Oliver Bierhoff (Manager)
12.08.2009 - 12:52 Uhr
07.07.2018 - 13:47 Uhr
Zitat von Stuttgart
Bierhoff ist in meinen Augen ein oberflächlicher Pappaufsteller und maximal Ikone für die Shampoo-Werbeindustrie. Er hat zum Erfolg des DFB 2014 kaum was beigetragen. Das war eher Matthias Sammer der von 2006-2012 als Sportdirektor die wichtigen Weichen gestellt hat. Bierhoff wurde vom DFB immer so mitgeschleift, weil er 1996 das erste und letzte Golden Goal geschossen hat. Eine Nibelungentreue die ich irgendwo verstehe, aber genug ist genug.
Ebenfalls eine fehlbesetzte Stelle Thomas Schneider, einst VfB. Er steht somit Löw nahe, der seine Wurzeln und eine vergangene Trainerstation dort vorweisen kann. Schneider war selbst Trainer beim VfB und hat die Mannschaft in wenigen Monaten nahezu ruiniert. Der VfB ist dann zwar erst später abgestiegen und da war sicher der Wurm drin, aber Schneider hat als Trainer überhaupt nichts gerissen oder in irgend einer Weise einen positiven Einfluss aufs Team gehabt. Als ich ihn zum ersten mal neben Löw sah, dachte ich schon warum ausgerechnet der?! Will man etwa 2018 die Quali nicht schaffen? Gut die Quali hat man super geschafft...aber hey.
Bierhoff ist in meinen Augen ein oberflächlicher Pappaufsteller und maximal Ikone für die Shampoo-Werbeindustrie. Er hat zum Erfolg des DFB 2014 kaum was beigetragen. Das war eher Matthias Sammer der von 2006-2012 als Sportdirektor die wichtigen Weichen gestellt hat. Bierhoff wurde vom DFB immer so mitgeschleift, weil er 1996 das erste und letzte Golden Goal geschossen hat. Eine Nibelungentreue die ich irgendwo verstehe, aber genug ist genug.
Ebenfalls eine fehlbesetzte Stelle Thomas Schneider, einst VfB. Er steht somit Löw nahe, der seine Wurzeln und eine vergangene Trainerstation dort vorweisen kann. Schneider war selbst Trainer beim VfB und hat die Mannschaft in wenigen Monaten nahezu ruiniert. Der VfB ist dann zwar erst später abgestiegen und da war sicher der Wurm drin, aber Schneider hat als Trainer überhaupt nichts gerissen oder in irgend einer Weise einen positiven Einfluss aufs Team gehabt. Als ich ihn zum ersten mal neben Löw sah, dachte ich schon warum ausgerechnet der?! Will man etwa 2018 die Quali nicht schaffen? Gut die Quali hat man super geschafft...aber hey.
Treffender kann man Bierhoff nicht beschreiben. Für mich war er schon in den 90ern der Prototyp aller Ja-Sager und der heutigen meinungslosen Spielertypen ohne Ecken und Kanten. Nicht nur Thomas Schneider ist fehlbesetzt. Marcus Sorg ebenso, der kurz mal den SC Freiburg trainierte und dort gnadenlos scheiterte. Alle anderen Trainerstationen waren nur irgendwelche Amateur- und U-Mannschaften. Ins DFB-Team gehören nur kompetente Leute und nicht welche, die nur geholt werden, damit Löw sich seine eigene kleine Wohlfühlwelt einrichten kann. 14 Jahre sind mehr als genug. Die Rohre müssten dringend mal wieder mit frischer Luft durchgeblasen werden, aber stattdessen bleiben sie weiter verstopft und die Kruste wird dicker und dicker.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Xperience2508 am 07.07.2018 um 13:48 Uhr bearbeitet
08.07.2018 - 00:18 Uhr
Bei Bierhoff gestern im ZDF Studiointerview empfand ich die Äusserung das sein von Ihm und 3 in Worten drei !!! Mitarbeitern des DFB vor dem Abdruck gegen gelesenem Weltinterview , wo alle den Fehler mit der Nennung von Özil nicht aufgefallen war, schon extrem peinlich und eines TOP-Managers nicht würdig .
Der Mann verdient unglaublich viel Geld, ist sozusagen so was wie ein Topmanager bei Daimler, BMW, VW oder der deutsche Bank
Welke und vor allem Kahn hatten gestern wirklich Eier, als sie fragten, ob man nicht vor der eigentlichen tiefgehenden Fehleranalyse und dem Bekenntnis zum weitermachen der beiden Buddys Bierhoff und Löw sich nicht selbst erst mal hinterfragen sollten, ob man nicht etwa selbst Teil des Problems sei , bevor man weitermacht und in die Fehleranalyse geht
Man schaue such mal an , wer z.B hinter dem Projekt B steckt und wofür das B steht.
Da gibt es von aufgrund der Trainer schon mal Vitamin B bei der Jobsuche oder Auswahl oder auch was Berater und Spielerkarriere durch und mit der Nationalmannschaft betrifft
Bierhoff ist sehr eng mit Nike verstrickt , der DFB eng mit Adidas verbandelt, Bierhoff hatte versucht einen riesigen Nikedeal einzufädeln, überhaupt versucht er an allem mitzuverdienen über alle möglichen Geschäftsfelder und verquickt seine Position mit seinen eigenen Aktivitäten auch was Spieler angeht. Genau wie Jogi mit Werbung und seiner sehr eng befreundeten Beraterfirma wo auch Teile seine Schützlinge unter Vertrag sind
Aber kein Journalist vom Spiegel oder sonst wo interessierte das bislang , genau wie damals mit Beckenbauer und dem Sommermärchen
Sicher braucht man auch beim DFB das viele Geld der Sponsoren das Bierhoff für sich und den DFB ranschafft um den Spielern Luxusherbergen bauen zu lassen oder zu bieten.
Schliesslich sind diese das ja bei Ihreen Vereinen und privat das ja so gewohnt.
Genauso muss er riesige Tross an Mitarbeitern ja bezahlt werden.
Der Mann verdient unglaublich viel Geld, ist sozusagen so was wie ein Topmanager bei Daimler, BMW, VW oder der deutsche Bank
Welke und vor allem Kahn hatten gestern wirklich Eier, als sie fragten, ob man nicht vor der eigentlichen tiefgehenden Fehleranalyse und dem Bekenntnis zum weitermachen der beiden Buddys Bierhoff und Löw sich nicht selbst erst mal hinterfragen sollten, ob man nicht etwa selbst Teil des Problems sei , bevor man weitermacht und in die Fehleranalyse geht
Man schaue such mal an , wer z.B hinter dem Projekt B steckt und wofür das B steht.
Da gibt es von aufgrund der Trainer schon mal Vitamin B bei der Jobsuche oder Auswahl oder auch was Berater und Spielerkarriere durch und mit der Nationalmannschaft betrifft
Bierhoff ist sehr eng mit Nike verstrickt , der DFB eng mit Adidas verbandelt, Bierhoff hatte versucht einen riesigen Nikedeal einzufädeln, überhaupt versucht er an allem mitzuverdienen über alle möglichen Geschäftsfelder und verquickt seine Position mit seinen eigenen Aktivitäten auch was Spieler angeht. Genau wie Jogi mit Werbung und seiner sehr eng befreundeten Beraterfirma wo auch Teile seine Schützlinge unter Vertrag sind
Aber kein Journalist vom Spiegel oder sonst wo interessierte das bislang , genau wie damals mit Beckenbauer und dem Sommermärchen
Sicher braucht man auch beim DFB das viele Geld der Sponsoren das Bierhoff für sich und den DFB ranschafft um den Spielern Luxusherbergen bauen zu lassen oder zu bieten.
Schliesslich sind diese das ja bei Ihreen Vereinen und privat das ja so gewohnt.
Genauso muss er riesige Tross an Mitarbeitern ja bezahlt werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hucky am 08.07.2018 um 00:25 Uhr bearbeitet
09.07.2018 - 00:30 Uhr
Ich habe das Bierhoff Interview auf ZDF jetzt endlich auch gesehen. Ich kann nicht anders, als zu dem Schluss kommen, dass sowohl Bierhoff, als auch Löw noch in diesem Jahr zurück treten werden.
Es wird jetzt bei jeder Nominierung, bei jeder Aufstellung und bei jeder Präsentation Diskussionen über den Sinn und Unsinn ihrer Entscheidungen geben. Unter diesen Umständen wird es unmöglich werden, in Ruhe an den auch sportlich dringend notwendigen Veränderungen zu arbeiten.
Darüber hinaus brechen jetzt Dinge auf, die sich über Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte, aufgestaut haben: Was macht denn überhaupt noch eine Nation aus? Wofür steht der Nationenfußball und wofür stehen die Spieler, die für eine Nation antreten? Wie stehts um die Identifikation? Können Multimillionäre überhaupt noch DIE Vertreter eines Volkssports sein? Tragen die Spieler den Adler auf der Brust, um sich selbst zu vermarkten, oder bedeutet ihnen es überhaupt noch was, für eine Nation anzutreten? Wird der ganze Hype um Personen dieser Volkssportart Nr. 1 überhaupt noch gerecht?
Clash of Civilizations, Kommerzialisierung, soziale Gerechtigkeit und Personenkult, all diese Themen, die sich mehr denn je in vielen Fanreaktionen und diversen Diskussionen wiederspiegeln, werden sich jetzt auch an der deutschen Nationalmannschaft abarbeiten. Das ZDF Interview war in meinen Augen der Startschuss.
Ich bleibe dabei; da scheint etwas auseinander zu gehen, dass über gut 70 Jahre funktioniert hat.
Es wird jetzt bei jeder Nominierung, bei jeder Aufstellung und bei jeder Präsentation Diskussionen über den Sinn und Unsinn ihrer Entscheidungen geben. Unter diesen Umständen wird es unmöglich werden, in Ruhe an den auch sportlich dringend notwendigen Veränderungen zu arbeiten.
Darüber hinaus brechen jetzt Dinge auf, die sich über Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte, aufgestaut haben: Was macht denn überhaupt noch eine Nation aus? Wofür steht der Nationenfußball und wofür stehen die Spieler, die für eine Nation antreten? Wie stehts um die Identifikation? Können Multimillionäre überhaupt noch DIE Vertreter eines Volkssports sein? Tragen die Spieler den Adler auf der Brust, um sich selbst zu vermarkten, oder bedeutet ihnen es überhaupt noch was, für eine Nation anzutreten? Wird der ganze Hype um Personen dieser Volkssportart Nr. 1 überhaupt noch gerecht?
Clash of Civilizations, Kommerzialisierung, soziale Gerechtigkeit und Personenkult, all diese Themen, die sich mehr denn je in vielen Fanreaktionen und diversen Diskussionen wiederspiegeln, werden sich jetzt auch an der deutschen Nationalmannschaft abarbeiten. Das ZDF Interview war in meinen Augen der Startschuss.
Ich bleibe dabei; da scheint etwas auseinander zu gehen, dass über gut 70 Jahre funktioniert hat.
09.07.2018 - 11:23 Uhr
Zitat von GelsenHandy
Dafür bräuchte Mesut aber sowas wie Rückgrat. So sehr ich es mir wünschen würde, das wird nicht passieren. Özil freut sich doch schon wieder auf seine Wohlfühloase Arsenal nach dem Urlaub und wird die ganze Geschichte dann genauso totschweigen wie den Erdogate vor dem Turnier.
Zitat von nowo
Vielleicht kehrt ja Ozil den Spieß um, tritt zurück, verweist auf das, was er für den deutschen Fußball bisher geleistet hat und dass er keinem etwas schuldig sei ...
Vielleicht kehrt ja Ozil den Spieß um, tritt zurück, verweist auf das, was er für den deutschen Fußball bisher geleistet hat und dass er keinem etwas schuldig sei ...
Dafür bräuchte Mesut aber sowas wie Rückgrat. So sehr ich es mir wünschen würde, das wird nicht passieren. Özil freut sich doch schon wieder auf seine Wohlfühloase Arsenal nach dem Urlaub und wird die ganze Geschichte dann genauso totschweigen wie den Erdogate vor dem Turnier.
Özil ist introvertiert. Ein absolut nüchterner emotionsloser Mensch. Er war schon immer so. (somit wäre er eigtl. deutscher als so manch anderer. Aber gut das ist ein anderes Thema). Er wird wahrscheinlich auch weiterhin gar nichts zu dem Thema sagen. Da kann ich ihn auch verstehen. Es ist egal was er sagt. Als ob seine Kritiker ihn "wieder" lieben werden, wenn er sich entschuldigt
Mit dem Foto hat er sich selbst ins Bein geschossen und seinen Hatern (sei es aus Antipathie oder Rassismus) Futter geliefert. Ist ja nicht so dass Özil immer ein beliebter Spieler war. Schon seit 2010 wird er immer wieder angefeindet. Wie jetzt aber Bierhoff & Grindel ihn der Meute zum Fraß vorwerfen, wahrscheinlich um vom eigenen Versagen abzulenken, ist absolut widerlich.
09.07.2018 - 13:48 Uhr
Es ist der typisch deutsche Wahnsinn: "Die Mannschaft" spielt sei ca. 9 Monaten keinen guten Fußball und stand bei der WM den motivierten Teams in der Gruppe noch nicht mal störend im Weg herum.
Und die, die jetzt in der Hauptverantwortung sind räumen zwar grundsätzlich "eigene Fehler" ein, ohne diese konkret zu bennenn um sich dann im gleichen Atemzug direkt
in den nächsten Kardinalfehler zu stürzen. "Der "Deutsch-Türke" ist schuld! Da kann man sich ja noch nicht mal über moralische Aspekte aufregen. Weil dieses Vorgehen einfach keine Moral hat.
Mal ehrlich: die Liste der möglichen Planungs-und Strategiefehler ist lang und jetzt den Hebel bei Özil anzuseten ist einfach ein charakterliches Disaster der Verantwortlichen.
Wenn Özil mit der Warheit um die Ecke kommt, dann muss man als DFB und als Deutsche Fangemeinde diese Wahrheit auch aushalten können. Der Junge hat (so glaube ich) trotz seiner Deutschen Staatsangehörigkeit, tiefe Wurzeln in seiner türkischen Heimat. Und ob man es nun als "Deutscher" verstehen kann, oder nicht: Ein größerer Teil der Türken sehen in ihrem Staatschef einen Mann, mit dem sie sich durch aus wohlfühlen. Egal "wie der Westen" darauf schaut. Und das ist auch gut so. "Meinungsfreiheit" nennt man das hier.
Genau so muss man es auch aushalten, dass ein großes Fußballtalent die Deutsche Staatsangehörigkeit nutzt um in der "Geldmaschine Fußball" und auf dem Rücken des Erfolgs der Nationalmannschaft andere wirtschaftliche und persönliche Chancen anstrebt, als wenn er sich in die Türkische Nationalmannschaft einsortiert. Und wer will sich darüber aufregen? Wer will das anprangern? Wer von uns würde in einer vergleichbaren Situation nicht ähnlich handeln.?
Diese Wahrheit will man weder beim DFB noch auf der Fanmeile hören. In den Zeiten wo das Thema politisch noch befeuert wird, schon gar nicht.
Jetzt wo die "Deutschen Tugenden" bei einer WM im Koffer geblieben sind, stellt man ein Deutsch-Türken als die Keimzelle des Zersetzungsprozesses dar. Und dann soll eine Medienprofi wie Bierhoff auch noch "falsch zitiert" worden sein. Ich lache mich schlapp. Bierhoff wollte "das schnelle Bauernopfer" und hat mit dem Gegenwind nicht gerechnet.
"Moral" ist beim DFB ein Wert mit sehr hohen Dehnungsfugen und mit der Wahrheit nimmt man es nicht so genau. Und die Historie ist lang.
Angefangen bei Herberger (Nazi-Kontakte), Beckenbauer (Abschied aus der Nationalmannschaft, als man
für 1 Mio. (wie unmoralisch) nach USA auswanderte, Toni Schumacher und sein Buch, Effenbergs Stinkefinger, Bernd Schumacher und seine Manager-Braut, Beckenbauer und die Schmiergelder bei der WM-Vergabe, Saufen im Trainingslagern, Drogenkranke als potenzielle Nationaltrainer...
Und jetzt, wo eh alles rund um "Ausländer" grade hip ist, hat man - noch während der WM - nix besseres zu tun, als sich über die nicht notwendige Trainersuche zu freuen und in einem Atemzug eine Spieler anzuprangern, der lieber schweigt, als die Bevölkerung mit einer unangenehmen Wahrheit zu konfrontieren.
Es ist eine Naionalmannschaft:
Vorraussetzung:
1. Deutsche Staatsangehörigkeit
2. Klarheit bei der Verbandszugehöigkeit
2. Sportliche Eignung auf höchstem Nivau.
"Überzeugter Deutscher" lese ich da in den Statuten nicht. Gott sei Dank. Dieser Begriff würde mir auch Angst machen.
Die Herrschaften sollten sich mal über den Punkt der "sportlichen Eigenung" Gedanken machen.
Wir hatten mal ein Sommermärchen... aber es war auch nur ein Märchen.....
Und die, die jetzt in der Hauptverantwortung sind räumen zwar grundsätzlich "eigene Fehler" ein, ohne diese konkret zu bennenn um sich dann im gleichen Atemzug direkt
in den nächsten Kardinalfehler zu stürzen. "Der "Deutsch-Türke" ist schuld! Da kann man sich ja noch nicht mal über moralische Aspekte aufregen. Weil dieses Vorgehen einfach keine Moral hat.
Mal ehrlich: die Liste der möglichen Planungs-und Strategiefehler ist lang und jetzt den Hebel bei Özil anzuseten ist einfach ein charakterliches Disaster der Verantwortlichen.
Wenn Özil mit der Warheit um die Ecke kommt, dann muss man als DFB und als Deutsche Fangemeinde diese Wahrheit auch aushalten können. Der Junge hat (so glaube ich) trotz seiner Deutschen Staatsangehörigkeit, tiefe Wurzeln in seiner türkischen Heimat. Und ob man es nun als "Deutscher" verstehen kann, oder nicht: Ein größerer Teil der Türken sehen in ihrem Staatschef einen Mann, mit dem sie sich durch aus wohlfühlen. Egal "wie der Westen" darauf schaut. Und das ist auch gut so. "Meinungsfreiheit" nennt man das hier.
Genau so muss man es auch aushalten, dass ein großes Fußballtalent die Deutsche Staatsangehörigkeit nutzt um in der "Geldmaschine Fußball" und auf dem Rücken des Erfolgs der Nationalmannschaft andere wirtschaftliche und persönliche Chancen anstrebt, als wenn er sich in die Türkische Nationalmannschaft einsortiert. Und wer will sich darüber aufregen? Wer will das anprangern? Wer von uns würde in einer vergleichbaren Situation nicht ähnlich handeln.?
Diese Wahrheit will man weder beim DFB noch auf der Fanmeile hören. In den Zeiten wo das Thema politisch noch befeuert wird, schon gar nicht.
Jetzt wo die "Deutschen Tugenden" bei einer WM im Koffer geblieben sind, stellt man ein Deutsch-Türken als die Keimzelle des Zersetzungsprozesses dar. Und dann soll eine Medienprofi wie Bierhoff auch noch "falsch zitiert" worden sein. Ich lache mich schlapp. Bierhoff wollte "das schnelle Bauernopfer" und hat mit dem Gegenwind nicht gerechnet.
"Moral" ist beim DFB ein Wert mit sehr hohen Dehnungsfugen und mit der Wahrheit nimmt man es nicht so genau. Und die Historie ist lang.
Angefangen bei Herberger (Nazi-Kontakte), Beckenbauer (Abschied aus der Nationalmannschaft, als man
für 1 Mio. (wie unmoralisch) nach USA auswanderte, Toni Schumacher und sein Buch, Effenbergs Stinkefinger, Bernd Schumacher und seine Manager-Braut, Beckenbauer und die Schmiergelder bei der WM-Vergabe, Saufen im Trainingslagern, Drogenkranke als potenzielle Nationaltrainer...
Und jetzt, wo eh alles rund um "Ausländer" grade hip ist, hat man - noch während der WM - nix besseres zu tun, als sich über die nicht notwendige Trainersuche zu freuen und in einem Atemzug eine Spieler anzuprangern, der lieber schweigt, als die Bevölkerung mit einer unangenehmen Wahrheit zu konfrontieren.
Es ist eine Naionalmannschaft:
Vorraussetzung:
1. Deutsche Staatsangehörigkeit
2. Klarheit bei der Verbandszugehöigkeit
2. Sportliche Eignung auf höchstem Nivau.
"Überzeugter Deutscher" lese ich da in den Statuten nicht. Gott sei Dank. Dieser Begriff würde mir auch Angst machen.
Die Herrschaften sollten sich mal über den Punkt der "sportlichen Eigenung" Gedanken machen.
Wir hatten mal ein Sommermärchen... aber es war auch nur ein Märchen.....
10.07.2018 - 15:52 Uhr
Zitat von enkidu
Bierhoff lebt dieses Denken vor und die Spieler machens nach. Genau wie Löw die Arroganz "wir sind Weltmeister" vorgelebt hat und die Spieler mit eingestiegen sind. Von daher sehe ich es auch wie du, dass die Lösung nicht sein kann, Özil anzuprangern, sondern eben Bierhoff.
Bierhoff lebt dieses Denken vor und die Spieler machens nach. Genau wie Löw die Arroganz "wir sind Weltmeister" vorgelebt hat und die Spieler mit eingestiegen sind. Von daher sehe ich es auch wie du, dass die Lösung nicht sein kann, Özil anzuprangern, sondern eben Bierhoff.
Löw lebt den Spielern nicht nur die Arroganz vor, sondern, passend zum Fall Özil, regelmäßig auch das Verhalten, Kritik einfach auszusitzen. Özil hat vor und während der WM genau das getan, was auch sein Trainer in dieser Situation getan hätte - nämlich nichts.
Abgesegnet von oben und dank des glücklichen Umstands, den gleichen Berater wie Löw zu haben, konnte er sich dieses Verhalten ja zudem auch leisten, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen und durfte schließlich sogar den Medientag schwänzen. Egal, wie man zu der Nummer mit dem Foto auch stehen mag, kann es zum Krisenmanagement des DFB keine zwei Meinungen geben. Das war unterirdisch und der verspätete, zweite Akt toppt dieses Trauerspiel noch mal um Längen.
Bierhoff höchstpersönlich war es, der vor ein paar Wochen versuchte, die öffentliche Kritik im Keim zu ersticken und die Diskussion für beendet zu erklären. Und ausgerechnet jetzt, wo er und der Rest der Löw-Clique selbst in der Kritik stehen, ist es ausgerechnet er, der das Thema wieder von vorn aufrollt, um so von den eigenen Fehlern abzulenken. Gut, dass der Großteil der Fans aber nicht so blöd ist, wie er denkt und sich der Versuch, Özil zum Bauernopfer zu machen, zu einem richtig schönen Eigentor entwickelt.
22.07.2018 - 22:36 Uhr
Wenn Mesut sich auf den Respekt gegenüber dem Amt beruft, tritt er die Interessen von tausenden meist unschuldig inhaftierten Lehrern, Professoren, Richtern und Journalisten etc mit Füssen.
Wie man in Deutschland zu dem Despoten steht ist im Vergleich dazu eigentlich völlig unwichtig. Es geht hier nicht um die gekränkte deutsche Seele sondern um eine zutiefst undemokratische und den Totalitarismus fördernde Handlung Özils. Sowas ist in einem Land, welches selber genug im Kampf gegen radikale Elemente zu tun hat nunmal ein no go.
Ob er in seiner Brust 2 Herzen hat ist mir herzlich egal, daß sei ihm gerne zugestanden, ist nachvollziehbar, hat aber mit der Sache nix zu tun.
Jeder denkende Mensch muss wissen, dass es sich um Wahlkampfpropaganda handelte. Wer sich dafür hergibt und diesen Fehler nicht einsieht, dieser Eindruck hat sich bestätigt, der hat in der deutschen Nationalmannschaft so wenig zu suchen.
Für mich spricht aus Özils Statement vor allem ein fast schon ronaldeskes gekränktes Ego. Wie kann er, der mit diesem Geschäft Millionen verdinet hat, öffentlich den Sponsor kritisieren, der eine aus dessen Sicht vollkommen nachvollziehbare Entscheidung getroffen hat? Spinnen Özils Berater jetzt völlig ?
Das ist das gute Recht des Sponsors auf Emotionen der Zielgruppen zu reagieren.
Mir hat gar nicht gefallen, wie der DFB, vor allem Bierhoff und Grindel mit der ganzen Sache und zum Schluss mit Özil umgegangen sind.
Das gibt Özil jedoch nicht das Recht zu so einem dummen Statement.
Wie man in Deutschland zu dem Despoten steht ist im Vergleich dazu eigentlich völlig unwichtig. Es geht hier nicht um die gekränkte deutsche Seele sondern um eine zutiefst undemokratische und den Totalitarismus fördernde Handlung Özils. Sowas ist in einem Land, welches selber genug im Kampf gegen radikale Elemente zu tun hat nunmal ein no go.
Ob er in seiner Brust 2 Herzen hat ist mir herzlich egal, daß sei ihm gerne zugestanden, ist nachvollziehbar, hat aber mit der Sache nix zu tun.
Jeder denkende Mensch muss wissen, dass es sich um Wahlkampfpropaganda handelte. Wer sich dafür hergibt und diesen Fehler nicht einsieht, dieser Eindruck hat sich bestätigt, der hat in der deutschen Nationalmannschaft so wenig zu suchen.
Für mich spricht aus Özils Statement vor allem ein fast schon ronaldeskes gekränktes Ego. Wie kann er, der mit diesem Geschäft Millionen verdinet hat, öffentlich den Sponsor kritisieren, der eine aus dessen Sicht vollkommen nachvollziehbare Entscheidung getroffen hat? Spinnen Özils Berater jetzt völlig ?
Das ist das gute Recht des Sponsors auf Emotionen der Zielgruppen zu reagieren.
Mir hat gar nicht gefallen, wie der DFB, vor allem Bierhoff und Grindel mit der ganzen Sache und zum Schluss mit Özil umgegangen sind.
Das gibt Özil jedoch nicht das Recht zu so einem dummen Statement.
11.05.2021 - 14:34 Uhr
Bierhoff hat sich mit seinen Äußerungen rund um Borna Sosa auch ziemlich lächerlich gemacht. Erst sagt er öffentlich über ihn in einem Interview: "Wir kennen den Jungen und beobachten ihn. Wir glauben, dass Borna Sosa das Potenzial zum deutschen Nationalspieler hat. Wir schauen bei unserer Beurteilung natürlich auch über die EM hinaus." Dann stellt er 3 Tage später nach zahlreichen Medienberichten fest, dass Sosa gar nicht den Verband wechseln darf, nachdem man ihn sogar eingebürgert hat.
Damit hat er sich für mich eigentlich endgültig für den Job disqualifiziert, er hat ja anscheinend keine Ahnung von den geltenden FIFA Regeln. Für mich gehört Bierhoff entlassen!
Damit hat er sich für mich eigentlich endgültig für den Job disqualifiziert, er hat ja anscheinend keine Ahnung von den geltenden FIFA Regeln. Für mich gehört Bierhoff entlassen!
28.07.2021 - 19:22 Uhr
Drei Wochen nach EM-Ende noch immer kein Post im Bierhoff-Thread?
Damit geht dessen Taktik wohl auf - wegducken und bloß nicht mit dem Scheitern der vergangenen 5 Jahre in Verbindung gebracht werden.
Der cleverste Schachzug war natürlich, dass er seinen Spezi Flick nun als neuen Bundestrainer vor der EM noch präsentiert hat. Lösung gefunden, alle freuen sich über den Bayern-Erfolgstrainer auf der DFB-Bank, Bierhoff lässt sich mitfeiern für die tolle Trainer-Auswahl und ist nun somit auch Teil des Neuanfangs und der (hoffentlich) Aufbruchstimmung!
Dabei gäbe es sehr viel aufzuarbeiten (und einige Medien haben ja vereinzelt Artikel á la "Was war eigentlich Bierhoffs Rolle?" veröffentlicht):
- Festhalten an Löw (und dann trotzdem keine Dankesrede bei dessen letzter PK, sondern Distanzierung)
- Überdrehen der Vermarktung ("Die Mannschaft")
- kein Aufarbeiten der WM18-Pleite
- zweifelhafter persönlicher Umgang mit Kuntz (der nun über seine DFB-Zukunft nachdenken möchte)
- zu spät (oder gar nicht) erkannt und reagiert, dass die kommenden Jahrgänge qualitativ schwach sind
- keine Stürmerausbildung forciert
- kein Netzwerk, kein Rückhalt in der Liga (u.a. gesehen an der Olympia-Verweigerung)
Ganz aktuell ist für mich tatsächlich Bierhoffs Rolle bei Olympia: Das hätte er antizipieren müssen, früher schon Kontakte mit den Vereins-Verantwortlichen aus Liga 1+2 suchen müssen. Stattdessen treten wir mit einer Rumpftruppe an und Bierhoff ist wieder nirgendwo zu sehen... So schwach!
Damit geht dessen Taktik wohl auf - wegducken und bloß nicht mit dem Scheitern der vergangenen 5 Jahre in Verbindung gebracht werden.
Der cleverste Schachzug war natürlich, dass er seinen Spezi Flick nun als neuen Bundestrainer vor der EM noch präsentiert hat. Lösung gefunden, alle freuen sich über den Bayern-Erfolgstrainer auf der DFB-Bank, Bierhoff lässt sich mitfeiern für die tolle Trainer-Auswahl und ist nun somit auch Teil des Neuanfangs und der (hoffentlich) Aufbruchstimmung!
Dabei gäbe es sehr viel aufzuarbeiten (und einige Medien haben ja vereinzelt Artikel á la "Was war eigentlich Bierhoffs Rolle?" veröffentlicht):
- Festhalten an Löw (und dann trotzdem keine Dankesrede bei dessen letzter PK, sondern Distanzierung)
- Überdrehen der Vermarktung ("Die Mannschaft")
- kein Aufarbeiten der WM18-Pleite
- zweifelhafter persönlicher Umgang mit Kuntz (der nun über seine DFB-Zukunft nachdenken möchte)
- zu spät (oder gar nicht) erkannt und reagiert, dass die kommenden Jahrgänge qualitativ schwach sind
- keine Stürmerausbildung forciert
- kein Netzwerk, kein Rückhalt in der Liga (u.a. gesehen an der Olympia-Verweigerung)
Ganz aktuell ist für mich tatsächlich Bierhoffs Rolle bei Olympia: Das hätte er antizipieren müssen, früher schon Kontakte mit den Vereins-Verantwortlichen aus Liga 1+2 suchen müssen. Stattdessen treten wir mit einer Rumpftruppe an und Bierhoff ist wieder nirgendwo zu sehen... So schwach!
02.12.2022 - 12:10 Uhr
Bierhoff ist eine feige Luftpumpe.
Wie er sich nach dem Spiel hinstellt und die Organisationsleistung "seines Teams" lobt und beteuert, dass alles für die Mannschaft getan wurde. Als ob ihn der sportliche Teil der Reise nix angeht.
DAS hat mir mehr geärgert als der Abgang der Mannschaft aus der WM Endrunde.
Hey, eine Hotelbuchung inkl. Fußballplatz ohne Budgetlimit bekommt jedes Reisebüro hin.
Wie er sich nach dem Spiel hinstellt und die Organisationsleistung "seines Teams" lobt und beteuert, dass alles für die Mannschaft getan wurde. Als ob ihn der sportliche Teil der Reise nix angeht.
DAS hat mir mehr geärgert als der Abgang der Mannschaft aus der WM Endrunde.
Hey, eine Hotelbuchung inkl. Fußballplatz ohne Budgetlimit bekommt jedes Reisebüro hin.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.




