25.05.2026 - 13:10 | Quelle: RFEF | Lesedauer: unter 2 Min.
Spanien
Lamine Yamal
Leverkusens Grimaldo dabei 

Spaniens WM-Kader mit acht Barça- & null Real-Profis – 260 Millionen wertvoller als DFB-Team

Spaniens WM-Kader ohne Profis von Real Madrid – 260 Millionen mehr wert als DFB-Team
©IMAGO

Die spanische Nationalmannschaft fährt ohne einen Profi von Real Madrid zur Weltmeisterschaft. Trainer Luis de la Fuente nominierte in seinem 26-köpfigen Aufgebot stattdessen einen acht Spieler starken Block vom FC Barcelona und mit Bayer Leverkusens Alejandro Grimaldo einen Bundesliga-Legionär. Insgesamt kommt die Mannschaft auf einen Kaderwert von 1,27 Milliarden Euro, was weltweit nur Frankreich und England überbieten. Das DFB-Team liegt 260 Mio. Euro hinter den Iberern.



Zwei Spieler sind über 100 Mio. Euro wert, wertvollster unter ihnen ist Barças Lamine Yamal mit 200 Mio. Euro – zusammen mit Erling Haaland und Kylian Mbappé ist der Youngster der am höchsten bewertete Fußballer der Welt. Sein Teamkollege Pedri kommt auf 150 Mio. Euro. Mit Fermín López wäre wahrscheinlich ein neunter Spieler von Barça dabei gewesen, der 23-Jährige erlitt jedoch einen Mittelfußbruch. Im Kader des Europameisters wäre er der Drittwertvollste (100 Mio. Euro) Fußballer.



Real-Profis wie Dean Huijsen (60 Mio.) und Álvaro Carreras (60 Mio.) hatten dagegen das Nachsehen. Auch Routinier Daniel Carvajal ist nicht dabei. Die Königlichen hatten zuletzt eher mit Schlagzeilen abseits des Rasens für Aufsehen gesorgt. Nominiert wurden dafür neun Legionäre, drei davon kommen vom englischen Meister und Champions-League-Finalisten Arsenal mit Torhüter David Raya, Mittelfeldmann Martín Zubimendi und Deutschland-Schreck Mikel Merino.



Für 17 der 26 Nominierten wird es die erste Weltmeisterschaft sein. Unai Simón, Dani Olmo, Rodri, Ferran Torres, Gavi, Pedri, Nico Williams, Aymeric Laporte und Marcos Llorente waren schon 2022 in Katar dabei, als man in der Gruppe 1:1 gegen Deutschland spielte, und im Achtelfinale an Marokko scheiterte. Dafür stehen 18 Europameister von 2024 im Aufgebot, als man die DFB-Mannschaft dramatisch im Viertelfinale rauswarf, um im Endspiel England zu besiegen.


Spanien trifft bei der WM 2026 in Gruppe H auf Kap Verde (21. Juni), Saudi-Arabien (27. Juni) und Uruguay (27. Juni). In der Vorbereitung sind Partien gegen den Irak und Peru angesetzt. Einmal wurde die Furia Roja Weltmeister im Jahr 2010.



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Letzte Beiträge Newsforum

lukestevens FC Schalke 04 lukestevens 27.05.2026 - 08:36
Zitat von BRB2000
Zitat von Guido31

Völlig richtig. Viele ziehen ja immer über Barca als Pleiteclub her, der eigentlich schon lange gesperrt sein sollte. Und natürlich hat Barca jahrelang finanziell horrend gearbeitet. Das Barca jetzt Stück für Stück aus dem finanziellen Loch krabbelt, liegt nicht nur aber zu einem großen Teil an einer überragenden Nachwuchsarbeit.


Wobei die Nachwuchsarbeit auch ein zweischneidiges Schwert ist. Barca grast mit seinen Fussballschulen und seinen Sommercamps (allein 300 in Spanien) alles ab was zwei Beine und nur annährend Talent hat. Gegen die Strahlkraft und deren Finanzmittel kommen die lokalen Clubs nicht annährend an.

Gut für Barca, und ggf. auch die Nationalmannschaft, sehr schlecht für den spanischen Fussball insgesamt.


Ja ok aber das ist ja hierzulande nicht anders. Nehmen wir mal deutschland in denen nunmal die ballungsgebiete vorang haben + die leistungszentren die natürlich besser sind, bei vereinen wie den bayern + on top ihre reputation. Bei bayern hatte man die vergangene jahre eben nicht sehr darauf geachtet, haben aber den gleichen vorteil dadurch. Ich schätze mal sowas ergibt sich nunmal ganz automatisch. Erfolgreichere Vereine können nunmal besser in nachwuchsarbeit investieren
3-Ecken-Elfer Athletic Bilbao 3-Ecken-Elfer 26.05.2026 - 13:29
Zitat von BRB2000

Zitat von Guido31

Völlig richtig. Viele ziehen ja immer über Barca als Pleiteclub her, der eigentlich schon lange gesperrt sein sollte. Und natürlich hat Barca jahrelang finanziell horrend gearbeitet. Das Barca jetzt Stück für Stück aus dem finanziellen Loch krabbelt, liegt nicht nur aber zu einem großen Teil an einer überragenden Nachwuchsarbeit.


Wobei die Nachwuchsarbeit auch ein zweischneidiges Schwert ist. Barca grast mit seinen Fussballschulen und seinen Sommercamps (allein 300 in Spanien) alles ab was zwei Beine und nur annährend Talent hat. Gegen die Strahlkraft und deren Finanzmittel kommen die lokalen Clubs nicht annährend an.

Gut für Barca, und ggf. auch die Nationalmannschaft, sehr schlecht für den spanischen Fussball insgesamt.

Hier muss man aber mMn unbedingt anführen, dass natürlich La Masia die Vorzeige-Schule der spanischen Fußballausbildungen ist, aber eben auch, dass da bei Real seit einiger Zeit Veränderungen herbeigeführt wurden, die auch aktuell Früchte tragen, denn man ist nicht nur aktuell Youth-League-Sieger geworden, sondern konnte gerade Spanischer U19-Sieger werden, wo man im Finale Barca besiegen konnte. Wenngleich man hierbei erwähnen muss, dass viele Spieler bei Barca bereits bei Barca oder im B-Team aktiv sind. Dennoch ist es nicht so, als wäre der Nachwuchs von Real eigentlich nicht gut genug.

Bei Real ist da schon Potenzial, aber man müsste es nutzen. Berücksichtigen muss man aber auch, dass bei Barca diese neue Generation so auch erst entstehen konnte, weil man eben in dieser wirtschaftlich schlechten Situation steckte, denn dadurch war man quasi gezwungen, auf den Nachwuchs zu setzen, sodass manchmal eben der Zufall oder das Glück vorhanden sein muss. Bei Real ist das so ja nicht der Fall, sodass eben permanent ein Galactico-Kader besteht, der wenig Raum für den Nachwuchs lässt.

Wenn da die Durchlässigkeit mehr/besser gegeben wäre und vor allem auch das Vertrauen in den Nachwuchs, dann würde sich das mMn sportlich positiv bemerkbar machen, aber vor allem auch andere positive Effekte haben, wie z. B. die bessere/größere Verbundenheit der Fans zum Verein und zu den Spielern, denn wenn das "weiße Ballett" nicht gut genug tanzt, wird es schnell ungemütlich.

Es benötigt da einfach eine angepasstere Herangehensweise und natürlich mehr Mut. Ob das mit Mou gewährleistet ist, würde ich mal bereits im Voraus verneinen, aber evtl. überrascht er ja positiv.
ofcfan94 Deutschland ofcfan94 26.05.2026 - 10:56
Zitat von 9t3ndo
Zitat von ofcfan94

Im Vergleich zu Deutschland sind sie vor allem in der Breite etwas besser besetzt. In der Spitze kann Deutschland aber mithalten. Würde mich auf ein Rematch freuen, vor allem weil man dann wahrscheinlich erst im Halbfinale aufeinander treffen würde.


Deutschland kann nur mithalten wenn man das positionsfremde Aufstellen ignoriert und nur nach Marktwert geht. Ansonsten ist die deutsche Startelf nicht mal annähernd so gut wie die spanische und weist deutliche Defizite auf.


Sehe ich nicht so wie du. Im Tor und in der Abwehr kann Deutschland auf jeden Fall mithalten. Die IV von Deutschland halte ich sogar für besser. Das Mittelfeld von Spanien ist dann etwas besser als das von uns, vor allem weil wir wahrscheinlich mit Goretzka beginnen. In der Offensive ist dass wieder ziemlich ausgeglichen. Yamal sticht natürlich heraus, aber wenn sie ihn nicht hätten, sehe ich unsere Offensive sogar besser.

Wie gesagt geht es mir auch nur um die Startelf. In der Breite sind die Spanier etwas besser besetzt.
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