BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
21.02.2023 - 23:11 Uhr
Zitat von BVBBC
Das Problem ist, dass man schon sehr lange genau dieses Risiko eingegangen ist, dass die Umsätze mittelfristig noch weiter steigen werden. Das hat mehr Substanz gekostet, als dass es Substanz geschaffen hat, weil zu viele Spieler schlicht überbezahlt wurden, die Spielerabgänge möglichst nahtlos ersetzen sollten, die die große Kohle einbringen mussten und nicht nur durften. Bis 2024 ist es zudem noch eine ganze Weile hin und die 500 Mio. Marke ist exklusive Transfers auch dann noch ganz weit weg. 40% mehr Umsatz über die CL Gelder entsprechen jedenfalls nur ca. 25 Mio. in der Budgetplanung. Das ist hochqualitativer Umsatz, der in der Theorie auch komplett im Gehaltsetat landen dürfte, weil keine zusätzlichen Ausgaben gegenüberstehen. Das Ding ist nur, dass man dieses Geld längst in den Kader pumpt und deswegen defizitär wirtschaftet, hätte man keine Gewinne über Spielertransers. Dazu kommt, dass man 24/25 immer noch rund 100 Mio. von den 500 Mio. entfernt sein wird, weil der Umsatzrekord bislang bei rund 370 Mio. exklusive Transfers liegt. Nimmt man weiterhin an, dass 50% Personalkostenquote gesund wären, läge man mit dem augenblicklichen Etat rund 25-30 Mio. drüber, obwohl man diese Umsätze ja noch nicht einmal generiert. Entweder baut man damit also Schulden auf oder zwingt sich selbst Spieler zu verkaufen, die man nicht verkaufen will, was man beim BVB zuletzt auch mal durchblicken ließ, indem man eine Personalkostenquote von 44% inklusive Spielerverkäufen nannte. Für den derzeitigen 225 Mio. Personalaufwand müsste dafür daher jedes Jahr eine Umsatzlücke von mehr als 100 Mio. über Spielerverkäufe überbrückt werden, um dieses Ziel zu erreichen, weil man über 500 Mio. inklusive Transfers umsetzen müsste, um die Personalkostenquote zu erreichen. Das halte ich für kontraproduktiv. Den Etat etwas runterzufahren halte ich daher für alles andere als konservativ, sondern für eine Rückkehr zur Normalität.
Zitat von Titantron
Eine CL Quali nächste Saison bedeutet quasi automatisch Umsatzrekord, solange nicht wieder eine Pandemie ausbricht und Umsatzziel sind weiterhin 500 Mio, da irgendeine Mittelfristigkeit oder Scheitern in Sachen CL Quali rein zu kalkulieren bei Personalentscheidungen, die 4-5 Jahre laufen, hielte ich für arg konservativ und kontraproduktiv.
Zitat von BVBBC
Ich glaube in jedem Fall eher an sinkende Gehaltsbudgets als an das Märchen der steigenden Umsätze. Die erholen sich gerade zwar wieder, aber auf dem Niveau von vor Corona ist man deswegen trotzdem noch nicht wieder angekommen und selbst damals waren keine Etats von über 200 Mio. drin, ohne auf Spielerverkäufe angewiesen zu sein. Will man daher die Mannschaft nicht immer wieder selbstverschuldet schwächen, wird man auf ein Gehaltsniveau runter müssen, das zu den aktuellen Umsätzen passt. Steigen die Umsätze mittelfristig dann doch wieder, kann der Etat auch wieder ansteigen, aber solange das nicht der Fall ist, müssen regelmäßig Spieler gehen, die signifikante Ablösen einbringen ...
Zitat von Titantron
Wo soll das Gehalt denn hin wandern? Das Märchen vom sinkenden Gehaltsbudget bei steigenden Umsatz glaubst du ja wohl nicht. Wenn man Bellingham weiter ziehen lässt, dem man angeblich bis zu 15 Mio p. A. für eine Verlängerung bieten würde, dazu Mo raus rechnet, Hummels und Reus Einsparungen. Dazu kommen noch wackelnde Großverdiener mit Vertrag bis 2024 wie Can und Meunier. Ich sehe viel Platz im Gehaltsbudget und viel Bedarf im DM/ZM für große Lösungen.
Wo soll das Gehalt denn hin wandern? Das Märchen vom sinkenden Gehaltsbudget bei steigenden Umsatz glaubst du ja wohl nicht. Wenn man Bellingham weiter ziehen lässt, dem man angeblich bis zu 15 Mio p. A. für eine Verlängerung bieten würde, dazu Mo raus rechnet, Hummels und Reus Einsparungen. Dazu kommen noch wackelnde Großverdiener mit Vertrag bis 2024 wie Can und Meunier. Ich sehe viel Platz im Gehaltsbudget und viel Bedarf im DM/ZM für große Lösungen.
Ich glaube in jedem Fall eher an sinkende Gehaltsbudgets als an das Märchen der steigenden Umsätze. Die erholen sich gerade zwar wieder, aber auf dem Niveau von vor Corona ist man deswegen trotzdem noch nicht wieder angekommen und selbst damals waren keine Etats von über 200 Mio. drin, ohne auf Spielerverkäufe angewiesen zu sein. Will man daher die Mannschaft nicht immer wieder selbstverschuldet schwächen, wird man auf ein Gehaltsniveau runter müssen, das zu den aktuellen Umsätzen passt. Steigen die Umsätze mittelfristig dann doch wieder, kann der Etat auch wieder ansteigen, aber solange das nicht der Fall ist, müssen regelmäßig Spieler gehen, die signifikante Ablösen einbringen ...
Eine CL Quali nächste Saison bedeutet quasi automatisch Umsatzrekord, solange nicht wieder eine Pandemie ausbricht und Umsatzziel sind weiterhin 500 Mio, da irgendeine Mittelfristigkeit oder Scheitern in Sachen CL Quali rein zu kalkulieren bei Personalentscheidungen, die 4-5 Jahre laufen, hielte ich für arg konservativ und kontraproduktiv.
Das Problem ist, dass man schon sehr lange genau dieses Risiko eingegangen ist, dass die Umsätze mittelfristig noch weiter steigen werden. Das hat mehr Substanz gekostet, als dass es Substanz geschaffen hat, weil zu viele Spieler schlicht überbezahlt wurden, die Spielerabgänge möglichst nahtlos ersetzen sollten, die die große Kohle einbringen mussten und nicht nur durften. Bis 2024 ist es zudem noch eine ganze Weile hin und die 500 Mio. Marke ist exklusive Transfers auch dann noch ganz weit weg. 40% mehr Umsatz über die CL Gelder entsprechen jedenfalls nur ca. 25 Mio. in der Budgetplanung. Das ist hochqualitativer Umsatz, der in der Theorie auch komplett im Gehaltsetat landen dürfte, weil keine zusätzlichen Ausgaben gegenüberstehen. Das Ding ist nur, dass man dieses Geld längst in den Kader pumpt und deswegen defizitär wirtschaftet, hätte man keine Gewinne über Spielertransers. Dazu kommt, dass man 24/25 immer noch rund 100 Mio. von den 500 Mio. entfernt sein wird, weil der Umsatzrekord bislang bei rund 370 Mio. exklusive Transfers liegt. Nimmt man weiterhin an, dass 50% Personalkostenquote gesund wären, läge man mit dem augenblicklichen Etat rund 25-30 Mio. drüber, obwohl man diese Umsätze ja noch nicht einmal generiert. Entweder baut man damit also Schulden auf oder zwingt sich selbst Spieler zu verkaufen, die man nicht verkaufen will, was man beim BVB zuletzt auch mal durchblicken ließ, indem man eine Personalkostenquote von 44% inklusive Spielerverkäufen nannte. Für den derzeitigen 225 Mio. Personalaufwand müsste dafür daher jedes Jahr eine Umsatzlücke von mehr als 100 Mio. über Spielerverkäufe überbrückt werden, um dieses Ziel zu erreichen, weil man über 500 Mio. inklusive Transfers umsetzen müsste, um die Personalkostenquote zu erreichen. Das halte ich für kontraproduktiv. Den Etat etwas runterzufahren halte ich daher für alles andere als konservativ, sondern für eine Rückkehr zur Normalität.
Kannst du mir mal bitte die Behauptuing der 100 Mio Lücke, die man über Spielerverkäufe schließen müsste, konkret mit jedem Kostenpunkt der GUV anhand bestimmter Umsätze (im Detail der Segmente) vorrechnen!?
Irgendwie steige ich da nicht dahinter, wie man auf so negative Annahmen kommen kann. Ich seh das weit, weit optimistischer, sowohl was Umsatz ex Transfer als auch Kosten betrifft.
22.02.2023 - 08:12 Uhr
Zitat von Fugo03
Kannst du mir mal bitte die Behauptuing der 100 Mio Lücke, die man über Spielerverkäufe schließen müsste, konkret mit jedem Kostenpunkt der GUV anhand bestimmter Umsätze (im Detail der Segmente) vorrechnen!?
Irgendwie steige ich da nicht dahinter, wie man auf so negative Annahmen kommen kann. Ich seh das weit, weit optimistischer, sowohl was Umsatz ex Transfer als auch Kosten betrifft.
Zitat von BVBBC
Das Problem ist, dass man schon sehr lange genau dieses Risiko eingegangen ist, dass die Umsätze mittelfristig noch weiter steigen werden. Das hat mehr Substanz gekostet, als dass es Substanz geschaffen hat, weil zu viele Spieler schlicht überbezahlt wurden, die Spielerabgänge möglichst nahtlos ersetzen sollten, die die große Kohle einbringen mussten und nicht nur durften. Bis 2024 ist es zudem noch eine ganze Weile hin und die 500 Mio. Marke ist exklusive Transfers auch dann noch ganz weit weg. 40% mehr Umsatz über die CL Gelder entsprechen jedenfalls nur ca. 25 Mio. in der Budgetplanung. Das ist hochqualitativer Umsatz, der in der Theorie auch komplett im Gehaltsetat landen dürfte, weil keine zusätzlichen Ausgaben gegenüberstehen. Das Ding ist nur, dass man dieses Geld längst in den Kader pumpt und deswegen defizitär wirtschaftet, hätte man keine Gewinne über Spielertransers. Dazu kommt, dass man 24/25 immer noch rund 100 Mio. von den 500 Mio. entfernt sein wird, weil der Umsatzrekord bislang bei rund 370 Mio. exklusive Transfers liegt. Nimmt man weiterhin an, dass 50% Personalkostenquote gesund wären, läge man mit dem augenblicklichen Etat rund 25-30 Mio. drüber, obwohl man diese Umsätze ja noch nicht einmal generiert. Entweder baut man damit also Schulden auf oder zwingt sich selbst Spieler zu verkaufen, die man nicht verkaufen will, was man beim BVB zuletzt auch mal durchblicken ließ, indem man eine Personalkostenquote von 44% inklusive Spielerverkäufen nannte. Für den derzeitigen 225 Mio. Personalaufwand müsste dafür daher jedes Jahr eine Umsatzlücke von mehr als 100 Mio. über Spielerverkäufe überbrückt werden, um dieses Ziel zu erreichen, weil man über 500 Mio. inklusive Transfers umsetzen müsste, um die Personalkostenquote zu erreichen. Das halte ich für kontraproduktiv. Den Etat etwas runterzufahren halte ich daher für alles andere als konservativ, sondern für eine Rückkehr zur Normalität.
Zitat von Titantron
Eine CL Quali nächste Saison bedeutet quasi automatisch Umsatzrekord, solange nicht wieder eine Pandemie ausbricht und Umsatzziel sind weiterhin 500 Mio, da irgendeine Mittelfristigkeit oder Scheitern in Sachen CL Quali rein zu kalkulieren bei Personalentscheidungen, die 4-5 Jahre laufen, hielte ich für arg konservativ und kontraproduktiv.
Zitat von BVBBC
Ich glaube in jedem Fall eher an sinkende Gehaltsbudgets als an das Märchen der steigenden Umsätze. Die erholen sich gerade zwar wieder, aber auf dem Niveau von vor Corona ist man deswegen trotzdem noch nicht wieder angekommen und selbst damals waren keine Etats von über 200 Mio. drin, ohne auf Spielerverkäufe angewiesen zu sein. Will man daher die Mannschaft nicht immer wieder selbstverschuldet schwächen, wird man auf ein Gehaltsniveau runter müssen, das zu den aktuellen Umsätzen passt. Steigen die Umsätze mittelfristig dann doch wieder, kann der Etat auch wieder ansteigen, aber solange das nicht der Fall ist, müssen regelmäßig Spieler gehen, die signifikante Ablösen einbringen ...
Zitat von Titantron
Wo soll das Gehalt denn hin wandern? Das Märchen vom sinkenden Gehaltsbudget bei steigenden Umsatz glaubst du ja wohl nicht. Wenn man Bellingham weiter ziehen lässt, dem man angeblich bis zu 15 Mio p. A. für eine Verlängerung bieten würde, dazu Mo raus rechnet, Hummels und Reus Einsparungen. Dazu kommen noch wackelnde Großverdiener mit Vertrag bis 2024 wie Can und Meunier. Ich sehe viel Platz im Gehaltsbudget und viel Bedarf im DM/ZM für große Lösungen.
Wo soll das Gehalt denn hin wandern? Das Märchen vom sinkenden Gehaltsbudget bei steigenden Umsatz glaubst du ja wohl nicht. Wenn man Bellingham weiter ziehen lässt, dem man angeblich bis zu 15 Mio p. A. für eine Verlängerung bieten würde, dazu Mo raus rechnet, Hummels und Reus Einsparungen. Dazu kommen noch wackelnde Großverdiener mit Vertrag bis 2024 wie Can und Meunier. Ich sehe viel Platz im Gehaltsbudget und viel Bedarf im DM/ZM für große Lösungen.
Ich glaube in jedem Fall eher an sinkende Gehaltsbudgets als an das Märchen der steigenden Umsätze. Die erholen sich gerade zwar wieder, aber auf dem Niveau von vor Corona ist man deswegen trotzdem noch nicht wieder angekommen und selbst damals waren keine Etats von über 200 Mio. drin, ohne auf Spielerverkäufe angewiesen zu sein. Will man daher die Mannschaft nicht immer wieder selbstverschuldet schwächen, wird man auf ein Gehaltsniveau runter müssen, das zu den aktuellen Umsätzen passt. Steigen die Umsätze mittelfristig dann doch wieder, kann der Etat auch wieder ansteigen, aber solange das nicht der Fall ist, müssen regelmäßig Spieler gehen, die signifikante Ablösen einbringen ...
Eine CL Quali nächste Saison bedeutet quasi automatisch Umsatzrekord, solange nicht wieder eine Pandemie ausbricht und Umsatzziel sind weiterhin 500 Mio, da irgendeine Mittelfristigkeit oder Scheitern in Sachen CL Quali rein zu kalkulieren bei Personalentscheidungen, die 4-5 Jahre laufen, hielte ich für arg konservativ und kontraproduktiv.
Das Problem ist, dass man schon sehr lange genau dieses Risiko eingegangen ist, dass die Umsätze mittelfristig noch weiter steigen werden. Das hat mehr Substanz gekostet, als dass es Substanz geschaffen hat, weil zu viele Spieler schlicht überbezahlt wurden, die Spielerabgänge möglichst nahtlos ersetzen sollten, die die große Kohle einbringen mussten und nicht nur durften. Bis 2024 ist es zudem noch eine ganze Weile hin und die 500 Mio. Marke ist exklusive Transfers auch dann noch ganz weit weg. 40% mehr Umsatz über die CL Gelder entsprechen jedenfalls nur ca. 25 Mio. in der Budgetplanung. Das ist hochqualitativer Umsatz, der in der Theorie auch komplett im Gehaltsetat landen dürfte, weil keine zusätzlichen Ausgaben gegenüberstehen. Das Ding ist nur, dass man dieses Geld längst in den Kader pumpt und deswegen defizitär wirtschaftet, hätte man keine Gewinne über Spielertransers. Dazu kommt, dass man 24/25 immer noch rund 100 Mio. von den 500 Mio. entfernt sein wird, weil der Umsatzrekord bislang bei rund 370 Mio. exklusive Transfers liegt. Nimmt man weiterhin an, dass 50% Personalkostenquote gesund wären, läge man mit dem augenblicklichen Etat rund 25-30 Mio. drüber, obwohl man diese Umsätze ja noch nicht einmal generiert. Entweder baut man damit also Schulden auf oder zwingt sich selbst Spieler zu verkaufen, die man nicht verkaufen will, was man beim BVB zuletzt auch mal durchblicken ließ, indem man eine Personalkostenquote von 44% inklusive Spielerverkäufen nannte. Für den derzeitigen 225 Mio. Personalaufwand müsste dafür daher jedes Jahr eine Umsatzlücke von mehr als 100 Mio. über Spielerverkäufe überbrückt werden, um dieses Ziel zu erreichen, weil man über 500 Mio. inklusive Transfers umsetzen müsste, um die Personalkostenquote zu erreichen. Das halte ich für kontraproduktiv. Den Etat etwas runterzufahren halte ich daher für alles andere als konservativ, sondern für eine Rückkehr zur Normalität.
Kannst du mir mal bitte die Behauptuing der 100 Mio Lücke, die man über Spielerverkäufe schließen müsste, konkret mit jedem Kostenpunkt der GUV anhand bestimmter Umsätze (im Detail der Segmente) vorrechnen!?
Irgendwie steige ich da nicht dahinter, wie man auf so negative Annahmen kommen kann. Ich seh das weit, weit optimistischer, sowohl was Umsatz ex Transfer als auch Kosten betrifft.
Ist simple Mathematik. Man wird am Ende der Saison wahrscheinlich wieder irgendwo bei etwas unter 370 Mio. Umsatz ohne Transfers landen. 25% Steigerung bei den CL Einnahmen dürften den Umsatz dann in Richtung 400 Mio. bringen. Der Personalaufwand liegt derweil bei >225 Mio., was bei einer Zielsetzung von 44% Personalkostenquote inklusive Transfers bedeutet, dass man >510 Mio. erlösen müsste, um diese Zielsetzung erfüllen zu können. Ist davon auszugehen, dass die Personalkosten nicht gesenkt werden können, ergibt sich also eine Differenz von über 100 Mio. zwischen Umsatz inklusive Transfers und Umsatz exklusive Transfers, die hauptsächlich aus Transferumsätzen generiert werden müssten, weil die CL Einnahmensteigerung mit dem größten Wachstumshebel zu vermuten ist. Wobei das sogar alles noch eher positive Erwartungen sind, bedenkt man, dass der Personalaufwand letzte Saison bereits rund 231 Mio. betrug und seitdem noch weiter angewachsen ist und die dargelegten Umsatzerwartungen sind ebenfalls ein Stück weit auf der optimistischen Seite. Dabei gehe ich sogar noch bei der Behauptung mit, dass die Zielsetzung der PKQ kaum zu erfüllen ist und nur eine Zielsetzung bleiben dürfte, aber selbst eine PKQ von 50% inklusive Transfers wäre mit ordentlich Substanzverlust durch finanziell nötige Abgänge zu vermuten, weil man auch von 450 Mio. mittelfristig noch ein gutes Stück weg ist. Derzeit sowieso.
22.02.2023 - 09:53 Uhr
Die letzte Schätzung die gelesen hatte, ging dieses Jahr von einem Umsatz von 410 Millionen aus (transferbereinigt). Aki Watzke hatte 2018 als Ziel für 2025 500 Millionen transferbereinigten Umsatz ausgegeben. Zu einem Zeitpunkt als es die neue CL-Reform noch nicht gab, allerdings Corona auch nur als Biermarke bekannt war. Da ich jetzt mal behaupten würde, dass Aki Watzke einen recht guten Einblick in unsere Finanzen hat, gehe ich schon davon aus, das es noch in vielen verschiedenen Bereichen ein enormes Wachstumspotential gibt.
22.02.2023 - 10:36 Uhr
Zitat von BVBBC
Ist simple Mathematik. Man wird am Ende der Saison wahrscheinlich wieder irgendwo bei etwas unter 370 Mio. Umsatz ohne Transfers landen. 25% Steigerung bei den CL Einnahmen dürften den Umsatz dann in Richtung 400 Mio. bringen. Der Personalaufwand liegt derweil bei >225 Mio., was bei einer Zielsetzung von 44% Personalkostenquote inklusive Transfers bedeutet, dass man >510 Mio. erlösen müsste, um diese Zielsetzung erfüllen zu können. Ist davon auszugehen, dass die Personalkosten nicht gesenkt werden können, ergibt sich also eine Differenz von über 100 Mio. zwischen Umsatz inklusive Transfers und Umsatz exklusive Transfers, die hauptsächlich aus Transferumsätzen generiert werden müssten, weil die CL Einnahmensteigerung mit dem größten Wachstumshebel zu vermuten ist. Wobei das sogar alles noch eher positive Erwartungen sind, bedenkt man, dass der Personalaufwand letzte Saison bereits rund 231 Mio. betrug und seitdem noch weiter angewachsen ist und die dargelegten Umsatzerwartungen sind ebenfalls ein Stück weit auf der optimistischen Seite. Dabei gehe ich sogar noch bei der Behauptung mit, dass die Zielsetzung der PKQ kaum zu erfüllen ist und nur eine Zielsetzung bleiben dürfte, aber selbst eine PKQ von 50% inklusive Transfers wäre mit ordentlich Substanzverlust durch finanziell nötige Abgänge zu vermuten, weil man auch von 450 Mio. mittelfristig noch ein gutes Stück weg ist. Derzeit sowieso.
Zitat von Fugo03
Kannst du mir mal bitte die Behauptuing der 100 Mio Lücke, die man über Spielerverkäufe schließen müsste, konkret mit jedem Kostenpunkt der GUV anhand bestimmter Umsätze (im Detail der Segmente) vorrechnen!?
Irgendwie steige ich da nicht dahinter, wie man auf so negative Annahmen kommen kann. Ich seh das weit, weit optimistischer, sowohl was Umsatz ex Transfer als auch Kosten betrifft.
Zitat von BVBBC
Das Problem ist, dass man schon sehr lange genau dieses Risiko eingegangen ist, dass die Umsätze mittelfristig noch weiter steigen werden. Das hat mehr Substanz gekostet, als dass es Substanz geschaffen hat, weil zu viele Spieler schlicht überbezahlt wurden, die Spielerabgänge möglichst nahtlos ersetzen sollten, die die große Kohle einbringen mussten und nicht nur durften. Bis 2024 ist es zudem noch eine ganze Weile hin und die 500 Mio. Marke ist exklusive Transfers auch dann noch ganz weit weg. 40% mehr Umsatz über die CL Gelder entsprechen jedenfalls nur ca. 25 Mio. in der Budgetplanung. Das ist hochqualitativer Umsatz, der in der Theorie auch komplett im Gehaltsetat landen dürfte, weil keine zusätzlichen Ausgaben gegenüberstehen. Das Ding ist nur, dass man dieses Geld längst in den Kader pumpt und deswegen defizitär wirtschaftet, hätte man keine Gewinne über Spielertransers. Dazu kommt, dass man 24/25 immer noch rund 100 Mio. von den 500 Mio. entfernt sein wird, weil der Umsatzrekord bislang bei rund 370 Mio. exklusive Transfers liegt. Nimmt man weiterhin an, dass 50% Personalkostenquote gesund wären, läge man mit dem augenblicklichen Etat rund 25-30 Mio. drüber, obwohl man diese Umsätze ja noch nicht einmal generiert. Entweder baut man damit also Schulden auf oder zwingt sich selbst Spieler zu verkaufen, die man nicht verkaufen will, was man beim BVB zuletzt auch mal durchblicken ließ, indem man eine Personalkostenquote von 44% inklusive Spielerverkäufen nannte. Für den derzeitigen 225 Mio. Personalaufwand müsste dafür daher jedes Jahr eine Umsatzlücke von mehr als 100 Mio. über Spielerverkäufe überbrückt werden, um dieses Ziel zu erreichen, weil man über 500 Mio. inklusive Transfers umsetzen müsste, um die Personalkostenquote zu erreichen. Das halte ich für kontraproduktiv. Den Etat etwas runterzufahren halte ich daher für alles andere als konservativ, sondern für eine Rückkehr zur Normalität.
Zitat von Titantron
Eine CL Quali nächste Saison bedeutet quasi automatisch Umsatzrekord, solange nicht wieder eine Pandemie ausbricht und Umsatzziel sind weiterhin 500 Mio, da irgendeine Mittelfristigkeit oder Scheitern in Sachen CL Quali rein zu kalkulieren bei Personalentscheidungen, die 4-5 Jahre laufen, hielte ich für arg konservativ und kontraproduktiv.
Zitat von BVBBC
Ich glaube in jedem Fall eher an sinkende Gehaltsbudgets als an das Märchen der steigenden Umsätze. Die erholen sich gerade zwar wieder, aber auf dem Niveau von vor Corona ist man deswegen trotzdem noch nicht wieder angekommen und selbst damals waren keine Etats von über 200 Mio. drin, ohne auf Spielerverkäufe angewiesen zu sein. Will man daher die Mannschaft nicht immer wieder selbstverschuldet schwächen, wird man auf ein Gehaltsniveau runter müssen, das zu den aktuellen Umsätzen passt. Steigen die Umsätze mittelfristig dann doch wieder, kann der Etat auch wieder ansteigen, aber solange das nicht der Fall ist, müssen regelmäßig Spieler gehen, die signifikante Ablösen einbringen ...
Zitat von Titantron
Wo soll das Gehalt denn hin wandern? Das Märchen vom sinkenden Gehaltsbudget bei steigenden Umsatz glaubst du ja wohl nicht. Wenn man Bellingham weiter ziehen lässt, dem man angeblich bis zu 15 Mio p. A. für eine Verlängerung bieten würde, dazu Mo raus rechnet, Hummels und Reus Einsparungen. Dazu kommen noch wackelnde Großverdiener mit Vertrag bis 2024 wie Can und Meunier. Ich sehe viel Platz im Gehaltsbudget und viel Bedarf im DM/ZM für große Lösungen.
Wo soll das Gehalt denn hin wandern? Das Märchen vom sinkenden Gehaltsbudget bei steigenden Umsatz glaubst du ja wohl nicht. Wenn man Bellingham weiter ziehen lässt, dem man angeblich bis zu 15 Mio p. A. für eine Verlängerung bieten würde, dazu Mo raus rechnet, Hummels und Reus Einsparungen. Dazu kommen noch wackelnde Großverdiener mit Vertrag bis 2024 wie Can und Meunier. Ich sehe viel Platz im Gehaltsbudget und viel Bedarf im DM/ZM für große Lösungen.
Ich glaube in jedem Fall eher an sinkende Gehaltsbudgets als an das Märchen der steigenden Umsätze. Die erholen sich gerade zwar wieder, aber auf dem Niveau von vor Corona ist man deswegen trotzdem noch nicht wieder angekommen und selbst damals waren keine Etats von über 200 Mio. drin, ohne auf Spielerverkäufe angewiesen zu sein. Will man daher die Mannschaft nicht immer wieder selbstverschuldet schwächen, wird man auf ein Gehaltsniveau runter müssen, das zu den aktuellen Umsätzen passt. Steigen die Umsätze mittelfristig dann doch wieder, kann der Etat auch wieder ansteigen, aber solange das nicht der Fall ist, müssen regelmäßig Spieler gehen, die signifikante Ablösen einbringen ...
Eine CL Quali nächste Saison bedeutet quasi automatisch Umsatzrekord, solange nicht wieder eine Pandemie ausbricht und Umsatzziel sind weiterhin 500 Mio, da irgendeine Mittelfristigkeit oder Scheitern in Sachen CL Quali rein zu kalkulieren bei Personalentscheidungen, die 4-5 Jahre laufen, hielte ich für arg konservativ und kontraproduktiv.
Das Problem ist, dass man schon sehr lange genau dieses Risiko eingegangen ist, dass die Umsätze mittelfristig noch weiter steigen werden. Das hat mehr Substanz gekostet, als dass es Substanz geschaffen hat, weil zu viele Spieler schlicht überbezahlt wurden, die Spielerabgänge möglichst nahtlos ersetzen sollten, die die große Kohle einbringen mussten und nicht nur durften. Bis 2024 ist es zudem noch eine ganze Weile hin und die 500 Mio. Marke ist exklusive Transfers auch dann noch ganz weit weg. 40% mehr Umsatz über die CL Gelder entsprechen jedenfalls nur ca. 25 Mio. in der Budgetplanung. Das ist hochqualitativer Umsatz, der in der Theorie auch komplett im Gehaltsetat landen dürfte, weil keine zusätzlichen Ausgaben gegenüberstehen. Das Ding ist nur, dass man dieses Geld längst in den Kader pumpt und deswegen defizitär wirtschaftet, hätte man keine Gewinne über Spielertransers. Dazu kommt, dass man 24/25 immer noch rund 100 Mio. von den 500 Mio. entfernt sein wird, weil der Umsatzrekord bislang bei rund 370 Mio. exklusive Transfers liegt. Nimmt man weiterhin an, dass 50% Personalkostenquote gesund wären, läge man mit dem augenblicklichen Etat rund 25-30 Mio. drüber, obwohl man diese Umsätze ja noch nicht einmal generiert. Entweder baut man damit also Schulden auf oder zwingt sich selbst Spieler zu verkaufen, die man nicht verkaufen will, was man beim BVB zuletzt auch mal durchblicken ließ, indem man eine Personalkostenquote von 44% inklusive Spielerverkäufen nannte. Für den derzeitigen 225 Mio. Personalaufwand müsste dafür daher jedes Jahr eine Umsatzlücke von mehr als 100 Mio. über Spielerverkäufe überbrückt werden, um dieses Ziel zu erreichen, weil man über 500 Mio. inklusive Transfers umsetzen müsste, um die Personalkostenquote zu erreichen. Das halte ich für kontraproduktiv. Den Etat etwas runterzufahren halte ich daher für alles andere als konservativ, sondern für eine Rückkehr zur Normalität.
Kannst du mir mal bitte die Behauptuing der 100 Mio Lücke, die man über Spielerverkäufe schließen müsste, konkret mit jedem Kostenpunkt der GUV anhand bestimmter Umsätze (im Detail der Segmente) vorrechnen!?
Irgendwie steige ich da nicht dahinter, wie man auf so negative Annahmen kommen kann. Ich seh das weit, weit optimistischer, sowohl was Umsatz ex Transfer als auch Kosten betrifft.
Ist simple Mathematik. Man wird am Ende der Saison wahrscheinlich wieder irgendwo bei etwas unter 370 Mio. Umsatz ohne Transfers landen. 25% Steigerung bei den CL Einnahmen dürften den Umsatz dann in Richtung 400 Mio. bringen. Der Personalaufwand liegt derweil bei >225 Mio., was bei einer Zielsetzung von 44% Personalkostenquote inklusive Transfers bedeutet, dass man >510 Mio. erlösen müsste, um diese Zielsetzung erfüllen zu können. Ist davon auszugehen, dass die Personalkosten nicht gesenkt werden können, ergibt sich also eine Differenz von über 100 Mio. zwischen Umsatz inklusive Transfers und Umsatz exklusive Transfers, die hauptsächlich aus Transferumsätzen generiert werden müssten, weil die CL Einnahmensteigerung mit dem größten Wachstumshebel zu vermuten ist. Wobei das sogar alles noch eher positive Erwartungen sind, bedenkt man, dass der Personalaufwand letzte Saison bereits rund 231 Mio. betrug und seitdem noch weiter angewachsen ist und die dargelegten Umsatzerwartungen sind ebenfalls ein Stück weit auf der optimistischen Seite. Dabei gehe ich sogar noch bei der Behauptung mit, dass die Zielsetzung der PKQ kaum zu erfüllen ist und nur eine Zielsetzung bleiben dürfte, aber selbst eine PKQ von 50% inklusive Transfers wäre mit ordentlich Substanzverlust durch finanziell nötige Abgänge zu vermuten, weil man auch von 450 Mio. mittelfristig noch ein gutes Stück weg ist. Derzeit sowieso.
@BVBBC:
Also grundsätzlich würde ich die Aussagen mitgehen. Ich kann nur der Umsatzschätzung von 370 Mio. ex Transfers nicht ganz folgen, vor allem wenn ich sie mit den 221 Mio. an Konzernumsatzerlösen aus der Ad-Hoc-Meldung zu den Halbjahreszahlen 22/23 versuche zu verplausibilisieren (vielleicht brauche ich aber auch einfach nur mehr Infos aus dem vollständigen Halbjahresbericht). Kannst Du mehr zur Herkunft der 370 Mio. sagen?
22.02.2023 - 10:37 Uhr
Zitat von Exanimalister
Die letzte Schätzung die gelesen hatte, ging dieses Jahr von einem Umsatz von 410 Millionen aus (transferbereinigt). Aki Watzke hatte 2018 als Ziel für 2025 500 Millionen transferbereinigten Umsatz ausgegeben. Zu einem Zeitpunkt als es die neue CL-Reform noch nicht gab, allerdings Corona auch nur als Biermarke bekannt war. Da ich jetzt mal behaupten würde, dass Aki Watzke einen recht guten Einblick in unsere Finanzen hat, gehe ich schon davon aus, das es noch in vielen verschiedenen Bereichen ein enormes Wachstumspotential gibt.
Die letzte Schätzung die gelesen hatte, ging dieses Jahr von einem Umsatz von 410 Millionen aus (transferbereinigt). Aki Watzke hatte 2018 als Ziel für 2025 500 Millionen transferbereinigten Umsatz ausgegeben. Zu einem Zeitpunkt als es die neue CL-Reform noch nicht gab, allerdings Corona auch nur als Biermarke bekannt war. Da ich jetzt mal behaupten würde, dass Aki Watzke einen recht guten Einblick in unsere Finanzen hat, gehe ich schon davon aus, das es noch in vielen verschiedenen Bereichen ein enormes Wachstumspotential gibt.
Auch @Nic
Der letzte Geschäftsbericht sprach von 394 Mio. exklusive Transfers, die man dieses Geschäftsjahr erzielen will. Nach Q1 wollte man daran festhalten, obwohl man gegenüber 18/19 nur 13,2 Mio. mehr Umsatz machen konnte, als man zuletzt die 370 Mio. ohne Coronaeinflüsse hatte. Die vorläufigen Zahlen zum Halbjahr unterstützen das aber meines Erachtens nicht mehr so klar, da der relative Umsatzzuwachs auf 8 Mio. eingebrochen ist.
Ich halte das Vorjahr zudem für den noch immer relevanteren Vergleichszeitraum, als man nach Q1 10,2 Mio. weniger und zum Halbjahr 9 Mio. weniger Umsatz hatte, während man am Ende 351,6 Mio. erzielen konnte. Zwar kann das weiterhin bestehende Delta zu den 370 Mio. durch ein Weiterkommen in der CL und sonstigen sportlichen Erfolg womöglich wieder ausgeglichen werden und das Sondertrikot wird sicher auch noch etwas eingebracht haben, aber ich bleibe da doch weiterhin skeptisch, dass es tatsächlich über 370 Mio. geht. An die anvisierten 394 Mio. glaube ich in jedem Fall nicht mehr, angesichts der Beobachtungen, wie sich die Umsätze in den einzelnen Quartalen sonst entwickelt haben.
Zumal man an der ganzen Geschichte auch noch die Kostenseite, abseits des Personalaufwands, bedenken sollte, die dermaßen gestiegen sind, dass der Umsatz aktuell nicht dieselbe Qualität hat, wie vor Corona.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 22.02.2023 um 10:43 Uhr bearbeitet
22.02.2023 - 16:07 Uhr
Zitat von Exanimalister
Die letzte Schätzung die gelesen hatte, ging dieses Jahr von einem Umsatz von 410 Millionen aus (transferbereinigt). Aki Watzke hatte 2018 als Ziel für 2025 500 Millionen transferbereinigten Umsatz ausgegeben. Zu einem Zeitpunkt als es die neue CL-Reform noch nicht gab, allerdings Corona auch nur als Biermarke bekannt war. Da ich jetzt mal behaupten würde, dass Aki Watzke einen recht guten Einblick in unsere Finanzen hat, gehe ich schon davon aus, das es noch in vielen verschiedenen Bereichen ein enormes Wachstumspotential gibt.
Die letzte Schätzung die gelesen hatte, ging dieses Jahr von einem Umsatz von 410 Millionen aus (transferbereinigt). Aki Watzke hatte 2018 als Ziel für 2025 500 Millionen transferbereinigten Umsatz ausgegeben. Zu einem Zeitpunkt als es die neue CL-Reform noch nicht gab, allerdings Corona auch nur als Biermarke bekannt war. Da ich jetzt mal behaupten würde, dass Aki Watzke einen recht guten Einblick in unsere Finanzen hat, gehe ich schon davon aus, das es noch in vielen verschiedenen Bereichen ein enormes Wachstumspotential gibt.
Die CL-Prämien sollen ab der "Reform", die ja zur Saison 2024-2025 mit dem Ligasystem statt Gruppenphase greift, von derzeit 3,6 Milliarden auf 5 Milliarden pro Saison anwachsen. Über die Verteilung ist meine ich noch keine finale Entscheidung bekanntgegeben, aber es ist offensichtlich, dass man hierüber auch überproportional stark profitieren kann, gerade, wenn man sich dort zukünftig für die KO-Phase qualfizieren würde.
22.02.2023 - 20:11 Uhr
Zitat von BVBBC
Auch @Nic
Der letzte Geschäftsbericht sprach von 394 Mio. exklusive Transfers, die man dieses Geschäftsjahr erzielen will. Nach Q1 wollte man daran festhalten, obwohl man gegenüber 18/19 nur 13,2 Mio. mehr Umsatz machen konnte, als man zuletzt die 370 Mio. ohne Coronaeinflüsse hatte. Die vorläufigen Zahlen zum Halbjahr unterstützen das aber meines Erachtens nicht mehr so klar, da der relative Umsatzzuwachs auf 8 Mio. eingebrochen ist.
Ich halte das Vorjahr zudem für den noch immer relevanteren Vergleichszeitraum, als man nach Q1 10,2 Mio. weniger und zum Halbjahr 9 Mio. weniger Umsatz hatte, während man am Ende 351,6 Mio. erzielen konnte. Zwar kann das weiterhin bestehende Delta zu den 370 Mio. durch ein Weiterkommen in der CL und sonstigen sportlichen Erfolg womöglich wieder ausgeglichen werden und das Sondertrikot wird sicher auch noch etwas eingebracht haben, aber ich bleibe da doch weiterhin skeptisch, dass es tatsächlich über 370 Mio. geht. An die anvisierten 394 Mio. glaube ich in jedem Fall nicht mehr, angesichts der Beobachtungen, wie sich die Umsätze in den einzelnen Quartalen sonst entwickelt haben.
Zumal man an der ganzen Geschichte auch noch die Kostenseite, abseits des Personalaufwands, bedenken sollte, die dermaßen gestiegen sind, dass der Umsatz aktuell nicht dieselbe Qualität hat, wie vor Corona.
Zitat von Exanimalister
Die letzte Schätzung die gelesen hatte, ging dieses Jahr von einem Umsatz von 410 Millionen aus (transferbereinigt). Aki Watzke hatte 2018 als Ziel für 2025 500 Millionen transferbereinigten Umsatz ausgegeben. Zu einem Zeitpunkt als es die neue CL-Reform noch nicht gab, allerdings Corona auch nur als Biermarke bekannt war. Da ich jetzt mal behaupten würde, dass Aki Watzke einen recht guten Einblick in unsere Finanzen hat, gehe ich schon davon aus, das es noch in vielen verschiedenen Bereichen ein enormes Wachstumspotential gibt.
Die letzte Schätzung die gelesen hatte, ging dieses Jahr von einem Umsatz von 410 Millionen aus (transferbereinigt). Aki Watzke hatte 2018 als Ziel für 2025 500 Millionen transferbereinigten Umsatz ausgegeben. Zu einem Zeitpunkt als es die neue CL-Reform noch nicht gab, allerdings Corona auch nur als Biermarke bekannt war. Da ich jetzt mal behaupten würde, dass Aki Watzke einen recht guten Einblick in unsere Finanzen hat, gehe ich schon davon aus, das es noch in vielen verschiedenen Bereichen ein enormes Wachstumspotential gibt.
Auch @Nic
Der letzte Geschäftsbericht sprach von 394 Mio. exklusive Transfers, die man dieses Geschäftsjahr erzielen will. Nach Q1 wollte man daran festhalten, obwohl man gegenüber 18/19 nur 13,2 Mio. mehr Umsatz machen konnte, als man zuletzt die 370 Mio. ohne Coronaeinflüsse hatte. Die vorläufigen Zahlen zum Halbjahr unterstützen das aber meines Erachtens nicht mehr so klar, da der relative Umsatzzuwachs auf 8 Mio. eingebrochen ist.
Ich halte das Vorjahr zudem für den noch immer relevanteren Vergleichszeitraum, als man nach Q1 10,2 Mio. weniger und zum Halbjahr 9 Mio. weniger Umsatz hatte, während man am Ende 351,6 Mio. erzielen konnte. Zwar kann das weiterhin bestehende Delta zu den 370 Mio. durch ein Weiterkommen in der CL und sonstigen sportlichen Erfolg womöglich wieder ausgeglichen werden und das Sondertrikot wird sicher auch noch etwas eingebracht haben, aber ich bleibe da doch weiterhin skeptisch, dass es tatsächlich über 370 Mio. geht. An die anvisierten 394 Mio. glaube ich in jedem Fall nicht mehr, angesichts der Beobachtungen, wie sich die Umsätze in den einzelnen Quartalen sonst entwickelt haben.
Zumal man an der ganzen Geschichte auch noch die Kostenseite, abseits des Personalaufwands, bedenken sollte, die dermaßen gestiegen sind, dass der Umsatz aktuell nicht dieselbe Qualität hat, wie vor Corona.
Also ausgehend von den Halbjahresumsätzen im Konzern von 221 Mio. würde ich es schon eher als fast zu gering empfinden, wenn hier "nur" noch 150 Mio. dazu kommen würden.
Meine Annahme basiert dabei auf folgenden Umständen:
1. Umsätze aus Werbung: Diese liegen im Halbjahr bei 70 Mio. Hier würde ich davon ausgehen, dass die Einnahmen aus Werbeverträgen über das Jahr gleich verteilt werden, ausgenommen natürlich gewisse Sonderzahlungen für das Erreichen bestimmter sportlicher Ziele (bspw. CL-Achtelfinal, -Viertelfinale, CL-Quali für die Folgesaison usw.). Vereinfachend würde ich jedoch mal sagen, die Sockelbeträge machen den ganz großen Anteil an den Werbeerlösen aus, Erfolgsprämien dürften genauso im 2. Halbjahr mit vielen sportlichen Entscheidungen anfallen und damit umsatzwirksam werden wie im 1. Halbjahr, vielleicht sogar noch mehr (gerade bei Titelgewinnen). Daher würde ich pauschal hier bereits Werbeeinnahmen von 70Mio. im 2. Halbjahr sehen.
2. Erlöse aus Spielbetrieb/Ticketing: Die Umsatzerlöse von 21 Mio. verteilen sich auf 10 Heimspiele (7 in der Bundesliga, 3 in der CL). Ich würde hier also einmal pauschal mit 2 Mio. Erlösen aus Ticketing pro Heimspiel rechnen. In der 2 Jahreshälfte kommen noch einmal mindestens 11 Spiele dazu (10 in der Liga zu Hause, 1 in der CL gegen Chelsea bisher). Das würde also zu weiteren Erlösen von 22 Mio. führen. Mir ist dabei natürlich klar, dass nicht die ganzen Spieltagserlöse in dieser Position landen, da gerade die umsatzstarken Business-Plätze nicht hier, sondern unter der Erlösposition "Catering, Conference und Sonstiges" geführt werden, in der Position steckt aber auch noch alles mögliche andere Zeug mit drin, weshalb ich hier ganz konservativ auf eine Hochrechnung verzichte.
3. Erlöse aus TV-Vermarktung: Ich möchte hier nur die Erlöse aus der Bundesliga-Vermarktung berücksichtigen. Die CL-Einnahmen haben oft eine Schlagseite in die erste Jahreshälfte, einfach weil wir sehr oft in Achtelfinale rausgeflogen sind und damit der ganz überwiegende Teil der Erlöse aus CL bereits im 1. Halbjahr enthalten war. Wir erhalten aus der Bundesliga-Vermarktung ca. 82 Mio. Diese 82 Mio. werden anteilig über die 34 Spieltage gestückelt (pro Spiel also ca. 2,4 Mio.) und entsprechend vereinnahmt (ich meine mich zu erinnern, dass das anhand der Corona-Pause damals gut in den Zahlen ersichtlich wurde). Bei 19 ausstehenden Liga-Spielen kann man hier also mit Umsatzerlösen aus der Bundesliga-Vermarktung von ca. 45 Mio. rechnen.
Unter Strich käme ich also auf quasi sichere Umsatzerlöse für das 2. Halbjahr von 137 Mio. Dabei sind Umsätze aus Merchandising und eben "Catering, Conference etc." sowie die CL-TV-Gelder noch nicht mit eingerechnet. Zusammen mit den bereits erlösten 221 Mio. aus dem 1. Halbjahr würden dann für das gesamte Geschäftsjahr Umsätze von 358 Mio. stehen.
Die Schätzung basiert natürlich nur auf der doch an Informationen spärlichen Ad-Hoc-Meldung. Das ganze ist entsprechend dem Risiko von Ungenauigkeiten und unvollständigen Informationen ausgesetzt. Eventuell ergeben sich aus dem finalen Halbjahresbericht noch Informationen, die hier für mehr Klarheit sorgen können.
Wenn ich mich jetzt nirgendwo total vertan habe, sollten die 370 Mio. Umsatz ex Transfers also relativ gut machbar sein. Will man wirklich die 400 Mio. angreifen, wird ein gutes Abschneiden in den Pokalwettbewerben dafür wohl die Voraussetzung sein. Ein Weiterkommen gegen Chelsea und ein Pokalfinale in Berlin sind für die 400 Mio. sehr wichtig. Eventuell kann man gleichzeitig mit der Hürde Chelsea auch praktisch schon die 400 Mio.-Hürde nehmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nic am 22.02.2023 um 20:14 Uhr bearbeitet
23.02.2023 - 18:07 Uhr
Im laufendem Geschäftsjahr wird Borussia Dortmund fast völlig unvermeidlich einen neuen Ex-Transfer Rekordumsatz 400 Mio generieren müssen, d.h. die BVB eigene Prognose 394 Mio Umsatz wird übertroffen.
Die sportl Voraussetzungen für die Prognose hatte man bei der Generaldebatte alle genannt, sie sind bereits jetzt erfüllt was die beiden KO Wettbewerbe angeht, ansonsten muss man sich in der Bundesliga nur noch erneut für die CL qualifizieren.
Ansonsten hat BVB mit durchschnittlich 73.000 Zuschauern kalkuliert, was aber klar übertroffen wird. Auch bei den Energiepreisen läuft es deutlich besser als erwartet, wobei aber unklar ist, inwieweit das im laufendem Geschäftsjahr noch eine Rolle spielen kann, im kommendem aber auf jeden Fall.
Im jetzigen Halbjahresbericht wird von vielen übersehen, daß dort ggü dem Vorjahr DREI (!!!) Heimspiele weniger stattgefunden haben:
2 Bundesliga Heimspiele
1 Supercup Spiel (Einnahmen werden geteilt)
Gesamtumsatz für ein Heimspiel liegt bei ca 4 Mio, so wurde es in Coronazeiten oft genug erklärt, geht natürlich nicht nur um die reinen Spieltagseinnahmen, sondern auch Catering, Merchandising und Sponsoren.
Im zweiten Halbjahr wird man dann ggü Vorjahr 2 Bundesliga Heimspiele mehr haben und ein Pokal Viertelfinale, wo die Einnahmen ebenso geteilt werden.
Die Kostenstruktur hat sich auch deutlich verbessert. Auf der Generaldebatte der HV nannte BVB einen Personalkostenquote von unter 44% INKLUSIVE Transfereinnahmen, momentan ist das aber deutlich besser. Die Personalksotenquote EXKL Transfereinnahmen liegt jetzt bei 50,68% (!) das ist europaweit sehr gut. Diese Personalkostenquote ist natürlich viel besser als alles während Corona, aber auch besser als z.B. in der Saison 2017/18!!!
Die Personalkosten sind im 2. Quartal ggü dem Vorjahresquartal sogar gesunken (!!), also nicht nur die Quote, sondern auch die reinen Kosten an sich:
Personalkosten im zweiten Quartal sanken ggü 2.Qua im Vorjahr von 56 auf 54,5 Mio. Die Kosten im gesamten Halbjahr sind nur allein wg des ersten Quartals gestiegen, im zweiten Quartal sind sie aber eben gesunken.
BVB wird sehr wahrscheinlich auch die eigene Prognose bzgl Nettogewinn übertreffen, dieser Halbjahresbericht ist recht eindeutig. Letztlich ist es auch einfach nachvollziehbar, sportl Kalkulation wird wahrscheinlich vollends aufgehen, Zuschauerkalkulation wird aber übertroffen, daß weitere Transfereinnahmen in der Prognose nicht enthalten sind, versteht sich von selbst.
Die sportl Voraussetzungen für die Prognose hatte man bei der Generaldebatte alle genannt, sie sind bereits jetzt erfüllt was die beiden KO Wettbewerbe angeht, ansonsten muss man sich in der Bundesliga nur noch erneut für die CL qualifizieren.
Ansonsten hat BVB mit durchschnittlich 73.000 Zuschauern kalkuliert, was aber klar übertroffen wird. Auch bei den Energiepreisen läuft es deutlich besser als erwartet, wobei aber unklar ist, inwieweit das im laufendem Geschäftsjahr noch eine Rolle spielen kann, im kommendem aber auf jeden Fall.
Im jetzigen Halbjahresbericht wird von vielen übersehen, daß dort ggü dem Vorjahr DREI (!!!) Heimspiele weniger stattgefunden haben:
2 Bundesliga Heimspiele
1 Supercup Spiel (Einnahmen werden geteilt)
Gesamtumsatz für ein Heimspiel liegt bei ca 4 Mio, so wurde es in Coronazeiten oft genug erklärt, geht natürlich nicht nur um die reinen Spieltagseinnahmen, sondern auch Catering, Merchandising und Sponsoren.
Im zweiten Halbjahr wird man dann ggü Vorjahr 2 Bundesliga Heimspiele mehr haben und ein Pokal Viertelfinale, wo die Einnahmen ebenso geteilt werden.
Die Kostenstruktur hat sich auch deutlich verbessert. Auf der Generaldebatte der HV nannte BVB einen Personalkostenquote von unter 44% INKLUSIVE Transfereinnahmen, momentan ist das aber deutlich besser. Die Personalksotenquote EXKL Transfereinnahmen liegt jetzt bei 50,68% (!) das ist europaweit sehr gut. Diese Personalkostenquote ist natürlich viel besser als alles während Corona, aber auch besser als z.B. in der Saison 2017/18!!!
Die Personalkosten sind im 2. Quartal ggü dem Vorjahresquartal sogar gesunken (!!), also nicht nur die Quote, sondern auch die reinen Kosten an sich:
Personalkosten im zweiten Quartal sanken ggü 2.Qua im Vorjahr von 56 auf 54,5 Mio. Die Kosten im gesamten Halbjahr sind nur allein wg des ersten Quartals gestiegen, im zweiten Quartal sind sie aber eben gesunken.
BVB wird sehr wahrscheinlich auch die eigene Prognose bzgl Nettogewinn übertreffen, dieser Halbjahresbericht ist recht eindeutig. Letztlich ist es auch einfach nachvollziehbar, sportl Kalkulation wird wahrscheinlich vollends aufgehen, Zuschauerkalkulation wird aber übertroffen, daß weitere Transfereinnahmen in der Prognose nicht enthalten sind, versteht sich von selbst.
24.02.2023 - 09:25 Uhr
Zitat von halbgott
Im laufendem Geschäftsjahr wird Borussia Dortmund fast völlig unvermeidlich einen neuen Ex-Transfer Rekordumsatz 400 Mio generieren müssen, d.h. die BVB eigene Prognose 394 Mio Umsatz wird übertroffen.
Die sportl Voraussetzungen für die Prognose hatte man bei der Generaldebatte alle genannt, sie sind bereits jetzt erfüllt was die beiden KO Wettbewerbe angeht, ansonsten muss man sich in der Bundesliga nur noch erneut für die CL qualifizieren.
Ansonsten hat BVB mit durchschnittlich 73.000 Zuschauern kalkuliert, was aber klar übertroffen wird. Auch bei den Energiepreisen läuft es deutlich besser als erwartet, wobei aber unklar ist, inwieweit das im laufendem Geschäftsjahr noch eine Rolle spielen kann, im kommendem aber auf jeden Fall.
Im jetzigen Halbjahresbericht wird von vielen übersehen, daß dort ggü dem Vorjahr DREI (!!!) Heimspiele weniger stattgefunden haben:
2 Bundesliga Heimspiele
1 Supercup Spiel (Einnahmen werden geteilt)
Gesamtumsatz für ein Heimspiel liegt bei ca 4 Mio, so wurde es in Coronazeiten oft genug erklärt, geht natürlich nicht nur um die reinen Spieltagseinnahmen, sondern auch Catering, Merchandising und Sponsoren.
Im zweiten Halbjahr wird man dann ggü Vorjahr 2 Bundesliga Heimspiele mehr haben und ein Pokal Viertelfinale, wo die Einnahmen ebenso geteilt werden.
Die Kostenstruktur hat sich auch deutlich verbessert. Auf der Generaldebatte der HV nannte BVB einen Personalkostenquote von unter 44% INKLUSIVE Transfereinnahmen, momentan ist das aber deutlich besser. Die Personalksotenquote EXKL Transfereinnahmen liegt jetzt bei 50,68% (!) das ist europaweit sehr gut. Diese Personalkostenquote ist natürlich viel besser als alles während Corona, aber auch besser als z.B. in der Saison 2017/18!!!
Die Personalkosten sind im 2. Quartal ggü dem Vorjahresquartal sogar gesunken (!!), also nicht nur die Quote, sondern auch die reinen Kosten an sich:
Personalkosten im zweiten Quartal sanken ggü 2.Qua im Vorjahr von 56 auf 54,5 Mio. Die Kosten im gesamten Halbjahr sind nur allein wg des ersten Quartals gestiegen, im zweiten Quartal sind sie aber eben gesunken.
BVB wird sehr wahrscheinlich auch die eigene Prognose bzgl Nettogewinn übertreffen, dieser Halbjahresbericht ist recht eindeutig. Letztlich ist es auch einfach nachvollziehbar, sportl Kalkulation wird wahrscheinlich vollends aufgehen, Zuschauerkalkulation wird aber übertroffen, daß weitere Transfereinnahmen in der Prognose nicht enthalten sind, versteht sich von selbst.[/quote
Woher nimmst du die Info, dass die Personalkosten gesunken sind?
Im 1.Quartal waren sie schon bei fast 58 Mio, die genaue Zahl vom 2.Quartal weiss man doch vermutlich erst wenn der detaillierte Bericht am 28.2. kommt...
Im laufendem Geschäftsjahr wird Borussia Dortmund fast völlig unvermeidlich einen neuen Ex-Transfer Rekordumsatz 400 Mio generieren müssen, d.h. die BVB eigene Prognose 394 Mio Umsatz wird übertroffen.
Die sportl Voraussetzungen für die Prognose hatte man bei der Generaldebatte alle genannt, sie sind bereits jetzt erfüllt was die beiden KO Wettbewerbe angeht, ansonsten muss man sich in der Bundesliga nur noch erneut für die CL qualifizieren.
Ansonsten hat BVB mit durchschnittlich 73.000 Zuschauern kalkuliert, was aber klar übertroffen wird. Auch bei den Energiepreisen läuft es deutlich besser als erwartet, wobei aber unklar ist, inwieweit das im laufendem Geschäftsjahr noch eine Rolle spielen kann, im kommendem aber auf jeden Fall.
Im jetzigen Halbjahresbericht wird von vielen übersehen, daß dort ggü dem Vorjahr DREI (!!!) Heimspiele weniger stattgefunden haben:
2 Bundesliga Heimspiele
1 Supercup Spiel (Einnahmen werden geteilt)
Gesamtumsatz für ein Heimspiel liegt bei ca 4 Mio, so wurde es in Coronazeiten oft genug erklärt, geht natürlich nicht nur um die reinen Spieltagseinnahmen, sondern auch Catering, Merchandising und Sponsoren.
Im zweiten Halbjahr wird man dann ggü Vorjahr 2 Bundesliga Heimspiele mehr haben und ein Pokal Viertelfinale, wo die Einnahmen ebenso geteilt werden.
Die Kostenstruktur hat sich auch deutlich verbessert. Auf der Generaldebatte der HV nannte BVB einen Personalkostenquote von unter 44% INKLUSIVE Transfereinnahmen, momentan ist das aber deutlich besser. Die Personalksotenquote EXKL Transfereinnahmen liegt jetzt bei 50,68% (!) das ist europaweit sehr gut. Diese Personalkostenquote ist natürlich viel besser als alles während Corona, aber auch besser als z.B. in der Saison 2017/18!!!
Die Personalkosten sind im 2. Quartal ggü dem Vorjahresquartal sogar gesunken (!!), also nicht nur die Quote, sondern auch die reinen Kosten an sich:
Personalkosten im zweiten Quartal sanken ggü 2.Qua im Vorjahr von 56 auf 54,5 Mio. Die Kosten im gesamten Halbjahr sind nur allein wg des ersten Quartals gestiegen, im zweiten Quartal sind sie aber eben gesunken.
BVB wird sehr wahrscheinlich auch die eigene Prognose bzgl Nettogewinn übertreffen, dieser Halbjahresbericht ist recht eindeutig. Letztlich ist es auch einfach nachvollziehbar, sportl Kalkulation wird wahrscheinlich vollends aufgehen, Zuschauerkalkulation wird aber übertroffen, daß weitere Transfereinnahmen in der Prognose nicht enthalten sind, versteht sich von selbst.[/quote
Woher nimmst du die Info, dass die Personalkosten gesunken sind?
Im 1.Quartal waren sie schon bei fast 58 Mio, die genaue Zahl vom 2.Quartal weiss man doch vermutlich erst wenn der detaillierte Bericht am 28.2. kommt...
24.02.2023 - 11:50 Uhr
Zitat von Tremonia_Alex
Im 1.Quartal waren sie schon bei fast 58 Mio, die genaue Zahl vom 2.Quartal weiss man doch vermutlich erst wenn der detaillierte Bericht am 28.2. kommt...
Im 1.Quartal waren sie schon bei fast 58 Mio, die genaue Zahl vom 2.Quartal weiss man doch vermutlich erst wenn der detaillierte Bericht am 28.2. kommt...
Die genauen Personalkosten für das zweite Quartal kann man sich sehr simpel ausrechnen, im vorläufigem Halbjahresbericht wurden 112,3 Mio Personalkosten angegeben:
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2023-02/58341957-eqs-adhoc-borussia-dortmund-gmbh-co-kgaa-borussia-dortmund-meldet-vorlaeufige-zahlen-fuer-das-erste-halbjahr-h1-des-geschaeftsjahres-2022-2023-022.htm
Personalkosten für das erste Quartal lagen bei 57,849 Mio
Du nimmst also die Personalkosten fürs Halbjahr und subtrahiert davon die Kosten fürs erste Quartal, so kommst Du auf die Personalkosten nur fürs zweite Quartal:
112,30 - 57,849 = 54,451 Mio
Die Personalkosten im zweiten Quartal sind also gesunken, so etwas ist in den letzten 10 Jahren noch nie passiert!!
Personalkostenquote Ex-Transfer im ersten Halbjahr 22/23: 50,68%
schlechtere Personalkostenquoten im Halbjahresbericht wg Corona
21/22 51,9% (kein Gehaltsverzicht der Profis wg Rückkehr der Zuschauer)
20/21 57,7% (trotz Gehaltsverzicht der Profis wg Corona)
19/20 im ersten Halbjahr gab es keine Zuschauerbeschränkungen
schlechtere Personalkostenquoten im Halbjahresbericht vor Corona
17/18 53,7%
bei sportl Erfolgen wird man zwar Erfolgsprämien an die Profis zahlen, wird aber tendenziell eine bessere Personalkostenquote haben als bei Misserfolgen. Genau deswegen war die Quote in 17/18 so schlecht. Man hatte mit 2 Pkt in der CL Gruppenphase das schlechteste CL Abschneiden aller Zeiten.
In der laufenden Saison werden sich die sportl Erfolge im zweiten Halbjahr abbilden, weil dort viel mehr Spiele stattfinden, was absolut wesentlich ist und zwar völlig unabhängig von irgendwelchen Siegen. In 20/21 hatte man mit Pokalsieg und CL Viertelfinale eine sehr erfolgreiche Saison, es ging nur um Corona und sonst nix. Und jetzt in der laufenden Saison gab es im ersten Halbjahr drei Heimspiele weniger, natürlich ist das sehr bedeutend.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 24.02.2023 um 12:17 Uhr bearbeitet
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