Das RWE-Mitarbeiterkarussel
08.12.2024 - 18:32 Uhr
12.10.2025 - 08:14 Uhr
Diese Entwicklung zieht sich durch die ganzen letzten Wochen und es war irgendwie klar dass diese Entwicklung im Pokal ihren vorläufigen Höhepunkt finden würde. Aus diesem Grund habe ich auch immer wieder betont dass man Koschinat das Oberhausen Spiel auf keinen Fall mehr geben darf. Dementsprechend bin ich über das gestrige Pokalaus auch nicht überrascht. Koschinat lebt unserer Mannschaft seit Wochen diese Verlierermentalität vor. Da wundert es einen auch nicht mehr dass unsere Mannschaft es nicht schafft mal ein Spiel konsequent zu Ende zu spielen. Die Aussagen von Koschinat nachdem Spiel bestätigen auch nochmal das er überhaupt nicht die Intention hat ein Spiel mal konsequent zu Ende zu spielen, sondern soweit man in Führung geht - egal wie früh - das Risiko komplett minimieren möchte. Wie soll die Mannschaft da die Überzeugung in die eigene stärke finden? Man muss sich jetzt endlich von Koschinat trennen bevor er die Mannschaft nachhaltig schadet und wir in eine richtige Krise rutschen.
Langsam sind auch Steegmann und Flüthmann mit in der Verlosung. Das Pokalaus geht genauso auf die beiden wie auf Koschinat, weil Sie die negative Entwicklung seit Beginn der Saison nicht ausreichend wahrgenommen haben und den Moment sich von Koschinat zu trennen verpasst haben. Geben Sie ihm weitere Spiele und das geht schief muss man sich auch von der dafür Hauptverantwortlichen Person trennen. Ob es dann Steegmann oder Flüthmann sein wird oder gar beide kann ich von außen nicht beurteilen. Auf jeden Fall sollte dann auch der Stuhl der Sportlichen Leitung gewaltig wackeln. Für die Zukunft würde ich mir dann auch in der Sportlichen Leitung eine klare Hierarchie wünschen. Zwei Direktoren auf der selben Ebene in der Sportlichen Leitung sind dann doch eher ungewöhnlich. Unabhängig davon wie es bei Koschinat weitergeht würde ich mir wünschen dass RWE in diese Zusammensetzung etwas mehr Klarheit bringt. Ob man einen der beiden zum Sportvorstand macht oder noch einen externen Sportvorstand dazu holt wird der Vorstand und Aufsichtsrat entscheiden müssen.
Langsam sind auch Steegmann und Flüthmann mit in der Verlosung. Das Pokalaus geht genauso auf die beiden wie auf Koschinat, weil Sie die negative Entwicklung seit Beginn der Saison nicht ausreichend wahrgenommen haben und den Moment sich von Koschinat zu trennen verpasst haben. Geben Sie ihm weitere Spiele und das geht schief muss man sich auch von der dafür Hauptverantwortlichen Person trennen. Ob es dann Steegmann oder Flüthmann sein wird oder gar beide kann ich von außen nicht beurteilen. Auf jeden Fall sollte dann auch der Stuhl der Sportlichen Leitung gewaltig wackeln. Für die Zukunft würde ich mir dann auch in der Sportlichen Leitung eine klare Hierarchie wünschen. Zwei Direktoren auf der selben Ebene in der Sportlichen Leitung sind dann doch eher ungewöhnlich. Unabhängig davon wie es bei Koschinat weitergeht würde ich mir wünschen dass RWE in diese Zusammensetzung etwas mehr Klarheit bringt. Ob man einen der beiden zum Sportvorstand macht oder noch einen externen Sportvorstand dazu holt wird der Vorstand und Aufsichtsrat entscheiden müssen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gottschalkelf am 12.10.2025 um 08:47 Uhr bearbeitet
12.10.2025 - 10:14 Uhr
Nachdem Interview von Steegmann mit der WAZ hat Gottschalkelf wohl recht.
Steegmann ist der Meinung man müsse jedes Spiel für sich analysieren und dass Oberhausen gestern einfach besser war.
Obendrein redet er noch von irgendwelchen Fouls weswegen wir auf die Verliererstrasse gekommen sind.
Was ist das bitte für eine Analyse und Einstellung zur aktuellen Situation?
Da sind die richtigen Probleme aber nicht mal im Ansatz erkannt.
Ich hoffe intern herrscht mehr Professionalität und Know How als im Interview
Steegmann ist der Meinung man müsse jedes Spiel für sich analysieren und dass Oberhausen gestern einfach besser war.
Obendrein redet er noch von irgendwelchen Fouls weswegen wir auf die Verliererstrasse gekommen sind.
Was ist das bitte für eine Analyse und Einstellung zur aktuellen Situation?
Da sind die richtigen Probleme aber nicht mal im Ansatz erkannt.
Ich hoffe intern herrscht mehr Professionalität und Know How als im Interview
02.12.2025 - 13:05 Uhr
Quelle: WAZ
Zuletzt gab es immer wieder Kontakt zwischen RWE und Engels, der ein heißer Kandidat für eine mögliche neue Stelle im sportlichen Bereich ist. Vor einigen Tagen trafen sich noch einmal Steegmann und Engels zu einem persönlichen Austausch.
RWE möchte sich in der sportlichen Leitung breiter aufstellen und einen Kaderplaner verpflichten, der Marcus Steegmann unterstützen soll. Christian Füthmann wird sich weiterhin um das Trainerteam und den Nachwuchs kümmern. Zudem wird er sich künftig verstärkt um infrastrukturelle Projekte rund um den Fußball (Profis und Nachwuchs) kümmern. Für die neue Position des Kaderplaners befindet sich der Verein in Gesprächen mit Stephan Engels, der aktuell noch bei 1860 München unter Vertrag steht und sich zuletzt zu einem persönlichen Austausch mit Steegmann getroffen hat. Parallel laufen Gespräche mit weiteren Kandidaten, wobei Engels derzeit als heißester Anwärter gilt.
02.12.2025 - 14:21 Uhr
Braucht man das unbedingt?
02.12.2025 - 14:42 Uhr
Zitat von choogle
Braucht man das unbedingt?
Braucht man das unbedingt?
Aktuell ist Marcus Steegmann mit seinem Scouting-Koordinator Joel Pille ziemlich alleine auf weiter Flur. Dazu kommt eine Handvoll Scouts auf Honorarbasis. Für die 3. Liga ist das noch ordentlich, aber eben nicht mehr. Spätestens in der 2. Bundesliga bist du mit so einer Struktur nicht mehr konkurrenzfähig aufgestellt. Daher ergibt es absolut Sinn, noch jemanden dazuzuholen, der sich ausschließlich um die Kaderplanung kümmert.
Christian Flüthmann ist eher für strategische und übergeordnete Themen im Profi- und Nachwuchsfußball verantwortlich. Zudem wird er seinen Fokus künftig noch stärker auf das Thema sportliche Infrastruktur legen und damit noch weniger Berührungspunkte mit der Kaderplanung haben. Die Rolle von Flüthmann halte ich dennoch für extrem wichtig, weil wir gerade in diesem Bereich nach über einem Jahrzehnt Amateurfußball noch einiges aufzuholen haben.
08.12.2025 - 17:15 Uhr
Quelle: Rot-Weiss Essen
Dunja Lützenkirchen verfügt über langjährige und hochkarätige Erfahrung im Profifußball: Sie arbeitete unter anderem für Eintracht Frankfurt, den SV Wehen Wiesbaden und war bei der TSG Hoffenheim als Assistenz von Hansi Flick tätig. Ihre umfassende Expertise in Organisation, Prozesskoordination und operativem Management wird RWE entscheidend stärken. Dass sie darüber hinaus familiär im Ruhrgebiet verwurzelt ist, passt ideal zu unserem Weg – und hat den Wechsel an die Hafenstraße zusätzlich erleichtert.
Offenbar möchte man sich nicht nur in der sportlichen Führung breiter aufstellen, sondern auch darüber hinaus im administrativen Bereich. Mit Dunja Lützenkirchen hat man eine im Fußball erfahrene Dame als Assistentin für den Vorstand dazu geholt um die weitere Professionalisierung voran zu treiben.
22.02.2026 - 10:56 Uhr
Zitat von Gottschalkelf
Sollten wir uns zeitnahe von Uwe Koschinat trennen wäre Benjamin Hoffmann (FSV Mainz 05 II) einer meiner absoluten Top-Favoriten. Er ist wie Koschinat ein Trainer der sehr viel Wert auf Organisation auf dem Platz legt und damit keine völlige Abkehr vom Koschinat Fußball. Allerdings steht Hoffmann auch für eine klare Spielphilosophie im Ballbesitz was ihn von unseren aktuellen Übungsleiter unterscheidet. Hoffmann möchte aus einer defensiven Disziplin und klaren Struktur agieren die Sicherheit für das geordnete Aufbauspiel hinten heraus geben soll. Dazu legt er einen großen Wert auf das Gegenpressing und eine schnelle Ballrückeroberung.
In ein ähnliches Profil passt auch Tobias Schweinsteiger (derzeit Vereinslos), allerdings legt er weit aus weniger Wert auf das Thema Organisation als Hoffmann oder Koschinat. Er legt deutlich mehr Wert auf Mut und Risiko im Ballbesitzspiel. Dazu hat er einen noch höheren Fokus auf das Thema Gegenpressing als Hoffmann, wodurch eine deutlich höhere Dynamik in dem Spiel seiner Mannschaften ist. Bei ihm ist allerdings die Frage ob er bereit ist München zu verlassen und seinen Job bei Dazn aufzugeben.
Sascha Hildmann würde ich hingegen irgendwo zwischen Hoffmann und Schweinsteiger einschätzen. Sein Fußball ist deutlich weniger Strukturiert als das Spiel von Hoffmann, aber auch nicht ganz so offensiv ausgerichtet wie das Spiel von Schweinstiger. Hildmann legt großen Wert auf Kamp, Herz und Leidenschaft. Dazu probiert er die Spielkontrolle zu haben, definiert sich aber nicht als reiner Ballbesitztrainer, sondern setzt auf ein gutes Gleichgewicht zwischen defensive und offensive.
Hoffmann, Schweinsteiger und Hildmann wären meine drei persönlichen Favoriten für eine Koschinat Nachfolge.
Sollten wir uns zeitnahe von Uwe Koschinat trennen wäre Benjamin Hoffmann (FSV Mainz 05 II) einer meiner absoluten Top-Favoriten. Er ist wie Koschinat ein Trainer der sehr viel Wert auf Organisation auf dem Platz legt und damit keine völlige Abkehr vom Koschinat Fußball. Allerdings steht Hoffmann auch für eine klare Spielphilosophie im Ballbesitz was ihn von unseren aktuellen Übungsleiter unterscheidet. Hoffmann möchte aus einer defensiven Disziplin und klaren Struktur agieren die Sicherheit für das geordnete Aufbauspiel hinten heraus geben soll. Dazu legt er einen großen Wert auf das Gegenpressing und eine schnelle Ballrückeroberung.
In ein ähnliches Profil passt auch Tobias Schweinsteiger (derzeit Vereinslos), allerdings legt er weit aus weniger Wert auf das Thema Organisation als Hoffmann oder Koschinat. Er legt deutlich mehr Wert auf Mut und Risiko im Ballbesitzspiel. Dazu hat er einen noch höheren Fokus auf das Thema Gegenpressing als Hoffmann, wodurch eine deutlich höhere Dynamik in dem Spiel seiner Mannschaften ist. Bei ihm ist allerdings die Frage ob er bereit ist München zu verlassen und seinen Job bei Dazn aufzugeben.
Sascha Hildmann würde ich hingegen irgendwo zwischen Hoffmann und Schweinsteiger einschätzen. Sein Fußball ist deutlich weniger Strukturiert als das Spiel von Hoffmann, aber auch nicht ganz so offensiv ausgerichtet wie das Spiel von Schweinstiger. Hildmann legt großen Wert auf Kamp, Herz und Leidenschaft. Dazu probiert er die Spielkontrolle zu haben, definiert sich aber nicht als reiner Ballbesitztrainer, sondern setzt auf ein gutes Gleichgewicht zwischen defensive und offensive.
Hoffmann, Schweinsteiger und Hildmann wären meine drei persönlichen Favoriten für eine Koschinat Nachfolge.
An meinen Wunschkandidaten für eine Koschinat-Nachfolge hat sich nichts geändert. Ich würde die Liste aber noch um Thomas Wörle und Patrick Glöckner als Wunschkandidaten erweitern. Hoffentlich sind unsere Verantwortlichen auf eine Koschinat-Entlassung vorbereitet, sodass wir im Idealfall Anfang nächster Woche bereits einen neuen Mann präsentieren können.
Ein bisschen träumen wird man ja noch dürfen. 😉
22.02.2026 - 13:41 Uhr
Bin immer noch Pro Hildmann, der weiß wie es geht.
22.02.2026 - 15:34 Uhr
Zitat von choogle
Bin immer noch Pro Hildmann, der weiß wie es geht.
Bin immer noch Pro Hildmann, der weiß wie es geht.
Gerade Hildmanns 4-4-2 könnte gut zum Kader passen. Mit Hüning und Kraulich hätte man eine gewisses spielerische Qualität hinten drin. Dazu würde Hüning das mangelnde Tempo von Kraulich etwas auffangen. Offensiv dann mehr „Baller“ und weniger „Athleten“ auf den Platz. Mit Potocnik und Janssen könnte man dann auch noch ein gutes Pressing spielen. Statt immer nur die Tiefe zu bespielen könnte man dann auch mal einen Gegner bespielen.
03.03.2026 - 09:57 Uhr
Quelle: WAZ
Vor dem Jahreswechsel hatte es Überlegungen gegeben, die Expertise auf Ebene der sportlichen Leitung perspektivisch zu erweitern. Mit Stephan Engels, dem ehemaligen Kaderplaner von Pfeifers Ex-Klub 1860 München wurde gesprochen, zu einer Zusammenarbeit kam es nicht.
Die Verpflichtung von Stephan Engels als Kaderplaner scheint laut der WAZ nicht mehr zustande zu kommen. Allgemein scheint sich die Konstellation innerhalb der sportlichen Führung in den letzten Wochen deutlich verschoben zu haben. Sportdirektor Christian Flüthmann spielt rund um die Profimannschaft kaum noch eine Rolle, und Direktor Profifußball Marcus Steegmann wurde zuletzt vom Vorstandsvorsitzenden Marc-Nicolai Pfeifer bei der Kaderplanung unterstützt. Das Ganze wirkt nach außen nicht unbedingt wie ein Vertrauensbeweis in unsere sportliche Leitung. Zudem hält sich seit dem letzten Jahr hartnäckig im Vereinsumfeld das Gerücht, dass Pfeifer gerne Dr. Christian Werner in die sportliche Leitung integrieren möchte.
Ich bin gespannt, wie es hier weitergehen wird. Ein kompletter Kahlschlag in der sportlichen Leitung (Steegmann & Flüthmann) sowie auf der Trainerbank würde mich mittlerweile nicht mehr überraschen. Sollte man sich in der sportlichen Führung neu aufstellen, hoffe ich künftig auf eine klare Hierarchie mit einem Sportvorstand.
PS: Außerdem hat der Verein der Geschäftsstellenleiterin und ehemaligen Vorstandsassistentin Claudia Gerig fristlos gekündigt. Laut der WAZ werden sich beide Seiten morgen vor dem Essener Arbeitsgericht wiedersehen, nachdem Gerig Kündigungsschutzklage eingereicht hat.
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