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3. Spieltag
Daten
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|
|---|---|---|
C. Titz |
Trainer |
M. Fiedler |
| 33,05 Mio. € | Gesamtmarktwert | 20,88 Mio. € |
| 24,2 | ø-Alter | 25,7 |
3. Spieltag: Hannover 96 - 1.FC Magdeburg
21.08.2025 - 20:28 Uhr
Samstag, 23. August 2025, 13:00 Uhr
Heinz von Heiden-Arena, Hannover
Schon am 3. Spieltag kommt es zum Wiedersehen zwischen dem 1. FC Magdeburg und Ex-Trainer Christian Titz, der nun in Diensten von Hannover 96 steht. In seinen viereinhalb Jahren an der Elbe rettete er den FCM vor dem Absturz in die Regionalliga und schaffte gleich in der Folgesaison den Aufstieg in die zweite Liga. Dort etablierte er den Club mit einer Spielweise, die in ganz Deutschland Anerkennung fand. Nach einer erfolgreichen Saison 2024/25, die nur knapp nicht im Aufstieg endete, wagte er sich einer neuen Herausforderung. Was allerdings folgte, war eine wochenlange Hängepartie, die in der Vertragsunterschrift beim Ligakonkurrenten mündete.
Blick auf den Gegner: Kaufrausch an der Leine
In der niedersächsischen Landeshauptstadt steht der neue Trainer im Mittelpunkt eines großen Umbruchs. Hannover holte 16 neue Spieler, verbuchte aber ebenso viele Abgänge. Den Startschuss gab der Verkauf von Nicolo Tresoldi nach Club Brugge, der direkt sechs Millionen Euro in die Kasse spülte. Investiert wurde der Erlös vor allem in die Transfers von Virghil Ghita von Cracovia Krakau und Waniss Taibi von Rodez AF, die beide jeweils eine Millionen Euro kosteten. Ghita kommt als aktueller rumänischer Nationalspieler, der im Juni sein drittes A-Länderspiel absolvierte. Taibi machte als zentraler Mittelfeldspieler mit vier Toren und vier Vorlagen in der Ligue 2 auf sich aufmerksam. Weitere 750.000 Euro flossen in Benedikt Pichler von Holstein Kiel, der 18 Tore und 12 Vorlagen in 61 Zweitligaspielen vorweisen kann. Auch Rechtsverteidiger Jonas Sterner kam für eine mittlere sechsstellige Summe aus Kiel. Weiterhin aktivierten die 96er das Rückkaufrecht für Marius Wörl, der als Leihgabe für Arminia Bielefeld eine Schlüsselrolle beim Zweitliga-Aufstieg und dem sensationellen Einzug ins Pokalfinale einnahm.
Kapitän Zieler muss dem Stilwechsel weichen
Ablösefrei kamen unter anderem Benjamin Källman als drittbester Torjäger der polnischen Topliga aus Krakau, Mustapha Bundu von Plymouth Argyle aus Englands dritter Liga, Maurice Neubauer von Ligakonkurrent SV Elversberg, Ime Okon von SuperSport United aus Südafrika und Hayate Matsuda aus der zweiten japanischen Liga. Darüber hinaus wurden Hendry Blank von RB Salzburg, Daisuke Yokota von KAA Gent und Maik Nawrocki von Celtic Glasgow ausgeliehen.
Diesem großen Umbruch fiel auch Kapitän und Stammtorwart Ron-Robert Zieler zum Opfer. Der 36-Jährige verabschiedete sich nach insgesamt 382 Spielen für Hannover, womit er auf Platz sechs der Rekordspieler rangiert. Allerdings genügten seine fußballerischen Fähigkeiten den Ansprüchen des neuen Trainers offenbar nicht. Stattdessen wechselte U21-Nationaltorhüter Nahuel Noll auf Leihbasis von Hoffenheim an die Leine.
Zwei Youngster stoßen in die Startelf vor
Kaum ein Stein blieb auf dem anderen. Beim Pflichtspielauftakt gegen Kaiserslautern standen nur drei Spieler in der Startelf, die in der Vorsaison das 96-Trikot trugen: Boris Tomiak, der neue Kapitän Enzo Leopold und Husseyn Chakroun. Letzterer glänzte mit vier Toren für die zweite Mannschaft in der dritten Liga und durfte in den ersten drei Partien der neuen Saison bei den Profis ran. Ebenso aus den eigenen Reihen aufgestiegen ist Noel Aseko, der im Winter aus der Jugend des FC Bayern München kam und gleich bei seinem zweiten Zweitliga-Einsatz gegen den FCK zum Sieg traf. In den weiteren beiden Pflichtspielen nahm der 19-Jährige den Platz neben Leopold im zentralen Mittelfeld ein. Die Dreierkette aus Okon, Tomiak und Ghita hat sich bewährt. Auf den Außenbahnen vertraut Titz auf Neubauer und Matsuda. Im Angriff waren Chakroun, Pichler und Bundu in den beiden Punktspielen gesetzt.
Ohne Gegentor in der Liga, Aus im Pokal
Die neu formierte Mannschaft setzte die Prinzipien des neuen Trainers sofort in die Tat um. Hannover war gegen Kaiserslautern und Düsseldorf klar tonangebend. Beide Spiele wurden verdient und ohne Gegentor gewonnen. So sollte es auch im Pokal laufen, doch Tolcay Cigerci schockte die Titz-Elf früh mit dem 0:1. Kurz vor der Pause vergab Tomiak die Riesenchance zum Ausgleich per Elfmeter. In der zweiten Halbzeit blieb 96 trotz zahlreicher Abschlüsse ohne Torerfolg. Der erste kleine Dämpfer für die Aufbruchstimmung an der Leine. Es wird spannend zu sehen sein, welche Schlüsse der Trainer daraus zieht.
Die Lage beim Club: Ghrieb mit Traum-Einstand
Unmittelbar vor dem Pokalspiel verschärfte sich die personelle Lage beim 1. FC Magdeburg. Aufgrund einiger Ausfälle in der Offensive gab Neuzugang Rayan Ghrieb schon sein Startelfdebüt. Und der Franzose schwang sich umgehend zum Pokalheld und Hoffnungsträger auf. Mit kompromisslosen und technisch herausragenden Abschlüssen machte er den Sieg für den FCM vorzeitig perfekt, nachdem Martijn Kaars die Führung besorgt hatte. So gewann Magdeburg relativ souverän bei Pokalschreck 1. FC Saarbrücken, obwohl im spielerischen Bereich viel Luft nach oben war.
Durch seinen starken Auftritt dürfte Ghrieb seinen Startelfplatz vorerst sicher haben, auch wenn mit Alexander Nollenberger ein Flügelspieler wieder zurück im Training ist. Für Markus Fiedler gibt es zwar kaum einen Anlass, um an der erfolgreichen Elf etwas zu ändern. Mit der Aufstellung von Falko Michel anstelle von Laurin Ulrich im Pokalspiel hat der Trainer aber bereits gezeigt, dass er die Mannschaft speziell auf den Gegner einstellen will. So wird er sich auch gegen Hannover einen besonderen Plan einfallen lassen. Wobei in diesem Duell ohnehin spannend zu sehen sein wird, wer den Gegner am besten kennt und wer am Ende die Oberhand haben wird.
Heinz von Heiden-Arena, Hannover
Schon am 3. Spieltag kommt es zum Wiedersehen zwischen dem 1. FC Magdeburg und Ex-Trainer Christian Titz, der nun in Diensten von Hannover 96 steht. In seinen viereinhalb Jahren an der Elbe rettete er den FCM vor dem Absturz in die Regionalliga und schaffte gleich in der Folgesaison den Aufstieg in die zweite Liga. Dort etablierte er den Club mit einer Spielweise, die in ganz Deutschland Anerkennung fand. Nach einer erfolgreichen Saison 2024/25, die nur knapp nicht im Aufstieg endete, wagte er sich einer neuen Herausforderung. Was allerdings folgte, war eine wochenlange Hängepartie, die in der Vertragsunterschrift beim Ligakonkurrenten mündete.
Blick auf den Gegner: Kaufrausch an der Leine
In der niedersächsischen Landeshauptstadt steht der neue Trainer im Mittelpunkt eines großen Umbruchs. Hannover holte 16 neue Spieler, verbuchte aber ebenso viele Abgänge. Den Startschuss gab der Verkauf von Nicolo Tresoldi nach Club Brugge, der direkt sechs Millionen Euro in die Kasse spülte. Investiert wurde der Erlös vor allem in die Transfers von Virghil Ghita von Cracovia Krakau und Waniss Taibi von Rodez AF, die beide jeweils eine Millionen Euro kosteten. Ghita kommt als aktueller rumänischer Nationalspieler, der im Juni sein drittes A-Länderspiel absolvierte. Taibi machte als zentraler Mittelfeldspieler mit vier Toren und vier Vorlagen in der Ligue 2 auf sich aufmerksam. Weitere 750.000 Euro flossen in Benedikt Pichler von Holstein Kiel, der 18 Tore und 12 Vorlagen in 61 Zweitligaspielen vorweisen kann. Auch Rechtsverteidiger Jonas Sterner kam für eine mittlere sechsstellige Summe aus Kiel. Weiterhin aktivierten die 96er das Rückkaufrecht für Marius Wörl, der als Leihgabe für Arminia Bielefeld eine Schlüsselrolle beim Zweitliga-Aufstieg und dem sensationellen Einzug ins Pokalfinale einnahm.
Kapitän Zieler muss dem Stilwechsel weichen
Ablösefrei kamen unter anderem Benjamin Källman als drittbester Torjäger der polnischen Topliga aus Krakau, Mustapha Bundu von Plymouth Argyle aus Englands dritter Liga, Maurice Neubauer von Ligakonkurrent SV Elversberg, Ime Okon von SuperSport United aus Südafrika und Hayate Matsuda aus der zweiten japanischen Liga. Darüber hinaus wurden Hendry Blank von RB Salzburg, Daisuke Yokota von KAA Gent und Maik Nawrocki von Celtic Glasgow ausgeliehen.
Diesem großen Umbruch fiel auch Kapitän und Stammtorwart Ron-Robert Zieler zum Opfer. Der 36-Jährige verabschiedete sich nach insgesamt 382 Spielen für Hannover, womit er auf Platz sechs der Rekordspieler rangiert. Allerdings genügten seine fußballerischen Fähigkeiten den Ansprüchen des neuen Trainers offenbar nicht. Stattdessen wechselte U21-Nationaltorhüter Nahuel Noll auf Leihbasis von Hoffenheim an die Leine.
Zwei Youngster stoßen in die Startelf vor
Kaum ein Stein blieb auf dem anderen. Beim Pflichtspielauftakt gegen Kaiserslautern standen nur drei Spieler in der Startelf, die in der Vorsaison das 96-Trikot trugen: Boris Tomiak, der neue Kapitän Enzo Leopold und Husseyn Chakroun. Letzterer glänzte mit vier Toren für die zweite Mannschaft in der dritten Liga und durfte in den ersten drei Partien der neuen Saison bei den Profis ran. Ebenso aus den eigenen Reihen aufgestiegen ist Noel Aseko, der im Winter aus der Jugend des FC Bayern München kam und gleich bei seinem zweiten Zweitliga-Einsatz gegen den FCK zum Sieg traf. In den weiteren beiden Pflichtspielen nahm der 19-Jährige den Platz neben Leopold im zentralen Mittelfeld ein. Die Dreierkette aus Okon, Tomiak und Ghita hat sich bewährt. Auf den Außenbahnen vertraut Titz auf Neubauer und Matsuda. Im Angriff waren Chakroun, Pichler und Bundu in den beiden Punktspielen gesetzt.
Ohne Gegentor in der Liga, Aus im Pokal
Die neu formierte Mannschaft setzte die Prinzipien des neuen Trainers sofort in die Tat um. Hannover war gegen Kaiserslautern und Düsseldorf klar tonangebend. Beide Spiele wurden verdient und ohne Gegentor gewonnen. So sollte es auch im Pokal laufen, doch Tolcay Cigerci schockte die Titz-Elf früh mit dem 0:1. Kurz vor der Pause vergab Tomiak die Riesenchance zum Ausgleich per Elfmeter. In der zweiten Halbzeit blieb 96 trotz zahlreicher Abschlüsse ohne Torerfolg. Der erste kleine Dämpfer für die Aufbruchstimmung an der Leine. Es wird spannend zu sehen sein, welche Schlüsse der Trainer daraus zieht.
Die Lage beim Club: Ghrieb mit Traum-Einstand
Unmittelbar vor dem Pokalspiel verschärfte sich die personelle Lage beim 1. FC Magdeburg. Aufgrund einiger Ausfälle in der Offensive gab Neuzugang Rayan Ghrieb schon sein Startelfdebüt. Und der Franzose schwang sich umgehend zum Pokalheld und Hoffnungsträger auf. Mit kompromisslosen und technisch herausragenden Abschlüssen machte er den Sieg für den FCM vorzeitig perfekt, nachdem Martijn Kaars die Führung besorgt hatte. So gewann Magdeburg relativ souverän bei Pokalschreck 1. FC Saarbrücken, obwohl im spielerischen Bereich viel Luft nach oben war.
Durch seinen starken Auftritt dürfte Ghrieb seinen Startelfplatz vorerst sicher haben, auch wenn mit Alexander Nollenberger ein Flügelspieler wieder zurück im Training ist. Für Markus Fiedler gibt es zwar kaum einen Anlass, um an der erfolgreichen Elf etwas zu ändern. Mit der Aufstellung von Falko Michel anstelle von Laurin Ulrich im Pokalspiel hat der Trainer aber bereits gezeigt, dass er die Mannschaft speziell auf den Gegner einstellen will. So wird er sich auch gegen Hannover einen besonderen Plan einfallen lassen. Wobei in diesem Duell ohnehin spannend zu sehen sein wird, wer den Gegner am besten kennt und wer am Ende die Oberhand haben wird.
21.08.2025 - 20:55 Uhr
Wunschaufstellung:
1.FC Magdeburg
1.FC MagdeburgDer dritte Spieltag und somit das Wiedersehen mit unserem ehemaligen Cheftrainer Christian Titz steht an. Nach dem vielen Getöse in der Sommerpause rund um unseren Ex-Coach und den damit einhergehenden Problematiken in der Kaderplanung ist es in dieser Hinsicht wieder ruhiger geworden. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass wir trotz zeitlicher Verzögerungen mittlerweile eine gewisse Position am Markt einnehmen können. Die Verstärkungen für den Kader, die OS verpflichtet hat und ggf. noch verpflichten wird, machen alle einen sehr vielversprechenden Eindruck. Einen personellen Aderlass nach unserer besten Nachwende-Saison konnte man ebenfalls abwenden. Hinsichtlich des rein Sportlichen gab es ja durchaus kritische Stimmen und eine gewisse Unsicherheit, inwiefern Markus Fiedler unser Team voranbringen kann und welche Ergebnisse und Zielsetzungen realistisch sind. Die ersten Spieltage dürften den einen oder anderen, der mit ein wenig Furcht auf die sportliche Entwicklung nach Christian Titz geguckt hat, beruhigt haben. Der Saisonstart zeigt, dass trotz holpriger Vorbereitung die Mechanismen und Ideen von MF immer besser greifen. Zwei Siege aus drei Spielen sind auch ein Zeichen der Stärke nach innen und sorgen mit Sicherheit dafür, dass das Zutrauen der Spieler in MF und seine Spielidee schneller gefestigt wird. Es lässt sich also, wenngleich es natürlich unmöglich ist, absolute Aussagen zu treffen, festhalten, dass der Kader auf dem Papier stärker geworden ist und eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte nicht nur Wunschdenken der optimistischen Fraktion sein kann. Den schweren Schlag, den viele Experten und Beobachter unserem FCM durch den Abgang von CT vorhergesagt hatten, konnte man also zunächst einmal vermeiden.
Nicht zuletzt durch den obligatorischen „Spatenstich“, der beim FCM durch das Vergraben einer Zeitkapsel ersetzt wurde, für den Bau des neuen Funktionsgebäudes, kann man wohl mit guter Hoffnung in die Zukunft unseres Clubs schauen. Die 12 Millionen Euro, von denen unser Präsident als gesamte Investitionssumme sprach, sind sicherlich ausgesprochen gut investiert. Auch die Sanierung der Trainingsplätze stellt einen wichtigen Schritt nicht nur für die Lizenzspielermannschaft, sondern auch für das NLZ dar. Die infrastrukturellen Probleme, die teilweise so schwerwiegend waren, dass sie Einfluss auf den sportlichen Bereich hatten, sollten damit in nicht allzu ferner Zukunft Geschichte sein. Die Entwicklung des Gesamtvereins ist also in vielen Bereichen – natürlich auch getrieben durch das große Zugpferd 1. Männermannschaft – als positiv zu bewerten.
Aber zurück zum Sportlichen. Während bei uns das Transferfenster schleppend anlief, war bei Hannover 96 einiges mehr los. Insgesamt über 30 Transferbewegungen zeugen davon, wie viel Bewegung dort im Kader war. Trotz derart vielen Neuzugängen und auch einigen empfindlichen Abgängen gab es wohl die relevanteste Veränderung auf der Trainerbank. Nachdem die 96er sich schon nach der Hinrunde von Stefan Leitl getrennt hatten und auch sein Nachfolger Andre Breitenreiter nicht den gewünschten Erfolg brachte, musste man sich im Sommer wieder auf Trainersuche begeben. Christian Titz, den viele – so auch ich – eher bei einem Erstligisten gesehen hatten, war nach einem Urlaubsbesuch von Marcus Mann in seinem Urlaub auf Ibiza offenbar sehr angetan von der Aufgabe und durfte nach einigem Hickhack zu den 96ern gehen. Der eine oder andere Clubfan mag ihm das in Bezug auf den vermeintlich ausbleibenden sportlichen Aufstieg krumm genommen haben, für mich persönlich überwiegt aber trotz des auch weiterhin etwas merkwürdig anmutenden Abgangs die Dankbarkeit für die geleistete Arbeit bei uns. Von der Schwelle zum Amateurfußball zu einem gefestigten Zweitligisten – CT wird für mich und sicherlich die Mehrheit der Clubfans für immer auf einer Stufe mit Jens Härtel stehen.
Zum Spiel der 96er unter CT brauche ich sicherlich nicht allzu viel schreiben. Jeder von uns hat vor Augen, wie CT hier in den letzten 4 1/2 Jahren hat Fußball spielen lassen. In der Liga wurde der mutige, proaktive Ball gleich mal mit zwei Siegen gegen den 1. FC Kaiserslautern und Fortuna Düsseldorf belohnt. Etwas überraschend dabei: Die 96er kassierten trotz des unter CT ausgeübten risikoreichen Aufbauspiels in der Liga kein einziges Gegentor. Ob die Anzahl der Gegentore allerdings so niedrig bleibt, steht in den Sternen. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass mit der einhergehenden höheren Gesamtqualität der Spieler bei 96 weniger Fehler im Aufbauspiel passieren, die häufig zu Gegentoren führen. Am letzten Wochenende gab es allerdings den ersten Rückschlag für Hannover. Im Pokal schied man gegen Energie Cottbus mit 1:0 aus. Ich habe das Spiel in der Konferenz verfolgt, und der Spielverlauf erinnerte stark an viele Spiele unserer Jungs der vergangenen Jahre. Absolute Feldüberlegenheit, das Auslassen von klaren Einschussmöglichkeiten (inklusive verschossenem Elfmeter) und ein Kontergegentor zogen das Spiel auf die Seite von Energie, und 96 musste wieder einmal nach Runde 1 die Segel streichen.
Für das Spiel am Samstag erwarte ich keine großen Änderungen in der Spielstruktur. Das von Titz präferierte 3-4-3 findet auch in Hannover Anwendung. Deckungsgleich zu Musonda in Phasen der letzten Saison agiert Matsuda bei Hannover häufig invers und bearbeitet statt ausschließlich die Schiene auch mal die Zwischenräume. Im Tor hat man mit Nahuel Noll einen spielstarken Torhüter aus Hoffenheim geliehen, der – wenig überraschend – als Teil des Aufbauspiels agiert. In der Angriffsreihe ist zentral Benedikt Pichler gesetzt, eine Mischung aus Wandspieler und Tiefenläufer. Auf den Außen durften in der Liga bisher Bundu, den man aus England verpflichten konnte, und Chakroun starten. Zweiterer fällt am Samstag voraussichtlich aus und wird vermutlich entweder durch Jannik Rochelt oder Daisuke Yokota ersetzt. Man merkt es sicherlich auch schon ein bisschen an den Namen der Spieler: Der Kader von 96 verfügt über absolute Qualität sowohl in der Spitze als auch in der Breite. Beinahe jeder Spieler kann qualitativ deckungsgleich ersetzt werden.
Um diesem Gegner erfolgreich gegenüberzutreten, brauchen wir einen richtig guten Tag. Ich bin sehr gespannt, welche taktischen Kniffe sich Markus Fiedler einfallen lassen wird und welche Elf er dafür auf den Platz schicken wird. Was in den ersten Spielen schon aufgefallen ist: dass man sich nicht zu schade ist, auch mal mit allen Spielern die eigene Box zu verteidigen. Nicht in allen Spielphasen wird konsequent in erster Linie attackiert, was definitiv – abhängig vom Spielstand – auch mal die richtige Entscheidung sein kann. Durch das etwas kompaktere Verteidigen zeigt sich die Mannschaft nicht nur hinten sattelfester, sondern sie profitiert auch im Konterspiel von der aufgerückten Defensive des Gegners. Ansonsten zeigen sich bei uns ja einige Jungs in beeindruckender Frühform, weshalb sie sich ihren Stammplatz bis hierhin nicht streitig machen lassen. Auf anderen Positionen hingegen tobt der Konkurrenzkampf aufgrund des großen Kaders ganz schön. Daher wird sicherlich schon die Nominierung des 20-Mann-Kaders die eine oder andere harte Entscheidung parat haben.
In der ersten Elf würde ich mich persönlich für die oben gesehenen Jungs entscheiden. Erste, womöglich etwas unpopuläre Entscheidung wäre für mich die Hereinnahme von Geschwill, für den Hoti weichen müsste. Würde mir, sollte es tatsächlich so kommen, leid tun für Andi, wäre aber sicherlich keine Wachablösung auf der IV-Position neben Hugonet. Ich glaube aber, dass gegen hoch pressende 96er ein IV, der mit seinem starken Fuß agieren kann, sehr wichtig sein wird, um auch mal mit einem kontrollierten langen Ball das Pressing aufzulösen. Rein leistungstechnisch daher sicherlich keine Gründe, um Hoti rauszunehmen, aus spieltaktischer Sicht aber womöglich nicht unclever. Bei entsprechendem tieferen Verteidigen in einer späteren Spielphase würde Andi dann sicherlich deutlich mehr glänzen können. Auf der Schiene ergibt sich durch die Rückkehr von Nolle wieder eine Option mehr, ich rechne allerdings trotzdem erstmal mit Musonda und Bockhorn. Auf der „Doppelsechs“ – sollte es denn nominell ein 4-2-3-1 sein – starten Mathisen und Gnaka. Luka Hyryläinen wird vom Trainer auf der PK hochgelobt und wird sich in den nächsten Wochen sicherlich in der ersten Elf wiederfinden, einen Kaltstart am Samstag halte ich aber – stand heute – für unwahrscheinlich. Ich erwarte ihn aber im Spieltagskader, Minuten sind sicherlich drin, ich bin sehr gespannt. Laurin Ulrich darf nach seiner Herausnahme aus der Startelf gegen Saarbrücken, die der Trainer mit hoher Belastung in den Vorwochen begründete, wieder auf der 10 starten und wird hoffentlich einen guten Tag erwischen. Die übrigen drei Offensivpositionen sind ziemlich unstreitig. Atik, Kaars, Ghrieb haben gute erste Spiele zusammen gemacht und wollen sicherlich ihre Leistungen bestätigen.
Für die Besetzung der Bank traue ich mir keine Einschätzung zu. Pesch und AAH sitzen aber bestimmt drauf, um für vorne Alternativen zu haben. Eng wird es – abgesehen von den üblichen Kandidaten (Chahed, Dzogovic, Leipertz, Marusic, Krempicki etc.) – sicherlich auch für Stalmach, Müller und El-Zein. Während El-Zein noch überhaupt keine Minuten gesehen hat, zeigten die anderen beiden zwar vernünftige Ansätze, der volle Kader und die Rückkehr einiger Verletzter könnte sie aber aus dem Kader spülen.
Ansonsten wünsche ich mir für Samstag ein gutes Spiel unserer Jungs, das sie sich gerne auch mit was Zählbarem vergolden dürfen. Allen, die vor Ort sein werden, wünsche ich einen schönen Samstag in Hannover sowie eine sichere An- und Abreise.
In diesem Sinne euch allen einen kurzen Freitag und anschließend ein schönes Wochenende

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Einmal-Immer am 21.08.2025 um 21:17 Uhr bearbeitet
21.08.2025 - 22:13 Uhr
Wunschaufstellung:
1.FC Magdeburg
1.FC MagdeburgZitat von Einmal-Immer
... CT wird für mich und sicherlich die Mehrheit der Clubfans für immer auf einer Stufe mit Jens Härtel stehen.
... CT wird für mich und sicherlich die Mehrheit der Clubfans für immer auf einer Stufe mit Jens Härtel stehen.
CT steht für mich noch eine Stufe über Härtel, denn er hat den attraktiven Fußball nach Magdeburg zurückgebracht.
Unter MF macht das Anschauen der Pressekonferenzen ernorm viel Spaß, denn er gibt (aktuell noch) tiefere Einblicke in seine Denkprozesse, als viele seiner Kollegen und er ist dabei noch sehr ehrlich und aufgeschlossen. Kompliment dafür!
Er hat ja schon gezeigt, dass er auch Mannschaften entsprechend dem Gegner aufstellt und er wird CT überraschen wollen. Daher sieht meine erwartete Aufstellung wie folgt aus. Insgesamt stabil und eingespielt, wobei Mathisen und Hugonet im DM die Überraschung wären.
Dazu sollte Hyryliainen an diesem Wochenende ankommen und die U23 stärken.
Da das Vermuten des ST-Kaders im Moment recht schwierig ist, habe ich Lust es einmal zu versuchen: Kruth, Geschwill, Müller, Nollenberger, Gnaka, Stalmach (knapp vor Krempicki), Michel, Pesch und AAH.
Hannover ist ein enorm starker Gegner, aber ich erwarte uns aus einer stabilen, abwartenden Abwehr heraus und sehe uns dabei durchaus mit Chancen, denn H96 muss das Spiel machen (und will dies unter CT bekanntlich auch). Eine Punkteteilung wäre absolut in Ordnung, aber mein Bauchgefühl lässt mich sogar auf mehr hoffen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAB-Man am 21.08.2025 um 22:17 Uhr bearbeitet
22.08.2025 - 06:58 Uhr
Tolle Spieltagseröffnung und Beiträge mal wieder!
Auch ich sehe Hannover deutlich favorisiert. Das muss aber für uns kein Nachteil sein, wie sich in den letzten Jahren zeigte. Meist taten wir uns gegen deutlich favorisierte Teams wesentlich leichter.
Fiedler hat ja angekündigt, Titz gewissermaßen überraschen zu wollen. Ich gehe daher davon aus, dass ganz gegensätzlich zu den letzten Jahren, mal einen sehr defensiven und tief stehenden FCM sehen werden, der gegen einen sehr dominanten Gegner sein Glück im blitzschnellen Umschalten suchen wird. Fiedler ist, was Taktik und Spielweise angeht, wesentlich flexibler und pragmatischer als Titz. Daher gehe ich nicht davon aus, dass wir dort stur unseren Offensivstiefel runterspielen.
Im Umschaltspiel liegen auch unsere eigentlichen Stärken. Bereits in der vergangenen Saison waren wir dann am stärksten, wenn wir nicht das Spiel machen mussten, sondern gegen einen offensiven Gegner umschalten durften.
Insofern wird die Devise sein: Hannover in ungefährlichen Spielzonen machen lassen und effizient auskontern.
Auch ich sehe Hannover deutlich favorisiert. Das muss aber für uns kein Nachteil sein, wie sich in den letzten Jahren zeigte. Meist taten wir uns gegen deutlich favorisierte Teams wesentlich leichter.
Fiedler hat ja angekündigt, Titz gewissermaßen überraschen zu wollen. Ich gehe daher davon aus, dass ganz gegensätzlich zu den letzten Jahren, mal einen sehr defensiven und tief stehenden FCM sehen werden, der gegen einen sehr dominanten Gegner sein Glück im blitzschnellen Umschalten suchen wird. Fiedler ist, was Taktik und Spielweise angeht, wesentlich flexibler und pragmatischer als Titz. Daher gehe ich nicht davon aus, dass wir dort stur unseren Offensivstiefel runterspielen.
Im Umschaltspiel liegen auch unsere eigentlichen Stärken. Bereits in der vergangenen Saison waren wir dann am stärksten, wenn wir nicht das Spiel machen mussten, sondern gegen einen offensiven Gegner umschalten durften.
Insofern wird die Devise sein: Hannover in ungefährlichen Spielzonen machen lassen und effizient auskontern.
22.08.2025 - 07:47 Uhr
Wunschaufstellung:
1.FC Magdeburg
1.FC MagdeburgGnaka und Heber würde ich tatsächlich anfangs nicht bringen, da Titz ihre Schwächen genau kennt. Und wir alle wissen, wie man Gnaka und Heber zu einer echten Schwachstelle in unserem Team machen kann.
Im Falle meiner Aufstellung hätten wir auch eine echt starke Bank, um hintenraus gegen müder werdende Hannoveraner gut nachlegen zu können (u.a. Heber, Müller, Hoti, Gnaka, Nollenberger)
22.08.2025 - 08:30 Uhr
Wunschaufstellung:
1.FC Magdeburg
1.FC MagdeburgWenn wir es schaffen den Spielaufbau gut zu stören und in Umschaltmomente kommen, dann nehmen wir einen Dreier mit nach hause.
Kaars ist genau der Typ Stürmer, der das System Titz in alle Einzelteile zerlegen kann (ähnlich wie letzte Saison auf Schalke).
Bei der Aufstellung erwarte ich keine großen Experimente. Ulrich wird wieder rein rotieren. Gut möglich, dass Musonda oder Bockhorn für Nolle weichen müssen. Vielleicht will Fiedler ihn und seinen Speed aber auch für den späteren Spielverlauf in der Hinterhand haben.
An die Taktik "Beton anrühren" glaube ich jedenfalls nicht. Das liegt nicht in Fiedlers DNA.
Nach dem vernünftigen Saisonstart müssen wir auch nicht das Kaninchen vor der Schlange spielen. Wenn wir uns gegen BS etwas weniger dämlich angestellt hätten, hätten wir alle drei bisherigen Pflichtspiele gewonnen.
Wir sollten aber tunlichst vermeiden, dass uns ein eigentlich komplett sicheres Spiel aus den Händen gleitet, so wie in Dresden und Saarbrücken. Das wird nicht immer gut gehen.
22.08.2025 - 10:50 Uhr
Sehr lesenswerte Spieltagseröffnung! Ich wünsche euch für die Saison nur das Beste, Samstagnachmittag gehts für euch bedauerlicherweise mit 0 Punkten wieder auf die A2.
Generell bin ich aber natürlich gespannt, ob es eher von Vorteil ist, dass die Magdeburger Mannschaft auch die Schwächen vom Titz-Fußball kennt und anwendet oder dass Titz die Schwächen der Magdeburger Mannschaft kennt bzw. auszunutzen weiß. Vielleicht es auch maximal egal - wir werden es erleben 😀
Generell bin ich aber natürlich gespannt, ob es eher von Vorteil ist, dass die Magdeburger Mannschaft auch die Schwächen vom Titz-Fußball kennt und anwendet oder dass Titz die Schwächen der Magdeburger Mannschaft kennt bzw. auszunutzen weiß. Vielleicht es auch maximal egal - wir werden es erleben 😀
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Slomi am 22.08.2025 um 10:51 Uhr bearbeitet
22.08.2025 - 12:14 Uhr
Wunschaufstellung:
1.FC Magdeburg
1.FC MagdeburgZitat von fcm6574
Ich könnte mir gut vorstellen, dass Fiedler stark auf den Überraschungseffekt setzt und Geschwill und Hyryläinen gleich von Beginn an bringt. Mit Hyryläinen und Hugonet hätten wir eine extrem auf Balleroberung ausgelegte defensive Doppel-6. Das kann helfen, gegen ballbesitzorientierte Hannoveraner viele Ballgewinne zu generieren, um ins schnelle Umschalten zu kommen.
Gnaka und Heber würde ich tatsächlich anfangs nicht bringen, da Titz ihre Schwächen genau kennt. Und wir alle wissen, wie man Gnaka und Heber zu einer echten Schwachstelle in unserem Team machen kann.
Im Falle meiner Aufstellung hätten wir auch eine echt starke Bank, um hintenraus gegen müder werdende Hannoveraner gut nachlegen zu können (u.a. Heber, Müller, Hoti, Gnaka, Nollenberger)
Ich könnte mir gut vorstellen, dass Fiedler stark auf den Überraschungseffekt setzt und Geschwill und Hyryläinen gleich von Beginn an bringt. Mit Hyryläinen und Hugonet hätten wir eine extrem auf Balleroberung ausgelegte defensive Doppel-6. Das kann helfen, gegen ballbesitzorientierte Hannoveraner viele Ballgewinne zu generieren, um ins schnelle Umschalten zu kommen.
Gnaka und Heber würde ich tatsächlich anfangs nicht bringen, da Titz ihre Schwächen genau kennt. Und wir alle wissen, wie man Gnaka und Heber zu einer echten Schwachstelle in unserem Team machen kann.
Im Falle meiner Aufstellung hätten wir auch eine echt starke Bank, um hintenraus gegen müder werdende Hannoveraner gut nachlegen zu können (u.a. Heber, Müller, Hoti, Gnaka, Nollenberger)
Optimismus vor dem Duell mit Hannover 96
„Genau so würde ich es auch angehen“, könnte man sagen – früh Druck machen und Hannover 96 von Beginn an beschäftigen. Wenn es gelingt, schnell hinter die Abwehrkette zu kommen und vor allem die Flügel konsequent zu nutzen, ist etwas möglich. Die Neuen könnten der Trumpf sein.
Denn so eingespielt wirkt Hannover doch noch nicht. Das hat bereits Cottbus gezeigt, wo einige Schwächen deutlich wurden. Ist aber auch bei 16 Neuzugängen ganz normal.
Entsprechend optimistisch ist der Blick auf das kommende Spiel: Ein Punktgewinn scheint realistisch, ein Unentschieden ist auf jeden Fall drin, wenn nicht sogar 3 Punkte.
23.08.2025 - 08:39 Uhr
Zitat von OpaH13
Denn so eingespielt wirkt Hannover doch noch nicht. Das hat bereits Cottbus gezeigt, wo einige Schwächen deutlich wurden. Ist aber auch bei 16 Neuzugängen ganz normal.
Entsprechend optimistisch ist der Blick auf das kommende Spiel: Ein Punktgewinn scheint realistisch, ein Unentschieden ist auf jeden Fall drin, wenn nicht sogar 3 Punkte.
Denn so eingespielt wirkt Hannover doch noch nicht. Das hat bereits Cottbus gezeigt, wo einige Schwächen deutlich wurden. Ist aber auch bei 16 Neuzugängen ganz normal.
Entsprechend optimistisch ist der Blick auf das kommende Spiel: Ein Punktgewinn scheint realistisch, ein Unentschieden ist auf jeden Fall drin, wenn nicht sogar 3 Punkte.
Da möchte ich kurz eingreifen, jedoch erstmal ein großen Respekt für diese Eröffnung. Die hat aufjedenfall schon mal Bundesligaformat. Wirklich lesenswert.
Dann merkt man, das euer Kader wirklich spannend ist, und unentwirrt Panikmache bezüglich fehlender Transfers vor 2-3 Wochen sicherlich berechtigt war, aber teilweise dann doch etwas überzogen. Niemanden verloren, spannende Spieler dazu bekommen, die von euch hier gezeigte Start11 sieht aufjedenfall aus, als ob die bei uns super mitspielen kann. Ich freue mich auf ein spannendes und enges Duell.
Aber zum Thema eingespielt. Natürlich funktioniert noch nicht alles bei 16 neuen Spielern, komplizierten System und neuem Trainer.
Aber ob man das in Cottbus erkennen konnte?
Machst du das an der Niederlage? Oder dem
Gegentor fest?
Denn was anderes kann es eigentlich nicht sein. Wir haben die ersten 20 Minuten verschlafen, da würde ich eher sagen, das es eine Kopfsache war, und nicht die uneingespieltheit.
Danach haben wir Cottbus dominiert, wenigen Chancen zugelassen und selbst ein paar kreative Chancen gehabt.
In Halbzeit 2 hatten wir dann an die 70% Ballbesitz, Cottbus ist glaube och 2x in unsere Hälfte gekommen & hatte einen Abschluss. Während wir an die 10 Abschlüsse hatten, mit verschossenem 11er, einem Feldspieler der auf der Linie blockte und einem Abseitstor. Also das sah jetzt nicut besonders uneingespielt aus. Könnte aber auch an meiner Vereinsbrille liegen, möchte ich zumindestens nicht ausschließen.😄
Ansonsten allen auswärtsfahren eine schöne Fahrt & ein hoffentlich sehenswertes Spiel.
23.08.2025 - 09:30 Uhr
Zitat von 96madmax96
Da möchte ich kurz eingreifen, jedoch erstmal ein großen Respekt für diese Eröffnung. Die hat aufjedenfall schon mal Bundesligaformat. Wirklich lesenswert.
Dann merkt man, das euer Kader wirklich spannend ist, und unentwirrt Panikmache bezüglich fehlender Transfers vor 2-3 Wochen sicherlich berechtigt war, aber teilweise dann doch etwas überzogen. Niemanden verloren, spannende Spieler dazu bekommen, die von euch hier gezeigte Start11 sieht aufjedenfall aus, als ob die bei uns super mitspielen kann. Ich freue mich auf ein spannendes und enges Duell.
Aber zum Thema eingespielt. Natürlich funktioniert noch nicht alles bei 16 neuen Spielern, komplizierten System und neuem Trainer.
Aber ob man das in Cottbus erkennen konnte?
Machst du das an der Niederlage? Oder dem
Gegentor fest?
Denn was anderes kann es eigentlich nicht sein. Wir haben die ersten 20 Minuten verschlafen, da würde ich eher sagen, das es eine Kopfsache war, und nicht die uneingespieltheit.
Danach haben wir Cottbus dominiert, wenigen Chancen zugelassen und selbst ein paar kreative Chancen gehabt.
In Halbzeit 2 hatten wir dann an die 70% Ballbesitz, Cottbus ist glaube och 2x in unsere Hälfte gekommen & hatte einen Abschluss. Während wir an die 10 Abschlüsse hatten, mit verschossenem 11er, einem Feldspieler der auf der Linie blockte und einem Abseitstor. Also das sah jetzt nicut besonders uneingespielt aus. Könnte aber auch an meiner Vereinsbrille liegen, möchte ich zumindestens nicht ausschließen.😄
Ansonsten allen auswärtsfahren eine schöne Fahrt & ein hoffentlich sehenswertes Spiel.
Zitat von OpaH13
Denn so eingespielt wirkt Hannover doch noch nicht. Das hat bereits Cottbus gezeigt, wo einige Schwächen deutlich wurden. Ist aber auch bei 16 Neuzugängen ganz normal.
Entsprechend optimistisch ist der Blick auf das kommende Spiel: Ein Punktgewinn scheint realistisch, ein Unentschieden ist auf jeden Fall drin, wenn nicht sogar 3 Punkte.
Denn so eingespielt wirkt Hannover doch noch nicht. Das hat bereits Cottbus gezeigt, wo einige Schwächen deutlich wurden. Ist aber auch bei 16 Neuzugängen ganz normal.
Entsprechend optimistisch ist der Blick auf das kommende Spiel: Ein Punktgewinn scheint realistisch, ein Unentschieden ist auf jeden Fall drin, wenn nicht sogar 3 Punkte.
Da möchte ich kurz eingreifen, jedoch erstmal ein großen Respekt für diese Eröffnung. Die hat aufjedenfall schon mal Bundesligaformat. Wirklich lesenswert.
Dann merkt man, das euer Kader wirklich spannend ist, und unentwirrt Panikmache bezüglich fehlender Transfers vor 2-3 Wochen sicherlich berechtigt war, aber teilweise dann doch etwas überzogen. Niemanden verloren, spannende Spieler dazu bekommen, die von euch hier gezeigte Start11 sieht aufjedenfall aus, als ob die bei uns super mitspielen kann. Ich freue mich auf ein spannendes und enges Duell.
Aber zum Thema eingespielt. Natürlich funktioniert noch nicht alles bei 16 neuen Spielern, komplizierten System und neuem Trainer.
Aber ob man das in Cottbus erkennen konnte?
Machst du das an der Niederlage? Oder dem
Gegentor fest?
Denn was anderes kann es eigentlich nicht sein. Wir haben die ersten 20 Minuten verschlafen, da würde ich eher sagen, das es eine Kopfsache war, und nicht die uneingespieltheit.
Danach haben wir Cottbus dominiert, wenigen Chancen zugelassen und selbst ein paar kreative Chancen gehabt.
In Halbzeit 2 hatten wir dann an die 70% Ballbesitz, Cottbus ist glaube och 2x in unsere Hälfte gekommen & hatte einen Abschluss. Während wir an die 10 Abschlüsse hatten, mit verschossenem 11er, einem Feldspieler der auf der Linie blockte und einem Abseitstor. Also das sah jetzt nicut besonders uneingespielt aus. Könnte aber auch an meiner Vereinsbrille liegen, möchte ich zumindestens nicht ausschließen.😄
Ansonsten allen auswärtsfahren eine schöne Fahrt & ein hoffentlich sehenswertes Spiel.
Du hast recht, dass man eine Niederlage oder ein Gegentor nicht automatisch mit „Uneingespieltheit“ gleichsetzen sollte – zumindest nicht pauschal. Deine Schilderung des Spiels deutet eher auf ein anderes Bild hin:
Cottbus nutzt eine Phase aus, in der dein Team mental nicht ganz auf der Höhe war (die ersten 20 Minuten), danach dominiert ihr das Spiel, habt klare Spielanteile und auch Chancen – inklusive eines Elfmeters und eines aberkannten Tores.
Was spricht für Uneingespieltheit?
Individuelle Abstimmungsfehler: Gerade in den ersten Minuten kann es sein, dass Laufwege, Absicherungen oder Pressingmomente nicht sauber abgestimmt waren – was man eben oft mit fehlender Eingespieltheit meint.
Effizienz & Entscheidungsfindung: Auch wenn ihr viele Abschlüsse hattet, spricht ein verschossener Elfer und ein blockierter Abschluss auf der Linie nicht automatisch gegen gute Offensivarbeit – aber vielleicht gegen die letzte Konsequenz im Abschluss oder Timing – ebenfalls typische „Wachstumsfelder“ bei neu zusammengestellten Teams.
Was spricht dagegen?
Dein Team hatte nach deiner Schilderung strukturell Kontrolle über das Spiel, gute Ballzirkulation (70% Ballbesitz spricht dafür) und hat wenig zugelassen – das spricht für eine funktionierende Grundordnung und ein System, das zumindest in Ballbesitz schon recht gut greift.
Kreative Chancen und ein klares Chancenplus deuten eher auf ein funktionierendes Positionsspiel hin – das ist meist eines der letzten Dinge, die bei neuen Teams „kommen“.
Was man vielleicht trennen muss:
Uneingespieltheit bezieht sich oft auf Automatismen, Abläufe, Timing – das kann im Spielaufbau gut aussehen, aber in der Rückwärtsbewegung oder in Umschaltmomenten noch haken.
Kopfsache/mentale Frische kann sich gerade zu Saisonbeginn oder bei auswärtigen „Hitze“-Spielen zeigen – und wenn das in den ersten 20 Minuten der Fall war, wäre das nicht ungewöhnlich.
Fazit:
Die Niederlage scheint aus deiner Beschreibung heraus eher auf eine schwache Anfangsphase und Chancenverwertung zurückzuführen zu sein, weniger auf grobe strukturelle Mängel.
Dass man bei einem Team mit 16 Neuzugängen dennoch von „nicht eingespielt“ spricht, ist in dem Sinne verständlich, dass Abläufe und Konstanz eben erst mit der Zeit kommen. Aber auf das konkrete Spiel bezogen, hast du recht: Es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass das Team – trotz Niederlage – schon vieles richtig gemacht hat.
23.08.2025 - 11:07 Uhr
Wunschaufstellung:
1.FC Magdeburg
1.FC MagdeburgInsbesondere Hugonet will ich wieder in der IV sehen, im DM finde ich ihn jedesmal komplett überfordert, das war er dort schon in seiner Anfangszeit beim FCM und gegen Saarbrücken hat er wieder unterstrichen warum das nicht seine Position ist.
Ansonsten kann es natürlich sein, dass Fiedler noch ein, zwei Asse aus dem Ärmel zieht bei der Aufstellung.
Zum Spiel, mal schauen was möglich ist. Tippe auf ein 1:1.
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