BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
14.05.2014 - 15:26 Uhr
Zitat von to3i82:
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
Zitat von to3i82:
Der BVB ist keine normale AG, sondern eine GmbH & Co. KGaA. Das ist insofern relevant das wir zu 100% bestimmen wo es lang geht, daher können wir auch alle Aktien ausgeben ohne gegen 50+1 zu verstoßen.
Das macht die Aktien aber daher auch weniger attraktiv für strategische Partner, da man mit großen Aktienpaketen nicht automatisch ein Mitbestimmungsrecht bekommt. Ob es da andere Wege gibt, weiß ich nicht.
Könnte die Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH als Komplementär für die Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien nicht die ausgegebenen Aktien zurückkaufen und im Anschluss als AG erneut Anteile an strategische Partner verkaufen?
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
Zitat von to3i82:
Der BVB ist keine normale AG, sondern eine GmbH & Co. KGaA. Das ist insofern relevant das wir zu 100% bestimmen wo es lang geht, daher können wir auch alle Aktien ausgeben ohne gegen 50+1 zu verstoßen.
Das macht die Aktien aber daher auch weniger attraktiv für strategische Partner, da man mit großen Aktienpaketen nicht automatisch ein Mitbestimmungsrecht bekommt. Ob es da andere Wege gibt, weiß ich nicht.
Könnte die Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH als Komplementär für die Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien nicht die ausgegebenen Aktien zurückkaufen und im Anschluss als AG erneut Anteile an strategische Partner verkaufen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von to3i82 am 14.05.2014 um 15:31 Uhr bearbeitet
14.05.2014 - 15:31 Uhr
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
www.stern.de:
Der Fußballklub Borussia Dortmund strebt in Zukunft eine Zusammenarbeit mit exklusiven, strategischen Partnern an – ähnlich wie der FC Bayern München, der von seinem Partner Allianz jüngst 110 Millionen Euro erhielt. Hans-Joachim Watzke, Borussia-Geschäftsführer, sagte in einem Interview mit dem stern: "Die Dax-Konzerne sollten sich ruhig fragen, ob es im Sinne des Wettbewerbs ist, sich nur auf Bayern München zu konzentrieren." Sein Verein wolle ähnliche Partner "in den nächsten fünf Jahren, vielleicht auch etwas früher" gewinnen.
* Quelle ist von highjumper aus dem Watzke-Thread *Ich weiß, dass das Thema strategische Partner hier bereits irgendwo besprochen wurde. Kurze frage mal dazu.
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur
Bernd Geske: 11,87%
BV. Borussia 09 e.V. Dortmund: 7,24%
Odey Asset Management LLP: 5,06%
Streubesitz: 75,83%
Aus meiner Sicht gibt es nur eine reele Chance, einen strategischen Partner ins Boot zu holen, über eine Kapitalerhöhung (d.h. Ausgabe neuer Aktien, die dann allesamt von einem Partner gezeichnet werden). Problem dabei ist jedoch, dass in der Regel den Altaktionären immer ein Bezugsrecht zugestanden werden muss, d.h. bei der Ausgabe neuer Aktien bekommen Altaktionöre dann das Vorkaufsrecht, im Rahmen des bisherigen Besitzanteils neue Aktien zu zeichnen.
Vereinfach gesagt: Dir gehören heute 10 von 100 Aktien (10%). Jetzt will der BVB 100 neue Aktien ausgeben. Also muss er dir das Bezugsrecht für 10 weitere Aktien einräumen, damit du weiterhin 10% der Anteile hälst (dann eben 20 von 200).
Das ist aber natürlich blöd für den potentiellen neuen strategischen Partner, da er nie wirklich damit planen kann, wie viele neue Aktien er eigentlich bekommt. In der Praxis ist dies zwar insbesondere bei Kleinaktionären nicht der Fall und Bezugsrechte können z.B. auch weiterverkauft werden, aber dennoch herrscht eine gewisse Unsicherheit.
Eine andere Möglichkeit wäre einfach ein neuer großer Sponsorenvertrag mit weitreichender Kooperation. Damit hätten man zwar keine neuen Eigentümer, aber wenn man z.B. einen Sponsoringvertrag über 10 Jahre abschließt, hat dies ja auch einen strategischen Touch.
Danke für die ausführliche Antwort. Zwei Fragen noch:
1) Der FCB hat für 8,33% der FCB-AG 110 Mio. bekommen. Wir haben ja offenbar bereits 100% ausgegeben? Wieviel € hatten wir damals dafür erhalten? Wieviel € sind diese Aktien heute wert? Kann man diese evtl. sogar zum Tagespreis zurückkaufen? Wieviele BVB-Aktien sind im Umlauf?
2) Kapitalerhöhung. Unter welchen Voraussetzungen darf man diese durchführen? Wenn die Unternehmenswerte gestiegen sind?
1) Da bietet die Website eigentlich alle Informationen: http://aktie.bvb.de/
Unter http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten steht folgendes:
Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beträgt 61.425.000 EUR und ist eingeteilt in ebenso viele nennwertlose Stückaktien.
Aktuell ist eine Aktie ca. 3,80€ an der Börse wert. Theoretisch könnte man natürlich alle Aktien zurückkaufen, nur selbst wenn dies zum aktuellen Wert geschehen würde (was unrealistisch ist), würde dies also aktuell
3,80 x (61.425.000 - 4.447.170) = 216.515.754€
kosten. Daran sieht man schon wie unrealistisch diese Unterfangen ist, mal ungeachtet dessen, dass es uns ja erstmal nichts bringen würde. Evtl. ein Delisting, sodass wir unsere Zahlen nicht ständig offenlegen müssen, aber gut, das würde eben sehr teuer erkauft werden ;)
2) Wir haben im Jahre 2010 auf der Hauptversammlung das Recht eingeholt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29.11.2015 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens 30.712.500,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010).
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
www.stern.de:
Der Fußballklub Borussia Dortmund strebt in Zukunft eine Zusammenarbeit mit exklusiven, strategischen Partnern an – ähnlich wie der FC Bayern München, der von seinem Partner Allianz jüngst 110 Millionen Euro erhielt. Hans-Joachim Watzke, Borussia-Geschäftsführer, sagte in einem Interview mit dem stern: "Die Dax-Konzerne sollten sich ruhig fragen, ob es im Sinne des Wettbewerbs ist, sich nur auf Bayern München zu konzentrieren." Sein Verein wolle ähnliche Partner "in den nächsten fünf Jahren, vielleicht auch etwas früher" gewinnen.
* Quelle ist von highjumper aus dem Watzke-Thread *Ich weiß, dass das Thema strategische Partner hier bereits irgendwo besprochen wurde. Kurze frage mal dazu.
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur
Bernd Geske: 11,87%
BV. Borussia 09 e.V. Dortmund: 7,24%
Odey Asset Management LLP: 5,06%
Streubesitz: 75,83%
Aus meiner Sicht gibt es nur eine reele Chance, einen strategischen Partner ins Boot zu holen, über eine Kapitalerhöhung (d.h. Ausgabe neuer Aktien, die dann allesamt von einem Partner gezeichnet werden). Problem dabei ist jedoch, dass in der Regel den Altaktionären immer ein Bezugsrecht zugestanden werden muss, d.h. bei der Ausgabe neuer Aktien bekommen Altaktionöre dann das Vorkaufsrecht, im Rahmen des bisherigen Besitzanteils neue Aktien zu zeichnen.
Vereinfach gesagt: Dir gehören heute 10 von 100 Aktien (10%). Jetzt will der BVB 100 neue Aktien ausgeben. Also muss er dir das Bezugsrecht für 10 weitere Aktien einräumen, damit du weiterhin 10% der Anteile hälst (dann eben 20 von 200).
Das ist aber natürlich blöd für den potentiellen neuen strategischen Partner, da er nie wirklich damit planen kann, wie viele neue Aktien er eigentlich bekommt. In der Praxis ist dies zwar insbesondere bei Kleinaktionären nicht der Fall und Bezugsrechte können z.B. auch weiterverkauft werden, aber dennoch herrscht eine gewisse Unsicherheit.
Eine andere Möglichkeit wäre einfach ein neuer großer Sponsorenvertrag mit weitreichender Kooperation. Damit hätten man zwar keine neuen Eigentümer, aber wenn man z.B. einen Sponsoringvertrag über 10 Jahre abschließt, hat dies ja auch einen strategischen Touch.
Danke für die ausführliche Antwort. Zwei Fragen noch:
1) Der FCB hat für 8,33% der FCB-AG 110 Mio. bekommen. Wir haben ja offenbar bereits 100% ausgegeben? Wieviel € hatten wir damals dafür erhalten? Wieviel € sind diese Aktien heute wert? Kann man diese evtl. sogar zum Tagespreis zurückkaufen? Wieviele BVB-Aktien sind im Umlauf?
2) Kapitalerhöhung. Unter welchen Voraussetzungen darf man diese durchführen? Wenn die Unternehmenswerte gestiegen sind?
1) Da bietet die Website eigentlich alle Informationen: http://aktie.bvb.de/
Unter http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten steht folgendes:
Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beträgt 61.425.000 EUR und ist eingeteilt in ebenso viele nennwertlose Stückaktien.
Aktuell ist eine Aktie ca. 3,80€ an der Börse wert. Theoretisch könnte man natürlich alle Aktien zurückkaufen, nur selbst wenn dies zum aktuellen Wert geschehen würde (was unrealistisch ist), würde dies also aktuell
3,80 x (61.425.000 - 4.447.170) = 216.515.754€
kosten. Daran sieht man schon wie unrealistisch diese Unterfangen ist, mal ungeachtet dessen, dass es uns ja erstmal nichts bringen würde. Evtl. ein Delisting, sodass wir unsere Zahlen nicht ständig offenlegen müssen, aber gut, das würde eben sehr teuer erkauft werden ;)
2) Wir haben im Jahre 2010 auf der Hauptversammlung das Recht eingeholt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29.11.2015 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens 30.712.500,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010).
14.05.2014 - 15:32 Uhr
Zitat von to3i82:
Zitat von to3i82:
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
Der BVB ist keine normale AG, sondern eine GmbH & Co. KGaA. Das ist insofern relevant das wir zu 100% bestimmen wo es lang geht, daher können wir auch alle Aktien ausgeben ohne gegen 50+1 zu verstoßen.
Das macht die Aktien aber daher auch weniger attraktiv für strategische Partner, da man mit großen Aktienpaketen nicht automatisch ein Mitbestimmungsrecht bekommt. Ob es da andere Wege gibt, weiß ich nicht.
Zitat
Könnte die Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH als Komplementär für die Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien nicht die ausgegebenen Aktien zurückkaufen und im Anschluss als AG erneut Anteile an strategische Partner verkaufen?
natürlich, ist aber sehr teuer, immo etwa 200mio würde das kosten, tendenz steigend sobald bekannt wird das der BVB die Aktien zurück haben will
Zitat von to3i82:
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
Der BVB ist keine normale AG, sondern eine GmbH & Co. KGaA. Das ist insofern relevant das wir zu 100% bestimmen wo es lang geht, daher können wir auch alle Aktien ausgeben ohne gegen 50+1 zu verstoßen.
Das macht die Aktien aber daher auch weniger attraktiv für strategische Partner, da man mit großen Aktienpaketen nicht automatisch ein Mitbestimmungsrecht bekommt. Ob es da andere Wege gibt, weiß ich nicht.
Zitat
Könnte die Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH als Komplementär für die Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien nicht die ausgegebenen Aktien zurückkaufen und im Anschluss als AG erneut Anteile an strategische Partner verkaufen?
natürlich, ist aber sehr teuer, immo etwa 200mio würde das kosten, tendenz steigend sobald bekannt wird das der BVB die Aktien zurück haben will
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Humbert am 14.05.2014 um 15:34 Uhr bearbeitet
14.05.2014 - 15:36 Uhr
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
www.stern.de:
Der Fußballklub Borussia Dortmund strebt in Zukunft eine Zusammenarbeit mit exklusiven, strategischen Partnern an – ähnlich wie der FC Bayern München, der von seinem Partner Allianz jüngst 110 Millionen Euro erhielt. Hans-Joachim Watzke, Borussia-Geschäftsführer, sagte in einem Interview mit dem stern: "Die Dax-Konzerne sollten sich ruhig fragen, ob es im Sinne des Wettbewerbs ist, sich nur auf Bayern München zu konzentrieren." Sein Verein wolle ähnliche Partner "in den nächsten fünf Jahren, vielleicht auch etwas früher" gewinnen.
* Quelle ist von highjumper aus dem Watzke-Thread *Ich weiß, dass das Thema strategische Partner hier bereits irgendwo besprochen wurde. Kurze frage mal dazu.
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur
Bernd Geske: 11,87%
BV. Borussia 09 e.V. Dortmund: 7,24%
Odey Asset Management LLP: 5,06%
Streubesitz: 75,83%
Aus meiner Sicht gibt es nur eine reele Chance, einen strategischen Partner ins Boot zu holen, über eine Kapitalerhöhung (d.h. Ausgabe neuer Aktien, die dann allesamt von einem Partner gezeichnet werden). Problem dabei ist jedoch, dass in der Regel den Altaktionären immer ein Bezugsrecht zugestanden werden muss, d.h. bei der Ausgabe neuer Aktien bekommen Altaktionöre dann das Vorkaufsrecht, im Rahmen des bisherigen Besitzanteils neue Aktien zu zeichnen.
Vereinfach gesagt: Dir gehören heute 10 von 100 Aktien (10%). Jetzt will der BVB 100 neue Aktien ausgeben. Also muss er dir das Bezugsrecht für 10 weitere Aktien einräumen, damit du weiterhin 10% der Anteile hälst (dann eben 20 von 200).
Das ist aber natürlich blöd für den potentiellen neuen strategischen Partner, da er nie wirklich damit planen kann, wie viele neue Aktien er eigentlich bekommt. In der Praxis ist dies zwar insbesondere bei Kleinaktionären nicht der Fall und Bezugsrechte können z.B. auch weiterverkauft werden, aber dennoch herrscht eine gewisse Unsicherheit.
Eine andere Möglichkeit wäre einfach ein neuer großer Sponsorenvertrag mit weitreichender Kooperation. Damit hätten man zwar keine neuen Eigentümer, aber wenn man z.B. einen Sponsoringvertrag über 10 Jahre abschließt, hat dies ja auch einen strategischen Touch.
Danke für die ausführliche Antwort. Zwei Fragen noch:
1) Der FCB hat für 8,33% der FCB-AG 110 Mio. bekommen. Wir haben ja offenbar bereits 100% ausgegeben? Wieviel € hatten wir damals dafür erhalten? Wieviel € sind diese Aktien heute wert? Kann man diese evtl. sogar zum Tagespreis zurückkaufen? Wieviele BVB-Aktien sind im Umlauf?
2) Kapitalerhöhung. Unter welchen Voraussetzungen darf man diese durchführen? Wenn die Unternehmenswerte gestiegen sind?
1) Da bietet die Website eigentlich alle Informationen: http://aktie.bvb.de/
Unter http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten steht folgendes:
Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beträgt 61.425.000 EUR und ist eingeteilt in ebenso viele nennwertlose Stückaktien.
Aktuell ist eine Aktie ca. 3,80€ an der Börse wert. Theoretisch könnte man natürlich alle Aktien zurückkaufen, nur selbst wenn dies zum aktuellen Wert geschehen würde (was unrealistisch ist), würde dies also aktuell
3,80 x (61.425.000 - 4.447.170) = 216.515.754€
kosten. Daran sieht man schon wie unrealistisch diese Unterfangen ist, mal ungeachtet dessen, dass es uns ja erstmal nichts bringen würde. Evtl. ein Delisting, sodass wir unsere Zahlen nicht ständig offenlegen müssen, aber gut, das würde eben sehr teuer erkauft werden ;)
2) Wir haben im Jahre 2010 auf der Hauptversammlung das Recht eingeholt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29.11.2015 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens 30.712.500,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010).
War der Ausgabekurs nicht damals um die 11 €? Hätte man dann nicht theoretisch 11 x (61.425.000 - 4.447.170) = 626.756.130 € eingenommen haben müssen?
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
www.stern.de:
Der Fußballklub Borussia Dortmund strebt in Zukunft eine Zusammenarbeit mit exklusiven, strategischen Partnern an – ähnlich wie der FC Bayern München, der von seinem Partner Allianz jüngst 110 Millionen Euro erhielt. Hans-Joachim Watzke, Borussia-Geschäftsführer, sagte in einem Interview mit dem stern: "Die Dax-Konzerne sollten sich ruhig fragen, ob es im Sinne des Wettbewerbs ist, sich nur auf Bayern München zu konzentrieren." Sein Verein wolle ähnliche Partner "in den nächsten fünf Jahren, vielleicht auch etwas früher" gewinnen.
* Quelle ist von highjumper aus dem Watzke-Thread *Ich weiß, dass das Thema strategische Partner hier bereits irgendwo besprochen wurde. Kurze frage mal dazu.
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur
Bernd Geske: 11,87%
BV. Borussia 09 e.V. Dortmund: 7,24%
Odey Asset Management LLP: 5,06%
Streubesitz: 75,83%
Aus meiner Sicht gibt es nur eine reele Chance, einen strategischen Partner ins Boot zu holen, über eine Kapitalerhöhung (d.h. Ausgabe neuer Aktien, die dann allesamt von einem Partner gezeichnet werden). Problem dabei ist jedoch, dass in der Regel den Altaktionären immer ein Bezugsrecht zugestanden werden muss, d.h. bei der Ausgabe neuer Aktien bekommen Altaktionöre dann das Vorkaufsrecht, im Rahmen des bisherigen Besitzanteils neue Aktien zu zeichnen.
Vereinfach gesagt: Dir gehören heute 10 von 100 Aktien (10%). Jetzt will der BVB 100 neue Aktien ausgeben. Also muss er dir das Bezugsrecht für 10 weitere Aktien einräumen, damit du weiterhin 10% der Anteile hälst (dann eben 20 von 200).
Das ist aber natürlich blöd für den potentiellen neuen strategischen Partner, da er nie wirklich damit planen kann, wie viele neue Aktien er eigentlich bekommt. In der Praxis ist dies zwar insbesondere bei Kleinaktionären nicht der Fall und Bezugsrechte können z.B. auch weiterverkauft werden, aber dennoch herrscht eine gewisse Unsicherheit.
Eine andere Möglichkeit wäre einfach ein neuer großer Sponsorenvertrag mit weitreichender Kooperation. Damit hätten man zwar keine neuen Eigentümer, aber wenn man z.B. einen Sponsoringvertrag über 10 Jahre abschließt, hat dies ja auch einen strategischen Touch.
Danke für die ausführliche Antwort. Zwei Fragen noch:
1) Der FCB hat für 8,33% der FCB-AG 110 Mio. bekommen. Wir haben ja offenbar bereits 100% ausgegeben? Wieviel € hatten wir damals dafür erhalten? Wieviel € sind diese Aktien heute wert? Kann man diese evtl. sogar zum Tagespreis zurückkaufen? Wieviele BVB-Aktien sind im Umlauf?
2) Kapitalerhöhung. Unter welchen Voraussetzungen darf man diese durchführen? Wenn die Unternehmenswerte gestiegen sind?
1) Da bietet die Website eigentlich alle Informationen: http://aktie.bvb.de/
Unter http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten steht folgendes:
Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beträgt 61.425.000 EUR und ist eingeteilt in ebenso viele nennwertlose Stückaktien.
Aktuell ist eine Aktie ca. 3,80€ an der Börse wert. Theoretisch könnte man natürlich alle Aktien zurückkaufen, nur selbst wenn dies zum aktuellen Wert geschehen würde (was unrealistisch ist), würde dies also aktuell
3,80 x (61.425.000 - 4.447.170) = 216.515.754€
kosten. Daran sieht man schon wie unrealistisch diese Unterfangen ist, mal ungeachtet dessen, dass es uns ja erstmal nichts bringen würde. Evtl. ein Delisting, sodass wir unsere Zahlen nicht ständig offenlegen müssen, aber gut, das würde eben sehr teuer erkauft werden ;)
2) Wir haben im Jahre 2010 auf der Hauptversammlung das Recht eingeholt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29.11.2015 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens 30.712.500,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010).
War der Ausgabekurs nicht damals um die 11 €? Hätte man dann nicht theoretisch 11 x (61.425.000 - 4.447.170) = 626.756.130 € eingenommen haben müssen?
14.05.2014 - 15:42 Uhr
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
www.stern.de:
Der Fußballklub Borussia Dortmund strebt in Zukunft eine Zusammenarbeit mit exklusiven, strategischen Partnern an – ähnlich wie der FC Bayern München, der von seinem Partner Allianz jüngst 110 Millionen Euro erhielt. Hans-Joachim Watzke, Borussia-Geschäftsführer, sagte in einem Interview mit dem stern: "Die Dax-Konzerne sollten sich ruhig fragen, ob es im Sinne des Wettbewerbs ist, sich nur auf Bayern München zu konzentrieren." Sein Verein wolle ähnliche Partner "in den nächsten fünf Jahren, vielleicht auch etwas früher" gewinnen.
* Quelle ist von highjumper aus dem Watzke-Thread *Ich weiß, dass das Thema strategische Partner hier bereits irgendwo besprochen wurde. Kurze frage mal dazu.
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur
Bernd Geske: 11,87%
BV. Borussia 09 e.V. Dortmund: 7,24%
Odey Asset Management LLP: 5,06%
Streubesitz: 75,83%
Aus meiner Sicht gibt es nur eine reele Chance, einen strategischen Partner ins Boot zu holen, über eine Kapitalerhöhung (d.h. Ausgabe neuer Aktien, die dann allesamt von einem Partner gezeichnet werden). Problem dabei ist jedoch, dass in der Regel den Altaktionären immer ein Bezugsrecht zugestanden werden muss, d.h. bei der Ausgabe neuer Aktien bekommen Altaktionöre dann das Vorkaufsrecht, im Rahmen des bisherigen Besitzanteils neue Aktien zu zeichnen.
Vereinfach gesagt: Dir gehören heute 10 von 100 Aktien (10%). Jetzt will der BVB 100 neue Aktien ausgeben. Also muss er dir das Bezugsrecht für 10 weitere Aktien einräumen, damit du weiterhin 10% der Anteile hälst (dann eben 20 von 200).
Das ist aber natürlich blöd für den potentiellen neuen strategischen Partner, da er nie wirklich damit planen kann, wie viele neue Aktien er eigentlich bekommt. In der Praxis ist dies zwar insbesondere bei Kleinaktionären nicht der Fall und Bezugsrechte können z.B. auch weiterverkauft werden, aber dennoch herrscht eine gewisse Unsicherheit.
Eine andere Möglichkeit wäre einfach ein neuer großer Sponsorenvertrag mit weitreichender Kooperation. Damit hätten man zwar keine neuen Eigentümer, aber wenn man z.B. einen Sponsoringvertrag über 10 Jahre abschließt, hat dies ja auch einen strategischen Touch.
Danke für die ausführliche Antwort. Zwei Fragen noch:
1) Der FCB hat für 8,33% der FCB-AG 110 Mio. bekommen. Wir haben ja offenbar bereits 100% ausgegeben? Wieviel € hatten wir damals dafür erhalten? Wieviel € sind diese Aktien heute wert? Kann man diese evtl. sogar zum Tagespreis zurückkaufen? Wieviele BVB-Aktien sind im Umlauf?
2) Kapitalerhöhung. Unter welchen Voraussetzungen darf man diese durchführen? Wenn die Unternehmenswerte gestiegen sind?
1) Da bietet die Website eigentlich alle Informationen: http://aktie.bvb.de/
Unter http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten steht folgendes:
Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beträgt 61.425.000 EUR und ist eingeteilt in ebenso viele nennwertlose Stückaktien.
Aktuell ist eine Aktie ca. 3,80€ an der Börse wert. Theoretisch könnte man natürlich alle Aktien zurückkaufen, nur selbst wenn dies zum aktuellen Wert geschehen würde (was unrealistisch ist), würde dies also aktuell
3,80 x (61.425.000 - 4.447.170) = 216.515.754€
kosten. Daran sieht man schon wie unrealistisch diese Unterfangen ist, mal ungeachtet dessen, dass es uns ja erstmal nichts bringen würde. Evtl. ein Delisting, sodass wir unsere Zahlen nicht ständig offenlegen müssen, aber gut, das würde eben sehr teuer erkauft werden ;)
2) Wir haben im Jahre 2010 auf der Hauptversammlung das Recht eingeholt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29.11.2015 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens 30.712.500,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010).
War der Ausgabekurs nicht damals um die 11 €? Hätte man dann nicht theoretisch 11 x (61.425.000 - 4.447.170) = 626.756.130 € eingenommen haben müssen?
mit der Zeit hat man 3? Kapitalerhöhungen gemacht was den Wert der Ursprungsaktie auf 1,375€ gesenkt hat
du musst halt berechnen das bei jeder Kapitalerhöhung neue Aktien (ich meine immer genau soviele wie schon auf dem Markt sind) auf den Markt kommen, bei start hat man deutlich weniger Aktien ausgegeben
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
www.stern.de:
Der Fußballklub Borussia Dortmund strebt in Zukunft eine Zusammenarbeit mit exklusiven, strategischen Partnern an – ähnlich wie der FC Bayern München, der von seinem Partner Allianz jüngst 110 Millionen Euro erhielt. Hans-Joachim Watzke, Borussia-Geschäftsführer, sagte in einem Interview mit dem stern: "Die Dax-Konzerne sollten sich ruhig fragen, ob es im Sinne des Wettbewerbs ist, sich nur auf Bayern München zu konzentrieren." Sein Verein wolle ähnliche Partner "in den nächsten fünf Jahren, vielleicht auch etwas früher" gewinnen.
* Quelle ist von highjumper aus dem Watzke-Thread *Ich weiß, dass das Thema strategische Partner hier bereits irgendwo besprochen wurde. Kurze frage mal dazu.
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur
Bernd Geske: 11,87%
BV. Borussia 09 e.V. Dortmund: 7,24%
Odey Asset Management LLP: 5,06%
Streubesitz: 75,83%
Aus meiner Sicht gibt es nur eine reele Chance, einen strategischen Partner ins Boot zu holen, über eine Kapitalerhöhung (d.h. Ausgabe neuer Aktien, die dann allesamt von einem Partner gezeichnet werden). Problem dabei ist jedoch, dass in der Regel den Altaktionären immer ein Bezugsrecht zugestanden werden muss, d.h. bei der Ausgabe neuer Aktien bekommen Altaktionöre dann das Vorkaufsrecht, im Rahmen des bisherigen Besitzanteils neue Aktien zu zeichnen.
Vereinfach gesagt: Dir gehören heute 10 von 100 Aktien (10%). Jetzt will der BVB 100 neue Aktien ausgeben. Also muss er dir das Bezugsrecht für 10 weitere Aktien einräumen, damit du weiterhin 10% der Anteile hälst (dann eben 20 von 200).
Das ist aber natürlich blöd für den potentiellen neuen strategischen Partner, da er nie wirklich damit planen kann, wie viele neue Aktien er eigentlich bekommt. In der Praxis ist dies zwar insbesondere bei Kleinaktionären nicht der Fall und Bezugsrechte können z.B. auch weiterverkauft werden, aber dennoch herrscht eine gewisse Unsicherheit.
Eine andere Möglichkeit wäre einfach ein neuer großer Sponsorenvertrag mit weitreichender Kooperation. Damit hätten man zwar keine neuen Eigentümer, aber wenn man z.B. einen Sponsoringvertrag über 10 Jahre abschließt, hat dies ja auch einen strategischen Touch.
Danke für die ausführliche Antwort. Zwei Fragen noch:
1) Der FCB hat für 8,33% der FCB-AG 110 Mio. bekommen. Wir haben ja offenbar bereits 100% ausgegeben? Wieviel € hatten wir damals dafür erhalten? Wieviel € sind diese Aktien heute wert? Kann man diese evtl. sogar zum Tagespreis zurückkaufen? Wieviele BVB-Aktien sind im Umlauf?
2) Kapitalerhöhung. Unter welchen Voraussetzungen darf man diese durchführen? Wenn die Unternehmenswerte gestiegen sind?
1) Da bietet die Website eigentlich alle Informationen: http://aktie.bvb.de/
Unter http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten steht folgendes:
Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beträgt 61.425.000 EUR und ist eingeteilt in ebenso viele nennwertlose Stückaktien.
Aktuell ist eine Aktie ca. 3,80€ an der Börse wert. Theoretisch könnte man natürlich alle Aktien zurückkaufen, nur selbst wenn dies zum aktuellen Wert geschehen würde (was unrealistisch ist), würde dies also aktuell
3,80 x (61.425.000 - 4.447.170) = 216.515.754€
kosten. Daran sieht man schon wie unrealistisch diese Unterfangen ist, mal ungeachtet dessen, dass es uns ja erstmal nichts bringen würde. Evtl. ein Delisting, sodass wir unsere Zahlen nicht ständig offenlegen müssen, aber gut, das würde eben sehr teuer erkauft werden ;)
2) Wir haben im Jahre 2010 auf der Hauptversammlung das Recht eingeholt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29.11.2015 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens 30.712.500,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010).
War der Ausgabekurs nicht damals um die 11 €? Hätte man dann nicht theoretisch 11 x (61.425.000 - 4.447.170) = 626.756.130 € eingenommen haben müssen?
mit der Zeit hat man 3? Kapitalerhöhungen gemacht was den Wert der Ursprungsaktie auf 1,375€ gesenkt hat
du musst halt berechnen das bei jeder Kapitalerhöhung neue Aktien (ich meine immer genau soviele wie schon auf dem Markt sind) auf den Markt kommen, bei start hat man deutlich weniger Aktien ausgegeben
14.05.2014 - 15:44 Uhr
Jett bin ich nach einem Monat Sperre wieder da und wie viel möchte der BVB in der kommenden Transferperiode ausgeben? Doch deutlich über 30 Mio. wenn man nur die ernstzunehmenden Gerüche um Immobilie einrechnet + Ramos, Sahin und Ginter. Bin ich nicht noch vor 1,5 Monaten hier im Thread heftigst angegangen wurden, als ich vorgerechnet habe, dass für den BVB bis 50 Mio. machbar ist?
14.05.2014 - 15:51 Uhr
Mich würden wirklich mal die kompletten Einnahmen / Ausgaben von 2000 bis heute interessieren.
- Einnahmen durch den Börsengang
- Einnahmen durch die erste Kapitalerhöhung
- Einnahmen durch die zweite Kapitalerhöhung
- Ausgaben für Stadion
- Ausgaben für Spieler
- Ausgaben für Zinsen
- Ausgaben für whatever
Im groben möchte ich verstehen, warum wir - im Gegensatz zu den Bayern - z. B. keine AG sind und mal eben 10% für z. B. 50 Mio. an einen Investor verkaufen können. Weil wir das bereits zu 100% in Form der KGAA getan haben, schon klar. Aber wieviel € haben wir insgesamt erhalten? Und wo ist die Kohle hin?
- Einnahmen durch den Börsengang
- Einnahmen durch die erste Kapitalerhöhung
- Einnahmen durch die zweite Kapitalerhöhung
- Ausgaben für Stadion
- Ausgaben für Spieler
- Ausgaben für Zinsen
- Ausgaben für whatever
Im groben möchte ich verstehen, warum wir - im Gegensatz zu den Bayern - z. B. keine AG sind und mal eben 10% für z. B. 50 Mio. an einen Investor verkaufen können. Weil wir das bereits zu 100% in Form der KGAA getan haben, schon klar. Aber wieviel € haben wir insgesamt erhalten? Und wo ist die Kohle hin?
14.05.2014 - 15:55 Uhr
Zitat von Humbert:
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
www.stern.de:
Der Fußballklub Borussia Dortmund strebt in Zukunft eine Zusammenarbeit mit exklusiven, strategischen Partnern an – ähnlich wie der FC Bayern München, der von seinem Partner Allianz jüngst 110 Millionen Euro erhielt. Hans-Joachim Watzke, Borussia-Geschäftsführer, sagte in einem Interview mit dem stern: "Die Dax-Konzerne sollten sich ruhig fragen, ob es im Sinne des Wettbewerbs ist, sich nur auf Bayern München zu konzentrieren." Sein Verein wolle ähnliche Partner "in den nächsten fünf Jahren, vielleicht auch etwas früher" gewinnen.
* Quelle ist von highjumper aus dem Watzke-Thread *Ich weiß, dass das Thema strategische Partner hier bereits irgendwo besprochen wurde. Kurze frage mal dazu.
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur
Bernd Geske: 11,87%
BV. Borussia 09 e.V. Dortmund: 7,24%
Odey Asset Management LLP: 5,06%
Streubesitz: 75,83%
Aus meiner Sicht gibt es nur eine reele Chance, einen strategischen Partner ins Boot zu holen, über eine Kapitalerhöhung (d.h. Ausgabe neuer Aktien, die dann allesamt von einem Partner gezeichnet werden). Problem dabei ist jedoch, dass in der Regel den Altaktionären immer ein Bezugsrecht zugestanden werden muss, d.h. bei der Ausgabe neuer Aktien bekommen Altaktionöre dann das Vorkaufsrecht, im Rahmen des bisherigen Besitzanteils neue Aktien zu zeichnen.
Vereinfach gesagt: Dir gehören heute 10 von 100 Aktien (10%). Jetzt will der BVB 100 neue Aktien ausgeben. Also muss er dir das Bezugsrecht für 10 weitere Aktien einräumen, damit du weiterhin 10% der Anteile hälst (dann eben 20 von 200).
Das ist aber natürlich blöd für den potentiellen neuen strategischen Partner, da er nie wirklich damit planen kann, wie viele neue Aktien er eigentlich bekommt. In der Praxis ist dies zwar insbesondere bei Kleinaktionären nicht der Fall und Bezugsrechte können z.B. auch weiterverkauft werden, aber dennoch herrscht eine gewisse Unsicherheit.
Eine andere Möglichkeit wäre einfach ein neuer großer Sponsorenvertrag mit weitreichender Kooperation. Damit hätten man zwar keine neuen Eigentümer, aber wenn man z.B. einen Sponsoringvertrag über 10 Jahre abschließt, hat dies ja auch einen strategischen Touch.
Danke für die ausführliche Antwort. Zwei Fragen noch:
1) Der FCB hat für 8,33% der FCB-AG 110 Mio. bekommen. Wir haben ja offenbar bereits 100% ausgegeben? Wieviel € hatten wir damals dafür erhalten? Wieviel € sind diese Aktien heute wert? Kann man diese evtl. sogar zum Tagespreis zurückkaufen? Wieviele BVB-Aktien sind im Umlauf?
2) Kapitalerhöhung. Unter welchen Voraussetzungen darf man diese durchführen? Wenn die Unternehmenswerte gestiegen sind?
1) Da bietet die Website eigentlich alle Informationen: http://aktie.bvb.de/
Unter http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten steht folgendes:
Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beträgt 61.425.000 EUR und ist eingeteilt in ebenso viele nennwertlose Stückaktien.
Aktuell ist eine Aktie ca. 3,80€ an der Börse wert. Theoretisch könnte man natürlich alle Aktien zurückkaufen, nur selbst wenn dies zum aktuellen Wert geschehen würde (was unrealistisch ist), würde dies also aktuell
3,80 x (61.425.000 - 4.447.170) = 216.515.754€
kosten. Daran sieht man schon wie unrealistisch diese Unterfangen ist, mal ungeachtet dessen, dass es uns ja erstmal nichts bringen würde. Evtl. ein Delisting, sodass wir unsere Zahlen nicht ständig offenlegen müssen, aber gut, das würde eben sehr teuer erkauft werden ;)
2) Wir haben im Jahre 2010 auf der Hauptversammlung das Recht eingeholt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29.11.2015 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens 30.712.500,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010).
War der Ausgabekurs nicht damals um die 11 €? Hätte man dann nicht theoretisch 11 x (61.425.000 - 4.447.170) = 626.756.130 € eingenommen haben müssen?
mit der Zeit hat man 3? Kapitalerhöhungen gemacht was den Wert der Ursprungsaktie auf 1,375€ gesenkt hat
du musst halt berechnen das bei jeder Kapitalerhöhung neue Aktien (ich meine immer genau soviele wie schon auf dem Markt sind) auf den Markt kommen, bei start hat man deutlich weniger Aktien ausgegeben
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten
Entwicklung des Grundkapitals
28.02.2000 1.950.000,00 EUR
Grundkapital bei Handelsregistereintragung der Gesellschaft
31.10.2000 19.500.000,00 EUR
Grundkapital nach Börsengang
22.10.2004 29.250.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2004
23.06.2006 43.875.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2006 (1)
19.09.2006 61.425.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2006 (2)
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
www.stern.de:
Der Fußballklub Borussia Dortmund strebt in Zukunft eine Zusammenarbeit mit exklusiven, strategischen Partnern an – ähnlich wie der FC Bayern München, der von seinem Partner Allianz jüngst 110 Millionen Euro erhielt. Hans-Joachim Watzke, Borussia-Geschäftsführer, sagte in einem Interview mit dem stern: "Die Dax-Konzerne sollten sich ruhig fragen, ob es im Sinne des Wettbewerbs ist, sich nur auf Bayern München zu konzentrieren." Sein Verein wolle ähnliche Partner "in den nächsten fünf Jahren, vielleicht auch etwas früher" gewinnen.
* Quelle ist von highjumper aus dem Watzke-Thread *Ich weiß, dass das Thema strategische Partner hier bereits irgendwo besprochen wurde. Kurze frage mal dazu.
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur
Bernd Geske: 11,87%
BV. Borussia 09 e.V. Dortmund: 7,24%
Odey Asset Management LLP: 5,06%
Streubesitz: 75,83%
Aus meiner Sicht gibt es nur eine reele Chance, einen strategischen Partner ins Boot zu holen, über eine Kapitalerhöhung (d.h. Ausgabe neuer Aktien, die dann allesamt von einem Partner gezeichnet werden). Problem dabei ist jedoch, dass in der Regel den Altaktionären immer ein Bezugsrecht zugestanden werden muss, d.h. bei der Ausgabe neuer Aktien bekommen Altaktionöre dann das Vorkaufsrecht, im Rahmen des bisherigen Besitzanteils neue Aktien zu zeichnen.
Vereinfach gesagt: Dir gehören heute 10 von 100 Aktien (10%). Jetzt will der BVB 100 neue Aktien ausgeben. Also muss er dir das Bezugsrecht für 10 weitere Aktien einräumen, damit du weiterhin 10% der Anteile hälst (dann eben 20 von 200).
Das ist aber natürlich blöd für den potentiellen neuen strategischen Partner, da er nie wirklich damit planen kann, wie viele neue Aktien er eigentlich bekommt. In der Praxis ist dies zwar insbesondere bei Kleinaktionären nicht der Fall und Bezugsrechte können z.B. auch weiterverkauft werden, aber dennoch herrscht eine gewisse Unsicherheit.
Eine andere Möglichkeit wäre einfach ein neuer großer Sponsorenvertrag mit weitreichender Kooperation. Damit hätten man zwar keine neuen Eigentümer, aber wenn man z.B. einen Sponsoringvertrag über 10 Jahre abschließt, hat dies ja auch einen strategischen Touch.
Danke für die ausführliche Antwort. Zwei Fragen noch:
1) Der FCB hat für 8,33% der FCB-AG 110 Mio. bekommen. Wir haben ja offenbar bereits 100% ausgegeben? Wieviel € hatten wir damals dafür erhalten? Wieviel € sind diese Aktien heute wert? Kann man diese evtl. sogar zum Tagespreis zurückkaufen? Wieviele BVB-Aktien sind im Umlauf?
2) Kapitalerhöhung. Unter welchen Voraussetzungen darf man diese durchführen? Wenn die Unternehmenswerte gestiegen sind?
1) Da bietet die Website eigentlich alle Informationen: http://aktie.bvb.de/
Unter http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten steht folgendes:
Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beträgt 61.425.000 EUR und ist eingeteilt in ebenso viele nennwertlose Stückaktien.
Aktuell ist eine Aktie ca. 3,80€ an der Börse wert. Theoretisch könnte man natürlich alle Aktien zurückkaufen, nur selbst wenn dies zum aktuellen Wert geschehen würde (was unrealistisch ist), würde dies also aktuell
3,80 x (61.425.000 - 4.447.170) = 216.515.754€
kosten. Daran sieht man schon wie unrealistisch diese Unterfangen ist, mal ungeachtet dessen, dass es uns ja erstmal nichts bringen würde. Evtl. ein Delisting, sodass wir unsere Zahlen nicht ständig offenlegen müssen, aber gut, das würde eben sehr teuer erkauft werden ;)
2) Wir haben im Jahre 2010 auf der Hauptversammlung das Recht eingeholt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29.11.2015 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens 30.712.500,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010).
War der Ausgabekurs nicht damals um die 11 €? Hätte man dann nicht theoretisch 11 x (61.425.000 - 4.447.170) = 626.756.130 € eingenommen haben müssen?
mit der Zeit hat man 3? Kapitalerhöhungen gemacht was den Wert der Ursprungsaktie auf 1,375€ gesenkt hat
du musst halt berechnen das bei jeder Kapitalerhöhung neue Aktien (ich meine immer genau soviele wie schon auf dem Markt sind) auf den Markt kommen, bei start hat man deutlich weniger Aktien ausgegeben
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten
Entwicklung des Grundkapitals
28.02.2000 1.950.000,00 EUR
Grundkapital bei Handelsregistereintragung der Gesellschaft
31.10.2000 19.500.000,00 EUR
Grundkapital nach Börsengang
22.10.2004 29.250.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2004
23.06.2006 43.875.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2006 (1)
19.09.2006 61.425.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2006 (2)
14.05.2014 - 16:06 Uhr
Zitat von Leandro:
Zitat von Humbert:
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
www.stern.de:
Der Fußballklub Borussia Dortmund strebt in Zukunft eine Zusammenarbeit mit exklusiven, strategischen Partnern an – ähnlich wie der FC Bayern München, der von seinem Partner Allianz jüngst 110 Millionen Euro erhielt. Hans-Joachim Watzke, Borussia-Geschäftsführer, sagte in einem Interview mit dem stern: "Die Dax-Konzerne sollten sich ruhig fragen, ob es im Sinne des Wettbewerbs ist, sich nur auf Bayern München zu konzentrieren." Sein Verein wolle ähnliche Partner "in den nächsten fünf Jahren, vielleicht auch etwas früher" gewinnen.
* Quelle ist von highjumper aus dem Watzke-Thread *Ich weiß, dass das Thema strategische Partner hier bereits irgendwo besprochen wurde. Kurze frage mal dazu.
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur
Bernd Geske: 11,87%
BV. Borussia 09 e.V. Dortmund: 7,24%
Odey Asset Management LLP: 5,06%
Streubesitz: 75,83%
Aus meiner Sicht gibt es nur eine reele Chance, einen strategischen Partner ins Boot zu holen, über eine Kapitalerhöhung (d.h. Ausgabe neuer Aktien, die dann allesamt von einem Partner gezeichnet werden). Problem dabei ist jedoch, dass in der Regel den Altaktionären immer ein Bezugsrecht zugestanden werden muss, d.h. bei der Ausgabe neuer Aktien bekommen Altaktionöre dann das Vorkaufsrecht, im Rahmen des bisherigen Besitzanteils neue Aktien zu zeichnen.
Vereinfach gesagt: Dir gehören heute 10 von 100 Aktien (10%). Jetzt will der BVB 100 neue Aktien ausgeben. Also muss er dir das Bezugsrecht für 10 weitere Aktien einräumen, damit du weiterhin 10% der Anteile hälst (dann eben 20 von 200).
Das ist aber natürlich blöd für den potentiellen neuen strategischen Partner, da er nie wirklich damit planen kann, wie viele neue Aktien er eigentlich bekommt. In der Praxis ist dies zwar insbesondere bei Kleinaktionären nicht der Fall und Bezugsrechte können z.B. auch weiterverkauft werden, aber dennoch herrscht eine gewisse Unsicherheit.
Eine andere Möglichkeit wäre einfach ein neuer großer Sponsorenvertrag mit weitreichender Kooperation. Damit hätten man zwar keine neuen Eigentümer, aber wenn man z.B. einen Sponsoringvertrag über 10 Jahre abschließt, hat dies ja auch einen strategischen Touch.
Danke für die ausführliche Antwort. Zwei Fragen noch:
1) Der FCB hat für 8,33% der FCB-AG 110 Mio. bekommen. Wir haben ja offenbar bereits 100% ausgegeben? Wieviel € hatten wir damals dafür erhalten? Wieviel € sind diese Aktien heute wert? Kann man diese evtl. sogar zum Tagespreis zurückkaufen? Wieviele BVB-Aktien sind im Umlauf?
2) Kapitalerhöhung. Unter welchen Voraussetzungen darf man diese durchführen? Wenn die Unternehmenswerte gestiegen sind?
1) Da bietet die Website eigentlich alle Informationen: http://aktie.bvb.de/
Unter http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten steht folgendes:
Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beträgt 61.425.000 EUR und ist eingeteilt in ebenso viele nennwertlose Stückaktien.
Aktuell ist eine Aktie ca. 3,80€ an der Börse wert. Theoretisch könnte man natürlich alle Aktien zurückkaufen, nur selbst wenn dies zum aktuellen Wert geschehen würde (was unrealistisch ist), würde dies also aktuell
3,80 x (61.425.000 - 4.447.170) = 216.515.754€
kosten. Daran sieht man schon wie unrealistisch diese Unterfangen ist, mal ungeachtet dessen, dass es uns ja erstmal nichts bringen würde. Evtl. ein Delisting, sodass wir unsere Zahlen nicht ständig offenlegen müssen, aber gut, das würde eben sehr teuer erkauft werden ;)
2) Wir haben im Jahre 2010 auf der Hauptversammlung das Recht eingeholt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29.11.2015 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens 30.712.500,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010).
War der Ausgabekurs nicht damals um die 11 €? Hätte man dann nicht theoretisch 11 x (61.425.000 - 4.447.170) = 626.756.130 € eingenommen haben müssen?
mit der Zeit hat man 3? Kapitalerhöhungen gemacht was den Wert der Ursprungsaktie auf 1,375€ gesenkt hat
du musst halt berechnen das bei jeder Kapitalerhöhung neue Aktien (ich meine immer genau soviele wie schon auf dem Markt sind) auf den Markt kommen, bei start hat man deutlich weniger Aktien ausgegeben
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten
Entwicklung des Grundkapitals
28.02.2000 1.950.000,00 EUR
Grundkapital bei Handelsregistereintragung der Gesellschaft
31.10.2000 19.500.000,00 EUR
Grundkapital nach Börsengang
22.10.2004 29.250.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2004
23.06.2006 43.875.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2006 (1)
19.09.2006 61.425.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2006 (2)
Folgendes habe ich zum Grundkapital gefunden: Durch die Zerlegung des Grundkapitals in Aktien (Mindestbetrag 1 Euro pro Aktie; § 8 Abs. 3 AktG) und deren mögliche Ausgabe an in- und ausländischen Börsenplätzen werden Finanzmittel in Form von Eigenkapital beschafft.
31.10.2000 19.500.000,00 EUR
Grundkapital nach Börsengang
Heisst das man hat durch den Börsengang nur 19.500.000,00 EUR eingenommen? Hilfeeeee ich raff's nicht.
Zitat von Humbert:
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
www.stern.de:
Der Fußballklub Borussia Dortmund strebt in Zukunft eine Zusammenarbeit mit exklusiven, strategischen Partnern an – ähnlich wie der FC Bayern München, der von seinem Partner Allianz jüngst 110 Millionen Euro erhielt. Hans-Joachim Watzke, Borussia-Geschäftsführer, sagte in einem Interview mit dem stern: "Die Dax-Konzerne sollten sich ruhig fragen, ob es im Sinne des Wettbewerbs ist, sich nur auf Bayern München zu konzentrieren." Sein Verein wolle ähnliche Partner "in den nächsten fünf Jahren, vielleicht auch etwas früher" gewinnen.
* Quelle ist von highjumper aus dem Watzke-Thread *Ich weiß, dass das Thema strategische Partner hier bereits irgendwo besprochen wurde. Kurze frage mal dazu.
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur
Bernd Geske: 11,87%
BV. Borussia 09 e.V. Dortmund: 7,24%
Odey Asset Management LLP: 5,06%
Streubesitz: 75,83%
Aus meiner Sicht gibt es nur eine reele Chance, einen strategischen Partner ins Boot zu holen, über eine Kapitalerhöhung (d.h. Ausgabe neuer Aktien, die dann allesamt von einem Partner gezeichnet werden). Problem dabei ist jedoch, dass in der Regel den Altaktionären immer ein Bezugsrecht zugestanden werden muss, d.h. bei der Ausgabe neuer Aktien bekommen Altaktionöre dann das Vorkaufsrecht, im Rahmen des bisherigen Besitzanteils neue Aktien zu zeichnen.
Vereinfach gesagt: Dir gehören heute 10 von 100 Aktien (10%). Jetzt will der BVB 100 neue Aktien ausgeben. Also muss er dir das Bezugsrecht für 10 weitere Aktien einräumen, damit du weiterhin 10% der Anteile hälst (dann eben 20 von 200).
Das ist aber natürlich blöd für den potentiellen neuen strategischen Partner, da er nie wirklich damit planen kann, wie viele neue Aktien er eigentlich bekommt. In der Praxis ist dies zwar insbesondere bei Kleinaktionären nicht der Fall und Bezugsrechte können z.B. auch weiterverkauft werden, aber dennoch herrscht eine gewisse Unsicherheit.
Eine andere Möglichkeit wäre einfach ein neuer großer Sponsorenvertrag mit weitreichender Kooperation. Damit hätten man zwar keine neuen Eigentümer, aber wenn man z.B. einen Sponsoringvertrag über 10 Jahre abschließt, hat dies ja auch einen strategischen Touch.
Danke für die ausführliche Antwort. Zwei Fragen noch:
1) Der FCB hat für 8,33% der FCB-AG 110 Mio. bekommen. Wir haben ja offenbar bereits 100% ausgegeben? Wieviel € hatten wir damals dafür erhalten? Wieviel € sind diese Aktien heute wert? Kann man diese evtl. sogar zum Tagespreis zurückkaufen? Wieviele BVB-Aktien sind im Umlauf?
2) Kapitalerhöhung. Unter welchen Voraussetzungen darf man diese durchführen? Wenn die Unternehmenswerte gestiegen sind?
1) Da bietet die Website eigentlich alle Informationen: http://aktie.bvb.de/
Unter http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten steht folgendes:
Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beträgt 61.425.000 EUR und ist eingeteilt in ebenso viele nennwertlose Stückaktien.
Aktuell ist eine Aktie ca. 3,80€ an der Börse wert. Theoretisch könnte man natürlich alle Aktien zurückkaufen, nur selbst wenn dies zum aktuellen Wert geschehen würde (was unrealistisch ist), würde dies also aktuell
3,80 x (61.425.000 - 4.447.170) = 216.515.754€
kosten. Daran sieht man schon wie unrealistisch diese Unterfangen ist, mal ungeachtet dessen, dass es uns ja erstmal nichts bringen würde. Evtl. ein Delisting, sodass wir unsere Zahlen nicht ständig offenlegen müssen, aber gut, das würde eben sehr teuer erkauft werden ;)
2) Wir haben im Jahre 2010 auf der Hauptversammlung das Recht eingeholt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29.11.2015 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens 30.712.500,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010).
War der Ausgabekurs nicht damals um die 11 €? Hätte man dann nicht theoretisch 11 x (61.425.000 - 4.447.170) = 626.756.130 € eingenommen haben müssen?
mit der Zeit hat man 3? Kapitalerhöhungen gemacht was den Wert der Ursprungsaktie auf 1,375€ gesenkt hat
du musst halt berechnen das bei jeder Kapitalerhöhung neue Aktien (ich meine immer genau soviele wie schon auf dem Markt sind) auf den Markt kommen, bei start hat man deutlich weniger Aktien ausgegeben
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten
Entwicklung des Grundkapitals
28.02.2000 1.950.000,00 EUR
Grundkapital bei Handelsregistereintragung der Gesellschaft
31.10.2000 19.500.000,00 EUR
Grundkapital nach Börsengang
22.10.2004 29.250.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2004
23.06.2006 43.875.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2006 (1)
19.09.2006 61.425.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2006 (2)
Folgendes habe ich zum Grundkapital gefunden: Durch die Zerlegung des Grundkapitals in Aktien (Mindestbetrag 1 Euro pro Aktie; § 8 Abs. 3 AktG) und deren mögliche Ausgabe an in- und ausländischen Börsenplätzen werden Finanzmittel in Form von Eigenkapital beschafft.
31.10.2000 19.500.000,00 EUR
Grundkapital nach Börsengang
Heisst das man hat durch den Börsengang nur 19.500.000,00 EUR eingenommen? Hilfeeeee ich raff's nicht.
14.05.2014 - 16:12 Uhr
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
www.stern.de:
Der Fußballklub Borussia Dortmund strebt in Zukunft eine Zusammenarbeit mit exklusiven, strategischen Partnern an – ähnlich wie der FC Bayern München, der von seinem Partner Allianz jüngst 110 Millionen Euro erhielt. Hans-Joachim Watzke, Borussia-Geschäftsführer, sagte in einem Interview mit dem stern: "Die Dax-Konzerne sollten sich ruhig fragen, ob es im Sinne des Wettbewerbs ist, sich nur auf Bayern München zu konzentrieren." Sein Verein wolle ähnliche Partner "in den nächsten fünf Jahren, vielleicht auch etwas früher" gewinnen.
* Quelle ist von highjumper aus dem Watzke-Thread *Ich weiß, dass das Thema strategische Partner hier bereits irgendwo besprochen wurde. Kurze frage mal dazu.
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur
Bernd Geske: 11,87%
BV. Borussia 09 e.V. Dortmund: 7,24%
Odey Asset Management LLP: 5,06%
Streubesitz: 75,83%
Aus meiner Sicht gibt es nur eine reele Chance, einen strategischen Partner ins Boot zu holen, über eine Kapitalerhöhung (d.h. Ausgabe neuer Aktien, die dann allesamt von einem Partner gezeichnet werden). Problem dabei ist jedoch, dass in der Regel den Altaktionären immer ein Bezugsrecht zugestanden werden muss, d.h. bei der Ausgabe neuer Aktien bekommen Altaktionöre dann das Vorkaufsrecht, im Rahmen des bisherigen Besitzanteils neue Aktien zu zeichnen.
Vereinfach gesagt: Dir gehören heute 10 von 100 Aktien (10%). Jetzt will der BVB 100 neue Aktien ausgeben. Also muss er dir das Bezugsrecht für 10 weitere Aktien einräumen, damit du weiterhin 10% der Anteile hälst (dann eben 20 von 200).
Das ist aber natürlich blöd für den potentiellen neuen strategischen Partner, da er nie wirklich damit planen kann, wie viele neue Aktien er eigentlich bekommt. In der Praxis ist dies zwar insbesondere bei Kleinaktionären nicht der Fall und Bezugsrechte können z.B. auch weiterverkauft werden, aber dennoch herrscht eine gewisse Unsicherheit.
Eine andere Möglichkeit wäre einfach ein neuer großer Sponsorenvertrag mit weitreichender Kooperation. Damit hätten man zwar keine neuen Eigentümer, aber wenn man z.B. einen Sponsoringvertrag über 10 Jahre abschließt, hat dies ja auch einen strategischen Touch.
Danke für die ausführliche Antwort. Zwei Fragen noch:
1) Der FCB hat für 8,33% der FCB-AG 110 Mio. bekommen. Wir haben ja offenbar bereits 100% ausgegeben? Wieviel € hatten wir damals dafür erhalten? Wieviel € sind diese Aktien heute wert? Kann man diese evtl. sogar zum Tagespreis zurückkaufen? Wieviele BVB-Aktien sind im Umlauf?
2) Kapitalerhöhung. Unter welchen Voraussetzungen darf man diese durchführen? Wenn die Unternehmenswerte gestiegen sind?
1) Da bietet die Website eigentlich alle Informationen: http://aktie.bvb.de/
Unter http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten steht folgendes:
Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beträgt 61.425.000 EUR und ist eingeteilt in ebenso viele nennwertlose Stückaktien.
Aktuell ist eine Aktie ca. 3,80€ an der Börse wert. Theoretisch könnte man natürlich alle Aktien zurückkaufen, nur selbst wenn dies zum aktuellen Wert geschehen würde (was unrealistisch ist), würde dies also aktuell
3,80 x (61.425.000 - 4.447.170) = 216.515.754€
kosten. Daran sieht man schon wie unrealistisch diese Unterfangen ist, mal ungeachtet dessen, dass es uns ja erstmal nichts bringen würde. Evtl. ein Delisting, sodass wir unsere Zahlen nicht ständig offenlegen müssen, aber gut, das würde eben sehr teuer erkauft werden ;)
2) Wir haben im Jahre 2010 auf der Hauptversammlung das Recht eingeholt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29.11.2015 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens 30.712.500,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010).
War der Ausgabekurs nicht damals um die 11 €? Hätte man dann nicht theoretisch 11 x (61.425.000 - 4.447.170) = 626.756.130 € eingenommen haben müssen?
Zum Börsenstart wurde ca. 15Mil. Aktien zu einem Preis um die 11€/Stk. auf dem Markt gebracht was einem Umsatz von ca. € 165Mil. nach sich zog. Durch die Kapitalerhöhungen in den Jahren 2004 und 2006 erhöhte sich die Gesamtzahl an Aktien auf den heutigen Wert.
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
Zitat von Leandro:
Zitat von to3i82:
www.stern.de:
Der Fußballklub Borussia Dortmund strebt in Zukunft eine Zusammenarbeit mit exklusiven, strategischen Partnern an – ähnlich wie der FC Bayern München, der von seinem Partner Allianz jüngst 110 Millionen Euro erhielt. Hans-Joachim Watzke, Borussia-Geschäftsführer, sagte in einem Interview mit dem stern: "Die Dax-Konzerne sollten sich ruhig fragen, ob es im Sinne des Wettbewerbs ist, sich nur auf Bayern München zu konzentrieren." Sein Verein wolle ähnliche Partner "in den nächsten fünf Jahren, vielleicht auch etwas früher" gewinnen.
* Quelle ist von highjumper aus dem Watzke-Thread *Ich weiß, dass das Thema strategische Partner hier bereits irgendwo besprochen wurde. Kurze frage mal dazu.
FCB: Ist eine AG und hat div. Anteile für viel Geld an Adidas, Audi und Allianz verkauft.
BVB: Ist eine AG und hat div. Anteile an div. Aktionäre verkauft.
Wieviel % der BVB-AG wurden denn bereits verkauft? Könnten noch weitere Anteile verkauft werden? An strategische Partner?
http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Aktionaersstruktur
Bernd Geske: 11,87%
BV. Borussia 09 e.V. Dortmund: 7,24%
Odey Asset Management LLP: 5,06%
Streubesitz: 75,83%
Aus meiner Sicht gibt es nur eine reele Chance, einen strategischen Partner ins Boot zu holen, über eine Kapitalerhöhung (d.h. Ausgabe neuer Aktien, die dann allesamt von einem Partner gezeichnet werden). Problem dabei ist jedoch, dass in der Regel den Altaktionären immer ein Bezugsrecht zugestanden werden muss, d.h. bei der Ausgabe neuer Aktien bekommen Altaktionöre dann das Vorkaufsrecht, im Rahmen des bisherigen Besitzanteils neue Aktien zu zeichnen.
Vereinfach gesagt: Dir gehören heute 10 von 100 Aktien (10%). Jetzt will der BVB 100 neue Aktien ausgeben. Also muss er dir das Bezugsrecht für 10 weitere Aktien einräumen, damit du weiterhin 10% der Anteile hälst (dann eben 20 von 200).
Das ist aber natürlich blöd für den potentiellen neuen strategischen Partner, da er nie wirklich damit planen kann, wie viele neue Aktien er eigentlich bekommt. In der Praxis ist dies zwar insbesondere bei Kleinaktionären nicht der Fall und Bezugsrechte können z.B. auch weiterverkauft werden, aber dennoch herrscht eine gewisse Unsicherheit.
Eine andere Möglichkeit wäre einfach ein neuer großer Sponsorenvertrag mit weitreichender Kooperation. Damit hätten man zwar keine neuen Eigentümer, aber wenn man z.B. einen Sponsoringvertrag über 10 Jahre abschließt, hat dies ja auch einen strategischen Touch.
Danke für die ausführliche Antwort. Zwei Fragen noch:
1) Der FCB hat für 8,33% der FCB-AG 110 Mio. bekommen. Wir haben ja offenbar bereits 100% ausgegeben? Wieviel € hatten wir damals dafür erhalten? Wieviel € sind diese Aktien heute wert? Kann man diese evtl. sogar zum Tagespreis zurückkaufen? Wieviele BVB-Aktien sind im Umlauf?
2) Kapitalerhöhung. Unter welchen Voraussetzungen darf man diese durchführen? Wenn die Unternehmenswerte gestiegen sind?
1) Da bietet die Website eigentlich alle Informationen: http://aktie.bvb.de/
Unter http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten steht folgendes:
Das Grundkapital der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA beträgt 61.425.000 EUR und ist eingeteilt in ebenso viele nennwertlose Stückaktien.
Aktuell ist eine Aktie ca. 3,80€ an der Börse wert. Theoretisch könnte man natürlich alle Aktien zurückkaufen, nur selbst wenn dies zum aktuellen Wert geschehen würde (was unrealistisch ist), würde dies also aktuell
3,80 x (61.425.000 - 4.447.170) = 216.515.754€
kosten. Daran sieht man schon wie unrealistisch diese Unterfangen ist, mal ungeachtet dessen, dass es uns ja erstmal nichts bringen würde. Evtl. ein Delisting, sodass wir unsere Zahlen nicht ständig offenlegen müssen, aber gut, das würde eben sehr teuer erkauft werden ;)
2) Wir haben im Jahre 2010 auf der Hauptversammlung das Recht eingeholt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29.11.2015 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens 30.712.500,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010).
War der Ausgabekurs nicht damals um die 11 €? Hätte man dann nicht theoretisch 11 x (61.425.000 - 4.447.170) = 626.756.130 € eingenommen haben müssen?
Zum Börsenstart wurde ca. 15Mil. Aktien zu einem Preis um die 11€/Stk. auf dem Markt gebracht was einem Umsatz von ca. € 165Mil. nach sich zog. Durch die Kapitalerhöhungen in den Jahren 2004 und 2006 erhöhte sich die Gesamtzahl an Aktien auf den heutigen Wert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Chriz-37 am 14.05.2014 um 16:14 Uhr bearbeitet
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