13.08.2015 - 09:23 | Quelle: Hamburger Abendblatt | Lesedauer: unter 1 Min.
Hamburger SV
Peter Knäbel
Rücktritt ausgeschlossen 

Knäbel: „Eigentlich bin ich das perfekte Bauernopfer“

Peter Knäbel (48, Foto) hat einen Rücktritt von seinem Posten als Sportdirektor des Hamburger SV ausgeschlossen. „Eigentlich bin ich doch das perfekte Bauernopfer. Wenn ich mich entschließen würde, meine Sachen hinzuschmeißen, fragt in ein paar Tagen keiner mehr. Aber das wird nicht passieren“, sagte Knäbel dem „Hamburger Abendblatt“.



Knäbel war zuletzt im Zuge der sogenannten „Rucksackaffäre“ unter Druck geraten. Am Montag war publik geworden, dass interne Dokumente Knäbels in einem Hamburger Park gefunden worden waren. Darin sollen die Gehälter der Profis, Prämienzahlungen und Vertragsdetails aufgelistet gewesen sein. Eine Altenpflegerin hatte die Unterlagen in einem Rucksack entdeckt, der Knäbel nach dessen Angaben gestohlen worden war.



Die Führungsriege des HSV hat sich indes schon am Mittwoch vor den Sportdirektor gestellt. „Wir haben Peter das Vertrauen ausgesprochen, und wir haben auch Vertrauen in Peter“, sagte Klubchef Dietmar Beiersdorfer (51) im Rahmen einer Pressekonferenz.



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Letzte Beiträge Newsforum

Hebelinho Hebelinho 14.08.2015 - 01:34
Zitat von Hope
Zitat von Hebelinho
Zitat von Hope
Zitat von Hebelinho

Ich kann mich nur wiederholen. Schickt Unternehmensberater (Also welche, die auch mal selber Un leiteten, keien Theoretiker) und Anwälte da rein...die reißen das ganze Teil auseinander.


Satire oder ernsthafte Meinung? Unternehmensberater sollen in Einzelfällen ja schon mal dazu beigetragen haben, dass Unternehmen anschließend besser aufgestellt waren. Ausnahmefälle, sicher, aber wenn man erhebliche Probleme im Unternehmen sieht und wucherische Abrechnungen nicht stören, könnte man das versuchen.
Aber Anwälte? Juristen?


Natürlich Juristen. Die brauchst du, wenn Missstände gesetzlicher Natur im Argen liegen.

Welche Berufsgruppe denn sonst?

Und nach meinem Einblick ist es Usus, sich nach eigenen Regeln aufzustellen.

Die großen Fälle werden öffentlichkeitswirksam ausgeschlachtet. Aber nahezu jede Trennung geht schmutzig zu Ende. Egal, ob normaler Scout oder Chef-Analyst. Und das einfach nur deshalb, weil gepfuscht wurde und Sportler Verträge schließen, die anscheinend nach eigenen Gesetzen funzen.


Mal konkret:

1. Welche Missstände gesetzlicher Natur liegen im Argen?

2. Von welchem Sportler will sich der HSV trennen?

3. Wer pfuscht beim HSV bei der Erstellung von Verträgen?

4. Fühlst Du Dich qualifiziert solche Aussagen zu tätigen?


1. DIe Schließung von Verträgen ist regelmäßig von naturgemäßen Fehlern behaftet. Im Fußball glauben zu viele Protagonisten, sich ihre Parallelwelt aufbauen zu können. Der Klassiker: Das min. dreimalige Verlängern befristeter Verträge, was bei den Berufs-Spielern angesichts des besonderen Umfeldes, in welchem sie sich bewegen, legitim ist (Müller-Anwalt will nat. etwas anderes darstellen). Aber nicht bei den sonstigen Angestellten. Ich kenne keinen Klub, in dem ich bereits Einblick gewährt bekam, der nicht min. eine saftige Nachzahlung (kumulierte Summe Alter Vertrag minus kumulierte Summe der Verträge seit der letzten erlaubten Befristung) zu leisten hatte.


2. hä?

3. s. Organigramm

4. Fühlt sich ein Arzt befähigt, eine OP durchzuführen, oder ist er es?
default.jpg 13.08.2015 - 23:28
Zitat von Flyman
Das schlimme für den kleinen HSV ist,
es wird mal wieder nicht über den Fußball selbst
sondern über das Umfeld geredet und geschrieben.

Kleiner HSV grinsgrins
Hope Hope 13.08.2015 - 23:22
Zitat von Hebelinho
Zitat von Hope
Zitat von Hebelinho

Ich kann mich nur wiederholen. Schickt Unternehmensberater (Also welche, die auch mal selber Un leiteten, keien Theoretiker) und Anwälte da rein...die reißen das ganze Teil auseinander.


Satire oder ernsthafte Meinung? Unternehmensberater sollen in Einzelfällen ja schon mal dazu beigetragen haben, dass Unternehmen anschließend besser aufgestellt waren. Ausnahmefälle, sicher, aber wenn man erhebliche Probleme im Unternehmen sieht und wucherische Abrechnungen nicht stören, könnte man das versuchen.
Aber Anwälte? Juristen?


Natürlich Juristen. Die brauchst du, wenn Missstände gesetzlicher Natur im Argen liegen.

Welche Berufsgruppe denn sonst?

Und nach meinem Einblick ist es Usus, sich nach eigenen Regeln aufzustellen.

Die großen Fälle werden öffentlichkeitswirksam ausgeschlachtet. Aber nahezu jede Trennung geht schmutzig zu Ende. Egal, ob normaler Scout oder Chef-Analyst. Und das einfach nur deshalb, weil gepfuscht wurde und Sportler Verträge schließen, die anscheinend nach eigenen Gesetzen funzen.


Mal konkret:

1. Welche Missstände gesetzlicher Natur liegen im Argen?

2. Von welchem Sportler will sich der HSV trennen?

3. Wer pfuscht beim HSV bei der Erstellung von Verträgen?

4. Fühlst Du Dich qualifiziert solche Aussagen zu tätigen?
Autor
stroemex
Timo Strömer
TM-Username: stroemex

Bremer, seit 2009 in der TM-Redaktion.

Alle Beiträge des Autors
Hamburger SV
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109,15 Mio. €
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Bundesliga
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28
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