| Geburtsdatum | 31.01.1989 |
|---|---|
| Alter | 37 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,87m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | beidfüßig |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
#20 - Junglas, Manuel
02.01.2015 - 13:44 Uhr
19.07.2017 - 08:05 Uhr
Die Heimkehr des kölschen Jungen
Anfänge beim SC West, 187 Zweitligaspiele und Erfolge mit Bielefeld: Manuel Junglas verstärkt den FC Viktoria Köln
Anfänge beim SC West, 187 Zweitligaspiele und Erfolge mit Bielefeld: Manuel Junglas verstärkt den FC Viktoria Köln
Zitat von Fupa
Köln. Über die Geschehnisse am Ende seiner letzten Station möchte Manuel Junglas am liebsten gar nicht sprechen. Er kann es wie vor nicht verstehen, dass sein Vertrag nicht verlängert wurde. Vor allem aber macht ihm zu schaffen, dass niemand aus der Klubführung ihn zuvor darüber informiert hatte, dass man nicht mehr mit ihm plant. Dass er schließlich doch noch darüber redet, ist durchaus eine Art Frustbewältigung: „Ich bin sehr enttäuscht über die letzten Wochen in Bielefeld. Das hatte schlicht kein Niveau, wie da mit mir umgegangen wurde”, erklärt der 28-Jährige betrübt.
Es ist ja auch nicht so, als hätte die Neuverpflichtung des FC Viktoria Köln in den vergangenen beiden Jahren nichts für den Zweitligisten aus Ostwestfalen geleistet.
(...)
Vor allem die Spiele gegen Werder Bremen im Achtelfinale und Borussia Mönchengladbach im Viertelfinale sind beim Mittelfeldspieler auch gut zwei Jahre später noch omnipräsent: Junglas gelangen beim 3:1-Erfolg gegen Werder gleich zwei Tore, im „kicker” bekam der gebürtige Kölner die Note 1,5.
(...)
Sein Debüt in der Ersten Bundesliga ließ nicht lange auf sich warten: Am 17. März 2007 wurde Junglas gegen Arminia Bielefeld in der Schlussminute für Jan Schlaudraff eingewechselt — seine Gefühle in jenem Moment beschreibt der Kölner so: „Es war eine unheimlich aufregende Situation, als ich auf dem Tivoli an der Außenlinie stand und auf meinen Einsatz gewartet habe. Vor allem habe ich darauf gehofft, dass der Schiri nicht zu früh abpfeift.”
2012, Junglas war mit der Alemannia soeben in die Dritte Liga abgestiegen, entschied sich der Familienvater (eine Tochter) zu einem ziemlich drastischen Ortswechsel, wie er sich im Nachhinein selbst eingestehen muss: „Der Umzug nach Aalen war eigentlich eine Katastrophe, ein absoluter Kulturschock”, berichtet der Auswanderer, der unter seinem damaligen Coach Ralph Hasenhüttl beim Zweitliga-Aufsteiger VfR im Anschluss nicht unbedingt glücklich wurde: „Das passte menschlich irgendwie nicht zwischen uns”, beschreibt Viktorias neue Nummer zehn das persönliche Verhältnis zum Österreicher, der nun RB Leipzig betreut.
(...)
Köln. Über die Geschehnisse am Ende seiner letzten Station möchte Manuel Junglas am liebsten gar nicht sprechen. Er kann es wie vor nicht verstehen, dass sein Vertrag nicht verlängert wurde. Vor allem aber macht ihm zu schaffen, dass niemand aus der Klubführung ihn zuvor darüber informiert hatte, dass man nicht mehr mit ihm plant. Dass er schließlich doch noch darüber redet, ist durchaus eine Art Frustbewältigung: „Ich bin sehr enttäuscht über die letzten Wochen in Bielefeld. Das hatte schlicht kein Niveau, wie da mit mir umgegangen wurde”, erklärt der 28-Jährige betrübt.
Es ist ja auch nicht so, als hätte die Neuverpflichtung des FC Viktoria Köln in den vergangenen beiden Jahren nichts für den Zweitligisten aus Ostwestfalen geleistet.
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Vor allem die Spiele gegen Werder Bremen im Achtelfinale und Borussia Mönchengladbach im Viertelfinale sind beim Mittelfeldspieler auch gut zwei Jahre später noch omnipräsent: Junglas gelangen beim 3:1-Erfolg gegen Werder gleich zwei Tore, im „kicker” bekam der gebürtige Kölner die Note 1,5.
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Sein Debüt in der Ersten Bundesliga ließ nicht lange auf sich warten: Am 17. März 2007 wurde Junglas gegen Arminia Bielefeld in der Schlussminute für Jan Schlaudraff eingewechselt — seine Gefühle in jenem Moment beschreibt der Kölner so: „Es war eine unheimlich aufregende Situation, als ich auf dem Tivoli an der Außenlinie stand und auf meinen Einsatz gewartet habe. Vor allem habe ich darauf gehofft, dass der Schiri nicht zu früh abpfeift.”
2012, Junglas war mit der Alemannia soeben in die Dritte Liga abgestiegen, entschied sich der Familienvater (eine Tochter) zu einem ziemlich drastischen Ortswechsel, wie er sich im Nachhinein selbst eingestehen muss: „Der Umzug nach Aalen war eigentlich eine Katastrophe, ein absoluter Kulturschock”, berichtet der Auswanderer, der unter seinem damaligen Coach Ralph Hasenhüttl beim Zweitliga-Aufsteiger VfR im Anschluss nicht unbedingt glücklich wurde: „Das passte menschlich irgendwie nicht zwischen uns”, beschreibt Viktorias neue Nummer zehn das persönliche Verhältnis zum Österreicher, der nun RB Leipzig betreut.
(...)
19.07.2017 - 11:13 Uhr
Nachtreten wird wohl mittlerweile zum Trend, unglaublich.
19.07.2017 - 11:39 Uhr
Zitat von patti1
Nachtreten wird wohl mittlerweile zum Trend, unglaublich.
Nachtreten wird wohl mittlerweile zum Trend, unglaublich.
Umgekehrt kann man auch mal die Frage stellen, warum das bei uns so häufig auftritt? Liegt das immer nur an den Spielern? Oder fehlt unserem Sportdirektor ggf. der Wille oder die Fähigkeit zur offenen und ehrlichen Kommunikation?
19.07.2017 - 12:08 Uhr
Zitat von kicka
Umgekehrt kann man auch mal die Frage stellen, warum das bei uns so häufig auftritt?
Umgekehrt kann man auch mal die Frage stellen, warum das bei uns so häufig auftritt?
Davor muss man aber auch die Frage stellen, ob es wirklich "häufig" auftritt.
19.07.2017 - 12:41 Uhr
Zitat von derkowa
Davor muss man aber auch die Frage stellen, ob es wirklich "häufig" auftritt.
Zitat von kicka
Umgekehrt kann man auch mal die Frage stellen, warum das bei uns so häufig auftritt?
Umgekehrt kann man auch mal die Frage stellen, warum das bei uns so häufig auftritt?
Davor muss man aber auch die Frage stellen, ob es wirklich "häufig" auftritt.
Alleine in dieser Transferperiode haben sich Mast, Schuppan und Junglas entsprechend geäußert. Sagen wir mal so, es gibt verschiedene Indizien, dass die interne Kommunikation besser laufen könnte.
19.07.2017 - 12:43 Uhr
Zitat von kicka
Oder fehlt unserem Sportdirektor ggf. der Wille oder die Fähigkeit zur offenen und ehrlichen Kommunikation?
Oder fehlt unserem Sportdirektor ggf. der Wille oder die Fähigkeit zur offenen und ehrlichen Kommunikation?
Oder vielleicht dem Trainer, der ja letztlich entscheidet, mit wem er zusammenarbeiten möchte und mit wem nicht?
Aber den mögen wir ja alle (noch), an ihm kann es also nicht liegen.
19.07.2017 - 12:44 Uhr
Zitat von kicka
Sagen wir mal so, es gibt verschiedene Indizien, dass die interne Kommunikation besser laufen könnte.
Sagen wir mal so, es gibt verschiedene Indizien, dass die interne Kommunikation besser laufen könnte.
Ja, natürlich, es kann immer besserlaufen. Da sich der Verein aber nicht im luftleeren Raum bewegt, ist halt die Frage, ob es bei Arminia schlechter läuft als bei anderen Vereinen?
Und es bleibt halt die Frage, was das Problem war. Mast hätte gerne vorgespielt und sich zeigen wollen. Mit Schuppan hat man möglicherweise nicht geredet, Junglas hat nichts Genaues gesagt.
Sieht für mich nicht, nach einem einzigen Grund aus, warum die Spieler enttäuscht sind.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von derkowa am 19.07.2017 um 12:48 Uhr bearbeitet
19.07.2017 - 13:01 Uhr
Ich denke beide Seiten sollten da selbstkritisch sein. Für Arabi oder Saibene dürfte es kein Aufwand oder Problem sein, mit einem langjährigen Mitarbeitern ein kurzes, klärendes Gespräch zu führen und sich vernünftig von ihm zu verabschieden. Das gebührt der Respekt.
Andererseits finde ich es ebenso unverständlich, dass es Junglas überrascht hat, dass nicht mit ihm verlängert wurde. Denn darauf deutete nichts hin und auch seine zuletzt gezeigten Leistungen passten nicht dazu. Er war ja ebenso wie Schuppan kein Stammspieler mehr, entsprechend ist sein Verhalten dann im Bereich Profifussball schon sehr naiv.
Als vor einigen Jahren mein Arbeitsvertrag auslief, war mir auch klar, dass es an mir liegt, mir was Neues zu suchen. Und so geht es unzähligen Arbeitnehmern mit befristeten Arbeitsverträgen auch. Kein Drama.
Andererseits finde ich es ebenso unverständlich, dass es Junglas überrascht hat, dass nicht mit ihm verlängert wurde. Denn darauf deutete nichts hin und auch seine zuletzt gezeigten Leistungen passten nicht dazu. Er war ja ebenso wie Schuppan kein Stammspieler mehr, entsprechend ist sein Verhalten dann im Bereich Profifussball schon sehr naiv.
Als vor einigen Jahren mein Arbeitsvertrag auslief, war mir auch klar, dass es an mir liegt, mir was Neues zu suchen. Und so geht es unzähligen Arbeitnehmern mit befristeten Arbeitsverträgen auch. Kein Drama.
19.07.2017 - 13:20 Uhr
Zitat von studti
Ich denke beide Seiten sollten da selbstkritisch sein. Für Arabi oder Saibene dürfte es kein Aufwand oder Problem sein, mit einem langjährigen Mitarbeitern ein kurzes, klärendes Gespräch zu führen und sich vernünftig von ihm zu verabschieden. Das gebührt der Respekt.
Andererseits finde ich es ebenso unverständlich, dass es Junglas überrascht hat, dass nicht mit ihm verlängert wurde. Denn darauf deutete nichts hin und auch seine zuletzt gezeigten Leistungen passten nicht dazu. Er war ja ebenso wie Schuppan kein Stammspieler mehr, entsprechend ist sein Verhalten dann im Bereich Profifussball schon sehr naiv.
Als vor einigen Jahren mein Arbeitsvertrag auslief, war mir auch klar, dass es an mir liegt, mir was Neues zu suchen. Und so geht es unzähligen Arbeitnehmern mit befristeten Arbeitsverträgen auch. Kein Drama.
Ich denke beide Seiten sollten da selbstkritisch sein. Für Arabi oder Saibene dürfte es kein Aufwand oder Problem sein, mit einem langjährigen Mitarbeitern ein kurzes, klärendes Gespräch zu führen und sich vernünftig von ihm zu verabschieden. Das gebührt der Respekt.
Andererseits finde ich es ebenso unverständlich, dass es Junglas überrascht hat, dass nicht mit ihm verlängert wurde. Denn darauf deutete nichts hin und auch seine zuletzt gezeigten Leistungen passten nicht dazu. Er war ja ebenso wie Schuppan kein Stammspieler mehr, entsprechend ist sein Verhalten dann im Bereich Profifussball schon sehr naiv.
Als vor einigen Jahren mein Arbeitsvertrag auslief, war mir auch klar, dass es an mir liegt, mir was Neues zu suchen. Und so geht es unzähligen Arbeitnehmern mit befristeten Arbeitsverträgen auch. Kein Drama.
Da stimme ich dir komplett zu. Aber eben dieses persönliche Gespräch scheint nicht stattgefunden zu haben. Und das gehört einfach nach meinem Verständnis aus Anstands- und Professionalitätsgründen dazu. Sollte es dieses Gespräch hingegen gegeben haben und wurde dort mit offenen Karten gespielt, müssen sich die Spieler auch nicht beschweren.
19.07.2017 - 14:32 Uhr
Zitat von SvG0815
Oder vielleicht dem Trainer, der ja letztlich entscheidet, mit wem er zusammenarbeiten möchte und mit wem nicht?
Aber den mögen wir ja alle (noch), an ihm kann es also nicht liegen.
Oder vielleicht dem Trainer, der ja letztlich entscheidet, mit wem er zusammenarbeiten möchte und mit wem nicht?
Aber den mögen wir ja alle (noch), an ihm kann es also nicht liegen.
Kann sein, dass es da eine gewisse Halbwertszeit für Verantwortliche gibt, nach deren Ablauf die Kritik zunimmt.
Ich bin mir aber gar nicht mal sicher, ob wirklich Saibene das Gespräch führen muss. Arabi ist ja schlußendlich der Verantwortliche für den sportlichen Bereich, dass kann man schon.
Auf der anderen Seite kann ich auch @studti Meinung absolut nachvollziehen, wenn mein Vertrag ausläuft, dann ist es ja an mir, auf die Verantwortlichen zuzugehen, ich will ja was von denen. Grundsätzlich hat Arminia den Vertrag ja erfüllt. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es bei den Saisonabschlußgesprächen zur Sprache gekommen ist wie die Perspektiven der Spieler aussehen.
Interessanterweise spricht Junglas ja auch von Monaten, wenn es solange dauert, dann suche ich doch von mir aus das Gespräch.
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