Marcus Mann [Geschäftsführer Sport]
25.12.2025 - 09:48 Uhr
Alles über den neuen sportlichen Verantwortlichen hier rein.
25.12.2025 - 10:26 Uhr
Ich habe schon in einem Hannover Thread (link) kritisches angemerkt, weil er in Hannover wenig Erfolg hatte und eher ein Typ Michael Parensen ist, der wenig nach Außen kommuniziert und moderiert. Er ist auch ein Typ der Gegner stark redet - das wird bei uns im Kontext Bundesliga überhaupt nicht funktionieren und in der Europa League, oder Champions League sollte das auch nicht unsere Art sein. Dabei sein ist alles - ist aus meiner Sicht ein schreckliches Mindset.
Wir werden sehen ob sein Führungsstil zu uns passt und ob er uns so aus der Krise herausführen kann.
In Hannover hat er übrigens bei einer Trainerwahl schon einmal kräftig daneben gegriffen, weil André Breitenreiter wurde nach 13 Spielen entlassen. Auch der neue Trainer scheint nichts besonderes zu sein, weil Hannover steht aktuell am 5.Platz und das hinter Vereinen wie Darmstadt und Elversberg. Zuletzt konnten sie drei Spiele nicht gewinnen - also der wird das sinkende Schiff verlassen haben, weil sein zweiter Trainer ebenso zu wenig Erfolg haben wird?
Das einzige positive was ich immer höre ist, dass er durch Transfers gute Gewinne gemacht hat. Also das wird bei uns zu wenig sein. Wir machten zuletzt einen 18Mio Transfer und unser Umsatz liegt bei 160Mio Euro - also das hat bei uns für überhaupt keine positiven Stimmung gesorgt. Im Grunde interessiert das bei uns keinen, weil das ist in Salzburg Normalität.
Zugegeben, ich bin sehr kritisch, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Ich erwarte mir von dem Deutschen jedenfalls keine visionären Daten. Ich befürchte das ist wieder einer von den Verantwortlichen die nur Dienst nach Vorschrift machen.
Wir werden sehen ob sein Führungsstil zu uns passt und ob er uns so aus der Krise herausführen kann.
In Hannover hat er übrigens bei einer Trainerwahl schon einmal kräftig daneben gegriffen, weil André Breitenreiter wurde nach 13 Spielen entlassen. Auch der neue Trainer scheint nichts besonderes zu sein, weil Hannover steht aktuell am 5.Platz und das hinter Vereinen wie Darmstadt und Elversberg. Zuletzt konnten sie drei Spiele nicht gewinnen - also der wird das sinkende Schiff verlassen haben, weil sein zweiter Trainer ebenso zu wenig Erfolg haben wird?
Das einzige positive was ich immer höre ist, dass er durch Transfers gute Gewinne gemacht hat. Also das wird bei uns zu wenig sein. Wir machten zuletzt einen 18Mio Transfer und unser Umsatz liegt bei 160Mio Euro - also das hat bei uns für überhaupt keine positiven Stimmung gesorgt. Im Grunde interessiert das bei uns keinen, weil das ist in Salzburg Normalität.
Zugegeben, ich bin sehr kritisch, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Ich erwarte mir von dem Deutschen jedenfalls keine visionären Daten. Ich befürchte das ist wieder einer von den Verantwortlichen die nur Dienst nach Vorschrift machen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MartinMartin am 25.12.2025 um 10:29 Uhr bearbeitet
25.12.2025 - 12:03 Uhr
Herzlich willkommen in Salzburg.
Alles was zählt sind kurzfristige und langfristige richtige Entscheidungen. Die Anhänger wissen genau was dem Verein derzeit fehlt. Es wäre interessant zu wissen, welchen Stand dazu und welche Maßnahmen der Neue setzen will und darf. Ich hoffe da tut sich etwas vor der Frühjahressaison.
Ich hoffe auf ein glückliches Händchen der Entscheidungsträger, die letzten Jahre wurde ja sehr viel falsch gemacht.
Wenn der neue Sportdirektor diesmal wieder nicht funktioniert, muss man die Entscheidungsträger ( wer war das diesmal? ) austauschen.
Alles was zählt sind kurzfristige und langfristige richtige Entscheidungen. Die Anhänger wissen genau was dem Verein derzeit fehlt. Es wäre interessant zu wissen, welchen Stand dazu und welche Maßnahmen der Neue setzen will und darf. Ich hoffe da tut sich etwas vor der Frühjahressaison.
Ich hoffe auf ein glückliches Händchen der Entscheidungsträger, die letzten Jahre wurde ja sehr viel falsch gemacht.
Wenn der neue Sportdirektor diesmal wieder nicht funktioniert, muss man die Entscheidungsträger ( wer war das diesmal? ) austauschen.
25.12.2025 - 17:27 Uhr
Herzlich willkommen in Salzburg Herr Mann.
Die erste Amtshandlung sollte bitte die sofortige Entlassung unseres erfolglosen Trainers sein 😁
Die erste Amtshandlung sollte bitte die sofortige Entlassung unseres erfolglosen Trainers sein 😁
25.12.2025 - 18:27 Uhr
Lieber @MartinMartin ,
zunächst möchte ich meinen aufrichtigen Dank für das außerordentlich engagiertes Auftreten in unserem Forum zum Thema Hannover 96 insbesondere der Personalie Marcus Mann aussprechen. Es ist evident, dass Sie sich eingehend mit einem Geschäftsführer Sport befassen, der mittlerweile nicht mehr in unserem Vereins- und Unternehmenskonstrukt tätig ist.
Sofern ein Verein wie der Eurige über eine derartige Anhängerschaft wie @MartinMartin verfügt, erübrigt sich die Hinzuziehung externer Kritiker. Dem ist man eigenmächtig mehr als gewachsen. Die Stimmungsmache gewährleistet in diesem Fall eine effektive Selbstregulierung.
Aus Perspektive der 96-Anhänger ist es dabei von signifikanter Relevanz, festzuhalten, dass es für uns nicht zielführend ist, Marcus Mann in überhöhter Weise darzustellen. Er ist nicht länger in unserem Verein tätig, er vertritt unsere sportlichen Entscheidungen nicht länger und es besteht keine Notwendigkeit mehr, ihn zu schützen oder zu vermarkten, was ebenso nicht der Fall war, um diesen bei einem Fan von RB Salzburg vorher anzupreisen.
Vielmehr wird sein möglicher Abgang von vielen mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Die Verteidigung seiner Arbeit erfolgt demnach nicht aus einer spezifischen Agenda heraus, sondern ist auf das Bedürfnis nach einer sachlichen Einordnung zurückzuführen.
Die Tatsache, dass die zuvor von Dir festgelegte Meinung auch in unserem Forum verbreitet wird, vervollständigt das Bild einer konsequenten und konsistenten Meinungsäußerung, welche allerdings Lücken aufweist.
Die Annahme, Marcus Mann habe "wenig nach außen kommuniziert", erweist sich als unzulänglich und führt zu einer Verwechslung von Zurückhaltung und fehlender Führung. Sein Auftreten war durchgehend als hochprofessionell und klar strukturiert zu bezeichnen, nicht durch Selbstdarstellung oder Dauerpräsenz in den Medien geprägt. Mann hat sich in der Vergangenheit stets bewusst dafür entschieden, welche Informationen nach außen kommuniziert werden und welche nicht. Diese Vorgehensweise konnte wiederholt bei Transfers beobachtet werden, die weder angekündigt noch in den Medien thematisiert wurden und selbst die lokale Presse überraschten (Ab- und Zugänge). Dieser Ansatz stellt keine Form eines Kommunikationsdefizits dar, sondern ist als eine kontrollierte Informationspolitik zu betrachten.
Im Falle der Notwendigkeit eines öffentlichen Signals wurde dieses ebenfalls eindeutig gesetzt.
Ein prominentes Beispiel ist seine deutliche Kritik am "Schlafwagenfußball" unter Stefan Leitl, die intern wie extern unmissverständlich ankam.
Er hat damit demonstriert, dass er willens ist, Verantwortung zu übernehmen, ohne dabei jedoch den Trainer oder die Mannschaft in einer für sie unangenehmen Weise öffentlich bloßzustellen. Die von ihm verhängten Rüffel waren gezielt und nicht in großer Zahl verhängt worden. Diese Kombination aus Transparenz, Zurückhaltung und Professionalität entspricht der Rolle eines Geschäftsführers Sport deutlich besser als mediale Dauerkommentierung durch einen "Dampfplauderer".
Auch dieser Aspekt beruht in erster Linie auf Interpretationen und nicht auf evidenten Aussagen. Zunächst ist festzuhalten, dass selbst die 2. Bundesliga in Deutschland im Normalfall stärker einzuschätzen ist als die österreichische Bundesliga, sowohl in Breite als auch in Intensität. In diesem Umfeld ist es weder ungewöhnlich noch falsch, Gegner sachlich einzuordnen, statt sie öffentlich kleinzureden und ja, es gibt tatsächlich Phänomene wie Elversberg, die nun mehrere Jahre überperformen oder Clubs wie Heidenheim, welche sich sogar in der 1. Bundesliga gehalten haben.
Es sei darauf hingewiesen, dass es zu keinem Zeitpunkt die Aufgabe von Marcus Mann war, die sportliche Leistung der gegnerischen Mannschaft zu bewerten. Diese Aufgabe fällt eindeutig in den Verantwortungsbereich des Trainers. Als Geschäftsführer Sport obliegt ihm die Verantwortung für Strukturen, Kader und Rahmenbedingungen, nicht für Spieltagsrhetorik. Ein sogenanntes "Starkreden" ist demnach eher als eine bewusste Vermeidung von Unter- oder Überschätzung zu verstehen.
Innerhalb der Liga Salzburgs ist zudem der finanzielle Sonderstatus unbestreitbar. Die Kenntnis dieser Ausgangslage ist essenziell, um realistische Zielsetzungen zu formulieren. Sachlichkeit wird hier nicht als Synonym für das Prinzip "Dabei sein ist alles" verwendet, sondern als Ausdruck professioneller Einschätzung und strategischer Ruhe. Soweit sollte es mir und auch Marcus Mann klar sein. Ein schreckliches Mindset davon abzuleiten, zeigt von geringer Menschenkenntnis und der Vorliebe für Personen, die lospoltern, ohne den notwendigen Verstand zu haben.
Als Marcus Mann zu Hannover 96 wechselte, bestand anfängliche Skepsis, da er abgesehen von seiner Rolle in Hoffenheim keine signifikanten Erfolge vorweisen konnte. Über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten war es nicht möglich, eine Verbindung zwischen dem Verein (e.V.), den Fans und der Kapitalseite rund um Martin Kind zu etablieren. Selbst ein Ralf Rangnick konnte trotz seiner Erfolge als Trainer nicht erfolgreich sein und wurde letztlich von Martin Kind entlassen.
Marcus Mann erlangte durch seine akribische Arbeitsweise einen hohen Bekanntheitsgrad, und dies in einem politischen Umfeld, in dem die einzelnen Parteien einander derart misstrauten, dass eine Zusammenarbeit unvorstellbar erschien. In der Zwischenzeit wurde Martin Kind als Geschäftsführer der KGaA abgesetzt, was dazu führte, dass 96 nahezu führungslos war. Es ist festzustellen, dass es Marcus Mann gelang, die Parteien zu vereinen und selbst die Position des Geschäftsführers im Bereich Sport zu bekleiden.
Diese Darstellung ist in mehrfacher Hinsicht verkürzt und inhaltlich unzutreffend. Im Rahmen der unter Marcus Mann erfolgten Trainerentscheidungen in Hannover ist festzustellen, dass nicht eine, sondern mehrere Entscheidungen getroffen wurden, die jeweils aus unterschiedlichen Ausgangslagen resultierten.
Zunächst wurde Stefan Leitl als Trainer verpflichtet, bzw. dieser wurde ihm von Martin Kind vorgesetzt, dessen Tätigkeit eine Stabilisierung des Vereins sowie eine über einen längeren Zeitraum anhaltende erfolgreiche Arbeit ermöglichte. Auch und vor allem dadurch, dass Marcus Mann mit den passenden Transfers dafür die Basis legte. Es wurde mit dem Trainer ein 3-Jahres-Plan initiiert, welchen dieser nicht erfüllen konnte und sich unter der Führung von Leitl die Leistungsfähigkeit verschlechterte, so dass nach 2,5 Jahren eine sinnvolle Trennung erfolgte. Die Trennung wurde nicht aus Aktionismus, sondern aus der Überzeugung heraus vollzogen, dass ein Impuls nötig ist.
Im Anschluss wurde André Breitenreiter bewusst als erfahrener Trainer mit Aufstiegs- und Bundesligaerfahrung verpflichtet. Auch an dieser Stelle spielte Martin Kind zumindest eine befürwortende Rolle. Breitenreiter war bereits einmal ein Aufstiegstrainer für Hannover und ein ehemaliger Spieler - darüber hinaus wohnhaft in Hannover. Bei der Konkretisierung der Option hat man diesem höhere Chancen eingeräumt, als ein Verbleib von Leitl, aber direkt den Vertrag von Breitenreiter bis zum Saisonende befristet, sofern sich kein entsprechender Erfolg einstellt. Die Entlassung vor Saisonende war folgerichtig, nachdem Breitenreiter den notwendigen Umschwung nicht schaffen konnte und darüber hinaus Streitpunkte mit Teilen der Mannschaft resultierten. Interessanterweise war das komplette Konstrukt letztlich für 96 finanziell günstiger, als ein dauerhafter Verbleib des Trainers Leitl.
Im Anschluss wurde ein Trainer verpflichtet, der der geplanten Kaderstruktur entsprach.
Die aktuelle Tabellenposition auf Rang fünf wird fälschlicherweise als "nichts Besonderes" abgewertet, wobei die Ausgeglichenheit der 2. Bundesliga bewusst ignoriert wird. Die vorliegende Konstellation ist als außergewöhnlich zu erachten, da neben der Verpflichtung eines neuen Trainers gleichzeitig 17 Spieler im Kader ersetzt werden sollten. Diese Entscheidung wurde bewusst getroffen, da der vorherige Kader sportlich ausgereizt war und keinen nachhaltigen Erfolg mehr versprach. Ein derart tiefgreifender Umbruch betrifft nicht nur die Qualität, sondern auch die Hierarchien, Abläufe und Automatismen innerhalb der Mannschaft.
Die Integration einer signifikanten Anzahl neuer Spieler stellt selbst unter optimalen Bedingungen eine beachtliche Herausforderung dar. Es ist daher als durchaus normal zu betrachten, dass ein solcher Prozess Zeit in Anspruch nimmt, bevor sich Stabilität und konstante Leistungen einstellen. Hannover 96 spielt dennoch objektiv den attraktivsten Fußball der 2. Bundesliga mit einem sehr modern angelegten System mit einem Trainer, an dem viele Vereine interessiert waren.
Die Verwendung von Vereinen wie Darmstadt oder Elversberg als Negativbeispiel ist vielmehr ein Zeichen von Überheblichkeit als von analytischer Kompetenz. Die Tatsache, dass Hannover zwischenzeitlich drei Spiele nicht gewinnen konnte, ist kein Ausnahmezustand, sondern repräsentiert die Norm in dieser Liga.
Die Bezeichnung des Schiffes als "sinkendes Schiff" ist daher nicht zutreffend. Der Vereinswechsel von Marcus Mann erfolgte daher nicht in Konsequenz eines absehbaren Misserfolgs.
Der Wechsel wurde aus einer neuen beruflichen Perspektive heraus vollzogen, die viele von uns nachvollziehen können, auch wenn wir Marcus Mann gerne noch länger bei uns behalten hätten.
Die Erzielung guter Gewinne ist dabei nur ein Aspekt, der zu berücksichtigen ist. Die Fakten zeigen, dass die genannten Gewinne in ihrer Gesamtheit eine Erweiterung der Möglichkeiten von Hannover bewirkt haben. Die Verantwortlichen, allen voran die Sportdirektoren, hatten die finanzielle Situation des Vereins maßgeblich beeinflusst und Corona trug durch seine Entscheidungen zu einer signifikanten Verschlechterung der finanziellen Lage des Vereins bei. Zu Beginn der Amtszeit kam es daher zu signifikanten Kürzungen der Budgets und Gehälter.
Durch kontinuierliche Verkäufe konnten diese Budgets über die Jahre hinweg konstant gehalten und sukzessive ausgebaut werden, was in der 2. Bundesliga eine herausfordernde Aufgabe darstellt. Selbstverständlich strebte auch unser Verein den Aufstieg an, jedoch sollte bei Ansicht der Vereine der Liga klar werden, um die realen Möglichkeiten abschätzen zu können.
Dabei war nicht jeder Transfer von Erfolg gekrönt, was als normal zu betrachten ist. Marcus Mann ist es gelungen, entsprechende Abnehmer für solche Spieler zu finden, sodass finanzielle Verluste vermieden werden konnten.
Die Ansprüche Salzburgs sind höher, was angesichts der verfügbaren finanziellen Mittel nicht überrascht. Es besteht keine Veranlassung, die Kompetenzen von Marcus Mann im Vorfeld in Frage zu stellen.
Ich wünsche nun Marcus Mann viel Erfolg und auch den Fans, die ihn seriös betrachten. Möge er den Ansprüchen von @MartinMartin niemals genügen
zunächst möchte ich meinen aufrichtigen Dank für das außerordentlich engagiertes Auftreten in unserem Forum zum Thema Hannover 96 insbesondere der Personalie Marcus Mann aussprechen. Es ist evident, dass Sie sich eingehend mit einem Geschäftsführer Sport befassen, der mittlerweile nicht mehr in unserem Vereins- und Unternehmenskonstrukt tätig ist.
Sofern ein Verein wie der Eurige über eine derartige Anhängerschaft wie @MartinMartin verfügt, erübrigt sich die Hinzuziehung externer Kritiker. Dem ist man eigenmächtig mehr als gewachsen. Die Stimmungsmache gewährleistet in diesem Fall eine effektive Selbstregulierung.
Aus Perspektive der 96-Anhänger ist es dabei von signifikanter Relevanz, festzuhalten, dass es für uns nicht zielführend ist, Marcus Mann in überhöhter Weise darzustellen. Er ist nicht länger in unserem Verein tätig, er vertritt unsere sportlichen Entscheidungen nicht länger und es besteht keine Notwendigkeit mehr, ihn zu schützen oder zu vermarkten, was ebenso nicht der Fall war, um diesen bei einem Fan von RB Salzburg vorher anzupreisen.
Vielmehr wird sein möglicher Abgang von vielen mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Die Verteidigung seiner Arbeit erfolgt demnach nicht aus einer spezifischen Agenda heraus, sondern ist auf das Bedürfnis nach einer sachlichen Einordnung zurückzuführen.
Die Tatsache, dass die zuvor von Dir festgelegte Meinung auch in unserem Forum verbreitet wird, vervollständigt das Bild einer konsequenten und konsistenten Meinungsäußerung, welche allerdings Lücken aufweist.
Zitat von MartinMartin
Ich habe schon in einem Hannover Thread (link) kritisches angemerkt, weil er in Hannover wenig Erfolg hatte und eher ein Typ Michael Parensen ist, der wenig nach Außen kommuniziert und moderiert.
Ich habe schon in einem Hannover Thread (link) kritisches angemerkt, weil er in Hannover wenig Erfolg hatte und eher ein Typ Michael Parensen ist, der wenig nach Außen kommuniziert und moderiert.
Die Annahme, Marcus Mann habe "wenig nach außen kommuniziert", erweist sich als unzulänglich und führt zu einer Verwechslung von Zurückhaltung und fehlender Führung. Sein Auftreten war durchgehend als hochprofessionell und klar strukturiert zu bezeichnen, nicht durch Selbstdarstellung oder Dauerpräsenz in den Medien geprägt. Mann hat sich in der Vergangenheit stets bewusst dafür entschieden, welche Informationen nach außen kommuniziert werden und welche nicht. Diese Vorgehensweise konnte wiederholt bei Transfers beobachtet werden, die weder angekündigt noch in den Medien thematisiert wurden und selbst die lokale Presse überraschten (Ab- und Zugänge). Dieser Ansatz stellt keine Form eines Kommunikationsdefizits dar, sondern ist als eine kontrollierte Informationspolitik zu betrachten.
Im Falle der Notwendigkeit eines öffentlichen Signals wurde dieses ebenfalls eindeutig gesetzt.
Ein prominentes Beispiel ist seine deutliche Kritik am "Schlafwagenfußball" unter Stefan Leitl, die intern wie extern unmissverständlich ankam.
Er hat damit demonstriert, dass er willens ist, Verantwortung zu übernehmen, ohne dabei jedoch den Trainer oder die Mannschaft in einer für sie unangenehmen Weise öffentlich bloßzustellen. Die von ihm verhängten Rüffel waren gezielt und nicht in großer Zahl verhängt worden. Diese Kombination aus Transparenz, Zurückhaltung und Professionalität entspricht der Rolle eines Geschäftsführers Sport deutlich besser als mediale Dauerkommentierung durch einen "Dampfplauderer".
Zitat von MartinMartin
Er ist auch ein Typ der Gegner stark redet - das wird bei uns im Kontext Bundesliga überhaupt nicht funktionieren und in der Europa League, oder Champions League sollte das auch nicht unsere Art sein. Dabei sein ist alles - ist aus meiner Sicht ein schreckliches Mindset.
Er ist auch ein Typ der Gegner stark redet - das wird bei uns im Kontext Bundesliga überhaupt nicht funktionieren und in der Europa League, oder Champions League sollte das auch nicht unsere Art sein. Dabei sein ist alles - ist aus meiner Sicht ein schreckliches Mindset.
Auch dieser Aspekt beruht in erster Linie auf Interpretationen und nicht auf evidenten Aussagen. Zunächst ist festzuhalten, dass selbst die 2. Bundesliga in Deutschland im Normalfall stärker einzuschätzen ist als die österreichische Bundesliga, sowohl in Breite als auch in Intensität. In diesem Umfeld ist es weder ungewöhnlich noch falsch, Gegner sachlich einzuordnen, statt sie öffentlich kleinzureden und ja, es gibt tatsächlich Phänomene wie Elversberg, die nun mehrere Jahre überperformen oder Clubs wie Heidenheim, welche sich sogar in der 1. Bundesliga gehalten haben.
Es sei darauf hingewiesen, dass es zu keinem Zeitpunkt die Aufgabe von Marcus Mann war, die sportliche Leistung der gegnerischen Mannschaft zu bewerten. Diese Aufgabe fällt eindeutig in den Verantwortungsbereich des Trainers. Als Geschäftsführer Sport obliegt ihm die Verantwortung für Strukturen, Kader und Rahmenbedingungen, nicht für Spieltagsrhetorik. Ein sogenanntes "Starkreden" ist demnach eher als eine bewusste Vermeidung von Unter- oder Überschätzung zu verstehen.
Innerhalb der Liga Salzburgs ist zudem der finanzielle Sonderstatus unbestreitbar. Die Kenntnis dieser Ausgangslage ist essenziell, um realistische Zielsetzungen zu formulieren. Sachlichkeit wird hier nicht als Synonym für das Prinzip "Dabei sein ist alles" verwendet, sondern als Ausdruck professioneller Einschätzung und strategischer Ruhe. Soweit sollte es mir und auch Marcus Mann klar sein. Ein schreckliches Mindset davon abzuleiten, zeigt von geringer Menschenkenntnis und der Vorliebe für Personen, die lospoltern, ohne den notwendigen Verstand zu haben.
Zitat von MartinMartin
Wir werden sehen ob sein Führungsstil zu uns passt und ob er uns so aus der Krise herausführen kann.
Wir werden sehen ob sein Führungsstil zu uns passt und ob er uns so aus der Krise herausführen kann.
Als Marcus Mann zu Hannover 96 wechselte, bestand anfängliche Skepsis, da er abgesehen von seiner Rolle in Hoffenheim keine signifikanten Erfolge vorweisen konnte. Über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten war es nicht möglich, eine Verbindung zwischen dem Verein (e.V.), den Fans und der Kapitalseite rund um Martin Kind zu etablieren. Selbst ein Ralf Rangnick konnte trotz seiner Erfolge als Trainer nicht erfolgreich sein und wurde letztlich von Martin Kind entlassen.
Marcus Mann erlangte durch seine akribische Arbeitsweise einen hohen Bekanntheitsgrad, und dies in einem politischen Umfeld, in dem die einzelnen Parteien einander derart misstrauten, dass eine Zusammenarbeit unvorstellbar erschien. In der Zwischenzeit wurde Martin Kind als Geschäftsführer der KGaA abgesetzt, was dazu führte, dass 96 nahezu führungslos war. Es ist festzustellen, dass es Marcus Mann gelang, die Parteien zu vereinen und selbst die Position des Geschäftsführers im Bereich Sport zu bekleiden.
Zitat von MartinMartin
In Hannover hat er übrigens bei einer Trainerwahl schon einmal kräftig daneben gegriffen, weil André Breitenreiter wurde nach 13 Spielen entlassen. Auch der neue Trainer scheint nichts besonderes zu sein, weil Hannover steht aktuell am 5.Platz und das hinter Vereinen wie Darmstadt und Elversberg. Zuletzt konnten sie drei Spiele nicht gewinnen - also der wird das sinkende Schiff verlassen haben, weil sein zweiter Trainer ebenso zu wenig Erfolg haben wird.
In Hannover hat er übrigens bei einer Trainerwahl schon einmal kräftig daneben gegriffen, weil André Breitenreiter wurde nach 13 Spielen entlassen. Auch der neue Trainer scheint nichts besonderes zu sein, weil Hannover steht aktuell am 5.Platz und das hinter Vereinen wie Darmstadt und Elversberg. Zuletzt konnten sie drei Spiele nicht gewinnen - also der wird das sinkende Schiff verlassen haben, weil sein zweiter Trainer ebenso zu wenig Erfolg haben wird.
Diese Darstellung ist in mehrfacher Hinsicht verkürzt und inhaltlich unzutreffend. Im Rahmen der unter Marcus Mann erfolgten Trainerentscheidungen in Hannover ist festzustellen, dass nicht eine, sondern mehrere Entscheidungen getroffen wurden, die jeweils aus unterschiedlichen Ausgangslagen resultierten.
Zunächst wurde Stefan Leitl als Trainer verpflichtet, bzw. dieser wurde ihm von Martin Kind vorgesetzt, dessen Tätigkeit eine Stabilisierung des Vereins sowie eine über einen längeren Zeitraum anhaltende erfolgreiche Arbeit ermöglichte. Auch und vor allem dadurch, dass Marcus Mann mit den passenden Transfers dafür die Basis legte. Es wurde mit dem Trainer ein 3-Jahres-Plan initiiert, welchen dieser nicht erfüllen konnte und sich unter der Führung von Leitl die Leistungsfähigkeit verschlechterte, so dass nach 2,5 Jahren eine sinnvolle Trennung erfolgte. Die Trennung wurde nicht aus Aktionismus, sondern aus der Überzeugung heraus vollzogen, dass ein Impuls nötig ist.
Im Anschluss wurde André Breitenreiter bewusst als erfahrener Trainer mit Aufstiegs- und Bundesligaerfahrung verpflichtet. Auch an dieser Stelle spielte Martin Kind zumindest eine befürwortende Rolle. Breitenreiter war bereits einmal ein Aufstiegstrainer für Hannover und ein ehemaliger Spieler - darüber hinaus wohnhaft in Hannover. Bei der Konkretisierung der Option hat man diesem höhere Chancen eingeräumt, als ein Verbleib von Leitl, aber direkt den Vertrag von Breitenreiter bis zum Saisonende befristet, sofern sich kein entsprechender Erfolg einstellt. Die Entlassung vor Saisonende war folgerichtig, nachdem Breitenreiter den notwendigen Umschwung nicht schaffen konnte und darüber hinaus Streitpunkte mit Teilen der Mannschaft resultierten. Interessanterweise war das komplette Konstrukt letztlich für 96 finanziell günstiger, als ein dauerhafter Verbleib des Trainers Leitl.
Im Anschluss wurde ein Trainer verpflichtet, der der geplanten Kaderstruktur entsprach.
Die aktuelle Tabellenposition auf Rang fünf wird fälschlicherweise als "nichts Besonderes" abgewertet, wobei die Ausgeglichenheit der 2. Bundesliga bewusst ignoriert wird. Die vorliegende Konstellation ist als außergewöhnlich zu erachten, da neben der Verpflichtung eines neuen Trainers gleichzeitig 17 Spieler im Kader ersetzt werden sollten. Diese Entscheidung wurde bewusst getroffen, da der vorherige Kader sportlich ausgereizt war und keinen nachhaltigen Erfolg mehr versprach. Ein derart tiefgreifender Umbruch betrifft nicht nur die Qualität, sondern auch die Hierarchien, Abläufe und Automatismen innerhalb der Mannschaft.
Die Integration einer signifikanten Anzahl neuer Spieler stellt selbst unter optimalen Bedingungen eine beachtliche Herausforderung dar. Es ist daher als durchaus normal zu betrachten, dass ein solcher Prozess Zeit in Anspruch nimmt, bevor sich Stabilität und konstante Leistungen einstellen. Hannover 96 spielt dennoch objektiv den attraktivsten Fußball der 2. Bundesliga mit einem sehr modern angelegten System mit einem Trainer, an dem viele Vereine interessiert waren.
Die Verwendung von Vereinen wie Darmstadt oder Elversberg als Negativbeispiel ist vielmehr ein Zeichen von Überheblichkeit als von analytischer Kompetenz. Die Tatsache, dass Hannover zwischenzeitlich drei Spiele nicht gewinnen konnte, ist kein Ausnahmezustand, sondern repräsentiert die Norm in dieser Liga.
Die Bezeichnung des Schiffes als "sinkendes Schiff" ist daher nicht zutreffend. Der Vereinswechsel von Marcus Mann erfolgte daher nicht in Konsequenz eines absehbaren Misserfolgs.
Der Wechsel wurde aus einer neuen beruflichen Perspektive heraus vollzogen, die viele von uns nachvollziehen können, auch wenn wir Marcus Mann gerne noch länger bei uns behalten hätten.
Zitat von MartinMartin
Das einzige positive was ich immer höre ist, dass er durch Transfers gute Gewinne gemacht hat. Also das wird bei uns zu wenig sein. Wir machten zuletzt einen 18Mio Transfer und unser Umsatz liegt bei 160Mio Euro - also das hat bei uns für überhaupt keine positiven Stimmung gesorgt. Im Grunde interessiert das bei uns keinen, weil das ist in Salzburg Normalität.
Das einzige positive was ich immer höre ist, dass er durch Transfers gute Gewinne gemacht hat. Also das wird bei uns zu wenig sein. Wir machten zuletzt einen 18Mio Transfer und unser Umsatz liegt bei 160Mio Euro - also das hat bei uns für überhaupt keine positiven Stimmung gesorgt. Im Grunde interessiert das bei uns keinen, weil das ist in Salzburg Normalität.
Die Erzielung guter Gewinne ist dabei nur ein Aspekt, der zu berücksichtigen ist. Die Fakten zeigen, dass die genannten Gewinne in ihrer Gesamtheit eine Erweiterung der Möglichkeiten von Hannover bewirkt haben. Die Verantwortlichen, allen voran die Sportdirektoren, hatten die finanzielle Situation des Vereins maßgeblich beeinflusst und Corona trug durch seine Entscheidungen zu einer signifikanten Verschlechterung der finanziellen Lage des Vereins bei. Zu Beginn der Amtszeit kam es daher zu signifikanten Kürzungen der Budgets und Gehälter.
Durch kontinuierliche Verkäufe konnten diese Budgets über die Jahre hinweg konstant gehalten und sukzessive ausgebaut werden, was in der 2. Bundesliga eine herausfordernde Aufgabe darstellt. Selbstverständlich strebte auch unser Verein den Aufstieg an, jedoch sollte bei Ansicht der Vereine der Liga klar werden, um die realen Möglichkeiten abschätzen zu können.
Dabei war nicht jeder Transfer von Erfolg gekrönt, was als normal zu betrachten ist. Marcus Mann ist es gelungen, entsprechende Abnehmer für solche Spieler zu finden, sodass finanzielle Verluste vermieden werden konnten.
Die Ansprüche Salzburgs sind höher, was angesichts der verfügbaren finanziellen Mittel nicht überrascht. Es besteht keine Veranlassung, die Kompetenzen von Marcus Mann im Vorfeld in Frage zu stellen.
Zitat von MartinMartin
Zugegeben, ich bin sehr kritisch, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Ich erwarte mir von dem Deutschen jedenfalls keine visionären Daten. Ich befürchte das ist wieder einer von den Verantwortlichen die nur Dienst nach Vorschrift machen.
Es liest sich eher nach Vorurteilen gegenüber dem "Deutschen". Ich möchte daraus jetzt keine Schlüsse ziehen und bin froh, wenn wir Deine Anwesenheit in dem Forumsbereich von Hannover nicht mehr haben müssen. Zugegeben, ich bin sehr kritisch, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Ich erwarte mir von dem Deutschen jedenfalls keine visionären Daten. Ich befürchte das ist wieder einer von den Verantwortlichen die nur Dienst nach Vorschrift machen.
Ich wünsche nun Marcus Mann viel Erfolg und auch den Fans, die ihn seriös betrachten. Möge er den Ansprüchen von @MartinMartin niemals genügen

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Androesen96 am 25.12.2025 um 18:30 Uhr bearbeitet
25.12.2025 - 19:32 Uhr
Zitat von MikeHauser
Die erste Amtshandlung sollte bitte die sofortige Entlassung unseres erfolglosen Trainers sein 😁
Das wird nicht passieren. Die erste Amtshandlung sollte bitte die sofortige Entlassung unseres erfolglosen Trainers sein 😁
29.12.2025 - 08:07 Uhr
Nach der ausführlichen "Berichterstattung" von @Androesen96 hat RBS mit Mann eine richtig gute und wichtige Verpflichtung getätigt. Ob Mann wirklich ein Glücksgriff ist, wird die Zukunft zeigen. Ich bin aber zunächst beruhigt und vor allem gespannt.
06.01.2026 - 12:33 Uhr
Pressekonferenz mit dem neun Mann.
06.01.2026 - 19:56 Uhr
Wirkt sehr sympathisch der neue Mann. Für mich klingt das wieder so als wolle er etwas aufbauen und das mit der eigenen Jugend. Was ich auch so richtig finde. Auch die Aussage das gute oder sehr gute Junge Spieler nicht zwingend Erfahrene Spieler benötigen um sich herum.
Bin gespannt auf die nächsten Wochen und Monate.
Bin gespannt auf die nächsten Wochen und Monate.
07.01.2026 - 05:44 Uhr
Sehr gut und richtig fand ich auch Mann's Aussage das man mit dem derzeitigen Punkteschnitt nicht Meister wird! Also Letsch muss sich anstrengen und die nächsten Ligaspiele gewinnen, sonst is er nach dem Grunddurchgang, nach Runde 22 nicht mehr Salzburg-Coach.
07.01.2026 - 10:00 Uhr
Das hätte ich vielleicht noch nicht rausgehört aber es ist erfrischend zu hören, dass der Anspruch von Salzburg ein anderer ist und wir die Liga mit unseren (vor allem finanziellen) Mitteln ganz einfach dominieren müssen. Kann das großreden von unserer Gurkenliga - nix für ungut, aber wir sehen wo der österreichischen Clubfußball momentan als ganzes steht - nicht mehr hören.
Lässt sich gut an, der Neue. Zurück zu den Tugenden (junge Talente, Liefering <-> Salzburg, national dominieren und international Schritt für Schritt wieder dahin zurück wo wir schon waren)
Mal sehen ob er seinen Worten Taten folgen lassen kann und wir den Turnaround schaffen.
Lässt sich gut an, der Neue. Zurück zu den Tugenden (junge Talente, Liefering <-> Salzburg, national dominieren und international Schritt für Schritt wieder dahin zurück wo wir schon waren)
Mal sehen ob er seinen Worten Taten folgen lassen kann und wir den Turnaround schaffen.
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