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Christoph Dabrowski
Geburtsdatum 01.07.1978
Alter 48
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe k. A.
Vertrag bis -
Position Defensives Mittelfeld
Fuß k. A.
Akt. Verein Karriereende

Leistungsdaten:

Alles Gute, Christoph Dabrowski!

02.06.2022 - 19:50 Uhr
Rot-Weiss Essen wird die kommende Saison in der 3. Liga mit Christoph Dabrowski als neuem Cheftrainer angehen. Der 43-Jährige, der zuletzt Hannover 96 zum Klassenerhalt in der 2. Bundesliga führte, unterschreibt an der Hafenstraße einen bis Juni 2024 gültigen Vertrag.
Herzlich willkommen in Essen, Dabro!

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gottschalkelf am 09.12.2024 um 20:44 Uhr bearbeitet
Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#1
04.06.2022 - 11:24 Uhr
Quelle: www.bild.de
Seine Ziele: „Ich war jetzt in der 2. Liga, da will ich auch wieder hin. Aber ohne durchzudrehen. Jetzt geht es erst mal darum, in der 3. Liga zu bleiben. Stabilität vor Träumereien.“
Dabrowski hat sich erstmals zur Machroute bei seinen neuen Verein geäußert und gibt klar erstmal den Klassenerhalt als Ziel heraus, was natürlich sehr vernünftig ist.

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Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#2
15.08.2022 - 12:39 Uhr
Also, kurzum: Der Trainer sitzt fest im Sattel?

Klar! Christoph Dabrowski ist die richtige Wahl für uns, er arbeitet akribisch, er kommt gut bei der Mannschaft an. Wir sind Aufsteiger, wir müssen uns erstmal nach den vielen Regionalliga-Jahren in der 3. Liga etablieren. Wir müssen da auch etwas Geduld haben. Und noch eine Sache: wenn ich lese, dass "Dabro" arrogant sein soll, dann verstehe ich die Welt nicht mehr. Wenn er etwas nicht ist, dann arrogant. Ich weiß nicht, wie die Leute auf so etwas kommen. Und nochmal: Wir haben Dabrowski nicht für kurzfristige, sondern mittelfristige Ziele verpflichtet.
Christoph Dabrowski erhält genau wie unser Sportdirektor Jörn Nowak die volle Rückendeckung unserer Verantwortlichen. Statt am Trainerstuhl zu rütteln wird nochmals in die Mannschaft investiert.

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Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#3
30.04.2023 - 18:29 Uhr
Wir können mit dem Punkt besser leben als der Gegner. In dieser Situation bringt uns jeder Punkt näher zum Ziel. Wir hatten eine engagierten Auftritt, das Tor wollte leider nicht fallen. Wir hatten aber auch das Quäntchen Glück, dass der Gegner das Tor nicht trifft."
Genau so sah es auf dem Platz auch aus, die Angst vor dem verlieren war größer als die Lust auf das gewinnen und leider lebt Dabrowski das ganze auch noch 1 zu 1 vor. Für mich bleibt er eine komplette Fehlbesetzung!

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gottschalkelf am 30.04.2023 um 18:46 Uhr bearbeitet
Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#4
26.05.2023 - 11:50 Uhr
... die Trainer-Personalie: "Dazu möchte ich gerne etwas ausführlicher antworten. Christoph Dabrowski ist aktuell – wenn ich das mal so sagen darf – die ärmste Sau. Auf ihn fokussiert sich gerade mit Abstand am stärksten die schlechte Stimmung. Das passiert im Fußball oft – nach dem Motto: Wenn es nicht läuft, dann ist immer der Trainer schuld. Aber so einfach ist es nicht. Ich würde mich sehr freuen, wenn die seit Wochen lauter werdende Kritik an unserem Trainer in den beiden letzten Spielen zur Ruhe kommen kann und sich alle ausschließlich darauf konzentrieren, die Mannschaft maximal zu unterstützen. Nach dem RWO-Spiel kann, soll und muss dann die Saison insgesamt bewertet werden. Und dann würde ich mich freuen, wenn das ehrlich, differenziert und tiefgründig, aber auch sachlich und objektiv geschehen kann.
Die Wortwahl von Uhlig zum Thema Dabrowski ist deutlich defensiver geworden, meines Erachtens kann die angekündigte Analyse nachdem Saisonende nur die Trennung von Dabrowski zur Folge haben. Für alles andere fehlt mir die Phantasie.

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Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#5
09.06.2023 - 15:21 Uhr
"Wie lange und wie tief unser Trainer hier angeschossen war, darüber brauchen wir nicht zu reden. Doch wir machen aus voller Überzeugung mit ihm weiter. Wir werden jetzt gemeinsam in die Vorbereitung der neuen Saison gehen und vor allen Dingen werden wir in einer Klarheit Dinge verändern, die wir in einer ausführlichen Analyse beschlossen haben", erklärte Marcus Uhlig am Freitag in einer Saison-Abschlussrunde zwischen den rot-weissen Verantwortlichen und auserwählten Medienvertretern.
Meine Enttäuschung ist mit Worten nicht zu beschreiben.
Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#6
22.07.2023 - 08:03 Uhr
Ballbesitzphasen, situatives Pressing, Impuls nach Ballverlust, Überzahlsituationen auf dem Flügel – daran haben wir intensiv gearbeitet. Wir konnten schon einige Erkenntnisse sammeln.
Bisher gefällt mir die Saisonvorbereitung vom Aufbau, den Trainingsinhalten und das was man bei den Testspielen beobachten kann deutlich besser als in der letzten Saison. Auch die Aussagen von Dabrowski klingen deutlich besser, statt vom reinen Angriffspressing wird von situativen Pressing und Ballbesitzspiel gesprochen. Insgesamt wirkt der Auftritt von Dabrowski deutlich stimmiger und seine Aussagen passen auch zu den stärken der Mannschaft.

Bisher waren die Testspielgegner, außer teilweise Teutonia noch nicht stark genug um bewerten zu können wie die neue Taktische Ausrichtung unter Druck gegen starke bzw. ebenbürtige Gegner funktioniert. Um so spannender wird das heutige Testspiel gegen Braunschweig und das nächste Woche gegen den SC Verl, dann werden wir vor dem Ligaauftakt gegen Halle ungefähr wissen wo wir stehen. Ich bin gespannt ob Dabrowski diesen positiv Trend den ich beobachten kann, dann auch bestätigen kann. Paul Freier scheint dem Trainerteam auch extrem gut zu tun.

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Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#7
13.01.2024 - 10:34 Uhr
Wann harmoniert es eigentlich zwischen Rot-Weiss Essen und Christoph Dabrowski bezüglich eines neuen Arbeitsvertrages?

(lacht) Da wird es zeitnah einen Termin geben, in dem wir das Thema behandeln. Ich habe immer gesagt, dass ich mich hier wohlfühle. Aber ich will auch mal hören, wo der Verein hin will, welche Rahmenbedingungen er für die Zukunft schaffen will.
Dabrowski fordert Klarheit bei den finanziellen Rahmenbedingungen für die Zukunft im Rahmen der Gespräche zur Vertragsverlängerung. Das Dabrowski mittlerweile solche Forderung stellen kann, zeigt deutlich wie sich der Stellenwert von unseren Cheftrainer im Verein in den letzten Monaten gewandelt hat.

Angetreten ist er vor der vergangenen Saison mit dem Ziel ein offensives Angriffspressing zu spielen. Übernommen hat er eine Mannschaft, die zuvor 3 Jahre unter den Trainern Christian Titz und Christian Neidhardt, für Ballbesitzfußball stand. Da der Kader zu seinem Amtsantritt größenteils schon feststand und eigentlich nicht für diesen Spielstil zusammengestellt wurde, war dies ein sehr ambitioniertes Unterfangen. Gerade unsere Außenverteidiger und Außenstürmer hatten nicht den Speed für das schnelle Umschaltspiel. Die Neuzugänge die für sein Spielstil verpflichtet wurden (Sponsel, Römling, Rother Ennali und Loubongo) hatten auch nicht die Qualität um die Mannschaft weiterzubringen. Leider haben sowohl unser Sportdirektor Jörn Nowak als auch Dabrowski, die beide die 3.Liga zu diesem Zeitpunkt nicht kannten, die Situation völlig falsch eingeschätzt. Man hätte entweder den Kader deutlich verändern oder einen anderen Fußball spielen lassen müssen. So war das Gesamtgebilde eigentlich von Anfang an zum scheitern verurteilt. So kam es wie es kommen musste und Dabrowski musste bereits nach wenigen Spieltagen seinen angekündigten Spielstil aufgeben. Dazu wurde schnell klar das die Qualität im Kader nicht für eine sorgenfreie Saison reichen würde, sodass Nowak nochmal auf dem Transfermarkt (Wiegel, Fandrich, Götze und Wollschläger) tätig werden musste.

Mit den neuen Qualitätsspielern im Kader, sowie einen deutlich defensiveren und destruktiveren Spielsystem gelang es Dabrowski schnell die Mannschaft zu stabilisieren. Zunächst agierte er mit einer 3er bzw. 5er Kette die hinten erstmal die Torflut erfolgreich beenden konnte, allerdings auf kosten der offensiven Durchschlagskraft. Als die Mannschaft sich etwas stabilisiert hatte, stellte Dabrowski auf 4-2-3-1 um was unserer Offensive zu gute kam. So schaffte er es mit unserer Mannschaft zum Ende der Rückrunde 9 Ligaspielen ungeschlagen zu bleiben, wodurch man sich etwas von den Abstiegsrängen absetzen konnte. Allerdings ging ein Großteil der Spiele ehrlicherweise unentschieden aus, weil Dabrowski das Risiko scheute und im Zweifel immer versuchte den Punkt zu sichern als auf den Sieg zu gehen. Umso mehr man sich von den Abstiegsrängen absetzen konnte, desto mehr Unverständnisses brachte diese mutlose Spielweise im Umfeld ein.

In der Rückrunde erwartet man dann an der Hafenstraße einen Fortschritt zur Hinrunde, allerdings kam es anders. Der Fußball blieb unattraktiv und die Ergebnisse blieben aus, weil man die knappen Spiele größenteils verlor, wodurch die Stimmung erstmals leicht kippte. In der Folge stelle Dabrowski wieder öfters das System um was sich eher negativ auf die Mannschaft auswirkte und ihn erneut einiges an Kritik einbrachte. Im laufe der Saison wirkte die Mannschaft immer verunsicherter, wodurch die Stimmung völlig kippte. Dazu kamen teilweise abstruse individuelle Fehler in der defensive, die eigenen Standards waren grausam und wir kassierten regelmäßig Kontertore nach besagten eigenen Standards. Die Stimmung heizte sich immer mehr auf und Dabrowski bewies mit seinen Aussagen zur Stimmung wenig Fingerspitzengefühl, wodurch sich der Fokus der Kritik immer mehr auf ihn richtete. Am Ende muss man unseren Trainer, aber zu gute halten, dass die Mannschaft jederzeit hinter ihm stand und der Einsatz immer stimmte, was ihn neben den finanziellen Engpass des Vereins im Amt hielt.

Vor dieser Spielzeit wurde dann sehr viel geändert, das Trainerteam wurde auf Wunsch von Dabrowski verändert, mit Paul Freier kam beispielsweise ein Standardexperte dazu. Dazu wurde das Spielsystem völlig geändert und der Kader dementsprechend angepasst. Von seinem gewünschten Angriffspressing nahm Dabrwoski völlig Abschied, sondern kehrte zum Ballbesitzfußball zurück, wofür der Kader ursprünglich mal zusammengestellt wurde. Ein Großteil der Neuzugänge der letzten Saison wurde wieder abgegeben und die Neuzugänge nachdem Spielstil ausgesucht. Vom ersten Testspiel an war ein deutlicher spielerischer Fortschritt zu erkennen. Von nun an versuchte man flach hinten heraus zu spielen und über die Außenbahnen Chancen zu kreieren. Dazu sollte die Mannschaft nun kompakt gegen den Ball verteidigen und situativ pressen. Allerdings gab es auch einige Rückschläge in der Vorbereitung und in den ersten Spieltagen kassierte man einige Gegentore nach Fehlern im Aufbauspiel, wodurch sich der angeschlagene Dabrowski erneut einer massiven Kritik stellen musste, aber er bleib seinen Spielstil treu was sich am Ende auch als goldrichtig erwies. Den im laufe der Saison wurde unsere Mannschaft immer sicher im Spiel hinten heraus und es wurde zur großen stärke.

Gerade defensiv (von den Gegentoren aufgrund der Fehler im Spielaufbau abgesehen), sowie Spielerisch wusste unsere Mannschaft zu überzeugen, aber offensiv fehlte zumeist die Durchschlagskraft. Spätestens nach der Verletzung von Bastians und mit der Hereinnahme von Götze in die Innenverteidigung avisierte unsere defensive zu einer der besten der Liga. Aufgrund der stabilen defensive und mangelnden Durchschlagskraft in der Offensive sah alles nach einer langweiligen Saison aus, doch dann wurde Bastians wieder fit. Eigentlich gab es keinen Platz mehr für Bastians, sodass er zunächst auf die Bank musste was für Unruhe sorgte. In der Folge versuchte Dabrowski seinen Kapitän unbedingt spielen lassen und stellte sogar sein System für ihn um was völlig schief ging und zwei absolute Klatschen gegen Unterhaching und Verl zu Folge hatte. In der Folge drohte die Stimmung im Umfeld erneut zu kippen, auch bei mir. Der Verein entscheid sich Bastians zu suspendieren und erneut Veränderungen im Trainerteam vorzunehmen. Physio Max von Gehlen musste gehen, außerdem nahm Paul Freier fortan mit Lars Fleischer direkt neben Dabrowski auf der Trainerbank platz und übernahm einen deutlich aktiveren Part auf der Trainerbank. Vorher saß Freier neben den Auswechselspielern auf der Bank und nur Fleischer saß neben unseren Cheftrainer. Dazu wechselten Obuz und Young die Seiten was sich als Goldrichtig erwies und Vonic bekam seine Chance in der Startelf. In der Folge stand unsere defensive wieder kompakt und offensiv waren wir plötzlich deutlich durchschlagskräftiger, auch wenn hier sicherlich noch mehr potenzial ist. Der restliche Erfolgslauf ist bekannt.

Fazit:
Nowak hat mit Dabrowski einen Trainer geholt dessen Spielstil überhaupt nicht zum vorhandenen Spielermaterial passte und ihn auch nicht die notwendigen Verstärkungen hierfür mitgegeben. Auf der anderen Seite hat Dabrowski die 3.Liga offensichtlich auch völlig unterschätzt. Eigentlich eine tödliche Mischung. Mit sehr guten Nachverpflichtungen und einen guten Coaching (Taktik auf die Gegebenheiten angepasst) konnte man die Mannschaft stabilisieren und das schlimmste verhindern. In der Wintervorbereitung hat Dabrowski dann nicht geschafft die Mannschaft weiterzuentwickeln und sich mit unglücklichen öffentlichen Auftritten den Unmut der Fans auf sich gezogen, aber am Ende trotzdem alle Ziele erreicht. Mit unserer neuen Sportlichen Leitung hat er dann die richtigen Schlüsse aus der verkorksten letzten Saison gezogen und einen Spielstil entwickelt der zur Mannschaft passt. Auch widerstände wie das Bastians Theater hat er im Nachgang gut gelöst und während der Saison richtig gegengesteuert bzw. die richtigen Maßnahmen getroffen. Im Endeffekt kann Dabrowski, wenn man es reflektiert für die letzte Saison vermutlich am wenigsten, auch wenn er hier sicherlich auch einige Fehler begangen hat, gerade in der Außendarstellung. Hier muss ich auch einräumen, dass ich ihn sicherlich an der einen oder anderen Stelle unrecht getan habe. Dabrowski scheint sich, aber auch sehr gut selbst reflektieren zu können, so hat er die richtigen Stellschrauben gezogen und sein Auftreten nach außen deutlich verbessert. Was ich persönlich sehr gut finde ist das er jetzt auch deutlich selbstbewusster auftritt und sich das auch auf die Mannschaft widerspiegelt. Aus diesen Gründen würde ich mittlerweile auch eine Verlängerung befürworten.

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Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#8
20.02.2024 - 15:53 Uhr
Quelle: www.waz.de
Nach unseren Informationen sind nur noch Kleinigkeiten zu klären, damit der 45-jährige Fußballlehrer letztendlich seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag - nach unseren Infos - bis zum 30. Juni 2026 setzt.
Das sind doch mal gute Nachrichten. Laut der WAZ wird Dabrowski noch in dieser Woche seinen auslaufenden Vertrag um zwei Jahre verlängern. Ich hoffe diese Personalentscheidung setzt auch noch mal ein Zeichen an die Leistungsträger mit auslaufenden Verträgen (Götze, Müsel, Harenbrock und Young).

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Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#9
22.02.2024 - 11:08 Uhr
Rot-Weiss Essen und Christoph Dabrowski werden auch in Zukunft weiter zusammenarbeiten. Der 45-jährige Fußballlehrer, der seit 2022 bei RWE an der Seitenlinie steht, verlängerte seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2026.
Jetzt ist es offiziell, Dabrowski hat bis zum 30.06.2026 verlängert. Herzlichen Glückwunsch, Dabro! Das hast du dir die letzten Monate mit dem Team hart erarbeitet und verdient.

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Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#10
17.11.2024 - 15:04 Uhr
Ob Dabrowski bis dahin noch im Amt ist, dafür würden derzeit nicht mehr alle Beobachter die Hand ins Feuer legen. Jetzt stehen schwierige Partien gegen Sandhausen und Saarbrücken an, es wird schwierig sein zu punkten. Und wer RWE kennt, der weiß, ist die Nervosität einmal da, ist sie schwierig wieder einzufangen.
Laut Reviersport bröckelt langsam der Rückhalt für Dabrowski im Verein. Aus meiner Sicht muss er aus den Verbleibenden 5 Spielen bis zur Winterpause mindestens 7-10 Punkte holen um sich seinen Posten sicher sein zu können. Hätten wir gestern in Sonsbeck verloren hätte ich auch eine sofortige Freistellung nicht ausgeschlossen.

Für mich hat Dabrowski in dieser Saison zu viele handwerkliche Fehler gemacht. Er hat mit den Verantwortlichen einen Kader für das 4-2-3-1 System zusammengestellt um ab der zweiten Trainingswoche plötzlich nur noch mit Dreierkette zu trainieren und in den Testspielen auf Dreierkette umzustellen. Die Mannschaft hat die komplette Vorbereitung mit dem System gefremdelt und am ersten Spieltag ist das System in sich zusammen gefallen. Auf Wunsch der Mannschaft wurde das eingeübte System dann bereits wieder eingemottet und zum 4-2-3-1 zurückgekehrt. Danach lief es direkt etwas besser, aber es war deutlich dass die Mannschaft nicht Dabrowski gewünschtes Aufbauspiel spielen kann, ohne Götze und Sapina. Dennoch hielt er stur an seiner Idee vom Aufbauspiel fest und es hagelte hierdurch weiter Gegentore.

Als man ab dem sechsten Spieltag das Gefühl bekam unsere Mannschaft wird langsam etwas sicherer und die Mechanismen beginnen zu begreifen, dachte ich zuerst jetzt stabilisieren wir uns nachhaltig. Doch dann hatte Dabrowski ab dem Dresden Spiel plötzlich wieder eine neue Idee und ließ die Mannschaft deutlich passiver und mit Dreierkette auftreten, was gegen Dresden noch halbwegs gut ging, bevor es gegen Verl und in Rostock nach hinten los ging. Daraufhin stand Dabrowski mit dem Rücken zur Wand und stellte erneut zum Cottbus Spiel um. Ab jetzt verzichteten wir erstmals auf das riskante Aufbauspiel hinten heraus. Dazu stand plötzlich das Defensivspiel und Umschaltspiel im absoluten Fokus, sprich eine absolute Abkehr unseres eigentlichen Fußballs. Mit den Überraschungseffekt im Gepäck konnten wir Energie Cottbus dann überraschend klar schlagen, bevor uns Aue ein Spiel später die Schwächen des Systems offenbarte.

Fazit:
Dabrowski wirkt wie ein suchender und hat es nach 14-Spieltagen plus 5 Pokalspielen noch nicht geschafft ein Spielsystem bzw. Spielphilosophie erfolgreich in die Mannschaft zu implementieren. Die Spieler wirken ob der vielen Umstellungen und nicht klaren Linie des Trainers verunsichert. Ein Spieler wie Kaparos an den Dabrowski trotz schwachen Saisonstarts festgehalten hat, wird gerade dann für einen Systemwechsel geopfert, wenn er endlich beginnt zu überzeugen und da gibt es mehrere Beispiele. Wie sollen die Spieler so Selbstsicherheit erlangen? Ich bin gespannt wie Dabrowski die Situation kurzfristig noch drehen möchte. Klar scheint der Rückhalt bröckelt und jetzt stehen die richtig schwierigen Partien kurz bevor. Gegen Sandhausen und Saarbrücken wird es um Dabrowskis Job gehen und da wird sicherlich nicht ein Punkt aus den beiden Spielen reichen um diesen zu retten. Jetzt muss Dabrowski seine Stehauf Qualitäten von der ersten Saison sofort wieder finden oder er wird Ende des Monats vermutlich kein Trainer mehr in Essen sein.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gottschalkelf am 17.11.2024 um 15:09 Uhr bearbeitet
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