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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#10951
04.07.2025 - 15:42 Uhr
Zitat von 3-Ecken-Elfer

Eigenkapital in Höhe von 571 Mio, eine Eigenkapitalquote von 55%, operative Einnahmen weiter mit einem Wachstum von 8%, Umlaufvermögen 478 Mio. Das sind ein paar Kennzahlen, die für jeden, der da ein wenig firm ist, entsprechend eingeordnet werden können.


die Zahlen kenne ich wie alle anderen auch allesamt.
Bayern hat kein Festgeldkonto mit 250 Mio drauf, das hast Du frei erfunden.
BVB - Finanzen |#10952
04.07.2025 - 15:56 Uhr
@Dreieckenelfer um es mal zu kürzen nur die Markierung aber du hast beim Verweis auf den Finanzbericht der Bayern ja durchaus Recht. Verrechnet man Umlaufvermögen mit Verbindlichkeiten ist man beim Einzelabschluss bei +50.8 Millionen und beim gesamten Konzernabschluss bei 185 Millionen was nochmal deutlich gesünder als der BVB ist. Rechnet man beim BVB das Umlaufvermögen (die Aktiva abzüglich Immaterieller Vermögenswerte, Sachanlagen und Rechnungsabgrenzungsposten) minus die Summe der Verbindlichkeiten (abzüglich Rechnungsabgrenzungsposten) kommt man auf einen Wert von -45 was auch noch sehr gut ist.

Bei den Bayern ist die Debatte rund um das Festgeldkonto allerdings schwer zu beurteilen, weil das Festgeldkonto ja nur ein Bruchteil des Umlaufvermögens ist welches leider im Münchener Geschäftsbericht nicht aufgeschlüsselt wird. Ich denke es wird schon stimmen das das Festgeldkonto einfach nicht mehr in der Form vorhanden ist wie es das vor 10 Jahren war aber das ist am Ende auch egal wenn andere Bestandskonten (Forderungen aus L&L, zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte, ...) hier einen Überbetrag erzeugen, weil man halt Spieler per Ratenzahlung kauft oder sich bei einem Gläubiger das Geld leiht um die sofortige Zahlung der Transfersumme über einen dritten in Raten aufzuteilen. Und es ist ja nicht als wäre letzteres ein unseriöses Arbeiten.

Theoretisch, nimmt man die EBIT des Jahres 23/24 vom FC Bayern als Grundlage, könnte man dort ohne Probleme 200-250 Millionen in Transfers (werden ja linear Abgeschrieben) stecken solange die Gehaltskosten ungefähr der gekauften Spieler ungefähr den Gehaltskosten von Müller/Sane entsprechen. Und am Ende wird man durch die vereinzelten Abgänge trotzdem Profitabel oder bei Plus-Minus Null sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Circial am 04.07.2025 um 15:58 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#10953
04.07.2025 - 16:22 Uhr
Zitat von 3-Ecken-Elfer

Zumindest gibst du durch diesen Beitrag zu, wie du zu dieser Meinung gelangt bist und da lag ich mit meiner Vermutung genau richtig.

Es ist diesbezüglich nicht relevant, was Eberl sagt, sondern was die faktischen, reellen Zahlen sagen, die, ich wiederhole mich, für jeden öffentlich einsehbar sind. Allein eine kurze Suche mit "letzter Jahresbericht Bayern München" oder "Bilanz JHV 24 Bayern München" hätte dir unmittelbar weiter geholfen. Da hättest du auch Aussagen des Finanzvorstandes gelesen, die dieser da getätigt hat. Dieser hat auch im Zuge der Wirtz-Causa sich dazu geäußert.

Entsprechend muss ich keine Quellen lesen, sondern berufe mich auf die offizielle Bilanz der Bayern, sowie ich mich bei anderen Vereinen auch darauf berufe, weil Zahlen nicht lügen, während so mancher Verantwortlicher gerne etwas sagt, was ihm zuweilen gelegen kommt. Bayern wollte Wirtz, wollte sicherlich den Preis drücken. Da sagt und wiederholt man sich sicher nicht und spricht von Rekordzahlen, von der schwarzen Null, die man seit zig Jahren erreicht, davon, dass man selbst während der Pandemie Gewinne erzielen konnte, weil das einfach kontraproduktiv wäre. Dreesen, als ehemaliger Finanzvorstand, und der aktuelle Diederich sind genau so wenig ein Anfänger, wie das Treß ist. Und es ist auch relativ wenig von Belang, was Ricken, Kehl und Watzke äußern, wenn es um Finanzen geht, gerade im Zusammenhang mit Transfers, weil doch auch klar ersichtlich ist, welche Ziele dort erzielt werden sollen. Relevant ist und bleiben die Zahlen aus den Bilanzen und die sind beim BVB und den Bayern eindeutig.

Eigenkapital in Höhe von 571 Mio, eine Eigenkapitalquote von 55%, operative Einnahmen weiter mit einem Wachstum von 8%, Umlaufvermögen 478 Mio. Das sind ein paar Kennzahlen, die für jeden, der da ein wenig firm ist, entsprechend eingeordnet werden können.

Es bleibt halt einfach Unsinn, was du behauptet hast und deshalb hast du deine Prognose auf falschem Wissen aufgebaut. Sowohl die Bayern als auch der BVB haben für ihre Verhältnisse über die Jahre ein wirtschaftliches Fundament bilden können, was für die nachfolgenden Vereine nur sehr schwer bis gar nicht erreichbar sein wird, was zur Folge hat, dass beide sich in einem Zustand befinden, der, sollte es nicht zu sehr schwerwiegenden Verfehlungen kommen, die aktuell nicht absehbar sind, das darstellt, was man gerne als "to big to fail" nennt. Du hast die 0er-Jahre angesprochen, kannst dir ja mal die Umsätze aus diesem Jahrzehnt der Vereine aus der Bundesliga nehmen und mit den aktuellen vergleichen und in Relation setzen. Wenn du dann noch immer der Meinung bist bzw. die Prognose abgibst, dass Bayern auf dem Weg zurück in die 0er-Jahre ist, dann bitte schön, niemand wird dich davon abhalten können.

Unabhängig davon, weil das mMn korrekt eingeordnet werden sollte, verändert das die Finanzen des BVBs nicht. Die sind und bleiben zumindest mal solide und zeigen, dass ein Fundament vorhanden ist, auf dem man sich aber nicht ausruhen sollte und kann, weshalb es wichtig sein wird, dass man sportlich wieder erfolgreicher wird, und das eben nicht nur in der CL, wenngleich das dort unbestritten lukrativ ist.

Beide, sowohl die Bayern als auch der BVB haben in den letzten Jahren einige Fehler gemacht, die sicher auch etwas in wirtschaftlicher Hinsicht gekostet haben, womöglich auch Potenziale gekostet haben, aber sie waren dann doch letztendlich zu verschmerzen gewesen und deshalb gilt für beide, gewisse "Altlasten" loszuwerden, Spieler, wo der Kosten-Nutzen-Faktor nicht (mehr) stimmt, möglichst zeitnah abzugeben, um letztendlich die sportliche und wirtschaftliche Situation zu verbessern. Gelingt das, dann interessiert in 2-3 Jahren nicht mehr, was in den vergangenen Jahren bis zum heutigen Tage war.

Diese Potenziale besitzen beide Vereine, was für die Konkurrenz sicherlich kein Signal ist, was sie gerne hören, aber solange sie auch weiter wachsen, gereicht das zum Vorteil für alle, denn eine starke Bundesliga ist auch für den BVB von Vorteil. Es schadet also sicherlich nicht, wenn Vereine wie Leverkusen, aber vor allem Frankfurt und Stuttgart einen besseren, guten Job machen und den beiden Topvereinen der Liga Druck machen, denn Stagnation ist bekanntlich durchaus als Rückschritt zu bezeichnen.

Man muss da nicht neidisch oder auch abwertend auf andere Vereine, die Konkurrenz schauen, sondern sollte den Fokus eher auf sich selbst legen. Damit fährt man am besten.


Bayern und den BVB bei den heftigen unterschieden in Umsatz, Gehältern und Transferausgaben nahezu gleichzusetzen....puhhhh. Der Abstand zwischen beiden ist größer als der Abstand vom BVB zu seinen Verfolgern. Von daher muss hier zwingend differenziert werden. Und trotzdem haben die Bayern gerade in letzter Zeit eher ernüchternde Jahre hinter sich, für ihre Verhältnisse und ihren Aufwand. Das sieht man finanziell in der Bilanz nicht, rein sportlich schon. Sie bekommen längst nicht mehr ihre Wunschtransfers und auch im Toptalente-Sektor sind sie nicht das Maß aller Dinge. Der BVB verfolgte schon immer eine komplett andere Strategie und deswegen war die "Corona-Zeit" besonders bitter. Da ist ein ganzes Geschäftsprinzip zusammengebrochen. Umso erstaunlicher ist es, wie man zurück kommen konnte und die letzten 2 Jahre international sogar besser abschneiden konnte als die Bayern. Obwohl Welten zwischen finanziell zwischen dem BVB und den Bayern liegen.

•     •     •

HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
BVB - Finanzen |#10954
04.07.2025 - 16:22 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von 3-Ecken-Elfer

Eigenkapital in Höhe von 571 Mio, eine Eigenkapitalquote von 55%, operative Einnahmen weiter mit einem Wachstum von 8%, Umlaufvermögen 478 Mio. Das sind ein paar Kennzahlen, die für jeden, der da ein wenig firm ist, entsprechend eingeordnet werden können.


die Zahlen kenne ich wie alle anderen auch allesamt.
Bayern hat kein Festgeldkonto mit 250 Mio drauf, das hast Du frei erfunden.

Ich habe das frei erfunden, weil das eine Beispielrechnung war, die meine Intention verdeutlich soll. Das war so auch ersichtlich, aber offensichtlich nicht für dich.
Übrigens: Hast du für folgende Behauptung
Zitat von halbgott
Bayern hat ein 180 Mio Festgeldkonto ins quasi Nichts geschreddert und die totale sportl Dominanz ist wieder auf Normalmaß gestutzt, also so wie in den 00er Jahren.
eine Quelle gefunden, die das bestätigt, was du da von dir gibst, dass Eberl das gesagt haben soll?

Wenn Bayern seine sportliche Dominanz verloren hat, sich also auf dem Niveau der 0er-Jahre befindet, wie waren dann in der abgelaufenen Saison für sie 82 Punkte möglich mit 99:32 Toren, also beste Offensive und Defensive? Sieht so für dich ein "Zurechtstutzen" aus? Hatten sie in den 0er-Jahren auch so "schlechte" Werte?

@Circial

Ich habe die Zahlen der Bayern nicht angeführt, um sie zu glorifizieren oder den BVB schlecht(er) dastehen zu lassen, sondern nur, um zu verdeutlichen, und überhaupt erstmal Zahlen zu nennen, die der User bisher schuldig geblieben ist, um seine Prognosen einschätzen zu können.

Wie erwähnt, haben beide für sich solide bis gute Zahlen, in einigen Teilbereichen sogar sehr gute Zahlen, was nach wie vor aufzeigt, dass ein solides Fundament geschaffen wurde, was gewisse Fehler verzeiht, aber ein Zustand erreicht ist, wo Wachstum limitiert ist und deshalb besonders darauf geschaut werden sollte und muss, Ineffizienz zu beseitigen, was bei beiden Vereinen nicht zu unähnlichen Ergebnissen führen kann, nämlich dahingehend, dass zum einen die Verträge mit Spielern erfolgsorientiert geschlossen werden sollten und zum anderen Spieler, die einen geringen Kosten-Nutzen-Faktor aufweisen, entweder zu veräußern, deren Verträge auslaufen zu lassen, oder effektivere Verträge mit diesen Spielern abzuschließen. Vordergründig sollte aber bei beiden das Ziel sein, wieder vermehrt Transfers zu tätigen, die zum einen sportlichen Mehrwert bieten, also Spieler die Erwartungen erfüllen, und zum anderen im Verlaufe des Vertrages, u. a. gegen Ende dessen, einen gewissen Wert darstellen, um nicht zu oft mehr Aufwendungen tätigen zu müssen, als man Einnahmen generieren kann. Das ist, wie bereits erwähnt, beim BVB durchaus ein Problem bzw. kann eines werden, da man doch einige Spieler im Alter 28-29+ im Kader hat, deren Marktwert eher sinken dürfte, sodass das folglich dazu führen kann, dass man wenig bis nichts für diese Spieler erhält, während man für deren Ersatz keine geringen Summen aufwenden muss.

Es wird also wichtig sein, die Einnahmen hoch zu halten, also möglichst sportlich erfolgreich zu sein, aber eben auch Werte zu schaffen, um durch Abgangstransfers Einnahmen zu generieren, die eben dafür benötigt werden, den Kader auch zukünftig mit hoher Qualität und Quantität versehen zu können.

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Loriot: "In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach Schuldigen.

Dieter Hallervorden: "Das größte Problem in der Geschichte der Menschheit ist, dass die Leute, die die Wahrheit kennen, den Mund nicht aufmachen. Und diejenigen, die von nichts eine Ahnung haben, bekommt man einfach nicht zum Schweigen."

"Sei Kind, wann immer Du kannst, und nur erwachsen, wenn Du musst"
BVB - Finanzen |#10955
04.07.2025 - 16:51 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Zitat von 3-Ecken-Elfer

Zumindest gibst du durch diesen Beitrag zu, wie du zu dieser Meinung gelangt bist und da lag ich mit meiner Vermutung genau richtig.

Es ist diesbezüglich nicht relevant, was Eberl sagt, sondern was die faktischen, reellen Zahlen sagen, die, ich wiederhole mich, für jeden öffentlich einsehbar sind. Allein eine kurze Suche mit "letzter Jahresbericht Bayern München" oder "Bilanz JHV 24 Bayern München" hätte dir unmittelbar weiter geholfen. Da hättest du auch Aussagen des Finanzvorstandes gelesen, die dieser da getätigt hat. Dieser hat auch im Zuge der Wirtz-Causa sich dazu geäußert.

Entsprechend muss ich keine Quellen lesen, sondern berufe mich auf die offizielle Bilanz der Bayern, sowie ich mich bei anderen Vereinen auch darauf berufe, weil Zahlen nicht lügen, während so mancher Verantwortlicher gerne etwas sagt, was ihm zuweilen gelegen kommt. Bayern wollte Wirtz, wollte sicherlich den Preis drücken. Da sagt und wiederholt man sich sicher nicht und spricht von Rekordzahlen, von der schwarzen Null, die man seit zig Jahren erreicht, davon, dass man selbst während der Pandemie Gewinne erzielen konnte, weil das einfach kontraproduktiv wäre. Dreesen, als ehemaliger Finanzvorstand, und der aktuelle Diederich sind genau so wenig ein Anfänger, wie das Treß ist. Und es ist auch relativ wenig von Belang, was Ricken, Kehl und Watzke äußern, wenn es um Finanzen geht, gerade im Zusammenhang mit Transfers, weil doch auch klar ersichtlich ist, welche Ziele dort erzielt werden sollen. Relevant ist und bleiben die Zahlen aus den Bilanzen und die sind beim BVB und den Bayern eindeutig.

Eigenkapital in Höhe von 571 Mio, eine Eigenkapitalquote von 55%, operative Einnahmen weiter mit einem Wachstum von 8%, Umlaufvermögen 478 Mio. Das sind ein paar Kennzahlen, die für jeden, der da ein wenig firm ist, entsprechend eingeordnet werden können.

Es bleibt halt einfach Unsinn, was du behauptet hast und deshalb hast du deine Prognose auf falschem Wissen aufgebaut. Sowohl die Bayern als auch der BVB haben für ihre Verhältnisse über die Jahre ein wirtschaftliches Fundament bilden können, was für die nachfolgenden Vereine nur sehr schwer bis gar nicht erreichbar sein wird, was zur Folge hat, dass beide sich in einem Zustand befinden, der, sollte es nicht zu sehr schwerwiegenden Verfehlungen kommen, die aktuell nicht absehbar sind, das darstellt, was man gerne als "to big to fail" nennt. Du hast die 0er-Jahre angesprochen, kannst dir ja mal die Umsätze aus diesem Jahrzehnt der Vereine aus der Bundesliga nehmen und mit den aktuellen vergleichen und in Relation setzen. Wenn du dann noch immer der Meinung bist bzw. die Prognose abgibst, dass Bayern auf dem Weg zurück in die 0er-Jahre ist, dann bitte schön, niemand wird dich davon abhalten können.

Unabhängig davon, weil das mMn korrekt eingeordnet werden sollte, verändert das die Finanzen des BVBs nicht. Die sind und bleiben zumindest mal solide und zeigen, dass ein Fundament vorhanden ist, auf dem man sich aber nicht ausruhen sollte und kann, weshalb es wichtig sein wird, dass man sportlich wieder erfolgreicher wird, und das eben nicht nur in der CL, wenngleich das dort unbestritten lukrativ ist.

Beide, sowohl die Bayern als auch der BVB haben in den letzten Jahren einige Fehler gemacht, die sicher auch etwas in wirtschaftlicher Hinsicht gekostet haben, womöglich auch Potenziale gekostet haben, aber sie waren dann doch letztendlich zu verschmerzen gewesen und deshalb gilt für beide, gewisse "Altlasten" loszuwerden, Spieler, wo der Kosten-Nutzen-Faktor nicht (mehr) stimmt, möglichst zeitnah abzugeben, um letztendlich die sportliche und wirtschaftliche Situation zu verbessern. Gelingt das, dann interessiert in 2-3 Jahren nicht mehr, was in den vergangenen Jahren bis zum heutigen Tage war.

Diese Potenziale besitzen beide Vereine, was für die Konkurrenz sicherlich kein Signal ist, was sie gerne hören, aber solange sie auch weiter wachsen, gereicht das zum Vorteil für alle, denn eine starke Bundesliga ist auch für den BVB von Vorteil. Es schadet also sicherlich nicht, wenn Vereine wie Leverkusen, aber vor allem Frankfurt und Stuttgart einen besseren, guten Job machen und den beiden Topvereinen der Liga Druck machen, denn Stagnation ist bekanntlich durchaus als Rückschritt zu bezeichnen.

Man muss da nicht neidisch oder auch abwertend auf andere Vereine, die Konkurrenz schauen, sondern sollte den Fokus eher auf sich selbst legen. Damit fährt man am besten.


Bayern und den BVB bei den heftigen unterschieden in Umsatz, Gehältern und Transferausgaben nahezu gleichzusetzen....puhhhh. Der Abstand zwischen beiden ist größer als der Abstand vom BVB zu seinen Verfolgern. Von daher muss hier zwingend differenziert werden. Und trotzdem haben die Bayern gerade in letzter Zeit eher ernüchternde Jahre hinter sich, für ihre Verhältnisse und ihren Aufwand. Das sieht man finanziell in der Bilanz nicht, rein sportlich schon. Sie bekommen längst nicht mehr ihre Wunschtransfers und auch im Toptalente-Sektor sind sie nicht das Maß aller Dinge. Der BVB verfolgte schon immer eine komplett andere Strategie und deswegen war die "Corona-Zeit" besonders bitter. Da ist ein ganzes Geschäftsprinzip zusammengebrochen. Umso erstaunlicher ist es, wie man zurück kommen konnte und die letzten 2 Jahre international sogar besser abschneiden konnte als die Bayern. Obwohl Welten zwischen finanziell zwischen dem BVB und den Bayern liegen.

Also entweder drücke ich mich nicht verständlich genug aus, oder es wird nicht aufmerksam gelesen. Ich schreibe weder hier noch in meinen vorherigen Beiträgen davon, dass sich Bayern und der BVB wirtschaftlich und/oder sportlich auf einem Niveau befinden, sondern das bei für sich genommen ein gutes Fundament besitzen, auch sportlich und wirtschaftlich. Die Unterschiede sind ja nicht zu leugnen, aber sie sind dennoch noch in einer komfortablen Position, Bayern natürlich mehr, der restlichen Konkurrenz voraus zu sein. Dass beide sich darauf nicht ausruhen können, ist zudem selbsterklärend.

Solange beide aber konstant weiterhin die CL erreichen, weiter in vielen Einnahmebereichen der Konkurrenz voraus sind, hat man einen Vorteil, der sich bemerkbar machen sollte. Auch hier: natürlich Bayern mehr als der BVB. Wenn man aber, wie Bayern 2 Jahre in Folge für ihre Verhältnis "nur" schwache 71 bzw. 72 Punkte holt, der BVB 5. und 4. wird, dann darf das nur eine kleine, sportliche Delle sein. Das scheint bei Bayern so der Fall gewesen zu sein, weil man in der Liga wieder stabiler war.

Kurzum: beide Vereine sind nach wie vor der Konkurrenz voraus, Bayern natürlich mehr, und entsprechend muss sich das sportlich bemerkbar machen, was in den letzten 2-3 Jahren bei beiden nicht immer bzw. nicht wirklich der Fall war, weil das eben wirtschaftliche/finanzielle Auswirkungen zur Folge hat, nicht zwingend unmittelbar, aber zumindest mittelfristig.

Auf den Teil deines Beitrages der Wunschtransfers etc., möchte ich hier nicht wirklich eingehen, zumal ich das nicht so sehe, denn die Bayern haben doch eigentlich noch nie Stars verpflichtet, und Wirtz ist einer, wenngleich ein deutscher, aber bei diesen Summen und mit der Situation, dass dieser beide nationalen Titel mit Leverkusen gewinnen konnte, ist der Entscheid für Liverpool durchaus erklärbar und nicht zwingend als Niederlage zu werten.

Dass sowohl die Bayern als auch der BVB sich an den veränderten Markt anpassen müssen, würde ich als These aufstellen, denn beide werden früher an die Talente in verschiedenen Entwicklungsphasen und unterschiedlicher Qualität herangehen müssen, weil die Konkurrenz ihre Strategie bzw. ihr Transferverhalten dahingehend geändert hat.

Bayern hat früher den meisten Erfolg mit Transfers wie Ribery oder Robben, das war eben wirtschaftlich sinnvoll, Spieler, die kurz vor dem großen Durchbruch stehen, die aber noch zu bekommen und zu finanzieren sind, oder Spieler, die bei anderen Topvereinen aus diversen Gründen nicht mehr die Rolle spielen bzw. dort "neues Spielzeug" her muss. Mehr Olise als alles Richtung Spieler wie Nico Williams, Barcola, Wirtz und Co zu setzen, wo die Wahrscheinlichkeit gering ist und falls man doch den Zuschlag erhält, der Aufwand riesig ist. Das sind doch keine typischen Bayern-Transfers. Das hat auch ein Transfer eines Lucas Hernandez gezeigt.

Deshalb in einem meiner vorherigen Beiträge das erwähnte "Schuster bleib bei deinen Leisten", soll heißen, versuche nicht etwas, was zu heikel, zu groß für dich ist, zu viel Risiko mit sich bringt. Da muss auch der BVB wieder mit seinen Finanzen besser agieren, sinnvoller und nachhaltiger. Lieber 30 Mio in einen Bellingham investieren als 20 Mio in Spieler, deren Marktwert sinkt, die keinen konstant sportlichen Mehrwert bieten, nur weil man dachte, nach der Fast-Meisterschaft, es würde Stabilität und "Mentalität" fehlen, weshalb man eher auf andere Profile ging.

Mag in Summe immer weniger mit dem Thema Finanzen zusammen zu hängen, aber das ist im Detail sehr wohl der Fall, weil beide Vereine in zu vielen Fällen nicht kosteneffizient agiert haben, sowohl was Ablösesummen betrifft als auch Gehälter.

Bedeutet: Beide Vereine sollten wieder mehr darauf achten, ihr Geld sinnvoller in die richtigen Profile zu investieren, anstatt für Trainer und Systeme Spieler zu verpflichten, die es kurz darauf nicht mehr benötigt, siehe Rose und Adeyemi/Malen oder Tuchel und Palhinha. Die einen spielen dann auf Positionen, die nicht ihren Stärken entsprechen, und der andere spielt so gut wie gar nicht. Das ist dann halt die Folge, dass permanent unterschiedliche Trainer verpflichtet werden und folgend dann eben auch Spieler, anstatt eine gewisse Linie vorzugeben und danach Trainer und Spieler zu verpflichten.

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Loriot: "In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach Schuldigen.

Dieter Hallervorden: "Das größte Problem in der Geschichte der Menschheit ist, dass die Leute, die die Wahrheit kennen, den Mund nicht aufmachen. Und diejenigen, die von nichts eine Ahnung haben, bekommt man einfach nicht zum Schweigen."

"Sei Kind, wann immer Du kannst, und nur erwachsen, wenn Du musst"
BVB - Finanzen |#10956
04.07.2025 - 18:17 Uhr
Zitat von 3-Ecken-Elfer

Also entweder drücke ich mich nicht verständlich genug aus, oder es wird nicht aufmerksam gelesen. Ich schreibe weder hier noch in meinen vorherigen Beiträgen davon, dass sich Bayern und der BVB wirtschaftlich und/oder sportlich auf einem Niveau befinden, sondern das bei für sich genommen ein gutes Fundament besitzen, auch sportlich und wirtschaftlich. Die Unterschiede sind ja nicht zu leugnen, aber sie sind dennoch noch in einer komfortablen Position, Bayern natürlich mehr, der restlichen Konkurrenz voraus zu sein. Dass beide sich darauf nicht ausruhen können, ist zudem selbsterklärend.


Der BVB hat vielleicht ein gutes Fundament, mehr nicht, bei den Bayern steht schon lange ein Palast drauf. Dort bekommt der Palast langsam erste Abnutzungsspuren und die zuletzt getätigten Investition konnten die Substanz nicht komplett erhalten. In bestimmten Bereichen macht sich das bereits bemerkbar. Mit viel Geld kann man den entgegenkommen, was eben kostet. Noch kann man sich das erlauben und vermutlich setzt sich die Geldmenge auch mittelfristig durch. Ich finde einfach, dass du bezüglich der Bayern stark untertreibst. RB Leipzig hat mittlerweile auch ein ordentliches Fundament, der Vergleich wäre wohl verständlicher gewesen... zumindest für mich.

Zitat von 3-Ecken-Elfer

Solange beide aber konstant weiterhin die CL erreichen, weiter in vielen Einnahmebereichen der Konkurrenz voraus sind, hat man einen Vorteil, der sich bemerkbar machen sollte. Auch hier: natürlich Bayern mehr als der BVB. Wenn man aber, wie Bayern 2 Jahre in Folge für ihre Verhältnis "nur" schwache 71 bzw. 72 Punkte holt, der BVB 5. und 4. wird, dann darf das nur eine kleine, sportliche Delle sein. Das scheint bei Bayern so der Fall gewesen zu sein, weil man in der Liga wieder stabiler war.

Kurzum: beide Vereine sind nach wie vor der Konkurrenz voraus, Bayern natürlich mehr, und entsprechend muss sich das sportlich bemerkbar machen, was in den letzten 2-3 Jahren bei beiden nicht immer bzw. nicht wirklich der Fall war, weil das eben wirtschaftliche/finanzielle Auswirkungen zur Folge hat, nicht zwingend unmittelbar, aber zumindest mittelfristig.


Ja, wobei bewusst auch der internationale Vergleich bei den Bayern herangezogen wurde und hier gibts die Delle auch. Während der BVB national auch eine Delle hat, international dafür 2 Topjahre spielen konnte. Mit dem Bruchteil des Budgets und vor 5 Jahren eines Zusammenbruchs der kompletten Vereinsstrategie (Covid19). International müssen die Bayern für ihr Investment diese Delle erstmal noch beseitigen und da reicht es nicht irgendwie ins Viertelfinale zu stolpern. Dafür ist der Aufwand einfach viel zu hoch.

Mir geht es mehr um das Verhältnis. Leipzig ist näher an den BVB rangerückt. Leverkusen durch Alonso/Rolfes auch. Während wir mit uns selbst beschäftigt waren und uns nun gegenüber Leipzig/Leverkusen wieder behaupten müssen. Mir werden bei deinen Beitrag die unterschiedlichen Sphären nicht ganz klar. Es liest sich eher so, als würden die Bayern und der BVB auf einer Wolke schweben fernab von Konkurrenz.

Zitat von 3-Ecken-Elfer

Auf den Teil deines Beitrages der Wunschtransfers etc., möchte ich hier nicht wirklich eingehen, zumal ich das nicht so sehe, denn die Bayern haben doch eigentlich noch nie Stars verpflichtet, und Wirtz ist einer, wenngleich ein deutscher, aber bei diesen Summen und mit der Situation, dass dieser beide nationalen Titel mit Leverkusen gewinnen konnte, ist der Entscheid für Liverpool durchaus erklärbar und nicht zwingend als Niederlage zu werten.

Dass sowohl die Bayern als auch der BVB sich an den veränderten Markt anpassen müssen, würde ich als These aufstellen, denn beide werden früher an die Talente in verschiedenen Entwicklungsphasen und unterschiedlicher Qualität herangehen müssen, weil die Konkurrenz ihre Strategie bzw. ihr Transferverhalten dahingehend geändert hat.


So langsam geht die Tendenz auch deutlich weg von den BVB-Finanzen. Ich denke der kleine Ausritt reicht da. Der Markt hat sich verändert und meiner Meinung nach, leidet darunter die Qualität in der Spitze des Bayernkaders. Sie verdienen weiterhin richtig Asche und bezahlen auch richtig viel für ihre Spieler, aber ich finde dafür konnte man das Niveau eben nicht halten. Die Delle national und international kommt nicht von ungefähr.

Zitat von 3-Ecken-Elfer

Bedeutet: Beide Vereine sollten wieder mehr darauf achten, ihr Geld sinnvoller in die richtigen Profile zu investieren, anstatt für Trainer und Systeme Spieler zu verpflichten, die es kurz darauf nicht mehr benötigt, siehe Rose und Adeyemi/Malen oder Tuchel und Palhinha. Die einen spielen dann auf Positionen, die nicht ihren Stärken entsprechen, und der andere spielt so gut wie gar nicht. Das ist dann halt die Folge, dass permanent unterschiedliche Trainer verpflichtet werden und folgend dann eben auch Spieler, anstatt eine gewisse Linie vorzugeben und danach Trainer und Spieler zu verpflichten.


Dem kann ich zustimmen, mit der Ergänzung... dass es nicht nur alleine die Profile sind. Wenn man nur alleine die passende Profile bräuchte wäre es ziemlich einfach und es wären die Vereine oben, die regelmäßig Profiltreffer vorweisen können. Das ganze ist selbstverständlich viel komplexer. Gerade anhand der Bayern sieht man, das man trotz mehr finanziellen Mitteln eben nicht die gewünschten Profile mit dem entsprechenden Qualitätsniveau erhält.... weil es mittlerweile immer einen besseren, größeren oder lukrativeren Verein gibt. Und der BVB ist ein Regal darunter (sieht man ja an allen Finanzkennzahlen) wodurch es noch mehr Konkurrenz gibt. Dafür nutzen wir unsere Mittel schon ziemlich gut (was auch an der Strategie liegt), auch wenn wir zugegeben einige Fehler gemacht haben, die man durchaus kritisieren sollte.

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HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P

Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheKillingJoke am 04.07.2025 um 18:21 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#10957
05.07.2025 - 14:11 Uhr
Zitat von hrrrufrr
Zitat von kinglui2510

Unter diesen Annahmen bin ich nun hingegangen und habe den Punkteschnitt pro Verein für die drei Saisons errechnet und ins Verhältnis zum aktuellen Personalaufwand gesetzt. Ergebnisgröße ist also Punkte pro Mio. EUR Personalaufwand. Was direkt ersichtlich ist: Es gibt eine eindeutige negative Korrelation zwischen dem absoluten Personalaufwand und dieser Größe. Die Vereine mit dem größten Personalaufwand haben die schlechteste Punktausbeute pro Mio. EUR und umgekehrt. Bayern ist letzter mit 0,18 Pkt. pro Mio. EUR, BVB Vorletzter mit 0,27 hinter Leipzig mit 0,32. Das sind auch die Vereine mit größten Budgets, genau in der Reihenfolge. Umgekehrt findet man mit Augsburg (0,83), Bochum (0,81) und Bremen (0,75) die drei Vereine mit den niedrigsten Budgets an der Spitze dieser Auswertung.

Dies ist für sich erstmal wenig überraschend, zeigt aber nochmal deutlich den sinkenden Grenznutzen von zusätzlichem Personalbudget. Am Beispiel von Bayern: Auch wenn Bayern sein Budget um 20-30% steigert, um in der CL groß anzugreifen, können sie ihren Punkteschnitt in der Liga, der vorher bereits um die 80 Punkte lag, trotzdem nur noch sehr begrenzt steigern. Auf den BVB bezogen zeigt das auch unser Problem: Um so weiter man oben steht, umso mehr muss man relativ investieren, um noch nach vorne zu kommen. Während man im Tabellenmittelfeld oder am Tabellenende mit einer Ausweitung des Budgets um z.B. 20 Mio. € noch echte Sprünge machen kann, verpufft dies an der Tabellenspitze hinter den Bayern größtenteils.


Der Mathe-/Statistikliebhaber in mir konnte nicht widerstehen und hat sich die genannten Zahlen für die vergangen Jahre einmal auf einem Graphen angeschaut. Die Punkte liegen natürlich in wilden Wolken verteilt, aber trotzdem kann man zumindest in Ansätzen einen exponentiellen Verlauf sehen - der ja auch recht naheliegend scheint.

Ich habe mir daher mal die Mühe gemacht, und den entsprechenden Quotienten für die Saisons 2021/22 bis 2023/24 nicht mit dem Budget, sondern mit dem Logarithmus des Budgets gebildet:


0,659717976 BVB
0,660885557 FCB
0,663006975 B04
0,684959342 RBL
0,711693987 FCU
0,714388526 SCF
0,82713124 1. FSV Mainz
0,838468741 VFB Stuttgart
0,848979811 Eintracht F
0,849480984 VFL Bochum
0,892929668 TSG H
0,90871749 1.FCK
0,90930135 FCA
0,937668802 VFL Wolfsburg
0,95823798...


Der BVB schneidet hier tatsächlich am besten ab. Auffällig ist dabei, dass es offenbar einen sehr starken Bias in Richtung hoher Punktzahlen gibt (die ersten vier Plätze werden von den vier mit Abstand erfolgreichsten Manschaften der vergangenen drei Jahre belegt).

In der Folge habe ich die Punktausbeute weniger gewichtet und bin zu dem folgenden Ergebnis gekommen:


5,309220125 FCU
5,384944568 B04
5,384982667 SCF
5,525311063 BVB
5,568147555 VFL Bochum
5,575059607 RBL
5,71604097 FCB
5,742432681 1. FSV Mainz
5,98187078 FCA
6,035215697 VFB Stuttgart
6,110873351 Eintracht F
6,187896414 1.FCK
6,218723406 TSG H
6,53030483 VFL Wolfsburg
6,54662273...


Die Bewertung hat viele intuitiv passende Ergebnisse:

  • Union Berlin hat in zwei der drei Saisons hervorragend performt und liegt mit insgesamt 152 Punkten auf Platz 6, hat allerdings eines der niedrigsten Budgets der Manschaften.
  • Bayer Leverkusen hat mit 188 Punkten den vierthöchsten Punktwert (1Punkt weniger als RBL), zugleich aber ein deutlich geringeres Budget als die drei Manschaften mit mehr Punkten.
  • Auch das sehr gute Abschneiden von Freiburg mit 156 Punkten und einem eher geringen Budget überrascht nicht.
  • Das Gladbach und Wolfsburg mit relativ hohen Budgets und 122 bzw. 128 Punkten die Schlusslichter bilden, bildet die Realität auch sehr gut ab.


Auch in dieser Rangliste schneidet der BVB mit Platz 4 sehr gut ab.


Im direkten Vergleich zu den Bayern fällt auf, dass diese auch hier merklich schlechter als der BVB abschneiden, es sei denn, man gibt den Punkten ein noch höheres Gewicht. Dann entspricht diese Rangliste allerdings fast 1:1 der Punkterangliste für die drei Jahre.


Die genaue Gewichtung der Punkte ist natürlich nicht objektiv "richtig" festlegbar. Wenn man in diesen drei Jahren den Vergleich zur härtesten Konkurrenz der vergangenen Jahre (RBL) zieht, schneidet der BVB erst dann schlechter als Leipzig ab, wenn die Performance von Bayern München sich der von Wolfsburg und BMG annähert. Das ist übrigens auch der Punkt, an dem der VFL Bochum die beste Performance in den drei Jahren gezeigt hat, also ein niedriges Budget langsam der dominierende Faktor wird.

In allen anderen Szenarien liegt die Performance des BVB was Punkte pro Budget (logarithmisch) in den drei abgebildeten Jahren zwischen Platz 1 und 5, also äußerst solide. Leipzig und Bayern werden in jeder ernstzunehmenden Gewichtung der Punkte geschlagen. Union Berlin und Leverkusen liegen in praktisch jeder sinnvollen Gewichtung vor dem BVB, Freiburg zumeist auch.


Das klingt super spannend. Ich würde gerne damit spielen - wo finde ich die Daten?
BVB - Finanzen |#10958
10.07.2025 - 07:22 Uhr
https://m.sportbild.bild.de/fussball/borussia-dortmund/bvb-ueberraschende-zahl-so-viel-geld-kann-der-bvb-fuer-transfers-ausgeben-686cf10dd009353a0c963bb3?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Das muss man sich mal reinziehen. Nach der Berechnung kann man in einem normalen Jahr ohne Klub WM, trotz CL Qualifikation und weites Kommen nicht einen Euro netto in Transfers stecken. Einen Großteil der KlubWM Einnahmen an Transport und Hotelkosten verpulvert. Das war wirklich grandios geplant.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zock2887 am 10.07.2025 um 07:23 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#10959
10.07.2025 - 07:43 Uhr
Na ja, wir haben schon Geld in die Transfers von Svensson, Couto und Bellingham gesteckt.

Außerdem weiß man nie, welche Summe genau stimmt. Hängt sicherlich auch noch davon ab, wer noch geht.

Bei 40 Millionen wären ja auch noch mehrere Transfers möglich. McAtee, Chukwuemeka Leihe, IV und eventuell sogar Stürmer Backup.

Jeder weitere Abgang (Haller, Reyna, Özcan und die Leihen der Jungspieler Kabar/Campbell) erhöht da auch die Möglichkeiten.

•     •     •

Wir haben ein Abstimmungsproblem - das müssen wir automatisieren. (Berti Vogts)
BVB - Finanzen |#10960
10.07.2025 - 07:55 Uhr
Zitat von Zock2887
https://m.sportbild.bild.de/fussball/borussia-dortmund/bvb-ueberraschende-zahl-so-viel-geld-kann-der-bvb-fuer-transfers-ausgeben-686cf10dd009353a0c963bb3?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Das muss man sich mal reinziehen. Nach der Berechnung kann man in einem normalen Jahr ohne Klub WM, trotz CL Qualifikation und weites Kommen nicht einen Euro netto in Transfers stecken. Einen Großteil der KlubWM Einnahmen an Transport und Hotelkosten verpulvert. Das war wirklich grandios geplant.


"Reise-, Hotel- und Transport-Kosten belaufen sich für die Zeit in den USA auf fast zehn Millionen Euro"

Wow, also das muss man auch erstmal schaffen... Wenn die Summe überhaupt stimmt aber fast 10 Millionen Euro sind ne Hausnummer. Hätte so 2-3 maximal geschätzt.
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