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Newsthread

19.12.2007 - 18:42 Uhr
Newsthread |#21
31.01.2014 - 18:14 Uhr
Die Grasshoppers sind da, wo sie schon oft waren. Sie müssen wieder einmal sparen. Die vier Millionen Franken, die sie von Galatasaray Istanbul für den Verkauf von Izet Hajrovic in vier Tranchen erhalten, dienen denn auch vornehmlich einem Zweck. «Löcher stopfen» nennt das Sportchef Dragan Rapic.

Um 4 Millionen wollen sie das Budget kürzen, von 22 auf 18 Millionen. Wohl eher von ungefähr 22 auf ungefähr 18, verlässlich sind die Zahlen in ihrem Fall selten. Bei ihnen kann es durchaus sein, dass 22 minus 4 auf einmal 20 ergibt.

Unvergessen in dieser Beziehung ist der frühere Präsident Walter Brunner. Kaum im Amt, Ende 2004, kündete er an, das Budget von 15 auf 9,8 Millionen zu kürzen. Es blieb konstant bei 15 Millionen. Brunner hatte den Club in der finanziellen Krise übernommen und übergab ihn zweieinhalb Jahre später Roger Berbig im finanziellen Chaos.

Unter Berbig wurden 2009/10 schon 20 Millionen ausgegeben, aber nur 10 eingenommen. Er musste bald Urs Linsi weichen. Nach gut einem Jahr ging auch Linsi, ohne Spuren zu hinterlassen. Dann trat Roland Leutwiler im Glauben an, den Club auf Dauer mit dem Verkauf junger Spieler selbsttragend zu machen. Nach zwölf Monaten verschwand er still und leise, GC lag sportlich und führungsmässig am Boden.

Anliker, der Zwölfte seit 1986

Unter Leutwiler wurden wenigstens die Owner gegründet, die für drei Jahre antraten, um mit ihren Beitragszahlungen von jeweils rund 4,5 Millionen das Defizit zu decken. Sie holten André Dosé als Vorzeigefigur, trennten sich aber schon letzten Dezember wieder von ihm, er war ihnen sportlich zu ehrgeizig und wirtschaftlich zu wenig erfolgreich. Dosé hat die Vorwürfe als «schäbig» bezeichnet. Und auch gesagt: Es soll es erst einer besser machen.

Der Nächste, der sich vorne hinstellt, schon der Zwölfte seit 1986, heisst Stephan Anliker, 56-jähriger Architekt aus Langenthal. Er ist bereits Präsident der lokalen Eishockeyaner aus der National League B. Er ist Owner, kein Freund von Dosé und mit genug Öffentlichkeitsdrang ausgestattet, um sich am 13. Februar ins Amt wählen zu lassen.Anliker gehört zum engeren Führungskreis der Clubbesitzer um den ewigen Mäzen Heinz Spross, den Unternehmer Reinhard Fromm und Bankkaufmann Martin Keller. Fromm, seit acht Jahren auch Sponsor von Stanislas Wawrinka, teilt sich mit zwei anderen Ownern, dem Immobilienhändler Michael Schwarz und dem Bauunternehmer Andreas Gnädinger, das Leibchensponsoring von 1 Million Franken.

Im Sommer laufen ihre Verpflichtungen aus, und erst Fromm hat sich zum Weitermachen bereit erklärt. Gleichzeitig ziehen sich einzelne Owner zurück, von bisher rund 16 (eine verlässliche Angabe hat es auch dazu nie gegeben) sind das offenbar 4. Das bedeutet ein Minus von 1 Million Franken in der Rechnung.

Also ruft man die nächste Sparübung aus, die gefühlt zehnte in den letzten zehn Jahren. Bei GC glauben sie, die Ausgaben ohne grössere Einschnitte um fast 20 Prozent kürzen zu können, sie wollen überall ein wenig streichen. Einen bezahlten Präsidenten wie Dosé wird es nicht mehr geben, die Administration soll gestrafft werden, wozu der Medien- und Marketingverantwortliche Adrian Fetscherin mit seiner Kündigung auf Ende April seinen Beitrag leistet. Fetscherin lancierte in seiner Funktion diverse Werbeaktionen, um den Club aus seinem Reduit in Niederhasli hervorzuholen. Er wollte zum CEO aufsteigen. Aber nun sagt er: «Der Grund für meine Kündigung ist das fehlende Vertrauen in die aktuelle Clubführung.»

Die Fälle Rennella und Feltscher

Daneben bleibt GC der stete Kampf um neue Geldgeber und vor allem jener mit der Stadt um bessere Bedingungen im Letzigrund. GC und der FCZ haben die Verträge deshalb auf Sommer 2015 gekündigt. Die Vereine klagen über die Abgaben für Miete und Sicherheit, die im Fall von GC 3 Millionen jährlich betragen. Sie träumen von einer attraktiveren Struktur im VIP-Bereich, von Einnahmen aus dem Catering, von all dem, was die Konkurrenz in Basel, Bern, St. Gallen oder Luzern hat.

Den Grasshoppers würde schon sehr helfen, wenn sie wenigstens die Gelder aus den Transfers von Vincenzo Rennella zu Genoa und Rolf Feltscher zu Parma erhielten. Sie haben durch alle Instanzen recht bekommen, dass ihnen für Rennella 2 Millionen und für Feltscher 550 000 Franken zustehen, im Fall von Rennella auch vom internationalen Sportgericht CAS. Aber die Italiener weigern sich zu zahlen. «Die Lage ist unglücklich», sagt Rapic. Die Dossiers liegen bei der Disziplinarkommission der Fifa.

Das ist die Realität bei GC, und die Realität ist auch, dass sich ein Blick nach Basel verbietet, wo der Meister allein in den letzten acht Jahren über 125 Millionen aus Transfers eingenommen und fast die Hälfte davon wieder in Spieler investiert hat. Der FCB kann für Yann Sommer wohl um die 7 Millionen lösen, sollte er im Sommer nach Mönchengladbach wechseln. GC wird für einen Verkauf seines Goalies, des vergleichbar talentierten Roman Bürki, nicht mehr als 3,5 Millionen erhalten; Bürki ist das per Klausel zugesichert.

«Wir dürfen uns mit Basel nicht vergleichen», sagt Sportchef Rapic. Und besonders: «Wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen, dass der FCB ein viermal höheres Budget hat. Wir werden daran auch nicht zerbrechen. Es heisst ja nicht, dass die Herausforderung, sich sportlich gegen den FCB zu behaupten, nicht lösbar wäre.»

Skibbe bis 2015

Den gealterten Griechen Theofanis Gekas hätte Rapic bei GC gesehen, weil er von ihm die Tore erwartet hätte, die schon vor dem Wegzug von Hajrovic schmerzlich gefehlt haben. Gekas aber erhielt von Konyaspor keine Freigabe.

So bleibt GC erst recht nichts anderes übrig, als den Offensivspielern zu vertrauen, die da sind, und es muss darauf hoffen, dass gerade die zentralen Spieler stets verfügbar sind. Und sollte das so sein, ist für Rapic ein Platz im Europacup «das Minimum». Wie immer die Saison enden wird, hat zumindest auf die Zukunft von Trainer Michael Skibbe keinen Einfluss. GC hat den Vertrag mit ihm vorzeitig bis 2015 verlängert.
Spannend...Genoa und Parma schulden uns angeblich noch Geld, für Rennella und Feltscher

Aber passt so richtig zur chaotischen Führung des Vereins...

Es gibt einfach keine Zukunft, zum kotzen !

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Grasshopper Club Zürich | Arsenal Football Club | Real Madrid
Newsthread |#22
06.02.2014 - 19:19 Uhr
Quelleintrag
GC holt Munas Dabbur und Sanel Jahic

GC verpflichtet für 3 ½ Jahre mit Option für ein zusätzliches Jahr Stürmer Munas Dabbur. Der israelische U21-Nationalspieler spielte zuletzt bei Maccabi Tel Aviv. Zudem stösst Sanel Jahic bis Ende Saison zu GC
Die Wechsel sind offiziell! :)

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Grasshopper Club Zürich | Arsenal Football Club | Real Madrid
Newsthread |#23
22.02.2014 - 16:16 Uhr
Bestenfalls eine Randnotiz blieben sie. Ein Fall für die Statistik. Dieser abgefälschte Schuss zum 3:1, jener Abstauber zum 4:1 – das geschah, als der Fussball längst zur Nebensache geworden war. Als anderes zählte, nur dies: der Zustand von Roman Bürki. Was ist schon der Wert eines Sieges in einem Fussballspiel, wenn dafür jemand mit seiner Gesundheit bezahlt?

Die Stunde von Munas Dabbur schlug also zur Unzeit in diesem denkwürdigen Auswärtsspiel in St. Gallen. Zwei Tore in seinem ersten Einsatz im GC-Dress, ein Assist dazu – der 21-jährige Israeli hat sich ähnlich spektakulär eingeführt wie vor langer Zeit ein gewisser Mats Gren. Vier Treffer waren dem Schweden damals im Cupspiel gegen YB gelungen, nachdem er im Winter 1985 aus Göteborg nach Zürich gekommen war, um viele Jahre zu bleiben. Zwei Tore, ein Assist. Dabbur ist vielleicht das, wonach Trainer Michael Skibbe in der Winterpause händeringend gesucht hat: «Ein Stürmer, von dem Torgefahr ausgeht.»

Der Unfalltod des Vaters

«Dass ich ihm die Show gestohlen habe, tut mir leid», sagt Roman Bürki und lacht dabei. Nach seiner Hirnerschütterung, herrührend von der Kollision mit dem Schienbein des ungestümen St. Gallers Kristian Nushi, ist der Torhüter bald wieder einsatzbereit. Und Munas Dabbur entgegnet: «Das Wichtigste überhaupt ist die Gesundheit.»

Für den jungen Mann ist das keine Floskel. 2009 verlor er seinen Vater Qasem bei einem Autounfall. «Es gibt nichts Schlimmeres, das einem passieren kann», sagt er. Bei jedem Torjubel blickt er seither himmelwärts, gedenkt seines Vaters. «Es war immer sein Traum, dass ich es als Fussballer weit bringe.»

Von Maccabi Tel Aviv war der Stürmer Anfang Februar zu den Grasshoppers gekommen; er hatte einen Vertrag über dreieinhalb Jahre unterzeichnet. Maccabi ist ein grosser Verein in Israel, «die Nummer 1», aber kein Vergleich zu GC. «Als mir mein Berater vom Interesse erzählte, war der Fall für mich sofort klar», sagt Dabbur. Er zögerte keinen Moment: «Natürlich will ich zu GC», beschied er dem Agenten. Wie das der Wunsch jedes israelischen Fussballers sei, habe auch er stets den Sprung nach Europa schaffen wollen. Arsenal ist sein Lieblingsteam, und Ronaldo sein Idol. Ronaldo, der Brasilianer.

380 000 Franken Ablöse

Mit 16 hatte Dabbur bei Maccabi Ahi Nazareth debütiert, einem arabischen Club aus seiner Heimatstadt. Der spielte damals in der ersten Liga, und der junge Dabbur zog bald das Interesse der grösseren Vereine auf sich. 2010 wechselte er zu Maccabi Tel Aviv, spielte dort zunächst ein Jahr im Nachwuchs und debütierte im Sommer 2011 in der ersten Mannschaft. 67 Partien bestritt Dabbur, er spielte in der Europa League, feierte einen Meistertitel und schaffte es in die U-21-Nationalmannschaft.

425 000 Dollar soll GC für den schüchternen jungen Mann bezahlt haben, schrieben israelische Medien, rund380 000 Franken. «Wir kommentieren Zahlen wie üblich auch in diesem Fall nicht», sagt Sportchef Dragan Rapic. Jedenfalls: Verglichen mit der Million, die GC vor einem Jahr für Anatole Ngamukol ausgegeben hatte, wird Dabbur geradezu ein Schnäppchen gewesen sein. Und wie der Franzose hat nun auch er in dieser Saison zwei Tore erzielt. Eben in einem einzigen Spiel.

Um seine Sorgen im Angriff zu lindern, hatte sich GC-Trainer Skibbe in der Winterpause um Theofanis Gekas bemüht, den gealterten Griechen, doch der erhielt von seinem türkischen Club keine Freigabe. Dann erinnerte sich Skibbe an einen jungen Israeli, der ihm einst als U-21-Nationalspieler aufgefallen war. «Ballsicher und torgefährlich», urteilt Skibbe, er dachte: «Warum nicht ein junges Talent verpflichten anstelle eines alten Stürmers?» Der Deal war schnell gemacht.

Der Schritt ins Ausland war gross für Dabbur, «ich fragte mich aber gar nicht erst, was mich erwarten würde – ich ging einfach». Einer der älteren Brüder begleitete ihn zunächst in die Schweiz, ist inzwischen aber heimgereist. So lebt Dabbur allein in einer Wohnung in Dielsdorf. Avi Rikan, Landsmann beim FCZ, hat ihm Zürich gezeigt. Dabbur spricht passabel Englisch, doch der Deutschkurs ist ihm wichtig. «Danke», so viel sagt er schon. Für mehr fehlt ihm der Mut.

Auf sich allein gestellt

Von fünf Buben ist Dabbur als Jüngster aufgewachsen, «überbeschützt» – gerade nach dem Tod des Vaters haben die älteren Brüder die Verantwortung für ihn übernommen. Nun ist er in der Schweiz auf sich allein gestellt. «Er ist zum ersten Mal im Ausland. Anpassungsschwierigkeiten sind da normal», sagt Michael Skibbe. Mutter Manal wollte ihn schon dieses Wochenende besuchen und sich sein Spiel von morgen Sonntag gegen den FC Basel ansehen. Sie musste kurzfristig absagen. Und ein anderer Bruder, Onsi, studiert in Strassburg. Sobald er aus den Ferien zurück ist, will ihn Dabbur besuchen.

In St. Gallen war der neue Stürmer zur Pause eingewechselt worden, weil davor offensiv nur wenig gepasst hatte im GC-Spiel. Als er sich während der Halbzeit aufwärmte, dachte Dabbur für sich: «Dieser Mannschaft kann ich helfen.» Bald als Stammspieler? Er sagt: «Wenn ich in jedem Spiel erst nach der Pause eingewechselt werde und trotzdem immer zwei Tore schiesse, geht das für mich auch in Ordnung.»
Ein guter Artikel über unseren neuen Torjäger, Munas Dabbur.

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Grasshopper Club Zürich | Arsenal Football Club | Real Madrid
Newsthread |#24
02.04.2014 - 18:48 Uhr
Quelleintrag
Ein feiner Mensch verlässt uns.....
Unser "Hans-Dampf-in-allen-Gassen" und seines Zeichens GC-Ausbildungschef Marco Otero muss den Verein nach 2 Jahren hervorragender Arbeit verlassen.
Unter ihm blühte die Juniorenabteilung beim GC wieder richtig auf. Sämtliche Nachwuchsteams (ausser die U21) haben national in den letzen 24 Monaten grosse Fortschritte erzielt. Praktisch alle U-Mannschaften gehören wieder zu den Top 5 schweizweit, einige sind sogar schweizweit unangefochten die Nummer 1! Um Otero formierte sich ein starkes Trainergespann, das die selbe Sprache spricht und am selben Strick zieht. Soviele U-Nationalspieler wie momentan hatte der GC noch nie. Es ist wieder geil beim GC im Nachwuchs kicken zu dürfen.....

Neben Ricci wohl einer der wenigen beim GC mit blauweissem Blut. Deinen Abstecher ans Rheinknie buchen wir mal grosszügig als Entwicklungshilfe ab. Von dieser Entwicklungshilfe, zusammen mit Carlos Bernegger, profitiert der FCB noch heute. Auch ein Zeichen Deiner qualitativ hochwertigen Arbeit die zugleich auch Nachhaltig ist!
Nicht zu vergessen die witzigen und schönen Erlebnisse die Du mit einigen von uns geteilt hast.

Tendenziell wird es vom offiziellen Club keine Meldung geben, deshalb poste ich dies in Absprache mit Marco hier rein. Für diejenigen unter uns die ihn kannten und sich von ihm bei einem Bier oder ähnlichem verabschieden wollen.

Danke Marco Otero für Deine Arbeit beim Grasshopper Club Zürich!
Danke Marco Otero für deine tolle Arbeit beim Grasshopper Club Zürich!

Grund aus internen Quellen:

Verschiedene Meinungen über die Zukunft des Nachwuchs von GC...

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Grasshopper Club Zürich | Arsenal Football Club | Real Madrid
Newsthread |#25
23.04.2018 - 21:34 Uhr
Thorsten Fink wechselt zu GC - Der frühere FC Basel Meister Coach soll GCZ vor dem Abstieg retten
Fink neuer Cheftrainer

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Gruss disler

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Respektiere den anderen so, wie du selber gerne Respektiert werden möchtest

Newsthread |#26
07.04.2026 - 12:05 Uhr

Quelle: Blick

«Dass man sich so abschlachten lässt, geht nicht»
Freilich lässt er dabei kein gutes Haar an seiner Mannschaft. Und er überhöht Winterthur bis zur Groteske.
Harte Worte von Alain Sutter

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Carpe Diem Noctemque!!!!
Newsthread |#27
07.04.2026 - 12:06 Uhr

Quelle: Blick

In der finalen Phase des Abstiegskampfs wird GC zur Schiessbude der Liga, Sportchef Sutter geht auf die Spieler los und Trainer Messner verkörpert die pure Überforderung. So sind die Hoppers Abstiegskandidat Nummer 1.
GC im freien Fall?

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Carpe Diem Noctemque!!!!
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