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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#8841
01.07.2021 - 20:57 Uhr
Ich hoffe da steckt ein Bilanztrick dahinter. 56 Millionen für Sancho?! Traurig. Hat denn jemand eine Ahnung, ob da was dahinter stecken kann? Außer Ratenzahlung.

Edit. Hier nochmal das Zitat.

Zitat von bvb

Mit der Realisierung dieses Transfergeschäftes erwartet die Geschäftsführung einen positiven Effekt auf die Ergebniskennzahlen (EBITDA, EBIT) für das Geschäftsjahr 2021/2022 in Höhe von rd. 56,0 Mio. EUR


Edit 2. Siehe über mir. Nochmal: traurig. Wieso zahlt der BVB denn bitte an den Berater, wenn der Spieler geht. Was soll das?

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Yo, yo, yo. 1-4-8-3-3-6-9, der Mann aus Alberquerque. Was geht, biatch. Spit nach dem Ton.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Myki82 am 01.07.2021 um 21:04 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#8842
01.07.2021 - 21:06 Uhr
Zitat von BVBBC

da man in der Argumentationskette nun auch die Zukunft bedenken muss. Schafft man nun mit Malen bspw. nicht die CL Teilnahme, dann war es gehupft wie gesprungen, zumal ich eher davon ausgehe, dass es letztes Jahr unterm Strich keinen Cent mehr gegeben hätte, so wie sich das jetzt gestaltet - wissen kann man es natürlich nicht, aber 100 Mio. waren letztes Jahr offenbar nicht im Spiel. Ich glaube zwar, dass Malen zumindest einschlagen wird, aber Torres ist dann doch nochmal der komplettere Spieler, der uns im Spielmacherbereich denke ich noch mehr geholfen hätte, als es Malen kann. Malen sollte auf Sicht aber der bessere Abschlussspieler sein, wobei mir allgemein die Kreativität im Kader bislang deutlich zu kurz kommt.


Man hat aber in diesem Transferfenster einen Vorteil: das neue Trainerteam mit einer neuen Spielidee, die wohl besser zum Verein und (hoffentlich) auch zum dann vorhandenen Kadermaterial passt. Diese Neuausrichtung hätte es im letzten Sommer nicht gegeben. Auch nicht mit 100mio Transfererlös von Sancho.

Gibt es nun sinnvolle Erklärungen weshalb nur 56mio der 85mio Ergebniswirksam sind? 13mio kann man wohl für City abziehen. Aber das der Berater noch mal 16mio kassiert, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen (und weswegen sollte ihn der BVB bezahlen?).....

Eine Beteiligung an der Ablösesumme für den Spieler? Möglich, aber dann war die Vertragsverlängerung mit Sancho, mal so richtig teuer.

Mit 56mio, bekommt man jedenfalls nicht die Baustellen beseitigt die es benötigt. Dann müsste Malen schon fast spottgünstig kommen, damit noch etwas für andere Planstellen übrig bleibt.... und das ist aus finanzieller Sicht, dann schon enttäuscht (gerade auch weil Jadon von der sportlichen Qualität, der hochwertigste Spieler im Kader war).

schief

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HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
BVB - Finanzen |#8843
01.07.2021 - 21:10 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von daredennis7

Zitat von BVBBC

Zitat von PaneM_et_CircenseS

Laut ad hoc Mitteilung werden von den 85 Mio. € Sancho-Einnahmen nur 56 Mio. € ergebniswirksam. Es fehlen also rund 35% und damit extrem viel mehr als die 15% City-Beteiligung. Sanchos Restbuchwert war (quasi) nicht mehr existent.

Für mich ist das alles, nur kein gutes Zeichen - werden hier wieder Abermillionen an Berater ausgezahlt?


Bei 56 Mio. Transferergebnis kann wirklich niemand mehr von einem guten Geschäft reden, wenn man bedenkt, was es kostet so eine Qualität zu ersetzen. Malen wird inklusive je 15-20% Beratergebühren und Handgeld schlimmstenfalls auch seine 38 Mio. kosten, sodass dann nur noch 18 Mio. übrig bleiben. Davon soll noch ein Teil für das Corona Loch verwendet werden, weil man davon ausgehen darf, dass das Geschäft mit Haland nächsten Sommer nicht besser aussehen wird und etwas mehr fehlt, als damit zusammenkommt.


Könnte die hohe Differenz auch mit einer Ratenzahlung der Transfersumme zusammenhängen? Ich meine irgendwo etwas aufgeschnappt zu haben. War mMn die Rede davon, dass solch hohe Transfersummen in Corona Zeiten natürlich nie auf einen Schlag bezahlt werden können.


Nein, das Ergebnis aus Transfergeschäften errechnet sich aus den Netto-Transferumsätzen abzüglich Restbuchwerten. Dabei geht es auch nicht darum, in welche Periode die Umsätze als Einzahlung realisiert werden, sondern darum, ab wann diese Umsätze feststehen. Raten werden dann eben in den Forderungen vermerkt, wobei die Umsätze im vollen Umfang, soweit sie feststehen, in die GuV eingehen. Der Restbuchwert bei Sancho war nur noch sehr gering - @WalterFroschsErbe hat die Berechnung dazu ja schon erklärt, wobei unbekannt ist, wann Sancho bis 2023 verlängert hat, was den konkret zu bestimmenden Wert von außen kaum bestimmbar macht - und ist daher fast vernachlässigbar. Steuern sind komplett zu vernachlässigen, angesichts der zu erwartenden Verluste durch Corona. Entsprechend geht es hauptsächlich um die Nachzahlung an City, die bei 15% von 85 Mio. also 12,75 Mio. bekommen sollten. Dementsprechend müssten noch 72,25 Mio. da sein, wenn es nicht noch weitere Abzüge gäbe. Mit Einbeziehung des Restbuchwert sind das dann noch ca. 70 Mio., sodass rund 14 Mio. und deren Verbleib nicht genau erklärt sind. Da sie aber nicht beim BVB landen und City eher keine 30% Nachzahlungen erhalten wird, sondern die 15% stimmen, ist davon auszugehen, dass das Geld bei Sancho oder dessen Berater landet. Das dürfte im Geschäftsbericht 21/22 dann auch unter Transferkosten halbwegs - wer genau wie viel bekommt, wird ziemlich unklar bleiben - nachvollziehbar werden.

Dazu war in den Medien bereits zu lesen, dass es nur eine Rate geben soll - was wohl das Entgegenkommen Uniteds darstellt und sicher auch einer der wichtigsten Gründe, warum das so beim BVB akzeptiert wurde.


Danke für die Erklärung.

Das war meine letzte Hoffnung.
BVB - Finanzen |#8844
01.07.2021 - 21:19 Uhr
Zitat von Myki82
Ich hoffe da steckt ein Bilanztrick dahinter. 56 Millionen für Sancho?! Traurig. Hat denn jemand eine Ahnung, ob da was dahinter stecken kann? Außer Ratenzahlung.

Edit. Hier nochmal das Zitat.

Zitat von bvb

Mit der Realisierung dieses Transfergeschäftes erwartet die Geschäftsführung einen positiven Effekt auf die Ergebniskennzahlen (EBITDA, EBIT) für das Geschäftsjahr 2021/2022 in Höhe von rd. 56,0 Mio. EUR


Edit 2. Siehe über mir. Nochmal: traurig. Wieso zahlt der BVB denn bitte an den Berater, wenn der Spieler geht. Was soll das?


85 Mio - 15% an City -19% Umsatzsteuer -Restbuchwert = 56 Mio - das ist doch alles nicht so dramatisch.

Dafür geben wir dann bei den nächsten Einkäufen mit Vorsteuer eben vom Finanzamt was zurück bzw wird gegengerechnet
BVB - Finanzen |#8845
01.07.2021 - 21:28 Uhr
Zitat von chris1909
Zitat von Myki82

Ich hoffe da steckt ein Bilanztrick dahinter. 56 Millionen für Sancho?! Traurig. Hat denn jemand eine Ahnung, ob da was dahinter stecken kann? Außer Ratenzahlung.

Edit. Hier nochmal das Zitat.

Zitat von bvb

Mit der Realisierung dieses Transfergeschäftes erwartet die Geschäftsführung einen positiven Effekt auf die Ergebniskennzahlen (EBITDA, EBIT) für das Geschäftsjahr 2021/2022 in Höhe von rd. 56,0 Mio. EUR


Edit 2. Siehe über mir. Nochmal: traurig. Wieso zahlt der BVB denn bitte an den Berater, wenn der Spieler geht. Was soll das?


85 Mio - 15% an City -19% Umsatzsteuer -Restbuchwert = 56 Mio - das ist doch alles nicht so dramatisch.

Dafür geben wir dann bei den nächsten Einkäufen mit Vorsteuer eben vom Finanzamt was zurück bzw wird gegengerechnet


Umsatzsteuer?! Das benötigt ein dringende Erläuterung. Das wäre mir neu und macht doch auch gar keinen Sinn. Und auch andere Steuern auf einen einzelnen Transfer gibt es nicht.

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"Hey Vasquez, bist du schonmal für 'nen Mann gehalten worden?" "Nein und du?" Bestes Filmzitat aller Zeiten!
BVB - Finanzen |#8846
01.07.2021 - 21:44 Uhr
Zitat von Myki82
Zitat von chris1909

Zitat von Myki82

Ich hoffe da steckt ein Bilanztrick dahinter. 56 Millionen für Sancho?! Traurig. Hat denn jemand eine Ahnung, ob da was dahinter stecken kann? Außer Ratenzahlung.

Edit. Hier nochmal das Zitat.

Zitat von bvb

Mit der Realisierung dieses Transfergeschäftes erwartet die Geschäftsführung einen positiven Effekt auf die Ergebniskennzahlen (EBITDA, EBIT) für das Geschäftsjahr 2021/2022 in Höhe von rd. 56,0 Mio. EUR


Edit 2. Siehe über mir. Nochmal: traurig. Wieso zahlt der BVB denn bitte an den Berater, wenn der Spieler geht. Was soll das?


85 Mio - 15% an City -19% Umsatzsteuer -Restbuchwert = 56 Mio - das ist doch alles nicht so dramatisch.

Dafür geben wir dann bei den nächsten Einkäufen mit Vorsteuer eben vom Finanzamt was zurück bzw wird gegengerechnet


Umsatzsteuer?! Das benötigt ein dringende Erläuterung. Das wäre mir neu und macht doch auch gar keinen Sinn. Und auch andere Steuern auf einen einzelnen Transfer gibt es nicht.


Mindestens beim Wechsel ins Ausland fällt kein Umsatzsteuer an. Das war anders bei Mario Götze, 2013, da musste Bayern noch die USt dazu bezahlen, also insgesamt 44 Mio. (meine O-Ton Watzke, aber ich finde keine Quelle). Damals gingen auch 10% an Götze.
BVB - Finanzen |#8847
01.07.2021 - 22:02 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Zitat von Myki82

Zitat von chris1909

Zitat von Myki82

Ich hoffe da steckt ein Bilanztrick dahinter. 56 Millionen für Sancho?! Traurig. Hat denn jemand eine Ahnung, ob da was dahinter stecken kann? Außer Ratenzahlung.

Edit. Hier nochmal das Zitat.

Zitat von bvb

Mit der Realisierung dieses Transfergeschäftes erwartet die Geschäftsführung einen positiven Effekt auf die Ergebniskennzahlen (EBITDA, EBIT) für das Geschäftsjahr 2021/2022 in Höhe von rd. 56,0 Mio. EUR


Edit 2. Siehe über mir. Nochmal: traurig. Wieso zahlt der BVB denn bitte an den Berater, wenn der Spieler geht. Was soll das?


85 Mio - 15% an City -19% Umsatzsteuer -Restbuchwert = 56 Mio - das ist doch alles nicht so dramatisch.

Dafür geben wir dann bei den nächsten Einkäufen mit Vorsteuer eben vom Finanzamt was zurück bzw wird gegengerechnet


Umsatzsteuer?! Das benötigt ein dringende Erläuterung. Das wäre mir neu und macht doch auch gar keinen Sinn. Und auch andere Steuern auf einen einzelnen Transfer gibt es nicht.


Mindestens beim Wechsel ins Ausland fällt kein Umsatzsteuer an. Das war anders bei Mario Götze, 2013, da musste Bayern noch die USt dazu bezahlen, also insgesamt 44 Mio. (meine O-Ton Watzke, aber ich finde keine Quelle). Damals gingen auch 10% an Götze.


Nach UStG handelt es sich um eine sonstige Leistung.
Eine Voraussetzung für die Steuerbarkeit einer (sonstigen) Leistung ist es, dass sie im Inland ausgeführt wird. Sonstige Leistungen, die zwischen zwei Unternehmern ausgeführt werden, werden an dem Ort erbracht, von dem aus der Leistungsempfänger (LE) sein Unternehmen betreibt. Das bedeutet, wenn ein im Inland ansässiger Fußballverein einem anderen im Inland ansässigen Fußballverein einen Spieler überlässt, wird die Leistung im Inland ausgeführt und ist damit umsatzsteuerbar und auch steuerpflichtig. Ist der kaufende Verein dagegen im Ausland ansässig, wird die Leistung im Ausland ausgeführt und ist damit im Inland nicht steuerbar.

Fazit: Bei Spielertransfers gegen Entgelt im Inland fällt somit zwar Umsatzsteuer an, allerdings kann der LE diese Umsatzsteuer in vollem Umfang als Vorsteuer abziehen. Somit handelt es sich sowohl für den abgebenden Verein als auch für den neuen Verein um ein Nullsummenspiel.

Davon abgesehen ist die Umsatzsteuer für den Unternehmer ein durchlaufender Posten und somit grds. erfolgsneutral.
BVB - Finanzen |#8848
01.07.2021 - 22:03 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Zitat von QuincyMelone

Zitat von PaneM_et_CircenseS

Laut ad hoc Mitteilung werden von den 85 Mio. € Sancho-Einnahmen nur 56 Mio. € ergebniswirksam. Es fehlen also rund 35% und damit extrem viel mehr als die 15% City-Beteiligung. Sanchos Restbuchwert war (quasi) nicht mehr existent.

Für mich ist das alles, nur kein gutes Zeichen - werden hier wieder Abermillionen an Berater ausgezahlt?


Das wurde hier irgendwann bestimmt schon ein paar mal geklärt, aber das finde ich jetzt leider auf die Schnelle nich.

Wie verhält es sich bei einem Restbuchwert der Spieler bei einer Vertragsverlängerung?

Ich runde mal auf, wenn Sancho damals für 10 Mio mit einem 5 Jahresvertrag kam, werden ja jedes Jahr 2 Mio abgeschrieben.

Wie verhält es sich da, wenn man nach drei Jahren verlängert?
Werden dann in dem Fall die restlichen 4 Mio auf die neue Laufzeit abgeschrieben?

Es kann in dem Moment ja keine neue Bewertung oder Ähnliches stattfinden!?

Oder wird einfach trotzdem ganz normal weiter abgeschrieben?


Ich bin recht sicher, der Restbuchwert wird über die neue Vertragslaufzeit abgeschrieben. Also auf 0 ginge es demnach nur, wenn der Vertrag einmal ganz ausläuft.

Bei Sancho dürfte dieser unter 2 Mio gelegen haben.


Danke noch für die Klärung.

Also ich kann immer noch nicht ganz glauben, dass das tatsächlich irgendwelche Beraterkosten sein sollen in der Höhe bei einem Verkauf.

Wenn das stimmt, dann muss das ganz extrem hinterfragt werden.

Es ist ja bekannt, dass unsere Beraterausgaben sehr hoch waren zuletzt. Das wurde mit der hohen Anzahl an Transfers begründet der. Dieses Argument würde hier ja dann nicht mehr zählen.

Gibt es einen Grund oder irgendeine Quelle, dass derart hohe Beraterprovisionen vom angebendem Verein gezahlt werden?

Ich meine, das macht doch einfach keinen Sinn. Die Berater werden quasi prozentual vom Gehalt vom Spieler bezahlt. Dann ist es bei Transfers ja mittlerweile üblich, dass der aufnehmende Verein gerade bei begehrten oder ablösefreien Spielern da durchaus ordentliche Summen auch an die Berater zahlt.

Aber es gibt doch kein einziges Argument, warum ein abgebender Verein dem Berater noch so viel Geld in den Allerwertesten steckt.

Bis ich da nich irgendein anderes Beispiel sehe, will ich das in diesem Fall einfach nicht glauben ugly
BVB - Finanzen |#8849
01.07.2021 - 22:12 Uhr
Zitat von rioroy
Zitat von WalterFroschsErbe

Zitat von Myki82

Zitat von chris1909

Zitat von Myki82

Ich hoffe da steckt ein Bilanztrick dahinter. 56 Millionen für Sancho?! Traurig. Hat denn jemand eine Ahnung, ob da was dahinter stecken kann? Außer Ratenzahlung.

Edit. Hier nochmal das Zitat.

Zitat von bvb

Mit der Realisierung dieses Transfergeschäftes erwartet die Geschäftsführung einen positiven Effekt auf die Ergebniskennzahlen (EBITDA, EBIT) für das Geschäftsjahr 2021/2022 in Höhe von rd. 56,0 Mio. EUR


Edit 2. Siehe über mir. Nochmal: traurig. Wieso zahlt der BVB denn bitte an den Berater, wenn der Spieler geht. Was soll das?


85 Mio - 15% an City -19% Umsatzsteuer -Restbuchwert = 56 Mio - das ist doch alles nicht so dramatisch.

Dafür geben wir dann bei den nächsten Einkäufen mit Vorsteuer eben vom Finanzamt was zurück bzw wird gegengerechnet


Umsatzsteuer?! Das benötigt ein dringende Erläuterung. Das wäre mir neu und macht doch auch gar keinen Sinn. Und auch andere Steuern auf einen einzelnen Transfer gibt es nicht.


Mindestens beim Wechsel ins Ausland fällt kein Umsatzsteuer an. Das war anders bei Mario Götze, 2013, da musste Bayern noch die USt dazu bezahlen, also insgesamt 44 Mio. (meine O-Ton Watzke, aber ich finde keine Quelle). Damals gingen auch 10% an Götze.


Nach UStG handelt es sich um eine sonstige Leistung.
Eine Voraussetzung für die Steuerbarkeit einer (sonstigen) Leistung ist es, dass sie im Inland ausgeführt wird. Sonstige Leistungen, die zwischen zwei Unternehmern ausgeführt werden, werden an dem Ort erbracht, von dem aus der Leistungsempfänger (LE) sein Unternehmen betreibt. Das bedeutet, wenn ein im Inland ansässiger Fußballverein einem anderen im Inland ansässigen Fußballverein einen Spieler überlässt, wird die Leistung im Inland ausgeführt und ist damit umsatzsteuerbar und auch steuerpflichtig. Ist der kaufende Verein dagegen im Ausland ansässig, wird die Leistung im Ausland ausgeführt und ist damit im Inland nicht steuerbar.

Fazit: Bei Spielertransfers gegen Entgelt im Inland fällt somit zwar Umsatzsteuer an, allerdings kann der LE diese Umsatzsteuer in vollem Umfang als Vorsteuer abziehen. Somit handelt es sich sowohl für den abgebenden Verein als auch für den neuen Verein um ein Nullsummenspiel.

Davon abgesehen ist die Umsatzsteuer für den Unternehmer ein durchlaufender Posten und somit grds. erfolgsneutral.


Deswegen macht eine Rechnung 85-15%-19%=56 auch keinen Sinn.

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Yo, yo, yo. 1-4-8-3-3-6-9, der Mann aus Alberquerque. Was geht, biatch. Spit nach dem Ton.

+++Wirbelsäule verletzt: schwäbisches Zirkusschweinchen muss Karriere beenden+++

"Hey Vasquez, bist du schonmal für 'nen Mann gehalten worden?" "Nein und du?" Bestes Filmzitat aller Zeiten!
BVB - Finanzen |#8850
01.07.2021 - 22:16 Uhr
56mio ergebniswirksam bedeutet doch, dass Sancho nach Abzug der Beteiligung an City etc. für 56mio Euro über Buchwert verkauft wurde. Die Frage ist dann, mit welchem Betrag er in den Büchern steht/stand.

Die Ablöse dürfte durch die Verlängerung und die Laufzeit auf ca. 2Mio abgeschrieben sein. Sollten bei der Vertragsverlängerung 2019(bis 23) jedoch Einmalzahlungen geflossen sein, würde man diese über die neue Vertragslaufzeit aktiveren müssen. Bei 10Mio(als Beispiel) würden also jetzt noch zusätzlich 5mio in den Büchern stehen.

Eventuell also:
85mio
-ca. 13 Mio an City
-7mio Buchwert (2mio +5mio, vllt auch mehr)
-9mio Provisionen Berater/Spieler oder sonstige Kosten
=56Mio ergebniswirksam
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