Arminias Finanzen
23.01.2006 - 20:10 Uhr
10.04.2006 - 16:58 Uhr
denke nicht, könnte daran liegen, dass dieses jahr sich noch keine Großartigen transfererlöse anbahnen, oder die Prognose durch den geplanten Stadionanbau gedrückt wird, doch dies wird ja eigentlich zu im schnitt höheren Einnahmen führen...
Naja man weiß es nicht, vllt. war da auch nur jemand am Werke, der dei Arminia nich mag *g*
Naja man weiß es nicht, vllt. war da auch nur jemand am Werke, der dei Arminia nich mag *g*
10.04.2006 - 20:15 Uhr
Ich habe mal einen alten Artikel aus der NW hierher kopiert:
"Die wirtschaftliche Seite hält, was die sportliche verspricht: In der offiziellen Tabelle der Bundesliga nimmt der DSC Arminia einen Rang im unteren Mittelfeld ein, und genau dort sind die Bielefelder auch positioniert in einem Bonitäts-Index, ermittelt von der renommierten Neusser Wirtschaftsauskunftei Creditreform.
Über ein Dutzend Kriterien wie Branchenrisiko, Liquidität oder Unternehmensentwicklung sind in die Analyse der 18 Bundesligavereine eingeflossen, die mit einer Art Schulnote bewertet werden. Klassenprimus ist laut Creditreform der FC Bayern München (1,86). Um die wirtschaftliche Versetzung müssen – da mit einer 3 vor dem Komma im Gegensatz zum Schulnoten-System die Lage so langsam kritisch wird – vor allem Borussia Dortmund und Hertha BSC Berlin fürchten, während Arminia mit 2,61 entspannt in die nahe Zukunft sehen kann.(...)"
Vor einem Jahr 2,61 und heute (nach nem Top Jahr) 2,83, da kann irgend etwas nicht passen, da muss sich jemand vertan haben!
"Die wirtschaftliche Seite hält, was die sportliche verspricht: In der offiziellen Tabelle der Bundesliga nimmt der DSC Arminia einen Rang im unteren Mittelfeld ein, und genau dort sind die Bielefelder auch positioniert in einem Bonitäts-Index, ermittelt von der renommierten Neusser Wirtschaftsauskunftei Creditreform.
Über ein Dutzend Kriterien wie Branchenrisiko, Liquidität oder Unternehmensentwicklung sind in die Analyse der 18 Bundesligavereine eingeflossen, die mit einer Art Schulnote bewertet werden. Klassenprimus ist laut Creditreform der FC Bayern München (1,86). Um die wirtschaftliche Versetzung müssen – da mit einer 3 vor dem Komma im Gegensatz zum Schulnoten-System die Lage so langsam kritisch wird – vor allem Borussia Dortmund und Hertha BSC Berlin fürchten, während Arminia mit 2,61 entspannt in die nahe Zukunft sehen kann.(...)"
Vor einem Jahr 2,61 und heute (nach nem Top Jahr) 2,83, da kann irgend etwas nicht passen, da muss sich jemand vertan haben!
10.04.2006 - 23:41 Uhr
Ich gebe sowieso nicht allzu viel auf solche Statistiken...entscheidend ist im Fußball immer noch aufm Platz und nicht aufm Bonitäts-Index!!!
22.04.2006 - 00:31 Uhr
DFL belohnt gutes Wirtschaften
Erstmals Lizenz ohne Auflage und Bedingungen
Bielefeld (pep). Es war nur ein kurzer Zweizeiler des Klubs, dabei hat die Meldung historische Bedeutung. Arminia Bielefeld hat die Lizenz der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für die Spielzeit 2006/07 erhalten. Das kam nach den guten Zahlen des Wirtschaftsjahres 2005 nicht unerwartet. Zum ersten Mal hat Arminia allerdings die Lizenz ohne die in diesem Zusammenhang viel zitierten Bedingungen und Auflagen bekommen.
"Wir müssen nicht einmal einen monatlichen Soll-Ist-Vergleich an die DFL schicken", sagt Henrik Wiehl, Leiter Rechnungswesen und Finanzen beim DSC. Mit dieser Auflage mussten und konnten die Arminen noch in der vergangenen Saison leben. Wiehl führt die gute Beurteilung durch die DFL darauf zurück, "dass wir die Pläne, die wir aufstellen, auch einhalten. Es ist deutlich zu erkennen, dass es bei uns wirtschaftlich aufwärts geht. Das schafft auch bei der DFL eine gewisse Vertrauensbasis."
Im vergangenen Jahr hatte die Arminia Bielefeld KGaA einen Umsatz in Höhe von 31,3 Millionen Euro gemacht und einen Überschuss von 3,3 Millionen Euro eingefahren. "Wir haben uns wirtschaftliche konsolidiert. So gewinnen wir eine bisher nicht da gewesene Planungssicherheit", sagt Wiehl.
Um so erstaunter ist er, dass die Wirtschaftsauskunft "Creditreform", Arminia in Bezug auf Zahlungsfähigkeit nur auf Platz 15 der 18 Bundesligisten einordnet: "Ich sehe uns in der oberen Hälfte und möchte nicht wissen, wie viele Klubs in dieser Liste über uns stehen, aber Bedingungen und Auflagen von der DFL bekommen haben." Wiehl hat bei "Creditreform" schon vorgesprochen, wartet aber noch auf eine Erklärung für die Bewertung. Noch im September hatte Arminia einen Bonitätsindex von 2,52 und lag damit in der Liga einige Plätze höher. "Wir haben uns eher verbessert, als verschlechtert", findet Wiehl das neue Ranking unlogisch.
Erster der neuen Bewertung ist Bayern München mit 1,86. Arminia ist 15. mit 2,83. Schlechter sind nur Schalke, Nürnberg und Dortmund (3,02). Ab einem Index von 3,0 wird die Zahlungsfähigkeit als kritisch eingestuft. Die Dortmunder haben nach aktuellem Lizenzierungsverfahren Auflagen zu erfüllen, verweisen jedoch darauf, dass diese keine großen Probleme aufwerfen würden.
Völlig ohne Beanstandungen blieben neben Arminia nach eigenem Bekunden auch Schalke 04, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Mönchengladbach, Leverkusen, der HSV und Aufsteiger Alemannia Aachen.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
--------------------------------------------------------------------------------------------------
Arm.Bielefeld - B.M'gladbach 5:0(0:0)
8.5.1982, Arminia:
Kneib-Dronia-Bregman-Hupe-Schnier-Krobbach-Schröder-Geils-Lienen-Reiss(Riedl)-Krumbein(Pagelsdorf)
Tore: 1:0 Pagelsdorf(53.,FE)/2:0 Lienen(55.)/3:0 Dronia(65.)/4:0 Schröder(78.)/5:0 Riedl(86.)
Erstmals Lizenz ohne Auflage und Bedingungen
Bielefeld (pep). Es war nur ein kurzer Zweizeiler des Klubs, dabei hat die Meldung historische Bedeutung. Arminia Bielefeld hat die Lizenz der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für die Spielzeit 2006/07 erhalten. Das kam nach den guten Zahlen des Wirtschaftsjahres 2005 nicht unerwartet. Zum ersten Mal hat Arminia allerdings die Lizenz ohne die in diesem Zusammenhang viel zitierten Bedingungen und Auflagen bekommen.
"Wir müssen nicht einmal einen monatlichen Soll-Ist-Vergleich an die DFL schicken", sagt Henrik Wiehl, Leiter Rechnungswesen und Finanzen beim DSC. Mit dieser Auflage mussten und konnten die Arminen noch in der vergangenen Saison leben. Wiehl führt die gute Beurteilung durch die DFL darauf zurück, "dass wir die Pläne, die wir aufstellen, auch einhalten. Es ist deutlich zu erkennen, dass es bei uns wirtschaftlich aufwärts geht. Das schafft auch bei der DFL eine gewisse Vertrauensbasis."
Im vergangenen Jahr hatte die Arminia Bielefeld KGaA einen Umsatz in Höhe von 31,3 Millionen Euro gemacht und einen Überschuss von 3,3 Millionen Euro eingefahren. "Wir haben uns wirtschaftliche konsolidiert. So gewinnen wir eine bisher nicht da gewesene Planungssicherheit", sagt Wiehl.
Um so erstaunter ist er, dass die Wirtschaftsauskunft "Creditreform", Arminia in Bezug auf Zahlungsfähigkeit nur auf Platz 15 der 18 Bundesligisten einordnet: "Ich sehe uns in der oberen Hälfte und möchte nicht wissen, wie viele Klubs in dieser Liste über uns stehen, aber Bedingungen und Auflagen von der DFL bekommen haben." Wiehl hat bei "Creditreform" schon vorgesprochen, wartet aber noch auf eine Erklärung für die Bewertung. Noch im September hatte Arminia einen Bonitätsindex von 2,52 und lag damit in der Liga einige Plätze höher. "Wir haben uns eher verbessert, als verschlechtert", findet Wiehl das neue Ranking unlogisch.
Erster der neuen Bewertung ist Bayern München mit 1,86. Arminia ist 15. mit 2,83. Schlechter sind nur Schalke, Nürnberg und Dortmund (3,02). Ab einem Index von 3,0 wird die Zahlungsfähigkeit als kritisch eingestuft. Die Dortmunder haben nach aktuellem Lizenzierungsverfahren Auflagen zu erfüllen, verweisen jedoch darauf, dass diese keine großen Probleme aufwerfen würden.
Völlig ohne Beanstandungen blieben neben Arminia nach eigenem Bekunden auch Schalke 04, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Mönchengladbach, Leverkusen, der HSV und Aufsteiger Alemannia Aachen.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
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Arm.Bielefeld - B.M'gladbach 5:0(0:0)
8.5.1982, Arminia:
Kneib-Dronia-Bregman-Hupe-Schnier-Krobbach-Schröder-Geils-Lienen-Reiss(Riedl)-Krumbein(Pagelsdorf)
Tore: 1:0 Pagelsdorf(53.,FE)/2:0 Lienen(55.)/3:0 Dronia(65.)/4:0 Schröder(78.)/5:0 Riedl(86.)
14.05.2006 - 23:43 Uhr
Wenn morgen Klinsmann Owomoyela nominiert, dann bekommt Arminia von Werder nochmal 500.000, oder wie war das!? :)
Schönes Geld für unser Transferbudget ;)...
Schönes Geld für unser Transferbudget ;)...
15.05.2006 - 12:50 Uhr
>Wenn morgen Klinsmann Owomoyela nominiert, dann bekommt
>Arminia von Werder nochmal 500.000, oder wie war das!? :)
>Schönes Geld für unser Transferbudget ;)...
>
Hm, irgendwas war da... war das an die WM gekoppelt? Und war das so viel?
Ich kann mich nur noch an die Langkamp-Klausel erinnern. Aber vielleicht wird der ja auch noch nominiert! :7
>Arminia von Werder nochmal 500.000, oder wie war das!? :)
>Schönes Geld für unser Transferbudget ;)...
>
Hm, irgendwas war da... war das an die WM gekoppelt? Und war das so viel?
Ich kann mich nur noch an die Langkamp-Klausel erinnern. Aber vielleicht wird der ja auch noch nominiert! :7
07.12.2006 - 17:29 Uhr
(...) Ferner einigten sich die Klubs in Düsseldorf, was mit den rund 18 Millionen Euro geschehen wird, die die Liga für den Verkauf der Forderungen an den im Frühjahr 2002 in Konkurs gegangenen Kirch-Konzern erzielen konnte. Die Hypo Vereinsbank löste die DFL in diesem Punkt ab. Von der genannten Summe erhalten auch die Vereine einen Teil, die in den drei Spielzeiten 2001/02, 2002/03 und 2003/04 auf- bzw. abgestiegen sind. "Dabei erhält der VfL Bochum ausnahmsweie mal mehr Geld als der FC Bayern", sagte Ligaverbands-Präsident Werner Hackmann. (...)
Quelle: http://www.kicker.de/fussball/bundesliga/startseite/artikel/358748
Davon dürften wir dann ja auch profitieren :)
Quelle: http://www.kicker.de/fussball/bundesliga/startseite/artikel/358748
Davon dürften wir dann ja auch profitieren :)
07.12.2006 - 21:10 Uhr
Zitat von Juan-Lede:
Davon dürften wir dann ja auch profitieren :)
Na hoffentlich ;)...
Davon dürften wir dann ja auch profitieren :)
Na hoffentlich ;)...
12.12.2006 - 21:25 Uhr
Hier die Bestätigung aus dem Kicker:
(...) Für 42 Millionen Euro wurden die Forderungen verkauft; von diesem Betrag löste die Liga Schulden in Höhe von etwa 24 Millionen Euro bei dem späteren TV-Partner Infront ab. Von den verbliebenen 18,2 Millionen Euro profitieren am stärksten der VfL Bochum, Arminia Bielefeld und Hannover 96. "Gewisse Ungerechtigkeiten, die es in den Spielzeiten 2001 bis 2004 durch Auf- und Abstieg gegeben hat, haben wir glätten können. Das führt zum Beispiel dazu, dass der VfL Bochum aus diesen 18 Millionen das meiste Geld erhält und ausnahmsweise mal nicht Bayern München", berichtete Hackmann. Nach kicker-Recherchen bekommt Bochum etwa 1,5 Millionen Euro - klar, dass VfL-Manager Stefan Kuntz die Tagung strahlend verließ. Aber selbst der inzwischen bis in die Oberliga abgestiegene frühere Zweitligaklub Eintracht Trier kassiert noch etwa 80000 Euro. (...)
Quelle: http://www.kicker.de/fussball/bundesliga/startseite/artikel/358881/
(...) Für 42 Millionen Euro wurden die Forderungen verkauft; von diesem Betrag löste die Liga Schulden in Höhe von etwa 24 Millionen Euro bei dem späteren TV-Partner Infront ab. Von den verbliebenen 18,2 Millionen Euro profitieren am stärksten der VfL Bochum, Arminia Bielefeld und Hannover 96. "Gewisse Ungerechtigkeiten, die es in den Spielzeiten 2001 bis 2004 durch Auf- und Abstieg gegeben hat, haben wir glätten können. Das führt zum Beispiel dazu, dass der VfL Bochum aus diesen 18 Millionen das meiste Geld erhält und ausnahmsweise mal nicht Bayern München", berichtete Hackmann. Nach kicker-Recherchen bekommt Bochum etwa 1,5 Millionen Euro - klar, dass VfL-Manager Stefan Kuntz die Tagung strahlend verließ. Aber selbst der inzwischen bis in die Oberliga abgestiegene frühere Zweitligaklub Eintracht Trier kassiert noch etwa 80000 Euro. (...)
Quelle: http://www.kicker.de/fussball/bundesliga/startseite/artikel/358881/
28.03.2007 - 17:13 Uhr
Geschäftsjahr 2007: Tolle Bilanz
Fällt die sportliche Bilanz in diesem Jahr bis dato mager aus, hat DSC-Finanzgeschäftsführer Roland Kentsch zumindest bezüglich der Finanzen des Clubs gute Neuigkeiten zu vermelden. Auf der Bilanzpressekonferenz am Mittwochnachmittag gab Kentsch bekannt, dass Arminia seinen Umsatz im Vergleich zum vorangegangenen Jahr noch einmal steigern konnte.
Während bereits das Kalenderjahr 2005 mit einem Umsatz von 31,3 Millionen Euro zum bis dahin erfolgreichsten Wirtschaftsjahr der Vereinsgeschichte avancierte, konnte der DSC 2006 seinen Gesamtumsatz noch einmal steigern. 32,2 Millionen Euro setzte man 2006 um, sodass nach Abzug aller Aufwendungen ein positiver Betrag in Höhe von 1,75 Millionen Euro übrig bleibt.
Mit einem dementsprechend ruhigen Gewissen konnte der DSC am 15. März den Lizenzierungsantrag für das kommende Spieljahr bei der DFL einreichen. Um aufzuzeigen, wie positiv die Entwicklung des Clubs in den vergangenen Jahren verlief, merkte Roland Kentsch an, „dass man unseren Antrag von vor vier Jahren heute ablehnen würde, nachdem die DFL die Auflagen zuletzt erheblich verschärft hat.“
Inzwischen aber steht der DSC auf gesunden wirtschaftlichen Beinen, was sich auch auf den eventuellen Fall eines Abstiegs positiv auswirken würde. Die jetzige Finanzlage ließe es zu, „bei einem Abstieg sofort mit voller Kraft den Wiederaufstieg anzustreben.“ Auch hier habe sich die Situation im Vergleich zu früheren Jahren erheblich geändert.
Zum Vergrößern auf das Bild klickenDoch nicht nur ein Abstieg, auch ein möglicher Aufstieg wurde in den Lizenzierungsplänen berücksichtigt. Schließlich hat die zweite Mannschaft des DSC realistische Chancen, in diesem Jahr in die Regionalliga aufzusteigen und damit die direkte Qualifikation für die ab der übernächsten Spielzeit neu gestaltete Oberliga zu schaffen. „Wir werden alles daran setzten, die Zukunft der zweiten Mannschaft erfolgreich zu gestalten“, so Kentsch, der diesbezüglich ankündigte, demnächst entsprechend in die U23 investieren zu wollen. „Die Qualifikation für die neue Oberliga ist aus sportlicher Perspektive für den gesamten Verein sehr wichtig.“
Für das laufende Geschäftsjahr plant der Verein traditionell eher defensiv. Im Moment gehen Kentsch und Finanzprokurist Henrik Wiehl von einem Umsatz von 31 Millionen Euro aus, was am Ende einen wahrscheinlichen Überschuss von einer halben Millionen Euro bedeuten würde. Nicht eingerechnet sind bisher etwaige Transfererlöse. „Dies soll als Signal nach außen verstanden werden, dass die Stabilität im sportlichen Bereich gewahrt wird“, erläuterte Kentsch diesen Aspekt.
Sollte es am Ende der Spielzeit allerdings zu einem Wechsel Heiko Westermanns nach Schalke kommen, „ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass wir 2007 einen neuen Rekordumsatz erreichen.“ Bei einem Abstieg in die 2. Bundesliga würde sich der Umsatz nach aktuellem Stand auf 24 Millionen Euro belaufen, was allerdings nach wie vor „eine schwarze Null“ beim Jahresabschluss bedeuten würde.
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klickenUm den wahren Wert der Positivmeldungen im Bereich Fiananzen zu erkennen, legte Roland Kentsch der Öffentlichkeit ans Herz, die Zahlen im Kontext anderer Bundesligabilanzen zu betrachten. Während ein Bundesligist im Durchschnitt 71,5 Millionen Euro umsetzt, sind es bei Arminia gerade einmal 32 Millionen. Das ist in etwa die Summe, die ein Bundesligist durchschnittlich allein für sein kickendes Personal aufwendet.
Arminias Personaletat „Spielbetrieb“ beträgt in der aktuellen Saison hingegen 13 Millionen Euro, in der kommenden Spielzeit voraussichtlich 15 Millionen. „Trainer, Mannschaft und Sportdirektor ist gar nicht hoch genug anzurechnen, dass unter diesen Bedingungen eine wettbewerbsfähige Mannschaft gestellt wird“, sagte Kentsch in diesem Zusammenhang.
Positiv fiel auch die Bilanz der DSC-Fananleihe aus. Insgesamt 2.067 Zeichner bauten bis Ende Februar auf Blau. Dass dabei „nur“ insgesamt 127 Zeichner mehr als 10.000 Euro investierten, bezeichnete Kentsch als „erfreulich“. Schließlich habe sich der Finanzgeschäftsführer insgeheim erhofft, dass sich möglichst viele Kleinanleger und damit Fans „mit der Sache identifizieren.“
Zum Schluss kam Roland Kentsch noch einmal auf den Stadionausbau zu sprechen. Nach einer Unterredung mit dem Bauamt der Stadt Bielefeld, geht der DSC nicht davon aus, wie geplant schon nach dem BVB-Spiel am Freitag mit dem Umbau beginnen zu können. „Wir werden die alte Osttribüne definitiv nicht vor dem 20. April abreißen, sondern gehen viel eher vom 2. Mai aus.“
Damit findet die Heimpartie gegen Eintracht Frankfurt definitiv noch unter „alten Bedingungen“ statt. Wie es mit den restlichen zwei Partien gegen Bremen und Hannover aussieht, bleibt abzuwarten. Bis zum ersten Spieltag der neuen Saison werde aber auf jeden Fall bereits der Unterrang der neuen Osttribüne fertig gestellt.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5159
Fällt die sportliche Bilanz in diesem Jahr bis dato mager aus, hat DSC-Finanzgeschäftsführer Roland Kentsch zumindest bezüglich der Finanzen des Clubs gute Neuigkeiten zu vermelden. Auf der Bilanzpressekonferenz am Mittwochnachmittag gab Kentsch bekannt, dass Arminia seinen Umsatz im Vergleich zum vorangegangenen Jahr noch einmal steigern konnte.
Während bereits das Kalenderjahr 2005 mit einem Umsatz von 31,3 Millionen Euro zum bis dahin erfolgreichsten Wirtschaftsjahr der Vereinsgeschichte avancierte, konnte der DSC 2006 seinen Gesamtumsatz noch einmal steigern. 32,2 Millionen Euro setzte man 2006 um, sodass nach Abzug aller Aufwendungen ein positiver Betrag in Höhe von 1,75 Millionen Euro übrig bleibt.
Mit einem dementsprechend ruhigen Gewissen konnte der DSC am 15. März den Lizenzierungsantrag für das kommende Spieljahr bei der DFL einreichen. Um aufzuzeigen, wie positiv die Entwicklung des Clubs in den vergangenen Jahren verlief, merkte Roland Kentsch an, „dass man unseren Antrag von vor vier Jahren heute ablehnen würde, nachdem die DFL die Auflagen zuletzt erheblich verschärft hat.“
Inzwischen aber steht der DSC auf gesunden wirtschaftlichen Beinen, was sich auch auf den eventuellen Fall eines Abstiegs positiv auswirken würde. Die jetzige Finanzlage ließe es zu, „bei einem Abstieg sofort mit voller Kraft den Wiederaufstieg anzustreben.“ Auch hier habe sich die Situation im Vergleich zu früheren Jahren erheblich geändert.
Zum Vergrößern auf das Bild klickenDoch nicht nur ein Abstieg, auch ein möglicher Aufstieg wurde in den Lizenzierungsplänen berücksichtigt. Schließlich hat die zweite Mannschaft des DSC realistische Chancen, in diesem Jahr in die Regionalliga aufzusteigen und damit die direkte Qualifikation für die ab der übernächsten Spielzeit neu gestaltete Oberliga zu schaffen. „Wir werden alles daran setzten, die Zukunft der zweiten Mannschaft erfolgreich zu gestalten“, so Kentsch, der diesbezüglich ankündigte, demnächst entsprechend in die U23 investieren zu wollen. „Die Qualifikation für die neue Oberliga ist aus sportlicher Perspektive für den gesamten Verein sehr wichtig.“
Für das laufende Geschäftsjahr plant der Verein traditionell eher defensiv. Im Moment gehen Kentsch und Finanzprokurist Henrik Wiehl von einem Umsatz von 31 Millionen Euro aus, was am Ende einen wahrscheinlichen Überschuss von einer halben Millionen Euro bedeuten würde. Nicht eingerechnet sind bisher etwaige Transfererlöse. „Dies soll als Signal nach außen verstanden werden, dass die Stabilität im sportlichen Bereich gewahrt wird“, erläuterte Kentsch diesen Aspekt.
Sollte es am Ende der Spielzeit allerdings zu einem Wechsel Heiko Westermanns nach Schalke kommen, „ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass wir 2007 einen neuen Rekordumsatz erreichen.“ Bei einem Abstieg in die 2. Bundesliga würde sich der Umsatz nach aktuellem Stand auf 24 Millionen Euro belaufen, was allerdings nach wie vor „eine schwarze Null“ beim Jahresabschluss bedeuten würde.
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klickenUm den wahren Wert der Positivmeldungen im Bereich Fiananzen zu erkennen, legte Roland Kentsch der Öffentlichkeit ans Herz, die Zahlen im Kontext anderer Bundesligabilanzen zu betrachten. Während ein Bundesligist im Durchschnitt 71,5 Millionen Euro umsetzt, sind es bei Arminia gerade einmal 32 Millionen. Das ist in etwa die Summe, die ein Bundesligist durchschnittlich allein für sein kickendes Personal aufwendet.
Arminias Personaletat „Spielbetrieb“ beträgt in der aktuellen Saison hingegen 13 Millionen Euro, in der kommenden Spielzeit voraussichtlich 15 Millionen. „Trainer, Mannschaft und Sportdirektor ist gar nicht hoch genug anzurechnen, dass unter diesen Bedingungen eine wettbewerbsfähige Mannschaft gestellt wird“, sagte Kentsch in diesem Zusammenhang.
Positiv fiel auch die Bilanz der DSC-Fananleihe aus. Insgesamt 2.067 Zeichner bauten bis Ende Februar auf Blau. Dass dabei „nur“ insgesamt 127 Zeichner mehr als 10.000 Euro investierten, bezeichnete Kentsch als „erfreulich“. Schließlich habe sich der Finanzgeschäftsführer insgeheim erhofft, dass sich möglichst viele Kleinanleger und damit Fans „mit der Sache identifizieren.“
Zum Schluss kam Roland Kentsch noch einmal auf den Stadionausbau zu sprechen. Nach einer Unterredung mit dem Bauamt der Stadt Bielefeld, geht der DSC nicht davon aus, wie geplant schon nach dem BVB-Spiel am Freitag mit dem Umbau beginnen zu können. „Wir werden die alte Osttribüne definitiv nicht vor dem 20. April abreißen, sondern gehen viel eher vom 2. Mai aus.“
Damit findet die Heimpartie gegen Eintracht Frankfurt definitiv noch unter „alten Bedingungen“ statt. Wie es mit den restlichen zwei Partien gegen Bremen und Hannover aussieht, bleibt abzuwarten. Bis zum ersten Spieltag der neuen Saison werde aber auf jeden Fall bereits der Unterrang der neuen Osttribüne fertig gestellt.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=5159
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