BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
18.08.2026 - 10:58 Uhr
Zitat von djhaax
Ein guter Punkt.
Ich bin großer Fan davon, den Spielern est dann ein hohes Gehat zu zahlen, wenn sie sich im Verein durchgesetzt haben. Das Beispiel Özcan ist in meinen Augen das Beispiel schlechthin für einen Fehler im Gehaltsgefüge. Der Spieler hatte eine gute Saison in Köln, aber es war doch absehbar, dass er nichts weiter ist, als ein solider Bundesligaspieler. Da muss man dann auch bei niedriger Ablöse dem Drang wiederstehen, ein zu hohes Gehalt anzusetzen.
Zitat von Ballzumir
Das finde ich auch einen sehr wichtigen Aspekt bei den Neuverpflichtungen im Gegensatz zur Vergangenheit. Diese langfristige Gehaltsersparnis auch im Vergleich zu den Abgängen ist sicher mit ein Grund warum man sich dieses Transferminus leisten kann. Das ist vermutlich auch in den Folgejahren damit sehr viel einfacher.
Ein weiterer positiver Aspekt ist, daß sollten einige dieser Spieler sich nicht durchsetzen, es sehr viel einfacher werden wird einen neuen Verein für sie zu finden. Zwar kann man behaupten, daß man dafür diesen Sommer relativ hohe Ablösesummen für Spieler aus kleineren Ligen in Kauf genommen hat aber für Spieler mit geringeren Gehältern sind wiederum andere Vereine später auch eher bereit höhere Ablösesummen zu bezahlen.
Von daher gefällt mir dieser Weg auch besser, weil er mehr Möglichkeiten für die Zukunft schafft.
Man darf natürlich nicht komplett ignorieren, das den Gehaltseinsparungen gegenüber Brandt, Süle und Adeyemi auch die Erhöhungen bei Schlotterbeck und Nmecha gegenüber stehen. Aber das sind Spieler bei den man sich keine Sorgen um Qualität, Leistung und zukünftige Abnehmer machen braucht.
Zitat von Herzog10
Ganz genaue Vertragsinhalte wird man ja nie wirklich erfahren, aber was aus meiner Sicht positiv scheint, die neuen wird das Geld nicht bedingungslos nachgeschmissen.
Eine Zeitlang hat es ja so ausgeschaut, als spielt Geld bei uns auch keine Rolle. Natürlich, extrem wichtige Spieler muss man auch demensprechend (zb. Schlotterbeck) entlohnen, aber Spieler, die noch nicht wirklich "vorstellig" wurden, muss man nicht das Geld nachwerfen.
Was wird Haller bei Ajax verdient haben, warum muss man einen Spieler wie Sabitzer das gleiche (ähnlich) Gehalt zahlen wie Bayern, einen Özcan das Gehalt verdreifachen?
Das man Spielern wie Guirassy, die eine Ausstiegsklausel haben, dann vielleicht mehr bezahlen muss, ja da wird man nicht „Drumherum“ kommen, wenn man ihn unbedingt will.
Scheint wirklich, dass die neuen gut verdienen, aber nicht so, als würden sie den letzten großen Vertrag unterschreiben.
Ganz genaue Vertragsinhalte wird man ja nie wirklich erfahren, aber was aus meiner Sicht positiv scheint, die neuen wird das Geld nicht bedingungslos nachgeschmissen.
Eine Zeitlang hat es ja so ausgeschaut, als spielt Geld bei uns auch keine Rolle. Natürlich, extrem wichtige Spieler muss man auch demensprechend (zb. Schlotterbeck) entlohnen, aber Spieler, die noch nicht wirklich "vorstellig" wurden, muss man nicht das Geld nachwerfen.
Was wird Haller bei Ajax verdient haben, warum muss man einen Spieler wie Sabitzer das gleiche (ähnlich) Gehalt zahlen wie Bayern, einen Özcan das Gehalt verdreifachen?
Das man Spielern wie Guirassy, die eine Ausstiegsklausel haben, dann vielleicht mehr bezahlen muss, ja da wird man nicht „Drumherum“ kommen, wenn man ihn unbedingt will.
Scheint wirklich, dass die neuen gut verdienen, aber nicht so, als würden sie den letzten großen Vertrag unterschreiben.
Das finde ich auch einen sehr wichtigen Aspekt bei den Neuverpflichtungen im Gegensatz zur Vergangenheit. Diese langfristige Gehaltsersparnis auch im Vergleich zu den Abgängen ist sicher mit ein Grund warum man sich dieses Transferminus leisten kann. Das ist vermutlich auch in den Folgejahren damit sehr viel einfacher.
Ein weiterer positiver Aspekt ist, daß sollten einige dieser Spieler sich nicht durchsetzen, es sehr viel einfacher werden wird einen neuen Verein für sie zu finden. Zwar kann man behaupten, daß man dafür diesen Sommer relativ hohe Ablösesummen für Spieler aus kleineren Ligen in Kauf genommen hat aber für Spieler mit geringeren Gehältern sind wiederum andere Vereine später auch eher bereit höhere Ablösesummen zu bezahlen.
Von daher gefällt mir dieser Weg auch besser, weil er mehr Möglichkeiten für die Zukunft schafft.
Man darf natürlich nicht komplett ignorieren, das den Gehaltseinsparungen gegenüber Brandt, Süle und Adeyemi auch die Erhöhungen bei Schlotterbeck und Nmecha gegenüber stehen. Aber das sind Spieler bei den man sich keine Sorgen um Qualität, Leistung und zukünftige Abnehmer machen braucht.
Ein guter Punkt.
Ich bin großer Fan davon, den Spielern est dann ein hohes Gehat zu zahlen, wenn sie sich im Verein durchgesetzt haben. Das Beispiel Özcan ist in meinen Augen das Beispiel schlechthin für einen Fehler im Gehaltsgefüge. Der Spieler hatte eine gute Saison in Köln, aber es war doch absehbar, dass er nichts weiter ist, als ein solider Bundesligaspieler. Da muss man dann auch bei niedriger Ablöse dem Drang wiederstehen, ein zu hohes Gehalt anzusetzen.
Weil Kehl sich häufig auf Spieler festgelegt hatte, die gerade eine gute Saison gespielt hatten und entsprechend gefragt waren. Gleichzeitig hatte er kaum Alternativen in der Hinterhand, falls ein Wunschspieler nicht zu bekommen war.
Bei Kehl hatte ich außerdem oft das Gefühl, dass er weniger danach gesucht hat, welche Spieler am besten zur Mannschaft passen, sondern eher nach Spielern, die er selbst „entdeckt“ hatte oder unbedingt verpflichten wollte. Ob der Spieler am Ende wirklich zum Team und dessen Bedürfnissen passte, wirkte dabei manchmal fast zweitrangig.
18.08.2026 - 10:59 Uhr
Zitat von Katana
Wir denken aneinander vorbei. Ich verstehe dein relativieren als reines defensives Verhalten und du verstehst mein infrage setzen als abschließendes Urteil.
Das man den spielerischen fit erst nach mehreren Spielen erkennen kann ist uns beiden bewusst, aber dennoch sollten doch in diesen Forum über Preis-Leistungs-Verhältnis (Giannis) oder defensive Schwächen (Veerman) anerkannt werden können, ohne dass jemand ein abschließendes Urteil abgibt?
Genau so wenig wie alles schlecht zu reden, mag ich es nicht wenn alles gut geredet wird. Erst als nach dem verkorksten El Mala Deal behauptet wurde, dass man noch klüger und stärker agiert habe, reagierte ich erst um auf die schwächen der neuen Transfers hinzuwiesen, einfach um das ganze etwas zu relativieren.
Ich bin auch froh, dass wir versuchen mehr kreative Lösungen in unseren Kader zu integrieren, als zB El Mala es getan hätte. Jetzt sollte der Ball über Schlotterbeck - Veerman - Karetsas etc schneller verteilt werden können und zB Guirassy füttern. Das wir ein cooles Griechen Duo haben die sich gegenseitig bei der Integrierung helfen können ist natürlich auch top!
Ein Scheitern habe ich nie prophezeit und ich hoffe, dass mir das auch nicht unterstellt wird nur weil ich Kritik ausübe.
Zitat von Coq-au-vin
Ich blocke Kritik überhaupt nicht ab. Man kann über Ablösen, Altersstruktur, Wiederverkaufswert oder die grundsätzliche Strategie völlig legitim diskutieren. Was ich nur nicht verstehe, ist, warum daraus jetzt schon ein abschließendes sportliches Urteil über diesen Weg entstehen soll.
Ich habe weder Konstantelias noch Veerman häufig genug bewusst spielen sehen, um ernsthaft beurteilen zu können, wie gut sie sind und vor allem wie gut sie in dieser Mannschaft funktionieren werden. Deshalb werde ich jetzt weder behaupten, das seien großartige Transfers noch dass hier Geld verbrannt wurde. Dass Tore, Vorlagen und Geschwindigkeit relevante Kriterien sind, bestreite ich doch überhaupt nicht. Sie reichen mir nur nicht, um den Wert eines Spielers für eine konkrete Rolle in einem konkreten System abschließend zu beurteilen.
Genauso wenig weiß ich, ob El Mala hier tatsächlich der Spieler geworden wäre, den sich viele gerade vorstellen. Es gab offenbar unterschiedliche Möglichkeiten, den Kader weiterzuentwickeln und der Verein hat sich letztlich gegen die große Investition in dieses eine Profil und für mehrere Veränderungen entschieden. Ob das die bessere Entscheidung war, wissen wir heute schlicht nicht.
Und auch bei Veerman gilt für mich dasselbe. Dass er 27 ist und keinen riesigen Wiederverkaufswert mehr haben dürfte, kann man selbstverständlich kritisch anmerken. Wenn er der Mannschaft dafür vier oder fünf Jahre sportlich erheblich weiterhilft, kann der Transfer trotzdem hervorragend sein. Sein Skillset fehlt jedenfalls spätestens seit dem Groß-Abgang. Ob er das kann, möchte ich eben erst beurteilen, wenn ich ihn hier tatsächlich spielen gesehen habe.
Ich persönlich bin zunächst einmal froh, dass Brandt und Adeyemi weg sind und man versucht, die Mannschaft mit anderen Profilen aufzustellen. Das bedeutet aber weder, dass ich jeden Transfer feiern muss noch dass ich den eingeschlagenen Weg gegen jede Kritik verteidige. Ich möchte ihm lediglich die Chance geben, überhaupt erst einmal zu funktionieren, bevor ich sein Scheitern feststelle.
Zitat von Katana
Ich schätze wirklich deine Beiträge hier, die immer sachlich und konkret sind. Hier stellst du dich jedoch vor den Verein und blockst jegliche Kritik ab.
"Peinlich verpokert": Wenn Köln eine Fixe Summe von 50 Mil direkt fordert und wir nach wochenlangen Verhandlungen auf etwas mehr als 20 Mil gehen und den Rest über Jahre bezahlen wollen, dann ist das schon etwas frech wenn man denkt, dass dies funktionieren wird. Wenn mehr als das Doppelte fehlt und es bei weitem unser Rekordtransfer wäre, dann ziehe ich nun mal den Schluss, dass wir nie darauf eingegangen wären und nenne das Fakt. Das Marginal spricht für sich.
Bei Konstantelias stelle ich die Kriterien im Vergleich zum Preis und da ist das Preisleistungsverhältnis recht schlecht. Wie kommst du darauf, dass Tore, Vorlagen und Geschwindigkeit willkürliche Kriterien sein sollen? Woran würdest du ihn messen wollen, um den Preis zu rechtfertigen? Und ach ja stimmt, er spielte vor 5 Jahren 112 Minuten in der Jupiler League und hat sich eine gelbe Karte eingesammelt.
Veerman ist bei der Niederländischen Nationalmannschaft nach nur einem Jahr aussortiert worden, mit dem mehre Vereine über Jahre geflirtet, aber nie verpflichtet haben. Ein alternder Spieler, ohne Wiederverkaufswert, erinnert irgendwie an einen Kehl Transfer und Pascal Groß oder eben Sabitzer. Er kann sehr gute Pässe und Standards spielen, ist aber langsam und hat defensive Schwächen. Nun soll das ein gefeierter Transfer sein?
Wie gesagt; geht es mir darum wie mit dem Geld umgegangen wird. Natürlich braucht der Kader eine Breite, aber unser Problem ist seit längerem die Spitze gewesen und grade in der Offensive. Mit El Mala wurde solch eine verfolgt und stattdessen jemand für die Breite geholt und das restliche Geld ebenso für das Mittelfeld angewandt. Dabei möchte ich nicht sagen, dass diese schlecht oder am Bedarf vorbei sind, aber sie müssten schon prästieren um die Wahl mit deren Preis zu rechtfertigen. Weil man hätte auch anders zu Wege gehen können, aber es wurde sich hierfür entschieden und das muss auch hinterfragt werden um später potentiell zu kritisieren können. Da liegt es nicht an mir einen besseren Weg zu präsentieren.
Zitat von Coq-au-vin
Aus einigen offenen Fragen wird bei dir bereits ein ziemlich vernichtendes Urteil über die Transferperiode. "Peinlich verpokert" ist eine sehr eindeutige Bewertung für einen Vorgang, bei dem Dortmund Köln offenbar finanziell weit entgegengekommen ist und irgendwann schlicht eine Grenze gezogen hat. Sowas hört man sonst eigentlich nur von Effenberg und Co. beim DoPa. Dass man die geforderte Sockelablöse angeblich sowieso niemals gezahlt hätte, ist dabei eher Behauptung als belegbarer Fakt.
Auch die Bewertung von Konstantelias anhand von Toren, Körpergröße und Höchstgeschwindigkeit überzeugt mich nicht wirklich. Das sind für einen Spieler, der vor allem zwischen den Linien und als kreativer Verbindungsspieler agieren soll, teilweise ziemlich willkürlich ausgewählte Kriterien. Dazu stimmt es nicht einmal, dass er noch nie im Ausland gespielt hätte, er war bereits in Belgien bei Eupen.
Bei Veerman verstehe ich die Skepsis noch weniger. Ein 27 jähriger niederländischer Nationalspieler mit jahrelanger Europapokal und Champions League Erfahrung ist für rund 22 Millionen nun wirklich kein völlig unkalkulierbares Experiment. Natürlich muss auch er sich an die Bundesliga gewöhnen, aber dieses Risiko trägt letztlich jeder Spieler, der aus einer anderen Liga kommt.
Und „dann hätte man eben jemanden Vielversprechendes leihen können“ ist mir als Alternative zu bequem. Welcher Spieler wäre verfügbar gewesen, hätte sportlich gepasst und wäre von seinem Verein überhaupt verliehen worden? Genau an dieser Stelle kommt man eben doch wieder bei der Frage nach konkreten Alternativen an.
Dass man Books Arbeit am Ende an den Ergebnissen messen wird, ist selbstverständlich. Nur finde ich es etwas früh, ihm bereits jetzt Erklärungsbedarf anzudichten, bevor einer dieser Spieler überhaupt eine Bundesligaminute für Dortmund absolviert hat. Die Kehl Frage ändert daran übrigens auch nichts. Transfers sollten nach ihrer sportlichen und wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit bewertet werden und nicht danach, welcher Name gerade auf dem Büroschild des Verantwortlichen steht.
Zitat von Katana
Das die Enttäuschung gross ist nach dem geplatzten El Mala Deal ist gut nachvollziehbar und das die Alternative(n) hinterfragt werden ebenso.
Konstantelias scheint ein guter Kicker zu sein, aber seine Werte sind für einen "Spielmacher" alles andere als Atemberaubend! 25/26 : 7 Tore/2 Vorlagen, 24/25 : 4 Tore / 0 Vorlagen , 23/24 : 7 Tore/3 Vorlagen , 22/23 : 2 Tore/5 Vorlagen. Dabei ist die Bundesliga ein guter Schritt schwieriger und selbst wenn er vielleicht eine etwas saubere Passquote als Said hat, ist er ist 3,5 Jahre älter. Weiter hat er einen Top Speed von 32.6 km/h und ist lediglich 1,78m, während Said mit 1,87m 35.91 km/h drauf hat.
Damit sei überhaupt nicht gesagt, dass Giannis schlecht oder ein Griff in die Tonne wäre. Aber bei einem Preisschild von 32 Millionen € und einer WVB von 17,5 % ist es recht merkwürdig wie der Großteil in diesem Forum feiert und jegliche Kritik von sich weist. Mir gefällt das Preisleistungsverhältnis überhaupt nicht. Und warum bekommt er nur einen 4 Jahresvertrag?
Wenn gefragt wird; wen hättest du denn stattdessen verpflichtet? Dann hinterfragt das mMn eher die Arbeit unserer sportlichen Führung als was der Markt hergibt. Bei El Mala hat man sich peinlich verpokert, da man die geforderte Sockelablöse eh nie gezahlt hätte und damit wertvolle Zeit vergeudet hat.
Selbst wenn es niemand zu finden gab, dann hätte man ebenso jemand vielversprechendes leihen können und damit Geld für einen späteren Transfer benutzen können. Aber ob man sich so etwas getraut hätte, nachdem die Fans mit einem 50 Mil Transfer geteased wurden?
Jetzt hat man sich für Giannis Konstantelias (23) und Joey Veerman (27) entschieden, die noch nie im Ausland gespielt haben und dafür 32+22= 54 Mil€ ausgegeben. Da muss ich mit der Stirn runzeln und sage deutlich, dass wenn diese Perlen nicht glänzen, dann hat Ole Book was zu erklären. Ich frage mich dabei; wie würde die Reaktionen aussehen wenn Kehl diese Transferperiode geleitet hätte..?
Natürlich hoffe ich innerlichst, dass die Rechnung aufgeht, gehe aber mit einem etwas murmligen Gefühl in die neue Saison und kann es kaum verstehen wie Leute die Transferperiode mit mehr als befriedigend bewerten können.
Zitat von Coq-au-vin
Nur weil El Mala ein Profil verkörpert, das uns auf links sehr gutgetan hätte, folgt daraus doch nicht automatisch, dass man ihn um jeden Preis verpflichten muss und der Deal keinesfalls platzen darf.
Wenn jetzt offensichtlich eine deutlich andere Strategie verfolgt wird, dann spricht das für mich eher dafür, dass man zwei verschiedene Ideen hatte, wie man die Mannschaft verbessern kann. Entweder investiert man einen sehr großen Teil des Budgets in diesen einen Spezialisten oder man verteilt das Geld auf mehrere spannende Profile, schließt damit weitere Schwachstellen und sorgt gleichzeitig für vernünftige Doppelbesetzungen.
Welche Variante am Ende besser gewesen wäre, werden wir ohnehin nie erfahren. Auch ob der jetzt eingeschlagene Weg funktioniert, muss sich natürlich erst zeigen. Vom Grundsatz her finde ich es aber nachvollziehbar, einen Kader breiter und variabler aufzustellen, statt sich bei einem einzelnen Spieler finanziell so weit zu strecken, dass andere Baustellen offenbleiben.
Und dass damit Kovacs System jetzt plötzlich manifestiert wäre, sehe ich ebenfalls nicht. Im Gegenteil, mehr unterschiedliche Spielertypen im Kader sollten einem Trainer eigentlich mehr Möglichkeiten geben und nicht weniger.
Zitat von Freischuetzbvb
Gegenfrage wenn ich nur das Profil elmala haben will weil es genau das verkörpert was uns in unserem System auf links fehlt dann muss ich ihn einfach verpflichten,dann darf der Deal einfach nicht platzen, vor allen Dingen wenn ich keine einigermaßen Alternative zu diesem Spielertyp in petto habe. So sieht das für mich aus. Jetzt hat man das System Kovac praktisch manifestiert und das gefällt mir schon grundsätzlich überhaupt nicht.Deswegen wundert es mich auch, dass alle davon ausgehen dass Kovac am Ende der Saison geht. Das sehe ich jetzt überhaupt nicht mehr..
Zitat von Trouble60
Und wen hättest du dir bitteschön als Alternative zu El Mala vorgestellt, der die von dir geforderten Themen erfüllt?
MMn hatte El Mala ein recht einmaliges, für den BVB verfügbares (ganz wichtig) Profil & man konnte sich eben finanziell nicht einigen. Und da sollte auch den letzten klar sein, dass es nicht an 2-3 Mio. gescheitert ist.
Von daher würde mich wirklich mal eine Antwort auf die oben gestellte Frage intressieren.
Zitat von Freischuetzbvb
Also es wurde immer kommuniziert, dass wir unbedingt deutlich mehr Torgefahr brauchen auf der linken offensiven Schiene und jetzt holt man einen Spieler der in 190 spielen 30 Tore geschossen hat und 45 vorbereitet hat! Sorry aber Das ist jetzt für mich auch nicht die Welt,da wäre ich bei El Mala sicherer gewesen mit der Torgefahr. Naja, lassen wir uns überraschen aber ich habe kein gutes Gefühl.Ich hoffe ich täusche mich.
Zitat von Ragu97
Ich glaube, hier wird gerade Spielerprofil ein bisschen zu sehr mit einzelnen Eigenschaften wie Geschwindigkeit und Zug zum Tor gleichgesetzt. Wenn Dortmund bei El Mala erkannt hat, dass auf links ein Spieler fehlt, der selbstständig Situationen aufbrechen kann, heißt das doch nicht automatisch, dass Plan B exakt der gleiche Spielertyp sein muss.
El Mala löst solche Situationen hauptsächlich über Tempo, Explosivität und den direkten Weg zum Tor. Konstantelias macht das anders. Der ist nicht der klassische Sprinter, dafür technisch stärker auf engem Raum, hat einen sehr guten ersten Kontakt, ist extrem beweglich, kann sich unter Druck aufdrehen, im 1 gegen 1 lösen und mit Ball selbst Raum gewinnen. Der Unterschied ist also eher die Art und Weise, wie sie eine Abwehr auseinanderziehen, und nicht dass der eine das kann und der andere nicht.
Und genau deshalb finde ich Konstantelias für Dortmund sogar ziemlich interessant. Die Frage sollte doch nicht sein, ob er genauso schnell wie El Mala ist. Die wichtigere Frage ist doch, ob Dortmund endlich wieder einen offensiven Spieler bekommt, der nicht nach drei Metern abdreht und den Ball zurückspielt, sondern einfach mal was probiert. Einer, der einen Ball unter Druck nimmt, aufdreht, einen Gegner bindet und selbst Raumgewinn erzeugt.
Gerade gegen die tief stehenden Mannschaften in der Bundesliga finde ich Konstantelias sogar interessant. El Mala ist brutal, wenn er Raum bekommt und nach einem gewonnenen 1 gegen 1 nochmal 15 oder 20 Meter mit Tempo machen kann. Aber wie oft hat Dortmund gegen Mannschaften wirklich 30 Meter freie Wiese vor sich? Viel häufiger hast du doch Situationen auf engem Raum, wo zwei Gegenspieler vor dir stehen und du trotzdem irgendwie eine Aktion erzeugen musst. Und genau da sehe ich Konstantelias stärker.
Deshalb verstehe ich auch das Argument mit Plan B nicht ganz. Ein Plan B muss doch nicht die gleichen Eigenschaften haben wie Plan A. Er muss das gleiche Problem lösen. Wenn El Mala die Abwehr mit Geschwindigkeit und Vertikalität auseinanderzieht, kann Konstantelias das über Dribbling, Beweglichkeit, enge Ballführung und Kreativität machen.
Für mich wäre El Mala also der bessere Spieler, wenn Dortmund ganz konkret mehr Tempo und Tiefe auf links gesucht hätte. Wenn es aber darum geht, endlich wieder einen Spieler zu haben, der auf eigene Faust eine Situation aufbrechen kann und auch mal mit Mut ins 1 gegen 1 geht, dann ist Konstantelias meiner Meinung nach überhaupt kein absurdes Ausweichprofil. Im Gegenteil. Gerade für Dortmund kann der technisch stärkere und im engen Raum bessere Spieler am Ende sogar der wertvollere Fit sein.
Man sollte also nicht fragen, ob Konstantelias wie El Mala spielt. Die Frage ist, ob er das erfüllt, was Dortmund eigentlich gebraucht hat. Und da würde ich ganz klar sagen ja.
Zitat von Freischuetzbvb
Was ich überhaupt gar nicht verstehe ist,man hat als Verein erkannt dass wir auf der linken offensiven Seite Dribbelstärke und vor allen Dingen Geschwindigkeit brauchen und hat alles bzw. Leider nur fast alles gegeben um El-Mala zu verpflichten. Jetzt ist der Deal aus irgendwelchen Gründen nicht zustande gekommen und jetzt will man als Ersatz einen Griechen holen der ein vollkommen anderes Spielerprofil hat!Wie passt das zusammen?Das kann doch nicht gut gehen. Damit will ich noch nichtmals in Abrede stellen dass der Grieche ein guter Spieler ist aber er ist doch nicht derjenige den wir eigentlich suchen. Wenn der Verein sein Hauptaugenmerk auf El Mala gerichtet hat dann muss er doch als Plan B einen ähnlichen Spielertypen im petto haben!Wenn man das nicht hat, weil solche Leute halt nicht immer zu bekommen sind, dann hätte man El Mala verpflichten müssen und dann kommunizieren müssen, egal ob er zwei oder drei oder vier Millionen mehr kostet das ist unser Spielerprofil und kein anderes. Wie man das jetzt bei Plan B wieder umwerfen kann erschließt sich mir überhaupt nicht. Diese Taktik kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Was ich überhaupt gar nicht verstehe ist,man hat als Verein erkannt dass wir auf der linken offensiven Seite Dribbelstärke und vor allen Dingen Geschwindigkeit brauchen und hat alles bzw. Leider nur fast alles gegeben um El-Mala zu verpflichten. Jetzt ist der Deal aus irgendwelchen Gründen nicht zustande gekommen und jetzt will man als Ersatz einen Griechen holen der ein vollkommen anderes Spielerprofil hat!Wie passt das zusammen?Das kann doch nicht gut gehen. Damit will ich noch nichtmals in Abrede stellen dass der Grieche ein guter Spieler ist aber er ist doch nicht derjenige den wir eigentlich suchen. Wenn der Verein sein Hauptaugenmerk auf El Mala gerichtet hat dann muss er doch als Plan B einen ähnlichen Spielertypen im petto haben!Wenn man das nicht hat, weil solche Leute halt nicht immer zu bekommen sind, dann hätte man El Mala verpflichten müssen und dann kommunizieren müssen, egal ob er zwei oder drei oder vier Millionen mehr kostet das ist unser Spielerprofil und kein anderes. Wie man das jetzt bei Plan B wieder umwerfen kann erschließt sich mir überhaupt nicht. Diese Taktik kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Ich glaube, hier wird gerade Spielerprofil ein bisschen zu sehr mit einzelnen Eigenschaften wie Geschwindigkeit und Zug zum Tor gleichgesetzt. Wenn Dortmund bei El Mala erkannt hat, dass auf links ein Spieler fehlt, der selbstständig Situationen aufbrechen kann, heißt das doch nicht automatisch, dass Plan B exakt der gleiche Spielertyp sein muss.
El Mala löst solche Situationen hauptsächlich über Tempo, Explosivität und den direkten Weg zum Tor. Konstantelias macht das anders. Der ist nicht der klassische Sprinter, dafür technisch stärker auf engem Raum, hat einen sehr guten ersten Kontakt, ist extrem beweglich, kann sich unter Druck aufdrehen, im 1 gegen 1 lösen und mit Ball selbst Raum gewinnen. Der Unterschied ist also eher die Art und Weise, wie sie eine Abwehr auseinanderziehen, und nicht dass der eine das kann und der andere nicht.
Und genau deshalb finde ich Konstantelias für Dortmund sogar ziemlich interessant. Die Frage sollte doch nicht sein, ob er genauso schnell wie El Mala ist. Die wichtigere Frage ist doch, ob Dortmund endlich wieder einen offensiven Spieler bekommt, der nicht nach drei Metern abdreht und den Ball zurückspielt, sondern einfach mal was probiert. Einer, der einen Ball unter Druck nimmt, aufdreht, einen Gegner bindet und selbst Raumgewinn erzeugt.
Gerade gegen die tief stehenden Mannschaften in der Bundesliga finde ich Konstantelias sogar interessant. El Mala ist brutal, wenn er Raum bekommt und nach einem gewonnenen 1 gegen 1 nochmal 15 oder 20 Meter mit Tempo machen kann. Aber wie oft hat Dortmund gegen Mannschaften wirklich 30 Meter freie Wiese vor sich? Viel häufiger hast du doch Situationen auf engem Raum, wo zwei Gegenspieler vor dir stehen und du trotzdem irgendwie eine Aktion erzeugen musst. Und genau da sehe ich Konstantelias stärker.
Deshalb verstehe ich auch das Argument mit Plan B nicht ganz. Ein Plan B muss doch nicht die gleichen Eigenschaften haben wie Plan A. Er muss das gleiche Problem lösen. Wenn El Mala die Abwehr mit Geschwindigkeit und Vertikalität auseinanderzieht, kann Konstantelias das über Dribbling, Beweglichkeit, enge Ballführung und Kreativität machen.
Für mich wäre El Mala also der bessere Spieler, wenn Dortmund ganz konkret mehr Tempo und Tiefe auf links gesucht hätte. Wenn es aber darum geht, endlich wieder einen Spieler zu haben, der auf eigene Faust eine Situation aufbrechen kann und auch mal mit Mut ins 1 gegen 1 geht, dann ist Konstantelias meiner Meinung nach überhaupt kein absurdes Ausweichprofil. Im Gegenteil. Gerade für Dortmund kann der technisch stärkere und im engen Raum bessere Spieler am Ende sogar der wertvollere Fit sein.
Man sollte also nicht fragen, ob Konstantelias wie El Mala spielt. Die Frage ist, ob er das erfüllt, was Dortmund eigentlich gebraucht hat. Und da würde ich ganz klar sagen ja.
Also es wurde immer kommuniziert, dass wir unbedingt deutlich mehr Torgefahr brauchen auf der linken offensiven Schiene und jetzt holt man einen Spieler der in 190 spielen 30 Tore geschossen hat und 45 vorbereitet hat! Sorry aber Das ist jetzt für mich auch nicht die Welt,da wäre ich bei El Mala sicherer gewesen mit der Torgefahr. Naja, lassen wir uns überraschen aber ich habe kein gutes Gefühl.Ich hoffe ich täusche mich.
Und wen hättest du dir bitteschön als Alternative zu El Mala vorgestellt, der die von dir geforderten Themen erfüllt?
MMn hatte El Mala ein recht einmaliges, für den BVB verfügbares (ganz wichtig) Profil & man konnte sich eben finanziell nicht einigen. Und da sollte auch den letzten klar sein, dass es nicht an 2-3 Mio. gescheitert ist.
Von daher würde mich wirklich mal eine Antwort auf die oben gestellte Frage intressieren.
Gegenfrage wenn ich nur das Profil elmala haben will weil es genau das verkörpert was uns in unserem System auf links fehlt dann muss ich ihn einfach verpflichten,dann darf der Deal einfach nicht platzen, vor allen Dingen wenn ich keine einigermaßen Alternative zu diesem Spielertyp in petto habe. So sieht das für mich aus. Jetzt hat man das System Kovac praktisch manifestiert und das gefällt mir schon grundsätzlich überhaupt nicht.Deswegen wundert es mich auch, dass alle davon ausgehen dass Kovac am Ende der Saison geht. Das sehe ich jetzt überhaupt nicht mehr..
Nur weil El Mala ein Profil verkörpert, das uns auf links sehr gutgetan hätte, folgt daraus doch nicht automatisch, dass man ihn um jeden Preis verpflichten muss und der Deal keinesfalls platzen darf.
Wenn jetzt offensichtlich eine deutlich andere Strategie verfolgt wird, dann spricht das für mich eher dafür, dass man zwei verschiedene Ideen hatte, wie man die Mannschaft verbessern kann. Entweder investiert man einen sehr großen Teil des Budgets in diesen einen Spezialisten oder man verteilt das Geld auf mehrere spannende Profile, schließt damit weitere Schwachstellen und sorgt gleichzeitig für vernünftige Doppelbesetzungen.
Welche Variante am Ende besser gewesen wäre, werden wir ohnehin nie erfahren. Auch ob der jetzt eingeschlagene Weg funktioniert, muss sich natürlich erst zeigen. Vom Grundsatz her finde ich es aber nachvollziehbar, einen Kader breiter und variabler aufzustellen, statt sich bei einem einzelnen Spieler finanziell so weit zu strecken, dass andere Baustellen offenbleiben.
Und dass damit Kovacs System jetzt plötzlich manifestiert wäre, sehe ich ebenfalls nicht. Im Gegenteil, mehr unterschiedliche Spielertypen im Kader sollten einem Trainer eigentlich mehr Möglichkeiten geben und nicht weniger.
Das die Enttäuschung gross ist nach dem geplatzten El Mala Deal ist gut nachvollziehbar und das die Alternative(n) hinterfragt werden ebenso.
Konstantelias scheint ein guter Kicker zu sein, aber seine Werte sind für einen "Spielmacher" alles andere als Atemberaubend! 25/26 : 7 Tore/2 Vorlagen, 24/25 : 4 Tore / 0 Vorlagen , 23/24 : 7 Tore/3 Vorlagen , 22/23 : 2 Tore/5 Vorlagen. Dabei ist die Bundesliga ein guter Schritt schwieriger und selbst wenn er vielleicht eine etwas saubere Passquote als Said hat, ist er ist 3,5 Jahre älter. Weiter hat er einen Top Speed von 32.6 km/h und ist lediglich 1,78m, während Said mit 1,87m 35.91 km/h drauf hat.
Damit sei überhaupt nicht gesagt, dass Giannis schlecht oder ein Griff in die Tonne wäre. Aber bei einem Preisschild von 32 Millionen € und einer WVB von 17,5 % ist es recht merkwürdig wie der Großteil in diesem Forum feiert und jegliche Kritik von sich weist. Mir gefällt das Preisleistungsverhältnis überhaupt nicht. Und warum bekommt er nur einen 4 Jahresvertrag?
Wenn gefragt wird; wen hättest du denn stattdessen verpflichtet? Dann hinterfragt das mMn eher die Arbeit unserer sportlichen Führung als was der Markt hergibt. Bei El Mala hat man sich peinlich verpokert, da man die geforderte Sockelablöse eh nie gezahlt hätte und damit wertvolle Zeit vergeudet hat.
Selbst wenn es niemand zu finden gab, dann hätte man ebenso jemand vielversprechendes leihen können und damit Geld für einen späteren Transfer benutzen können. Aber ob man sich so etwas getraut hätte, nachdem die Fans mit einem 50 Mil Transfer geteased wurden?
Jetzt hat man sich für Giannis Konstantelias (23) und Joey Veerman (27) entschieden, die noch nie im Ausland gespielt haben und dafür 32+22= 54 Mil€ ausgegeben. Da muss ich mit der Stirn runzeln und sage deutlich, dass wenn diese Perlen nicht glänzen, dann hat Ole Book was zu erklären. Ich frage mich dabei; wie würde die Reaktionen aussehen wenn Kehl diese Transferperiode geleitet hätte..?
Natürlich hoffe ich innerlichst, dass die Rechnung aufgeht, gehe aber mit einem etwas murmligen Gefühl in die neue Saison und kann es kaum verstehen wie Leute die Transferperiode mit mehr als befriedigend bewerten können.
Aus einigen offenen Fragen wird bei dir bereits ein ziemlich vernichtendes Urteil über die Transferperiode. "Peinlich verpokert" ist eine sehr eindeutige Bewertung für einen Vorgang, bei dem Dortmund Köln offenbar finanziell weit entgegengekommen ist und irgendwann schlicht eine Grenze gezogen hat. Sowas hört man sonst eigentlich nur von Effenberg und Co. beim DoPa. Dass man die geforderte Sockelablöse angeblich sowieso niemals gezahlt hätte, ist dabei eher Behauptung als belegbarer Fakt.
Auch die Bewertung von Konstantelias anhand von Toren, Körpergröße und Höchstgeschwindigkeit überzeugt mich nicht wirklich. Das sind für einen Spieler, der vor allem zwischen den Linien und als kreativer Verbindungsspieler agieren soll, teilweise ziemlich willkürlich ausgewählte Kriterien. Dazu stimmt es nicht einmal, dass er noch nie im Ausland gespielt hätte, er war bereits in Belgien bei Eupen.
Bei Veerman verstehe ich die Skepsis noch weniger. Ein 27 jähriger niederländischer Nationalspieler mit jahrelanger Europapokal und Champions League Erfahrung ist für rund 22 Millionen nun wirklich kein völlig unkalkulierbares Experiment. Natürlich muss auch er sich an die Bundesliga gewöhnen, aber dieses Risiko trägt letztlich jeder Spieler, der aus einer anderen Liga kommt.
Und „dann hätte man eben jemanden Vielversprechendes leihen können“ ist mir als Alternative zu bequem. Welcher Spieler wäre verfügbar gewesen, hätte sportlich gepasst und wäre von seinem Verein überhaupt verliehen worden? Genau an dieser Stelle kommt man eben doch wieder bei der Frage nach konkreten Alternativen an.
Dass man Books Arbeit am Ende an den Ergebnissen messen wird, ist selbstverständlich. Nur finde ich es etwas früh, ihm bereits jetzt Erklärungsbedarf anzudichten, bevor einer dieser Spieler überhaupt eine Bundesligaminute für Dortmund absolviert hat. Die Kehl Frage ändert daran übrigens auch nichts. Transfers sollten nach ihrer sportlichen und wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit bewertet werden und nicht danach, welcher Name gerade auf dem Büroschild des Verantwortlichen steht.
Ich schätze wirklich deine Beiträge hier, die immer sachlich und konkret sind. Hier stellst du dich jedoch vor den Verein und blockst jegliche Kritik ab.
"Peinlich verpokert": Wenn Köln eine Fixe Summe von 50 Mil direkt fordert und wir nach wochenlangen Verhandlungen auf etwas mehr als 20 Mil gehen und den Rest über Jahre bezahlen wollen, dann ist das schon etwas frech wenn man denkt, dass dies funktionieren wird. Wenn mehr als das Doppelte fehlt und es bei weitem unser Rekordtransfer wäre, dann ziehe ich nun mal den Schluss, dass wir nie darauf eingegangen wären und nenne das Fakt. Das Marginal spricht für sich.
Bei Konstantelias stelle ich die Kriterien im Vergleich zum Preis und da ist das Preisleistungsverhältnis recht schlecht. Wie kommst du darauf, dass Tore, Vorlagen und Geschwindigkeit willkürliche Kriterien sein sollen? Woran würdest du ihn messen wollen, um den Preis zu rechtfertigen? Und ach ja stimmt, er spielte vor 5 Jahren 112 Minuten in der Jupiler League und hat sich eine gelbe Karte eingesammelt.
Veerman ist bei der Niederländischen Nationalmannschaft nach nur einem Jahr aussortiert worden, mit dem mehre Vereine über Jahre geflirtet, aber nie verpflichtet haben. Ein alternder Spieler, ohne Wiederverkaufswert, erinnert irgendwie an einen Kehl Transfer und Pascal Groß oder eben Sabitzer. Er kann sehr gute Pässe und Standards spielen, ist aber langsam und hat defensive Schwächen. Nun soll das ein gefeierter Transfer sein?
Wie gesagt; geht es mir darum wie mit dem Geld umgegangen wird. Natürlich braucht der Kader eine Breite, aber unser Problem ist seit längerem die Spitze gewesen und grade in der Offensive. Mit El Mala wurde solch eine verfolgt und stattdessen jemand für die Breite geholt und das restliche Geld ebenso für das Mittelfeld angewandt. Dabei möchte ich nicht sagen, dass diese schlecht oder am Bedarf vorbei sind, aber sie müssten schon prästieren um die Wahl mit deren Preis zu rechtfertigen. Weil man hätte auch anders zu Wege gehen können, aber es wurde sich hierfür entschieden und das muss auch hinterfragt werden um später potentiell zu kritisieren können. Da liegt es nicht an mir einen besseren Weg zu präsentieren.
Ich blocke Kritik überhaupt nicht ab. Man kann über Ablösen, Altersstruktur, Wiederverkaufswert oder die grundsätzliche Strategie völlig legitim diskutieren. Was ich nur nicht verstehe, ist, warum daraus jetzt schon ein abschließendes sportliches Urteil über diesen Weg entstehen soll.
Ich habe weder Konstantelias noch Veerman häufig genug bewusst spielen sehen, um ernsthaft beurteilen zu können, wie gut sie sind und vor allem wie gut sie in dieser Mannschaft funktionieren werden. Deshalb werde ich jetzt weder behaupten, das seien großartige Transfers noch dass hier Geld verbrannt wurde. Dass Tore, Vorlagen und Geschwindigkeit relevante Kriterien sind, bestreite ich doch überhaupt nicht. Sie reichen mir nur nicht, um den Wert eines Spielers für eine konkrete Rolle in einem konkreten System abschließend zu beurteilen.
Genauso wenig weiß ich, ob El Mala hier tatsächlich der Spieler geworden wäre, den sich viele gerade vorstellen. Es gab offenbar unterschiedliche Möglichkeiten, den Kader weiterzuentwickeln und der Verein hat sich letztlich gegen die große Investition in dieses eine Profil und für mehrere Veränderungen entschieden. Ob das die bessere Entscheidung war, wissen wir heute schlicht nicht.
Und auch bei Veerman gilt für mich dasselbe. Dass er 27 ist und keinen riesigen Wiederverkaufswert mehr haben dürfte, kann man selbstverständlich kritisch anmerken. Wenn er der Mannschaft dafür vier oder fünf Jahre sportlich erheblich weiterhilft, kann der Transfer trotzdem hervorragend sein. Sein Skillset fehlt jedenfalls spätestens seit dem Groß-Abgang. Ob er das kann, möchte ich eben erst beurteilen, wenn ich ihn hier tatsächlich spielen gesehen habe.
Ich persönlich bin zunächst einmal froh, dass Brandt und Adeyemi weg sind und man versucht, die Mannschaft mit anderen Profilen aufzustellen. Das bedeutet aber weder, dass ich jeden Transfer feiern muss noch dass ich den eingeschlagenen Weg gegen jede Kritik verteidige. Ich möchte ihm lediglich die Chance geben, überhaupt erst einmal zu funktionieren, bevor ich sein Scheitern feststelle.
Wir denken aneinander vorbei. Ich verstehe dein relativieren als reines defensives Verhalten und du verstehst mein infrage setzen als abschließendes Urteil.
Das man den spielerischen fit erst nach mehreren Spielen erkennen kann ist uns beiden bewusst, aber dennoch sollten doch in diesen Forum über Preis-Leistungs-Verhältnis (Giannis) oder defensive Schwächen (Veerman) anerkannt werden können, ohne dass jemand ein abschließendes Urteil abgibt?
Genau so wenig wie alles schlecht zu reden, mag ich es nicht wenn alles gut geredet wird. Erst als nach dem verkorksten El Mala Deal behauptet wurde, dass man noch klüger und stärker agiert habe, reagierte ich erst um auf die schwächen der neuen Transfers hinzuwiesen, einfach um das ganze etwas zu relativieren.
Ich bin auch froh, dass wir versuchen mehr kreative Lösungen in unseren Kader zu integrieren, als zB El Mala es getan hätte. Jetzt sollte der Ball über Schlotterbeck - Veerman - Karetsas etc schneller verteilt werden können und zB Guirassy füttern. Das wir ein cooles Griechen Duo haben die sich gegenseitig bei der Integrierung helfen können ist natürlich auch top!
Ein Scheitern habe ich nie prophezeit und ich hoffe, dass mir das auch nicht unterstellt wird nur weil ich Kritik ausübe.
Ich glaube, wir denken da gar nicht so weit auseinander, ich sehe die Planung nur deutlich pragmatischer im Sinne von Kovac. Das Grundgerüst steht für mich bereits und mit Nmecha, Bellingham, Schlotterbeck und den vorhandenen Defensivspielern ist genug Stabilität da. Das ist im Grunde genau das, was ich seit ziemlich genau einem Jahr immer wieder schreibe: Erst muss eine belastbare Basis entstehen, bevor man sich überhaupt ernsthaft Gedanken darüber machen kann, mit mehr Risiko, Kreativität und offensiveren Profilen zu arbeiten. Gerade deshalb ergibt es für mich Sinn, mit Karetsas, Konstantelias und Veerman jetzt bewusst Spieler dazuzunehmen, die mit dem Ball andere Lösungen anbieten. Besonders bei Veerman sehe ich ein klares Upside gegenüber Nmecha und Bellingham, weil das Überspielen von Linien und das progressive Passspiel zu seinen größten Stärken gehören. In der Champions League kam Veerman zuletzt auf 5,9 erfolgreiche lange Pässe pro 90 Minuten, Nmecha und Bellingham jeweils nur auf 1,8 und auch bei linienbrechenden Pässen gehört Veerman zur absoluten Spitze. Das heißt natürlich nicht, dass die beiden solche Bälle nicht spielen können, aber bei Veerman ist diese Art der Spieleröffnung wesentlich stärker im Profil verankert. Für mich ist das deshalb kein Widerspruch zu Kovacs Ansatz, sondern ziemlich konsequent.
Erst Stabilität herstellen und aus dieser Basis heraus anschließend gezielt mehr Kreativität, Progression und Risiko mit Ball hinzufügen. Die Idee finde ich gut und hoffe, dass das genauso funktionieren wird, wie ich es mir gerade vorstelle.
18.08.2026 - 11:15 Uhr
Zitat von tipper777
Weil Kehl sich häufig auf Spieler festgelegt hatte, die gerade eine gute Saison gespielt hatten und entsprechend gefragt waren. Gleichzeitig hatte er kaum Alternativen in der Hinterhand, falls ein Wunschspieler nicht zu bekommen war.
Bei Kehl hatte ich außerdem oft das Gefühl, dass er weniger danach gesucht hat, welche Spieler am besten zur Mannschaft passen, sondern eher nach Spielern, die er selbst „entdeckt“ hatte oder unbedingt verpflichten wollte. Ob der Spieler am Ende wirklich zum Team und dessen Bedürfnissen passte, wirkte dabei manchmal fast zweitrangig.
Zitat von djhaax
Ein guter Punkt.
Ich bin großer Fan davon, den Spielern est dann ein hohes Gehat zu zahlen, wenn sie sich im Verein durchgesetzt haben. Das Beispiel Özcan ist in meinen Augen das Beispiel schlechthin für einen Fehler im Gehaltsgefüge. Der Spieler hatte eine gute Saison in Köln, aber es war doch absehbar, dass er nichts weiter ist, als ein solider Bundesligaspieler. Da muss man dann auch bei niedriger Ablöse dem Drang wiederstehen, ein zu hohes Gehalt anzusetzen.
Zitat von Ballzumir
Das finde ich auch einen sehr wichtigen Aspekt bei den Neuverpflichtungen im Gegensatz zur Vergangenheit. Diese langfristige Gehaltsersparnis auch im Vergleich zu den Abgängen ist sicher mit ein Grund warum man sich dieses Transferminus leisten kann. Das ist vermutlich auch in den Folgejahren damit sehr viel einfacher.
Ein weiterer positiver Aspekt ist, daß sollten einige dieser Spieler sich nicht durchsetzen, es sehr viel einfacher werden wird einen neuen Verein für sie zu finden. Zwar kann man behaupten, daß man dafür diesen Sommer relativ hohe Ablösesummen für Spieler aus kleineren Ligen in Kauf genommen hat aber für Spieler mit geringeren Gehältern sind wiederum andere Vereine später auch eher bereit höhere Ablösesummen zu bezahlen.
Von daher gefällt mir dieser Weg auch besser, weil er mehr Möglichkeiten für die Zukunft schafft.
Man darf natürlich nicht komplett ignorieren, das den Gehaltseinsparungen gegenüber Brandt, Süle und Adeyemi auch die Erhöhungen bei Schlotterbeck und Nmecha gegenüber stehen. Aber das sind Spieler bei den man sich keine Sorgen um Qualität, Leistung und zukünftige Abnehmer machen braucht.
Zitat von Herzog10
Ganz genaue Vertragsinhalte wird man ja nie wirklich erfahren, aber was aus meiner Sicht positiv scheint, die neuen wird das Geld nicht bedingungslos nachgeschmissen.
Eine Zeitlang hat es ja so ausgeschaut, als spielt Geld bei uns auch keine Rolle. Natürlich, extrem wichtige Spieler muss man auch demensprechend (zb. Schlotterbeck) entlohnen, aber Spieler, die noch nicht wirklich "vorstellig" wurden, muss man nicht das Geld nachwerfen.
Was wird Haller bei Ajax verdient haben, warum muss man einen Spieler wie Sabitzer das gleiche (ähnlich) Gehalt zahlen wie Bayern, einen Özcan das Gehalt verdreifachen?
Das man Spielern wie Guirassy, die eine Ausstiegsklausel haben, dann vielleicht mehr bezahlen muss, ja da wird man nicht „Drumherum“ kommen, wenn man ihn unbedingt will.
Scheint wirklich, dass die neuen gut verdienen, aber nicht so, als würden sie den letzten großen Vertrag unterschreiben.
Ganz genaue Vertragsinhalte wird man ja nie wirklich erfahren, aber was aus meiner Sicht positiv scheint, die neuen wird das Geld nicht bedingungslos nachgeschmissen.
Eine Zeitlang hat es ja so ausgeschaut, als spielt Geld bei uns auch keine Rolle. Natürlich, extrem wichtige Spieler muss man auch demensprechend (zb. Schlotterbeck) entlohnen, aber Spieler, die noch nicht wirklich "vorstellig" wurden, muss man nicht das Geld nachwerfen.
Was wird Haller bei Ajax verdient haben, warum muss man einen Spieler wie Sabitzer das gleiche (ähnlich) Gehalt zahlen wie Bayern, einen Özcan das Gehalt verdreifachen?
Das man Spielern wie Guirassy, die eine Ausstiegsklausel haben, dann vielleicht mehr bezahlen muss, ja da wird man nicht „Drumherum“ kommen, wenn man ihn unbedingt will.
Scheint wirklich, dass die neuen gut verdienen, aber nicht so, als würden sie den letzten großen Vertrag unterschreiben.
Das finde ich auch einen sehr wichtigen Aspekt bei den Neuverpflichtungen im Gegensatz zur Vergangenheit. Diese langfristige Gehaltsersparnis auch im Vergleich zu den Abgängen ist sicher mit ein Grund warum man sich dieses Transferminus leisten kann. Das ist vermutlich auch in den Folgejahren damit sehr viel einfacher.
Ein weiterer positiver Aspekt ist, daß sollten einige dieser Spieler sich nicht durchsetzen, es sehr viel einfacher werden wird einen neuen Verein für sie zu finden. Zwar kann man behaupten, daß man dafür diesen Sommer relativ hohe Ablösesummen für Spieler aus kleineren Ligen in Kauf genommen hat aber für Spieler mit geringeren Gehältern sind wiederum andere Vereine später auch eher bereit höhere Ablösesummen zu bezahlen.
Von daher gefällt mir dieser Weg auch besser, weil er mehr Möglichkeiten für die Zukunft schafft.
Man darf natürlich nicht komplett ignorieren, das den Gehaltseinsparungen gegenüber Brandt, Süle und Adeyemi auch die Erhöhungen bei Schlotterbeck und Nmecha gegenüber stehen. Aber das sind Spieler bei den man sich keine Sorgen um Qualität, Leistung und zukünftige Abnehmer machen braucht.
Ein guter Punkt.
Ich bin großer Fan davon, den Spielern est dann ein hohes Gehat zu zahlen, wenn sie sich im Verein durchgesetzt haben. Das Beispiel Özcan ist in meinen Augen das Beispiel schlechthin für einen Fehler im Gehaltsgefüge. Der Spieler hatte eine gute Saison in Köln, aber es war doch absehbar, dass er nichts weiter ist, als ein solider Bundesligaspieler. Da muss man dann auch bei niedriger Ablöse dem Drang wiederstehen, ein zu hohes Gehalt anzusetzen.
Weil Kehl sich häufig auf Spieler festgelegt hatte, die gerade eine gute Saison gespielt hatten und entsprechend gefragt waren. Gleichzeitig hatte er kaum Alternativen in der Hinterhand, falls ein Wunschspieler nicht zu bekommen war.
Bei Kehl hatte ich außerdem oft das Gefühl, dass er weniger danach gesucht hat, welche Spieler am besten zur Mannschaft passen, sondern eher nach Spielern, die er selbst „entdeckt“ hatte oder unbedingt verpflichten wollte. Ob der Spieler am Ende wirklich zum Team und dessen Bedürfnissen passte, wirkte dabei manchmal fast zweitrangig.
Das stimmt wohl.
Bei Konstantelias und Veerman handelt es sich zumindest um langjährige Leistungsträger ihrere jeweiligen Vereine. Dafür ein moderates Gehalt ist schon gut.
18.08.2026 - 16:19 Uhr
Zitat von Katana
"Peinlich verpokert": Wenn Köln eine Fixe Summe von 50 Mil direkt fordert und wir nach wochenlangen Verhandlungen auf etwas mehr als 20 Mil gehen und den Rest über Jahre bezahlen wollen, dann ist das schon etwas frech wenn man denkt, dass dies funktionieren wird. Wenn mehr als das Doppelte fehlt und es bei weitem unser Rekordtransfer wäre, dann ziehe ich nun mal den Schluss, dass wir nie darauf eingegangen wären und nenne das Fakt. Das Marginal spricht für sich.
"Peinlich verpokert": Wenn Köln eine Fixe Summe von 50 Mil direkt fordert und wir nach wochenlangen Verhandlungen auf etwas mehr als 20 Mil gehen und den Rest über Jahre bezahlen wollen, dann ist das schon etwas frech wenn man denkt, dass dies funktionieren wird. Wenn mehr als das Doppelte fehlt und es bei weitem unser Rekordtransfer wäre, dann ziehe ich nun mal den Schluss, dass wir nie darauf eingegangen wären und nenne das Fakt. Das Marginal spricht für sich.
Wenn Köln denkt, dass irgend ein Verein ihnen direkt 50m aufs Konto überweist bedeutet das umso mehr, dass Kessler völlig überfordert ist mit einem Transfer dieser Größenordnung.
Das man Transfers in Raten abzahlt ist aber einer gewissen Höhe wirklich absoluter Usus. Kaum ein Verein (ausser vllt. die Staatsvereine aus Arabien) hat mal eben so viel Geld frei verfügbar.
Es ging bei der "Fixsumme" immer nur um den Betrag, der auf jeden Fall fließen wird. Da waren wir halt knapp unter den 50m und Köln wollte wohl unbedingt die 5 vorne stehen haben, komme was wolle.
Zitat von tirobvb
Es wäre schön, wenn der Transfer auf eine 4er Kette hindeuten würde. Sehe ich aber in diesem Sommer nicht, wenngleich im Training oft ein Team 4er Kette und das andere 3er Kette spielt.
Warum sehe ich das nicht? Wir haben mit Veermeren nur einen Spieler, der die 6 gut kann. Fällt der aus, musst du eigentlich das System umstellen oder Nmecha zurückziehen.
Grds. sind alle ZMs andere Spielertypen, was eine Rotation nicht so leicht macht. Eine 4er Kette hätte dann auch wieder zur Folge, dass Beier einen Platz vorne beansprucht und dort die Konkurrenzsituation eh schon zu groß ist.
ein 4-3-3 sehe ich daher nicht, wenngleich sicherlich auch Karetsas und Inacio den offensiveren 8er mal spielen könnten (Inacio vielleicht sogar als Paradeposition). Schon eher ein 4-2-3-1, wo du dann aber wieder schwieriger die von dir genannten Bellingham, Nmecha und Veermeren unterbringen kannst.
Es wäre schön, wenn der Transfer auf eine 4er Kette hindeuten würde. Sehe ich aber in diesem Sommer nicht, wenngleich im Training oft ein Team 4er Kette und das andere 3er Kette spielt.
Warum sehe ich das nicht? Wir haben mit Veermeren nur einen Spieler, der die 6 gut kann. Fällt der aus, musst du eigentlich das System umstellen oder Nmecha zurückziehen.
Grds. sind alle ZMs andere Spielertypen, was eine Rotation nicht so leicht macht. Eine 4er Kette hätte dann auch wieder zur Folge, dass Beier einen Platz vorne beansprucht und dort die Konkurrenzsituation eh schon zu groß ist.
ein 4-3-3 sehe ich daher nicht, wenngleich sicherlich auch Karetsas und Inacio den offensiveren 8er mal spielen könnten (Inacio vielleicht sogar als Paradeposition). Schon eher ein 4-2-3-1, wo du dann aber wieder schwieriger die von dir genannten Bellingham, Nmecha und Veermeren unterbringen kannst.
BVB: Veerman
RB Leipzig: Vermeeren
Schalke: Verloren
Bitte direkt merken^^
18.08.2026 - 18:21 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Ich glaube, wir denken da gar nicht so weit auseinander, ich sehe die Planung nur deutlich pragmatischer im Sinne von Kovac. Das Grundgerüst steht für mich bereits und mit Nmecha, Bellingham, Schlotterbeck und den vorhandenen Defensivspielern ist genug Stabilität da. Das ist im Grunde genau das, was ich seit ziemlich genau einem Jahr immer wieder schreibe: Erst muss eine belastbare Basis entstehen, bevor man sich überhaupt ernsthaft Gedanken darüber machen kann, mit mehr Risiko, Kreativität und offensiveren Profilen zu arbeiten. Gerade deshalb ergibt es für mich Sinn, mit Karetsas, Konstantelias und Veerman jetzt bewusst Spieler dazuzunehmen, die mit dem Ball andere Lösungen anbieten. Besonders bei Veerman sehe ich ein klares Upside gegenüber Nmecha und Bellingham, weil das Überspielen von Linien und das progressive Passspiel zu seinen größten Stärken gehören. In der Champions League kam Veerman zuletzt auf 5,9 erfolgreiche lange Pässe pro 90 Minuten, Nmecha und Bellingham jeweils nur auf 1,8 und auch bei linienbrechenden Pässen gehört Veerman zur absoluten Spitze. Das heißt natürlich nicht, dass die beiden solche Bälle nicht spielen können, aber bei Veerman ist diese Art der Spieleröffnung wesentlich stärker im Profil verankert. Für mich ist das deshalb kein Widerspruch zu Kovacs Ansatz, sondern ziemlich konsequent.
Erst Stabilität herstellen und aus dieser Basis heraus anschließend gezielt mehr Kreativität, Progression und Risiko mit Ball hinzufügen. Die Idee finde ich gut und hoffe, dass das genauso funktionieren wird, wie ich es mir gerade vorstelle.
Ich glaube, wir denken da gar nicht so weit auseinander, ich sehe die Planung nur deutlich pragmatischer im Sinne von Kovac. Das Grundgerüst steht für mich bereits und mit Nmecha, Bellingham, Schlotterbeck und den vorhandenen Defensivspielern ist genug Stabilität da. Das ist im Grunde genau das, was ich seit ziemlich genau einem Jahr immer wieder schreibe: Erst muss eine belastbare Basis entstehen, bevor man sich überhaupt ernsthaft Gedanken darüber machen kann, mit mehr Risiko, Kreativität und offensiveren Profilen zu arbeiten. Gerade deshalb ergibt es für mich Sinn, mit Karetsas, Konstantelias und Veerman jetzt bewusst Spieler dazuzunehmen, die mit dem Ball andere Lösungen anbieten. Besonders bei Veerman sehe ich ein klares Upside gegenüber Nmecha und Bellingham, weil das Überspielen von Linien und das progressive Passspiel zu seinen größten Stärken gehören. In der Champions League kam Veerman zuletzt auf 5,9 erfolgreiche lange Pässe pro 90 Minuten, Nmecha und Bellingham jeweils nur auf 1,8 und auch bei linienbrechenden Pässen gehört Veerman zur absoluten Spitze. Das heißt natürlich nicht, dass die beiden solche Bälle nicht spielen können, aber bei Veerman ist diese Art der Spieleröffnung wesentlich stärker im Profil verankert. Für mich ist das deshalb kein Widerspruch zu Kovacs Ansatz, sondern ziemlich konsequent.
Erst Stabilität herstellen und aus dieser Basis heraus anschließend gezielt mehr Kreativität, Progression und Risiko mit Ball hinzufügen. Die Idee finde ich gut und hoffe, dass das genauso funktionieren wird, wie ich es mir gerade vorstelle.
Naja der Leitsatz unter Kovac ist eine stabile Defensive zu haben. Dieses Gerüst ist bereits recht stark und mit Gadou, statt Süle, nochmals verbessert worden. Nur hat er von der sportlichen Führung die Aufgabe bekommen unser offensives Spiel zu beleben und hier sehe ich dis Transferperiode eher als Kompromiss als Konsekvenz.
Das schnelle Umschaltspiel hat unseren Mittelfeld tatsächlich gefehlt und Veerman kann uns dorrt sicher weiterbringen. Dennoch hat er defensive Schwächen, weswegen er vermutlich weder Bellingham, Nmecha oder sonst jemanden im System verdrängen wird. Eher vermute ich, dass er ein Rotationsspieler oder jemand der eingesetzt wird wenn wir ein Spiel drehen müssen. Oder eben in einem zukünftigen 4:3:3 möglich.
Wie Karetsas konsequent zu Kovac passt musst du mir auch erstmal erklären. Ein filigraner Spielmacher mit noch größeren defensiven Schwächen als Joey.
Nicht das die Spieler für mich keinen Sinn ergeben, nur sehe ich die beiden nicht als stabilisierend sondern als klare Ansage offensiver spielen zu wollen und dadurch mehr Risiko in kauf zu nehmen. M E n ist das der Wunsch und konsequentes Durchführen von Ricken und nicht von Kovac. Grade das Kovac keinen neuen Vertrag bekommen hat lässt mich vermuten, dass man sehen will ob er diesen Vorsatz umsetzen kann bevor man sich wieder länger an ihn bindet. Mal schauen wie die Chemie aussehen wird.
18.08.2026 - 19:00 Uhr
Auf jeden fall hat er jetzt paar hochwertige alternativen auf der bank. Wir werden ja kaum mit 11 Mann durchspielen. In der regel wird er wohl die def. beste formation zum start wählen, aber er hat die möglichkeit, je nach gegner mal anders zu beginnen. Es müssen ja auch kein etwieder oder sein. Wir haben jetzt genug optionen um mal auf einer Position die Offensive Variante zu wählen.
Auserdem gibt es ja noch sowas wie wechsel. Da kann man je nach Spielverlauf auch mal reagieren und er hat jetzt mehrere möglichkeiten dazu.
Auserdem gibt es ja noch sowas wie wechsel. Da kann man je nach Spielverlauf auch mal reagieren und er hat jetzt mehrere möglichkeiten dazu.
18.08.2026 - 20:46 Uhr
Ziehe das mal hierhin, weil es um keinen konkreten Spieler geht
Darauf aus ist man vermutlich nie. Aber man muss als BVB halt auch realistisch bleiben. Wenn ein Karetsas hier durch die Decke geht, dann wird er in 1-3 Jahren wsl. das Interesse der Elite-Vereine auf sich ziehen und uns dann wsl. auch für eine hoffentlich hohe Ablösesumme verlassen. Auch bei El Mala wäre das wsl. so gewesen.
Genauso wie man in der Vergangenheit auch probiert hat, Haaland, Bellingham, Sancho etc. zu behalten.
Der BVB kauft nie NUR aus dem Grund, Spieler wieder teuer zu verkaufen. Aber der BVB versucht Spieler zu holen, bei denen das irgendwann eben wahrscheinlich ist. Weil das i.d.R. bedeutet, dass sie dem BVB sportlich entwachsen sind, was dann zwar schade ist, aber eben auch eine sehr gute Leistung über mehrere Jahre bedeutet.
Und zum zweiten Punkt: Ich glaub, da muss man mal im Jahr 2026 ankommen. Der Transfermarkt bzw. das Scouting ist mittlerweile komplett digitalisiert. Jeder Verein scoutet überall. Man kann sich Vorteile verschaffen, wenn man früher dran ist, härter dran ist, vllt. auch mal bisschen mehr bezahlt als die Konkurrenz.
Aber ein "Dort hat sonst niemand gescoutet" gibt es heutzutage nicht mehr. (Man kann ja mal die Top3-5 Klubs durchgehen und wird sehen, dass die auch Talente aus kleineren Ligen holen)
Manchmal muss man dann auch einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit dem richtigen Bedarf sein, um dann vllt. genau dann zuzuschlagen, wenn die Vertragskonstellation einen guten Deal zulässt.
Und wir sollten uns nicht kleiner machen, als wir sind: Der BVB ist überall ein "großer" Verein. Und auch wenn sich viele hier über die sog. "Wohlfühloase" beschweren, die ist dann vllt. auch ein Grund, wieso sich die meisten Ex-Spieler, egal ob sie zur Welt oder zur Kreisklasse gehören, auch weiterhin sehr positiv zum Verein äussern, selbst wenn sie nicht konkret danach gefragt haben.
Und auch wenn das vllt. etwas naiv ist: Natürlich ist das nur positiv, wenn (Beispiel, keine Ahnung, ob er das mal gesagt hat
) ein Haaland sagt, dass das Westfalenstadion das geilste Stadion ist, in dem er gespielt hat.
Das guckt dann der 12-jährige Fanboy an, geht auf Youtube und sieht Highlights und irgendwann sitzt dann hier ein Spieler und sagt "Es war schon immer mein Traum, mal hier im Stadion zu spielen".
Zitat von bogman
Für mich macht es nicht den Anschein, als würde man aktuell groß darauf aus sein seine Spieler schnell wieder gewinnbringend verkaufen zu können. Man scoutet bewusst in Ligen und bei Spielern, für die der BVB ein großer Verein ist und wo die Möglichkeit besteht die Spieler auch langfristig zu halten. Man hält sich von den großen Märkten fern, die überteuert sind und in denen jeder größere Verein scoutet.
Für mich macht es nicht den Anschein, als würde man aktuell groß darauf aus sein seine Spieler schnell wieder gewinnbringend verkaufen zu können. Man scoutet bewusst in Ligen und bei Spielern, für die der BVB ein großer Verein ist und wo die Möglichkeit besteht die Spieler auch langfristig zu halten. Man hält sich von den großen Märkten fern, die überteuert sind und in denen jeder größere Verein scoutet.
Darauf aus ist man vermutlich nie. Aber man muss als BVB halt auch realistisch bleiben. Wenn ein Karetsas hier durch die Decke geht, dann wird er in 1-3 Jahren wsl. das Interesse der Elite-Vereine auf sich ziehen und uns dann wsl. auch für eine hoffentlich hohe Ablösesumme verlassen. Auch bei El Mala wäre das wsl. so gewesen.
Genauso wie man in der Vergangenheit auch probiert hat, Haaland, Bellingham, Sancho etc. zu behalten.
Der BVB kauft nie NUR aus dem Grund, Spieler wieder teuer zu verkaufen. Aber der BVB versucht Spieler zu holen, bei denen das irgendwann eben wahrscheinlich ist. Weil das i.d.R. bedeutet, dass sie dem BVB sportlich entwachsen sind, was dann zwar schade ist, aber eben auch eine sehr gute Leistung über mehrere Jahre bedeutet.
Und zum zweiten Punkt: Ich glaub, da muss man mal im Jahr 2026 ankommen. Der Transfermarkt bzw. das Scouting ist mittlerweile komplett digitalisiert. Jeder Verein scoutet überall. Man kann sich Vorteile verschaffen, wenn man früher dran ist, härter dran ist, vllt. auch mal bisschen mehr bezahlt als die Konkurrenz.
Aber ein "Dort hat sonst niemand gescoutet" gibt es heutzutage nicht mehr. (Man kann ja mal die Top3-5 Klubs durchgehen und wird sehen, dass die auch Talente aus kleineren Ligen holen)
Manchmal muss man dann auch einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit dem richtigen Bedarf sein, um dann vllt. genau dann zuzuschlagen, wenn die Vertragskonstellation einen guten Deal zulässt.
Und wir sollten uns nicht kleiner machen, als wir sind: Der BVB ist überall ein "großer" Verein. Und auch wenn sich viele hier über die sog. "Wohlfühloase" beschweren, die ist dann vllt. auch ein Grund, wieso sich die meisten Ex-Spieler, egal ob sie zur Welt oder zur Kreisklasse gehören, auch weiterhin sehr positiv zum Verein äussern, selbst wenn sie nicht konkret danach gefragt haben.
Und auch wenn das vllt. etwas naiv ist: Natürlich ist das nur positiv, wenn (Beispiel, keine Ahnung, ob er das mal gesagt hat
) ein Haaland sagt, dass das Westfalenstadion das geilste Stadion ist, in dem er gespielt hat. Das guckt dann der 12-jährige Fanboy an, geht auf Youtube und sieht Highlights und irgendwann sitzt dann hier ein Spieler und sagt "Es war schon immer mein Traum, mal hier im Stadion zu spielen".
19.08.2026 - 10:02 Uhr
So ist es, der BVB ist aktuell Nummer 10 der UEFA Club-Rangliste, in der Deloitte Football Money League der höchsten Umsätze Europas unter Fußballvereinen aktuell die Nummer 12, das kann man denke ich nicht oft genug sagen.
Es wird ein sehr spannender Herbst, fast alle Transfers sind jung, aus verhältnismäßig kleineren Ligen und daher für viele von uns schwer einzuschätzen wie die sich in der Bundesliga schlagen werden und insbesondere in der Champions League. Vor allem letzteres bin ich mal gespannt, in der Bundesliga verkraftet man das m.E. eher mal wenn ein Talent nicht voll einschlägt als in der Champions League, aber das werden wir dieses Jahr sehen. Die Hoffnung ist natürlich, dass 2-3 Spieler voll einschlagen werden und bei uns direkt ein deutlich höheres Niveau präsentieren.
Es wird ein sehr spannender Herbst, fast alle Transfers sind jung, aus verhältnismäßig kleineren Ligen und daher für viele von uns schwer einzuschätzen wie die sich in der Bundesliga schlagen werden und insbesondere in der Champions League. Vor allem letzteres bin ich mal gespannt, in der Bundesliga verkraftet man das m.E. eher mal wenn ein Talent nicht voll einschlägt als in der Champions League, aber das werden wir dieses Jahr sehen. Die Hoffnung ist natürlich, dass 2-3 Spieler voll einschlagen werden und bei uns direkt ein deutlich höheres Niveau präsentieren.
19.08.2026 - 10:12 Uhr
Zitat von novacane
So ist es, der BVB ist aktuell Nummer 10 der UEFA Club-Rangliste, in der Deloitte Football Money League der höchsten Umsätze Europas unter Fußballvereinen aktuell die Nummer 12, das kann man denke ich nicht oft genug sagen.
Es wird ein sehr spannender Herbst, fast alle Transfers sind jung, aus verhältnismäßig kleineren Ligen und daher für viele von uns schwer einzuschätzen wie die sich in der Bundesliga schlagen werden und insbesondere in der Champions League. Vor allem letzteres bin ich mal gespannt, in der Bundesliga verkraftet man das m.E. eher mal wenn ein Talent nicht voll einschlägt als in der Champions League, aber das werden wir dieses Jahr sehen. Die Hoffnung ist natürlich, dass 2-3 Spieler voll einschlagen werden und bei uns direkt ein deutlich höheres Niveau präsentieren.
So ist es, der BVB ist aktuell Nummer 10 der UEFA Club-Rangliste, in der Deloitte Football Money League der höchsten Umsätze Europas unter Fußballvereinen aktuell die Nummer 12, das kann man denke ich nicht oft genug sagen.
Es wird ein sehr spannender Herbst, fast alle Transfers sind jung, aus verhältnismäßig kleineren Ligen und daher für viele von uns schwer einzuschätzen wie die sich in der Bundesliga schlagen werden und insbesondere in der Champions League. Vor allem letzteres bin ich mal gespannt, in der Bundesliga verkraftet man das m.E. eher mal wenn ein Talent nicht voll einschlägt als in der Champions League, aber das werden wir dieses Jahr sehen. Die Hoffnung ist natürlich, dass 2-3 Spieler voll einschlagen werden und bei uns direkt ein deutlich höheres Niveau präsentieren.
Cl ist immer Lotto bzw Tagesform. Selbst für Bayern auf höherem Niveau. Gegen Juve waren wir trotz grauenhafter Defensive gut, gegen Bergamo dann aber auswärts so unterlegen als wären die PSG. Ohne Talente.
Irgend etwas für die CL zu prognostizieren oder überhaupt zu planen, außer den Kader breit zu gestalten, macht für mich keinen Sinn.
19.08.2026 - 10:15 Uhr
Zitat von linksaussen09
Weil ihn die Nostalgiker hier konsequent hochwerten? Das wäre für mich ein Ansatz, BVB-Fans dürften hier auf tm.de zahlenmäßig stark vertreten sein. (Ich weiß allerdigns auch nicht genau, wie die Marktwerte zu Stande kommen.)
.
Zitat von Freischuetzbvb
Darf ich dann mal fragen warum er dann immer noch einen Marktwert von 20 Millionen Euro hat?
Zitat von UnderratedCritic
Eric Durm ist auch Weltmeister geworden.
Naja, das ist argumentativ schon wahnsinnig dünn. Es ist auch nicht verwunderlich. Das einzige Argument ist seine Vergangenheit. In der Gegenwart hat Sancho kein Argument gesammelt, um für den BVB interessant zu sein, sowohl wirtschaftlich als auch sportlich.
Zitat von Freischuetzbvb
Natürlich stellt man sich die Frage das bestreitet doch keiner, aber es kann doch verschiedene Gründe haben warum noch keine Bewegung in die Causa Sancho gekommen ist.Vielleicht wartet er immer noch auf den richtigen Verein. Ich bleibe dabei, ein Spieler der gerade mal 26 ist und in den letzten drei Jahren in allen drei europäischen Finals vertreten war kann nicht das fußballspielen verlernt haben.
Zitat von UnderratedCritic
Ihr stellt "euch" nie die Frage, warum er in diesem Sommer immer noch kein wichtiger Spieler für andere Vereine geworden ist.
Das ist für mich schon eine krankhafte Romantisierung eines Spielers und ohne diese BVB-Vergangenheit wäre ein Transfer von einem Bankspieler von Aston Villa doch wieder einen kleiner Schritt von der Mistgabel entfernt ("ohh wieder ein Bankspieler aus England, kann man beim BVB nichts anderes?!").
Zitat von Freischuetzbvb
Trotzdem glaube ich dass er für Borussia Dortmund ein guter und wichtiger Spieler werden könnte.
Zitat von UnderratedCritic
Kann es nicht. Jeder ambitionierte Verein, der heutzutage mittlerweile 25 Mio. für einen Zeugwart ausgeben müsste und am liebsten jeden Transfer per Leihe durchboxen möchte, muss doch bei einem ablösefreien Spieler wie Sancho Schlange stehen.
Ich meine, man stelle sich mal vor Haaland oder Mbappe wären ablösefrei und wir hätten den 17. August. Das kann nicht einfach mal vorkommen. So etwas würde nicht passieren. Wenn die Vereine mitbekommen, dass diese Spieler ablösefrei sein werden, sind sie schon vor der Transferperiode vom Markt.
Zitat von Freischuetzbvb
Kann durchaus mal vorkommen
Zitat von UnderratedCritic
Ein guter Spieler, der Mitte August noch ohne Verein ist.
Zitat von Freischuetzbvb
Trotzdem bleibt er ja weiterhin ein guter Spieler,zumindest in meinen Augen.
Zitat von Perca
Weil ablösefrei nicht kostenlos ist und man nur 11 Spieler auf dem Platz haben kann, die anderen aber ebenfalls bezahlen muss?
Zitat von Freischuetzbvb
Wieso sollte das Thema vorbei sein? Gute Spieler kann man doch nicht genug im Kader haben und dann auch noch ablösefreie.
Zitat von silerberlin
Hoffentlich ist jetzt das leidige Thema Sancho beerdigt.
Wenn man jetzt noch einen RV leihen kann, hat man seine Hausaufgaben wirklich gemacht, auch was die Abgabeseite angeht.
Hoffentlich ist jetzt das leidige Thema Sancho beerdigt.
Wenn man jetzt noch einen RV leihen kann, hat man seine Hausaufgaben wirklich gemacht, auch was die Abgabeseite angeht.
Wieso sollte das Thema vorbei sein? Gute Spieler kann man doch nicht genug im Kader haben und dann auch noch ablösefreie.
Weil ablösefrei nicht kostenlos ist und man nur 11 Spieler auf dem Platz haben kann, die anderen aber ebenfalls bezahlen muss?
Trotzdem bleibt er ja weiterhin ein guter Spieler,zumindest in meinen Augen.
Ein guter Spieler, der Mitte August noch ohne Verein ist.
Kann durchaus mal vorkommen
Kann es nicht. Jeder ambitionierte Verein, der heutzutage mittlerweile 25 Mio. für einen Zeugwart ausgeben müsste und am liebsten jeden Transfer per Leihe durchboxen möchte, muss doch bei einem ablösefreien Spieler wie Sancho Schlange stehen.
Ich meine, man stelle sich mal vor Haaland oder Mbappe wären ablösefrei und wir hätten den 17. August. Das kann nicht einfach mal vorkommen. So etwas würde nicht passieren. Wenn die Vereine mitbekommen, dass diese Spieler ablösefrei sein werden, sind sie schon vor der Transferperiode vom Markt.
Trotzdem glaube ich dass er für Borussia Dortmund ein guter und wichtiger Spieler werden könnte.
Ihr stellt "euch" nie die Frage, warum er in diesem Sommer immer noch kein wichtiger Spieler für andere Vereine geworden ist.
Das ist für mich schon eine krankhafte Romantisierung eines Spielers und ohne diese BVB-Vergangenheit wäre ein Transfer von einem Bankspieler von Aston Villa doch wieder einen kleiner Schritt von der Mistgabel entfernt ("ohh wieder ein Bankspieler aus England, kann man beim BVB nichts anderes?!").
Natürlich stellt man sich die Frage das bestreitet doch keiner, aber es kann doch verschiedene Gründe haben warum noch keine Bewegung in die Causa Sancho gekommen ist.Vielleicht wartet er immer noch auf den richtigen Verein. Ich bleibe dabei, ein Spieler der gerade mal 26 ist und in den letzten drei Jahren in allen drei europäischen Finals vertreten war kann nicht das fußballspielen verlernt haben.
Eric Durm ist auch Weltmeister geworden.
Naja, das ist argumentativ schon wahnsinnig dünn. Es ist auch nicht verwunderlich. Das einzige Argument ist seine Vergangenheit. In der Gegenwart hat Sancho kein Argument gesammelt, um für den BVB interessant zu sein, sowohl wirtschaftlich als auch sportlich.
Darf ich dann mal fragen warum er dann immer noch einen Marktwert von 20 Millionen Euro hat?
Weil ihn die Nostalgiker hier konsequent hochwerten? Das wäre für mich ein Ansatz, BVB-Fans dürften hier auf tm.de zahlenmäßig stark vertreten sein. (Ich weiß allerdigns auch nicht genau, wie die Marktwerte zu Stande kommen.)
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https://www.transfermarkt.de/navigation/mwdefinition
Bitteschön. Es gibt natürlich auch andere geniale Seiten, die bspw. nur auf die reine Ablöse schauen. Die haben Mbappe entsprechend vor 2 Jahren bei 0 € gesehen, das war natürlich deutlich realer.
Weiterhin muss man nicht immer so tun, als ob "der Markt" das einzig Wahre wäre. Empfandest du knapp 80 Mio für Ramos als Marktgerecht? Noch über 40 für Kolo Muani? 100 Mio für Mateus Fernandes? Knapp 60 Mio für Palestra? Das alles nur diesen Sommer, und da reden wir noch nicht über Saudi Arabien, welche für einen 30+ Jährigen, unprofessionellen und ständig verletzten Neymar noch 90 Mio an PSG überweisen und er völlig überraschend nur eine Hand voll Spiele macht.
Auf der anderen Seite zahlen wir (per Kaufoption) für einen BEK mit der Vita das gleiche wie für einen Bouanani (und nur minimal mehr als Leipzig für einen Maksimovic).
Es gibt bei Sancho schon noch ein paar andere Argumente bzgl. seines Marktwertes wie auch der Hoffnung, das er bei euch ordentlich performen würde.
1. hat er letzte Saison wenig gespielt, aber das eben bei einem internationalen Topteam, Aston Villa unter Emery. EL-Sieger im vorbeigehen, Platz 4 in der (mittlerweile mit Abstand) besten Liga der Welt.
Was man da trotz wenig Spielzeit kosten kann, sieht man ja eben an Ramos, Lee und Kolo Muani, welche als Bankdrücker 170 Mio Ablöse kosten. Davor war er bei Chelsea. Im vorbeigehen (und dort auch als Stammspieler) die ECL gewonnen, und natürlich ein Gefühlt 50 Mann Team. Trotzdem dort rund 2500min gesehen. Schau mal was dann für einen Summerville (der ist nur 1,5 Jahre älter) gezahlt wird.
Zitat von DizzyD
Nun ja, selbst bei deiner "kalkulierbaren Wette" würde er dann immer noch mehr als unsere beiden Neuzugänge verdienen. Das wäre dann doch schon deutlich mehr als der im US-Sport gerne mal angewendete "1 year prove it deal". Analog zu solchen Verträgen in ähnlichen Situationen würde man da eher über 2 Mio oder so für ein Jahr reden. Alles andere wäre kein kleines Risiko, sondern Geldverbrennung. Und selbst das würde ich nicht machen. So wie es aussieht Gott sein Dank auch nicht unsere Verantwortlichen
Nun ja, selbst bei deiner "kalkulierbaren Wette" würde er dann immer noch mehr als unsere beiden Neuzugänge verdienen. Das wäre dann doch schon deutlich mehr als der im US-Sport gerne mal angewendete "1 year prove it deal". Analog zu solchen Verträgen in ähnlichen Situationen würde man da eher über 2 Mio oder so für ein Jahr reden. Alles andere wäre kein kleines Risiko, sondern Geldverbrennung. Und selbst das würde ich nicht machen. So wie es aussieht Gott sein Dank auch nicht unsere Verantwortlichen
Das ist aber nicht ungewöhnlich bei ablösefreien Spielern, Sancho kostet euch halt auch keine 60+ Ablöse wie die beiden Griechen. Und das wollen die Spieler entsprechend (zumindest zu einem prozentualen Anteil) dann auch sehen. Wobei es ja auch spannend ist, das die Altersdifferenz von Sancho zu Konstantelias geringer ist, als von Konstantelias zu Karetsas.
Der Unterschied Sancho hat in Top4 Ligen+CL bereits über 130 Scorer in der Vita, die anderen müssen den Nachweis auf dem Niveau überhaupt zu bestehen, erstmal erbringen. Ein Tzolis kam mit 19 und Topanlagen (wie auch Scorerwerten) nach Norwich und dort dann als Bankdrücker über Düsseldorf und Brügge jetzt mal bei Arsenal gelandet. Den Top5 Liga Nachweis muss er jetzt mal erbringen, 5 Jahre nach seinem Wechsel.
Sancho ist Ablösefrei mit 39 Einsätzen (rund 1700min) bei Aston Villa sicher nicht in so einer schlechten Position, um nur einen (niedrig dotierten) Einjahresvertrag unterschreiben zu müssen.
Das sich die Vertragslosen Spieler aber mittlerweile immer mehr Zeit lassen (Goretzka, Leite, Ceballos, vor kurzem Vlahovic) obwohl man jetzt die ganze Vorbereitung verpasst, wundert mich aber schon auch. Ich würde als Spieler meinen Berater feuern, wenn ich ab 01.08 nirgends auf der Matte stehe.
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