BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
12.05.2015 - 12:53 Uhr
Zitat von bornius
Unternehmen können auch Dividenden zahlen, wenn man in einem Geschäftsjahr Verluste eingefahren hat. Dies wir in der Regel dadurch sichergestellt, dass man eben nicht den gesamten Gewinn ausschüttet sondern auch einen Teil thesauriert und so die Gewinnrücklagen bildet, aus denen dann die Dividende abgeführt werden kann. Das macht man meist so, um den Kurs zu stützen. Auch das wäre kein Problem.
Aber wir werden auch ohne Transfererlöse einen Gewinn einfahren.
Zitat von gelbschreib
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Zitat von Salud
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Unternehmen können auch Dividenden zahlen, wenn man in einem Geschäftsjahr Verluste eingefahren hat. Dies wir in der Regel dadurch sichergestellt, dass man eben nicht den gesamten Gewinn ausschüttet sondern auch einen Teil thesauriert und so die Gewinnrücklagen bildet, aus denen dann die Dividende abgeführt werden kann. Das macht man meist so, um den Kurs zu stützen. Auch das wäre kein Problem.
Aber wir werden auch ohne Transfererlöse einen Gewinn einfahren.
Ja, ist mir bekannt. Für den Kurs spielt es aber schon eine Rolle ob man das prognostizierte Ergebnis erreicht, nicht erreicht oder übertrifft- weiß nicht mehr genau, was die Analysten so schreiben, aber ich meine mal was von ca. 7.5 Mio. gelesen zu haben (Halbgott schrieb sowas).
Und ja, dass wir Gewinn insgesamt machen werden glaube ich absolut. Sonst hätte der BVB dies nicht selbst geschrieben - der Großteil der anstehenden Umsätze ist sehr gut planbar und da wird man sicher nicht urplötzlich dramatisch danebenliegen - höchstens - wie üblich, dass man etwas zu konservativ geschätzt hat. Zumal Watzke ja schon zur Bilanz-PK letztes Jahr gesagt hat, dass zweistellige Gewinne nicht mehr ganz so einfach sein werden, dank höherer Abschreibungen.
Freitag kommt übrigens der Q3 GB, falls es jemand noch nicht wissen sollte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von gelbschreib am 12.05.2015 um 12:54 Uhr bearbeitet
12.05.2015 - 12:59 Uhr
Zitat von Oschbert
Hab ja von Bilanzierung keine wirkliche Ahnung, aber die trotzdem würde ich gerne verstehen wollen, was hier genau gemeint ist...verstehe es nämlich garnicht. Vielleicht kann mir das jemand genauer erklären?!
Zitat von gabrielinc
Ähmm.. wir geben das Geld ja wieder aus, nur in den Bilanzen ist es so, dass Spielerverkäufe sofort als Einnahmen gut geschrieben und die Spielerkäufe über die Vertragslaufzeiten jährlich abgeschrieben werden. Kurz gesagt, selbst wenn wir mehr Geld für Spieler ausgeben als wir einnehmen sollten haben wir diese Saison einen Bilanzgewinn (sofern die Transfereinnahmen noch in dieses Geschäftsjahr fallen bzw. bereits zu erwarten sind).
Zitat von rep0r
Naja Spieler verkaufen und den Gewinn behalten ist eigentlich nicht so richtig schlau, besser ist es da die Kohle direkt wieder zu reinvestieren.
Naja Spieler verkaufen und den Gewinn behalten ist eigentlich nicht so richtig schlau, besser ist es da die Kohle direkt wieder zu reinvestieren.
Ähmm.. wir geben das Geld ja wieder aus, nur in den Bilanzen ist es so, dass Spielerverkäufe sofort als Einnahmen gut geschrieben und die Spielerkäufe über die Vertragslaufzeiten jährlich abgeschrieben werden. Kurz gesagt, selbst wenn wir mehr Geld für Spieler ausgeben als wir einnehmen sollten haben wir diese Saison einen Bilanzgewinn (sofern die Transfereinnahmen noch in dieses Geschäftsjahr fallen bzw. bereits zu erwarten sind).
Hab ja von Bilanzierung keine wirkliche Ahnung, aber die trotzdem würde ich gerne verstehen wollen, was hier genau gemeint ist...verstehe es nämlich garnicht. Vielleicht kann mir das jemand genauer erklären?!
Machen wir ein einfaches Beispiel.
BVB kauft Spieler Mustermann für 20 Mio. EUR und gibt in einen 4 Jahresvertrag. Also wird der Spieler mit 20 Mio. EUR bilanziert dieser wert wird dann jedes Jahr um 5 Mio. EUR abgeschrieben.
Nach 2 Jahre verkauft der BVB den Spieler für 30 Mio. EUR.
Zu diesem Zeitpunkt beträgt der Bilanzwert des Spielers noch 10 Mio. EUR.
Also macht der BVB beim Verkauf einen Ertrag von 20 Mio. EUR.
12.05.2015 - 13:00 Uhr
Zitat von Salud
Es ging mich auch einfach nur kurz darum, den Leuten hier klar zu machen, dass es mMn insbesondere aus steuerlicher Sicht gut ist, wenn man Verluste einfährt bzw. kein allzu gutes Ergebnis erzielt, weil gute Ergebnisse auch gleich immer bedeuten, dass man Steuern zahlen muss. Das ist schlichtweg verlorenes Geld, wovon wir nichts haben.
Zitat von gelbschreib
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Zitat von Salud
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Es ging mich auch einfach nur kurz darum, den Leuten hier klar zu machen, dass es mMn insbesondere aus steuerlicher Sicht gut ist, wenn man Verluste einfährt bzw. kein allzu gutes Ergebnis erzielt, weil gute Ergebnisse auch gleich immer bedeuten, dass man Steuern zahlen muss. Das ist schlichtweg verlorenes Geld, wovon wir nichts haben.
Was für eine Logik
Also lieber Verluste fahren anstatt bei nem Gewinn die paar Euronen an Steuern zu zahlen?
Der Gewinn wird so oder so schon bilanziell an allen Stellen so weit wie möglich gedrückt.
Zitat von Oschbert
Hab ja von Bilanzierung keine wirkliche Ahnung, aber die trotzdem würde ich gerne verstehen wollen, was hier genau gemeint ist...verstehe es nämlich garnicht. Vielleicht kann mir das jemand genauer erklären?!
Zitat von gabrielinc
Ähmm.. wir geben das Geld ja wieder aus, nur in den Bilanzen ist es so, dass Spielerverkäufe sofort als Einnahmen gut geschrieben und die Spielerkäufe über die Vertragslaufzeiten jährlich abgeschrieben werden. Kurz gesagt, selbst wenn wir mehr Geld für Spieler ausgeben als wir einnehmen sollten haben wir diese Saison einen Bilanzgewinn (sofern die Transfereinnahmen noch in dieses Geschäftsjahr fallen bzw. bereits zu erwarten sind).
Zitat von rep0r
Naja Spieler verkaufen und den Gewinn behalten ist eigentlich nicht so richtig schlau, besser ist es da die Kohle direkt wieder zu reinvestieren.
Naja Spieler verkaufen und den Gewinn behalten ist eigentlich nicht so richtig schlau, besser ist es da die Kohle direkt wieder zu reinvestieren.
Ähmm.. wir geben das Geld ja wieder aus, nur in den Bilanzen ist es so, dass Spielerverkäufe sofort als Einnahmen gut geschrieben und die Spielerkäufe über die Vertragslaufzeiten jährlich abgeschrieben werden. Kurz gesagt, selbst wenn wir mehr Geld für Spieler ausgeben als wir einnehmen sollten haben wir diese Saison einen Bilanzgewinn (sofern die Transfereinnahmen noch in dieses Geschäftsjahr fallen bzw. bereits zu erwarten sind).
Hab ja von Bilanzierung keine wirkliche Ahnung, aber die trotzdem würde ich gerne verstehen wollen, was hier genau gemeint ist...verstehe es nämlich garnicht. Vielleicht kann mir das jemand genauer erklären?!
Wenn wir Gündogan für 50 Millionen € verkaufen, dann ist der komplette Betrag direkt bei uns als Einnahmen zu verbuchen.
Wenn wir einen Spieler X für 50 Millionen € kaufen, dann wird der Spieler bilanziell über die Vertragslaufzeit abgeschrieben und mindert so das Ergebnis nur um die jährliche Abschreibung.
Wenn Spieler X hier für 5 Jahre unterschreibt, dann wird der Spieler über 5 Jahre abgeschrieben.
Bedeutet, dass nur 10 Millionen als "Ausgaben" anfallen und die Abschreibungen mindern das Ergebnis jedes weitere Jahr um 10 Millionen €.
12.05.2015 - 13:07 Uhr
Zitat von Salud
Es ging mich auch einfach nur kurz darum, den Leuten hier klar zu machen, dass es mMn insbesondere aus steuerlicher Sicht gut ist, wenn man Verluste einfährt bzw. kein allzu gutes Ergebnis erzielt, weil gute Ergebnisse auch gleich immer bedeuten, dass man Steuern zahlen muss. Das ist schlichtweg verlorenes Geld, wovon wir nichts haben.
Zitat von gelbschreib
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Zitat von Salud
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Es ging mich auch einfach nur kurz darum, den Leuten hier klar zu machen, dass es mMn insbesondere aus steuerlicher Sicht gut ist, wenn man Verluste einfährt bzw. kein allzu gutes Ergebnis erzielt, weil gute Ergebnisse auch gleich immer bedeuten, dass man Steuern zahlen muss. Das ist schlichtweg verlorenes Geld, wovon wir nichts haben.
Naja, die Steuern haben wir ja quasi schon bezahlt mit den dicken Gewinnen der Vorjahre trotz gewaltiger Transferinvestitionen. Durch die höheren Abschreibungen in den nächsten Jahre holen wir die uns ja praktisch peu a peu wieder ... also irgendwie jedenfalls
Insofern bin ich da auch bei Dir. Operativ dürfte sich abgesehen von den Kaderkosten und Einmaleffekten wie die vorzeitige Kreditablösung ja keine sonderliche oder überproportionale Steigerung (gemessen am Umsatz) aufs Ergebnis niederschlagen, sodass die geringeren Gewinne durch Abschreibungen des teureren Buchwertes geprägt sind - und somit quasi kosmetischer Natur. Das hat halt zwei Seiten, mal gespannt, ob der Kurs darauf nochmal heftig reagiert bis zum Wochenende - gestern gabs ja nen ganz ulkigen Zacken nach unten zur Mittagszeit (wahrscheinlich als die News rauskamen) und heute im Tagesverlauf ist er ja auch schonmal um 4-5 Cent runter. Allerdings pendelt er seit 2-3 Wochen in den 3,40ern und 3,50ern und das kann auch so das übliche hin- und her sein.
12.05.2015 - 13:20 Uhr
Zitat von Salud
Es ging mich auch einfach nur kurz darum, den Leuten hier klar zu machen, dass es mMn insbesondere aus steuerlicher Sicht gut ist, wenn man Verluste einfährt bzw. kein allzu gutes Ergebnis erzielt, weil gute Ergebnisse auch gleich immer bedeuten, dass man Steuern zahlen muss. Das ist schlichtweg verlorenes Geld, wovon wir nichts haben.
Zitat von gelbschreib
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Zitat von Salud
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Es ging mich auch einfach nur kurz darum, den Leuten hier klar zu machen, dass es mMn insbesondere aus steuerlicher Sicht gut ist, wenn man Verluste einfährt bzw. kein allzu gutes Ergebnis erzielt, weil gute Ergebnisse auch gleich immer bedeuten, dass man Steuern zahlen muss. Das ist schlichtweg verlorenes Geld, wovon wir nichts haben.
dieselbe logik wie du hier zeigst hat auch schon boris becker bei seinen investitionen in ost-immobilien gehabt...mit bekanntem ausgang.
wenn ein unternehmen steuern zahlt, heisst es in erster linie dass es wirtschaftlich erfolgreich ist. wenn wir jedes jahr gewinne erwirtschaften, können davon auch gerne paar steuern entrichtet werden.
zumal ohnehin noch größere verlustvorträge vorhanden sind, sodass in summe da gar nicht soviel ans finanzamt bzw. die stadt dortmund gezahlt wird.
12.05.2015 - 13:30 Uhr
Summasumarum ist es ja auch besser ein gewinn von 10 EUR bei 5 EUR St. zu haben als ein Verlust von 5 Euro.
Steuerlicher Verlust ist gut, wenn es aufgrund von Bewertungsvorschriften erfolgt ist.
Da der Gewinn (ob IFRS, HGB oder steuerlich) durch diverse Bewertungsmethoden relativ beschissen werden kann, sollte man in erster Linie den Augenmerk auf den Cashflow legen- denn dieser kann nicht beschissen werden.
Fakt ist, bei gutem Cashflow ist ein moderater Verlust verträglich, bei dauerhaften moderaten Verlust kann der Cashflow aber unmöglich gut sein. Das wird der Unterschied zu Mr. B.B. sein.
Steuerlicher Verlust ist gut, wenn es aufgrund von Bewertungsvorschriften erfolgt ist.
Da der Gewinn (ob IFRS, HGB oder steuerlich) durch diverse Bewertungsmethoden relativ beschissen werden kann, sollte man in erster Linie den Augenmerk auf den Cashflow legen- denn dieser kann nicht beschissen werden.
Fakt ist, bei gutem Cashflow ist ein moderater Verlust verträglich, bei dauerhaften moderaten Verlust kann der Cashflow aber unmöglich gut sein. Das wird der Unterschied zu Mr. B.B. sein.
12.05.2015 - 13:33 Uhr
Zitat von Mr_Kittels
Wenn wir Gündogan für 50 Millionen € verkaufen, dann ist der komplette Betrag direkt bei uns als Einnahmen zu verbuchen.
Wenn wir einen Spieler X für 50 Millionen € kaufen, dann wird der Spieler bilanziell über die Vertragslaufzeit abgeschrieben und mindert so das Ergebnis nur um die jährliche Abschreibung.
Wenn Spieler X hier für 5 Jahre unterschreibt, dann wird der Spieler über 5 Jahre abgeschrieben.
Bedeutet, dass nur 10 Millionen als "Ausgaben" anfallen und die Abschreibungen mindern das Ergebnis jedes weitere Jahr um 10 Millionen €.
Wenn wir Gündogan für 50 Millionen € verkaufen, dann ist der komplette Betrag direkt bei uns als Einnahmen zu verbuchen.
Wenn wir einen Spieler X für 50 Millionen € kaufen, dann wird der Spieler bilanziell über die Vertragslaufzeit abgeschrieben und mindert so das Ergebnis nur um die jährliche Abschreibung.
Wenn Spieler X hier für 5 Jahre unterschreibt, dann wird der Spieler über 5 Jahre abgeschrieben.
Bedeutet, dass nur 10 Millionen als "Ausgaben" anfallen und die Abschreibungen mindern das Ergebnis jedes weitere Jahr um 10 Millionen €.
Kann aber eigentlich doch garnicht sein oder? Abschreibungen werden vom Vermögen vorgenommen. D.h., dass was auf der Vermögensseite in der Bilanz steht verliert im Laufe der Zeit an Wert und dieser soll in der Bilanz berücksichtigt werden. Sollte man einen Spieler bilanziell abschreiben können, so hat es nur mit seinem Wert auf der Vermögensseite zutun. Dieser würde dann in den 5 Jahren von 50 Mio auf 0 gehen. Da hätte man dann bei einem Verkauf natürlich gute Karten. Das wäre dann in der Unternehmenswelt ein "Gewinn aus Abgang von Betriebsvermögen". Aber wie soll ich den eine "Ausgabe" Abschreiben? Die Ausgabe steht direkt auf einer anderen Seite der Bilanz und hat meines Wissens nach nichts mit Abschreibungen am Hut...deswegen muss ich leider sagen, verstehe ich es noch immer nicht
keine Ahnung wo da mein Denkfehler ist.
12.05.2015 - 13:39 Uhr
Zitat von Mr_Kittels
Was für eine Logik
Also lieber Verluste fahren anstatt bei nem Gewinn die paar Euronen an Steuern zu zahlen?
Der Gewinn wird so oder so schon bilanziell an allen Stellen so weit wie möglich gedrückt.
Zitat von Salud
Es ging mich auch einfach nur kurz darum, den Leuten hier klar zu machen, dass es mMn insbesondere aus steuerlicher Sicht gut ist, wenn man Verluste einfährt bzw. kein allzu gutes Ergebnis erzielt, weil gute Ergebnisse auch gleich immer bedeuten, dass man Steuern zahlen muss. Das ist schlichtweg verlorenes Geld, wovon wir nichts haben.
Zitat von gelbschreib
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Zitat von Salud
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Es ging mich auch einfach nur kurz darum, den Leuten hier klar zu machen, dass es mMn insbesondere aus steuerlicher Sicht gut ist, wenn man Verluste einfährt bzw. kein allzu gutes Ergebnis erzielt, weil gute Ergebnisse auch gleich immer bedeuten, dass man Steuern zahlen muss. Das ist schlichtweg verlorenes Geld, wovon wir nichts haben.
Was für eine Logik
Also lieber Verluste fahren anstatt bei nem Gewinn die paar Euronen an Steuern zu zahlen?
Der Gewinn wird so oder so schon bilanziell an allen Stellen so weit wie möglich gedrückt.

Der innerbilanzielle Gewinn wurde in den letzten Jahren dann irgendwie doch nicht an allen Ecken und Enden gedrückt, sonst wäre nicht ein derart hoher Gewinn realisiert worden.
Ich weiß nicht, aber ich finde 32% vom Gewinn nicht "ein paar Euronen". Kleinvieh macht auch MIst, und wenn man jedes Jahr 1/3 des Gewinns versteuern müsste, wäre das dann nach ein paar Jahren schon ne Summe.
12.05.2015 - 13:43 Uhr
Zitat von Nic
dieselbe logik wie du hier zeigst hat auch schon boris becker bei seinen investitionen in ost-immobilien gehabt...mit bekanntem ausgang.
wenn ein unternehmen steuern zahlt, heisst es in erster linie dass es wirtschaftlich erfolgreich ist. wenn wir jedes jahr gewinne erwirtschaften, können davon auch gerne paar steuern entrichtet werden.
zumal ohnehin noch größere verlustvorträge vorhanden sind, sodass in summe da gar nicht soviel ans finanzamt bzw. die stadt dortmund gezahlt wird.
Zitat von Salud
Es ging mich auch einfach nur kurz darum, den Leuten hier klar zu machen, dass es mMn insbesondere aus steuerlicher Sicht gut ist, wenn man Verluste einfährt bzw. kein allzu gutes Ergebnis erzielt, weil gute Ergebnisse auch gleich immer bedeuten, dass man Steuern zahlen muss. Das ist schlichtweg verlorenes Geld, wovon wir nichts haben.
Zitat von gelbschreib
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Zitat von Salud
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Es ging mich auch einfach nur kurz darum, den Leuten hier klar zu machen, dass es mMn insbesondere aus steuerlicher Sicht gut ist, wenn man Verluste einfährt bzw. kein allzu gutes Ergebnis erzielt, weil gute Ergebnisse auch gleich immer bedeuten, dass man Steuern zahlen muss. Das ist schlichtweg verlorenes Geld, wovon wir nichts haben.
dieselbe logik wie du hier zeigst hat auch schon boris becker bei seinen investitionen in ost-immobilien gehabt...mit bekanntem ausgang.
wenn ein unternehmen steuern zahlt, heisst es in erster linie dass es wirtschaftlich erfolgreich ist. wenn wir jedes jahr gewinne erwirtschaften, können davon auch gerne paar steuern entrichtet werden.
zumal ohnehin noch größere verlustvorträge vorhanden sind, sodass in summe da gar nicht soviel ans finanzamt bzw. die stadt dortmund gezahlt wird.
Wenn ein Unternehmen Steuern zahlt macht es Gewinn, das ist richtig. Stellt sich nur die Frage, ob das bei einem Unternehmen wie dem BVB Sinn macht. Wofür braucht der BVB Gewinn? Damit Dividenden ausgeschüttet werden? Dürfen sich dann die Aktionäre über 1,00 EUR Dividende freuen?
Woher weißt Du, dass höhere Verlustvorträge vorhanden sind und wenn dies der Fall sein sollte, wird Dir der Begriff Mindestbesteuerung mit Sicherheit etwas sagen, oder?!
Ich finde einfach 32% viel. Wenn man einen Gewinn von 10 Mio erwirtschaftet, dann sind das schon über 3 Mio, übrig bleiben dann 7... also ich für meinen Teil würde einiges Versuchen, um zu verhindern, dass da allzu viel Gewinn ausgewiesen wird.
12.05.2015 - 13:49 Uhr
Zitat von Salud

Der innerbilanzielle Gewinn wurde in den letzten Jahren dann irgendwie doch nicht an allen Ecken und Enden gedrückt, sonst wäre nicht ein derart hoher Gewinn realisiert worden.
Ich weiß nicht, aber ich finde 32% vom Gewinn nicht "ein paar Euronen". Kleinvieh macht auch MIst, und wenn man jedes Jahr 1/3 des Gewinns versteuern müsste, wäre das dann nach ein paar Jahren schon ne Summe.
Zitat von Mr_Kittels
Was für eine Logik
Also lieber Verluste fahren anstatt bei nem Gewinn die paar Euronen an Steuern zu zahlen?
Der Gewinn wird so oder so schon bilanziell an allen Stellen so weit wie möglich gedrückt.
Zitat von Salud
Es ging mich auch einfach nur kurz darum, den Leuten hier klar zu machen, dass es mMn insbesondere aus steuerlicher Sicht gut ist, wenn man Verluste einfährt bzw. kein allzu gutes Ergebnis erzielt, weil gute Ergebnisse auch gleich immer bedeuten, dass man Steuern zahlen muss. Das ist schlichtweg verlorenes Geld, wovon wir nichts haben.
Zitat von gelbschreib
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Zitat von Salud
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Leute, lasst Euch nicht verkackeiern - mMn ist es sogar richtig und gut, wenn der BVB moderate Verluste einfährt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen liquiden Mitteln zu tun!
Hat ja keiner geschrieben.
Und als Aktionär würde ich das anders sehen - da würde ich gerne einen Gewinn sehen und eine Dividende erhalten wollen. Aber da man ja weiter für die Saison insgesamt einen Gewinn prognostiziert ist ja noch alles iO. zumal der Verlust bisher rein gar nichts mit sportlichen oder anderweitig einbrechenden Umsätzen zu tun hat sondern simpel mit den hohen Ausgaben in den Kader sowie die Gebühren für eine frühzeitige Tilgung. Wobei ich mich nochimmer frage, ob sich das wirklich gelohnt hat (wahrscheinlich ja, sonst hätte mans ja lassen können...).
Es ging mich auch einfach nur kurz darum, den Leuten hier klar zu machen, dass es mMn insbesondere aus steuerlicher Sicht gut ist, wenn man Verluste einfährt bzw. kein allzu gutes Ergebnis erzielt, weil gute Ergebnisse auch gleich immer bedeuten, dass man Steuern zahlen muss. Das ist schlichtweg verlorenes Geld, wovon wir nichts haben.
Was für eine Logik
Also lieber Verluste fahren anstatt bei nem Gewinn die paar Euronen an Steuern zu zahlen?
Der Gewinn wird so oder so schon bilanziell an allen Stellen so weit wie möglich gedrückt.

Der innerbilanzielle Gewinn wurde in den letzten Jahren dann irgendwie doch nicht an allen Ecken und Enden gedrückt, sonst wäre nicht ein derart hoher Gewinn realisiert worden.
Ich weiß nicht, aber ich finde 32% vom Gewinn nicht "ein paar Euronen". Kleinvieh macht auch MIst, und wenn man jedes Jahr 1/3 des Gewinns versteuern müsste, wäre das dann nach ein paar Jahren schon ne Summe.
Was bist du denn für ein Witzbold?
Meinst du es ist möglich einfach an allen Ecken und Enden so weit wie man es gerne hätte Posten zu erhöhen, ohne dass das ganze auffällt oder in irgendeiner Weise noch den Normen entspricht?
Es gibt einige Tricks um den Gewinn zu mindern, damit ist aber nicht gewährleistet, dass man das ganze auf 0 drücken kann, weil das dann einfach jedes Unternehmen machen würde.
Ferner kommt hinzu, dass es für uns vorher überhaupt nicht möglich war den Gewinn zu drücken.
Du scheinst davon auszugehen, dass man einfach mal nen Spieler kauft und dann wird das ganze das Ergebnis schon gedrückt werden, allerdings wird der Betrag nur durch die jährliche Abschreibung gemindert.
Da müsste man erstmal ne erhebliche Summe investieren um irgendwas zu drücken und dann haben wir immernoch das Problem, dass Gewinne aus Spielerverkäufen direkt komplett in den Büchern auftauchen.
/Edit/ Wie kommt man überhaupt auf 32% Steuern?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mr_Kittels am 12.05.2015 um 13:50 Uhr bearbeitet
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