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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#2961
12.05.2015 - 13:49 Uhr
Zitat von Salud
Zitat von Mr_Kittels
Zitat von Salud
Zitat von gelbschreib
Zitat von Salud
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!


Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).


Es ging mich auch einfach nur kurz darum, den Leuten hier klar zu machen, dass es mMn insbesondere aus steuerlicher Sicht gut ist, wenn man Verluste einfährt bzw. kein allzu gutes Ergebnis erzielt, weil gute Ergebnisse auch gleich immer bedeuten, dass man Steuern zahlen muss. Das ist schlichtweg verlorenes Geld, wovon wir nichts haben.


Was für eine Logik rolleyes

Also lieber Verluste fahren anstatt bei nem Gewinn die paar Euronen an Steuern zu zahlen?
Der Gewinn wird so oder so schon bilanziell an allen Stellen so weit wie möglich gedrückt.


uglyrolleyes

Der innerbilanzielle Gewinn wurde in den letzten Jahren dann irgendwie doch nicht an allen Ecken und Enden gedrückt, sonst wäre nicht ein derart hoher Gewinn realisiert worden.

Ich weiß nicht, aber ich finde 32% vom Gewinn nicht "ein paar Euronen". Kleinvieh macht auch MIst, und wenn man jedes Jahr 1/3 des Gewinns versteuern müsste, wäre das dann nach ein paar Jahren schon ne Summe.


na wenn der gewinn eben hoch ist, ist er eben hoch. ich kann ja auch nicht einfach mal beliebig meinen gewinn festsetzen, die bewertungswahlrechte sind gesetzlich stark eingeschränkt.

im übrigen lag die steuerquote für den einzelabschluss in den letzten beiden jahren 2013 und 2014 bei jeweils gut 13 %.
BVB - Finanzen |#2962
12.05.2015 - 13:55 Uhr
Zitat von Salud
Wenn ein Unternehmen Steuern zahlt macht es Gewinn, das ist richtig. Stellt sich nur die Frage, ob das bei einem Unternehmen wie dem BVB Sinn macht. Wofür braucht der BVB Gewinn? Damit Dividenden ausgeschüttet werden? Dürfen sich dann die Aktionäre über 1,00 EUR Dividende freuen?
Woher weißt Du, dass höhere Verlustvorträge vorhanden sind und wenn dies der Fall sein sollte, wird Dir der Begriff Mindestbesteuerung mit Sicherheit etwas sagen, oder?!
Ich finde einfach 32% viel. Wenn man einen Gewinn von 10 Mio erwirtschaftet, dann sind das schon über 3 Mio, übrig bleiben dann 7... also ich für meinen Teil würde einiges Versuchen, um zu verhindern, dass da allzu viel Gewinn ausgewiesen wird.



junge schau mal in den geschäftsbericht, bevor du hier wieder die backen aufbläst, da steht doch alles drin.

wir haben verlustvorträge stand letztes jahr von über 80 mio euro.

ja mindestbestuerung sagt mir was. und diese mindestbesteuerung hat zu einer steuerquote in den letzten beiden jahren von rund 13 % geführt.

also du kannst deine 32% wieder einpacken. in den nächsten 10 jahren wird der bvb nie an den maximalsteuersatz herankommen. und wenn er es doch tut, umso besser, denn dazu müsste man wirtschaftlich exzellent dastehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nic am 12.05.2015 um 13:55 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#2963
12.05.2015 - 14:02 Uhr
Zitat von Oschbert
Zitat von Mr_Kittels
Wenn wir Gündogan für 50 Millionen € verkaufen, dann ist der komplette Betrag direkt bei uns als Einnahmen zu verbuchen.
Wenn wir einen Spieler X für 50 Millionen € kaufen, dann wird der Spieler bilanziell über die Vertragslaufzeit abgeschrieben und mindert so das Ergebnis nur um die jährliche Abschreibung.
Wenn Spieler X hier für 5 Jahre unterschreibt, dann wird der Spieler über 5 Jahre abgeschrieben.
Bedeutet, dass nur 10 Millionen als "Ausgaben" anfallen und die Abschreibungen mindern das Ergebnis jedes weitere Jahr um 10 Millionen €.


Kann aber eigentlich doch garnicht sein oder? Abschreibungen werden vom Vermögen vorgenommen. D.h., dass was auf der Vermögensseite in der Bilanz steht verliert im Laufe der Zeit an Wert und dieser soll in der Bilanz berücksichtigt werden. Sollte man einen Spieler bilanziell abschreiben können, so hat es nur mit seinem Wert auf der Vermögensseite zutun. Dieser würde dann in den 5 Jahren von 50 Mio auf 0 gehen. Da hätte man dann bei einem Verkauf natürlich gute Karten. Das wäre dann in der Unternehmenswelt ein "Gewinn aus Abgang von Betriebsvermögen". Aber wie soll ich den eine "Ausgabe" Abschreiben? Die Ausgabe steht direkt auf einer anderen Seite der Bilanz und hat meines Wissens nach nichts mit Abschreibungen am Hut...deswegen muss ich leider sagen, verstehe ich es noch immer nicht ugly keine Ahnung wo da mein Denkfehler ist.


Der Spieler wird im Vereinsvermögen zu dem Betrag bilanziert zu dem man diesen ebend kauft.
Wenn du eienn Spieler für 50 Millionen € kaufst, dann steht er mit 50 Millionen € in den Büchern und wird über die Vertragslaufzeit abgeschrieben.
BVB - Finanzen |#2964
12.05.2015 - 14:04 Uhr
Zitat von Nic
Zitat von Salud
Wenn ein Unternehmen Steuern zahlt macht es Gewinn, das ist richtig. Stellt sich nur die Frage, ob das bei einem Unternehmen wie dem BVB Sinn macht. Wofür braucht der BVB Gewinn? Damit Dividenden ausgeschüttet werden? Dürfen sich dann die Aktionäre über 1,00 EUR Dividende freuen?
Woher weißt Du, dass höhere Verlustvorträge vorhanden sind und wenn dies der Fall sein sollte, wird Dir der Begriff Mindestbesteuerung mit Sicherheit etwas sagen, oder?!
Ich finde einfach 32% viel. Wenn man einen Gewinn von 10 Mio erwirtschaftet, dann sind das schon über 3 Mio, übrig bleiben dann 7... also ich für meinen Teil würde einiges Versuchen, um zu verhindern, dass da allzu viel Gewinn ausgewiesen wird.



junge schau mal in den geschäftsbericht, bevor du hier wieder die backen aufbläst, da steht doch alles drin.

wir haben verlustvorträge stand letztes jahr von über 80 mio euro.

ja mindestbestuerung sagt mir was. und diese mindestbesteuerung hat zu einer steuerquote in den letzten beiden jahren von rund 13 % geführt.

also du kannst deine 32% wieder einpacken. in den nächsten 10 jahren wird der bvb nie an den maximalsteuersatz herankommen. und wenn er es doch tut, umso besser, denn dazu müsste man wirtschaftlich exzellent dastehen.


Mindestbesteuerung?
Maximalsteuersatz?

Wird der BVB nicht über Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer abgerechnet?
BVB - Finanzen |#2965
12.05.2015 - 14:13 Uhr
Zitat von Mr_Kittels
Zitat von Nic
Zitat von Salud
Wenn ein Unternehmen Steuern zahlt macht es Gewinn, das ist richtig. Stellt sich nur die Frage, ob das bei einem Unternehmen wie dem BVB Sinn macht. Wofür braucht der BVB Gewinn? Damit Dividenden ausgeschüttet werden? Dürfen sich dann die Aktionäre über 1,00 EUR Dividende freuen?
Woher weißt Du, dass höhere Verlustvorträge vorhanden sind und wenn dies der Fall sein sollte, wird Dir der Begriff Mindestbesteuerung mit Sicherheit etwas sagen, oder?!
Ich finde einfach 32% viel. Wenn man einen Gewinn von 10 Mio erwirtschaftet, dann sind das schon über 3 Mio, übrig bleiben dann 7... also ich für meinen Teil würde einiges Versuchen, um zu verhindern, dass da allzu viel Gewinn ausgewiesen wird.



junge schau mal in den geschäftsbericht, bevor du hier wieder die backen aufbläst, da steht doch alles drin.

wir haben verlustvorträge stand letztes jahr von über 80 mio euro.

ja mindestbestuerung sagt mir was. und diese mindestbesteuerung hat zu einer steuerquote in den letzten beiden jahren von rund 13 % geführt.

also du kannst deine 32% wieder einpacken. in den nächsten 10 jahren wird der bvb nie an den maximalsteuersatz herankommen. und wenn er es doch tut, umso besser, denn dazu müsste man wirtschaftlich exzellent dastehen.


Mindestbesteuerung?
Maximalsteuersatz?

Wird der BVB nicht über Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer abgerechnet?


ja richtig, kst und gewst.

maximalsteuersatz der sich aus kst mit ca. 16% (15 % + bisschen solidaritätszuschlag) und gewst mit ebenfalls ca. 16 % (ja nach hebesatz der gemeinde) zusammensetzt, damit kommt er auf seine 32%.

mit mindestbesteuerung meint er sehr wahrscheinlich, dass ich nicht alle steuerlichen verlustvorträge nutzen kann. konkret kann nur 1mio voll abgezogen werden, darüber hinaus sind nur 60 % abzugsfähig.

als beispiel: der bvb macht 2mio gewinn. dann darf er 1mio verluste voll abziehen. bleiben 1mio zu versteuerndes einkommen. davon darf er aber nochmal 60% abziehen, also teur 600. bleiben unterm strich 400 zu versteuern.
BVB - Finanzen |#2966
18.05.2015 - 19:39 Uhr
BVB Analyst Oddo Seydler schätzt in der neuen Analyse vom 15.5.2015 das Volumen der Champions League Ausfallversicherung auf 15-20 Millionen Euro.

http://bvbaktie.blogspot.de/2015/04/ist-borussia-dortmund-gegen-fehlende.html
BVB - Finanzen |#2967
18.05.2015 - 21:35 Uhr
Was kriegen wir eigentlich von Puma jährlich ?!
Wenn ich immoment sehe was Manu , auch die Bayern da für Ausrüsterveträge abschließen , da wird einem ja schlecht

•     •     •

——— You’ll never Walk alone——-
BVB - Finanzen |#2968
18.05.2015 - 21:38 Uhr
Zitat von SNIFFER
Was kriegen wir eigentlich von Puma jährlich ?!
Wenn ich immoment sehe was Manu , auch die Bayern da für Ausrüsterveträge abschließen , da wird einem ja schlecht



Schon wieder? Die Diskussion kommt doch gefühlt alle 2 Monate auf. Blätter einfach mal ein paar Seiten zurück. Neuen Input gibt es eh nicht.
BVB - Finanzen |#2969
18.05.2015 - 21:57 Uhr
man kann die Steuerlast nicht beliebig reduzieren, aber man kann die Sachlage etwas glätten. Wir hatten ein Jahr mit Götzeabgang und CL-Finale und entsprechend richtig fetten Einnahmen. In dem Jahr hat man dann auch entsprechend hohe Ausgaben zu haben, damit der Gewinn nicht zu sehr wächst. Dieses Jahr wird bisher(!) vergleichsweise magerer, was Einnahmen aus Spielerabgängen und CL angeht. Da realisiert man dann auch weniger Ausgaben, so dass der zu zahlende Betrag möglichst gleichmäßig ausfällt. Wenn man riesen Einnahmen hat, kann man ja auch toll Ausgaben in einmalige Sachen haben, wie zum Beispiel am Stadion rumwerkeln, was ja gemacht wurde. Dafür muss man da die nächsten Jahre eher weniger dran tun und kann sich zur Not anderen Unsinn ausdenken, der den GEwinn schmälert, wie den Borsigplatz aufkaufen, oder ein Basketballteam gründen.
Zu zahlende Steuern sind in gewissem Rahmen auch Einnahmen, zu denen einem keine passenden Gegenausgaben eingefallen sind. Besonders, wenn die Steuern sprunghaft steigen, ist etwas komisch.

•     •     •

mir reichts, ich geh´ schaukeln!
BVB - Finanzen |#2970
18.05.2015 - 22:12 Uhr
Zitat von bornius
Zitat von SNIFFER
Was kriegen wir eigentlich von Puma jährlich ?!
Wenn ich immoment sehe was Manu , auch die Bayern da für Ausrüsterveträge abschließen , da wird einem ja schlecht



Schon wieder? Die Diskussion kommt doch gefühlt alle 2 Monate auf. Blätter einfach mal ein paar Seiten zurück. Neuen Input gibt es eh nicht.


Nun ja, ändern nicht daran das sie die KE Erhörung im Vergleich zu Evonik, Opel gratis bekommen haben, ohne Anpassung der Bezüge, für ein Unternehmen wie Puma, dem es wirtschaftlich schlecht geht ist das purer Luxus.

In wie weit sie sich an Reus beteiligen spielt im Grunde auch keine Rolle, Reus als Werbegesicht ist unbezahlbar, wenn es nicht gerade um Autowerbung geht :)

Bayern verkauft angeblich mehr Trikots als alle anderen Bundesliga Teams zusammen, Bayern als Maßstab zu nehmen ist egal in welchem Bereicht einfach völlig fehl am Platz.
Dennoch darf man den Wachstum des BVB gerne auch bei Puma honorieren, durch die Beteiligung wird es wohl schwer mit anderen Ausrüstern zu verhandeln.
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