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12. Spieltag
Daten
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|---|---|---|
M. Slomka |
Trainer |
T. Lieberknecht |
| 33,05 Mio. € | Gesamtmarktwert | 20,63 Mio. € |
| 24,2 | ø-Alter | 24,3 |
Das Derby
04.11.2013 - 22:40 Uhr
Meine Damen und Herren,
es ist soweit. Das erste, richtige Ligaderby seit über 15 Jahren ist da.
Wie ein großer Koloss stand es lange irgendwo in der Ferne. Dabei jedoch immer sichtbar, seinen Schatten weit in die Saison werfend. Unheimlich wirkend, gar bedrohlich kam es immer und immer näher.
Und doch war auch immer diese Freude da.
Endlich dieses Gefühl in sich spüren, von dem jeder Dortmunder oder Schalker so sehr schwärmt.
Diesen Adrenalinschub, den kein anderes Spiel auch nur ansatzweise auslösen kann.
Diesen Stolz auf die Mannschaft, nachdem man diesen einen Gegner in die Knie gezwungen hat.
Doch Stolz fühlte man in den letzten Wochen als Fan von Hannover 96 nur selten. Gegen Dortmund noch mit einem funken Hoffnung, wurde man gegen Hoffenheim und Bremen hart auf den Boden der Tatsachen zurück geworfen. Und das, obwohl man so gut in die Saison gestartet ist. Was ist also los mit dieser Mannschaft?
Die einen sehen den Trainer als Auslöser. Slomka schafft es einfach nicht, die eklatante Auswärtsschwäche in den Griff zu bekommen. Seit nunmehr 2 Jahren bekommt man auswärts nur selten wenigstens ein Bein auf den Boden. Darüber hinaus ist die Umstellung von dem berüchtigten Umschaltspiel auf kreativen Angriffsfußball noch immer nicht geschafft. Und auch der ein oder andere Wechsel sorgt immer wieder für Ärger unter den Fans.
Die anderen glauben viel eher an Pech. In der letzten Saison stand man gut da, bis sich mit Stindl und Huszti die Motoren des hannoverschen Angriffsfußballs verletzten. In dieser Saison wiegt der Ausfall von Ya Konan schwer, darüber hinaus zeigen mit Stindl und Andreasen wichtige Akteure zuletzt schwache Leistungen. Und auch Diouf wurde oft schmerzlich vermisst.
Fakt bleibt, dass man vier der letzten fünf Ligaspiele verloren hat und von dem 4. Platz, der immerhin die Champions League Qualifikation bedeutet, auf Rang 11 abgerutscht ist und schon 6 Punkte Rückstand auf den vierten aufgebaut hat.
Die Braunschweiger Eintracht legte in der Liga einen denkbar schlechten Start hin. Nach sieben sieglosen Spielen in Folge sah man sich schnell mit der Roten Laterne in der Hand am Ende der Tabelle wieder. Doch dem Achtungserfolg gegen Wolfsburg lies man nach zwei weiteren Niederlagen den nächsten Coup folgen. Mit 1:0 besiegte man furios die auf Platz 3 liegenden Leverkusener.
Dieser Sieg lässt das aktuelle Spiel in einem anderen Licht stehen, als man es vor ein paar Wochen noch erwartet hätte. In Hannover ist man beunruhigt. Keiner will in das graue Mittelmaß zurück, aus dem man sich in den letzten Jahren emporgearbeitet hat. Gleichzeitig wäre eine Derbyniederlage für niemanden akzeptabel. Auch für Slomka würde die Luft sehr dünn werden.
Und nun gewinnt der eigentlich mehr als nur schlagbare Nachbar plötzlich gegen das große Bayer Leverkusen auf Platz 3 und hat Oberwasser.
Und trotzdem steht man in der Heimtabelle auf einem sehr guten 5. Platz. Übrigens hinter Gladbach, Leverkusen, München und Dortmund. Die Braunschweiger stehen mit nur drei Punkten auf dem 17. Platz der Auswärtstabelle. Vorteil Hannover? Mehr als nur deutlich.
Die Heimbilanz gegen Eintracht Braunschweig ist ebenfalls positiv. Von 10 Heimspielen wurden 5 gewonnen und nur eins verloren. Dazu 4 unentschieden.
Und dazu kommt mit Mame Diouf der Stürmer wieder, der wie kein anderer in Hannover die Hoffnung auf die nächsten positiven Ergebnisse schürt. Auch der aus Bremen verletzt abgereiste Sobiech soll laut Slomka für das Spiel gegen Braunschweig wieder zur Verfügung stehen können.
Schwer wiegt hingegen der Ausfall von Andre Hoffmann. Der wird nach der 5. Gelben Karte von Sane eigentlich in der Innenverteidigung gebraucht. Denn auch Marcelo fällt immer noch gesperrt aus und was aus Felipe wird, weiß wohl keiner so genau. Bleibt neben Schulz nur noch Avevor.
Bei der Eintracht fehlt neben Petkovic und Hochscheidt auch Ken Reichel, der auf noch unbestimmte Zeit mit einer Innenbandverletzung ausfällt.
Die Quoten sehen folgendermaßen aus:
Heimsieg: 1.62
unentschieden: 3.90
Geld verschwenden: 5.00
Hoffen wir auf das Derby, dass wir uns alle wünschen. Mit Spannung, mit vielen Toren, mit einem verdammten Heimsieg gegen BS, OHNE Gewalt.
Edit Cloud:
Bitte achtet hier besonders darauf, dass ihr die geltenden Regeln einhaltet. Ich bin mir durchaus bewusst, dass gewisse Sticheleien zu diesem Spiel dazu gehören, dennoch sind Beleidigungen oder sonstige Anfeindungen natürlich streng verboten. Geht respektvoll miteinander um, geht auf die Argumente anderer ein und lasst euch nicht provozieren. Entspricht ein Beitrag nicht den Regeln, alarmiert ihn bitte und lasst ihn am besten links liegen.
es ist soweit. Das erste, richtige Ligaderby seit über 15 Jahren ist da.
Wie ein großer Koloss stand es lange irgendwo in der Ferne. Dabei jedoch immer sichtbar, seinen Schatten weit in die Saison werfend. Unheimlich wirkend, gar bedrohlich kam es immer und immer näher.
Und doch war auch immer diese Freude da.
Endlich dieses Gefühl in sich spüren, von dem jeder Dortmunder oder Schalker so sehr schwärmt.
Diesen Adrenalinschub, den kein anderes Spiel auch nur ansatzweise auslösen kann.
Diesen Stolz auf die Mannschaft, nachdem man diesen einen Gegner in die Knie gezwungen hat.
Doch Stolz fühlte man in den letzten Wochen als Fan von Hannover 96 nur selten. Gegen Dortmund noch mit einem funken Hoffnung, wurde man gegen Hoffenheim und Bremen hart auf den Boden der Tatsachen zurück geworfen. Und das, obwohl man so gut in die Saison gestartet ist. Was ist also los mit dieser Mannschaft?
Die einen sehen den Trainer als Auslöser. Slomka schafft es einfach nicht, die eklatante Auswärtsschwäche in den Griff zu bekommen. Seit nunmehr 2 Jahren bekommt man auswärts nur selten wenigstens ein Bein auf den Boden. Darüber hinaus ist die Umstellung von dem berüchtigten Umschaltspiel auf kreativen Angriffsfußball noch immer nicht geschafft. Und auch der ein oder andere Wechsel sorgt immer wieder für Ärger unter den Fans.
Die anderen glauben viel eher an Pech. In der letzten Saison stand man gut da, bis sich mit Stindl und Huszti die Motoren des hannoverschen Angriffsfußballs verletzten. In dieser Saison wiegt der Ausfall von Ya Konan schwer, darüber hinaus zeigen mit Stindl und Andreasen wichtige Akteure zuletzt schwache Leistungen. Und auch Diouf wurde oft schmerzlich vermisst.
Fakt bleibt, dass man vier der letzten fünf Ligaspiele verloren hat und von dem 4. Platz, der immerhin die Champions League Qualifikation bedeutet, auf Rang 11 abgerutscht ist und schon 6 Punkte Rückstand auf den vierten aufgebaut hat.
Die Braunschweiger Eintracht legte in der Liga einen denkbar schlechten Start hin. Nach sieben sieglosen Spielen in Folge sah man sich schnell mit der Roten Laterne in der Hand am Ende der Tabelle wieder. Doch dem Achtungserfolg gegen Wolfsburg lies man nach zwei weiteren Niederlagen den nächsten Coup folgen. Mit 1:0 besiegte man furios die auf Platz 3 liegenden Leverkusener.
Dieser Sieg lässt das aktuelle Spiel in einem anderen Licht stehen, als man es vor ein paar Wochen noch erwartet hätte. In Hannover ist man beunruhigt. Keiner will in das graue Mittelmaß zurück, aus dem man sich in den letzten Jahren emporgearbeitet hat. Gleichzeitig wäre eine Derbyniederlage für niemanden akzeptabel. Auch für Slomka würde die Luft sehr dünn werden.
Und nun gewinnt der eigentlich mehr als nur schlagbare Nachbar plötzlich gegen das große Bayer Leverkusen auf Platz 3 und hat Oberwasser.
Und trotzdem steht man in der Heimtabelle auf einem sehr guten 5. Platz. Übrigens hinter Gladbach, Leverkusen, München und Dortmund. Die Braunschweiger stehen mit nur drei Punkten auf dem 17. Platz der Auswärtstabelle. Vorteil Hannover? Mehr als nur deutlich.
Die Heimbilanz gegen Eintracht Braunschweig ist ebenfalls positiv. Von 10 Heimspielen wurden 5 gewonnen und nur eins verloren. Dazu 4 unentschieden.
Und dazu kommt mit Mame Diouf der Stürmer wieder, der wie kein anderer in Hannover die Hoffnung auf die nächsten positiven Ergebnisse schürt. Auch der aus Bremen verletzt abgereiste Sobiech soll laut Slomka für das Spiel gegen Braunschweig wieder zur Verfügung stehen können.
Schwer wiegt hingegen der Ausfall von Andre Hoffmann. Der wird nach der 5. Gelben Karte von Sane eigentlich in der Innenverteidigung gebraucht. Denn auch Marcelo fällt immer noch gesperrt aus und was aus Felipe wird, weiß wohl keiner so genau. Bleibt neben Schulz nur noch Avevor.
Bei der Eintracht fehlt neben Petkovic und Hochscheidt auch Ken Reichel, der auf noch unbestimmte Zeit mit einer Innenbandverletzung ausfällt.
Die Quoten sehen folgendermaßen aus:
Heimsieg: 1.62
unentschieden: 3.90
Geld verschwenden: 5.00
Hoffen wir auf das Derby, dass wir uns alle wünschen. Mit Spannung, mit vielen Toren, mit einem verdammten Heimsieg gegen BS, OHNE Gewalt.
Edit Cloud:
Bitte achtet hier besonders darauf, dass ihr die geltenden Regeln einhaltet. Ich bin mir durchaus bewusst, dass gewisse Sticheleien zu diesem Spiel dazu gehören, dennoch sind Beleidigungen oder sonstige Anfeindungen natürlich streng verboten. Geht respektvoll miteinander um, geht auf die Argumente anderer ein und lasst euch nicht provozieren. Entspricht ein Beitrag nicht den Regeln, alarmiert ihn bitte und lasst ihn am besten links liegen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cloud am 05.11.2013 um 08:29 Uhr bearbeitet Zeige Ergebnisse 1-2 von 2.
Quelle: www.faz.net
Das hat es vor einem Bundesligaspiel wohl noch nicht gegeben: Der Innenminister, der Polizeipräsident und Einsatzleiter der Polizei, zwei Clubpräsidenten, Fanbeauftragte und ehemalige Spieler und Fußballfunktionäre treffen sich, umringt von zahllosen Fernsehkameras. Auch der Ministerpräsident wollte kommen, Stephan Weil musste aber zu den Koalitionsverhandlungen in Berlin. Sie alle treibt die Sorge um, dass es vor, während und nach dem „Niedersachsenderby“ am Freitagabend zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig zu erheblichen Ausschreitungen kommen könnte. Die Karten für die traditionsreiche Begegnung waren nach 45 Minuten ausverkauft.
Lokale Rivalitäten, die sich beim Fußball entladen, gibt es auch anderswo – zwischen Schalke und Dortmund etwa oder zwischen Frankfurt und Offenbach. Die Mannschaften aus den benachbarten angeblich „seit dem Mittelalter verfeindeten“ niedersächsischen Großstädten aber hatten letztmals im April 1976 in der ersten Liga gegeneinander gespielt. Nach dem sensationellen Aufstieg der Eintracht aus Braunschweig treffen sie nun wieder aufeinander.
UNSER Derby hat die überregionale Presse erreicht! Lokale Rivalitäten, die sich beim Fußball entladen, gibt es auch anderswo – zwischen Schalke und Dortmund etwa oder zwischen Frankfurt und Offenbach. Die Mannschaften aus den benachbarten angeblich „seit dem Mittelalter verfeindeten“ niedersächsischen Großstädten aber hatten letztmals im April 1976 in der ersten Liga gegeneinander gespielt. Nach dem sensationellen Aufstieg der Eintracht aus Braunschweig treffen sie nun wieder aufeinander.
Quelle: www.sport1.de
Beim Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig ist es vor dem Spielbeginn zu ersten Unruhen gekommen.
Bei der Ankunft der Braunschweiger Fans am Bahnhof in Hannover wurden Bengalos und Rauchbomben gezündet. Vermummte versuchten, zum Stadion zu gelangen.
Die Polizei wehrte den Ansturm aber ab. Dabei wurde allerdings ein Polizist verletzt.
Das wird wahrscheinlich heute richtig böse enden ...
Bei der Ankunft der Braunschweiger Fans am Bahnhof in Hannover wurden Bengalos und Rauchbomben gezündet. Vermummte versuchten, zum Stadion zu gelangen.
Die Polizei wehrte den Ansturm aber ab. Dabei wurde allerdings ein Polizist verletzt.
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