, der positive Gesamteindruck, den dieser rund erneuerte FCK hinterlässt, stimmt sicherlich den Großteil der Fans rund um den Betzenberg immer noch euphorisch. Auch mich. Allein die Bilanz der Heimspiele – 7 Spiele, 6 Siege und ein Unentschieden, 19 Punkte – kann sich absolut sehen lassen. Und der erste Platz in der Heimspieltabelle ebenfalls. Zu Hause passt sehr viel zusammen, auswärts ist diese Mannschaft allerdings nicht wiederzuerkennen. Und da beginnt ein denkender Fan sich Gedanken zu machen, warum das so ist. Auch ich. Zu Hause hui, auswärts pfui. Wieder so ein Spruch. Und morgen ist wieder einmal Betze-Time. Ein Heimspiel. Zum Glück. Oder doch nicht?
Morgen ist für mich ein anderes Spiel als die bisherigen sieben Heimspiele davor. Vor morgen habe ich – ehrlich gesagt – unheimlichen Bammel. Morgen entscheidet sich, wie der Weg des FCK in dieser Saison weitergeht. Bei einem Sieg wird der FCK oben dran bleiben. Bei einem Unentschieden muss der Blick direkt nach hinten zur Konkurrenz gehen. Bei einer Niederlage zieht die Alemannia schon einmal an uns vorbei. Und – wenn es schlecht läuft – auch der SC Freiburg. Bei einem Sieg nimmt der FCK aber wieder Fahrt auf. Mit dem angeschlagenen MSV wartet am nächsten Spieltag ein Gegner auf uns, den man im Moment überhaupt nicht einschätzen kann.
Aber bevor ich hier anfange, völlig schwarz zu malen, möchte ich natürlich nicht verheimlichen, dass die Chance auf einen Sieg morgen groß ist. Allein unsere Heimserie flößt jedem Gegner großen Respekt ein. Natürlich auch der Alemannia. Die Auswärtsbilanz der Alemannia aus Aachen ist jetzt auch nicht die einer Übermannschaft – ein Sieg, drei Unentschieden, drei Niederlagen. Die Alemannia ist definitiv eine Mannschaft, die zu packen ist. Mit den Mannen aus Aachen befinden wir uns auf Augenhöhe. Aber der FCK genießt Heimrecht.
Milan Sasic wird nach dem Augsburg-Spiel sicherlich das gemacht haben, was auch ich als Trainer machen würde. Er redet seine Mannschaft stark. Er führt ihr vor Augen, was sie zu Hause bereits geleistet hat. 19 Punkte, 20:4 Tore. Erwähnenswert. Der Betzenberg ist wieder die oft hervorgeholte Festung. Und das wird Milan Sasic seinen Jungs immer wieder erzählt haben. Aachen ist zu knacken. Aber wen wird er aufstellen, wen muss erbringen? Ich glaube, dass die Ergebnisse der Experimente aus den letzten Spielen die Mannschaft morgen quasi von selbst aufstellen. Im Tor hat einer als Vertreter von Tobias Sippel überrascht und verdient auch morgen mein Vertrauen:
LOUIS ROBLES
Die Abwehr. Auch in Augsburg ein ums andere Mal nicht im Bilde. Trotzdem wird sie so auflaufen wie beim FCA. Alleine schon deshalb, weil Alternativen noch Zeit brauchen (Abel) oder sich ins Absteits manövriert haben (Schönheim, Lamprecht). Bleiben die Vier, die ihre Aufstellung jetzt erst einmal rechtfertigen müssen:
FLORIAN DICK – MOUSSA OUATTARA – MARTIN AMEDICK – ALEXANDER BUGERA
Das Mittelfeld. Im Auswärtsspiel in Augsburg lange Zeit nicht existent. Das muss sich ändern. Das wird sich auch ändern. Jeder Fan mit Sachverstand wird gesehen haben, dass Josh Simpson noch ein bisschen Zeit braucht und Axel Bellinghausen keine Option für die alleinige Position im defensiven Mittelfeld ist. Bello gehört zu den stärksten Spielern in dieser Saison, hat einen enormen Leistungssprung hingelegt. Allerdings muss man ihn auch dort spielen lassen, wo er seine Stärken ausspielen kann. Auf der linken Außenbahn. Der einzige, der in der laufenden Saison gezeigt hat, dass er die Sechs erfolgreich spielen kann, ist Aimen Demai. Er besitzt das taktische Geschick, die Ruhe am Ball, den Blick für den Mitspieler, Zweikampfstärke und eine gute Technik. Aber auch den Schlendrian. Trotzdem wird Milan Sasic gesehen haben, dass an ihm kein Weg vorbeiführt. Eine Leistungssteigerung benötigt auch Anel Dzaka. In Heimspielen ist er auf Grund seiner Zweikampfstärke und Laufbereitschaft unbestritten wertvoll für die Mannschaft und das Spiel. Ich hoffe morgen auf eine gute Leistung von ihm. Auf der rechten Außenbahn hat sich bisher niemand so recht ins Rampenlicht gespielt. Um die Offensive anzuheizen, baue ich auf Sidney Sam. Wie in den letzten Wochen immer an dieser Stelle fordere ich Josh Simpson ab der 50. oder 55. Minute für Alex Bugera. Das kann dem Offensivspiel noch einmal neuen Elan geben.
SIDNEY SAM – AIMEN DEMAI – ANEL DZAKA – AXEL BELLINGHAUSEN
Der Sturm. Immer noch der Mannschaftsteil, der mich positiv überrascht hat. Und mit Srdjan Lakic steht da ein Spieler vorne drin, der nicht nur torgefährlich, sondern auch technisch beschlagen ist. Und er hat den Blick für seine Mitspieler. Der Kroate ist bei mir momentan fest gesetzt. Aber wer soll ihn in vorderster Front unterstützen? Erik die Gurk. Mit tausendprozentiger Sicherheit nicht. Der trifft ja nicht einmal das Tor, wenn man ihm in Tippkick-Manier eigenhändig den Fuß bewegt. Miro Klose? Darf ich kurz lachen. Wenn ich richtig informiert bin, kommt der doch erst in der Winterpause. Aber da ist doch noch dieser junge, sympathische Slowakenbomber, dessen Name mir gerade nicht einfällt. Der ist schnell, trickreich und hat ebenfalls bereits einige tolle Tore erzielt. Bleibt für Kai Hesse und Marcel Ziemer wieder nur der Platz auf der Ersatzbank.
ERIK JENDRISEK – SRDJAN LAKIC
So Berti, wie du unschwer erkennen kannst, ist der Boden bereitet. Ein anderer Boden wird momentan wohl abseits des Platzes bereitet. Ja, auch ich habe vernommen, dass der FCK mit Ivan Klasnic gesprochen hat. Ergebnis unbekannt. Was aber auch nicht so wichtig ist. Wichtig ist etwas anderes. Die eigentliche Botschaft, die sich aus dem Klasnic-Interesse des FCK bildet, sollte uns Fans zu einem Umdenken anregen. Die Zeit der Nonames, der Wundertüten und der Frusttransfers scheint sich dem Ende zuzuneigen. Stefan Kuntz macht es vor. Spieler, die vor dieser Saison wahrscheinlich als total unrealistisch abgetan worden wären, geraten in den Fokus des Pfälzer Traditionsvereins. Auch, wenn ein Ivan Klasnic am Ende doch nicht zum FCK wechselt. Die eigentliche Sensation dieser Transferspekulation liegt in der Tatsache, dass neue Zeiten am Betzenberg anbrechen. Endlich können wir Fans wieder von anderen, besseren Zeiten träumen. Ohne, dass man uns gleich des Wahnsinns bezichtigt. Ich bin in dieser Beziehung auf die nächsten Monate gespannt. Der Name Klasnic wird keine Eintagsfliege bleiben. Stefan Kuntz macht es möglich.
YES, WE KUNTZ!
Cheers
Bahli
04.12.2008 - 16:20 Uhr
DIE RITUALISIERTE SPIELTAGSKOLUMNE VON BERTI & BAHLI Ausgabe 16
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Na, wer tanzt denn jetzt?! – TEIL 1
Die Notiz im Allgemeinen dient gewöhnlich als Gedächtnisstütze. Man notiert plötzliche Ideen, ungewöhnliche Einfälle oder einfach nur Telefonnummern. Auf diese Art entstehen auch Kolumnen. Zumindest meine. Wenn ich in dieser Woche auf meine Notizen schaue sehe ich allerdings nichts. Was nicht daran liegt, dass ich keine gemacht hätte. Nein. Viel schlimmer: Ich kann den Zettel nicht finden. Also rekonstruieren wir mal.
Wenn ich ans Vergessen denke, dann fallen mir die Jahreshauptversammlungen unseres FCK ein. Was für legendäre Veranstaltungen waren da dabei. Mir persönlich wird immer die von 1996 in Erinnerung bleiben, bei der „Atze“, alias Jürgen Friedrich, die Macht ergriff. Keinesfalls noch zeitgemäß sei die Struktur des FCK, sagte er und Kalli Feldkamp an seiner Seite nickte. Er hatte wohl Recht. Und auch seine ersten Jahre waren gut. Dann allerdings muss er irgendwo den Kontakt verloren haben. Wie übrigens viele Vereinschefs in dieser Zeit. Assauer, Calmund oder Dr. Niebaum fallen mir spontan ein. Während die genannten heute in Talkshows sitzen, hat „Atze“ Friedrich als einziger mit seinem Privatvermögen gehaftet. Obwohl er sich im Vergleich zu diesen Leuten ein eher schmales Gehalt genehmigt hat. Aber ich schweife ab. Norbert Thines schlich an diesem Abend, erstmals übrigens in der Halle „seiner“ Nordtribüne, wie ein geschlagener Hund Richtung Ausgang. Ich habe ihn aufgehalten und mich bei ihm bedankt. Gewählt habe ich allerdings Jürgen Friedrich. Es ist schön, dass Norbert Thines jetzt wieder für den FCK arbeitet. Er ist ein wichtiger Teil unserer FCK Familie, die doch in den letzten Jahren nur noch auf dem Papier existiert hat. Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn es uns gelänge, auch Briegel und ja – wenn möglich auch „Atze“ wieder in den Verein zu holen. Friedrich mag vieles falsch gemacht haben. Aber auch vieles richtig. Und persönlich bereichert hat er sich am Berg nicht. Das ist jedoch eine Sache der Zukunft. Wenn es einem gelingen kann den Verein endgültig zu befrieden, dann ist es Stefan Kuntz.
Da war aber noch was in dieser Woche. Genau, das Spiel in Duisburg. Oder wie Milan Sasic sagte, die letzte Chance in diesem Jahr auswärts zu punkten. Macht euch mal keine Sorgen, wir werden da nicht nur punkten, sondern auch gewinnen. Warum? Weil wir einfach fällig sind. Wenn wir in Führung gehen, dürfte die neue Mannschaft von Peter Neururer etwas Verunsicherung verspüren. Das müssen wir dann ausnutzen. Vermutlich muss ich kein Hellseher sein, wenn ich mich festlege: Eines unserer Tore wird von einem gewissen Herrn Lakic geschossen.
Lakic ist übrigens ein Beleg für den grundlegenden Wandel den unser FCK in den letzten acht Monaten erfahren hat. Da wird ein Spieler für verhältnismäßig wenig Geld eingekauft, es wird lange verhandelt und er tut dann anschließend das, wofür man ihn geholt hat. Ohne vorherige vollmundige Versprechungen. Ohne die Betonung seiner Extraklasse. Und ohne die Fachkompetenz dessen zu unterstreichen, der die Verpflichtung in die Wege geleitet hat. Sprich, ohne all die offenbar unvermeidliche Begleitmusik eines Transfers zum FCK in den letzten Jahren. Ich glaube in Kaiserslautern residiert der einzige Verein, der nicht nur bei der Verpflichtung eines Spielers Handgeld bezahlte, sondern auch wenn der Spieler wieder gegangen ist. Aber das vergessen wir mal schnell, denn das soll ja, falls Stefan mal eine dunkle Stunde haben sollte, durch den neuen Aufsichtsrat verhindert werden. Das „Fanzine: Der Betze brennt“ hat sich ja mächtig ins Zeug gelegt um die eigenen Leute im Aufsichtsrat zu etablieren und hat wie erwartet nicht schlecht abgeschnitten dabei. Das ist mal ein Vorbild für unser Forum oder? Berti & Bahli in den Aufsichtsrat! Das ist gut für den FCK. Das wissen natürlich auch die Vorstände, weshalb wir uns keiner Wahl gestellt haben. Müssen wir auch nicht. Denn schließlich kann der Aufsichtsrat zumindest zwei Mitglieder nach eigenem Ermessen berufen. Genau: Zwei. Ich will es ja nicht im Stil von Hans-Artur B., Landtagspräsident a. D. ausposaunen, aber nun ratet mal, warum das genau zwei Mitglieder nach Wunsch sind - und wer sich eigentlich hinter Berti & Bahli verbirgt. Genau. Und damit will ich es bewenden lassen in dieser Woche. Ich geh meinen Notizzettel suchen. Bahli, übernehmen Sie!
Gruß Berti
AUF GEHT'S COOLER BAHLI!
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Na, wer tanzt denn jetzt?! – TEIL 1
Die Notiz im Allgemeinen dient gewöhnlich als Gedächtnisstütze. Man notiert plötzliche Ideen, ungewöhnliche Einfälle oder einfach nur Telefonnummern. Auf diese Art entstehen auch Kolumnen. Zumindest meine. Wenn ich in dieser Woche auf meine Notizen schaue sehe ich allerdings nichts. Was nicht daran liegt, dass ich keine gemacht hätte. Nein. Viel schlimmer: Ich kann den Zettel nicht finden. Also rekonstruieren wir mal.
Wenn ich ans Vergessen denke, dann fallen mir die Jahreshauptversammlungen unseres FCK ein. Was für legendäre Veranstaltungen waren da dabei. Mir persönlich wird immer die von 1996 in Erinnerung bleiben, bei der „Atze“, alias Jürgen Friedrich, die Macht ergriff. Keinesfalls noch zeitgemäß sei die Struktur des FCK, sagte er und Kalli Feldkamp an seiner Seite nickte. Er hatte wohl Recht. Und auch seine ersten Jahre waren gut. Dann allerdings muss er irgendwo den Kontakt verloren haben. Wie übrigens viele Vereinschefs in dieser Zeit. Assauer, Calmund oder Dr. Niebaum fallen mir spontan ein. Während die genannten heute in Talkshows sitzen, hat „Atze“ Friedrich als einziger mit seinem Privatvermögen gehaftet. Obwohl er sich im Vergleich zu diesen Leuten ein eher schmales Gehalt genehmigt hat. Aber ich schweife ab. Norbert Thines schlich an diesem Abend, erstmals übrigens in der Halle „seiner“ Nordtribüne, wie ein geschlagener Hund Richtung Ausgang. Ich habe ihn aufgehalten und mich bei ihm bedankt. Gewählt habe ich allerdings Jürgen Friedrich. Es ist schön, dass Norbert Thines jetzt wieder für den FCK arbeitet. Er ist ein wichtiger Teil unserer FCK Familie, die doch in den letzten Jahren nur noch auf dem Papier existiert hat. Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn es uns gelänge, auch Briegel und ja – wenn möglich auch „Atze“ wieder in den Verein zu holen. Friedrich mag vieles falsch gemacht haben. Aber auch vieles richtig. Und persönlich bereichert hat er sich am Berg nicht. Das ist jedoch eine Sache der Zukunft. Wenn es einem gelingen kann den Verein endgültig zu befrieden, dann ist es Stefan Kuntz.
Da war aber noch was in dieser Woche. Genau, das Spiel in Duisburg. Oder wie Milan Sasic sagte, die letzte Chance in diesem Jahr auswärts zu punkten. Macht euch mal keine Sorgen, wir werden da nicht nur punkten, sondern auch gewinnen. Warum? Weil wir einfach fällig sind. Wenn wir in Führung gehen, dürfte die neue Mannschaft von Peter Neururer etwas Verunsicherung verspüren. Das müssen wir dann ausnutzen. Vermutlich muss ich kein Hellseher sein, wenn ich mich festlege: Eines unserer Tore wird von einem gewissen Herrn Lakic geschossen.
Lakic ist übrigens ein Beleg für den grundlegenden Wandel den unser FCK in den letzten acht Monaten erfahren hat. Da wird ein Spieler für verhältnismäßig wenig Geld eingekauft, es wird lange verhandelt und er tut dann anschließend das, wofür man ihn geholt hat. Ohne vorherige vollmundige Versprechungen. Ohne die Betonung seiner Extraklasse. Und ohne die Fachkompetenz dessen zu unterstreichen, der die Verpflichtung in die Wege geleitet hat. Sprich, ohne all die offenbar unvermeidliche Begleitmusik eines Transfers zum FCK in den letzten Jahren. Ich glaube in Kaiserslautern residiert der einzige Verein, der nicht nur bei der Verpflichtung eines Spielers Handgeld bezahlte, sondern auch wenn der Spieler wieder gegangen ist. Aber das vergessen wir mal schnell, denn das soll ja, falls Stefan mal eine dunkle Stunde haben sollte, durch den neuen Aufsichtsrat verhindert werden. Das „Fanzine: Der Betze brennt“ hat sich ja mächtig ins Zeug gelegt um die eigenen Leute im Aufsichtsrat zu etablieren und hat wie erwartet nicht schlecht abgeschnitten dabei. Das ist mal ein Vorbild für unser Forum oder? Berti & Bahli in den Aufsichtsrat! Das ist gut für den FCK. Das wissen natürlich auch die Vorstände, weshalb wir uns keiner Wahl gestellt haben. Müssen wir auch nicht. Denn schließlich kann der Aufsichtsrat zumindest zwei Mitglieder nach eigenem Ermessen berufen. Genau: Zwei. Ich will es ja nicht im Stil von Hans-Artur B., Landtagspräsident a. D. ausposaunen, aber nun ratet mal, warum das genau zwei Mitglieder nach Wunsch sind - und wer sich eigentlich hinter Berti & Bahli verbirgt. Genau. Und damit will ich es bewenden lassen in dieser Woche. Ich geh meinen Notizzettel suchen. Bahli, übernehmen Sie!
Gruß Berti
AUF GEHT'S COOLER BAHLI!
05.12.2008 - 13:48 Uhr
DIE RITUALISIERTE SPIELTAGSKOLUMNE VON BERTI & BAHLI Ausgabe 16
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Na, wer tanzt denn jetzt?! – TEIL 2
Berti, Berti – ich frage mich so langsam, warum Berti & Bahli noch nicht im Aufsichtsrat sitzen. Gut, bei mir ist die Antwort einfach auf den Punkt gebracht. Ich bin (noch) kein ordentliches FCK-Mitglied. Wobei, muss man das überhaupt sein, um in den Aufsichtsrat berufen zu werden? Dass der Betzenberg (noch) nicht „Berti&Bahli Fritz-Walter-Stadion“ heißt, liegt (natürlich) auf der Hand. Ich habe die letzten Wochenenden einfach vergessen, meinen Lottoschein abzugeben. Die auf diesem Weg verlorenen Millionen sind unwiderruflich fort und weg. Schade. Welch großartiges Gefühl ist uns – Berti und mir – da verlustig gegangen. Einfach ein paar Millionen an unseren Verein überweisen. Die etwas anderen Wohltäter. Natürlich wäre ich für jedes Spiel von meinem Wahldomizil Bali eingeflogen. Natürlich hätte ich wahrscheinlich mitten in der Nacht meinen Teil der Kolumne von dort aus ins Netz gestellt. Die Vorlage hätte Berti natürlich die Nacht davor (MEZ) aus seinem Wahldomizil Barbados gegeben. Aber bevor ich hier weiter wirr rumlabere, was ich von wo aus geschrieben hätte, verweigere ich mir erst einmal meine ureigene Entlastung. Ich habe schließlich meinem Verein Millionen vorenthalten. Weil ich diesen beschissenen Lottoschein nicht abgegeben habe ...
„Beschissen“ ist eigentlich die perfekte Überleitung, wenn man zu unserem nächsten Auswärtsspiel beim MSV Duisburg überleiten will. Vier Auswärtsniederlagen in Folge, 3:12 Tore, Millionen grauer Haare bei den Fans. Und dann die unvermeidliche Frage, warum sich der FCK auswärts anders präsentiert als in den Heimspielen. Daheim druckvoll, energisch, dynamisch – auswärts saft- und kraftlos, harmlos, anfängerhaft. Daheim Chancen im Minutentakt – auswärts weitgehend Funkstille. Diese Aufzählung lässt sich sicherlich problemlos fortführen. Was ist los mit dem Away-FCK? Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung. Und auf Mutmaßungen habe ich keine Lust. Spekulieren sollen andere. Das DSF oder die Zeitung mit den vier großen Buchstaben. Gerade das DSF spielte ja in letzter Zeit gerne mit den Serien von Mannschaften wie Koblenz, Rostock, Kaiserslautern oder Duisburg. Hoher Heimsieg – dann Pleiten, Pech und Pannen. Als ob man daraus eine Gesetzmäßigkeit ableiten könnte, dass eine Mannschaft einen Kantersieg einfährt und danach mehrmals strauchelt. Gesetzmäßigkeiten gibt es in dieser zweiten Liga nicht. Da schlägt jeder jeden – der eine den anderen. Der eine schlägt den einen und anderen ein bisschen häufiger als der andere den einen und steht daher eher oben in der Tabelle. Aber merke: Wer verliert, bekommt keine(n) Punkt(e). Immerhin eine ganz allgemeine Gestzmäßigkeit. Und die trifft (leider) auswärts auf den FCK zu. Was nun? Was tun?
Eine ganz ketzerische Frage: Kann Milan Sasic überhaupt etwas tun, um eine weitere Auswärtspleite zu verhindern? Wenn er nicht sogar schon jedem seiner Spieler nach dem Augsburg-Spiel in den Allerwertesten getreten hat. Das ist zumindest schon einmal richtig für die Psyche – zumindest von uns Fans. Aber was kann bzw. muss ein Trainer tun, wenn in jedem Auswärtsspiel ein Bock den anderen Bock zum Gärtner macht? Fehlerketten potenzieren sich wie in Koblenz oder Wehen zu einem Desaster. Mangelnde Laufbereitschaft baut eine wackelnde Mannschaft wie RWO auf, lässt einen FCA ein Spiel diktieren. Aber – ehrlich gesagt – habe ich keine Bedenken, dass Milan Sasic und auch Stefan Kuntz in dieser Woche nicht die richtigen Worte gefunden haben. Biede sind erfahren genug, um in dieser Situation kühlen Kopf zu bewahren.
Benötigen wir personelle Veränderungen? Gute Frage, haben wir Alternativen? Sind Simpson und/oder Abel schon wieder eine Option? Die Viererkette und die Außenbahnen brachten in den letzten Auswärtsspielen nicht die erwünschte Sicherheit bzw. Dynamik. Im Gegenteil. Mir persönlich sträubten sich das eine und andere Mal ganz schön die Haare. Dazu gesellt sich tragischerweise auch noch eine in dieser Saison so noch nicht gesehene eklatante Chancenvernichtung. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, wünschte ich mir die Sicherheit in der Abwehr und die Effizienz aus dem Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth. Aber Wünsche sind im Fußball so eine Sache. Also, zurück zur Ausgangsfrage: Was soll Milan Sasic tun, wie muss er aufstellen? Wen muss er aufstellen? Im Tor ist die Sache wohl klar. Louis Robles als Vertretung von Armbruch-Sippel macht einen ordentlichen Job:
LOUIS ROBLES
Die Abwehr. Auswärts phasenweise ein Trümmerhaufen. Personell fehlen aber wohl noch die Alternativen (Abel) bzw. wurden ins zweite Glied geschoben (Lamprecht, Schönheim). Und jetzt fehlt auch noch Florian Dick gelbgesperrt. Die Viererkette stellt sich wohl von selbst auf:
SASCHA KOTYSCH – MARTIN AMEDICK – MOUSSA OUATTARA – ALEXANDER BUGERA
Das Mittelfeld. Auswärts wenig präsent. Was aber meines Erachtens auch daran liegt, dass die Bälle aus der Abwehr oft einfach hoch und weit und unpäzise nach vorne gedroschen warden (Amedick, Bugera). Flügelspiel findet kaum statt. Ich hoffe in Zukunft auf die Flügelzangen Dick/Reghecampf auf rechts und Bellinghausen/Simson auf links. Aber bis es so weit ist, muss ich bei meiner Aufstellung improvisieren. An Aimen Demai und Anel Dzaka führt im Moment (noch) kein Weg vorbei. Wobei Aimen Demai im defensiven Mittelfeld mit seiner Ruhe am Ball und taktischen Intelligenz mehr für das Spiel tun kann als Axel Bellingausen. Der benötigt einfach Platz, um seine Dynamik auszuspielen. Und das geht sicherlich gerade im linken Mittelfeld am besten. Rechts zeigt Sidney Sam immer mal wieder gute Ansätze – mehr aber auch nicht. Aber aufgrund der fehlenden rechten Alternative bekommt er dort noch einmal mein Vertrauen.
SIDNEY SAM – AIMEN DEMAI – ANEL DZAKA – AXEL BELLINGHAUSEN
Der Sturm. Auf dem Betzenberg ein Augenweide – für mich immer noch die Überraschung der bisherigen Saison. Auswärts zeigt hier – wenn überhaupt einer – einzig Srdjan Lakic so etwas wie Konstanz (Tor in Oberhausen, Doppelpack in Wehen). Aufgrund seiner Spielintelligenz und individuellen Klasse ist er auch in den beiden letzten Partien der Hinrunde gesetzt. Aber wer soll ihm assistieren, Räume schaffen? Erik die Gurk? Hahaha, ich kann es nicht mehr hören. Der trifft beim Singen nicht einmal den falschen Ton. Also lassen wir das. Und wenden uns realistischen Optionen zu. Miro Klose? Sagte ich nicht gerade „realistisch“? Miro verstärkt uns in der Rückrunde, am Sonntag sitzt er nur vor dem Fernseher und drückt uns die Daumen. Aber da ist doch noch dieser junge, sympathische slowakische Shootingstar, der sich ein Jahr mehr oder weniger vesteckt und jetzt mit Lauffreude, Torgefährlichkeit und Spielwitz überzeugt. Wie hieß der nochmal? Egal, der spielt. Basta. Wer vorne einen Marcel Ziemer oder Kai Hesse fordert, hat von Fußball einfach keine Ahnung. Punkt. Aus.
SRDJAN LAKIC – ERIK JENDRISEK
So Berti, Bahli hat den MSV-Boden bereitet. Abschließend muss ich (natürlich) noch ein paar Worte über den kommenden Gegner verlieren. Irgendwie ist der MSV nicht so schlecht, wie der Rausschmiss von Rudi Bommer den Außenstehenden vermuten lässt. Vor allem in der heimischen MSV-Arena (wobei das für mich immer das Wedau-Stadion belieben wird) erinnere mich an ein paar attraktive Spiele (gegen Augsburg, Aachen oder Ingolstadt). Natürlich liefen die letzten Begegnungen alles andere als im Sinne des Vorstandsvorsitzenden Walter Hellmich. Punktetechnisch war der Wechsel von Rudi Bommer zu Peter Neururer bisher ein Erfolg. Zwei Spiele – ungeschlagen, kein Gegentor, vier Punkte. Statistisch klingt das nicht schlecht. Aber – eigentlich wie immer – ist das eben „nur“ Statistik. In Anbetracht der Gegner FSV Frankfurt und RWO kommen bei mir kaum große Ängste auf. Natürlich hat der MSV mit Peter Neururer einen einschlägig bekannten und erfolgreichen Motivator. Natürlich verfügt der MSV mit Ivica Grlic, Mihai Tararache, Cédric Makiadi oder Markus Brzenska über überdurchschnittliche Fußballer. Aber ich werde beim MSV das Gefühl nicht los, dass da noch ein anderer Aspekt eine große Rolle spielt. Wie viele andere Mannschaften in den letzten Jahren hat es der Club von der Wedau nicht geschafft, die Spielweise der zweiten Liga anzunehmen. Dazu kommt – wie immer bei einem Absteiger aus der Bundesliga – die bleibende große Erwartungshaltung der Fans und der dadurch greifbare Druck, der sich – gewollt oder nicht – auf die Mannschaft überträgt. Der MSV Duisburg bleibt für mich eines der Chamäleons der Liga. Nicht blau, nicht weiß, nicht rot, nicht violett, nicht grau, nicht schwarz. Eher mal hüh, mal hott. Und irgendwie erinnert mich die Saison des MSV an die Saison des FCK vor zwei Jahren unter Wolfgang Wolf. Mal brillant, mal gurkig – immer unter großen Druck, Volldampf in allen Kesseln.
Ob der gute Peter diese Kessel bändigen kann. Ich weiß es nicht. Natürlich. Aber, wenn es einer schaffen kann, dann er. Aber wie immer bei ihm wird irgendwann dem Erfolg die Puste ausgehen. Dann wird er wieder lamentieren. So wie immer. Aus FCK-Sicht würde ich mich freuen, wenn das Lamentieren bereits am Sonntagnachmittag beginnen könnte. Der FCK hat keine Zeit zum Lamentieren. Wir brauchen Punkte ...
Cheers
Bahli
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Na, wer tanzt denn jetzt?! – TEIL 2
Berti, Berti – ich frage mich so langsam, warum Berti & Bahli noch nicht im Aufsichtsrat sitzen. Gut, bei mir ist die Antwort einfach auf den Punkt gebracht. Ich bin (noch) kein ordentliches FCK-Mitglied. Wobei, muss man das überhaupt sein, um in den Aufsichtsrat berufen zu werden? Dass der Betzenberg (noch) nicht „Berti&Bahli Fritz-Walter-Stadion“ heißt, liegt (natürlich) auf der Hand. Ich habe die letzten Wochenenden einfach vergessen, meinen Lottoschein abzugeben. Die auf diesem Weg verlorenen Millionen sind unwiderruflich fort und weg. Schade. Welch großartiges Gefühl ist uns – Berti und mir – da verlustig gegangen. Einfach ein paar Millionen an unseren Verein überweisen. Die etwas anderen Wohltäter. Natürlich wäre ich für jedes Spiel von meinem Wahldomizil Bali eingeflogen. Natürlich hätte ich wahrscheinlich mitten in der Nacht meinen Teil der Kolumne von dort aus ins Netz gestellt. Die Vorlage hätte Berti natürlich die Nacht davor (MEZ) aus seinem Wahldomizil Barbados gegeben. Aber bevor ich hier weiter wirr rumlabere, was ich von wo aus geschrieben hätte, verweigere ich mir erst einmal meine ureigene Entlastung. Ich habe schließlich meinem Verein Millionen vorenthalten. Weil ich diesen beschissenen Lottoschein nicht abgegeben habe ...
„Beschissen“ ist eigentlich die perfekte Überleitung, wenn man zu unserem nächsten Auswärtsspiel beim MSV Duisburg überleiten will. Vier Auswärtsniederlagen in Folge, 3:12 Tore, Millionen grauer Haare bei den Fans. Und dann die unvermeidliche Frage, warum sich der FCK auswärts anders präsentiert als in den Heimspielen. Daheim druckvoll, energisch, dynamisch – auswärts saft- und kraftlos, harmlos, anfängerhaft. Daheim Chancen im Minutentakt – auswärts weitgehend Funkstille. Diese Aufzählung lässt sich sicherlich problemlos fortführen. Was ist los mit dem Away-FCK? Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung. Und auf Mutmaßungen habe ich keine Lust. Spekulieren sollen andere. Das DSF oder die Zeitung mit den vier großen Buchstaben. Gerade das DSF spielte ja in letzter Zeit gerne mit den Serien von Mannschaften wie Koblenz, Rostock, Kaiserslautern oder Duisburg. Hoher Heimsieg – dann Pleiten, Pech und Pannen. Als ob man daraus eine Gesetzmäßigkeit ableiten könnte, dass eine Mannschaft einen Kantersieg einfährt und danach mehrmals strauchelt. Gesetzmäßigkeiten gibt es in dieser zweiten Liga nicht. Da schlägt jeder jeden – der eine den anderen. Der eine schlägt den einen und anderen ein bisschen häufiger als der andere den einen und steht daher eher oben in der Tabelle. Aber merke: Wer verliert, bekommt keine(n) Punkt(e). Immerhin eine ganz allgemeine Gestzmäßigkeit. Und die trifft (leider) auswärts auf den FCK zu. Was nun? Was tun?
Eine ganz ketzerische Frage: Kann Milan Sasic überhaupt etwas tun, um eine weitere Auswärtspleite zu verhindern? Wenn er nicht sogar schon jedem seiner Spieler nach dem Augsburg-Spiel in den Allerwertesten getreten hat. Das ist zumindest schon einmal richtig für die Psyche – zumindest von uns Fans. Aber was kann bzw. muss ein Trainer tun, wenn in jedem Auswärtsspiel ein Bock den anderen Bock zum Gärtner macht? Fehlerketten potenzieren sich wie in Koblenz oder Wehen zu einem Desaster. Mangelnde Laufbereitschaft baut eine wackelnde Mannschaft wie RWO auf, lässt einen FCA ein Spiel diktieren. Aber – ehrlich gesagt – habe ich keine Bedenken, dass Milan Sasic und auch Stefan Kuntz in dieser Woche nicht die richtigen Worte gefunden haben. Biede sind erfahren genug, um in dieser Situation kühlen Kopf zu bewahren.
Benötigen wir personelle Veränderungen? Gute Frage, haben wir Alternativen? Sind Simpson und/oder Abel schon wieder eine Option? Die Viererkette und die Außenbahnen brachten in den letzten Auswärtsspielen nicht die erwünschte Sicherheit bzw. Dynamik. Im Gegenteil. Mir persönlich sträubten sich das eine und andere Mal ganz schön die Haare. Dazu gesellt sich tragischerweise auch noch eine in dieser Saison so noch nicht gesehene eklatante Chancenvernichtung. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, wünschte ich mir die Sicherheit in der Abwehr und die Effizienz aus dem Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth. Aber Wünsche sind im Fußball so eine Sache. Also, zurück zur Ausgangsfrage: Was soll Milan Sasic tun, wie muss er aufstellen? Wen muss er aufstellen? Im Tor ist die Sache wohl klar. Louis Robles als Vertretung von Armbruch-Sippel macht einen ordentlichen Job:
LOUIS ROBLES
Die Abwehr. Auswärts phasenweise ein Trümmerhaufen. Personell fehlen aber wohl noch die Alternativen (Abel) bzw. wurden ins zweite Glied geschoben (Lamprecht, Schönheim). Und jetzt fehlt auch noch Florian Dick gelbgesperrt. Die Viererkette stellt sich wohl von selbst auf:
SASCHA KOTYSCH – MARTIN AMEDICK – MOUSSA OUATTARA – ALEXANDER BUGERA
Das Mittelfeld. Auswärts wenig präsent. Was aber meines Erachtens auch daran liegt, dass die Bälle aus der Abwehr oft einfach hoch und weit und unpäzise nach vorne gedroschen warden (Amedick, Bugera). Flügelspiel findet kaum statt. Ich hoffe in Zukunft auf die Flügelzangen Dick/Reghecampf auf rechts und Bellinghausen/Simson auf links. Aber bis es so weit ist, muss ich bei meiner Aufstellung improvisieren. An Aimen Demai und Anel Dzaka führt im Moment (noch) kein Weg vorbei. Wobei Aimen Demai im defensiven Mittelfeld mit seiner Ruhe am Ball und taktischen Intelligenz mehr für das Spiel tun kann als Axel Bellingausen. Der benötigt einfach Platz, um seine Dynamik auszuspielen. Und das geht sicherlich gerade im linken Mittelfeld am besten. Rechts zeigt Sidney Sam immer mal wieder gute Ansätze – mehr aber auch nicht. Aber aufgrund der fehlenden rechten Alternative bekommt er dort noch einmal mein Vertrauen.
SIDNEY SAM – AIMEN DEMAI – ANEL DZAKA – AXEL BELLINGHAUSEN
Der Sturm. Auf dem Betzenberg ein Augenweide – für mich immer noch die Überraschung der bisherigen Saison. Auswärts zeigt hier – wenn überhaupt einer – einzig Srdjan Lakic so etwas wie Konstanz (Tor in Oberhausen, Doppelpack in Wehen). Aufgrund seiner Spielintelligenz und individuellen Klasse ist er auch in den beiden letzten Partien der Hinrunde gesetzt. Aber wer soll ihm assistieren, Räume schaffen? Erik die Gurk? Hahaha, ich kann es nicht mehr hören. Der trifft beim Singen nicht einmal den falschen Ton. Also lassen wir das. Und wenden uns realistischen Optionen zu. Miro Klose? Sagte ich nicht gerade „realistisch“? Miro verstärkt uns in der Rückrunde, am Sonntag sitzt er nur vor dem Fernseher und drückt uns die Daumen. Aber da ist doch noch dieser junge, sympathische slowakische Shootingstar, der sich ein Jahr mehr oder weniger vesteckt und jetzt mit Lauffreude, Torgefährlichkeit und Spielwitz überzeugt. Wie hieß der nochmal? Egal, der spielt. Basta. Wer vorne einen Marcel Ziemer oder Kai Hesse fordert, hat von Fußball einfach keine Ahnung. Punkt. Aus.
SRDJAN LAKIC – ERIK JENDRISEK
So Berti, Bahli hat den MSV-Boden bereitet. Abschließend muss ich (natürlich) noch ein paar Worte über den kommenden Gegner verlieren. Irgendwie ist der MSV nicht so schlecht, wie der Rausschmiss von Rudi Bommer den Außenstehenden vermuten lässt. Vor allem in der heimischen MSV-Arena (wobei das für mich immer das Wedau-Stadion belieben wird) erinnere mich an ein paar attraktive Spiele (gegen Augsburg, Aachen oder Ingolstadt). Natürlich liefen die letzten Begegnungen alles andere als im Sinne des Vorstandsvorsitzenden Walter Hellmich. Punktetechnisch war der Wechsel von Rudi Bommer zu Peter Neururer bisher ein Erfolg. Zwei Spiele – ungeschlagen, kein Gegentor, vier Punkte. Statistisch klingt das nicht schlecht. Aber – eigentlich wie immer – ist das eben „nur“ Statistik. In Anbetracht der Gegner FSV Frankfurt und RWO kommen bei mir kaum große Ängste auf. Natürlich hat der MSV mit Peter Neururer einen einschlägig bekannten und erfolgreichen Motivator. Natürlich verfügt der MSV mit Ivica Grlic, Mihai Tararache, Cédric Makiadi oder Markus Brzenska über überdurchschnittliche Fußballer. Aber ich werde beim MSV das Gefühl nicht los, dass da noch ein anderer Aspekt eine große Rolle spielt. Wie viele andere Mannschaften in den letzten Jahren hat es der Club von der Wedau nicht geschafft, die Spielweise der zweiten Liga anzunehmen. Dazu kommt – wie immer bei einem Absteiger aus der Bundesliga – die bleibende große Erwartungshaltung der Fans und der dadurch greifbare Druck, der sich – gewollt oder nicht – auf die Mannschaft überträgt. Der MSV Duisburg bleibt für mich eines der Chamäleons der Liga. Nicht blau, nicht weiß, nicht rot, nicht violett, nicht grau, nicht schwarz. Eher mal hüh, mal hott. Und irgendwie erinnert mich die Saison des MSV an die Saison des FCK vor zwei Jahren unter Wolfgang Wolf. Mal brillant, mal gurkig – immer unter großen Druck, Volldampf in allen Kesseln.
Ob der gute Peter diese Kessel bändigen kann. Ich weiß es nicht. Natürlich. Aber, wenn es einer schaffen kann, dann er. Aber wie immer bei ihm wird irgendwann dem Erfolg die Puste ausgehen. Dann wird er wieder lamentieren. So wie immer. Aus FCK-Sicht würde ich mich freuen, wenn das Lamentieren bereits am Sonntagnachmittag beginnen könnte. Der FCK hat keine Zeit zum Lamentieren. Wir brauchen Punkte ...
Cheers
Bahli
13.12.2008 - 13:19 Uhr
DIE RITUALISIERTE SPIELTAGSKOLUMNE VON BERTI & BAHLI Ausgabe 17
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Das muss die Hölle sein! – TEIL 1
Das Zahlensystem so sagt man, ist wohl mindestens siebentausend Jahre alt. Es muss für unsere Vorfahren eine enorme Leistung dargestellt haben, sich von den Gegenständen die zu zählen waren zu lösen und die abstrakte Mathematik zu entwickeln. Allein, was Auswärtsspiele des FCK betrifft, hätte es dieser evolutionären Leistung kaum bedurft. Was nämlich aussieht wie ein Abschnitt aus einem binären Code mit vielen Nullstellen und einer Eins, ist unsere Auswärtsbilanz der letzten Wochen. Nun gut, immerhin eine Eins am Ende.
Zählbares muss also am Montag her. Und da haben wir glücklicherweise ein Heimspiel zu bieten. Wenn man aber das Fußballwörterbuch aufschlägt, findet man gleich zu Anfang unter dem Buchstaben A den Begriff „Angstgegner“. Ein Angstgegner ist im gewöhnlichen Spielbetrieb eine Fußballmannschaft, gegen die man einfach nicht gewinnen kann. Über viele Jahre versteht sich. Unser Angstgegner heißt Freiburg, steht auf Platz zwei der Tabelle und kommt am Montagabend zum großen Showdown auf den Betzenberg. Aber, liebe Freiburger, der Betze ist nicht mehr das, wozu er in den letzten Jahren verkommen war, er ist wieder das, was er sein sollte: Eure ganz private Hölle. Und was Negativserien betrifft, die kann man auch beenden.
Ja in der Tat, es hat sich vieles verändert in den letzten acht Monaten. Das haben wir alle schon so oft an allen möglichen Stellen angemerkt, dass dies an sich gar keine Neuigkeit mehr ist. In diesen Tagen verändert sich aber wieder etwas. Es wird wieder diskutiert bei uns und anderswo. Und zwar über unseren zeitweise unangreifbaren Trainer. Es geht dabei in erster Linie um seine Auswechselungen. Was vordergründig erstaunlich scheint, entscheidet sich Sasic doch häufig für Einwechselspieler, die anschließend direkt oder indirekt einen Treffer erzielen. Aber darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass er nach einem Rückstand oder wenn etwas nicht zu funktionieren scheint, sich offenbar stoisch weigert dieser Tatsache mit einem Wechsel Rechnung zu tragen. Der Kolumnist darf an dieser Stelle anmerken, dass er unseren Cheftrainer innerlich selbst schon so manches Mal verflucht hat, allerdings gern genau die Spieler vom Feld holen wollte, die anschließend ein Tor gemacht haben. Nebenbei geht es aber auch um die generelle Personalpolitik. Wenn Florian Dick auf der rechten Seite in ein Leistungsloch fällt, stellt sich ab und an eben die Frage nach Sven Müller. Und genauso stellt sich die Frage nach „Lampe“ Lamprecht, der im Abstiegskampf der letzten Rückrunde doch so gern gesehen war. Diese Entscheidungen sind jedoch das gute Recht eines jeden Cheftrainers. Sie sind, um es so zu sagen, ein Kern seiner Kompetenz. Allerdings darf man sich nicht wundern, dass darüber diskutiert wird, wenn der Erfolg ausbleibt. Wie ich Sasic einschätze, wird er das aushalten.
Angesichts des nahenden Weihnachtsfestes will ich jedoch nicht vergessen etwas zu erwähnen, was mich an der Arbeit unseres Trainers jedes Mal aufs Neue freut. Ich glaube zum ersten Mal seit, ich weiß es gar nicht, vielleicht Otto Rehagel, haben wir eine konditionell austrainierte Mannschaft. Es macht mir ungeheure Freude, wenn die Jungs am Ende noch zulegen können, wie zuletzt in Duisburg. Wo wir gerade bei Weihnachten sind, ich hätte da noch ein paar Wünsche. Einen, vielleicht sogar zwei kreative Mittelfeldspieler für die Mannschaft, wenn es geht. Erik „de Gurk“ Jendrisek nicht auf der Außenbahn verschenken. Er ist ein Stürmer. Einen gesunden Abel. Und natürlich einen einsatzbereiten Reghecampf, auch wenn dessen Name schwerer zu schreiben, als zu sprechen ist. Und vielleicht versuchen wir im Spiel gegen Freiburg mal eine Kombination mit Hornig und Dick auf der rechten Seite. Aber das hat keine Priorität. So lieber Bahli – wie lauten deine Wünsche? Wie sieht das technisch aus und welche Formation wird Sasic spielen lassen - und um dem Nachspielkater vorzugreifen, wen hätte er deiner Meinung nach besser spielen lassen sollen?
Und bevor ich es vergesse: Allen TM Usern und natürlich unseren Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Wenn wir am Montag gewinnen, können wir die Tabelle an den Baum hängen. Wann gab es das zuletzt?
Gruß Berti
AUF GEHT'S COOLER BAHLI!
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Das muss die Hölle sein! – TEIL 1
Das Zahlensystem so sagt man, ist wohl mindestens siebentausend Jahre alt. Es muss für unsere Vorfahren eine enorme Leistung dargestellt haben, sich von den Gegenständen die zu zählen waren zu lösen und die abstrakte Mathematik zu entwickeln. Allein, was Auswärtsspiele des FCK betrifft, hätte es dieser evolutionären Leistung kaum bedurft. Was nämlich aussieht wie ein Abschnitt aus einem binären Code mit vielen Nullstellen und einer Eins, ist unsere Auswärtsbilanz der letzten Wochen. Nun gut, immerhin eine Eins am Ende.
Zählbares muss also am Montag her. Und da haben wir glücklicherweise ein Heimspiel zu bieten. Wenn man aber das Fußballwörterbuch aufschlägt, findet man gleich zu Anfang unter dem Buchstaben A den Begriff „Angstgegner“. Ein Angstgegner ist im gewöhnlichen Spielbetrieb eine Fußballmannschaft, gegen die man einfach nicht gewinnen kann. Über viele Jahre versteht sich. Unser Angstgegner heißt Freiburg, steht auf Platz zwei der Tabelle und kommt am Montagabend zum großen Showdown auf den Betzenberg. Aber, liebe Freiburger, der Betze ist nicht mehr das, wozu er in den letzten Jahren verkommen war, er ist wieder das, was er sein sollte: Eure ganz private Hölle. Und was Negativserien betrifft, die kann man auch beenden.
Ja in der Tat, es hat sich vieles verändert in den letzten acht Monaten. Das haben wir alle schon so oft an allen möglichen Stellen angemerkt, dass dies an sich gar keine Neuigkeit mehr ist. In diesen Tagen verändert sich aber wieder etwas. Es wird wieder diskutiert bei uns und anderswo. Und zwar über unseren zeitweise unangreifbaren Trainer. Es geht dabei in erster Linie um seine Auswechselungen. Was vordergründig erstaunlich scheint, entscheidet sich Sasic doch häufig für Einwechselspieler, die anschließend direkt oder indirekt einen Treffer erzielen. Aber darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass er nach einem Rückstand oder wenn etwas nicht zu funktionieren scheint, sich offenbar stoisch weigert dieser Tatsache mit einem Wechsel Rechnung zu tragen. Der Kolumnist darf an dieser Stelle anmerken, dass er unseren Cheftrainer innerlich selbst schon so manches Mal verflucht hat, allerdings gern genau die Spieler vom Feld holen wollte, die anschließend ein Tor gemacht haben. Nebenbei geht es aber auch um die generelle Personalpolitik. Wenn Florian Dick auf der rechten Seite in ein Leistungsloch fällt, stellt sich ab und an eben die Frage nach Sven Müller. Und genauso stellt sich die Frage nach „Lampe“ Lamprecht, der im Abstiegskampf der letzten Rückrunde doch so gern gesehen war. Diese Entscheidungen sind jedoch das gute Recht eines jeden Cheftrainers. Sie sind, um es so zu sagen, ein Kern seiner Kompetenz. Allerdings darf man sich nicht wundern, dass darüber diskutiert wird, wenn der Erfolg ausbleibt. Wie ich Sasic einschätze, wird er das aushalten.
Angesichts des nahenden Weihnachtsfestes will ich jedoch nicht vergessen etwas zu erwähnen, was mich an der Arbeit unseres Trainers jedes Mal aufs Neue freut. Ich glaube zum ersten Mal seit, ich weiß es gar nicht, vielleicht Otto Rehagel, haben wir eine konditionell austrainierte Mannschaft. Es macht mir ungeheure Freude, wenn die Jungs am Ende noch zulegen können, wie zuletzt in Duisburg. Wo wir gerade bei Weihnachten sind, ich hätte da noch ein paar Wünsche. Einen, vielleicht sogar zwei kreative Mittelfeldspieler für die Mannschaft, wenn es geht. Erik „de Gurk“ Jendrisek nicht auf der Außenbahn verschenken. Er ist ein Stürmer. Einen gesunden Abel. Und natürlich einen einsatzbereiten Reghecampf, auch wenn dessen Name schwerer zu schreiben, als zu sprechen ist. Und vielleicht versuchen wir im Spiel gegen Freiburg mal eine Kombination mit Hornig und Dick auf der rechten Seite. Aber das hat keine Priorität. So lieber Bahli – wie lauten deine Wünsche? Wie sieht das technisch aus und welche Formation wird Sasic spielen lassen - und um dem Nachspielkater vorzugreifen, wen hätte er deiner Meinung nach besser spielen lassen sollen?
Und bevor ich es vergesse: Allen TM Usern und natürlich unseren Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Wenn wir am Montag gewinnen, können wir die Tabelle an den Baum hängen. Wann gab es das zuletzt?
Gruß Berti
AUF GEHT'S COOLER BAHLI!
13.12.2008 - 21:52 Uhr
DIE RITUALISIERTE SPIELTAGSKOLUMNE VON BERTI & BAHLI Ausgabe 17
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Das muss die Hölle sein! – TEIL 2
Weihnachten naht, das neue Jahr steht vor der Tür – 2009 hält Einzug. 2009? Ups! Oben lese ich „Ausgabe 17“ von BERTIS & BAHLIS Kolumne. Ausgabe 17? Ups! Wo ist 2007 geblieben. Wo der Ärger über einen Brach liegenden FCK? Was ist mit dem ehemals moroden Altmeister aus der Pfalz passiert? Wir schreiben heute für Spieltag 17 der Saison 2008/2009. Aber wo ist der Ärger, wo der normale Frust nach Spielen des FCK geblieben? Viele Fragen – eine Antwort: Weg! Er ist fort! Er ist Vergangenheit! Endlich. Es macht wieder Spaß, den FCK spielen zu sehen. 2008 ist das Jahr nach dem Horror. Und dieser Horror währte gefühlt mehrere Jahre. Für manche gar eine ganze Dekade. Bis Mai 2008 mussten zwar alle Fans des FCK um ihren Verein zittern wie noch nie in seiner Geschichte. Aber ein großes Happyend und zwei Könner ihres Fachs brachten die große Wende.
Pure Emotion zum Einstieg dieses letzten Kolumnenbeitrags in diesem Jahr. Aber sie musste sein. Und sie muss weiterhin sein. Denn trotz der Auswärtspleiten war 2008 geprägt von unglaublichem Jubel um den FCK – meinem FCK. Rückblick – 18. Mai, Fritz-Walter-Stadion Betzenberg: 70. Minute des Spiels zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Köln. Josh Simpson trifft zum 1:0 und ein Stadion, eine Region – Millionen Fußballseelen explodieren. Danach folgt das, was eigentlich nur ein Fan dieses FCK durchleiden, durchleben muss bzw. darf. Der absolute Fußballwahnsinn schlägt zu: Es passiert etwas, was eigentlich – und objektiv gesehen – gar nicht mehr passieren darf. Der Verein aus der Pfalz schafft ein weiteres Fußballwunder. Jeder, der schon die den Pokalsieg 1990 und die Meisterschaften 1991 und 1998 miterlebt hat, weiß, was ich meine. Es gibt im Fußball Dinge, die im Grunde genommen gar nicht möglich sind. Aber gerade dies schafft der FCK.
Als sich Stefan Kuntz und Milan Sasic um 15:50 Uhr dieses 18. Mai um den Hals fielen und ihren Tränen freien Lauf ließen, wussten sie sicherlich noch nicht, dass sie diese Fußballwunder-Historie des FCK gerade wiederbelebt hatten. Doch heute – am 13. Dezember 2008 – wissen wir alle, dass mit diesen beiden der Erfolg und die Leidenschaft auf den Betzenberg zurückgekehrt ist. Noch vor dem letzten Spiel möchte ich Stefan Kuntz und Milan Sasic meinen herzlichsten persönlichen Dank aussprechen. Ich blicke frohen Mutes ins neue Jahr. Und ich blicke auf ein Jahr zurück, das sich mir als Fan ins Herz eingebrannt hat. Es wird auf Lebenszeit eine positive Gänsehaut beim Gedanken daran hervorrufen. Danke Stefan & Milan!
Ja, und einen abschließenden Gegner haben wir in diesem Jahr auch noch. Und Berti hat es bereits angesprochen. Der Gegner ist DER Angstgegner. Der SC Freiburg. Aber Berti hat Recht. Müssen wir nach diesem Jahr noch vor einem Angstgegner Gänsehaut bekommen? Nein, müssen wir nicht. Der SC spielt eine tolle Hinrunde. Aber er ist nicht mehr dieser SC, vor dem sich nahezu jeder FCK-Fan im Vorhinein die Hose durchnässte. Die Zeit der Breisgau-Brasilianer und des gepflegten Kurzpassspiels ist vorbei. Die Finkes und die Villis gehören längst der Vergangenheit an. Robin Dutt hat die Freiburger in Liga zwei etabliert. Er hat sie zurückgeführt in die Erfolgsspur. Aber auch der SC ist keine Übermannschaft, sondern hatte gute wie schlechte Tage in dieser Hinrunde. Wie wir auch. Respekt vor diesen Freiburgern ist angebracht. Aber wir sind weit davon entfernt, dass wir uns bei dem Gedanken an den SC Freiburg in die Hose scheißen. Auch der SC ist schlagbar – auch von uns.
Im Auswärtsspiel in Duisburg hat man gesehen, dass der FCK die schwachen Spiele in den letzten Wochen zum Anlass genommen hat, eine seiner Stärken – die Defensive – wiederzubeleben. Diese Defensive ließ kaum eine MSV-Chance zu. Und dies sollte auch am Montag absolute Priorität genießen. Florian Dick kehrt nach Gelbsperre zurück, Aimen Demai muss sie leider oder ausgerechnet gegen Freiburg absitzen. Und dies ist auch einer der Knackpunkte, die es bei der Aufstellung zu lösen gilt. Aber fangen wir hinten an, wer wird im Tor stehen? Und bei dieser Frage geht das Bangen los. Louis Robles ist angeschlagen, sein Einsatz entscheidet sich erst am Montag. Für den Fall der Fällt steht natürlich Kevin Trapp bereit.
LOUIS ROBLES (KEVIN TRAPP)
Die Abwehr. In Duisburg auf dem Weg zurück zur alten Stärke. Sowohl Amedick und Ouattara innen sowie Bugera und vor allem Manuel Hornig außen ließen so gut wie nichts zu. Am Montag kehrt Florian Dick zurück in die Startelf. Und für Manuel Hornig habe ich eine andere (wichtige) Aufgabe.
FLORIAN DICK – MARTIN AMEDICK – MOUSSA OUATTARA – ALEXANDER BUGERA
Das Mittelfeld. Hier stehen bei mir ein Ausrufezeichen aber auch drei Fragezeichen. Anel Dzaka hat in Duisburg aufsteigende Form gezeigt und nur Pech und ein guter Tom Starke verhinderten einen Treffer von ihm. Er ist im zentralen offensiven Mittelfeld gesetzt. Das war das Ausrufezeichen, bleibt die Auflösung der drei Fragezeichen. Erstes und am schwierigsten zu lösendes Fragezeichen – das zentrale defensive Mittelfeld. Nach Aimen Demais Gelbsperre würde ich dort Allrounder Manuel Hornig aufstellen. Hornig ist fußballerisch stärker als Sascha Kotysch und kämpferisch hat er in Duisburg überzeugt. Zweites Fragezeichen: die rechte Außenbahn. Reghecampf noch keine Option, Reinert noch weit von einem Stammplatz entfernt, Hesse hat dort gezeigt, dass er ein passabler Stürmer ist, aber kein rechter Mittelfeldspieler. Ich vertraue hier einmal mehr Sidney Sam. In Heimspielen hat er ein paar gute Leistungen auf dieser Position gezeigt. Und er ist einer der wenigen, der auch mal eine Flanke auf die Stürmer schlagen kann. Dann hätten wir noch das große „linke“ Fragezeichen. Wird Axel Bellinghausen bis Montag fit. Wenn nicht, ist Josh Simpson wieder in der Lage, die linke Außenbahn zu beflügeln? Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung. Ich hoffe, dass der Kapitän fit wird und nach 60 Minuten von Josh Simpson abgelöst werden kann.
SIDNEY SAM – MANUEL HORNIG – ANEL DZAKA – AXEL BELLINGHAUSEN (JOSH SIMPSON)
Der Sturm. Eigentlich eine klare Sache. Wir haben in der Hinrunde auf dieser Position einige gute Spieler gesehen. Srdjan Lakic hat mit Effizienz und Spielkultur begeistert. An seiner Seite wirbelte dieser junge slowakische Shootingstar, dessen Namen mir (wie immer) entfallen ist. Da diskutieren wir auch dieses Mal gar nicht um den großen Brei herum. Erik die Gurk ist immer noch galaktisch weit von einer Einwechslung entfernt. Der schafft es nicht einmal ins Wasser zu spucken, wenn er mitten in einem Teich paddelt. Miro Klose wird erst zur Rückrunde zu einer festen Option. Dann haben Berti und Bahli endlich im Lotto gewonnen und leiten die Aktion „Holen wir den Miro zurück!“ ein. 20 Millionen werden sicherlich – auch nach dem Kauf des Stadionnamens – noch dafür übrig bleiben. Marcel Ziemer und Kai Hesse bleibt hingegen nur die Bank. Die Ersatzbank.
So Berti, der Boden ist (wieder einmal) bereitet. Ich hoffe, dass wir gegen den SC einen schönen Hinrundenabschluss erleben dürfen. Eine Trainerdiskussion wird es auch nach einer Niederlage sicherlich nicht ernsthaft geben. Aber die Weihnachtstage wären doch versüßt. Apropos Weihnachten. Ein paar Punkte haben auch auf meinem Wunschzettel Platz gefunden. Ich wünsche mir einen mit hundertprozentiger Fitness ausgestatteten Mathias Abel als tragende Säule der Innenverteidigung. Ich wünsche mir darüber hinaus einen an alte Glanztage anknüpfenden Laurentiu-Aurelian Reghecampf. Und ich wünsche mir die Rückkehr der fast schon ausgemusterten Sebastian Reinert, Fabian Schönheim und Christopher Lamprecht. Eine Rückkehr auf Basis einer tollen Vorbereitung in der Winterpause. Dann könnten viele Fragen samt Fragezeichen in die Altpapiertonne getreten werden. Dann können wir uns endlich wieder der rein sportlichen Diskussion rund um den FCK widmen.
Leute, ich wünsche euch an dieser Stelle schon einmal frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Aber am meisten wünsche ich uns ein erfolgreiches Jahr 2009. Dann hätten nämlich auch Berti und ich endlich unsere Ruhe und müssten den Erfolg nicht mit dieser ritualisierten Kolumne herbeischreiben. Wobei. Mittlerweile habe ich so großen Gefallen daran gefunden, dass ich mir vorstellen könnte, das zu einer dauerhaften Einrichtung werden zu lassen. Oder, Berti?
Cheers
Bahli
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Das muss die Hölle sein! – TEIL 2
Weihnachten naht, das neue Jahr steht vor der Tür – 2009 hält Einzug. 2009? Ups! Oben lese ich „Ausgabe 17“ von BERTIS & BAHLIS Kolumne. Ausgabe 17? Ups! Wo ist 2007 geblieben. Wo der Ärger über einen Brach liegenden FCK? Was ist mit dem ehemals moroden Altmeister aus der Pfalz passiert? Wir schreiben heute für Spieltag 17 der Saison 2008/2009. Aber wo ist der Ärger, wo der normale Frust nach Spielen des FCK geblieben? Viele Fragen – eine Antwort: Weg! Er ist fort! Er ist Vergangenheit! Endlich. Es macht wieder Spaß, den FCK spielen zu sehen. 2008 ist das Jahr nach dem Horror. Und dieser Horror währte gefühlt mehrere Jahre. Für manche gar eine ganze Dekade. Bis Mai 2008 mussten zwar alle Fans des FCK um ihren Verein zittern wie noch nie in seiner Geschichte. Aber ein großes Happyend und zwei Könner ihres Fachs brachten die große Wende.
Pure Emotion zum Einstieg dieses letzten Kolumnenbeitrags in diesem Jahr. Aber sie musste sein. Und sie muss weiterhin sein. Denn trotz der Auswärtspleiten war 2008 geprägt von unglaublichem Jubel um den FCK – meinem FCK. Rückblick – 18. Mai, Fritz-Walter-Stadion Betzenberg: 70. Minute des Spiels zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Köln. Josh Simpson trifft zum 1:0 und ein Stadion, eine Region – Millionen Fußballseelen explodieren. Danach folgt das, was eigentlich nur ein Fan dieses FCK durchleiden, durchleben muss bzw. darf. Der absolute Fußballwahnsinn schlägt zu: Es passiert etwas, was eigentlich – und objektiv gesehen – gar nicht mehr passieren darf. Der Verein aus der Pfalz schafft ein weiteres Fußballwunder. Jeder, der schon die den Pokalsieg 1990 und die Meisterschaften 1991 und 1998 miterlebt hat, weiß, was ich meine. Es gibt im Fußball Dinge, die im Grunde genommen gar nicht möglich sind. Aber gerade dies schafft der FCK.
Als sich Stefan Kuntz und Milan Sasic um 15:50 Uhr dieses 18. Mai um den Hals fielen und ihren Tränen freien Lauf ließen, wussten sie sicherlich noch nicht, dass sie diese Fußballwunder-Historie des FCK gerade wiederbelebt hatten. Doch heute – am 13. Dezember 2008 – wissen wir alle, dass mit diesen beiden der Erfolg und die Leidenschaft auf den Betzenberg zurückgekehrt ist. Noch vor dem letzten Spiel möchte ich Stefan Kuntz und Milan Sasic meinen herzlichsten persönlichen Dank aussprechen. Ich blicke frohen Mutes ins neue Jahr. Und ich blicke auf ein Jahr zurück, das sich mir als Fan ins Herz eingebrannt hat. Es wird auf Lebenszeit eine positive Gänsehaut beim Gedanken daran hervorrufen. Danke Stefan & Milan!
Ja, und einen abschließenden Gegner haben wir in diesem Jahr auch noch. Und Berti hat es bereits angesprochen. Der Gegner ist DER Angstgegner. Der SC Freiburg. Aber Berti hat Recht. Müssen wir nach diesem Jahr noch vor einem Angstgegner Gänsehaut bekommen? Nein, müssen wir nicht. Der SC spielt eine tolle Hinrunde. Aber er ist nicht mehr dieser SC, vor dem sich nahezu jeder FCK-Fan im Vorhinein die Hose durchnässte. Die Zeit der Breisgau-Brasilianer und des gepflegten Kurzpassspiels ist vorbei. Die Finkes und die Villis gehören längst der Vergangenheit an. Robin Dutt hat die Freiburger in Liga zwei etabliert. Er hat sie zurückgeführt in die Erfolgsspur. Aber auch der SC ist keine Übermannschaft, sondern hatte gute wie schlechte Tage in dieser Hinrunde. Wie wir auch. Respekt vor diesen Freiburgern ist angebracht. Aber wir sind weit davon entfernt, dass wir uns bei dem Gedanken an den SC Freiburg in die Hose scheißen. Auch der SC ist schlagbar – auch von uns.
Im Auswärtsspiel in Duisburg hat man gesehen, dass der FCK die schwachen Spiele in den letzten Wochen zum Anlass genommen hat, eine seiner Stärken – die Defensive – wiederzubeleben. Diese Defensive ließ kaum eine MSV-Chance zu. Und dies sollte auch am Montag absolute Priorität genießen. Florian Dick kehrt nach Gelbsperre zurück, Aimen Demai muss sie leider oder ausgerechnet gegen Freiburg absitzen. Und dies ist auch einer der Knackpunkte, die es bei der Aufstellung zu lösen gilt. Aber fangen wir hinten an, wer wird im Tor stehen? Und bei dieser Frage geht das Bangen los. Louis Robles ist angeschlagen, sein Einsatz entscheidet sich erst am Montag. Für den Fall der Fällt steht natürlich Kevin Trapp bereit.
LOUIS ROBLES (KEVIN TRAPP)
Die Abwehr. In Duisburg auf dem Weg zurück zur alten Stärke. Sowohl Amedick und Ouattara innen sowie Bugera und vor allem Manuel Hornig außen ließen so gut wie nichts zu. Am Montag kehrt Florian Dick zurück in die Startelf. Und für Manuel Hornig habe ich eine andere (wichtige) Aufgabe.
FLORIAN DICK – MARTIN AMEDICK – MOUSSA OUATTARA – ALEXANDER BUGERA
Das Mittelfeld. Hier stehen bei mir ein Ausrufezeichen aber auch drei Fragezeichen. Anel Dzaka hat in Duisburg aufsteigende Form gezeigt und nur Pech und ein guter Tom Starke verhinderten einen Treffer von ihm. Er ist im zentralen offensiven Mittelfeld gesetzt. Das war das Ausrufezeichen, bleibt die Auflösung der drei Fragezeichen. Erstes und am schwierigsten zu lösendes Fragezeichen – das zentrale defensive Mittelfeld. Nach Aimen Demais Gelbsperre würde ich dort Allrounder Manuel Hornig aufstellen. Hornig ist fußballerisch stärker als Sascha Kotysch und kämpferisch hat er in Duisburg überzeugt. Zweites Fragezeichen: die rechte Außenbahn. Reghecampf noch keine Option, Reinert noch weit von einem Stammplatz entfernt, Hesse hat dort gezeigt, dass er ein passabler Stürmer ist, aber kein rechter Mittelfeldspieler. Ich vertraue hier einmal mehr Sidney Sam. In Heimspielen hat er ein paar gute Leistungen auf dieser Position gezeigt. Und er ist einer der wenigen, der auch mal eine Flanke auf die Stürmer schlagen kann. Dann hätten wir noch das große „linke“ Fragezeichen. Wird Axel Bellinghausen bis Montag fit. Wenn nicht, ist Josh Simpson wieder in der Lage, die linke Außenbahn zu beflügeln? Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung. Ich hoffe, dass der Kapitän fit wird und nach 60 Minuten von Josh Simpson abgelöst werden kann.
SIDNEY SAM – MANUEL HORNIG – ANEL DZAKA – AXEL BELLINGHAUSEN (JOSH SIMPSON)
Der Sturm. Eigentlich eine klare Sache. Wir haben in der Hinrunde auf dieser Position einige gute Spieler gesehen. Srdjan Lakic hat mit Effizienz und Spielkultur begeistert. An seiner Seite wirbelte dieser junge slowakische Shootingstar, dessen Namen mir (wie immer) entfallen ist. Da diskutieren wir auch dieses Mal gar nicht um den großen Brei herum. Erik die Gurk ist immer noch galaktisch weit von einer Einwechslung entfernt. Der schafft es nicht einmal ins Wasser zu spucken, wenn er mitten in einem Teich paddelt. Miro Klose wird erst zur Rückrunde zu einer festen Option. Dann haben Berti und Bahli endlich im Lotto gewonnen und leiten die Aktion „Holen wir den Miro zurück!“ ein. 20 Millionen werden sicherlich – auch nach dem Kauf des Stadionnamens – noch dafür übrig bleiben. Marcel Ziemer und Kai Hesse bleibt hingegen nur die Bank. Die Ersatzbank.
So Berti, der Boden ist (wieder einmal) bereitet. Ich hoffe, dass wir gegen den SC einen schönen Hinrundenabschluss erleben dürfen. Eine Trainerdiskussion wird es auch nach einer Niederlage sicherlich nicht ernsthaft geben. Aber die Weihnachtstage wären doch versüßt. Apropos Weihnachten. Ein paar Punkte haben auch auf meinem Wunschzettel Platz gefunden. Ich wünsche mir einen mit hundertprozentiger Fitness ausgestatteten Mathias Abel als tragende Säule der Innenverteidigung. Ich wünsche mir darüber hinaus einen an alte Glanztage anknüpfenden Laurentiu-Aurelian Reghecampf. Und ich wünsche mir die Rückkehr der fast schon ausgemusterten Sebastian Reinert, Fabian Schönheim und Christopher Lamprecht. Eine Rückkehr auf Basis einer tollen Vorbereitung in der Winterpause. Dann könnten viele Fragen samt Fragezeichen in die Altpapiertonne getreten werden. Dann können wir uns endlich wieder der rein sportlichen Diskussion rund um den FCK widmen.
Leute, ich wünsche euch an dieser Stelle schon einmal frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Aber am meisten wünsche ich uns ein erfolgreiches Jahr 2009. Dann hätten nämlich auch Berti und ich endlich unsere Ruhe und müssten den Erfolg nicht mit dieser ritualisierten Kolumne herbeischreiben. Wobei. Mittlerweile habe ich so großen Gefallen daran gefunden, dass ich mir vorstellen könnte, das zu einer dauerhaften Einrichtung werden zu lassen. Oder, Berti?
Cheers
Bahli
16.12.2008 - 10:12 Uhr
Wormel! Wormel!
ach ja, und natürlich
Wormeline!
ach ja, und natürlich
Wormeline!
16.12.2008 - 16:42 Uhr
LICHT aus - SPOT an ... heute im Fokus: Jahresrückblick 2008!
Am Anfang des Jahres war Rekdal immer noch da und auf einmal auch ein Herr Fuchs der, wie sich im Nachhinein herausstellte, den Sportinvaliden Iacob verpflichtete. Aber hatte auch eine gute Tat und zwar Lamprecht, der maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt war.
Die Rückrunde 2007/08:
Der 18. Spieltag – Mit aller Macht 2008?
Borussia Mönchengladbach – 1. FC Kaiserslautern 1:1 (1:0)
Das erste Spiel direkt gegen den Tabellenführer Gladbach. Dort kassierten wir nach nicht einmal 1 Minute das Gegentor. Fing also schon mal wieder super an. Eine gewisse Sandra Runström rettete uns dann in der allerletzten Minute nochmal den ***** .
Der 19. Spieltag – Wer Fohlen ärgert, schlachtet Miezen, oder?
1. FC Kaiserslautern – 1860 München 1:2 (1:0)
Es lief ganz gut. Nach 11 Minuten verwandelte unser Schönheim einen Foulelfmeter.
Das Spiel war anständig, viele im Forum dachten, dass es wieder bergauf geht und unser Team das zeigt was es kann. Doch nach dem Tor der Löwen brachen wir, wie gewohnt, wieder total auseinander. Kucukovic mit einem genialen 40-Meter-Tor, was sich Sippel zuschreiben musste.
Kurz vor Schluss gab es wieder einen Elfmeter, wieder tritt Schöni an, doch dieses mal versemmelt er. MIST!
Und als ob das nicht alles genug gewesen wäre trifft Holebas in der Nachspielzeit zum 1:2 für die Löwen. Nach dem Spiel die Entscheidung: Rekdal raus! Sasic übernimmt.
Der 20. Spieltag – Sasic? Na da bin ich mal gespannt.
SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Kaiserslautern 0:1 (0:0)
Ein insgesamt schwaches Spiel mit dem glücklicheren Ende für uns. Bellinghausen mit einem Tor nach einer Ecke zum 0:1. Gewonnen! Ach so fühlt sich das an... Wir stehen über'm Strich!
Der 21. Spieltag – Mit gestärktem Rücken zu Sasic's Exklub
1. FC Kaiserslautern – TuS Koblenz 2:3 (1:2)
Das erste Heimspiel für unseren neuen Trainer Milan Sasic.
Reinert traf in der 17. Minute mit einem Gewaltschuss zur Führung für unsere Teufel, doch die Freude hielt nicht lange, denn schon vor der Pause drehten die Koblenzer das Spiel. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhten sie auch noch auf 1:3! Für einige brach die Welt zusammen. Eine viertel Stunde vor Schluss traf Marcelinho Ziemer noch zum Anschlusstreffer, doch dann passierte nichts wirklich spannendes mehr. Verloren, mal wieder.
Der 22. Spieltag – Wenn nicht gegen Paderborn, gegen wen denn dann?
SC Paderborn – 1. FC Kaiserslautern 0:0 (0:0)
Denkste! Das, bis zu diesem Zeitpunkt, langweiligste Spiel was ich je gesehen habe. Keine Torchancen, kein Biss, kein Wille, kein nichts. Glück, dass die anderen Teams ebenfalls haben federn lassen. Trotzdem ist der Abstand gewachsen, da die Koblenzer 3 Punkte aus Jena entführen konnten.
Der 23. Spieltag – Langsam muss was kommen!
1. FC Kaiserslautern – SC Freiburg 0:0 (0:0)
Ein angenehmes Wochenende war es. Die anderen Teams patzen (mal wieder) und wir konnten einen Punkt gegen recht schwache Freiburger ergattern. Hätte Reinert diesen Hammerschuss aus 30 Meter nur nicht an die Latte gesetzt, dann wären sogar 3 Punkte drin gewesen.
Alles egal! Hauptsache 1 Punkt auf Koblenz gut gemacht. Weiter geht's!
Der 24. Spieltag – Es herrschte Aufbruchstimmung. Zurecht?
SV Wehen-Wiesbaden – 1. FC Kaiserslautern 0:2 (0:2)
Ja! Mit dem besten Spiel seit lang, langer Zeit setzte sich der 1. FC Kaiserslautern mit einem überzeugendem 0:2 gegen Wehen-Wiesbaden durch. Erst traf der Ex-Lautrer Ronny König mit einem Eigentor zum 0:1 für den FCK. Eine viertel Stunde später erhöhte Marcelinho Ziemer, der von Rekdal nicht einmal berücksichtigt wurde, nach einem Zuckerpass von Axel -Pferdelunge- Bellinghausen zum 0:2. In Halbzeit 2 geschah nicht mehr allzu viel, Gott sei Dank! Da das Spiel freitags war konnte man der Konkurrenz lässig zuschauen wie sie größtenteils Punkte liegen gelassen haben.
Der 25. Spieltag – 6 Punktespiel gegen Offenbach
1. FC Kaiserslautern – Kickers Offenbach 1:1 (0:1)
Schwaches Spiel unserer Teufel. Nach einer viertel Stunde köpfte Moses Sichone zur 0:1 Führung für die Kickers aus Offenbach. Die Kickers, die neuerdings von Björn -Ich hab die Haare schön- Andersen geführt werden, hätten zur Pause eigentlich 0:2 führen müssen. Gegen Ende der Partie wurde Sandra Runström im Strafraum gelegt und Aimen Demäh verwandelte den Foulelfmeter mehr oder weniger souverän zum 1:1 Endstand.
Der 26. Spieltag – Wieder ein 6 Punktespiel gegen HB Männchen Wollitz
VfL Osnabrück – 1. FC Kaiserslautern 2:0 (0:0)
Da war es, das schwächste Spiel was ich jemals gesehen habe. Die FCK Spieler wollten einfach nicht gewinnen, es sah so aus als ob es ihnen scheißegal wäre wie das Spiel ausgeht. Darunter durfte mein Schreibtisch leiden, der seitdem einen Riss in der linken Ablagefläche hat. Die Osnabrücker, genauer gesagt, Frommer und de Wit haben ohne Mühe die 2 Siegtreffer erzielt und haben sich einen Ast gefreut, dass das noch einfacher ging als im Training. Das war der Zeitpunkt an dem ich zum ersten mal gedacht habe, dass es vielleicht nicht reichen könnte und da war ich nicht alleine. Danowar hats ja schon immer gewusst (Grüße... ;)) 5 Punkte Rückstand... Das wird eng!
Der 27. Spieltag – Der Traditionsverein empfängt das Projekt 18,99€ Hoffenheim
1. FC Kaiserslautern – TSG Hoffenheim 0:2 (0:0)
Ein halbes Jahr ist es her, dass sich Flo bei einer Rettungsaktion das Bein zertrümmert hat. Sippel füllte die Position aber 1:1 aus. Klasse Kerl, wir lieben dich!
Nach einer schwachen ersten Halbzeit hatten viele schon die Hoffnung, dass man 1 oder gar 3 Punkte ergattern könnte. Denkste! Obasi und Carlos Eduardo, ihr wisst schon, diese Schnäppchen machten innerhalb von 5 Minuten den FCK platt. Und dann geschah das was wohl jedem FCK-Fan für immer in Erinnerung bleiben wird. Dazu möchte ich euch diese Szene auch nochmal zeigen. Gänsehaut, Verzweiflung und ein Hauch von Resignation, was anderes fällt mir nicht ein.
http://de.youtube.com/watch?v=SippE9hMIt0
6 Punkte, ist das noch zu schaffen? Daran glauben nurnoch die größten Optimisten.
Tragischer Zusatz: Nach dem Spiel verünglückte ein FCK Fan und starb, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. An einem späteren Spieltag gab es dazu ein Plakat, vielleicht kann sich einer erinnern.
3 Tage später schlug die Schlagzeile ein wie ein Blitz
Kuntz zurück zum 1. FC Kaiserslautern!
Zitat von Transfermarkt.de:
Jetzt ist es offiziell: Stefan Kuntz, Ex-Stürmer des krisengeschüttelten Fußball-Zweitbundesligisten 1. FC Kaiserslautern, kehrt auf den Betzenberg zurück. Das gab der Verein am Montag bekannt. Kuntz löst E. Göbel als Vorstandsvorsitzender ab.Kann Kuntz uns noch retten?
Der 28. Spieltag – Mit Aue im Gleichschritt in Liga 3?
Erzgebirge Aue – 1. FC Kaiserslautern 0:0 (0:0)
So sah es nach dem Spiel aus. Ein mageres 0:0 kam dabei raus. Es war im Großen und Ganzen ein spannendes, aber auf keinen Fall gutes Spiel. Aue hätte nach 15 Minuten schon 2:0 führen müssen, doch Gott sei es gedankt, dass wir einen Sippel im Tor haben.
Lange passierte nichts mehr, bis zum Platzverweis für Mandjeck. Aue konnte nach dem Platzverweis allerdings nicht mehr viel machen. Kurz vor Schluss hätten wir den Sieg klar machen können, aber ihr wisst ja...
Haste Scheiße am Schuh, haste Scheiße am Schuh.
14. | OFC Kickers 1901 |33:45| 34 Punkte
15. | 1. FC Kaiserslautern |25:32| 26 Punkte
Jetzt ist man in folgender Situation: Man hat 8 (!!!) Punkte Rückstand auf Offenbach. Eigentlich nur
6 auf Koblenz, da die ja später Punkte abgezogen bekommen haben. Müsste am 28. Spieltag gewesen sein, bin mir garnicht mehr richtig sicher.
8 Punkte Rückstand. Das hat noch eine Mannschaft aufgeholt. Die FCK Fans am Boden. Fragen wie „Wie geht es weiter?“, „Wie konnte es so weiter kommen?“ und verzweifelte „Wieso wir?“ kommen auf.
Der 29. Spieltag – Abgestiegen sind wir ja schon, dann können wir ja wenigstens noch ein bisschen den, bald toten, FCK bewundern
1. FC Kaiserslautern – FC Augsburg 2:0 (2:0)
Ja, eine anständige Partie wurde abgeliefert. Der Druck war anscheinend von den Schultern der Spieler genommen weil, wie Sasic nachher zugab, auch er keine Hoffnung mehr hatte. Das Spiel wurde durch eine anständige Leistung 2:0 gewonnen. Die Tore erzielten Bohl und unser kanadischer Wunderknabe Simpson in der 17. bzw. 39. Spielminute. Hoffnung kam nur bei wenigen auf, denn viele waren einfach verzweifelt.
14. | OFC Kickers 1901 |34:47| 34 Punkte
15. | 1. FC Kaiserslautern |27:32| 29 Punkte
Der 30. Spieltag – Sind 5 Punkte aufholbar?
1. FC Kaiserslautern – Alemania Aachen 2:1 (1:1)
Irre, unglaublich, Kaiserlautern!
Nach 3 Minuten sah es so aus als ob es das war. 0:1 Führung für die Aachener durch Nemeth.
Kurz vor der Pause passierte es. Bellinghausens unglaublicher Schuss ging rein.
Sein Schuss knallte erst auf die Latte (von oben) und viel ihm dann selbst nochmal vor die Füße und er verwandelte. Unglaublich!
In der 62. Minute schoss unser Goldjunge Marcelinho Ziemer unseren FCK in Führung und damit zum Endstand von 2:1!
Wir sind zurück! Nurnoch 2 Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz. Wenn nicht jetzt, wann dann?
14. | OFC Kickers 1901 |35:49| 34 Punkte
15. | 1. FC Kaiserslautern |29:33| 32 Punkte
Der 31. Spieltag – Durch einen Sieg gegen den Karnevalsverein runter vom Abstiegsplatz?
1. FSV Mainz 05 – 1. FC Kaiserslautern 2:1 (1:1)
Der 1. FC Kaiserslautern kam nur schwer ins Spiel. Die Mainzer waren gut gestaffelt und blitzschnell vor Tobias Sippel und dem Tor des FCK. In der 9. Minute traf Karhan noch den Pfosten, doch in der 22. Minute verwandelte Borja, der ecuadorianische Nationalspieler eine Vorlage von Demirtas zum 1:0 am Bruchweg. Mit viel Kampf erzielten die Lautrer den Ausgleich durch Reinert nach einem Freistoß von Müller. 1:1 zur Pause. Zu diesem Zeitpunkt stand es 0:1 in Offenbach die gegen die sogut wie aufgestiegenen Gladbacher ran mussten.
Bis zur Schlussphase war es ein heißumkämpftes Spiel das keinen Sieger verdiente, doch dann kam die 90. Minute und ein Freistoß bei dem, wenn ich ehrlich bin, ich sofort geahnt habe, dass der rein geht. Als es dann passierte bin ich fassungslos in meinem Sessel zusammengesackt und habe die Welt nicht mehr verstanden. Wieso wir? Zu diesem Zeitpunkt wurde das Spiel in Offenbach abgepfiffen – 1:7! Mit einem Punkt oder gar einem 3er hätten wir uns an die Offenbacher ranschleichen oder sogar vorbeiziehen können. Kopf hoch! Das Spiel macht Mut für mehr.
14. | OFC Kickers 1901 |36:56| 34 Punkte
15. | 1. FC Kaiserslautern |30:35| 32 Punkte
Der 32. Spieltag – Kopf hoch, jammern bringt nichts!
1. FC Kaiserslautern – St. Pauli 2:0 (1:0)
2:0 gegen St. Pauli und damit den 3. Heimsieg in Folge, was zur Folge hatte, dass man zumindest kurzzeitig die Abstiegsränge verlassen hat. Allerdings punkteten die Kickers sonntags und alles war futsch.
Herzblut, das ist das Stichwort. Unsere Teufel erkämpften sich ein 2:0 gegen Paulianer für die die Saison schon gelaufen war. Mit Platz 8 in der Tabelle und 42 Punkten konnte man sich zurücklehnen und schauen was die Anderen machen.
Müller erst mit dem 1:0 nach Vorlage von Ziemer in der 20. Minute und kurz nach der Halbzeit erhöhte Steffen Bohl zum 2:0 Endstand nach einer Flanke von Lexa, der wie Ziemer, von Rekdal nicht einmal berücksichtigt wurde.
Sollten das unsere Retter werden?
13. | OFC Kickers 1901 |37:56| 37 Punkte
14. | VfL Osnabrück |39:53| 36 Punkte
15. | 1. FC Kaiserslautern |32:35| 35 Punkte
Der 33. Spieltag – Abgestiegene Jenaer schenken uns doch bestimmt Punkte, oder?
Carl Zeiss Jena – 1. FC Kaiserslautern 2:2 (1:0)
Leider nicht. Nach einem spannenden Spiel kam der FCK nicht über ein 2:2 hinaus.
Torghelle schon nach 5 Minuten mit 1:0 für CZ Jena. Runström glich, nachdem er endlich sein Trikot gefunden hat :rolleyes, mit einem Schuss in die untere linke Ecke (?) aus. Doch die Freude hielt nicht lange, da Günther einen Elfmeter verwandelte. Josh Simpson rettete uns mit seinem Ausgleichstreffer kurz vor Schluss den ***** . Denn ohne diesen wichtigen Ausgleich wäre man wohl abgestiegen. Aber diesen Satz kann man auf gefühlte 10 spielentscheidente Szenen in dieser Saison anwenden.
Doch so haben wir im letzten Spiel gegen schon aufgestiegene Kölner die Chance den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern, denn im letzten Spiel treten Offenbach und Osnabrück gegeneinander an und nehmen sich somit gegenseitig die Punkte.
12. | OFC Kickers 1901 |38:57| 38 Punkte
13. | FC Augsburg 1907 |38:50| 37 Punkte
14. | VfL Osnabrück |40:54| 37 Punkte
15. | 1. FC Kaiserslautern |34:37| 36 Punkte
Der. 34. Spieltag – Sekt oder Selters; Schwarz oder weiß; Freudentränen oder Herzschmerz?
1. FC Kaiserslautern – 1. FC Köln 3:0 (0:0)
Da war es also. Das wichtigste Spiel in der Geschichte des 1. FC Kaiserslautern.
Zu diesem Spiel möchte ich garnicht viel sagen. Meine Schwester hat bei RPR1 zwei Tage vor dem Spiel 2 Tickets für Block D gewonnen und hat mich mitgenommen. Ich war überglücklich dabei gewesen zu sein. Schaut euch das Video an und fangt an zu weinen, jubeln oder was auch immer euch passt.
http://de.youtube.com/watch?v=LUotdiZMmU4
Es war geschafft. Mit einem 3:0 schaffte man aus eigener Kraft den Klassenerhalt in Liga 2 und damit das Überleben des Vereins.
01. | Borussia Mönchengladbach |71:38| 66 Punkte
02. | 1899 Hoffenheim |60:40| 60 Punkte
03. | 1. FC Köln |62:44| 60 Punkte
04. | 1. FSV Mainz 05 |62:36| 58 Punkte
05. | Sport-Club Freiburg |49:44| 55 Punkte
06. | SpVgg Greuther Fürth |53:47| 52 Punkte
07. | Alemannia Aachen |49:44| 51 Punkte
08. | SV Wehen Wiesbaden |47:53| 44 Punkte
09. | FC St. Pauli |47:53| 42 Punkte
10. | TuS Koblenz |46:47| 41 Punkte
11. | TSV 1860 München |42:45| 41 Punkte
12. | VfL Osnabrück |43:54| 40 Punkte
13. | 1. FC Kaiserslautern |37:37| 39 Punkte
14. | FC Augsburg 1907 |39:51| 38 Punkte
15. | OFC Kickers 1901 |38:60| 38 Punkte
16. | FC Erzgebirge Aue |49:57| 32 Punkte
17. | SC Paderborn 07 |33:54| 31 Punkte
18. | FC Carl Zeiss Jena |45:68| 29 Punkte
Und mit diesem (sehr gelungenen) Video möchte ich diesen Abschnitt beenden.
http://de.youtube.com/watch?v=VxXR4LBFOzs
Auf in die neue Ära?
Die Sommerpause:
02.06.2008
Erstaunlich früh präsentierten Stefan Kuntz, Axel Bellinghausen und Tobias Sippel die Trikots für die kommende Spielzeit 2008/09. Schon am 02.06.2008 präsentierten die Herren die neuen Trikots in der Innenstadt von Kaiserslautern. Axel Bellinghausen auf die Frage was er von den Trikots hält: „Tolles Trikot. Es ist ja unsere Arbeitskleidung und man muss sich darin ja wohlfühlen und den FCK gut präsentieren. Es gefällt mir sehr gut“.
Tobias Sippel scherzhaft auf die Frage nach der Meinung zu den neuen Trikots: „[...]Und die langen Ärmel kommen noch ab, damit ich ein wenig braun werde[...]“
Hier ein Foto der Trikotpräsentation.
http://www.der-betze-brennt.de/images/aktuell/fotos/trikots_20082009_/trikots_20082009_1.jpg
[Heimtrikot – Torwarttrikot – Auswärtstrikot 1 – Auswärtstrikot 2]
03.06.2008
Schon 24 Stunden später die nächste erfreuliche Meldung.
Erster Neuzugang: Reghecampf-Transfer offiziell bestätigt
Zitat von www.FCK.de:
Der erste Transfer für die neue Saison ist fix. Am Dienstag machte der 1. FC Kaiserslautern die Verpflichtung von Laurentiu-Aurelian Reghecampf für die Saison 2008/09 perfekt.http://www.fck.de/content/aktuell/news/14377_scrolltext.html
09.06.2008
Zitat von www.FCK.de:
Dick auf den Betzenberg
Dass der Kader der Pfälzer für die kommende Saison neu gestaltet werden soll, ist kein Geheimnis. Angesichts des schwachen Sturms durfte man erwarten, dass neue Angreifer beschäftigt werden. Doch jetzt wird erstmal die Abwehr mit Florian Dick vom Karlsruher SC verstärkt. Nach Laurentiu Reghecampf der zweite Neuzugang binnen weniger Tage für die Sasic-Elf.http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/artikel/379536/
Nach und nach wird das Konzept von Kuntz und Sasic klar. Man setzt auf erfahrene und junge Spieler die deutsch können.
Ziemer verlängert, Opara, Bernier, Runström, Weigelt, Béda und Lexa dürfen sich einen neuen Verein suchen. Mandjeck muss man leider wieder an den VfB Stuttgart abgeben und Fromlowitz hat ja im Winter schon einen Vertrag mit H96 abgeschlossen. Iacob kriegt sogar eine fristlose Kündigung.
Weitere Neuzugänge kommen: Dzaka (Koblenz), Amedick (Dortmund), Paljic und Hesse (beide Hoffenheim), Lakic (Berlin), Sam (Hamburg), Hornig (Offenbach) und Abel (Schalke) kommen zum 1. FC Kaiserslautern.
Die Hinrunde 2008/09:
Der 1. Spieltag – (K)ein Derby zum Auftakt
1. FSV Mainz 05 – 1. FC Kaiserslautern 3:3 (3:0)
Am ersten Spieltag treffen Mainz und Kaiserslautern aufeinander, doch ein Derby ist es nicht. Ein Derby hat nicht nur was mit regionaler Nähe, sondern auch mit jahrelanger Rivalität und Zankereien zu tun, wie es beim Waldhof und der SGE der Fall ist. Trotzdem schön, dass die Hütte in Mainz voll war und noch schöner, dass der heilige Berg am 02.02.2009 wohl ebenfalls ausverkauft sein wird.
Da waren sie, die Mainzer. Mit den Hosen voll, wegen der Angst der Nichtexistenz ohne Jürgen Klopp, der im Sommer zu Borussia Dortmund wechselte.
Von Anfang an war es ein bissiges und aggressives Spiel. Die Roten Teufel waren in den ersten 15-20 Minuten das bessere Team, doch dann schalteten die Lautrer einen Gang zurück. Und dann musste man fast tatenlos zuschauen wie die Mainzer innerhalb von 15 Minuten 3 Tore schießen. Ein großes Lob auch nochmal an die Mainzer Spieler dafür, dass sie erst Ouattara umschießen und den Ball nicht ins Aus spielen. Er lag ja nur regungslos auf'm Boden. :rolleyes Szenen von Marc-Vivien Foé zum Gruße. Das hätte ganz böse ausgehen können, wenn Ouattara sich die Zunge o.ä. Verschluckt hätte. Aber naja, für das Fairplay ist ja Amri zuständig. Zur Halbzeit hat Sasic dann wohl mal den brüllenden Kroaten raushängen lassen. Reinert und Lakic müssen raus, für sie kommen Erik -The Gurk- Jendrisek und Marcelinho Ziemer.
In der 46. Minute läuft Ziemer auf den Strafraum zu und wird knapp vor der Grenze gelegt, doch der Schiri entscheidet auf Elfmeter. Klasse! Reghecampf dödelt ihn rein, noch viel besser!
Der FCK in Halbzeit 2 jetzt ganz klar tonangebend, die Teufel haben das Heft in der Hand. Wir schreiben die 70. Minute. Erik the Gurk schlägt zu. Und zwar im Doppelpack! Erst ein Abstauber nach Ziemers Angriff und kurz darauf ein wunderschönes Kopfballtor nach Flanke von Axel Bellinghausen und schon war's vorbei mit „Humba Tätärä“ und „Helau“. Komisch, dass die Lautrer Anhänger das ganze Spiel über lauter waren...
Der 2. Spieltag – Wie hoch werden wir gegen den Klassenprimus verlieren?
1. FC Kaiserslautern – 1 FC Nürnberg 2:1 (2:0)
So lautete die Frage zu diesem Zeitpunkt. Die Nürnberger haben den höchsten Etat der Liga und Spieler im Kader die im Idealfall um Platz 6 – 10 in Liga 1 spielen können.
In Halbzeit 1 brannte der FCK ein Feuerwerk ab, wie man es schon lange nicht mehr von den Roten Teufeln gesehen hat. Die erste Torchance hatte Anel Dzaka. Der neu vom TuS Koblenz gekommene Kapitän setzte seinen Distanzschuss leider noch zu unplatziert auf das Tor. Doch schon in der 22. Minute konnte man das Powerplay in Tore ummünzen. Dick mit einem Nachschuss zum 1:0. Nach einem Freistoß von Dzaka prallte der Ball an Pinola ab und fiel unserem Neuzugang aus Karlsruhe vor die Füße.
Kurz darauf miemten Hans Peter Ouattara und Martin Amedick die Stürmer. Nach einem hohen Ball setzte Amedick den Ball an die Latte und dann versuchen beide den Ball reinzustocher. Vergebens...
Und weiter Powerplay! Jendrisek läuft auf Schäfer zu, hebt den Ball über ihn – 2:0. Wahnsinn! Was ist denn hier los? Der fast Absteiger aus Kaiserslautern führt überzeugend 2:0 gegen den Favoriten der Liga. Erstmal Halbzeit, durchschnaufen. Kurz nach Wiederanpfiff tunnelte Boakye den ansonst souveränen Tobias Sippel. Nurnoch 2:1... Werden wir das durchbringen? Kurz darauf wieder das gewohnte Bild. Kaiserslautern spielt Powerplay nach vorne. Kurz vor Schluss hat das Phantom Mintal noch eine Chance, setzt den Ball aber an den linken Außenpfosten. Glück gehabt! Sieg! 4 Punkte gegen 2 Starke Teams. Wahnsinn!
Der 3. Spieltag – Wiedersehen mit Vratislav Lokvenc
FC Ingolstadt – 1. FC Kaiserslautern 1:3 (1:0)
Zu Beginn waren die Roten Teufel das tonangebende Team. Marcel Ziemer, heute von Anfang an dabei, konnte einen Querschläger von Amedick aus 4 Meter Torentfernung nicht verwandeln.
Kurz vor der Pause der erste gescheite Angriff von Ingolstadt durch Lokvenc – vorbei!
Die letzte Szene vor dem Abpfiff. Der Ball wird von links reingeflankt und Tobias Sippel miemt den Rensing. Der Ball gleitet ihm aus den Händen vor die Füße von Demir. Führung für FC Ingolstadt.
Nach der Halbzeitpause drehte der FCK, heute in schwarz spielend, nochmal auf.
Ecke Bellinghausen. Der Ball kommt auf Martin Amedick, den Riesen aus der Abwehr. Tor! Amedick kommt frei zum Kopfball und schiebt die Pille rein.
Schon kurze Zeit später der nächste Angriff. Dick zieht in die Mitte und schießt ein wunderschönes Tor zur 1:2 Führung.
Man hatte niemals das Gefühl, dass das noch schief gehen könnte. Hesse mit einem 40 Meter Pass auf Paljic, der spielt quer auf Lakic. Lolli gelutscht, 3:1 gewonnen.
Kleiner Nachtrag: SlimErazor und laudere mit einem sauberen Interview im SWR!
Der 4. Spieltag – Rote Teufel in Ballerlaune
1. FC Kaiserslautern – FC St. Pauli
Der 1. FC Kaiserslautern läuft heute nicht mit dem gewöhnlichen DVAG Aufdruck auf, sondern mit dem Logo von „Ein Herz für Kinder“
Mit viel Glück überstand man die Anfangsphase. Die Paulianer hatten mehrere Chancen in Führung zu gehen. Unter anderem Gouiffe a Goufan in der 2. Minute.
Nach einer viertel Stunde wuselte Hesse, der Neuzugang aus Hoffenheim, sich durch, umtänzelte 3 und setzte den Ball (noch) vorbei.Nach 20 Minuten hatte man das Spiel fest in der Hand. Dick erobert den Ball, passt auf Sam und der mit einer Traumflanke auf Erik -The Gurk- Jendrisek – 1:0 Führung!
Direkt nach Wiederanpfiff versenkte Dzaka einen Kopfball aus 5 Meter Entfernung nicht. Das sollte sich rächen. Kurz darauf kriegt die Abwehrreihe den Ball nicht aus dem Strafraum geklärt und Hoilett verwandelt zum Ausgleich. Aber Kaiserslautern zeigte sich nicht geschockt. Dzaka stochert den Ball im Fallen ins untere linke Eck. Dzaka zieht das Trikot über den Kopf, Gelb-Rot!
Jetzt bloß das Ergebnis halten mit einem Mann weniger! Denkste... Hesse kurze Zeit darauf mit dem 3:1. Dann flog auch noch Gouiffe a Goufan nach einem fießen Foulspiel an Tobias Sippel. Schon sein 2. Platzverweis in dieser Saison. Axel Bellinghausen eine viertel Stunde vor Schluss mit einem Volleytor zum 4:1 Endstand. Tabellenführer!
Der 5. Spieltag – Wo alles begann...
SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Kaiserslautern
Im Februar übernahm Milan Sasic den Trainerposten in Kaiserslautern, damals siegte man mit 0:1. Wie wird es heute ausgehen?
In den ersten 45 Minuten ging es hin und her, Torchancen auf beiden Seiten. Die Roten Teufel standen defensiv anständig und liesen die Fürther spielen.
Kai Hesse setzt den Ball nach 55 Minuten noch daneben. Es folgt die 62. Minute. Bellinghausen tritt die Ecke und Amedick verwandelt, wie in Ingolstadt. Eine viertel Stunde vor Schluss hatte Jendrisek, der schon 4 mal getroffen hat, die Chance den ack zuzumachen. In der Schlussphase drehten die Fürther nochmal mächtig auf und Nehrig setzt den Ball an die Latte. Schon wieder gewonnen. Wie irre ist das denn?
Der 6. Spieltag – Gegen den Aufsteiger den Tabellenplatz an der Sonne sichern?
1. FC Kaiserslautern – FSV Frankfurt 2:1 (0:0)
Der 1. FCK war klar tonangebend und das Tor war nur eine Frage der Zeit. Nach 18 Minuten setzt Dzaka den Ball, nach Flanke von Jendrisek, noch an den Pfosten. Die Frankfurter hatten 2 dicke Chancen, doch Sippel hält souverän. Kurz vor der Pause hatte Amedick die Chance auf die Führung, doch Klandt war auf der Linie. Kai Hesse zieht in die Mitte und versenkt den Ball unhaltbar zum 1:0 für die Roten Teufel. In der 71. gleichten die Frankfurter aus. Barletta stand ganz alleine nach einem Freistoß und versenkte den Kopfball. Doch schon direkt nach Anpfiff stellte Jendrisek die alte Führung wieder her. In der Folge traf Sam und Hesse noch zweimal Aluminium, doch das Spiel wurde auch so gewonnen. Tabellenführer!
Der 7. Spieltag – Sasic und Kuntz zu Gast an alter Wirkungsstätte
TuS Koblenz – 1. FC Kaisreslautern 5:0 (2:0)
Es war ein Fußballwochenende zum Vergessen. Lamprecht patzt 2 mal und es steht 2:0 für Koblenz durch Taylor. Und zu allem Überfluss kassierte der übermotivierte Dzaka auch noch die Gelb-Rote Karte nach einer halben Stunde.
Endlich Pause. Jetzt muss was passieren
Der 1. FCK versuchte jetzt mehr, nur ein Tor fehlt. Erst hast du kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Sippel rennt Taylor um und Mavric verwandelt den Elfmeter, den man nicht unbedingt hätte geben müssen. Lakic in der Folge eine rießen Chance zum Anschlusstreffer, doch Yeldell hält. Beim Gegenangriff trifft Krontiris zum 4:0. Was eine Katastrophe...
Kurz vor Schluss eine Ecke für Koblenz und Taylor, der einst mit Jürgen Klinsmann spielte, wuselt das 5:0 rein. Schnell abhanken und vergessen!
Der 8. Spieltag – Wie steckt das Team ein 0:5 weg?
1. FC Kaiserslautern – Rot-Weiss Ahlen 4:1 (0:1)
Die Rorten Teufel waren im heimischen Fritz-Walter Stadion eindeutig die bessere Mannschaft, doch das Tor machten die Ahlener. Toborg verwandelte die Vorlage von di Gregorio zur 0:1 Führung für die Münsterländer. Es sah so aus, als ob das Team um Kapitän Axel Bellinghausen eine 0:5 Niederlage nicht so leicht wegstecken könnte. Luis Robles heute im Tor, da der Stammkeeper Tobias Sippel mit der Grippe im Bett lag.
Mit einem 0:1 Rückstand ging es in die Pause.In der 59. Minute gleicht Lakic durch einen Freistoß von Dick aus. Lakic köpft den Ball entgegen der Laufrichtung des Ahlener Keepers Manuel Lenz.
Nur 10 Minuten später verwandelte Sidney Sam die nächste Flanke von links.
Spiel gedreht – schon wieder!
Eine viertel Stunde vor Schluss legt Wiemann einen FCK Spieler im Strafraum und Lakic verwandelt den Strafelfmeter zur 3:1 Führung. Den Abschluss setzte der gerade erst eingewechselte Hornig zum 4:1 Endstand. Gerade einmal 26 Sekunden war Manuel Hornig auf dem Platz. Milan Sasic, Trainerfuchs!
Der 9. Spieltag – Schon wieder Rot-Weiss?
Rot-Weiss Oberhausen – 1. FC Kaiserslautern 2:1 (1:1)
Eigentlich ist uns allen bekannt wer an der Niederlage schuld ist. Hassabamba und sonst keiner.
Der FCK war zu Beginn der Partie oft einen Schritt zu langsam. Die Oberhausener hatten den eindeutig besseren Start erwischt. Freistoß von Bellinghausen, der prallt zurück ab auf Jendrisek. Der schießt Lakic an und der Ball geht rein. Glückliche Führung!
Kurz darauf hatte man durch Lakic die Chance auf 0:2 zu erhöhen, doch kurze Zeit darauf bekam Dick den Ball nicht aus dem Strafraum und Kruse nutze diesen Patzer zum Ausgleich aus.
Nach dem Pausentee war der FCK wieder drauf und dran die Führung wiederherzustellen, doch es wollte einfach nicht gelingen. Im Gegenzug köpfte Terranova die Oberhausener in Führung und zum 2:1 Endstand.
Erkenntnis des Spiels: Der Hassa braucht ein Strich über seinem Nickname.
Der 10. Spieltag – Heute zu Gast – HB Wollitz
1. FC Kaiserslautern – VfL Osnabrück 2:0 (0:0)
Es war ein Arbeitssieg mit wenig Klasse, dafür mit viel Kampf.
Dick nach 12 Minuten mit dem ersten Versuch, doch der Ball ging noch gut 50cm am Tor vorbei. Kurz darauf nahm Jendrisek einen Ball volley, der nur knapp am Tor vorbeisegelte.
In der 25. Minute wurde Hesse ein Tor aberkannt, was nicht korrekt war, denn Hesse stand nicht im Abseits und zudem kam der Ball vom Osnabrücker Cichone.
Kurz vor der Halbzeit eine Schrecksekunde. Sippel fällt beim rückwärtslaufen um und bricht sich den Arm, wie sich später rausstellte. Für ihn kam nach der Pause Luis Robles. Nach der Halbzeit drückte der FCK weiter, doch ohne Erfolg. Es musste erst Dragan Paljic eingewechselt werden, ehe was passierte. Paljic war weniger als 1 Minute auf dem Platz und schoss die Hausherren mit einem Gewaltschuss aus gut 23 Meter in Führung und kurz vor Schluss auch noch 2:0 in Führung. Das war auch der Endstand.
Eine schöne Geste gab es wenige Tage nach dem Spiel. Die Spieler des VfL verschickten ein Trikot mit Genesungswünsche an Tobias Sippel. Das Trikot von VfL Keeper Wessels war von allen VfL Spielern signiert und es lagen zwei Tafeln Original-VfL Osnabrück Schokolade bei. Schöne Szene, wie man sie nicht oft im Fußball sieht.
Großes Lob an Osnabrück.
Der 11. Spieltag – Die Schmusekatzen zu Gast in der Hölle
1. FC Kaiserslautern – TSV 1860 München 0:0 (0:0)
Der 1. FCK hatte all seine Heimspiele seit Kuntz' Antritt gewonnen, und das sollte auch so bleiben. Der FCK war, wie so oft zu Hause, tonangebend und hätte nach 30 Minuten schon führen müssen, doch Tschauner hielt an seinem 23. Geburtstag die Kiste sauber. Der FCK setzte immer wieder nach und versuchte die Löwen in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Dzaka tunnelte Tschauner in der 30. Minute, doch Thorandt klärt auf der Linie, fast die Führung.
Nach dem Seitenwechsel fanden die Hausherren nurnoch selten den Weg durch die Abwehrreihe(n) der Löwen. Dick setzte den Ball nach gut einer Stunde ans Lattenkreuz, doch das war auch die einzig gute Chance.
Der 12. Spieltag – 10 grausame Minuten
SV Wehen-Wiesbaden – 1. FC Kaiserslautern 4:2 (0:0)
Lange Zeit sah es so aus, als ob der FCK nicht wollte und die Hessen nicht konnten. In der 1. Hälfte war der FCK, wie so oft in dieser Saison, die bessere Mannschaft. Doch wie immer konnte das Team von Milan Sasic nicht die benötigten Tore erzielen. Zwischen der 66. und 76. Minute fielen 5 Tore. Was war denn hier los? Ronny König, der Ex-Lautrer mit der 1:0 führung. Kurz darauf Orahovac mit der Erhöhung auf 2:0 und Koen mit einem Traumtor zum 3:0.
Lakic verkürzte auf 3:1, doch das war nur von kurzer Dauer, denn schon 2 Minuten später traf König erneut zum 4:1. Dem 1. FC Kaiserslautern gelang durch Lakic noch der Anschlusstreffer zum 4:2, doch das war reine Ergebniskosmetik.
Der 13. Spieltag – Gegen Rostock an die Tabellenspitze?
1. FC Kaiserslautern – Hansa Rostock 6:0 (2:0)
Bereits nach 8 Minuten traf Lakic nach Ecke von Bugera zum 1:0 für die Hausherren und erhöhte kurz vor der Halbzeitpause auf 2:0 gegen erschreckend schwache Rostocker. Nach dem Seitenwechsel ging es weiter wie bisher. Die Hanseaten waren stets ein Schritt zu spät. Jendrisek und Simpson zerlegten die Kogge in Halbzeit 2 im Alleingang. Nach dem 3:0 für die Lautrer fielen die Hanseaten auseinander und erinnerten an den FCK der Saison 2007/08.
Der 14. Spieltag – Ein lustiger Spieltag in der Puppenkiste?
FC Augsburg – 1. FC Kaiserslautern 1:0 (1:0)
Es war ein mageres Spiel gegen anständig aufspielende Augsburger und da hat es gepasst, dass ausgerechnet Ingo Hertzsch, der Ex-Lautrer, den FC Augsburg in der 18. Minute in Führung brachte. Einzig nennenswerte Situation war der Schuss von unserem Flitzer Sidney Sam, der kurz vor der Halbzeit nur an den Innenpfosten ging. Es war eine unnötige Niederlage, denn mit einem Sieg hätte man sich an die Tabellenspitze setzen können.
15. Spieltag – 6 Punktespiel gegen die Kartoffelkäfer
1. FC Kaiserslautern – Alemania Aachen 1:1 (0:0)
Es war ein hart umkämpftes Spiel in dem der 1. FC Kaiserslautern die bessere Mannschaft war. Mittlerweile hat man 11 Spiele auf dem Betzenberg nicht mehr verloren und das sollte natürlich auch so bleiben.
Die erste Chance hatte Anel Dzaka in der 18. Minute, der aber noch weit vorbei ging. Erik Jendrisek und Lakic hatten die wohl beste Chance im Spiel. Erst trifft Lakic den Pfosten, dann rollt die Pille nicht rein und Jendrisek scheitert im Nachschuss am Aachener Olajengbesi. Auch Olajengbesi ist es der kurz vor der Halbzeit Dzaka legt und einen Elfmeter fabriziert. Doch Lakic kann den Elfmeter nicht verwandeln. 0:0 geht es in die Kabinen. Wie so oft in den vergangenen Wochen war es ein Ex-Lautrer der traf. Benjamin Auer schoss die Alemania in der 65. Minute zur schmeichelhaften Führung. Es sah lange Zeit so aus als ob das die erste Niederlage gibt, denn vom FCK kam fast nichts gescheites mehr. Doch in der 90. machte Lakic seinen vergebenen Elfmeter gut und wuselte den Ball über die Linie. Im Nachhinein war es ein glücklicher Punktgewinn gegen einen Konkurrenten.
Der 16. Spieltag – Auf zu der Dance-Sensation Porno Peter
MSV Duisburg – 1. FC Kaiserslautern 0:0 (0:0)
Das Team um Milan Sasic wollte die Auswärtsseuche abschütteln und mit einem Sieg zu Mainz aufschließen, die sich freitags gegen Greuther Fürth (und wie immer natürlich dem Schiri) geschlagen geben mussten.
Die ersten Minuten gehörten Den Zebras. Doch dann legte auch die Offensivabteilumg um Paljic los. Paljic mit einem Distanzschuss, leider noch einen guten Meter vorbei. Ein weiterer Fernschuss kurz vor der Halbzeit durch Jendrisek brachte ebenfalls nichts.
Nach der Halbzeit waren die Roten Teufel die etwas bessere Mannschaft, doch man konnte es nicht in Tore ummünzen. Im Großen und Ganzen war es eine gerechte Punkteteilung.
Der 17. Spieltag – Herbstmeisterschaft olé?
1. FC Kaiserslautern – SC Freiburg
In einem packenden Spiel schafften unsere Kicker einen 2:0 Erfolg gegen den Konkurrenten Freiburg. Dem Team um Robin Dutt gehörte die Anfangsphase des Spiels. Nach ungefähr 20 Minuten schalteten die Freiburger dann einen Gang zurück und die Roten Teufel hatten mehr Platz. Bereits in der 5. Minute hätte es einen Elfmeter für den 1. FCK geben müssen, da Krmas meinte, er müsste Jendrisek mal zeigen wie weit er seine Stollen in die Rippen drücken kann. Jendrisek kämpfte und rackerte und war an fast allen Offensivaktionen beteiligt. Dann das, was schon oft geklappt hat. Ecke von Bugera auf Amedick – Tor. Das ist bereits Amedicks 4. Tor nach einer Ecke. 2 mal nach Ecke Bello und 2 mal nach Ecke Bugera. Goldjunge!
Der FCK jetzt weiter am Drücker. Hornig mit einem langen Ball auf Jendrisek, der den Ball an Pouplin vorbeischob zur 2:0 Führung was auch gleichzeitig der Endstand war.
Das war es also. Das Fußballjahr 2008. Viel mehr konnte man ja eigentlich nicht erleben. Wir waren mit 8 Punkten Rückstand im Prinzip schon in Liga 3. Dann folgte die Rettung durch Milan und Stefan und jetzt stehen wir auf einem Aufstiegsplatz, punktgleich mit dem Tabellenführer.
01. | 1. FSV Mainz 05 |33:19| 31 Punkte
02. | 1. FC Kaiserslautern |33:21| 31 Punkte
03. | SC Freiburg |26:18| 30 Punkte
04. | SpVgg Greuther Fürth |36:25| 29 Punkte
05. | Alemannia Aachen |26:19| 28 Punkte
06. | FC Augsburg |25:22| 27 Punkte
07. | FC St. Pauli |28:30| 27 Punkte
08. | 1. FC Nürnberg |24:17| 25 Punkte
09. | Rot Weiss Ahlen |24:30| 24 Punkte
10. | MSV Duisburg |24:19| 22 Punkte
11. | TSV 1860 München |20:17| 22 Punkte
12. | FC Ingolstadt 04 |23:28| 21 Punkte
13. | Rot-Weiß Oberhausen |17:31| 20 Punkte
14. | VfL Osnabrück |24:31| 19 Punkte
15. | Hansa Rostock |25:29| 17 Punkte
16. | TuS Koblenz |22:29| 14 Punkte
17. | SV Wehen Wiesbaden |18:31| 14 Punkte
18. | FSV Frankfurt |15:27| 13 Punkte
Ich weiß, ich habe nicht so einen tollen Schreibstil wie bahli77 oder Bertikoks, was sie ja regelmäßig im Kolumnethread zeigen, aber ich wollte auch einfach mal was dazu schreiben. Ich denke es war für uns alle ein aufregendes Jahr.
laudere hat seinen Schulabschluss geschafft, Mineiro und deuluxteufel haben Söhne bekommen, die hoffentlich bald Verträge beim FCK kriegen, ich habe meine Ausbildung begonnen, Timsson hatte Herzschmerz und das Forum hat ihm Mut gemacht. Es gab aber auch schattige Seiten. Beispielsweise Pfalzadler. Der User der jeden morgen zwischen 2 und 3 den Artikel aus der Rheinpfald gepostet hat erlitt einen Schlaganfall und befindet oder befand sich in Reha. Gute Besserung, falls du das liest!
Im Großen und Ganzen kann man sagen: Wir sind ein Knusperforum und ich möchte es gegen kein Forum der Welt umtauschen!
Ich wünsche euch frohe Weihnachten, behutsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! :)
Am Anfang des Jahres war Rekdal immer noch da und auf einmal auch ein Herr Fuchs der, wie sich im Nachhinein herausstellte, den Sportinvaliden Iacob verpflichtete. Aber hatte auch eine gute Tat und zwar Lamprecht, der maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt war.
Die Rückrunde 2007/08:
Der 18. Spieltag – Mit aller Macht 2008?
Borussia Mönchengladbach – 1. FC Kaiserslautern 1:1 (1:0)
Das erste Spiel direkt gegen den Tabellenführer Gladbach. Dort kassierten wir nach nicht einmal 1 Minute das Gegentor. Fing also schon mal wieder super an. Eine gewisse Sandra Runström rettete uns dann in der allerletzten Minute nochmal den ***** .
Der 19. Spieltag – Wer Fohlen ärgert, schlachtet Miezen, oder?
1. FC Kaiserslautern – 1860 München 1:2 (1:0)
Es lief ganz gut. Nach 11 Minuten verwandelte unser Schönheim einen Foulelfmeter.
Das Spiel war anständig, viele im Forum dachten, dass es wieder bergauf geht und unser Team das zeigt was es kann. Doch nach dem Tor der Löwen brachen wir, wie gewohnt, wieder total auseinander. Kucukovic mit einem genialen 40-Meter-Tor, was sich Sippel zuschreiben musste.
Kurz vor Schluss gab es wieder einen Elfmeter, wieder tritt Schöni an, doch dieses mal versemmelt er. MIST!
Und als ob das nicht alles genug gewesen wäre trifft Holebas in der Nachspielzeit zum 1:2 für die Löwen. Nach dem Spiel die Entscheidung: Rekdal raus! Sasic übernimmt.
Der 20. Spieltag – Sasic? Na da bin ich mal gespannt.
SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Kaiserslautern 0:1 (0:0)
Ein insgesamt schwaches Spiel mit dem glücklicheren Ende für uns. Bellinghausen mit einem Tor nach einer Ecke zum 0:1. Gewonnen! Ach so fühlt sich das an... Wir stehen über'm Strich!
Der 21. Spieltag – Mit gestärktem Rücken zu Sasic's Exklub
1. FC Kaiserslautern – TuS Koblenz 2:3 (1:2)
Das erste Heimspiel für unseren neuen Trainer Milan Sasic.
Reinert traf in der 17. Minute mit einem Gewaltschuss zur Führung für unsere Teufel, doch die Freude hielt nicht lange, denn schon vor der Pause drehten die Koblenzer das Spiel. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhten sie auch noch auf 1:3! Für einige brach die Welt zusammen. Eine viertel Stunde vor Schluss traf Marcelinho Ziemer noch zum Anschlusstreffer, doch dann passierte nichts wirklich spannendes mehr. Verloren, mal wieder.
Der 22. Spieltag – Wenn nicht gegen Paderborn, gegen wen denn dann?
SC Paderborn – 1. FC Kaiserslautern 0:0 (0:0)
Denkste! Das, bis zu diesem Zeitpunkt, langweiligste Spiel was ich je gesehen habe. Keine Torchancen, kein Biss, kein Wille, kein nichts. Glück, dass die anderen Teams ebenfalls haben federn lassen. Trotzdem ist der Abstand gewachsen, da die Koblenzer 3 Punkte aus Jena entführen konnten.
Der 23. Spieltag – Langsam muss was kommen!
1. FC Kaiserslautern – SC Freiburg 0:0 (0:0)
Ein angenehmes Wochenende war es. Die anderen Teams patzen (mal wieder) und wir konnten einen Punkt gegen recht schwache Freiburger ergattern. Hätte Reinert diesen Hammerschuss aus 30 Meter nur nicht an die Latte gesetzt, dann wären sogar 3 Punkte drin gewesen.
Alles egal! Hauptsache 1 Punkt auf Koblenz gut gemacht. Weiter geht's!
Der 24. Spieltag – Es herrschte Aufbruchstimmung. Zurecht?
SV Wehen-Wiesbaden – 1. FC Kaiserslautern 0:2 (0:2)
Ja! Mit dem besten Spiel seit lang, langer Zeit setzte sich der 1. FC Kaiserslautern mit einem überzeugendem 0:2 gegen Wehen-Wiesbaden durch. Erst traf der Ex-Lautrer Ronny König mit einem Eigentor zum 0:1 für den FCK. Eine viertel Stunde später erhöhte Marcelinho Ziemer, der von Rekdal nicht einmal berücksichtigt wurde, nach einem Zuckerpass von Axel -Pferdelunge- Bellinghausen zum 0:2. In Halbzeit 2 geschah nicht mehr allzu viel, Gott sei Dank! Da das Spiel freitags war konnte man der Konkurrenz lässig zuschauen wie sie größtenteils Punkte liegen gelassen haben.
Der 25. Spieltag – 6 Punktespiel gegen Offenbach
1. FC Kaiserslautern – Kickers Offenbach 1:1 (0:1)
Schwaches Spiel unserer Teufel. Nach einer viertel Stunde köpfte Moses Sichone zur 0:1 Führung für die Kickers aus Offenbach. Die Kickers, die neuerdings von Björn -Ich hab die Haare schön- Andersen geführt werden, hätten zur Pause eigentlich 0:2 führen müssen. Gegen Ende der Partie wurde Sandra Runström im Strafraum gelegt und Aimen Demäh verwandelte den Foulelfmeter mehr oder weniger souverän zum 1:1 Endstand.
Der 26. Spieltag – Wieder ein 6 Punktespiel gegen HB Männchen Wollitz
VfL Osnabrück – 1. FC Kaiserslautern 2:0 (0:0)
Da war es, das schwächste Spiel was ich jemals gesehen habe. Die FCK Spieler wollten einfach nicht gewinnen, es sah so aus als ob es ihnen scheißegal wäre wie das Spiel ausgeht. Darunter durfte mein Schreibtisch leiden, der seitdem einen Riss in der linken Ablagefläche hat. Die Osnabrücker, genauer gesagt, Frommer und de Wit haben ohne Mühe die 2 Siegtreffer erzielt und haben sich einen Ast gefreut, dass das noch einfacher ging als im Training. Das war der Zeitpunkt an dem ich zum ersten mal gedacht habe, dass es vielleicht nicht reichen könnte und da war ich nicht alleine. Danowar hats ja schon immer gewusst (Grüße... ;)) 5 Punkte Rückstand... Das wird eng!
Der 27. Spieltag – Der Traditionsverein empfängt das Projekt 18,99€ Hoffenheim
1. FC Kaiserslautern – TSG Hoffenheim 0:2 (0:0)
Ein halbes Jahr ist es her, dass sich Flo bei einer Rettungsaktion das Bein zertrümmert hat. Sippel füllte die Position aber 1:1 aus. Klasse Kerl, wir lieben dich!
Nach einer schwachen ersten Halbzeit hatten viele schon die Hoffnung, dass man 1 oder gar 3 Punkte ergattern könnte. Denkste! Obasi und Carlos Eduardo, ihr wisst schon, diese Schnäppchen machten innerhalb von 5 Minuten den FCK platt. Und dann geschah das was wohl jedem FCK-Fan für immer in Erinnerung bleiben wird. Dazu möchte ich euch diese Szene auch nochmal zeigen. Gänsehaut, Verzweiflung und ein Hauch von Resignation, was anderes fällt mir nicht ein.
http://de.youtube.com/watch?v=SippE9hMIt0
6 Punkte, ist das noch zu schaffen? Daran glauben nurnoch die größten Optimisten.
Tragischer Zusatz: Nach dem Spiel verünglückte ein FCK Fan und starb, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. An einem späteren Spieltag gab es dazu ein Plakat, vielleicht kann sich einer erinnern.
3 Tage später schlug die Schlagzeile ein wie ein Blitz
Kuntz zurück zum 1. FC Kaiserslautern!
Zitat von Transfermarkt.de:
Jetzt ist es offiziell: Stefan Kuntz, Ex-Stürmer des krisengeschüttelten Fußball-Zweitbundesligisten 1. FC Kaiserslautern, kehrt auf den Betzenberg zurück. Das gab der Verein am Montag bekannt. Kuntz löst E. Göbel als Vorstandsvorsitzender ab.Kann Kuntz uns noch retten?
Der 28. Spieltag – Mit Aue im Gleichschritt in Liga 3?
Erzgebirge Aue – 1. FC Kaiserslautern 0:0 (0:0)
So sah es nach dem Spiel aus. Ein mageres 0:0 kam dabei raus. Es war im Großen und Ganzen ein spannendes, aber auf keinen Fall gutes Spiel. Aue hätte nach 15 Minuten schon 2:0 führen müssen, doch Gott sei es gedankt, dass wir einen Sippel im Tor haben.
Lange passierte nichts mehr, bis zum Platzverweis für Mandjeck. Aue konnte nach dem Platzverweis allerdings nicht mehr viel machen. Kurz vor Schluss hätten wir den Sieg klar machen können, aber ihr wisst ja...
Haste Scheiße am Schuh, haste Scheiße am Schuh.
14. | OFC Kickers 1901 |33:45| 34 Punkte
15. | 1. FC Kaiserslautern |25:32| 26 Punkte
Jetzt ist man in folgender Situation: Man hat 8 (!!!) Punkte Rückstand auf Offenbach. Eigentlich nur
6 auf Koblenz, da die ja später Punkte abgezogen bekommen haben. Müsste am 28. Spieltag gewesen sein, bin mir garnicht mehr richtig sicher.
8 Punkte Rückstand. Das hat noch eine Mannschaft aufgeholt. Die FCK Fans am Boden. Fragen wie „Wie geht es weiter?“, „Wie konnte es so weiter kommen?“ und verzweifelte „Wieso wir?“ kommen auf.
Der 29. Spieltag – Abgestiegen sind wir ja schon, dann können wir ja wenigstens noch ein bisschen den, bald toten, FCK bewundern
1. FC Kaiserslautern – FC Augsburg 2:0 (2:0)
Ja, eine anständige Partie wurde abgeliefert. Der Druck war anscheinend von den Schultern der Spieler genommen weil, wie Sasic nachher zugab, auch er keine Hoffnung mehr hatte. Das Spiel wurde durch eine anständige Leistung 2:0 gewonnen. Die Tore erzielten Bohl und unser kanadischer Wunderknabe Simpson in der 17. bzw. 39. Spielminute. Hoffnung kam nur bei wenigen auf, denn viele waren einfach verzweifelt.
14. | OFC Kickers 1901 |34:47| 34 Punkte
15. | 1. FC Kaiserslautern |27:32| 29 Punkte
Der 30. Spieltag – Sind 5 Punkte aufholbar?
1. FC Kaiserslautern – Alemania Aachen 2:1 (1:1)
Irre, unglaublich, Kaiserlautern!
Nach 3 Minuten sah es so aus als ob es das war. 0:1 Führung für die Aachener durch Nemeth.
Kurz vor der Pause passierte es. Bellinghausens unglaublicher Schuss ging rein.
Sein Schuss knallte erst auf die Latte (von oben) und viel ihm dann selbst nochmal vor die Füße und er verwandelte. Unglaublich!
In der 62. Minute schoss unser Goldjunge Marcelinho Ziemer unseren FCK in Führung und damit zum Endstand von 2:1!
Wir sind zurück! Nurnoch 2 Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz. Wenn nicht jetzt, wann dann?
14. | OFC Kickers 1901 |35:49| 34 Punkte
15. | 1. FC Kaiserslautern |29:33| 32 Punkte
Der 31. Spieltag – Durch einen Sieg gegen den Karnevalsverein runter vom Abstiegsplatz?
1. FSV Mainz 05 – 1. FC Kaiserslautern 2:1 (1:1)
Der 1. FC Kaiserslautern kam nur schwer ins Spiel. Die Mainzer waren gut gestaffelt und blitzschnell vor Tobias Sippel und dem Tor des FCK. In der 9. Minute traf Karhan noch den Pfosten, doch in der 22. Minute verwandelte Borja, der ecuadorianische Nationalspieler eine Vorlage von Demirtas zum 1:0 am Bruchweg. Mit viel Kampf erzielten die Lautrer den Ausgleich durch Reinert nach einem Freistoß von Müller. 1:1 zur Pause. Zu diesem Zeitpunkt stand es 0:1 in Offenbach die gegen die sogut wie aufgestiegenen Gladbacher ran mussten.
Bis zur Schlussphase war es ein heißumkämpftes Spiel das keinen Sieger verdiente, doch dann kam die 90. Minute und ein Freistoß bei dem, wenn ich ehrlich bin, ich sofort geahnt habe, dass der rein geht. Als es dann passierte bin ich fassungslos in meinem Sessel zusammengesackt und habe die Welt nicht mehr verstanden. Wieso wir? Zu diesem Zeitpunkt wurde das Spiel in Offenbach abgepfiffen – 1:7! Mit einem Punkt oder gar einem 3er hätten wir uns an die Offenbacher ranschleichen oder sogar vorbeiziehen können. Kopf hoch! Das Spiel macht Mut für mehr.
14. | OFC Kickers 1901 |36:56| 34 Punkte
15. | 1. FC Kaiserslautern |30:35| 32 Punkte
Der 32. Spieltag – Kopf hoch, jammern bringt nichts!
1. FC Kaiserslautern – St. Pauli 2:0 (1:0)
2:0 gegen St. Pauli und damit den 3. Heimsieg in Folge, was zur Folge hatte, dass man zumindest kurzzeitig die Abstiegsränge verlassen hat. Allerdings punkteten die Kickers sonntags und alles war futsch.
Herzblut, das ist das Stichwort. Unsere Teufel erkämpften sich ein 2:0 gegen Paulianer für die die Saison schon gelaufen war. Mit Platz 8 in der Tabelle und 42 Punkten konnte man sich zurücklehnen und schauen was die Anderen machen.
Müller erst mit dem 1:0 nach Vorlage von Ziemer in der 20. Minute und kurz nach der Halbzeit erhöhte Steffen Bohl zum 2:0 Endstand nach einer Flanke von Lexa, der wie Ziemer, von Rekdal nicht einmal berücksichtigt wurde.
Sollten das unsere Retter werden?
13. | OFC Kickers 1901 |37:56| 37 Punkte
14. | VfL Osnabrück |39:53| 36 Punkte
15. | 1. FC Kaiserslautern |32:35| 35 Punkte
Der 33. Spieltag – Abgestiegene Jenaer schenken uns doch bestimmt Punkte, oder?
Carl Zeiss Jena – 1. FC Kaiserslautern 2:2 (1:0)
Leider nicht. Nach einem spannenden Spiel kam der FCK nicht über ein 2:2 hinaus.
Torghelle schon nach 5 Minuten mit 1:0 für CZ Jena. Runström glich, nachdem er endlich sein Trikot gefunden hat :rolleyes, mit einem Schuss in die untere linke Ecke (?) aus. Doch die Freude hielt nicht lange, da Günther einen Elfmeter verwandelte. Josh Simpson rettete uns mit seinem Ausgleichstreffer kurz vor Schluss den ***** . Denn ohne diesen wichtigen Ausgleich wäre man wohl abgestiegen. Aber diesen Satz kann man auf gefühlte 10 spielentscheidente Szenen in dieser Saison anwenden.
Doch so haben wir im letzten Spiel gegen schon aufgestiegene Kölner die Chance den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern, denn im letzten Spiel treten Offenbach und Osnabrück gegeneinander an und nehmen sich somit gegenseitig die Punkte.
12. | OFC Kickers 1901 |38:57| 38 Punkte
13. | FC Augsburg 1907 |38:50| 37 Punkte
14. | VfL Osnabrück |40:54| 37 Punkte
15. | 1. FC Kaiserslautern |34:37| 36 Punkte
Der. 34. Spieltag – Sekt oder Selters; Schwarz oder weiß; Freudentränen oder Herzschmerz?
1. FC Kaiserslautern – 1. FC Köln 3:0 (0:0)
Da war es also. Das wichtigste Spiel in der Geschichte des 1. FC Kaiserslautern.
Zu diesem Spiel möchte ich garnicht viel sagen. Meine Schwester hat bei RPR1 zwei Tage vor dem Spiel 2 Tickets für Block D gewonnen und hat mich mitgenommen. Ich war überglücklich dabei gewesen zu sein. Schaut euch das Video an und fangt an zu weinen, jubeln oder was auch immer euch passt.
http://de.youtube.com/watch?v=LUotdiZMmU4
Es war geschafft. Mit einem 3:0 schaffte man aus eigener Kraft den Klassenerhalt in Liga 2 und damit das Überleben des Vereins.
01. | Borussia Mönchengladbach |71:38| 66 Punkte
02. | 1899 Hoffenheim |60:40| 60 Punkte
03. | 1. FC Köln |62:44| 60 Punkte
04. | 1. FSV Mainz 05 |62:36| 58 Punkte
05. | Sport-Club Freiburg |49:44| 55 Punkte
06. | SpVgg Greuther Fürth |53:47| 52 Punkte
07. | Alemannia Aachen |49:44| 51 Punkte
08. | SV Wehen Wiesbaden |47:53| 44 Punkte
09. | FC St. Pauli |47:53| 42 Punkte
10. | TuS Koblenz |46:47| 41 Punkte
11. | TSV 1860 München |42:45| 41 Punkte
12. | VfL Osnabrück |43:54| 40 Punkte
13. | 1. FC Kaiserslautern |37:37| 39 Punkte
14. | FC Augsburg 1907 |39:51| 38 Punkte
15. | OFC Kickers 1901 |38:60| 38 Punkte
16. | FC Erzgebirge Aue |49:57| 32 Punkte
17. | SC Paderborn 07 |33:54| 31 Punkte
18. | FC Carl Zeiss Jena |45:68| 29 Punkte
Und mit diesem (sehr gelungenen) Video möchte ich diesen Abschnitt beenden.
http://de.youtube.com/watch?v=VxXR4LBFOzs
Auf in die neue Ära?
Die Sommerpause:
02.06.2008
Erstaunlich früh präsentierten Stefan Kuntz, Axel Bellinghausen und Tobias Sippel die Trikots für die kommende Spielzeit 2008/09. Schon am 02.06.2008 präsentierten die Herren die neuen Trikots in der Innenstadt von Kaiserslautern. Axel Bellinghausen auf die Frage was er von den Trikots hält: „Tolles Trikot. Es ist ja unsere Arbeitskleidung und man muss sich darin ja wohlfühlen und den FCK gut präsentieren. Es gefällt mir sehr gut“.
Tobias Sippel scherzhaft auf die Frage nach der Meinung zu den neuen Trikots: „[...]Und die langen Ärmel kommen noch ab, damit ich ein wenig braun werde[...]“
Hier ein Foto der Trikotpräsentation.
http://www.der-betze-brennt.de/images/aktuell/fotos/trikots_20082009_/trikots_20082009_1.jpg
[Heimtrikot – Torwarttrikot – Auswärtstrikot 1 – Auswärtstrikot 2]
03.06.2008
Schon 24 Stunden später die nächste erfreuliche Meldung.
Erster Neuzugang: Reghecampf-Transfer offiziell bestätigt
Zitat von www.FCK.de:
Der erste Transfer für die neue Saison ist fix. Am Dienstag machte der 1. FC Kaiserslautern die Verpflichtung von Laurentiu-Aurelian Reghecampf für die Saison 2008/09 perfekt.http://www.fck.de/content/aktuell/news/14377_scrolltext.html
09.06.2008
Zitat von www.FCK.de:
Dick auf den Betzenberg
Dass der Kader der Pfälzer für die kommende Saison neu gestaltet werden soll, ist kein Geheimnis. Angesichts des schwachen Sturms durfte man erwarten, dass neue Angreifer beschäftigt werden. Doch jetzt wird erstmal die Abwehr mit Florian Dick vom Karlsruher SC verstärkt. Nach Laurentiu Reghecampf der zweite Neuzugang binnen weniger Tage für die Sasic-Elf.http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/artikel/379536/
Nach und nach wird das Konzept von Kuntz und Sasic klar. Man setzt auf erfahrene und junge Spieler die deutsch können.
Ziemer verlängert, Opara, Bernier, Runström, Weigelt, Béda und Lexa dürfen sich einen neuen Verein suchen. Mandjeck muss man leider wieder an den VfB Stuttgart abgeben und Fromlowitz hat ja im Winter schon einen Vertrag mit H96 abgeschlossen. Iacob kriegt sogar eine fristlose Kündigung.
Weitere Neuzugänge kommen: Dzaka (Koblenz), Amedick (Dortmund), Paljic und Hesse (beide Hoffenheim), Lakic (Berlin), Sam (Hamburg), Hornig (Offenbach) und Abel (Schalke) kommen zum 1. FC Kaiserslautern.
Die Hinrunde 2008/09:
Der 1. Spieltag – (K)ein Derby zum Auftakt
1. FSV Mainz 05 – 1. FC Kaiserslautern 3:3 (3:0)
Am ersten Spieltag treffen Mainz und Kaiserslautern aufeinander, doch ein Derby ist es nicht. Ein Derby hat nicht nur was mit regionaler Nähe, sondern auch mit jahrelanger Rivalität und Zankereien zu tun, wie es beim Waldhof und der SGE der Fall ist. Trotzdem schön, dass die Hütte in Mainz voll war und noch schöner, dass der heilige Berg am 02.02.2009 wohl ebenfalls ausverkauft sein wird.
Da waren sie, die Mainzer. Mit den Hosen voll, wegen der Angst der Nichtexistenz ohne Jürgen Klopp, der im Sommer zu Borussia Dortmund wechselte.
Von Anfang an war es ein bissiges und aggressives Spiel. Die Roten Teufel waren in den ersten 15-20 Minuten das bessere Team, doch dann schalteten die Lautrer einen Gang zurück. Und dann musste man fast tatenlos zuschauen wie die Mainzer innerhalb von 15 Minuten 3 Tore schießen. Ein großes Lob auch nochmal an die Mainzer Spieler dafür, dass sie erst Ouattara umschießen und den Ball nicht ins Aus spielen. Er lag ja nur regungslos auf'm Boden. :rolleyes Szenen von Marc-Vivien Foé zum Gruße. Das hätte ganz böse ausgehen können, wenn Ouattara sich die Zunge o.ä. Verschluckt hätte. Aber naja, für das Fairplay ist ja Amri zuständig. Zur Halbzeit hat Sasic dann wohl mal den brüllenden Kroaten raushängen lassen. Reinert und Lakic müssen raus, für sie kommen Erik -The Gurk- Jendrisek und Marcelinho Ziemer.
In der 46. Minute läuft Ziemer auf den Strafraum zu und wird knapp vor der Grenze gelegt, doch der Schiri entscheidet auf Elfmeter. Klasse! Reghecampf dödelt ihn rein, noch viel besser!
Der FCK in Halbzeit 2 jetzt ganz klar tonangebend, die Teufel haben das Heft in der Hand. Wir schreiben die 70. Minute. Erik the Gurk schlägt zu. Und zwar im Doppelpack! Erst ein Abstauber nach Ziemers Angriff und kurz darauf ein wunderschönes Kopfballtor nach Flanke von Axel Bellinghausen und schon war's vorbei mit „Humba Tätärä“ und „Helau“. Komisch, dass die Lautrer Anhänger das ganze Spiel über lauter waren...
Der 2. Spieltag – Wie hoch werden wir gegen den Klassenprimus verlieren?
1. FC Kaiserslautern – 1 FC Nürnberg 2:1 (2:0)
So lautete die Frage zu diesem Zeitpunkt. Die Nürnberger haben den höchsten Etat der Liga und Spieler im Kader die im Idealfall um Platz 6 – 10 in Liga 1 spielen können.
In Halbzeit 1 brannte der FCK ein Feuerwerk ab, wie man es schon lange nicht mehr von den Roten Teufeln gesehen hat. Die erste Torchance hatte Anel Dzaka. Der neu vom TuS Koblenz gekommene Kapitän setzte seinen Distanzschuss leider noch zu unplatziert auf das Tor. Doch schon in der 22. Minute konnte man das Powerplay in Tore ummünzen. Dick mit einem Nachschuss zum 1:0. Nach einem Freistoß von Dzaka prallte der Ball an Pinola ab und fiel unserem Neuzugang aus Karlsruhe vor die Füße.
Kurz darauf miemten Hans Peter Ouattara und Martin Amedick die Stürmer. Nach einem hohen Ball setzte Amedick den Ball an die Latte und dann versuchen beide den Ball reinzustocher. Vergebens...
Und weiter Powerplay! Jendrisek läuft auf Schäfer zu, hebt den Ball über ihn – 2:0. Wahnsinn! Was ist denn hier los? Der fast Absteiger aus Kaiserslautern führt überzeugend 2:0 gegen den Favoriten der Liga. Erstmal Halbzeit, durchschnaufen. Kurz nach Wiederanpfiff tunnelte Boakye den ansonst souveränen Tobias Sippel. Nurnoch 2:1... Werden wir das durchbringen? Kurz darauf wieder das gewohnte Bild. Kaiserslautern spielt Powerplay nach vorne. Kurz vor Schluss hat das Phantom Mintal noch eine Chance, setzt den Ball aber an den linken Außenpfosten. Glück gehabt! Sieg! 4 Punkte gegen 2 Starke Teams. Wahnsinn!
Der 3. Spieltag – Wiedersehen mit Vratislav Lokvenc
FC Ingolstadt – 1. FC Kaiserslautern 1:3 (1:0)
Zu Beginn waren die Roten Teufel das tonangebende Team. Marcel Ziemer, heute von Anfang an dabei, konnte einen Querschläger von Amedick aus 4 Meter Torentfernung nicht verwandeln.
Kurz vor der Pause der erste gescheite Angriff von Ingolstadt durch Lokvenc – vorbei!
Die letzte Szene vor dem Abpfiff. Der Ball wird von links reingeflankt und Tobias Sippel miemt den Rensing. Der Ball gleitet ihm aus den Händen vor die Füße von Demir. Führung für FC Ingolstadt.
Nach der Halbzeitpause drehte der FCK, heute in schwarz spielend, nochmal auf.
Ecke Bellinghausen. Der Ball kommt auf Martin Amedick, den Riesen aus der Abwehr. Tor! Amedick kommt frei zum Kopfball und schiebt die Pille rein.
Schon kurze Zeit später der nächste Angriff. Dick zieht in die Mitte und schießt ein wunderschönes Tor zur 1:2 Führung.
Man hatte niemals das Gefühl, dass das noch schief gehen könnte. Hesse mit einem 40 Meter Pass auf Paljic, der spielt quer auf Lakic. Lolli gelutscht, 3:1 gewonnen.
Kleiner Nachtrag: SlimErazor und laudere mit einem sauberen Interview im SWR!
Der 4. Spieltag – Rote Teufel in Ballerlaune
1. FC Kaiserslautern – FC St. Pauli
Der 1. FC Kaiserslautern läuft heute nicht mit dem gewöhnlichen DVAG Aufdruck auf, sondern mit dem Logo von „Ein Herz für Kinder“
Mit viel Glück überstand man die Anfangsphase. Die Paulianer hatten mehrere Chancen in Führung zu gehen. Unter anderem Gouiffe a Goufan in der 2. Minute.
Nach einer viertel Stunde wuselte Hesse, der Neuzugang aus Hoffenheim, sich durch, umtänzelte 3 und setzte den Ball (noch) vorbei.Nach 20 Minuten hatte man das Spiel fest in der Hand. Dick erobert den Ball, passt auf Sam und der mit einer Traumflanke auf Erik -The Gurk- Jendrisek – 1:0 Führung!
Direkt nach Wiederanpfiff versenkte Dzaka einen Kopfball aus 5 Meter Entfernung nicht. Das sollte sich rächen. Kurz darauf kriegt die Abwehrreihe den Ball nicht aus dem Strafraum geklärt und Hoilett verwandelt zum Ausgleich. Aber Kaiserslautern zeigte sich nicht geschockt. Dzaka stochert den Ball im Fallen ins untere linke Eck. Dzaka zieht das Trikot über den Kopf, Gelb-Rot!
Jetzt bloß das Ergebnis halten mit einem Mann weniger! Denkste... Hesse kurze Zeit darauf mit dem 3:1. Dann flog auch noch Gouiffe a Goufan nach einem fießen Foulspiel an Tobias Sippel. Schon sein 2. Platzverweis in dieser Saison. Axel Bellinghausen eine viertel Stunde vor Schluss mit einem Volleytor zum 4:1 Endstand. Tabellenführer!
Der 5. Spieltag – Wo alles begann...
SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Kaiserslautern
Im Februar übernahm Milan Sasic den Trainerposten in Kaiserslautern, damals siegte man mit 0:1. Wie wird es heute ausgehen?
In den ersten 45 Minuten ging es hin und her, Torchancen auf beiden Seiten. Die Roten Teufel standen defensiv anständig und liesen die Fürther spielen.
Kai Hesse setzt den Ball nach 55 Minuten noch daneben. Es folgt die 62. Minute. Bellinghausen tritt die Ecke und Amedick verwandelt, wie in Ingolstadt. Eine viertel Stunde vor Schluss hatte Jendrisek, der schon 4 mal getroffen hat, die Chance den ack zuzumachen. In der Schlussphase drehten die Fürther nochmal mächtig auf und Nehrig setzt den Ball an die Latte. Schon wieder gewonnen. Wie irre ist das denn?
Der 6. Spieltag – Gegen den Aufsteiger den Tabellenplatz an der Sonne sichern?
1. FC Kaiserslautern – FSV Frankfurt 2:1 (0:0)
Der 1. FCK war klar tonangebend und das Tor war nur eine Frage der Zeit. Nach 18 Minuten setzt Dzaka den Ball, nach Flanke von Jendrisek, noch an den Pfosten. Die Frankfurter hatten 2 dicke Chancen, doch Sippel hält souverän. Kurz vor der Pause hatte Amedick die Chance auf die Führung, doch Klandt war auf der Linie. Kai Hesse zieht in die Mitte und versenkt den Ball unhaltbar zum 1:0 für die Roten Teufel. In der 71. gleichten die Frankfurter aus. Barletta stand ganz alleine nach einem Freistoß und versenkte den Kopfball. Doch schon direkt nach Anpfiff stellte Jendrisek die alte Führung wieder her. In der Folge traf Sam und Hesse noch zweimal Aluminium, doch das Spiel wurde auch so gewonnen. Tabellenführer!
Der 7. Spieltag – Sasic und Kuntz zu Gast an alter Wirkungsstätte
TuS Koblenz – 1. FC Kaisreslautern 5:0 (2:0)
Es war ein Fußballwochenende zum Vergessen. Lamprecht patzt 2 mal und es steht 2:0 für Koblenz durch Taylor. Und zu allem Überfluss kassierte der übermotivierte Dzaka auch noch die Gelb-Rote Karte nach einer halben Stunde.
Endlich Pause. Jetzt muss was passieren
Der 1. FCK versuchte jetzt mehr, nur ein Tor fehlt. Erst hast du kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Sippel rennt Taylor um und Mavric verwandelt den Elfmeter, den man nicht unbedingt hätte geben müssen. Lakic in der Folge eine rießen Chance zum Anschlusstreffer, doch Yeldell hält. Beim Gegenangriff trifft Krontiris zum 4:0. Was eine Katastrophe...
Kurz vor Schluss eine Ecke für Koblenz und Taylor, der einst mit Jürgen Klinsmann spielte, wuselt das 5:0 rein. Schnell abhanken und vergessen!
Der 8. Spieltag – Wie steckt das Team ein 0:5 weg?
1. FC Kaiserslautern – Rot-Weiss Ahlen 4:1 (0:1)
Die Rorten Teufel waren im heimischen Fritz-Walter Stadion eindeutig die bessere Mannschaft, doch das Tor machten die Ahlener. Toborg verwandelte die Vorlage von di Gregorio zur 0:1 Führung für die Münsterländer. Es sah so aus, als ob das Team um Kapitän Axel Bellinghausen eine 0:5 Niederlage nicht so leicht wegstecken könnte. Luis Robles heute im Tor, da der Stammkeeper Tobias Sippel mit der Grippe im Bett lag.
Mit einem 0:1 Rückstand ging es in die Pause.In der 59. Minute gleicht Lakic durch einen Freistoß von Dick aus. Lakic köpft den Ball entgegen der Laufrichtung des Ahlener Keepers Manuel Lenz.
Nur 10 Minuten später verwandelte Sidney Sam die nächste Flanke von links.
Spiel gedreht – schon wieder!
Eine viertel Stunde vor Schluss legt Wiemann einen FCK Spieler im Strafraum und Lakic verwandelt den Strafelfmeter zur 3:1 Führung. Den Abschluss setzte der gerade erst eingewechselte Hornig zum 4:1 Endstand. Gerade einmal 26 Sekunden war Manuel Hornig auf dem Platz. Milan Sasic, Trainerfuchs!
Der 9. Spieltag – Schon wieder Rot-Weiss?
Rot-Weiss Oberhausen – 1. FC Kaiserslautern 2:1 (1:1)
Eigentlich ist uns allen bekannt wer an der Niederlage schuld ist. Hassabamba und sonst keiner.
Der FCK war zu Beginn der Partie oft einen Schritt zu langsam. Die Oberhausener hatten den eindeutig besseren Start erwischt. Freistoß von Bellinghausen, der prallt zurück ab auf Jendrisek. Der schießt Lakic an und der Ball geht rein. Glückliche Führung!
Kurz darauf hatte man durch Lakic die Chance auf 0:2 zu erhöhen, doch kurze Zeit darauf bekam Dick den Ball nicht aus dem Strafraum und Kruse nutze diesen Patzer zum Ausgleich aus.
Nach dem Pausentee war der FCK wieder drauf und dran die Führung wiederherzustellen, doch es wollte einfach nicht gelingen. Im Gegenzug köpfte Terranova die Oberhausener in Führung und zum 2:1 Endstand.
Erkenntnis des Spiels: Der Hassa braucht ein Strich über seinem Nickname.
Der 10. Spieltag – Heute zu Gast – HB Wollitz
1. FC Kaiserslautern – VfL Osnabrück 2:0 (0:0)
Es war ein Arbeitssieg mit wenig Klasse, dafür mit viel Kampf.
Dick nach 12 Minuten mit dem ersten Versuch, doch der Ball ging noch gut 50cm am Tor vorbei. Kurz darauf nahm Jendrisek einen Ball volley, der nur knapp am Tor vorbeisegelte.
In der 25. Minute wurde Hesse ein Tor aberkannt, was nicht korrekt war, denn Hesse stand nicht im Abseits und zudem kam der Ball vom Osnabrücker Cichone.
Kurz vor der Halbzeit eine Schrecksekunde. Sippel fällt beim rückwärtslaufen um und bricht sich den Arm, wie sich später rausstellte. Für ihn kam nach der Pause Luis Robles. Nach der Halbzeit drückte der FCK weiter, doch ohne Erfolg. Es musste erst Dragan Paljic eingewechselt werden, ehe was passierte. Paljic war weniger als 1 Minute auf dem Platz und schoss die Hausherren mit einem Gewaltschuss aus gut 23 Meter in Führung und kurz vor Schluss auch noch 2:0 in Führung. Das war auch der Endstand.
Eine schöne Geste gab es wenige Tage nach dem Spiel. Die Spieler des VfL verschickten ein Trikot mit Genesungswünsche an Tobias Sippel. Das Trikot von VfL Keeper Wessels war von allen VfL Spielern signiert und es lagen zwei Tafeln Original-VfL Osnabrück Schokolade bei. Schöne Szene, wie man sie nicht oft im Fußball sieht.
Großes Lob an Osnabrück.
Der 11. Spieltag – Die Schmusekatzen zu Gast in der Hölle
1. FC Kaiserslautern – TSV 1860 München 0:0 (0:0)
Der 1. FCK hatte all seine Heimspiele seit Kuntz' Antritt gewonnen, und das sollte auch so bleiben. Der FCK war, wie so oft zu Hause, tonangebend und hätte nach 30 Minuten schon führen müssen, doch Tschauner hielt an seinem 23. Geburtstag die Kiste sauber. Der FCK setzte immer wieder nach und versuchte die Löwen in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Dzaka tunnelte Tschauner in der 30. Minute, doch Thorandt klärt auf der Linie, fast die Führung.
Nach dem Seitenwechsel fanden die Hausherren nurnoch selten den Weg durch die Abwehrreihe(n) der Löwen. Dick setzte den Ball nach gut einer Stunde ans Lattenkreuz, doch das war auch die einzig gute Chance.
Der 12. Spieltag – 10 grausame Minuten
SV Wehen-Wiesbaden – 1. FC Kaiserslautern 4:2 (0:0)
Lange Zeit sah es so aus, als ob der FCK nicht wollte und die Hessen nicht konnten. In der 1. Hälfte war der FCK, wie so oft in dieser Saison, die bessere Mannschaft. Doch wie immer konnte das Team von Milan Sasic nicht die benötigten Tore erzielen. Zwischen der 66. und 76. Minute fielen 5 Tore. Was war denn hier los? Ronny König, der Ex-Lautrer mit der 1:0 führung. Kurz darauf Orahovac mit der Erhöhung auf 2:0 und Koen mit einem Traumtor zum 3:0.
Lakic verkürzte auf 3:1, doch das war nur von kurzer Dauer, denn schon 2 Minuten später traf König erneut zum 4:1. Dem 1. FC Kaiserslautern gelang durch Lakic noch der Anschlusstreffer zum 4:2, doch das war reine Ergebniskosmetik.
Der 13. Spieltag – Gegen Rostock an die Tabellenspitze?
1. FC Kaiserslautern – Hansa Rostock 6:0 (2:0)
Bereits nach 8 Minuten traf Lakic nach Ecke von Bugera zum 1:0 für die Hausherren und erhöhte kurz vor der Halbzeitpause auf 2:0 gegen erschreckend schwache Rostocker. Nach dem Seitenwechsel ging es weiter wie bisher. Die Hanseaten waren stets ein Schritt zu spät. Jendrisek und Simpson zerlegten die Kogge in Halbzeit 2 im Alleingang. Nach dem 3:0 für die Lautrer fielen die Hanseaten auseinander und erinnerten an den FCK der Saison 2007/08.
Der 14. Spieltag – Ein lustiger Spieltag in der Puppenkiste?
FC Augsburg – 1. FC Kaiserslautern 1:0 (1:0)
Es war ein mageres Spiel gegen anständig aufspielende Augsburger und da hat es gepasst, dass ausgerechnet Ingo Hertzsch, der Ex-Lautrer, den FC Augsburg in der 18. Minute in Führung brachte. Einzig nennenswerte Situation war der Schuss von unserem Flitzer Sidney Sam, der kurz vor der Halbzeit nur an den Innenpfosten ging. Es war eine unnötige Niederlage, denn mit einem Sieg hätte man sich an die Tabellenspitze setzen können.
15. Spieltag – 6 Punktespiel gegen die Kartoffelkäfer
1. FC Kaiserslautern – Alemania Aachen 1:1 (0:0)
Es war ein hart umkämpftes Spiel in dem der 1. FC Kaiserslautern die bessere Mannschaft war. Mittlerweile hat man 11 Spiele auf dem Betzenberg nicht mehr verloren und das sollte natürlich auch so bleiben.
Die erste Chance hatte Anel Dzaka in der 18. Minute, der aber noch weit vorbei ging. Erik Jendrisek und Lakic hatten die wohl beste Chance im Spiel. Erst trifft Lakic den Pfosten, dann rollt die Pille nicht rein und Jendrisek scheitert im Nachschuss am Aachener Olajengbesi. Auch Olajengbesi ist es der kurz vor der Halbzeit Dzaka legt und einen Elfmeter fabriziert. Doch Lakic kann den Elfmeter nicht verwandeln. 0:0 geht es in die Kabinen. Wie so oft in den vergangenen Wochen war es ein Ex-Lautrer der traf. Benjamin Auer schoss die Alemania in der 65. Minute zur schmeichelhaften Führung. Es sah lange Zeit so aus als ob das die erste Niederlage gibt, denn vom FCK kam fast nichts gescheites mehr. Doch in der 90. machte Lakic seinen vergebenen Elfmeter gut und wuselte den Ball über die Linie. Im Nachhinein war es ein glücklicher Punktgewinn gegen einen Konkurrenten.
Der 16. Spieltag – Auf zu der Dance-Sensation Porno Peter
MSV Duisburg – 1. FC Kaiserslautern 0:0 (0:0)
Das Team um Milan Sasic wollte die Auswärtsseuche abschütteln und mit einem Sieg zu Mainz aufschließen, die sich freitags gegen Greuther Fürth (und wie immer natürlich dem Schiri) geschlagen geben mussten.
Die ersten Minuten gehörten Den Zebras. Doch dann legte auch die Offensivabteilumg um Paljic los. Paljic mit einem Distanzschuss, leider noch einen guten Meter vorbei. Ein weiterer Fernschuss kurz vor der Halbzeit durch Jendrisek brachte ebenfalls nichts.
Nach der Halbzeit waren die Roten Teufel die etwas bessere Mannschaft, doch man konnte es nicht in Tore ummünzen. Im Großen und Ganzen war es eine gerechte Punkteteilung.
Der 17. Spieltag – Herbstmeisterschaft olé?
1. FC Kaiserslautern – SC Freiburg
In einem packenden Spiel schafften unsere Kicker einen 2:0 Erfolg gegen den Konkurrenten Freiburg. Dem Team um Robin Dutt gehörte die Anfangsphase des Spiels. Nach ungefähr 20 Minuten schalteten die Freiburger dann einen Gang zurück und die Roten Teufel hatten mehr Platz. Bereits in der 5. Minute hätte es einen Elfmeter für den 1. FCK geben müssen, da Krmas meinte, er müsste Jendrisek mal zeigen wie weit er seine Stollen in die Rippen drücken kann. Jendrisek kämpfte und rackerte und war an fast allen Offensivaktionen beteiligt. Dann das, was schon oft geklappt hat. Ecke von Bugera auf Amedick – Tor. Das ist bereits Amedicks 4. Tor nach einer Ecke. 2 mal nach Ecke Bello und 2 mal nach Ecke Bugera. Goldjunge!
Der FCK jetzt weiter am Drücker. Hornig mit einem langen Ball auf Jendrisek, der den Ball an Pouplin vorbeischob zur 2:0 Führung was auch gleichzeitig der Endstand war.
Das war es also. Das Fußballjahr 2008. Viel mehr konnte man ja eigentlich nicht erleben. Wir waren mit 8 Punkten Rückstand im Prinzip schon in Liga 3. Dann folgte die Rettung durch Milan und Stefan und jetzt stehen wir auf einem Aufstiegsplatz, punktgleich mit dem Tabellenführer.
01. | 1. FSV Mainz 05 |33:19| 31 Punkte
02. | 1. FC Kaiserslautern |33:21| 31 Punkte
03. | SC Freiburg |26:18| 30 Punkte
04. | SpVgg Greuther Fürth |36:25| 29 Punkte
05. | Alemannia Aachen |26:19| 28 Punkte
06. | FC Augsburg |25:22| 27 Punkte
07. | FC St. Pauli |28:30| 27 Punkte
08. | 1. FC Nürnberg |24:17| 25 Punkte
09. | Rot Weiss Ahlen |24:30| 24 Punkte
10. | MSV Duisburg |24:19| 22 Punkte
11. | TSV 1860 München |20:17| 22 Punkte
12. | FC Ingolstadt 04 |23:28| 21 Punkte
13. | Rot-Weiß Oberhausen |17:31| 20 Punkte
14. | VfL Osnabrück |24:31| 19 Punkte
15. | Hansa Rostock |25:29| 17 Punkte
16. | TuS Koblenz |22:29| 14 Punkte
17. | SV Wehen Wiesbaden |18:31| 14 Punkte
18. | FSV Frankfurt |15:27| 13 Punkte
Ich weiß, ich habe nicht so einen tollen Schreibstil wie bahli77 oder Bertikoks, was sie ja regelmäßig im Kolumnethread zeigen, aber ich wollte auch einfach mal was dazu schreiben. Ich denke es war für uns alle ein aufregendes Jahr.
laudere hat seinen Schulabschluss geschafft, Mineiro und deuluxteufel haben Söhne bekommen, die hoffentlich bald Verträge beim FCK kriegen, ich habe meine Ausbildung begonnen, Timsson hatte Herzschmerz und das Forum hat ihm Mut gemacht. Es gab aber auch schattige Seiten. Beispielsweise Pfalzadler. Der User der jeden morgen zwischen 2 und 3 den Artikel aus der Rheinpfald gepostet hat erlitt einen Schlaganfall und befindet oder befand sich in Reha. Gute Besserung, falls du das liest!
Im Großen und Ganzen kann man sagen: Wir sind ein Knusperforum und ich möchte es gegen kein Forum der Welt umtauschen!
Ich wünsche euch frohe Weihnachten, behutsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! :)
16.12.2008 - 17:19 Uhr
Sasics Kuntzstück
Ein dickes, ach was sag ich ... ein amedickes Lob an allex auf dem Betzenberg die ihren Anteil daran haben ...
... das moussa einfach mal gesagt werden.
Mit dem Ai hatten wir es zwar nicht immer so,
abel unser Wille ist grenzenlos - Dzaka wir haben es geschafft - der FCK ist wieder da!
Selbst nach dem Spiel bei de Hesse haben wir uns zusammengerissen nach dem Motto: Da Ziemer einfach weiter an einem Strang ... auf dem Betze bei Reghe und Campf sind wir wieder gallig und so richtig hornig!
Nach dem Rostockspiel lakic so dermaßen glücklich im Bettchen ... wir stehen da oben weil wir da hingehören, von reinert Zufall kann keine Rede sein.
Auswärts etwas lam, precht unglücklich phasenweise, doch eins war immer klar: Ihr tragt unsere Trikots - wir dragan eure und wir tun es gerne.
Sam ma mal ehrlich, es is wieder schön Heimspiele des FCK zu besuchen und das war wichtig wieder zu alter Stärke zurückzukehren.
Nach dem Jahr 2007 bellot kein Hund mehr, der FCK wurde 2008 wieder das was ihn ausmacht und was wir wollen.
Egal wie viel Kot ysch und alle anderen ( ja ich weiß ... der Roblesel nennt sich zuerst ) durchmachen mussten ... die ganze Sippelschaft ist immer auf Trapp und für euch da - auch wenn die Uhr fast 12 geklingert hat.
Ob jener ... er ... ik - wir sim psoners, was ganz Psoneres!
Ein dickes, ach was sag ich ... ein amedickes Lob an allex auf dem Betzenberg die ihren Anteil daran haben ...
... das moussa einfach mal gesagt werden.
Mit dem Ai hatten wir es zwar nicht immer so,
abel unser Wille ist grenzenlos - Dzaka wir haben es geschafft - der FCK ist wieder da!
Selbst nach dem Spiel bei de Hesse haben wir uns zusammengerissen nach dem Motto: Da Ziemer einfach weiter an einem Strang ... auf dem Betze bei Reghe und Campf sind wir wieder gallig und so richtig hornig!
Nach dem Rostockspiel lakic so dermaßen glücklich im Bettchen ... wir stehen da oben weil wir da hingehören, von reinert Zufall kann keine Rede sein.
Auswärts etwas lam, precht unglücklich phasenweise, doch eins war immer klar: Ihr tragt unsere Trikots - wir dragan eure und wir tun es gerne.
Sam ma mal ehrlich, es is wieder schön Heimspiele des FCK zu besuchen und das war wichtig wieder zu alter Stärke zurückzukehren.
Nach dem Jahr 2007 bellot kein Hund mehr, der FCK wurde 2008 wieder das was ihn ausmacht und was wir wollen.
Egal wie viel Kot ysch und alle anderen ( ja ich weiß ... der Roblesel nennt sich zuerst ) durchmachen mussten ... die ganze Sippelschaft ist immer auf Trapp und für euch da - auch wenn die Uhr fast 12 geklingert hat.
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