YB-Basel - 16. Juli
09.07.2011 - 16:18 Uhr
Die Vorfreude ist bekanntlich ist schönste Freude. Lassen wir sie hochleben, in der Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison. Die 1. unter dem neuen Trainer Christian Gross, die 7. im neuen Wankdorfstadion und hoffentlich die letzte seit 25 Jahren ohne Meistertitel.
Zum Saisonauftakt steht mit dem Heimspiel gegen den Schweizermeister aus Basel ein harter Brocken auf dem Programm. Von einer wegweisenden Partie zu sprechen, wäre wohl ein wenig vermessen. Aber für die Gelb-Schwarzen wird zumindest viel auf dem Spiel stehen. Mit einem Sieg gegen die auf dem Papier stärkste Mannschaft der Schweiz, könnte in Bern im Sog von Christian Gross eine neue Euphorie entfacht werden. Bei einer allfälligen Niederlagen stände die Mannschaft bei der zweiten Saisonpartie im Tourbillon bereits mit dem Rücken zur Wand.
Aber denken wir positiv. Als Aussenstehender bekommt man den Eindruck vermittelt, dass die YB-Verantwortlichen ihre Hausaufgaben grundsätzlich gemacht haben und dem Trainer ein starkes und ausgeglichenes Kader zur Verfügung steht. Allerdings wird es wohl noch ein wenig Zeit brauchen, bis alle Puzzleteile in einander passen und die Mannschaft ihre maximale Leistungsfähigkeit abrufen kann.
In der Vorbereitung lies Christian Gross in einem 4-4-2 oder 4-2-3-1 System spielen. Es ist schwierig zu antizipieren, was für ein System gegen den FCB gespielt wird. In den beiden letzten Testspielen gegen Frankfurt und Hertha präsentierte sich die Mannschaft in einem 4-4-2 System, was ein Indiz sein könnte, dass auch gegen den FCB dieses System praktiziert wird. Gegen ein System mit zwei Stürmern spricht, dass mit Bienvenu (Verletzung) und Schneuwly (Sperre) zwei von vier Stürmern gegen Basel ausfallen werden und somit als Joker kein Stürmer mehr zur Verfügung stehen würde, was die taktischen Möglichkeiten während einer Partie stark einschränken würde.
Lassen wir uns überraschen und geniessen die Vorfreude in der Hoffnung auf eine erfolgreiche oder zumindest spannende Saison.
Hopp YB!
Zum Saisonauftakt steht mit dem Heimspiel gegen den Schweizermeister aus Basel ein harter Brocken auf dem Programm. Von einer wegweisenden Partie zu sprechen, wäre wohl ein wenig vermessen. Aber für die Gelb-Schwarzen wird zumindest viel auf dem Spiel stehen. Mit einem Sieg gegen die auf dem Papier stärkste Mannschaft der Schweiz, könnte in Bern im Sog von Christian Gross eine neue Euphorie entfacht werden. Bei einer allfälligen Niederlagen stände die Mannschaft bei der zweiten Saisonpartie im Tourbillon bereits mit dem Rücken zur Wand.
Aber denken wir positiv. Als Aussenstehender bekommt man den Eindruck vermittelt, dass die YB-Verantwortlichen ihre Hausaufgaben grundsätzlich gemacht haben und dem Trainer ein starkes und ausgeglichenes Kader zur Verfügung steht. Allerdings wird es wohl noch ein wenig Zeit brauchen, bis alle Puzzleteile in einander passen und die Mannschaft ihre maximale Leistungsfähigkeit abrufen kann.
In der Vorbereitung lies Christian Gross in einem 4-4-2 oder 4-2-3-1 System spielen. Es ist schwierig zu antizipieren, was für ein System gegen den FCB gespielt wird. In den beiden letzten Testspielen gegen Frankfurt und Hertha präsentierte sich die Mannschaft in einem 4-4-2 System, was ein Indiz sein könnte, dass auch gegen den FCB dieses System praktiziert wird. Gegen ein System mit zwei Stürmern spricht, dass mit Bienvenu (Verletzung) und Schneuwly (Sperre) zwei von vier Stürmern gegen Basel ausfallen werden und somit als Joker kein Stürmer mehr zur Verfügung stehen würde, was die taktischen Möglichkeiten während einer Partie stark einschränken würde.
Lassen wir uns überraschen und geniessen die Vorfreude in der Hoffnung auf eine erfolgreiche oder zumindest spannende Saison.
Hopp YB!
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17.07.2011 - 00:43 Uhr
Insgesamt eine gute Leistung von YB. Die Boys hätten den Sieg über 90 Minuten gesehen, verdient. Schade, dass die Gelb-Schwarzen in der Schlussphase nicht noch einmal zu legen konnte. In der Schlussphase agierte man fast wie eine Auswärtsmannschaft. Aber für die erste Partie unter dem neuen Trainer nach einer kurzen Vorbereitungszeit war es ok. Vor allem Defensiv arbeitete die Mannschaft recht gut, was in der Vorbereitung zum Teil noch anders aussah.
Gross: Toll hat er tatsächlich 2 Spitzen gebracht. Die Mannschaft war gut auf den Gegner eingestellt. In der Schlussphase hatte er nicht viele taktische Möglichkeiten. Zeigte auf, dass der Kader über eine gewisse Breite verfügt, aber über die Qualität diskutiert werden kann. Ein 5. Stürmer zu verpflichten würde nicht all zu viel Sinn ergeben, aber z.B. auf der rechten Aussenbahn könnte der Trainer einen zusätzlichen Spieler gebrauchen.
Wölfli: Lies sich in der ersten Halbzeit von Streller den Ball abluchsen, was nicht passieren darf. Ansonsten eine sehr gute Leistung vom Captain.
Sutter: Gewohnt solide. Setzte ein paar Nadelstiche in der Offensive, defensiv er gut.
Nef&Veskovac: Standen recht gut, machten die Räume geschickt eng. Offenbarten aber auch, dass sie beide auf jeden Fall gute Super League Fussballer sind, aber keine überdurchschnittlich überragenden.
Spycher: Ähnlich wie Sutter.
Silberbauer: In der Vorbereitung war ich enttäuscht von ihm, muss aber zugeben, dass ich zu viel erwartet habe. Respektive an einen anderen Spielertyp glaubte. Michael Silberbauer ist bei weitem kein kompletter Fussballer, weil spielerisch, technisch und athletisch limitiert. ABER der Däne ist ein sehr bissiger Spieler, seine Robustheit und Zweikampfstärke tut dem YB Spiel enorm gut. Zudem spielt er sehr sichere Pässe und verliert praktisch keine Bälle. Eine tolle Ergänzung zu Farnerud.
Degen: Einerseits hatte er bei gefährlichen Offensiv-Aktionen oft die Füsse im Spiel. Andererseits war er aber auch ein Ärgerniss. War eine Mischung zwischen dem Rückrunden-Degen und seinem eigentlichen Potential.
Farnerud: Sehr gute Partie von Rüedu. Ballsicher, technisch beschlagen, sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive präsent.
Nuzzolo: Hätte die Chance in der Startphase nutzen müssen. Auf dem Kunstrasen kann er seine Technik und Tempo gekonnt einsetzten. Tauchte aber nach einer starken ersten halben Stunden ab.
Ben Khalifa: Guter Einstand. Zeigte vielversprechende Ansätze, hat noch Luft nach oben, war aber bereits heute ein Gewinn für die Mannschaft. Sein Spielverständnis, Spielwitz und Technik sind einfach fantastisch. Betonte in etlichen Interviews, dass er körperlich topfit sei, konnte aber in der zweiten Halbzeit den fehlenden Rythmus nicht kaschieren.
Mayuka: Licht und Schatten wechselten sich bei ihm einmal mehr ab. Auch er zeigt vielversprechende Ansätze, agierte aber in etlichen Scenen ein wenig unglücklich, um nicht zu sagen taupatischig. Sobald Bienvenu wieder fit ist, wird er es schwer haben.
Costanzo: Brachte nach der Einwechslung etwas Schwung in die Partie. Eigentlich kein Flügelspieler, bewies aber, dass er für Teileinsätze durchaus eine Alternative sein kann. Hart für Raimondi, wenn ihm ein Zentrumspieler auf seiner Position vorgezogen wird.
Gross: Toll hat er tatsächlich 2 Spitzen gebracht. Die Mannschaft war gut auf den Gegner eingestellt. In der Schlussphase hatte er nicht viele taktische Möglichkeiten. Zeigte auf, dass der Kader über eine gewisse Breite verfügt, aber über die Qualität diskutiert werden kann. Ein 5. Stürmer zu verpflichten würde nicht all zu viel Sinn ergeben, aber z.B. auf der rechten Aussenbahn könnte der Trainer einen zusätzlichen Spieler gebrauchen.
Wölfli: Lies sich in der ersten Halbzeit von Streller den Ball abluchsen, was nicht passieren darf. Ansonsten eine sehr gute Leistung vom Captain.
Sutter: Gewohnt solide. Setzte ein paar Nadelstiche in der Offensive, defensiv er gut.
Nef&Veskovac: Standen recht gut, machten die Räume geschickt eng. Offenbarten aber auch, dass sie beide auf jeden Fall gute Super League Fussballer sind, aber keine überdurchschnittlich überragenden.
Spycher: Ähnlich wie Sutter.
Silberbauer: In der Vorbereitung war ich enttäuscht von ihm, muss aber zugeben, dass ich zu viel erwartet habe. Respektive an einen anderen Spielertyp glaubte. Michael Silberbauer ist bei weitem kein kompletter Fussballer, weil spielerisch, technisch und athletisch limitiert. ABER der Däne ist ein sehr bissiger Spieler, seine Robustheit und Zweikampfstärke tut dem YB Spiel enorm gut. Zudem spielt er sehr sichere Pässe und verliert praktisch keine Bälle. Eine tolle Ergänzung zu Farnerud.
Degen: Einerseits hatte er bei gefährlichen Offensiv-Aktionen oft die Füsse im Spiel. Andererseits war er aber auch ein Ärgerniss. War eine Mischung zwischen dem Rückrunden-Degen und seinem eigentlichen Potential.
Farnerud: Sehr gute Partie von Rüedu. Ballsicher, technisch beschlagen, sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive präsent.
Nuzzolo: Hätte die Chance in der Startphase nutzen müssen. Auf dem Kunstrasen kann er seine Technik und Tempo gekonnt einsetzten. Tauchte aber nach einer starken ersten halben Stunden ab.
Ben Khalifa: Guter Einstand. Zeigte vielversprechende Ansätze, hat noch Luft nach oben, war aber bereits heute ein Gewinn für die Mannschaft. Sein Spielverständnis, Spielwitz und Technik sind einfach fantastisch. Betonte in etlichen Interviews, dass er körperlich topfit sei, konnte aber in der zweiten Halbzeit den fehlenden Rythmus nicht kaschieren.
Mayuka: Licht und Schatten wechselten sich bei ihm einmal mehr ab. Auch er zeigt vielversprechende Ansätze, agierte aber in etlichen Scenen ein wenig unglücklich, um nicht zu sagen taupatischig. Sobald Bienvenu wieder fit ist, wird er es schwer haben.
Costanzo: Brachte nach der Einwechslung etwas Schwung in die Partie. Eigentlich kein Flügelspieler, bewies aber, dass er für Teileinsätze durchaus eine Alternative sein kann. Hart für Raimondi, wenn ihm ein Zentrumspieler auf seiner Position vorgezogen wird.
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