SC Freiburg SC Freiburg
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Statistiken

08.05.2009 - 13:02 Uhr
Zeige Ergebnisse 21-30 von 81.
Statistiken |#21
01.07.2020 - 15:43 Uhr
Über das nächste Jubliläum sollte man nicht allzu viele Worte verlieren. Vor 15 Jahren beendete Volker Finke seine letzte Bundesligasaison mit dem SC Freiburg und der historisch schlechten Punktausbeute von 18 Punkten. Dabei blieb man nach den ersten 5 Spielen sogar ungeschlagen (1 Sieg und 4 Unentschieden). Desaströsen 11 Punkten aus der Vorrunde folgten noch desaströsere 7 Punkte aus der Rückrunde. 1/3 der gesamten Punktzahl erreichte man durch 2 Siege gegen den VFL Wolfsburg, ansonsten wäre man nur knapp am Tasmania Berlin Rekord von 1966 vorbeigeschrappt.

Diese 18 Punktesaison ereignete sich genau 10 Jahre nach der herausragenden 66 Punktespielzeit von 94/95. Mit dem Unterschied von 48 Punkten zwischen bester und schlechtester Saison bei nur einem einzigen Verein hält Volker Finke einen Rekord, der nur sehr schwer zu toppen sein wird.

Jürgen Klopp ließ einer 34 Punkte Saison 2006/07 bei Mainz 05 eine 81 Punkte Spielzeit 2011/12 beim BVB folgen und kam mit 47 Punkten Unterschied ganz knapp an diese Marke heran.

Übertroffen werden die 48 Punkte allerdings noch von Jupp Heynkes. Zu Beginn seiner Karriere 1982/83 in Gladbach mußte er sich einmal mit 40 Punkte zufrieden geben, genau 30Jahre später stellte er mit 91 Punkte bei den Bayern einen neuen Punkterekord auf und auch der Unterschied von 51 Punkte zu seiner schlechtesteten Spielzeit stellt einen neuen Rekord dar.

Berücksichtigt bei diesem Rechenspiel sind aber nur Spielzeiten, die von dem Trainer bei dem jeweiligen Verein komplett über die gesamten 34 Spieltage verantwortet wurden. Jupp Heynckes hatte bei seinem Comeback in Gladbach 2006/07 eine Phase von 12 Spielen ohne Sieg, bevor er dann zurückgetreten ist.

Um jetzt wieder den Bezug zur Aktualität zu finden. Christian Streich hat nun auch schon seine 8. Bundesligasaison beim SC Freiburg beendet. Der Unterschied zwischen bester und schlechtester Saison beläuft sich gerade einmal auf 17 Punkte, Platz 5 mit 51 Punkte 12/13 und der Abstieg zwei Jahre später mit 34 Punkten. Sowohl eine Saison mit 66 Punkten als auch eine Spielzeit mit nur 18 Punkten sind bei Christian Streich eher schwer vorstellbar, vielleicht doch eher noch die 66 Punkte.
Statistiken |#22
04.07.2020 - 11:55 Uhr
Wie in der Vorsaison von mir eine erweiterte Scorerstatistik mit den Preassists (auch Eishockeyassists genannt).
Meine Schlussfolgerungen aus der Statistik kriegen einen eigenen Post, damit das Ganze hier nicht so überschwemmt ist.

Folgende Preassists wurden gewertet:

DFB-Pokal:

1:0 in Magdeburg: Jerome Gondorf (Weiterleitung auf Borrello, der für Waldschmidt auflegt)

Bundesliga:

1:0 gegen Mainz: Nico Schlotterbeck (langer Ball auf Petersen, der mit dem Kopf auf Höler verlängert)
2:0 gegen Mainz: Nils Petersen (Pass auf Höler, der für Schmid vorlegt)
1:0 gegen Köln: Nico Schlotterbeck (Steilpass auf Günter, der das Eigentor von Czichos vorbereitet)
1:0 in Hoffenheim: Nicolas Höfler (Pass auf Heintz, der den Steilpass auf Günter spielt)
2:0 in Hoffenheim: Christian Günter (Flanke auf Frantz, der für Haberer ablegt)
3:0 in Hoffenheim: Janik Haberer (Ablage auf Günter, der auf Petersen flankt)
1:1 in Düsseldorf: Nils Petersen (Pass auf Günter, der auf Schmid flankt)
2:1 in Düsseldorf: Philipp Lienhart (Pass auf Haberer, der den Ball auf Waldschmidt weiterleitet)
1:1 gegen Dortmund: Lukas Kübler (Pass auf Schmid, der auf Waldschmidt passt)
2:2 gegen Dortmund: Roland Sallai (Flanke auf Grifo, der das Eigentor von Akanji provoziert)
1:0 gegen Leipzig: Christian Günter (Flanke auf Höler, dessen Torschuss Höfler ins Tor abstaubt)
2:0 gegen Leipzig: Lucas Höler (Balleroberung gegen Demme, Grifo passt sofort auf Petersen)
1:0 gegen Frankfurt: Christian Günter (Seine Flanke wird von Waldschmidt leicht verlängert, Petersen trifft)
1:1 gegen Bayern: Chang-hoon Kwon (Pass auf Haberer, der auf Grifo flankt)
1:0 in Mainz: Lucas Höler (Steilpass auf Petersen, der auf Kwon flankt)
2:0 gegen Union: Nicolas Höfler (Pass auf Sallai, der per Kopf auf Günter auflegt)
1:0 in Frankfurt: Christian Günter (Pass auf Waldschmidt, der auf Grifo passt)
3:1 in Frankfurt: Nicolas Höfler (Balleroberung und Pass auf Grifo, der den Steilpass auf Höler spielt)
1:2 in Wolfsburg: Roland Sallai (Kopfball auf Grifo, der auf Höler flankt)
2:2 in Wolfsburg: Luca Waldschmidt (Steilpass auf Höler, nach dessen Torschuss Sallai einköpft)
1:2 in München: Yannik Keitel (Pass auf Schmid, der für Höler auflegt)
1:0 gegen Schalke: Vincenzo Grifo (Pass auf Günter, der in den Rückraum zu Waldschmidt spielt)
3:0 gegen Schalke: Luca Waldschmidt (Pass auf Grifo, der den Steilpass auf Höler spielt)

Platzierung - Name - Tore - Assists - Pre-Assists = Gesamtpunkte (Alle Pflichtspiele)

1. Christian Günter - 2 - 10 - 4 = 16 Punkte - 3.241 Spielminuten - 203 Min / Torbeteiligung
2. Vincenzo Grifo - 4 - 10 - 1 = 15 Punkte - 1.769 Spielminuten - 118 Min / Torbeteiligung
3. Lucas Höler - 8 - 5 - 2 = 15 Punkte - 2.582 Spielminuten - 172 Min / Torbeteiligung
4. Nils Petersen - 11 - 2 - 2 = 15 Punkte - 2.606 Spielminuten - 174 Min / Torbeteiligung
5. Luca Waldschmidt - 7 - 3 - 2 = 12 Punkte - 1.386 Spielminuten - 115 Min / Torbeteiligung

6. Jonathan Schmid - 5 - 2 - 0 = 7 Punkte - 3.050 Spielminuten - 436 Min / Torbeteiligung
7. Roland Sallai - 2 - 1 - 2 = 5 Punkte - 1.293 Spielminuten - 259 Min / Torbeteiligung
8. Janik Haberer - 2 - 2 - 1 = 5 Punkte - 1.813 Spielminuten - 363 Min / Torbeteiligung
9. Chang-hoon Kwon - 2 - 1 - 1 = 4 Punkte - 665 Spielminuten - 166 Min / Torbeteiligung
10. Nicolas Höfler - 1 - 0 - 3 = 4 Punkte - 2.905 Spielminuten - 726 Min / Torbeteiligung

11. Nico Schlotterbeck - 0 - 0 - 2 = 2 Punkte - 456 Spielminuten - 228 Min / Torbeteiligung
12. Philipp Lienhart - 0 - 1 - 1 = 2 Punkte - 1.946 Spielminuten - 973 Min / Torbeteiligung
13. Robin Koch - 2 - 0 - 0 = 2 Punkte - 2.807 Spielminuten - 1.403 Min / Torbeteiligung
14. Yannik Keitel - 0 - 0 - 1 = 1 Punkt - 174 Spielminuten - 174 Min / Torbeteiligung
15. Lukas Kübler - 0 - 0 - 1 = 1 Punkt - 210 Spielminuten - 210 Min / Torbeteiligung

16. Jerome Gondorf - 0 - 0 - 1 = 1 Punkt - 284 Spielminuten - 284 Min / Torbeteiligung
17. Brandon Borrello - 0 - 1 - 0 = 1 Punkt - 409 Spielminuten - 409 Min / Torbeteiligung
18. Mike Frantz - 0 - 1 - 0 = 1 Punkt - 496 Spielminuten - 496 Min / Torbeteiligung
19. Manuel Gulde - 1 - 0 - 0 = 1 Punkt - 1.372 Spielminuten - 1.372 Min / Torbeteiligung
20. Dominique Heintz - 0 - 1 - 0 = 1 Punkt - 2.644 Spielminuten - 2.644 Min / Torbeteiligung

Alexander Schwolow - 0 - 0 - 0 = 0 Punkte - 2.212 Spielminuten
Mark Flekken - 0 - 0 - 0 = 0 Punkte - 990 Spielminuten
Amir Abrashi - 0 - 0 - 0 = 0 Punkte - 662 Spielminuten
Niclas Thiede - 0 - 0 - 0 = 0 Punkte - 68 Spielminuten
Lino Tempelmann - 0 - 0 - 0 = 0 Punkte - 34 Spielminuten
Luca Itter - 0 - 0 - 0 = 0 Punkte - 32 Spielminuten

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• Sport-Club Freiburg • Dallas Mavericks •
Statistiken |#23
04.07.2020 - 11:55 Uhr
Also, was können wir jetzt mitnehmen aus dem Wulst an Zahlen?

- Sehr auffällig in der Liste der gewerteten Preassists, noch viel auffälliger in den Spielzusammenfassungen, die ich mir heute und gestern angeschaut habe: wir schießen weniger Tore aus dem Spiel, wenn Manuel Gulde auf dem Feld steht. Das soll keine Abwertung der Qualitäten von Gulde sein, aber es ist auffällig, dass sowohl zu Beginn der Hinrunde als auch gegen Ende der Rückrunde, viele Tore aus einem geordneten Spielaufbau fielen. In den Spieltagen zwischen drin (in denen Gulde Stammspieler war), traf man fast ausschließlich aus Standardsituationen. Zufall? Für mich nicht.

- Dass Christian Günter in der abgelaufenen Saison nochmals an Effizienz gewonnen hat, dürfte jedem aufgefallen sein. Dass er in dieser Wertung der Spieler mit den meisten Torbeteiligungen des ganzen Kaders ist, hat mich dann aber doch überrascht. Wer hätte das vor einigen Jahren vorhergesagt?

- Der Vergleich mit Petersen zeigt: Lucas Höler scort nicht nur, weil er viel spielt, er scort auch im Verhältnis zu seiner Spielzeit auf einem Niveau mit den meisten unserer anderen Offensivkräfte. Eine Torbeteiligung in jedem zweiten Spiel ist ein absolut annehmbarer Wert und zeigt nochmals auf, wie groß der Schritt war, den Höler in der letzten Saison genommen hat.

- Elfmeter pushen seine Statistik, dennoch war Luca Waldschmidt alle 115 Minuten an einem Tor beteiligt. Das ist ein Top-Wert für einen Freiburger Stürmer. Das musste ich mir selbst nochmals ins Gedächtnis rufen, da man ihm ja gerne mal eine durchwachsene Saison unterstellt. Ich hoffe, dass er das Ganze etwas konstanter und gesünder noch ein Jahr in Freiburg bestätigen will.

- Nicolas Höfler war in den letzten Jahren oft der Verlierer dieser Statistik, da er meist bei maximal 2 Torbeteiligungen im Jahr stand. Jetzt sind 4 immer noch nicht der Riesenwert, aber dennoch auch ein statistischer Nachweis für das, was man auch auf dem Feld sah. Mehr vertikale Pässe, öfter das direkte Umschalten nach Balleroberung.

- Die Statistik für Roland Sallai sähe besser für ihn aus, wenn man nur die Rückrunde genommen hätte. Dennoch muss für den Ungarn das Ziel sein, seine Entwicklung in puncto Effizienz fort zu führen. Er gibt dem Spiel viele Elemente, die dem Team gut tun, mehr Scorer dürften es dennoch gerne sein.

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• Sport-Club Freiburg • Dallas Mavericks •
Statistiken |#24
05.07.2020 - 10:25 Uhr
Das nächste Jubiläum: Vor einer Woche wurde die 20. Erstligasaison des SC Freiburg erfolgreich beendet. Die ersten 10 davon unter Volker Finke, das ruft geradezu danach, beide Phasen, die Finke Ära und die Nach-Finke Ära miteinander zu vergleichen.

Die ersten 10 Bundesligajahre: 340 Spiele, 104 Siege, 83 Unentschieden,153 Niederlagen, 437-546 Tore, 395 Punkte, ein Schnitt von 39,5 Punkte pro Saison, 1,1617 Punkte pro Spiel, dazu noch 3 Abstiege, die beste Saison mit 66 Punkten, die schlechteste mit 18 Punkten.

Die letzten 10 Bundesligajahre: 340 Spiele, 105 Siege, 93 Unentschieden, 142 Niederlagen, 413-542 Tore, 408 Punkte, ein Schnitt von 40,8 Punkte pro Saison, 1,20 Punkte pro Spiel, die Phase wurde nur durch einen Abstieg unterbrochen, in der besten Saison kam man auf 51 Punkte, in der schlechtesten auf 34 Punkte

Da bei der letzten Phase 3 Trainer verantwortlich waren, noch die Aufschlüsselung auf die einzelnen Trainer

Robin Dutt: 68 Spiele, 22 Siege, 13 Unentschieden, 33 Niederlgen, 79 Punkte, 39,5 Punkte pro Saison, 1,1617 Punkte pro Spiel. Damit hat er exakt den gleichen Schnitt wie Volker Finke

Marcus Sorg, der aktuelle Bundes-Co-Trainer: 17 Spiele, 3 Siege, 4 Unentschieden, 10 Niederlagen, 13 Punkte, 0,76 Punkte pro Spiel

Christian Streich. 255 Spiele, 80 Siege, 76 Unentschieden, 99 Niederlagen, 316 Punkte, 42,13 Punkte pro Saison, 1,24 Punkte pro Spiel.

Ergänzend muß man noch sagen, dass die Bedingungen in der 2. Hälfte der Bundesligazeit nicht einfacher geworden sind. Zu Beginn der 90er gab es nur Bayer Leverkusen, Mitte der 90er kam noch Wolfsburg dazu. Nach 2009 mußte sich der SC Freiburg noch zusätzlich mit der TSG Hoffenheim herumschlagen, später dann noch RB Leipzig. Was dies bedeutet kann man in den DFL-Finanzzahlen sehr schön ablesen. Zudem hat sich in den letzten 25 Jahren die Schere zwischen reich und arm in der Bundesliga, dank Sponsoren, Championsleague, TV Gelder noch weiter geöffnet und Freiburg gehört zumindest auf der Einnahmenseite nicht zu den reichen. Auf der anderen Seite sind auch andere Vereine um 20 Jahre Mißwirtschaft weiter.
Statistiken |#25
28.07.2020 - 08:29 Uhr
Eine weitere Statistik, die zeigt, dass man als Anhänger des SC Fteiburg mit der abgelaufenen Saison recht zufrieden sein kann.

https://www.kicker.de/779967/slideshow/die_fair_play_tabelle_der_bundesliga_und_was_nur_duesseldorf_schaffte

Bemerkenswert ist vor allem , das der Sündenkönig, der 1. FC Köln, fast doppelt so viele Strafpunkte sammelte wie der SC Freiburg oder anders ausgedrückt, ihnen genügte eine Halbzeit, um etwa die gleiche Ausbeute zu erlangen. Hilfreich für den SC Freiburg war sicherlich, dass man sich praktisch an keinem einzigen Spieltag im akuten Abstiegskampf befand. Interessant ist auch, dass der SC Freiburg sogar noch vor den beiden Ballbesitzteams, dem BVB und den Bayern blieb, die es zum einen aufgrund ihrer viel höheren individuellen Klasse viel weniger nötig haben, zu rustikaleren Mitteln zu greifen und zum anderen durch die hohen Ballbesitzzeiten viel weniger Gelegenheit haben, bei riskanten Abwehrversuchen eine Karte zu riskieren.

Die kartenschonende Spielweise des SC Freiburg ist aber kein Einzelfall, auch in den letzten Spielzeiten befand man sich im vorderen Drittel oder zumindest in der oberen Hälfte der Fairplay Tabelle, obwohl man meistens an bis zu 34 Spieltage knallharten Abstiegskampf zu absolvieren hatte.

Vor Jahren wurden nach meiner Erinnerung von der UEFA Plätze in der Euro League bzw im UEFA Cup vergeben, wobei die Fairnesstabelle miteinbezogen wurde, Mainz wurde so einmal eine Europa-Cup Teilnahme ermöglicht.

Erfreulich ist auch, dass Christian Streich nun zum wiederholten Male unter die Top 3 bei der Wahl zum Trainer der Saison gewählt wurde und zwar vollkommen verdient. Der Spitzenplatz ist zwar meistens für die Pokalabräumer reserviert, auch wenn dies eher schon zur Routine gehört, aber gefühlt in jedem 2. Jahr über einen Zeitraum von über 8-9 Jahren zu den Top 3 zu gehören ist auch eine besondere Leistung und ein Nachweis von Nachhaltigkeit Von einigen Trainern, die in den letzten Jahren einen Spitzenplatz ergatterten, liest man heute eher weniger. Sollte er diese Quote fortsetzen, muß einem um die Zukunft des SC Freiburg nicht bange sein.

Dazu der nächste Gewinn der Herzchenwertung bei zeit online, das Online portal einer Zeitung, die in den letzten Monaten zu den großen Gewinnern auf dem Medienmarkt gehörten.
Statistiken |#26
10.01.2021 - 13:19 Uhr
Etwas Statistik-Spielerei, falls sich jemand für sowas interessiert. Außer den hinlänglich bekannten Rekorden, die der SC aktuell einstellt/bricht, gibt es noch ein paar Nischen-Geschichten.

# Freiburg hat aktuell die alleinige längste Siegesserie aller 98 Teams der Top-5-Ligen Europas. Einmalige Momentaufnahme in der Klubhistorie des Vereins, dürfte es in der Form nie wieder geben. Auch durch die Sonntags- und Montagspiele können die 5 Siege von keinem anderen Klub in Europa (Top 5 Ligen) gematcht werden.

# Die 5 Handicapsiege in Serie (Sieg mit min. 2 Toren Differenz) sind nicht nur Klub-Rekord, sondern dürften bereits weit oben in der BL-Historie auftauchen. Ich meine - ohne es zu wissen - der ewige Rekord liegt hier bei 8 Handicapsiegen (Sieg mit min. 2 T. Dif.) in Serie von Bayern unter Heynckes/Guardiola. Alleine unsere aktuell 5 HC-Siege in Folge dürften nur ganz wenige Klubs in der BL-Historie geschafft haben. Ob ein Klub außer Bayern mehr als 6 geschafft hat - fraglich. Habe aber keine Ahnung (möglicherweise Gladbach 70er oder D. unter Tuchel/Klopp). Wie gesagt, nur Spielerei. Angaben ohne Gewähr.

# Die längste Serie ungeschlagener SC-Spiele in der BL beträgt 10 (Saison 12/13; 24. - inkl. 33. Spieltag). Der Schlusspunkt jener Serie war damals übrigens ein 4-1-Heimsieg gegen Köln ( https://www.transfermarkt.de/spielbericht/index/spielbericht/1121317 ). Aktuell steht Freiburg bei 7 Spielen in Folge ohne Niederlage (5/2/0). Das war damals die erste (Halb-)Saison unter Streich.

# Mehr als 5 Siege in Folge hat im Laufe dieser Saison kein BL-Klub geschafft (Freiburg, Bayern, Leverkusen je 5). Ein weiterer Sieg des SC würde demnach Saisonrekord bedeuten.

Alle Angaben bezogen auf Ligaspiele.
Statistiken |#27
24.01.2021 - 21:54 Uhr
Wenn ich in verschiedenen Threads lese, dass man immer noch zu wenige Punkte hätte gemessen an der Leistung, dann habe ich da einfach eine komplett andere Empfindung. Alleine beide Siege gegen Stuttgart kommen da sofort vor meine Augen.

Daher mal wieder in die expected goals geschaut. Eine Annäherung und kein Beweis, wie alle statistischen Werte mit Schwächen. So kommen gefährliche Szenen ohne Abschlüsse nicht in die Wertung. Bei Szenen, in denen das Tor aus einem Nachschuss fällt, werden beide Schüsse gezählt. Weiterlaufende Szenen, die Abseits waren und somit bei Toren zurückgenommen worden wären, kommen auch in die Wertung. Um nur 3 Probleme zu nennen.

Der SCF hat demnach über die Saison fast 6 Tore mehr geschossen, als es die Chancenwahrscheinlichkeit nahelegen würde, bei knapp über einem Gegentor mehr als erwartbar. Damit steht man in der Bilanz nach 18 Spieltagen 4 bis 5 Tore besser da als es die Chancen eigentlich "zulassen" sollten.

Aus den expected goals werden expected points abgeleitet bei „normaler“ Chancenverwertung für und gegen sich. Dabei steht man zwischen 2 und 3 Punkten besser da als zu erwarten. Und diese Tabelle hat es insgesamt in sich, da gibt es ganz deutliche Abweichungen zur tatsächlichen Tabelle. Viel zu gut weggekommen in der Realität sind demnach: Bayern, Leverkusen und Augsburg. Viel zu schlecht: Dortmund, Stuttgart, Hertha und mit der mit Abstand größten Abweichung von allen: Mainz.

Nach unten scrollen und in der letzten Spalte auf xPTS klicken:
https://understat.com/league/Bundesliga

Der SCF steht auf Platz 10 in dieser Tabelle bei ca. 7 Punkten Vorsprung auf Platz 16.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Butterkeksfan am 24.01.2021 um 21:58 Uhr bearbeitet
Statistiken |#28
27.02.2021 - 18:05 Uhr
Zitat von BeiFreunden
Ich für meinen Teil verzichte der Umwelt zuliebe auf die printausgaben....Cool



Es ist keineswegs gesagt, dass die Printausgaben bezüglich Umweltaspekt schlechter abschneiden als Digitale Informationsmedien, ganz im Gegenteil. Da gibt es auch sehr unterschiedliche Auswertungen, bei denen mal Digitalmedien und mal Printmedien vorne liegen. Das liegt daran, dass da sehr unterschiedliche Parameter berücksichtigt oder unterschiedlich gewichtet werden und natürlich auch daran, welche Grundannahmen gemacht werden.
Nur mal so als Beispiele rausgegriffen: Für die Breitstellung von Daten und Nachrichten in elektronischen Medien werden global erhebliche Mengen an Strom bzw. Energie verbraucht. Dann sind da Server, Leitungen aber auch Empfängergeräte wie der heimische Rechner oder ein Mobiltelefon, die wollen gebaut, verkauft und irgendwann auch mal entsorgt oder, noch besser, recycelt sein. Bei Papierfasern haben wir dagegen einen der besten Recyclingkreisläufe überhaupt.

Ich will hier jetzt keine Off-topic Diskussion starten, ich möchte Dich aber anregen, Dich zu diesem Thema ein wenig breiter und aus verschiedenen Quellen zu informieren und Du wirst vermutlich bald merken, dass das wie übrigens die meisten Umweltthemen eine ziemlich komplexe Kiste ist, bei der es keine einfachen Antworten gibt.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

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Das Brennchen birnt noch
Statistiken |#29
06.04.2021 - 14:37 Uhr
Ich hole mal wieder den Statistik-Thread hoch. Mir geht es um den Punkteschnitt pro einzelner Spieler, der jetzt immer wieder von verschiedenen Usern angebracht wurde. Im aktuellen Fall bezüglich Lucas Höler.

Höler liegt diese Saison genau im SC-Durchschnitt: 1,38 Punkte pro Spiel.
Auch letzte Saison lag er genau im SC-Durchschnitt: 1,42 Punkte pro Spiel.

Da werden jetzt einfach alle Spiele reingerechnet, auch wenn der Spieler erst spät eingewechselt wurde. Gut möglich, dass der SC in den Spielen ohne Höler in der Startelf einen etwas besseren Schnitt hat, das habe ich jetzt nicht nachgeprüft. Könnte aber genauso gut andersrum sein.

Mir geht es aber auch generell darum, dass es dieser Punkteschnitt mit dem Spieler selber zu tun hat. Da spielen ja noch viele anderen Faktoren rein. Wer hat gegen wen gespielt? Gab es in den Partien Besonderheiten (Frühe Platzverweise, individuelle Fehler)?

Ich nenne noch ein Beispiel:

Ich habe mich letzte Saison eigentlich immer geärgert, wenn Manuel Gulde aufgestellt wurde und ich hatte auch den Eindruck, dass wir mit ihm weniger Punkte geholt haben als ohne ihn. Und siehe da laut Statistik:

Punkteschnitt mit Gulde: 0,94 PPS
SC-Durchschnitt: 1,42 PPS

Nebenbei auch der schlechteste Schnitt aller Spieler, die mehr als 1000 Minuten zum Einsatz kamen.

Diese Saison allerdings das genaue Gegenteil:

Punkteschnitt mit Gulde: 1,67 PPS
SC-Durchschnitt: 1,38 PPS
Gulde hat damit den höchsten Schnitt aller Spieler über 1000 Minuten.
Den schlechtesten Schnitt hat übrigens Heintz mit 1,05 PPS.

Ist jetzt Gulde diese Saison einfach so viel besser geworden? Höchstwahrscheinlich nicht. Er hat zwar durchaus überzeugt in vielen Spielen, gerade während der ungeschlagen-Serie. Aber der alles entscheidende Spieler war er mit Sicherheit nicht.

Ich weiß nicht, wie viele sich diese Statistiken anschauen, aber ich fand es ganz interessant wie groß die Differenz von einer Saison zur anderen sein kann.

Und ich würde im Zweifel wahrscheinlich trotzdem Heintz statt Gulde aufstellen grins

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SC Freiburg und FC Liverpool YNWA!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Drumkicker am 06.04.2021 um 15:02 Uhr bearbeitet
Statistiken |#30
24.04.2021 - 18:17 Uhr
Nach der nächsten Niederlage von Bremen ist es wahrscheinlicher, dass auch Werder Bremen, sollten sie den Klassenerhalt schaffen, in der nächsten Saison mit einem neuen Cheftrainer an den Start gehen, als das Kohfeldt nochmals das Zepter übernimmt. Da es bei Glasner in Wolfsburg auch handfeste Gerüchte für einen Abschied gibt, könnte Christian Streich zu Beginn der neuen Saison das Kunststück gelingen, mehr 1. Ligaspiele mit seinem aktuellen Club , ohne Unterbrechung durch einen anderen Trainer, auf dem Konto zu haben als alle anderen 17 Kollegen zusammen. Der einzige wäre dann noch Urs Fischer bei Union, bei dem allerdings wenig für eine Demission spricht, der noch eine etwas längere Amtszeit aufzuweisen hat.
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