BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
04.04.2014 - 21:15 Uhr
Zitat von gelbschreib:
Zitat von Dirk_Pitt:
Zitat von Farawo09:
Zitat von bornius:
Ich glaube nicht, dass die Gelder aus dem Marktpool der CL schon als Forderungen realisiert sind. Ich denke die UEFA wird den Marktpool als 2. Ausschüttung erst auf die Zeit nach dem CL Finale ansetzen. Aktuell ist die Höhe, die uns noch zu steht ungewiss. Ebenso die TV Gelder aus der nationalen Verteilung kommen final ja auch erst nach dem 34. Spieltag. Wenn du dir den GB 2012/13 mit dem dazu gehörigen Halbjahesbericht anschaust, dann sieht man, dass die Erlöse aus den drei Arten in etwa zur Hälfte geflossen sind. Aber in den Forderungen des Halbjahesberichts ist nicht annähernd so eine Summe abgebildet. Das legt den Grund doch schon nahe, dass da noch einiges Potential drin ist.Bei den ungewissen Sponsoringprämien sollte es sich ja ähnlich verhalten.
Bei den Verbindlichkeiten ist es ja auch nicht gesagt, dass alle bis zum 30.06 fällig sind. Theoretisch könnten die doch alle bis zum 31.12 fällig sein. Oder hab ich da jetzt einen Denkfehler?
Richtig die VB können auch bis zum 31.12. erst fällig sein, das werden aber nicht viele sein, Hälfte Finanz und Leasing VB's. Eventuell Ertragssteuern.
Ob der Marktpool als 2. Ausschüttung erst nach der CL ausgezahlt wird weiß ich nicht, aber 50% des Marktpools werden ja unabhängig von den Spielen verteilt. Als 2ter der Bundesliga bekommen wir 30% von den 50% des Marktpools und der ist relativ fix und wurde ja schon verdient durch die Teilnahme, also muss man diesen auch als Forderung ausweisen, wenn er nicht schon im 1. Halbjahr fließt.
Und alles was an variablen Vergütungen kommt geht doch auch fast alles in die variablen Gehälter, so dass ich nicht mit Signifikanten steigenden Erlösen bei konstanten Kosten rechne. Ja vielleicht 23 Mio aber wie gesagt, die sind dann nicht frei für Investitionen.
Wenn ich mir das alles so anschaue, dann frage ich mich immer wieder wie man aus dem Gewinn der auf einem Einmaleffekt verkauf von Götze basierte im letzten Jahr 6 Mio € Dividende zahlen konnte. Das war der unnötigste Abfluss von liquiden Mitteln, den man machen konnte.
Denke auch, dass die Verbindlichkeiten nicht das gleiche Datum haben wie die Forderungen und es deswegen nicht zu einer Zahlungsunfähigkeit kommen wird. Man sieht aber, dass es dem BVB längst nicht so rosig geht, wie es einige hier im Forum denken.
Weil du es nicht bringen kannst, einen Rekordgewinn auszuweisen und KEINE Dividende zu zahlen. Man macht das ja nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil man sich dazu in gewissem Umfang verpflichtet fühlen MUSS. Wie will man denn je einen Kapitalerhöhung, Investoren oder einen verlässlichen Ruf am Aktienmarkt realisieren, wenn man die Eigenen Kapitalgeber wie reines Melkvieh behandelt. Ich würde wahrscheinlich zum Aufruhr anstiften, wenn meine Anteilhaberschaft so mit Füßen getreten würde. Da interessiert eben dann leider wenig, dass es ein Einmaleffekt ist. Frag mal die Konzerne - und die machen das sogar ein Stückweit freiwillig mit den Einmaleffekten, damit sie Gewinne ausweisen, Dividende zahlen können müssen und ihr Kurs nicht in den Keller rasselt. Das beste was man machen kann ist, für einen stabilen oder steigenden Kurs zu sorgen, damit man vor der nächsten Großinvestition die Möglichkeit hat, eine Kapitalerhöhung durchzuführen.
Ihr könnt den BVB nicht mit einem normalen Unternehmen wie Thyssen-Krupp vergleichen. der BVB ist zwar an der Börse notiert, aber kein Investor wird jemals auf die Idee kommen aus dieser Investition eine Rendite erlangen zu wollen. Beim BVB kommt es auch nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn auszuweisen, sondern einen möglichst großen sportlichen Erfolg vorzuweisen. Die ganze Idee mit dem Listing an der Börse war und ist totaler quatsch. Schaut euch mal die Kommentare zum Börsengang des BVB an und zwar von Leuten, die davon Ahnung haben, da gab es keinen, der den Börsengang eines Fussballklubs ernst genommen hat.
Außerdem was bringen den Investoren die 6 Mio €, wenn diese jetzt für Investitionen in eine nachhaltige sportliche Entwicklung fehlen. Der Aktienkurs würde sich bestimmt besser entwicklen, wenn man einen guten Spieler für das Geld geholt hätte oder Reus ohne AK bis 2018 verlängert hätte.
Es ist auch egal, wieviele Aktien man zu welchem Kurs rausgibt, weil die Aktionäre kein Stimmrecht haben. Selbst wenn ein Aktionär 100% der Anteile halten sollte, kann der nichts, aber auch gar nichts machen soweit ich das in Erinnerung habe. Er schießt das Geld einfach nur so rein, wie ein Abramowitsch bei Chelsea.
Der Steuersünder aus Bayern lacht sich heute noch über den Börsengang des BVB kaputt. Die Bayer verkaufen ohne große Kosten ihre Anteile an die Allianz, Adidas und Audi zum selbst gewählten Preis. Die müssen nicht darauf warten und darauf hinarbeiten, dass der Kurs wieder steigt. Die werfen keine Dividenden raus, die Sie lieber in Spieler gesteckt hätten. Wer sich beteiligen will überweist einen Betrag und bekommt dafür einen gewissen Teil der Anteile fertig.
Wenn der BVB keine Dividende gezahlt hätte, dann hätte man schon ein minimini Festgeldkonto und wäre schon um einen minimini Betrag näher an die Bayern gerückt. Durch die Zahlung der Dividende hat man nur Geld verbrannt, der Aktienkurs ist nämlich nicht wesentlich höher als vor einem Jahr und er wird auch im nächsten Jahr nicht wesentlich höher sein. Wenn es an den Börsen wegen irgendwelcher Krisen nach unten geht, wird die BVB-Aktie auch fallen auch dann wenn der BVB grade die CL gewonnen hat.
Zitat von Dirk_Pitt:
Zitat von Farawo09:
Zitat von bornius:
Ich glaube nicht, dass die Gelder aus dem Marktpool der CL schon als Forderungen realisiert sind. Ich denke die UEFA wird den Marktpool als 2. Ausschüttung erst auf die Zeit nach dem CL Finale ansetzen. Aktuell ist die Höhe, die uns noch zu steht ungewiss. Ebenso die TV Gelder aus der nationalen Verteilung kommen final ja auch erst nach dem 34. Spieltag. Wenn du dir den GB 2012/13 mit dem dazu gehörigen Halbjahesbericht anschaust, dann sieht man, dass die Erlöse aus den drei Arten in etwa zur Hälfte geflossen sind. Aber in den Forderungen des Halbjahesberichts ist nicht annähernd so eine Summe abgebildet. Das legt den Grund doch schon nahe, dass da noch einiges Potential drin ist.Bei den ungewissen Sponsoringprämien sollte es sich ja ähnlich verhalten.
Bei den Verbindlichkeiten ist es ja auch nicht gesagt, dass alle bis zum 30.06 fällig sind. Theoretisch könnten die doch alle bis zum 31.12 fällig sein. Oder hab ich da jetzt einen Denkfehler?
Richtig die VB können auch bis zum 31.12. erst fällig sein, das werden aber nicht viele sein, Hälfte Finanz und Leasing VB's. Eventuell Ertragssteuern.
Ob der Marktpool als 2. Ausschüttung erst nach der CL ausgezahlt wird weiß ich nicht, aber 50% des Marktpools werden ja unabhängig von den Spielen verteilt. Als 2ter der Bundesliga bekommen wir 30% von den 50% des Marktpools und der ist relativ fix und wurde ja schon verdient durch die Teilnahme, also muss man diesen auch als Forderung ausweisen, wenn er nicht schon im 1. Halbjahr fließt.
Und alles was an variablen Vergütungen kommt geht doch auch fast alles in die variablen Gehälter, so dass ich nicht mit Signifikanten steigenden Erlösen bei konstanten Kosten rechne. Ja vielleicht 23 Mio aber wie gesagt, die sind dann nicht frei für Investitionen.
Wenn ich mir das alles so anschaue, dann frage ich mich immer wieder wie man aus dem Gewinn der auf einem Einmaleffekt verkauf von Götze basierte im letzten Jahr 6 Mio € Dividende zahlen konnte. Das war der unnötigste Abfluss von liquiden Mitteln, den man machen konnte.
Denke auch, dass die Verbindlichkeiten nicht das gleiche Datum haben wie die Forderungen und es deswegen nicht zu einer Zahlungsunfähigkeit kommen wird. Man sieht aber, dass es dem BVB längst nicht so rosig geht, wie es einige hier im Forum denken.
Weil du es nicht bringen kannst, einen Rekordgewinn auszuweisen und KEINE Dividende zu zahlen. Man macht das ja nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil man sich dazu in gewissem Umfang verpflichtet fühlen MUSS. Wie will man denn je einen Kapitalerhöhung, Investoren oder einen verlässlichen Ruf am Aktienmarkt realisieren, wenn man die Eigenen Kapitalgeber wie reines Melkvieh behandelt. Ich würde wahrscheinlich zum Aufruhr anstiften, wenn meine Anteilhaberschaft so mit Füßen getreten würde. Da interessiert eben dann leider wenig, dass es ein Einmaleffekt ist. Frag mal die Konzerne - und die machen das sogar ein Stückweit freiwillig mit den Einmaleffekten, damit sie Gewinne ausweisen, Dividende zahlen können müssen und ihr Kurs nicht in den Keller rasselt. Das beste was man machen kann ist, für einen stabilen oder steigenden Kurs zu sorgen, damit man vor der nächsten Großinvestition die Möglichkeit hat, eine Kapitalerhöhung durchzuführen.
Ihr könnt den BVB nicht mit einem normalen Unternehmen wie Thyssen-Krupp vergleichen. der BVB ist zwar an der Börse notiert, aber kein Investor wird jemals auf die Idee kommen aus dieser Investition eine Rendite erlangen zu wollen. Beim BVB kommt es auch nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn auszuweisen, sondern einen möglichst großen sportlichen Erfolg vorzuweisen. Die ganze Idee mit dem Listing an der Börse war und ist totaler quatsch. Schaut euch mal die Kommentare zum Börsengang des BVB an und zwar von Leuten, die davon Ahnung haben, da gab es keinen, der den Börsengang eines Fussballklubs ernst genommen hat.
Außerdem was bringen den Investoren die 6 Mio €, wenn diese jetzt für Investitionen in eine nachhaltige sportliche Entwicklung fehlen. Der Aktienkurs würde sich bestimmt besser entwicklen, wenn man einen guten Spieler für das Geld geholt hätte oder Reus ohne AK bis 2018 verlängert hätte.
Es ist auch egal, wieviele Aktien man zu welchem Kurs rausgibt, weil die Aktionäre kein Stimmrecht haben. Selbst wenn ein Aktionär 100% der Anteile halten sollte, kann der nichts, aber auch gar nichts machen soweit ich das in Erinnerung habe. Er schießt das Geld einfach nur so rein, wie ein Abramowitsch bei Chelsea.
Der Steuersünder aus Bayern lacht sich heute noch über den Börsengang des BVB kaputt. Die Bayer verkaufen ohne große Kosten ihre Anteile an die Allianz, Adidas und Audi zum selbst gewählten Preis. Die müssen nicht darauf warten und darauf hinarbeiten, dass der Kurs wieder steigt. Die werfen keine Dividenden raus, die Sie lieber in Spieler gesteckt hätten. Wer sich beteiligen will überweist einen Betrag und bekommt dafür einen gewissen Teil der Anteile fertig.
Wenn der BVB keine Dividende gezahlt hätte, dann hätte man schon ein minimini Festgeldkonto und wäre schon um einen minimini Betrag näher an die Bayern gerückt. Durch die Zahlung der Dividende hat man nur Geld verbrannt, der Aktienkurs ist nämlich nicht wesentlich höher als vor einem Jahr und er wird auch im nächsten Jahr nicht wesentlich höher sein. Wenn es an den Börsen wegen irgendwelcher Krisen nach unten geht, wird die BVB-Aktie auch fallen auch dann wenn der BVB grade die CL gewonnen hat.
04.04.2014 - 21:21 Uhr
Zitat von Dirk_Pitt:
Zitat von gelbschreib:
Zitat von Dirk_Pitt:
Zitat von Farawo09:
Zitat von bornius:
Ich glaube nicht, dass die Gelder aus dem Marktpool der CL schon als Forderungen realisiert sind. Ich denke die UEFA wird den Marktpool als 2. Ausschüttung erst auf die Zeit nach dem CL Finale ansetzen. Aktuell ist die Höhe, die uns noch zu steht ungewiss. Ebenso die TV Gelder aus der nationalen Verteilung kommen final ja auch erst nach dem 34. Spieltag. Wenn du dir den GB 2012/13 mit dem dazu gehörigen Halbjahesbericht anschaust, dann sieht man, dass die Erlöse aus den drei Arten in etwa zur Hälfte geflossen sind. Aber in den Forderungen des Halbjahesberichts ist nicht annähernd so eine Summe abgebildet. Das legt den Grund doch schon nahe, dass da noch einiges Potential drin ist.Bei den ungewissen Sponsoringprämien sollte es sich ja ähnlich verhalten.
Bei den Verbindlichkeiten ist es ja auch nicht gesagt, dass alle bis zum 30.06 fällig sind. Theoretisch könnten die doch alle bis zum 31.12 fällig sein. Oder hab ich da jetzt einen Denkfehler?
Richtig die VB können auch bis zum 31.12. erst fällig sein, das werden aber nicht viele sein, Hälfte Finanz und Leasing VB's. Eventuell Ertragssteuern.
Ob der Marktpool als 2. Ausschüttung erst nach der CL ausgezahlt wird weiß ich nicht, aber 50% des Marktpools werden ja unabhängig von den Spielen verteilt. Als 2ter der Bundesliga bekommen wir 30% von den 50% des Marktpools und der ist relativ fix und wurde ja schon verdient durch die Teilnahme, also muss man diesen auch als Forderung ausweisen, wenn er nicht schon im 1. Halbjahr fließt.
Und alles was an variablen Vergütungen kommt geht doch auch fast alles in die variablen Gehälter, so dass ich nicht mit Signifikanten steigenden Erlösen bei konstanten Kosten rechne. Ja vielleicht 23 Mio aber wie gesagt, die sind dann nicht frei für Investitionen.
Wenn ich mir das alles so anschaue, dann frage ich mich immer wieder wie man aus dem Gewinn der auf einem Einmaleffekt verkauf von Götze basierte im letzten Jahr 6 Mio € Dividende zahlen konnte. Das war der unnötigste Abfluss von liquiden Mitteln, den man machen konnte.
Denke auch, dass die Verbindlichkeiten nicht das gleiche Datum haben wie die Forderungen und es deswegen nicht zu einer Zahlungsunfähigkeit kommen wird. Man sieht aber, dass es dem BVB längst nicht so rosig geht, wie es einige hier im Forum denken.
Weil du es nicht bringen kannst, einen Rekordgewinn auszuweisen und KEINE Dividende zu zahlen. Man macht das ja nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil man sich dazu in gewissem Umfang verpflichtet fühlen MUSS. Wie will man denn je einen Kapitalerhöhung, Investoren oder einen verlässlichen Ruf am Aktienmarkt realisieren, wenn man die Eigenen Kapitalgeber wie reines Melkvieh behandelt. Ich würde wahrscheinlich zum Aufruhr anstiften, wenn meine Anteilhaberschaft so mit Füßen getreten würde. Da interessiert eben dann leider wenig, dass es ein Einmaleffekt ist. Frag mal die Konzerne - und die machen das sogar ein Stückweit freiwillig mit den Einmaleffekten, damit sie Gewinne ausweisen, Dividende zahlen können müssen und ihr Kurs nicht in den Keller rasselt. Das beste was man machen kann ist, für einen stabilen oder steigenden Kurs zu sorgen, damit man vor der nächsten Großinvestition die Möglichkeit hat, eine Kapitalerhöhung durchzuführen.
Ihr könnt den BVB nicht mit einem normalen Unternehmen wie Thyssen-Krupp vergleichen. der BVB ist zwar an der Börse notiert, aber kein Investor wird jemals auf die Idee kommen aus dieser Investition eine Rendite erlangen zu wollen. Beim BVB kommt es auch nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn auszuweisen, sondern einen möglichst großen sportlichen Erfolg vorzuweisen. Die ganze Idee mit dem Listing an der Börse war und ist totaler quatsch. Schaut euch mal die Kommentare zum Börsengang des BVB an und zwar von Leuten, die davon Ahnung haben, da gab es keinen, der den Börsengang eines Fussballklubs ernst genommen hat.
Außerdem was bringen den Investoren die 6 Mio €, wenn diese jetzt für Investitionen in eine nachhaltige sportliche Entwicklung fehlen. Der Aktienkurs würde sich bestimmt besser entwicklen, wenn man einen guten Spieler für das Geld geholt hätte oder Reus ohne AK bis 2018 verlängert hätte.
Es ist auch egal, wieviele Aktien man zu welchem Kurs rausgibt, weil die Aktionäre kein Stimmrecht haben. Selbst wenn ein Aktionär 100% der Anteile halten sollte, kann der nichts, aber auch gar nichts machen soweit ich das in Erinnerung habe. Er schießt das Geld einfach nur so rein, wie ein Abramowitsch bei Chelsea.
Der Steuersünder aus Bayern lacht sich heute noch über den Börsengang des BVB kaputt. Die Bayer verkaufen ohne große Kosten ihre Anteile an die Allianz, Adidas und Audi zum selbst gewählten Preis. Die müssen nicht darauf warten und darauf hinarbeiten, dass der Kurs wieder steigt. Die werfen keine Dividenden raus, die Sie lieber in Spieler gesteckt hätten. Wer sich beteiligen will überweist einen Betrag und bekommt dafür einen gewissen Teil der Anteile fertig.
Wenn der BVB keine Dividende gezahlt hätte, dann hätte man schon ein minimini Festgeldkonto und wäre schon um einen minimini Betrag näher an die Bayern gerückt. Durch die Zahlung der Dividende hat man nur Geld verbrannt, der Aktienkurs ist nämlich nicht wesentlich höher als vor einem Jahr und er wird auch im nächsten Jahr nicht wesentlich höher sein. Wenn es an den Börsen wegen irgendwelcher Krisen nach unten geht, wird die BVB-Aktie auch fallen auch dann wenn der BVB grade die CL gewonnen hat.
Die Bayern zahlen schon Dividende. Jedes Jahr. ;) da bis vor kurzem aber nur 20% in fremder hand war ist die Summer überschaubar und Investoren steigen niemals irgendwo ein ohne sich Rendite zu versprechen.
Zitat von gelbschreib:
Zitat von Dirk_Pitt:
Zitat von Farawo09:
Zitat von bornius:
Ich glaube nicht, dass die Gelder aus dem Marktpool der CL schon als Forderungen realisiert sind. Ich denke die UEFA wird den Marktpool als 2. Ausschüttung erst auf die Zeit nach dem CL Finale ansetzen. Aktuell ist die Höhe, die uns noch zu steht ungewiss. Ebenso die TV Gelder aus der nationalen Verteilung kommen final ja auch erst nach dem 34. Spieltag. Wenn du dir den GB 2012/13 mit dem dazu gehörigen Halbjahesbericht anschaust, dann sieht man, dass die Erlöse aus den drei Arten in etwa zur Hälfte geflossen sind. Aber in den Forderungen des Halbjahesberichts ist nicht annähernd so eine Summe abgebildet. Das legt den Grund doch schon nahe, dass da noch einiges Potential drin ist.Bei den ungewissen Sponsoringprämien sollte es sich ja ähnlich verhalten.
Bei den Verbindlichkeiten ist es ja auch nicht gesagt, dass alle bis zum 30.06 fällig sind. Theoretisch könnten die doch alle bis zum 31.12 fällig sein. Oder hab ich da jetzt einen Denkfehler?
Richtig die VB können auch bis zum 31.12. erst fällig sein, das werden aber nicht viele sein, Hälfte Finanz und Leasing VB's. Eventuell Ertragssteuern.
Ob der Marktpool als 2. Ausschüttung erst nach der CL ausgezahlt wird weiß ich nicht, aber 50% des Marktpools werden ja unabhängig von den Spielen verteilt. Als 2ter der Bundesliga bekommen wir 30% von den 50% des Marktpools und der ist relativ fix und wurde ja schon verdient durch die Teilnahme, also muss man diesen auch als Forderung ausweisen, wenn er nicht schon im 1. Halbjahr fließt.
Und alles was an variablen Vergütungen kommt geht doch auch fast alles in die variablen Gehälter, so dass ich nicht mit Signifikanten steigenden Erlösen bei konstanten Kosten rechne. Ja vielleicht 23 Mio aber wie gesagt, die sind dann nicht frei für Investitionen.
Wenn ich mir das alles so anschaue, dann frage ich mich immer wieder wie man aus dem Gewinn der auf einem Einmaleffekt verkauf von Götze basierte im letzten Jahr 6 Mio € Dividende zahlen konnte. Das war der unnötigste Abfluss von liquiden Mitteln, den man machen konnte.
Denke auch, dass die Verbindlichkeiten nicht das gleiche Datum haben wie die Forderungen und es deswegen nicht zu einer Zahlungsunfähigkeit kommen wird. Man sieht aber, dass es dem BVB längst nicht so rosig geht, wie es einige hier im Forum denken.
Weil du es nicht bringen kannst, einen Rekordgewinn auszuweisen und KEINE Dividende zu zahlen. Man macht das ja nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil man sich dazu in gewissem Umfang verpflichtet fühlen MUSS. Wie will man denn je einen Kapitalerhöhung, Investoren oder einen verlässlichen Ruf am Aktienmarkt realisieren, wenn man die Eigenen Kapitalgeber wie reines Melkvieh behandelt. Ich würde wahrscheinlich zum Aufruhr anstiften, wenn meine Anteilhaberschaft so mit Füßen getreten würde. Da interessiert eben dann leider wenig, dass es ein Einmaleffekt ist. Frag mal die Konzerne - und die machen das sogar ein Stückweit freiwillig mit den Einmaleffekten, damit sie Gewinne ausweisen, Dividende zahlen können müssen und ihr Kurs nicht in den Keller rasselt. Das beste was man machen kann ist, für einen stabilen oder steigenden Kurs zu sorgen, damit man vor der nächsten Großinvestition die Möglichkeit hat, eine Kapitalerhöhung durchzuführen.
Ihr könnt den BVB nicht mit einem normalen Unternehmen wie Thyssen-Krupp vergleichen. der BVB ist zwar an der Börse notiert, aber kein Investor wird jemals auf die Idee kommen aus dieser Investition eine Rendite erlangen zu wollen. Beim BVB kommt es auch nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn auszuweisen, sondern einen möglichst großen sportlichen Erfolg vorzuweisen. Die ganze Idee mit dem Listing an der Börse war und ist totaler quatsch. Schaut euch mal die Kommentare zum Börsengang des BVB an und zwar von Leuten, die davon Ahnung haben, da gab es keinen, der den Börsengang eines Fussballklubs ernst genommen hat.
Außerdem was bringen den Investoren die 6 Mio €, wenn diese jetzt für Investitionen in eine nachhaltige sportliche Entwicklung fehlen. Der Aktienkurs würde sich bestimmt besser entwicklen, wenn man einen guten Spieler für das Geld geholt hätte oder Reus ohne AK bis 2018 verlängert hätte.
Es ist auch egal, wieviele Aktien man zu welchem Kurs rausgibt, weil die Aktionäre kein Stimmrecht haben. Selbst wenn ein Aktionär 100% der Anteile halten sollte, kann der nichts, aber auch gar nichts machen soweit ich das in Erinnerung habe. Er schießt das Geld einfach nur so rein, wie ein Abramowitsch bei Chelsea.
Der Steuersünder aus Bayern lacht sich heute noch über den Börsengang des BVB kaputt. Die Bayer verkaufen ohne große Kosten ihre Anteile an die Allianz, Adidas und Audi zum selbst gewählten Preis. Die müssen nicht darauf warten und darauf hinarbeiten, dass der Kurs wieder steigt. Die werfen keine Dividenden raus, die Sie lieber in Spieler gesteckt hätten. Wer sich beteiligen will überweist einen Betrag und bekommt dafür einen gewissen Teil der Anteile fertig.
Wenn der BVB keine Dividende gezahlt hätte, dann hätte man schon ein minimini Festgeldkonto und wäre schon um einen minimini Betrag näher an die Bayern gerückt. Durch die Zahlung der Dividende hat man nur Geld verbrannt, der Aktienkurs ist nämlich nicht wesentlich höher als vor einem Jahr und er wird auch im nächsten Jahr nicht wesentlich höher sein. Wenn es an den Börsen wegen irgendwelcher Krisen nach unten geht, wird die BVB-Aktie auch fallen auch dann wenn der BVB grade die CL gewonnen hat.
Die Bayern zahlen schon Dividende. Jedes Jahr. ;) da bis vor kurzem aber nur 20% in fremder hand war ist die Summer überschaubar und Investoren steigen niemals irgendwo ein ohne sich Rendite zu versprechen.
04.04.2014 - 21:26 Uhr
Zitat von Dirk_Pitt:
Zitat von gelbschreib:
Zitat von Dirk_Pitt:
Zitat von Farawo09:
Zitat von bornius:
Ich glaube nicht, dass die Gelder aus dem Marktpool der CL schon als Forderungen realisiert sind. Ich denke die UEFA wird den Marktpool als 2. Ausschüttung erst auf die Zeit nach dem CL Finale ansetzen. Aktuell ist die Höhe, die uns noch zu steht ungewiss. Ebenso die TV Gelder aus der nationalen Verteilung kommen final ja auch erst nach dem 34. Spieltag. Wenn du dir den GB 2012/13 mit dem dazu gehörigen Halbjahesbericht anschaust, dann sieht man, dass die Erlöse aus den drei Arten in etwa zur Hälfte geflossen sind. Aber in den Forderungen des Halbjahesberichts ist nicht annähernd so eine Summe abgebildet. Das legt den Grund doch schon nahe, dass da noch einiges Potential drin ist.Bei den ungewissen Sponsoringprämien sollte es sich ja ähnlich verhalten.
Bei den Verbindlichkeiten ist es ja auch nicht gesagt, dass alle bis zum 30.06 fällig sind. Theoretisch könnten die doch alle bis zum 31.12 fällig sein. Oder hab ich da jetzt einen Denkfehler?
Richtig die VB können auch bis zum 31.12. erst fällig sein, das werden aber nicht viele sein, Hälfte Finanz und Leasing VB's. Eventuell Ertragssteuern.
Ob der Marktpool als 2. Ausschüttung erst nach der CL ausgezahlt wird weiß ich nicht, aber 50% des Marktpools werden ja unabhängig von den Spielen verteilt. Als 2ter der Bundesliga bekommen wir 30% von den 50% des Marktpools und der ist relativ fix und wurde ja schon verdient durch die Teilnahme, also muss man diesen auch als Forderung ausweisen, wenn er nicht schon im 1. Halbjahr fließt.
Und alles was an variablen Vergütungen kommt geht doch auch fast alles in die variablen Gehälter, so dass ich nicht mit Signifikanten steigenden Erlösen bei konstanten Kosten rechne. Ja vielleicht 23 Mio aber wie gesagt, die sind dann nicht frei für Investitionen.
Wenn ich mir das alles so anschaue, dann frage ich mich immer wieder wie man aus dem Gewinn der auf einem Einmaleffekt verkauf von Götze basierte im letzten Jahr 6 Mio € Dividende zahlen konnte. Das war der unnötigste Abfluss von liquiden Mitteln, den man machen konnte.
Denke auch, dass die Verbindlichkeiten nicht das gleiche Datum haben wie die Forderungen und es deswegen nicht zu einer Zahlungsunfähigkeit kommen wird. Man sieht aber, dass es dem BVB längst nicht so rosig geht, wie es einige hier im Forum denken.
Weil du es nicht bringen kannst, einen Rekordgewinn auszuweisen und KEINE Dividende zu zahlen. Man macht das ja nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil man sich dazu in gewissem Umfang verpflichtet fühlen MUSS. Wie will man denn je einen Kapitalerhöhung, Investoren oder einen verlässlichen Ruf am Aktienmarkt realisieren, wenn man die Eigenen Kapitalgeber wie reines Melkvieh behandelt. Ich würde wahrscheinlich zum Aufruhr anstiften, wenn meine Anteilhaberschaft so mit Füßen getreten würde. Da interessiert eben dann leider wenig, dass es ein Einmaleffekt ist. Frag mal die Konzerne - und die machen das sogar ein Stückweit freiwillig mit den Einmaleffekten, damit sie Gewinne ausweisen, Dividende zahlen können müssen und ihr Kurs nicht in den Keller rasselt. Das beste was man machen kann ist, für einen stabilen oder steigenden Kurs zu sorgen, damit man vor der nächsten Großinvestition die Möglichkeit hat, eine Kapitalerhöhung durchzuführen.
Ihr könnt den BVB nicht mit einem normalen Unternehmen wie Thyssen-Krupp vergleichen. der BVB ist zwar an der Börse notiert, aber kein Investor wird jemals auf die Idee kommen aus dieser Investition eine Rendite erlangen zu wollen. Beim BVB kommt es auch nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn auszuweisen, sondern einen möglichst großen sportlichen Erfolg vorzuweisen. Die ganze Idee mit dem Listing an der Börse war und ist totaler quatsch. Schaut euch mal die Kommentare zum Börsengang des BVB an und zwar von Leuten, die davon Ahnung haben, da gab es keinen, der den Börsengang eines Fussballklubs ernst genommen hat.
Außerdem was bringen den Investoren die 6 Mio €, wenn diese jetzt für Investitionen in eine nachhaltige sportliche Entwicklung fehlen. Der Aktienkurs würde sich bestimmt besser entwicklen, wenn man einen guten Spieler für das Geld geholt hätte oder Reus ohne AK bis 2018 verlängert hätte.
Es ist auch egal, wieviele Aktien man zu welchem Kurs rausgibt, weil die Aktionäre kein Stimmrecht haben. Selbst wenn ein Aktionär 100% der Anteile halten sollte, kann der nichts, aber auch gar nichts machen soweit ich das in Erinnerung habe. Er schießt das Geld einfach nur so rein, wie ein Abramowitsch bei Chelsea.
Der Steuersünder aus Bayern lacht sich heute noch über den Börsengang des BVB kaputt. Die Bayer verkaufen ohne große Kosten ihre Anteile an die Allianz, Adidas und Audi zum selbst gewählten Preis. Die müssen nicht darauf warten und darauf hinarbeiten, dass der Kurs wieder steigt. Die werfen keine Dividenden raus, die Sie lieber in Spieler gesteckt hätten. Wer sich beteiligen will überweist einen Betrag und bekommt dafür einen gewissen Teil der Anteile fertig.
Wenn der BVB keine Dividende gezahlt hätte, dann hätte man schon ein minimini Festgeldkonto und wäre schon um einen minimini Betrag näher an die Bayern gerückt. Durch die Zahlung der Dividende hat man nur Geld verbrannt, der Aktienkurs ist nämlich nicht wesentlich höher als vor einem Jahr und er wird auch im nächsten Jahr nicht wesentlich höher sein. Wenn es an den Börsen wegen irgendwelcher Krisen nach unten geht, wird die BVB-Aktie auch fallen auch dann wenn der BVB grade die CL gewonnen hat.
Ob der BVB ein rhythmischer Klatschclub, ein Fussballverein oder eine Frittenbude ist, ist dem Kapitalmarkt aber scheißegal. Und eine Kapitalerhöhung lässt sich nunmal leider nicht nur mit Fans und Folklore erreichen. Man sieht das auch Recht deutlich anhand der jüngeren Vergangenheit: So gut und stabil ging es dem Aktienkurs nie zuvor. Das hängt auch damit zusammen, dass das wirtschaftliche Gebahren kaufmännischen Gepflogenheiten entspricht. So schade wie es ist, aber wer am Kapitalmarkt ist, spielt nach dessen Regeln. Sonst geht er unter.
Zitat von gelbschreib:
Zitat von Dirk_Pitt:
Zitat von Farawo09:
Zitat von bornius:
Ich glaube nicht, dass die Gelder aus dem Marktpool der CL schon als Forderungen realisiert sind. Ich denke die UEFA wird den Marktpool als 2. Ausschüttung erst auf die Zeit nach dem CL Finale ansetzen. Aktuell ist die Höhe, die uns noch zu steht ungewiss. Ebenso die TV Gelder aus der nationalen Verteilung kommen final ja auch erst nach dem 34. Spieltag. Wenn du dir den GB 2012/13 mit dem dazu gehörigen Halbjahesbericht anschaust, dann sieht man, dass die Erlöse aus den drei Arten in etwa zur Hälfte geflossen sind. Aber in den Forderungen des Halbjahesberichts ist nicht annähernd so eine Summe abgebildet. Das legt den Grund doch schon nahe, dass da noch einiges Potential drin ist.Bei den ungewissen Sponsoringprämien sollte es sich ja ähnlich verhalten.
Bei den Verbindlichkeiten ist es ja auch nicht gesagt, dass alle bis zum 30.06 fällig sind. Theoretisch könnten die doch alle bis zum 31.12 fällig sein. Oder hab ich da jetzt einen Denkfehler?
Richtig die VB können auch bis zum 31.12. erst fällig sein, das werden aber nicht viele sein, Hälfte Finanz und Leasing VB's. Eventuell Ertragssteuern.
Ob der Marktpool als 2. Ausschüttung erst nach der CL ausgezahlt wird weiß ich nicht, aber 50% des Marktpools werden ja unabhängig von den Spielen verteilt. Als 2ter der Bundesliga bekommen wir 30% von den 50% des Marktpools und der ist relativ fix und wurde ja schon verdient durch die Teilnahme, also muss man diesen auch als Forderung ausweisen, wenn er nicht schon im 1. Halbjahr fließt.
Und alles was an variablen Vergütungen kommt geht doch auch fast alles in die variablen Gehälter, so dass ich nicht mit Signifikanten steigenden Erlösen bei konstanten Kosten rechne. Ja vielleicht 23 Mio aber wie gesagt, die sind dann nicht frei für Investitionen.
Wenn ich mir das alles so anschaue, dann frage ich mich immer wieder wie man aus dem Gewinn der auf einem Einmaleffekt verkauf von Götze basierte im letzten Jahr 6 Mio € Dividende zahlen konnte. Das war der unnötigste Abfluss von liquiden Mitteln, den man machen konnte.
Denke auch, dass die Verbindlichkeiten nicht das gleiche Datum haben wie die Forderungen und es deswegen nicht zu einer Zahlungsunfähigkeit kommen wird. Man sieht aber, dass es dem BVB längst nicht so rosig geht, wie es einige hier im Forum denken.
Weil du es nicht bringen kannst, einen Rekordgewinn auszuweisen und KEINE Dividende zu zahlen. Man macht das ja nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil man sich dazu in gewissem Umfang verpflichtet fühlen MUSS. Wie will man denn je einen Kapitalerhöhung, Investoren oder einen verlässlichen Ruf am Aktienmarkt realisieren, wenn man die Eigenen Kapitalgeber wie reines Melkvieh behandelt. Ich würde wahrscheinlich zum Aufruhr anstiften, wenn meine Anteilhaberschaft so mit Füßen getreten würde. Da interessiert eben dann leider wenig, dass es ein Einmaleffekt ist. Frag mal die Konzerne - und die machen das sogar ein Stückweit freiwillig mit den Einmaleffekten, damit sie Gewinne ausweisen, Dividende zahlen können müssen und ihr Kurs nicht in den Keller rasselt. Das beste was man machen kann ist, für einen stabilen oder steigenden Kurs zu sorgen, damit man vor der nächsten Großinvestition die Möglichkeit hat, eine Kapitalerhöhung durchzuführen.
Ihr könnt den BVB nicht mit einem normalen Unternehmen wie Thyssen-Krupp vergleichen. der BVB ist zwar an der Börse notiert, aber kein Investor wird jemals auf die Idee kommen aus dieser Investition eine Rendite erlangen zu wollen. Beim BVB kommt es auch nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn auszuweisen, sondern einen möglichst großen sportlichen Erfolg vorzuweisen. Die ganze Idee mit dem Listing an der Börse war und ist totaler quatsch. Schaut euch mal die Kommentare zum Börsengang des BVB an und zwar von Leuten, die davon Ahnung haben, da gab es keinen, der den Börsengang eines Fussballklubs ernst genommen hat.
Außerdem was bringen den Investoren die 6 Mio €, wenn diese jetzt für Investitionen in eine nachhaltige sportliche Entwicklung fehlen. Der Aktienkurs würde sich bestimmt besser entwicklen, wenn man einen guten Spieler für das Geld geholt hätte oder Reus ohne AK bis 2018 verlängert hätte.
Es ist auch egal, wieviele Aktien man zu welchem Kurs rausgibt, weil die Aktionäre kein Stimmrecht haben. Selbst wenn ein Aktionär 100% der Anteile halten sollte, kann der nichts, aber auch gar nichts machen soweit ich das in Erinnerung habe. Er schießt das Geld einfach nur so rein, wie ein Abramowitsch bei Chelsea.
Der Steuersünder aus Bayern lacht sich heute noch über den Börsengang des BVB kaputt. Die Bayer verkaufen ohne große Kosten ihre Anteile an die Allianz, Adidas und Audi zum selbst gewählten Preis. Die müssen nicht darauf warten und darauf hinarbeiten, dass der Kurs wieder steigt. Die werfen keine Dividenden raus, die Sie lieber in Spieler gesteckt hätten. Wer sich beteiligen will überweist einen Betrag und bekommt dafür einen gewissen Teil der Anteile fertig.
Wenn der BVB keine Dividende gezahlt hätte, dann hätte man schon ein minimini Festgeldkonto und wäre schon um einen minimini Betrag näher an die Bayern gerückt. Durch die Zahlung der Dividende hat man nur Geld verbrannt, der Aktienkurs ist nämlich nicht wesentlich höher als vor einem Jahr und er wird auch im nächsten Jahr nicht wesentlich höher sein. Wenn es an den Börsen wegen irgendwelcher Krisen nach unten geht, wird die BVB-Aktie auch fallen auch dann wenn der BVB grade die CL gewonnen hat.
Ob der BVB ein rhythmischer Klatschclub, ein Fussballverein oder eine Frittenbude ist, ist dem Kapitalmarkt aber scheißegal. Und eine Kapitalerhöhung lässt sich nunmal leider nicht nur mit Fans und Folklore erreichen. Man sieht das auch Recht deutlich anhand der jüngeren Vergangenheit: So gut und stabil ging es dem Aktienkurs nie zuvor. Das hängt auch damit zusammen, dass das wirtschaftliche Gebahren kaufmännischen Gepflogenheiten entspricht. So schade wie es ist, aber wer am Kapitalmarkt ist, spielt nach dessen Regeln. Sonst geht er unter.
04.04.2014 - 21:27 Uhr
Zitat von Dirk_Pitt:
Der Steuersünder aus Bayern lacht sich heute noch über den Börsengang des BVB kaputt. Die Bayer verkaufen ohne große Kosten ihre Anteile an die Allianz, Adidas und Audi zum selbst gewählten Preis. Die müssen nicht darauf warten und darauf hinarbeiten, dass der Kurs wieder steigt. Die werfen keine Dividenden raus, die Sie lieber in Spieler gesteckt hätten. Wer sich beteiligen will überweist einen Betrag und bekommt dafür einen gewissen Teil der Anteile fertig.
So, denkst du? Kein Investor steckt so viel Geld irgendwo rein ohne eine Dividende zu erwarten. Das sind alles Geschäftsleute die was von ihrem Investment haben wollen. Ansonsten würde das für sie keinen Sinn machen da Geld rein zu pumpen.
Bayern zahlt genauso wie wir auch.
Der Steuersünder aus Bayern lacht sich heute noch über den Börsengang des BVB kaputt. Die Bayer verkaufen ohne große Kosten ihre Anteile an die Allianz, Adidas und Audi zum selbst gewählten Preis. Die müssen nicht darauf warten und darauf hinarbeiten, dass der Kurs wieder steigt. Die werfen keine Dividenden raus, die Sie lieber in Spieler gesteckt hätten. Wer sich beteiligen will überweist einen Betrag und bekommt dafür einen gewissen Teil der Anteile fertig.
So, denkst du? Kein Investor steckt so viel Geld irgendwo rein ohne eine Dividende zu erwarten. Das sind alles Geschäftsleute die was von ihrem Investment haben wollen. Ansonsten würde das für sie keinen Sinn machen da Geld rein zu pumpen.
Bayern zahlt genauso wie wir auch.
04.04.2014 - 23:08 Uhr
Zitat von Dirk_Pitt:
Ihr könnt den BVB nicht mit einem normalen Unternehmen wie Thyssen-Krupp vergleichen. der BVB ist zwar an der Börse notiert, aber kein Investor wird jemals auf die Idee kommen aus dieser Investition eine Rendite erlangen zu wollen. Beim BVB kommt es auch nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn auszuweisen, sondern einen möglichst großen sportlichen Erfolg vorzuweisen. Die ganze Idee mit dem Listing an der Börse war und ist totaler quatsch. Schaut euch mal die Kommentare zum Börsengang des BVB an und zwar von Leuten, die davon Ahnung haben, da gab es keinen, der den Börsengang eines Fussballklubs ernst genommen hat.
Das ist ja ein richtiger Rundumschlag. Natürlich kann man die Aktie mit einem normalen Unternehmen vergleichen, das wird ständig gemacht, hier bitte, ich zitiere:
"Wenn die Quartalssaison vorbei ist und Kursimpulse von Firmenseite ausbleiben, liefert ein Blick in die Datenbank interessante Anlageideen. Zu diesem Zweck hat boersengefluester.de das zurzeit 617 Aktien umfassende Aktienpaket DataSelect einem umfangreichen Ausleseverfahren unterzogen. Abgefragt wurden Bilanzgrößen, Aktienkennzahlen und Performancedaten. Übrig geblieben sind am Ende drei Unternehmen, von denen wir vorher selbst kaum geglaubt hätten, dass ausgerechnet diese Papiere alle Hürden meistern werden."
http://boersengefluester.de/aktien-screening-nur-drei-werte-schafften-den-strip-bis-zum-schluss/
Kein Investor kommt jemals auf die Idee, mit seinem Investment eine Rendite erlangen zu wollen?? Wie bitte? Als Klopp Trainer bei Borussia Dortmund wurde, stand die BVB Aktie bei einem Euro, jetzt steht sie inklusive zweier Dividenden bei 4 Euro. In den letzten fünf Jahren hat die BVB Aktie +333,71% zugelegt, das ist exakt +249,79% besser als der DAX.
http://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/kennzahlen.html?ID_NOTATION=144434
Und wenn die BVB Aktie bei 11 Euro steht, wird es bei einigen immer noch heißen, man könne mit der BVB Aktie nichts verdienen, im Jahr 2000 gab es die BVB Aktie auch schon zu 11 Euro. Ist aber eine absurde Quatschlogik.
Was im Jahr 2000 börsenmäßig passiert ist, kann und muss dem heutigen Investor vollkommen egal sein. Da gab es die Telekom Aktie zu 100 Euro, die Allianz Aktie zu 400 Euro und die Infineon Aktie zu 94 Euro. Es war eine Blasenbildung, die sich letztlich bei ALLEN Aktienwerten niederschlug, inklusive der Industriewerte. Die BVB Aktie war im Jahr 2000 nie und nimmer ein Kauf, genauso wenig aber jede andere Aktie auch.
Es kommt nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften, das mag sein. Aber ein möglichst großer sportlicher Erfolg, bedeutet letztlich das gleiche. Eine Aktie wird nicht nur nach ihrem Gewinn beurteilt, sondern auch nach ihrem Umsatz, ihrem Potential, ihrer Markenstärke undundund
Die Manchester United Aktie hat nicht weit über 1000% zugelegt, weil hohe Gewinne erreicht wurden und hohe Dividenden ausgeschüttet wurden, das passierte kein einziges Mal, sondern weil dieser Fussballklub wertvoller ist als Wormatia Worms oder AS Roma.
Das der Börsengang totaler Quatsch war, ist im Nachhinein sicherlich richtig. Der Punkt ist, die Dinge verändern sich im Laufe der Jahrzehnte. Bei einer fairen Bewertung ist eine Kapitalerhöhung die leichteste Sache der Welt, es geht also für Dortmund nur darum, diese auch zu erreichen.
Das Grundprinzip, nämlich das man solide wirtschaftet, nicht mehr Geld ausgibt als man einnimmt, ist natürlich von Vorteil, wenn man an der Börse gelistet ist. Aber hallo? Es ist ganz generell ein Vorteil, das müsste man auch ohne Börse genauso machen.
Zitat von Dirk_Pitt:
Außerdem was bringen den Investoren die 6 Mio €, wenn diese jetzt für Investitionen in eine nachhaltige sportliche Entwicklung fehlen. Der Aktienkurs würde sich bestimmt besser entwicklen, wenn man einen guten Spieler für das Geld geholt hätte oder Reus ohne AK bis 2018 verlängert hätte.
Da bin ich anderer Meinung. Wenn man alles eingenommene Geld direkt AUSSCHLIEßLICH in den Kader reinvestiert, hat man viele Probleme. Höhere Abschreibungen für gekaufte Spieler, höhere Personalkosten und einiges mehr. Zu schnelles Wachstum ist in jedem Fall kontraproduktiv. Man kann ja nicht sagen Lewandowski bekommt jetzt 10 Mio Höchstgage, damit wir ihn halten könnnen, wir hätten das Geld jetzt. Das hat sofort bei jeder anderen Vertragsverhandlung unmittelbare Folgen. Reus und AK genau dasselbe.
Es war extrem sinnvoll nicht nur in Beine zu investieren, sondern eben auch in Steine, Rücklagen, Dividenden usw.
Zitat von Dirk_Pitt:
Es ist auch egal, wieviele Aktien man zu welchem Kurs rausgibt, weil die Aktionäre kein Stimmrecht haben. Selbst wenn ein Aktionär 100% der Anteile halten sollte, kann der nichts, aber auch gar nichts machen soweit ich das in Erinnerung habe. Er schießt das Geld einfach nur so rein, wie ein Abramowitsch bei Chelsea.
Etwas wirr. Wovon redest Du? Ein Abramowitch hat natürlich etwas zu sagen bei Chelsea. Ein George Sorros, der Manchester United Aktien gekauft hat, hingegen nicht. Die KKR, die maßgeblich in Hertha BSC investiert, hat auch nicht wirklich etwas zu sagen, nichts anderes sagt die identische Unternehmensform: GmbH&Co KGaA
Das alles hält Investoren nicht davon ab, genau in solche Unternehmen zu investieren.
Zitat von Dirk_Pitt:
Der Steuersünder aus Bayern lacht sich heute noch über den Börsengang des BVB kaputt. Die Bayer verkaufen ohne große Kosten ihre Anteile an die Allianz, Adidas und Audi zum selbst gewählten Preis. Die müssen nicht darauf warten und darauf hinarbeiten, dass der Kurs wieder steigt. Die werfen keine Dividenden raus, die Sie lieber in Spieler gesteckt hätten. Wer sich beteiligen will überweist einen Betrag und bekommt dafür einen gewissen Teil der Anteile fertig.
Die Bayern haben einiges sehr richtig gemacht, völlig klar. Nur Deine Logik ist falsch. Denn daß Niebaum/Meier das viele eingenommene Börsengeld direkt verbrannt haben, ist erst mal nur ein Dortmunder Problem, weiter nichts. Ein paar Jahre später ist man fast insolvent, völlig absurd. Niemand hat Dortmund gezwungen mehr Geld auszugeben als Bayern. Die Bayern waren sehr interessiert an Rosicky, aber eben nicht zu diesem Preis. usw. usw.
Und natürlich zahlen die Bayern eine Dividende.
Zitat von Dirk_Pitt:
Durch die Zahlung der Dividende hat man nur Geld verbrannt, der Aktienkurs ist nämlich nicht wesentlich höher als vor einem Jahr und er wird auch im nächsten Jahr nicht wesentlich höher sein. Wenn es an den Börsen wegen irgendwelcher Krisen nach unten geht, wird die BVB-Aktie auch fallen auch dann wenn der BVB grade die CL gewonnen hat.
Wie schon oben erwähnt, +249,79% besser als der DAX in den letzten 5 Jahren. Du unterstellst also, daß es jetzt genau andersrum läuft und die BVB Aktie stattdessen sich am Markt orientiert. Aber warum sollte sie dies tun? Dafür gibt es keinerlei Hinweise.
Die BVB Aktie kannte jahrelang nur eine Richtung: nach unten. Von 11 Euro runter auf 0,85. Damit hatte sie klar schlechter performt als die Märkte. Aus Gründen.
Jetzt läuft es jahrelang genau andersrum, auch aus Gründen. Und wenn Du in anderen Zeiträumen die BVB Aktie mit was auch immer vergleichst: Die Dividende darfst Du gerne dazu zählen: Das sind bisher insgesamt 16 Cent.
Zur Kursentwicklung: Die BVB Aktie bildete im Meisterjahr 2010/11 eine Fahnenstange, der Kurs hatte sich innerhalb von vier Wochen extrem gut entwickelt. Dies hatte eine längere Konsolidierung zur Folge, die im Winter 2011/12 bei 1,80 endete, immerhin noch knapp 100% über dem Tiefstkurs der Vorsaison. Daraufhin ging es sehr schnell wieder hoch, allerdings diesmal nur bis 2,80. Dennoch ist eine Kursentwicklung von 1,80 auf 2,80 in 9 Wochen nicht von schlechten Eltern... Und genau deswegen gab es wiederum eine Konsolidierung. Diese endete am 7.6.2012 bei 2,10
Und genau seit diesem 7.6.2012 gibt es keine größeren Kurssprünge mehr, die größere Konsolidierung zur Folge hätten. Die Volalität ist spürbar zurückgegangegn, es ist nicht mehr entscheidend, ob der Ball an den Pfosten geht oder nicht.
Der Kurs steht heute bei 3,86 plus zwei Dividenden von insgesamt 16 Cent macht das insgesamt 4,02
Gleichzeitig ist die BVB Aktie deutlich mehr unterbewertet als sie es im Jahr 2012 war. Da sprach man noch von Einmaleffekten, die sich nicht wiederholen lassen. Aber nur allein die Umsatzentwicklung OHNE Einmaleffekte spricht Bände:
Ohne Transfers und ohne Champions League oder Euro League hatte man 2009/10
105,21 Mio Euro Umsatz,
2011/12 waren es schon 159,12 Mio Euro und diese Saison hat man ohne Transfers und ohne Champions League geschätzt 217,5 Mio Umsatz.
eine derartig fulminante Entwicklung hat noch nicht mal der kühnste Optimist von sich gegeben. Kein BVB Analyst hat die BVB Aktie zum Kauf empfohlen, jahrelang. Auch das hat sich sehr deutlich geändert. Selbst wenn man äußerst pessimistisch rechnet, kommt man zu einem erklecklichen Wachstum in allen Kernbereichen.
Ihr könnt den BVB nicht mit einem normalen Unternehmen wie Thyssen-Krupp vergleichen. der BVB ist zwar an der Börse notiert, aber kein Investor wird jemals auf die Idee kommen aus dieser Investition eine Rendite erlangen zu wollen. Beim BVB kommt es auch nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn auszuweisen, sondern einen möglichst großen sportlichen Erfolg vorzuweisen. Die ganze Idee mit dem Listing an der Börse war und ist totaler quatsch. Schaut euch mal die Kommentare zum Börsengang des BVB an und zwar von Leuten, die davon Ahnung haben, da gab es keinen, der den Börsengang eines Fussballklubs ernst genommen hat.
Das ist ja ein richtiger Rundumschlag. Natürlich kann man die Aktie mit einem normalen Unternehmen vergleichen, das wird ständig gemacht, hier bitte, ich zitiere:
"Wenn die Quartalssaison vorbei ist und Kursimpulse von Firmenseite ausbleiben, liefert ein Blick in die Datenbank interessante Anlageideen. Zu diesem Zweck hat boersengefluester.de das zurzeit 617 Aktien umfassende Aktienpaket DataSelect einem umfangreichen Ausleseverfahren unterzogen. Abgefragt wurden Bilanzgrößen, Aktienkennzahlen und Performancedaten. Übrig geblieben sind am Ende drei Unternehmen, von denen wir vorher selbst kaum geglaubt hätten, dass ausgerechnet diese Papiere alle Hürden meistern werden."
http://boersengefluester.de/aktien-screening-nur-drei-werte-schafften-den-strip-bis-zum-schluss/
Kein Investor kommt jemals auf die Idee, mit seinem Investment eine Rendite erlangen zu wollen?? Wie bitte? Als Klopp Trainer bei Borussia Dortmund wurde, stand die BVB Aktie bei einem Euro, jetzt steht sie inklusive zweier Dividenden bei 4 Euro. In den letzten fünf Jahren hat die BVB Aktie +333,71% zugelegt, das ist exakt +249,79% besser als der DAX.
http://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/kennzahlen.html?ID_NOTATION=144434
Und wenn die BVB Aktie bei 11 Euro steht, wird es bei einigen immer noch heißen, man könne mit der BVB Aktie nichts verdienen, im Jahr 2000 gab es die BVB Aktie auch schon zu 11 Euro. Ist aber eine absurde Quatschlogik.
Was im Jahr 2000 börsenmäßig passiert ist, kann und muss dem heutigen Investor vollkommen egal sein. Da gab es die Telekom Aktie zu 100 Euro, die Allianz Aktie zu 400 Euro und die Infineon Aktie zu 94 Euro. Es war eine Blasenbildung, die sich letztlich bei ALLEN Aktienwerten niederschlug, inklusive der Industriewerte. Die BVB Aktie war im Jahr 2000 nie und nimmer ein Kauf, genauso wenig aber jede andere Aktie auch.
Es kommt nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften, das mag sein. Aber ein möglichst großer sportlicher Erfolg, bedeutet letztlich das gleiche. Eine Aktie wird nicht nur nach ihrem Gewinn beurteilt, sondern auch nach ihrem Umsatz, ihrem Potential, ihrer Markenstärke undundund
Die Manchester United Aktie hat nicht weit über 1000% zugelegt, weil hohe Gewinne erreicht wurden und hohe Dividenden ausgeschüttet wurden, das passierte kein einziges Mal, sondern weil dieser Fussballklub wertvoller ist als Wormatia Worms oder AS Roma.
Das der Börsengang totaler Quatsch war, ist im Nachhinein sicherlich richtig. Der Punkt ist, die Dinge verändern sich im Laufe der Jahrzehnte. Bei einer fairen Bewertung ist eine Kapitalerhöhung die leichteste Sache der Welt, es geht also für Dortmund nur darum, diese auch zu erreichen.
Das Grundprinzip, nämlich das man solide wirtschaftet, nicht mehr Geld ausgibt als man einnimmt, ist natürlich von Vorteil, wenn man an der Börse gelistet ist. Aber hallo? Es ist ganz generell ein Vorteil, das müsste man auch ohne Börse genauso machen.
Zitat von Dirk_Pitt:
Außerdem was bringen den Investoren die 6 Mio €, wenn diese jetzt für Investitionen in eine nachhaltige sportliche Entwicklung fehlen. Der Aktienkurs würde sich bestimmt besser entwicklen, wenn man einen guten Spieler für das Geld geholt hätte oder Reus ohne AK bis 2018 verlängert hätte.
Da bin ich anderer Meinung. Wenn man alles eingenommene Geld direkt AUSSCHLIEßLICH in den Kader reinvestiert, hat man viele Probleme. Höhere Abschreibungen für gekaufte Spieler, höhere Personalkosten und einiges mehr. Zu schnelles Wachstum ist in jedem Fall kontraproduktiv. Man kann ja nicht sagen Lewandowski bekommt jetzt 10 Mio Höchstgage, damit wir ihn halten könnnen, wir hätten das Geld jetzt. Das hat sofort bei jeder anderen Vertragsverhandlung unmittelbare Folgen. Reus und AK genau dasselbe.
Es war extrem sinnvoll nicht nur in Beine zu investieren, sondern eben auch in Steine, Rücklagen, Dividenden usw.
Zitat von Dirk_Pitt:
Es ist auch egal, wieviele Aktien man zu welchem Kurs rausgibt, weil die Aktionäre kein Stimmrecht haben. Selbst wenn ein Aktionär 100% der Anteile halten sollte, kann der nichts, aber auch gar nichts machen soweit ich das in Erinnerung habe. Er schießt das Geld einfach nur so rein, wie ein Abramowitsch bei Chelsea.
Etwas wirr. Wovon redest Du? Ein Abramowitch hat natürlich etwas zu sagen bei Chelsea. Ein George Sorros, der Manchester United Aktien gekauft hat, hingegen nicht. Die KKR, die maßgeblich in Hertha BSC investiert, hat auch nicht wirklich etwas zu sagen, nichts anderes sagt die identische Unternehmensform: GmbH&Co KGaA
Das alles hält Investoren nicht davon ab, genau in solche Unternehmen zu investieren.
Zitat von Dirk_Pitt:
Der Steuersünder aus Bayern lacht sich heute noch über den Börsengang des BVB kaputt. Die Bayer verkaufen ohne große Kosten ihre Anteile an die Allianz, Adidas und Audi zum selbst gewählten Preis. Die müssen nicht darauf warten und darauf hinarbeiten, dass der Kurs wieder steigt. Die werfen keine Dividenden raus, die Sie lieber in Spieler gesteckt hätten. Wer sich beteiligen will überweist einen Betrag und bekommt dafür einen gewissen Teil der Anteile fertig.
Die Bayern haben einiges sehr richtig gemacht, völlig klar. Nur Deine Logik ist falsch. Denn daß Niebaum/Meier das viele eingenommene Börsengeld direkt verbrannt haben, ist erst mal nur ein Dortmunder Problem, weiter nichts. Ein paar Jahre später ist man fast insolvent, völlig absurd. Niemand hat Dortmund gezwungen mehr Geld auszugeben als Bayern. Die Bayern waren sehr interessiert an Rosicky, aber eben nicht zu diesem Preis. usw. usw.
Und natürlich zahlen die Bayern eine Dividende.
Zitat von Dirk_Pitt:
Durch die Zahlung der Dividende hat man nur Geld verbrannt, der Aktienkurs ist nämlich nicht wesentlich höher als vor einem Jahr und er wird auch im nächsten Jahr nicht wesentlich höher sein. Wenn es an den Börsen wegen irgendwelcher Krisen nach unten geht, wird die BVB-Aktie auch fallen auch dann wenn der BVB grade die CL gewonnen hat.
Wie schon oben erwähnt, +249,79% besser als der DAX in den letzten 5 Jahren. Du unterstellst also, daß es jetzt genau andersrum läuft und die BVB Aktie stattdessen sich am Markt orientiert. Aber warum sollte sie dies tun? Dafür gibt es keinerlei Hinweise.
Die BVB Aktie kannte jahrelang nur eine Richtung: nach unten. Von 11 Euro runter auf 0,85. Damit hatte sie klar schlechter performt als die Märkte. Aus Gründen.
Jetzt läuft es jahrelang genau andersrum, auch aus Gründen. Und wenn Du in anderen Zeiträumen die BVB Aktie mit was auch immer vergleichst: Die Dividende darfst Du gerne dazu zählen: Das sind bisher insgesamt 16 Cent.
Zur Kursentwicklung: Die BVB Aktie bildete im Meisterjahr 2010/11 eine Fahnenstange, der Kurs hatte sich innerhalb von vier Wochen extrem gut entwickelt. Dies hatte eine längere Konsolidierung zur Folge, die im Winter 2011/12 bei 1,80 endete, immerhin noch knapp 100% über dem Tiefstkurs der Vorsaison. Daraufhin ging es sehr schnell wieder hoch, allerdings diesmal nur bis 2,80. Dennoch ist eine Kursentwicklung von 1,80 auf 2,80 in 9 Wochen nicht von schlechten Eltern... Und genau deswegen gab es wiederum eine Konsolidierung. Diese endete am 7.6.2012 bei 2,10
Und genau seit diesem 7.6.2012 gibt es keine größeren Kurssprünge mehr, die größere Konsolidierung zur Folge hätten. Die Volalität ist spürbar zurückgegangegn, es ist nicht mehr entscheidend, ob der Ball an den Pfosten geht oder nicht.
Der Kurs steht heute bei 3,86 plus zwei Dividenden von insgesamt 16 Cent macht das insgesamt 4,02
Gleichzeitig ist die BVB Aktie deutlich mehr unterbewertet als sie es im Jahr 2012 war. Da sprach man noch von Einmaleffekten, die sich nicht wiederholen lassen. Aber nur allein die Umsatzentwicklung OHNE Einmaleffekte spricht Bände:
Ohne Transfers und ohne Champions League oder Euro League hatte man 2009/10
105,21 Mio Euro Umsatz,
2011/12 waren es schon 159,12 Mio Euro und diese Saison hat man ohne Transfers und ohne Champions League geschätzt 217,5 Mio Umsatz.
eine derartig fulminante Entwicklung hat noch nicht mal der kühnste Optimist von sich gegeben. Kein BVB Analyst hat die BVB Aktie zum Kauf empfohlen, jahrelang. Auch das hat sich sehr deutlich geändert. Selbst wenn man äußerst pessimistisch rechnet, kommt man zu einem erklecklichen Wachstum in allen Kernbereichen.
05.04.2014 - 14:06 Uhr
Hi Halbgott, vielleicht habe ich mich an einigen Stellen falsch ausgedrückt, vielleicht wurde ich an einigen anderen Stellen falsch interpretiert. Ich möchte auf einige deiner Aussagen eingehen.
Zitat von halbgott:
Kein Investor kommt jemals auf die Idee, mit seinem Investment eine Rendite erlangen zu wollen?? Wie bitte? Als Klopp Trainer bei Borussia Dortmund wurde, stand die BVB Aktie bei einem Euro, jetzt steht sie inklusive zweier Dividenden bei 4 Euro. In den letzten fünf Jahren hat die BVB Aktie +333,71% zugelegt, das ist exakt +249,79% besser als der DAX.
http://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/kennzahlen.html?ID_NOTATION=144434
Der Vergleich, den die Comdirect Bank hier angiebt ist schon mal grundsätzlich Falsch, weil hier Äpfel mit Birnen verglichen werden.
1. Ist der Dax ein Index, der als Vergleich an sich schon mal nicht so geeignet ist wie ein Einzelwert.
2. Die BVB Aktie hat ein komplett anderes Risikoprofile als der Index der hier als Vergleichsbasis genommen wurde. Es handelst sich nämlich beim Dax um die größten deutschen Unternehmen. Da kann der BVB als ehemaliger Penny-Stock nicht mithalten.
3. Mit einem höherren Risiko erkaufe ich mir auch die Möglichkeit einer höheren Rendite. Deswegen verwundert es nicht unbedingt, dass in den letzen fünf Jahren die BVB Aktie stärker gestiegen ist als der Dax.
4. Der Ausschnitt von 5 Jahren ist natürlch glücklich gewählt, weil er gerade in die Zeit von Klopp fällt, wenn man sich dann einen Vergleich Dax BVB seit Börsengang anschaut, dann sieht man, dass der BVB ordentlich Geld verbrannt hat, während der Dax über seinem damaligen Stand von 6300 Punkten liegt(Quelle:http://www.dax-cfd.de/cfd-info/historische-kurse-dax)
Das ein Investor, der in die BVB Aktie investiert nicht auf Shareholder Value hoffen sollte bestätigt auch Watzke: http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/borussia-dortmund-abschied-von-der-boerse-waere-derzeit-zu-teuer-a-923753.html
Dort findet man das Zitat:“Jeder BVB-Aktionär muss wissen, dass er in eine GmbH und Co. KG auf Aktien investiert", erläuterte er.
"Diese GmbH gehört zu 100 Prozent dem eingetragenen Verein. Und das typische Mitglied dieses Vereins möchte maximalen sportlichen Erfolg ohne Schulden - der interessiert sich nicht für Shareholder Value."
Zitat von halbgott:
Es kommt nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften, das mag sein. Aber ein möglichst großer sportlicher Erfolg, bedeutet letztlich das gleiche. Eine Aktie wird nicht nur nach ihrem Gewinn beurteilt, sondern auch nach ihrem Umsatz, ihrem Potential, ihrer Markenstärke undundund
Auch hierzu ein Link:http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/borussia-dortmund-an-der-boerse-aktien-fuer-die-fans-1.1675762
Dort findest du diese Erklärung: „Am Ende sind aber auch börsennotierte Fußballklubs für die Aktionäre gewöhnliche Unternehmen, der Kurs zieht an, wenn der Gewinn und der Umsatz steigen. Doch wie lassen sich die Kennzahlen am besten beeinflussen? Mit vielen Toren. Je besser eine Mannschaft spielt, desto attraktiver wird sie für Sponsoren, der Verein verkauft dann auch mehr Merchandisingartikel wie Trikots, Fanschals oder Bettwäsche. Hinzu kommen Fernseheinnahmen und Preisgelder, vor allem die Teilnahme an der Champions League ist lukrativ: knapp neun Millionen Euro Startgeld, mehr als 70 Millionen Euro bekommt der Sieger.“
Die 6 Mio € beeinflussen den Aktienkurs wahrscheinlich eher nach oben, wenn ich davon einen guten Spieler kaufe oder ein Trainingszentrum für den „neuen Götze“ baue, als durch eine unnötige Ausschüttung an die Aktionäre.
Zitat von halbgott:
Zitat von Dirk_Pitt:
Außerdem was bringen den Investoren die 6 Mio €, wenn diese jetzt für Investitionen in eine nachhaltige sportliche Entwicklung fehlen. Der Aktienkurs würde sich bestimmt besser entwicklen, wenn man einen guten Spieler für das Geld geholt hätte oder Reus ohne AK bis 2018 verlängert hätte.
Da bin ich anderer Meinung. Wenn man alles eingenommene Geld direkt AUSSCHLIEßLICH in den Kader reinvestiert, hat man viele Probleme. Höhere Abschreibungen für gekaufte Spieler, höhere Personalkosten und einiges mehr. Zu schnelles Wachstum ist in jedem Fall kontraproduktiv. Man kann ja nicht sagen Lewandowski bekommt jetzt 10 Mio Höchstgage, damit wir ihn halten könnnen, wir hätten das Geld jetzt. Das hat sofort bei jeder anderen Vertragsverhandlung unmittelbare Folgen. Reus und AK genau dasselbe.
Es war extrem sinnvoll nicht nur in Beine zu investieren, sondern eben auch in Steine, Rücklagen, Dividenden usw.
Das sehe ich ja genauso, vielleicht hast du meinen zweiten Beitrag nicht gelesen. Dort sage ich, dass man das Geld auch als mini Festgeldkonto hätte nutzen können. Der Kauf eines Spielers oder der Abkauf der Ak von Reus sollten nur Beispiele dafür sein, dass das Geld im Verein mehr Auswirkungen auf den Kurs gehabt hätten, als durch diese unsinnige Dividende. Da der wirtschaftliche Erfolg auch noch nicht nachhaltig ist finde ich Investitionen in den Kader wie sie letzte Transferperiode getätigt wurden auch nicht richtig, aber das ist eine andere Baustelle, die hier nicht hin gehört. Man hat auf jeden Fall den nachhaltigen Konsolidierungsplan verlassen um den Bayern zu zeigen wie toll man ist. Das war dumm und könnte sich rechen.
Zitat von halbgott:
Kein Investor kommt jemals auf die Idee, mit seinem Investment eine Rendite erlangen zu wollen?? Wie bitte? Als Klopp Trainer bei Borussia Dortmund wurde, stand die BVB Aktie bei einem Euro, jetzt steht sie inklusive zweier Dividenden bei 4 Euro. In den letzten fünf Jahren hat die BVB Aktie +333,71% zugelegt, das ist exakt +249,79% besser als der DAX.
http://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/kennzahlen.html?ID_NOTATION=144434
Der Vergleich, den die Comdirect Bank hier angiebt ist schon mal grundsätzlich Falsch, weil hier Äpfel mit Birnen verglichen werden.
1. Ist der Dax ein Index, der als Vergleich an sich schon mal nicht so geeignet ist wie ein Einzelwert.
2. Die BVB Aktie hat ein komplett anderes Risikoprofile als der Index der hier als Vergleichsbasis genommen wurde. Es handelst sich nämlich beim Dax um die größten deutschen Unternehmen. Da kann der BVB als ehemaliger Penny-Stock nicht mithalten.
3. Mit einem höherren Risiko erkaufe ich mir auch die Möglichkeit einer höheren Rendite. Deswegen verwundert es nicht unbedingt, dass in den letzen fünf Jahren die BVB Aktie stärker gestiegen ist als der Dax.
4. Der Ausschnitt von 5 Jahren ist natürlch glücklich gewählt, weil er gerade in die Zeit von Klopp fällt, wenn man sich dann einen Vergleich Dax BVB seit Börsengang anschaut, dann sieht man, dass der BVB ordentlich Geld verbrannt hat, während der Dax über seinem damaligen Stand von 6300 Punkten liegt(Quelle:http://www.dax-cfd.de/cfd-info/historische-kurse-dax)
Das ein Investor, der in die BVB Aktie investiert nicht auf Shareholder Value hoffen sollte bestätigt auch Watzke: http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/borussia-dortmund-abschied-von-der-boerse-waere-derzeit-zu-teuer-a-923753.html
Dort findet man das Zitat:“Jeder BVB-Aktionär muss wissen, dass er in eine GmbH und Co. KG auf Aktien investiert", erläuterte er.
"Diese GmbH gehört zu 100 Prozent dem eingetragenen Verein. Und das typische Mitglied dieses Vereins möchte maximalen sportlichen Erfolg ohne Schulden - der interessiert sich nicht für Shareholder Value."
Zitat von halbgott:
Es kommt nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften, das mag sein. Aber ein möglichst großer sportlicher Erfolg, bedeutet letztlich das gleiche. Eine Aktie wird nicht nur nach ihrem Gewinn beurteilt, sondern auch nach ihrem Umsatz, ihrem Potential, ihrer Markenstärke undundund
Auch hierzu ein Link:http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/borussia-dortmund-an-der-boerse-aktien-fuer-die-fans-1.1675762
Dort findest du diese Erklärung: „Am Ende sind aber auch börsennotierte Fußballklubs für die Aktionäre gewöhnliche Unternehmen, der Kurs zieht an, wenn der Gewinn und der Umsatz steigen. Doch wie lassen sich die Kennzahlen am besten beeinflussen? Mit vielen Toren. Je besser eine Mannschaft spielt, desto attraktiver wird sie für Sponsoren, der Verein verkauft dann auch mehr Merchandisingartikel wie Trikots, Fanschals oder Bettwäsche. Hinzu kommen Fernseheinnahmen und Preisgelder, vor allem die Teilnahme an der Champions League ist lukrativ: knapp neun Millionen Euro Startgeld, mehr als 70 Millionen Euro bekommt der Sieger.“
Die 6 Mio € beeinflussen den Aktienkurs wahrscheinlich eher nach oben, wenn ich davon einen guten Spieler kaufe oder ein Trainingszentrum für den „neuen Götze“ baue, als durch eine unnötige Ausschüttung an die Aktionäre.
Zitat von halbgott:
Zitat von Dirk_Pitt:
Außerdem was bringen den Investoren die 6 Mio €, wenn diese jetzt für Investitionen in eine nachhaltige sportliche Entwicklung fehlen. Der Aktienkurs würde sich bestimmt besser entwicklen, wenn man einen guten Spieler für das Geld geholt hätte oder Reus ohne AK bis 2018 verlängert hätte.
Da bin ich anderer Meinung. Wenn man alles eingenommene Geld direkt AUSSCHLIEßLICH in den Kader reinvestiert, hat man viele Probleme. Höhere Abschreibungen für gekaufte Spieler, höhere Personalkosten und einiges mehr. Zu schnelles Wachstum ist in jedem Fall kontraproduktiv. Man kann ja nicht sagen Lewandowski bekommt jetzt 10 Mio Höchstgage, damit wir ihn halten könnnen, wir hätten das Geld jetzt. Das hat sofort bei jeder anderen Vertragsverhandlung unmittelbare Folgen. Reus und AK genau dasselbe.
Es war extrem sinnvoll nicht nur in Beine zu investieren, sondern eben auch in Steine, Rücklagen, Dividenden usw.
Das sehe ich ja genauso, vielleicht hast du meinen zweiten Beitrag nicht gelesen. Dort sage ich, dass man das Geld auch als mini Festgeldkonto hätte nutzen können. Der Kauf eines Spielers oder der Abkauf der Ak von Reus sollten nur Beispiele dafür sein, dass das Geld im Verein mehr Auswirkungen auf den Kurs gehabt hätten, als durch diese unsinnige Dividende. Da der wirtschaftliche Erfolg auch noch nicht nachhaltig ist finde ich Investitionen in den Kader wie sie letzte Transferperiode getätigt wurden auch nicht richtig, aber das ist eine andere Baustelle, die hier nicht hin gehört. Man hat auf jeden Fall den nachhaltigen Konsolidierungsplan verlassen um den Bayern zu zeigen wie toll man ist. Das war dumm und könnte sich rechen.
05.04.2014 - 16:00 Uhr
Zitat von Dirk_Pitt:
Hi Halbgott, vielleicht habe ich mich an einigen Stellen falsch ausgedrückt, vielleicht wurde ich an einigen anderen Stellen falsch interpretiert. Ich möchte auf einige deiner Aussagen eingehen.
Erst mal überhaupt Danke für die Antwort, wir werden kaum die gleiche Meinung bekommen, dennoch ist die Diskussion interessant!
Zitat von Dirk_Pitt:
Der Vergleich, den die Comdirect Bank hier angiebt ist schon mal grundsätzlich Falsch, weil hier Äpfel mit Birnen verglichen werden.
Wenn man aber Äpfel mit Äpfeln vergleicht, fällt der Vergleich noch viel drastischer aus. Keine Fussballaktie hat eine auch nur annähernd so gute Performance.
Zitat von Dirk_Pitt:
1. Ist der Dax ein Index, der als Vergleich an sich schon mal nicht so geeignet ist wie ein Einzelwert.
Ich bezog mich da auf Dich. Du sprachst ganz allgemein von den Märkten: "Wenn es an den Börsen wegen irgendwelcher Krisen nach unten geht, wird die BVB-Aktie auch fallen auch dann wenn der BVB grade die CL gewonnen hat." Dies habe ich verneint, die BVB Aktie kannte 10 Jahre nur eine Richtung, einigermaßen unabhängig von den Märkten und deren Krisen, nun läuft es seit vier Jahren genau umgekehrt. Den DAX habe ich als Vergleich genommen, weil er den "Markt" ganz gut abbildet.
Zitat von Dirk_Pitt:
3. Mit einem höherren Risiko erkaufe ich mir auch die Möglichkeit einer höheren Rendite. Deswegen verwundert es nicht unbedingt, dass in den letzen fünf Jahren die BVB Aktie stärker gestiegen ist als der Dax.
Risiko? Bei einem Aktienkurs von 0,80 hat Borussia Dortmund eine Marktkapitalisierung von gerade mal 49 Millionen. Allein die Marke BVB hat einen Wert von 260 Millionen Dollar. Gewinn oder Rendite oder Dividende braucht Borussia Dortmund bei einer Marktkapitalisierung von 49 Millionen nicht zu erwirtschaften. Bei dieser grotesken Marktkapitalisierung geht es einzig darum, daß das Risiko einer Insolvenz besteht. Aber auch bei einem Aktienkurs von 1,80 am Ende der ersten größeren Konsolidierung im Winter 2011/12 bestand bei einer Marktkapitalisierung von gerade mal 110 Millionen kaum irgendein Risiko.
Aber Vorsicht: Ein Risiko besteht beim Kauf einer Aktie IMMER. Ich stelle nur in Frage, daß dieses Risiko bei der BVB Aktie höher ist.
Zitat von Dirk_Pitt:
4. Der Ausschnitt von 5 Jahren ist natürlch glücklich gewählt, weil er gerade in die Zeit von Klopp fällt, wenn man sich dann einen Vergleich Dax BVB seit Börsengang anschaut
Nein, ich schaue mir nicht das Zeitfenster von 14 Jahren an. Aktien, die vor 14 Jahren total in waren, haben extrem schlechter performt als die BVB Aktie oder existieren nicht mehr. Insbesondere die sogenannten Risikoaktien. Aber selbst die sogenannte Volksaktie Telekom hat seither krass schlechter als die BVB Aktie performt.
Finde ich aber total uninteressant.
Die sehr gute Performance in den letzten 5 Jahre ist eben NICHT nur dem Erfolg von Jürgen Klopp geschuldet, sondern eben auch, daß Großinvestoren, allen voran Morgan Stanley sehr, sehr viele Aktien auf den Markt geschmissen haben, diese waren exakt im Sommer 2010 fertig damit, zeitgleich begann der unglaubliche Erfolg von Borussia Dortmund.
Die BVB Aktie hätte aber auch schon früher anziehen können, man wurde Fünfter und hat sich nach jahrelanger Abstinenz erstmalig wieder für die Euro League qualifiziert, er einzige Grund warum das nicht geschah, waren die Verkäufe von Morgan Stanley. Morgan Stanley war bedingt durch die Finanzkrise durch den amerikanischen Gesetzträger gezwungen zu verkaufen.
http://www.nwzonline.de/wirtschaft/borussia-dortmund-bvb-aktie-kann-wieder-atmen_a_1,0,726792470.html
Zitat von Dirk_Pitt:
Das ein Investor, der in die BVB Aktie investiert nicht auf Shareholder Value hoffen sollte bestätigt auch Watzke: http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/borussia-dortmund-abschied-von-der-boerse-waere-derzeit-zu-teuer-a-923753.html
Dieses Watzke Zitat wird von vielen nicht verstanden. Sicherlich hätte man bei einem Aktienkurs von unter einem oder einem Euro über ein Delisting nachdenken können. Wenn man dabei insgesamt das Doppelte bezahlt hätte, hätte das eventuell sogar klappen können und Borussia Dortmund hätte ein gnadenlos gutes Geschäft gemacht, nur darum geht es.
Hertha BSC ist ebenso eine GmbH&Co KGaA und wird vom Investor KKR mit 220 Millionen bewertet, bei einem BVB Aktienkurs von 2 Euro hätte Borussia Dortmund aber nur einen Wert von 120 Millionen. Danach hätte man ebenso wie bei Bayern München oder Hertha über den Einstieg von Investoren nachdenken können, die Dortmund natürlich eine wesentlich höhere Bewertung zugebilligt hätten.
Nur bei einem Aktienkurs von 3,50 geht das eben nicht mehr, weil ein Delisting ganz unmittelbar viel, viel höhere Kurse zur Folge hätte, für so etwas gibt es klare Regeln. Ein Gutachter hätte ohne weiteres festgestellt, daß der zweifache Umsatz als Bewertung das mindeste wäre, das entspräche beim derzeitigen Umsatz von 260 Millionen für das laufende Geschäftsjahr einer Marktkapitalisierung von 520 Millionen Euro, also einem Aktienkurs von 8,50. Woher soll aber Dortmund 520 Millionen nehmen und was wäre da überhaupt der Vorteil??? Blanker Unsinn, darüber kann man nicht nachdenken, genau dies meinte Watzke.
Zitat von Dirk_Pitt:
Dort findet man das Zitat:“Jeder BVB-Aktionär muss wissen, dass er in eine GmbH und Co. KG auf Aktien investiert", erläuterte er.
"Diese GmbH gehört zu 100 Prozent dem eingetragenen Verein. Und das typische Mitglied dieses Vereins möchte maximalen sportlichen Erfolg ohne Schulden - der interessiert sich nicht für Shareholder Value."
Auch hier muss man wissen, worauf er sich bezieht. Viele Aktionäre wollen das schnelle Geld und fordern Dinge, die komplett kontraproduktiv sind. Insbesondere im Fall Lewandowski. Wird ja auch von vielen Fans komplett nicht verstanden. Man hätte das Geld für Lewandowksi nehmen müssen, anschließend kauft man sich für 30 Mio zwei Stürmer. Das Geld für Lewandowski wird aber sofort ergebniswirksam und würde kurzfristig den Gewinn geradezu explodieren lassen.
Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Der entscheidet nicht kruzfristig für irgendwelche Aktionäre oder Investoren, sondern bleibt in seinen Entscheidungen vollkommen unabhängig.
Es ist die exakt gleiche Situation wie bei Hertha BSC oder Bayern München.
wenn Dich wirklich interessiert, was Watzke seinen Shareholdern verspricht, gebe ich Dir hier mal folgende Zitate von Watzke:
"Das Stadion ist über 200 Millionen Euro wert. Wir haben einen Spielerwert von über 300 Millionen. Das sind schon 500 Millionen - von den anderen Dingen gar nicht zu reden. Und der Markt bewertet uns mit 220 Millionen Euro. Eine totale Diskrepanz. Sie haben recht, dass wir darüber nachdenken müssen, wie wir diese Diskrepanz aufheben können."
Frankfurter Allgemeine
http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bvb-chef-watzke-im-gespraech-der-aktuelle-zustand-tut-der-bundesliga-nicht-gut-12818553-p3.html%3Cbr%20/%3E
Daraufhin wurde spekuliert, wie man das konkret bewerkstelligen könne, Watzke hatte es präzisiert:
Sport Bild, 5.3.2014
"Es geht nicht darum, Anteile zu verkaufen. Sondern vielleicht gibt es irgendwann mal einen großen Konzern, der sich für Borussia Dortmund und die Strahlkraft des Klub interessiert, auf dem Markt Aktien dazukauft und sich komplett zum Klub bekennt."
http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1403/News/hans-joachim-watzke-geschaeftsfuehrer-borussia-dortmund-strategische-partnerschaft-konzern-bvb.html
Zitat von Dirk_Pitt:
Zitat von halbgott:
Es kommt nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften, das mag sein. Aber ein möglichst großer sportlicher Erfolg, bedeutet letztlich das gleiche. Eine Aktie wird nicht nur nach ihrem Gewinn beurteilt, sondern auch nach ihrem Umsatz, ihrem Potential, ihrer Markenstärke undundund
Auch hierzu ein Link:http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/borussia-dortmund-an-der-boerse-aktien-fuer-die-fans-1.1675762.
Dieser Artikel ist komplett unterirdisch und wimmelt nur so von falschem Behauptungen und Schlußfolgerungen. Der Titel der Printausgabe lautete "Eine Aktie für die Wand". Der gesamte Artikel bezieht sich letztlich auf die unsäglichen Äußerungen von Uli Hoeneß, die dieser in einer Stammtischrunde von sich gegeben hat. Das ist richtig niveaulos.
Da wird behauptet, der Aktienkurs hätte nicht auf die Verpflichtung von Jürgen Klopp reagiert. Blanker Unsinn. Morgan Stanley hatte in dieser Zeit Millionen Aktien verkauft, das muss jeder gute Wirtschaftsjournalist wissen. Oder aber der Ausgabekurs. Es gibt verschiedene Ausgabekurse, der durchschnittliche Ausgabekurs liegt exakt bei 4,98. Ein unbedarfter Leser weiß das nicht. Ein Leser, der halbwegs Bescheid weiß, braucht diesen Artikel aber nicht zu lesen!
Kein einziges halbwegs seriöses Argument oder schlichte Fakten. Natürlich brauch ich Angaben zum Umsatz, zum Gewinn, zur Dividende, zur zukünftigen Entwicklung. Völlig unabhängig davon, ob ich die Aktie gut finde oder schlecht. Einfach Fakten. Nichts davon. Solche Artikel oder Links findest Du aber massenhaft. Letztlich muss aber jeder nachvollziehen können, ob es stimmig ist, oder aber eben nicht.
Alexander Berger zum Beispiel hat in einem Video für Börse Stuttgart einem Tag vor dem CL Finale (!!!!) davon geredet, daß Bayern einen doppelt so hohen Umsatz hätte. Hat Bayern München 600 Millionen Umsatz???? Meine Güte. Wozu brauch ich also so einen Link? Oder daß die Dividendenrendite nur 1,3% betragen würde, oh je. Die Dividende lag nicht bei 4 Cent sondern satte 150% darüber!!!
Oder das Handelsblatt, "Schwarz gelbe Traumbilanz in Gefahr" lautete der Titel. Wimmelt nur so von ganz extremen Fehlern und Unzulänglichkeiten. Die verwechselten Milliarden mit Millionen. Mehr Dilettantismus gibt es nicht.
Ich würde sagen, ich brauche wesentlich bessere Argumente.
Der Umsatz steigt nicht deswegen eklatant, weil man gleich gegen Wolfsburg gewinnt oder sonstwas. Der Umsatz steigt, weil die TV Auslandsvermarktung so derartig deutlich steigt, daß Borussia Dortmund dies "deutlich und dramatisch" spüren wird (Originalformulierung von Watzke auf der Jahreshauptversammlung der Aktionäre)
Bei der Vertragsverlängerung mit Evonik glaubt Watzke "internationalen Ansprüchen" gerecht werden würde. So gesagt. Da kannst du sämtliche Argumente der Süddeutschen in die Tonne treten, die denken, es wäre wesentlich, daß man Spiele gewinnt. Das ist aber genau genommen schlicht Stammtisch Niveau. Sie beziehen sich auf Hoeneß, aber hallo?? Was hat er denn genau in dieser Runde alles so von sich gegeben? Watzke würde Märchen erzählen. Wer glaubt, Watzke würde Märchen erzählen, kauft natürlich nicht die BVB Aktie. Die Süddeutsche hätte den Hoeneß Quatsch ja mal gründlich recherchieren können, wäre auch interessant gewesen für die BVB Aktie. Die Personalkosten Quote liegt nun bei schier unglaublichen 32,8% und wird sich vermutlich auf 40% erhöhen. Das ist europaweit einfach nur fantastisch, hat nichts mit Märchen zu tun, sondern entspricht den Tatsachen und Fakten. Und genau deswegen ist Borussia Dortmund Renditemeister, hier mal ein Link, der ausschließlich auf Fakten beruht und nicht auf Geschwätz: http://wettengl.info/Blog/?p=4258
Wie hat denn der Aktienkurs von Manchester United auf die beispiellosen Niederlagen reagiert? Quasi gar nicht. Aus Gründen.
Zitat von halbgott:
Da der wirtschaftliche Erfolg auch noch nicht nachhaltig ist finde ich Investitionen in den Kader wie sie letzte Transferperiode getätigt wurden auch nicht richtig, aber das ist eine andere Baustelle, die hier nicht hin gehört. Man hat auf jeden Fall den nachhaltigen Konsolidierungsplan verlassen um den Bayern zu zeigen wie toll man ist. Das war dumm und könnte sich rechen.
Das ist letztlich der springende Punkt schlechthin. Folgt man Deiner Argumentation, hält man sich von der BVB Aktie tunlichst fern. Die hohen Investitionen sorgen natürlich für hohe Abschreibungen, genau dies wird aber selbstverständlich von den Analysten berücksichtigt. Das Stadion wird mittlerweile aber nicht mehr für 40 Jahre abgeschrieben, sondern für 50 Jahre. Die Umsatz- und Gewinnschätzungen der Analysten sind ziemlich seriös, hier werden auch die Bedingungen für diese Ziele genannt. Das kann man nachvollziehen oder eben nicht. Es lohnt sich auf jede Fall, diesen Kram kurz zu überfliegen, ist allemal besser als ein schlampig recherchierter Artikel der Süddeutschen.
Hi Halbgott, vielleicht habe ich mich an einigen Stellen falsch ausgedrückt, vielleicht wurde ich an einigen anderen Stellen falsch interpretiert. Ich möchte auf einige deiner Aussagen eingehen.
Erst mal überhaupt Danke für die Antwort, wir werden kaum die gleiche Meinung bekommen, dennoch ist die Diskussion interessant!
Zitat von Dirk_Pitt:
Der Vergleich, den die Comdirect Bank hier angiebt ist schon mal grundsätzlich Falsch, weil hier Äpfel mit Birnen verglichen werden.
Wenn man aber Äpfel mit Äpfeln vergleicht, fällt der Vergleich noch viel drastischer aus. Keine Fussballaktie hat eine auch nur annähernd so gute Performance.
Zitat von Dirk_Pitt:
1. Ist der Dax ein Index, der als Vergleich an sich schon mal nicht so geeignet ist wie ein Einzelwert.
Ich bezog mich da auf Dich. Du sprachst ganz allgemein von den Märkten: "Wenn es an den Börsen wegen irgendwelcher Krisen nach unten geht, wird die BVB-Aktie auch fallen auch dann wenn der BVB grade die CL gewonnen hat." Dies habe ich verneint, die BVB Aktie kannte 10 Jahre nur eine Richtung, einigermaßen unabhängig von den Märkten und deren Krisen, nun läuft es seit vier Jahren genau umgekehrt. Den DAX habe ich als Vergleich genommen, weil er den "Markt" ganz gut abbildet.
Zitat von Dirk_Pitt:
3. Mit einem höherren Risiko erkaufe ich mir auch die Möglichkeit einer höheren Rendite. Deswegen verwundert es nicht unbedingt, dass in den letzen fünf Jahren die BVB Aktie stärker gestiegen ist als der Dax.
Risiko? Bei einem Aktienkurs von 0,80 hat Borussia Dortmund eine Marktkapitalisierung von gerade mal 49 Millionen. Allein die Marke BVB hat einen Wert von 260 Millionen Dollar. Gewinn oder Rendite oder Dividende braucht Borussia Dortmund bei einer Marktkapitalisierung von 49 Millionen nicht zu erwirtschaften. Bei dieser grotesken Marktkapitalisierung geht es einzig darum, daß das Risiko einer Insolvenz besteht. Aber auch bei einem Aktienkurs von 1,80 am Ende der ersten größeren Konsolidierung im Winter 2011/12 bestand bei einer Marktkapitalisierung von gerade mal 110 Millionen kaum irgendein Risiko.
Aber Vorsicht: Ein Risiko besteht beim Kauf einer Aktie IMMER. Ich stelle nur in Frage, daß dieses Risiko bei der BVB Aktie höher ist.
Zitat von Dirk_Pitt:
4. Der Ausschnitt von 5 Jahren ist natürlch glücklich gewählt, weil er gerade in die Zeit von Klopp fällt, wenn man sich dann einen Vergleich Dax BVB seit Börsengang anschaut
Nein, ich schaue mir nicht das Zeitfenster von 14 Jahren an. Aktien, die vor 14 Jahren total in waren, haben extrem schlechter performt als die BVB Aktie oder existieren nicht mehr. Insbesondere die sogenannten Risikoaktien. Aber selbst die sogenannte Volksaktie Telekom hat seither krass schlechter als die BVB Aktie performt.
Finde ich aber total uninteressant.
Die sehr gute Performance in den letzten 5 Jahre ist eben NICHT nur dem Erfolg von Jürgen Klopp geschuldet, sondern eben auch, daß Großinvestoren, allen voran Morgan Stanley sehr, sehr viele Aktien auf den Markt geschmissen haben, diese waren exakt im Sommer 2010 fertig damit, zeitgleich begann der unglaubliche Erfolg von Borussia Dortmund.
Die BVB Aktie hätte aber auch schon früher anziehen können, man wurde Fünfter und hat sich nach jahrelanger Abstinenz erstmalig wieder für die Euro League qualifiziert, er einzige Grund warum das nicht geschah, waren die Verkäufe von Morgan Stanley. Morgan Stanley war bedingt durch die Finanzkrise durch den amerikanischen Gesetzträger gezwungen zu verkaufen.
http://www.nwzonline.de/wirtschaft/borussia-dortmund-bvb-aktie-kann-wieder-atmen_a_1,0,726792470.html
Zitat von Dirk_Pitt:
Das ein Investor, der in die BVB Aktie investiert nicht auf Shareholder Value hoffen sollte bestätigt auch Watzke: http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/borussia-dortmund-abschied-von-der-boerse-waere-derzeit-zu-teuer-a-923753.html
Dieses Watzke Zitat wird von vielen nicht verstanden. Sicherlich hätte man bei einem Aktienkurs von unter einem oder einem Euro über ein Delisting nachdenken können. Wenn man dabei insgesamt das Doppelte bezahlt hätte, hätte das eventuell sogar klappen können und Borussia Dortmund hätte ein gnadenlos gutes Geschäft gemacht, nur darum geht es.
Hertha BSC ist ebenso eine GmbH&Co KGaA und wird vom Investor KKR mit 220 Millionen bewertet, bei einem BVB Aktienkurs von 2 Euro hätte Borussia Dortmund aber nur einen Wert von 120 Millionen. Danach hätte man ebenso wie bei Bayern München oder Hertha über den Einstieg von Investoren nachdenken können, die Dortmund natürlich eine wesentlich höhere Bewertung zugebilligt hätten.
Nur bei einem Aktienkurs von 3,50 geht das eben nicht mehr, weil ein Delisting ganz unmittelbar viel, viel höhere Kurse zur Folge hätte, für so etwas gibt es klare Regeln. Ein Gutachter hätte ohne weiteres festgestellt, daß der zweifache Umsatz als Bewertung das mindeste wäre, das entspräche beim derzeitigen Umsatz von 260 Millionen für das laufende Geschäftsjahr einer Marktkapitalisierung von 520 Millionen Euro, also einem Aktienkurs von 8,50. Woher soll aber Dortmund 520 Millionen nehmen und was wäre da überhaupt der Vorteil??? Blanker Unsinn, darüber kann man nicht nachdenken, genau dies meinte Watzke.
Zitat von Dirk_Pitt:
Dort findet man das Zitat:“Jeder BVB-Aktionär muss wissen, dass er in eine GmbH und Co. KG auf Aktien investiert", erläuterte er.
"Diese GmbH gehört zu 100 Prozent dem eingetragenen Verein. Und das typische Mitglied dieses Vereins möchte maximalen sportlichen Erfolg ohne Schulden - der interessiert sich nicht für Shareholder Value."
Auch hier muss man wissen, worauf er sich bezieht. Viele Aktionäre wollen das schnelle Geld und fordern Dinge, die komplett kontraproduktiv sind. Insbesondere im Fall Lewandowski. Wird ja auch von vielen Fans komplett nicht verstanden. Man hätte das Geld für Lewandowksi nehmen müssen, anschließend kauft man sich für 30 Mio zwei Stürmer. Das Geld für Lewandowski wird aber sofort ergebniswirksam und würde kurzfristig den Gewinn geradezu explodieren lassen.
Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Der entscheidet nicht kruzfristig für irgendwelche Aktionäre oder Investoren, sondern bleibt in seinen Entscheidungen vollkommen unabhängig.
Es ist die exakt gleiche Situation wie bei Hertha BSC oder Bayern München.
wenn Dich wirklich interessiert, was Watzke seinen Shareholdern verspricht, gebe ich Dir hier mal folgende Zitate von Watzke:
"Das Stadion ist über 200 Millionen Euro wert. Wir haben einen Spielerwert von über 300 Millionen. Das sind schon 500 Millionen - von den anderen Dingen gar nicht zu reden. Und der Markt bewertet uns mit 220 Millionen Euro. Eine totale Diskrepanz. Sie haben recht, dass wir darüber nachdenken müssen, wie wir diese Diskrepanz aufheben können."
Frankfurter Allgemeine
http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bvb-chef-watzke-im-gespraech-der-aktuelle-zustand-tut-der-bundesliga-nicht-gut-12818553-p3.html%3Cbr%20/%3E
Daraufhin wurde spekuliert, wie man das konkret bewerkstelligen könne, Watzke hatte es präzisiert:
Sport Bild, 5.3.2014
"Es geht nicht darum, Anteile zu verkaufen. Sondern vielleicht gibt es irgendwann mal einen großen Konzern, der sich für Borussia Dortmund und die Strahlkraft des Klub interessiert, auf dem Markt Aktien dazukauft und sich komplett zum Klub bekennt."
http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1403/News/hans-joachim-watzke-geschaeftsfuehrer-borussia-dortmund-strategische-partnerschaft-konzern-bvb.html
Zitat von Dirk_Pitt:
Zitat von halbgott:
Es kommt nicht darauf an einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften, das mag sein. Aber ein möglichst großer sportlicher Erfolg, bedeutet letztlich das gleiche. Eine Aktie wird nicht nur nach ihrem Gewinn beurteilt, sondern auch nach ihrem Umsatz, ihrem Potential, ihrer Markenstärke undundund
Auch hierzu ein Link:http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/borussia-dortmund-an-der-boerse-aktien-fuer-die-fans-1.1675762.
Dieser Artikel ist komplett unterirdisch und wimmelt nur so von falschem Behauptungen und Schlußfolgerungen. Der Titel der Printausgabe lautete "Eine Aktie für die Wand". Der gesamte Artikel bezieht sich letztlich auf die unsäglichen Äußerungen von Uli Hoeneß, die dieser in einer Stammtischrunde von sich gegeben hat. Das ist richtig niveaulos.
Da wird behauptet, der Aktienkurs hätte nicht auf die Verpflichtung von Jürgen Klopp reagiert. Blanker Unsinn. Morgan Stanley hatte in dieser Zeit Millionen Aktien verkauft, das muss jeder gute Wirtschaftsjournalist wissen. Oder aber der Ausgabekurs. Es gibt verschiedene Ausgabekurse, der durchschnittliche Ausgabekurs liegt exakt bei 4,98. Ein unbedarfter Leser weiß das nicht. Ein Leser, der halbwegs Bescheid weiß, braucht diesen Artikel aber nicht zu lesen!
Kein einziges halbwegs seriöses Argument oder schlichte Fakten. Natürlich brauch ich Angaben zum Umsatz, zum Gewinn, zur Dividende, zur zukünftigen Entwicklung. Völlig unabhängig davon, ob ich die Aktie gut finde oder schlecht. Einfach Fakten. Nichts davon. Solche Artikel oder Links findest Du aber massenhaft. Letztlich muss aber jeder nachvollziehen können, ob es stimmig ist, oder aber eben nicht.
Alexander Berger zum Beispiel hat in einem Video für Börse Stuttgart einem Tag vor dem CL Finale (!!!!) davon geredet, daß Bayern einen doppelt so hohen Umsatz hätte. Hat Bayern München 600 Millionen Umsatz???? Meine Güte. Wozu brauch ich also so einen Link? Oder daß die Dividendenrendite nur 1,3% betragen würde, oh je. Die Dividende lag nicht bei 4 Cent sondern satte 150% darüber!!!
Oder das Handelsblatt, "Schwarz gelbe Traumbilanz in Gefahr" lautete der Titel. Wimmelt nur so von ganz extremen Fehlern und Unzulänglichkeiten. Die verwechselten Milliarden mit Millionen. Mehr Dilettantismus gibt es nicht.
Ich würde sagen, ich brauche wesentlich bessere Argumente.
Der Umsatz steigt nicht deswegen eklatant, weil man gleich gegen Wolfsburg gewinnt oder sonstwas. Der Umsatz steigt, weil die TV Auslandsvermarktung so derartig deutlich steigt, daß Borussia Dortmund dies "deutlich und dramatisch" spüren wird (Originalformulierung von Watzke auf der Jahreshauptversammlung der Aktionäre)
Bei der Vertragsverlängerung mit Evonik glaubt Watzke "internationalen Ansprüchen" gerecht werden würde. So gesagt. Da kannst du sämtliche Argumente der Süddeutschen in die Tonne treten, die denken, es wäre wesentlich, daß man Spiele gewinnt. Das ist aber genau genommen schlicht Stammtisch Niveau. Sie beziehen sich auf Hoeneß, aber hallo?? Was hat er denn genau in dieser Runde alles so von sich gegeben? Watzke würde Märchen erzählen. Wer glaubt, Watzke würde Märchen erzählen, kauft natürlich nicht die BVB Aktie. Die Süddeutsche hätte den Hoeneß Quatsch ja mal gründlich recherchieren können, wäre auch interessant gewesen für die BVB Aktie. Die Personalkosten Quote liegt nun bei schier unglaublichen 32,8% und wird sich vermutlich auf 40% erhöhen. Das ist europaweit einfach nur fantastisch, hat nichts mit Märchen zu tun, sondern entspricht den Tatsachen und Fakten. Und genau deswegen ist Borussia Dortmund Renditemeister, hier mal ein Link, der ausschließlich auf Fakten beruht und nicht auf Geschwätz: http://wettengl.info/Blog/?p=4258
Wie hat denn der Aktienkurs von Manchester United auf die beispiellosen Niederlagen reagiert? Quasi gar nicht. Aus Gründen.
Zitat von halbgott:
Da der wirtschaftliche Erfolg auch noch nicht nachhaltig ist finde ich Investitionen in den Kader wie sie letzte Transferperiode getätigt wurden auch nicht richtig, aber das ist eine andere Baustelle, die hier nicht hin gehört. Man hat auf jeden Fall den nachhaltigen Konsolidierungsplan verlassen um den Bayern zu zeigen wie toll man ist. Das war dumm und könnte sich rechen.
Das ist letztlich der springende Punkt schlechthin. Folgt man Deiner Argumentation, hält man sich von der BVB Aktie tunlichst fern. Die hohen Investitionen sorgen natürlich für hohe Abschreibungen, genau dies wird aber selbstverständlich von den Analysten berücksichtigt. Das Stadion wird mittlerweile aber nicht mehr für 40 Jahre abgeschrieben, sondern für 50 Jahre. Die Umsatz- und Gewinnschätzungen der Analysten sind ziemlich seriös, hier werden auch die Bedingungen für diese Ziele genannt. Das kann man nachvollziehen oder eben nicht. Es lohnt sich auf jede Fall, diesen Kram kurz zu überfliegen, ist allemal besser als ein schlampig recherchierter Artikel der Süddeutschen.
07.04.2014 - 13:13 Uhr
Mal was zum Sponsoring. Mir ist bei unseren Auswärtsspielen in der Liga ab und zu mal Bandenwerbung von Wettanbietern aufgefallen. Sowas ist ja jetzt erlaubt, wenn ich das richtig im Kopf hab. Der BVB hat in der Richtung noch keinen Partner. Gab es da mal Äußerungen, dass ein Partner in der Richtung nicht gewünscht ist? Wäre wohl ansonsten nochmal eine Mäglichkeit auf einen lukrativen Champion Partner. Ich hoffe da ergibt sich was. Im Vorfeld wird ja nichts bekannt zu neuen möglichen Sponsoren.
07.04.2014 - 13:28 Uhr
Zitat von Cyborgeagle:
Mal was zum Sponsoring. Mir ist bei unseren Auswärtsspielen in der Liga ab und zu mal Bandenwerbung von Wettanbietern aufgefallen. Sowas ist ja jetzt erlaubt, wenn ich das richtig im Kopf hab. Der BVB hat in der Richtung noch keinen Partner. Gab es da mal Äußerungen, dass ein Partner in der Richtung nicht gewünscht ist? Wäre wohl ansonsten nochmal eine Mäglichkeit auf einen lukrativen Champion Partner. Ich hoffe da ergibt sich was. Im Vorfeld wird ja nichts bekannt zu neuen möglichen Sponsoren.
Hat man mit Oddset bzw. Westlotto bereits...
Mal was zum Sponsoring. Mir ist bei unseren Auswärtsspielen in der Liga ab und zu mal Bandenwerbung von Wettanbietern aufgefallen. Sowas ist ja jetzt erlaubt, wenn ich das richtig im Kopf hab. Der BVB hat in der Richtung noch keinen Partner. Gab es da mal Äußerungen, dass ein Partner in der Richtung nicht gewünscht ist? Wäre wohl ansonsten nochmal eine Mäglichkeit auf einen lukrativen Champion Partner. Ich hoffe da ergibt sich was. Im Vorfeld wird ja nichts bekannt zu neuen möglichen Sponsoren.
Hat man mit Oddset bzw. Westlotto bereits...
07.04.2014 - 13:29 Uhr
Zitat von Cyborgeagle:
Mal was zum Sponsoring. Mir ist bei unseren Auswärtsspielen in der Liga ab und zu mal Bandenwerbung von Wettanbietern aufgefallen. Sowas ist ja jetzt erlaubt, wenn ich das richtig im Kopf hab. Der BVB hat in der Richtung noch keinen Partner. Gab es da mal Äußerungen, dass ein Partner in der Richtung nicht gewünscht ist? Wäre wohl ansonsten nochmal eine Mäglichkeit auf einen lukrativen Champion Partner. Ich hoffe da ergibt sich was. Im Vorfeld wird ja nichts bekannt zu neuen möglichen Sponsoren.
Oddset ist doch Champions Partner bei uns.
Mal was zum Sponsoring. Mir ist bei unseren Auswärtsspielen in der Liga ab und zu mal Bandenwerbung von Wettanbietern aufgefallen. Sowas ist ja jetzt erlaubt, wenn ich das richtig im Kopf hab. Der BVB hat in der Richtung noch keinen Partner. Gab es da mal Äußerungen, dass ein Partner in der Richtung nicht gewünscht ist? Wäre wohl ansonsten nochmal eine Mäglichkeit auf einen lukrativen Champion Partner. Ich hoffe da ergibt sich was. Im Vorfeld wird ja nichts bekannt zu neuen möglichen Sponsoren.
Oddset ist doch Champions Partner bei uns.
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