FC Hansa Rostock FC Hansa Rostock
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Alois Schwartz
Geburtsdatum 28.03.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Alois Schwartz [Trainer]

22.03.2023 - 14:10 Uhr
Alois Schwartz [Trainer] |#1101
02.11.2023 - 15:47 Uhr
Hallo liebe Hansa Fans,auf Grund eines guten Freundes verfolge ich eure Spiele auch etwa genauer.
Das Spiel gestern war eigentlich in Ordnung von der Leistung. Nürnberg war total schwach und da darfst du niemals dieses 2:2 komplett aus dem nichts bekommen.
Für mich fängt das aber damit an das man diesen radikalen wechseln von Brumado zu Bachmann macht. Stürmer raus,Mittelfeldspieler rein. Bachmann ist eh dafür bekannt in der Prärie rumzuirren und so die Stabilität verloren gehen kann.

Generell würde ich sagen ist euer Team sicher stärker als der Tabellenplatz auf dem ihr steht. Die neuen Transfers sind in Ordnung und da ist schon eine Steigerung zu letzter Saison spielerisch. Wenn der Trainer aber ständig vorgibt defensiv zu agieren, beschneidet er damit das Offensive element massiv. Dazu noch solche Wechsel? Verstehe ich nicht.
Das gestern war in K.O Spiel. Da muss ich auch was riskieren und kann mir nicht danach auf die Schulter klopfen und sagen wir hatten Pech.

Schwartz hat mehrfach bewiesen das er ein Feuerwehrmann sein kann erfolgreich. Aber eben auch nicht mehr. Zu limitiert sind seine Fähigkeiten den Mannschaften Offensive beizubringen. Wieso gibt man ihm eigentlich ein Vertrag bis 2025?!

Euch alles gute .
Alois Schwartz [Trainer] |#1102
02.11.2023 - 15:51 Uhr
Zitat von Nopsi90
Zitat von SchachspielerS

Zitat von hansafan1004

Zitat von SchachspielerS

Es stellt sich doch die Frage, was ist der Plan von Alois. Am Beispiel Rossipal zum Beispiel. Er schlägt ständig weite Bälle von hinten raus, die fast nie ankommen. Ist das raus schlagen Vorgabe vom Trainer oder macht das Rossipal von sich aus?

Ich habe gegen Wiesbaden einen einzigen guten Spielzug gesehen, wo mal über glaub 3 Stationen vor miteinander gespielt wurde und es gefährlich wurde.


Gute Frage…ich sehe das Problem in der Spielanalyse extrem an den Abständen zwischen unserer Defensive und Offensive!
Es kann in unserem ZM niemand die Rolle einnehmen die es braucht und da stellt sich mir viel mehr die Frage, ob das die taktische Vorgabe von AS ist?
Dressel rückt fast in die Abwehrkette und auch Ingelsson ist sehr häufig im eigenen Strafraum anzutreffen.
Auch Schumacher und Fröling tanzten am eigenen Strafraum rum.
Wen will man denn dann noch anspielen?
Perea hält sich dann idR an der Mittellinie auf.
Es gibt aktuell auch niemanden der technisch in der Lage ist kontrolliert und kombinierend hinten raus zu spielen. Bei Vasiliadis habe ich Ansätze gesehen, ansonsten bei niemandem.
Ein Spieler, der diese Rolle ausfüllen kann ist auch häufig der Taktgeber, der das Tempo steuert (beschleunigt oder Tempo rausnimmt und mal auf den Ball tritt) das sehe ich weder bei Dressel und von Ingelsson auf der 8 bin ich absolut enttäuscht. Rhein hat genau das drauf, hatte aber nie eine echte Chance bei AS und viel Pech mit Verletzungen.
Da das bisher gar nicht funktioniert kommt dann zwangsläufig der lange Ball.
Die Mannschaft steht insgesamt für mein Verständnis viel zu tief!
Hier muss AS im Spiel eingreifen und die Mannschaft zum Rausschieben auffordern.
Dann steht der 6er/8er vielleicht zehn Meter vor dem Strafraum, deckt defensiv den Rückraum ab und müssen im Umschalten dann erste aktive Anspielstation (sich aktiv anbieten) sein, den Ball halten und dann auf die Schienen verteilen oder den Ball in die Spitze schleppen und selbst zum Abschluss kommen oder Perea einsetzen.
Das sieht man seit Wochen nicht!
Anstelle dessen steht die Mannschaft tief und bolzt den Ball hinten raus. Perea ist dabei die ärmste Sau!
Ich kann mich gestern an eine Szene zu Ende des Spiels erinnern wo Dressel wieder lang und weit bolzt und Brumado und Pröger mit breit ausgebreiteten Armen abdrehen.
Und AS steht an der Seitenlinie und greift nicht ein.
Da muss er sich und seine Rolle schon hinterfragen lassen.


Wirklich sehr gute Analyse.
Und da fragt man sich doch, warum greift AS da nicht ein? Zum Beispiel mit früheren Wechseln, auch im Mittelfeld.

Neue Stürmer gut und schön, wenn die alten kaputt sind, aber die neuen bekommen ja auch keine Bälle.

Im Mittelfeld ist Ingelsson ein totaler Ausfall und Dressel, ich will mich nicht auf ihn einschießen, aber warum er immer wieder spielt, frage ich mich.

Das offensichtliche, dass die Verbindung zwischen Abwehr und Sturm nicht funktioniert bzw gar nicht vorhanden ist, das muss doch auch AS sehen, warum tut er nichts dagegen?

Man bekommt den Eindruck, er vertraut wirklich nur den Stammspielern, das kann doch den Ersatzspielern nicht gefallen.


Ingelsson totaler Ausfall? Ich weiß ja nicht...

AS hat gestern mit den Auswechslungen das Signal gegeben, dass Fußball spielen einzustellen und nur zu verteidigen. Das ging grundlegend schief, da gibt es nix schön zu reden! Was möglich ist, hat man in der zwiten Halbzeit (vor allem) gesehen

Die Mannschaft will und kann!!!! es vor allem auch, dennoch denke ich, heute wäre der richtige Zeitpunkt gewesen einen Schlussstrich zu ziehen, passiert das kommende Woche, sind wieder Tage verschenkt und oben drauf 1 Spiel.

Das is meine subjektive Meinung, es bedarf einer Veränderung,

PS: ich habe keine Abneigung gegenüber AS, um das schlussendlich zu sagen,


Na hinter her ist man immer schlauer. Ob es gestern mit offensiveren Wechseln besser gelaufen wäre, kann man leider überhaupt nicht beweisen. Grundsätzlich haben uns nur einige paar Sekunden gefehlt um den Sieg über die Zeit zu bringen, somit kann er nicht alles falsch gemacht haben. Hätten wir bei offensiveren Wechseln nicht auch kurz vor dem 2:2 den Ball an Eckfahne des Gegners vertändelt und den Gegner nochmal eingeladen einen weiteren Angriff zu schlagen? Ich weiß nicht. Vielleicht hätte man bei einem Wechsel von NN7 nicht die gesamte rechte Abwehrseite entblößt? Ich weiß es nicht. Es hätten wohl nicht wenige Trainer auch ein Bachmann, der durchaus zu den Kopfballstärkeren Spieler zählt und eine gute Physis besitzt, eingewechselt. Für die einen ist es schlechtes "Ingame Coaching" und für die anderen ist es halt Fußball, wo man auch manchmal nicht auf alle Dinge reagieren kann.

•     •     •

Egal wie blass du bist, Kevin fehlt de Bruyne. Oder auch egal wie lange du auf der Party bleibst, Marcus ist Rashford.
Alois Schwartz [Trainer] |#1103
02.11.2023 - 16:16 Uhr
Zitat von Raulinho7
Zitat von Nopsi90

Zitat von SchachspielerS

Zitat von hansafan1004

Zitat von SchachspielerS

Es stellt sich doch die Frage, was ist der Plan von Alois. Am Beispiel Rossipal zum Beispiel. Er schlägt ständig weite Bälle von hinten raus, die fast nie ankommen. Ist das raus schlagen Vorgabe vom Trainer oder macht das Rossipal von sich aus?

Ich habe gegen Wiesbaden einen einzigen guten Spielzug gesehen, wo mal über glaub 3 Stationen vor miteinander gespielt wurde und es gefährlich wurde.


Gute Frage…ich sehe das Problem in der Spielanalyse extrem an den Abständen zwischen unserer Defensive und Offensive!
Es kann in unserem ZM niemand die Rolle einnehmen die es braucht und da stellt sich mir viel mehr die Frage, ob das die taktische Vorgabe von AS ist?
Dressel rückt fast in die Abwehrkette und auch Ingelsson ist sehr häufig im eigenen Strafraum anzutreffen.
Auch Schumacher und Fröling tanzten am eigenen Strafraum rum.
Wen will man denn dann noch anspielen?
Perea hält sich dann idR an der Mittellinie auf.
Es gibt aktuell auch niemanden der technisch in der Lage ist kontrolliert und kombinierend hinten raus zu spielen. Bei Vasiliadis habe ich Ansätze gesehen, ansonsten bei niemandem.
Ein Spieler, der diese Rolle ausfüllen kann ist auch häufig der Taktgeber, der das Tempo steuert (beschleunigt oder Tempo rausnimmt und mal auf den Ball tritt) das sehe ich weder bei Dressel und von Ingelsson auf der 8 bin ich absolut enttäuscht. Rhein hat genau das drauf, hatte aber nie eine echte Chance bei AS und viel Pech mit Verletzungen.
Da das bisher gar nicht funktioniert kommt dann zwangsläufig der lange Ball.
Die Mannschaft steht insgesamt für mein Verständnis viel zu tief!
Hier muss AS im Spiel eingreifen und die Mannschaft zum Rausschieben auffordern.
Dann steht der 6er/8er vielleicht zehn Meter vor dem Strafraum, deckt defensiv den Rückraum ab und müssen im Umschalten dann erste aktive Anspielstation (sich aktiv anbieten) sein, den Ball halten und dann auf die Schienen verteilen oder den Ball in die Spitze schleppen und selbst zum Abschluss kommen oder Perea einsetzen.
Das sieht man seit Wochen nicht!
Anstelle dessen steht die Mannschaft tief und bolzt den Ball hinten raus. Perea ist dabei die ärmste Sau!
Ich kann mich gestern an eine Szene zu Ende des Spiels erinnern wo Dressel wieder lang und weit bolzt und Brumado und Pröger mit breit ausgebreiteten Armen abdrehen.
Und AS steht an der Seitenlinie und greift nicht ein.
Da muss er sich und seine Rolle schon hinterfragen lassen.


Wirklich sehr gute Analyse.
Und da fragt man sich doch, warum greift AS da nicht ein? Zum Beispiel mit früheren Wechseln, auch im Mittelfeld.

Neue Stürmer gut und schön, wenn die alten kaputt sind, aber die neuen bekommen ja auch keine Bälle.

Im Mittelfeld ist Ingelsson ein totaler Ausfall und Dressel, ich will mich nicht auf ihn einschießen, aber warum er immer wieder spielt, frage ich mich.

Das offensichtliche, dass die Verbindung zwischen Abwehr und Sturm nicht funktioniert bzw gar nicht vorhanden ist, das muss doch auch AS sehen, warum tut er nichts dagegen?

Man bekommt den Eindruck, er vertraut wirklich nur den Stammspielern, das kann doch den Ersatzspielern nicht gefallen.


Ingelsson totaler Ausfall? Ich weiß ja nicht...

AS hat gestern mit den Auswechslungen das Signal gegeben, dass Fußball spielen einzustellen und nur zu verteidigen. Das ging grundlegend schief, da gibt es nix schön zu reden! Was möglich ist, hat man in der zwiten Halbzeit (vor allem) gesehen

Die Mannschaft will und kann!!!! es vor allem auch, dennoch denke ich, heute wäre der richtige Zeitpunkt gewesen einen Schlussstrich zu ziehen, passiert das kommende Woche, sind wieder Tage verschenkt und oben drauf 1 Spiel.

Das is meine subjektive Meinung, es bedarf einer Veränderung,

PS: ich habe keine Abneigung gegenüber AS, um das schlussendlich zu sagen,


Na hinter her ist man immer schlauer. Ob es gestern mit offensiveren Wechseln besser gelaufen wäre, kann man leider überhaupt nicht beweisen. Grundsätzlich haben uns nur einige paar Sekunden gefehlt um den Sieg über die Zeit zu bringen, somit kann er nicht alles falsch gemacht haben. Hätten wir bei offensiveren Wechseln nicht auch kurz vor dem 2:2 den Ball an Eckfahne des Gegners vertändelt und den Gegner nochmal eingeladen einen weiteren Angriff zu schlagen? Ich weiß nicht. Vielleicht hätte man bei einem Wechsel von NN7 nicht die gesamte rechte Abwehrseite entblößt? Ich weiß es nicht. Es hätten wohl nicht wenige Trainer auch ein Bachmann, der durchaus zu den Kopfballstärkeren Spieler zählt und eine gute Physis besitzt, eingewechselt. Für die einen ist es schlechtes "Ingame Coaching" und für die anderen ist es halt Fußball, wo man auch manchmal nicht auf alle Dinge reagieren kann.


Natürlich ist man hinterher immer schlauer, aber wie oft wollen wir denn nach den letzten Wochen noch hinterher schlauer sein? Fast alle Niederlagen liegen doch nach fast identischen Schablonen ab oder irre ich mich?
Wenn von der Trainerbank das unmissverständliche Signal kommt, dass jetzt nur noch gemauert wird und man das gesamte Umfeld des eigenen Strafraumes quasi aufgibt, ohne echte Chance auf nachhaltige Entlastung, dann fliegen einem eben in 15 Minuten 20 Flanken in den eigenen Strafraum. Wir groß ist das wohl die Chance, dass unsere ja nicht so sattelfeste Abwehr das alles wegverteidigt?
Für mich ist es in so einer Phase viel wichtiger, den Gegner vom eigenen Strafraum wegzuhalten, durch Entlastung mit Hilfe eigener Angriffe und nicht durch einen Sechser, der soweit ich gelesen habe, wohl nicht einen Kopfball gewonnen hat.
Nürnberg hat sich nicht nach ihrer Führung hinten eingeigelt, sondern uns weiter gestresst und uns nicht das gesamte Feld überlassen!
Alois Schwartz [Trainer] |#1104
02.11.2023 - 16:22 Uhr
Zitat von spence
Zitat von Raulinho7

Zitat von Nopsi90

Zitat von SchachspielerS

Zitat von hansafan1004

Zitat von SchachspielerS

Es stellt sich doch die Frage, was ist der Plan von Alois. Am Beispiel Rossipal zum Beispiel. Er schlägt ständig weite Bälle von hinten raus, die fast nie ankommen. Ist das raus schlagen Vorgabe vom Trainer oder macht das Rossipal von sich aus?

Ich habe gegen Wiesbaden einen einzigen guten Spielzug gesehen, wo mal über glaub 3 Stationen vor miteinander gespielt wurde und es gefährlich wurde.


Gute Frage…ich sehe das Problem in der Spielanalyse extrem an den Abständen zwischen unserer Defensive und Offensive!
Es kann in unserem ZM niemand die Rolle einnehmen die es braucht und da stellt sich mir viel mehr die Frage, ob das die taktische Vorgabe von AS ist?
Dressel rückt fast in die Abwehrkette und auch Ingelsson ist sehr häufig im eigenen Strafraum anzutreffen.
Auch Schumacher und Fröling tanzten am eigenen Strafraum rum.
Wen will man denn dann noch anspielen?
Perea hält sich dann idR an der Mittellinie auf.
Es gibt aktuell auch niemanden der technisch in der Lage ist kontrolliert und kombinierend hinten raus zu spielen. Bei Vasiliadis habe ich Ansätze gesehen, ansonsten bei niemandem.
Ein Spieler, der diese Rolle ausfüllen kann ist auch häufig der Taktgeber, der das Tempo steuert (beschleunigt oder Tempo rausnimmt und mal auf den Ball tritt) das sehe ich weder bei Dressel und von Ingelsson auf der 8 bin ich absolut enttäuscht. Rhein hat genau das drauf, hatte aber nie eine echte Chance bei AS und viel Pech mit Verletzungen.
Da das bisher gar nicht funktioniert kommt dann zwangsläufig der lange Ball.
Die Mannschaft steht insgesamt für mein Verständnis viel zu tief!
Hier muss AS im Spiel eingreifen und die Mannschaft zum Rausschieben auffordern.
Dann steht der 6er/8er vielleicht zehn Meter vor dem Strafraum, deckt defensiv den Rückraum ab und müssen im Umschalten dann erste aktive Anspielstation (sich aktiv anbieten) sein, den Ball halten und dann auf die Schienen verteilen oder den Ball in die Spitze schleppen und selbst zum Abschluss kommen oder Perea einsetzen.
Das sieht man seit Wochen nicht!
Anstelle dessen steht die Mannschaft tief und bolzt den Ball hinten raus. Perea ist dabei die ärmste Sau!
Ich kann mich gestern an eine Szene zu Ende des Spiels erinnern wo Dressel wieder lang und weit bolzt und Brumado und Pröger mit breit ausgebreiteten Armen abdrehen.
Und AS steht an der Seitenlinie und greift nicht ein.
Da muss er sich und seine Rolle schon hinterfragen lassen.


Wirklich sehr gute Analyse.
Und da fragt man sich doch, warum greift AS da nicht ein? Zum Beispiel mit früheren Wechseln, auch im Mittelfeld.

Neue Stürmer gut und schön, wenn die alten kaputt sind, aber die neuen bekommen ja auch keine Bälle.

Im Mittelfeld ist Ingelsson ein totaler Ausfall und Dressel, ich will mich nicht auf ihn einschießen, aber warum er immer wieder spielt, frage ich mich.

Das offensichtliche, dass die Verbindung zwischen Abwehr und Sturm nicht funktioniert bzw gar nicht vorhanden ist, das muss doch auch AS sehen, warum tut er nichts dagegen?

Man bekommt den Eindruck, er vertraut wirklich nur den Stammspielern, das kann doch den Ersatzspielern nicht gefallen.


Ingelsson totaler Ausfall? Ich weiß ja nicht...

AS hat gestern mit den Auswechslungen das Signal gegeben, dass Fußball spielen einzustellen und nur zu verteidigen. Das ging grundlegend schief, da gibt es nix schön zu reden! Was möglich ist, hat man in der zwiten Halbzeit (vor allem) gesehen

Die Mannschaft will und kann!!!! es vor allem auch, dennoch denke ich, heute wäre der richtige Zeitpunkt gewesen einen Schlussstrich zu ziehen, passiert das kommende Woche, sind wieder Tage verschenkt und oben drauf 1 Spiel.

Das is meine subjektive Meinung, es bedarf einer Veränderung,

PS: ich habe keine Abneigung gegenüber AS, um das schlussendlich zu sagen,


Na hinter her ist man immer schlauer. Ob es gestern mit offensiveren Wechseln besser gelaufen wäre, kann man leider überhaupt nicht beweisen. Grundsätzlich haben uns nur einige paar Sekunden gefehlt um den Sieg über die Zeit zu bringen, somit kann er nicht alles falsch gemacht haben. Hätten wir bei offensiveren Wechseln nicht auch kurz vor dem 2:2 den Ball an Eckfahne des Gegners vertändelt und den Gegner nochmal eingeladen einen weiteren Angriff zu schlagen? Ich weiß nicht. Vielleicht hätte man bei einem Wechsel von NN7 nicht die gesamte rechte Abwehrseite entblößt? Ich weiß es nicht. Es hätten wohl nicht wenige Trainer auch ein Bachmann, der durchaus zu den Kopfballstärkeren Spieler zählt und eine gute Physis besitzt, eingewechselt. Für die einen ist es schlechtes "Ingame Coaching" und für die anderen ist es halt Fußball, wo man auch manchmal nicht auf alle Dinge reagieren kann.


Natürlich ist man hinterher immer schlauer, aber wie oft wollen wir denn nach den letzten Wochen noch hinterher schlauer sein? Fast alle Niederlagen liegen doch nach fast identischen Schablonen ab oder irre ich mich?
Wenn von der Trainerbank das unmissverständliche Signal kommt, dass jetzt nur noch gemauert wird und man das gesamte Umfeld des eigenen Strafraumes quasi aufgibt, ohne echte Chance auf nachhaltige Entlastung, dann fliegen einem eben in 15 Minuten 20 Flanken in den eigenen Strafraum. Wir groß ist das wohl die Chance, dass unsere ja nicht so sattelfeste Abwehr das alles wegverteidigt?
Für mich ist es in so einer Phase viel wichtiger, den Gegner vom eigenen Strafraum wegzuhalten, durch Entlastung mit Hilfe eigener Angriffe und nicht durch einen Sechser, der soweit ich gelesen habe, wohl nicht einen Kopfball gewonnen hat.
Nürnberg hat sich nicht nach ihrer Führung hinten eingeigelt, sondern uns weiter gestresst und uns nicht das gesamte Feld überlassen!


Meiner Meinung nach darf man aber auch den psychologischen Aspekt außer Acht lassen.

Nürnberg ist im Oktober Tabellenführer, wir haben alle Spiele verloren. Dass man da bei knapper Führung nicht offensiver wechselt, kann ich voll versehen. Zumal wir die ganzen Flanken super verteidigt haben. Wir hatten sogar die Chance auf das 3:1 durch Kinsombi. Zugegeben, das war nicht die dickste Chance, aber da hier mehrfach von KEINER Entlastung gesprochen wurde, gehört das eben auch zur Wahrheit.

Der Ausgleich war einfach super gespielt, muss man anerkennen. Ebenso unser Tor zur 2:1 Führung, aber da werden die Nürnberger auch Punkte finden, die man kritisiert.

Und von welchem Muster sprichst du? Wir haben bislang kein einziges Spiel zum Ende hin aus der Hand gegeben, außer jetzt zweimal in Folge.

•     •     •

FC Barcelona - més que un club

#91
#122

Triple 2009/2015
Alois Schwartz [Trainer] |#1105
02.11.2023 - 16:35 Uhr
Zitat von spence

Fast alle Niederlagen liegen doch nach fast identischen Schablonen ab oder irre ich mich?


Ja, da irrst du dich. Die Niederlagen haben mitnichten "fast identische Schablonen".

  • Hannover: Hannover hat in der zweiten Hälfte keine richtige Torgelegenheit mehr und kommt äußerst unglücklich für uns über einen Elfmeter zum Sieg.
  • Hamburg: Spielerisch bis zum 0:1 gut mitgehalten. Gegentore entstehen aus zwei individuell groben Schnitzern, die ich jetzt nicht unbedingt in Verbindung mit einem Spielsystem und/oder einem Trainer bringen würde.
  • Düsseldorf: Anfangsphase komplett verschlafen. In der 2. Halbzeit sehr viele gute Offensivaktionen herausgespielt und dann den Todesstoß mit einem späten Konter bekommen.
  • Kaiserslautern: Anfangsphase komplett verschlafen. In der 2. Halbzeit sehr viele gute Offensivaktionen herausgespielt und dann den Todesstoß durch eine schlecht verteidigten Standard bekommen. Lautern aber insgesamt immer auch gefährlich, auch in guten Phasen von uns.
  • Fürth: Defensiv sehr verbessert. Fürth braucht ein sehr unglückliches Eigentor für den Siegtreffer. Defensive Stabilisierung geht zu Lasten der offensiven Chancenproduktion, die noch gegen Düsseldorf oder in Lautern zu sehen war.
  • Kiel: Defensive Stabilsierung (nicht bei Standards) bleibt bestehen, die Offensive wirkt im Vergleich zum Fürth-Spiel aufgrund einer Systemumstellung verbessert. Gegentore fallen aufgrund von schlechter Standard- sowie Konterverteidigung.
  • Wiesbaden: Defensiv aus dem Spiel heraus weiterhin stabil. Bekommen hinten raus ein Gegentor, weil wir uns nicht gegen ein immer drückerenden Gegner befreien können.
  • Nürnberg: Defensiv aus dem Spiel heraus weiterhin recht stabil. Bekommen hinten raus Gegentore, weil wir uns nicht gegen ein immer drückerenden Gegner befreien können.


Das Schema der Niederlagen war doch sehr unterschiedlich. Das einzige Problem, welches sich ständig wiederholt, ist die Anfälligkeit nach Standards. Das haben wir gestern aber z.B. nicht gesehen.

•     •     •

Slawomir Chalaskiewicz Fanaccount

Dieser Beitrag wurde zuletzt von satosFCH am 02.11.2023 um 16:47 Uhr bearbeitet
Alois Schwartz [Trainer] |#1106
02.11.2023 - 16:48 Uhr
Was mich echt stört das sich alle auf die Einwechslung von Bachmann stürzen wobei ich mir sicher bin das dies viele Trainer gemacht hätten. Wie Bachmann dann nach der Einwechslung spielt darauf hat AS dann auch nur noch wenig Einfluss. Was überall vergessen wird ist das AS mit Kinsombi auch das 2:1 eingewechselt hat.

•     •     •

Nur der FC Hansa seit 1995!
Alois Schwartz [Trainer] |#1107
02.11.2023 - 17:04 Uhr
Zitat von satosFCH
Zitat von spence

Fast alle Niederlagen liegen doch nach fast identischen Schablonen ab oder irre ich mich?


Ja, da irrst du dich. Die Niederlagen haben mitnichten "fast identische Schablonen".

  • Hannover: Hannover hat in der zweiten Hälfte keine richtige Torgelegenheit mehr und bekommt äußerst unglücklich für uns über einen Elfmeter zum Sieg.
  • Hamburg: Spielerisch bis zum 0:1 gut mitgehalten. Gegentore entstehen aus zwei individuell groben Schnitzern, die ich jetzt nicht unbedingt in Verbindung mit einem Spielsystem und/oder einem Trainer bringen würde.
  • Düsseldorf: Anfangsphase komplett verschlafen. In der 2. Halbzeit sehr viele gute Offensivaktionen herausgespielt und dann den Todesstoß mit einem späten Konter bekommen.
  • Kaiserslautern: Anfangsphase komplett verschlafen. In der 2. Halbzeit sehr viele gute Offensivaktionen herausgespielt und dann den Todesstoß durch eine schlecht verteidigten Standard bekommen. Lautern aber insgesamt immer auch gefährlich, auch in guten Phasen von uns.
  • Fürth: Defensiv sehr verbessert. Fürth braucht ein sehr unglückliches Eigentor für den Siegtreffer. Defensive Stabilisierung geht zu Lasten der offensiven Chancenproduktion, die noch gegen Düsseldorf oder in Lautern zu sehen war.
  • Kiel: Defensive Stabilsierung (nicht bei Standards) bleibt bestehen, die Offensive wirkt im Vergleich zum Fürth-Spiel aufgrund einer Systemumstellung verbessert. Gegentore fallen aufgrund von schlechter Standard- sowie Konterverteidigung.
  • Wiesbaden: Defensiv aus dem Spiel heraus weiterhin stabil. Bekommen hinten raus ein Gegentor, weil wir uns nicht gegen ein immer drückerenden Gegner befreien können.
  • Nürnberg: Defensiv aus dem Spiel heraus weiterhin recht stabil. Bekommen hinten raus Gegentore, weil wir uns nicht gegen ein immer drückerenden Gegner befreien können.


Das Schema der Niederlagen war doch sehr unterschiedlich. Das einzige Problem, welches sich ständig wiederholt, ist die Anfälligkeit nach Standards. Das haben wir gestern aber z.B. nicht gesehen.


Danke für Deine ausführliche Auflistung ! Akzeptiere ich.
Identisches Muster war so nicht korrekt.
Ich wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass wir fast in jedem Spiel trotz unserer Defensivtaktik immer wieder in Rückstand geraten, dass uns also diese Mauerei nicht wirklich weiter hilft.
Alois Schwartz [Trainer] |#1108
02.11.2023 - 17:19 Uhr
Zitat von satosFCH

Zitat von spence

Fast alle Niederlagen liegen doch nach fast identischen Schablonen ab oder irre ich mich?


Ja, da irrst du dich. Die Niederlagen haben mitnichten "fast identische Schablonen".

  • Hannover: Hannover hat in der zweiten Hälfte keine richtige Torgelegenheit mehr und kommt äußerst unglücklich für uns über einen Elfmeter zum Sieg.
  • Hamburg: Spielerisch bis zum 0:1 gut mitgehalten. Gegentore entstehen aus zwei individuell groben Schnitzern, die ich jetzt nicht unbedingt in Verbindung mit einem Spielsystem und/oder einem Trainer bringen würde.
  • Düsseldorf: Anfangsphase komplett verschlafen. In der 2. Halbzeit sehr viele gute Offensivaktionen herausgespielt und dann den Todesstoß mit einem späten Konter bekommen.
  • Kaiserslautern: Anfangsphase komplett verschlafen. In der 2. Halbzeit sehr viele gute Offensivaktionen herausgespielt und dann den Todesstoß durch eine schlecht verteidigten Standard bekommen. Lautern aber insgesamt immer auch gefährlich, auch in guten Phasen von uns.
  • Fürth: Defensiv sehr verbessert. Fürth braucht ein sehr unglückliches Eigentor für den Siegtreffer. Defensive Stabilisierung geht zu Lasten der offensiven Chancenproduktion, die noch gegen Düsseldorf oder in Lautern zu sehen war.
  • Kiel: Defensive Stabilsierung (nicht bei Standards) bleibt bestehen, die Offensive wirkt im Vergleich zum Fürth-Spiel aufgrund einer Systemumstellung verbessert. Gegentore fallen aufgrund von schlechter Standard- sowie Konterverteidigung.
  • Wiesbaden: Defensiv aus dem Spiel heraus weiterhin stabil. Bekommen hinten raus ein Gegentor, weil wir uns nicht gegen ein immer drückerenden Gegner befreien können.
  • Nürnberg: Defensiv aus dem Spiel heraus weiterhin recht stabil. Bekommen hinten raus Gegentore, weil wir uns nicht gegen ein immer drückerenden Gegner befreien können.


Das Schema der Niederlagen war doch sehr unterschiedlich. Das einzige Problem, welches sich ständig wiederholt, ist die Anfälligkeit nach Standards. Das haben wir gestern aber z.B. nicht gesehen.


Gehe mit der Beschreibung der einzelnen Niederlagen mit... Trotzdem greift nach meiner Wahrnehmung, die taktische Ausrichtung von Schwartz, unabhängig von der Formation, nicht mehr. Wir stehen trotz Verlusten bei der Zweikampfstärke am Boden/in der Luft (Abgänge: van Drongelen, Malone/Fröde) weiterhin sehr tief und verteidigen viel am eigenen Strafraum. (subjektive Wahrnehmung, was sagen die Statistiken?) Natürlich haben wir, wenn wir sehr tief stehen mehr Standards in Tornähe gegen uns. Tödlich bei den Schwächen, die wir hier immer wieder gezeigt haben. Ausserdem veruracht in meinen Augen diese Ausrichtung häufig schlechte Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen und führt darüber hinaus zu einer Offensive mit unzureichender Unterstützung, sowie Spielsituationen offensiv, die schwer (und außschließlich individuell) zu lösen sind. Was mehr Ballverluste, Negativerlebnisse für die Offensivspieler bedeutet. Vielleicht ja auch daher die sichtbare Verunsicherung von Spielern, deren Möglichkeiten eigentlich besser zu bewerten sind u.a. Pröger, Perea, Ingelson... Wie seht ihr es? Härtel, in der ersten Saison(!) nach dem Aufstieg, hat wesentlich höher verteidigen lassen. In den guten Spielen hatten wir ein gutes Pressing und viele zweite Bälle gewonnen, auch die Boxbesetzung war besser. Ein großes Problem ist derzeit auch die Verfassung unseres zentralen Mittelfeldes, von einem neuen Trainer würde ich mir neue Impulse, einen Push, die mentale Entlastung der Spieler und eine der Mannschaft angepasste Taktik erhoffen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BerlinerFFilet am 02.11.2023 um 17:38 Uhr bearbeitet
Alois Schwartz [Trainer] |#1109
02.11.2023 - 17:26 Uhr
@spence & @BerlinerFFilet: Mir ging es lediglich um die Richtigstellung der für mich gänzlich falschen Darstellung, dass alle Niederlagen nachdem gleichen Schema passieren. Das wir defensive Probleme haben steht ausser Frage bzw. wird durch die letzten Ergebnisse bestätigt. Ansonsten wollte ich mich gar nicht weiter inhaltlich an der Diskussion beteiligen, da ich aktuell nichts weiteres sinnvolles, also Fakten o.ä., hinzuzufügen habe.

•     •     •

Slawomir Chalaskiewicz Fanaccount

Dieser Beitrag wurde zuletzt von satosFCH am 02.11.2023 um 17:34 Uhr bearbeitet
Alois Schwartz [Trainer] |#1110
02.11.2023 - 18:05 Uhr
Schlussendlich bin ich auch 1 Tag nach dem Spiel immernoch der Meinung das diese Niederlage AS zu großen Teilen angekreidet werden muss.
Klar kann man Bachmann als Absicherung bringen, wenn er denn in Form ist. Aber unser Brasilianer war gefühlt der einzige der auch mal den Ball festgemacht hat, also den hätte ich nie rausgenommen. Swante war spätestens ab Min 75 komplett durch. Nico musste ständig aufpassen das er keine Gelb rote bekommt. Also bei den beiden wäre der Wechsel bedeutend sinnvoller gewesen. Und warum er dann nach dem 2:3 2 schnelle Spieler bringt, die man nach dem 2:1 gebraucht hätte um Konter auszuspielen, und nicht Güler und Hinterseer, die den Ball auch mal festmachen, werde ich nie verstehen.

Ich persönlich denke das nach dem Spiel gegen Hertha Schluss sein wird und das auch unabhängig vom Ergebniss.
Die Jungs haben gestern gezeigt das sie es drauf haben Fussball zu spielen aber man muss ihnen auch den Rahmen und die Möglichkeit geben ihre Stärken auf den Platz zu bringen, und das bekommt AS leider nicht hin.
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