| Real Sociedad
31.07.2012 - 13:08 Uhr
05.04.2026 - 23:51 Uhr
Die vergangenen Monate unter Neu-Trainer Pellegrino Matarazzo fühlen sich wie ein Traum an. Der US-Amerikaner hat aus einem abstiegsbedrohten Verein und einer verunsicherten Mannschaft in Rekordzeit einen Anwärter auf das internationale Geschäft geformt. Was ist das Geheimnis dieses Erfolgs? Ich persönlich glaube, dass Vorgänger Sergio Francisco zu krampfhaft versucht hat, Spieler von Real Sociedad B in die erste Mannschaft hochzuziehen und dies zu Lasten der von extern verpflichteten "Stars" ging.
Das erste Paradebeispiel ist Luka Sucic, der unter Francisco de facto ausgemustert war und so gut wie auf dem Absprung aus San Sebastian stand. Matarazzo hat ihn behutsam, aber konsequent wieder herangeführt, sodass er nun ein fester Bestandteil der Rotation ist - zuletzt auch oft als Startelfspieler. Fast schon märchenhaft liest sich auch die Geschichte von Orri Óskarsson: von einer Oberschenkelverletzung lange zurückgeworfen, die Gerüchten zufolge auch mental an ihm zu knabbern schien, kam er unter Matarazzo zurück und schoss im Pokal-Viertelfinale das entscheidende Tor (Vorlage: Luka Sucic) gegen Alavés, das ihm mit dem Fangesang "Por la mañana café, por la tarde ron, llevamame a Sevilla Orri Oskarsson" (in Anlehnung an das Lied von Bad Bunny und das Copa-Finale in Sevilla) Kultstatus verschafft hat.
Ebenso möchte ich an dieser Stelle Carlos Soler und Gonçalo Guedes lobend erwähnen, die bereits unter Francisco zu den Leistungsträgern zählten, beide eine absolut herausragende Saison spielen und sich damit - ebenso wie Òskarsson - eine Berufung zurück in ihre jeweiligen Nationalteams verdienen konnten!
Während unter Matarazzo die von Francisco beförderten Talente Gorrotxategi (wird inzwischen öfters auch mal rausrotiert) und Karrikaburu (für ihn ist nun Óskarsson der bevorzugte Joker im Sturm) etwas zurückstecken mussten, ging nichtsdestotrotz der Stern von Beñat Turrientes auf - das Eigengewächs spielt seit Wochen in absoluter Topform - und auch der junge Jon Martin ist in der Innenverteidigung absolut gesetzt (holte sich nur leider gestern die fünfte Gelbe ab und wird nächstes Wochenende beim kleinen Derby gegen Alavés fehlen). Beim gestrigen 2:0-Sieg gegen Levante verhalf Matarazzo außerdem dem 19jährigen Ibai Aguirre zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft.
Zusammenfassend kann man denke ich sagen, dass Matarazzo mehr als sein Vorgänger den Blick für das große Ganze hat und einfach ein besseres Teammanagement vorweisen kann. Er hat personell an den richtigen Stellschrauben gedreht und nimmt dabei alle Spieler mit. Der Einsatz der Spieler auf dem Platz hatte auch unter Francisco immer gepasst, aber er hat sich selbst so mancher Option auf der Bank beraubt. Dazu kommt, dass es Matarazzo gelungen ist, der Mannschaft wieder Selbstvertrauen zu geben, was man in vielen Spielerinterviews zu hören bekommt und auf dem Platz sieht, wo man spürt dass alle bis zur letzten Minute an den Erfolg glauben. Auch abseits des Platzes überzeugt "Rino", man hört dass er fleißig Spanisch lernt und sich die Interviewfragen auch gerne auf Spanisch anhört, und er benutzt auch selbst das eine oder andere Wort Baskisch. Man spürt, dass er sich der Größe der Aufgabe bewusst war und dass er diesem besonderen Club und seiner Tradition Respekt zeigt. Ganz große Klasse meiner Meinung nach!
Highlights seiner bisherigen Amtszeit waren sicherlich der leidenschaftlich erkämpfte 2:1-Sieg gegen Barcelona in der Liga sowie natürlich der Einzug ins Copa-Finale durch die zwei 1:0-Derbysiege gegen Athletic Club. Zuvor hatte man sich kurioserweise bereits im Achtelfinale (Osasuna) und Viertelfinale (Alavés) gegen die baskischen Konkurrenten durchgesetzt. In knapp zwei Wochen geht man nun als Außenseiter in das Finale der Copa del Rey gegen Atletico Madrid, und hat währenddessen über die Liga noch die Chance, den Europapokal zu erreichen. Wer hätte das vor vier Monaten noch gedacht?
Ein Thema das uns weiterhin begleitet sind leider Verletzungen, gestern hat es erneut Pechvogel Ander Barrenetxea erwischt, kurze Zeit später musste auch Caleta-Car angeschlagen raus. Alvaro Odriozola, den Matarazzo auch sportlich "wiederbelebt" hatte, zog sich tragischerweise einen Kreuzbandriss zu und wird erst Ende des Kalenderjahres wieder einsatzfähig sein. Yangel Herrera ist mit einer erneuten Wadenverletzung seit Mitte März außer Gefecht und kam erst auf acht Einsätze für La Real, und Take Kubo stand gestern erstmals seit Mitte Januar wieder im Kader. Umso bemerkenswerter ist die sportliche Entwicklung, die Real Sociedad in den letzten Monaten genommen hat!
Das erste Paradebeispiel ist Luka Sucic, der unter Francisco de facto ausgemustert war und so gut wie auf dem Absprung aus San Sebastian stand. Matarazzo hat ihn behutsam, aber konsequent wieder herangeführt, sodass er nun ein fester Bestandteil der Rotation ist - zuletzt auch oft als Startelfspieler. Fast schon märchenhaft liest sich auch die Geschichte von Orri Óskarsson: von einer Oberschenkelverletzung lange zurückgeworfen, die Gerüchten zufolge auch mental an ihm zu knabbern schien, kam er unter Matarazzo zurück und schoss im Pokal-Viertelfinale das entscheidende Tor (Vorlage: Luka Sucic) gegen Alavés, das ihm mit dem Fangesang "Por la mañana café, por la tarde ron, llevamame a Sevilla Orri Oskarsson" (in Anlehnung an das Lied von Bad Bunny und das Copa-Finale in Sevilla) Kultstatus verschafft hat.
Ebenso möchte ich an dieser Stelle Carlos Soler und Gonçalo Guedes lobend erwähnen, die bereits unter Francisco zu den Leistungsträgern zählten, beide eine absolut herausragende Saison spielen und sich damit - ebenso wie Òskarsson - eine Berufung zurück in ihre jeweiligen Nationalteams verdienen konnten!
Während unter Matarazzo die von Francisco beförderten Talente Gorrotxategi (wird inzwischen öfters auch mal rausrotiert) und Karrikaburu (für ihn ist nun Óskarsson der bevorzugte Joker im Sturm) etwas zurückstecken mussten, ging nichtsdestotrotz der Stern von Beñat Turrientes auf - das Eigengewächs spielt seit Wochen in absoluter Topform - und auch der junge Jon Martin ist in der Innenverteidigung absolut gesetzt (holte sich nur leider gestern die fünfte Gelbe ab und wird nächstes Wochenende beim kleinen Derby gegen Alavés fehlen). Beim gestrigen 2:0-Sieg gegen Levante verhalf Matarazzo außerdem dem 19jährigen Ibai Aguirre zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft.
Zusammenfassend kann man denke ich sagen, dass Matarazzo mehr als sein Vorgänger den Blick für das große Ganze hat und einfach ein besseres Teammanagement vorweisen kann. Er hat personell an den richtigen Stellschrauben gedreht und nimmt dabei alle Spieler mit. Der Einsatz der Spieler auf dem Platz hatte auch unter Francisco immer gepasst, aber er hat sich selbst so mancher Option auf der Bank beraubt. Dazu kommt, dass es Matarazzo gelungen ist, der Mannschaft wieder Selbstvertrauen zu geben, was man in vielen Spielerinterviews zu hören bekommt und auf dem Platz sieht, wo man spürt dass alle bis zur letzten Minute an den Erfolg glauben. Auch abseits des Platzes überzeugt "Rino", man hört dass er fleißig Spanisch lernt und sich die Interviewfragen auch gerne auf Spanisch anhört, und er benutzt auch selbst das eine oder andere Wort Baskisch. Man spürt, dass er sich der Größe der Aufgabe bewusst war und dass er diesem besonderen Club und seiner Tradition Respekt zeigt. Ganz große Klasse meiner Meinung nach!
Highlights seiner bisherigen Amtszeit waren sicherlich der leidenschaftlich erkämpfte 2:1-Sieg gegen Barcelona in der Liga sowie natürlich der Einzug ins Copa-Finale durch die zwei 1:0-Derbysiege gegen Athletic Club. Zuvor hatte man sich kurioserweise bereits im Achtelfinale (Osasuna) und Viertelfinale (Alavés) gegen die baskischen Konkurrenten durchgesetzt. In knapp zwei Wochen geht man nun als Außenseiter in das Finale der Copa del Rey gegen Atletico Madrid, und hat währenddessen über die Liga noch die Chance, den Europapokal zu erreichen. Wer hätte das vor vier Monaten noch gedacht?
Ein Thema das uns weiterhin begleitet sind leider Verletzungen, gestern hat es erneut Pechvogel Ander Barrenetxea erwischt, kurze Zeit später musste auch Caleta-Car angeschlagen raus. Alvaro Odriozola, den Matarazzo auch sportlich "wiederbelebt" hatte, zog sich tragischerweise einen Kreuzbandriss zu und wird erst Ende des Kalenderjahres wieder einsatzfähig sein. Yangel Herrera ist mit einer erneuten Wadenverletzung seit Mitte März außer Gefecht und kam erst auf acht Einsätze für La Real, und Take Kubo stand gestern erstmals seit Mitte Januar wieder im Kader. Umso bemerkenswerter ist die sportliche Entwicklung, die Real Sociedad in den letzten Monaten genommen hat!
09.04.2026 - 00:09 Uhr
Ein wirklich schöner Beitrag, danke dafür!
Will/muss aber an einer Stelle mal einhaken:
Gorrotxa hat jetzt einen Monat lang mit leichten Schmerzen gespielt, weshalb er nun auch im letzten Spiel ausfiel und definitiv auch noch das Alaves-Spiel verpassen wird. So viel hat sich per se also gar nicht an seinen Einsatzzeiten geändert
zu Turrientes muss ich sagen, nur meine Meinung, dass er zwar auf einem sehr guten Weg ist, aber in manchen Spielen noch zeigt, dass er v.a. defensiv noch mitten im Lern- und Reifeprozess ist.
Aber gut, das Duo der Zukunft wird mMn. eh Gorrotxa + Turrientes heißen. Haben sie im Copa del Rey gegen den Athletic Club beeindruckend gezeigt, sehr gut miteinander harmoniert und Gorrotxa schafft Turri wichtige Freiräume.
Will/muss aber an einer Stelle mal einhaken:
Zitat von III-Draakon
Während unter Matarazzo die von Francisco beförderten Talente Gorrotxategi (wird inzwischen öfters auch mal rausrotiert) und Karrikaburu (für ihn ist nun Óskarsson der bevorzugte Joker im Sturm) etwas zurückstecken mussten, ging nichtsdestotrotz der Stern von Beñat Turrientes auf - das Eigengewächs spielt seit Wochen in absoluter Topform - und auch der junge Jon Martin ist in der Innenverteidigung absolut gesetzt (holte sich nur leider gestern die fünfte Gelbe ab und wird nächstes Wochenende beim kleinen Derby gegen Alavés fehlen).
Während unter Matarazzo die von Francisco beförderten Talente Gorrotxategi (wird inzwischen öfters auch mal rausrotiert) und Karrikaburu (für ihn ist nun Óskarsson der bevorzugte Joker im Sturm) etwas zurückstecken mussten, ging nichtsdestotrotz der Stern von Beñat Turrientes auf - das Eigengewächs spielt seit Wochen in absoluter Topform - und auch der junge Jon Martin ist in der Innenverteidigung absolut gesetzt (holte sich nur leider gestern die fünfte Gelbe ab und wird nächstes Wochenende beim kleinen Derby gegen Alavés fehlen).
Gorrotxa hat jetzt einen Monat lang mit leichten Schmerzen gespielt, weshalb er nun auch im letzten Spiel ausfiel und definitiv auch noch das Alaves-Spiel verpassen wird. So viel hat sich per se also gar nicht an seinen Einsatzzeiten geändert
zu Turrientes muss ich sagen, nur meine Meinung, dass er zwar auf einem sehr guten Weg ist, aber in manchen Spielen noch zeigt, dass er v.a. defensiv noch mitten im Lern- und Reifeprozess ist.
Aber gut, das Duo der Zukunft wird mMn. eh Gorrotxa + Turrientes heißen. Haben sie im Copa del Rey gegen den Athletic Club beeindruckend gezeigt, sehr gut miteinander harmoniert und Gorrotxa schafft Turri wichtige Freiräume.
20.04.2026 - 22:46 Uhr
TXAPELDUNAK! 🥳🏆️ Real Sociedad hat sich am Samstag im packenden Finale von Sevilla seinen vierten Pokalsieg der Vereinsgeschichte gesichert.
Nach einer überzeugenden ersten Halbzeit ging man dank des Blitztreffers von Barrenetxea (es waren erst 14 Sekunden gespielt, als sich sein Kopfball ins Tor senkte) und eines Elfmetertors von Oyarzabal mit einer 2:1 Führung in die Pause, nachdem Lookman den zwischenzeitlichen Ausgleich für Atlético besorgt hatte. Die zweite Hälfte gehörte dann den Colchoneros, und La Real verlagerte sich immer mehr aufs Verteidigen des knappen Vorsprungs. In der 83. Minute war es darum jedoch geschehen, als Alvarez seine ganze Klasse ausspielte und den Ball zum 2:2 ins Tor jagte. Man musste noch weitere Großchancen der Madrilenen überstehen, bevor man es nach fünf Minuten Nachspielzeit die Verlängerung gepackt hatte.
Mit einer zwischenzeitlich auf Defensive umgebauten Elf und ohne Oyarzabal, den Fixpunkt in der Offensive, für den nach 78 Minuten mit Krämpfen Feierabend war, gelang es den Txuri-Urdin tatsächlich, sich wieder die eine oder andere Torchance zu erarbeiten. Die größte Chance ließ Óskarsson liegen, als er beim Nachschuss eines von Musso parierten Balls zu halbherzig abschloss, statt den Ball mit mehr Wucht ins Tor zu jagen. Die zweite Hälfte der Verlängerung gehörte dann wieder mehr Atlético, bei denen seit der 62. Minute auch Ex-La-Real-Spieler Sörloth stürmte, doch auch diese letzten 15 Minuten brachten keine Entscheidung.
Im Elfmeterschießen konnte Pokal-Torwart Marrero direkt die ersten beiden Elfmeter von Sörloth und Alvarez parieren und schwang sich endgültig zum Helden und MVP des Spiels auf. Óskarsson setzte seinen schwachen Auftritt leider fort, sodass sein schwach getretener Elfmeter leichte Beute für Musso wurde. Doch nachdem alle anderen Spieler für Real Sociedad recht sicher, aber auch sehr kontrolliert verwandelt hatten, war es Youngster Pablo Marin vorbehalten, den blau-weißen Anhang in Freundentaumel zu versetzen, indem er seinen Elfmeter hoch ins linke Eck jagte.
Der Jubel kannte logischerweise keine Grenzen, zumal dieses Finale mit der Vorgeschichte als Neuauflage des Finalspiels von 1987 und vor allem mit dem Gedenken an Aitor Zabaleta für die Txuri-Urdin noch mal eine Spur emotionaler war.
Pellegrino Matarazzo hat sich damit bereits nach vier Monaten in San Sebastian ein Denkmal gesetzt, was für eine Geschichte! Logischerweise sind alle voll des Lobes für den US-Amerikaner (in dem bekanntermaßen auch viel Bundesliga-Erfahrung steckt), der einst als Fußball-Mathematiker verschrien war, sich bei seinem Engagement im Baskenland bisher aber als sehr warmherziger und nahbarer Trainer gezeigt hat.
Mit dem Pokalsieg ist freilich die Europapokal-Qualifikation bereits gesichert. Mit einer Top-fünf-Platzierung könnte man noch die Champions-League-Qualifikation draufsetzen, aber ich sage: alles was jetzt noch kommt ist ein Bonus, nach der turbulenten ersten Saisonhälfte war an Europapokal schließlich gar nicht zu denken.
Danke für die Ergänzung.
Die Situation von Gorrotxa hatte ich tatsächlich etwas falsch eingeordnet, hatte vergessen dass er ja an einer Leistenverletzung "laborierte".
Nach einer überzeugenden ersten Halbzeit ging man dank des Blitztreffers von Barrenetxea (es waren erst 14 Sekunden gespielt, als sich sein Kopfball ins Tor senkte) und eines Elfmetertors von Oyarzabal mit einer 2:1 Führung in die Pause, nachdem Lookman den zwischenzeitlichen Ausgleich für Atlético besorgt hatte. Die zweite Hälfte gehörte dann den Colchoneros, und La Real verlagerte sich immer mehr aufs Verteidigen des knappen Vorsprungs. In der 83. Minute war es darum jedoch geschehen, als Alvarez seine ganze Klasse ausspielte und den Ball zum 2:2 ins Tor jagte. Man musste noch weitere Großchancen der Madrilenen überstehen, bevor man es nach fünf Minuten Nachspielzeit die Verlängerung gepackt hatte.
Mit einer zwischenzeitlich auf Defensive umgebauten Elf und ohne Oyarzabal, den Fixpunkt in der Offensive, für den nach 78 Minuten mit Krämpfen Feierabend war, gelang es den Txuri-Urdin tatsächlich, sich wieder die eine oder andere Torchance zu erarbeiten. Die größte Chance ließ Óskarsson liegen, als er beim Nachschuss eines von Musso parierten Balls zu halbherzig abschloss, statt den Ball mit mehr Wucht ins Tor zu jagen. Die zweite Hälfte der Verlängerung gehörte dann wieder mehr Atlético, bei denen seit der 62. Minute auch Ex-La-Real-Spieler Sörloth stürmte, doch auch diese letzten 15 Minuten brachten keine Entscheidung.
Im Elfmeterschießen konnte Pokal-Torwart Marrero direkt die ersten beiden Elfmeter von Sörloth und Alvarez parieren und schwang sich endgültig zum Helden und MVP des Spiels auf. Óskarsson setzte seinen schwachen Auftritt leider fort, sodass sein schwach getretener Elfmeter leichte Beute für Musso wurde. Doch nachdem alle anderen Spieler für Real Sociedad recht sicher, aber auch sehr kontrolliert verwandelt hatten, war es Youngster Pablo Marin vorbehalten, den blau-weißen Anhang in Freundentaumel zu versetzen, indem er seinen Elfmeter hoch ins linke Eck jagte.
Der Jubel kannte logischerweise keine Grenzen, zumal dieses Finale mit der Vorgeschichte als Neuauflage des Finalspiels von 1987 und vor allem mit dem Gedenken an Aitor Zabaleta für die Txuri-Urdin noch mal eine Spur emotionaler war.
Pellegrino Matarazzo hat sich damit bereits nach vier Monaten in San Sebastian ein Denkmal gesetzt, was für eine Geschichte! Logischerweise sind alle voll des Lobes für den US-Amerikaner (in dem bekanntermaßen auch viel Bundesliga-Erfahrung steckt), der einst als Fußball-Mathematiker verschrien war, sich bei seinem Engagement im Baskenland bisher aber als sehr warmherziger und nahbarer Trainer gezeigt hat.
Mit dem Pokalsieg ist freilich die Europapokal-Qualifikation bereits gesichert. Mit einer Top-fünf-Platzierung könnte man noch die Champions-League-Qualifikation draufsetzen, aber ich sage: alles was jetzt noch kommt ist ein Bonus, nach der turbulenten ersten Saisonhälfte war an Europapokal schließlich gar nicht zu denken.
Zitat von Imperatore_10
Ein wirklich schöner Beitrag, danke dafür!
Will/muss aber an einer Stelle mal einhaken:
Gorrotxa hat jetzt einen Monat lang mit leichten Schmerzen gespielt, weshalb er nun auch im letzten Spiel ausfiel und definitiv auch noch das Alaves-Spiel verpassen wird. So viel hat sich per se also gar nicht an seinen Einsatzzeiten geändert
Ein wirklich schöner Beitrag, danke dafür!
Will/muss aber an einer Stelle mal einhaken:
Zitat von III-Draakon
Während unter Matarazzo die von Francisco beförderten Talente Gorrotxategi (wird inzwischen öfters auch mal rausrotiert) und Karrikaburu (für ihn ist nun Óskarsson der bevorzugte Joker im Sturm) etwas zurückstecken mussten, ging nichtsdestotrotz der Stern von Beñat Turrientes auf - das Eigengewächs spielt seit Wochen in absoluter Topform - und auch der junge Jon Martin ist in der Innenverteidigung absolut gesetzt (holte sich nur leider gestern die fünfte Gelbe ab und wird nächstes Wochenende beim kleinen Derby gegen Alavés fehlen).
Während unter Matarazzo die von Francisco beförderten Talente Gorrotxategi (wird inzwischen öfters auch mal rausrotiert) und Karrikaburu (für ihn ist nun Óskarsson der bevorzugte Joker im Sturm) etwas zurückstecken mussten, ging nichtsdestotrotz der Stern von Beñat Turrientes auf - das Eigengewächs spielt seit Wochen in absoluter Topform - und auch der junge Jon Martin ist in der Innenverteidigung absolut gesetzt (holte sich nur leider gestern die fünfte Gelbe ab und wird nächstes Wochenende beim kleinen Derby gegen Alavés fehlen).
Gorrotxa hat jetzt einen Monat lang mit leichten Schmerzen gespielt, weshalb er nun auch im letzten Spiel ausfiel und definitiv auch noch das Alaves-Spiel verpassen wird. So viel hat sich per se also gar nicht an seinen Einsatzzeiten geändert

Danke für die Ergänzung.
Die Situation von Gorrotxa hatte ich tatsächlich etwas falsch eingeordnet, hatte vergessen dass er ja an einer Leistenverletzung "laborierte".
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

