BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
16.08.2023 - 13:42 Uhr
Zitat von yellowpanther
Das würde mich jetzt auch mal interessieren. Das ist doch mal eine Frage an unsere Finanzexperten. Wie hoch ist denn unsere Personalkostenquote bezogen auf den Umsatz ohne Transfererlöse/Einmaleffekte? Das müsste sich doch irgendwie aus den Jahresabschlüssen rauslesen lassen.
Zitat von barcaberlin
Allerdings habe ich vorgestern mal im in den DFL Finanzkennzahlen gestöbert gehabt und da dann Umsatz (Rohergebnis) mit dem Personalaufwand ins Verhältnis gesetzt und bei einer Quote von 50.5% war der BVB in dieser Kategorie ehrlich gesagt nicht besonders auffällig. Leipzig war etwas drunter und die Bayern etwas drüber und insgesamt war man im Mittelfeld der Tabelle damit.
Meine Vermutung wäre dass die Zahlen aber vielleicht auch nicht wirklich repräsentativ sind, weil Dortmund halt durch die Verkäufe von vor allem Sancho insgesamt ein Plus von 60 Mio durch Transfers erwirtschaftet hatte was ja irgendwie auch in den Umsatz mit reinspielt. Kennt da jemand bessere Zahlen die mal aufzeigen inwiefern der BVB in der Gehaltskostenstruktur sich im Vergleich zu nationalen oder internationalen Konkurrenz in schwierigen Bereichen bewegt?
Allerdings habe ich vorgestern mal im in den DFL Finanzkennzahlen gestöbert gehabt und da dann Umsatz (Rohergebnis) mit dem Personalaufwand ins Verhältnis gesetzt und bei einer Quote von 50.5% war der BVB in dieser Kategorie ehrlich gesagt nicht besonders auffällig. Leipzig war etwas drunter und die Bayern etwas drüber und insgesamt war man im Mittelfeld der Tabelle damit.
Meine Vermutung wäre dass die Zahlen aber vielleicht auch nicht wirklich repräsentativ sind, weil Dortmund halt durch die Verkäufe von vor allem Sancho insgesamt ein Plus von 60 Mio durch Transfers erwirtschaftet hatte was ja irgendwie auch in den Umsatz mit reinspielt. Kennt da jemand bessere Zahlen die mal aufzeigen inwiefern der BVB in der Gehaltskostenstruktur sich im Vergleich zu nationalen oder internationalen Konkurrenz in schwierigen Bereichen bewegt?
Das würde mich jetzt auch mal interessieren. Das ist doch mal eine Frage an unsere Finanzexperten. Wie hoch ist denn unsere Personalkostenquote bezogen auf den Umsatz ohne Transfererlöse/Einmaleffekte? Das müsste sich doch irgendwie aus den Jahresabschlüssen rauslesen lassen.
Klar lässt sich das Ergebnis bereinigen. Ich meine sogar, dass es Konzernabschluss ein Ergebnis nach Bereinigung gibt.
Das wird jedoch leider im Vergleich zu anderen Vereinen sehr schwer sein, da die DFL eben nur begrenzt die Zahlen zur Verfügung stellt. Um wirklich eine Art Nettoumsatz (also nach Erlöse aus Transfertätigkeiten) darstellen zu können, müsste man wohl entsprechend die Bilanzen vorliegen haben oder aber die Zahlen aus bspw. TM nehmen um jeweils die Umsatzzahlen zu lösen.
Ein weiterer Knackpunkt kann die Zurechnung zum Geschäftsjahr sowie Boni aus vergangenen Transfers darstellen, da eine manuelle Bereinigung durch uns nicht ganz einfach wäre.
Aus Vereinssicht sehe ich in diesem Zusammenhang übrigens gar nicht die Konkurrenz als spannend an, sondern die allgemeine Entwicklung der entsprechender Kennzahlen. Fraglich ist bspw. wie die Personalkosten im Vergleich zum Umsatz sind und welchen "Bodensatz" wir an Personalausgaben haben. Da mittlerweile deutlich mehr Anteile über Boni dargestellt werden (nicht nur beim BVB), ist es spannend zu sehen, was eine Krisensaison mit ausbleibender CL oder allg. int. Geschäft für Auswirkungen hat.
Mit Leipzig und Leverkusen hat man zumindest schon einmal neben Bayern zwei weitere Vereine, die Anspruch auf die CL haben. Kleinere Ausrutscher können von Vereinen wie Wolfsburg, Union, Freiburg und Frankfurt sicherlich mittlerweile deutlich einfacher bestraft werden, da evtl. die Konkurrenz geringere Schwankungen aufweist.
PS: Gerade einmal nachgeschaut. Die Umsätze und Transfererlöse sind getrennt betrachtet. Wahrscheinlich rechnet die DFL bereits mit den bereinigten Ergebnissen (nur eine Vermutung).
16.08.2023 - 13:58 Uhr
Zitat von Vorstopper78
Und grade das Beispiel FC Bayern zeigt, dass es nicht an der Bundesliga liegt.
Zitat von Soldberg
100% einverstanden, bis auf den letzten Teilsatz: „weil die Bundesliga einfach langweilig ist“ heißt die Merchandising- und Sponsoreneinahmen sind extern bestimmt, und der Verein kann dies nicht beeinflussen. Das stimmt so allgemein aus meiner Sicht nicht, und schiebt den Verein in eine Opferrolle, statt dass man über Maßnahmen diskutiert.
Zitat von Cloud1988
Die Alternativen sind keine Top 15 mehr oder einen Investor. Alles andere wird nicht Funktionieren, wir agieren ja schon mit einem Sonderweg.
Manchmal hilft es einfach sich klar zu machen wie groß der Unterschied zu anderen Vereinen ist. TV Gelder, Merchandising und Sponsoren sind Punkte bei denen wir eine zu große Diskrepanz haben zu den anderen, weil die Bundesliga einfach langweilig ist.
Zitat von tirobvb
Ich glaube, viele haben meinen Post falsch verstanden.
Mir ging es darum, dass ein Top15 Klub im Prinzip ohne Transfereinnahmen seine Gehälter nicht finanzieren kann. Das ist einfach nicht gut und davon müssen wir weg.
Ich glaube, viele haben meinen Post falsch verstanden.
Mir ging es darum, dass ein Top15 Klub im Prinzip ohne Transfereinnahmen seine Gehälter nicht finanzieren kann. Das ist einfach nicht gut und davon müssen wir weg.
Die Alternativen sind keine Top 15 mehr oder einen Investor. Alles andere wird nicht Funktionieren, wir agieren ja schon mit einem Sonderweg.
Manchmal hilft es einfach sich klar zu machen wie groß der Unterschied zu anderen Vereinen ist. TV Gelder, Merchandising und Sponsoren sind Punkte bei denen wir eine zu große Diskrepanz haben zu den anderen, weil die Bundesliga einfach langweilig ist.
100% einverstanden, bis auf den letzten Teilsatz: „weil die Bundesliga einfach langweilig ist“ heißt die Merchandising- und Sponsoreneinahmen sind extern bestimmt, und der Verein kann dies nicht beeinflussen. Das stimmt so allgemein aus meiner Sicht nicht, und schiebt den Verein in eine Opferrolle, statt dass man über Maßnahmen diskutiert.
Und grade das Beispiel FC Bayern zeigt, dass es nicht an der Bundesliga liegt.
Der FCB ist seit Jahrzenten vorne, seit vielen Jahren in der CL auf Höhe der Top Teams. Dazu ist man Finanziell in einer anderen Liga, wodurch schon sehr viel falsch laufen muss um nicht Meister zu werden.
Es ist Naiv zu glauben man gewinnt ebend mal ka 800.000 Fans hinzu weil man Meister wird und von diese kaufen dann noch 200.000 Merchandising Artikel.
Die Bundesliga wird ja international schon als Ausbildungsliga angesehen, ähnlich wie Frankreich.
Wenn Steigerungspotenzial vorhanden ist dann nur International und dort ist man ja schon häufiger unterwegs. Aber mit Bayern alleine wird man keine Bäume für die Liga ausreißen. Von daher ist die Opfer Rolle keine, sondern ein Zustand den die Liga gemeinsam beheben muss. Bayern als Vergleich macht wie oben ausgeführt kaum Sinn.
Eine Möglichkeit um mehr Geld einzunehmen wäre eine eigenvermarktung und keine Zentralvermarktung mehr.
16.08.2023 - 14:04 Uhr
Zitat von Cloud1988
Der FCB ist seit Jahrzenten vorne, seit vielen Jahren in der CL auf Höhe der Top Teams. Dazu ist man Finanziell in einer anderen Liga, wodurch schon sehr viel falsch laufen muss um nicht Meister zu werden.
Es ist Naiv zu glauben man gewinnt ebend mal ka 800.000 Fans hinzu weil man Meister wird und von diese kaufen dann noch 200.000 Merchandising Artikel.
Die Bundesliga wird ja international schon als Ausbildungsliga angesehen, ähnlich wie Frankreich.
Wenn Steigerungspotenzial vorhanden ist dann nur International und dort ist man ja schon häufiger unterwegs. Aber mit Bayern alleine wird man keine Bäume für die Liga ausreißen. Von daher ist die Opfer Rolle keine, sondern ein Zustand den die Liga gemeinsam beheben muss. Bayern als Vergleich macht wie oben ausgeführt kaum Sinn.
Eine Möglichkeit um mehr Geld einzunehmen wäre eine eigenvermarktung und keine Zentralvermarktung mehr.
Zitat von Vorstopper78
Und grade das Beispiel FC Bayern zeigt, dass es nicht an der Bundesliga liegt.
Zitat von Soldberg
100% einverstanden, bis auf den letzten Teilsatz: „weil die Bundesliga einfach langweilig ist“ heißt die Merchandising- und Sponsoreneinahmen sind extern bestimmt, und der Verein kann dies nicht beeinflussen. Das stimmt so allgemein aus meiner Sicht nicht, und schiebt den Verein in eine Opferrolle, statt dass man über Maßnahmen diskutiert.
Zitat von Cloud1988
Die Alternativen sind keine Top 15 mehr oder einen Investor. Alles andere wird nicht Funktionieren, wir agieren ja schon mit einem Sonderweg.
Manchmal hilft es einfach sich klar zu machen wie groß der Unterschied zu anderen Vereinen ist. TV Gelder, Merchandising und Sponsoren sind Punkte bei denen wir eine zu große Diskrepanz haben zu den anderen, weil die Bundesliga einfach langweilig ist.
Zitat von tirobvb
Ich glaube, viele haben meinen Post falsch verstanden.
Mir ging es darum, dass ein Top15 Klub im Prinzip ohne Transfereinnahmen seine Gehälter nicht finanzieren kann. Das ist einfach nicht gut und davon müssen wir weg.
Ich glaube, viele haben meinen Post falsch verstanden.
Mir ging es darum, dass ein Top15 Klub im Prinzip ohne Transfereinnahmen seine Gehälter nicht finanzieren kann. Das ist einfach nicht gut und davon müssen wir weg.
Die Alternativen sind keine Top 15 mehr oder einen Investor. Alles andere wird nicht Funktionieren, wir agieren ja schon mit einem Sonderweg.
Manchmal hilft es einfach sich klar zu machen wie groß der Unterschied zu anderen Vereinen ist. TV Gelder, Merchandising und Sponsoren sind Punkte bei denen wir eine zu große Diskrepanz haben zu den anderen, weil die Bundesliga einfach langweilig ist.
100% einverstanden, bis auf den letzten Teilsatz: „weil die Bundesliga einfach langweilig ist“ heißt die Merchandising- und Sponsoreneinahmen sind extern bestimmt, und der Verein kann dies nicht beeinflussen. Das stimmt so allgemein aus meiner Sicht nicht, und schiebt den Verein in eine Opferrolle, statt dass man über Maßnahmen diskutiert.
Und grade das Beispiel FC Bayern zeigt, dass es nicht an der Bundesliga liegt.
Der FCB ist seit Jahrzenten vorne, seit vielen Jahren in der CL auf Höhe der Top Teams. Dazu ist man Finanziell in einer anderen Liga, wodurch schon sehr viel falsch laufen muss um nicht Meister zu werden.
Es ist Naiv zu glauben man gewinnt ebend mal ka 800.000 Fans hinzu weil man Meister wird und von diese kaufen dann noch 200.000 Merchandising Artikel.
Die Bundesliga wird ja international schon als Ausbildungsliga angesehen, ähnlich wie Frankreich.
Wenn Steigerungspotenzial vorhanden ist dann nur International und dort ist man ja schon häufiger unterwegs. Aber mit Bayern alleine wird man keine Bäume für die Liga ausreißen. Von daher ist die Opfer Rolle keine, sondern ein Zustand den die Liga gemeinsam beheben muss. Bayern als Vergleich macht wie oben ausgeführt kaum Sinn.
Eine Möglichkeit um mehr Geld einzunehmen wäre eine eigenvermarktung und keine Zentralvermarktung mehr.
Kann man von der Börse abspringen? Kenne mich da nicht so aus...
Wenn ja, was würde passieren?
16.08.2023 - 14:52 Uhr
Zitat von Herzmensch
Kann man von der Börse abspringen? Kenne mich da nicht so aus...
Wenn ja, was würde passieren?
Zitat von Cloud1988
Der FCB ist seit Jahrzenten vorne, seit vielen Jahren in der CL auf Höhe der Top Teams. Dazu ist man Finanziell in einer anderen Liga, wodurch schon sehr viel falsch laufen muss um nicht Meister zu werden.
Es ist Naiv zu glauben man gewinnt ebend mal ka 800.000 Fans hinzu weil man Meister wird und von diese kaufen dann noch 200.000 Merchandising Artikel.
Die Bundesliga wird ja international schon als Ausbildungsliga angesehen, ähnlich wie Frankreich.
Wenn Steigerungspotenzial vorhanden ist dann nur International und dort ist man ja schon häufiger unterwegs. Aber mit Bayern alleine wird man keine Bäume für die Liga ausreißen. Von daher ist die Opfer Rolle keine, sondern ein Zustand den die Liga gemeinsam beheben muss. Bayern als Vergleich macht wie oben ausgeführt kaum Sinn.
Eine Möglichkeit um mehr Geld einzunehmen wäre eine eigenvermarktung und keine Zentralvermarktung mehr.
Zitat von Vorstopper78
Und grade das Beispiel FC Bayern zeigt, dass es nicht an der Bundesliga liegt.
Zitat von Soldberg
100% einverstanden, bis auf den letzten Teilsatz: „weil die Bundesliga einfach langweilig ist“ heißt die Merchandising- und Sponsoreneinahmen sind extern bestimmt, und der Verein kann dies nicht beeinflussen. Das stimmt so allgemein aus meiner Sicht nicht, und schiebt den Verein in eine Opferrolle, statt dass man über Maßnahmen diskutiert.
Zitat von Cloud1988
Die Alternativen sind keine Top 15 mehr oder einen Investor. Alles andere wird nicht Funktionieren, wir agieren ja schon mit einem Sonderweg.
Manchmal hilft es einfach sich klar zu machen wie groß der Unterschied zu anderen Vereinen ist. TV Gelder, Merchandising und Sponsoren sind Punkte bei denen wir eine zu große Diskrepanz haben zu den anderen, weil die Bundesliga einfach langweilig ist.
Zitat von tirobvb
Ich glaube, viele haben meinen Post falsch verstanden.
Mir ging es darum, dass ein Top15 Klub im Prinzip ohne Transfereinnahmen seine Gehälter nicht finanzieren kann. Das ist einfach nicht gut und davon müssen wir weg.
Ich glaube, viele haben meinen Post falsch verstanden.
Mir ging es darum, dass ein Top15 Klub im Prinzip ohne Transfereinnahmen seine Gehälter nicht finanzieren kann. Das ist einfach nicht gut und davon müssen wir weg.
Die Alternativen sind keine Top 15 mehr oder einen Investor. Alles andere wird nicht Funktionieren, wir agieren ja schon mit einem Sonderweg.
Manchmal hilft es einfach sich klar zu machen wie groß der Unterschied zu anderen Vereinen ist. TV Gelder, Merchandising und Sponsoren sind Punkte bei denen wir eine zu große Diskrepanz haben zu den anderen, weil die Bundesliga einfach langweilig ist.
100% einverstanden, bis auf den letzten Teilsatz: „weil die Bundesliga einfach langweilig ist“ heißt die Merchandising- und Sponsoreneinahmen sind extern bestimmt, und der Verein kann dies nicht beeinflussen. Das stimmt so allgemein aus meiner Sicht nicht, und schiebt den Verein in eine Opferrolle, statt dass man über Maßnahmen diskutiert.
Und grade das Beispiel FC Bayern zeigt, dass es nicht an der Bundesliga liegt.
Der FCB ist seit Jahrzenten vorne, seit vielen Jahren in der CL auf Höhe der Top Teams. Dazu ist man Finanziell in einer anderen Liga, wodurch schon sehr viel falsch laufen muss um nicht Meister zu werden.
Es ist Naiv zu glauben man gewinnt ebend mal ka 800.000 Fans hinzu weil man Meister wird und von diese kaufen dann noch 200.000 Merchandising Artikel.
Die Bundesliga wird ja international schon als Ausbildungsliga angesehen, ähnlich wie Frankreich.
Wenn Steigerungspotenzial vorhanden ist dann nur International und dort ist man ja schon häufiger unterwegs. Aber mit Bayern alleine wird man keine Bäume für die Liga ausreißen. Von daher ist die Opfer Rolle keine, sondern ein Zustand den die Liga gemeinsam beheben muss. Bayern als Vergleich macht wie oben ausgeführt kaum Sinn.
Eine Möglichkeit um mehr Geld einzunehmen wäre eine eigenvermarktung und keine Zentralvermarktung mehr.
Kann man von der Börse abspringen? Kenne mich da nicht so aus...
Wenn ja, was würde passieren?
Kenne mich damit auch kaum aus. Nach meinem Kenntnisstand müsste der Verein alle Aktien zurückkaufen, was Finanziell wahnsinnig wäre.
Aber ich denke das ein anderer User dir darauf eine bessere Antwort geben kann.
Ich vermute aber mal das du darauf hinaus willst, daß man dafür einen Investor dazu holt oder wie Bayern Anteile Verkauft.
Ich bezweifel das dieses Szenario realistisch ist.
16.08.2023 - 14:56 Uhr
Zitat von Cloud1988
Kenne mich damit auch kaum aus. Nach meinem Kenntnisstand müsste der Verein alle Aktien zurückkaufen, was Finanziell wahnsinnig wäre.
Aber ich denke das ein anderer User dir darauf eine bessere Antwort geben kann.
Ich vermute aber mal das du darauf hinaus willst, daß man dafür einen Investor dazu holt oder wie Bayern Anteile Verkauft.
Ich bezweifel das dieses Szenario realistisch ist.
Zitat von Herzmensch
Kann man von der Börse abspringen? Kenne mich da nicht so aus...
Wenn ja, was würde passieren?
Zitat von Cloud1988
Der FCB ist seit Jahrzenten vorne, seit vielen Jahren in der CL auf Höhe der Top Teams. Dazu ist man Finanziell in einer anderen Liga, wodurch schon sehr viel falsch laufen muss um nicht Meister zu werden.
Es ist Naiv zu glauben man gewinnt ebend mal ka 800.000 Fans hinzu weil man Meister wird und von diese kaufen dann noch 200.000 Merchandising Artikel.
Die Bundesliga wird ja international schon als Ausbildungsliga angesehen, ähnlich wie Frankreich.
Wenn Steigerungspotenzial vorhanden ist dann nur International und dort ist man ja schon häufiger unterwegs. Aber mit Bayern alleine wird man keine Bäume für die Liga ausreißen. Von daher ist die Opfer Rolle keine, sondern ein Zustand den die Liga gemeinsam beheben muss. Bayern als Vergleich macht wie oben ausgeführt kaum Sinn.
Eine Möglichkeit um mehr Geld einzunehmen wäre eine eigenvermarktung und keine Zentralvermarktung mehr.
Zitat von Vorstopper78
Und grade das Beispiel FC Bayern zeigt, dass es nicht an der Bundesliga liegt.
Zitat von Soldberg
100% einverstanden, bis auf den letzten Teilsatz: „weil die Bundesliga einfach langweilig ist“ heißt die Merchandising- und Sponsoreneinahmen sind extern bestimmt, und der Verein kann dies nicht beeinflussen. Das stimmt so allgemein aus meiner Sicht nicht, und schiebt den Verein in eine Opferrolle, statt dass man über Maßnahmen diskutiert.
Zitat von Cloud1988
Die Alternativen sind keine Top 15 mehr oder einen Investor. Alles andere wird nicht Funktionieren, wir agieren ja schon mit einem Sonderweg.
Manchmal hilft es einfach sich klar zu machen wie groß der Unterschied zu anderen Vereinen ist. TV Gelder, Merchandising und Sponsoren sind Punkte bei denen wir eine zu große Diskrepanz haben zu den anderen, weil die Bundesliga einfach langweilig ist.
Zitat von tirobvb
Ich glaube, viele haben meinen Post falsch verstanden.
Mir ging es darum, dass ein Top15 Klub im Prinzip ohne Transfereinnahmen seine Gehälter nicht finanzieren kann. Das ist einfach nicht gut und davon müssen wir weg.
Ich glaube, viele haben meinen Post falsch verstanden.
Mir ging es darum, dass ein Top15 Klub im Prinzip ohne Transfereinnahmen seine Gehälter nicht finanzieren kann. Das ist einfach nicht gut und davon müssen wir weg.
Die Alternativen sind keine Top 15 mehr oder einen Investor. Alles andere wird nicht Funktionieren, wir agieren ja schon mit einem Sonderweg.
Manchmal hilft es einfach sich klar zu machen wie groß der Unterschied zu anderen Vereinen ist. TV Gelder, Merchandising und Sponsoren sind Punkte bei denen wir eine zu große Diskrepanz haben zu den anderen, weil die Bundesliga einfach langweilig ist.
100% einverstanden, bis auf den letzten Teilsatz: „weil die Bundesliga einfach langweilig ist“ heißt die Merchandising- und Sponsoreneinahmen sind extern bestimmt, und der Verein kann dies nicht beeinflussen. Das stimmt so allgemein aus meiner Sicht nicht, und schiebt den Verein in eine Opferrolle, statt dass man über Maßnahmen diskutiert.
Und grade das Beispiel FC Bayern zeigt, dass es nicht an der Bundesliga liegt.
Der FCB ist seit Jahrzenten vorne, seit vielen Jahren in der CL auf Höhe der Top Teams. Dazu ist man Finanziell in einer anderen Liga, wodurch schon sehr viel falsch laufen muss um nicht Meister zu werden.
Es ist Naiv zu glauben man gewinnt ebend mal ka 800.000 Fans hinzu weil man Meister wird und von diese kaufen dann noch 200.000 Merchandising Artikel.
Die Bundesliga wird ja international schon als Ausbildungsliga angesehen, ähnlich wie Frankreich.
Wenn Steigerungspotenzial vorhanden ist dann nur International und dort ist man ja schon häufiger unterwegs. Aber mit Bayern alleine wird man keine Bäume für die Liga ausreißen. Von daher ist die Opfer Rolle keine, sondern ein Zustand den die Liga gemeinsam beheben muss. Bayern als Vergleich macht wie oben ausgeführt kaum Sinn.
Eine Möglichkeit um mehr Geld einzunehmen wäre eine eigenvermarktung und keine Zentralvermarktung mehr.
Kann man von der Börse abspringen? Kenne mich da nicht so aus...
Wenn ja, was würde passieren?
Kenne mich damit auch kaum aus. Nach meinem Kenntnisstand müsste der Verein alle Aktien zurückkaufen, was Finanziell wahnsinnig wäre.
Aber ich denke das ein anderer User dir darauf eine bessere Antwort geben kann.
Ich vermute aber mal das du darauf hinaus willst, daß man dafür einen Investor dazu holt oder wie Bayern Anteile Verkauft.
Ich bezweifel das dieses Szenario realistisch ist.
Hat ja irgendwie auch nen Grund, wieso und weshalb, wir quasi der einzige Verein in D sind, der ander Börse weilt.
Scheint jetzt nicht so sehr interessant zu sein, oder kann da auch nicht jeder rein?
Ich möchte einfach als Verein, ungern von unberechenbaren Zahlenspielchen abhängig sein. So ist mein Denken.
16.08.2023 - 19:37 Uhr
Zitat von BVB_OS
Eine sehr schöne Rechnung von dir, die noch einmal etwas buchhalterisches Grundwissen wiederholt, ist jedoch für die Aussage und eine Konzernsicht absolut irrelevant.
Weder zahlen wir Ablösen noch bekommen wir ablösen immer in eins gezahlt. Es wird in der Regel immer in Tranchen gezahlt auch bei kleinen Summen. Eine reine Liquiditätssicht können wir bei der Thematik auch gern einmal aufführen, das ändert aber am Ende nichts daran, was ich oben geschrieben habe.
Eine Gesamtsicht der Aufwendungen ist sehr wohl für Finanzkennzahlen besonders in einer Aktiengesellschaft relevant.
Sicherlich sind die CFs, Liquiditätsanalysen und auch FCs extrem relevant und wohl auch entscheidender als eine klassische GuV-Analyse. Dennoch muss man eben auf das Werkzeug zurückgreifen was vorliegt. Und anhand dieses Werkzeugs lässt sich klar aufzeigen, dass wir viele Altlasten haben und der Etat für Spieler aufgebläht ist. Eine Entlastung, welcher in der letzten Saison und auch in dieser Saison forciert wurde ist essentiell für eine gewisse Dynamik am Transfermarkt und in der Handlungsfähigkeit des BVB.
Ansonsten sehr gern, change my mind.
Zitat von Perca
Abschreibungen sind ein buchhalterischer Aufwand für einen in der Regel (wenn nicht Ratenzahlung vereinbart) längst vergangenen Liquiditätsabfluss und haben keinen Einfluss mehr auf die aktuellen, zur Verfügung stehenden Mittel.
Wenn du dir einen Sportwagen für 100.000 kaufst und den sofort bezahlst hast du jetzt einen Liquiditätsabfluss von 100.000 Euro, jedoch für die GuV erst einmal einen Aufwand von 0. Über 5 Jahre schreibst du ihn ab, also 5 Jahre lang jedes Jahr einen Aufwand in der GuV von 20.000 Euro. Dies hat jedoch absolut nichts mit den dir zur Verfügung stehenden Mitteln zu tun, es fließt kein Geld, es wird einfach gesagt, der Wagen ist 20.000 weniger Wert, wenn du ihn jetzt verkaufen möchtest, bekommst du weniger.
Abschreibungen sind für die Ermittlung des Jahresüberschusses relevant und somit für die Steuer, nicht für die zur Verfügung stehenden Mittel, sie belasten den Etat nicht. Verkaufst du den Wagen nach 5 Jahren für 20.000 Euro und kaufst ihn direkt für 20.000 Euro zurück hast du ein Nullsummenspiel in der Liquidität, aber plötzlich wieder Abschreibungen von 4.000 Euro p.a., Nebenkosten unberücksichtigt.
Zitat von BVB_OS
In meinen Augen beim BVB aufgrund von Altlasten der Personalaufwand jedoch auch deutlich zu hoch angesiedelt.
Meunier verdient zwischen 8 und 10 mEUR (keine Abschreibung für Ablöse)
Nico Schulz verdient 6 mEUR (5 mEUR Abschreibung PA)
Anthony Modeste verdient 5,5 mEUR ( 5 mEUR Abschreibung PA)
Thorgan Hazard verdient 5 mEUR (5 mEUR Abschreibung PA)
Marco Reus verdient 12 mEUR (keine Abschreibung für Ablöse)
Mats Hummels verdient 10 mEUR (7,5 mEUR Abschreibung PA)
Emre Can verdient 8,5 mEUR (6 mEUR Abschreibung PA)
Diese Spieler zusammen sorgen zusammen alleine für einen Aufwand von 83,5 mEUR (55 mEUR Personal + 28,5 mEUR Abschreibung).
Davon haben drei Spieler zusammen 7.000 Einsatzminuten gehabt. Die restlichen würde ich als nicht relevant betiteln.
Ein großes Problem, welches der Kader aktuell noch hat, ist das in der Vergangenheit teure Spieler geholt wurden, die einfach wenig Mehrwert für das Team bringen. Die große Leistung die der BVB diesen Sommer geschafft hat beziehungsweise momentan noch umsetzt (gerade Hazard und Meunier sind hier zu nennen) ist die weitere Entspannung des Personaletats.
Stand heute haben wir aus dieser Gruppe Spieler zwei Spieler nicht mehr auf der Payroll (21,5 mEUR Entlastung). Dazu kommen geringere Aufwendungen aufgrund von Kürzung der Gehälter (Gehaltskürzung um ca. 12 mEUR, 7 mEUR Abschreibungen). Aktuell besteht weiterhin die Hoffnung, dass man sich noch von Hazard und/oder Meunier trennt. Dies würde den Etat noch einmal um knapp 20 mEUR entlasten. Sollte dies im Sommer gelingen (bei Meunier bin ich skeptisch) wäre das eine Erleichterung des Etats um ca. 60 mEUR.
Grundsätzlich ist das erst einmal eine Milchmädchenrechnung, da wir noch die Abgänge rund um Passlack, Bellingham und co einrechnen müssen und dagegen die Neuzugänge zu halten sind. Bensebaini 6 mEUR, Sabitzer 13 mEUR und Nmecha 10 mEUR belasten den Etat mit 29 mEUR, die Wintertransfers würde ich der Einfachheit halber mit Passlack, Bellingham und Co. verrechnen.
Dies würde unterm Strich zumindest dafür sorgen, dass wir die Aufwendungen um 30 mEUR verringert haben, was ca. 10 % entspricht und eventuell die Möglichkeit bietet in Verbindung mit Umsatzwachstum durch erhöhte Einnahmen einen deutlichen Schritt in Richtung Unabhängigkeit von Abgängen zu gehen.
Zitat von Angelo24293
Naja man tut fast so als wäre nur der BVB von Corona betroffen gewesen. Das waren alle Vereine und wenn ich mir so anschaue, was die aus Ihren mitteln machen. Dann finde ichs auch komisch, nichtsdestotrotz bin ich auch der Meinung das man zu teuer einkauft. Gosens bspw. 15 Mio., der hätte für uns wahrscheinlich wieder 25 gekostet. Da kann mir auch keiner mit dem Argument kommen, die Spieler seien teurer geworden etc. diesen Sommer gab es etliche gute deals. AC Milan oder auch Leverkusen haben meiner Meinung nach zu Marktwertgerechten Preisen eingekauft. Insbesondere die Transfers innerhalb der Liga, finde ich fast durch die Bank viel zu teuer.
Zitat von Kevinator1987
Richtig.
Es wäre einfach mal hilfreich, die Geschäftsberichte zu lesen - auch den Text! Da ist eigentlich alles erklärt, was man wissen muss.
In der Öffentlichkeit nimmt man Corona nicht mehr wahr, man darf nicht vergessen, dass viele Unternehmen - auch der BVB - diese Pakete noch immer mitschleppen. Der Verlust war erheblich und muss erstmal verkraftet werden. Dass wir überhaupt in der Lage sind 30 Mio. für einen Spieler auszugeben, ist schon eine Hausnummer. Und gerade BVB-Fans sollten doch bezüglich hoher Transfersummen froh sein, dass der BVB von kompetenten Menschen geführt wird, die das Unternehmen wirtschaftlich gesund halten, und trotz massiver Einschläge wie Corona konkurrenzfähig halten.
Danke, dass Du das tolle Union Berlin ansprichst - der Ausweis von negativem Eigenkapital ist für die meisten Unternehmen ein Insolvenzgrund. Union hat natürlich die CL-Einnahmen für eine positive Fortführungsperspektive aber eigentlich darf man sich im Wirtschaftsbetrieb so eine Zahl nicht erlauben, denn dann ist man in der Regel schnell weg vom Fenster.
Zitat von nille13
Beschäftigt euch doch intensiver mit dem Thema. Es ist doch einigermaßen ersichtlich , was/wie mit den Finanzen geschieht.
In Summe hat der BVB die letzten 5 Jahren zusammengefasst ein Transferplus von gerade einmal 32 Millionen und das bei Verkäufen von Sancho, Haaland und Bellingham.
Dann kommen Themen wie hohe Gehälter, Infrastruktur, Corona, Inflation etc. dazu.
Da hier öfters Berlin so abgefeiert wird. Union ist eines von zwei Teams der BL, welches ein negatives Eigenkapital aufweist. D.h. das Geld fließt zwar und Rechnungen können bezahlt werden, in Summe hat der Verein aber mehr offene Posten als Werte (alles eingerechnet - Stadion, Infrastruktur etc.) Die Lizenzordnung sieht vor, dass Teams, mit negativen EK, deren EK-Quote sich weiter verschlechtert ab24/25 mit Punktabzügen belegt werden.
Zitat von Borussia43ver
Verstehen kann ich diese Finanzpolitik ebenfalls nicht. Der Verein müsste eigentlich im Geld schwimmen nach den erfolgen und vorallem Verkäufen. Übertrieben dargestellt, dennoch nicht nachvollziehbar wenn selbst Vereine wie Union Berlin mal eben locker 15-20 Mio für EINEN Spieler bezahlen können. Ich frage mich ernsthaft was der BvB mit der Kohle der vergangenen Jahren gemacht hat ? Das sollte man bei der nächsten Mitgliederversammlung mal ansprechen...
Zitat von tirobvb
Ich hatte es die Tage schon mal in einem anderen Thread ähnlich geschrieben. Die nahende Verpflichtung Vollends bei Union bringt mir aber wieder meine Gedanken zurück ins Gedächtnis.
Ich finde es erschreckend, dass ein Verein unserer Größe (Umsatz, UEFA Ranking) nicht in der Lage ist, netto Investitionen auf dem Transfermarkt zu tätigen, bei den Summen an Geldern, die wir aus den unterschiedlichsten Kanälen bekommen.
Da muss in den letzten 5-8 Jahren aber mal so viel schief gelaufen aka zu viel gezahlt worden sein, dass ich das wirklich kaum glauben mag. Wenn zeitgleich auch noch andere Vereine, mit deutlich weniger finanziellen Möglichkeiten, genau das tun - netto investieren - dann schrillen bei mir dir Alarmglocken.
Wir haben für 5 Spieler (Nmecha, Sabitzer, Bensebaini, Ryerson und Durnaville) ca. 64 Mio € an Ablöse - und das ist das einzige, was man einigermaßen bewerten/ vergleichen kann (Handgeldern und Provisionen nicht) - gezahlt.
Eingenommen haben wir die 103 von Bellingham + 5 von Knauf und von Haaland müsste auch noch 1/5 kommen (das wurde ja nicht auf einmal gezahlt). Sind also knapp 120 Mios...
Wir haben wohl ein schwarzes Loch.
Ich hatte es die Tage schon mal in einem anderen Thread ähnlich geschrieben. Die nahende Verpflichtung Vollends bei Union bringt mir aber wieder meine Gedanken zurück ins Gedächtnis.
Ich finde es erschreckend, dass ein Verein unserer Größe (Umsatz, UEFA Ranking) nicht in der Lage ist, netto Investitionen auf dem Transfermarkt zu tätigen, bei den Summen an Geldern, die wir aus den unterschiedlichsten Kanälen bekommen.
Da muss in den letzten 5-8 Jahren aber mal so viel schief gelaufen aka zu viel gezahlt worden sein, dass ich das wirklich kaum glauben mag. Wenn zeitgleich auch noch andere Vereine, mit deutlich weniger finanziellen Möglichkeiten, genau das tun - netto investieren - dann schrillen bei mir dir Alarmglocken.
Wir haben für 5 Spieler (Nmecha, Sabitzer, Bensebaini, Ryerson und Durnaville) ca. 64 Mio € an Ablöse - und das ist das einzige, was man einigermaßen bewerten/ vergleichen kann (Handgeldern und Provisionen nicht) - gezahlt.
Eingenommen haben wir die 103 von Bellingham + 5 von Knauf und von Haaland müsste auch noch 1/5 kommen (das wurde ja nicht auf einmal gezahlt). Sind also knapp 120 Mios...
Wir haben wohl ein schwarzes Loch.
Verstehen kann ich diese Finanzpolitik ebenfalls nicht. Der Verein müsste eigentlich im Geld schwimmen nach den erfolgen und vorallem Verkäufen. Übertrieben dargestellt, dennoch nicht nachvollziehbar wenn selbst Vereine wie Union Berlin mal eben locker 15-20 Mio für EINEN Spieler bezahlen können. Ich frage mich ernsthaft was der BvB mit der Kohle der vergangenen Jahren gemacht hat ? Das sollte man bei der nächsten Mitgliederversammlung mal ansprechen...
Beschäftigt euch doch intensiver mit dem Thema. Es ist doch einigermaßen ersichtlich , was/wie mit den Finanzen geschieht.
In Summe hat der BVB die letzten 5 Jahren zusammengefasst ein Transferplus von gerade einmal 32 Millionen und das bei Verkäufen von Sancho, Haaland und Bellingham.
Dann kommen Themen wie hohe Gehälter, Infrastruktur, Corona, Inflation etc. dazu.
Da hier öfters Berlin so abgefeiert wird. Union ist eines von zwei Teams der BL, welches ein negatives Eigenkapital aufweist. D.h. das Geld fließt zwar und Rechnungen können bezahlt werden, in Summe hat der Verein aber mehr offene Posten als Werte (alles eingerechnet - Stadion, Infrastruktur etc.) Die Lizenzordnung sieht vor, dass Teams, mit negativen EK, deren EK-Quote sich weiter verschlechtert ab24/25 mit Punktabzügen belegt werden.
Richtig.
Es wäre einfach mal hilfreich, die Geschäftsberichte zu lesen - auch den Text! Da ist eigentlich alles erklärt, was man wissen muss.
In der Öffentlichkeit nimmt man Corona nicht mehr wahr, man darf nicht vergessen, dass viele Unternehmen - auch der BVB - diese Pakete noch immer mitschleppen. Der Verlust war erheblich und muss erstmal verkraftet werden. Dass wir überhaupt in der Lage sind 30 Mio. für einen Spieler auszugeben, ist schon eine Hausnummer. Und gerade BVB-Fans sollten doch bezüglich hoher Transfersummen froh sein, dass der BVB von kompetenten Menschen geführt wird, die das Unternehmen wirtschaftlich gesund halten, und trotz massiver Einschläge wie Corona konkurrenzfähig halten.
Danke, dass Du das tolle Union Berlin ansprichst - der Ausweis von negativem Eigenkapital ist für die meisten Unternehmen ein Insolvenzgrund. Union hat natürlich die CL-Einnahmen für eine positive Fortführungsperspektive aber eigentlich darf man sich im Wirtschaftsbetrieb so eine Zahl nicht erlauben, denn dann ist man in der Regel schnell weg vom Fenster.
Naja man tut fast so als wäre nur der BVB von Corona betroffen gewesen. Das waren alle Vereine und wenn ich mir so anschaue, was die aus Ihren mitteln machen. Dann finde ichs auch komisch, nichtsdestotrotz bin ich auch der Meinung das man zu teuer einkauft. Gosens bspw. 15 Mio., der hätte für uns wahrscheinlich wieder 25 gekostet. Da kann mir auch keiner mit dem Argument kommen, die Spieler seien teurer geworden etc. diesen Sommer gab es etliche gute deals. AC Milan oder auch Leverkusen haben meiner Meinung nach zu Marktwertgerechten Preisen eingekauft. Insbesondere die Transfers innerhalb der Liga, finde ich fast durch die Bank viel zu teuer.
In meinen Augen beim BVB aufgrund von Altlasten der Personalaufwand jedoch auch deutlich zu hoch angesiedelt.
Meunier verdient zwischen 8 und 10 mEUR (keine Abschreibung für Ablöse)
Nico Schulz verdient 6 mEUR (5 mEUR Abschreibung PA)
Anthony Modeste verdient 5,5 mEUR ( 5 mEUR Abschreibung PA)
Thorgan Hazard verdient 5 mEUR (5 mEUR Abschreibung PA)
Marco Reus verdient 12 mEUR (keine Abschreibung für Ablöse)
Mats Hummels verdient 10 mEUR (7,5 mEUR Abschreibung PA)
Emre Can verdient 8,5 mEUR (6 mEUR Abschreibung PA)
Diese Spieler zusammen sorgen zusammen alleine für einen Aufwand von 83,5 mEUR (55 mEUR Personal + 28,5 mEUR Abschreibung).
Davon haben drei Spieler zusammen 7.000 Einsatzminuten gehabt. Die restlichen würde ich als nicht relevant betiteln.
Ein großes Problem, welches der Kader aktuell noch hat, ist das in der Vergangenheit teure Spieler geholt wurden, die einfach wenig Mehrwert für das Team bringen. Die große Leistung die der BVB diesen Sommer geschafft hat beziehungsweise momentan noch umsetzt (gerade Hazard und Meunier sind hier zu nennen) ist die weitere Entspannung des Personaletats.
Stand heute haben wir aus dieser Gruppe Spieler zwei Spieler nicht mehr auf der Payroll (21,5 mEUR Entlastung). Dazu kommen geringere Aufwendungen aufgrund von Kürzung der Gehälter (Gehaltskürzung um ca. 12 mEUR, 7 mEUR Abschreibungen). Aktuell besteht weiterhin die Hoffnung, dass man sich noch von Hazard und/oder Meunier trennt. Dies würde den Etat noch einmal um knapp 20 mEUR entlasten. Sollte dies im Sommer gelingen (bei Meunier bin ich skeptisch) wäre das eine Erleichterung des Etats um ca. 60 mEUR.
Grundsätzlich ist das erst einmal eine Milchmädchenrechnung, da wir noch die Abgänge rund um Passlack, Bellingham und co einrechnen müssen und dagegen die Neuzugänge zu halten sind. Bensebaini 6 mEUR, Sabitzer 13 mEUR und Nmecha 10 mEUR belasten den Etat mit 29 mEUR, die Wintertransfers würde ich der Einfachheit halber mit Passlack, Bellingham und Co. verrechnen.
Dies würde unterm Strich zumindest dafür sorgen, dass wir die Aufwendungen um 30 mEUR verringert haben, was ca. 10 % entspricht und eventuell die Möglichkeit bietet in Verbindung mit Umsatzwachstum durch erhöhte Einnahmen einen deutlichen Schritt in Richtung Unabhängigkeit von Abgängen zu gehen.
Abschreibungen sind ein buchhalterischer Aufwand für einen in der Regel (wenn nicht Ratenzahlung vereinbart) längst vergangenen Liquiditätsabfluss und haben keinen Einfluss mehr auf die aktuellen, zur Verfügung stehenden Mittel.
Wenn du dir einen Sportwagen für 100.000 kaufst und den sofort bezahlst hast du jetzt einen Liquiditätsabfluss von 100.000 Euro, jedoch für die GuV erst einmal einen Aufwand von 0. Über 5 Jahre schreibst du ihn ab, also 5 Jahre lang jedes Jahr einen Aufwand in der GuV von 20.000 Euro. Dies hat jedoch absolut nichts mit den dir zur Verfügung stehenden Mitteln zu tun, es fließt kein Geld, es wird einfach gesagt, der Wagen ist 20.000 weniger Wert, wenn du ihn jetzt verkaufen möchtest, bekommst du weniger.
Abschreibungen sind für die Ermittlung des Jahresüberschusses relevant und somit für die Steuer, nicht für die zur Verfügung stehenden Mittel, sie belasten den Etat nicht. Verkaufst du den Wagen nach 5 Jahren für 20.000 Euro und kaufst ihn direkt für 20.000 Euro zurück hast du ein Nullsummenspiel in der Liquidität, aber plötzlich wieder Abschreibungen von 4.000 Euro p.a., Nebenkosten unberücksichtigt.
Eine sehr schöne Rechnung von dir, die noch einmal etwas buchhalterisches Grundwissen wiederholt, ist jedoch für die Aussage und eine Konzernsicht absolut irrelevant.
Weder zahlen wir Ablösen noch bekommen wir ablösen immer in eins gezahlt. Es wird in der Regel immer in Tranchen gezahlt auch bei kleinen Summen. Eine reine Liquiditätssicht können wir bei der Thematik auch gern einmal aufführen, das ändert aber am Ende nichts daran, was ich oben geschrieben habe.
Eine Gesamtsicht der Aufwendungen ist sehr wohl für Finanzkennzahlen besonders in einer Aktiengesellschaft relevant.
Sicherlich sind die CFs, Liquiditätsanalysen und auch FCs extrem relevant und wohl auch entscheidender als eine klassische GuV-Analyse. Dennoch muss man eben auf das Werkzeug zurückgreifen was vorliegt. Und anhand dieses Werkzeugs lässt sich klar aufzeigen, dass wir viele Altlasten haben und der Etat für Spieler aufgebläht ist. Eine Entlastung, welcher in der letzten Saison und auch in dieser Saison forciert wurde ist essentiell für eine gewisse Dynamik am Transfermarkt und in der Handlungsfähigkeit des BVB.
Ansonsten sehr gern, change my mind.
Wir hatten die letzten Jahre Abschreibungen auf Spielerwerte in Höhe von 97 Mio Euro. Haben wir ein Spieler noch nicht abschließend bezahlt, wird die ausstehende Summe unter Verbindlichkeiten aus LuL bilanziert (87 Mio). Zur Fristigkeit haben wir nur eine Sammelposition inklusive sonstige finanziellen Verbindlichkeiten. 101,4 Mio Euro sind binnen eines Jahres fällig, 16 Mio im Folgejahr, anschließend 10 und 4 Mio. Daraus lässt sich ableiten, das wir keine längeren Ratenzahlungen bei den Zugängen haben.
16.08.2023 - 22:34 Uhr
Zitat von tirobvb
Ich glaube, viele haben meinen Post falsch verstanden.
Mir ging es darum, dass ein Top15 Klub im Prinzip ohne Transfereinnahmen seine Gehälter nicht finanzieren kann. Das ist einfach nicht gut und davon müssen wir weg.
Ich glaube, viele haben meinen Post falsch verstanden.
Mir ging es darum, dass ein Top15 Klub im Prinzip ohne Transfereinnahmen seine Gehälter nicht finanzieren kann. Das ist einfach nicht gut und davon müssen wir weg.
Dann sind wir aber kein Top15 Club mehr, sondern zurück in der Riege Frankfurt, Leverkusen, Mönchengladbach.
17.08.2023 - 10:29 Uhr
Es muss möglich sein, den Laden auch ohne Verkäufe am Kacken zu halten.
Wenn wir es nicht schaffen, trotz der dauerhaften CL Millionen und sonst gestiegenen Einnahmen Nettoinvestitionen auf dem Transfermarkt zu tätigen, dann geben wir irgendwo zu viel aus - meine Meinung.
Bedeutet nämlich auch: Verpassen wir mal die CL, dann müssen wir zwangsläufig Spieler verkaufen, um überhaupt die Gehälter zu zahlen.
Wenn wir es nicht schaffen, trotz der dauerhaften CL Millionen und sonst gestiegenen Einnahmen Nettoinvestitionen auf dem Transfermarkt zu tätigen, dann geben wir irgendwo zu viel aus - meine Meinung.
Bedeutet nämlich auch: Verpassen wir mal die CL, dann müssen wir zwangsläufig Spieler verkaufen, um überhaupt die Gehälter zu zahlen.
17.08.2023 - 10:37 Uhr
Zitat von tirobvb
Es muss möglich sein, den Laden auch ohne Verkäufe am Kacken zu halten.
Wenn wir es nicht schaffen, trotz der dauerhaften CL Millionen und sonst gestiegenen Einnahmen Nettoinvestitionen auf dem Transfermarkt zu tätigen, dann geben wir irgendwo zu viel aus - meine Meinung.
Bedeutet nämlich auch: Verpassen wir mal die CL, dann müssen wir zwangsläufig Spieler verkaufen, um überhaupt die Gehälter zu zahlen.
darum sicher auch die Defensive Vorgehensweise bzgl Transfers. Es muss möglich sein, den Laden auch ohne Verkäufe am Kacken zu halten.
Wenn wir es nicht schaffen, trotz der dauerhaften CL Millionen und sonst gestiegenen Einnahmen Nettoinvestitionen auf dem Transfermarkt zu tätigen, dann geben wir irgendwo zu viel aus - meine Meinung.
Bedeutet nämlich auch: Verpassen wir mal die CL, dann müssen wir zwangsläufig Spieler verkaufen, um überhaupt die Gehälter zu zahlen.
Die Pandemie hat gezeigt, fehlen über längere Zeiträume Einnahmen, wirft dich das über viele Monate aus der Bahn. Eine Überbrückung bzgl verpassen der CL soll doch für 1 Jahr machbar sein, darum auch die angepassten Gehälter.
17.08.2023 - 10:37 Uhr
Zitat von tirobvb
Es muss möglich sein, den Laden auch ohne Verkäufe am Kacken zu halten.
Wenn wir es nicht schaffen, trotz der dauerhaften CL Millionen und sonst gestiegenen Einnahmen Nettoinvestitionen auf dem Transfermarkt zu tätigen, dann geben wir irgendwo zu viel aus - meine Meinung.
Bedeutet nämlich auch: Verpassen wir mal die CL, dann müssen wir zwangsläufig Spieler verkaufen, um überhaupt die Gehälter zu zahlen.
darum sicher auch die Defensive Vorgehensweise bzgl Transfers. Es muss möglich sein, den Laden auch ohne Verkäufe am Kacken zu halten.
Wenn wir es nicht schaffen, trotz der dauerhaften CL Millionen und sonst gestiegenen Einnahmen Nettoinvestitionen auf dem Transfermarkt zu tätigen, dann geben wir irgendwo zu viel aus - meine Meinung.
Bedeutet nämlich auch: Verpassen wir mal die CL, dann müssen wir zwangsläufig Spieler verkaufen, um überhaupt die Gehälter zu zahlen.
Die Pandemie hat gezeigt, fehlen über längere Zeiträume Einnahmen, wirft dich das über viele Monate aus der Bahn. Eine Überbrückung bzgl verpassen der CL soll doch für 1 Jahr machbar sein, darum auch die angepassten Gehälter.
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