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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#26371
17.08.2026 - 13:24 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Zitat von Freischuetzbvb

Zitat von Coq-au-vin

Zitat von Katana

Zitat von Coq-au-vin

Zitat von Freischuetzbvb

Zitat von Trouble60

Zitat von Freischuetzbvb

Zitat von Ragu97

Zitat von Freischuetzbvb

Was ich überhaupt gar nicht verstehe ist,man hat als Verein erkannt dass wir auf der linken offensiven Seite Dribbelstärke und vor allen Dingen Geschwindigkeit brauchen und hat alles bzw. Leider nur fast alles gegeben um El-Mala zu verpflichten. Jetzt ist der Deal aus irgendwelchen Gründen nicht zustande gekommen und jetzt will man als Ersatz einen Griechen holen der ein vollkommen anderes Spielerprofil hat!Wie passt das zusammen?Das kann doch nicht gut gehen. Damit will ich noch nichtmals in Abrede stellen dass der Grieche ein guter Spieler ist aber er ist doch nicht derjenige den wir eigentlich suchen. Wenn der Verein sein Hauptaugenmerk auf El Mala gerichtet hat dann muss er doch als Plan B einen ähnlichen Spielertypen im petto haben!Wenn man das nicht hat, weil solche Leute halt nicht immer zu bekommen sind, dann hätte man El Mala verpflichten müssen und dann kommunizieren müssen, egal ob er zwei oder drei oder vier Millionen mehr kostet das ist unser Spielerprofil und kein anderes. Wie man das jetzt bei Plan B wieder umwerfen kann erschließt sich mir überhaupt nicht. Diese Taktik kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.


Ich glaube, hier wird gerade Spielerprofil ein bisschen zu sehr mit einzelnen Eigenschaften wie Geschwindigkeit und Zug zum Tor gleichgesetzt. Wenn Dortmund bei El Mala erkannt hat, dass auf links ein Spieler fehlt, der selbstständig Situationen aufbrechen kann, heißt das doch nicht automatisch, dass Plan B exakt der gleiche Spielertyp sein muss.

El Mala löst solche Situationen hauptsächlich über Tempo, Explosivität und den direkten Weg zum Tor. Konstantelias macht das anders. Der ist nicht der klassische Sprinter, dafür technisch stärker auf engem Raum, hat einen sehr guten ersten Kontakt, ist extrem beweglich, kann sich unter Druck aufdrehen, im 1 gegen 1 lösen und mit Ball selbst Raum gewinnen. Der Unterschied ist also eher die Art und Weise, wie sie eine Abwehr auseinanderziehen, und nicht dass der eine das kann und der andere nicht.

Und genau deshalb finde ich Konstantelias für Dortmund sogar ziemlich interessant. Die Frage sollte doch nicht sein, ob er genauso schnell wie El Mala ist. Die wichtigere Frage ist doch, ob Dortmund endlich wieder einen offensiven Spieler bekommt, der nicht nach drei Metern abdreht und den Ball zurückspielt, sondern einfach mal was probiert. Einer, der einen Ball unter Druck nimmt, aufdreht, einen Gegner bindet und selbst Raumgewinn erzeugt.

Gerade gegen die tief stehenden Mannschaften in der Bundesliga finde ich Konstantelias sogar interessant. El Mala ist brutal, wenn er Raum bekommt und nach einem gewonnenen 1 gegen 1 nochmal 15 oder 20 Meter mit Tempo machen kann. Aber wie oft hat Dortmund gegen Mannschaften wirklich 30 Meter freie Wiese vor sich? Viel häufiger hast du doch Situationen auf engem Raum, wo zwei Gegenspieler vor dir stehen und du trotzdem irgendwie eine Aktion erzeugen musst. Und genau da sehe ich Konstantelias stärker.

Deshalb verstehe ich auch das Argument mit Plan B nicht ganz. Ein Plan B muss doch nicht die gleichen Eigenschaften haben wie Plan A. Er muss das gleiche Problem lösen. Wenn El Mala die Abwehr mit Geschwindigkeit und Vertikalität auseinanderzieht, kann Konstantelias das über Dribbling, Beweglichkeit, enge Ballführung und Kreativität machen.

Für mich wäre El Mala also der bessere Spieler, wenn Dortmund ganz konkret mehr Tempo und Tiefe auf links gesucht hätte. Wenn es aber darum geht, endlich wieder einen Spieler zu haben, der auf eigene Faust eine Situation aufbrechen kann und auch mal mit Mut ins 1 gegen 1 geht, dann ist Konstantelias meiner Meinung nach überhaupt kein absurdes Ausweichprofil. Im Gegenteil. Gerade für Dortmund kann der technisch stärkere und im engen Raum bessere Spieler am Ende sogar der wertvollere Fit sein.

Man sollte also nicht fragen, ob Konstantelias wie El Mala spielt. Die Frage ist, ob er das erfüllt, was Dortmund eigentlich gebraucht hat. Und da würde ich ganz klar sagen ja.


Also es wurde immer kommuniziert, dass wir unbedingt deutlich mehr Torgefahr brauchen auf der linken offensiven Schiene und jetzt holt man einen Spieler der in 190 spielen 30 Tore geschossen hat und 45 vorbereitet hat! Sorry aber Das ist jetzt für mich auch nicht die Welt,da wäre ich bei El Mala sicherer gewesen mit der Torgefahr. Naja, lassen wir uns überraschen aber ich habe kein gutes Gefühl.Ich hoffe ich täusche mich.

Und wen hättest du dir bitteschön als Alternative zu El Mala vorgestellt, der die von dir geforderten Themen erfüllt?

MMn hatte El Mala ein recht einmaliges, für den BVB verfügbares (ganz wichtig) Profil & man konnte sich eben finanziell nicht einigen. Und da sollte auch den letzten klar sein, dass es nicht an 2-3 Mio. gescheitert ist.

Von daher würde mich wirklich mal eine Antwort auf die oben gestellte Frage intressieren.



Gegenfrage wenn ich nur das Profil elmala haben will weil es genau das verkörpert was uns in unserem System auf links fehlt dann muss ich ihn einfach verpflichten,dann darf der Deal einfach nicht platzen, vor allen Dingen wenn ich keine einigermaßen Alternative zu diesem Spielertyp in petto habe. So sieht das für mich aus. Jetzt hat man das System Kovac praktisch manifestiert und das gefällt mir schon grundsätzlich überhaupt nicht.Deswegen wundert es mich auch, dass alle davon ausgehen dass Kovac am Ende der Saison geht. Das sehe ich jetzt überhaupt nicht mehr..

Nur weil El Mala ein Profil verkörpert, das uns auf links sehr gutgetan hätte, folgt daraus doch nicht automatisch, dass man ihn um jeden Preis verpflichten muss und der Deal keinesfalls platzen darf.
Wenn jetzt offensichtlich eine deutlich andere Strategie verfolgt wird, dann spricht das für mich eher dafür, dass man zwei verschiedene Ideen hatte, wie man die Mannschaft verbessern kann. Entweder investiert man einen sehr großen Teil des Budgets in diesen einen Spezialisten oder man verteilt das Geld auf mehrere spannende Profile, schließt damit weitere Schwachstellen und sorgt gleichzeitig für vernünftige Doppelbesetzungen.
Welche Variante am Ende besser gewesen wäre, werden wir ohnehin nie erfahren. Auch ob der jetzt eingeschlagene Weg funktioniert, muss sich natürlich erst zeigen. Vom Grundsatz her finde ich es aber nachvollziehbar, einen Kader breiter und variabler aufzustellen, statt sich bei einem einzelnen Spieler finanziell so weit zu strecken, dass andere Baustellen offenbleiben.
Und dass damit Kovacs System jetzt plötzlich manifestiert wäre, sehe ich ebenfalls nicht. Im Gegenteil, mehr unterschiedliche Spielertypen im Kader sollten einem Trainer eigentlich mehr Möglichkeiten geben und nicht weniger.


Das die Enttäuschung gross ist nach dem geplatzten El Mala Deal ist gut nachvollziehbar und das die Alternative(n) hinterfragt werden ebenso.

Konstantelias scheint ein guter Kicker zu sein, aber seine Werte sind für einen "Spielmacher" alles andere als Atemberaubend! 25/26 : 7 Tore/2 Vorlagen, 24/25 : 4 Tore / 0 Vorlagen , 23/24 : 7 Tore/3 Vorlagen , 22/23 : 2 Tore/5 Vorlagen. Dabei ist die Bundesliga ein guter Schritt schwieriger und selbst wenn er vielleicht eine etwas saubere Passquote als Said hat, ist er ist 3,5 Jahre älter. Weiter hat er einen Top Speed von 32.6 km/h und ist lediglich 1,78m, während Said mit 1,87m 35.91 km/h drauf hat.

Damit sei überhaupt nicht gesagt, dass Giannis schlecht oder ein Griff in die Tonne wäre. Aber bei einem Preisschild von 32 Millionen € und einer WVB von 17,5 % ist es recht merkwürdig wie der Großteil in diesem Forum feiert und jegliche Kritik von sich weist. Mir gefällt das Preisleistungsverhältnis überhaupt nicht. Und warum bekommt er nur einen 4 Jahresvertrag?

Wenn gefragt wird; wen hättest du denn stattdessen verpflichtet? Dann hinterfragt das mMn eher die Arbeit unserer sportlichen Führung als was der Markt hergibt. Bei El Mala hat man sich peinlich verpokert, da man die geforderte Sockelablöse eh nie gezahlt hätte und damit wertvolle Zeit vergeudet hat.

Selbst wenn es niemand zu finden gab, dann hätte man ebenso jemand vielversprechendes leihen können und damit Geld für einen späteren Transfer benutzen können. Aber ob man sich so etwas getraut hätte, nachdem die Fans mit einem 50 Mil Transfer geteased wurden?

Jetzt hat man sich für Giannis Konstantelias (23) und Joey Veerman (27) entschieden, die noch nie im Ausland gespielt haben und dafür 32+22= 54 Mil€ ausgegeben. Da muss ich mit der Stirn runzeln und sage deutlich, dass wenn diese Perlen nicht glänzen, dann hat Ole Book was zu erklären. Ich frage mich dabei; wie würde die Reaktionen aussehen wenn Kehl diese Transferperiode geleitet hätte..?

Natürlich hoffe ich innerlichst, dass die Rechnung aufgeht, gehe aber mit einem etwas murmligen Gefühl in die neue Saison und kann es kaum verstehen wie Leute die Transferperiode mit mehr als befriedigend bewerten können.


Aus einigen offenen Fragen wird bei dir bereits ein ziemlich vernichtendes Urteil über die Transferperiode. "Peinlich verpokert" ist eine sehr eindeutige Bewertung für einen Vorgang, bei dem Dortmund Köln offenbar finanziell weit entgegengekommen ist und irgendwann schlicht eine Grenze gezogen hat. Sowas hört man sonst eigentlich nur von Effenberg und Co. beim DoPa. Dass man die geforderte Sockelablöse angeblich sowieso niemals gezahlt hätte, ist dabei eher Behauptung als belegbarer Fakt.
Auch die Bewertung von Konstantelias anhand von Toren, Körpergröße und Höchstgeschwindigkeit überzeugt mich nicht wirklich. Das sind für einen Spieler, der vor allem zwischen den Linien und als kreativer Verbindungsspieler agieren soll, teilweise ziemlich willkürlich ausgewählte Kriterien. Dazu stimmt es nicht einmal, dass er noch nie im Ausland gespielt hätte, er war bereits in Belgien bei Eupen.
Bei Veerman verstehe ich die Skepsis noch weniger. Ein 27 jähriger niederländischer Nationalspieler mit jahrelanger Europapokal und Champions League Erfahrung ist für rund 22 Millionen nun wirklich kein völlig unkalkulierbares Experiment. Natürlich muss auch er sich an die Bundesliga gewöhnen, aber dieses Risiko trägt letztlich jeder Spieler, der aus einer anderen Liga kommt.
Und „dann hätte man eben jemanden Vielversprechendes leihen können“ ist mir als Alternative zu bequem. Welcher Spieler wäre verfügbar gewesen, hätte sportlich gepasst und wäre von seinem Verein überhaupt verliehen worden? Genau an dieser Stelle kommt man eben doch wieder bei der Frage nach konkreten Alternativen an.

Dass man Books Arbeit am Ende an den Ergebnissen messen wird, ist selbstverständlich. Nur finde ich es etwas früh, ihm bereits jetzt Erklärungsbedarf anzudichten, bevor einer dieser Spieler überhaupt eine Bundesligaminute für Dortmund absolviert hat. Die Kehl Frage ändert daran übrigens auch nichts. Transfers sollten nach ihrer sportlichen und wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit bewertet werden und nicht danach, welcher Name gerade auf dem Büroschild des Verantwortlichen steht.


Also die Aussage das Borussia Dortmund dem ersten fC Köln sehr weit entgegengekommen ist,kannst du die irgendwie genauestens belegen?Soweit ich weiß will Köln oder bzw wollte Köln seit zwei Monaten 50 Millionen fix haben und wir haben es geschafft beim dritten Angebot den Kölnern 48 Millionen + 2 Millionen Boni anzubieten. Kann es dann nicht wirklich sein, dass der Deal möglicherweise wirklich an dieser Fixsumme von 50 Millionen Euro gescheitert ist?


Naja, laut den Medienberichten ist Dortmund Köln am Ende schon ziemlich weit entgegengekommen. Das letzte Angebot bewegte sich insgesamt ungefähr in dem Bereich, den Köln für El Mala aufgerufen hatte. Dass Köln unbedingt 50 Millionen fix haben wollte und Dortmund einen Teil davon über Boni abbilden wollte, ist natürlich ein Unterschied, aber eben keiner, aus dem ich ableiten würde, Dortmund sei auf die Forderungen überhaupt nicht eingegangen.
Wir reden immer noch über einen 19 jährigen Spieler mit einer Bundesligasaison bei einem Verein, der sportlich nicht zur deutschen Spitze gehört. Dafür ein Paket in dieser Größenordnung anzubieten und offenbar bis an die eigene finanzielle Grenze zu gehen, empfinde ich schon als sehr weites Entgegenkommen. Irgendwo muss ein Verein dann eben auch sagen, dass die eigene Bewertung und die eigene finanzielle Grenze erreicht sind.[/quote


Ja gut erklärt, alles nachvollziehbar aber trotz alledem wirkte dann das erste Angebot von 32 Millionen plus irgendwas schon ziemlich unverschämt den Kölnern Gegenüber, das muss ich ganz ehrlich sagen.Da hätte ich mich an Kölner Stelle wahrscheinlich auch aufgeregt. Ich befürchte nach diesem ersten "Nichtangebot" der Dortmunder hatten die Kölner schon generell keinen Bock mehr dass er zu uns wechselt.

•     •     •

Baujahr 67 mein erstes Spiel von Borussia Dortmund war 1975 als Achtjähriger in der zweiten Liga beim 4:1 in Erkenschwick(Danke Onkel Hans)
5 Meisterschaften wohnhaft am Borsigplatz erlebt
BVB - Transferpolitik |#26372
17.08.2026 - 13:28 Uhr
Zitat von Freischuetzbvb
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Zitat von Freischuetzbvb

Zitat von Coq-au-vin

Zitat von Katana

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Zitat von Ragu97

Zitat von Freischuetzbvb

Was ich überhaupt gar nicht verstehe ist,man hat als Verein erkannt dass wir auf der linken offensiven Seite Dribbelstärke und vor allen Dingen Geschwindigkeit brauchen und hat alles bzw. Leider nur fast alles gegeben um El-Mala zu verpflichten. Jetzt ist der Deal aus irgendwelchen Gründen nicht zustande gekommen und jetzt will man als Ersatz einen Griechen holen der ein vollkommen anderes Spielerprofil hat!Wie passt das zusammen?Das kann doch nicht gut gehen. Damit will ich noch nichtmals in Abrede stellen dass der Grieche ein guter Spieler ist aber er ist doch nicht derjenige den wir eigentlich suchen. Wenn der Verein sein Hauptaugenmerk auf El Mala gerichtet hat dann muss er doch als Plan B einen ähnlichen Spielertypen im petto haben!Wenn man das nicht hat, weil solche Leute halt nicht immer zu bekommen sind, dann hätte man El Mala verpflichten müssen und dann kommunizieren müssen, egal ob er zwei oder drei oder vier Millionen mehr kostet das ist unser Spielerprofil und kein anderes. Wie man das jetzt bei Plan B wieder umwerfen kann erschließt sich mir überhaupt nicht. Diese Taktik kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.


Ich glaube, hier wird gerade Spielerprofil ein bisschen zu sehr mit einzelnen Eigenschaften wie Geschwindigkeit und Zug zum Tor gleichgesetzt. Wenn Dortmund bei El Mala erkannt hat, dass auf links ein Spieler fehlt, der selbstständig Situationen aufbrechen kann, heißt das doch nicht automatisch, dass Plan B exakt der gleiche Spielertyp sein muss.

El Mala löst solche Situationen hauptsächlich über Tempo, Explosivität und den direkten Weg zum Tor. Konstantelias macht das anders. Der ist nicht der klassische Sprinter, dafür technisch stärker auf engem Raum, hat einen sehr guten ersten Kontakt, ist extrem beweglich, kann sich unter Druck aufdrehen, im 1 gegen 1 lösen und mit Ball selbst Raum gewinnen. Der Unterschied ist also eher die Art und Weise, wie sie eine Abwehr auseinanderziehen, und nicht dass der eine das kann und der andere nicht.

Und genau deshalb finde ich Konstantelias für Dortmund sogar ziemlich interessant. Die Frage sollte doch nicht sein, ob er genauso schnell wie El Mala ist. Die wichtigere Frage ist doch, ob Dortmund endlich wieder einen offensiven Spieler bekommt, der nicht nach drei Metern abdreht und den Ball zurückspielt, sondern einfach mal was probiert. Einer, der einen Ball unter Druck nimmt, aufdreht, einen Gegner bindet und selbst Raumgewinn erzeugt.

Gerade gegen die tief stehenden Mannschaften in der Bundesliga finde ich Konstantelias sogar interessant. El Mala ist brutal, wenn er Raum bekommt und nach einem gewonnenen 1 gegen 1 nochmal 15 oder 20 Meter mit Tempo machen kann. Aber wie oft hat Dortmund gegen Mannschaften wirklich 30 Meter freie Wiese vor sich? Viel häufiger hast du doch Situationen auf engem Raum, wo zwei Gegenspieler vor dir stehen und du trotzdem irgendwie eine Aktion erzeugen musst. Und genau da sehe ich Konstantelias stärker.

Deshalb verstehe ich auch das Argument mit Plan B nicht ganz. Ein Plan B muss doch nicht die gleichen Eigenschaften haben wie Plan A. Er muss das gleiche Problem lösen. Wenn El Mala die Abwehr mit Geschwindigkeit und Vertikalität auseinanderzieht, kann Konstantelias das über Dribbling, Beweglichkeit, enge Ballführung und Kreativität machen.

Für mich wäre El Mala also der bessere Spieler, wenn Dortmund ganz konkret mehr Tempo und Tiefe auf links gesucht hätte. Wenn es aber darum geht, endlich wieder einen Spieler zu haben, der auf eigene Faust eine Situation aufbrechen kann und auch mal mit Mut ins 1 gegen 1 geht, dann ist Konstantelias meiner Meinung nach überhaupt kein absurdes Ausweichprofil. Im Gegenteil. Gerade für Dortmund kann der technisch stärkere und im engen Raum bessere Spieler am Ende sogar der wertvollere Fit sein.

Man sollte also nicht fragen, ob Konstantelias wie El Mala spielt. Die Frage ist, ob er das erfüllt, was Dortmund eigentlich gebraucht hat. Und da würde ich ganz klar sagen ja.


Also es wurde immer kommuniziert, dass wir unbedingt deutlich mehr Torgefahr brauchen auf der linken offensiven Schiene und jetzt holt man einen Spieler der in 190 spielen 30 Tore geschossen hat und 45 vorbereitet hat! Sorry aber Das ist jetzt für mich auch nicht die Welt,da wäre ich bei El Mala sicherer gewesen mit der Torgefahr. Naja, lassen wir uns überraschen aber ich habe kein gutes Gefühl.Ich hoffe ich täusche mich.

Und wen hättest du dir bitteschön als Alternative zu El Mala vorgestellt, der die von dir geforderten Themen erfüllt?

MMn hatte El Mala ein recht einmaliges, für den BVB verfügbares (ganz wichtig) Profil & man konnte sich eben finanziell nicht einigen. Und da sollte auch den letzten klar sein, dass es nicht an 2-3 Mio. gescheitert ist.

Von daher würde mich wirklich mal eine Antwort auf die oben gestellte Frage intressieren.



Gegenfrage wenn ich nur das Profil elmala haben will weil es genau das verkörpert was uns in unserem System auf links fehlt dann muss ich ihn einfach verpflichten,dann darf der Deal einfach nicht platzen, vor allen Dingen wenn ich keine einigermaßen Alternative zu diesem Spielertyp in petto habe. So sieht das für mich aus. Jetzt hat man das System Kovac praktisch manifestiert und das gefällt mir schon grundsätzlich überhaupt nicht.Deswegen wundert es mich auch, dass alle davon ausgehen dass Kovac am Ende der Saison geht. Das sehe ich jetzt überhaupt nicht mehr..

Nur weil El Mala ein Profil verkörpert, das uns auf links sehr gutgetan hätte, folgt daraus doch nicht automatisch, dass man ihn um jeden Preis verpflichten muss und der Deal keinesfalls platzen darf.
Wenn jetzt offensichtlich eine deutlich andere Strategie verfolgt wird, dann spricht das für mich eher dafür, dass man zwei verschiedene Ideen hatte, wie man die Mannschaft verbessern kann. Entweder investiert man einen sehr großen Teil des Budgets in diesen einen Spezialisten oder man verteilt das Geld auf mehrere spannende Profile, schließt damit weitere Schwachstellen und sorgt gleichzeitig für vernünftige Doppelbesetzungen.
Welche Variante am Ende besser gewesen wäre, werden wir ohnehin nie erfahren. Auch ob der jetzt eingeschlagene Weg funktioniert, muss sich natürlich erst zeigen. Vom Grundsatz her finde ich es aber nachvollziehbar, einen Kader breiter und variabler aufzustellen, statt sich bei einem einzelnen Spieler finanziell so weit zu strecken, dass andere Baustellen offenbleiben.
Und dass damit Kovacs System jetzt plötzlich manifestiert wäre, sehe ich ebenfalls nicht. Im Gegenteil, mehr unterschiedliche Spielertypen im Kader sollten einem Trainer eigentlich mehr Möglichkeiten geben und nicht weniger.


Das die Enttäuschung gross ist nach dem geplatzten El Mala Deal ist gut nachvollziehbar und das die Alternative(n) hinterfragt werden ebenso.

Konstantelias scheint ein guter Kicker zu sein, aber seine Werte sind für einen "Spielmacher" alles andere als Atemberaubend! 25/26 : 7 Tore/2 Vorlagen, 24/25 : 4 Tore / 0 Vorlagen , 23/24 : 7 Tore/3 Vorlagen , 22/23 : 2 Tore/5 Vorlagen. Dabei ist die Bundesliga ein guter Schritt schwieriger und selbst wenn er vielleicht eine etwas saubere Passquote als Said hat, ist er ist 3,5 Jahre älter. Weiter hat er einen Top Speed von 32.6 km/h und ist lediglich 1,78m, während Said mit 1,87m 35.91 km/h drauf hat.

Damit sei überhaupt nicht gesagt, dass Giannis schlecht oder ein Griff in die Tonne wäre. Aber bei einem Preisschild von 32 Millionen € und einer WVB von 17,5 % ist es recht merkwürdig wie der Großteil in diesem Forum feiert und jegliche Kritik von sich weist. Mir gefällt das Preisleistungsverhältnis überhaupt nicht. Und warum bekommt er nur einen 4 Jahresvertrag?

Wenn gefragt wird; wen hättest du denn stattdessen verpflichtet? Dann hinterfragt das mMn eher die Arbeit unserer sportlichen Führung als was der Markt hergibt. Bei El Mala hat man sich peinlich verpokert, da man die geforderte Sockelablöse eh nie gezahlt hätte und damit wertvolle Zeit vergeudet hat.

Selbst wenn es niemand zu finden gab, dann hätte man ebenso jemand vielversprechendes leihen können und damit Geld für einen späteren Transfer benutzen können. Aber ob man sich so etwas getraut hätte, nachdem die Fans mit einem 50 Mil Transfer geteased wurden?

Jetzt hat man sich für Giannis Konstantelias (23) und Joey Veerman (27) entschieden, die noch nie im Ausland gespielt haben und dafür 32+22= 54 Mil€ ausgegeben. Da muss ich mit der Stirn runzeln und sage deutlich, dass wenn diese Perlen nicht glänzen, dann hat Ole Book was zu erklären. Ich frage mich dabei; wie würde die Reaktionen aussehen wenn Kehl diese Transferperiode geleitet hätte..?

Natürlich hoffe ich innerlichst, dass die Rechnung aufgeht, gehe aber mit einem etwas murmligen Gefühl in die neue Saison und kann es kaum verstehen wie Leute die Transferperiode mit mehr als befriedigend bewerten können.


Aus einigen offenen Fragen wird bei dir bereits ein ziemlich vernichtendes Urteil über die Transferperiode. "Peinlich verpokert" ist eine sehr eindeutige Bewertung für einen Vorgang, bei dem Dortmund Köln offenbar finanziell weit entgegengekommen ist und irgendwann schlicht eine Grenze gezogen hat. Sowas hört man sonst eigentlich nur von Effenberg und Co. beim DoPa. Dass man die geforderte Sockelablöse angeblich sowieso niemals gezahlt hätte, ist dabei eher Behauptung als belegbarer Fakt.
Auch die Bewertung von Konstantelias anhand von Toren, Körpergröße und Höchstgeschwindigkeit überzeugt mich nicht wirklich. Das sind für einen Spieler, der vor allem zwischen den Linien und als kreativer Verbindungsspieler agieren soll, teilweise ziemlich willkürlich ausgewählte Kriterien. Dazu stimmt es nicht einmal, dass er noch nie im Ausland gespielt hätte, er war bereits in Belgien bei Eupen.
Bei Veerman verstehe ich die Skepsis noch weniger. Ein 27 jähriger niederländischer Nationalspieler mit jahrelanger Europapokal und Champions League Erfahrung ist für rund 22 Millionen nun wirklich kein völlig unkalkulierbares Experiment. Natürlich muss auch er sich an die Bundesliga gewöhnen, aber dieses Risiko trägt letztlich jeder Spieler, der aus einer anderen Liga kommt.
Und „dann hätte man eben jemanden Vielversprechendes leihen können“ ist mir als Alternative zu bequem. Welcher Spieler wäre verfügbar gewesen, hätte sportlich gepasst und wäre von seinem Verein überhaupt verliehen worden? Genau an dieser Stelle kommt man eben doch wieder bei der Frage nach konkreten Alternativen an.

Dass man Books Arbeit am Ende an den Ergebnissen messen wird, ist selbstverständlich. Nur finde ich es etwas früh, ihm bereits jetzt Erklärungsbedarf anzudichten, bevor einer dieser Spieler überhaupt eine Bundesligaminute für Dortmund absolviert hat. Die Kehl Frage ändert daran übrigens auch nichts. Transfers sollten nach ihrer sportlichen und wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit bewertet werden und nicht danach, welcher Name gerade auf dem Büroschild des Verantwortlichen steht.


Also die Aussage das Borussia Dortmund dem ersten fC Köln sehr weit entgegengekommen ist,kannst du die irgendwie genauestens belegen?Soweit ich weiß will Köln oder bzw wollte Köln seit zwei Monaten 50 Millionen fix haben und wir haben es geschafft beim dritten Angebot den Kölnern 48 Millionen + 2 Millionen Boni anzubieten. Kann es dann nicht wirklich sein, dass der Deal möglicherweise wirklich an dieser Fixsumme von 50 Millionen Euro gescheitert ist?


Naja, laut den Medienberichten ist Dortmund Köln am Ende schon ziemlich weit entgegengekommen. Das letzte Angebot bewegte sich insgesamt ungefähr in dem Bereich, den Köln für El Mala aufgerufen hatte. Dass Köln unbedingt 50 Millionen fix haben wollte und Dortmund einen Teil davon über Boni abbilden wollte, ist natürlich ein Unterschied, aber eben keiner, aus dem ich ableiten würde, Dortmund sei auf die Forderungen überhaupt nicht eingegangen.
Wir reden immer noch über einen 19 jährigen Spieler mit einer Bundesligasaison bei einem Verein, der sportlich nicht zur deutschen Spitze gehört. Dafür ein Paket in dieser Größenordnung anzubieten und offenbar bis an die eigene finanzielle Grenze zu gehen, empfinde ich schon als sehr weites Entgegenkommen. Irgendwo muss ein Verein dann eben auch sagen, dass die eigene Bewertung und die eigene finanzielle Grenze erreicht sind.[/quote


Ja gut erklärt, alles nachvollziehbar aber trotz alledem wirkte dann das erste Angebot von 32 Millionen plus irgendwas schon ziemlich unverschämt den Kölnern Gegenüber, das muss ich ganz ehrlich sagen.Da hätte ich mich an Kölner Stelle wahrscheinlich auch aufgeregt. Ich befürchte nach diesem ersten "Nichtangebot" der Dortmunder hatten die Kölner schon generell keinen Bock mehr dass er zu uns wechselt.


Sollte man in Köln so arbeiten, das man nach Angeboten, die man nicht gut findet oder unter Wert ist, keinen Bock mehr hat. Wird es aber schwieirg mit professionellem Arbeiten.
BVB - Transferpolitik |#26373
17.08.2026 - 13:33 Uhr
Zitat von Vampier82
Zitat von Freischuetzbvb

Zitat von Coq-au-vin

Zitat von Freischuetzbvb

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Zitat von Katana

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Zitat von Freischuetzbvb

Zitat von Trouble60

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Zitat von Ragu97

Zitat von Freischuetzbvb

Was ich überhaupt gar nicht verstehe ist,man hat als Verein erkannt dass wir auf der linken offensiven Seite Dribbelstärke und vor allen Dingen Geschwindigkeit brauchen und hat alles bzw. Leider nur fast alles gegeben um El-Mala zu verpflichten. Jetzt ist der Deal aus irgendwelchen Gründen nicht zustande gekommen und jetzt will man als Ersatz einen Griechen holen der ein vollkommen anderes Spielerprofil hat!Wie passt das zusammen?Das kann doch nicht gut gehen. Damit will ich noch nichtmals in Abrede stellen dass der Grieche ein guter Spieler ist aber er ist doch nicht derjenige den wir eigentlich suchen. Wenn der Verein sein Hauptaugenmerk auf El Mala gerichtet hat dann muss er doch als Plan B einen ähnlichen Spielertypen im petto haben!Wenn man das nicht hat, weil solche Leute halt nicht immer zu bekommen sind, dann hätte man El Mala verpflichten müssen und dann kommunizieren müssen, egal ob er zwei oder drei oder vier Millionen mehr kostet das ist unser Spielerprofil und kein anderes. Wie man das jetzt bei Plan B wieder umwerfen kann erschließt sich mir überhaupt nicht. Diese Taktik kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.


Ich glaube, hier wird gerade Spielerprofil ein bisschen zu sehr mit einzelnen Eigenschaften wie Geschwindigkeit und Zug zum Tor gleichgesetzt. Wenn Dortmund bei El Mala erkannt hat, dass auf links ein Spieler fehlt, der selbstständig Situationen aufbrechen kann, heißt das doch nicht automatisch, dass Plan B exakt der gleiche Spielertyp sein muss.

El Mala löst solche Situationen hauptsächlich über Tempo, Explosivität und den direkten Weg zum Tor. Konstantelias macht das anders. Der ist nicht der klassische Sprinter, dafür technisch stärker auf engem Raum, hat einen sehr guten ersten Kontakt, ist extrem beweglich, kann sich unter Druck aufdrehen, im 1 gegen 1 lösen und mit Ball selbst Raum gewinnen. Der Unterschied ist also eher die Art und Weise, wie sie eine Abwehr auseinanderziehen, und nicht dass der eine das kann und der andere nicht.

Und genau deshalb finde ich Konstantelias für Dortmund sogar ziemlich interessant. Die Frage sollte doch nicht sein, ob er genauso schnell wie El Mala ist. Die wichtigere Frage ist doch, ob Dortmund endlich wieder einen offensiven Spieler bekommt, der nicht nach drei Metern abdreht und den Ball zurückspielt, sondern einfach mal was probiert. Einer, der einen Ball unter Druck nimmt, aufdreht, einen Gegner bindet und selbst Raumgewinn erzeugt.

Gerade gegen die tief stehenden Mannschaften in der Bundesliga finde ich Konstantelias sogar interessant. El Mala ist brutal, wenn er Raum bekommt und nach einem gewonnenen 1 gegen 1 nochmal 15 oder 20 Meter mit Tempo machen kann. Aber wie oft hat Dortmund gegen Mannschaften wirklich 30 Meter freie Wiese vor sich? Viel häufiger hast du doch Situationen auf engem Raum, wo zwei Gegenspieler vor dir stehen und du trotzdem irgendwie eine Aktion erzeugen musst. Und genau da sehe ich Konstantelias stärker.

Deshalb verstehe ich auch das Argument mit Plan B nicht ganz. Ein Plan B muss doch nicht die gleichen Eigenschaften haben wie Plan A. Er muss das gleiche Problem lösen. Wenn El Mala die Abwehr mit Geschwindigkeit und Vertikalität auseinanderzieht, kann Konstantelias das über Dribbling, Beweglichkeit, enge Ballführung und Kreativität machen.

Für mich wäre El Mala also der bessere Spieler, wenn Dortmund ganz konkret mehr Tempo und Tiefe auf links gesucht hätte. Wenn es aber darum geht, endlich wieder einen Spieler zu haben, der auf eigene Faust eine Situation aufbrechen kann und auch mal mit Mut ins 1 gegen 1 geht, dann ist Konstantelias meiner Meinung nach überhaupt kein absurdes Ausweichprofil. Im Gegenteil. Gerade für Dortmund kann der technisch stärkere und im engen Raum bessere Spieler am Ende sogar der wertvollere Fit sein.

Man sollte also nicht fragen, ob Konstantelias wie El Mala spielt. Die Frage ist, ob er das erfüllt, was Dortmund eigentlich gebraucht hat. Und da würde ich ganz klar sagen ja.


Also es wurde immer kommuniziert, dass wir unbedingt deutlich mehr Torgefahr brauchen auf der linken offensiven Schiene und jetzt holt man einen Spieler der in 190 spielen 30 Tore geschossen hat und 45 vorbereitet hat! Sorry aber Das ist jetzt für mich auch nicht die Welt,da wäre ich bei El Mala sicherer gewesen mit der Torgefahr. Naja, lassen wir uns überraschen aber ich habe kein gutes Gefühl.Ich hoffe ich täusche mich.

Und wen hättest du dir bitteschön als Alternative zu El Mala vorgestellt, der die von dir geforderten Themen erfüllt?

MMn hatte El Mala ein recht einmaliges, für den BVB verfügbares (ganz wichtig) Profil & man konnte sich eben finanziell nicht einigen. Und da sollte auch den letzten klar sein, dass es nicht an 2-3 Mio. gescheitert ist.

Von daher würde mich wirklich mal eine Antwort auf die oben gestellte Frage intressieren.



Gegenfrage wenn ich nur das Profil elmala haben will weil es genau das verkörpert was uns in unserem System auf links fehlt dann muss ich ihn einfach verpflichten,dann darf der Deal einfach nicht platzen, vor allen Dingen wenn ich keine einigermaßen Alternative zu diesem Spielertyp in petto habe. So sieht das für mich aus. Jetzt hat man das System Kovac praktisch manifestiert und das gefällt mir schon grundsätzlich überhaupt nicht.Deswegen wundert es mich auch, dass alle davon ausgehen dass Kovac am Ende der Saison geht. Das sehe ich jetzt überhaupt nicht mehr..

Nur weil El Mala ein Profil verkörpert, das uns auf links sehr gutgetan hätte, folgt daraus doch nicht automatisch, dass man ihn um jeden Preis verpflichten muss und der Deal keinesfalls platzen darf.
Wenn jetzt offensichtlich eine deutlich andere Strategie verfolgt wird, dann spricht das für mich eher dafür, dass man zwei verschiedene Ideen hatte, wie man die Mannschaft verbessern kann. Entweder investiert man einen sehr großen Teil des Budgets in diesen einen Spezialisten oder man verteilt das Geld auf mehrere spannende Profile, schließt damit weitere Schwachstellen und sorgt gleichzeitig für vernünftige Doppelbesetzungen.
Welche Variante am Ende besser gewesen wäre, werden wir ohnehin nie erfahren. Auch ob der jetzt eingeschlagene Weg funktioniert, muss sich natürlich erst zeigen. Vom Grundsatz her finde ich es aber nachvollziehbar, einen Kader breiter und variabler aufzustellen, statt sich bei einem einzelnen Spieler finanziell so weit zu strecken, dass andere Baustellen offenbleiben.
Und dass damit Kovacs System jetzt plötzlich manifestiert wäre, sehe ich ebenfalls nicht. Im Gegenteil, mehr unterschiedliche Spielertypen im Kader sollten einem Trainer eigentlich mehr Möglichkeiten geben und nicht weniger.


Das die Enttäuschung gross ist nach dem geplatzten El Mala Deal ist gut nachvollziehbar und das die Alternative(n) hinterfragt werden ebenso.

Konstantelias scheint ein guter Kicker zu sein, aber seine Werte sind für einen "Spielmacher" alles andere als Atemberaubend! 25/26 : 7 Tore/2 Vorlagen, 24/25 : 4 Tore / 0 Vorlagen , 23/24 : 7 Tore/3 Vorlagen , 22/23 : 2 Tore/5 Vorlagen. Dabei ist die Bundesliga ein guter Schritt schwieriger und selbst wenn er vielleicht eine etwas saubere Passquote als Said hat, ist er ist 3,5 Jahre älter. Weiter hat er einen Top Speed von 32.6 km/h und ist lediglich 1,78m, während Said mit 1,87m 35.91 km/h drauf hat.

Damit sei überhaupt nicht gesagt, dass Giannis schlecht oder ein Griff in die Tonne wäre. Aber bei einem Preisschild von 32 Millionen € und einer WVB von 17,5 % ist es recht merkwürdig wie der Großteil in diesem Forum feiert und jegliche Kritik von sich weist. Mir gefällt das Preisleistungsverhältnis überhaupt nicht. Und warum bekommt er nur einen 4 Jahresvertrag?

Wenn gefragt wird; wen hättest du denn stattdessen verpflichtet? Dann hinterfragt das mMn eher die Arbeit unserer sportlichen Führung als was der Markt hergibt. Bei El Mala hat man sich peinlich verpokert, da man die geforderte Sockelablöse eh nie gezahlt hätte und damit wertvolle Zeit vergeudet hat.

Selbst wenn es niemand zu finden gab, dann hätte man ebenso jemand vielversprechendes leihen können und damit Geld für einen späteren Transfer benutzen können. Aber ob man sich so etwas getraut hätte, nachdem die Fans mit einem 50 Mil Transfer geteased wurden?

Jetzt hat man sich für Giannis Konstantelias (23) und Joey Veerman (27) entschieden, die noch nie im Ausland gespielt haben und dafür 32+22= 54 Mil€ ausgegeben. Da muss ich mit der Stirn runzeln und sage deutlich, dass wenn diese Perlen nicht glänzen, dann hat Ole Book was zu erklären. Ich frage mich dabei; wie würde die Reaktionen aussehen wenn Kehl diese Transferperiode geleitet hätte..?

Natürlich hoffe ich innerlichst, dass die Rechnung aufgeht, gehe aber mit einem etwas murmligen Gefühl in die neue Saison und kann es kaum verstehen wie Leute die Transferperiode mit mehr als befriedigend bewerten können.


Aus einigen offenen Fragen wird bei dir bereits ein ziemlich vernichtendes Urteil über die Transferperiode. "Peinlich verpokert" ist eine sehr eindeutige Bewertung für einen Vorgang, bei dem Dortmund Köln offenbar finanziell weit entgegengekommen ist und irgendwann schlicht eine Grenze gezogen hat. Sowas hört man sonst eigentlich nur von Effenberg und Co. beim DoPa. Dass man die geforderte Sockelablöse angeblich sowieso niemals gezahlt hätte, ist dabei eher Behauptung als belegbarer Fakt.
Auch die Bewertung von Konstantelias anhand von Toren, Körpergröße und Höchstgeschwindigkeit überzeugt mich nicht wirklich. Das sind für einen Spieler, der vor allem zwischen den Linien und als kreativer Verbindungsspieler agieren soll, teilweise ziemlich willkürlich ausgewählte Kriterien. Dazu stimmt es nicht einmal, dass er noch nie im Ausland gespielt hätte, er war bereits in Belgien bei Eupen.
Bei Veerman verstehe ich die Skepsis noch weniger. Ein 27 jähriger niederländischer Nationalspieler mit jahrelanger Europapokal und Champions League Erfahrung ist für rund 22 Millionen nun wirklich kein völlig unkalkulierbares Experiment. Natürlich muss auch er sich an die Bundesliga gewöhnen, aber dieses Risiko trägt letztlich jeder Spieler, der aus einer anderen Liga kommt.
Und „dann hätte man eben jemanden Vielversprechendes leihen können“ ist mir als Alternative zu bequem. Welcher Spieler wäre verfügbar gewesen, hätte sportlich gepasst und wäre von seinem Verein überhaupt verliehen worden? Genau an dieser Stelle kommt man eben doch wieder bei der Frage nach konkreten Alternativen an.

Dass man Books Arbeit am Ende an den Ergebnissen messen wird, ist selbstverständlich. Nur finde ich es etwas früh, ihm bereits jetzt Erklärungsbedarf anzudichten, bevor einer dieser Spieler überhaupt eine Bundesligaminute für Dortmund absolviert hat. Die Kehl Frage ändert daran übrigens auch nichts. Transfers sollten nach ihrer sportlichen und wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit bewertet werden und nicht danach, welcher Name gerade auf dem Büroschild des Verantwortlichen steht.


Also die Aussage das Borussia Dortmund dem ersten fC Köln sehr weit entgegengekommen ist,kannst du die irgendwie genauestens belegen?Soweit ich weiß will Köln oder bzw wollte Köln seit zwei Monaten 50 Millionen fix haben und wir haben es geschafft beim dritten Angebot den Kölnern 48 Millionen + 2 Millionen Boni anzubieten. Kann es dann nicht wirklich sein, dass der Deal möglicherweise wirklich an dieser Fixsumme von 50 Millionen Euro gescheitert ist?


Naja, laut den Medienberichten ist Dortmund Köln am Ende schon ziemlich weit entgegengekommen. Das letzte Angebot bewegte sich insgesamt ungefähr in dem Bereich, den Köln für El Mala aufgerufen hatte. Dass Köln unbedingt 50 Millionen fix haben wollte und Dortmund einen Teil davon über Boni abbilden wollte, ist natürlich ein Unterschied, aber eben keiner, aus dem ich ableiten würde, Dortmund sei auf die Forderungen überhaupt nicht eingegangen.
Wir reden immer noch über einen 19 jährigen Spieler mit einer Bundesligasaison bei einem Verein, der sportlich nicht zur deutschen Spitze gehört. Dafür ein Paket in dieser Größenordnung anzubieten und offenbar bis an die eigene finanzielle Grenze zu gehen, empfinde ich schon als sehr weites Entgegenkommen. Irgendwo muss ein Verein dann eben auch sagen, dass die eigene Bewertung und die eigene finanzielle Grenze erreicht sind.[/quote


Ja gut erklärt, alles nachvollziehbar aber trotz alledem wirkte dann das erste Angebot von 32 Millionen plus irgendwas schon ziemlich unverschämt den Kölnern Gegenüber, das muss ich ganz ehrlich sagen.Da hätte ich mich an Kölner Stelle wahrscheinlich auch aufgeregt. Ich befürchte nach diesem ersten "Nichtangebot" der Dortmunder hatten die Kölner schon generell keinen Bock mehr dass er zu uns wechselt.


Sollte man in Köln so arbeiten, das man nach Angeboten, die man nicht gut findet oder unter Wert ist, keinen Bock mehr hat. Wird es aber schwieirg mit professionellem Arbeiten.



Das war jetzt auch ein wenig überspitzt ausgedrückt,aber wenn die Kölner von Brentfort 50 Millionen fix geboten bekommen haben, dann kann ich an Dortmunder Stelle nicht mit einem ersten Angebot von 32 Millionen plus x in Köln vorstellig werden. Wäre ich der Kessler gewesen hätte ich auch schon grundsätzlich ab dem Augenblick gar keinen Bock mehr gehabt dass der Junge nach Dortmund wechselt. In meinen Augen hätte man mindestens 40 Millionen plus irgendwas als erstes Angebot an Köln abgeben müssen. Ich denke dann wären die Kölner auch viel bereiter gewesen über die Weiterverkaufsbedingungen zu diskutieren an denen es ja anscheinend wohl auch gescheitert ist.

•     •     •

Baujahr 67 mein erstes Spiel von Borussia Dortmund war 1975 als Achtjähriger in der zweiten Liga beim 4:1 in Erkenschwick(Danke Onkel Hans)
5 Meisterschaften wohnhaft am Borsigplatz erlebt
BVB - Transferpolitik |#26374
17.08.2026 - 13:35 Uhr
Mal eine allgemeine Frage zu Transfergeschäften.Wer entscheidet eigentlich bei Borussia Dortmund mit welchem Anfangsgebot man in so eine Verhandlung geht nachdem der finanzielle Grundrahmen ja wahrscheinlich vorher abgesteckt wurde?

•     •     •

Baujahr 67 mein erstes Spiel von Borussia Dortmund war 1975 als Achtjähriger in der zweiten Liga beim 4:1 in Erkenschwick(Danke Onkel Hans)
5 Meisterschaften wohnhaft am Borsigplatz erlebt
BVB - Transferpolitik |#26375
17.08.2026 - 13:37 Uhr
Zitat von Freischuetzbvb
Zitat von Katana

Zitat von djhaax

Der El Mala Transfer ist ja nicht allein an der Sockelablöse gescheitert. Wenn es nur um die 50 Mio. gegenagen wäre, wäre man wahrscheinlich zusammengekommen. Es ging aber um zusätzliche Boni UND wohl vor allem um eine Weiterverkaufsbeteiligung, die nicht wie üblich auf die Differenz zwischen Ablöse und zukünftiger Ablöse, sondern auf die komplette zukünftige Tranfersumme angerechnet werden sollte. Damit schmälert sich der mögliche Gewinn und aber auch eine mögliche Schadensbegrenzung, sollte El Mala doch nicht einschlagen.

Den Plan B mit Konstantelias und Veerman (zum Glück heißt der nicht Ralf mit Vornamen) finde ich gut. Ob de Plan B sehr gut ist, wird sich zeigen, wenn die mal eine Halbserie gespielt haben. Dann wird sich nämlich herauskristallisieren, ob Book einfach nur Kehl 2.0 ist oder ob er wirklich in der Lage ist, einen Kader besser zusammenzustellen bzw. den Systemfit besser zu erkennen.

Scorer und Geschwindigkeit sind natürlich wesentliche Faktoren für einen offensiven Spieler. Die Geschwindigkeit mag ein Defizit sein, aber wenn du einen holst, der alles kann, dann bist du 100 Mio los und nicht 32. Die Scorer sind natürlich immer im Kontext der Mannschaft zu sehen, in der sie entstanden sind. Das kann bei uns anders aussehen. Für einen Verein wie den BVB ist es eben entscheidend, dass man diese Spieler findet, die sich ins System einschmiegen und dann ggf. sogar besser funktionieren, als im abgebenden Verein.
Ob dies so ist, werden wir sehen. Aber ich habe die Hoffnung, dass es passen kann.


Naja damit Köln sich überhaupt an den Tisch setzen sollte und über die anderen Modalitäten zu verhandeln, mussten eben diese 50 Mil fix gezahlt werden und da wir diese mit aller Wahrscheinlichkeit nicht gezahlt hätten, wurde sehr viel Zeit vergeudet.

Ich würde Book niemals als Kehl 2.0 beschreiben. Dafür ist es mir noch viel zu früh. Zu Anfang sagte er (Book), dass wenn jemand gute Leistungen in Liga X bringt, dann sollte er dies auch in der Bundesliga tun können. Dieses Konzept hat er jetzt bei Veerman und Giannis angewandt, aber dafür recht viel Geld angewandt. Grade der Grieche muss mMn zeigen ob er mit den Kohlen schwimmen oder sinken geht.

Genau wie du hoffe ich NATÜRLICH, dass beide super mit der Mannschaft harmonieren. Ich bin eben noch etwas butt hurt nach der ganzen El Mala Geschichte, die sich so lange hinweg gezogen hat.


Ja das meine ich ja, Köln wollte 50 Millionen fix haben und wir hauen ein erstes Angebot von 30 Millionen plus irgendetwas raus, da frage ich mich war das eigentlich nur so ein nice to have Deal mit El-Mala und wir haben im Hintergrund schon den Veerman und den Griechen klargemacht?Weil es ist schon sehr auffällig,dass beide innerhalb von einem Tag jetzt zum Medizincheck rüberkommen als ob sie nur auf diesen Tag gewartet hätten. Da könnte man schon fast denken dass El Mala nicht unsere absolute Hauptpriorität war.


Genau so wird es gewesen sein. El Mala ist ein Top Spieler, aber er ist in meinen Augen nicht der Unterschiedspieler, der uns auf ein neues Level hebt. Insbesondere dann nicht, wenn noch die eine oder andere Baustelle offen ist. Da war hier im Forum mancherorts ja auch der Tenor, dass man statt 50 Mio in einen Spieler, lieber auf anderen Positionen etwas machen sollte. Daher gehe ich davon aus, auch weil es mit den anderen beiden jetzt schnell geht/ging, dass für jedes Szenario etwas in den Startlöchern stand. Umso größeren Respekt, dass da nichts nach Außen gedrungen ist.
Man hat gesagt: Wenn wir ihn bekommen können. sehr gut, das ist unsere Option A, wenn nicht, dann auch OK, dann eben Option B. Wäre El Mala gekommen, wäre wahrscheinlich ein anderer Spieler für das Mittelfeld gekommen, der günstiger gewesen wäre. Oder vielleicht auch kein weitere Spieler bis auf für rechts Außen. Die beiden, die jetzt kommen, sind jedenfalls sicher mit El Mala ja oder nein verknüpft gewesen.
Das ist aber auch die Arbeit, wie ich sie mir vorstelle. Man identifiziert Spieler für mehrere Eventualitäten und bereitet das schon so weit vor, dass man nur noch das Go geben muss. Das setzt natürlich voraus, dass der Spieler so gerne zum BVB möchte, dass er sich bereitwillig auf das Wartegleis schieben lässt. Und es erfordert Diskretion von allen Beteiligten.
BVB - Transferpolitik |#26376
17.08.2026 - 13:42 Uhr
Zitat von Freischuetzbvb
Zitat von Vampier82

Zitat von Freischuetzbvb

Zitat von Coq-au-vin

Zitat von Freischuetzbvb

Zitat von Coq-au-vin

Zitat von Katana

Zitat von Coq-au-vin

Zitat von Freischuetzbvb

Zitat von Trouble60

Zitat von Freischuetzbvb

Zitat von Ragu97

Zitat von Freischuetzbvb

Was ich überhaupt gar nicht verstehe ist,man hat als Verein erkannt dass wir auf der linken offensiven Seite Dribbelstärke und vor allen Dingen Geschwindigkeit brauchen und hat alles bzw. Leider nur fast alles gegeben um El-Mala zu verpflichten. Jetzt ist der Deal aus irgendwelchen Gründen nicht zustande gekommen und jetzt will man als Ersatz einen Griechen holen der ein vollkommen anderes Spielerprofil hat!Wie passt das zusammen?Das kann doch nicht gut gehen. Damit will ich noch nichtmals in Abrede stellen dass der Grieche ein guter Spieler ist aber er ist doch nicht derjenige den wir eigentlich suchen. Wenn der Verein sein Hauptaugenmerk auf El Mala gerichtet hat dann muss er doch als Plan B einen ähnlichen Spielertypen im petto haben!Wenn man das nicht hat, weil solche Leute halt nicht immer zu bekommen sind, dann hätte man El Mala verpflichten müssen und dann kommunizieren müssen, egal ob er zwei oder drei oder vier Millionen mehr kostet das ist unser Spielerprofil und kein anderes. Wie man das jetzt bei Plan B wieder umwerfen kann erschließt sich mir überhaupt nicht. Diese Taktik kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.


Ich glaube, hier wird gerade Spielerprofil ein bisschen zu sehr mit einzelnen Eigenschaften wie Geschwindigkeit und Zug zum Tor gleichgesetzt. Wenn Dortmund bei El Mala erkannt hat, dass auf links ein Spieler fehlt, der selbstständig Situationen aufbrechen kann, heißt das doch nicht automatisch, dass Plan B exakt der gleiche Spielertyp sein muss.

El Mala löst solche Situationen hauptsächlich über Tempo, Explosivität und den direkten Weg zum Tor. Konstantelias macht das anders. Der ist nicht der klassische Sprinter, dafür technisch stärker auf engem Raum, hat einen sehr guten ersten Kontakt, ist extrem beweglich, kann sich unter Druck aufdrehen, im 1 gegen 1 lösen und mit Ball selbst Raum gewinnen. Der Unterschied ist also eher die Art und Weise, wie sie eine Abwehr auseinanderziehen, und nicht dass der eine das kann und der andere nicht.

Und genau deshalb finde ich Konstantelias für Dortmund sogar ziemlich interessant. Die Frage sollte doch nicht sein, ob er genauso schnell wie El Mala ist. Die wichtigere Frage ist doch, ob Dortmund endlich wieder einen offensiven Spieler bekommt, der nicht nach drei Metern abdreht und den Ball zurückspielt, sondern einfach mal was probiert. Einer, der einen Ball unter Druck nimmt, aufdreht, einen Gegner bindet und selbst Raumgewinn erzeugt.

Gerade gegen die tief stehenden Mannschaften in der Bundesliga finde ich Konstantelias sogar interessant. El Mala ist brutal, wenn er Raum bekommt und nach einem gewonnenen 1 gegen 1 nochmal 15 oder 20 Meter mit Tempo machen kann. Aber wie oft hat Dortmund gegen Mannschaften wirklich 30 Meter freie Wiese vor sich? Viel häufiger hast du doch Situationen auf engem Raum, wo zwei Gegenspieler vor dir stehen und du trotzdem irgendwie eine Aktion erzeugen musst. Und genau da sehe ich Konstantelias stärker.

Deshalb verstehe ich auch das Argument mit Plan B nicht ganz. Ein Plan B muss doch nicht die gleichen Eigenschaften haben wie Plan A. Er muss das gleiche Problem lösen. Wenn El Mala die Abwehr mit Geschwindigkeit und Vertikalität auseinanderzieht, kann Konstantelias das über Dribbling, Beweglichkeit, enge Ballführung und Kreativität machen.

Für mich wäre El Mala also der bessere Spieler, wenn Dortmund ganz konkret mehr Tempo und Tiefe auf links gesucht hätte. Wenn es aber darum geht, endlich wieder einen Spieler zu haben, der auf eigene Faust eine Situation aufbrechen kann und auch mal mit Mut ins 1 gegen 1 geht, dann ist Konstantelias meiner Meinung nach überhaupt kein absurdes Ausweichprofil. Im Gegenteil. Gerade für Dortmund kann der technisch stärkere und im engen Raum bessere Spieler am Ende sogar der wertvollere Fit sein.

Man sollte also nicht fragen, ob Konstantelias wie El Mala spielt. Die Frage ist, ob er das erfüllt, was Dortmund eigentlich gebraucht hat. Und da würde ich ganz klar sagen ja.


Also es wurde immer kommuniziert, dass wir unbedingt deutlich mehr Torgefahr brauchen auf der linken offensiven Schiene und jetzt holt man einen Spieler der in 190 spielen 30 Tore geschossen hat und 45 vorbereitet hat! Sorry aber Das ist jetzt für mich auch nicht die Welt,da wäre ich bei El Mala sicherer gewesen mit der Torgefahr. Naja, lassen wir uns überraschen aber ich habe kein gutes Gefühl.Ich hoffe ich täusche mich.

Und wen hättest du dir bitteschön als Alternative zu El Mala vorgestellt, der die von dir geforderten Themen erfüllt?

MMn hatte El Mala ein recht einmaliges, für den BVB verfügbares (ganz wichtig) Profil & man konnte sich eben finanziell nicht einigen. Und da sollte auch den letzten klar sein, dass es nicht an 2-3 Mio. gescheitert ist.

Von daher würde mich wirklich mal eine Antwort auf die oben gestellte Frage intressieren.



Gegenfrage wenn ich nur das Profil elmala haben will weil es genau das verkörpert was uns in unserem System auf links fehlt dann muss ich ihn einfach verpflichten,dann darf der Deal einfach nicht platzen, vor allen Dingen wenn ich keine einigermaßen Alternative zu diesem Spielertyp in petto habe. So sieht das für mich aus. Jetzt hat man das System Kovac praktisch manifestiert und das gefällt mir schon grundsätzlich überhaupt nicht.Deswegen wundert es mich auch, dass alle davon ausgehen dass Kovac am Ende der Saison geht. Das sehe ich jetzt überhaupt nicht mehr..

Nur weil El Mala ein Profil verkörpert, das uns auf links sehr gutgetan hätte, folgt daraus doch nicht automatisch, dass man ihn um jeden Preis verpflichten muss und der Deal keinesfalls platzen darf.
Wenn jetzt offensichtlich eine deutlich andere Strategie verfolgt wird, dann spricht das für mich eher dafür, dass man zwei verschiedene Ideen hatte, wie man die Mannschaft verbessern kann. Entweder investiert man einen sehr großen Teil des Budgets in diesen einen Spezialisten oder man verteilt das Geld auf mehrere spannende Profile, schließt damit weitere Schwachstellen und sorgt gleichzeitig für vernünftige Doppelbesetzungen.
Welche Variante am Ende besser gewesen wäre, werden wir ohnehin nie erfahren. Auch ob der jetzt eingeschlagene Weg funktioniert, muss sich natürlich erst zeigen. Vom Grundsatz her finde ich es aber nachvollziehbar, einen Kader breiter und variabler aufzustellen, statt sich bei einem einzelnen Spieler finanziell so weit zu strecken, dass andere Baustellen offenbleiben.
Und dass damit Kovacs System jetzt plötzlich manifestiert wäre, sehe ich ebenfalls nicht. Im Gegenteil, mehr unterschiedliche Spielertypen im Kader sollten einem Trainer eigentlich mehr Möglichkeiten geben und nicht weniger.


Das die Enttäuschung gross ist nach dem geplatzten El Mala Deal ist gut nachvollziehbar und das die Alternative(n) hinterfragt werden ebenso.

Konstantelias scheint ein guter Kicker zu sein, aber seine Werte sind für einen "Spielmacher" alles andere als Atemberaubend! 25/26 : 7 Tore/2 Vorlagen, 24/25 : 4 Tore / 0 Vorlagen , 23/24 : 7 Tore/3 Vorlagen , 22/23 : 2 Tore/5 Vorlagen. Dabei ist die Bundesliga ein guter Schritt schwieriger und selbst wenn er vielleicht eine etwas saubere Passquote als Said hat, ist er ist 3,5 Jahre älter. Weiter hat er einen Top Speed von 32.6 km/h und ist lediglich 1,78m, während Said mit 1,87m 35.91 km/h drauf hat.

Damit sei überhaupt nicht gesagt, dass Giannis schlecht oder ein Griff in die Tonne wäre. Aber bei einem Preisschild von 32 Millionen € und einer WVB von 17,5 % ist es recht merkwürdig wie der Großteil in diesem Forum feiert und jegliche Kritik von sich weist. Mir gefällt das Preisleistungsverhältnis überhaupt nicht. Und warum bekommt er nur einen 4 Jahresvertrag?

Wenn gefragt wird; wen hättest du denn stattdessen verpflichtet? Dann hinterfragt das mMn eher die Arbeit unserer sportlichen Führung als was der Markt hergibt. Bei El Mala hat man sich peinlich verpokert, da man die geforderte Sockelablöse eh nie gezahlt hätte und damit wertvolle Zeit vergeudet hat.

Selbst wenn es niemand zu finden gab, dann hätte man ebenso jemand vielversprechendes leihen können und damit Geld für einen späteren Transfer benutzen können. Aber ob man sich so etwas getraut hätte, nachdem die Fans mit einem 50 Mil Transfer geteased wurden?

Jetzt hat man sich für Giannis Konstantelias (23) und Joey Veerman (27) entschieden, die noch nie im Ausland gespielt haben und dafür 32+22= 54 Mil€ ausgegeben. Da muss ich mit der Stirn runzeln und sage deutlich, dass wenn diese Perlen nicht glänzen, dann hat Ole Book was zu erklären. Ich frage mich dabei; wie würde die Reaktionen aussehen wenn Kehl diese Transferperiode geleitet hätte..?

Natürlich hoffe ich innerlichst, dass die Rechnung aufgeht, gehe aber mit einem etwas murmligen Gefühl in die neue Saison und kann es kaum verstehen wie Leute die Transferperiode mit mehr als befriedigend bewerten können.


Aus einigen offenen Fragen wird bei dir bereits ein ziemlich vernichtendes Urteil über die Transferperiode. "Peinlich verpokert" ist eine sehr eindeutige Bewertung für einen Vorgang, bei dem Dortmund Köln offenbar finanziell weit entgegengekommen ist und irgendwann schlicht eine Grenze gezogen hat. Sowas hört man sonst eigentlich nur von Effenberg und Co. beim DoPa. Dass man die geforderte Sockelablöse angeblich sowieso niemals gezahlt hätte, ist dabei eher Behauptung als belegbarer Fakt.
Auch die Bewertung von Konstantelias anhand von Toren, Körpergröße und Höchstgeschwindigkeit überzeugt mich nicht wirklich. Das sind für einen Spieler, der vor allem zwischen den Linien und als kreativer Verbindungsspieler agieren soll, teilweise ziemlich willkürlich ausgewählte Kriterien. Dazu stimmt es nicht einmal, dass er noch nie im Ausland gespielt hätte, er war bereits in Belgien bei Eupen.
Bei Veerman verstehe ich die Skepsis noch weniger. Ein 27 jähriger niederländischer Nationalspieler mit jahrelanger Europapokal und Champions League Erfahrung ist für rund 22 Millionen nun wirklich kein völlig unkalkulierbares Experiment. Natürlich muss auch er sich an die Bundesliga gewöhnen, aber dieses Risiko trägt letztlich jeder Spieler, der aus einer anderen Liga kommt.
Und „dann hätte man eben jemanden Vielversprechendes leihen können“ ist mir als Alternative zu bequem. Welcher Spieler wäre verfügbar gewesen, hätte sportlich gepasst und wäre von seinem Verein überhaupt verliehen worden? Genau an dieser Stelle kommt man eben doch wieder bei der Frage nach konkreten Alternativen an.

Dass man Books Arbeit am Ende an den Ergebnissen messen wird, ist selbstverständlich. Nur finde ich es etwas früh, ihm bereits jetzt Erklärungsbedarf anzudichten, bevor einer dieser Spieler überhaupt eine Bundesligaminute für Dortmund absolviert hat. Die Kehl Frage ändert daran übrigens auch nichts. Transfers sollten nach ihrer sportlichen und wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit bewertet werden und nicht danach, welcher Name gerade auf dem Büroschild des Verantwortlichen steht.


Also die Aussage das Borussia Dortmund dem ersten fC Köln sehr weit entgegengekommen ist,kannst du die irgendwie genauestens belegen?Soweit ich weiß will Köln oder bzw wollte Köln seit zwei Monaten 50 Millionen fix haben und wir haben es geschafft beim dritten Angebot den Kölnern 48 Millionen + 2 Millionen Boni anzubieten. Kann es dann nicht wirklich sein, dass der Deal möglicherweise wirklich an dieser Fixsumme von 50 Millionen Euro gescheitert ist?


Naja, laut den Medienberichten ist Dortmund Köln am Ende schon ziemlich weit entgegengekommen. Das letzte Angebot bewegte sich insgesamt ungefähr in dem Bereich, den Köln für El Mala aufgerufen hatte. Dass Köln unbedingt 50 Millionen fix haben wollte und Dortmund einen Teil davon über Boni abbilden wollte, ist natürlich ein Unterschied, aber eben keiner, aus dem ich ableiten würde, Dortmund sei auf die Forderungen überhaupt nicht eingegangen.
Wir reden immer noch über einen 19 jährigen Spieler mit einer Bundesligasaison bei einem Verein, der sportlich nicht zur deutschen Spitze gehört. Dafür ein Paket in dieser Größenordnung anzubieten und offenbar bis an die eigene finanzielle Grenze zu gehen, empfinde ich schon als sehr weites Entgegenkommen. Irgendwo muss ein Verein dann eben auch sagen, dass die eigene Bewertung und die eigene finanzielle Grenze erreicht sind.[/quote


Ja gut erklärt, alles nachvollziehbar aber trotz alledem wirkte dann das erste Angebot von 32 Millionen plus irgendwas schon ziemlich unverschämt den Kölnern Gegenüber, das muss ich ganz ehrlich sagen.Da hätte ich mich an Kölner Stelle wahrscheinlich auch aufgeregt. Ich befürchte nach diesem ersten "Nichtangebot" der Dortmunder hatten die Kölner schon generell keinen Bock mehr dass er zu uns wechselt.


Sollte man in Köln so arbeiten, das man nach Angeboten, die man nicht gut findet oder unter Wert ist, keinen Bock mehr hat. Wird es aber schwieirg mit professionellem Arbeiten.



Das war jetzt auch ein wenig überspitzt ausgedrückt,aber wenn die Kölner von Brentfort 50 Millionen fix geboten bekommen haben, dann kann ich an Dortmunder Stelle nicht mit einem ersten Angebot von 32 Millionen plus x in Köln vorstellig werden. Wäre ich der Kessler gewesen hätte ich auch schon grundsätzlich ab dem Augenblick gar keinen Bock mehr gehabt dass der Junge nach Dortmund wechselt. In meinen Augen hätte man mindestens 40 Millionen plus irgendwas als erstes Angebot an Köln abgeben müssen. Ich denke dann wären die Kölner auch viel bereiter gewesen über die Weiterverkaufsbedingungen zu diskutieren an denen es ja anscheinend wohl auch gescheitert ist.


Ich finde, das erste Angebot wird hier viel zu isoliert betrachtet, denn irgendeinen Einstieg in eine Verhandlung muss es nun einmal geben und Dortmund konnte kaum wissen, welche Summe Brentford tatsächlich verbindlich geboten hat. Und nur weil diese ominösen 50 Millionen im Raum standen, heißt das erst einmal wenig, wenn El Mala dort gar nicht hinwollte, denn dann war dieses Angebot für Köln praktisch wertlos. Am Ende ist die Sache doch ziemlich klassisch gelaufen: Dortmund war sich offenbar mit der Spielerseite einig, Köln hatte seine Preisvorstellung und anschließend hat man sich über mehrere Angebote angenähert. Dortmund hätte diese Einigung mit El Mala durchaus offensiver nutzen und medial deutlich mehr Druck auf Köln aufbauen können. Stattdessen hat man öffentlich kaum etwas gesagt, die Forderungen weitgehend mitgegangen und sich zurückgezogen, als die eigene Grenze erreicht war. Deshalb sehe ich weder im ersten Angebot einen Affront noch im gesamten Vorgehen irgendein besonders unprofessionelles Verhalten des BVB. Dass die Verhandlungen trotzdem über Wochen mit sehr konkreten Zahlen medial begleitet wurden, war vor allem für Köln nützlich, weil es die eigene Verhandlungsstärke demonstriert hat.
BVB - Transferpolitik |#26377
17.08.2026 - 13:42 Uhr
Zitat von Freischuetzbvb
Mal eine allgemeine Frage zu Transfergeschäften.Wer entscheidet eigentlich bei Borussia Dortmund mit welchem Anfangsgebot man in so eine Verhandlung geht nachdem der finanzielle Grundrahmen ja wahrscheinlich vorher abgesteckt wurde?


Meines Wissens machen das Cramer, Ricken und Book. Die stimmen sich da ab.
In meinen Augen ist es international üblich und auch legitim, erstmal niedrig anzubieten. Man muss ausloten, inwieweit der abgebende Verein gewilllt ist, zu verkaufen und wo da die Grenzen liegen. Nur weil ein Premier League verein kolportierte 50 Mio geboten hat (was wir ja alle nicht sicher wissen), muss man nicht sofort mit den Vollen reingehen. Dass der 1. FC Köln beleidigt gewesen sein soll halte ich für Geschwätz der Presse. Man kann ja herzhaft über ein Angebot lachen, aber wer dann die beleidigte Leberwurst spielt, wäre in meinen Augen falsch im Job. Der Kölner Express ist einfach von unterirdischer Qualität.
BVB - Transferpolitik |#26378
17.08.2026 - 13:46 Uhr
Zitat von djhaax
Zitat von Freischuetzbvb

Zitat von Katana

Zitat von djhaax

Der El Mala Transfer ist ja nicht allein an der Sockelablöse gescheitert. Wenn es nur um die 50 Mio. gegenagen wäre, wäre man wahrscheinlich zusammengekommen. Es ging aber um zusätzliche Boni UND wohl vor allem um eine Weiterverkaufsbeteiligung, die nicht wie üblich auf die Differenz zwischen Ablöse und zukünftiger Ablöse, sondern auf die komplette zukünftige Tranfersumme angerechnet werden sollte. Damit schmälert sich der mögliche Gewinn und aber auch eine mögliche Schadensbegrenzung, sollte El Mala doch nicht einschlagen.

Den Plan B mit Konstantelias und Veerman (zum Glück heißt der nicht Ralf mit Vornamen) finde ich gut. Ob de Plan B sehr gut ist, wird sich zeigen, wenn die mal eine Halbserie gespielt haben. Dann wird sich nämlich herauskristallisieren, ob Book einfach nur Kehl 2.0 ist oder ob er wirklich in der Lage ist, einen Kader besser zusammenzustellen bzw. den Systemfit besser zu erkennen.

Scorer und Geschwindigkeit sind natürlich wesentliche Faktoren für einen offensiven Spieler. Die Geschwindigkeit mag ein Defizit sein, aber wenn du einen holst, der alles kann, dann bist du 100 Mio los und nicht 32. Die Scorer sind natürlich immer im Kontext der Mannschaft zu sehen, in der sie entstanden sind. Das kann bei uns anders aussehen. Für einen Verein wie den BVB ist es eben entscheidend, dass man diese Spieler findet, die sich ins System einschmiegen und dann ggf. sogar besser funktionieren, als im abgebenden Verein.
Ob dies so ist, werden wir sehen. Aber ich habe die Hoffnung, dass es passen kann.


Naja damit Köln sich überhaupt an den Tisch setzen sollte und über die anderen Modalitäten zu verhandeln, mussten eben diese 50 Mil fix gezahlt werden und da wir diese mit aller Wahrscheinlichkeit nicht gezahlt hätten, wurde sehr viel Zeit vergeudet.

Ich würde Book niemals als Kehl 2.0 beschreiben. Dafür ist es mir noch viel zu früh. Zu Anfang sagte er (Book), dass wenn jemand gute Leistungen in Liga X bringt, dann sollte er dies auch in der Bundesliga tun können. Dieses Konzept hat er jetzt bei Veerman und Giannis angewandt, aber dafür recht viel Geld angewandt. Grade der Grieche muss mMn zeigen ob er mit den Kohlen schwimmen oder sinken geht.

Genau wie du hoffe ich NATÜRLICH, dass beide super mit der Mannschaft harmonieren. Ich bin eben noch etwas butt hurt nach der ganzen El Mala Geschichte, die sich so lange hinweg gezogen hat.


Ja das meine ich ja, Köln wollte 50 Millionen fix haben und wir hauen ein erstes Angebot von 30 Millionen plus irgendetwas raus, da frage ich mich war das eigentlich nur so ein nice to have Deal mit El-Mala und wir haben im Hintergrund schon den Veerman und den Griechen klargemacht?Weil es ist schon sehr auffällig,dass beide innerhalb von einem Tag jetzt zum Medizincheck rüberkommen als ob sie nur auf diesen Tag gewartet hätten. Da könnte man schon fast denken dass El Mala nicht unsere absolute Hauptpriorität war.


Genau so wird es gewesen sein. El Mala ist ein Top Spieler, aber er ist in meinen Augen nicht der Unterschiedspieler, der uns auf ein neues Level hebt. Insbesondere dann nicht, wenn noch die eine oder andere Baustelle offen ist. Da war hier im Forum mancherorts ja auch der Tenor, dass man statt 50 Mio in einen Spieler, lieber auf anderen Positionen etwas machen sollte. Daher gehe ich davon aus, auch weil es mit den anderen beiden jetzt schnell geht/ging, dass für jedes Szenario etwas in den Startlöchern stand. Umso größeren Respekt, dass da nichts nach Außen gedrungen ist.
Man hat gesagt: Wenn wir ihn bekommen können. sehr gut, das ist unsere Option A, wenn nicht, dann auch OK, dann eben Option B. Wäre El Mala gekommen, wäre wahrscheinlich ein anderer Spieler für das Mittelfeld gekommen, der günstiger gewesen wäre. Oder vielleicht auch kein weitere Spieler bis auf für rechts Außen. Die beiden, die jetzt kommen, sind jedenfalls sicher mit El Mala ja oder nein verknüpft gewesen.
Das ist aber auch die Arbeit, wie ich sie mir vorstelle. Man identifiziert Spieler für mehrere Eventualitäten und bereitet das schon so weit vor, dass man nur noch das Go geben muss. Das setzt natürlich voraus, dass der Spieler so gerne zum BVB möchte, dass er sich bereitwillig auf das Wartegleis schieben lässt. Und es erfordert Diskretion von allen Beteiligten.



Ja so könnte es natürlich gewesen sein wie du schreibst,allerdings scheiden sich natürlich die Geister an der Bewertung ob El-Mala eben halt nicht doch vielleicht der Unterschied Spieler hätte sein können. Ich bin wirklich mal gespannt,ob wir dann in der nächsten Transferperiode einen Statement-transfer stemmen werden,weil das ist einfach etwas was hier wirklich auch eine gewisse Euphorie verbreiten würde und auch ein Zeichen an die Liga wäre.Ganz ehrlich,dass wir jetzt als Ersatz für El-Mala einen Griechen holen der letztes Jahr eigentlich schon fast in Stuttgart gelandet wäre gibt mir zusätzlich nicht wirklich positive Vibes.

•     •     •

Baujahr 67 mein erstes Spiel von Borussia Dortmund war 1975 als Achtjähriger in der zweiten Liga beim 4:1 in Erkenschwick(Danke Onkel Hans)
5 Meisterschaften wohnhaft am Borsigplatz erlebt
BVB - Transferpolitik |#26379
17.08.2026 - 13:48 Uhr
Zitat von Freischuetzbvb
Zitat von chorche

Zitat von Katana

Zitat von Coq-au-vin

Zitat von Freischuetzbvb

Zitat von Trouble60

Zitat von Freischuetzbvb

Zitat von Ragu97

Zitat von Freischuetzbvb

Was ich überhaupt gar nicht verstehe ist,man hat als Verein erkannt dass wir auf der linken offensiven Seite Dribbelstärke und vor allen Dingen Geschwindigkeit brauchen und hat alles bzw. Leider nur fast alles gegeben um El-Mala zu verpflichten. Jetzt ist der Deal aus irgendwelchen Gründen nicht zustande gekommen und jetzt will man als Ersatz einen Griechen holen der ein vollkommen anderes Spielerprofil hat!Wie passt das zusammen?Das kann doch nicht gut gehen. Damit will ich noch nichtmals in Abrede stellen dass der Grieche ein guter Spieler ist aber er ist doch nicht derjenige den wir eigentlich suchen. Wenn der Verein sein Hauptaugenmerk auf El Mala gerichtet hat dann muss er doch als Plan B einen ähnlichen Spielertypen im petto haben!Wenn man das nicht hat, weil solche Leute halt nicht immer zu bekommen sind, dann hätte man El Mala verpflichten müssen und dann kommunizieren müssen, egal ob er zwei oder drei oder vier Millionen mehr kostet das ist unser Spielerprofil und kein anderes. Wie man das jetzt bei Plan B wieder umwerfen kann erschließt sich mir überhaupt nicht. Diese Taktik kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.


Ich glaube, hier wird gerade Spielerprofil ein bisschen zu sehr mit einzelnen Eigenschaften wie Geschwindigkeit und Zug zum Tor gleichgesetzt. Wenn Dortmund bei El Mala erkannt hat, dass auf links ein Spieler fehlt, der selbstständig Situationen aufbrechen kann, heißt das doch nicht automatisch, dass Plan B exakt der gleiche Spielertyp sein muss.

El Mala löst solche Situationen hauptsächlich über Tempo, Explosivität und den direkten Weg zum Tor. Konstantelias macht das anders. Der ist nicht der klassische Sprinter, dafür technisch stärker auf engem Raum, hat einen sehr guten ersten Kontakt, ist extrem beweglich, kann sich unter Druck aufdrehen, im 1 gegen 1 lösen und mit Ball selbst Raum gewinnen. Der Unterschied ist also eher die Art und Weise, wie sie eine Abwehr auseinanderziehen, und nicht dass der eine das kann und der andere nicht.

Und genau deshalb finde ich Konstantelias für Dortmund sogar ziemlich interessant. Die Frage sollte doch nicht sein, ob er genauso schnell wie El Mala ist. Die wichtigere Frage ist doch, ob Dortmund endlich wieder einen offensiven Spieler bekommt, der nicht nach drei Metern abdreht und den Ball zurückspielt, sondern einfach mal was probiert. Einer, der einen Ball unter Druck nimmt, aufdreht, einen Gegner bindet und selbst Raumgewinn erzeugt.

Gerade gegen die tief stehenden Mannschaften in der Bundesliga finde ich Konstantelias sogar interessant. El Mala ist brutal, wenn er Raum bekommt und nach einem gewonnenen 1 gegen 1 nochmal 15 oder 20 Meter mit Tempo machen kann. Aber wie oft hat Dortmund gegen Mannschaften wirklich 30 Meter freie Wiese vor sich? Viel häufiger hast du doch Situationen auf engem Raum, wo zwei Gegenspieler vor dir stehen und du trotzdem irgendwie eine Aktion erzeugen musst. Und genau da sehe ich Konstantelias stärker.

Deshalb verstehe ich auch das Argument mit Plan B nicht ganz. Ein Plan B muss doch nicht die gleichen Eigenschaften haben wie Plan A. Er muss das gleiche Problem lösen. Wenn El Mala die Abwehr mit Geschwindigkeit und Vertikalität auseinanderzieht, kann Konstantelias das über Dribbling, Beweglichkeit, enge Ballführung und Kreativität machen.

Für mich wäre El Mala also der bessere Spieler, wenn Dortmund ganz konkret mehr Tempo und Tiefe auf links gesucht hätte. Wenn es aber darum geht, endlich wieder einen Spieler zu haben, der auf eigene Faust eine Situation aufbrechen kann und auch mal mit Mut ins 1 gegen 1 geht, dann ist Konstantelias meiner Meinung nach überhaupt kein absurdes Ausweichprofil. Im Gegenteil. Gerade für Dortmund kann der technisch stärkere und im engen Raum bessere Spieler am Ende sogar der wertvollere Fit sein.

Man sollte also nicht fragen, ob Konstantelias wie El Mala spielt. Die Frage ist, ob er das erfüllt, was Dortmund eigentlich gebraucht hat. Und da würde ich ganz klar sagen ja.


Also es wurde immer kommuniziert, dass wir unbedingt deutlich mehr Torgefahr brauchen auf der linken offensiven Schiene und jetzt holt man einen Spieler der in 190 spielen 30 Tore geschossen hat und 45 vorbereitet hat! Sorry aber Das ist jetzt für mich auch nicht die Welt,da wäre ich bei El Mala sicherer gewesen mit der Torgefahr. Naja, lassen wir uns überraschen aber ich habe kein gutes Gefühl.Ich hoffe ich täusche mich.

Und wen hättest du dir bitteschön als Alternative zu El Mala vorgestellt, der die von dir geforderten Themen erfüllt?

MMn hatte El Mala ein recht einmaliges, für den BVB verfügbares (ganz wichtig) Profil & man konnte sich eben finanziell nicht einigen. Und da sollte auch den letzten klar sein, dass es nicht an 2-3 Mio. gescheitert ist.

Von daher würde mich wirklich mal eine Antwort auf die oben gestellte Frage intressieren.



Gegenfrage wenn ich nur das Profil elmala haben will weil es genau das verkörpert was uns in unserem System auf links fehlt dann muss ich ihn einfach verpflichten,dann darf der Deal einfach nicht platzen, vor allen Dingen wenn ich keine einigermaßen Alternative zu diesem Spielertyp in petto habe. So sieht das für mich aus. Jetzt hat man das System Kovac praktisch manifestiert und das gefällt mir schon grundsätzlich überhaupt nicht.Deswegen wundert es mich auch, dass alle davon ausgehen dass Kovac am Ende der Saison geht. Das sehe ich jetzt überhaupt nicht mehr..

Nur weil El Mala ein Profil verkörpert, das uns auf links sehr gutgetan hätte, folgt daraus doch nicht automatisch, dass man ihn um jeden Preis verpflichten muss und der Deal keinesfalls platzen darf.
Wenn jetzt offensichtlich eine deutlich andere Strategie verfolgt wird, dann spricht das für mich eher dafür, dass man zwei verschiedene Ideen hatte, wie man die Mannschaft verbessern kann. Entweder investiert man einen sehr großen Teil des Budgets in diesen einen Spezialisten oder man verteilt das Geld auf mehrere spannende Profile, schließt damit weitere Schwachstellen und sorgt gleichzeitig für vernünftige Doppelbesetzungen.
Welche Variante am Ende besser gewesen wäre, werden wir ohnehin nie erfahren. Auch ob der jetzt eingeschlagene Weg funktioniert, muss sich natürlich erst zeigen. Vom Grundsatz her finde ich es aber nachvollziehbar, einen Kader breiter und variabler aufzustellen, statt sich bei einem einzelnen Spieler finanziell so weit zu strecken, dass andere Baustellen offenbleiben.
Und dass damit Kovacs System jetzt plötzlich manifestiert wäre, sehe ich ebenfalls nicht. Im Gegenteil, mehr unterschiedliche Spielertypen im Kader sollten einem Trainer eigentlich mehr Möglichkeiten geben und nicht weniger.


Das die Enttäuschung gross ist nach dem geplatzten El Mala Deal ist gut nachvollziehbar und das die Alternative(n) hinterfragt werden ebenso.

Konstantelias scheint ein guter Kicker zu sein, aber seine Werte sind für einen "Spielmacher" alles andere als Atemberaubend! 25/26 : 7 Tore/2 Vorlagen, 24/25 : 4 Tore / 0 Vorlagen , 23/24 : 7 Tore/3 Vorlagen , 22/23 : 2 Tore/5 Vorlagen. Dabei ist die Bundesliga ein guter Schritt schwieriger und selbst wenn er vielleicht eine etwas saubere Passquote als Said hat, ist er ist 3,5 Jahre älter. Weiter hat er einen Top Speed von 32.6 km/h und ist lediglich 1,78m, während Said mit 1,87m 35.91 km/h drauf hat.

Damit sei überhaupt nicht gesagt, dass Giannis schlecht oder ein Griff in die Tonne wäre. Aber bei einem Preisschild von 32 Millionen € und einer WVB von 17,5 % ist es recht merkwürdig wie der Großteil in diesem Forum feiert und jegliche Kritik von sich weist. Mir gefällt das Preisleistungsverhältnis überhaupt nicht. Und warum bekommt er nur einen 4 Jahresvertrag?

Wenn gefragt wird; wen hättest du denn stattdessen verpflichtet? Dann hinterfragt das mMn eher die Arbeit unserer sportlichen Führung als was der Markt hergibt. Bei El Mala hat man sich peinlich verpokert, da man die geforderte Sockelablöse eh nie gezahlt hätte und damit wertvolle Zeit vergeudet hat.

Selbst wenn es niemand zu finden gab, dann hätte man ebenso jemand vielversprechendes leihen können und damit Geld für einen späteren Transfer benutzen können. Aber ob man sich so etwas getraut hätte, nachdem die Fans mit einem 50 Mil Transfer geteased wurden?

Jetzt hat man sich für Giannis Konstantelias (23) und Joey Veerman (27) entschieden, die noch nie im Ausland gespielt haben und dafür 32+22= 54 Mil€ ausgegeben. Da muss ich mit der Stirn runzeln und sage deutlich, dass wenn diese Perlen nicht glänzen, dann hat Ole Book was zu erklären. Ich frage mich dabei; wie würde die Reaktionen aussehen wenn Kehl diese Transferperiode geleitet hätte..?

Natürlich hoffe ich innerlichst, dass die Rechnung aufgeht, gehe aber mit einem etwas murmligen Gefühl in die neue Saison und kann es kaum verstehen wie Leute die Transferperiode mit mehr als befriedigend bewerten können.


Ich persönlich glaube, dass Konstantelias der bessere Fit ist.

Ich hätte mich auch über El Mala gefreut, aber hatte bis zum Schluss etwas Bauchschmerzen. Was ich von El Mala gesehen habe, war seine größte Stärke die Ballkontrolle bei hoher Geschwindigkeit. Das konnte er bei Kontern einsetzen, und auch bei Dribblings im letzten Drittel, WENN er ein bisschen Platz dafür bekommen hat.

Ich hatte aber immer Sorge, dass diese Stärken beim BVB nicht so zum Tragen kommen, wie man sich das wünscht. Aus meiner Sicht hätte das ein zweiter Adeyemi werden können, auch wenn ich in ihm mehr sehe als in Karim. Aber die Geschwindigkeit von Adeyemi und El Mala, die einfach eine Waffe ist, konnten wir beim BVB nur selten nutzen.

In der CL könnte uns jemand wie El Mala fehlen, und in den Spielen gegen die Großen. Also immer da, wo Platz für seine Stärken da ist. Gleichzeitig würde ich mir wünschen, dass wir uns nicht in solchen Spielen in eine Kontermannschaft verwandeln, sondern dass wir in allen Spielen einen Spielstil mit gutem Ballvortrag pflegen.

In den meisten unserer Spiele steht der Gegner hinten in seinem Block. Und da kommen Konstantelias Stärken - aus meiner Sicht Dribbling auf engem Raum + Torabschluss - einfach mehr zur Geltung als die von El Mala. Letzterer muss meiner Ansicht nach noch nachweisen, dass er in diesen engen Räumen genauso regelmäßig etwas erzeugen kann, wie mit dem Platz den er in Köln oft vor sich hatte.

Außerdem sehe ich bei Konstantelias einfach noch eine bessere Technik, was unsere Kombinationsfähigkeiten vorne verbessern wird. Da hat er meiner Ansicht nach definitiv einen Vorsprung gegenüber El Mala.

Also nochmal, ich finde El Mala top. Ich hätte ihn auch hier gerne gesehen, aber ich habe eben Zweifel, ob er im Großteil der Spiele seine Stärken überhaupt so zeigen kann. Ist sein Dribbling auch gegen tiefe Blöcke in der Regelmäßigkeit, in der wir es brauchen, gut genug? Da setze ich persönlich mehr auf Konstantelias.


Darf ich mal fragen,wie man darauf kommt dass der Grieche im Torabschluss so stark ist wenn ich mir die Zahlen von 30 Tonnen in 190 Spielen so angucke?


Ist nur mein Eindruck aus ein paar Youtube-Videos. Spannende Dribblings auch im Strafraum auf engem Raum und aus meiner Sicht gute Abschlüsse.

Aber die ganzen schlechten Abschlüsse habe ich natürlich nicht gesehen. Habe ich mir bei El Mala aber auch nicht angeguckt.
BVB - Transferpolitik |#26380
17.08.2026 - 13:50 Uhr
Zitat von djhaax
Zitat von Freischuetzbvb

Mal eine allgemeine Frage zu Transfergeschäften.Wer entscheidet eigentlich bei Borussia Dortmund mit welchem Anfangsgebot man in so eine Verhandlung geht nachdem der finanzielle Grundrahmen ja wahrscheinlich vorher abgesteckt wurde?


Meines Wissens machen das Cramer, Ricken und Book. Die stimmen sich da ab.
In meinen Augen ist es international üblich und auch legitim, erstmal niedrig anzubieten. Man muss ausloten, inwieweit der abgebende Verein gewilllt ist, zu verkaufen und wo da die Grenzen liegen. Nur weil ein Premier League verein kolportierte 50 Mio geboten hat (was wir ja alle nicht sicher wissen), muss man nicht sofort mit den Vollen reingehen. Dass der 1. FC Köln beleidigt gewesen sein soll halte ich für Geschwätz der Presse. Man kann ja herzhaft über ein Angebot lachen, aber wer dann die beleidigte Leberwurst spielt, wäre in meinen Augen falsch im Job. Der Kölner Express ist einfach von unterirdischer Qualität.


Also es ist nicht so, dass der Vorstand in dem Fall Cramer und Ricken dem Book vorgeben du hast insgesamt 48 + 2 + 5 zur Verfügung und jetzt kannst du die Verhandlungen ganz alleine wie du möchtest gestalten?

•     •     •

Baujahr 67 mein erstes Spiel von Borussia Dortmund war 1975 als Achtjähriger in der zweiten Liga beim 4:1 in Erkenschwick(Danke Onkel Hans)
5 Meisterschaften wohnhaft am Borsigplatz erlebt
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