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Bruno Labbadia
Geburtsdatum 08.02.1966
Alter 60
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Bruno Labbadia [Ex-Trainer]

20.02.2018 - 12:52 Uhr
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#421
13.11.2018 - 08:26 Uhr
Zitat von Edin09
Ich bin ja nicht unbedingt ein großer Fan von Labbadia aber wenn wir jetzt einen anderen Trainer holen wird es wahrscheinlich überhaupt nicht besser. Die Mannschaft ist überhaupt keine homogene Einheit.
Alleine wenn man die Kadergröße sieht, die vielen zentralen Spieler und die eingeschliffene "wir sind besser als wir dastehen" Mentalität könnte da auch ein großer Name als Trainer kommen und es würde nicht deutlich besser werden.

Wann waren wir denn letztmalig richtig erfolgreich mit einem Trainer?
Da fallen mir nur die erste Zeit von Magath und die Zeit von Hecking ein.
Hecking hatte einen überragenden Spieler dazu bekommen und hatte ansonsten ein halbwegs vernünftiges Mannschaftsgefüge.
Magath hatte den großen Vorteil das er am Anfang nur noch 12 Spieler im Kader hatte und sich die Mannschaft nach seiner Spielphilosophie zusammen stellen konnte.
Solange wir es nicht schaffen den Kader im ersten Schritt auszudünnen und dann mit einem auf den Positionen ausgeglichenen Kader zu spielen wird es nie deutlich Bergauf gehen.[/

Die Diskussion ist müßig Wir entscheiden das nicht. Einige mögen Labbadia, einige nicht und dazu zähle ich mich auch. Aber das spielt keine Rolle.

Vielleicht sollten Schmadtke und Schäfer die Spieler intern befragen, was Sie von Bruno und seinem Team halten. Das passiert in jedem Unternehmen und gibt eventuell einen Hinweis darauf, ob die Mannschaft noch hinter Ihm steht. Das eine sind die nackten Zahlen, das andere sind interne Dinge, die zum Glück nicht nach draußen kommuniziert werden (bei den Bayern ist das anders).
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#422
13.11.2018 - 11:18 Uhr
Ich bin kein Fan von Labbadia, aber ich finde schon, dass er zurecht nicht auf der Kippe steht. Wir stehen okay da, haben sehr positive und ziemlich negative Ergebnisse dabei gehabt, viele solide Spiele, einige schlechte, dafür aber auch Spiele, die besser als solide waren. Wir haben mehr Niederlagen als Siege, weil wir gegen Hannover und beim ein oder anderen Unterschieden trotz besserer Leistung als der Gegner, nicht das bestmögliche Ergebnis erzielt haben. Ansonsten hätten wir das Totalausfallspiel gegen Freiburg, haben in Bremen und gegen BVB sowie Bayern verloren. Das häuft sich, schon klar. Aber die letzten drei genannten Mannschaften waren diese Saison von vornherein leistungsstärker einzuschätzen als wir. Wir sind nicht plötzlich wieder Europa League Anwärter, aber das darf auch nicht unsere Erwartungshaltung sein. Ich will Labbadia nicht heilig sprechen, holen wir bis zum Winter in den verbleibenden Spielen nicht mindestens 7 (eigentlich sogar 9) Punkte, dann darf man im Winter sicher überlegen, ob man mit Labbadia in die RR gehen will. Dennoch gibt es aktuell einfach noch keinen Grund, ihn anzuzählen. Labbadia wird halt direkt angezählt, wenn es nicht top läuft, weil er kein öffentliches Standing mehr hat - also ich meine in der deutschlandweiten Öffentlichkeit - da er sich bei seinen vergangenen Stationen ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mit Ruhm bekleckert hat. Was er aber hier an Arbeit leistet, ist bis jetzt solide, die Spielweise zumindest annehmbar und die Punkteausbeute nicht optimal, aber noch im Rahmen. Bis zum Winter würde ich ihm die Zeit geben, dann kann man bei Misserfolg reagieren.
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#423
14.11.2018 - 09:05 Uhr
Ich bin ein Fan von kritischen und selbstreflektierten Diskussionen. Das man über Bruno Labbadia streitet sehe ich völlig ein. Die Punkte pro Spiel sind nicht optimal, da bin ich auch d'accord. Man muss aber auch sehen, wie die Mannschaft auftritt und wie sie sich entwickelt.

Es fehlt momentan leider ein bisschen das Match-Glück. Was mich schon mal positiv stimmt ist die Tatsache, dass der Trainer die Mannschaft erreicht, dass man nach einem Gegentor nicht sofort aufgibt. Man muss sicher fragen, warum man immer zuerst im Rückstand liegen muss. Auch dass Yeboah zum Einsatz kommt, spricht für den Trainer. Ich persönlich erkenne, dass BL gerne junge Spieler einbinden möchte, wenn sie ihre Chance nutzen. Gerne mehr davon. Ich finde, man sollte mal bis Weihnachten sehen, wohin die Entwicklung geht. Wir sollten nicht den Fehler machen, die tabellarische und spielerische Entwicklung getrennt voneinander zu betrachten.

Klar, wenn's tabellarisch brennt, muss man früher oder später die Reißleine ziehen. Aber um einer Mannschaft, die seit 2 Jahren nur über die Relegation die Klasse hielt, ein anderes System bzw. neue Werte zu vermitteln, geschieht auch nicht über Nacht. Sollten wir jetzt alle Spiele sang und klanglos bis zur Winterpause abschenken, muss man reagieren. Ich bin gespannt, wie man im Winter weiter am Kader arbeitet. Entweder wir sollten vor dem Wintertransferfenster einen neuen Coach installieren und BL weiter Einfluss auf den Kader nehmen lassen, oder ihn nicht nach 2 Spielen nach der Winterpause rauswerfen.
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#424
14.11.2018 - 10:11 Uhr
Das wir da stehen wo wir stehen ist weder der Auf- noch Einstellung geschuldet, sondern den individuellen Fehlern (die Schirientscheidungen lass ich jetzt mal). William, Tisserand, Brooks, Brekalo, Elvis, etc., mit zunehmender Eingespieltheit und mehr BuLi-Erfahrung wird sich das meiste erledigen und der Fussball ist schon deutlich vorzeigbarer geworden. Ich sehe da kein Diskussionsbedarf.

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Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#425
14.11.2018 - 13:05 Uhr
Zitat von michalangelo

Das wir da stehen wo wir stehen ist weder der Auf- noch Einstellung geschuldet, sondern den individuellen Fehlern (die Schirientscheidungen lass ich jetzt mal). William, Tisserand, Brooks, Brekalo, Elvis, etc., mit zunehmender Eingespieltheit und mehr BuLi-Erfahrung wird sich das meiste erledigen und der Fussball ist schon deutlich vorzeigbarer geworden. Ich sehe da kein Diskussionsbedarf.


Also mal ernsthaft...Diese Argumentation hört man ja desöfteren. Glaubst du da wirklich dran?
Man findet in jeder Mannschaft haufenweise individuelle Fehler. Für mich ist das so eine typische Laienaussage, wie wenn Omma sagt: Der Trainer kann doch die Tore nicht schießen, die Spieler sind schuld.
Sowas hat doch keine Substanz.
Hoffenheim hat auch tonnenweise individuelle Fehler produziert, trotzdem spielen die besser Fußball und werden auch wieder ins internationale Geschäft einziehen.
Und Beispiel William: Warum stellt Labbadia den noch auf? Klar ist er generell wesentlich besser für unser Spiel geeignet als Verhaegh, aber er ist seit 6-8 Wochen völlig neben der Spur. Da muss ich als Trainer reagieren und ihn erstmal rausnehmen. Ähnlich Brooks.
Wenn Labbadia die beiden vor Wochen durch Verhaegh und Uduokhai ersetzt hätte...Hätten wir dann auch 12 Punkte oder vielleicht 15 bis 17? Hypothetisch, wie immer, aber nicht unwahrscheinlich.
Grundsätzlich ist ein Trainer für die Entwicklung verantwortlich, positiv wie negativ. Dafür wird er fürstlich bezahlt und da gibts keine Ausreden. Oder warum haben immer die gleichen Trainer Erfolg und die anderen nicht, unabhängig vom Verein? Es ist eine Qualitätsfrage. Und das mit den individuellen Fehlern ist ein Argument, das keine Substanz hat und nur bei sehr oberflächlicher Betrachtung Sinn zu ergeben scheint.

Was also tun? Für mich spielen wir deutlich besser als in den vergangenen 2 Jahren, da lasse ich mir auch nichts anderes erzählen. Aber es wird nicht reichen, um perspektivisch wieder in die obere Hälfte mit Anschluss ans obere Drittel zu kommen.
Es gibt momentan aber kaum Alternativen. Sollte einer wie Hasenhüttl bereit sein, würde ich Labbadia bei der nächsten Schlappe durch ihn ersetzen. Alle anderen denkbaren Optionen gefallen mir aber überhaupt nicht, so dass es am Ende wohl mehr Sinn macht, die Saison mit Bruno bestmöglich durchzuziehen,sich parallel aber frühzeitig um einen besseren Coach für die kommende Spielzeit zu bemühen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 14.11.2018 um 13:07 Uhr bearbeitet
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#426
14.11.2018 - 14:49 Uhr
Zitat von OneEightSeven

und sich parallel aber frühzeitig um einen besseren Coach für die kommende Spielzeit zu bemühen.


Aber genau das ist doch das Problem. Was/ wer genau ist ein "besserer Coach"? Klar, jemand der mehr Punkte holt könnte man sagen. Das ist aber doch immer schwer vorauszusehen.

Jedes Jahr gibt es in den ersten drei Ligen viele Entlassungen, bei den wenigsten Vereinen läuft es hinterher wirklich besser.

BL ist jemand der von vornherein sehr kritisch beäugt wurde und selbst eine Meisterschaft würde dies in einer Schwächephase kaum ändern. Er ist einfach jemand der polarisiert und es damit schwerer hat als manche anderen Personen . (Neururer, Matthäus oder Daum sind da ähnlich - ohne auf ihre echten Fähigkeiten einzugehen)

D.h. immer wenn ein Trainerwechsel ansteht, und so langsam ist es in Wolfsburg ja wieder so weit, kommen die üblichen Plattitüden auf den Tisch. Der Trainer muss mutigen, offensiven Fußball spielen, ein Konzept ist natürlich ehr wichtig und Erfahrung haben - dabei nicht zu alt sein.

In der Regel kommen dann die Namen von Trainern die es gerade sehr gut machen. (letzte Saison waren das Kovac, Tedesco, Favre und international Klopp)

Eine Saison später sind Kovac und Tedesco schlechte Trainer, evtl. Hütter und Kohfeld dafür super.

Mittlerweile sind wir was Entlassungen angehen ja schon recht gut in der BL dabei und man muss sich schon fragen ob es wirklich immer nur an den Trainern gelegen hat.
Meine Befürchtung: Wir verlieren die nächsten beiden Spiele (erwartungsgemäß) und bis Weihnachten ist BL weg.
Bei dem neuen Trainer wissen hier schon die Hälfte, dass der nichts kann. Die Mannschaft wird darauf hin nicht erfolgreicher, dafür wächst die Verunsicherung. Dann kommen Vergleiche wie "sogar unter BL war das ein besserer Fußball" und ein neuer Trainer wird gefordert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BigApple am 14.11.2018 um 14:53 Uhr bearbeitet
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#427
14.11.2018 - 15:26 Uhr
Es ist immer die Frage wie definiert man einen besseren oder schlechteren Trainer und wer definiert das? Manager, Sportdirektor oder die Spieler? Oder sieht man die Punkteausbeute allein als Maßstab an. Wenn es danach geht, müsste man Ihn entlassen - analog Ismael und Jonker. Unter Schmidt hatten wir anfangs auch starke Spiele abgeliefert (Freiburg und Gladbach). Das sah nach seiner Verpflichtung so schlecht nicht aus. Was man Labbadia abrechnen muss, ist der Fitnesszustand der Mannschaft. Auch die ersten 3 Spiele sahen gut aus. Das allein wir aber nicht reichen und die Liga zu halten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gamer4U am 14.11.2018 um 15:35 Uhr bearbeitet
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#428
15.11.2018 - 09:42 Uhr
spielerisch nicht die Erleuchtung, aber auf alle Fälle eine Steigerung zur Vorsaison. Was vielleicht auch nicht ganz so schwer ist smile

Aber der hier angesprochene Fitnesszustand und vor allem, dass die Mannschaft wirklich Charakter zeigt und fast immer an sich glaubt und wirklich sichtbar kämpft rechne ich BL hoch an.

Beim spielerischen wäre eine Fortschritt wünschenswert, allerdings ist dieser Kader auch sehr begrenzt in seiner Qualität. Wunderdinge kann man da nicht erwarten.

•     •     •

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Albert Einstein
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#429
15.11.2018 - 09:57 Uhr
Zitat von eisvogel251
spielerisch nicht die Erleuchtung, aber auf alle Fälle eine Steigerung zur Vorsaison. Was vielleicht auch nicht ganz so schwer ist smile

Aber der hier angesprochene Fitnesszustand und vor allem, dass die Mannschaft wirklich Charakter zeigt und fast immer an sich glaubt und wirklich sichtbar kämpft rechne ich BL hoch an.

Beim spielerischen wäre eine Fortschritt wünschenswert, allerdings ist dieser Kader auch sehr begrenzt in seiner Qualität. Wunderdinge kann man da nicht erwarten.


Naja, ein überragender Trainer bekommt es auch mit so einem Kader hin. Ich erinnere mich noch gut an Hoffenheims Kader, als Nagelsmann dort antrat. Innerhalb kurzer Zeit spielten die sehr guten und erfolgreichen Fußball. Und die waren sicherlich nicht besser als wir jetzt. Aber Toptrainer wie Nagelsmann sind natürlich die Ausnahme und wachsen nicht auf den Bäumen.
Generell sind Fortschritte in punkto Fitness und Mentalität natürlich deutlich sichtbar, auch haben wir bessere Stürmer, die hin und wieder treffen. Deshalb würde ich die Saison, wie schon gesagt, mit Labbadia durchziehen. Vorausgesetzt, die Ergebnisse werden nicht noch schlechter. Dann wird man reagieren müssen. Ich weiß nicht, ob man schonmal mit Hasenhüttl gesprochen hat und ob der interessiert wäre. Eine andere Option, die deutlich besser als Labbadia und gleichzeitig realistisch für den VfL ist, sehe ich eher nicht.
Klar ist für mich aber, dass zur neuen Saison ein neuer Trainer her muss. Schmadtke wird hier etwas erreichen wollen, für unteres Mittelmaß kommt kein Manager nach Wolfsburg. Und da sollte man frühzeitig dran arbeiten.
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#430
15.11.2018 - 11:17 Uhr
Wenn ich mich recht entsinne haben beim Nagelsmann-Antritt solche Graupen Kuranyi, Volland, Süle und Rudy gespielt. Und mit denen hat er dann übermenschliches geleistet, äh nee.
Schätze, die Erwartungshaltung einiger hätte bei Perlen, wie Petrov spätestens nach dem 2. Kreisklasseauftritt (schlechter Schiri, keine Lust, Wetter, öä.) zum Damnatus geführt.
Ich glaube, das dem Verein ein bisschen Ruhe und Kontinuität gut tut (und notfalls auch mit Mittelmass), damit sich gerade die jungen Spieler entwickeln können.

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