| Geburtsdatum | 17.03.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Polen |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Borussia Mönchengladbach |
Eugen Polanski [Trainer]
15.09.2025 - 17:44 Uhr
06.10.2025 - 07:12 Uhr
jetzt wird schon wieder Polanski anzählt, bei dem wir (immer bis auf den kollektiven Blackout in Halbzeit 1 gegen Frankfurt) immer 100% Kollektiv als Mannschaft gearbeitet haben, bei dem wir taktisch stabil stehen, der endlich den Kader nutzt, jungen Spielern Chancen gibt, unabhängig von Sympathien aufstellt.
Ja, wer das macht, der will mE nur eins. Draufhauen. Und das finde ich armselig, das spricht nicht für eigene Qualität und Selbstbewusstesein des jeweiligen Autors.
Ja, wer das macht, der will mE nur eins. Draufhauen. Und das finde ich armselig, das spricht nicht für eigene Qualität und Selbstbewusstesein des jeweiligen Autors.
06.10.2025 - 09:49 Uhr
Zitat von der-boese-sverkos
Exakt. Wenn ich schon mit Tabakovic im Sturm beginne, Honorat immer noch verletzt ausfällt, dann habe ich mit Stöger eigentlich nur einen Spieler der taugliche Flanken in den Strafraum schießt. Aber der sitzt auf der Bank und wird auch nicht eingesetzt. Taktisch fatal. Ebenso unverständlich sind für mich die Auswechselungen von Reitz und Neuhaus. Scally hingegen darf sich durchmurksen, ohne eine einzige nennenswerte Aktion nach vorne. Castrop neben Neuhaus auch völlig verschenkt. Warum nicht Castrop rechts in die Viererkette, oder aber Diks auf rechts ziehen und Friedrich bringen. Oder aber, wenn ich ALL IN gehen will Herrmann als Rechtsaußen für Scally. Zum Schluss mit 3 zentralen Stürmern zu spielen ohne geeignete Vorarbeiter ist für mich der Gipfel der personellen Unwucht und hätte uns beinahe auch den hart umkämpften Punkt gekostet. Und dann hätten alle wieder rumgemeckert die Polanski jetzt für so mutig agierend halten. Es macht weder Sinn mit 5 Innenverteidigern zu spielen, als auch mit drei Zentrumsspitzen gleichzeitig. Keine Ahnung in welchem Trainingsseminar man das lernt, aber im modernen Spitzenfußball fruchtet sowas nur sehr selten. Die Spitzen die ich habe wollen auch gefüttert werden. Mit jeder weiteren Spitze wird der Hunger größer, aber die Rationen immer knapper. Taktisch fatal. Personell unausgewogen.
Zitat von CoachvdCouch
Ich stimme deinem Beitrag nahezu komplett zu. Nur diesen Teil sehe ich etwas anders. Ich hätte gestern zumindest ein Offensives Konzept erwartet, was die Fantasie weckt, man wolle Tore schießen. Stattdessen war das in sich schon wenig schlüssig. Man spielt mit tabakovic, einem reinen abschlussspieler - vorzugsweise per Kopf -, setzt dann aber auf außen nicht auf Spieler, die Flanken können. Gefühlt kein Standard war auch nur annähernd gefährlich getreten, weil keiner aufm Platz war, der das kann. Dazu stelle ich dem auch keinen schnellen an die Seite, den er mit ner Verlängerung schicken könnte. Stattdessen "auf außen" zwei zentrale Mittelfeldspieler, die regelmäßig ins Zentrum drängen, wo sich dann letztlich alles knubbelt.
Natürlich kann Polanski nichts für die verletzten. Und diese krass vielen Ausfälle sind für uns nicht zu kompensieren, wäre es nicht mal für die Bayern. Gleichwohl ist mir das aus besagten Gründen etwas zu dünn, was er bislang offensiv bringt. Außer seine Prämisse ist, hinten keinen zu kassieren und er opfert dafür nahezu komplett die Offensive. Dann hab ich nix gesagt. So hörte es sich bei ihm aber bisher nicht an.
Zitat von FohlenBorussia
Es ist okay, zu kritisieren, mit der aktuellen Spielanlage oder im Spiel mit Ball nicht zufrieden zu sein, alles easy, aber wir sollten uns gerade an vielen kleinen Dingen hochziehen und nicht darauf hoffen, dass wir ein offensives Feuerwerk abbrennen.
& auch mit diesem Personal darf Reitz den Ball in Halbzeit eins aufs Tor bringen, darf Castrop etwas entschlossener vor den Mann kommen, um alleine aufs Tor zu laufen, kann niemand was dafür, dass Lienhart ein My schneller ist als Neuhaus, um nur mal auf die Schnelle die erste Halbzeit abzufrühstücken.
Es ist okay, zu kritisieren, mit der aktuellen Spielanlage oder im Spiel mit Ball nicht zufrieden zu sein, alles easy, aber wir sollten uns gerade an vielen kleinen Dingen hochziehen und nicht darauf hoffen, dass wir ein offensives Feuerwerk abbrennen.
& auch mit diesem Personal darf Reitz den Ball in Halbzeit eins aufs Tor bringen, darf Castrop etwas entschlossener vor den Mann kommen, um alleine aufs Tor zu laufen, kann niemand was dafür, dass Lienhart ein My schneller ist als Neuhaus, um nur mal auf die Schnelle die erste Halbzeit abzufrühstücken.
Ich stimme deinem Beitrag nahezu komplett zu. Nur diesen Teil sehe ich etwas anders. Ich hätte gestern zumindest ein Offensives Konzept erwartet, was die Fantasie weckt, man wolle Tore schießen. Stattdessen war das in sich schon wenig schlüssig. Man spielt mit tabakovic, einem reinen abschlussspieler - vorzugsweise per Kopf -, setzt dann aber auf außen nicht auf Spieler, die Flanken können. Gefühlt kein Standard war auch nur annähernd gefährlich getreten, weil keiner aufm Platz war, der das kann. Dazu stelle ich dem auch keinen schnellen an die Seite, den er mit ner Verlängerung schicken könnte. Stattdessen "auf außen" zwei zentrale Mittelfeldspieler, die regelmäßig ins Zentrum drängen, wo sich dann letztlich alles knubbelt.
Natürlich kann Polanski nichts für die verletzten. Und diese krass vielen Ausfälle sind für uns nicht zu kompensieren, wäre es nicht mal für die Bayern. Gleichwohl ist mir das aus besagten Gründen etwas zu dünn, was er bislang offensiv bringt. Außer seine Prämisse ist, hinten keinen zu kassieren und er opfert dafür nahezu komplett die Offensive. Dann hab ich nix gesagt. So hörte es sich bei ihm aber bisher nicht an.
Exakt. Wenn ich schon mit Tabakovic im Sturm beginne, Honorat immer noch verletzt ausfällt, dann habe ich mit Stöger eigentlich nur einen Spieler der taugliche Flanken in den Strafraum schießt. Aber der sitzt auf der Bank und wird auch nicht eingesetzt. Taktisch fatal. Ebenso unverständlich sind für mich die Auswechselungen von Reitz und Neuhaus. Scally hingegen darf sich durchmurksen, ohne eine einzige nennenswerte Aktion nach vorne. Castrop neben Neuhaus auch völlig verschenkt. Warum nicht Castrop rechts in die Viererkette, oder aber Diks auf rechts ziehen und Friedrich bringen. Oder aber, wenn ich ALL IN gehen will Herrmann als Rechtsaußen für Scally. Zum Schluss mit 3 zentralen Stürmern zu spielen ohne geeignete Vorarbeiter ist für mich der Gipfel der personellen Unwucht und hätte uns beinahe auch den hart umkämpften Punkt gekostet. Und dann hätten alle wieder rumgemeckert die Polanski jetzt für so mutig agierend halten. Es macht weder Sinn mit 5 Innenverteidigern zu spielen, als auch mit drei Zentrumsspitzen gleichzeitig. Keine Ahnung in welchem Trainingsseminar man das lernt, aber im modernen Spitzenfußball fruchtet sowas nur sehr selten. Die Spitzen die ich habe wollen auch gefüttert werden. Mit jeder weiteren Spitze wird der Hunger größer, aber die Rationen immer knapper. Taktisch fatal. Personell unausgewogen.
An sich betrachtet, ist was du da schreibst in großen Teilen absolut richtig. Man muss diesbezüglich aber natürlich auch etwas den Gesamtkontext im Auge behalten.
Stöger (und auch Machino) war gegen Frankfurt absolut bodenlos, während es mit der Besetzung, mit der man gestern startete, ja durchaus ''besser'' lief und man übrigens auch 3 Tore nach Flanken/Standards erzielte. Da dann erstmal den ''formstärkeren'' den Vorzug zu geben, ist für mich schon schlüssig. Dass dann im Spiel keine einzige brauchbare Flanke kommt, ist wieder ein anderes Thema. Womit wir automatisch (auch) zu Scally kommen. Der murkste offensiv zwar, wie du richtig sagst, völlig darum, hatte seine Seite aber (bis zur Auswechslung von Grifo) recht ordentlich im Griff und bekam erst als Scherhant eingewechselt wurde (und Rocco die Luft für das Unterstützen ausging) deutlichere Probleme. Ob man sich da dann mit einer Umstellung der Kette einen Gefallen getan hätte (Scherhants Tempovorteil wäre wohl gegen Diks noch deutlich größer gewesen), weiß ich ehrlich gesagt nicht. Zumal es innen mit Elvedi/Diks ja passabel funktionierte.
Die von dir angesprochene Unwucht gegen Ende, ist natürlich gegeben, wurde aber doch hauptsächlich dadurch ausgelöst, dass Sander kurz vor dem Platzverweis stand und man Fraulo daher von der Reitz-Position abziehen musste. Jetzt kann man natürlich darüber diskutieren, ob man da nicht evtl. lieber Herrmann hätte bringen können, um mehr Breite zu generieren und so das Flankenspiel besser zu integrieren, aber ich denke da wollte Polanski eher bei seiner Taktik mit inversen Außen bleiben (zumal die Hoffnung auf ein Kopfballtor von Urbich gegen Lienhart/Ginter nicht unbedingt riesig gewesen sein dürfte). Einzig bei der Auswechslung von Neuhaus' gehe ich komplett mit. Der schien mir der Einzige, der zumindest annähernd Torgefahr ausstrahlte. Keine Ahnung, ob er platt war, aber ansonsten, hätte ich ihn auch so lange wie möglich auf dem Feld gelassen.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich finde schon, dass es für (fast) alle Ansätze von Polanski, nachvollziehbare Gründe gab. Dass diese dann nicht unbedingt fruchteten, hängt natürlich auch mit der Qualität der einzelnen Spieler (gerade auf ''fremden'' Positionen), aber auch des Gesamtkaders (fehlendes Tempo, Flankenqualität) zusammen. Da kann Polanski auf die Schnelle nur wenig ändern und dann nimmst du, wie er ja auch nach dem Spiel sagte, eben lieber die kleinen Schritte, als auf das große Ding zu hoffen und am Ende ganz ausgeknockt zu werden (Das ist übrigens genau der Ansatz, den bspw. Favre bei seinem Beginn hier auch verfolgte). Das ist dann unterm Strich sicher nicht das, was geil anzuschauen ist und auch nicht der erhoffte Befreiungsschlag, gar keine Frage. Aber die Ahnung vom ''modernen Fussball'' sollte man ihm dann vielleicht auch nicht direkt absprechen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von chrissi1989 am 06.10.2025 um 09:50 Uhr bearbeitet
06.10.2025 - 10:54 Uhr
Ich halte die Kritik an Polanski und unseren Aufstellungen ehrlich gesagt für wenig nachvollziehbar.
Nahezu unsere komplette Offensive fällt derzeit aus, sodass nur ein Restkader übrig bleibt, der – bei allem Respekt – mit Bundesligafußball nicht viel am Hut hat.
Polanski hat sich deshalb für einen konservativen Ansatz entschieden, mit vier Sechsern bzw. Achtern auf einer Linie im Mittelfeld sowie Neuhaus und Tabakovic davor.
Wenn ich mir unseren gestrigen Kader und die Einwechseloptionen ansehe, bekomme ich ehrlich gesagt Gänsehaut: kein Tempo, fragwürdige Qualität und kaum Bundesligaerfahrung.
Ja, Stöger hat Erfahrung, bringt aber weder Tempo noch Tiefe in unser Spiel.
Machino sollte auf dem Papier eigentlich Qualität mitbringen, ist aktuell jedoch weit von seiner Form entfernt und keine echte Option. Herrmann, Urbich, Ranos – geschenkt.
Wir sprechen hier über eine Mannschaft, der im Vergleich zur letzten Saison folgende Spieler fehlen: Itakura, Weigl, Hack, Plea, Honorat, Kleindienst – allesamt Leistungsträger und zentrale Säulen der Mannschaft. Unsere komplette Achse ist weg. Ersetzt wurde sie durch Wundertüten, die Zeit brauchen.
Da das hier der falsche Thread für die verkorkste Kaderplanung ist, führe ich das nicht weiter aus – aber Fakt ist: Der Trainer ist aktuell die ärmste Sau.
Insgesamt ist Polanski aus meiner Sicht derzeit noch gar nicht wirklich zu bewerten. Er wirkt taktisch flexibel und unter Berücksichtigung dieses katastrophalen Personals sind die bisherigen Leistungen absolut in Ordnung.
Eine gewisse Veränderung in der Mannschaft und den oft zitierten „Trainereffekt“ konnte man durchaus erkennen.
Ein neuer Trainer hätte es jedenfalls nicht leichter – und würde aus den vorhandenen Spielern auch keine dynamischen Offensivkräfte zaubern können.
Nahezu unsere komplette Offensive fällt derzeit aus, sodass nur ein Restkader übrig bleibt, der – bei allem Respekt – mit Bundesligafußball nicht viel am Hut hat.
Polanski hat sich deshalb für einen konservativen Ansatz entschieden, mit vier Sechsern bzw. Achtern auf einer Linie im Mittelfeld sowie Neuhaus und Tabakovic davor.
Wenn ich mir unseren gestrigen Kader und die Einwechseloptionen ansehe, bekomme ich ehrlich gesagt Gänsehaut: kein Tempo, fragwürdige Qualität und kaum Bundesligaerfahrung.
Ja, Stöger hat Erfahrung, bringt aber weder Tempo noch Tiefe in unser Spiel.
Machino sollte auf dem Papier eigentlich Qualität mitbringen, ist aktuell jedoch weit von seiner Form entfernt und keine echte Option. Herrmann, Urbich, Ranos – geschenkt.
Wir sprechen hier über eine Mannschaft, der im Vergleich zur letzten Saison folgende Spieler fehlen: Itakura, Weigl, Hack, Plea, Honorat, Kleindienst – allesamt Leistungsträger und zentrale Säulen der Mannschaft. Unsere komplette Achse ist weg. Ersetzt wurde sie durch Wundertüten, die Zeit brauchen.
Da das hier der falsche Thread für die verkorkste Kaderplanung ist, führe ich das nicht weiter aus – aber Fakt ist: Der Trainer ist aktuell die ärmste Sau.
Insgesamt ist Polanski aus meiner Sicht derzeit noch gar nicht wirklich zu bewerten. Er wirkt taktisch flexibel und unter Berücksichtigung dieses katastrophalen Personals sind die bisherigen Leistungen absolut in Ordnung.
Eine gewisse Veränderung in der Mannschaft und den oft zitierten „Trainereffekt“ konnte man durchaus erkennen.
Ein neuer Trainer hätte es jedenfalls nicht leichter – und würde aus den vorhandenen Spielern auch keine dynamischen Offensivkräfte zaubern können.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ultra-BMG am 06.10.2025 um 11:15 Uhr bearbeitet
06.10.2025 - 11:39 Uhr
Zitat von Shoreditch
Exakt so sieht es aus, CrackEgg!
Soll aber nicht gg. Polanski sein, es geht mir ums Prinzip.
Zitat von CrackEgg
Genau das ist mein Punkt.
Es ist oft eine reine Sympathiefrage. Wer sieht besser aus? Wer ist mir ähnlicher? Wer verkauft es mir besser?
Alles fein, wenn das eben dann nicht auf Zwang versucht wird mit Sachargumenten zu füllen.
"Polanski ist momentan die ärmste S.." höre ich irgendwie auch nur von Leuten hier und deren Gurus auf Youtube, die bei einem Trainer ohne Borussia-Vergangenheit sagen würden: "Ärmste S..? Der arbeitet hier auch nicht für Kleingeld! Der muss gefälligst liefern. Muss ich ja auf Arbeit auch!"
Zitat von Treze82
Stimme ich zu, wobei ich den Beitrag jetzt nicht als total unsachlich oder Bashing brandmarken würde.
Ist halt so eine Sache mit Handschrift, er hat jetzt drei Spiele gemacht mit drei unterschiedlichen Ansätzen, ist das Handschrift? Oder Flexibilität? Seoane hat man sehr oft vorgeworfen beides nicht zu haben und das geht für mich schwer zusammen das eine und das andere gleichzeitig sehen zu wollen.
Und im Grunde möchte Eugen ziemlich exakt das Gleiche wie Seoane vorher, Kollektiv gut gegen den Ball arbeiten und mit mehr Ballbesitz Entlastung schaffen. Er sagt es etwas anders und das kommt offenbar besser an, zumindest bei den Fans.
Zitat von Shoreditch
Und wieder so ein Ding, was mir nach Farke schon massiv auf den Zeiger ging. Dann schreib ich mal, och, mit Seoane waren wir sogar auf Platz 5. lasst doch bitte dieses unsachliche Bashing. Farke als Beispiel liefert in Leeds gut Arbeit… Wurde bei uns aber als Schwadlapp abgewertet.
Zitat von super_raute
EP hat wirklich einen verdammt harten Job …
….., was sein Vorgänger in über 2 Jahren noch nicht mal im Ansatz geschafft hat. Dazu noch viele Leistungsträger verletzt, was die Aufgabe nicht einfacher macht.
EP hat wirklich einen verdammt harten Job …
….., was sein Vorgänger in über 2 Jahren noch nicht mal im Ansatz geschafft hat. Dazu noch viele Leistungsträger verletzt, was die Aufgabe nicht einfacher macht.
Und wieder so ein Ding, was mir nach Farke schon massiv auf den Zeiger ging. Dann schreib ich mal, och, mit Seoane waren wir sogar auf Platz 5. lasst doch bitte dieses unsachliche Bashing. Farke als Beispiel liefert in Leeds gut Arbeit… Wurde bei uns aber als Schwadlapp abgewertet.
Stimme ich zu, wobei ich den Beitrag jetzt nicht als total unsachlich oder Bashing brandmarken würde.
Ist halt so eine Sache mit Handschrift, er hat jetzt drei Spiele gemacht mit drei unterschiedlichen Ansätzen, ist das Handschrift? Oder Flexibilität? Seoane hat man sehr oft vorgeworfen beides nicht zu haben und das geht für mich schwer zusammen das eine und das andere gleichzeitig sehen zu wollen.
Und im Grunde möchte Eugen ziemlich exakt das Gleiche wie Seoane vorher, Kollektiv gut gegen den Ball arbeiten und mit mehr Ballbesitz Entlastung schaffen. Er sagt es etwas anders und das kommt offenbar besser an, zumindest bei den Fans.
Genau das ist mein Punkt.
Es ist oft eine reine Sympathiefrage. Wer sieht besser aus? Wer ist mir ähnlicher? Wer verkauft es mir besser?
Alles fein, wenn das eben dann nicht auf Zwang versucht wird mit Sachargumenten zu füllen.
"Polanski ist momentan die ärmste S.." höre ich irgendwie auch nur von Leuten hier und deren Gurus auf Youtube, die bei einem Trainer ohne Borussia-Vergangenheit sagen würden: "Ärmste S..? Der arbeitet hier auch nicht für Kleingeld! Der muss gefälligst liefern. Muss ich ja auf Arbeit auch!"
Exakt so sieht es aus, CrackEgg!
Soll aber nicht gg. Polanski sein, es geht mir ums Prinzip.
Geht bei mir auch nicht gegen Polanski. Wenn der jetzt 10 Jahre unser Trainer ist und wir interessanten Fussball spielen, dann soll es mir recht sein. Sympathisch muss ich ihn dann immer noch nicht finden.
Er dient mir eher als Beispiel, wie unkontrolliert impulsgesteuert es hier oft zugeht. Ist ja an sich auch nicht das Problem, aber man sollte sich einfach klarmachen, WAS es ist. 👍
06.10.2025 - 14:29 Uhr
Zitat von Machtjanix
Da ist bestimmt auch was Wahres dran.
Meiner Ansicht nach vergisst du aber zu erwähnen, dass im Vergleich zu Polanski ein Herr Seoane Einfluss auf den künftigen Kader hätte ausüben können. Ich unterstelle ihm, er hat das auch in seinem Möglichkeitsbereich getan. Das Ergebnis sehen wir jetzt.
Polanski hatte weder diese Einflussmöglichkeiten, noch hatte er eine Vorbereitung vor der Saison mit der Mannschaft. Ich persönlich sehe das als arbeiten unter besonders schweren Bedingungen an.
Aus diesem Grund gehöre ich persönlich der Gilde an, die diesem Trainer Zeit geben würde. Denn ich glaube wie einige andere hier auch, dass man hier als Trainer hinstellen kann wen man will, er hätte die selben Probleme.
Wenn eh fast die komplette Offensivabteilung ausfällt, ist es imo mehr als ungeschickt, diese dann auch noch mit aktuell verletzten bzw. unfitten Spielern aufzufüllen. Das kriegt denke ich dann z.B. selbst ein Kompany nicht in den Griff. Und das sehe ich neben der späten Trennung von Seoane als entscheidendes Kriterium für unsere aktuelle Situation an.
Da ist bestimmt auch was Wahres dran.
Meiner Ansicht nach vergisst du aber zu erwähnen, dass im Vergleich zu Polanski ein Herr Seoane Einfluss auf den künftigen Kader hätte ausüben können. Ich unterstelle ihm, er hat das auch in seinem Möglichkeitsbereich getan. Das Ergebnis sehen wir jetzt.
Polanski hatte weder diese Einflussmöglichkeiten, noch hatte er eine Vorbereitung vor der Saison mit der Mannschaft. Ich persönlich sehe das als arbeiten unter besonders schweren Bedingungen an.
Aus diesem Grund gehöre ich persönlich der Gilde an, die diesem Trainer Zeit geben würde. Denn ich glaube wie einige andere hier auch, dass man hier als Trainer hinstellen kann wen man will, er hätte die selben Probleme.
Wenn eh fast die komplette Offensivabteilung ausfällt, ist es imo mehr als ungeschickt, diese dann auch noch mit aktuell verletzten bzw. unfitten Spielern aufzufüllen. Das kriegt denke ich dann z.B. selbst ein Kompany nicht in den Griff. Und das sehe ich neben der späten Trennung von Seoane als entscheidendes Kriterium für unsere aktuelle Situation an.
Nein, ich vergesse nie etwas.
Genau darum geht es mir doch. Polanski hatte gewisse Voraussetzungen, sollte aber unabhängig von seiner Herkunft oder seiner Haare beurteilt werden.
Wenn er jetzt sachlich unkritischer betrachtet wird, weil er besser reden kann oder einem einfach sympathischer ist, dann muss man sich den Vorwurf gefallen lassen, rein emotional zu argumentieren.
Ich denke nicht, dass Polanski die Situation meistern kann. Das ist aber nur mein GEFÜHL. Sollte er dennoch das Vertrauen bekommen, dann werde ich deshalb nicht jeden Tag hier reinkübeln, wie dumm die Verantwortlichen sind.
Bekommt Polanski es tatsächlich nachhaltig hin, dann ist ja auch nichts passiert, außer dass sich mein Gefühl getäuscht hat. Mehr meinte ich nicht.
Generell sollte fast jeder die mögliche Zeit bekommen. Aber da musst du auch mal ehrlich sein, wie schnell hier Spieler in Grund und Boden gehasst werden, wenn sie nicht aus der eigenen Jugend oder der Gegend kommen. Bei "Einheimischen" dauert es wesentlich länger.
Auf diese Diskrepanz wollte ich verweisen.
07.10.2025 - 09:30 Uhr
Zitat von FohlenBorussia
Das aktuelle Inside von Borussia ist insofern ganz spannend, dass man an einigen kleinen Aussagen merkt, dass es am Sonntag einfach auch mal darum ging, hinten die 0 stehen zu haben.
Sander sagt bspw. sowas wie: „Kein Schönheitspreis heute, Männer“.
Auch Polanski selbst in der Halbzeit, dass man in Halbzeit zwei nicht einen My weniger machen darf.
& auch die Jungs gegenseitig in der Halbzeit:
„Kein Meter weniger, Männer.“
Oder Diks auf Englisch, dass man sich weiter gegenseitig hilft etc.
Daran erkennt man ganz gut, worauf der Fokus lag und das ist nach 10 Gegentoren in zwei Heimspielen auch absolut richtig.
Das aktuelle Inside von Borussia ist insofern ganz spannend, dass man an einigen kleinen Aussagen merkt, dass es am Sonntag einfach auch mal darum ging, hinten die 0 stehen zu haben.
Sander sagt bspw. sowas wie: „Kein Schönheitspreis heute, Männer“.
Auch Polanski selbst in der Halbzeit, dass man in Halbzeit zwei nicht einen My weniger machen darf.
& auch die Jungs gegenseitig in der Halbzeit:
„Kein Meter weniger, Männer.“
Oder Diks auf Englisch, dass man sich weiter gegenseitig hilft etc.
Daran erkennt man ganz gut, worauf der Fokus lag und das ist nach 10 Gegentoren in zwei Heimspielen auch absolut richtig.
Nach dem 0:6 in 50 Minuten ist das nur nachvollziehbar. Wenn ich Fans höre, dass sie unter den derzeitigen Umständen nicht verstehen können, dass man nicht besser spielt, dann scheint man den mentalen Aspekt im Fußball komplett auszublenden. Die Mannschaft braucht Sicherheit, obwohl die Offensive derart dezimiert ist. Daher muss das Verteidigen funktionieren, weil man nicht erwarten kann, dass wir plötzlich wieder Tore am Fließband schießen.
Mit viel Glück kehrt Honorat nach der Länderspielpause zurück. Wenn es optimal läuft, dann könnten Mohya und Reyna zumindest auf der Bank sitzen. Problematisch ist, dass wir dann nach wie vor keinen linken Flügelspieler haben, der in Form ist. Generell muss man sagen, dass wir bei den ganzen Ausfällen zu viele haben, die nicht einmal in Topform sind.
Wenn ich sehe, was Polanski taktisch leistet, frage ich mich schon, was Seoane die vergangenen Jahre trainiert hat, dass man nahezu immer denselben Stiefel gespielt hat. Wir hatten in Leverkusen eine Dreierkette mit einem höheren Pressing, gegen Frankfurt den Versuch der Raumverteidigung und taktischen Anpassungen im Spiel, gegen die Freiburger war es dann ein 4-4-2, bei dem die Außenverteidiger vorgerückt und die Mittelfeldspieler eingerückt.
In der ersten Halbzeit fand ich es auch interessant, dass man erste, neue Angriffsmuster gesehen hat. Tabakovic lässt den Ball mit Rücken zum Tor klatschen, ein Mittelfeldspieler nimmt diesen auf und ein anderer startet in den freien Raum, der dann den Ball zugespielt bekommt. Macht man das mit qualitativ besseren Spielern, dann kann so ein Mut auch mal belohnt werden. Grundsätzlich sah das schon mehr nach Fußball aus. Polanski sagte auch, dass er sich längere Ballbesitzphasen gewünscht hätte. Ich denke, dass das dann noch trainiert werden wird. Also, dass die Mannschaft versteht, wann sich eine Lücke auftut und wann in diese gespielt werden muss.
Ich muss Polanski nicht in den höchsten Tönen loben, aber bei den Bedingungen so zu performen - was könnte er mit einer Mannschaft leisten, die optimal aufgestellt ist?
17.10.2025 - 22:51 Uhr
Da ist Rouven Schröter schnell beim Wahnsinn unseres VfL's angekommen
So sehr, wie ich es mir gewünscht hätte, dass es mit Eugen Polanski klappt als Trainer, aber da muss jetzt ein erfahrener Trainer her. Die Anfangseuphorie mit ihm als Trainer ist nun endgültig verpufft. Tut mir leid für ihn, dass er unter solchen Bedingungen seine ersten Schritte gehen musste als Trainer im Oberhaus, aber es muss jetzt ein erfahrener Trainer her.
Ob bspw. ein Urs Fischer der passende Trainer wäre, keine Ahnung? Aber vielleicht ist er in der jetzigen Phase genau der Richtige wie damals Lucien Favre. Defensive irgendwie stabilisieren (ist das mit dem derzeitigen Personal überhaupt möglich!?), Spielzüge einstudieren, Automatismen entwickeln, die Jungs härter anpacken. Klingt so einfach, aber ist so schwer
Nach all den harten, letzten Monaten/Jahren denkt man sich immer, es geht nicht mehr schlimmer, bis das nächste Spiel kommt... harte Zeit
So sehr, wie ich es mir gewünscht hätte, dass es mit Eugen Polanski klappt als Trainer, aber da muss jetzt ein erfahrener Trainer her. Die Anfangseuphorie mit ihm als Trainer ist nun endgültig verpufft. Tut mir leid für ihn, dass er unter solchen Bedingungen seine ersten Schritte gehen musste als Trainer im Oberhaus, aber es muss jetzt ein erfahrener Trainer her.
Ob bspw. ein Urs Fischer der passende Trainer wäre, keine Ahnung? Aber vielleicht ist er in der jetzigen Phase genau der Richtige wie damals Lucien Favre. Defensive irgendwie stabilisieren (ist das mit dem derzeitigen Personal überhaupt möglich!?), Spielzüge einstudieren, Automatismen entwickeln, die Jungs härter anpacken. Klingt so einfach, aber ist so schwer
Nach all den harten, letzten Monaten/Jahren denkt man sich immer, es geht nicht mehr schlimmer, bis das nächste Spiel kommt... harte Zeit
17.10.2025 - 22:53 Uhr
Zitat von FohlenBorussia
Tut mir wahnsinnig Leid für ihn tatsächlich, aber gerade hilft wirklich nur eins: das ist Erfahrung im Umgang mit der Situation.
Es gibt nicht mehr um Systeme oder Sonstiges.
Ich bin mittlerweile auch der Meinung, dass es draußen jetzt einen Favre, Fischer oder Funkel braucht.
Tut mir wahnsinnig Leid für ihn tatsächlich, aber gerade hilft wirklich nur eins: das ist Erfahrung im Umgang mit der Situation.
Es gibt nicht mehr um Systeme oder Sonstiges.
Ich bin mittlerweile auch der Meinung, dass es draußen jetzt einen Favre, Fischer oder Funkel braucht.
Bin mir nicht sicher ob das reicht. Ver*ackt haben das andere. Polanski ist für mich gerade die ärmste S.a.u. im Verein.
Bin ich allein mit meiner Einschätzung, dass das Team eigentlich fitter sein müsste, wofür aber Polanski in erster Linie nichts kann, weil er die Vorbereitung nicht hatte?
17.10.2025 - 22:57 Uhr
Polanski ist doch nicht das Problem. 3,5 Jahre wurde zugeschaut wie wir dilettantisch geführt immer schlechter wurden! Qualitativ! Wir haben maximal eine Truppe für Platz 12-15, ein paar Jungs mit etwas Potential, aber aktuell ist diese Mannschaft einfach katastrophal zusammengestellt. Polanski ist der letzte, der das zu verantworten hat, er war nicht mal derjenige der darauf hätte hinweisen können sondern ist derjenige der mit diesem kader „seine Chance“ bekommt. Eigentlich verbrennt man ihn mit dieser katastrophalen Arbeit auch noch.
18.10.2025 - 00:03 Uhr
Ich bin zwiegespalten Polanski heute groß an den Pranger zu stellen.
Man hatte heute schlechte Phasen, aber auch gute Phasen. Insgesamt kann man vermutlich sagen, dass das ordentlich war.
Aber wir sind nun mal an einem Punkt wo das nicht reicht. Wir können uns von „ordentlich gemacht“ oder von „darauf kann man aufbauen“ nichts kaufen.
Sicher, mit der gebeutelten Offensive wird es schwer vorne zu treffen. Die Personalsituation bleibt weiterhin katastrophal.
Wir stehen erneut mit leeren Händen da. Wir haben erneut jedes Tor durch fehlende Wachsamkeit bei oder nach Standards bekommen.
Im Vakuum betrachtet könnte man sagen, dass das langfristig durchaus etwas werden kann, erst recht wenn die Verletzten fit werden und zurückkommen. Aber die Zeit haben wir nicht.
Aber das können wir in dieser Situation nicht.
Vermutlich stehst du nach der nächsten Woche mit 3 Punkten nach 8 Spielen auf dem letzten Platz.
Wie haltbar ist ein Polanski dann noch?
Die Ergebnisse sind nicht besser als die von Seoane. Nur mit dem krassen Unterschied, dass Polanski nur eine Rumpfoffensive stellen kann. Der Fußball sieht zielführender und besser aus. Aber wie gesagt: Davon können wir uns nichts kaufen.
Ich wünsche mir wirklich, dass Polanski nach Bayern in den Wochen danach den Turnaround schafft.
Wenn er nach München jedoch nicht mehr Cheftrainer ist, dann ist das auch verständlich. Die Ergebnisse sprechen gegen ihn… und die sind es, die wir aktuell bitter nötig haben.
Man hatte heute schlechte Phasen, aber auch gute Phasen. Insgesamt kann man vermutlich sagen, dass das ordentlich war.
Aber wir sind nun mal an einem Punkt wo das nicht reicht. Wir können uns von „ordentlich gemacht“ oder von „darauf kann man aufbauen“ nichts kaufen.
Sicher, mit der gebeutelten Offensive wird es schwer vorne zu treffen. Die Personalsituation bleibt weiterhin katastrophal.
Wir stehen erneut mit leeren Händen da. Wir haben erneut jedes Tor durch fehlende Wachsamkeit bei oder nach Standards bekommen.
Im Vakuum betrachtet könnte man sagen, dass das langfristig durchaus etwas werden kann, erst recht wenn die Verletzten fit werden und zurückkommen. Aber die Zeit haben wir nicht.
Aber das können wir in dieser Situation nicht.
Vermutlich stehst du nach der nächsten Woche mit 3 Punkten nach 8 Spielen auf dem letzten Platz.
Wie haltbar ist ein Polanski dann noch?
Die Ergebnisse sind nicht besser als die von Seoane. Nur mit dem krassen Unterschied, dass Polanski nur eine Rumpfoffensive stellen kann. Der Fußball sieht zielführender und besser aus. Aber wie gesagt: Davon können wir uns nichts kaufen.
Ich wünsche mir wirklich, dass Polanski nach Bayern in den Wochen danach den Turnaround schafft.
Wenn er nach München jedoch nicht mehr Cheftrainer ist, dann ist das auch verständlich. Die Ergebnisse sprechen gegen ihn… und die sind es, die wir aktuell bitter nötig haben.
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