BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
01.03.2014 - 00:26 Uhr
Zitat von Humbert:
naja jetzt mal gesponnen: was würde passieren wenn Evonic (und evtl Geske) mal eben 300mio ihres 2mrd-gewinn dazu nutzt die Aktien zurück zu kaufen, 10% zu behalten gg Aufsichtsratposten und den rest BVB überlässt und die dann gemeinsam mit Geske den Rückzug von der Börse beschließen?
Warum sollten die die Aktien kaufen womöglich mit Krediten?
Evonik ist börsennotiert und die haben sicher andere Themen als ein paar hundert Mio. € zu verschenken.
Und was heißt hier, dem BVB überlassen? Einen Rückkauf der eigenen Anteile würde eine Kreditfinanzierung in Höhe von einigen hundert Mio. €'erfordern.
Eine Schenkung wäre, wenn überhaupt rechtens, eine Steuerschuld von zig Mio. € nach sich ziehen.
Ich würde mich eher fragen, ob ich über eine Kapitalerhöhung einen strategischen Investor ins Boot bekommen kann. Der wird natürlich Stimmrechte haben wollen, bis zu 50-1.
Nach meinem Verständnis sind doch in der bestehenden KGaA die Aktien stimmrechtslos. Muss ich oder kann ich überhaupt einen rechtsformwechsel zu einer AG durchführen, um stimmberechtigte Aktien zu emittieren?
naja jetzt mal gesponnen: was würde passieren wenn Evonic (und evtl Geske) mal eben 300mio ihres 2mrd-gewinn dazu nutzt die Aktien zurück zu kaufen, 10% zu behalten gg Aufsichtsratposten und den rest BVB überlässt und die dann gemeinsam mit Geske den Rückzug von der Börse beschließen?
Warum sollten die die Aktien kaufen womöglich mit Krediten?
Evonik ist börsennotiert und die haben sicher andere Themen als ein paar hundert Mio. € zu verschenken.
Und was heißt hier, dem BVB überlassen? Einen Rückkauf der eigenen Anteile würde eine Kreditfinanzierung in Höhe von einigen hundert Mio. €'erfordern.
Eine Schenkung wäre, wenn überhaupt rechtens, eine Steuerschuld von zig Mio. € nach sich ziehen.
Ich würde mich eher fragen, ob ich über eine Kapitalerhöhung einen strategischen Investor ins Boot bekommen kann. Der wird natürlich Stimmrechte haben wollen, bis zu 50-1.
Nach meinem Verständnis sind doch in der bestehenden KGaA die Aktien stimmrechtslos. Muss ich oder kann ich überhaupt einen rechtsformwechsel zu einer AG durchführen, um stimmberechtigte Aktien zu emittieren?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doerk am 01.03.2014 um 00:33 Uhr bearbeitet
01.03.2014 - 00:34 Uhr
Zitat von Doerk:
Zitat von bvbfan_rn:
Zitat von HaHa:
Zitat von hotti16:
Zitat von Vongola:
www.focus.de:
In den Logen munkelt man, dass im Sommer ein finanzstarker Investor beim BVB einsteigen wird, durchaus vergleichbar dem Allianz-Engagement in München. Dann schafft es der BVB vielleicht, sich als Talentlieferant für die ganz Großen zu verabschieden. Womöglich sogar mit einem neuen Vertrag für Gündogan.Hab ich da was nicht mitbekommen?
Es wäre möglich, dass bei uns ein Investor im Sommer einsteigt?
Was munkelt man denn da?
Finde den Artikel ganz interessant. Ist zwar reine Spekulation, aber wäre das möglich?
Kenne mich da nicht so genau aus, aber was müsste denn passieren, um sich von der Börse zurückzuziehen ??
http://www.finance-magazin.de/geld-liquiditaet/eigenkapital/bvb-spekulationen-ueber-rueckzug-von-der-boerse/
wurde hier auf den letzten Seiten doch shcon durchgekaut, ebenfalls im Watzke Thread.
Was passieren müsste? Der BVB würde ca. 500 - 600 Mio Euro benötigen um die Aktien zurückzukaufen.
Das stimmt so nicht...
Dortmund kann mit Hilfe von Kapitalerhöhungen neues Geld generieren.
Einziges Problem dabei wäre, das das investierende Unternehmen (welches eine KE decken würde) keinerlei Einfluss im Verein hätte, was natürlich wiederum nicht so attraktiv für die Unternehmen ist...
Im übrigen hat sich der BVB schon 2010 auf der JHV per Beschluss zusichern lassen, weitere Kapitalerhöhungen zu platzieren, was noch bis 2015 gilt.
Dennoch glaube ich nicht an ein Investoreneinstieg im Sommer, typische Ente.
Wir haben nun diese Geschäftsform, also müssen wir auch damit leben, immerhin hat diese uns am Ende auch das Überleben gesichert - denn ohne die Kapitalerhöhungen damals hätten wir den Verein begraben können!
Zitat
So stellen die Gesellschafterin und der Aufsichtsrat den Antrag, dass man ihnen genehmigt, bis zum 29.11.2015 eine oder mehrere Kapitalerhöhungen durchzuführen, wenn die Gesellschafterin und der Aufsichtsrat dies als notwendig ansieht. Die maximale Erhöhung würde diesmal sogar bis 30,7 Mio. Euro gehen und kann sowoh Bar- als auch Sacheinlagen umfassen. Zwar hätten die bisherigen Aktionäre ein Vorkaufsrecht, allerdings gibt es da auch Ausnahmen. Zum Beispiel bei einer Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen, insbesondere zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Beteiligungen, Immobilien, Rechten und Forderungen gegen die Gesellschaft. http://www.schwatzgelb.de/2010-10-06-unsa-senf-neue-aufsichtsratmitglieder-kapitalerhoehung.html
Gibt es die Möglichkeit, eine kapitalerhöhung mit stimmberechtigten Aktien durchzuführen unter Ausschluss des Bezugsrechts für altaktionäre? Das Stimmrecht neben dem Verein wäre ja für einen strategischen Investor von erheblichem Interesse.
Solche Aktien gibt es aufgrund der Struktur beim BVB halt im Prinzip überhaupt nicht. Bedingt durch die KGaA haben die Aktionäre relativ unabhängig von der Höhe der Beteiligung wenig wichtiges zu sagen. Selbst wenn also jemand 50%+ Anteile der aktuellen Aktien halten würde, könnte er dennoch nichts wirklich Relevantes im sportlichen Bereich bzw. in Sachen Personal bestimmen. Von daher sind die Aktien des BVB aus dieser Sicht wirklich unattraktiv und 10% Anteile der BVB-Aktien keineswegs mit z.B. rund 10% Anteilen am FCB vergleichbar, wie sie Audi und Co. halten.
Es gibt ja keine einzige Aktie vom Verein selbst, denn der ist ja nichtmal eine AG, sondern nach wie vor ein e.V.
Edit: Die Möglicheikeit der Umwandlung müsste grundsätzlich im UmwG geregelt sein, alternativ könnte man natürlich auch neben dem Verein einen zweiten Komplementär in Form einer GmbH oder ähnlichem zulassen. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich damit nicht wirklich auskenne und es gut sein kann, dass das völliger Unsinn ist.
Zitat von bvbfan_rn:
Zitat von HaHa:
Zitat von hotti16:
Zitat von Vongola:
www.focus.de:
In den Logen munkelt man, dass im Sommer ein finanzstarker Investor beim BVB einsteigen wird, durchaus vergleichbar dem Allianz-Engagement in München. Dann schafft es der BVB vielleicht, sich als Talentlieferant für die ganz Großen zu verabschieden. Womöglich sogar mit einem neuen Vertrag für Gündogan.Hab ich da was nicht mitbekommen?
Es wäre möglich, dass bei uns ein Investor im Sommer einsteigt?
Was munkelt man denn da?
Finde den Artikel ganz interessant. Ist zwar reine Spekulation, aber wäre das möglich?
Kenne mich da nicht so genau aus, aber was müsste denn passieren, um sich von der Börse zurückzuziehen ??
http://www.finance-magazin.de/geld-liquiditaet/eigenkapital/bvb-spekulationen-ueber-rueckzug-von-der-boerse/
wurde hier auf den letzten Seiten doch shcon durchgekaut, ebenfalls im Watzke Thread.
Was passieren müsste? Der BVB würde ca. 500 - 600 Mio Euro benötigen um die Aktien zurückzukaufen.
Das stimmt so nicht...
Dortmund kann mit Hilfe von Kapitalerhöhungen neues Geld generieren.
Einziges Problem dabei wäre, das das investierende Unternehmen (welches eine KE decken würde) keinerlei Einfluss im Verein hätte, was natürlich wiederum nicht so attraktiv für die Unternehmen ist...
Im übrigen hat sich der BVB schon 2010 auf der JHV per Beschluss zusichern lassen, weitere Kapitalerhöhungen zu platzieren, was noch bis 2015 gilt.
Dennoch glaube ich nicht an ein Investoreneinstieg im Sommer, typische Ente.
Wir haben nun diese Geschäftsform, also müssen wir auch damit leben, immerhin hat diese uns am Ende auch das Überleben gesichert - denn ohne die Kapitalerhöhungen damals hätten wir den Verein begraben können!
Zitat
So stellen die Gesellschafterin und der Aufsichtsrat den Antrag, dass man ihnen genehmigt, bis zum 29.11.2015 eine oder mehrere Kapitalerhöhungen durchzuführen, wenn die Gesellschafterin und der Aufsichtsrat dies als notwendig ansieht. Die maximale Erhöhung würde diesmal sogar bis 30,7 Mio. Euro gehen und kann sowoh Bar- als auch Sacheinlagen umfassen. Zwar hätten die bisherigen Aktionäre ein Vorkaufsrecht, allerdings gibt es da auch Ausnahmen. Zum Beispiel bei einer Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen, insbesondere zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Beteiligungen, Immobilien, Rechten und Forderungen gegen die Gesellschaft. http://www.schwatzgelb.de/2010-10-06-unsa-senf-neue-aufsichtsratmitglieder-kapitalerhoehung.html
Gibt es die Möglichkeit, eine kapitalerhöhung mit stimmberechtigten Aktien durchzuführen unter Ausschluss des Bezugsrechts für altaktionäre? Das Stimmrecht neben dem Verein wäre ja für einen strategischen Investor von erheblichem Interesse.
Solche Aktien gibt es aufgrund der Struktur beim BVB halt im Prinzip überhaupt nicht. Bedingt durch die KGaA haben die Aktionäre relativ unabhängig von der Höhe der Beteiligung wenig wichtiges zu sagen. Selbst wenn also jemand 50%+ Anteile der aktuellen Aktien halten würde, könnte er dennoch nichts wirklich Relevantes im sportlichen Bereich bzw. in Sachen Personal bestimmen. Von daher sind die Aktien des BVB aus dieser Sicht wirklich unattraktiv und 10% Anteile der BVB-Aktien keineswegs mit z.B. rund 10% Anteilen am FCB vergleichbar, wie sie Audi und Co. halten.
Es gibt ja keine einzige Aktie vom Verein selbst, denn der ist ja nichtmal eine AG, sondern nach wie vor ein e.V.
Edit: Die Möglicheikeit der Umwandlung müsste grundsätzlich im UmwG geregelt sein, alternativ könnte man natürlich auch neben dem Verein einen zweiten Komplementär in Form einer GmbH oder ähnlichem zulassen. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich damit nicht wirklich auskenne und es gut sein kann, dass das völliger Unsinn ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nook13 am 01.03.2014 um 00:47 Uhr bearbeitet
01.03.2014 - 01:49 Uhr
Die Frage ist doch auch was an Geld pro Saison überhaupt hängen bleibt, das überhaupt in einen Rückkauf eigener Aktien gesteckt werden kann.
Bisher nämlich gar keines.
Die erwirtschafteten Mittel mussten nach dem Beinahe-Crash und der darauffolgenden Entschuldung erstmal investiert werden um jahrelange Versäumnisse aufzuholen. Das Westfalenstadion war eine veraltete, "heruntergekommene" Hütte die sehr hohe Investitionen erforderte. Hier wurde quasi an allem gearbeitet, von der Bausubstanz, über die komplette Erneuerung des Spielfelduntergrunds, Rasenbeleuchtung, Renovierung bis hin zur Modernisierung mit Videoanzeigen u.ä. Der Jugendbereich lag quasi komplett brach, hier war man anderen Vereinen mal gut 10 Jahre hinterher und musste massiv investieren um jetzt von der U17 abwärts überhaupt mal Ergebnisse zu sehen und wieder vielversprechende Jahrgänge zu haben.
Die Amateurmannschaft war ausgeblutet und lebte von der ebenso schlechten Jugend. Hier wurde ebenfalls investiert, was bereits mit der wichtigen dritten Liga belohnt wurde.
Und so kann man ewig weitermachen, Merchandising, Catering, Logen und und und. Watzke & Co. mussten und müssen jahrelange Versäumnisse aufholen und dies wird hier einfach zu gerne übersehen. Da wird dann nur gefragt:" wo isn die Kohle aus der CL hin?"
Um auf den Ausgang zurückzukommen. Ich denke an der Unternehmensform wird sich lange nichts ändern und ein Aktienrückkauf wird zwar immer interessant sein, aber nur sehr sehr langsam von Statten gehen.
Falsch macht man damit wenig, weil man ja eigentlich nur kapital anspart das jederzeit durch einen Verkauf der Aktien auch wieder reingeholt werden kann. Aber Mittel werden dafür nur wenige zur Verfügung stehen...
Bisher nämlich gar keines.
Die erwirtschafteten Mittel mussten nach dem Beinahe-Crash und der darauffolgenden Entschuldung erstmal investiert werden um jahrelange Versäumnisse aufzuholen. Das Westfalenstadion war eine veraltete, "heruntergekommene" Hütte die sehr hohe Investitionen erforderte. Hier wurde quasi an allem gearbeitet, von der Bausubstanz, über die komplette Erneuerung des Spielfelduntergrunds, Rasenbeleuchtung, Renovierung bis hin zur Modernisierung mit Videoanzeigen u.ä. Der Jugendbereich lag quasi komplett brach, hier war man anderen Vereinen mal gut 10 Jahre hinterher und musste massiv investieren um jetzt von der U17 abwärts überhaupt mal Ergebnisse zu sehen und wieder vielversprechende Jahrgänge zu haben.
Die Amateurmannschaft war ausgeblutet und lebte von der ebenso schlechten Jugend. Hier wurde ebenfalls investiert, was bereits mit der wichtigen dritten Liga belohnt wurde.
Und so kann man ewig weitermachen, Merchandising, Catering, Logen und und und. Watzke & Co. mussten und müssen jahrelange Versäumnisse aufholen und dies wird hier einfach zu gerne übersehen. Da wird dann nur gefragt:" wo isn die Kohle aus der CL hin?"
Um auf den Ausgang zurückzukommen. Ich denke an der Unternehmensform wird sich lange nichts ändern und ein Aktienrückkauf wird zwar immer interessant sein, aber nur sehr sehr langsam von Statten gehen.
Falsch macht man damit wenig, weil man ja eigentlich nur kapital anspart das jederzeit durch einen Verkauf der Aktien auch wieder reingeholt werden kann. Aber Mittel werden dafür nur wenige zur Verfügung stehen...
01.03.2014 - 02:14 Uhr
Zitat von Excobar777:
Das müssen aber homöopathische Dosen sein, in der Aktionärsstruktur steht der Verein seit Jahren mit exakt 7,24%. Quelle?
In der ad-hoc Meldung zur Aktionärsvereinbarung mit Geske hieß es damals:
"Der Verein beabsichtigt, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte an der BVB-KGaA durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen."
Du hast mit deinem Einwand aber natürlich Recht - ist nicht geschehen. Fragt sich allerdings, warum nicht?
Das müssen aber homöopathische Dosen sein, in der Aktionärsstruktur steht der Verein seit Jahren mit exakt 7,24%. Quelle?
In der ad-hoc Meldung zur Aktionärsvereinbarung mit Geske hieß es damals:
"Der Verein beabsichtigt, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte an der BVB-KGaA durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen."
Du hast mit deinem Einwand aber natürlich Recht - ist nicht geschehen. Fragt sich allerdings, warum nicht?
01.03.2014 - 16:01 Uhr
Bei Bild in der Überschrift:" Halbzeit der Zahlen bei Borussia Dortmund. Der BVB legte am Freitag Geschäftszahlen vor. Das Ergebnis ist alles andere als positiv."
Das ist schon eine Frechheit. Der Gewinn liegt immer noch über dem, den manche nach einer ganzen Saison erwirtschaften. Für mich vollkommen unverständlich!
Das ist schon eine Frechheit. Der Gewinn liegt immer noch über dem, den manche nach einer ganzen Saison erwirtschaften. Für mich vollkommen unverständlich!
01.03.2014 - 16:36 Uhr
Zitat von Osgood:
Zitat von Excobar777:
Das müssen aber homöopathische Dosen sein, in der Aktionärsstruktur steht der Verein seit Jahren mit exakt 7,24%. Quelle?
In der ad-hoc Meldung zur Aktionärsvereinbarung mit Geske hieß es damals:
"Der Verein beabsichtigt, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte an der BVB-KGaA durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen."
Du hast mit deinem Einwand aber natürlich Recht - ist nicht geschehen. Fragt sich allerdings, warum nicht?
Die in der Vereinbarung zwischen e.V. und Geske genannte Absicht "Aktien oder Stimmrechte" innerhalb 12 Monaten ab 1.7.2012 zu erwerben, wurde ja über die Stimmrechtebündelung zwischen Geske und e.V. erfüllt.
Geske kaufte vor dem CL Finale 2013, 100 000 Aktien, später m.W. noch 2 mal.
Die Abmachung zwischen Geske und e.V. läuft über 5 Jahre bis 2017.
Auch da braucht man nichts hineingeheimnissen, scheint ne übliche Laufzeit bei solchen Vereinbarungen zu sein.
Zitat von Excobar777:
Das müssen aber homöopathische Dosen sein, in der Aktionärsstruktur steht der Verein seit Jahren mit exakt 7,24%. Quelle?
In der ad-hoc Meldung zur Aktionärsvereinbarung mit Geske hieß es damals:
"Der Verein beabsichtigt, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte an der BVB-KGaA durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen."
Du hast mit deinem Einwand aber natürlich Recht - ist nicht geschehen. Fragt sich allerdings, warum nicht?
Die in der Vereinbarung zwischen e.V. und Geske genannte Absicht "Aktien oder Stimmrechte" innerhalb 12 Monaten ab 1.7.2012 zu erwerben, wurde ja über die Stimmrechtebündelung zwischen Geske und e.V. erfüllt.
Geske kaufte vor dem CL Finale 2013, 100 000 Aktien, später m.W. noch 2 mal.
Die Abmachung zwischen Geske und e.V. läuft über 5 Jahre bis 2017.
Auch da braucht man nichts hineingeheimnissen, scheint ne übliche Laufzeit bei solchen Vereinbarungen zu sein.
01.03.2014 - 22:01 Uhr
Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sich der BVB über die genehmigte Kapitalerhöhung einen Investor ins Boot holt der die Aktien im Block kauft und sich der BVB dadurch gleichzeitig frisches Kapital für die Transferoffensive besorgt? 30 Mio Kapitalerhöhung sind hier meines Wissens nach genehmigt.
Ich muss allerdings sagen, dass ich von Aktienrecht nur wenig Ahnung habe daher meine Frage, ob das Sinn macht? Meiner Einschätzung nach ist es in diesem Zusammenhang Nachteilig, dass der BVB derzeit ziemlich unterbewertet.
Ich muss allerdings sagen, dass ich von Aktienrecht nur wenig Ahnung habe daher meine Frage, ob das Sinn macht? Meiner Einschätzung nach ist es in diesem Zusammenhang Nachteilig, dass der BVB derzeit ziemlich unterbewertet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von XChris84X am 01.03.2014 um 22:05 Uhr bearbeitet
01.03.2014 - 22:12 Uhr
Zitat von XChris84X:
Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sich der BVB über die genehmigte Kapitalerhöhung einen Investor ins Boot holt der die Aktien im Block kauft und sich der BVB dadurch gleichzeitig frisches Kapital für die Transferoffensive besorgt? 30 Mio Kapitalerhöhung sind hier meines Wissens nach genehmigt.
Ich muss allerdings sagen, dass ich von Aktienrecht nur wenig Ahnung habe daher meine Frage, ob das Sinn macht? Meiner Einschätzung nach ist es in diesem Zusammenhang Nachteilig, dass der BVB derzeit ziemlich unterbewertet.
Sehr unwahrscheinlich.
Die Attraktivität ein großes Aktienpaket zu halten, hält sich für den jeweiligen Partner in Grenzen. Der Partner wäre einfach nur ein weiterer Sponsor in Form einer Einmalzahlung, für den besondere Werbemaßnahmen noch gefunden werden müssten.
Man sollte mMn. eine Kapitalerhöhung nicht für solch ein kurzfristiges Ziel wie eine Transferoffensive nutzen. Das Renditeversprechen ist hier viel zu unsicher.
Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sich der BVB über die genehmigte Kapitalerhöhung einen Investor ins Boot holt der die Aktien im Block kauft und sich der BVB dadurch gleichzeitig frisches Kapital für die Transferoffensive besorgt? 30 Mio Kapitalerhöhung sind hier meines Wissens nach genehmigt.
Ich muss allerdings sagen, dass ich von Aktienrecht nur wenig Ahnung habe daher meine Frage, ob das Sinn macht? Meiner Einschätzung nach ist es in diesem Zusammenhang Nachteilig, dass der BVB derzeit ziemlich unterbewertet.
Sehr unwahrscheinlich.
Die Attraktivität ein großes Aktienpaket zu halten, hält sich für den jeweiligen Partner in Grenzen. Der Partner wäre einfach nur ein weiterer Sponsor in Form einer Einmalzahlung, für den besondere Werbemaßnahmen noch gefunden werden müssten.
Man sollte mMn. eine Kapitalerhöhung nicht für solch ein kurzfristiges Ziel wie eine Transferoffensive nutzen. Das Renditeversprechen ist hier viel zu unsicher.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von frei-s am 01.03.2014 um 22:15 Uhr bearbeitet
01.03.2014 - 22:12 Uhr
Zitat von XChris84X:
Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sich der BVB über die genehmigte Kapitalerhöhung einen Investor ins Boot holt der die Aktien im Block kauft und sich der BVB dadurch gleichzeitig frisches Kapital für die Transferoffensive zu besorgt? 30 Mio Kapitalerhöhung sind hier meines Wissens nach genehmigt.
Ich muss allerdings sagen, dass ich von Aktienrecht nur wenig Ahnung habe daher meine Frage, ob das Sinn macht? Nach meiner Einschätzung nach ist es in diesem Zusammenhang Nachteilig, dass der BVB ziemlich unterbewertet.
Wenn eine Kapitalerhöhung um 30 Millionen genehmigt ist, dann ist die geringe Bewertung der Aktien für potenzielle Investoren aus meiner Sicht positiv. Wenn die Aktien so bewertet sind, dass sie insgesamt nur 200 Millionen wert sind, dann ist mit der Kapitalerhöhung natürlich prozentual ein größerer Teil des BVB für Investor zu erwerben, als wenn die Aktien zusammen zum Beispiel überbewertet und eine Milliarde wert wären.
Allerdings ist es normalerweise so, dass die Aktien nicht einfach so an einen Investor verhökert werden können, sondern den bisherigen Aktionären muss ein Bezugsrecht eingeräumt werden werden.
So ist es bei eine AG, wie es bei einer KGaA ist weiß ich leider nicht, ich schätze aber nicht anders.
Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sich der BVB über die genehmigte Kapitalerhöhung einen Investor ins Boot holt der die Aktien im Block kauft und sich der BVB dadurch gleichzeitig frisches Kapital für die Transferoffensive zu besorgt? 30 Mio Kapitalerhöhung sind hier meines Wissens nach genehmigt.
Ich muss allerdings sagen, dass ich von Aktienrecht nur wenig Ahnung habe daher meine Frage, ob das Sinn macht? Nach meiner Einschätzung nach ist es in diesem Zusammenhang Nachteilig, dass der BVB ziemlich unterbewertet.
Wenn eine Kapitalerhöhung um 30 Millionen genehmigt ist, dann ist die geringe Bewertung der Aktien für potenzielle Investoren aus meiner Sicht positiv. Wenn die Aktien so bewertet sind, dass sie insgesamt nur 200 Millionen wert sind, dann ist mit der Kapitalerhöhung natürlich prozentual ein größerer Teil des BVB für Investor zu erwerben, als wenn die Aktien zusammen zum Beispiel überbewertet und eine Milliarde wert wären.
Allerdings ist es normalerweise so, dass die Aktien nicht einfach so an einen Investor verhökert werden können, sondern den bisherigen Aktionären muss ein Bezugsrecht eingeräumt werden werden.
So ist es bei eine AG, wie es bei einer KGaA ist weiß ich leider nicht, ich schätze aber nicht anders.
01.03.2014 - 22:27 Uhr
Zitat von frei-s:
Zitat von XChris84X:
Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sich der BVB über die genehmigte Kapitalerhöhung einen Investor ins Boot holt der die Aktien im Block kauft und sich der BVB dadurch gleichzeitig frisches Kapital für die Transferoffensive besorgt? 30 Mio Kapitalerhöhung sind hier meines Wissens nach genehmigt.
Ich muss allerdings sagen, dass ich von Aktienrecht nur wenig Ahnung habe daher meine Frage, ob das Sinn macht? Meiner Einschätzung nach ist es in diesem Zusammenhang Nachteilig, dass der BVB derzeit ziemlich unterbewertet.
Sehr unwahrscheinlich.
Die Attraktivität ein großes Aktienpaket zu halten, hält sich für den jeweiligen Partner in Grenzen. Der Partner wäre einfach nur ein weiterer Sponsor in Form einer Einmalzahlung, für den besondere Werbemaßnahmen noch gefunden werden müssten.
Man sollte mMn. eine Kapitalerhöhung nicht für solch ein kurzfristiges Ziel wie eine Transferoffensive nutzen. Das Renditeversprechen ist hier viel zu unsicher.
Na ich denke da an ein angepasstes Model der Bayern. Evonik kauft die Aktien der Kapitalerhöhung und Verlängert sehr Langfristig als Trikot Sponsor. Man entwickelt die erfolgreiche Zusammenarbeit sozusagen weiter. :-)
Das größte Risiko besteht für mich im verpassen der CL und mit dem Geld könnte man sich weiter dauerhaft als erfolgreicher CL Teilnehmer etablieren. Es mag allerdings richtig sein, dass es bessere Wege gibt dies zu finanzieren.
Zitat von XChris84X:
Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sich der BVB über die genehmigte Kapitalerhöhung einen Investor ins Boot holt der die Aktien im Block kauft und sich der BVB dadurch gleichzeitig frisches Kapital für die Transferoffensive besorgt? 30 Mio Kapitalerhöhung sind hier meines Wissens nach genehmigt.
Ich muss allerdings sagen, dass ich von Aktienrecht nur wenig Ahnung habe daher meine Frage, ob das Sinn macht? Meiner Einschätzung nach ist es in diesem Zusammenhang Nachteilig, dass der BVB derzeit ziemlich unterbewertet.
Sehr unwahrscheinlich.
Die Attraktivität ein großes Aktienpaket zu halten, hält sich für den jeweiligen Partner in Grenzen. Der Partner wäre einfach nur ein weiterer Sponsor in Form einer Einmalzahlung, für den besondere Werbemaßnahmen noch gefunden werden müssten.
Man sollte mMn. eine Kapitalerhöhung nicht für solch ein kurzfristiges Ziel wie eine Transferoffensive nutzen. Das Renditeversprechen ist hier viel zu unsicher.
Na ich denke da an ein angepasstes Model der Bayern. Evonik kauft die Aktien der Kapitalerhöhung und Verlängert sehr Langfristig als Trikot Sponsor. Man entwickelt die erfolgreiche Zusammenarbeit sozusagen weiter. :-)
Das größte Risiko besteht für mich im verpassen der CL und mit dem Geld könnte man sich weiter dauerhaft als erfolgreicher CL Teilnehmer etablieren. Es mag allerdings richtig sein, dass es bessere Wege gibt dies zu finanzieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von XChris84X am 01.03.2014 um 22:32 Uhr bearbeitet
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