Leverkusens Grimaldo dabei
Spaniens WM-Kader mit acht Barça- & null Real-Profis – 260 Millionen wertvoller als DFB-Team
©IMAGO
Die spanische Nationalmannschaft fährt ohne einen Profi von Real Madrid zur Weltmeisterschaft. Trainer Luis de la Fuente nominierte in seinem 26-köpfigen Aufgebot stattdessen einen acht Spieler starken Block vom FC Barcelona und mit Bayer Leverkusens Alejandro Grimaldo einen Bundesliga-Legionär. Insgesamt kommt die Mannschaft auf einen Kaderwert von 1,27 Milliarden Euro, was weltweit nur Frankreich und England überbieten. Das DFB-Team liegt 260 Mio. Euro hinter den Iberern.
Zwei Spieler sind über 100 Mio. Euro wert, wertvollster unter ihnen ist Barças Lamine Yamal mit 200 Mio. Euro – zusammen mit Erling Haaland und Kylian Mbappé ist der Youngster der am höchsten bewertete Fußballer der Welt. Sein Teamkollege Pedri kommt auf 150 Mio. Euro. Mit Fermín López wäre wahrscheinlich ein neunter Spieler von Barça dabei gewesen, der 23-Jährige erlitt jedoch einen Mittelfußbruch. Im Kader des Europameisters wäre er der Drittwertvollste (100 Mio. Euro) Fußballer.
Real-Profis wie Dean Huijsen (60 Mio.) und Álvaro Carreras (60 Mio.) hatten dagegen das Nachsehen. Auch Routinier Daniel Carvajal ist nicht dabei. Die Königlichen hatten zuletzt eher mit Schlagzeilen abseits des Rasens für Aufsehen gesorgt. Nominiert wurden dafür neun Legionäre, drei davon kommen vom englischen Meister und Champions-League-Finalisten Arsenal mit Torhüter David Raya, Mittelfeldmann Martín Zubimendi und Deutschland-Schreck Mikel Merino.
Für 17 der 26 Nominierten wird es die erste Weltmeisterschaft sein. Unai Simón, Dani Olmo, Rodri, Ferran Torres, Gavi, Pedri, Nico Williams, Aymeric Laporte und Marcos Llorente waren schon 2022 in Katar dabei, als man in der Gruppe 1:1 gegen Deutschland spielte, und im Achtelfinale an Marokko scheiterte. Dafür stehen 18 Europameister von 2024 im Aufgebot, als man die DFB-Mannschaft dramatisch im Viertelfinale rauswarf, um im Endspiel England zu besiegen.
Spanien trifft bei der WM 2026 in Gruppe H auf Kap Verde (21. Juni), Saudi-Arabien (27. Juni) und Uruguay (27. Juni). In der Vorbereitung sind Partien gegen den Irak und Peru angesetzt. Einmal wurde die Furia Roja Weltmeister im Jahr 2010.
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