Saisonprognose 2018/2019
19.07.2018 - 12:33 Uhr
Dieses Jahr hoffentlich nur mit einem besseren Kader und einer besseren Endplatzierung.
Was denkt ihr wo die SGD landen wird?
Die Gegner dieses Jahr sind:
1. FC Köln
Hamburger SV
Holstein Kiel
Arminia Bielefeld
Jahn Regensburg
VfL Bochum
MSV Duisburg
Union Berlin
FC Ingolstadt
SV Darmstadt
SV Sandhausen
FC St.Pauli
FC Heidenheim
Greuther Fürth
Erzgebirge Aue
SC Paderborn
und irgend so ein Provinzverein
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cookie_Monster am 19.07.2018 um 12:37 Uhr bearbeitet Zeige Ergebnisse 1-8 von 8.
31.07.2018 - 22:13 Uhr
Na ja, die Padelborner sind schon recht tief gefallen, oder? Die Cottbuser sind sogar bis Liga 4 durchgereicht worden. Die Damstädter sind ein weiteres Negativbeispiel.
In allen Fällen zu wenig Kohle und zu wenig Plan. Beides ist aber notwendig, um sich oben zu etablieren. Meine Meinung, die keiner teilen muss.
Und dass das alles auch strategisch planbar ist, zeigen die Leipziger - ich ducke mich dann mal weg, denn der Aufschrei könnte bis nach Adlershof dringen.
In allen Fällen zu wenig Kohle und zu wenig Plan. Beides ist aber notwendig, um sich oben zu etablieren. Meine Meinung, die keiner teilen muss.
Und dass das alles auch strategisch planbar ist, zeigen die Leipziger - ich ducke mich dann mal weg, denn der Aufschrei könnte bis nach Adlershof dringen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 31.07.2018 um 22:16 Uhr bearbeitet
01.08.2018 - 00:05 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53
Also ich würde mir das, was @Sokki68 schreibt, noch einmal ganz genau durchlesen. In 2-3 Jahren aufsteigen - wie soll das gehen, ohne nennenswertes Eigenkapital, ohne eigenes Stadion ohne einen abgezahlten Trainingsplatz.
Zitat von Sokki68
Die Gremien sonnen sich lieber im VIP, statt sich mal mehr als kurzfristig Gedanken zu machen, wie Miete für Stadion + Miete für Trainingsgelände + hoher Etat für die Mannschaft gleichzeitig zu stemmen sind.
Finanziell sind wir einnahmenseitig an der Decke angekommen. Selbst die TV Tabelle wird nicht mehr wesentlich mehr zum Gesamtetat beitragen. Prognose: Jedes Jahr muss mindestens ein Niklas verkauft werden, um die oben genannten Kosten zu stemmen. Das geht aber nur, wenn nichts anderes weg bricht (hohe Einnahmen im VIP, Fanshop usw.)...
Die Gremien sonnen sich lieber im VIP, statt sich mal mehr als kurzfristig Gedanken zu machen, wie Miete für Stadion + Miete für Trainingsgelände + hoher Etat für die Mannschaft gleichzeitig zu stemmen sind.
Finanziell sind wir einnahmenseitig an der Decke angekommen. Selbst die TV Tabelle wird nicht mehr wesentlich mehr zum Gesamtetat beitragen. Prognose: Jedes Jahr muss mindestens ein Niklas verkauft werden, um die oben genannten Kosten zu stemmen. Das geht aber nur, wenn nichts anderes weg bricht (hohe Einnahmen im VIP, Fanshop usw.)...
Also ich würde mir das, was @Sokki68 schreibt, noch einmal ganz genau durchlesen. In 2-3 Jahren aufsteigen - wie soll das gehen, ohne nennenswertes Eigenkapital, ohne eigenes Stadion ohne einen abgezahlten Trainingsplatz.
Das geht nur, wenn wir den Rahmen des Möglichen nach oben ausschöpfen- d.h. besser scouten, besser trainieren, besseren Plan, mehr Weitblick. Das zahlt sich dann auch langfristig aus, z.B. gegenüber Vereinen, die glauben, ihr reicher Investor haue sie notfalls aus der selbstverschuldeten Misere.
Gehen wir vor meine Haustür. Union ist seit fast 10 Jahren Zweitligamitglied. Sie haben ein eigenes Stadion,
und sie sind so wie wir, weitestgehend schuldenfrei. Sie sind insgesamt finanziell wesentlich besser aufgestellt als wir.
Wie das? Zahlen von 2017 (Quelle:Web/Google): Union 31 mio Umsatz, 1 mio Gewinn; SGD: 30 mio Umsatz, 3 mio Gewinn
Dazu hat die SGD _deutlich_ Potential nach oben, was TV Gelder und Stadionmiete betrifft.
Mitglieder liegen wir derzeit ~1500 vorn, Marktwert ebenso knapp vorn. Potential haben wir eigentlich mehr.
Wo genau siehst Du Union jetzt besser aufgestellt? In der planlosen Führung, die Union letzte Saison fast hätte absteigen lassen?
Seit 8 Jahren will man aufsteigen. Uns Uwe wollte es jedes Jahr, als er dort noch Trainer war. Auch in dieser Saison wird man es sicher nicht schaffen, weil es da zwei Vereine gibt, die finanziell auf Rosen gebettet sind. Bleibt vielleicht noch die Relegation, für wen auch immer.
Pessimist, vielleicht - ich würde das Substantiv von Sokki wählen, das trifft es eher.
Achso, Dein Lieblingsthema: Welcher Milliardär fördert eigentlich Union? Oder haben die noch gar nicht ausgegliedert?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Biple am 01.08.2018 um 00:14 Uhr bearbeitet
01.08.2018 - 00:35 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53
Na ja, die Padelborner sind schon recht tief gefallen, oder? Die Cottbuser sind sogar bis Liga 4 durchgereicht worden. Die Damstädter sind ein weiteres Negativbeispiel.
In allen Fällen zu wenig Kohle und zu wenig Plan. Beides ist aber notwendig, um sich oben zu etablieren. Meine Meinung, die keiner teilen muss.
Und dass das alles auch strategisch planbar ist, zeigen die Leipziger - ich ducke mich dann mal weg, denn der Aufschrei könnte bis nach Adlershof dringen.
Na ja, die Padelborner sind schon recht tief gefallen, oder? Die Cottbuser sind sogar bis Liga 4 durchgereicht worden. Die Damstädter sind ein weiteres Negativbeispiel.
In allen Fällen zu wenig Kohle und zu wenig Plan. Beides ist aber notwendig, um sich oben zu etablieren. Meine Meinung, die keiner teilen muss.
Und dass das alles auch strategisch planbar ist, zeigen die Leipziger - ich ducke mich dann mal weg, denn der Aufschrei könnte bis nach Adlershof dringen.

Ich hoffe, eher wird der Aufprall des enormen Bretts bis nach Dresden hallen, welches dir in naher Zukunft mal von der Stirn fällt. Hier gibt es einen Verein mit über 20k Mitgliedern und einer Vielzahl mehr im weiteren Umfeld, die sich einem eigenen Weg verschrieben haben, die sich eben nicht vor den Karren einer Ideologie spannen lassen wollen - bewusst oder unbewusst, sei mal dahingestellt - von einer Schar an Predigern, denen es nur ums Geld geht, die Fußball genauso vermarkten wollen, wie sie es mit vielen anderen sehr privaten Bereichen gemacht haben. Es sei auch nur kurz erwähnt, weil du es immer wieder als aussichtslos und lächerlich hinstellst, dass es den meisten auch nicht darum geht, gegen diese Entwicklung ins Felde zu ziehen. Es geht einfach darum, etwas aus eigener Kraft zu schaffen, statt dass einem, am Oberliga-Boden liegend von einem Prinzen mit zweifelhaften Motiven die Gnade zuteil wird. Ein weiser alter Mann sagte wohl mal sinngemäß, „Das Vergnügen ist nun einmal weit größer, wenn man im Ascheneimer auf eine kleine Perle stößt, als wenn man beim Juwelier im Schaufenster eine noch so große von Ferne bewundert.“
01.08.2018 - 19:25 Uhr
Euren Optimismus in aller Ehren, aber etwas mehr Realitätssinn wäre vielleicht hilfreich, damit die Enttäuschung nicht zu groß wird.
Gefallen sind die Namen Fortuna Düsseldorf und 1. FC Nürnberg. Beide Vereine befinden sich in den wirtschaftlich stärksten Regionen der Bundesrepublik. Der Hauptsponsor von Fortuna Düsseldorf ist das DAX- Unternehmen Henkel. Umsatz mindestens 20 Milliarden. Bei einer Umsatzrendite von branchenüblichen 15 % bleiben 3,2 Milliarden im Säckel. Da kann man eine ganze Menge Fußball finanzieren.
1. FC Nürnberg - Premiumsponsoren sind Krombacher und Audi. Über die Kohle, die fließt ist in allen 3 Fällen Stillschweigen vereinbart.
Kommen wir zu Union: Stadion for free - ein kleiner Erbpachtzins auf den Grundstücksanteil ist fällig. Dieser Zins ist in Hinblick auf unsere Miete eine Segnung.
Fernsehgelder in Summe für die Jahre 2016 und 2017 doppelt so hoch wie bei uns.
Der Letzte Aufstieg eines ostdeutschen Vereins war vor rund 20 Jahren. Aus welchen Gründen sollte die SGD in 2-3 Jahren aufsteigen, wenn sie ein gegen 0 gehendes Eigenkapital besitzt, seine Talente immer noch ziehen lassen muss, nicht Inhaber des Stadions ist und bis heute keinen konkurrenzfähigen Trainingsplatz besitzt?
In absehbarer Zukunft wird im Ostragehege trainiert. Deshalb gehört das Trainingszentrum noch lange nicht Dynamo, sondern den Banken.
Mit welchen Spielern will man aufsteigen ? Einer fällt mir ein, dann fällt mir keiner mehr ein.
Also kann doch die logische Konsequenz, um den Plan oder die Träume der Führungsetage zu erfüllen nur lauten, wir konsolidieren weiter, versuchen Eigenkapital zu generieren (wovon eigentlich, wenn nur 1-3 Millionen kleben bleiben) oder man muss sich finanziell öffnen, um langfristig oben zu bleiben.
Der kritische Umsatz im 1. Bundesligageschäft beträgt 80 Millionen. Davon haben wir etwas mehr als 1/3 zu bieten.
Also wie soll das gehen - Aufstieg in 2-3 Jahren? - ökonomisch gibt es dafür keine Rationale.
Besser trainieren - das tun die anderen auch. Herzblut haben die ebenfalls.
Vielleicht passiert ein Wunder - dann bin ich bereit mich zu diesem Wunder positiv zu äußern. Es wäre die absolute Ausnahme, die die Regel bestätigt. Vielleicht ist die Perle in der Asche auffindbar, wenn man ganz stark daran glaubt. Mit Glauben allein allerdings ist noch keiner aufgestiegen.
Wie immer Freunde - meine Meinung, die ich niemanden aufdrängen möchte.
@Dynamo59 - welches Trikot möchtest Du haben. Das von Toni Leistner, ich kann es versuchen.
Zu Ismaik sage ich nichts, denn diese Modell schwebt mir "Kleingeist mit Brett vorm Kopp" nicht ansatzweise vor.
Gefallen sind die Namen Fortuna Düsseldorf und 1. FC Nürnberg. Beide Vereine befinden sich in den wirtschaftlich stärksten Regionen der Bundesrepublik. Der Hauptsponsor von Fortuna Düsseldorf ist das DAX- Unternehmen Henkel. Umsatz mindestens 20 Milliarden. Bei einer Umsatzrendite von branchenüblichen 15 % bleiben 3,2 Milliarden im Säckel. Da kann man eine ganze Menge Fußball finanzieren.
1. FC Nürnberg - Premiumsponsoren sind Krombacher und Audi. Über die Kohle, die fließt ist in allen 3 Fällen Stillschweigen vereinbart.
Kommen wir zu Union: Stadion for free - ein kleiner Erbpachtzins auf den Grundstücksanteil ist fällig. Dieser Zins ist in Hinblick auf unsere Miete eine Segnung.
Fernsehgelder in Summe für die Jahre 2016 und 2017 doppelt so hoch wie bei uns.
Der Letzte Aufstieg eines ostdeutschen Vereins war vor rund 20 Jahren. Aus welchen Gründen sollte die SGD in 2-3 Jahren aufsteigen, wenn sie ein gegen 0 gehendes Eigenkapital besitzt, seine Talente immer noch ziehen lassen muss, nicht Inhaber des Stadions ist und bis heute keinen konkurrenzfähigen Trainingsplatz besitzt?
In absehbarer Zukunft wird im Ostragehege trainiert. Deshalb gehört das Trainingszentrum noch lange nicht Dynamo, sondern den Banken.
Mit welchen Spielern will man aufsteigen ? Einer fällt mir ein, dann fällt mir keiner mehr ein.
Also kann doch die logische Konsequenz, um den Plan oder die Träume der Führungsetage zu erfüllen nur lauten, wir konsolidieren weiter, versuchen Eigenkapital zu generieren (wovon eigentlich, wenn nur 1-3 Millionen kleben bleiben) oder man muss sich finanziell öffnen, um langfristig oben zu bleiben.
Der kritische Umsatz im 1. Bundesligageschäft beträgt 80 Millionen. Davon haben wir etwas mehr als 1/3 zu bieten.
Also wie soll das gehen - Aufstieg in 2-3 Jahren? - ökonomisch gibt es dafür keine Rationale.
Besser trainieren - das tun die anderen auch. Herzblut haben die ebenfalls.
Vielleicht passiert ein Wunder - dann bin ich bereit mich zu diesem Wunder positiv zu äußern. Es wäre die absolute Ausnahme, die die Regel bestätigt. Vielleicht ist die Perle in der Asche auffindbar, wenn man ganz stark daran glaubt. Mit Glauben allein allerdings ist noch keiner aufgestiegen.
Wie immer Freunde - meine Meinung, die ich niemanden aufdrängen möchte.
@Dynamo59 - welches Trikot möchtest Du haben. Das von Toni Leistner, ich kann es versuchen.
Zu Ismaik sage ich nichts, denn diese Modell schwebt mir "Kleingeist mit Brett vorm Kopp" nicht ansatzweise vor.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 01.08.2018 um 19:39 Uhr bearbeitet
01.08.2018 - 20:03 Uhr
Ich wäre schon froh, wenn wir die kommenden drei Jahre in der zweiten Liga bleiben. Warum jetzt immer von Aufstieg geredet wird, kann ich nach der letzten Saison nicht nachvollziehen. Wir haben die Abwehr gut verstärkt, aber im Mittelfeld und Angriff läßt unser Kader solche Gedanken nicht zu. Außerdem stand am Montag im Kicker ein schöner Kommentar, welcher den Fußball in der zweiten und dritten Liga lobte und das zunehmende kommerzielle,Durchstylen‘ der ersten Liga kritisiert. Klar sollte man nach dem Maximum streben, sportlich und von der Stimmung kann ich auch mit Liga zwei leben - Duelle gegen HSV, Köln, Aue, Union, St. Pauli, Magdeburg,... finde ich besser als gegen Wolfsburg oder Hoffenheim. Einen Investor sehe ich in absehbarer Zeit sowieso nicht - womit will er denn Geld verdienen? Könnt ihr euch Ralf Minge als ,Befehlsempfänger‘ eines arabischenScheichs oder chinesischen Konsortiums vorstellen? Dann lieber seriös wirtschaften und die sportlichen Ziele den Gegebenheiten anpassen.
02.08.2018 - 11:28 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53
Euren Optimismus in aller Ehren, aber etwas mehr Realitätssinn wäre vielleicht hilfreich, damit die Enttäuschung nicht zu groß wird.
Gefallen sind die Namen Fortuna Düsseldorf und 1. FC Nürnberg. Beide Vereine befinden sich in den wirtschaftlich stärksten Regionen der Bundesrepublik. Der Hauptsponsor von Fortuna Düsseldorf ist das DAX- Unternehmen Henkel. Umsatz mindestens 20 Milliarden. Bei einer Umsatzrendite von branchenüblichen 15 % bleiben 3,2 Milliarden im Säckel. Da kann man eine ganze Menge Fußball finanzieren.
1. FC Nürnberg - Premiumsponsoren sind Krombacher und Audi. Über die Kohle, die fließt ist in allen 3 Fällen Stillschweigen vereinbart.
Kommen wir zu Union: Stadion for free - ein kleiner Erbpachtzins auf den Grundstücksanteil ist fällig. Dieser Zins ist in Hinblick auf unsere Miete eine Segnung.
Fernsehgelder in Summe für die Jahre 2016 und 2017 doppelt so hoch wie bei uns.
(...)
Euren Optimismus in aller Ehren, aber etwas mehr Realitätssinn wäre vielleicht hilfreich, damit die Enttäuschung nicht zu groß wird.
Gefallen sind die Namen Fortuna Düsseldorf und 1. FC Nürnberg. Beide Vereine befinden sich in den wirtschaftlich stärksten Regionen der Bundesrepublik. Der Hauptsponsor von Fortuna Düsseldorf ist das DAX- Unternehmen Henkel. Umsatz mindestens 20 Milliarden. Bei einer Umsatzrendite von branchenüblichen 15 % bleiben 3,2 Milliarden im Säckel. Da kann man eine ganze Menge Fußball finanzieren.
1. FC Nürnberg - Premiumsponsoren sind Krombacher und Audi. Über die Kohle, die fließt ist in allen 3 Fällen Stillschweigen vereinbart.
Kommen wir zu Union: Stadion for free - ein kleiner Erbpachtzins auf den Grundstücksanteil ist fällig. Dieser Zins ist in Hinblick auf unsere Miete eine Segnung.
Fernsehgelder in Summe für die Jahre 2016 und 2017 doppelt so hoch wie bei uns.
(...)
Es erstaunt mich immer wieder mit welcher Selbstverständlichkeit Du in der Diskussion rund um Dein Lieblingsthema Begriffe wie Investor, Ausgliederung, Hauptsponsor, DAX-Unternehmen, Premiumsponsor und Fernsehgelder vermengst und missbrauchst wie es dir beliebt. Du bedienst dich mal wieder reiner Polemik. Für die Trikotbrust des Düsseldorfer Traditionsvereins gibt das Düsseldorfer Traditionsunternehmen Henkel „nur“ 3 Millionen Euro aus. Komisch, als DAX-Unternehmen müssten die doch mehr reinbuttern können, oder? Aber vielleicht ist es nicht mehr Geld, weil es noch andere Parameter bei der Preisfindung und Bewertung von Sportsponsorships gibt als nur die Größe des vorhandenen „Säckels“. Im Übrigen stehen wir im Vergleich mit den anderen Zweitligisten in dem Bereich „Hauptsponsor“ sogar erstaunlich gut da (interessanterweise bekommt Dynamo das Doppelte von dem was Union erhält). An der Stelle gibt es also nichts, wirklich gar nichts zu kritisieren. Und ein Vergleich mit aktuellen Erstligisten oder Nur-aus-Versehen-Zweitligisten (HSV, Köln) ist auch völlig irreführend und unangebracht. Auch, aber nicht ausschließlich, weil wir eben kein aktueller Erstligist sind! Genauso verhält es sich übrigens auch mit dem Fernsehgeld. Natürlich erhält Union in dieser Einnahmekategorie mehr – und das auch zurecht. Eben weil sie schon etliche Jahre am Stück zweitklassig sind.
Wenn du wirklich vernünftig über Ausgliederung mit finanzstarken, strategischen Partnern diskutieren würdest, dann müsstest du nicht ständig irgendwelche Nebeltöpfe nach Düsseldorf, Nürnberg oder sonstewo werfen, sondern dann könntest du nur zwei Real-Beispiele heranziehen. Bayern München und VfB Stuttgart. Aber dann müsstest Du auch eingestehen, dass man am Standort Dresden keinen Weltkonzern wie Daimler hat, welcher historisch, kulturell und emotional mit der Stadt Stuttgart verwoben ist. In Dresden muss man daher den anderen Weg gehen. Den harten, in kleinen Schritten.
Zum Threadthema: Für die noch junge Saison wünsche ich mir entweder den Direktaufstieg oder eine Endplatzierung zwischen dem 7. und 14. Bitte nicht die Aufstiegsrelegation oder knapp dahinter.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Booze am 02.08.2018 um 11:38 Uhr bearbeitet
03.08.2018 - 18:38 Uhr
Zitat von Althauer
Mahlzeit liebe Dresdner,
ich habe mir den Fred hier durchgelesen, weil ich Ihn auf der Startseite gesehen habe und weil ich Dynamo (wenn auch aus der nicht so fernen Ferne) seit Jahren verfolge.
An den Dialogen meine ich feststellen zu können, dass ihr an einander vorbei redet. Wie ich es lese, sagt der Eine (@SGD-Adlershof53) nur, dass andere Klubs andere Möglichkeiten haben (weil dort eben mehr finanzielle Power da ist) und der Andere (stellvertretend für Viele: @Booze) spricht von kleinen Schritten, die aber wenn ich das richtig interpretiere nach Möglichkeit in einem Aufstieg in den nächsten 3 Jahren münden sollen.
Das Ziel kann man ja haben (@Siggi_DD hat ja auch geschrieben warum man das kommuniziert), aber realistisch muss man doch einfach mal festhalten, dass die Garantie oder das darauf hinarbeiten auf bspw. 10 Jahre 2 Liga im Mittelfeld (gesichert mit vielen Siegen), mehr bringt als ein One-Hit-Wonder mit allen Risiken die damit verbunden sind (nahezu alle sind doch in die 3./4. Liga danach durchgereicht worden. Nun kann man sagen, dass Dynamo mehr Potential hat (Fans: ja, schöne Stadt: ja), die große Kohle fehlt trotzdem (in Nürnberg und den anderen West-Städten gibt es doch einen ganz anderen Mittelstand, das ist doch der Punkt: also 300 Sponsoren statt nur 100 die etwas mehr geben) und die hat selbst der große und reiche FC Bayern eingesammelt und sogar ein Stadion mit dem kleinen Lokalnachbarn damals gebaut - weil man selber nicht die Eier in der Hose hatte es selbst von Anfang an zu finanzieren. Arsenal hat das übrigens komplett allein für fast das Doppelte gemacht.
Meiner Meinung nach sollte ihr euch über die Duelle gegen Union, die Maggis, den Schacht etc. freuen (frei nach R. Assauer: Lieber 10 mal CL, als 1 mal Meister) und vielleicht klappt ja mal ein Pokalwunder (Europapokal) - weil in der 1. Liga rumkrebsen mit dem Selbstverständnis von DD und dann doch nach 1, 2, 3 Jahren wieder runterzugehen - ich glaube das würde wenigen Spaß machen und das Risiko größeren Schaden zu nehmen ist zu groß.
Im Übrigen teile ich die Meinung nicht, dass 1-3 Mio. JÜ nicht sehr, sehr gut wäre. Auch dadurch und eigenes Trainingsgelände etc. kann man langsam EK aufbauen.
Also, rinjehaun und viel Erfolg nächstes Jahr! Mein Tipp: 7. Platz, ohne Abstiegssorgen.
Zitat von Booze
Es erstaunt mich immer wieder mit welcher Selbstverständlichkeit Du in der Diskussion rund um Dein Lieblingsthema Begriffe wie Investor, Ausgliederung, Hauptsponsor, DAX-Unternehmen, Premiumsponsor und Fernsehgelder vermengst und missbrauchst wie es dir beliebt. Du bedienst dich mal wieder reiner Polemik. Für die Trikotbrust des Düsseldorfer Traditionsvereins gibt das Düsseldorfer Traditionsunternehmen Henkel „nur“ 3 Millionen Euro aus. Komisch, als DAX-Unternehmen müssten die doch mehr reinbuttern können, oder? Aber vielleicht ist es nicht mehr Geld, weil es noch andere Parameter bei der Preisfindung und Bewertung von Sportsponsorships gibt als nur die Größe des vorhandenen „Säckels“. Im Übrigen stehen wir im Vergleich mit den anderen Zweitligisten in dem Bereich „Hauptsponsor“ sogar erstaunlich gut da (interessanterweise bekommt Dynamo das Doppelte von dem was Union erhält). An der Stelle gibt es also nichts, wirklich gar nichts zu kritisieren. Und ein Vergleich mit aktuellen Erstligisten oder Nur-aus-Versehen-Zweitligisten (HSV, Köln) ist auch völlig irreführend und unangebracht. Auch, aber nicht ausschließlich, weil wir eben kein aktueller Erstligist sind! Genauso verhält es sich übrigens auch mit dem Fernsehgeld. Natürlich erhält Union in dieser Einnahmekategorie mehr – und das auch zurecht. Eben weil sie schon etliche Jahre am Stück zweitklassig sind.
Wenn du wirklich vernünftig über Ausgliederung mit finanzstarken, strategischen Partnern diskutieren würdest, dann müsstest du nicht ständig irgendwelche Nebeltöpfe nach Düsseldorf, Nürnberg oder sonstewo werfen, sondern dann könntest du nur zwei Real-Beispiele heranziehen. Bayern München und VfB Stuttgart. Aber dann müsstest Du auch eingestehen, dass man am Standort Dresden keinen Weltkonzern wie Daimler hat, welcher historisch, kulturell und emotional mit der Stadt Stuttgart verwoben ist. In Dresden muss man daher den anderen Weg gehen. Den harten, in kleinen Schritten.
Zum Threadthema: Für die noch junge Saison wünsche ich mir entweder den Direktaufstieg oder eine Endplatzierung zwischen dem 7. und 14. Bitte nicht die Aufstiegsrelegation oder knapp dahinter.
Zitat von SGD-Adlershof53
Euren Optimismus in aller Ehren, aber etwas mehr Realitätssinn wäre vielleicht hilfreich, damit die Enttäuschung nicht zu groß wird.
Gefallen sind die Namen Fortuna Düsseldorf und 1. FC Nürnberg. Beide Vereine befinden sich in den wirtschaftlich stärksten Regionen der Bundesrepublik. Der Hauptsponsor von Fortuna Düsseldorf ist das DAX- Unternehmen Henkel. Umsatz mindestens 20 Milliarden. Bei einer Umsatzrendite von branchenüblichen 15 % bleiben 3,2 Milliarden im Säckel. Da kann man eine ganze Menge Fußball finanzieren.
1. FC Nürnberg - Premiumsponsoren sind Krombacher und Audi. Über die Kohle, die fließt ist in allen 3 Fällen Stillschweigen vereinbart.
Kommen wir zu Union: Stadion for free - ein kleiner Erbpachtzins auf den Grundstücksanteil ist fällig. Dieser Zins ist in Hinblick auf unsere Miete eine Segnung.
Fernsehgelder in Summe für die Jahre 2016 und 2017 doppelt so hoch wie bei uns.
(...)
Euren Optimismus in aller Ehren, aber etwas mehr Realitätssinn wäre vielleicht hilfreich, damit die Enttäuschung nicht zu groß wird.
Gefallen sind die Namen Fortuna Düsseldorf und 1. FC Nürnberg. Beide Vereine befinden sich in den wirtschaftlich stärksten Regionen der Bundesrepublik. Der Hauptsponsor von Fortuna Düsseldorf ist das DAX- Unternehmen Henkel. Umsatz mindestens 20 Milliarden. Bei einer Umsatzrendite von branchenüblichen 15 % bleiben 3,2 Milliarden im Säckel. Da kann man eine ganze Menge Fußball finanzieren.
1. FC Nürnberg - Premiumsponsoren sind Krombacher und Audi. Über die Kohle, die fließt ist in allen 3 Fällen Stillschweigen vereinbart.
Kommen wir zu Union: Stadion for free - ein kleiner Erbpachtzins auf den Grundstücksanteil ist fällig. Dieser Zins ist in Hinblick auf unsere Miete eine Segnung.
Fernsehgelder in Summe für die Jahre 2016 und 2017 doppelt so hoch wie bei uns.
(...)
Es erstaunt mich immer wieder mit welcher Selbstverständlichkeit Du in der Diskussion rund um Dein Lieblingsthema Begriffe wie Investor, Ausgliederung, Hauptsponsor, DAX-Unternehmen, Premiumsponsor und Fernsehgelder vermengst und missbrauchst wie es dir beliebt. Du bedienst dich mal wieder reiner Polemik. Für die Trikotbrust des Düsseldorfer Traditionsvereins gibt das Düsseldorfer Traditionsunternehmen Henkel „nur“ 3 Millionen Euro aus. Komisch, als DAX-Unternehmen müssten die doch mehr reinbuttern können, oder? Aber vielleicht ist es nicht mehr Geld, weil es noch andere Parameter bei der Preisfindung und Bewertung von Sportsponsorships gibt als nur die Größe des vorhandenen „Säckels“. Im Übrigen stehen wir im Vergleich mit den anderen Zweitligisten in dem Bereich „Hauptsponsor“ sogar erstaunlich gut da (interessanterweise bekommt Dynamo das Doppelte von dem was Union erhält). An der Stelle gibt es also nichts, wirklich gar nichts zu kritisieren. Und ein Vergleich mit aktuellen Erstligisten oder Nur-aus-Versehen-Zweitligisten (HSV, Köln) ist auch völlig irreführend und unangebracht. Auch, aber nicht ausschließlich, weil wir eben kein aktueller Erstligist sind! Genauso verhält es sich übrigens auch mit dem Fernsehgeld. Natürlich erhält Union in dieser Einnahmekategorie mehr – und das auch zurecht. Eben weil sie schon etliche Jahre am Stück zweitklassig sind.
Wenn du wirklich vernünftig über Ausgliederung mit finanzstarken, strategischen Partnern diskutieren würdest, dann müsstest du nicht ständig irgendwelche Nebeltöpfe nach Düsseldorf, Nürnberg oder sonstewo werfen, sondern dann könntest du nur zwei Real-Beispiele heranziehen. Bayern München und VfB Stuttgart. Aber dann müsstest Du auch eingestehen, dass man am Standort Dresden keinen Weltkonzern wie Daimler hat, welcher historisch, kulturell und emotional mit der Stadt Stuttgart verwoben ist. In Dresden muss man daher den anderen Weg gehen. Den harten, in kleinen Schritten.
Zum Threadthema: Für die noch junge Saison wünsche ich mir entweder den Direktaufstieg oder eine Endplatzierung zwischen dem 7. und 14. Bitte nicht die Aufstiegsrelegation oder knapp dahinter.
Mahlzeit liebe Dresdner,
ich habe mir den Fred hier durchgelesen, weil ich Ihn auf der Startseite gesehen habe und weil ich Dynamo (wenn auch aus der nicht so fernen Ferne) seit Jahren verfolge.
An den Dialogen meine ich feststellen zu können, dass ihr an einander vorbei redet. Wie ich es lese, sagt der Eine (@SGD-Adlershof53) nur, dass andere Klubs andere Möglichkeiten haben (weil dort eben mehr finanzielle Power da ist) und der Andere (stellvertretend für Viele: @Booze) spricht von kleinen Schritten, die aber wenn ich das richtig interpretiere nach Möglichkeit in einem Aufstieg in den nächsten 3 Jahren münden sollen.
Das Ziel kann man ja haben (@Siggi_DD hat ja auch geschrieben warum man das kommuniziert), aber realistisch muss man doch einfach mal festhalten, dass die Garantie oder das darauf hinarbeiten auf bspw. 10 Jahre 2 Liga im Mittelfeld (gesichert mit vielen Siegen), mehr bringt als ein One-Hit-Wonder mit allen Risiken die damit verbunden sind (nahezu alle sind doch in die 3./4. Liga danach durchgereicht worden. Nun kann man sagen, dass Dynamo mehr Potential hat (Fans: ja, schöne Stadt: ja), die große Kohle fehlt trotzdem (in Nürnberg und den anderen West-Städten gibt es doch einen ganz anderen Mittelstand, das ist doch der Punkt: also 300 Sponsoren statt nur 100 die etwas mehr geben) und die hat selbst der große und reiche FC Bayern eingesammelt und sogar ein Stadion mit dem kleinen Lokalnachbarn damals gebaut - weil man selber nicht die Eier in der Hose hatte es selbst von Anfang an zu finanzieren. Arsenal hat das übrigens komplett allein für fast das Doppelte gemacht.
Meiner Meinung nach sollte ihr euch über die Duelle gegen Union, die Maggis, den Schacht etc. freuen (frei nach R. Assauer: Lieber 10 mal CL, als 1 mal Meister) und vielleicht klappt ja mal ein Pokalwunder (Europapokal) - weil in der 1. Liga rumkrebsen mit dem Selbstverständnis von DD und dann doch nach 1, 2, 3 Jahren wieder runterzugehen - ich glaube das würde wenigen Spaß machen und das Risiko größeren Schaden zu nehmen ist zu groß.
Im Übrigen teile ich die Meinung nicht, dass 1-3 Mio. JÜ nicht sehr, sehr gut wäre. Auch dadurch und eigenes Trainingsgelände etc. kann man langsam EK aufbauen.
Also, rinjehaun und viel Erfolg nächstes Jahr! Mein Tipp: 7. Platz, ohne Abstiegssorgen.

Dazu muss man wissen, dass der eine am liebsten sämtliche Dinge die im Verein aktuell einen Wert haben, und als Sicherheiten dienen könnten, veräußern möchte, nur um irgendwie irgendwelche ominösen Geldgeber zu locken, welche scheinbar nicht existieren.
Die anderen plädieren lediglich dafür, dass man mal versuchen könnte auf gesundes Wachstum zu setzen, statt sich ERNEUT dem nächstbesten Geldgeber an den Hals zu werfen.
Zum Beispiel, mal völlig aus der Luft gegriffen, wie Mainz?
05.08.2018 - 14:13 Uhr
Dresden ist auf jeden Fall mal eines der Teams, bei denen mich die Einkäufe mit am meisten überzeugt haben. Da ist eine gewisse Klasse zusammen gekauft worden, die sich zu einem funktionierenden Team formen lässt. Hamalainen und - der mir unbekannte - Wahlqvist lesen sich nach einer genialen Außenverteidigung. Auch wenn die Testspiele und Rückrunde nicht ganz meine Einschätzung wiedergeben, erwarte ich Euch schon unter den Top6. Ihr seht das offensichtlich was skeptischer, aber habt auch mehr Einblicke.
Die Diskussion auf den Vorseiten fand ich hingegen eher amüsant. Ob ein Team sich länger oben halten kann, hängt vor allem davon ab wie gut der Verein geführt wird. Wird er professionell geführt, muss die Struktur auch nicht erst über Jahre gewachsen sein. Dann stimmen Transfers und Trainer, nachhaltig gibt es Transfererlöse und die Fernsehgelder rollen - siehe Freiburg/Mainz. Es wird ebenso seine Gründe haben, weshalb Essen oder Mannheim weit hinter Aue stehen. Zudem muss man sich mal vor Augen halten, was in wirtschaftlich schwachen Städten wie Mönchengladbach und früher Kaiserslautern entstanden ist. Dass Dresden eine gute Bundesligastadt sein könnte, muss man nicht ansatzweise diskutieren.
Die Diskussion auf den Vorseiten fand ich hingegen eher amüsant. Ob ein Team sich länger oben halten kann, hängt vor allem davon ab wie gut der Verein geführt wird. Wird er professionell geführt, muss die Struktur auch nicht erst über Jahre gewachsen sein. Dann stimmen Transfers und Trainer, nachhaltig gibt es Transfererlöse und die Fernsehgelder rollen - siehe Freiburg/Mainz. Es wird ebenso seine Gründe haben, weshalb Essen oder Mannheim weit hinter Aue stehen. Zudem muss man sich mal vor Augen halten, was in wirtschaftlich schwachen Städten wie Mönchengladbach und früher Kaiserslautern entstanden ist. Dass Dresden eine gute Bundesligastadt sein könnte, muss man nicht ansatzweise diskutieren.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
