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Alexander Schmidt [ ]

18.11.2012 - 18:27 Uhr
Alexander Schmidt [ ] |#341
18.02.2013 - 05:56 Uhr
Zitat von beneg60:
Zitat von Downlow2009:
Das ist echt sowas von lächerlich, dass jetzt die ganzen Maurer Befürworter wieder kommen! Mit Maurer hätten wir das Spiel 0:3 verloren, weil wir wahrscheinlich nach der roten Karte Friend ausgewechselt hätten und Schindler gebracht hätten. Das ist sowas von lächerlich! Zudem muss ich sagen, dass Biero einer der besten war. Somit frage ich mich, was das ganze Geschimpfe mit Biero als RV soll? Habt ihr ein anderes Spiel gesehen? Zugegeben: Die erste Halbzeit war schlecht. Die zweite war dafür recht ordentlich. Mit etwas Glück gewinnen wir das Spiel 4:1 und jeder würde hier die Klappe halten. Der Schiri hat natürlich beim Spiel eigentlich auch alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

Meine Meinung: Die Saison ist gelaufen, lasst Alexander Schmidt einfach mal bis Saisonende machen! Am Ende der Saison könnt ihr ja wieder Maurer fordern.


Ich finds ehrlich gesagt noch lächerlicher zu schreiben, dass wir mit Maurer das Spiel sicher 0:3 verloren hätten..
Das sind einfach so Aussagen die man überhaupt nicht belegen kann und durch die man nur Schmidt in Schutz nehmen will.
Klar man sollte Schmidt nicht zu sehr kritisieren. Gegen Duisburg und Lautern warn starke Ansätze zu sehen.
Aber wieso dann völlig grundlos die komplette Offensive durcheinander wirbeln? Wieso nach guten Ansätzen (!) gleich wieder von ner perfekten Trainingswoche sprechen und daherreden als ob man jetz mit Lauth ohnehin ein Spitzenteam wäre? Und das wenn man sich ne Woche davor noch über die überzogene Anspruchshaltung und zu viel Druck in München beschwert hat?
Wieso nicht einfach mal eigene Fehler eingestehen? Ist ja okay, die macht jeder. Aber das kann man dann doch nach dem Spiel auch einfach mal zugeben.
Und dass man in der 2.Halbzeit gegen 10 Mann zuhause gegen nen angeschlagenen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel besser ist, ist nicht so die große Leistung.
Schiri war Pech, allerdings hatten wir da speziell in dem Spiel auch bei 1,2 Szenen Glück.
Insgesamt find ichs einfach schade wie sich Schmidt durch sein öffentliches Auftreten und seine ständigen Personalwechsel selbst im Wege steht. Denn dass er an sich was drauf hat sieht man ja daran dass die Mannscahft konditionell und auch spielerisch stärker als vor der Winterpause ist.


Das man mit Maurer 3:0 verloren hätte, kann man natürlich nicht wissen. Aber man kann zum Beispiel belegen, dass man mit Maurer nie einen Rückstand gedreht hat. Das hat Schmidt nun schon in Duisburg eindrucksvoll geschafft. Wie viele Jahre hat Maurer das nicht geschafft? Was hat der Personalwechsel Bierofka mit dem 0:1 gegen Bochum zu tun? Ich raffs einfach nicht, zum wiederholten male, Bierofka war einer der guten!
Alexander Schmidt [ ] |#342
18.02.2013 - 10:00 Uhr
Das mit dem Aufholen der Rückstände klappt bei Schmiudt hervorragend. Die Mannschaft bietet ja auch genug Chancen dafür. Ich würde im Umkehrschluss mal überlegen, wie oft man unter Schmidt (relativer Anteil der Spiele) in Rückstand geraten ist - und wie diese Zahl bei RM ausfällt. Da ist das nämlich deutlich seltener geschehen. Und wenn ihr mich nach einem "Idealzustand" fragt, dann sage ich euch, dass es mir deutlich lieber ist, wenn man gar nicht erst in Rückstand gerät und sich in der Folge auch nicht an irgendwelchen komischen "Wir haben ja jetzt die Moral" - Gedanken hochzieht.

Was wir haben ist eine spielerische Umstellung der Mannschaft, die in zwei großen Haupteffekten mündet:


1. Wir haben mehr den Ball, spielen öfter den kurzen Pass, versuchen nach vorne aktiver zu sein.

2. Das geht gefühlt ein bisschen auf Kosten der defensiven Ordnung. Wir bekommen mehr Tore, vor allem liegen wir nahezu immer in Rückstand.


In meinen Augen kann die spielerische Umstellung vorne nicht dafür sorgen, dass man die Schwächen hinten besser kaschieren kann. Im Gegenteil. Man ist gerade mal so torgefährlich, wie der Gegner, spielt die meiste Zeit Unentschieden. Im übrigen ein Ergebnis, welches unter RM noch als Todsünde galt.

Zudem wird die Mannschaft für den Außenstehenden beinahe irrational durcheinandergewirbelt. Nach schlechten Spielen darf wieder die größtenteils gleiche Elf ran, nach Spielen wie in Duisburg wird dann auf einmal ein Stoppelkamp in die Zentrale geschickt. Mal ehrlich: das ist der Stoppelkamp, der schon auf Außen als "hibbelig" gilt und eher nicht mit dem großen "Fußball-IQ" ausgestattet ist. Das war von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Im Moment stimmen bei uns weder sportlicher Aufwand, noch punktemäßiger Ertrag. Noch schlimmer: wenn man sich wenigstens an einer Mannschaft erfreuen könnte, die nennenswert mehr Engagement zeigt, als unter den Vorgängern, dann wäre das ja noch irgendwie zu schlucken. Aber außer eineitigen Bekundungen von AS ("Die Moral ist hervorragend"), denen wenig Bestätigung seitens der Spieler zuteil wird, haben wir auch da nichts zu vermelden.

Das Resüme bleibt also gleich: Es scheint an der Mannschaft, der Zusammenstellung der Charaktere und Eigenschaften, der Dynamik in der Hierarchie oder sonstwas zu liegen. Am Trainer lag es wohl eher nicht. Da ist Schmidt keine Verbeserung zu Maurer.

•     •     •

Paul Agostino Fußballgott!
München ist blau!


FREIHEIT FÜR 60!
Alexander Schmidt [ ] |#343
18.02.2013 - 11:25 Uhr
Zitat von jayjay1860:

Das Resüme bleibt also gleich: Es scheint an der Mannschaft, der Zusammenstellung der Charaktere und Eigenschaften, der Dynamik in der Hierarchie oder sonstwas zu liegen. Am Trainer lag es wohl eher nicht. Da ist Schmidt keine Verbeserung zu Maurer.


Ja, da passt einiges nicht. Aber des is auch kein Wunder:

Feste größen im Team: Kiraly, Bierofka, Lauth, Bülow, Halfar, (Stahl), (Schindler), (Aygün), ((Feick))

Talente, die sich noch nicht ganz durchgesetzt haben: Wood, Ziereis, Maier, Wanne
Unter Maurer im letzten Jahr gekommen: Vallori, Volz, Wojtkowiak, Makos, Stoppel, Tomassov, Nicu

Unter Schmidt vor ein paar Wochen gekommen: Friend, Kamara, Fathi

Auf Positionen bezogen siehts noch dramatischer aus:

Fix: Torwart, 1 Stürmer (Lauth) und zu größten Teilen LF (Halfar)

Bülow war lange von Maurer im ZM gesetzt, ist jetzt wieder in die IV zurück
Vallori hatte kurzzeitig seinen Stammplatz verloren und wieder zurück
ZM hat Biero bislang die meisten Saisoneinsätze, danach Stahl

die AV-Positionen werden schon die ganze Saison lustig umbesetzt: Volz, Feick, Biero, Nicu, war nicht sogar mal Schindler hier unterwegs? und nun Fatih als LV
und Wojtkowiak, Volz, Schindler, Biero als RV.

So wirklich überzeugt hat bisher noch keiner, bzw. Fathi am ehesten. Die einen stehen defensiv ganz solide, finden nach vorne aber nicht statt. Experimente mit Nicu und Biero bescheren zwar mehr offensive, fehlt aber dafür an zweikampfstärke und stellungsspiel hinten.

Sturm: Brauch mer net lang diskutieren: Hinrunde neben Lauth totalausfall. Jetzt kommt Wood langsam an in der zweiten Liga, Friend hat sofort wieder verletzungsseuche am Fuß und Kamara konnte bisher seine tolle Vorbereitung noch nicht in die Pflichtspiele übertragen - hier muss sich jetzt aber erst DAS Sturmduo finden, was ganz logisch ist mit zwei komplett neuen und mit Wood quasi einem halben neuen.

Hauptproblem aber nachwievor das Aufbauspiel. Halfar kommt einfach nicht wieder in Tritt, Tomassov wird immer auf den Platz gewünscht, wenn er nicht spielt, sobald er spielt wird er von den meisten heruntergewünscht, die zentrale ist entweder hinten sicher (Stahl, Bülow, Schindler, Makos), bringt aber keine Ordnung ins Aufbauspiel, die alternativen sind wiederum zu offensiv oder aber sind zu unkonstant und fehleranfällig (Biero, Wanne). Stoppelkamp ist hier noch meistens ein Lichtblick.

Worauf ist das zu schieben? Schmidt fehlen "seine" spieler, z.B. offensive außenverteidiger. Also kann er entweder auf die defensiv orientierten setzen, die ihm dann im Aufbauspiel fehlen, oder zumindest gegen vermeindtlich schwache gegner offensivexperimente wagen.

Im zentrum siehts ähnlich aus, da hat er die wahl zwischen hinten sicher, aber nix nach vorne, oder der kompromissm it fehleranfälligkeit.

Maurers System basierte in erster Linie auf "Hinten sicher stehen und schnell umschalten". Schmidts System ist quasi das genaue gegenteil: Ballbesitz und offensives Spiel.
Jetzt könnte man natürlich sagen: dann soll Schmidt doch das spielen,w as mit den Spielern geht. Aber dann hätt mer wirklich auch Maurer behalten können.



Fazit:
- Schmidts System braucht Zeit um bei den Spielern anzukommen
- Schmidt braucht (wie JEDER neue Trainer), um seine Elf zu finden
- Schmidts System braucht auch ein paar neue Spieler, aber man kann eben auch nicht alles in einer Winterpause holen
- Von unseren potentiellen Stammspielern sind über die Hälfte seit weniger als einem Jahr da und mussten in der Zeit bereits einen kompletten Systemwechsel mitmachen

Ich seh jetzt gerade nicht, wie ein neuer Trainer zu diesem Zeitpunkt (edit: oder zur Sommerpause) die Lage verbessern würde - ich wär eher froh, wenn ers nicht schlechter macht, in dem er wieder die wenigen gefundenen Stammplätze in Frage stellt und wieder eine neue Philosophie einbringen will.

•     •     •

Mein Leben basiert auf wahren Begebenheiten

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Joker82 am 18.02.2013 um 11:34 Uhr bearbeitet
Alexander Schmidt [ ] |#344
18.02.2013 - 12:05 Uhr
Zitat von Downlow2009:
Zitat von beneg60:
Zitat von Downlow2009:
Das ist echt sowas von lächerlich, dass jetzt die ganzen Maurer Befürworter wieder kommen! Mit Maurer hätten wir das Spiel 0:3 verloren, weil wir wahrscheinlich nach der roten Karte Friend ausgewechselt hätten und Schindler gebracht hätten. Das ist sowas von lächerlich! Zudem muss ich sagen, dass Biero einer der besten war. Somit frage ich mich, was das ganze Geschimpfe mit Biero als RV soll? Habt ihr ein anderes Spiel gesehen? Zugegeben: Die erste Halbzeit war schlecht. Die zweite war dafür recht ordentlich. Mit etwas Glück gewinnen wir das Spiel 4:1 und jeder würde hier die Klappe halten. Der Schiri hat natürlich beim Spiel eigentlich auch alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

Meine Meinung: Die Saison ist gelaufen, lasst Alexander Schmidt einfach mal bis Saisonende machen! Am Ende der Saison könnt ihr ja wieder Maurer fordern.


Ich finds ehrlich gesagt noch lächerlicher zu schreiben, dass wir mit Maurer das Spiel sicher 0:3 verloren hätten..
Das sind einfach so Aussagen die man überhaupt nicht belegen kann und durch die man nur Schmidt in Schutz nehmen will.
Klar man sollte Schmidt nicht zu sehr kritisieren. Gegen Duisburg und Lautern warn starke Ansätze zu sehen.
Aber wieso dann völlig grundlos die komplette Offensive durcheinander wirbeln? Wieso nach guten Ansätzen (!) gleich wieder von ner perfekten Trainingswoche sprechen und daherreden als ob man jetz mit Lauth ohnehin ein Spitzenteam wäre? Und das wenn man sich ne Woche davor noch über die überzogene Anspruchshaltung und zu viel Druck in München beschwert hat?
Wieso nicht einfach mal eigene Fehler eingestehen? Ist ja okay, die macht jeder. Aber das kann man dann doch nach dem Spiel auch einfach mal zugeben.
Und dass man in der 2.Halbzeit gegen 10 Mann zuhause gegen nen angeschlagenen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel besser ist, ist nicht so die große Leistung.
Schiri war Pech, allerdings hatten wir da speziell in dem Spiel auch bei 1,2 Szenen Glück.
Insgesamt find ichs einfach schade wie sich Schmidt durch sein öffentliches Auftreten und seine ständigen Personalwechsel selbst im Wege steht. Denn dass er an sich was drauf hat sieht man ja daran dass die Mannscahft konditionell und auch spielerisch stärker als vor der Winterpause ist.


Das man mit Maurer 3:0 verloren hätte, kann man natürlich nicht wissen. Aber man kann zum Beispiel belegen, dass man mit Maurer nie einen Rückstand gedreht hat. Das hat Schmidt nun schon in Duisburg eindrucksvoll geschafft. Wie viele Jahre hat Maurer das nicht geschafft? Was hat der Personalwechsel Bierofka mit dem 0:1 gegen Bochum zu tun? Ich raffs einfach nicht, zum wiederholten male, Bierofka war einer der guten!


Diese Diskussion mit dem Spiele drehen versteh ich teils nicht. Jetzt haben wir in Duisburg mal ein Spiel nach 0:1 gewonnen. Das ist schön und gut und find ich auch wichtig.
Aber zum einen ist es ja immernoch der deutlich bessere Weg garnicht erst in Rückstand zu geraten, und wir sind unter Schmidts Leitung in 9 Pflichtspielen immerhin 8 mal in Rückstand geraten (bis auf das 1:0 gegen Paderborn also IMMER), zum anderen ist es nicht so gewesen wie hier oft verbreitet wird, dass wir unter Maurer nach Rückständen regelmäßig abgeschlachtet wurden.
Wir haben zB diese Saison in Dresden nach Rückstand noch gepunktet, zuhause gegen Braunschweig, zuhause gegen Aue ebenso..
Letzte Saison gabs da auch Beispiele. Zb zuhause gg St Pauli oder in Aachen fallen mir grad spontan ein. Auch da wurde Moral gezeigt..
In Berlin und Cottbus in damals noch besserer Form kann man denke ich verlieren. Solche Gegner hatte Schmidt bisher noch nicht.
Bei den Heimspielen gg St.Pauli und Köln sieht das sicher anders aus. Das war beides von Minute 1-90 nichts. Aber diese beiden Spiele sind vermutlich auch mit der Hauptgrund für Maurers Entlassung.
Es bringt jetz aber auch nix Maurer und Schmidt zu vergleichen. Maurer ist Vergangenheit, Schmidt die Gegenwart, und jetzt müssen wir sehen wies weitergeht.
Ich find ja auch nicht alles schlecht bei ihm, von daher trau ichs ihm auch durchaus noch zu das Ruder rumzureißen (wenn man zu diesem Zeitpunkt überhaupt schon davon sprechen kann).

Das mit Biero siehst du schon richtig. Das seh ich mittlerweile auch so. Der war schon einer der besseren gg Bochum und diese Umstellung war sicher nicht so wahnsinnig fatal.
Die Umstellungen in der Offensive waren allerdings wirklich unnötig und falsch. Und diese werden hier auch zurecht kritisiert und diskutiert.
Von Biero redet ja mittlerweile garkeiner mehr.

•     •     •

Still not loving Ismaik!

Sechzig München gibts nur in Giesing!

1860 München und Fußball in Berlin und Brandenburg

Alexander Schmidt [ ] |#345
18.02.2013 - 12:50 Uhr
Zitat von beneg60:

Das mit Biero siehst du schon richtig. Das seh ich mittlerweile auch so. Der war schon einer der besseren gg Bochum und diese Umstellung war sicher nicht so wahnsinnig fatal.
Die Umstellungen in der Offensive waren allerdings wirklich unnötig und falsch. Und diese werden hier auch zurecht kritisiert und diskutiert.
Von Biero redet ja mittlerweile garkeiner mehr.


Das brennt mir jetzt seit Freitag auf der Seele, nachdem ich das Obige jetzt schon ein paar mal gelesen habe: Das Problem vom Freitag war nicht, DASS Bierofka den Rechtsverteidiger gespielt hat, sondern, dass dadurch Stoppelkamp in die Zentrale gerutscht ist, dabei aber viel zu weit vorne bei den beiden Stürmern stand, Wood ebenfalls stark nach innen zog und sich diese vier auf nahezu einem Punkt befanden. Wood gehört für mich nicht auf den Flügel, sondern als Stürmer oder hängende Spitze auf den Platz. Genauso ist Stoppelkamp kein zentraler Mittelfeldspieler. Durch das Schmidtsche System, dass bei Spielaufbau ein Sechser (in diesem Fall Stahl) sich zwischen die beiden Innenverteidiger fallen lässt, hatten wir nämlich genau zentral und rechsts offensiv riesige Löcher.

Der größte Fehler ist meiner Meinung nach, nicht die Aufstellung Bierofkas als RV an sich, sondern viel mehr seine Umpositionierung auf eine Position auf der man mit Volz und Wojtkowiak zwei absolut brauchbare Alternativen hat und damit die eigentlich größte Baustelle im Team, die Achterposition, noch dramatisiert.

Für mich sah die Aufstellung gegen Bochum so aus, als würde Schmidt möglichst die seiner Meinung nach stärksten Spieler aufstellen wollen mit wenig Rücksicht auf das System. Hätte er Friend, der nicht ganz fit sein konnte (!), zunächst auf der Bank gelassen, Wood in den Sturm gestellt, Stoppelkamp und Bierofka auf ihren Positionen gelassen und Volz/Wojtkowiak aufgestellt, hätte hinterher wohl niemand über die Aufstellung gemeckert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von EnfantTerrible am 18.02.2013 um 12:57 Uhr bearbeitet
Alexander Schmidt [ ] |#346
19.02.2013 - 16:57 Uhr
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.tsv-1860-taktik-und-junge-spieler-schmidts-fehlerliste.911f826f-6855-4e0d-a8c4-a74ad3c99a1a.html

In dem Artikel stehen mal ein paar kritische (auch selbstkritische) Worte von ihm drin; ein Punkt, den einige hier ja an ihm moniert haben.
Alexander Schmidt [ ] |#347
24.02.2013 - 18:32 Uhr
Das soll jetzt nicht in eine Pauschalkritik münden, aber...

Sorry, AS, das hier geht für mich gar nicht:

Zitat von Alexander Schmidt auf der offiziellen Löwenhomepage:
... Die Art und Weise des Rückstands dagegen schmeckte Alexander Schmidt überhaupt nicht. „Was dann in der 2. Halbzeit passiert ist, war vorprogrammiert. Ich hatte die Mannschaft vor Dominick Kumbela gewarnt. Trotzdem konnte er ein mustergültiges Kopfballtor erzielen."


Ich erwarte von unserem Trainer, dass er sowas intern anspricht und nicht proaktiv in der Öffentlichkeit darauf hinweist, dass nicht ER persönlich Schuld am Gegentor war. Also mal eben mal Schuld auf die Mannschaft umlenkt, obwoh ja wohl niemand überhaupt auf die Idee kommen könnte, der Trainer sei persönlich am Gegentor schuld. Im Prinzip also völlig unnötig so eine Äußerung. :ugly - Das ist für mich wirklich unsouveran und es deutet für mich darauf hin, dass er seine persönliche Situation im Verein als schwach empfindet und damit nicht sonderlich gut klar kommt.

Nach allem, was ich über Führung weiß (und das ist, nebenbei bemerkt, nicht sooooo wenig), rächt sich sowas immer und ausnahmslos. Nicht nur, weil sich eine Mannschaft sowas immer merkt und mit fehlender Solidarität zurückzahlt. Sondern auch, weil da eine Grundhaltung zum Ausdruck kommt, die überall mitschwingt und auf Dauer die Beziehung zwischen Trainer und Mannschaft nachhaltig vergiftet.

Der Mann soll sich bitte selber einen richtig guten Persönlichkeits-Coach nehmen, dem er vertraut und mit dem er an seinem Narzissmus-Problem arbeiten. Wem das jetzt zu krass ist: Ein Stück weit narzisstisch ist aus meiner Sicht eigentlich jeder, das ist für mich nicht ehrenrührig. Aber wenn Du in ner Führungsposition bist, musst Du einfach aufpassen, wie Du mit Dir selber umgehst, weil Dein Verhalten von Deinen Leuten einfach genauer beobachtet wird und immer eine Wirkung auf sie hat.

So wie das für mich aussieht, wird dieser Trainer an seiner persönlichen Unreife scheitern, wenn er nicht schleunigst was unternimmt in Sachen Persönlichkeitsentwicklung...

Just my 2 cents...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von GernerLoewe am 24.02.2013 um 18:34 Uhr bearbeitet
Alexander Schmidt [ ] |#348
24.02.2013 - 18:44 Uhr
Ich geb dir da 100% Recht @Gerner

Immer, wenn ich den Namen "Alexander Schmidt" in der Presse seh, denk ich mir, ohne, dass ich das Interview (o.Ä.) les: "Alter, halt halt einfach die Fr....!"

•     •     •

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Alexander Schmidt [ ] |#349
24.02.2013 - 18:45 Uhr
Zitat von GernerLoewe:
Das soll jetzt nicht in eine Pauschalkritik münden, aber...

Sorry, AS, das hier geht für mich gar nicht:

Zitat von Alexander Schmidt auf der offiziellen Löwenhomepage:
... Die Art und Weise des Rückstands dagegen schmeckte Alexander Schmidt überhaupt nicht. „Was dann in der 2. Halbzeit passiert ist, war vorprogrammiert. Ich hatte die Mannschaft vor Dominick Kumbela gewarnt. Trotzdem konnte er ein mustergültiges Kopfballtor erzielen."


Ich erwarte von unserem Trainer, dass er sowas intern anspricht und nicht proaktiv in der Öffentlichkeit darauf hinweist, dass nicht ER persönlich Schuld am Gegentor war. Also mal eben mal Schuld auf die Mannschaft umlenkt, obwoh ja wohl niemand überhaupt auf die Idee kommen könnte, der Trainer sei persönlich am Gegentor schuld. Im Prinzip also völlig unnötig so eine Äußerung. :ugly - Das ist für mich wirklich unsouveran und es deutet für mich darauf hin, dass er seine persönliche Situation im Verein als schwach empfindet und damit nicht sonderlich gut klar kommt.

Nach allem, was ich über Führung weiß (und das ist, nebenbei bemerkt, nicht sooooo wenig), rächt sich sowas immer und ausnahmslos. Nicht nur, weil sich eine Mannschaft sowas immer merkt und mit fehlender Solidarität zurückzahlt. Sondern auch, weil da eine Grundhaltung zum Ausdruck kommt, die überall mitschwingt und auf Dauer die Beziehung zwischen Trainer und Mannschaft nachhaltig vergiftet.

Der Mann soll sich bitte selber einen richtig guten Persönlichkeits-Coach nehmen, dem er vertraut und mit dem er an seinem Narzissmus-Problem arbeiten. Wem das jetzt zu krass ist: Ein Stück weit narzisstisch ist aus meiner Sicht eigentlich jeder, das ist für mich nicht ehrenrührig. Aber wenn Du in ner Führungsposition bist, musst Du einfach aufpassen, wie Du mit Dir selber umgehst, weil Dein Verhalten von Deinen Leuten einfach genauer beobachtet wird und immer eine Wirkung auf sie hat.

So wie das für mich aussieht, wird dieser Trainer an seiner persönlichen Unreife scheitern, wenn er nicht schleunigst was unternimmt in Sachen Persönlichkeitsentwicklung...

Just my 2 cents...


Deine Einschätzung gefällt mir gut. Schmidt scheint unter enormen Druck zu stehen, ausgeübt von Presse und Verein. Der Mann ist unter Dauerbeobachtung, das ist er nicht gewohnt. Natürlich geht einem da etwas die Souveränität flöten, daher beißt er wohl zu, bevor er gebissen wird.

•     •     •

"Was ist das? Blaues Licht. Was macht es? Es leuchtet blau."
John Rambo
Alexander Schmidt [ ] |#350
24.02.2013 - 19:17 Uhr
Auch in Interviews wirkt er gestresst, unsicher und scheint sich sehr unwohl zu fühlen. Das geht sicherlich mit der Zeit verloren, sind aber keine guten Voraussetzungen, wenn man jede kleine Verfehlung brühwarm von der Münchner Presse um die Ohren gehauen bekommt.

Insgesamt werden sich diese Aussagen auch auf die Mannschaft abfärben. Da muss man kein Experte sein, jemand, der die Spieler in der Öffebtlichkeit so abwatscht, der verliert über kurz oder lang - meistens eher über kurz :ugly - seine Legitimation bei der Mannschaft. Das ist nicht souverän, hilft niemandem weiter und lässt ihn noch weitaus schwächer und verletzlicher erscheinen, als er es ohnehin schon ist.

Nach einem solchen Sieg kannst du einfach nicht anfangen, die Spieler in der Öffentlichkeit lang zu machen. Natürlich ist ein Rückstand aus dem Nichts ärgerlich, als Trainer ist man aber die Führungskraft, die sowas schultern muss. Da sollte es nach diesem Spiel auch eigentlich genug anderen Kram geben, mit dem man den Jungs positives Momentum mitgeben kann.

•     •     •

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