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Bernd Hofmann (Vorstandsvorsitzender)

20.05.2010 - 12:59 Uhr
Zitat von Gustaw:
Es ist aber keine Randale von den im Stadion befindlichen (Rostocker) Zuschauern ausgegangen. Deswegen kann man daraus auch keine Negativableitungen für den FCH herleiten.

Das wäre absurd und würde Grundrechte verwehren.

Warum soll der Verein sich für Menschen entschuldigen oder sogar für diese bestraft werden, die sich vollkommen vernünftig und angemessen verhalten haben? :cool


Es ging mir nicht darum ob friedlich oder Randale. Der DFB hat eine Strafe ausgesprochen und Rostocker haben ein typisch renitentes Fanverhalten an den Tag gelegt. Darum geht es mir.

Von mir aus hätten auch 3000 Rostocker da sein können. Die Frage für mich lautet: "Wie sieht der DFB das?"

•     •     •

Es ist ein Jammer, dass die
Dummköpfe so selbstsicher sind
und die Klugen so voller Zweifel.

Bertrand Arthur William Russell
Zitat von lusor:
Zitat von Gustaw:
Es ist aber keine Randale von den im Stadion befindlichen (Rostocker) Zuschauern ausgegangen. Deswegen kann man daraus auch keine Negativableitungen für den FCH herleiten.

Das wäre absurd und würde Grundrechte verwehren.

Warum soll der Verein sich für Menschen entschuldigen oder sogar für diese bestraft werden, die sich vollkommen vernünftig und angemessen verhalten haben? :cool


Es ging mir nicht darum ob friedlich oder Randale. Der DFB hat eine Strafe ausgesprochen und Rostocker haben ein typisch renitentes Fanverhalten an den Tag gelegt. Darum geht es mir.

Von mir aus hätten auch 3000 Rostocker da sein können. Die Frage für mich lautet: "Wie sieht der DFB das?"


ich sehe da keinen Zusammenhang.

Mal ehrlich lusor, wenn deine Zuneigung dem FC Hansa gilt und du zufällig in der Nähe von Sandhausen wohnen würdest, wärst du dann etwa nicht ins Stadion gegangen? Mehr noch, wärst du nicht sogar (zu recht) ohne jegliches Unrechtsgefühl dort hingegangen? ;)

Nein, dieses Verhalten zu verurteilen schießt über das Ziel hinaus. Friedliche Zuschauerschaft, wie auch immer geneigte hat mit Randalieren nicht zu tun und kann demnach auch nicht zum Schaden des FCH be- und verurteilt werden. Irgendwo hört's auf!

Das Problem des Randalieres kann und darf nicht zum Problem des friedlichen Zuschauers werden!

> siehe oben (mein Beitrag) :)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gustaw am 07.11.2010 um 08:39 Uhr bearbeitet
Zitat von Gustaw:

ich sehe da keinen Zusammenhang.


Der Zusammenhang liegt ja auf der Hand. Verbot von Auswärtsfans...

Zitat von Gustaw:

Mal ehrlich lusor, wenn deine Zuneigung dem FC Hansa gilt und du zufällig in der Nähe von Sandhausen wohnen würdest, wärst du dann etwa nicht ins Stadion gegangen? Mehr noch, wärst du nicht sogar (zu recht) ohne jegliches Unrechtsgefühl dort hingegangen? ;)


Nein wäre ich nicht. Von uns sind ja eine Handvoll Leute gefahren und ich habe abgesagt für das Spiel. Allerdings muss ich gestehen dass meine Gründe dafür waren sich
1. neutral verhalten zu müssen
2. Angst zu haben überhaupt ins Stadion zu kommen
3. Irgendwo im Stadion zu sitzen wo ich als Gästefan überhaupt nicht hingehöre.
Das ist halt meine Einstellung.

Zitat von Gustaw:

Nein, dieses Verhalten zu verurteilen schießt über das Ziel hinaus. Friedliche Zuschauerschaft, wie auch immer geneigte hat mit Randalieren nicht zu tun und kann demnach auch nicht zum Schaden des FCH be- und verurteilt werden. Irgendwo hört's auf!


Der DFB wird es nicht bestrafen, das ist klar. Ich befürchte nur dass er es im Hinterkopf behält und uns die Möglichkeit dieser laschen Bestrafung nicht mehr gibt da "wir" ja trotzdem fahren.

Zitat
Das Problem des Randalieres kann und darf nicht zum Problem des friedlichen Zuschauers werden!


Das sehe ich genauso. Diese Art der Bestrafung führt auch am Ziel vorbei. Das ist allerdings ein anderes Thema.

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Es ist ein Jammer, dass die
Dummköpfe so selbstsicher sind
und die Klugen so voller Zweifel.

Bertrand Arthur William Russell

Dieser Beitrag wurde zuletzt von lusor am 07.11.2010 um 08:42 Uhr bearbeitet
Zitat von HROyal:
Ich habe gehört das BH ziemlich angenervt von dem Fanaktion in Sandhausen ist.
In wie fern?
Antenne hat berichtet das ein aus Rostock stammender Vater mit seinen Kindern der Einlass verwehrt wurde, die wahrscheinlich gar nicht in Rostock geboren wurden. Das ist ganz sicher diskrimienierend, und ein Eigentor für den DFB. Also ich sehe in dem Verbot eigentlich nur das der Gästeblock nicht betreten werden darf, und grössere Fangruppen der Gastmannschaft, dann das Stadion nicht betreten dürfen. Alles andere entbehrt jeder Logik. Wir haben die Mauer abgerissen um in einer freiheitlichen Demokratie zu leben, und nicht wegen ein paar ***** en uns diese Rechte wieder nehmen zu lassen. Aussperren aus einer Verantstaltung ist wirklich sehr Diskriminierend möcht echt wissen was der Vater seinen Kindern erzählt hat.

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Anno 2012
Totgesagte leben länger, oder wie der Hansastahl gehärtet wurde.
Zitat von lusor:
Zitat von Gustaw:

ich sehe da keinen Zusammenhang.


Der Zusammenhang liegt ja auf der Hand. Verbot von Auswärtsfans...

Zitat von Gustaw:

Mal ehrlich lusor, wenn deine Zuneigung dem FC Hansa gilt und du zufällig in der Nähe von Sandhausen wohnen würdest, wärst du dann etwa nicht ins Stadion gegangen? Mehr noch, wärst du nicht sogar (zu recht) ohne jegliches Unrechtsgefühl dort hingegangen? ;)


Nein wäre ich nicht. Von uns sind ja eine Handvoll Leute gefahren und ich habe abgesagt für das Spiel. Allerdings muss ich gestehen dass meine Gründe dafür waren sich
1. neutral verhalten zu müssen
2. Angst zu haben überhaupt ins Stadion zu kommen
3. Irgendwo im Stadion zu sitzen wo ich als Gästefan überhaupt nicht hingehöre.
Das ist halt meine Einstellung.

Zitat von Gustaw:

Nein, dieses Verhalten zu verurteilen schießt über das Ziel hinaus. Friedliche Zuschauerschaft, wie auch immer geneigte hat mit Randalieren nicht zu tun und kann demnach auch nicht zum Schaden des FCH be- und verurteilt werden. Irgendwo hört's auf!


Der DFB wird es nicht bestrafen, das ist klar. Ich befürchte nur dass er es im Hinterkopf behält und uns die Möglichkeit dieser laschen Bestrafung nicht mehr gibt da "wir" ja trotzdem fahren.

Zitat
Das Problem des Randalieres kann und darf nicht zum Problem des friedlichen Zuschauers werden!


Das sehe ich genauso. Diese Art der Bestrafung führt auch am Ziel vorbei. Das ist allerdings ein anderes Thema.


So wie du persönlich damit umgehst ist vollkommen in Ordnung. :p
Zitat von Gustaw:
Zitat von Kogge86:
Zitat von hollermann:
Nicht Jedermann lässt sich für I...en in Sippenhaft nehmen und sich in seinen persönlichen Freiheiten beschneiden. Ich auch nicht. Wenn man neutral im Heimblock steht oder sitzt und dabei niemand anderen ernsthaft belästigt oder die Farben und das Image des FCH durch negative Handlungen befleckt, gibt es aus meiner Sicht nichts gegen einen solchen Stadionbesuch einzuwenden.
Von Rechtsbeugung seitens des DFB will ich gar nicht erst sprechen. Der Veranstalter, in diesem Falle der SV Sandhausen, hat hier offensichtlich sogar selbst entschieden, auch per Ausweis erkennbare Rostocker ins Stadion zu lassen. Wenigstens zum Teil.

Lusor, ich respektiere selbstverständlich deine Prinzipien. Wenn trotzdem Hansafans friedlich und witzig in Sandhausen ein Heimspiel zelebrieren können, habe ich davor Hochachtung.


Danke Holger. :)


...

daran sieht man wie schwierig und wie gut Freiheit ist! Die Wahrheit über die Richtigkeit des Handelns liegt wohl offensichtlich genau in der Mitte. Die Freiheit des einen hört da auf, wo die Freiheit des anderen anfängt.

Der Eine oder der Andere könnte sein:

- der DFB
- Hansa
- Sandhausen
- der Fan
- der Bürger
- der Interessierte
- der Ordnungsdienst
- ...

was hält das Ganze zusammen >

Regeln
Vernunft
Verstand

oder

Verstand
Vernunft
Regeln

:cool

Das macht das Leben in Freiheit auch so interessant.

"Wenn du mit jemandem ein Problem hast, dann denke darüber nach, wessen Problem es ist?
Seines oder deines? Wenn es deines ist, dann kümmere dich darum, wenn es seines ist, dann lasse es ihm!"
;)

insofern hat doch Kogge86 alles richtig gemacht und kann mit sich im Reinen bleiben! :p


Dazu noch eine Literaturempfehlung:

http://www.amazon.de/Die-Kunst-kein-Egoist-sein/dp/3442312183/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1289117797&sr=8-1
Ein heißes Thema um Freiheit,Liebe zum Verein und zivilen Ungehorsam welcher diesen Thread sicher sprengt.

Sicher ist das der DFB in ähnlichen Fällen nicht reagiert hat.

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„Sit intra te concordia et publica felicitas“
Zitat von HROyal:
Sicher ist das der DFB in ähnlichen Fällen nicht reagiert hat.


Was z.B. in unserem Fall auch so bleiben wird, denn Hansa hat alle Erwartungen und Pflichten die vom DFB für das Spiel ausgesprochen wurden, im Vorfeld erfüllt. Das Leute bzw wir als Fans ins Stadion gekommen sind, lag sicher nicht an Hansa sondern an den Ordnern. Der DFB kann und wird mit der Art Maßnahmen nicht verhindern können, dass trotz des Verbot, Leute ins Stadion gelangen und dessen werden die sich auch sicher sein.

Mir war am Freitag bewusst das ich mich verbotener Weise im Stadion aufhalte und den Rest der da war auch. Aber eben mit dem Bewusstsein für diese Strafe nicht verantworlich zu sein und sich nicht seiner Freiheit berauben zu lassen, fiel die Entscheidung für mich relativ einfach. So wie es in der Liebe ist, so ist es auch bei und mit Hansa: Der Verstand sagt öfters mal NEIN, dein HERZ aber ja. Freitag haben beide Sachen JA gesagt.

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Egal wo und wann - Hansa Rostock ein Leben lang!
Aber wie soll der FC Hansa das den Verhindern können? Es waren Fans aus Rostock da. Die haben Stimmung gemacht. Der Verein hat alles was in seiner macht steht getan. Und der DFB kann da auch nichts machen und wird mit sicherheit nichts machen. Das dazu worum hier diskutiert wird.
Aber meine Frage ist was hat das ganze mit Bernd Hofmann zu tun?????

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twitch.tv/johnshaft1965
Zitat von Harry_Hurtig:
Wir haben die Mauer abgerissen um in einer freiheitlichen Demokratie zu leben, und nicht wegen ein paar ***** en uns diese Rechte wieder nehmen zu lassen.


Boah, ich könnt' fast kotzen, wenn ich diese Sprüche schon wieder lese. In Zusammenhängen wie Castor oder Stuttgart 21 sind die schon deplaziert, aber hier unter dem Aspekt sind'se einfach nur noch höhnisch (von den elenden Pyro-Diskussionen ganz zu schweigen). Es geht hier, und da könnt ihr noch so oft das Gegenteil behaupten, nicht um freiheitliche Grundrechte. Wenn die privaten Veranstalter bestimmte Restriktionen bezüglich des Publikums aussprechen, dann wird euch damit kein Recht genommen, ganz einfach weil ihr von Anfang an gar kein Anrecht darauf habt, Hansa-Spiele im Stadion zu verfolgen. Im Gegenteil übt der Veranstalter selbst ddurch seine Rechte aus, die manch einer wohl ohne Bedenken beschnitten sehen will. Quadratur des Kreises... :rolleyes

Zitat von hollermann:
Wir haben in Deutschland eine im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit und ein Verbot der Diskriminierung und Ausgrenzung wegen der persönlichen Weltanschauung (Hansa als solche).


Nein, zumindest nicht in dem Sinne, wie du das hier scheinbar reininterpretierst. Die sind zwar 'ne schöne Sache - gelten im Prinzip aber nur im Verhältnis Staat zu Bürger, und nicht zwischen Bürgern. Wenn mir deine Meinung zum Beispiel nicht gefällt, dann kann ich dich nicht hindern, die im öffentlichen Raum auszusprechen, oder gar in deinem Privatbereich. Aber ich kann trotzdem von dir verlangen, deine Meinung für dich zu behalten, wenn du Gast bei mir bist - alternativ stehst du halt ganz schnell wieder vor der Tür. Und das hat auch nix damit zu tun, dass ich dich dann diskriminieren oder in der Entfaltung deiner Persönlichkeit stören würde. Das kannst'e ja immernoch - nur halt woanders. Zumal Hansa-Fan zu sein ja nun wirklich keine Weltanschauung ist.

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Bürotechnik ist kein Verbrechen!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schreiberling83 am 07.11.2010 um 19:40 Uhr bearbeitet
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