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Christian Müller

13.09.2004 - 19:28 Uhr
Christian Müller |#91
07.02.2007 - 00:40 Uhr
Und siehe da der Chris hat immerhin 10 min gespielt und kam so zu seinem 1. BL Einsatz nach mehr als 2 Jahren

Fast wäre ihm ja ein Tor gelungen, hoffentlich steht er nun dauerhaft im 18 er Kader und wird zu einer weiteren guten Alternative

Sobald dann alle mal fit sein sollten, auch KP Boateng wird es im MF ein heißer Konkurrenzkampf

Müller muss sich natürlich erstmal wieder an das Tempo, die Spielweise und Härte gewöhnen aber er meistert das schon

Diese Saison gab es schon viele Spieler die Tore erzielt haben, wo man nicht mit rechnete ( Fathi, Ebert, Dejagah) vll reiht sich ja Chris da mit ein !
Christian Müller |#92
07.02.2007 - 21:18 Uhr
Von Schrauben und Nägeln
Herthas hochbegabter Mittelfeldspieler Christian Müller kämpft um seine Karriere
Michael Jahn

BERLIN. Der junge Bursche trampelte vor Aufregung mit seinen Füßen. Er zupfte an seinem Trikot, er rückte die kurze Hose immer wieder zurecht. Er zog sie mit der linken Hand ein wenig hoch und mit der rechten Hand schnell wieder ein kleines Stück nach unten. Christian Müller (22) wartete am zurückliegenden Sonnabend im Spiel von Hertha BSC gegen den Hamburger SV an der Seitenlinie auf seine Einwechslung. Nur noch drei Minuten waren zu spielen. Es stand noch immer 1:1 - der kleine Brasilianer Mineiro erzielte bekanntlich erst in der 92. Minute den viel umjubelten Siegtreffer.

Christian Müller aber, dessen persönliche Aufgeregtheit angesichts der massenhaften Aufregung im Stadion einigermaßen unbeachtet blieb, stand vor einem ungewöhnlichen und beachtlichen Comeback: Am 13. November 2004 hatte Müller zum letzten Mal in einem Bundesligaspiel in der Mannschaft von Hertha BSC gestanden. Das war beim 3:1-Sieg der Berliner beim FC Schalke 04. Müller, ein hochbegabter Mittelfeldmann, der in neun Spielen vor allem kess, mutig und ungestüm aufgetreten war und als erstes Symbol für die hervorragende Berliner Nachwuchsarbeit galt, durfte damals auf Schalke 86 Minuten mittun, ehe ihn der Ungar Pal Dardai ablöste. Der junge Müller spielte seinerzeit zusammen mit Yildiray Bastürk und mit Marcelinho im Mittelfeld der Hertha.

Unerhörter Leidensweg

Nur drei Tage später allerdings begann ein unerhörter Leidensweg, der erst nun - beim jüngsten Spiel der Berliner gegen den Hamburger SV - sein Ende nahm. In seinem ersten Einsatz für die deutsche U21-Auswahl gegen Polen hatte sich Müller in Cottbus das Schien-und Wadenbein gebrochen. Richtmikrofone des Fernsehens fingen damals Müllers markerschütternden Aufschrei ein, die Zuschauer im Stadion der Freundschaft und an den Fernsehgeräten erschauderten. Was danach kam, ist nur schwer zu schildern. Insgesamt fünfmal musste das stark lädierte Bein von Müller seitdem operiert werden. Immer wieder gab es Komplikationen. "Einmal", sagt Müller, "da hieß es sogar, das Bein muss amputiert werden. Das war vielleicht der schlimmste Moment in der letzten beiden Jahren."

Die behandelnden Ärzte taten alles. So wurde Müller, einem Jungen aus Kreuzberg, sogar ein Stück des Hüftkammknochens entnommen und in sein schwer verletztes Wadenbein eingesetzt. Doch die Rückkehr in den bezahlten Fußball gestaltete sich sehr schwierig, schwieriger, als sich das Müller, den Berlins Boulevard schnell den "krassen Cris" getauft hatte, vorgestellt hatte. Herthas Trainerstab haderte hin und wieder mit der professionellen Einstellung des jungen Talents, das immer Hilfe bekommen hatte. "Ich hatte manchmal keine richtige Motivation mehr", erzählte Christian Müller nun, "immer wieder hieß es, ich muss nochmal unters Messer. Da bin ich manchmal lieber zu Hause geblieben, statt in den Kraftraum zu gehen." Zudem musste Müller mit ansehen, wie ihn viele andere Talente von Hertha, denen er eigentlich voraus gewesen war, überholt hatten. Kevin-Prince und Jerome Boateng etwa, auch Patrick Ebert oder Robert Müller.

Rückkehr für fünf Minuten

Später holte sich Christian Müller Spielpraxis bei den eigenen Amateuren in der Regionalliga. Oft und lange Zeit hatte er Angst, mutig in die Zweikämpfe zu gehen. "Ich habe mich gelegentlich hängen gelassen", gibt er jetzt zu. Aber es war natürlich schwer, das Erlebte zu verarbeiten. Deshalb verwundert es schon, wenn Müller lächelnd sagt, er schaue sich zu Hause ab und an die DVD vom Spiel der deutschen U21 gegen Polen an. Mit dem tragischen Ereignis, mit dem Foul, mit seinem Schrei. "Das war doch mein erstes Spiel für Deutschland", sagt Müller zur Begründung, dass er diese Aufzeichnung ab und an aus der Schublade hervorkramt.

Trainer Falko Götz ließ Müller gegen den Hamburger SV drei Minuten plus die zwei Minuten Nachspielzeit auf dem Platz. Fast hätte er mit einem straffen Schuss sogar das 2:1 erzielt. Hamburgs Keeper Frank Rost hielt, verhinderte so eine schöne Heldengeschichte um Müller, war aber beim Versuch des Brasilianers Mineiro machtlos. Und Christian Müller tauchte unter in der Jubeltraube nach dem Sieg. Noch immer hat er sieben Schrauben, eine Platte und einen 30 Zentimeter langen Nagel im einst verletzten Bein.

Trainer Falko Götz sagt: "Meine wichtigste Hoffnung ist, das er gesund bleibt. Er hat einen klaren Schritt nach vorn gemacht. Zurzeit hat er sich wieder einen Platz im Kader erarbeitet." Am kommenden Sonnabend muss Hertha BSC zum Tabellenführer FC Schalke 04. An die Schalker hat Müller nur gute Erinnerungen.

Berliner Zeitung, 08.02.2007

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/sport/627043.html
Christian Müller |#93
13.02.2007 - 12:49 Uhr
Rechts überholen erlaubt!
Patrick Ebert und Christian Müller wollen Herthas Problem mit der rechten Mittelfeldseite beenden
Von Steffen Lüdeke
Monatelang hatte Patrick Ebert geschwiegen. Der Profi von Fußball-Bundesligist Hertha BSC wollte sich erst dann wieder äußern, wenn die Formkurve nach oben zeigt. Sprich, wenn er wieder den Anschluss gefunden hat und spielt. Bei Schalke 04 war es soweit. Ebert wurde in der 72. Minute für Ashkan Dejagah eingewechselt. "Ich werde weiter Gas geben", war dann jedoch alles, was er der 19-Jährige zu seinem Comeback zu sagen hatte. Kurzer Einsatz, wenige Worte.


Bereits die Tatsache, dass er dabei war, war eigentlich ein Indiz für eine Leistungssteigerung. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt. Nach seinem rasanten Aufstieg zu Beginn der Saison - mit einem Tor gegen Hannover 96 in seinem zweiten Bundesligaspiel - folgte die Krise. Seit dem 8. November hat der Mittelfeldspieler keine Berücksichtigung mehr in der Formation von Falko Götz gefunden - über seine Trainingsleistungen hat er sich nun wieder ein Stück in den Vordergrund gespielt. Und Selbstvertrauen getankt. Für sein Spiel ein wesentlicher Faktor, denn seine Schlagtechnik ist mit hohem Risiko verbunden.


Lob von Trainer Falko Götz
Trainer Götz weiß um die Sensibilität seines Schützlings, auch deswegen unterstützt er die aktuelle Tendenz mit verbalen Streicheleinheiten: "Patrick hat in den letzten Wochen einen großen Sprung nach vorne gemacht." Auch nach dem Spiel in Gelsenkirchen gab es ausschließlich lobende Worte vom Trainer: "Er hat seine Sache sehr gut gemacht und neuen Schwung gebracht."

Das Kompliment übertrug Götz gleich auf die beiden anderen Einwechselspieler Chinedu Ede und Christian Müller. Der kennt sich mit kometenhaften Aufstiegen und tiefen Fällen wie kaum ein anderer aus. Wie Ebert traf Müller gleich in seinem zweiten Einsatz für die Profis, schnell wurde ihm eine große Zukunft voraussagt.

Doch diese Zeiten sind vorbei. Nach seinem Tor gegen den Hamburger SV im September 2004 folgten noch sieben weitere Spiele in der Bundesliga, dann begann die Zeit der Leiden. Im Spiel der deutschen U 21 gegen Polen brachen ihm Schien- und Wadenbein, mit diversen Komplikationen im Heilungsverlauf kostet ihn die Verletzung beinahe zwei Jahre seiner Karriere. Heute räumt Müller einen gewissen Eigenanteil an der langen Pause ein. Er sagt, dass er "nicht immer konsequent genug gearbeitet" hat. Mittlerweile gibt er sich geläutert, nennt sein damaliges Verhalten "saudumm" und kämpft um seinen Platz im Team.

Im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg feierte der 22-Jährige nach mehr als zwei Jahren sein Comeback, es dauerte fünf Minuten. Gegen Schalke folgte eine Verdopplung der Einsatzzeit und auch eine Steigerung der Wertschätzung beim Trainer. "Christian hat gut nach hinten gearbeitet und auch in der Offensive seine Aktionen gehabt", lobte Götz und stellte ihm (wie Ebert) ein ordentliches Zeugnis aus: "Beide haben gezeigt, dass sie gute Alternativen für die rechte Außenbahn sind."


Rechte Seite als Dauerbaustelle
Die ist seit dem Weggang von Sebastian Deisler eine Dauerbaustelle bei Hertha. Keiner der Probanden - von Bartosz Karwan über Roberto Pinto, Billy Reina bis Ellery Cairo - konnte die Lücke schließen. Sollten sich Ebert und Müller auf hohem Niveau stabilisieren, hätte Dieter Hoeneß ein Problem weniger. Für den Fall, dass Spielmacher Yildiray Bastürk den Verein im Sommer verlassen sollte, muss der Manager personelle Alternativen finden. Er wird dafür viel Geld in die Hand nehmen müssen - und könnte dieses an anderer Stelle einsparen: Wenn die beiden Talente in Zukunft konstant nachweisen, dass auf der rechten Seite im Mittelfeld kein Handlungsbedarf besteht.

Aus der Berliner Morgenpost vom 13. Februar 2007

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Christian Müller |#94
14.02.2007 - 23:45 Uhr
Ich finde jetzt sollte er mal seine chance auf 90 minuten bekommen, er wird sie bestimmt nutzen. Dann bleibt er auf rechts, boa geht mal auf links und gil auf OM und wir sparen das Gehalt von Bastürk und kaufen keinen Star!!!! Stattdessen wird das Geld für Vertragsverlängerungen für sämtliche Jugenspieler bis 2012 genommen und die Stars kommen aus den eigenen Reihen und gehen nicht ablösefrei....°Träum°

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Christian Müller |#95
15.02.2007 - 19:44 Uhr
Hoffe auch, Müller in der Startelf zu sehen... Halte verdammt viel von Chris!
Christian Müller |#96
28.02.2007 - 17:12 Uhr
Chistian Müller wird heute 23 Jahre alt! Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite!

Ich könnte mir ja für Chris das perfekte Geburtstagsgeschenk vorstellen... ;)
Christian Müller |#97
28.02.2007 - 17:39 Uhr
Alles Gute auch von meiner Seite, leider kann ich mir eine große Karriere bei ihm kaum vorstellen :(

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Christian Müller |#98
28.02.2007 - 18:30 Uhr
Zitat von Flow-a-tick:
Alles Jute Chrissi


mein 1tes hertha spiel und du hast das einzigste tor gemacht :)
deswegen mag ich dich schon


Der Ausgleich gegen den HSV damals, wa
War die erste Niederlage 04/05, eine Woche später folgte dann der erste Sieg und Müller traf erneut :)

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Christian Müller |#99
11.03.2007 - 16:17 Uhr
Hat gegen die Amateure des HSV das 1:0 erzielt!
War jemand da und kann ein paar Eindrücke zu Müllers Spiel wiedergeben????
Fände es toll wenn er seine Chance bekommt von Anfang an, was bringt ihm ein 15 min Einsatz in einer verunsicherten Mannschaft?

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Christian Müller |#100
20.03.2007 - 00:19 Uhr
Das es niemand anspricht:

Müller kam in den letzten 4 Ligaspielen nicht zum Einsatz

Jetzt sind auch wieder Boateng und Bastürk fast fit und ich ahne schlimmes

War es das für Müller, heisst ab nun wieder Amateure ?

Plant man mit ihm evtl nicht richtig, habe den Eindruck gewonnen das Götz kein Fan von CM ist...finds schade :(
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Preetzinho am 20.03.2007 um 00:19 Uhr bearbeitet
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