BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
20.09.2014 - 14:52 Uhr
Zitat von Nikolinho
Es macht sogar sehr viel Sinn.
Man ist dann absolut schuldenfrei, das Stadion in eigener Hand.
Niemand(!) kann einem also ans Bein pissen, zum Vergleich: Real Madrid hat 600(!) Mio Schulden, da gefällt mir unsere Variante bedeutend besser.
Sämtliche Tilgungen+Zinsen fallen weg und werden frei, sodass man den Kader sportlich verbessern kann.
Ebenfalls ist das eine Absicherung für eventuelle schlechte Zeiten, sodass man auch mal ein Jahr ohne CL überbrücken kann, ohne einen kleinen Kredit aufnehmen zu müssen.
Ich weiß gar nicht wie groß das Denkmal sein sollte, welches sich Watzke verdient hat für diese kaufmännische Weltleistung.
Es macht sogar sehr viel Sinn.
Man ist dann absolut schuldenfrei, das Stadion in eigener Hand.
Niemand(!) kann einem also ans Bein pissen, zum Vergleich: Real Madrid hat 600(!) Mio Schulden, da gefällt mir unsere Variante bedeutend besser.
Sämtliche Tilgungen+Zinsen fallen weg und werden frei, sodass man den Kader sportlich verbessern kann.
Ebenfalls ist das eine Absicherung für eventuelle schlechte Zeiten, sodass man auch mal ein Jahr ohne CL überbrücken kann, ohne einen kleinen Kredit aufnehmen zu müssen.
Ich weiß gar nicht wie groß das Denkmal sein sollte, welches sich Watzke verdient hat für diese kaufmännische Weltleistung.
Nimm es mir nicht übel, aber ich nahm keinen Bezug auf romantische Fussballansichten, es geht um die betriebswirtschaftlichen Ansichten.
Wir entledigen uns nur den langfristigen Finanzverbindlichkeiten. Kurzfristige wird es weiterhin geben. Wir haben das Stadion bereits gekauft und zahlen es nur noch ab. Bezüglich dem Ansatz von Madrid habe ich ja auch meine Meinung im int. Konkurrenz abgegeben und bin da schon konform, dass der deutsche Weg schöner ist.
Zinsen ist der einzige Punkt wo das halbwegs passt, aber da hab ich ja auf Humbert bereits geantwortet. Die Tilgungen werden nicht frei. Ob wir nun (pauschal) 40 Mio. auf einmal zahlen oder über weitere 5 Jahre 8 Mio., ist nur linke Tasche - rechte Tasche. Ein sofortiges abzahlen ist kann man eher dem Ansatz für schlechte Zeiten entgegen sprechen. Wir mindern unsere Reserven sofort um 40 Mio. und dann stellt sich die Frage, ob die frei werdenden 8 Mio. p.a. dann in Rücklagen gesteckt werden oder ggf. ausgegeben werden. Erfolgt letzteres widerspricht das eben der Sicherung für schlechte Zeiten. Und eben wenn wir 40 Mio. jetzt auszahlen mindern wir uns eben bei Optionen hinsichtlich möglicher Investitionen.
Wie gesagt, wenn wir die Kredite nicht ablösen, haben wir ein fettes Polster für schlechte Zeiten. Das haben wir uns durch die KE bereits geholt. Aber eben zu Kosten, die den jährlichen ZA im Ausschüttungsfall übersteigen. Und neben den gestiegenen EK kosten, die nicht die Steuerbemessungsgrundlage mindern, entledigen wir uns eben dem FK Vorteil bei Steuerminderung.
Letztlich will ich nur sagen, dass abgesehen von marginalen Zinseinsparungen wir uns damit kein bisschen besser stellen, wenn wir jetzt zahlen oder planmäßig. Adi's Ansatz mit dem Image ist da wirklich das einleuchtenste.
20.09.2014 - 16:49 Uhr
Zitat von XChris84X
Eben nicht, da man die eingesparten ca. 6 Mio. Zinsaufwand ja an anderer Stelle bei den Gehältern der Spieler wieder ausgibt. Wir wollen ja keine Rekordgewinne, sondern eine maximal wettbewerbsfähige Mannschaft. Sicherlich wird man versuchen den Gewinn stabil zu halten, aber was man einspart soll zu großen teilen in den Kader, siehe PK zum Einstieg von EVONIK.
Die Personalkosten werden steigen. Ein Kagawa wird sicher einiges verdienen und auch die anderen Neuverpflichtungen sind keine Schnäppchen, aber wenn man sieht was man trotz vieler Ausfälle an Spielern zur Verfügung hat zahlt sich dieser Aufwand sicher sportlich auch aus und sportlicher Erfolg ist nun mal der größte Wachstumsfaktor bei Umsatz und Gewinn.
Zitat von AS_Pirin09
Aber auch weniger Abschreibungen um die Steuern zu drücken.
Zitat von Humbert
ganz einfach: weniger Zinsen
Zitat von bornius
Um ehrlich zu sein, sehe ich auch keinerlei Vorteile darin, die Kredite vorzeitig abzulösen. Würde gerne mal ein paar Standpunkte lesen, was es uns bringt. Ich sehe aktuell da eher Nachteile drin, aber es kann ja auch sein, dass ich was darin übersehe. :)
Zitat von -adi-
Worauf sich diese Vorfälligkeitsentschädigung bezieht weiß ich nicht. Auf die Verbindlichkeiten glaube ich aber nicht. Es steht erstens, wie gesagt, unter "Gesamtkosten der Emmision" und hätte dort nichts verloren.
Zweitens gibt es wohl keine Sondertilgungsrechte mehr.
(siehe z.B. hier: "Noch fehlen 35 Millionen für den Rückkauf des Stadions. Aber wir haben mehr auf dem Konto. Die Verträge erlauben uns aber nicht, das Geld schon vorzeitig zurückzuzahlen, obwohl wir es haben."
http://www.sportal.de/borussia-dortmunds-hans-joachim-watzke-ueber-bayern-muenchen-muessen-nicht-so-tun-als-ob-wir-uns-lieben-1-2014040136408400000)
Das heißt die Gläubiger würden freiwillig auf einen großteil ihrer vertraglich vereinbarten Zinsen verzichten. Knapp 2 Millionen Euro Zinsen würden die ca. im nächsten Jahr bekommen und die Tilgung läuft noch einige Jahre.
Vielleicht ist es so, dann hätte man spitzenmäßig verhandelt und ich würde mich fragen, was in den Köpfen der Banker vorgeht, die das zulassen.
Zitat von frei-s
Das hätte ich auch gedacht, aber dort ist nun mal explizit eine "Vorfälligkeitsentschädigung" inkludiert, wie du dem obigen Zitat aus dem Wertpapierprospekt entnehmen kannst. Was soll dies denn in diesem Zuammenhang bedeuten?
Des Weiteren gibt es ja auch noch die von iec angesprochene fiktive Bilanz nach der Kapitalerhöhung, wo auch nur die 3 Mio Erwähnung finden und der Differenzbetrag den liquiden Mittel zugeschlagen wird.
Zitat von HaHa
3 Mio kostet die Kapitalerhöhungen, die Banken machen das ja nicht umsonst. Das überhaupt nichts mit einer vorfälligkeitsgebühr zu tun.
Zitat von iec
adi, wenn dem so wäre, dann hätten sich Watzke und Treß aber der Irreführung der Aktionäre schuldig gemacht. Denn in dem von frei-s gemachten Zitat steht doch explizit die Vorfälligkeitsentschädigung, da das vorrangige Ziel der KE die Schuldentilgung ist, ist es für mich nachvollziehbar, dass sie die Vorfälligkeitsentschädigung in die Kosten der KE gepackt haben. Persönlich fände ich ein transparenteres Ausweisen der Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung auch schöner. Es gibt im Wertpapierprospekt ja auch eine Aufstellung des "was wäre wenn" zum 30.6.; da werden keine Millionen zusätzlich für eine Vorfälligkeitsentschädigung berücksichtigt, was sie doch aber tun müssten.
Sprich, die Vorfälligkeitsentschädigung ist kleiner als 3 Millionen Euro.
Ansonsten fände ich die Kosten für eine KE auch extrem hoch.
Zitat von -adi-
Die 3 mio sind, wenn ich mich nicht irre, nur die Kosten für die KE.
Ich bin, wie gesagt, momentan unterwegs und nur per Handy online. Deshalb kann ich nichts nachlesen. Aber wenn ich mich recht erinnere liegen die Verbindlichkeiten bei gut 41 mio. Da kommt mir der Betrag extrem niedrig vor.
Zitat von frei-s
Bin mir recht sicher, dass ich die schon dazu addiert habe. Habe die Zahl aus dem Wertpapierprospekt genommen, wo explizit diese Vorfälligkeitsentschädigung aufgeführt wird.
Aus dem Prospekt:
......................
Die der Gesellschaft entstehenden Gesamtkosten der Emission setzen sich aus der Provision bzw. den Gebühren der CBSB als Lead Manager und den übrigen mit der Emission zusammenhängenden Kos-ten, beispielsweise für die Billigung dieses Wertpapierprospekts, Rechtsberatung und die Zulassung der Jungen Aktien zum Börsenhandel, Vorfälligkeitsentschädigung usw. zusammen. Die Gesellschaft schätzt die in diesem Rahmen anfallenden Gesamtkosten auf rund TEUR 3.000.
Die Gesellschaft beabsichtigt, den erwarteten Nettoemissionserlös in Höhe von TEUR 111.425 in ei-nem Umfang von rund TEUR 42.233 zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten und sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten zu verwenden.
.....................
Die genaue Höhe kennt man also nicht, aber die Rechnung wäre dann 42,2 Mio € plus etwas weniger als 3 Mio €. Da ich die Höhe des Kontostands ja eh nicht direkt angegeben habe, sollte das nicht so eine große Rolle spielen.
Oder missverstehe ich die im Prospekt aufgeführten Aussagen?
Zitat von -adi-
Vorsicht. Was frei-s schreibt ist so nicht ganz richtig. 43 mio Verbindlichkeiten heißt nicht, dass man 43 mio zahlen muss um sie komplett zu tilgen. Das wird erheblich teurer, weil die Banken nicht freiwillig auf die vereinbarten Zinsen verzichten.
Vorsicht. Was frei-s schreibt ist so nicht ganz richtig. 43 mio Verbindlichkeiten heißt nicht, dass man 43 mio zahlen muss um sie komplett zu tilgen. Das wird erheblich teurer, weil die Banken nicht freiwillig auf die vereinbarten Zinsen verzichten.
Bin mir recht sicher, dass ich die schon dazu addiert habe. Habe die Zahl aus dem Wertpapierprospekt genommen, wo explizit diese Vorfälligkeitsentschädigung aufgeführt wird.
Aus dem Prospekt:
......................
Die der Gesellschaft entstehenden Gesamtkosten der Emission setzen sich aus der Provision bzw. den Gebühren der CBSB als Lead Manager und den übrigen mit der Emission zusammenhängenden Kos-ten, beispielsweise für die Billigung dieses Wertpapierprospekts, Rechtsberatung und die Zulassung der Jungen Aktien zum Börsenhandel, Vorfälligkeitsentschädigung usw. zusammen. Die Gesellschaft schätzt die in diesem Rahmen anfallenden Gesamtkosten auf rund TEUR 3.000.
Die Gesellschaft beabsichtigt, den erwarteten Nettoemissionserlös in Höhe von TEUR 111.425 in ei-nem Umfang von rund TEUR 42.233 zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten und sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten zu verwenden.
.....................
Die genaue Höhe kennt man also nicht, aber die Rechnung wäre dann 42,2 Mio € plus etwas weniger als 3 Mio €. Da ich die Höhe des Kontostands ja eh nicht direkt angegeben habe, sollte das nicht so eine große Rolle spielen.
Oder missverstehe ich die im Prospekt aufgeführten Aussagen?
Die 3 mio sind, wenn ich mich nicht irre, nur die Kosten für die KE.
Ich bin, wie gesagt, momentan unterwegs und nur per Handy online. Deshalb kann ich nichts nachlesen. Aber wenn ich mich recht erinnere liegen die Verbindlichkeiten bei gut 41 mio. Da kommt mir der Betrag extrem niedrig vor.
adi, wenn dem so wäre, dann hätten sich Watzke und Treß aber der Irreführung der Aktionäre schuldig gemacht. Denn in dem von frei-s gemachten Zitat steht doch explizit die Vorfälligkeitsentschädigung, da das vorrangige Ziel der KE die Schuldentilgung ist, ist es für mich nachvollziehbar, dass sie die Vorfälligkeitsentschädigung in die Kosten der KE gepackt haben. Persönlich fände ich ein transparenteres Ausweisen der Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung auch schöner. Es gibt im Wertpapierprospekt ja auch eine Aufstellung des "was wäre wenn" zum 30.6.; da werden keine Millionen zusätzlich für eine Vorfälligkeitsentschädigung berücksichtigt, was sie doch aber tun müssten.
Sprich, die Vorfälligkeitsentschädigung ist kleiner als 3 Millionen Euro.
Ansonsten fände ich die Kosten für eine KE auch extrem hoch.
3 Mio kostet die Kapitalerhöhungen, die Banken machen das ja nicht umsonst. Das überhaupt nichts mit einer vorfälligkeitsgebühr zu tun.
Das hätte ich auch gedacht, aber dort ist nun mal explizit eine "Vorfälligkeitsentschädigung" inkludiert, wie du dem obigen Zitat aus dem Wertpapierprospekt entnehmen kannst. Was soll dies denn in diesem Zuammenhang bedeuten?
Des Weiteren gibt es ja auch noch die von iec angesprochene fiktive Bilanz nach der Kapitalerhöhung, wo auch nur die 3 Mio Erwähnung finden und der Differenzbetrag den liquiden Mittel zugeschlagen wird.
Worauf sich diese Vorfälligkeitsentschädigung bezieht weiß ich nicht. Auf die Verbindlichkeiten glaube ich aber nicht. Es steht erstens, wie gesagt, unter "Gesamtkosten der Emmision" und hätte dort nichts verloren.
Zweitens gibt es wohl keine Sondertilgungsrechte mehr.
(siehe z.B. hier: "Noch fehlen 35 Millionen für den Rückkauf des Stadions. Aber wir haben mehr auf dem Konto. Die Verträge erlauben uns aber nicht, das Geld schon vorzeitig zurückzuzahlen, obwohl wir es haben."
http://www.sportal.de/borussia-dortmunds-hans-joachim-watzke-ueber-bayern-muenchen-muessen-nicht-so-tun-als-ob-wir-uns-lieben-1-2014040136408400000)
Das heißt die Gläubiger würden freiwillig auf einen großteil ihrer vertraglich vereinbarten Zinsen verzichten. Knapp 2 Millionen Euro Zinsen würden die ca. im nächsten Jahr bekommen und die Tilgung läuft noch einige Jahre.
Vielleicht ist es so, dann hätte man spitzenmäßig verhandelt und ich würde mich fragen, was in den Köpfen der Banker vorgeht, die das zulassen.
Um ehrlich zu sein, sehe ich auch keinerlei Vorteile darin, die Kredite vorzeitig abzulösen. Würde gerne mal ein paar Standpunkte lesen, was es uns bringt. Ich sehe aktuell da eher Nachteile drin, aber es kann ja auch sein, dass ich was darin übersehe. :)
ganz einfach: weniger Zinsen
Aber auch weniger Abschreibungen um die Steuern zu drücken.
Eben nicht, da man die eingesparten ca. 6 Mio. Zinsaufwand ja an anderer Stelle bei den Gehältern der Spieler wieder ausgibt. Wir wollen ja keine Rekordgewinne, sondern eine maximal wettbewerbsfähige Mannschaft. Sicherlich wird man versuchen den Gewinn stabil zu halten, aber was man einspart soll zu großen teilen in den Kader, siehe PK zum Einstieg von EVONIK.
Die Personalkosten werden steigen. Ein Kagawa wird sicher einiges verdienen und auch die anderen Neuverpflichtungen sind keine Schnäppchen, aber wenn man sieht was man trotz vieler Ausfälle an Spielern zur Verfügung hat zahlt sich dieser Aufwand sicher sportlich auch aus und sportlicher Erfolg ist nun mal der größte Wachstumsfaktor bei Umsatz und Gewinn.
Zahlt man wenn man das Geld aus der KE zur Schuldentilgung verwendet nicht auch deutlich weniger Vermögenssteuern und Zinsen, wie oben schon angedeutet? Aus meiner Sicht ist das Geld, das für die Kaderkosten eingesetzt wird im gewissen Sinne auch ein Vorteil, weil man es sonst z. B. an die Banken oder den Staat hätte zahlen müssen. Kann aber auch sein, dass ich mich da irre.
20.09.2014 - 17:41 Uhr
Zitat von Gummibaerchen
Zahlt man wenn man das Geld aus der KE zur Schuldentilgung verwendet nicht auch deutlich weniger Vermögenssteuern und Zinsen, wie oben schon angedeutet? Aus meiner Sicht ist das Geld, das für die Kaderkosten eingesetzt wird im gewissen Sinne auch ein Vorteil, weil man es sonst z. B. an die Banken oder den Staat hätte zahlen müssen. Kann aber auch sein, dass ich mich da irre.
Zitat von XChris84X
Eben nicht, da man die eingesparten ca. 6 Mio. Zinsaufwand ja an anderer Stelle bei den Gehältern der Spieler wieder ausgibt. Wir wollen ja keine Rekordgewinne, sondern eine maximal wettbewerbsfähige Mannschaft. Sicherlich wird man versuchen den Gewinn stabil zu halten, aber was man einspart soll zu großen teilen in den Kader, siehe PK zum Einstieg von EVONIK.
Die Personalkosten werden steigen. Ein Kagawa wird sicher einiges verdienen und auch die anderen Neuverpflichtungen sind keine Schnäppchen, aber wenn man sieht was man trotz vieler Ausfälle an Spielern zur Verfügung hat zahlt sich dieser Aufwand sicher sportlich auch aus und sportlicher Erfolg ist nun mal der größte Wachstumsfaktor bei Umsatz und Gewinn.
Zitat von AS_Pirin09
Aber auch weniger Abschreibungen um die Steuern zu drücken.
Zitat von Humbert
ganz einfach: weniger Zinsen
Zitat von bornius
Um ehrlich zu sein, sehe ich auch keinerlei Vorteile darin, die Kredite vorzeitig abzulösen. Würde gerne mal ein paar Standpunkte lesen, was es uns bringt. Ich sehe aktuell da eher Nachteile drin, aber es kann ja auch sein, dass ich was darin übersehe. :)
Zitat von -adi-
Worauf sich diese Vorfälligkeitsentschädigung bezieht weiß ich nicht. Auf die Verbindlichkeiten glaube ich aber nicht. Es steht erstens, wie gesagt, unter "Gesamtkosten der Emmision" und hätte dort nichts verloren.
Zweitens gibt es wohl keine Sondertilgungsrechte mehr.
(siehe z.B. hier: "Noch fehlen 35 Millionen für den Rückkauf des Stadions. Aber wir haben mehr auf dem Konto. Die Verträge erlauben uns aber nicht, das Geld schon vorzeitig zurückzuzahlen, obwohl wir es haben."
http://www.sportal.de/borussia-dortmunds-hans-joachim-watzke-ueber-bayern-muenchen-muessen-nicht-so-tun-als-ob-wir-uns-lieben-1-2014040136408400000)
Das heißt die Gläubiger würden freiwillig auf einen großteil ihrer vertraglich vereinbarten Zinsen verzichten. Knapp 2 Millionen Euro Zinsen würden die ca. im nächsten Jahr bekommen und die Tilgung läuft noch einige Jahre.
Vielleicht ist es so, dann hätte man spitzenmäßig verhandelt und ich würde mich fragen, was in den Köpfen der Banker vorgeht, die das zulassen.
Zitat von frei-s
Das hätte ich auch gedacht, aber dort ist nun mal explizit eine "Vorfälligkeitsentschädigung" inkludiert, wie du dem obigen Zitat aus dem Wertpapierprospekt entnehmen kannst. Was soll dies denn in diesem Zuammenhang bedeuten?
Des Weiteren gibt es ja auch noch die von iec angesprochene fiktive Bilanz nach der Kapitalerhöhung, wo auch nur die 3 Mio Erwähnung finden und der Differenzbetrag den liquiden Mittel zugeschlagen wird.
Zitat von HaHa
3 Mio kostet die Kapitalerhöhungen, die Banken machen das ja nicht umsonst. Das überhaupt nichts mit einer vorfälligkeitsgebühr zu tun.
Zitat von iec
adi, wenn dem so wäre, dann hätten sich Watzke und Treß aber der Irreführung der Aktionäre schuldig gemacht. Denn in dem von frei-s gemachten Zitat steht doch explizit die Vorfälligkeitsentschädigung, da das vorrangige Ziel der KE die Schuldentilgung ist, ist es für mich nachvollziehbar, dass sie die Vorfälligkeitsentschädigung in die Kosten der KE gepackt haben. Persönlich fände ich ein transparenteres Ausweisen der Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung auch schöner. Es gibt im Wertpapierprospekt ja auch eine Aufstellung des "was wäre wenn" zum 30.6.; da werden keine Millionen zusätzlich für eine Vorfälligkeitsentschädigung berücksichtigt, was sie doch aber tun müssten.
Sprich, die Vorfälligkeitsentschädigung ist kleiner als 3 Millionen Euro.
Ansonsten fände ich die Kosten für eine KE auch extrem hoch.
Zitat von -adi-
Die 3 mio sind, wenn ich mich nicht irre, nur die Kosten für die KE.
Ich bin, wie gesagt, momentan unterwegs und nur per Handy online. Deshalb kann ich nichts nachlesen. Aber wenn ich mich recht erinnere liegen die Verbindlichkeiten bei gut 41 mio. Da kommt mir der Betrag extrem niedrig vor.
Zitat von frei-s
Bin mir recht sicher, dass ich die schon dazu addiert habe. Habe die Zahl aus dem Wertpapierprospekt genommen, wo explizit diese Vorfälligkeitsentschädigung aufgeführt wird.
Aus dem Prospekt:
......................
Die der Gesellschaft entstehenden Gesamtkosten der Emission setzen sich aus der Provision bzw. den Gebühren der CBSB als Lead Manager und den übrigen mit der Emission zusammenhängenden Kos-ten, beispielsweise für die Billigung dieses Wertpapierprospekts, Rechtsberatung und die Zulassung der Jungen Aktien zum Börsenhandel, Vorfälligkeitsentschädigung usw. zusammen. Die Gesellschaft schätzt die in diesem Rahmen anfallenden Gesamtkosten auf rund TEUR 3.000.
Die Gesellschaft beabsichtigt, den erwarteten Nettoemissionserlös in Höhe von TEUR 111.425 in ei-nem Umfang von rund TEUR 42.233 zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten und sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten zu verwenden.
.....................
Die genaue Höhe kennt man also nicht, aber die Rechnung wäre dann 42,2 Mio € plus etwas weniger als 3 Mio €. Da ich die Höhe des Kontostands ja eh nicht direkt angegeben habe, sollte das nicht so eine große Rolle spielen.
Oder missverstehe ich die im Prospekt aufgeführten Aussagen?
Zitat von -adi-
Vorsicht. Was frei-s schreibt ist so nicht ganz richtig. 43 mio Verbindlichkeiten heißt nicht, dass man 43 mio zahlen muss um sie komplett zu tilgen. Das wird erheblich teurer, weil die Banken nicht freiwillig auf die vereinbarten Zinsen verzichten.
Vorsicht. Was frei-s schreibt ist so nicht ganz richtig. 43 mio Verbindlichkeiten heißt nicht, dass man 43 mio zahlen muss um sie komplett zu tilgen. Das wird erheblich teurer, weil die Banken nicht freiwillig auf die vereinbarten Zinsen verzichten.
Bin mir recht sicher, dass ich die schon dazu addiert habe. Habe die Zahl aus dem Wertpapierprospekt genommen, wo explizit diese Vorfälligkeitsentschädigung aufgeführt wird.
Aus dem Prospekt:
......................
Die der Gesellschaft entstehenden Gesamtkosten der Emission setzen sich aus der Provision bzw. den Gebühren der CBSB als Lead Manager und den übrigen mit der Emission zusammenhängenden Kos-ten, beispielsweise für die Billigung dieses Wertpapierprospekts, Rechtsberatung und die Zulassung der Jungen Aktien zum Börsenhandel, Vorfälligkeitsentschädigung usw. zusammen. Die Gesellschaft schätzt die in diesem Rahmen anfallenden Gesamtkosten auf rund TEUR 3.000.
Die Gesellschaft beabsichtigt, den erwarteten Nettoemissionserlös in Höhe von TEUR 111.425 in ei-nem Umfang von rund TEUR 42.233 zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten und sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten zu verwenden.
.....................
Die genaue Höhe kennt man also nicht, aber die Rechnung wäre dann 42,2 Mio € plus etwas weniger als 3 Mio €. Da ich die Höhe des Kontostands ja eh nicht direkt angegeben habe, sollte das nicht so eine große Rolle spielen.
Oder missverstehe ich die im Prospekt aufgeführten Aussagen?
Die 3 mio sind, wenn ich mich nicht irre, nur die Kosten für die KE.
Ich bin, wie gesagt, momentan unterwegs und nur per Handy online. Deshalb kann ich nichts nachlesen. Aber wenn ich mich recht erinnere liegen die Verbindlichkeiten bei gut 41 mio. Da kommt mir der Betrag extrem niedrig vor.
adi, wenn dem so wäre, dann hätten sich Watzke und Treß aber der Irreführung der Aktionäre schuldig gemacht. Denn in dem von frei-s gemachten Zitat steht doch explizit die Vorfälligkeitsentschädigung, da das vorrangige Ziel der KE die Schuldentilgung ist, ist es für mich nachvollziehbar, dass sie die Vorfälligkeitsentschädigung in die Kosten der KE gepackt haben. Persönlich fände ich ein transparenteres Ausweisen der Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung auch schöner. Es gibt im Wertpapierprospekt ja auch eine Aufstellung des "was wäre wenn" zum 30.6.; da werden keine Millionen zusätzlich für eine Vorfälligkeitsentschädigung berücksichtigt, was sie doch aber tun müssten.
Sprich, die Vorfälligkeitsentschädigung ist kleiner als 3 Millionen Euro.
Ansonsten fände ich die Kosten für eine KE auch extrem hoch.
3 Mio kostet die Kapitalerhöhungen, die Banken machen das ja nicht umsonst. Das überhaupt nichts mit einer vorfälligkeitsgebühr zu tun.
Das hätte ich auch gedacht, aber dort ist nun mal explizit eine "Vorfälligkeitsentschädigung" inkludiert, wie du dem obigen Zitat aus dem Wertpapierprospekt entnehmen kannst. Was soll dies denn in diesem Zuammenhang bedeuten?
Des Weiteren gibt es ja auch noch die von iec angesprochene fiktive Bilanz nach der Kapitalerhöhung, wo auch nur die 3 Mio Erwähnung finden und der Differenzbetrag den liquiden Mittel zugeschlagen wird.
Worauf sich diese Vorfälligkeitsentschädigung bezieht weiß ich nicht. Auf die Verbindlichkeiten glaube ich aber nicht. Es steht erstens, wie gesagt, unter "Gesamtkosten der Emmision" und hätte dort nichts verloren.
Zweitens gibt es wohl keine Sondertilgungsrechte mehr.
(siehe z.B. hier: "Noch fehlen 35 Millionen für den Rückkauf des Stadions. Aber wir haben mehr auf dem Konto. Die Verträge erlauben uns aber nicht, das Geld schon vorzeitig zurückzuzahlen, obwohl wir es haben."
http://www.sportal.de/borussia-dortmunds-hans-joachim-watzke-ueber-bayern-muenchen-muessen-nicht-so-tun-als-ob-wir-uns-lieben-1-2014040136408400000)
Das heißt die Gläubiger würden freiwillig auf einen großteil ihrer vertraglich vereinbarten Zinsen verzichten. Knapp 2 Millionen Euro Zinsen würden die ca. im nächsten Jahr bekommen und die Tilgung läuft noch einige Jahre.
Vielleicht ist es so, dann hätte man spitzenmäßig verhandelt und ich würde mich fragen, was in den Köpfen der Banker vorgeht, die das zulassen.
Um ehrlich zu sein, sehe ich auch keinerlei Vorteile darin, die Kredite vorzeitig abzulösen. Würde gerne mal ein paar Standpunkte lesen, was es uns bringt. Ich sehe aktuell da eher Nachteile drin, aber es kann ja auch sein, dass ich was darin übersehe. :)
ganz einfach: weniger Zinsen
Aber auch weniger Abschreibungen um die Steuern zu drücken.
Eben nicht, da man die eingesparten ca. 6 Mio. Zinsaufwand ja an anderer Stelle bei den Gehältern der Spieler wieder ausgibt. Wir wollen ja keine Rekordgewinne, sondern eine maximal wettbewerbsfähige Mannschaft. Sicherlich wird man versuchen den Gewinn stabil zu halten, aber was man einspart soll zu großen teilen in den Kader, siehe PK zum Einstieg von EVONIK.
Die Personalkosten werden steigen. Ein Kagawa wird sicher einiges verdienen und auch die anderen Neuverpflichtungen sind keine Schnäppchen, aber wenn man sieht was man trotz vieler Ausfälle an Spielern zur Verfügung hat zahlt sich dieser Aufwand sicher sportlich auch aus und sportlicher Erfolg ist nun mal der größte Wachstumsfaktor bei Umsatz und Gewinn.
Zahlt man wenn man das Geld aus der KE zur Schuldentilgung verwendet nicht auch deutlich weniger Vermögenssteuern und Zinsen, wie oben schon angedeutet? Aus meiner Sicht ist das Geld, das für die Kaderkosten eingesetzt wird im gewissen Sinne auch ein Vorteil, weil man es sonst z. B. an die Banken oder den Staat hätte zahlen müssen. Kann aber auch sein, dass ich mich da irre.
Vermögensteuern gibt es hier schon seit fast 20 Jahren nicht mehr.
Ob und wieviel Zinsen man weniger zahlt, wenn man die Verbindlichkeiten sofort tilgt, ist eben die Frage.
21.09.2014 - 02:18 Uhr
Zitat von Nikolinho
Niemand(!) kann einem also ans Bein pissen, zum Vergleich: Real Madrid hat 600(!) Mio Schulden, da gefällt mir unsere Variante bedeutend besser.
Niemand(!) kann einem also ans Bein pissen, zum Vergleich: Real Madrid hat 600(!) Mio Schulden, da gefällt mir unsere Variante bedeutend besser.
Das ist Schwachsinn.
Diese 600 Mio. Euro sind Bruttoschulden: Zum Beispiel sind bei den Bruttoschulden noch nicht erbrachte Leistungen, für die man Geld gekriegt hat dabei, wie zum Beispiel Mitgliedsgebühren und Saisonkarten. Man hat das Geld erhalten, bis die Leistung aber komplett erbracht ist (sprich: die Saison vorbei ist), ist anteilsmässig ein Teil der Einnahmen als "Schulden" verbucht. Natürlich ohne dass da je ein Cent zurückgezahlt werden muss, das wird automatisch weniger und nächstes Jahr auf einen Schlag, sinds wieder knapp 100 Mio (also bei Real eben; wenn ein Verein nur 10 Mio an Saisonkarten und MGgebühren einnimmt, halt nur 10 Mio - kann sich jeder selber ausrechnen, ob er lieber 10 oder 100 Mio solcher "Schulden" hätte).
Weiters sind hier auch Verpflichtungen enthalten, die man mit anderen Vereinen getroffen hat, man zahlt nicht immer alle Transfergebühren sofort, sondern macht mit dem abgebenden Verein (und Spielerberater) einen Zahlungsplan aus. Das sind auch "Schulden". Dem gegenüber stehen aber auch zukünftige Einnahmen von anderen Klubs, die RM ebenfalls nicht sofort alles überwiesen haben.
Bei den Bruttoschulden wird auch das, wie es die Unbedarften gerne nennen, "Festgeldkonto", nicht gegengerechnet, alleine an cash & cashequivalents waren zu dem Zeitpunkt, auf den sich die Zahlen hier beziehen (30.06.2014), 174 Mio vorhanden (uA die oben angeführen knapp 100 Mio € Saionkarten und Mitgliedsgebühren)
Ergibt in Summe: brutto 602 Mio "Schulden" = netto 71,5 Mio "Schulden". Und diese Nettoschulden wären sehr schnell getilgt, wenn Real ein oder zwei Spieler verkauft.
Aber wenn man keine Ahnung von Betriebswirtschaftslehre hat, kann man das natürlich nicht wissen und nur stammtischmäßig irgendeinen Schwachsinn von "Schulden" daherquatschen.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lukymia am 21.09.2014 um 02:21 Uhr bearbeitet
21.09.2014 - 15:51 Uhr
Zitat von -adi-
Worauf sich diese Vorfälligkeitsentschädigung bezieht weiß ich nicht. Auf die Verbindlichkeiten glaube ich aber nicht. Es steht erstens, wie gesagt, unter "Gesamtkosten der Emmision" und hätte dort nichts verloren.
Zweitens gibt es wohl keine Sondertilgungsrechte mehr.
(siehe z.B. hier: "Noch fehlen 35 Millionen für den Rückkauf des Stadions. Aber wir haben mehr auf dem Konto. Die Verträge erlauben uns aber nicht, das Geld schon vorzeitig zurückzuzahlen, obwohl wir es haben."
http://www.sportal.de/borussia-dortmunds-hans-joachim-watzke-ueber-bayern-muenchen-muessen-nicht-so-tun-als-ob-wir-uns-lieben-1-2014040136408400000)
Das heißt die Gläubiger würden freiwillig auf einen großteil ihrer vertraglich vereinbarten Zinsen verzichten. Knapp 2 Millionen Euro Zinsen würden die ca. im nächsten Jahr bekommen und die Tilgung läuft noch einige Jahre.
Vielleicht ist es so, dann hätte man spitzenmäßig verhandelt und ich würde mich fragen, was in den Köpfen der Banker vorgeht, die das zulassen.
Zitat von frei-s
Das hätte ich auch gedacht, aber dort ist nun mal explizit eine "Vorfälligkeitsentschädigung" inkludiert, wie du dem obigen Zitat aus dem Wertpapierprospekt entnehmen kannst. Was soll dies denn in diesem Zuammenhang bedeuten?
Des Weiteren gibt es ja auch noch die von iec angesprochene fiktive Bilanz nach der Kapitalerhöhung, wo auch nur die 3 Mio Erwähnung finden und der Differenzbetrag den liquiden Mittel zugeschlagen wird.
Zitat von HaHa
3 Mio kostet die Kapitalerhöhungen, die Banken machen das ja nicht umsonst. Das überhaupt nichts mit einer vorfälligkeitsgebühr zu tun.
Zitat von iec
adi, wenn dem so wäre, dann hätten sich Watzke und Treß aber der Irreführung der Aktionäre schuldig gemacht. Denn in dem von frei-s gemachten Zitat steht doch explizit die Vorfälligkeitsentschädigung, da das vorrangige Ziel der KE die Schuldentilgung ist, ist es für mich nachvollziehbar, dass sie die Vorfälligkeitsentschädigung in die Kosten der KE gepackt haben. Persönlich fände ich ein transparenteres Ausweisen der Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung auch schöner. Es gibt im Wertpapierprospekt ja auch eine Aufstellung des "was wäre wenn" zum 30.6.; da werden keine Millionen zusätzlich für eine Vorfälligkeitsentschädigung berücksichtigt, was sie doch aber tun müssten.
Sprich, die Vorfälligkeitsentschädigung ist kleiner als 3 Millionen Euro.
Ansonsten fände ich die Kosten für eine KE auch extrem hoch.
Zitat von -adi-
Die 3 mio sind, wenn ich mich nicht irre, nur die Kosten für die KE.
Ich bin, wie gesagt, momentan unterwegs und nur per Handy online. Deshalb kann ich nichts nachlesen. Aber wenn ich mich recht erinnere liegen die Verbindlichkeiten bei gut 41 mio. Da kommt mir der Betrag extrem niedrig vor.
Zitat von frei-s
Bin mir recht sicher, dass ich die schon dazu addiert habe. Habe die Zahl aus dem Wertpapierprospekt genommen, wo explizit diese Vorfälligkeitsentschädigung aufgeführt wird.
Aus dem Prospekt:
......................
Die der Gesellschaft entstehenden Gesamtkosten der Emission setzen sich aus der Provision bzw. den Gebühren der CBSB als Lead Manager und den übrigen mit der Emission zusammenhängenden Kos-ten, beispielsweise für die Billigung dieses Wertpapierprospekts, Rechtsberatung und die Zulassung der Jungen Aktien zum Börsenhandel, Vorfälligkeitsentschädigung usw. zusammen. Die Gesellschaft schätzt die in diesem Rahmen anfallenden Gesamtkosten auf rund TEUR 3.000.
Die Gesellschaft beabsichtigt, den erwarteten Nettoemissionserlös in Höhe von TEUR 111.425 in ei-nem Umfang von rund TEUR 42.233 zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten und sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten zu verwenden.
.....................
Die genaue Höhe kennt man also nicht, aber die Rechnung wäre dann 42,2 Mio € plus etwas weniger als 3 Mio €. Da ich die Höhe des Kontostands ja eh nicht direkt angegeben habe, sollte das nicht so eine große Rolle spielen.
Oder missverstehe ich die im Prospekt aufgeführten Aussagen?
Zitat von -adi-
Vorsicht. Was frei-s schreibt ist so nicht ganz richtig. 43 mio Verbindlichkeiten heißt nicht, dass man 43 mio zahlen muss um sie komplett zu tilgen. Das wird erheblich teurer, weil die Banken nicht freiwillig auf die vereinbarten Zinsen verzichten.
Vorsicht. Was frei-s schreibt ist so nicht ganz richtig. 43 mio Verbindlichkeiten heißt nicht, dass man 43 mio zahlen muss um sie komplett zu tilgen. Das wird erheblich teurer, weil die Banken nicht freiwillig auf die vereinbarten Zinsen verzichten.
Bin mir recht sicher, dass ich die schon dazu addiert habe. Habe die Zahl aus dem Wertpapierprospekt genommen, wo explizit diese Vorfälligkeitsentschädigung aufgeführt wird.
Aus dem Prospekt:
......................
Die der Gesellschaft entstehenden Gesamtkosten der Emission setzen sich aus der Provision bzw. den Gebühren der CBSB als Lead Manager und den übrigen mit der Emission zusammenhängenden Kos-ten, beispielsweise für die Billigung dieses Wertpapierprospekts, Rechtsberatung und die Zulassung der Jungen Aktien zum Börsenhandel, Vorfälligkeitsentschädigung usw. zusammen. Die Gesellschaft schätzt die in diesem Rahmen anfallenden Gesamtkosten auf rund TEUR 3.000.
Die Gesellschaft beabsichtigt, den erwarteten Nettoemissionserlös in Höhe von TEUR 111.425 in ei-nem Umfang von rund TEUR 42.233 zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten und sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten zu verwenden.
.....................
Die genaue Höhe kennt man also nicht, aber die Rechnung wäre dann 42,2 Mio € plus etwas weniger als 3 Mio €. Da ich die Höhe des Kontostands ja eh nicht direkt angegeben habe, sollte das nicht so eine große Rolle spielen.
Oder missverstehe ich die im Prospekt aufgeführten Aussagen?
Die 3 mio sind, wenn ich mich nicht irre, nur die Kosten für die KE.
Ich bin, wie gesagt, momentan unterwegs und nur per Handy online. Deshalb kann ich nichts nachlesen. Aber wenn ich mich recht erinnere liegen die Verbindlichkeiten bei gut 41 mio. Da kommt mir der Betrag extrem niedrig vor.
adi, wenn dem so wäre, dann hätten sich Watzke und Treß aber der Irreführung der Aktionäre schuldig gemacht. Denn in dem von frei-s gemachten Zitat steht doch explizit die Vorfälligkeitsentschädigung, da das vorrangige Ziel der KE die Schuldentilgung ist, ist es für mich nachvollziehbar, dass sie die Vorfälligkeitsentschädigung in die Kosten der KE gepackt haben. Persönlich fände ich ein transparenteres Ausweisen der Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung auch schöner. Es gibt im Wertpapierprospekt ja auch eine Aufstellung des "was wäre wenn" zum 30.6.; da werden keine Millionen zusätzlich für eine Vorfälligkeitsentschädigung berücksichtigt, was sie doch aber tun müssten.
Sprich, die Vorfälligkeitsentschädigung ist kleiner als 3 Millionen Euro.
Ansonsten fände ich die Kosten für eine KE auch extrem hoch.
3 Mio kostet die Kapitalerhöhungen, die Banken machen das ja nicht umsonst. Das überhaupt nichts mit einer vorfälligkeitsgebühr zu tun.
Das hätte ich auch gedacht, aber dort ist nun mal explizit eine "Vorfälligkeitsentschädigung" inkludiert, wie du dem obigen Zitat aus dem Wertpapierprospekt entnehmen kannst. Was soll dies denn in diesem Zuammenhang bedeuten?
Des Weiteren gibt es ja auch noch die von iec angesprochene fiktive Bilanz nach der Kapitalerhöhung, wo auch nur die 3 Mio Erwähnung finden und der Differenzbetrag den liquiden Mittel zugeschlagen wird.
Worauf sich diese Vorfälligkeitsentschädigung bezieht weiß ich nicht. Auf die Verbindlichkeiten glaube ich aber nicht. Es steht erstens, wie gesagt, unter "Gesamtkosten der Emmision" und hätte dort nichts verloren.
Zweitens gibt es wohl keine Sondertilgungsrechte mehr.
(siehe z.B. hier: "Noch fehlen 35 Millionen für den Rückkauf des Stadions. Aber wir haben mehr auf dem Konto. Die Verträge erlauben uns aber nicht, das Geld schon vorzeitig zurückzuzahlen, obwohl wir es haben."
http://www.sportal.de/borussia-dortmunds-hans-joachim-watzke-ueber-bayern-muenchen-muessen-nicht-so-tun-als-ob-wir-uns-lieben-1-2014040136408400000)
Das heißt die Gläubiger würden freiwillig auf einen großteil ihrer vertraglich vereinbarten Zinsen verzichten. Knapp 2 Millionen Euro Zinsen würden die ca. im nächsten Jahr bekommen und die Tilgung läuft noch einige Jahre.
Vielleicht ist es so, dann hätte man spitzenmäßig verhandelt und ich würde mich fragen, was in den Köpfen der Banker vorgeht, die das zulassen.
Habe gerade noch eine Quelle aus dem Juni gefunden, in der auch eine Vorfälligkeitsentschädigung von etwa 2 Mio € Erwähnung findet:
So soll etwa die Hypothek auf dem vereinseigenen Stadion von rund 34 Millionen Euro - plus einer Vorfälligkeitsentschädigung von wohl etwa zwei Millionen - abgelöst werden, außerdem möchte der Verein seine Geschäftsstelle kaufen - hier lägen die Kosten wohl im höheren einstelligen Millionenbereich.
http://www.derwesten.de/sport/fussball/bvb/steine-statt-beine-wie-der-bvb-das-evonik-geld-nutzen-will-id9526204.html Wie sich das bei den ausstehenden Zinsen ausgehen soll, weiß ich auch nicht, aber die vorliegenden Quellen wie das Wertpapierprospekt und obiger Auszug sprechen nun mal eine andere Sprache.
21.09.2014 - 16:17 Uhr
Zitat von frei-s
Habe gerade noch eine Quelle aus dem Juni gefunden, in der auch eine Vorfälligkeitsentschädigung von etwa 2 Mio € Erwähnung findet:
Wie sich das bei den ausstehenden Zinsen ausgehen soll, weiß ich auch nicht, aber die vorliegenden Quellen wie das Wertpapierprospekt und obiger Auszug sprechen nun mal eine andere Sprache.
Zitat von -adi-
Worauf sich diese Vorfälligkeitsentschädigung bezieht weiß ich nicht. Auf die Verbindlichkeiten glaube ich aber nicht. Es steht erstens, wie gesagt, unter "Gesamtkosten der Emmision" und hätte dort nichts verloren.
Zweitens gibt es wohl keine Sondertilgungsrechte mehr.
(siehe z.B. hier: "Noch fehlen 35 Millionen für den Rückkauf des Stadions. Aber wir haben mehr auf dem Konto. Die Verträge erlauben uns aber nicht, das Geld schon vorzeitig zurückzuzahlen, obwohl wir es haben."
http://www.sportal.de/borussia-dortmunds-hans-joachim-watzke-ueber-bayern-muenchen-muessen-nicht-so-tun-als-ob-wir-uns-lieben-1-2014040136408400000)
Das heißt die Gläubiger würden freiwillig auf einen großteil ihrer vertraglich vereinbarten Zinsen verzichten. Knapp 2 Millionen Euro Zinsen würden die ca. im nächsten Jahr bekommen und die Tilgung läuft noch einige Jahre.
Vielleicht ist es so, dann hätte man spitzenmäßig verhandelt und ich würde mich fragen, was in den Köpfen der Banker vorgeht, die das zulassen.
Zitat von frei-s
Das hätte ich auch gedacht, aber dort ist nun mal explizit eine "Vorfälligkeitsentschädigung" inkludiert, wie du dem obigen Zitat aus dem Wertpapierprospekt entnehmen kannst. Was soll dies denn in diesem Zuammenhang bedeuten?
Des Weiteren gibt es ja auch noch die von iec angesprochene fiktive Bilanz nach der Kapitalerhöhung, wo auch nur die 3 Mio Erwähnung finden und der Differenzbetrag den liquiden Mittel zugeschlagen wird.
Zitat von HaHa
3 Mio kostet die Kapitalerhöhungen, die Banken machen das ja nicht umsonst. Das überhaupt nichts mit einer vorfälligkeitsgebühr zu tun.
Zitat von iec
adi, wenn dem so wäre, dann hätten sich Watzke und Treß aber der Irreführung der Aktionäre schuldig gemacht. Denn in dem von frei-s gemachten Zitat steht doch explizit die Vorfälligkeitsentschädigung, da das vorrangige Ziel der KE die Schuldentilgung ist, ist es für mich nachvollziehbar, dass sie die Vorfälligkeitsentschädigung in die Kosten der KE gepackt haben. Persönlich fände ich ein transparenteres Ausweisen der Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung auch schöner. Es gibt im Wertpapierprospekt ja auch eine Aufstellung des "was wäre wenn" zum 30.6.; da werden keine Millionen zusätzlich für eine Vorfälligkeitsentschädigung berücksichtigt, was sie doch aber tun müssten.
Sprich, die Vorfälligkeitsentschädigung ist kleiner als 3 Millionen Euro.
Ansonsten fände ich die Kosten für eine KE auch extrem hoch.
Zitat von -adi-
Die 3 mio sind, wenn ich mich nicht irre, nur die Kosten für die KE.
Ich bin, wie gesagt, momentan unterwegs und nur per Handy online. Deshalb kann ich nichts nachlesen. Aber wenn ich mich recht erinnere liegen die Verbindlichkeiten bei gut 41 mio. Da kommt mir der Betrag extrem niedrig vor.
Zitat von frei-s
Bin mir recht sicher, dass ich die schon dazu addiert habe. Habe die Zahl aus dem Wertpapierprospekt genommen, wo explizit diese Vorfälligkeitsentschädigung aufgeführt wird.
Aus dem Prospekt:
......................
Die der Gesellschaft entstehenden Gesamtkosten der Emission setzen sich aus der Provision bzw. den Gebühren der CBSB als Lead Manager und den übrigen mit der Emission zusammenhängenden Kos-ten, beispielsweise für die Billigung dieses Wertpapierprospekts, Rechtsberatung und die Zulassung der Jungen Aktien zum Börsenhandel, Vorfälligkeitsentschädigung usw. zusammen. Die Gesellschaft schätzt die in diesem Rahmen anfallenden Gesamtkosten auf rund TEUR 3.000.
Die Gesellschaft beabsichtigt, den erwarteten Nettoemissionserlös in Höhe von TEUR 111.425 in ei-nem Umfang von rund TEUR 42.233 zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten und sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten zu verwenden.
.....................
Die genaue Höhe kennt man also nicht, aber die Rechnung wäre dann 42,2 Mio € plus etwas weniger als 3 Mio €. Da ich die Höhe des Kontostands ja eh nicht direkt angegeben habe, sollte das nicht so eine große Rolle spielen.
Oder missverstehe ich die im Prospekt aufgeführten Aussagen?
Zitat von -adi-
Vorsicht. Was frei-s schreibt ist so nicht ganz richtig. 43 mio Verbindlichkeiten heißt nicht, dass man 43 mio zahlen muss um sie komplett zu tilgen. Das wird erheblich teurer, weil die Banken nicht freiwillig auf die vereinbarten Zinsen verzichten.
Vorsicht. Was frei-s schreibt ist so nicht ganz richtig. 43 mio Verbindlichkeiten heißt nicht, dass man 43 mio zahlen muss um sie komplett zu tilgen. Das wird erheblich teurer, weil die Banken nicht freiwillig auf die vereinbarten Zinsen verzichten.
Bin mir recht sicher, dass ich die schon dazu addiert habe. Habe die Zahl aus dem Wertpapierprospekt genommen, wo explizit diese Vorfälligkeitsentschädigung aufgeführt wird.
Aus dem Prospekt:
......................
Die der Gesellschaft entstehenden Gesamtkosten der Emission setzen sich aus der Provision bzw. den Gebühren der CBSB als Lead Manager und den übrigen mit der Emission zusammenhängenden Kos-ten, beispielsweise für die Billigung dieses Wertpapierprospekts, Rechtsberatung und die Zulassung der Jungen Aktien zum Börsenhandel, Vorfälligkeitsentschädigung usw. zusammen. Die Gesellschaft schätzt die in diesem Rahmen anfallenden Gesamtkosten auf rund TEUR 3.000.
Die Gesellschaft beabsichtigt, den erwarteten Nettoemissionserlös in Höhe von TEUR 111.425 in ei-nem Umfang von rund TEUR 42.233 zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten und sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten zu verwenden.
.....................
Die genaue Höhe kennt man also nicht, aber die Rechnung wäre dann 42,2 Mio € plus etwas weniger als 3 Mio €. Da ich die Höhe des Kontostands ja eh nicht direkt angegeben habe, sollte das nicht so eine große Rolle spielen.
Oder missverstehe ich die im Prospekt aufgeführten Aussagen?
Die 3 mio sind, wenn ich mich nicht irre, nur die Kosten für die KE.
Ich bin, wie gesagt, momentan unterwegs und nur per Handy online. Deshalb kann ich nichts nachlesen. Aber wenn ich mich recht erinnere liegen die Verbindlichkeiten bei gut 41 mio. Da kommt mir der Betrag extrem niedrig vor.
adi, wenn dem so wäre, dann hätten sich Watzke und Treß aber der Irreführung der Aktionäre schuldig gemacht. Denn in dem von frei-s gemachten Zitat steht doch explizit die Vorfälligkeitsentschädigung, da das vorrangige Ziel der KE die Schuldentilgung ist, ist es für mich nachvollziehbar, dass sie die Vorfälligkeitsentschädigung in die Kosten der KE gepackt haben. Persönlich fände ich ein transparenteres Ausweisen der Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung auch schöner. Es gibt im Wertpapierprospekt ja auch eine Aufstellung des "was wäre wenn" zum 30.6.; da werden keine Millionen zusätzlich für eine Vorfälligkeitsentschädigung berücksichtigt, was sie doch aber tun müssten.
Sprich, die Vorfälligkeitsentschädigung ist kleiner als 3 Millionen Euro.
Ansonsten fände ich die Kosten für eine KE auch extrem hoch.
3 Mio kostet die Kapitalerhöhungen, die Banken machen das ja nicht umsonst. Das überhaupt nichts mit einer vorfälligkeitsgebühr zu tun.
Das hätte ich auch gedacht, aber dort ist nun mal explizit eine "Vorfälligkeitsentschädigung" inkludiert, wie du dem obigen Zitat aus dem Wertpapierprospekt entnehmen kannst. Was soll dies denn in diesem Zuammenhang bedeuten?
Des Weiteren gibt es ja auch noch die von iec angesprochene fiktive Bilanz nach der Kapitalerhöhung, wo auch nur die 3 Mio Erwähnung finden und der Differenzbetrag den liquiden Mittel zugeschlagen wird.
Worauf sich diese Vorfälligkeitsentschädigung bezieht weiß ich nicht. Auf die Verbindlichkeiten glaube ich aber nicht. Es steht erstens, wie gesagt, unter "Gesamtkosten der Emmision" und hätte dort nichts verloren.
Zweitens gibt es wohl keine Sondertilgungsrechte mehr.
(siehe z.B. hier: "Noch fehlen 35 Millionen für den Rückkauf des Stadions. Aber wir haben mehr auf dem Konto. Die Verträge erlauben uns aber nicht, das Geld schon vorzeitig zurückzuzahlen, obwohl wir es haben."
http://www.sportal.de/borussia-dortmunds-hans-joachim-watzke-ueber-bayern-muenchen-muessen-nicht-so-tun-als-ob-wir-uns-lieben-1-2014040136408400000)
Das heißt die Gläubiger würden freiwillig auf einen großteil ihrer vertraglich vereinbarten Zinsen verzichten. Knapp 2 Millionen Euro Zinsen würden die ca. im nächsten Jahr bekommen und die Tilgung läuft noch einige Jahre.
Vielleicht ist es so, dann hätte man spitzenmäßig verhandelt und ich würde mich fragen, was in den Köpfen der Banker vorgeht, die das zulassen.
Habe gerade noch eine Quelle aus dem Juni gefunden, in der auch eine Vorfälligkeitsentschädigung von etwa 2 Mio € Erwähnung findet:
So soll etwa die Hypothek auf dem vereinseigenen Stadion von rund 34 Millionen Euro - plus einer Vorfälligkeitsentschädigung von wohl etwa zwei Millionen - abgelöst werden, außerdem möchte der Verein seine Geschäftsstelle kaufen - hier lägen die Kosten wohl im höheren einstelligen Millionenbereich.
http://www.derwesten.de/sport/fussball/bvb/steine-statt-beine-wie-der-bvb-das-evonik-geld-nutzen-will-id9526204.html Wie sich das bei den ausstehenden Zinsen ausgehen soll, weiß ich auch nicht, aber die vorliegenden Quellen wie das Wertpapierprospekt und obiger Auszug sprechen nun mal eine andere Sprache.
Super Sache, wenn das stimmt. Dann muss man es eigentlich machen.
Würde mich aber schon interessieren, wie das zustande kommt. Beim momentanen Zinsniveau hätte ich da mit deutlich mehr gerechnet.
Vielleicht hilft es auch, dass die Sparda-Bank Championspartner ist.
21.09.2014 - 22:11 Uhr
Quelle: www.welt.de
Borussia Dortmund eröffnet eine Dependance in Singapur. Der Expansionskurs in Asien soll mittelfristig bis zu 20 Millionen Euro pro Jahr einbringen. "Kagawa hilft uns natürlich", sagt BVB-Boss Watzke.
Ganz interessanter und ausführlicher Artikel zu den weiteren Plänen und Hintergrundinfos.
22.09.2014 - 10:50 Uhr
Quelle: www.manager-magazin.de
Warum investiert Evonik mindestens knapp 230 Millionen Euro in den BVB?
Ein Bericht zu Evonik/BVB: Sponsorvertrag: über die Laufzeit gestaffelt; 18 Mio im Schnitt über 11 Jahre zzgl.Prämien; Anteilskauf hat die Sponsorsumme gedrückt.
Investitionsgründe:
Bekanntheitsgrad 64%; in der Zielgruppe 95%. Erstkontakt zu 50% über den BVB, in der Zielgruppe sogar 74%; BVB ist im Ausland eine bekannte Referenz für eine dortige Nischenmarke Evonik.
23.09.2014 - 12:31 Uhr
Zitat von AS_Pirin09
Aber auch weniger Abschreibungen um die Steuern zu drücken.
Zitat von Humbert
ganz einfach: weniger Zinsen
Zitat von bornius
Um ehrlich zu sein, sehe ich auch keinerlei Vorteile darin, die Kredite vorzeitig abzulösen. Würde gerne mal ein paar Standpunkte lesen, was es uns bringt. Ich sehe aktuell da eher Nachteile drin, aber es kann ja auch sein, dass ich was darin übersehe. :)
Zitat von -adi-
Worauf sich diese Vorfälligkeitsentschädigung bezieht weiß ich nicht. Auf die Verbindlichkeiten glaube ich aber nicht. Es steht erstens, wie gesagt, unter "Gesamtkosten der Emmision" und hätte dort nichts verloren.
Zweitens gibt es wohl keine Sondertilgungsrechte mehr.
(siehe z.B. hier: "Noch fehlen 35 Millionen für den Rückkauf des Stadions. Aber wir haben mehr auf dem Konto. Die Verträge erlauben uns aber nicht, das Geld schon vorzeitig zurückzuzahlen, obwohl wir es haben."
http://www.sportal.de/borussia-dortmunds-hans-joachim-watzke-ueber-bayern-muenchen-muessen-nicht-so-tun-als-ob-wir-uns-lieben-1-2014040136408400000)
Das heißt die Gläubiger würden freiwillig auf einen großteil ihrer vertraglich vereinbarten Zinsen verzichten. Knapp 2 Millionen Euro Zinsen würden die ca. im nächsten Jahr bekommen und die Tilgung läuft noch einige Jahre.
Vielleicht ist es so, dann hätte man spitzenmäßig verhandelt und ich würde mich fragen, was in den Köpfen der Banker vorgeht, die das zulassen.
Zitat von frei-s
Das hätte ich auch gedacht, aber dort ist nun mal explizit eine "Vorfälligkeitsentschädigung" inkludiert, wie du dem obigen Zitat aus dem Wertpapierprospekt entnehmen kannst. Was soll dies denn in diesem Zuammenhang bedeuten?
Des Weiteren gibt es ja auch noch die von iec angesprochene fiktive Bilanz nach der Kapitalerhöhung, wo auch nur die 3 Mio Erwähnung finden und der Differenzbetrag den liquiden Mittel zugeschlagen wird.
Zitat von HaHa
3 Mio kostet die Kapitalerhöhungen, die Banken machen das ja nicht umsonst. Das überhaupt nichts mit einer vorfälligkeitsgebühr zu tun.
Zitat von iec
adi, wenn dem so wäre, dann hätten sich Watzke und Treß aber der Irreführung der Aktionäre schuldig gemacht. Denn in dem von frei-s gemachten Zitat steht doch explizit die Vorfälligkeitsentschädigung, da das vorrangige Ziel der KE die Schuldentilgung ist, ist es für mich nachvollziehbar, dass sie die Vorfälligkeitsentschädigung in die Kosten der KE gepackt haben. Persönlich fände ich ein transparenteres Ausweisen der Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung auch schöner. Es gibt im Wertpapierprospekt ja auch eine Aufstellung des "was wäre wenn" zum 30.6.; da werden keine Millionen zusätzlich für eine Vorfälligkeitsentschädigung berücksichtigt, was sie doch aber tun müssten.
Sprich, die Vorfälligkeitsentschädigung ist kleiner als 3 Millionen Euro.
Ansonsten fände ich die Kosten für eine KE auch extrem hoch.
Zitat von -adi-
Die 3 mio sind, wenn ich mich nicht irre, nur die Kosten für die KE.
Ich bin, wie gesagt, momentan unterwegs und nur per Handy online. Deshalb kann ich nichts nachlesen. Aber wenn ich mich recht erinnere liegen die Verbindlichkeiten bei gut 41 mio. Da kommt mir der Betrag extrem niedrig vor.
Zitat von frei-s
Bin mir recht sicher, dass ich die schon dazu addiert habe. Habe die Zahl aus dem Wertpapierprospekt genommen, wo explizit diese Vorfälligkeitsentschädigung aufgeführt wird.
Aus dem Prospekt:
......................
Die der Gesellschaft entstehenden Gesamtkosten der Emission setzen sich aus der Provision bzw. den Gebühren der CBSB als Lead Manager und den übrigen mit der Emission zusammenhängenden Kos-ten, beispielsweise für die Billigung dieses Wertpapierprospekts, Rechtsberatung und die Zulassung der Jungen Aktien zum Börsenhandel, Vorfälligkeitsentschädigung usw. zusammen. Die Gesellschaft schätzt die in diesem Rahmen anfallenden Gesamtkosten auf rund TEUR 3.000.
Die Gesellschaft beabsichtigt, den erwarteten Nettoemissionserlös in Höhe von TEUR 111.425 in ei-nem Umfang von rund TEUR 42.233 zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten und sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten zu verwenden.
.....................
Die genaue Höhe kennt man also nicht, aber die Rechnung wäre dann 42,2 Mio € plus etwas weniger als 3 Mio €. Da ich die Höhe des Kontostands ja eh nicht direkt angegeben habe, sollte das nicht so eine große Rolle spielen.
Oder missverstehe ich die im Prospekt aufgeführten Aussagen?
Zitat von -adi-
Vorsicht. Was frei-s schreibt ist so nicht ganz richtig. 43 mio Verbindlichkeiten heißt nicht, dass man 43 mio zahlen muss um sie komplett zu tilgen. Das wird erheblich teurer, weil die Banken nicht freiwillig auf die vereinbarten Zinsen verzichten.
Vorsicht. Was frei-s schreibt ist so nicht ganz richtig. 43 mio Verbindlichkeiten heißt nicht, dass man 43 mio zahlen muss um sie komplett zu tilgen. Das wird erheblich teurer, weil die Banken nicht freiwillig auf die vereinbarten Zinsen verzichten.
Bin mir recht sicher, dass ich die schon dazu addiert habe. Habe die Zahl aus dem Wertpapierprospekt genommen, wo explizit diese Vorfälligkeitsentschädigung aufgeführt wird.
Aus dem Prospekt:
......................
Die der Gesellschaft entstehenden Gesamtkosten der Emission setzen sich aus der Provision bzw. den Gebühren der CBSB als Lead Manager und den übrigen mit der Emission zusammenhängenden Kos-ten, beispielsweise für die Billigung dieses Wertpapierprospekts, Rechtsberatung und die Zulassung der Jungen Aktien zum Börsenhandel, Vorfälligkeitsentschädigung usw. zusammen. Die Gesellschaft schätzt die in diesem Rahmen anfallenden Gesamtkosten auf rund TEUR 3.000.
Die Gesellschaft beabsichtigt, den erwarteten Nettoemissionserlös in Höhe von TEUR 111.425 in ei-nem Umfang von rund TEUR 42.233 zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten und sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten zu verwenden.
.....................
Die genaue Höhe kennt man also nicht, aber die Rechnung wäre dann 42,2 Mio € plus etwas weniger als 3 Mio €. Da ich die Höhe des Kontostands ja eh nicht direkt angegeben habe, sollte das nicht so eine große Rolle spielen.
Oder missverstehe ich die im Prospekt aufgeführten Aussagen?
Die 3 mio sind, wenn ich mich nicht irre, nur die Kosten für die KE.
Ich bin, wie gesagt, momentan unterwegs und nur per Handy online. Deshalb kann ich nichts nachlesen. Aber wenn ich mich recht erinnere liegen die Verbindlichkeiten bei gut 41 mio. Da kommt mir der Betrag extrem niedrig vor.
adi, wenn dem so wäre, dann hätten sich Watzke und Treß aber der Irreführung der Aktionäre schuldig gemacht. Denn in dem von frei-s gemachten Zitat steht doch explizit die Vorfälligkeitsentschädigung, da das vorrangige Ziel der KE die Schuldentilgung ist, ist es für mich nachvollziehbar, dass sie die Vorfälligkeitsentschädigung in die Kosten der KE gepackt haben. Persönlich fände ich ein transparenteres Ausweisen der Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung auch schöner. Es gibt im Wertpapierprospekt ja auch eine Aufstellung des "was wäre wenn" zum 30.6.; da werden keine Millionen zusätzlich für eine Vorfälligkeitsentschädigung berücksichtigt, was sie doch aber tun müssten.
Sprich, die Vorfälligkeitsentschädigung ist kleiner als 3 Millionen Euro.
Ansonsten fände ich die Kosten für eine KE auch extrem hoch.
3 Mio kostet die Kapitalerhöhungen, die Banken machen das ja nicht umsonst. Das überhaupt nichts mit einer vorfälligkeitsgebühr zu tun.
Das hätte ich auch gedacht, aber dort ist nun mal explizit eine "Vorfälligkeitsentschädigung" inkludiert, wie du dem obigen Zitat aus dem Wertpapierprospekt entnehmen kannst. Was soll dies denn in diesem Zuammenhang bedeuten?
Des Weiteren gibt es ja auch noch die von iec angesprochene fiktive Bilanz nach der Kapitalerhöhung, wo auch nur die 3 Mio Erwähnung finden und der Differenzbetrag den liquiden Mittel zugeschlagen wird.
Worauf sich diese Vorfälligkeitsentschädigung bezieht weiß ich nicht. Auf die Verbindlichkeiten glaube ich aber nicht. Es steht erstens, wie gesagt, unter "Gesamtkosten der Emmision" und hätte dort nichts verloren.
Zweitens gibt es wohl keine Sondertilgungsrechte mehr.
(siehe z.B. hier: "Noch fehlen 35 Millionen für den Rückkauf des Stadions. Aber wir haben mehr auf dem Konto. Die Verträge erlauben uns aber nicht, das Geld schon vorzeitig zurückzuzahlen, obwohl wir es haben."
http://www.sportal.de/borussia-dortmunds-hans-joachim-watzke-ueber-bayern-muenchen-muessen-nicht-so-tun-als-ob-wir-uns-lieben-1-2014040136408400000)
Das heißt die Gläubiger würden freiwillig auf einen großteil ihrer vertraglich vereinbarten Zinsen verzichten. Knapp 2 Millionen Euro Zinsen würden die ca. im nächsten Jahr bekommen und die Tilgung läuft noch einige Jahre.
Vielleicht ist es so, dann hätte man spitzenmäßig verhandelt und ich würde mich fragen, was in den Köpfen der Banker vorgeht, die das zulassen.
Um ehrlich zu sein, sehe ich auch keinerlei Vorteile darin, die Kredite vorzeitig abzulösen. Würde gerne mal ein paar Standpunkte lesen, was es uns bringt. Ich sehe aktuell da eher Nachteile drin, aber es kann ja auch sein, dass ich was darin übersehe. :)
ganz einfach: weniger Zinsen
Aber auch weniger Abschreibungen um die Steuern zu drücken.
Cool, kannst du mir eine Bank nennen, bei welcher ich nen paar Kredite aufnehmen kann?
Dann senke ich meine Steuerlast durch die Zinsen ein wenig....
Mal so als Beispiel:
2 Millionen "Gewinn" vor Zinsen und 2 Millionen Zinsen ergibt 0 Euro Steuern - aber auch 0 Euro "Cash"
2 Millionen "Gewinn" vor Zinsen und 0 Euro Zinsen ergibt ~ 400.000 Steuern - aber auch 1,6Mio Cash...
was ist besser ?
23.09.2014 - 13:08 Uhr
Zitat von Hammer
Cool, kannst du mir eine Bank nennen, bei welcher ich nen paar Kredite aufnehmen kann?
Dann senke ich meine Steuerlast durch die Zinsen ein wenig....
Mal so als Beispiel:
2 Millionen "Gewinn" vor Zinsen und 2 Millionen Zinsen ergibt 0 Euro Steuern - aber auch 0 Euro "Cash"
2 Millionen "Gewinn" vor Zinsen und 0 Euro Zinsen ergibt ~ 400.000 Steuern - aber auch 1,6Mio Cash...
was ist besser ?
Zitat von AS_Pirin09
Aber auch weniger Abschreibungen um die Steuern zu drücken.
Zitat von Humbert
ganz einfach: weniger Zinsen
Zitat von bornius
Um ehrlich zu sein, sehe ich auch keinerlei Vorteile darin, die Kredite vorzeitig abzulösen. Würde gerne mal ein paar Standpunkte lesen, was es uns bringt. Ich sehe aktuell da eher Nachteile drin, aber es kann ja auch sein, dass ich was darin übersehe. :)
Um ehrlich zu sein, sehe ich auch keinerlei Vorteile darin, die Kredite vorzeitig abzulösen. Würde gerne mal ein paar Standpunkte lesen, was es uns bringt. Ich sehe aktuell da eher Nachteile drin, aber es kann ja auch sein, dass ich was darin übersehe. :)
ganz einfach: weniger Zinsen
Aber auch weniger Abschreibungen um die Steuern zu drücken.
Cool, kannst du mir eine Bank nennen, bei welcher ich nen paar Kredite aufnehmen kann?
Dann senke ich meine Steuerlast durch die Zinsen ein wenig....
Mal so als Beispiel:
2 Millionen "Gewinn" vor Zinsen und 2 Millionen Zinsen ergibt 0 Euro Steuern - aber auch 0 Euro "Cash"
2 Millionen "Gewinn" vor Zinsen und 0 Euro Zinsen ergibt ~ 400.000 Steuern - aber auch 1,6Mio Cash...
was ist besser ?
Dein Beispiel ist natürlich genau passend für Dich gewählt und ist so nicht allgemein gültig. Was Du hier ansprichst heißt "Tax Shield" und ist Basiswissen in Unternehmensfinanzierung. Dazu hast Du weggelassen, warum die 2 Millionen Zinsen anfallen - z.B. für neue profitable Projekte, sodass hier eigentlich auch mehr Gewinn stehen müsste. Du hast die Zinsen jetzt genauso gewählt, dass sie für das Unternehmen eigentlich viel zu hoch sind und dann Fremdkapital anfängt sich nicht zu lohnen (heißt in der Fachliteratur "Bankruptcy Cost").
Das Tax Shield und Bankruptcy Cost sind ein klassischer Trade-Off, man kann halt nicht alles haben. Das ist eins der Grundprinzipien von Unternehmensfinanzierung.
Man muss aber festhalten, dass auch Eigenkapital kostet, z.B. mit der Dividende die wir jedes Jahr ausschütten. Nichts ist für umsonst. Und Fremdkapital hat den angenehmen Vorteil, dass es die Steuern beschneidet. Bei Dividenden geht das nicht, da sie erst vom Gewinn NACH Steuern abgeführt werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tax_Shield
Wenn Du das kurz in Google eingibst wirst Du auch genug Zahlenbeispiele finden, bei denen sich das 1A rechnet und zeigt, dass die User weiter oben Recht haben. Wenn Du Dich mit Zinsen geschickt anstellst, kannst Du auch Deine eigene Steuerlast und Gesamtbelastung senken. Hast aber natürlich das Risiko, dass Du auf Jahre hinweg einen gewissen Fixbetrag zahlen musst, egal was mit Deinem Einkommen passiert (z.B. plötzliche Arbeitslosigkeit).
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