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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#3931
01.02.2016 - 22:19 Uhr
Zitat von -adi-

Der BVB ist gegen "feindliche Übernahmen" abgesichert, auch wenn 50+1 fallen sollte. Investoren, die in den sportlichen Bereich hineinreden wird es ohne weitreichende Änderungen in der Konzernstruktur sowieso nicht geben.


Welcher deutsche Verein ist denn nicht dagegen abgesichert? "Feindliche Übernahmen"ohne Gegenwehr sind generell nie möglich, dennoch könnte auch der BVB in die Hände eines Oligarchen oder dergleichen fallen, sollte man das wollen.
BVB - Finanzen |#3932
01.02.2016 - 22:28 Uhr
Ich wollte euch eigentlich weniger zu eurer Meinung Fragen bzgl 50+1, ich glaube wir sind uns da alle einig.
Es ist aber nunmal so, dass diese im Zuge der Entwicklung (Premier League, RB Leipzig) in Frage gestellt werden wird und möglicherweise auch juristisch langfristig gar nicht zu halten sein wird:

http://www.sport1.de/de/sp1at/artikel_424891.html

Wenn die Bundesliga unter Druck gerät, ist eine Lockerung oder Aufhebung einfach eine reale Möglichkeit, mit der man sich auseinandersetzen muss.
Wenn verschiedene Vereine dann Investoren ins Boot holen, wird auch unser BVB irgendwann vor der Frage stehen, ob man ohne Einfluss von Investoren noch wettbewerbsfähig sein kann.
Es ist mir völlig klar, dass wir vor einer "feindlichen Übernahme" sicher sind.

Meine Frage zielt aber darauf ab, ob theoretisch überhaupt noch die Möglichkeit besteht, dass wir uns dem Investorenmodell öffnen könnten.
Könnte der BVB nochmal zu einer Geschäftsform übergehen, die ihn für Investoren interessant macht? Weiß da jemand mehr und kann dazu etwas sagen?

•     •     •

Wir sind kein Verein, wir sind eine Aktiengesellschaft, wir sind eine Fußball-Firma, wir sind eine Fußball produzierende Firma.

Und wie jede Firma haben wir auch Kunden!

(Paul Breitner)
BVB - Finanzen |#3933
01.02.2016 - 22:34 Uhr
Zitat von PaneM_et_CircenseS
Zitat von -adi-


Der BVB ist gegen "feindliche Übernahmen" abgesichert, auch wenn 50+1 fallen sollte. Investoren, die in den sportlichen Bereich hineinreden wird es ohne weitreichende Änderungen in der Konzernstruktur sowieso nicht geben.


Welcher deutsche Verein ist denn nicht dagegen abgesichert? "Feindliche Übernahmen"ohne Gegenwehr sind generell nie möglich, dennoch könnte auch der BVB in die Hände eines Oligarchen oder dergleichen fallen, sollte man das wollen.

AGs wären dann nicht mehr übernahmeresistent. Ich will jetzt nicht nachschauen welcher Verein welche Rechtsform gewählt hat, aber meines Wissens gibt es da schon einige. Bisher müssen sie deshalb 50%+1 der Aktien halten.

Beim BVB wäre eine Übernahme deshalb nicht möglich, weil der Vorstand des Komplementärs, der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, aus der Mitgliederversammlung des e.V. (indirekt?) hervorgeht.

•     •     •

Wer den Fußball liebt, hasst RB Leipzig.
BVB - Finanzen |#3934
02.02.2016 - 08:53 Uhr
Zitat von tobitronic

Ich wollte euch eigentlich weniger zu eurer Meinung Fragen bzgl 50+1, ich glaube wir sind uns da alle einig.
Es ist aber nunmal so, dass diese im Zuge der Entwicklung (Premier League, RB Leipzig) in Frage gestellt werden wird und möglicherweise auch juristisch langfristig gar nicht zu halten sein wird:

http://www.sport1.de/de/sp1at/artikel_424891.html

Wenn die Bundesliga unter Druck gerät, ist eine Lockerung oder Aufhebung einfach eine reale Möglichkeit, mit der man sich auseinandersetzen muss.
Wenn verschiedene Vereine dann Investoren ins Boot holen, wird auch unser BVB irgendwann vor der Frage stehen, ob man ohne Einfluss von Investoren noch wettbewerbsfähig sein kann.
Es ist mir völlig klar, dass wir vor einer "feindlichen Übernahme" sicher sind.

Meine Frage zielt aber darauf ab, ob theoretisch überhaupt noch die Möglichkeit besteht, dass wir uns dem Investorenmodell öffnen könnten.
Könnte der BVB nochmal zu einer Geschäftsform übergehen, die ihn für Investoren interessant macht? Weiß da jemand mehr und kann dazu etwas sagen?


Wir können da meiner Meinung nach eigentlich nur noch "theoretisch" was machen, damit es sich für uns lohnt.
1. Alternative, der e.V. kauft alle Aktien auf, damit er wieder 100% hat ( oder zumindestens 75% +1, wandelt in eine reine AG um und holt dann gegen Kapitalerhöhung einen Investor ins Boot. Woher soll der e.V. nur das Geld nehmen.
2. Alternative, alle bisherigen Anteilseigner stimmen der Umwandlung einer AG zu, beschließen eine Kapitalerhöhung mit Verzicht auf Bezugsrecht und ein Investor steigt ein. Unwahrscheinlich, da Verwässerung der Anteile der übrigen Aktionäre.

Wenn ein Investor die Aktien an der Börse aufkauft bringt das der KGaA ja nix.

•     •     •

Echte Liebe

Schiedsrichter und Jugendtrainer aus Leidenschaft

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Farawo09 am 02.02.2016 um 08:53 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#3935
02.02.2016 - 09:11 Uhr
Zitat von tobitronic
Ich wollte euch eigentlich weniger zu eurer Meinung Fragen bzgl 50+1, ich glaube wir sind uns da alle einig.
Es ist aber nunmal so, dass diese im Zuge der Entwicklung (Premier League, RB Leipzig) in Frage gestellt werden wird und möglicherweise auch juristisch langfristig gar nicht zu halten sein wird:

http://www.sport1.de/de/sp1at/artikel_424891.html

Wenn die Bundesliga unter Druck gerät, ist eine Lockerung oder Aufhebung einfach eine reale Möglichkeit, mit der man sich auseinandersetzen muss.
Wenn verschiedene Vereine dann Investoren ins Boot holen, wird auch unser BVB irgendwann vor der Frage stehen, ob man ohne Einfluss von Investoren noch wettbewerbsfähig sein kann.
Es ist mir völlig klar, dass wir vor einer "feindlichen Übernahme" sicher sind.

Meine Frage zielt aber darauf ab, ob theoretisch überhaupt noch die Möglichkeit besteht, dass wir uns dem Investorenmodell öffnen könnten.
Könnte der BVB nochmal zu einer Geschäftsform übergehen, die ihn für Investoren interessant macht? Weiß da jemand mehr und kann dazu etwas sagen?


Ich halte das für eine totale Scheindiskussion. Ich hab es gestern im Bayern Forum schonmal angesprochen.
Der BVB macht 300 Mio Umsatz. Der FC Bayern 600.
Wieviele Investoren gibt es bitte auf der Welt die bereit sind mal mindestens 200 Mio pro Saison in einen Verein zu pumpen? VW ist einer der reichsten Konzerne der Welt und hat es mit 100 Mio pro Jahr gerade so geschafft mal eine Saison oben dran zu schnuppen.

Der BVB wird mittelfristig nicht vor dieser Entscheidung stehen. Wenn 50+1 fällt können sich eben noch mehr Hopps, Kinds und Ismaiks ihre Spielzeuge leisten, vor denen muss man keine Angst haben.

Wir driften hier insgesamt dann aber vom Thema ab. Das einzige was die Thematik nur zeigt: Die weitere Steigerung unserer Umsätze auf über 300 Mio ist auch ein wichtiger Schutzmechanismus gegen diesen Trend.
BVB - Finanzen |#3936
02.02.2016 - 09:25 Uhr
Zitat von DerMoe


Ich halte das für eine totale Scheindiskussion. Ich hab es gestern im Bayern Forum schonmal angesprochen.
Der BVB macht 300 Mio Umsatz. Der FC Bayern 600.
Wieviele Investoren gibt es bitte auf der Welt die bereit sind mal mindestens 200 Mio pro Saison in einen Verein zu pumpen? VW ist einer der reichsten Konzerne der Welt und hat es mit 100 Mio pro Jahr gerade so geschafft mal eine Saison oben dran zu schnuppen.



Na ja, aber wenn so ein reicher Sack in die europäische Spitze will, hat er eben diesen Umsatz zu generieren, den die Spitzengruppe in Europa generiert.
In Paris und ManCity ist das ja bereits erfolgreich geschehen. Ebenso hat Abramowitsch ein Chelsea, das quasi pleite war - über Jahre oben gehalten.

Das müssten halt dann Investoren aus dem Ausland sein. Einen Deutschen, der das mitgeht, kann ich mir auch eher weniger vorstellen.

Interessant wird auch RedBull. Die wollen ja mit aller Macht in die Champions League. Fraglich nur, ob sie in das absolute Topsegment (zw. Bayern und BVB) wollen oder doch eben nur ins Blickfeld (Leverkusen, Wolfsburg, Schalke).
Ersteres kann ich mir aufgrund der immensen Investitionskosten fast nicht vorstellen. Zweiteres passt aber auch nicht in das Selbstverständnis des Konzerns. Dann wären sie ja europaweit ein Verein aus ca. 25. Das sollte denen zu wenig sein.
BVB - Finanzen |#3937
02.02.2016 - 09:34 Uhr
Zitat von Becks84
Zitat von DerMoe



Ich halte das für eine totale Scheindiskussion. Ich hab es gestern im Bayern Forum schonmal angesprochen.
Der BVB macht 300 Mio Umsatz. Der FC Bayern 600.
Wieviele Investoren gibt es bitte auf der Welt die bereit sind mal mindestens 200 Mio pro Saison in einen Verein zu pumpen? VW ist einer der reichsten Konzerne der Welt und hat es mit 100 Mio pro Jahr gerade so geschafft mal eine Saison oben dran zu schnuppen.



Na ja, aber wenn so ein reicher Sack in die europäische Spitze will, hat er eben diesen Umsatz zu generieren, den die Spitzengruppe in Europa generiert.
In Paris und ManCity ist das ja bereits erfolgreich geschehen. Ebenso hat Abramowitsch ein Chelsea, das quasi pleite war - über Jahre oben gehalten.


Und ich glaube genau das ist das Problem. Es gibt auf der Welt wirklich maximal eine Handvoll Leute die so reich sind, dass ihnen diese Summen nichts ausmachen, aber jeder glaubt wenn 50+1 fällt stehen hier 50 Scheichs mit unbegrenzten Mitteln Schlange und wollen ihre aberhundert Millionen loswerden.

Wie ist denn die Situation in Frankreich? Haben da 10 Vereine diese Scheichs? Haben die deshalb eine ausgeglichene Liga? Die Herrscherfamilien von Katar und Abu Dhabi haben ihre Spielzeuge, mehr muss man erstmal finden.

Alle gehen immer von diesen Extremfällen aus und beachten nichts, dass die meisten Investoren einen ROI sehen wollen. Die wollen nicht reinpumpen, die wollen investieren und dann Ertrag sehen.

Zitat von Becks84

Das müssten halt dann Investoren aus dem Ausland sein. Einen Deutschen, der das mitgeht, kann ich mir auch eher weniger vorstellen.

Interessant wird auch RedBull. Die wollen ja mit aller Macht in die Champions League. Fraglich nur, ob sie in das absolute Topsegment (zw. Bayern und BVB) wollen oder doch eben nur ins Blickfeld (Leverkusen, Wolfsburg, Schalke).
Ersteres kann ich mir aufgrund der immensen Investitionskosten fast nicht vorstellen. Zweiteres passt aber auch nicht in das Selbstverständnis des Konzerns. Dann wären sie ja europaweit ein Verein aus ca. 25. Das sollte denen zu wenig sein.


Richtig. An Red Bull wird man sehen wie viel diese Prophezeihungen wert sind. Klar kann RB mal schnell nen 20 Mio Transfer tätigen. Die Frage wird aber sein ob sie dann auch eine Mannschaft von 16-17 Mann stellen können die zwischen 5 und 15 Mio verdienen. Dann darf RB nämlich schon 100 Mio pro Saison rein pumpen nur um die Gehälter zu bezahlen und hat dabei noch keinen Transfer getätigt.

Wie gesagt, ich erwarte beim BVB eigentlich schon dieses Jahr die 300 Mio Marke. Spätestens aber nächstes. Und da wird es dann mit der Rückkehr in die neue CL und dem neuen Tv Vertrag nochmal richtige Sprünge geben. Dies Lücke muss ein Investor erstmal bereitwillig jedes Jahr schließen.
BVB - Finanzen |#3938
02.02.2016 - 10:46 Uhr
Zitat von DerMoe



Alle gehen immer von diesen Extremfällen aus und beachten nichts, dass die meisten Investoren einen ROI sehen wollen. Die wollen nicht reinpumpen, die wollen investieren und dann Ertrag sehen.



Das ist nicht wahr. Weder Katar Paris noch Abramowitsch Chelsea noch Abu Dhabi Manchester, geschweige denn Hoppenheim wollen primär einen positiven Return On Invest haben. Natürlich hätten sie ihn alle gerne, aber er ist nicht der Sinn und Zweck dieser Unternehmungen. Es geht um Prestige, Spaß und Hobby und natürlich auch um "Wer hat den Längeren". Milliardäre unterscheiden sich da genau so wenig vom Proleten wie der Eine oder Andere hier aus dem Forum.

Selbst bei VW Wolfsburg läuft die Sache nur deshalb, weil - Zitat Felix Magath: "...ein total Fußballverrückter Vorstand"- das Sagen hat/te. Rein aus der Vernunft wäre man besser gefahren sich die Liga Rechte zu sichern á la "VW Fußball Bundesliga".

Red Bull und Bayer Leverkusen ( die einzigen mit ehrlichem Clubnamen) sind kickende Litfaßsäulen und machen auch kein Geheimnis daraus.

•     •     •

"ich glaube ich habe in diesen Sachen bissen mehr Ahnung wie die meistens , Fußball ist ein Geschäft mann muss handeln können Spieler kaufen und gewinn erbringen weiter verkaufen das ist genau wie autohandel man kauft ein Auto günstig um es weiter zu verkaufen obwohl man das Auto net unbedingt fahren möchte aber man weiss das das Auto ein wert hat" king-ho

Dieser Beitrag wurde zuletzt von NaimZ am 02.02.2016 um 10:49 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#3939
02.02.2016 - 11:02 Uhr
Zitat von NaimZ
Zitat von DerMoe




Alle gehen immer von diesen Extremfällen aus und beachten nichts, dass die meisten Investoren einen ROI sehen wollen. Die wollen nicht reinpumpen, die wollen investieren und dann Ertrag sehen.



Das ist nicht wahr. Weder Katar Paris noch Abramowitsch Chelsea noch Abu Dhabi Manchester, geschweige denn Hoppenheim wollen primär einen positiven Return On Invest haben. Natürlich hätten sie ihn alle gerne, aber er ist nicht der Sinn und Zweck dieser Unternehmungen. Es geht um Prestige, Spaß und Hobby und natürlich auch um "Wer hat den Längeren". Milliardäre unterscheiden sich da genau so wenig vom Proleten wie der Eine oder Andere hier aus dem Forum.

Selbst bei VW Wolfsburg läuft die Sache nur deshalb, weil - Zitat Felix Magath: "...ein total Fußballverrückter Vorstand"- das Sagen hat/te. Rein aus der Vernunft wäre man besser gefahren sich die Liga Rechte zu sichern á la "VW Fußball Bundesliga".

Red Bull und Bayer Leverkusen ( die einzigen mit ehrlichem Clubnamen) sind kickende Litfaßsäulen und machen auch kein Geheimnis daraus.


Ich sage alle schauen auf diese Extremfälle, aber... und du entgegnest mir was in Paris, Chelsea und Manchester passiert...

Was ist denn mit Ismaik? Oder mit KKR bei Hertha? Oder was ist mit Glazer bei United, der den Kaufpreis auf den Club übertrug und ihn sich wieder auszahlen lässt?

Wer glaubt, dass es im nahen Osten noch ein paar Scheichs gibt, die nur darauf warten Mainz und Hannover zu erwerben und 100 Mio im Jahr einzupumpen soll das glauben. Ich tue es nicht.

Und wenn ich in die Ligue 1 schaue sehe ich bisher nicht, dass das Modell Premier League so einfach übertragbar wäre und dass eine Aufhebung der 50+1 Regel der Weisheit letzter Schluss wäre.
BVB - Finanzen |#3940
02.02.2016 - 11:26 Uhr
Zitat von DerMoe
Zitat von NaimZ

Zitat von DerMoe





Alle gehen immer von diesen Extremfällen aus und beachten nichts, dass die meisten Investoren einen ROI sehen wollen. Die wollen nicht reinpumpen, die wollen investieren und dann Ertrag sehen.



Das ist nicht wahr. Weder Katar Paris noch Abramowitsch Chelsea noch Abu Dhabi Manchester, geschweige denn Hoppenheim wollen primär einen positiven Return On Invest haben. Natürlich hätten sie ihn alle gerne, aber er ist nicht der Sinn und Zweck dieser Unternehmungen. Es geht um Prestige, Spaß und Hobby und natürlich auch um "Wer hat den Längeren". Milliardäre unterscheiden sich da genau so wenig vom Proleten wie der Eine oder Andere hier aus dem Forum.

Selbst bei VW Wolfsburg läuft die Sache nur deshalb, weil - Zitat Felix Magath: "...ein total Fußballverrückter Vorstand"- das Sagen hat/te. Rein aus der Vernunft wäre man besser gefahren sich die Liga Rechte zu sichern á la "VW Fußball Bundesliga".

Red Bull und Bayer Leverkusen ( die einzigen mit ehrlichem Clubnamen) sind kickende Litfaßsäulen und machen auch kein Geheimnis daraus.


Ich sage alle schauen auf diese Extremfälle, aber... und du entgegnest mir was in Paris, Chelsea und Manchester passiert...

Was ist denn mit Ismaik? Oder mit KKR bei Hertha? Oder was ist mit Glazer bei United, der den Kaufpreis auf den Club übertrug und ihn sich wieder auszahlen lässt?

Wer glaubt, dass es im nahen Osten noch ein paar Scheichs gibt, die nur darauf warten Mainz und Hannover zu erwerben und 100 Mio im Jahr einzupumpen soll das glauben. Ich tue es nicht.

Und wenn ich in die Ligue 1 schaue sehe ich bisher nicht, dass das Modell Premier League so einfach übertragbar wäre und dass eine Aufhebung der 50+1 Regel der Weisheit letzter Schluss wäre.


Wir müssen hier einmal klar unterscheiden:

Du sprichst von Investoren im Sinne von "Trikot-" und "Banden-"Sponsor, weöche sich durch Werbeeffekt einen höheren Absatz ihrer Produkte versprechen.

Alle anderen Sponsoren á la Kind oder Ismaik unterhalten sich mit einem teuren Hobby. Und bei einem Ende von 50+1 würden nicht die Sponsoren, die ich zu Erst beschrieben habe über uns hereinbrechen sondern letztere Gattung.

Ja es gibt nur ein Katar und einen Abramowitsch, aber es geht auch nicht um das Hier und Heute sondern um das Morgen. Die Zahl der Milliardäre nimmt stetig zu und ebenso nimmt die Hemmschwelle ab, dass sich Herrscherfamilien oder gar Staaten sportlichen Erfolg einkaufen. Des Weiteren wird diese Praxis nicht enden nur weil die Filetstücke wie Paris oder London schon verkauft wurden. Es wird so weiter gehen bis eines Tages jeder Club entweder einen großen Sponsor hat und damit ein Privat oder Werksclub ist oder in der Versenkung verschwunden ist.

•     •     •

"ich glaube ich habe in diesen Sachen bissen mehr Ahnung wie die meistens , Fußball ist ein Geschäft mann muss handeln können Spieler kaufen und gewinn erbringen weiter verkaufen das ist genau wie autohandel man kauft ein Auto günstig um es weiter zu verkaufen obwohl man das Auto net unbedingt fahren möchte aber man weiss das das Auto ein wert hat" king-ho
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