FC Hansa Rostock FC Hansa Rostock
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Mitglieder!

29.11.2007 - 16:11 Uhr
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Mitglieder! |#41
21.10.2016 - 19:18 Uhr
Die Unterstützerliste halte ich für absoluten Müll. Dementsprechend erschließt sich mir der Sinn des Konstrukts auch überhaupt nicht. Einen Beirat gründen, in dem auschließlich "VIP Mitgliedern" sitzen, ist dann auch nur ein Aufsichtsrat 2.0, nur mit weniger Verantwortung und (hoffentlich) keiner Entscheidungsbefugnis.
Die dürfen dann dem Aufsichtsrat was erzählen und dieser ist nichtmal verpflichtet, zuzuhören. Das ist doch Zeit- und Ressourcenverschwendung. Und für die Zusammenarbeit mit den Medien gibt es Mitarbeiter. Das kann man auch einfacher haben.

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Never underestimate the power of stupid people in large groups.

"Fein, dass wir Musik haben.. jetzt gibts die Ohrfeigen im Takt." - Bud Spencer


Mitglieder! |#42
22.10.2016 - 21:12 Uhr
Ein Ernstfall für ein Beratungsgremium ohne Entscheidungsbefugnis kann ja so schlimm nicht sein, wenn es in den 50 Jahren seit Bestehen des Vereins nicht vermisst wurde.
Natürlich kann man solche Dinge, wie die AG zur Ausgliederung / Satzungsänderungen, fest installieren. Das ändert aber nichts daran, dass die Zugangsvoraussetzungen totaler Bullshit sind und dass sie den Verantwortlichen willkürlich auf die Nerven gehen dürfen und den Ältestenrat bei Mitgliederentscheidungen aushebeln.

Da bin ich wirklich mal gespannt, was sich die Initiatoren dabei denken. Auf dem Papier ist es dann doch eher so, dass dieses Modell (in der Form) nix taugt. Und letztendlich ist es auch entscheidend, was auf dem Papier (in der Satzung) dann steht und nicht wie gut der Redner drüber spricht.

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Mitglieder! |#43
24.10.2016 - 20:36 Uhr
Zitat von hansafans.de:

"Dass der Satzungsänderungsantrag zum Mitgliederbeirat derart kontrovers diskutiert wird, erfreut die Antragsteller, denn es zeigt uns, dass eben doch nicht alle die Vogel-Strauß-Taktik anwenden.

Jedoch mussten wir im Laufe der Diskussion vor allem hier im Forum feststellen, dass die breite Zustimmung zu unserem Vorhaben (noch) nicht gegeben ist.
Deshalb kehren wir ans Reißbrett zurück und überarbeiten unseren Vorschlag, da wir weiterhin von der Notwendigkeit unseres Vorhabens überzeugt sind.

Der Antrag wurde auch bereits beim Vorstand zurückgezogen und wird daher nicht auf der nächsten Mitgliederversammlung zur Abstimmung stehen.

Wir würden uns freuen, wenn ihr euch auch weiterhin an der möglichen Ausgestaltung beteiligen würdet und verbleiben
mit blau-weißen Grüßen"
Mitglieder! |#44
25.10.2016 - 09:39 Uhr
Zitat von fierce
Aus meiner Sicht wäre es sehr hilfreich, wenn die Initiatoren mal kurz darstellen könnten, warum sie die Notwendigkeit sehen, solch ein zusätzliches Gremium zu installieren.
Wie von vielen schon geschrieben, erschließt sich auch mir nicht der Nutzen, da über die Wahlen die Interessen der Mitglieder ja vertreten sind.
Weiterhin kann ich mir nicht vorstellen, wie eine Gruppe von Laien unseren Verein in allen Aspekten beratend zur Seite stehen soll. Mal davon abgesehen, dass er laut der hier veröffentlichten Satzung (ich gestehe, ich habe bisher nur diesen Auszug hier gelesen und noch nicht den kompletten Text) den AR jederzeit einbestellen kann. Und zwar ohne zwingende Gründe bzw. Regularien dazu. Das geht aus meiner Sicht gar nicht.


Das Recht, den Vorstand sowie den Aufsichtsrat jederzeit einbestellen zu können, zeigt doch ziemlich deutlich, wie sich die Vordenker dieses Mitgliederbeirates sehen.
Größenwahn beschreibt das wohl treffend.
Gibt es in irgend einem anderen Verein eigentlich solch ein eigenartiges Konstrukt?
Ein obersten Kontrollgremium für das oberste Kontrollgremium? Kann ich mir kaum vorstellen.
Wer will unter solchen Bedingungen denn noch im Aufsichtsrat mitarbeiten, wenn er sich nicht selbst dieser Fangruppe zugehörig fühlt.
Hansa ist für mich schon etwas Besonderes, aber das ist mir doch etwas zu besonders!
Mitglieder! |#45
28.12.2016 - 18:46 Uhr
Zitat von h3li0s
Zitat von Hansa_in_Anhalt

Nettes Beiwerk wie ich finde, könnte noch mal nen Schub geben. Wär für mich jetzt nicht DER Grund, aber vllt. sind es beim ein oder anderen die letzten 2-3 Prozent.

http://www.fc-hansa.de/news/mitglieder-aktion-zum-hansa-geburtstag-exklusives-und-individualisiertes-leinwandbild-gratis.html


Ich würde mir allerdings wünschen, das man dieses wirklich gelungene und ideell sicherlich wertvolle Stück (40€ halt ich mal für sehr hoch gegriffen) auch für langjährige Mitglieder freigibt u. eine Art "Bestandskundenpflege" betreibt.
So eine Leinwand mit "15 Jahre + Name" kommt sicherlich richtig gut und ist nicht teurer als die Freikarten aber schon sehr individuell und auch persönlicher.


40 EUR finde ich auch zu hoch. Auf FB werden ja welche davon verlost, an Bestandsmitglieder.
Ich gehe aber fast davon aus, dass es die Teile vielleicht bald auch im Fan-Shop für Mitglieder geben wird. Für 30 EUR würde ich mir dann sogar eins zulegen.


Also iwie kommt es mir so vor als wenn man mit aller Macht bei dem FB Käse mitmachen muss. Warum verlost man so etwas nicht auf der Hansa Homepage, mal ganz "klassisch"?
Weis jetzt nicht was es war, was im Dezember angeboten wurde, aber ohne FB- Konto war da nix drin. Dasselbe gilt für die Brille, so langsam werden die Arme kürzer grins, momentan nicht mehr bestellbar - aber damals ne Aktion im Topf, natürlich nur bei...........Schwachsinn in meinen Augen - verstehen kann ich so etwas nicht, aber gut, am Thema leicht vorbei...
Mitglieder! |#46
14.05.2017 - 15:52 Uhr
Zitat von hollermann
Zitat von Tomminho

Zitat von hollermann

Stellt Eure Fragen auf der MV oder einem Mitgliederforum, da gehören diese hin.

Warum?
Hat nicht jeder Fan genau das gleiche Recht, zu erfahren, was da angeblich vorgefallen ist?

Mitglieder dürfen Vereinsgremien wählen und entlasten - sie sind nicht Anhänger erster Klasse, die gegenüber allen anderen, die ins Stadion gehen, privilegiert in Sachen News sind.


Gehört hier eigentlich nicht mehr hin, aber das sehe ich komplett anders.
Der Verein (und damit über Umwege auch die KGaA) ist nur seinen Mitgliedern, seinen Sponsoren und (gesellschaftlichen oder institutionellen) Partnern verantwortlich und zur Rechenschaft verpflichtet.
Es ist doch nicht seine Aufgabe, jeden z.T. anonymen Interessenten egal welcher Motivation zu befriedigen.
Bei ca. 12.000 Mitgliedern ist eine relativ große Schnittmenge mit der wenig definierten Gruppe der Fans vorhanden. Fans spielen sicher für den Verein eine nicht untergeordnete Rolle, aber vom Bäcker deines Vertrauens kannst du auch keine Auskunft über das Sexualleben seines Azubis oder seinen Mietvertrag erwarten, auch wenn die seine Brötchen nicht mehr schmecken sollten.
Die Gremien, insbesondere der AR, sind nur den Mitgliedern verantwortlich. Insofern sollten sich tatsächlich alle Anfragen in Richtung der gewählten und eingesetzten Gremien richten.


Ich versuche mal eure Diskussion in den entsprechenden Thread zu verlagern.

Ich finde irgendwo habt ihr beide recht. Die Frage, die sich mir jedoch immer wieder stellt ist, wie weit diese Auskunftspflicht gehen muss. Ich bin nicht der Meinung, dass sich Vorstand und Aufsichtsrat permanent für ihre Entscheidungen vor Mitgliedern, die häufig emotional und weniger konstruktiv sachlich reagieren und inhaltlich Vieles aufgrund mangelnden Wissens oder mangelnder Erfahrung nicht einschätzen können, verantworten sollten. Das behindert doch vollkommen deren Entscheidungsprozesse, wenn immer die Angst besteht, etwas falsch zu machen und dafür gelyncht zu werden. Wir brauchen mal Verantwortliche, die in Ruhe arbeiten gelassen werden und nicht bei jeder Sache, die irgendwem nicht schmeckt sofort in der Kritik stehen. Fehler gehören dazu und um die zu bewerten gibt es die jährliche MV. Aber dazwischen sollte man gewählte Vertreter einfach ihre Arbeit machen lassen.
Mein Antwort geht jetzt etwas über die Diskussion hinaus, aber ich finde es kritisch wieviel Mitbestimmung (und vor allem Kontrollwunsch) von Teilen der Mitglieder eingefordert wird. Viele Köche verderben den Brei, was Hansa ständig aufs Neue beweist, weil es hier jeder besser weiß als der andere und das dann mit Sorge um den Verein rechtfertigt.
Mitglieder! |#47
12.11.2017 - 18:48 Uhr
Im Anrücken der diesjährigen Mitgliederversammlung hier eine wichtige Information des Mitgliederbeirats zum gestellten Satzungsänderungsantrag. Als zusätzlichen Termin sollten sich alle Interessierten, Kritiker und Befürworter die Info-Veranstaltung am 18.11.2017 um 14:00 Uhr im Zwischenbau im Kalender vormerken.



"Liebe Mitglieder des FC Hansa Rostock,

im Folgenden möchten euch die Antragssteller des Satzungsänderungsantrags über ihre Beweggründe, die angedachten Strukturen und zu den aufgekommenen Fragen informieren.



Wer ist der Mitgliederbeirat?

Der Mitgliederbeirat ist das Sprachrohr aller Mitglieder und spiegelt das vielfältige Spektrum im Verein von Block eins bis 36 wider.



Was macht der Mitgliederbeirat?

Der Mitgliederbeirat nimmt Meinungen, Kritik, Ideen, Vorschläge und Anregungen auf und bündelt diese. So kann der Beirat bei der Umsetzung und Meinungsbildung unterstützen. Er hilft, die Vereinsführung zu entlasten. Viele Themen können aus zeitlichen Gründen mit den derzeitigen Strukturen kaum erfasst und bewältigt werden.

Außerdem bietet er die Möglichkeit, Interessen und Belange der Mitglieder unterjährig (außerhalb der Mitgliederversammlung) zu transportieren. Die Vielfalt in unserer Mitgliedschaft bietet ein enormes Potenzial, dass es zu nutzen gilt. So können wir als Mitglieder helfen, unseren Verein über das Ehrenamt weiter voranzubringen.

Dabei hat der Mitgliederbeirat weder Kontroll- noch Sanktionsrechte und ist nicht operativ tätig. Er steht mit Rat und Tat zur Seite. Die letztendliche Entscheidungsgewalt verbleibt bei den satzungsgemäß dafür vorgesehenen Vereinsgremien.



Warum muss der Mitgliederbeirat in die Satzung?

Eine Zusammenarbeit ist grundsätzlich immer möglich, wenn alle Beteiligten dies auch wollen. Was ist jedoch, wenn sich eine Seite dagegen sperrt? Wenn die Mitgliederinteressen nicht berücksichtigt oder gar wesentliche Probleme verschwiegen werden? Unsere Vergangenheit zeigt uns viele Beispiele dafür auf. Durch das Nichteinbeziehen der Mitgliederinteressen wurden zum Teil Werte unseres Vereins missachtet und dem Verein Schaden zugefügt:

-Fehler beim Stadionneubau (falsche Anordnung der Stehblöcke)

-Änderung des Vereinslogos

-Verkauf des Stadionnamens

-gescheiterte Fananleihe

-fehlende Würdigung des Vereinsjubiläums

-mangelnde Traditionspflege.

Die jüngste Vergangenheit hat mit der AG Ausgliederung gezeigt, dass man nur GEMEINSAM die Herausforderungen der Zukunft bewältigen kann.

Die Antragssteller laden zu einer Infoveranstaltung am Samstag, den 18.11.2017 um 14.00 Uhr im Zwischenbau Rostock ein. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen.

Zur jüngsten Mitteilung seitens des Vereins folgt eine separate Stellungsnahme im Mitgliederbereich."
Mitglieder! |#48
13.11.2017 - 12:41 Uhr
Mit dem Beitrag des neuen Users „Mitgl-Beirat“ ist also der Wahlkampf bzgl. der bevorstehenden MV auch im TM Forum angekommen. Ich habe mich ohnehin sehr gewundert, dass das in meinen Augen überaus wichtige Thema der Satzungsänderung bisher hier nicht angesprochen wurde. Zugegeben die Ausführungen von Mitgl-Beirat klingen erstmal sehr positiv und stimmig, ich habe jedoch auch einige Bauchschmerzen was die Verankerung eines Mitgliederbeirats (ab jetzt mit MB abgekürzt) in der Satzung des Vereins betrifft. Da ich am Wochenende leider weder an der Infoveranstaltung noch an der MV teilnehmen kann, möchte ich hier einige in meinen Augen kritische Punkte anmerken:

1. rechtliche Fragen: Im Beitrag von Mitgl-Beirat wird am Ende nur sehr kurz auf eine Mitteilung des Vereins und eine Stellungnahme der Antragsteller verwiesen. Dabei handelt es sich um ein unabhängig erstelltes Rechtsgutachten, welches erhebliche Risiken im Zusammenhang mit dem Satzungsänderungsantrag sieht. Vor allem geht es hierbei um 2 Punkte, nämlich dass 1. der MB sich in gewisser Weise über die Mitgliederversammlung stellt und dass 2. in der derzeitigen Formulierung Probleme mit dem Lizenzgeber (DFB/ DFL) entstehen könnten. In einer Stellungnahme weisen die Antragsteller diese Punkte als unwahr zurück. Für mich persönlich tun sie dies in wenig überzeugender Weise und nach meiner Lesart dient die Stellungnahme vor allem dazu, den Gutachter und damit auch das Gutachten zu diskreditieren. Ich frage mich warum die Antragsteller kein zweites Gegengutachten in Auftrag gegeben haben, wenn sie sich so sicher sind, dass das vorliegende falsch ist? Gibt es da vielleicht auch die Sorge ein zweites Gutachten könnte zu einem ähnlichen Ergebnis wie das erste führen?
Aus einer rechtlichen Perspektive kann ich nicht einschätzen wer Recht hat. Nach Lesen des Gutachtens argumentiert der Gutachter in meinen Augen jedoch sehr schlüssig und sollte aufgrund der eigenen Vita durchaus in der Lage sein, ein fundiertes, unabhängiges Urteil zu fällen. Die Frage, die sich mir hier stellt, ist, ob die Etablierung eines MB es wirklich wert ist, die eigene Lizenz zu gefährden?

2. Befugnisse des MB: Auch wenn die Antragseller betonen, dass der MB weder Kontroll- noch Sanktionsrechte hat, so liest sich der Antrag im Wortlaut durchaus anders. Dort ist die Rede davon, dass Vorstand und Aufsichtsrat Empfehlungen bei der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen HABEN (§33 Abs. 1), was vom Gutachter als „Weisungsrecht“ interpretiert wird. Zudem hat der MB das Recht, Auskünfte zu erhalten (Abs. 2), und ihm steht ein Anhörungsecht innerhalb von 10 Kalendertagen (!) zu (Abs. 4). Zudem ist der MB in Entscheidungsfindungen einzubeziehen (Abs. 5), was der Gutachter als „Leitungskompetenz“ bezeichnet. Darüber hinaus heißt es, „der Mitgliederbeirat befasst sich mit ALLEN BELANGEN, die den Verein und dessen Tochtergesellschaften betreffen. Dies schließt meiner Auffassung nach also auch sportliche Aspekte ein, gibt eine Gruppe von Mitgliedern also künftig Empfehlungen den Trainer zu entlassen?
Für mich persönlich sind diese Kompetenzen viel zu weitreichend. Sicher trifft der MB keine Entscheidungen, kann aber auf Grundlage der beantragten Satzungsänderung sehr viel Druck auf Vorstand und Aufsichtsrat ausüben und diese fast nach Belieben vorladen (so heißt es im Antrag, dass Mitglieder von Vorstand, Aufsichtsrat und weiteren Gremien eingeladen werden können und eine Nichtteilnahme aus wichtigen Grund begründen müssen). In meinen Augen schränkt dies deutlich die Handlungsfähigkeit von Vorstand und Aufsichtsrat ein.

3. Zusammensetzung des MB: der MB steht allen Mitgliedern offen, wobei ich in keinster Weise bezweifele, dass dies auch gelebt wird. Bei anberaumten mind. monatlichen Treffen denke ich jedoch, der MB wird sich in der Praxis überwiegend aus sehr aktiven Fans zusammensetzen. Ich lebe als Hansafan und Mitglied sozusagen im „Exil“ und kann nicht so häufig nach Rostock kommen, was vielen anderen Mitgliedern auch so geht. Bei den MV wird auch immer wieder deutlich, dass eine bestimmte Gruppe von Fans deutlich überrepräsentiert ist und damit Entscheidungen beeinflusst. Ich habe die Sorge, dass dies im MB ebenfalls passieren wird und so sehr einseitig Interessen vertreten werden.

4. Vertrauen: dies ist für mich persönlich eigentlich der allerwichtigste Punkt. Als Mitglied wähle ich den Aufsichtsrat, der wiederum den Vorstand bestellt und kontrolliert. Dies ist mein höchstes Recht im Verein. Mit meiner Wahl drücke ich handelnden Personen mein Vertrauen aus und gehe davon aus, dass diese im Wohle des Vereins handeln werden. Die Etablierung eines MB führt meiner Ansicht nach ein weiteres Kontrollorgan ein, demgegenüber alle anderen Gremien Rechenschaft ablegen sollen. Dies sorgt meiner Ansicht nach zur Etablierung einer MISSTRAUENSKULTUR im Verein, was ich als höchstproblematisch im Blick auf das Miteinander der Vereinsmitglieder empfinde.


Den Wunsch nach mehr Mitbestimmung kann ich insgesamt nachvollziehen. In der derzeitig ausgearbeiteten Form sehe einen MB jedoch sehr kritisch, da ich befürchte, dass sich einzelne Gruppen auf diese Weise mehr Einfluss im Verein verschaffen wollen. Sicher hat die Mitarbeit einzelner Mitglieder beim Ausgliederungsprozess sehr geholfen, aber dies war eine außergewöhnliche Aufgabe für den Verein. Ich finde es toll, wenn Mitglieder sich Gedanken um ihren Verein machen, aber warum muss dies in der Satzung verankert werden? Man könnte sich auch so treffen, etwas erarbeiten und die den restlichen Mitgliedern jährlich auf der MV vortragen, denn diese ist nun mal das höchste Entscheidungsgremium des Vereins. Ein MB in der derzeit beantragten Form würde in meinen Augen die MV untergraben und einige Mitglieder gleicher als andere machen.
Mitglieder! |#49
13.11.2017 - 14:36 Uhr
Der Mitgliederbeirat hat also weder Kontroll- noch Sanktionsrechte und auch keine weiteren operativen Tätigkeiten. Die Satzungsänderung vermittelt aber genau das Gegenteil. Da wollen die Leute Kontrollrechte haben wie ein 2. Aufsichtsrat... Genial ist auch die Pflicht, angehört zu werden: "Wir haben euch nix zu sagen, aber ihr habt uns trotzdem zuzuhören". ugly

Wenn ich jetzt wählen soll, wem ich mehr glaube - einer Truppe Raucher von der Süd oder spezialisierten Anwälten, da fällt mir die Wahl wirklich nicht schwer. rolleyes

Aber ich sehe es schon kommen. Die Fraktion, die sowieso wieder in der Überzahl da sein wird, wird diesen Mist durchwinken. augen-zuhalten

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Mitglieder! |#50
14.11.2017 - 00:11 Uhr
Diese Sorgen um unseren Verein sind natürlich verständlich und man sollte vieles hinterfragen was im und um den Verein passiert.
Die Ängste die hier beschrieben werden sind wirklich unbegründet..
Zu aller erst muss man nochmal sagen das es eben kein rechtliches Gutachten ist. Es ist keiner der beiden Punkte rechtlich belegt sondern nur seine Interpretation von Wörtern. Es gibt keinen "rechtlichen Katalog" der die Bedeutung von Wörtern bestimmt!

Ziel dieses Satzungsentwurf war die Bündelung der Rechte die jedes Mitglied eh schon hat um Projekte, Ideen, Unterstützung und vieles mehr besser umsetzen zu können. Zudem sollen Werte des Vereins erhalten und geschaffen werden und das vereinsleben gefüllt werden . Auch für die Verantwortlichen bietet sich dadurch die Möglichkeit, besser das Potenzial des Vereins und seinen Mitgliedern zu nutzen.( subbotnik, Hilfe bei Lösungen von bspw der fananleihe usw)

Die Aussage das der MBR ins operative Geschäft eingreifen will ist schlichtweg falsch!!

Das Anhörungsrecht und die Empfehlung soll geschaffen werden um die Möglichkeit zu haben, das die Interessen der Mitglieder gehör bekommen und bei eventuellen Entscheidungen mit einfließen. Auch könnte es mal wieder einen Vorstand geben der nicht so offen ist für den Verein!
Zu beachten ist bei den Punkten, daß es keine Konsequenzen gibt wenn die Verantwortlichen den Termin absagen für das Gespräch. Die 10 Tage Frist hat hierbei mehr den Sinn der Planung.
Auch nach einreichen der Empfehlung geht es lediglich darum das Sie in den Überlegungen zur Entscheidungsfindung mit einfließt und zieht keine Konsequenzen nach sich wenn die Verantwortlichen zu einem anderen Ergebnis kommen!

Die Aussage das überall die Fanszene hintersteckt ist natürlich schnell gemacht, weil zu großen Teilen gerade von dort die Personen kommen die sich einbringen und engagieren wollen. Diese Aussage ist aber auch unfair gegenüber Leuten wie meiner Wenigkeit und vielen anderen die nichts mit der Fanszene zutun haben. Bei der Ausarbeitung der Satzung war jedesmal ein richtig guter Querschnitt aus unseren Stadion anwesend und die gleichen Interessen aller Mitglieder liegen doch schon meistens bei 90%. Jedes Mitglied hat die Einladungen bekommen und hatte die Möglichkeit bei der Mitgestaltung der Satzung.
Auch bei einer möglichen Installation des MBR hat jedes Mitglied die Chance sich einzubringen. Und niemand im MBR bekommt besondere Privilegien oder Rechte die ihn zu einem "besseren" Mitglied machen.

Die Angst das irgendwer den Verein übernehmen möchte durch die Installation ist auch Unsinn, denn durch den MBR wird nichts geschaffen was jemanden besondere Befugnisse gibt um die Entscheidungen zu treffen oder anderweitig Vorteile schafft.

Unsere Mitgliederversammlung wird und muss immer unser höchstes Organ bleiben!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von luckyHR am 14.11.2017 um 00:24 Uhr bearbeitet
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