Regionalliga Südwest

SC Pfullendorf

20.08.2006 - 00:12 Uhr
SC Pfullendorf |#41
13.05.2013 - 21:09 Uhr
Waldhof holt auch Andreas Frick
Nach Christian Hepp wechselt mit Frick der zweite Pfullendorfer nach Mannheim

Dass Andreas Frick den SC Pfullendorf zum Ende dieser Saison verlassen würde, war abzusehen. Unklar war bislang, wohin es das 21-jährige Sportclub-Talent verschlagen würde. Nun ist es raus: Der SV Waldhof Mannheim sichert sich die Dienste des Blondschopfs. In der Vorwoche hatte bereits Außenverteidiger Christian Hepp bei dem ehemaligen Bundesligisten unterschrieben (wir berichteten), wo Anfang April Ex-Nationalspieler Jürgen Kohler das Amt des Sportlichen Leiters vom freigestellten Günter Sebert übernahm.

...

Frick besitzt beim SCP einen Vertrag bis 2014, es wird also immerhin eine Ablöse für die finanziell bekanntlich nicht auf Rosen gebetteten Linzgauer fällig. Was allerdings ein schwacher Trost ist für die Pfullendorfer, da Frick schwer zu ersetzen sein wird, zumal dessen erst 18-jährigre potenzieller Nachfolger Manuel Meßmer dem SCP auch schon signalisiert hat, den Verein nach dieser Saison verlassen zu wollen.
Andy's Abgang finde ich ziemlich schade - hat sich immer ordentlich reingehangen, bis zum Umfallen gekämpft - so was sieht man in Pfullendorf gerne. Dennoch viel Erfolg und Glück für die weitere Karriere.
SC Pfullendorf |#42
13.05.2013 - 21:11 Uhr
Bei Abstieg droht ein Aderlass
SZ-Prognose: Wer bleibt beim SC Pfullendorf, wer wechselt den Verein?

Am 25. Mai geht die Saison für den SC Pfullendorf mit dem Heimspiel gegen Eintracht Trier zu Ende. Ob gut – also mit dem Klassenerhalt – oder schlecht – mit dem Abstieg in die Oberliga Baden-Württemberg – steht derzeit noch in den Sternen. Die Ligazugehörigkeit dürfte für so manchen Spieler aber das entscheidende Kriterium sein, ob er bei den Linzgauern bleibt oder den Verein wechselt. Die Regionalliga gilt ja zu Recht noch immer als Schaufenster für die Talentscouts der Bundesligen, die Oberliga dagegen eher nicht. SCP-Vorstand Günther Biggel hat zudem unlängst wissen lassen, dass der Verein in der laufenden Saison mit dem auf 460 000 Euro veranschlagten Budget nicht auskommt, weshalb ab der neuen Spielzeit ein verschärfter Sparkurs gefahren werde. Das dürfte auch so manchen Kicker nachdenklich stimmen, ob Pfullendorf künftig noch die richtige Adresse ist.

...
Mit weiteren Abgängen ist selbstverständlich zu rechnen... :rolleyes
SC Pfullendorf |#43
17.05.2013 - 22:44 Uhr
Regionalliga Südwest, 36. Spieltag SC Pfullendorf - SSV Ulm 1846 Fussball 1:0 (0:0)
Schnetzler hält SCP am Leben
SC Pfullendorf besiegt den SSV Ulm 1846 Fußball mit 1:0.

von Stefan Lösch


Der Sportclub Pfullendorf kann weiter auf einen Verbleib in der Regionalliga hoffen. Dank eines Geniestreiches von Ex-Profi Alexander Schnetzler elf Minuten vor Schluss siegten die Linzgauer verdient mit 1:0 gegen den SSV Ulm. Der SCP hat mit dem Sieg weiter alles in der eigenen Hand, auch wenn die Mitkonkurrenten am Dienstag ebenfalls punkteten.

Von Beginn zeigten sich die Hausherren präsent und mit vollem Einsatz in den Zweikämpfen. Für den Ulmer Spatzen vielleicht etwas zu viel Einsatz. "Ich habe da unten 5-6 Blessierte sitzen", wartete SSV-Coach Paul Sauter auf der Pressekonferenz vergeblich auf Mitleid der SCP-Gönner. "Da haben wir heute Lehrgeld gezahlt", hätte er sich die selbe Motivation auch von seiner Elf gewünscht. Und so blieb es auch dabei, dass der SSV Ulm seit 20 Jahren nicht mehr im Linzgau gewinnen konnte.

Hochkarätige Chancen waren zu Beginn auf beiden Seiten Mangelware. Nach neun Minuten hatten die Pfullendorfer Anhänger bereits den Torschrei auf den Lippen, doch der Schiedsrichter-Assistent hob nach einem Kopfballtreffer von Jörg Schreyeck die Fahne - und das völlig zurecht. Glück hatte die Heimelf nach 20 Minuten, als Willibald im SCP-Tor mit etwas Pech einen Distanzschuss von Sebastian Griesbeck nicht durch die Hände flutschte, sondern aus der Gefahrenzone hüpfte. Die größte Möglichkeit in Durchgang eins hatte schließlich Schreyeck nach 27 Minuten, sein Fernschuss traf jedoch nur die Latte. Drei Minuten später konnte Ulms Keeper Fernandez Diaz ein Freistoß von Schnetzler ungewohnt spektakulär mit dem Schienbein parieren (30.). Spätestens nach einer Ecke von Saccone hätte der überfällige Pfullendorfer Führungstreffer fallen müssen, doch Ulms Abwehrrecke Daniel Reith konnte Falkenmayers Kopfstoß noch vor der Linie klären (34.). "Da sieht man wieder wie schwer uns das Tore schießen fällt", sagte SCP-Trainer Sijaric nach Spielende. "Unser Motto war: Hauptsache gewinnen, egal wie!"

Doch auch nach der Pause flogen die Ulmer Spatzen nicht, blieben viel zu pomadig, um das Pfullendorfer Gehäuse ernsthaft in Gefahr zu bringen. Moussa Toure's Schuss nach 54 Minuten blieb die einzige echte Möglichkeit. Doch der fast arbeitslose SCP-Keeper Sebastian Willibald klärte reaktionsschnell. Ganz flink mit den Fingern war auch vier Minuten später sein Gegenüber Fernandez, der nach einer Freistoßflanke den Kopfball von Falkenmayer gerade noch zur Seite klären konnte (58.). Der SCP drängte weiter auf den Sieg, so dass es mit zunehmender Spieldauer auch immer hitziger wurde. Glück für den SSV Ulm, dass der ansonsten starke Schiedsrichter Tobias Fritsch ein Nachtreten von Reith gegen Schreyeck nicht mit Rot ahndete und es bei Shake Hands der beiden Streithähne und Freistoß beließ. Dann durften die Heimfans endlich jubeln. Alexander Schnetzler zirkelte aus 27 Metern einen Freistoss genial rechts oben in den Winkel (79.). Dieser Treffer sollte schließlich zum Sieg reichen.

SC Pfullendorf: 22 Willibald - 12 Straub, 8 Falkenmayer, 13 Schnetzler, 3 Hepp - 6 Frick, 7 Schreyeck - 27 Werne (70. 14 Kadrijaj), 10 Saccone (87. 28 F. Stark), 19 Jonuzi - 9 Battaglia (82. 2 Meßmer)

SSV Ulm: 12 Fernandez Diaz - 3 Olow, 4 Griesbeck, 6 Seddiki (70. 5 Bachl-Staudinger), 7 Kaufmann, 8 Rodriguez Garcia, 15 Reith, 18 Ludmann, 19 Kiral (64. 9 Agro), 23 Reichert, 25 Toure (84. 30 Botta)

Tore:

1:0 Alexander Schnetzler (79.)

Zuschauer: 450
Schiedsrichter: Tobias Fritsch (Bruchsal)
Assistenten: Stefan Faller, Robin Siegl
... ein schönes direktes Freistoßtor von Schnetzler hält die Jungs verdientermaßen weiter im Spiel - leider hat die Konkurrenz ebenso gepunktet - bleibt spannend da unten.
SC Pfullendorf |#44
23.05.2013 - 21:01 Uhr
Katzensprung bis zum Klassenerhalt

Regionalliga Südwest, 37. Spieltag 1899 Hoffenheim II - SC Pfullendorf 1:2 (1:1)
SC Pfullendorf siegt in Hoffenheim knapp mit 2:1.

von Stefan Lösch

Es dauerte bis zum vorletzten Spieltag, bis die Linzgauer zum ersten Mal zwei Dreier in Folge in der laufenden Saison einfahren konnten. Durch den Sieg der Sijaric-Elf in Hoffenheim stehen die Chancen der Linzgauer auf einen Klassenerhalt besser denn je.

Im Vorjahr kassierten die Linzgauer an selber Stelle eine denkwürdige 0:8-Rekordpleite. Und auch an diesem Samstag waren die Kraichgauer zunächst die bessere Mannschaft. Nicht unverdient auch die Führung nach 24 Minuten durch Denis Thomalla, der ein Zuspiel von Kai Herdling, staubtrocken ins Gehäuse setzte. Durch eine Unachtsamkeit 10 Minuten später bereits der Ausgleich für die Gäste: Nach einer Flanke von Oliver Straub nutzte Silvio Battaglia den kollektiven Tiefschlaf der Bundesliga-Reserve per Kopf zum Ausgleich (34.). Das 1:1 gab den Sijaric-Team den nötige Auftrieb, richtig zwingend wurde der SCP aber nicht. Der Gastgeber war mit den Gedanken wohl beim Abstiegskrimi der 1. Mannschaft in Dortmund.

Nach der Pause kamen die Rot-Weißen dann besser in die Partie und folgerichtig auch zum späteren Führungstreffer durch Piero Saccone, der einen Handelfmeter zum 2:1 verwandelte (56.). Manuel Stark hatte wenig später bereits die Entscheidung auf dem Fuß, doch sein Schuss sprang von der Unterkante der Latte wieder zurück aufs Feld (63.). Gute Möglichkeiten hatten die Hausherren dann noch per Kopf durch Sandro Wieser (75.) und Florian Ruck (81.). Aber da der SCP auch in der Schlussphase das Powerplay überstand, ist der Klassenerhalt nur noch einen Katzensprung entfernt.

Holt der SCP am letzten Spieltag gegen Eintracht Trier einen Punkt, ziehen die Linzgauer an Eintracht Frankfurt II vorbei und könnten von Rang 14 nicht mehr verdrängt werden. Sollte Worms zuhause gegen Elversberg verlieren und der SCP gegen Trier gewinnen, wäre unter Umständen sogar noch Rang 13 drin.

1899 Hoffenheim: 1 Paterok - 4 Conrad, 6 Wieser, 7 Yildirim, 9 Herdling (74. 14 Diebold), 12 Gregoritsch, 16 Koblenz, 17 Thomalla (83. 2 Fesser), 18 Ruck, 23 Thermann, 24 Chabbi (59. 8 Schön)

SC Pfullendorf: 22 Willibald - 12 Straub, 8 Falkenmayer, 13 Schnetzler, 3 Hepp - 2 Meßmer, 7 Schreyeck - 16 M. Stark (90. 28 F. Stark), 10 Saccone (88. 26 Staykov), 19 Jonuzi - 9 Battaglia (84. 14 Kadrijaj)

Tore:
1:0 Denis Thomalla (24.)
1:1 Silvio Battaglia (34.)
1:2 Piero Saccone (56./HE)

Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Marcel Beck (Künzelsau)
Assistenten: Johannes Steck, Roman Reck
Super Jungs!!! :)
Ein Punkt - das muss doch zu schaffen sein, ansonsten eben die Hoffnung, dass sich endlich mal Kassel aus der Regio Südwest verabschiedet. ;)

Ja, gut, dass sich mein Gedächtnis diesbezüglich nicht im Stich gelassen hat - und wenn's nur 10% (220 000€) sind - extremst wichtig - und sind wir mal ehrlich, dass konnte weder Krane noch Freiburg damals erwarten, weshalb ich immer noch die Hoffnung hege, dass die Beteilung vllt sogar höher liegt. ;)

Frick ist allerdings wirklich nächstes Jahr in Waldhof, ist ja auch schon so offiziell kommuniziert.
SC Pfullendorf |#45
01.06.2013 - 11:16 Uhr
Regionalliga Südwest, 38. Spieltag SC Pfullendorf - SV Eintracht Trier 3:0 (2:0)
Geschafft: SCP hält die Klasse

SC Pfullendorf schafft durch ein klaren 3:0-Sieg über Eintracht Trier den Klassenerhalt.

Von Stefan Lösch

15:48 Uhr, Geberit-Arena - Fans, Spieler, Funktionäre liegen sich in den Armen. Der Abstiegskampf der Linzgau-Kicker endet mit einem viel umjubelten Happy End. Der SC Pfullendorf geht auch in der kommenden Saison in der Regionalliga Südwest auf Torejagd! Nach Schlusspfiff knallten Sekt-Korken nur so um die Ohren, auf der Tartanbahn flossen literweise edelstes Gold für die Fans, deren Nerven über eine schwierige Saison hart strapaziert wurden und SCP-Geschäftsführer Christian Sakru stimmte mit einem lautstarken "Oh wie ist das schön"-Gesang die Pressekonferenz an. So sehen Sieger aus! Ausgelassenheit pur!

Die Elf um den scheidenden SCP-Kapitän Michael Falkenmayer hat es allen gezeigt. Von zahlreichen Skeptikern bereits vor der Runde abgeschrieben - keiner setzte auch nur einen Pfifferling auf den SCP - hat die Sijaric-Truppe eine super Moral gezeigt und den Klassenverbleib doch noch aus eigener Kraft geschafft. Das junge Team, das jede Menge Lehrgeld in den letzten Monaten zahlen musste, bekam mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen noch die Kurve. "Das Team hat einfach einen super Charakter", war Sportchef Martin Fritz mächtig stolz auf seine Jungs. "Wie meine Mannschaft bis zum Schluss zusammengehalten hat, ist sensationell. Einfach nur geil", strahle SCP-Coach Sijaric nach Spielschluss, auch wenn nach zahlreichen Bierduschen bereits weniger gut riechend.

Von Beginn zeigte sich, dass jeder der Sijaric-Sprösslinge begriffen hatte, was auf dem Spiel stand. Und so war es auch die Heimelf, die das Zepter von Beginn an in der Hand hielt. Die Gäste, die sich nur mit zwei Kleinbussen und einem Rumpfkader am frühen Morgen auf den Weg zur Geberit-Arena gemacht hatten, um am Abend pünktlich zum Champions League-Finale zurück an der Mosel zu sein, hatten von Beginn an ernsthafte Probleme mit der forschen Spielweise der Hausherren.

Bereits nach drei Minuten fast das 1:0, als Christian Hepp auf der linke Seite durchgebrochen war und Battaglia die Kugel nur Zentimeter am kurzen Pfosten vorbei haute. Ab der 9. Minute spielten die Gäste nur noch zu zehnt, als Schiedsrichter Dominik Schaal nach einer Notbremse von SVE-Debütant Daniel Braun gegen Manuel Stark eiskalt den roten Karton aus der Gesäßtasche zog und den A-Junior zum Duschen schickte. In der 18 Minute das überfällige 1:0: Aus der Drehung schickte Habilj Jonuzi Manuel Stark auf die Reise, der nervenstark das Leder an Keeper Stephan Loboué vorbei ins Tor schob. Fünf Minuten später hatte Andreas Frick bereits das Zweite auf dem Fuß, doch Loboué klärte reaktionsschnell (24.). Dann war es dann aber soweit: Nach einem genialen Zuspiel von Saccone kam Habilj Jonuzi an der Strafraumgrenze an die Kugel und verwandelte ohne Nerven zu zeigen im rechten unteren Eck - 2:0 (31.). 120 Sekunden später hätte Silvio Battaglia frei vor dem leeren Trierer Gehäuse für das Dritte sorgen müssen, doch dieser zögerte zu lange, so dass der junge Marc Inhestern die Kugel noch in höchster Not klären konnte (33.).

Zur Halbzeit war klar: "Hier brennt nichts mehr an!" Und auch in Durchgang zwei bestimmte das Heimteam ganz klar das Spielgeschehen. Battaglia tauchte kurz nach der Pause aus 10 Meter fast vollkommen frei vor Loboué auf, doch Pfullendorfs Torjäger jagte den Ball knapp am rechten Torpfosten vorbei (53.). Haarscharf spitzelte dann auch Manuel Stark nach einem klasse Diagonalball des starken Schnetzler den Ball über den Kasten (61.). Doch dann schlug wieder die Stunde des "Schlitzohrs" Alexander Schnetzler Mit einem angeschnittenen Heber überlistete der alte Hase Eintrachts Schlussmann ganz frech (65.). Der Pfullendorfer Heimsieg hätten sogar noch höher ausfallen können, doch zweimal klärten die Moselstädter auf der Linie (70./84.), dann rettete Loboué, der als einziger Trierer an diesem Tag wohl Regionalliga-Format erreichte, glänzend gegen Battaglias Kopfball (86.), dann gegen Manuel Meßmer aus spitzem Winkel (88.).

Mit 3:0 verwandelte der SCP seinen Matchball eiskalt und darf sich auf eine weitere Saison in der Regionalliga Südwest freuen.

SC Pfullendorf: 22 Willibald – 12 Straub, 8 Falkenmayer (88. 5 Kunter), 13 Schnetzler, 3 Hepp (77. 14 Kadrijaj) – 6 Frick, 7 Schreyeck – 16 M. Stark, 10 Saccone (69. 2 Meßmer), 19 Jonuzi – 9 Battaglia

Eintracht Trier: 41 Loboué – 14 Heinz, 23 di Gregorio, 15 Thieser, 17 Braun – 6 Spang, 18 Watzka – 26 Arbeck (32. 30 Inhestern), 12 Aliu (63. 11 Hartmann) – 19 Michels, 23 Yesilyurt

Tore:
1:0 Manuel Stark (18.)
2:0 Habilj Jonuzi (31.)
3:0 Alexander Schnetzler (65.)

Zuschauer: 830
Schiedsrichter: Dominik Schaal (Tübingen)
Assistenten: Gaetano Falcicchio, Martin Traub
Klassenerhalt mit einem für Pfullendorf nahezu Kantersieg ähnlichem Ergebnis, der viel höher ausfallen hätte können! :) :D

3 Siege hintereinander zum Schluss - freut mich für die Jungs und für die Region sowieso.

Wegen dem Thema Frick hab ich mich mal rumgehört. Der Vertrag mit Waldhof ist noch nicht unterschrieben und durch den Klassenerhalt wird nun sogar noch eine Ablöse fällig, weshalb sich alle Seiten in der letzten Woche nochmals zusammensetzen wollten. Ein Ergebnis ist mir allerdings noch nicht bekannt - nur dass er sich von allen interessierten Mannschaften für Waldhof entschieden hat. Mit dem Klassenerhalt wird er sich auch weiter mit Pfullendorf anfreunden können, wenn sich die Parteien nicht einig werden - hoffe ich doch zumindest. ;)
SC Pfullendorf |#46
15.06.2013 - 14:12 Uhr
Adnan Sijaric, Trainer des SC Pfullendorf, hat den Trainingsstart seines Teams auf Donnerstag, 20. Juni, verschoben. Denn nach dem Rahmenkalender findet die Saisoneröffnung der Regionalliga Südwest erst am 26. bis 28. Juli mit 18 Vereinen statt. Neben den Aufsteigern SpVgg Neckarelz, KSV Baunatal und SCN Zweibrücken kommt als Drittliga-Absteiger Kickers Offenbach anstelle von Darmstadt 98 hinzu. Die Offenbacher haben bereits fristgerecht einen Insolvenzantrag gestellt und setzen auf einen Neuaufbau in der vierten Liga.
Eher zu bezweifeln ist indes, dass Sijaric beim SCP sein primäres Ziel bis zum Trainingsbeginn tatsächlich realisieren kann. Er wollte bis dahin für die feststehenden Abgänge Kapitän Michael Falkenmayer (FSV Mainz II), Christian Hepp (SV Waldhof Mannheim), Valonis Kadrijaj, Piero Saccone (beide unbekannt) und Alexander Schnetzler (wird Co-Trainer der zweiten Garnitur) adäquaten Ersatz gefunden haben.

...
Stehen Stehle und Hörtkorn vor einer Rückkehr?

Verabschiedet sich dafür Straub?

Wer rückt von den talentierten A-Junioren auf?
SC Pfullendorf |#47
18.06.2013 - 11:48 Uhr
...
Doch eine knappe Woche vor dem Start (Donnerstag, 20. Juni) sind außer Rückkehrer Daniel Hörtkorn (vom FC Schaffhausen) und einigen hoffnungsvollen Nachwuchstalenten aus der eigenen A-Jugend wie Luca Gruler und Keeper Julian Grundler noch keine Neuzugänge zu verzeichnen. Stattdessen wird die Liste der Abgänge lang und länger: Nach Falkenmayer, Hepp, Saccone und Jeske droht nun auch der Abschied von Außenverteidiger Oliver Straub, der im September ein Studium in Stuttgart beginnt. Sijaric: „Er wird die Vorbereitung und die ersten drei oder vier Spiele noch mitmachen. Danach muss man sehen, ob er bei uns bleiben kann.“ Abwehrspieler Philip Schinn wechselt zu Verbandsligist FC Singen.

Andere Regionalligisten melden Neuzugang um Neuzugang, warum also kommen die Pfullendorfer mal wieder nicht so recht aus dem Quark? „Damit muss man halt leben“, sagt Sijaric ein wenig zerknirscht. Hörtkorn ist ja immerhin schon da, doch dessen angestammte Position auf der „Sechs“ ist mit Schreyeck, Frick und Meßmer ja bereits dreifach besetzt. „Er ist vielseitig einsetzbar, finanzierbar und passt charakterlich sehr gut ins Team“, rechtfertigt Sijaric den auf den ersten Blick sinnfreien Transfer des SCP-Eigengewächses, dessen Vertrag in Schaffhausen nach dem Aufstieg in die 2. Liga nicht verlängert wurde. „Gebaggert“ hat der Sportclub auch bei Abwehrspieler Yasin Kocatepe, der in der Winterpause vom SCP zum türkischen Erstligisten Orduspor gewechselt war, dort aber fast durchgängig auf der Bank saß. Doch Kocatepe hat dem Sportclub definitiv abgesagt. „Er hat mir gesagt, er wolle sich dort unten durchsetzen“, so Sijaric.

Weil nichts dringlicher gebraucht wird als neue Abwehrspieler, hat der Sportclub auch zum Singener Wolfgang Narr Kontakt aufgenommen. „Ja, er ist eine Option, man weiß von ihm als ehemaligem Pfullendorfer ja, was er kann“, so Sijaric, der sich ansonsten einmal mehr in Geduld übt: „Es wird nicht klappen, dass der Kader zum Trainingsauftakt komplett ist. Aber der Verein gibt Gas. Es geht ja auch darum, den Spielern, die bei uns geblieben sind, mit entsprechenden Verstärkungen das richtige Signal zu senden. Aber unsere Munition ist bekanntlich knapp. Und wenn wir einen Schuss abgeben, dann muss der sitzen“, versucht der Coach bildhaft das zögerliche Pfullendorfer Transfergebahren zu rechtfertigen. Nägel mit Köpfen gemacht hat dagegen übrigens Piero Saccone: Der Ex-Spielmacher des Sportclubs heuerte unter Trainer Kristijan Djordjevic beim Schweizer Drittligisten FC Kreuzlingen an.
Hörtkorn-Rückkehr perfekt!
Wird ihm Narr folgen?

Rückholaktion von Kocatepe findet nicht statt.

Ansonsten durchaus interessant wie es sich nun mit der Vormachtstellung in der Region verhält. Zwar war Singens Zeit in der Oberliga von kurzer Dauer, doch mit dem Aufstieg von Ravensburg in diese Oberliga gerade in Hinblick auf Spielerverpflichtungen ein ernstzunehmender Konkurrent.

Ob nun RL oder OL - ich kann mir vorstellen, dass in RV mit mehreren Firmenuntersützungen besser gezahlt werden kann.

Achja dennoch Glückwunsch an die Ex-SCPler Marco Konrad und Harun Toprak zum Aufstieg.

Das andere Ex-SCP-Endlager Berg hat ebenso den lang ersehnten Aufstieg in die Verbandsliga geschafft.
SC Pfullendorf |#48
20.06.2013 - 10:11 Uhr
Ob Harun Toprak für Ravensburg in der Oberliga spielen wird, ist derzeit noch unklar. Toprak bestritt gerade ein Probetraining bei den Stuttgarter Kickers, auch beim SC Pfullendorf soll er im Gespräch sein. „Die Absprache mit Harun war klar“, sagt Mörth. „Er hat uns geholfen, in die Oberliga aufzusteigen, wir haben ihm geholfen, fit zu werden.“ Nun wolle Toprak erneut seine Chance im Profibereich suchen.
hier wird erwähnt, dass Harun zu uns zurückkehren könnte... Könnte uns glaube sehr weiterhelfen... am besten bringt er Ömer gleich noch mit :D

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Vorsicht - Lesen gefährdet die Dummheit

Saison 2025/2026
1. FC Nürnberg - 2. Bundesliga - Ziel TOP 10
1. FC Heidenheim - 1. Bundesliga - Ziel Platz 15
FV Ravensburg - Oberliga BaWü, Ziel TOP 5
VfB Friedrichshafen - Verbandsliga Württemberg, Ziel Klassenerhalt
SCR Altach - Top 6
FC Vaduz - Top 3
SC Pfullendorf |#49
24.07.2013 - 10:51 Uhr
Die ersten guten Nachrichten gab´s bereits vor Anpfiff zu vermelden. Der SC Pfullendorf konnte mit Lucas Ozorio Fuschilo (22, 2. Liga Brasilien), Max Witt (26, vereinslos), Thomas Weller (32, FC Wohlen) und Rückkehrer Christian Hepp (26) gleich vier weitere Neuzugänge präsentieren, nachdem Marco Kehl-Gomez (22, Grashoppers Zürich II) bereits am Sonntag perfekt gemeldet werden konnte.
Weitere Neuzugänge beim SC Pfullendorf:

Lucas Ozorio Fuschilo (2. Liga Brasilien) http://www.transfermarkt.de/de/lucas-ozorio-fuschilo/profil/spieler_182154.html

Thomas Weller (FC Wohlen) http://www.transfermarkt.de/de/thomas-weller/profil/spieler_19841.html

Max Witt (vereinslos) http://www.transfermarkt.de/de/max-witt/profil/spieler_83092.html

Christian Hepp (zurück aus Mannheim) http://www.transfermarkt.de/de/christian-hepp/profil/spieler_156019.html
SC Pfullendorf |#50
02.08.2013 - 14:39 Uhr
Regionalliga Südwest, 1. Spieltag SC Pfullendorf - FC 08 Homburg 1:0 (1:0)
Kein Schönheitspreis, aber drei Punkte

Jörg Schreyeck und Silvio Battaglia bejubeln das entscheidende 1:0. Foto: Harry Langer

SCP besiegt den FC Homburg 1:0 (1:0)
3 Punkte zu Saisonbeginn! :)
Wenn wohl auch etwas schmeichelhaft, dennoch ein guter Start.

Dazu noch das Video zum Spiel von SCP TV:
http://www.youtube.com/watch?v=vj4DaHzk-BQ
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lapdog am 08.08.2013 um 20:35 Uhr bearbeitet
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