Soll der Video-Beweis eingeführt werden?
15.08.2011 - 16:42 Uhr
Die neue Umfrage beschäftigt sich mit dem Video-Beweis. Am vergangenen Wochenende brachte Felix Magath die Diskussion um die Einführung wieder zum Rollen. Im Spiel des VfL Wolfsburg gegen den FC Bayern München erzielte Patrick Helmes die 1:0-Führung, die auf Grund einer angeblichen Abseitsposition aberkannt wurde. Letztlich verloren die „Wölfe“ mit 0:1 gegen den deutschen Rekordmeister. Nun fordert der VfL-Trainer den Video-Beweis. Zurecht? Transfermarkt.de möchte von den Usern wissen, ob sie für oder gegen den Video-Beweis im Fußball sind. Über das Für und Wider darf dabei gerne diskutiert werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lufti am 22.08.2011 um 17:29 Uhr bearbeitet Zeige Ergebnisse 1-10 von 10.
15.08.2011 - 16:48 Uhr
Doch teilweise grenzen diese Fehlentscheidungen schon an Wettbewerbsverzerrung !
Man sollte den Videobeweis für bestimmte Sachen nutzen:
- Torentscheidungen
- Tätlichkeiten
- kniffligen Strafraumszenen ( Elfer oder Freistoß)
Folgende Sachen sollte man den Schiedsrichtern überlassen
- Abseitsentscheidungen
- Fouls
- Handspiel
- Ecke, Einwurf etc.
Man sollte den Videobeweis für bestimmte Sachen nutzen:
- Torentscheidungen
- Tätlichkeiten
- kniffligen Strafraumszenen ( Elfer oder Freistoß)
Folgende Sachen sollte man den Schiedsrichtern überlassen
- Abseitsentscheidungen
- Fouls
- Handspiel
- Ecke, Einwurf etc.
15.08.2011 - 16:50 Uhr
Alleine nur weil die Diskussionen darum anfangen zu nerven, sollte der Videobeweis eingeführt werden...
...der 4. Schiri hat nachweislich nichts gebracht und ein Chip im Ball halte ich auch nicht für gut, denn der Ball könnte dadurch eine umwucht bekommen und wirdf ausdiskutiert...
...jedes Team hat 2x ( 1x pro Halbzeit ) die Möglichkeit ein Videobeweis einzufordern und damit hat sich die Sache...
...da beim Fussball auf dem Platz so gerne Diskutiert wird und wertvolle Zeit schwindet, kann man den Viodeobeweis auch ruhig einführen. ;)
Dann klappts auch mit dem Nachbarn :D
...der 4. Schiri hat nachweislich nichts gebracht und ein Chip im Ball halte ich auch nicht für gut, denn der Ball könnte dadurch eine umwucht bekommen und wirdf ausdiskutiert...
...jedes Team hat 2x ( 1x pro Halbzeit ) die Möglichkeit ein Videobeweis einzufordern und damit hat sich die Sache...
...da beim Fussball auf dem Platz so gerne Diskutiert wird und wertvolle Zeit schwindet, kann man den Viodeobeweis auch ruhig einführen. ;)
Dann klappts auch mit dem Nachbarn :D
15.08.2011 - 16:56 Uhr
Wenn ich lese dass der Fußball von Fehlentscheidungen lebt, da krieg ich das kotzen.
Wie kann man gegen die Wahrheit sein? Fehlentscheidungen bringen nur unnötige Aggresivität in die Fußballwelt.
Ich würde es einführen wie im Football oder im Tennis
Jede Mannschaft hat eine bestimmte Anzahl an Challenges, mit denen sie eine Schiedsrichterentscheidung mit Hilfe des Videobeweises eventuell nichtig machen könnte.
Wie kann man gegen die Wahrheit sein? Fehlentscheidungen bringen nur unnötige Aggresivität in die Fußballwelt.
Ich würde es einführen wie im Football oder im Tennis
Jede Mannschaft hat eine bestimmte Anzahl an Challenges, mit denen sie eine Schiedsrichterentscheidung mit Hilfe des Videobeweises eventuell nichtig machen könnte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hellnic_BSC_OSFP am 15.08.2011 um 16:59 Uhr bearbeitet
15.08.2011 - 17:00 Uhr
Keine Technik im Fussball! Ich bin immernoch dafür das Amateure wie Profis den Sport unter gleichen Bedingungen ausüben können. Ein kleiner Amateurverein kann sich solche Technik garnicht leisten...
Ich finde es gehört dazu im Nachhinein über Fehlentscheidungen sowie gegebene/nichtgegebene Tore zu diskutieren.
Bin somit klar gegen die Technik ;)
Ich finde es gehört dazu im Nachhinein über Fehlentscheidungen sowie gegebene/nichtgegebene Tore zu diskutieren.
Bin somit klar gegen die Technik ;)
15.08.2011 - 17:03 Uhr
Zitat von Mhesse85:
Keine Technik im Fussball! Ich bin immernoch dafür das Amateure wie Profis den Sport unter gleichen Bedingungen ausüben können. Ein kleiner Amateurverein kann sich solche Technik garnicht leisten...
Ich finde es gehört dazu im Nachhinein über Fehlentscheidungen sowie gegebene/nichtgegebene Tore zu diskutieren.
Bin somit klar gegen die Technik ;)
Im Amateurbereich geht es auch nicht um Millionenbeiträge die durch eine Fehlentscheidung flöten gehen können.
Amateurfußball und Profifußball kann man gar nicht miteinander verlgeichen.
Keine Technik im Fussball! Ich bin immernoch dafür das Amateure wie Profis den Sport unter gleichen Bedingungen ausüben können. Ein kleiner Amateurverein kann sich solche Technik garnicht leisten...
Ich finde es gehört dazu im Nachhinein über Fehlentscheidungen sowie gegebene/nichtgegebene Tore zu diskutieren.
Bin somit klar gegen die Technik ;)
Im Amateurbereich geht es auch nicht um Millionenbeiträge die durch eine Fehlentscheidung flöten gehen können.
Amateurfußball und Profifußball kann man gar nicht miteinander verlgeichen.
15.08.2011 - 23:38 Uhr
Woche für Woche werden in der Bundesliga Fehlentscheidungen getroffen, wo sich jeder an den Kopf fasst, und sich fragt wie sowas möglich ist.
...und Woche für Woche sitzen dann sogenannte "Expertenrunden" zusammen, betrachten Spielszenen in Slowmotion, vor- und rückwärts, aus zehn verschiedenen Blickwinkeln und kommen TROTZDEM zu vollkommen unterschiedlichen Bewertungen.
Ob nun ein Ball hinter der Linie war, ist natürlich eindeutig feststellbar, aber da tut's auch der Chip im Ball. Bei allem anderen wird es, wie ich fürchte, auch weiterhin Diskussionen geben, denn derjenige, der die Szene dann im Video bewertet, ist auch nur ein Mensch. Sicher würde sich die Quote der Fehlentscheidungen etwas verringern, aber es würde auch eine ganze Menge Nachteile mit sich bringen.
Wie oft darf ein Spiel unterbrochen werden, um den Videobeweis einzufordern?
Zwei Mal pro Mannschaft (wie manche hier gefordert haben)?
Was ist dann bei der dritten umstrittenen Szene?
Fällt die dann unter den Tisch? :rolleyes
Ich will mir "meinen" Fußball nicht durch ständige Unterbrechungen und Rückspulaktionen kaputt machen lassen, dafür nehm ich auch ein paar falsche Entscheidungen in Kauf. Diese hat es in der Geschichte des Fußballs schon immer gegeben, und wird es auch weiterhin geben.
Fußball ist nicht zuletzt für die meisten Fans so interessant, weil es von der untersten Kreisliga bis hinauf zur ersten Bundesliga nach exakt den gleichen Regularien gespielt wird. Dieses Prinzip würde durch die Einführung des Videobeweis ausgehebelt.
Ich werde mich auch weiterhin über die meisten Fehlentscheidungen aufregen, und vielleicht auch darüber schimpfen wie ein Rohrspatz, bin aber trotzdem klar GEGEN den Videobeweis.
...und Woche für Woche sitzen dann sogenannte "Expertenrunden" zusammen, betrachten Spielszenen in Slowmotion, vor- und rückwärts, aus zehn verschiedenen Blickwinkeln und kommen TROTZDEM zu vollkommen unterschiedlichen Bewertungen.
Ob nun ein Ball hinter der Linie war, ist natürlich eindeutig feststellbar, aber da tut's auch der Chip im Ball. Bei allem anderen wird es, wie ich fürchte, auch weiterhin Diskussionen geben, denn derjenige, der die Szene dann im Video bewertet, ist auch nur ein Mensch. Sicher würde sich die Quote der Fehlentscheidungen etwas verringern, aber es würde auch eine ganze Menge Nachteile mit sich bringen.
Wie oft darf ein Spiel unterbrochen werden, um den Videobeweis einzufordern?
Zwei Mal pro Mannschaft (wie manche hier gefordert haben)?
Was ist dann bei der dritten umstrittenen Szene?
Fällt die dann unter den Tisch? :rolleyes
Ich will mir "meinen" Fußball nicht durch ständige Unterbrechungen und Rückspulaktionen kaputt machen lassen, dafür nehm ich auch ein paar falsche Entscheidungen in Kauf. Diese hat es in der Geschichte des Fußballs schon immer gegeben, und wird es auch weiterhin geben.
Fußball ist nicht zuletzt für die meisten Fans so interessant, weil es von der untersten Kreisliga bis hinauf zur ersten Bundesliga nach exakt den gleichen Regularien gespielt wird. Dieses Prinzip würde durch die Einführung des Videobeweis ausgehebelt.
Ich werde mich auch weiterhin über die meisten Fehlentscheidungen aufregen, und vielleicht auch darüber schimpfen wie ein Rohrspatz, bin aber trotzdem klar GEGEN den Videobeweis.
16.08.2011 - 02:05 Uhr
ich würde mir ein system ähnlich dem in der NFL wünschen.
der schiedsrichter trifft alle entscheidungen wie bisher, aber beide trainer bekommen zwei challenge-möglichkeiten pro spiel. wenn der trainer challenged, dann gibt es zwei möglichkeiten:
a) der schiedsrichter bleibt bei seiner entscheidung, der trainer hat noch eine weitere möglichkeit im spiel zu challengen.
b) der schiedsrichter muss seine entscheidung revidieren, der trainer bekommt seine challenge-möglichkeit zurück und hat somit weiterhin zwei möglichkeiten im weiteren spiel zu challengen.
wichtig hierfür ist noch das prinzip: das video MUSS beweisen, dass der schiedsrichter falsch lag. bei szenen wo man 10 mal vor oder zurück spielen muss und sich dann immer noch nicht sicher ist, bleibt die entscheidung stehen die der schiedsrichter auf dem feld getroffen hat.
ich halte das system für sehr gut, denn in den USA schimpft kaum jemand über den schiedsrichter, obwohl der immer noch knappe entscheidungen treffen muss, sondern es stehen viel mehr die trainer in der kritik wenn sie an den "falschen" stellen im spiel gechallenged haben.
szenen bei denen so eine challenge möglich sein sollte:
- freistöße in tornähe bzw. elfmeter
- karten
- tor-szenen (abseitstore, szenen wo nicht klar ist ob der ball über der linie war)
- szenen die der schiedsrichter übersehen hat (in erster linie tätlichkeiten abseits des balles)
in einem normalen spiel rechne ich mit maximal 4-5 kritischen szenen, die je in maximal einer minute abgehandelt werden müssen - damit verlängert sich das spiel etwas, aber der spielfluss sollte nicht merklich unterbrochen werden, denn die zeit vergeht durch das herumjammern der spieler jetzt auch schon bei besagten szenen....
der schiedsrichter trifft alle entscheidungen wie bisher, aber beide trainer bekommen zwei challenge-möglichkeiten pro spiel. wenn der trainer challenged, dann gibt es zwei möglichkeiten:
a) der schiedsrichter bleibt bei seiner entscheidung, der trainer hat noch eine weitere möglichkeit im spiel zu challengen.
b) der schiedsrichter muss seine entscheidung revidieren, der trainer bekommt seine challenge-möglichkeit zurück und hat somit weiterhin zwei möglichkeiten im weiteren spiel zu challengen.
wichtig hierfür ist noch das prinzip: das video MUSS beweisen, dass der schiedsrichter falsch lag. bei szenen wo man 10 mal vor oder zurück spielen muss und sich dann immer noch nicht sicher ist, bleibt die entscheidung stehen die der schiedsrichter auf dem feld getroffen hat.
ich halte das system für sehr gut, denn in den USA schimpft kaum jemand über den schiedsrichter, obwohl der immer noch knappe entscheidungen treffen muss, sondern es stehen viel mehr die trainer in der kritik wenn sie an den "falschen" stellen im spiel gechallenged haben.
szenen bei denen so eine challenge möglich sein sollte:
- freistöße in tornähe bzw. elfmeter
- karten
- tor-szenen (abseitstore, szenen wo nicht klar ist ob der ball über der linie war)
- szenen die der schiedsrichter übersehen hat (in erster linie tätlichkeiten abseits des balles)
in einem normalen spiel rechne ich mit maximal 4-5 kritischen szenen, die je in maximal einer minute abgehandelt werden müssen - damit verlängert sich das spiel etwas, aber der spielfluss sollte nicht merklich unterbrochen werden, denn die zeit vergeht durch das herumjammern der spieler jetzt auch schon bei besagten szenen....
17.08.2011 - 18:27 Uhr
Zitat von MandzukicFTW:
Und auch wenn das jetzt Off-Topic ist, möchte ich es mal loswerden: Findet ihr nicht, dass bei einer derben Fehlentscheidung, wie sie Knut Kircher letzten Spieltag getroffen hat, zumindest darüber diskutiert werden sollte, ob dieser Schiedsrichter noch die Qualität hat in der Bundesliga, einer der stärksten Ligen der Welt, zu pfeiffen? Ich meine klar, Fehler sind menschlich, aber daraufhin folgen halt Konsequenzen, ist wie in der Schule: Macht man ein Fehler, kriegt man ne Note schlechter, dadurch könnte man sitzen bliebn, das Schuljahr wiederholen und damit zurückgestuft werden..dies würde ich auch bei Kircher in Erwegung ziehen..
Ich finde, das ist ein bisschen zu einfach. Beim Kicker hat Kircher die Note 5 erhalten, in der Begründung findet man unter anderem: "Spielentscheidender Fehler: Helmes stand bei seinem Treffer nicht im Abseits". Stimmt - aber da stellt sich mir die Frage: Wofür haben wir denn die Linienrichter? Die sind nicht umsonst da. In niedrigeren Ligen müssen die Schiedsrichter alleine über Abseits entscheiden, aber das ist aus ihrer Position - nämlich seltenst auf Ballhöhe - sehr schwierig zu erkennen. Der Linienrichter hingegen hat die Aufgabe, möglichst auf Ballhöhe zu sein und ist mMn dafür da, damit sich der Schiedsrichter, in diesem Fall Kircher, auf ihn verlassen kann, da er es kaum sehen kann. Daher sollte man eher über den Linienrichter, der die Aberkennung dieses Tores zu verantworten hat, kritisieren als Kircher selbst, der sich auf seinen Assistenten verlassen hat und auch verlassen muss. Meine Meinung..
So, und nun mal wieder zum eigentlichen Thema.
Natürlich ist es hochgradig ärgerlich und teilweise auch von großem finanziellen Schaden heutzutage, wenn solche Entscheidungen (z.B. in der CL-KO-Phase) getroffen werden, aber ich bin an sich ein Gegner davon, den Fußball zu technisieren. Wenn man den Chip im Ball so entwickeln kann, dass er keinerlei Einfluss auf das Spiel nimmt, ist das in Ordnung aus meiner Sicht. Aber wie im Eishockey oder beim Tennis das Spiel unterbrechen, sich auf einem TV-Gerät oder wo auch immer die Szene anschauen und dann erneut bewerten, gehört für mich nicht zum Fußball. Selbstverständlich ist der positive Aspekt, dass es weniger spielentscheidene Fehlentscheidungen gibt - und gerade bei dem eigenen Verein ist es immer nochmal ärgerlicher, wenn es eine solche Fehlentscheidung gibt -, aber ich finde den Fußball besser, wenn er weiterhin mehr menschlich, als technisch betrieben wird - in Bezug auf die Schiedsrichter, bei Spielern stellt sich diese Frage ja logischerweise nicht ( ;) ). Solange die technischen Hilfsmittel keinen Einfluss auf das Spiel haben, finde ich es in Ordnung, behindern sie allerdings die Spielfortführung (wie der Video-Beweis) bin ich eher dagegen.
Und auch wenn das jetzt Off-Topic ist, möchte ich es mal loswerden: Findet ihr nicht, dass bei einer derben Fehlentscheidung, wie sie Knut Kircher letzten Spieltag getroffen hat, zumindest darüber diskutiert werden sollte, ob dieser Schiedsrichter noch die Qualität hat in der Bundesliga, einer der stärksten Ligen der Welt, zu pfeiffen? Ich meine klar, Fehler sind menschlich, aber daraufhin folgen halt Konsequenzen, ist wie in der Schule: Macht man ein Fehler, kriegt man ne Note schlechter, dadurch könnte man sitzen bliebn, das Schuljahr wiederholen und damit zurückgestuft werden..dies würde ich auch bei Kircher in Erwegung ziehen..
Ich finde, das ist ein bisschen zu einfach. Beim Kicker hat Kircher die Note 5 erhalten, in der Begründung findet man unter anderem: "Spielentscheidender Fehler: Helmes stand bei seinem Treffer nicht im Abseits". Stimmt - aber da stellt sich mir die Frage: Wofür haben wir denn die Linienrichter? Die sind nicht umsonst da. In niedrigeren Ligen müssen die Schiedsrichter alleine über Abseits entscheiden, aber das ist aus ihrer Position - nämlich seltenst auf Ballhöhe - sehr schwierig zu erkennen. Der Linienrichter hingegen hat die Aufgabe, möglichst auf Ballhöhe zu sein und ist mMn dafür da, damit sich der Schiedsrichter, in diesem Fall Kircher, auf ihn verlassen kann, da er es kaum sehen kann. Daher sollte man eher über den Linienrichter, der die Aberkennung dieses Tores zu verantworten hat, kritisieren als Kircher selbst, der sich auf seinen Assistenten verlassen hat und auch verlassen muss. Meine Meinung..
So, und nun mal wieder zum eigentlichen Thema.
Natürlich ist es hochgradig ärgerlich und teilweise auch von großem finanziellen Schaden heutzutage, wenn solche Entscheidungen (z.B. in der CL-KO-Phase) getroffen werden, aber ich bin an sich ein Gegner davon, den Fußball zu technisieren. Wenn man den Chip im Ball so entwickeln kann, dass er keinerlei Einfluss auf das Spiel nimmt, ist das in Ordnung aus meiner Sicht. Aber wie im Eishockey oder beim Tennis das Spiel unterbrechen, sich auf einem TV-Gerät oder wo auch immer die Szene anschauen und dann erneut bewerten, gehört für mich nicht zum Fußball. Selbstverständlich ist der positive Aspekt, dass es weniger spielentscheidene Fehlentscheidungen gibt - und gerade bei dem eigenen Verein ist es immer nochmal ärgerlicher, wenn es eine solche Fehlentscheidung gibt -, aber ich finde den Fußball besser, wenn er weiterhin mehr menschlich, als technisch betrieben wird - in Bezug auf die Schiedsrichter, bei Spielern stellt sich diese Frage ja logischerweise nicht ( ;) ). Solange die technischen Hilfsmittel keinen Einfluss auf das Spiel haben, finde ich es in Ordnung, behindern sie allerdings die Spielfortführung (wie der Video-Beweis) bin ich eher dagegen.
18.08.2011 - 16:42 Uhr
Ich bin dagegen.
Alle die sagen das Schiris nur Fehlentscheidungen machen sind wahrscheinlich selebr noch nie Schiedrichter gewesen!
Ihr wisst gar nicht wie schwer dies ist. Auch Schiris sind Menschen.
Ich spiele selber Fussball und natürlich rege auch ich mich manchmal grässlich über die Schiris auf aber von diesen Emotionen lebt das Spiel auch.
Zudem wie soll das mit der Zeit gemacht werden.
Wenn jede Mannschaft 2 mal pro Spiel den Videobeweis anschauen und dafür 5 min benötigt gibt das in jedem Spiel 20 min unterbruch. Wollt ihr Fans dies wirklich so??
Also ich bin dagegen und finde man sollte es so belassen wies es ist und halt eventuell mit dem torrichtern arbeiten wie in der CL...
Alle die sagen das Schiris nur Fehlentscheidungen machen sind wahrscheinlich selebr noch nie Schiedrichter gewesen!
Ihr wisst gar nicht wie schwer dies ist. Auch Schiris sind Menschen.
Ich spiele selber Fussball und natürlich rege auch ich mich manchmal grässlich über die Schiris auf aber von diesen Emotionen lebt das Spiel auch.
Zudem wie soll das mit der Zeit gemacht werden.
Wenn jede Mannschaft 2 mal pro Spiel den Videobeweis anschauen und dafür 5 min benötigt gibt das in jedem Spiel 20 min unterbruch. Wollt ihr Fans dies wirklich so??
Also ich bin dagegen und finde man sollte es so belassen wies es ist und halt eventuell mit dem torrichtern arbeiten wie in der CL...
20.08.2011 - 12:06 Uhr
Ich bin gegen den Videobeweis und für den Chip im Ball. Weil es die Spekulationen nur noch weiter antreibt. Und erst recht nicht alles aufgelöst werden kann und den Spielfluss zerstört. Einige Beispiele dafür:
- letzten Spieltag bekam Gladbach einen Elfmeter als Kvist Marco Reus im Strafraum an- oder umgerempelt hatte. Nach dem Spiel wurde darüber diskutiert unter den Sky Experten, die die Szene mehrmals gesehen hatten: Der eine Experte namens Markus Merk sagte "es war Elfmeter" der sagte es war ganz klar kein Elfmeter, Fredi Bobic und Kvist waren sich auch sicher, dass es keiner war. So jetzt wird während dem Spiel unterbrochen um diese Spielszene auf dem Bildschirm nachzuschauen und schon gehen die wilden Diskussionen am Spielfeldrand los. Wie soll dann da ein Schiedsrichter reagieren? es wird wieder ein Team geben, dass sich dann betrogen fühlt......
- oftmals wenn Zeitlupen über eventuelle Abseitsstellungen eingespielt werden ist es auch nicht zu 100% ersichtlich ob es Abseits ist oder nicht. Wobei man da dann ja auslegen könnte im Zweifel für den Angreifer. So jetzt das eigentliche Problem. Ein Spieler des FC BAyern wird gut freigespielt und läuft alleine mit Ball auf Tor zu, der Linienrichter hebt die Fahne und zeigt Abseits an. Der Trainer des FCB sagt dass kann gar nicht sein und will den Videobeweis sehen. Es stellt sich heraus , dass es kein Abseits war. Aber was jetzt wie soll das Spiel denn weitergehen ? Schiedsrichterball oder Freistoß für Bayern oder was ganz anderes ? Der Linienrichter kann doch nicht jedesmal dann sagen lassen wirs mal weiterlaufen der Videobeweis wirds schon klären zumal es ja nur einige male möglich sein soll.
- ein Tor fällt es wird aber Offensivfoul gepfiffen. Viel Spaß beim diskutieren mit den Trainern ob das jetzt Foul war oder nicht......
- ein Ball landet entweder auf der Linie oder kurz hinter der Linie, es wurde schon oft über so Situationen diskutiert im nachhinein ob er jetzt drin war oder nicht . manchmal vergräbt der Torhüter ja den Ball unter sich und man sieht weder Linie noch Ball, was tun am Seitenrand bei dieser Situation. Die Diskussionen werden weiter gehen.....
- es gibt Rudelbildung mehrere Spieler geraten aneinander einer der Spieler fällt zu Boden und hält sich das Gesicht und rollt sich angeblich vor Schmerzen auf, der Schiri zeigt dem vermeindlichen Täter die rote Karte. Der Trainer fordert den Videobeweis. Auf dem Videobeweis ist zu erkennen, dass eine leichte Berührung stattfindet aber nur am Kinn oder Hals oder meinetwegen der Schulter. Jetzt wird der eine Trainer sagen "er trifft ihn voll er hat zurecht rot bekommen" der andere Trainer legt es so aus dass sein Spieler nur ganz leicht trifft und der andere Spieler mindestens auch rot bekommen muss für Schauspielerei und Täuschung. So jetzt egal wie der Schiri entscheidet es wird wieder diskutiert werden und der Schiedsrichter die Schuld zugeschoben......
Das waren jetzt nur ein paar Beispiele die mir spontan eingefallen sind. Was ich damit ausdrücken will ist, dass es meiner Meinung nach nix bringt so etwas einzuführen, weil dadurch auch nicht alles geklärt werden kann und unötige Zeit verloren geht oder gar hitzige Diskussionen am Spielfeldrand entstehen. Dann werden sich weiterhin Mannschaften benachteiligt fühlen. Die Spieler könnten auch dazu beitragen es dem Schiedsrichter einfacher zu machen und z.B. auf Schwalben verzichten oder nicht nach einem leichten Rempler oder Schubser den halbtoten Mann zu spielen. Denn in diesen Fällen probieren ja die Spieler schon bewusst den Schiedsrichter und seine Entscheidung zu manipulieren. Es ollte in diesem Fall auch nicht mit anderen Sportarten verglichen werden. Beim Tennis geht es lediglich darum, ob der Ball im Feld war oder nicht. Beim Eishockey wird jedesmal die Zeitangehalten bei Unterbrechungen, der Sport ist viel schneller und das Spielgerät viel kleiner. Ich denke dadurch geht dann mehr und mehr der Spielfluss kaputt und es wird weiterhin Diskussionen geben und das Wort "FEHLENTSCHEIDUNG" fallen. Das einzig sinnvolle finde ich den Chip im Ball. Der sagt der Ball war hinter der Torauslinie oder nicht. Das ist ein technisches Hilfsmittel, dass keine Zeit kostet um ein Ergebnis auszuwerten und auch keine Diskussionen entbrennen lässt.
Ich hoffe ich habe eine gut zuverstehende Argumentation gebracht warum des Videobeweis Quatsch ist :D :D :D
Euch allen ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Buli schauen und diskutieren über die Schiedsrichterentscheidungen :D
- letzten Spieltag bekam Gladbach einen Elfmeter als Kvist Marco Reus im Strafraum an- oder umgerempelt hatte. Nach dem Spiel wurde darüber diskutiert unter den Sky Experten, die die Szene mehrmals gesehen hatten: Der eine Experte namens Markus Merk sagte "es war Elfmeter" der sagte es war ganz klar kein Elfmeter, Fredi Bobic und Kvist waren sich auch sicher, dass es keiner war. So jetzt wird während dem Spiel unterbrochen um diese Spielszene auf dem Bildschirm nachzuschauen und schon gehen die wilden Diskussionen am Spielfeldrand los. Wie soll dann da ein Schiedsrichter reagieren? es wird wieder ein Team geben, dass sich dann betrogen fühlt......
- oftmals wenn Zeitlupen über eventuelle Abseitsstellungen eingespielt werden ist es auch nicht zu 100% ersichtlich ob es Abseits ist oder nicht. Wobei man da dann ja auslegen könnte im Zweifel für den Angreifer. So jetzt das eigentliche Problem. Ein Spieler des FC BAyern wird gut freigespielt und läuft alleine mit Ball auf Tor zu, der Linienrichter hebt die Fahne und zeigt Abseits an. Der Trainer des FCB sagt dass kann gar nicht sein und will den Videobeweis sehen. Es stellt sich heraus , dass es kein Abseits war. Aber was jetzt wie soll das Spiel denn weitergehen ? Schiedsrichterball oder Freistoß für Bayern oder was ganz anderes ? Der Linienrichter kann doch nicht jedesmal dann sagen lassen wirs mal weiterlaufen der Videobeweis wirds schon klären zumal es ja nur einige male möglich sein soll.
- ein Tor fällt es wird aber Offensivfoul gepfiffen. Viel Spaß beim diskutieren mit den Trainern ob das jetzt Foul war oder nicht......
- ein Ball landet entweder auf der Linie oder kurz hinter der Linie, es wurde schon oft über so Situationen diskutiert im nachhinein ob er jetzt drin war oder nicht . manchmal vergräbt der Torhüter ja den Ball unter sich und man sieht weder Linie noch Ball, was tun am Seitenrand bei dieser Situation. Die Diskussionen werden weiter gehen.....
- es gibt Rudelbildung mehrere Spieler geraten aneinander einer der Spieler fällt zu Boden und hält sich das Gesicht und rollt sich angeblich vor Schmerzen auf, der Schiri zeigt dem vermeindlichen Täter die rote Karte. Der Trainer fordert den Videobeweis. Auf dem Videobeweis ist zu erkennen, dass eine leichte Berührung stattfindet aber nur am Kinn oder Hals oder meinetwegen der Schulter. Jetzt wird der eine Trainer sagen "er trifft ihn voll er hat zurecht rot bekommen" der andere Trainer legt es so aus dass sein Spieler nur ganz leicht trifft und der andere Spieler mindestens auch rot bekommen muss für Schauspielerei und Täuschung. So jetzt egal wie der Schiri entscheidet es wird wieder diskutiert werden und der Schiedsrichter die Schuld zugeschoben......
Das waren jetzt nur ein paar Beispiele die mir spontan eingefallen sind. Was ich damit ausdrücken will ist, dass es meiner Meinung nach nix bringt so etwas einzuführen, weil dadurch auch nicht alles geklärt werden kann und unötige Zeit verloren geht oder gar hitzige Diskussionen am Spielfeldrand entstehen. Dann werden sich weiterhin Mannschaften benachteiligt fühlen. Die Spieler könnten auch dazu beitragen es dem Schiedsrichter einfacher zu machen und z.B. auf Schwalben verzichten oder nicht nach einem leichten Rempler oder Schubser den halbtoten Mann zu spielen. Denn in diesen Fällen probieren ja die Spieler schon bewusst den Schiedsrichter und seine Entscheidung zu manipulieren. Es ollte in diesem Fall auch nicht mit anderen Sportarten verglichen werden. Beim Tennis geht es lediglich darum, ob der Ball im Feld war oder nicht. Beim Eishockey wird jedesmal die Zeitangehalten bei Unterbrechungen, der Sport ist viel schneller und das Spielgerät viel kleiner. Ich denke dadurch geht dann mehr und mehr der Spielfluss kaputt und es wird weiterhin Diskussionen geben und das Wort "FEHLENTSCHEIDUNG" fallen. Das einzig sinnvolle finde ich den Chip im Ball. Der sagt der Ball war hinter der Torauslinie oder nicht. Das ist ein technisches Hilfsmittel, dass keine Zeit kostet um ein Ergebnis auszuwerten und auch keine Diskussionen entbrennen lässt.
Ich hoffe ich habe eine gut zuverstehende Argumentation gebracht warum des Videobeweis Quatsch ist :D :D :D
Euch allen ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Buli schauen und diskutieren über die Schiedsrichterentscheidungen :D
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