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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#9381
02.12.2022 - 14:45 Uhr
Weil der BVB im globalen Geschäft inzwischen mehr als 50 Millionen Euro pro Jahr umsetzt und damit zehn bis 20 Prozent des Gesamtumsatzes, gehen die Planungen bereits weiter. „Nach der Reise ist vor der nächsten Reise: Nach aktuellem Stand planen wir im Sommer eine Tour in die USA“, erklärte Cramer im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten, „und wir überlegen ernsthaft, in New York unser drittes Auslandsbüro zu eröffnen.“ Bisher ist der Klub in Shanghai und Singapur mit Dependancen vertreten.

Borussia Dortmund habe erstmals zwei große Sponsoren gewonnen, die in den Vereinigten Staaten beheimatet seien, die Umsätze in Nordamerika stiegen kontinuierlich, im Merchandising lägen sie längst im siebenstelligen Bereich, die BVB-Fußball-Akademie ist an 16 Standorten aktiv“, erläuterte Cramer. „Außerdem haben wir in Gio Reyna einen sehr populären US-Amerikaner im Kader, das Thema Frauenfußball ist dort sehr groß, die WM 2026 steht vor der Tür. Es gibt sehr viele Gründe für uns, in den USA noch präsenter zu sein und aktiver zu sein.“

https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/borussia-dortmund-international-bvb-plant-sein-naechstes-buero-im-ausland-w669625-p-2000688927/

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R.I.P. - Robert Enke

* 24.08.1977
+ 10.11.2009
BVB - Finanzen |#9382
02.12.2022 - 16:08 Uhr
Zitat von Borusse91
Weil der BVB im globalen Geschäft inzwischen mehr als 50 Millionen Euro pro Jahr umsetzt und damit zehn bis 20 Prozent des Gesamtumsatzes, gehen die Planungen bereits weiter. „Nach der Reise ist vor der nächsten Reise: Nach aktuellem Stand planen wir im Sommer eine Tour in die USA“, erklärte Cramer im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten, „und wir überlegen ernsthaft, in New York unser drittes Auslandsbüro zu eröffnen.“ Bisher ist der Klub in Shanghai und Singapur mit Dependancen vertreten.

Borussia Dortmund habe erstmals zwei große Sponsoren gewonnen, die in den Vereinigten Staaten beheimatet seien, die Umsätze in Nordamerika stiegen kontinuierlich, im Merchandising lägen sie längst im siebenstelligen Bereich, die BVB-Fußball-Akademie ist an 16 Standorten aktiv“, erläuterte Cramer. „Außerdem haben wir in Gio Reyna einen sehr populären US-Amerikaner im Kader, das Thema Frauenfußball ist dort sehr groß, die WM 2026 steht vor der Tür. Es gibt sehr viele Gründe für uns, in den USA noch präsenter zu sein und aktiver zu sein.“

https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/borussia-dortmund-international-bvb-plant-sein-naechstes-buero-im-ausland-w669625-p-2000688927/


Jemand eine Ahnung welche zwei großen Sponsoren das sein sollen? Auf der Homepage findet man nichts.

Oder soll das Hector Network einer sein?
BVB - Finanzen |#9383
12.12.2022 - 14:00 Uhr
Personalaufwandskosten im ersten Quartal sind bei 58m € und somit rund 3,5m€ mehr als im letzten Geschäftsjahr.
Läuft bei uns.

https://twitter.com/DasDoHD/status/1602270897422966791

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Richtig tolles Forumsklima
BVB - Finanzen |#9384
12.12.2022 - 14:13 Uhr
Zitat von Gardemass
Zitat von Adubz

Personalaufwandskosten im ersten Quartal sind bei 58m € und somit rund 3,5m€ mehr als im letzten Geschäftsjahr.
Läuft bei uns.

https://twitter.com/DasDoHD/status/1602270897422966791


Die Info ist doch schon nen ganzen Monat alt und längst hier im Thread auch gepostet und besprochen.


Hab ich nicht mitbekommen.
Finds trotzdem einfahc nur krass.

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Richtig tolles Forumsklima
BVB - Finanzen |#9385
12.12.2022 - 14:17 Uhr
Zitat von Adubz
Zitat von Gardemass

Zitat von Adubz

Personalaufwandskosten im ersten Quartal sind bei 58m € und somit rund 3,5m€ mehr als im letzten Geschäftsjahr.
Läuft bei uns.

https://twitter.com/DasDoHD/status/1602270897422966791


Die Info ist doch schon nen ganzen Monat alt und längst hier im Thread auch gepostet und besprochen.


Hab ich nicht mitbekommen.
Finds trotzdem einfahc nur krass.


Mit "Personalaufwandskosten" sind alle Gehälter im Verein gemeint? Oder nur die der Profis?
BVB - Finanzen |#9386
16.12.2022 - 13:23 Uhr
Zitat von Adubz
Personalaufwandskosten im ersten Quartal sind bei 58m € und somit rund 3,5m€ mehr als im letzten Geschäftsjahr.
Läuft bei uns.

https://twitter.com/DasDoHD/status/1602270897422966791


habe das mal direkt beantwortet
https://twitter.com/bvbaktie/status/1603727347072569344
BVB - Finanzen |#9387
16.12.2022 - 14:14 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Adubz

Personalaufwandskosten im ersten Quartal sind bei 58m € und somit rund 3,5m€ mehr als im letzten Geschäftsjahr.
Läuft bei uns.

https://twitter.com/DasDoHD/status/1602270897422966791


habe das mal direkt beantwortet
https://twitter.com/bvbaktie/status/1603727347072569344


Hatte die Aussage zur PKQ bislang nicht mitbekommen, bin aber ehrlicherweise mehr darüber erstaunt, dass man das inkl. Transfers rechnen will, als darüber, dass man diese deutlich senken möchte. Schließlich hatte man einerseits zuletzt 19/20 die 44% PKQ erreicht, als man allerdings auch Transferumsätze in Höhe von 124 Mio. erzielte und andererseits schwanken die Transferumsätze beim BVB schon recht deutlich, während die Gehaltsstruktur vergleichsweise konstant bleibt. Deswegen wäre es sinniger eine Personalkostenquote so zu setzen, dass sie sich auch an einer vergleichsweisen Konstante orientiert, was in dem Fall eben die Umsätze exklusive Transfers darstellen würden, die in den letzten 4 Jahren gerade mal um 36 Mio. maximal auseinanderlagen, trotz Corona.

Dementsprechend wird mit der Aussage eine Regelmäßigkeit bei den Abgängen geplant, die durchaus signifikant ist, angesichts dessen, dass man noch nie über 370,3 Mio. Umsatz ex. Transfers lag. Legt man jedenfalls die 44% Quote, samt früheren Aussagen zu mittelfristigen Umsatzzielen, zu Grunde, dann ist davon auszugehen, dass man den Personalaufwand bei rund 220 Mio. deckeln möchte bzw. inklusive Transfers mit einer halben Mrd. Umsatz p.a. plant. Das Gap wird zwar sicherlich teilweise durch die CL Prämienerhöhung und zurückkehrende Einnahmequellen nach Corona gemindert, wobei Q1 jetzt auch noch kein rekordverdächtiges Jahr vorhersagt, weswegen das noch einige Zukunftsmusik bedeutet und somit Abgänge nötig macht, mit denen man konsequenterweise in aller Regelmäßigkeit Geld verdienen muss, damit sich kein sportlicher Aderlass ergibt.

Mit 104 Mio. Umsatz ex. Transfers in Q1 sind wir jedenfalls derzeit rund 8 Mio. unter dem Rekord von 19/20, als man bevor Corona zuschlug wahrscheinlich knapp die 400 Mio. anvisierte. Das würde somit regelmäßige Transferumsätze von aktuell rund 100 Mio. verlangen, die wieder ersetzt werden wollen oder die Personalkosten müssten bei besagten 400 Mio. eigentlich bei unter 180 Mio. liegen, statt bei über 230 Mio., die wohl auch dieses Geschäftsjahr überboten werden. So oder so zeigt es, dass es gerade etwas arg ungesund zugeht, wenn man vor der Wahl steht: regelmäßig 100 Mio. Ablösen generieren oder über 50 Mio. im Etat einsparen, um zielerfüllend zu wirtschaften. Die CL zu verpassen, ist somit überhaupt nicht drin und wird es in Zukunft noch viel weniger sein, insbesondere dann, wenn sowohl regelmäßig benötigte Transfereinnahmen als auch Etatsenkungen nicht versprechend die CL eher zu erreichen. Dementsprechend viel Druck ist hier auf dem Kessel, die Balance wiederherzustellen.
BVB - Finanzen |#9388
16.12.2022 - 15:17 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von halbgott

Zitat von Adubz

Personalaufwandskosten im ersten Quartal sind bei 58m € und somit rund 3,5m€ mehr als im letzten Geschäftsjahr.
Läuft bei uns.

https://twitter.com/DasDoHD/status/1602270897422966791


habe das mal direkt beantwortet
https://twitter.com/bvbaktie/status/1603727347072569344


Hatte die Aussage zur PKQ bislang nicht mitbekommen, bin aber ehrlicherweise mehr darüber erstaunt, dass man das inkl. Transfers rechnen will, als darüber, dass man diese deutlich senken möchte. Schließlich hatte man einerseits zuletzt 19/20 die 44% PKQ erreicht, als man allerdings auch Transferumsätze in Höhe von 124 Mio. erzielte und andererseits schwanken die Transferumsätze beim BVB schon recht deutlich, während die Gehaltsstruktur vergleichsweise konstant bleibt. Deswegen wäre es sinniger eine Personalkostenquote so zu setzen, dass sie sich auch an einer vergleichsweisen Konstante orientiert, was in dem Fall eben die Umsätze exklusive Transfers darstellen würden, die in den letzten 4 Jahren gerade mal um 36 Mio. maximal auseinanderlagen, trotz Corona.

Dementsprechend wird mit der Aussage eine Regelmäßigkeit bei den Abgängen geplant, die durchaus signifikant ist, angesichts dessen, dass man noch nie über 370,3 Mio. Umsatz ex. Transfers lag. Legt man jedenfalls die 44% Quote, samt früheren Aussagen zu mittelfristigen Umsatzzielen, zu Grunde, dann ist davon auszugehen, dass man den Personalaufwand bei rund 220 Mio. deckeln möchte bzw. inklusive Transfers mit einer halben Mrd. Umsatz p.a. plant. Das Gap wird zwar sicherlich teilweise durch die CL Prämienerhöhung und zurückkehrende Einnahmequellen nach Corona gemindert, wobei Q1 jetzt auch noch kein rekordverdächtiges Jahr vorhersagt, weswegen das noch einige Zukunftsmusik bedeutet und somit Abgänge nötig macht, mit denen man konsequenterweise in aller Regelmäßigkeit Geld verdienen muss, damit sich kein sportlicher Aderlass ergibt.

Mit 104 Mio. Umsatz ex. Transfers in Q1 sind wir jedenfalls derzeit rund 8 Mio. unter dem Rekord von 19/20, als man bevor Corona zuschlug wahrscheinlich knapp die 400 Mio. anvisierte. Das würde somit regelmäßige Transferumsätze von aktuell rund 100 Mio. verlangen, die wieder ersetzt werden wollen oder die Personalkosten müssten bei besagten 400 Mio. eigentlich bei unter 180 Mio. liegen, statt bei über 230 Mio., die wohl auch dieses Geschäftsjahr überboten werden. So oder so zeigt es, dass es gerade etwas arg ungesund zugeht, wenn man vor der Wahl steht: regelmäßig 100 Mio. Ablösen generieren oder über 50 Mio. im Etat einsparen, um zielerfüllend zu wirtschaften. Die CL zu verpassen, ist somit überhaupt nicht drin und wird es in Zukunft noch viel weniger sein, insbesondere dann, wenn sowohl regelmäßig benötigte Transfereinnahmen als auch Etatsenkungen nicht versprechend die CL eher zu erreichen. Dementsprechend viel Druck ist hier auf dem Kessel, die Balance wiederherzustellen.


Ich bin bei Dir, dass ich Transfererlöse nicht bei der PKQ mit einberechnen würde.

Allerdings lese ich nirgends, dass 44 % das generelle Ziel bei der Personalkostenquote ist. Diese Quote wäre grundsätzlich sehr ambitioniert und wird in meinen Augen auch nicht benötigt um ein positives Geschäftsergebnis zu erzielen.
BVB - Finanzen |#9389
16.12.2022 - 15:23 Uhr
Zitat von DirkHupeFan
Zitat von BVBBC

Zitat von halbgott

Zitat von Adubz

Personalaufwandskosten im ersten Quartal sind bei 58m € und somit rund 3,5m€ mehr als im letzten Geschäftsjahr.
Läuft bei uns.

https://twitter.com/DasDoHD/status/1602270897422966791


habe das mal direkt beantwortet
https://twitter.com/bvbaktie/status/1603727347072569344


Hatte die Aussage zur PKQ bislang nicht mitbekommen, bin aber ehrlicherweise mehr darüber erstaunt, dass man das inkl. Transfers rechnen will, als darüber, dass man diese deutlich senken möchte. Schließlich hatte man einerseits zuletzt 19/20 die 44% PKQ erreicht, als man allerdings auch Transferumsätze in Höhe von 124 Mio. erzielte und andererseits schwanken die Transferumsätze beim BVB schon recht deutlich, während die Gehaltsstruktur vergleichsweise konstant bleibt. Deswegen wäre es sinniger eine Personalkostenquote so zu setzen, dass sie sich auch an einer vergleichsweisen Konstante orientiert, was in dem Fall eben die Umsätze exklusive Transfers darstellen würden, die in den letzten 4 Jahren gerade mal um 36 Mio. maximal auseinanderlagen, trotz Corona.

Dementsprechend wird mit der Aussage eine Regelmäßigkeit bei den Abgängen geplant, die durchaus signifikant ist, angesichts dessen, dass man noch nie über 370,3 Mio. Umsatz ex. Transfers lag. Legt man jedenfalls die 44% Quote, samt früheren Aussagen zu mittelfristigen Umsatzzielen, zu Grunde, dann ist davon auszugehen, dass man den Personalaufwand bei rund 220 Mio. deckeln möchte bzw. inklusive Transfers mit einer halben Mrd. Umsatz p.a. plant. Das Gap wird zwar sicherlich teilweise durch die CL Prämienerhöhung und zurückkehrende Einnahmequellen nach Corona gemindert, wobei Q1 jetzt auch noch kein rekordverdächtiges Jahr vorhersagt, weswegen das noch einige Zukunftsmusik bedeutet und somit Abgänge nötig macht, mit denen man konsequenterweise in aller Regelmäßigkeit Geld verdienen muss, damit sich kein sportlicher Aderlass ergibt.

Mit 104 Mio. Umsatz ex. Transfers in Q1 sind wir jedenfalls derzeit rund 8 Mio. unter dem Rekord von 19/20, als man bevor Corona zuschlug wahrscheinlich knapp die 400 Mio. anvisierte. Das würde somit regelmäßige Transferumsätze von aktuell rund 100 Mio. verlangen, die wieder ersetzt werden wollen oder die Personalkosten müssten bei besagten 400 Mio. eigentlich bei unter 180 Mio. liegen, statt bei über 230 Mio., die wohl auch dieses Geschäftsjahr überboten werden. So oder so zeigt es, dass es gerade etwas arg ungesund zugeht, wenn man vor der Wahl steht: regelmäßig 100 Mio. Ablösen generieren oder über 50 Mio. im Etat einsparen, um zielerfüllend zu wirtschaften. Die CL zu verpassen, ist somit überhaupt nicht drin und wird es in Zukunft noch viel weniger sein, insbesondere dann, wenn sowohl regelmäßig benötigte Transfereinnahmen als auch Etatsenkungen nicht versprechend die CL eher zu erreichen. Dementsprechend viel Druck ist hier auf dem Kessel, die Balance wiederherzustellen.


Ich bin bei Dir, dass ich Transfererlöse nicht bei der PKQ mit einberechnen würde.

Allerdings lese ich nirgends, dass 44 % das generelle Ziel bei der Personalkostenquote ist. Diese Quote wäre grundsätzlich sehr ambitioniert und wird in meinen Augen auch nicht benötigt um ein positives Geschäftsergebnis zu erzielen.


Sehe ich ebenfalls als extrem ambitioniertes Ziel, war aber die Aussage von Tress auf der HV, laut des zitierten Tweets von Halbgott:

"Bei Generaldebatte der HV nannte CFO Thomas Treß eine Personalkostenquote von unter 44% inkl Transfereinnahmen."


Wenn man sich zudem die letzten 9 Geschäftsjahre anschaut, dann wird man feststellen, dass man bei der PKQ inkl. Transfers nur in den letzten 2 Jahren (weitestgehend wegen der Corona Auswirkungen offensichtlich) nicht unter 44% PKQ lag. Wobei man auch den Strategiewechsel nach Klopp sah, indem in diesen 7 Jahren, mit PKQ < 44%, nur in den ersten beiden Jahren weniger als 77,3 Mio. Transferumsatz generiert wurden.
BVB - Finanzen |#9390
16.12.2022 - 15:50 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von DirkHupeFan

Zitat von BVBBC

Zitat von halbgott

Zitat von Adubz

Personalaufwandskosten im ersten Quartal sind bei 58m € und somit rund 3,5m€ mehr als im letzten Geschäftsjahr.
Läuft bei uns.

https://twitter.com/DasDoHD/status/1602270897422966791


habe das mal direkt beantwortet
https://twitter.com/bvbaktie/status/1603727347072569344


Hatte die Aussage zur PKQ bislang nicht mitbekommen, bin aber ehrlicherweise mehr darüber erstaunt, dass man das inkl. Transfers rechnen will, als darüber, dass man diese deutlich senken möchte. Schließlich hatte man einerseits zuletzt 19/20 die 44% PKQ erreicht, als man allerdings auch Transferumsätze in Höhe von 124 Mio. erzielte und andererseits schwanken die Transferumsätze beim BVB schon recht deutlich, während die Gehaltsstruktur vergleichsweise konstant bleibt. Deswegen wäre es sinniger eine Personalkostenquote so zu setzen, dass sie sich auch an einer vergleichsweisen Konstante orientiert, was in dem Fall eben die Umsätze exklusive Transfers darstellen würden, die in den letzten 4 Jahren gerade mal um 36 Mio. maximal auseinanderlagen, trotz Corona.

Dementsprechend wird mit der Aussage eine Regelmäßigkeit bei den Abgängen geplant, die durchaus signifikant ist, angesichts dessen, dass man noch nie über 370,3 Mio. Umsatz ex. Transfers lag. Legt man jedenfalls die 44% Quote, samt früheren Aussagen zu mittelfristigen Umsatzzielen, zu Grunde, dann ist davon auszugehen, dass man den Personalaufwand bei rund 220 Mio. deckeln möchte bzw. inklusive Transfers mit einer halben Mrd. Umsatz p.a. plant. Das Gap wird zwar sicherlich teilweise durch die CL Prämienerhöhung und zurückkehrende Einnahmequellen nach Corona gemindert, wobei Q1 jetzt auch noch kein rekordverdächtiges Jahr vorhersagt, weswegen das noch einige Zukunftsmusik bedeutet und somit Abgänge nötig macht, mit denen man konsequenterweise in aller Regelmäßigkeit Geld verdienen muss, damit sich kein sportlicher Aderlass ergibt.

Mit 104 Mio. Umsatz ex. Transfers in Q1 sind wir jedenfalls derzeit rund 8 Mio. unter dem Rekord von 19/20, als man bevor Corona zuschlug wahrscheinlich knapp die 400 Mio. anvisierte. Das würde somit regelmäßige Transferumsätze von aktuell rund 100 Mio. verlangen, die wieder ersetzt werden wollen oder die Personalkosten müssten bei besagten 400 Mio. eigentlich bei unter 180 Mio. liegen, statt bei über 230 Mio., die wohl auch dieses Geschäftsjahr überboten werden. So oder so zeigt es, dass es gerade etwas arg ungesund zugeht, wenn man vor der Wahl steht: regelmäßig 100 Mio. Ablösen generieren oder über 50 Mio. im Etat einsparen, um zielerfüllend zu wirtschaften. Die CL zu verpassen, ist somit überhaupt nicht drin und wird es in Zukunft noch viel weniger sein, insbesondere dann, wenn sowohl regelmäßig benötigte Transfereinnahmen als auch Etatsenkungen nicht versprechend die CL eher zu erreichen. Dementsprechend viel Druck ist hier auf dem Kessel, die Balance wiederherzustellen.


Ich bin bei Dir, dass ich Transfererlöse nicht bei der PKQ mit einberechnen würde.

Allerdings lese ich nirgends, dass 44 % das generelle Ziel bei der Personalkostenquote ist. Diese Quote wäre grundsätzlich sehr ambitioniert und wird in meinen Augen auch nicht benötigt um ein positives Geschäftsergebnis zu erzielen.


Sehe ich ebenfalls als extrem ambitioniertes Ziel, war aber die Aussage von Tress auf der HV, laut des zitierten Tweets von Halbgott:

"Bei Generaldebatte der HV nannte CFO Thomas Treß eine Personalkostenquote von unter 44% inkl Transfereinnahmen."


Wenn man sich zudem die letzten 9 Geschäftsjahre anschaut, dann wird man feststellen, dass man bei der PKQ inkl. Transfers nur in den letzten 2 Jahren (weitestgehend wegen der Corona Auswirkungen offensichtlich) nicht unter 44% PKQ lag. Wobei man auch den Strategiewechsel nach Klopp sah, indem in diesen 7 Jahren, mit PKQ < 44%, nur in den ersten beiden Jahren weniger als 77,3 Mio. Transferumsatz generiert wurden.


Ich habe mich unklar ausgedrückt. Die Zitat von Treß bezog sich in meinen Augen auf dieses Jahr und nicht auf das grundsätzliche jährliche Ziel 44% PKQ inkl. Transferumsätze.

Für mich ist die Präsentation der PKQ inkl. Transferumsätzen von Treß eine absolute Nebelkerze, um möglichst beeindruckende Zahlen zu präsentieren. Und da sehen 44% erstmal wahnsinnig gesund aus.

Nehme ich den Nettoumsatz von 104,3 Millionen €, komme ich auf eine Personalkostenquote von etwa 55,4%. Auch diese Quote finde ich ziemlich gut. Zwar deutlich hinter den 48,6 % der Bayern im letzten Jahr. Aber die spielen auch in ihrer eigenen Liga.

Unsere PKQ ist im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal übrigens gesunken. So gesehen also ein positive Entwicklung, die hoffentlich so weiter geht.
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