| S.D. Eibar
23.07.2014 - 14:23 Uhr
05.09.2021 - 01:16 Uhr
Eibar - Leganes 1:1
Tore: 0:1 Eigentor Cantero, 1:1 Edu Exposito nach Vorlage Tejero
Cantero
Tejero-Venancio-Arbilla(Etxeite)-Tono
Atienza(Alvarez)-Munoz
Corpas-Exposito(Aketxe)-Rahmani(Stoichkov)
Fran Sol (Leschuk)
Erstes Tor in Ipurua und eine insgesamt verbesserte Leistung gegen Leganes.
Positiv: -Offensiv war heute ein klarer Plan erkennbar. Auf beiden Außen griff man mit minimum drei Mann an und schaffte so, gute Möglichkeiten herauszuspielen
-Defensiv war man ebenfalls weitgehend stabil, der Ausfall von Arbilla konnte aufgefangen werden
-Die Leistungen von Tejero, Exposito und vom eingewechselten Blanco Leschuk waren überzeugend. Tejero war offensiv unheimlich belebend, sodass man Correa heute nicht vermisst hat. Exposito knüpft an seinen Schwung aus dem letzten Spiel an, war auf der "10" immer wieder auf den Außen unterwegs und stellte so Überzahlen her, leitete zudem sein Tor selbst mit einem Steckpass auf Tejero ein. Leschuk ist einfach unfassbar präsent mit seinem Körper und der Beherrschung desselben. Wird in diesem Spiel auf jeden Fall Punkte im Kampf gegen Fran Sol gesammelt haben
Negativ: -Chancenverwertung. Allerdings ist das für mich ein Punkt, mit dem ich über einen längeren Zeitraum leben kann, da dies eine eher inkonstante Eigenheit ist (meistens). Eibar hatte heute etwa vier bis fünf klare Torchancen, deren Qualität aber im Durchschnitt für zwei bis drei Tore reichen sollte. Heute war Pech dabei, gerade kurz vor Schluss war Etxeita nochmal unglücklich, da Riesgo quasi schon aus dem Spiel war.
- Standardsituationen: Eieiei, das war defensiv und offensiv nichts. Von drei oder vier Ecken wurde keine auch nur im Ansatz gefährlich. Auf der anderen Seite hatte man bei jedem Eckball Bammel, da diese fast gleichbedeutend mit einem Abschluss für die Gäste waren. Folgerichtig fiel das 0:1 nach einem Eckball, als Atienza eher leicht übersprungen wurde und der Ball von der Latte an die Hand von Cantero und von da ins Tor sprang. Hier hoffe ich auf weitere Arbeit. Offensiv hatte man das Gefühl, dass es einen Plan gab, von den Ecken führte aber nicht eine einzige zu einem Abschluss, eher im Gegenteil zu einem Konter.
Fazit: Das Spiel heute ging in die Richtung und hätte m.E. in 7 von 10 Fällen auch zum Sieg geführt, das macht Mut. Was allerdings berücksichtigt werden muss ist, dass Leganes heute den zweiten Punkt im vierten Spiel geholt hat (Konkurrenz?) und man eigentlich gute Voraussetzungen hat (kaum Verletzte).
Was aber den Spielplan angeht bin ich erleichtert, gerade die größere Rolle von Exposito hat Eibar gut getan und auch die offensiven Außenverteidiger sind etwas, von dem das Offensivspiel von Eibar auch schon letztes Jahr profitiert hätte.
Die nächsten zwei Spiele sind nun wichtige Wegweiser, ob man tatsächlich schon den Ambitionen gewachsen ist. Nächste Woche geht es gegen LaReal B, die im Mittelfeld einen Punkt vor Eibar liegen, bevor dann der Tabellenführer Sporting empfangen wird, was nach Almeria den nächsten Härtetest darstellen wird.
Tore: 0:1 Eigentor Cantero, 1:1 Edu Exposito nach Vorlage Tejero
Cantero
Tejero-Venancio-Arbilla(Etxeite)-Tono
Atienza(Alvarez)-Munoz
Corpas-Exposito(Aketxe)-Rahmani(Stoichkov)
Fran Sol (Leschuk)
Erstes Tor in Ipurua und eine insgesamt verbesserte Leistung gegen Leganes.
Positiv: -Offensiv war heute ein klarer Plan erkennbar. Auf beiden Außen griff man mit minimum drei Mann an und schaffte so, gute Möglichkeiten herauszuspielen
-Defensiv war man ebenfalls weitgehend stabil, der Ausfall von Arbilla konnte aufgefangen werden
-Die Leistungen von Tejero, Exposito und vom eingewechselten Blanco Leschuk waren überzeugend. Tejero war offensiv unheimlich belebend, sodass man Correa heute nicht vermisst hat. Exposito knüpft an seinen Schwung aus dem letzten Spiel an, war auf der "10" immer wieder auf den Außen unterwegs und stellte so Überzahlen her, leitete zudem sein Tor selbst mit einem Steckpass auf Tejero ein. Leschuk ist einfach unfassbar präsent mit seinem Körper und der Beherrschung desselben. Wird in diesem Spiel auf jeden Fall Punkte im Kampf gegen Fran Sol gesammelt haben
Negativ: -Chancenverwertung. Allerdings ist das für mich ein Punkt, mit dem ich über einen längeren Zeitraum leben kann, da dies eine eher inkonstante Eigenheit ist (meistens). Eibar hatte heute etwa vier bis fünf klare Torchancen, deren Qualität aber im Durchschnitt für zwei bis drei Tore reichen sollte. Heute war Pech dabei, gerade kurz vor Schluss war Etxeita nochmal unglücklich, da Riesgo quasi schon aus dem Spiel war.
- Standardsituationen: Eieiei, das war defensiv und offensiv nichts. Von drei oder vier Ecken wurde keine auch nur im Ansatz gefährlich. Auf der anderen Seite hatte man bei jedem Eckball Bammel, da diese fast gleichbedeutend mit einem Abschluss für die Gäste waren. Folgerichtig fiel das 0:1 nach einem Eckball, als Atienza eher leicht übersprungen wurde und der Ball von der Latte an die Hand von Cantero und von da ins Tor sprang. Hier hoffe ich auf weitere Arbeit. Offensiv hatte man das Gefühl, dass es einen Plan gab, von den Ecken führte aber nicht eine einzige zu einem Abschluss, eher im Gegenteil zu einem Konter.
Fazit: Das Spiel heute ging in die Richtung und hätte m.E. in 7 von 10 Fällen auch zum Sieg geführt, das macht Mut. Was allerdings berücksichtigt werden muss ist, dass Leganes heute den zweiten Punkt im vierten Spiel geholt hat (Konkurrenz?) und man eigentlich gute Voraussetzungen hat (kaum Verletzte).
Was aber den Spielplan angeht bin ich erleichtert, gerade die größere Rolle von Exposito hat Eibar gut getan und auch die offensiven Außenverteidiger sind etwas, von dem das Offensivspiel von Eibar auch schon letztes Jahr profitiert hätte.
Die nächsten zwei Spiele sind nun wichtige Wegweiser, ob man tatsächlich schon den Ambitionen gewachsen ist. Nächste Woche geht es gegen LaReal B, die im Mittelfeld einen Punkt vor Eibar liegen, bevor dann der Tabellenführer Sporting empfangen wird, was nach Almeria den nächsten Härtetest darstellen wird.
12.09.2021 - 01:30 Uhr
La Real B - Eibar 2:3 (0:1)
Tore: Stoichkov 2x, Corpas
Aufstellung:
Cantero
Burgos, Etxeita, Glauder
Tejero, Tono Garcia
Munoz, Exposito(Sielva)
Corpas(Rahmani), Fran Sol(Blanco Leschuk), Stoichkov (Quique)
Heute hat mich Garitano das erste Mal überrascht. Mit Erscheinen der Aufstellung kam mir das Ganze schon seltsam vor und sollte sich dann auch bewahrheiten. Defensiv war man heute mit einer 5er-Kette unterwegs mit Burgos und Glauder auf den Halbpositionen und Etxeita in der Mitte - Oder auch, mit komplett neuer Abwehr!! Auf den Außen war man mit Tejero und Tono offensiv aufgestellt und das hat das Spiel belebt. Gerade Tono war heute sehr stark, während Tejero heute nicht so auffällig war, wie im letzten Spiel gegen Leganes.
Offensiv war gerade Exposito sehr beweglich und nicht auf die Defensive beschränkt, da durch den defensiven Dreierblock die Stabilität gegeben war. Phasenweise griffen die Armeros so mit bis zu sechs Spielern an, was in einigen guten Situationen resultierte, wo gerade in HZ1 mit besseren Entscheidungen(mehr Spielpraxis??) noch ein oder zwei Tore mehr hätten entstehen können. Über Außen war man auf jeden Fall brandgefährlich, war aber auch defensiv stabil und konnte sich auch mal in ein 5-4-1 zurückziehen und den Gegner kommen und Ballverluste machen lassen.
Der Spielverlauf selbst lief von Beginn an zu Gunsten der Gäste. Über Außen wurden gute Durchbrüche erzielt, die in einigen Ablagen mündeten, die aber in HZ 1 meistens beim falschen Mann landeten. So war es eine Eckenvariante, die als Dosenöffner fungierte (man muss sich halt einfach beschweren). Nach langem Ball auf Burgos, legte der in die Mitte, wo Stoichkov per Volley verwandelte. Auch in Halbzeit zwei war Eibar lange gefährlich, konnte jetzt auch einen Durchbruch über Tono in Zählbares verwandeln. Nachdem er sich im Doppelpass mit Stoichkov freispielen konnte, legte er den Ball von der Strafraumkante in die Mitte zu Corpas, der sein zweites Saisontor erzielte. Nach einem Steckpass von Munoz erzielte Stoichkov alleine vor dem gegn. Torwart das 3:0 für Eibar und das Spiel schien gelaufen.
In den letzten zwanzig Minuten hatte ich das Gefühl, dass man sich zu sehr hinten reinstellte und so einiges an Angriffen zuließ. Einer davon führte über die Außen zu einem Querpass (nach einer Energieleistung des IVs von RSSSB), den der junge Stürmer zum Anschluss verwandelte. Nach einer abgewehrten Ecke und einem Distanzschuss nutzte La Real den Abpraller zum 2:3, was ein wenig unnötig war. Gerade Cantero sah da etwas lasch aus.
Am Ende reichte es aber für Eibar zu einem verdienten Sieg. Meines Erachtens ist man einige Schwächen angegangen und hat zudem mit der Dreier-Kette eine Überraschung herausgezaubert, die dieses Mal auch gut gezündet hat. Man schafft es zudem anscheinend, die wenigen alten Spielern mit den Neuzugängen zu verbinden. So war für mich neben Stoichkov und Tono Garcia gerade Burgos in guter Verfassung, konnte einige Zweikämpfe gewinnen und war zudem ein Gewinn im Spielaufbau. Man kann gespannt sein, was Garitano hieraus für Schlüsse für die kommenden Spiele zieht. Die nächste Aufgabe wird dabei die härteste sein, die es zur Zeit gibt. Sporting Gijon ist aktuell Tabellenführer und hat von 15 möglichen Punkten nur zwei abgegeben.
Tore: Stoichkov 2x, Corpas
Aufstellung:
Cantero
Burgos, Etxeita, Glauder
Tejero, Tono Garcia
Munoz, Exposito(Sielva)
Corpas(Rahmani), Fran Sol(Blanco Leschuk), Stoichkov (Quique)
Heute hat mich Garitano das erste Mal überrascht. Mit Erscheinen der Aufstellung kam mir das Ganze schon seltsam vor und sollte sich dann auch bewahrheiten. Defensiv war man heute mit einer 5er-Kette unterwegs mit Burgos und Glauder auf den Halbpositionen und Etxeita in der Mitte - Oder auch, mit komplett neuer Abwehr!! Auf den Außen war man mit Tejero und Tono offensiv aufgestellt und das hat das Spiel belebt. Gerade Tono war heute sehr stark, während Tejero heute nicht so auffällig war, wie im letzten Spiel gegen Leganes.
Offensiv war gerade Exposito sehr beweglich und nicht auf die Defensive beschränkt, da durch den defensiven Dreierblock die Stabilität gegeben war. Phasenweise griffen die Armeros so mit bis zu sechs Spielern an, was in einigen guten Situationen resultierte, wo gerade in HZ1 mit besseren Entscheidungen(mehr Spielpraxis??) noch ein oder zwei Tore mehr hätten entstehen können. Über Außen war man auf jeden Fall brandgefährlich, war aber auch defensiv stabil und konnte sich auch mal in ein 5-4-1 zurückziehen und den Gegner kommen und Ballverluste machen lassen.
Der Spielverlauf selbst lief von Beginn an zu Gunsten der Gäste. Über Außen wurden gute Durchbrüche erzielt, die in einigen Ablagen mündeten, die aber in HZ 1 meistens beim falschen Mann landeten. So war es eine Eckenvariante, die als Dosenöffner fungierte (man muss sich halt einfach beschweren). Nach langem Ball auf Burgos, legte der in die Mitte, wo Stoichkov per Volley verwandelte. Auch in Halbzeit zwei war Eibar lange gefährlich, konnte jetzt auch einen Durchbruch über Tono in Zählbares verwandeln. Nachdem er sich im Doppelpass mit Stoichkov freispielen konnte, legte er den Ball von der Strafraumkante in die Mitte zu Corpas, der sein zweites Saisontor erzielte. Nach einem Steckpass von Munoz erzielte Stoichkov alleine vor dem gegn. Torwart das 3:0 für Eibar und das Spiel schien gelaufen.
In den letzten zwanzig Minuten hatte ich das Gefühl, dass man sich zu sehr hinten reinstellte und so einiges an Angriffen zuließ. Einer davon führte über die Außen zu einem Querpass (nach einer Energieleistung des IVs von RSSSB), den der junge Stürmer zum Anschluss verwandelte. Nach einer abgewehrten Ecke und einem Distanzschuss nutzte La Real den Abpraller zum 2:3, was ein wenig unnötig war. Gerade Cantero sah da etwas lasch aus.
Am Ende reichte es aber für Eibar zu einem verdienten Sieg. Meines Erachtens ist man einige Schwächen angegangen und hat zudem mit der Dreier-Kette eine Überraschung herausgezaubert, die dieses Mal auch gut gezündet hat. Man schafft es zudem anscheinend, die wenigen alten Spielern mit den Neuzugängen zu verbinden. So war für mich neben Stoichkov und Tono Garcia gerade Burgos in guter Verfassung, konnte einige Zweikämpfe gewinnen und war zudem ein Gewinn im Spielaufbau. Man kann gespannt sein, was Garitano hieraus für Schlüsse für die kommenden Spiele zieht. Die nächste Aufgabe wird dabei die härteste sein, die es zur Zeit gibt. Sporting Gijon ist aktuell Tabellenführer und hat von 15 möglichen Punkten nur zwei abgegeben.
20.09.2021 - 01:12 Uhr
Eibar - Gijon 3:2 (1:1)
Tore:
1:0 Stoichkov 10.
1:1 Villalba 22.
2:1 Stoichkov 48.
2:2 Et. Tejero 64.
3:2 Blanco Leschuk 76.
Aufstellung:
Cantero
Burgos - Etxeita - Glauder
Tejero - Munoz - Exposito - Tono Garcia
Corpas - Fran Sol - Stoichkov
Aufstellung 2. HZ:
Cantero
Tejero (R. Correa) - Burgos - Etxeita - Tono
Corpas - Alvarez - Munoz - Stoichkov (Franchu)
Exposito
Fran Sol (Blanco Leschuk)
Im Prinzip machte Eibar da weiter, wo sie letzte Woche gegen Sanse aufgehört hatten. Wieder mit 3er-/5er-Kette profitierte man gerade zu Beginn von den hohen Außen und schaffte es Gijon zu beeindrucken und vom eigenen Tor festzuhalten. Fran Sol vergab hier eine gute Chance nach Flanke von Tono. Für das erste Tor im Spitzenspiel musste dann ein Fehler herhalten. Von hinten links versuchten die Gäste den Ball zurück zum Torwart zu spielen, doch der eingerückte Stoichkov kam vor dem Keeper an den Ball und tunnelte ihn zum frühen 1:0.
Gijon konnte selbst aber bereits in der ersten Hälfte einige Nadelstiche setzen und auch eigene Druckphasen aufbauen. Ein Problem Eibars war hier auch die 6er-Position. Das Tor zum Ausgleich fiel allerdings durch einen erneuten Fehler. Dieses Mal war wie schon letzte Woche Cantero beteiligt. Eine scharfe Flanke von der rechten Seite ließ der Schlussmann genau vor die Füße von Villalba (war das der, an dem Eibar im Sommer auch dran war?) klatschen und dieser besorgte das 1:1. Gijon erlangte immer wieder Kontrolle über das Spiel, wenngleich Eibar selbst häufige Phasen hatte, in denen man sich am und um den Strafraum des Tabellenführers festsetzte.
Zur Pause stellte Garitano um, nahm Glauder aus der 3er-Kette und brachte mit Alvarez einen defensiven 6er, um den Raum vor der Abwehr abzusichern, der in HZ eins bei Kontern häufig nicht ausreichend gesichert war(Spoiler-Alert: HZ2 sollte diesbezüglich mitnichten besser werden). Offensiv legte Eibar aber wieder gut los. Nach einem Ausflug in die gegn. Hälfte von Burgos, brachte dieser einen Diagonalball an Fran Sol im Strafraum an. Der Mittelstürmer legte ab auf Stoichkov, der im Fallen das 2:1 erzielte. Kurz gab das Tor Sicherheit, in der Folge kam aber Gijon wieder zu Möglichkeiten. Nachdem der Spitzenreiter schon vor der Pause einmal den Pfosten getroffen hatte, klingelte es im zweiten Durchgang wieder. Aus etwa acht Metern scheiterte ein Angreifer am Aluminium, bevor der Nachschuss aus ebenfalls kurzer Distanz knapp am Tor vorbeistrich. Hier hätte gerne schon der Ausgleich fallen können.
Das erledigten die Armeros wenige Minuten schließlich selber. In einer Ballbesitzphase der Gäste rund um die Mittellinie ließen die beiden 6er weit rausziehen, Gijon drang schnell in den verwaisten Raum ein, konnte vor dem Strafraum nochmal auf den AV spielen, der den Ball mit Gewalt vor das Tor brachte. Dort war es schließlich Tejero, der den Klärungsversuch an Cantero vorbeischoss.
Diese Aktion war vorerst die letzte von Tejero, der durch Correas ersten Einsatz(endlich!!) ersetzt wurde(Ich bekomme langsam das Gefühl, dass Garitano auf Fehler nicht so gut zu sprechen ist, frag mal nach bei Yoel).
Das Spiel blieb weiter in beide Richtungen offen und ein Tor durch eine Einzelaktion Eibars (Corpas oder Stoichkov) beziehungsweise durch einen Standard lag in der Luft (am Ende hatte Eibar um die 10 Ecken). Letzteres sollte letztendlich der Fall sein. Nach einer geklärten Ecke waren Tono und Exposito auf links am Ball. Der letztgenannte flankte schließlich aus dem Halbfeld in die Box, wo Leschuk sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und ins lange Eck zum 3:2 einköpfte.
Gijon versuchte in den letzten 15 Minuten nochmal etwas zu erzwingen, doch Eibar hielt die Gäste jetzt aus den gefährlichen Räumen raus und blieb nach Kontern gefährlich, sodass keine zu starke Druckphase entstehen konnte.
Fazit:
Eibar gewinnt in einem guten Spiel von beiden Seiten verdient mit 3:2. Garitanos Elf wirkte gut vorbereitet und adressierte die Baustellen im eigenen Spiel in der Pause durch die Umstellung auf 4er-Kette. Vorne war man durch die immer wieder lokalen Gleich- oder Überzahlen immer wieder gefährlich, da man individuell einfach sehr gut besetzt ist. Tono Garcia, Exposito, Stoichkov und Corpas sind echte Unterschiedsspieler, mit Correa könnte in Zukunft ein weiterer dazukommen (schade um Tejero, der einen richtig guten Job gemacht hat. Der Mehrwert, den Correa bringen kann, darf und wird m.E. aber nicht unterschätzt werden, sodass Tejero wohl ins zweite Glied rücken wird). Dazu kommen offensiv Arbeiter/Spezialisten wie Franchu, Fran Sol und Blanco Leschuk, die jeder Gegner immer auf dem Zettel haben muss.
Auch defensiv ist Eibar nach wie vor gut aufgestellt, mit Burgos und Etxeita hat man starke Verteidiger, die zudem beide einen sehr sauberen Ball nach vorne spielen. Glauder hat in der 3er-Kette ebenfalls seinen Wert, da er technisch ebenfalls stark agiert.
Mein Problem ist bisher die Zentrale. Wie schon unter Mendilibar hat man hier keine Allzwecklösung (vllt. neben Munoz). Exposito und Alvarez sind entweder eher positionsfremd (Edu) oder aber zu spezialisiert, sodass es wohl noch einige Zeit dauern wird, eine gewisse Balance hinzubekommen. Auf Dauer könnte man vielleicht mit einem 4-3-3 experimentieren, wie das in der zweiten Halbzeit ein paar Mal angewendet wurde. Problematisch ist aber bisher die defensive Abstimmung, da wirkt mir das Ganze noch zu wild und zu unkoordiniert, was einrückenden Außenspielern, attackierenden Box-to-Box-Playern (Gibts die in Spanien?) oder fallenden Stürmern das ein oder andere Galaspiel einbringen könnte. Hoffen wir, dass Cantero bis dahin seine Volleyballtendenzen abschüttelt.
Ach ja...und Blanco Leschuk ist ein verdammtes Biest!!
Tore:
1:0 Stoichkov 10.
1:1 Villalba 22.
2:1 Stoichkov 48.
2:2 Et. Tejero 64.
3:2 Blanco Leschuk 76.
Aufstellung:
Cantero
Burgos - Etxeita - Glauder
Tejero - Munoz - Exposito - Tono Garcia
Corpas - Fran Sol - Stoichkov
Aufstellung 2. HZ:
Cantero
Tejero (R. Correa) - Burgos - Etxeita - Tono
Corpas - Alvarez - Munoz - Stoichkov (Franchu)
Exposito
Fran Sol (Blanco Leschuk)
Im Prinzip machte Eibar da weiter, wo sie letzte Woche gegen Sanse aufgehört hatten. Wieder mit 3er-/5er-Kette profitierte man gerade zu Beginn von den hohen Außen und schaffte es Gijon zu beeindrucken und vom eigenen Tor festzuhalten. Fran Sol vergab hier eine gute Chance nach Flanke von Tono. Für das erste Tor im Spitzenspiel musste dann ein Fehler herhalten. Von hinten links versuchten die Gäste den Ball zurück zum Torwart zu spielen, doch der eingerückte Stoichkov kam vor dem Keeper an den Ball und tunnelte ihn zum frühen 1:0.
Gijon konnte selbst aber bereits in der ersten Hälfte einige Nadelstiche setzen und auch eigene Druckphasen aufbauen. Ein Problem Eibars war hier auch die 6er-Position. Das Tor zum Ausgleich fiel allerdings durch einen erneuten Fehler. Dieses Mal war wie schon letzte Woche Cantero beteiligt. Eine scharfe Flanke von der rechten Seite ließ der Schlussmann genau vor die Füße von Villalba (war das der, an dem Eibar im Sommer auch dran war?) klatschen und dieser besorgte das 1:1. Gijon erlangte immer wieder Kontrolle über das Spiel, wenngleich Eibar selbst häufige Phasen hatte, in denen man sich am und um den Strafraum des Tabellenführers festsetzte.
Zur Pause stellte Garitano um, nahm Glauder aus der 3er-Kette und brachte mit Alvarez einen defensiven 6er, um den Raum vor der Abwehr abzusichern, der in HZ eins bei Kontern häufig nicht ausreichend gesichert war(Spoiler-Alert: HZ2 sollte diesbezüglich mitnichten besser werden). Offensiv legte Eibar aber wieder gut los. Nach einem Ausflug in die gegn. Hälfte von Burgos, brachte dieser einen Diagonalball an Fran Sol im Strafraum an. Der Mittelstürmer legte ab auf Stoichkov, der im Fallen das 2:1 erzielte. Kurz gab das Tor Sicherheit, in der Folge kam aber Gijon wieder zu Möglichkeiten. Nachdem der Spitzenreiter schon vor der Pause einmal den Pfosten getroffen hatte, klingelte es im zweiten Durchgang wieder. Aus etwa acht Metern scheiterte ein Angreifer am Aluminium, bevor der Nachschuss aus ebenfalls kurzer Distanz knapp am Tor vorbeistrich. Hier hätte gerne schon der Ausgleich fallen können.
Das erledigten die Armeros wenige Minuten schließlich selber. In einer Ballbesitzphase der Gäste rund um die Mittellinie ließen die beiden 6er weit rausziehen, Gijon drang schnell in den verwaisten Raum ein, konnte vor dem Strafraum nochmal auf den AV spielen, der den Ball mit Gewalt vor das Tor brachte. Dort war es schließlich Tejero, der den Klärungsversuch an Cantero vorbeischoss.
Diese Aktion war vorerst die letzte von Tejero, der durch Correas ersten Einsatz(endlich!!) ersetzt wurde(Ich bekomme langsam das Gefühl, dass Garitano auf Fehler nicht so gut zu sprechen ist, frag mal nach bei Yoel).
Das Spiel blieb weiter in beide Richtungen offen und ein Tor durch eine Einzelaktion Eibars (Corpas oder Stoichkov) beziehungsweise durch einen Standard lag in der Luft (am Ende hatte Eibar um die 10 Ecken). Letzteres sollte letztendlich der Fall sein. Nach einer geklärten Ecke waren Tono und Exposito auf links am Ball. Der letztgenannte flankte schließlich aus dem Halbfeld in die Box, wo Leschuk sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und ins lange Eck zum 3:2 einköpfte.
Gijon versuchte in den letzten 15 Minuten nochmal etwas zu erzwingen, doch Eibar hielt die Gäste jetzt aus den gefährlichen Räumen raus und blieb nach Kontern gefährlich, sodass keine zu starke Druckphase entstehen konnte.
Fazit:
Eibar gewinnt in einem guten Spiel von beiden Seiten verdient mit 3:2. Garitanos Elf wirkte gut vorbereitet und adressierte die Baustellen im eigenen Spiel in der Pause durch die Umstellung auf 4er-Kette. Vorne war man durch die immer wieder lokalen Gleich- oder Überzahlen immer wieder gefährlich, da man individuell einfach sehr gut besetzt ist. Tono Garcia, Exposito, Stoichkov und Corpas sind echte Unterschiedsspieler, mit Correa könnte in Zukunft ein weiterer dazukommen (schade um Tejero, der einen richtig guten Job gemacht hat. Der Mehrwert, den Correa bringen kann, darf und wird m.E. aber nicht unterschätzt werden, sodass Tejero wohl ins zweite Glied rücken wird). Dazu kommen offensiv Arbeiter/Spezialisten wie Franchu, Fran Sol und Blanco Leschuk, die jeder Gegner immer auf dem Zettel haben muss.
Auch defensiv ist Eibar nach wie vor gut aufgestellt, mit Burgos und Etxeita hat man starke Verteidiger, die zudem beide einen sehr sauberen Ball nach vorne spielen. Glauder hat in der 3er-Kette ebenfalls seinen Wert, da er technisch ebenfalls stark agiert.
Mein Problem ist bisher die Zentrale. Wie schon unter Mendilibar hat man hier keine Allzwecklösung (vllt. neben Munoz). Exposito und Alvarez sind entweder eher positionsfremd (Edu) oder aber zu spezialisiert, sodass es wohl noch einige Zeit dauern wird, eine gewisse Balance hinzubekommen. Auf Dauer könnte man vielleicht mit einem 4-3-3 experimentieren, wie das in der zweiten Halbzeit ein paar Mal angewendet wurde. Problematisch ist aber bisher die defensive Abstimmung, da wirkt mir das Ganze noch zu wild und zu unkoordiniert, was einrückenden Außenspielern, attackierenden Box-to-Box-Playern (Gibts die in Spanien?) oder fallenden Stürmern das ein oder andere Galaspiel einbringen könnte. Hoffen wir, dass Cantero bis dahin seine Volleyballtendenzen abschüttelt.
Ach ja...und Blanco Leschuk ist ein verdammtes Biest!!
04.10.2021 - 01:20 Uhr
Eibar - Ibiza 3:1 (1:1)
Tore:
0:1 Herrera
1:1 Fran Sol
2:1 Edu Exposito (oder Eigentor des Torhüters)
3:1 Stoichkov
Erste Halbzeit gegen ein ungeschlagenes Team aus Ibiza. In den ersten Minuten sah Eibar aus, als würden die zum ersten Mal zusammenspielen. In der Abwehr stimmte es überhaupt nicht, zwei Situationen, die gefährlich wurden, entstanden im Rücken von Glauder, also zwischen ihm und Rahmani, wobei auch Etxeita als zentraler Mann in der 3er-Kette nicht gut aussah und zu stark auf die Seite rausschob.
Und ich werde noch überhaupt nicht warm mit Rahmani. Heute soll er wohl die komplette linke Seite offensiv beackern, obwohl in meinen Augen Tono zuletzt da sehr stark gespielt hat. Vielleicht war zu Beginn aber auch eine 4er-Kette angedacht, dafür wäre Rahmani besser geeignet gewesen.
Nach den ersten Minuten, in denen Eibar wirklich indisponiert wirkte und komplett uneingespielt, kam man offensiv etwas besser rein, besonders Sol wirkte heute etwas zielstrebiger und besser im Spiel als zuletzt, worauf auch sein Tor hindeutet, bei dem er sich robust gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte.
(Habe diese zwei Kommentare während dem Liveschauen geschrieben, schön, dass Garitano mich Lügen gestraft hat
) Ich bin in jedem Fall gespannt auf die zweite Halbzeit.
Und jetzt sehe ich, dass Alvarez für Rahmani kommt
Andererseits schadet mehr Präsenz in der Mitte auch nicht, vielleicht probiert man es wieder mit 4er-Kette und drei Zentrumsspielern.
Und die Präsenz im Zentrum machte sich bezahlt. Mit Exposito auf der 10 schaffte man es häufiger, sich am Strafraum von Ibiza festzuspielen, viel häufiger als in den ersten 35 Minuten. Für ein Tor dauerte es dann bis zur 65. Minute. Über rechts wurde Fran Sol freigespielt, der am Strafraum nochmal zurücklegte auf Exposito, dessen Schuss über den Pfosten und den Torwart den Weg zum 2:1 ins Netz fand.
Ibiza versuchte in der Schlussphase viel, ließ aber immer wieder auch Angriffe Eibars zu, die zu gefährlichen Möglichkeiten führten. Die beste vergab Stoichkov frei vor dem Torwart, bevor er schließlich doch kurz vor Schluss mit einem Kontertor (Vorlage Exposito) das 3:1 besiegelte.
Fazit:
Nach schlechten, unsortierten 30 Minuten zu Beginn des Spiels, in denen Eibar auch 2:0 hätte hintenliegen können, berappelten sich die Gastgeber noch vor der Halbzeit und erzwangen den Ausgleich mit individueller Klasse durch eine Einzelaktion.
Nach der Pause ersetzte man den unglücklichen Rahmani nicht positionsgetreu, sondern stärkte mit Alvarez das Zentrum, was Ibiza praktisch den Zahn zog und das eigene Spiel so stabilisierte, dass man am Ende ungefährdet den nächsten Heimsieg einfahren konnte. Topleistung heute von Fran Sol, dazu wichtige Leistungen von Exposito und Correa, die zeigen konnten, warum sie auch in der Primera ihren Platz finden könnten.
Tore:
0:1 Herrera
1:1 Fran Sol
2:1 Edu Exposito (oder Eigentor des Torhüters)
3:1 Stoichkov
Erste Halbzeit gegen ein ungeschlagenes Team aus Ibiza. In den ersten Minuten sah Eibar aus, als würden die zum ersten Mal zusammenspielen. In der Abwehr stimmte es überhaupt nicht, zwei Situationen, die gefährlich wurden, entstanden im Rücken von Glauder, also zwischen ihm und Rahmani, wobei auch Etxeita als zentraler Mann in der 3er-Kette nicht gut aussah und zu stark auf die Seite rausschob.
Und ich werde noch überhaupt nicht warm mit Rahmani. Heute soll er wohl die komplette linke Seite offensiv beackern, obwohl in meinen Augen Tono zuletzt da sehr stark gespielt hat. Vielleicht war zu Beginn aber auch eine 4er-Kette angedacht, dafür wäre Rahmani besser geeignet gewesen.
Nach den ersten Minuten, in denen Eibar wirklich indisponiert wirkte und komplett uneingespielt, kam man offensiv etwas besser rein, besonders Sol wirkte heute etwas zielstrebiger und besser im Spiel als zuletzt, worauf auch sein Tor hindeutet, bei dem er sich robust gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte.
(Habe diese zwei Kommentare während dem Liveschauen geschrieben, schön, dass Garitano mich Lügen gestraft hat
) Ich bin in jedem Fall gespannt auf die zweite Halbzeit. Und jetzt sehe ich, dass Alvarez für Rahmani kommt
Andererseits schadet mehr Präsenz in der Mitte auch nicht, vielleicht probiert man es wieder mit 4er-Kette und drei Zentrumsspielern.
Und die Präsenz im Zentrum machte sich bezahlt. Mit Exposito auf der 10 schaffte man es häufiger, sich am Strafraum von Ibiza festzuspielen, viel häufiger als in den ersten 35 Minuten. Für ein Tor dauerte es dann bis zur 65. Minute. Über rechts wurde Fran Sol freigespielt, der am Strafraum nochmal zurücklegte auf Exposito, dessen Schuss über den Pfosten und den Torwart den Weg zum 2:1 ins Netz fand.
Ibiza versuchte in der Schlussphase viel, ließ aber immer wieder auch Angriffe Eibars zu, die zu gefährlichen Möglichkeiten führten. Die beste vergab Stoichkov frei vor dem Torwart, bevor er schließlich doch kurz vor Schluss mit einem Kontertor (Vorlage Exposito) das 3:1 besiegelte.
Fazit:
Nach schlechten, unsortierten 30 Minuten zu Beginn des Spiels, in denen Eibar auch 2:0 hätte hintenliegen können, berappelten sich die Gastgeber noch vor der Halbzeit und erzwangen den Ausgleich mit individueller Klasse durch eine Einzelaktion.
Nach der Pause ersetzte man den unglücklichen Rahmani nicht positionsgetreu, sondern stärkte mit Alvarez das Zentrum, was Ibiza praktisch den Zahn zog und das eigene Spiel so stabilisierte, dass man am Ende ungefährdet den nächsten Heimsieg einfahren konnte. Topleistung heute von Fran Sol, dazu wichtige Leistungen von Exposito und Correa, die zeigen konnten, warum sie auch in der Primera ihren Platz finden könnten.
11.10.2021 - 00:29 Uhr
CD Mirandes - SD Eibar 3:3 (1:2)
Tore:
1:0
1:1 Stoichkov
1:2 Corpas (HE)
1:3 Edu Exposito
2:3
3:3
Aufstellung:
Cantero
Correa-Burgos-Venancio-Tejero
Alvarez-Javi Munoz
Corpas-Exposito-Stoichkov
Blanco Leschuk
Spielverlauf:
Eibar war so stark. In der ersten Halbzeit hatte man viele Möglichkeiten, guten Zugriff in den Zweikämpfen zusammen mit etwas Pech bei Schirientscheidungen.
Das 1:0 fiel nach einem Freistoß, bei dem Alvarez dem ausgerutschten Gegenspieler aus Versehen auf den Fuß stieg. Der Freistoß auf den kurzen Pfosten wurde ins lange Eck verlängert, sodass die Gastgeber unverhpfft führten. Eibar war aber die bessere Mannschaft, konnte gerade in der gegnerischen Hälfte oft den Ball gewinnen und erzielte folgerichtig noch vor der Pause Ausgleich und Führungstreffer. In meinen Augen hätte schon zur Halbzeit ein zwei-Tore-Vorsprung sein müssen.
Nach dem Halbzeitpfiff gab es das gleiche Bild. Eibar hatte Chancen und erzielte nach einem Konter über links das 3:1 durch Edu, der seinen Gegenspieler auf engem Raum schlecht aussehen ließ und den Ball dann ins lange Eck schlenzte. Weitere klare Chancen blieben ungenutzt, so schnappte etwa Stoichkov dem starken Blanco Leschuk eine klare Kopfballchance weg. Im Gegenzug griff Mirandes einmal an und nach zwei Zweikämpfen im Strafraum meldete sich der VAR, der wohl ein klares Foulspiel von Burgos gesehen hatte. Der Schiri sah dies in Realgeschwindigkeit nicht, nach Videostudium entschied er auf Elfmeter. In meinen Augen war das keine klare Fehlentscheidung vorher, sodass der Eingriff(zumindest nach deustchen Maßstäben) nicht hätte sein müssen. Egal, die Schiedsrichterleistung war nicht spielentscheidend.
Vielmehr ging Eibar zu lässig mit der Führung um, war bei Kontern nicht zielstrebig genug und wechselte in meinen Augen unglücklich. So brachte man für Flügelspieler Stoichkov einen weiteren Zentrumsspieler in Sielva, anstatt mit Franchu, Corpas und einem Mittelstürmer (Leschuk oder Quique) auf die Entscheidung zu gehen. Stattdessen fing man sich am Ende nach einer Flanke aus dem Halbfeld auf den kurzen Pfosten das nächste Gegentor und fuhr so unnötigerweise (!!!) mit nur einem Punkt nach Hause.
Fazit:
Negativ:
Eibar schaffte es heute nicht, in Überzahlsituationen adäquat zu verteidigen. Stattdessen ließ man sich in unnötige Zweikämpfe ziehen, die zu Standardsituationen führten, die aktuell einfach alle gefährlich sind. Über die schlechte Verteidigung von Standards hatte ich mich ja vor ein paar Wochen schonmal ausgekotzt, aber es kann nicht sein, dass man als Spitzenteam zum unteren Drittel in Sachen Gegentoren gehört. Wer einfache Gegentore kassiert, der muss offensiv konsequenter sein oder aber defensive Wechsel anbringen, wenn er ein Ergebnis über die Zeit bringen will. Letzteres hat Garitano möglicherweise versucht, Sielva auf der Zehn war aber keine defensive Absicherung, brachte aber auch keinen Mehrwert nach vorne. Kreuzunnötig der Wechsel!
Was zur schlechten Defensive dazugehört sind sicher die Wechsel. Zuletzt hatte man gefühlt in jedem Spiel eine neue Abwehrreihe, heute waren Venancio und Burgos im Zentrum, von Etxeita und Tono fehlte jede Spur (sind die beiden verletzt @Imperatore_10 oder @Txikia ??). Wenn man da nicht langsam Konstanz reinbekommt, wird es natürlich auch für Cantero schwer, der sich bisher noch nicht mit Ruhm bekleckert hat (bei Instagram sehe ich in den Kommentaren immer häufiger die Rufe nach Yoel lautwerden).
Positiv:
Einmal mehr: Blanco Leschuk! Der Argentinier arbeitete so hart vorne drin, eroberte in den defensiven Phasen viele Bälle, die zu Gegenstößen führten und war selbst in der Box unheimlich präsent.
Nach neun Spielen ist man außerdem der zweitbeste Angriff, was der Verdienst von Stoichkov, Corpas und der neuen Rolle von Exposito ist. Außerdem kann man offensiv eigentlich gut nachlegen, besonders Franchus Rolle sollte m.E. noch offensiver genutzt werden, um das Bild der Offensive nochmal zu verändern und nicht so wie heute einfach nur einen dynamischen Flügelstürmer (Corpas) durch einen weiteren zu ersetzen.
All in all:
Die Balance ist noch ausbaufähig, die Voraussetzungen sind aber überragend. Man merkt aber an allen Ecken, dass die Abläufe noch nicht komplett internalisiert sind. Vorne fehlt meines Erachtens noch ein Schema F, man ist hier doch stark von der individuellen Qualität abhängig (die zugegebenermaßen halt auch da ist). Defensiv ist die Qualität zwar auch da, jede Woche steht aber jemand neues auf dem Feld, sodass bisher jede Mannschaft Punkte gefunden hat, die attackiert werden können (häufig Standards, aber auch Cantero). Die nächsten Wochen werden zeigen, wo es hingeht. Jede der kommenden fünf Begegnungen ist gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte, sodass nun ein System herausgebildet werden muss, dass Eibar konstanter durch die Spiele trägt als nur die individuelle Qualität. Andernfalls können einzelne Verletzungen oder Sperren die Armeros unnötig abrutschen lassen.
Tore:
1:0
1:1 Stoichkov
1:2 Corpas (HE)
1:3 Edu Exposito
2:3
3:3
Aufstellung:
Cantero
Correa-Burgos-Venancio-Tejero
Alvarez-Javi Munoz
Corpas-Exposito-Stoichkov
Blanco Leschuk
Spielverlauf:
Eibar war so stark. In der ersten Halbzeit hatte man viele Möglichkeiten, guten Zugriff in den Zweikämpfen zusammen mit etwas Pech bei Schirientscheidungen.
Das 1:0 fiel nach einem Freistoß, bei dem Alvarez dem ausgerutschten Gegenspieler aus Versehen auf den Fuß stieg. Der Freistoß auf den kurzen Pfosten wurde ins lange Eck verlängert, sodass die Gastgeber unverhpfft führten. Eibar war aber die bessere Mannschaft, konnte gerade in der gegnerischen Hälfte oft den Ball gewinnen und erzielte folgerichtig noch vor der Pause Ausgleich und Führungstreffer. In meinen Augen hätte schon zur Halbzeit ein zwei-Tore-Vorsprung sein müssen.
Nach dem Halbzeitpfiff gab es das gleiche Bild. Eibar hatte Chancen und erzielte nach einem Konter über links das 3:1 durch Edu, der seinen Gegenspieler auf engem Raum schlecht aussehen ließ und den Ball dann ins lange Eck schlenzte. Weitere klare Chancen blieben ungenutzt, so schnappte etwa Stoichkov dem starken Blanco Leschuk eine klare Kopfballchance weg. Im Gegenzug griff Mirandes einmal an und nach zwei Zweikämpfen im Strafraum meldete sich der VAR, der wohl ein klares Foulspiel von Burgos gesehen hatte. Der Schiri sah dies in Realgeschwindigkeit nicht, nach Videostudium entschied er auf Elfmeter. In meinen Augen war das keine klare Fehlentscheidung vorher, sodass der Eingriff(zumindest nach deustchen Maßstäben) nicht hätte sein müssen. Egal, die Schiedsrichterleistung war nicht spielentscheidend.
Vielmehr ging Eibar zu lässig mit der Führung um, war bei Kontern nicht zielstrebig genug und wechselte in meinen Augen unglücklich. So brachte man für Flügelspieler Stoichkov einen weiteren Zentrumsspieler in Sielva, anstatt mit Franchu, Corpas und einem Mittelstürmer (Leschuk oder Quique) auf die Entscheidung zu gehen. Stattdessen fing man sich am Ende nach einer Flanke aus dem Halbfeld auf den kurzen Pfosten das nächste Gegentor und fuhr so unnötigerweise (!!!) mit nur einem Punkt nach Hause.
Fazit:
Negativ:
Eibar schaffte es heute nicht, in Überzahlsituationen adäquat zu verteidigen. Stattdessen ließ man sich in unnötige Zweikämpfe ziehen, die zu Standardsituationen führten, die aktuell einfach alle gefährlich sind. Über die schlechte Verteidigung von Standards hatte ich mich ja vor ein paar Wochen schonmal ausgekotzt, aber es kann nicht sein, dass man als Spitzenteam zum unteren Drittel in Sachen Gegentoren gehört. Wer einfache Gegentore kassiert, der muss offensiv konsequenter sein oder aber defensive Wechsel anbringen, wenn er ein Ergebnis über die Zeit bringen will. Letzteres hat Garitano möglicherweise versucht, Sielva auf der Zehn war aber keine defensive Absicherung, brachte aber auch keinen Mehrwert nach vorne. Kreuzunnötig der Wechsel!
Was zur schlechten Defensive dazugehört sind sicher die Wechsel. Zuletzt hatte man gefühlt in jedem Spiel eine neue Abwehrreihe, heute waren Venancio und Burgos im Zentrum, von Etxeita und Tono fehlte jede Spur (sind die beiden verletzt @Imperatore_10 oder @Txikia ??). Wenn man da nicht langsam Konstanz reinbekommt, wird es natürlich auch für Cantero schwer, der sich bisher noch nicht mit Ruhm bekleckert hat (bei Instagram sehe ich in den Kommentaren immer häufiger die Rufe nach Yoel lautwerden).
Positiv:
Einmal mehr: Blanco Leschuk! Der Argentinier arbeitete so hart vorne drin, eroberte in den defensiven Phasen viele Bälle, die zu Gegenstößen führten und war selbst in der Box unheimlich präsent.
Nach neun Spielen ist man außerdem der zweitbeste Angriff, was der Verdienst von Stoichkov, Corpas und der neuen Rolle von Exposito ist. Außerdem kann man offensiv eigentlich gut nachlegen, besonders Franchus Rolle sollte m.E. noch offensiver genutzt werden, um das Bild der Offensive nochmal zu verändern und nicht so wie heute einfach nur einen dynamischen Flügelstürmer (Corpas) durch einen weiteren zu ersetzen.
All in all:
Die Balance ist noch ausbaufähig, die Voraussetzungen sind aber überragend. Man merkt aber an allen Ecken, dass die Abläufe noch nicht komplett internalisiert sind. Vorne fehlt meines Erachtens noch ein Schema F, man ist hier doch stark von der individuellen Qualität abhängig (die zugegebenermaßen halt auch da ist). Defensiv ist die Qualität zwar auch da, jede Woche steht aber jemand neues auf dem Feld, sodass bisher jede Mannschaft Punkte gefunden hat, die attackiert werden können (häufig Standards, aber auch Cantero). Die nächsten Wochen werden zeigen, wo es hingeht. Jede der kommenden fünf Begegnungen ist gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte, sodass nun ein System herausgebildet werden muss, dass Eibar konstanter durch die Spiele trägt als nur die individuelle Qualität. Andernfalls können einzelne Verletzungen oder Sperren die Armeros unnötig abrutschen lassen.
16.10.2021 - 23:05 Uhr
SD Eibar - UD Almeria
Tore:
1:0 Stoichkov 39.
Aufstellung:
Yoel
Correa (Glauder69.)- Burgos - Venancio - Tejero
Javi Munoz (90. Atienza) - Alvarez
Corpas (Franchu69.)-Edu Exposito (Sielva69.)-Stoichkov
Blanco Leschuk
Was sich über die letzten Wochen angekündigt hatte, wurde heute umgesetzt. Cantero wurde aus dem Tor genommen und durch Yoel ersetzt. Ansonsten dieselbe Startaufstellung wie am Sonntag gegen Mirandes. Tono, Etxeita, Arbilla und Fran sind noch verletzt.
Spielverlauf
In den ersten 20-25 Minuten war Eibar gut im Spiel. Defensiv stand man recht hoch und richtete den kompletten Fokus auf Umar Sadiq, dem zunächst nicht viel gelang. In Richtung Almeria wurde es zweimal gefährlich. Nach einem Einwurf stand auf einmal Stoichkov vor dem gegnerischen Torwart, hatte aber zu wenig Kontrolle, sodass der entschlossene Schlussmann die Situation bereinigen konnte.
Die zweite Szene stellte zunächst Leschuk in den Mittelpunkt. Der Mittelstürmer wurde bei einem Konterversuch in die Gasse geschickt, konnte frei im 16er aus rechter Position abziehen. Sein Schuss wurde pariert, der mitgelaufene Stoichkov hatte aber das leere Tor vor sich, doch scheiterte mit seinem Kopfball am schnell reagierenden Almeria-Torwart.
Auf der anderen Seite wurde Almeria selbst immer gefährlicher, da sich Umar immer häufiger dem Zugriff der Abwehr entziehen konnte. Außerdem schafften es die Gäste oft, den Spielaufbau von Eibar empfindlich zu stören, sodass praktisch kein guter Angriff entstehen konnte.
Dennoch kam vor der Pause das 1:0. Als Eibar es schaffte, sich vor dem gegnerischen Tor festzuspielen, war es am Ende ausgerechnet Alejandro Pozo, der eine Flanke von Exposito zu kurz abwehrte. Stoichkov nahm den BAll auf und versenkte ihn aus der halben Drehung von der Strafraumkante ins lange Eck.
Im zweiten Durchgang wurde Eibar dann richtig passiv, ohne aber ernsthaft Konter auszuspielen. Man schaffte es zwar Almeria zu verteidigen, nach vorne war en aber nur Leschuk und Corpas engagiert gegen den Ball, sodass es lange keine Entlastung gab.
Schlussendlich brachte Eibar die Fürhung doch ins Ziel mit ewas Abschlusspech der Gäste (beste Möglichkeit für Pozo frei im Strafraum) und holt so den nächsten Sieg gegen einen Tabellenführer. Angesichts der Personalsituation sicher ein Sieg der Moral. Für die weitere Runde muss aber wieder mehr kommen, gerade vom Engagement der Offensiven fand ich das heute im zweiten Durchgang zu wenig und ich will mich nicht darauf verlassen müssen, dass einer der offensiv Starken einen oder zwei geniale Momente hat. Wenn man sich darauf nämlich verlässt, dann pasiert genau das Gleiche wie gegen Mirandes.
Fazit:
Blanco Leschuk ist immer noch ein Beast, unsere Offensive individuell betrachtet das oberste Regal und die Torhüterposition? Eieiei...Yoel muss heute aus zwei Flanken gegen sich drei Gegentore fangen.
--> Eibar ist (noch) kein konstantes Spitzenteam!
Tore:
1:0 Stoichkov 39.
Aufstellung:
Yoel
Correa (Glauder69.)- Burgos - Venancio - Tejero
Javi Munoz (90. Atienza) - Alvarez
Corpas (Franchu69.)-Edu Exposito (Sielva69.)-Stoichkov
Blanco Leschuk
Was sich über die letzten Wochen angekündigt hatte, wurde heute umgesetzt. Cantero wurde aus dem Tor genommen und durch Yoel ersetzt. Ansonsten dieselbe Startaufstellung wie am Sonntag gegen Mirandes. Tono, Etxeita, Arbilla und Fran sind noch verletzt.
Spielverlauf
In den ersten 20-25 Minuten war Eibar gut im Spiel. Defensiv stand man recht hoch und richtete den kompletten Fokus auf Umar Sadiq, dem zunächst nicht viel gelang. In Richtung Almeria wurde es zweimal gefährlich. Nach einem Einwurf stand auf einmal Stoichkov vor dem gegnerischen Torwart, hatte aber zu wenig Kontrolle, sodass der entschlossene Schlussmann die Situation bereinigen konnte.
Die zweite Szene stellte zunächst Leschuk in den Mittelpunkt. Der Mittelstürmer wurde bei einem Konterversuch in die Gasse geschickt, konnte frei im 16er aus rechter Position abziehen. Sein Schuss wurde pariert, der mitgelaufene Stoichkov hatte aber das leere Tor vor sich, doch scheiterte mit seinem Kopfball am schnell reagierenden Almeria-Torwart.
Auf der anderen Seite wurde Almeria selbst immer gefährlicher, da sich Umar immer häufiger dem Zugriff der Abwehr entziehen konnte. Außerdem schafften es die Gäste oft, den Spielaufbau von Eibar empfindlich zu stören, sodass praktisch kein guter Angriff entstehen konnte.
Dennoch kam vor der Pause das 1:0. Als Eibar es schaffte, sich vor dem gegnerischen Tor festzuspielen, war es am Ende ausgerechnet Alejandro Pozo, der eine Flanke von Exposito zu kurz abwehrte. Stoichkov nahm den BAll auf und versenkte ihn aus der halben Drehung von der Strafraumkante ins lange Eck.
Im zweiten Durchgang wurde Eibar dann richtig passiv, ohne aber ernsthaft Konter auszuspielen. Man schaffte es zwar Almeria zu verteidigen, nach vorne war en aber nur Leschuk und Corpas engagiert gegen den Ball, sodass es lange keine Entlastung gab.
Schlussendlich brachte Eibar die Fürhung doch ins Ziel mit ewas Abschlusspech der Gäste (beste Möglichkeit für Pozo frei im Strafraum) und holt so den nächsten Sieg gegen einen Tabellenführer. Angesichts der Personalsituation sicher ein Sieg der Moral. Für die weitere Runde muss aber wieder mehr kommen, gerade vom Engagement der Offensiven fand ich das heute im zweiten Durchgang zu wenig und ich will mich nicht darauf verlassen müssen, dass einer der offensiv Starken einen oder zwei geniale Momente hat. Wenn man sich darauf nämlich verlässt, dann pasiert genau das Gleiche wie gegen Mirandes.
Fazit:
Blanco Leschuk ist immer noch ein Beast, unsere Offensive individuell betrachtet das oberste Regal und die Torhüterposition? Eieiei...Yoel muss heute aus zwei Flanken gegen sich drei Gegentore fangen.
--> Eibar ist (noch) kein konstantes Spitzenteam!
23.10.2021 - 01:42 Uhr
SD Eibar - Cartagena (2:0) 2:1
Tore:
1:0 Javi Munoz 6.
2:0 Blanco Leschuk 9.
2:1 De Blasis (Kopfball nach einer Ecke...ALTER!!
) 60.
Platzverweise:
Tono Garcia 44.
Aufstellung:
Yoel
Tejero - Burgos - Venancio - Tono
Alvarez (90.+ Atienza)- Munoz
Corpas (73. Etxeita)- Exposito (85. Sielva) - Quique (46. Correa)
Blanco Leschuk
Spielverlauf:
Die ersten 35 Minuten waren ein Beweis dafür, was individuelle Qualität bedeuten kann und bedeuten wird. Bis zur siebten Minute war es ein recht ausgeglichenes SPiel mit giftigen Armeros, allerdings ohne besonders gelungene Aktionen. Dann kommt praktisch aus dem Nichts das 1:0. Eine Aktion, die ich schon abgeschrieben hatte, weil die Entscheidung von Edu, den BAll quer zu spielen vielleicht schon nicht die beste Entscheidung war, dann Munoz der BAll verspringt und dieser Javi Munoz dann aber doch aus dem Nichts ein Traumtor erzielt, indem er den BAll mit dem schwachen Fuß ins lange Eck reinschießt.
Was folgt sind weitere Angriffe und klare Torchancen für Eibar, die durch Leschuk den Pfosten treffen. Im Anschluss an diese Aktion ist es dann wieder Leschuk, der nach einer Ecke das 2:0 nachlegt.
Eibar bleibt weiter dran, ist über Edu Exposito, Tono GArcia und LEschuk immer wieder offensiv präsent und gefährlich, trifft dann durch Corpas wieder den Pfosten und wird vom starken Keeper am dritten Tor durch einen Kopfball von Exposito gehindert.
An dieser Stelle wurde auch mir klar, der Aufstieg wird in dieser Saison über Eibar gehen. Mit der individuellen Qualität kann ein schwach vorbereitetes TEam nicht mithalten, zumal durch die hohe individuelle Qualität sehr schnell PLäne des Gegners auch zunichte gemacht werden können. Edu Exposito und Munoz gehören dieses JAhr zu den zehn besten Spielern in der zweiten Liga, Tono spielt bisher ebenfalls auf höchstem Niveau und von den Offensivspielern Corpas und Stoichkov muss man auch jede Woche ein Breakout-Spiel erwarten.
Diese Worte habe ich mir während des Re-Live kurz vor der Halbzeit zurechtgelegt...und dann kommt Tono, kommen die Schiedsrichter und die Vorzeichen ändern sich im zweiten Durchgang um 180°...danke dafür!
In meinen Augen kann man die rote Karte schon geben. Mein Problem ist aber, dass der Schiedsrichter davor schon einige Nickligkeiten von Cartagena zugelassen hat, auch vor der roten Karte von Tono und der damit verbundenen Rudelbildung hätte man das Spiel durch einen schnellen Pfiff entschärfen können. So wurde Quique von zwei Gegenspielern zu Fall gebracht, die nachtreten konnten und so die Situation anfachten. Blöd von Eibar darauf einzugehen, in meinen Augen aber auch zumindest nachvollziehbares Verhalten, gegen ein Cartagena, das spielerisch am Ende war.
Die zweite Hälfte lief dann wie erwartet. Als erstes musste Quique vom Feld, der von Correa ersetzt wurde, der zusammen mit Tejero nun die defensiven Außenbahnen bespielen sollte. Nach vorne fiel man nur noch selten auf, Corpas hatte nochmal einen Zweikampf, den ein Schiri an einem guten Tag vielleicht mit einem Elfmeter belohnt hätte. Ansonsten stellte sich Eibar hinten rein und verzichtete praktisch auf eigene Konter. Leschuks Ballhalten war die einzige Entlastung, die man defensiv bekommen konnte und hier sehe ich eine mögliche Schwäche für den Rest der Saison: Nämlich Garitano!
Mögliche Schwäche natürlich, da sich das alles ja nicht so ausspielen muss, wie ich das immer darstelle. Aber! In meinen Augen ist diese Selbstaufgabe bei eigener Führung unfassbar gefährlich. Gerade in dieser Saison hat Eibar gezeigt, wie anfällig man über die Außen ist. Gerade heute wieder erzielt ein 1.65-Zwerg per Kopf den Anschlusstreffer, man sah weiterhin bei Flanken nicht immer souverän aus. Da muss ich doch zumindest versuchen, ab und zu nach vorne noch etwas zu bewirken, wenigstens mit zwei Spielern, die eine beschäftigungslose Abwehr nochmal ein bisschen aufmischen, wie zum Beispiel Corpas und Leschuk oder aber Stoichkov, der noch auf der Bank saß. Stattdessen wechselt Garitano mit Sielva einen defensiven Mittelfeldspieler ein, der defensiv keinen Einfluss nimmt (wenn man ehrlich ist, haben bei so einem Spiel eh nur noch Außen- und Innenverteidiger defensiv eine Rolle) und offensiv bei einem möglicherweise entscheidenden Konter lieber nach außen abbiegt und innerhalb von zwei Metern vom Gegner eingeholt und vom Ball getrennt wird.
Natürlich darf ich bei knapper Führung und mit einem Mann weniger nicht komplett hinten aufmachen und unbedingt auf das nächste eigene Tor gehen. Ich muss mir aber bewusst sein, dass es möglicherweise defensiv eben nicht reicht und mir zumindest die Möglichkeit offen lassen, mit einem schnellen oder aber entscheidungsfreudigen Abschlussspieler eine Entscheidung herbeizuführen, was in meinen Augen möglich gewesen wäre, ohne die defensive Stabilität signifikant zu gefährden.
Sei es drum. Mit etwas Glück und einem bärenstarken Blanco Leschuk brachte man den Sieg über die Zeit und hält so den Druck auf die Konkurrenz aufrecht.
Für die kommenden Spiele wünsche ich mir dennoch, dass Eibar auch taktisch noch ein zwei Mechanismen entwickelt, die dem Team helfen, ihre Ressourcen effizienter einzusetzen, als man es zum Beispiel heute getan hat. Gerade im Hinblick auf die nun fehlenden Spieler (Tono, Franchu, Arbilla) wäre es ratsam, so effizient wie möglich mit den Spielern umzugehen, da die verbleibenden Leute noch gebraucht werden...die Saison ist noch lang.
Fazit:
Ein verdienter Sieg, da man zur Pause ohne Scham mit 4-0 führen kann. Durch die rote Karte sah sich Garitano gezwungen, eine Abwehrschlacht auszurufen, die er mit Glück und praktisch ohne offensive Entlastung gewinnen konnte. Spitzenreiter!
Tore:
1:0 Javi Munoz 6.
2:0 Blanco Leschuk 9.
2:1 De Blasis (Kopfball nach einer Ecke...ALTER!!
) 60. Platzverweise:
Tono Garcia 44.
Aufstellung:
Yoel
Tejero - Burgos - Venancio - Tono
Alvarez (90.+ Atienza)- Munoz
Corpas (73. Etxeita)- Exposito (85. Sielva) - Quique (46. Correa)
Blanco Leschuk
Spielverlauf:
Die ersten 35 Minuten waren ein Beweis dafür, was individuelle Qualität bedeuten kann und bedeuten wird. Bis zur siebten Minute war es ein recht ausgeglichenes SPiel mit giftigen Armeros, allerdings ohne besonders gelungene Aktionen. Dann kommt praktisch aus dem Nichts das 1:0. Eine Aktion, die ich schon abgeschrieben hatte, weil die Entscheidung von Edu, den BAll quer zu spielen vielleicht schon nicht die beste Entscheidung war, dann Munoz der BAll verspringt und dieser Javi Munoz dann aber doch aus dem Nichts ein Traumtor erzielt, indem er den BAll mit dem schwachen Fuß ins lange Eck reinschießt.
Was folgt sind weitere Angriffe und klare Torchancen für Eibar, die durch Leschuk den Pfosten treffen. Im Anschluss an diese Aktion ist es dann wieder Leschuk, der nach einer Ecke das 2:0 nachlegt.
Eibar bleibt weiter dran, ist über Edu Exposito, Tono GArcia und LEschuk immer wieder offensiv präsent und gefährlich, trifft dann durch Corpas wieder den Pfosten und wird vom starken Keeper am dritten Tor durch einen Kopfball von Exposito gehindert.
An dieser Stelle wurde auch mir klar, der Aufstieg wird in dieser Saison über Eibar gehen. Mit der individuellen Qualität kann ein schwach vorbereitetes TEam nicht mithalten, zumal durch die hohe individuelle Qualität sehr schnell PLäne des Gegners auch zunichte gemacht werden können. Edu Exposito und Munoz gehören dieses JAhr zu den zehn besten Spielern in der zweiten Liga, Tono spielt bisher ebenfalls auf höchstem Niveau und von den Offensivspielern Corpas und Stoichkov muss man auch jede Woche ein Breakout-Spiel erwarten.
Diese Worte habe ich mir während des Re-Live kurz vor der Halbzeit zurechtgelegt...und dann kommt Tono, kommen die Schiedsrichter und die Vorzeichen ändern sich im zweiten Durchgang um 180°...danke dafür!
In meinen Augen kann man die rote Karte schon geben. Mein Problem ist aber, dass der Schiedsrichter davor schon einige Nickligkeiten von Cartagena zugelassen hat, auch vor der roten Karte von Tono und der damit verbundenen Rudelbildung hätte man das Spiel durch einen schnellen Pfiff entschärfen können. So wurde Quique von zwei Gegenspielern zu Fall gebracht, die nachtreten konnten und so die Situation anfachten. Blöd von Eibar darauf einzugehen, in meinen Augen aber auch zumindest nachvollziehbares Verhalten, gegen ein Cartagena, das spielerisch am Ende war.
Die zweite Hälfte lief dann wie erwartet. Als erstes musste Quique vom Feld, der von Correa ersetzt wurde, der zusammen mit Tejero nun die defensiven Außenbahnen bespielen sollte. Nach vorne fiel man nur noch selten auf, Corpas hatte nochmal einen Zweikampf, den ein Schiri an einem guten Tag vielleicht mit einem Elfmeter belohnt hätte. Ansonsten stellte sich Eibar hinten rein und verzichtete praktisch auf eigene Konter. Leschuks Ballhalten war die einzige Entlastung, die man defensiv bekommen konnte und hier sehe ich eine mögliche Schwäche für den Rest der Saison: Nämlich Garitano!
Mögliche Schwäche natürlich, da sich das alles ja nicht so ausspielen muss, wie ich das immer darstelle. Aber! In meinen Augen ist diese Selbstaufgabe bei eigener Führung unfassbar gefährlich. Gerade in dieser Saison hat Eibar gezeigt, wie anfällig man über die Außen ist. Gerade heute wieder erzielt ein 1.65-Zwerg per Kopf den Anschlusstreffer, man sah weiterhin bei Flanken nicht immer souverän aus. Da muss ich doch zumindest versuchen, ab und zu nach vorne noch etwas zu bewirken, wenigstens mit zwei Spielern, die eine beschäftigungslose Abwehr nochmal ein bisschen aufmischen, wie zum Beispiel Corpas und Leschuk oder aber Stoichkov, der noch auf der Bank saß. Stattdessen wechselt Garitano mit Sielva einen defensiven Mittelfeldspieler ein, der defensiv keinen Einfluss nimmt (wenn man ehrlich ist, haben bei so einem Spiel eh nur noch Außen- und Innenverteidiger defensiv eine Rolle) und offensiv bei einem möglicherweise entscheidenden Konter lieber nach außen abbiegt und innerhalb von zwei Metern vom Gegner eingeholt und vom Ball getrennt wird.
Natürlich darf ich bei knapper Führung und mit einem Mann weniger nicht komplett hinten aufmachen und unbedingt auf das nächste eigene Tor gehen. Ich muss mir aber bewusst sein, dass es möglicherweise defensiv eben nicht reicht und mir zumindest die Möglichkeit offen lassen, mit einem schnellen oder aber entscheidungsfreudigen Abschlussspieler eine Entscheidung herbeizuführen, was in meinen Augen möglich gewesen wäre, ohne die defensive Stabilität signifikant zu gefährden.
Sei es drum. Mit etwas Glück und einem bärenstarken Blanco Leschuk brachte man den Sieg über die Zeit und hält so den Druck auf die Konkurrenz aufrecht.
Für die kommenden Spiele wünsche ich mir dennoch, dass Eibar auch taktisch noch ein zwei Mechanismen entwickelt, die dem Team helfen, ihre Ressourcen effizienter einzusetzen, als man es zum Beispiel heute getan hat. Gerade im Hinblick auf die nun fehlenden Spieler (Tono, Franchu, Arbilla) wäre es ratsam, so effizient wie möglich mit den Spielern umzugehen, da die verbleibenden Leute noch gebraucht werden...die Saison ist noch lang.
Fazit:
Ein verdienter Sieg, da man zur Pause ohne Scham mit 4-0 führen kann. Durch die rote Karte sah sich Garitano gezwungen, eine Abwehrschlacht auszurufen, die er mit Glück und praktisch ohne offensive Entlastung gewinnen konnte. Spitzenreiter!
06.01.2022 - 00:16 Uhr
18 Punkte aus zehn Spielen.
drei Spiele zu null
ein Spiel mit mehr als einem Tor Vorsprung
42 von 66 Punkten
26 Gegentore
Seit der Meldung über die Verpflichtung von Llorente habe ich kein Spiel mehr über 90 minuten gesehen (Ist es überhaupt noch möglich, in Deutschland Spaniens 2. Liga zu sehen?) und dementsprechend habe ich nur eine Theorie darüber, was aktuell passiert.
Was ich mitbekomme ist, dass wir nach wie vor gegen jeden Gegner treffen/in Führung gehen können. Was wir nicht können ist verteidigen, geschweige denn eine Führung zu null durchbringen oder sogar mal in einen Kantersieg verwandeln. Seit Ende Oktober haben wir ein Spiel mit zwei Toren Unterschied gewonnen (gegen zehn Mann), der Rest mit einem Tor Unterschied oder aber gar nicht gewonnen.
These:
Die individuelle Qualität lässt uns gegen jeden Gegner eine Chance, Tore zu erzielen. Zusammen mit einer guten Qualität bei Standards ist es unfassbar schwer für gegnerische Mannschaften zu null zu spielen.
Gleichzeitig ist Eibar nicht in der Lage zu kontern, da man zum einen wenige schnelle Spieler aufbieten kann (Corpas, evtl Stoichkov und Rahmani, Franchu wenn fit), zum einen aber auch einfach immer eher konservativ wechselt und sich lieber darauf verlässt, mit knapper Führung eine Abwehrschlacht vom Zaun zu brechen.
Kann hierzu jemand (z.B. @Imperatore_10 @Txikia ) was berichten, der vielleicht ein oder zwei Spiele gesehen hat?
Wie ich schon vor zwei monaten geschrieben habe, wird es vermutlich am Ende reichen, da die individuelle Qualität einfach enorm ist. Nur:
Eibar wird zum einen Probleme bekommen, gegen individuell starke Teams, die hoch pressen und zum anderen wird man bei einem Aufstieg im Sommer 22 möglicherweise von vorne anfangen müssen, einen Kader zusammenzustellen, da für die aktuelle Herangehensweise bei eigener Führung die defensive Qualität nicht ausreicht (Tono!!, Correa, auch die Torhüter, bei Flanken teilweise ne Katastrophe) und man in dieser Saison in meinen Augen nicht den Hauch eines erfolgreichen Konterspiels gezeigt hat. Wenn da nicht spätestens im Sommer was passiert, wünsche ich uns viel Glück dabei, gegen Mannschaften wie Osasuna, Rayo und Alaves eine Führung gegen eine Milliarde Flanken auf Joselu, Kike und Falcao durchzubringen und dementsprechend dann auch Garitano viel Erfolg dabei, sich ab Winter 22/23 dann einen neuen Job zu suchen.
drei Spiele zu null
ein Spiel mit mehr als einem Tor Vorsprung
42 von 66 Punkten
26 Gegentore
Seit der Meldung über die Verpflichtung von Llorente habe ich kein Spiel mehr über 90 minuten gesehen (Ist es überhaupt noch möglich, in Deutschland Spaniens 2. Liga zu sehen?) und dementsprechend habe ich nur eine Theorie darüber, was aktuell passiert.
Was ich mitbekomme ist, dass wir nach wie vor gegen jeden Gegner treffen/in Führung gehen können. Was wir nicht können ist verteidigen, geschweige denn eine Führung zu null durchbringen oder sogar mal in einen Kantersieg verwandeln. Seit Ende Oktober haben wir ein Spiel mit zwei Toren Unterschied gewonnen (gegen zehn Mann), der Rest mit einem Tor Unterschied oder aber gar nicht gewonnen.
These:
Die individuelle Qualität lässt uns gegen jeden Gegner eine Chance, Tore zu erzielen. Zusammen mit einer guten Qualität bei Standards ist es unfassbar schwer für gegnerische Mannschaften zu null zu spielen.
Gleichzeitig ist Eibar nicht in der Lage zu kontern, da man zum einen wenige schnelle Spieler aufbieten kann (Corpas, evtl Stoichkov und Rahmani, Franchu wenn fit), zum einen aber auch einfach immer eher konservativ wechselt und sich lieber darauf verlässt, mit knapper Führung eine Abwehrschlacht vom Zaun zu brechen.
Kann hierzu jemand (z.B. @Imperatore_10 @Txikia ) was berichten, der vielleicht ein oder zwei Spiele gesehen hat?
Wie ich schon vor zwei monaten geschrieben habe, wird es vermutlich am Ende reichen, da die individuelle Qualität einfach enorm ist. Nur:
Eibar wird zum einen Probleme bekommen, gegen individuell starke Teams, die hoch pressen und zum anderen wird man bei einem Aufstieg im Sommer 22 möglicherweise von vorne anfangen müssen, einen Kader zusammenzustellen, da für die aktuelle Herangehensweise bei eigener Führung die defensive Qualität nicht ausreicht (Tono!!, Correa, auch die Torhüter, bei Flanken teilweise ne Katastrophe) und man in dieser Saison in meinen Augen nicht den Hauch eines erfolgreichen Konterspiels gezeigt hat. Wenn da nicht spätestens im Sommer was passiert, wünsche ich uns viel Glück dabei, gegen Mannschaften wie Osasuna, Rayo und Alaves eine Führung gegen eine Milliarde Flanken auf Joselu, Kike und Falcao durchzubringen und dementsprechend dann auch Garitano viel Erfolg dabei, sich ab Winter 22/23 dann einen neuen Job zu suchen.
01.06.2022 - 01:35 Uhr
Bei Exposito kann ich mir halt vorstellen, dass er vielleicht noch ein Jahr dranhängen könnte, um dann in einer Aufstiegssaison plus La-Liga Runde sich ordentlich zu positionieren. Stoichkov allerdings wird nächste Saison 29, müsste diese also nutzen, um sich nochmal ins Schaufenster zu spielen, sollte er nochmal Ambitionen nach oben haben.
Dieses Aufstiegsdebakel, wie es sich aktuell darstellt, war echt das Dümmste, was uns hätte passieren können. Während letzte Saison zu diesem Zeitpunkt einfach klar war, in welcher Liga wir spielen, musst du jetzt noch fünf Spiele abwarten, fünf Spiele, währenddessen die Aufsteiger Valladolid und Almeria, sowie die abgestiegenen Teams schon Deals festmachen können. An dem Regal, in dem Eibar einkaufen kann, können sich jetzt schon so viele Mannschaften bedienen und ich fürchte, dass diese Saison die Attraktivität Eibars nicht ins Positive bewegt hat.
Der Trainer hat auf jeden Fall schon mal nicht gezeigt, dass unter ihm reihenweise Spieler besser aussehen als vorher (Ausnahme vllt Stoichkov), zudem steht dieses Eibar für nichts aus taktischer Perspektive.
Wir sind kein Ausbildungsverein, wir sind kein aufregendes Experiment und haben keine gewachsene Truppe. Eibar ist der fleischgewordene, verzweifelte Versuch, zurück in die erste Liga zu kommen, da man sonst in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird.
Fazit: Ich hab Angst vor der kommenden Transferphase
Dieses Aufstiegsdebakel, wie es sich aktuell darstellt, war echt das Dümmste, was uns hätte passieren können. Während letzte Saison zu diesem Zeitpunkt einfach klar war, in welcher Liga wir spielen, musst du jetzt noch fünf Spiele abwarten, fünf Spiele, währenddessen die Aufsteiger Valladolid und Almeria, sowie die abgestiegenen Teams schon Deals festmachen können. An dem Regal, in dem Eibar einkaufen kann, können sich jetzt schon so viele Mannschaften bedienen und ich fürchte, dass diese Saison die Attraktivität Eibars nicht ins Positive bewegt hat.
Der Trainer hat auf jeden Fall schon mal nicht gezeigt, dass unter ihm reihenweise Spieler besser aussehen als vorher (Ausnahme vllt Stoichkov), zudem steht dieses Eibar für nichts aus taktischer Perspektive.
Wir sind kein Ausbildungsverein, wir sind kein aufregendes Experiment und haben keine gewachsene Truppe. Eibar ist der fleischgewordene, verzweifelte Versuch, zurück in die erste Liga zu kommen, da man sonst in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird.
Fazit: Ich hab Angst vor der kommenden Transferphase
08.06.2022 - 01:35 Uhr
Drei Tage sind rum und ich versuche die letzte Saison zu verstehen. Bei der PK mit Palacios heute war unter anderem die Rede davon, dass man eine historische Saison abgeliefert hat. 80 Punkte hat man mit Eibar seltenst erreicht, schon gar nicht in den ersten beiden Ligen (Die Meistersaison brachte am Ende 70 Punkte ein).
Und doch scheint es am Ende (nicht zuletzt dank outcome-bias) logisch, dass es am Ende nicht gereicht hat. Eibar hatte zwar mit Almeria und Valladolid die meisten Punkte. Wenn man aber die Tordifferenz betrachtet (die über längere Zeiträume viel über die Spielstärke von Teams aussagen kann), so befindet man sich mit klarem Abstand in einer Region mit Teams wie Tenerifa, Girone und Real Oviedo. --> Wer so klar vor anderen Mannschaften steht, der muss das meiner Meinung nach in einer Statistik wie der Tordifferenz auch zeigen. Stattdessen entsteht hier der Eindruck, dass Eibar sich oft durchgewurschtelt hat und möglicherweise in mehr Spielen als andere Teams die individuelle Qualität einzelner entscheidend in die Waagschale gelegt hat.
Viele Siege sahen irgendwie schwer aus, Spiele, die früh entschieden schienen, wurden wieder spannend (gegen RSSS führt man mit zwei bzw. drei Toren, gewinnt nur knapp, selbiges gegen Leganes und Mirandes bei nur sieben Siegen mit zwei Toren Unterschied oder mehr) und je länger die Saison dauerte, desto weniger sicher schien man sich im eigenen Spiel zu sein.
Ich führe das zurück (man bedenke, dass ich in der RR praktisch kein Spiel mehr live gesehen habe) auf ein Spielsystem, dass den größten Teil seines Outputs aus der individuellen Qualität der Spieler herausbekam. Hier hatte man den Vorteil, dass man ungewöhnlich viel davon versammeln konnte, andererseits gab es sonst keinen Offensivmechanismus, der das Team auch einfach mal so ohne Einzelaktion gewinnen ließ. Wenn man auf Traumtore guckt, kann ich mich aus dem Kopf an minimum fünf erinnern (Solos von Corpas und Stoichkov, Weitschüsse von Aketxe, Rahmani und Tejero, ein-Mann-Konter von Exposito...). Gleichzeitig fällt es mir schwer, mich an ein konkretes Muster zu erinnern, was den Toren zu Grunde gelegen hat (vllt. Flankenläufe von Tono und Tejero/Correa).
Ich versuche nach wie vor herauszufinden, warum es in einer eigentlich historischen Saison nicht zum Aufstieg gelangt hat, werde in der nächsten Zeit auch wie letzte Saison eine Übersicht meiner Eindrücke zu den einzelnen Spielern hochstellen und dann vielleicht ein klareres Bild haben.
Bis dahin habe ich jetzt erstmal ein seltsames Gefühl, wenn es heißt, dass man natürlich mit Garitano in die nächste Saison geht. Er hat einzelne Spieler definitiv gut aussehen lassen...er selbst kommt aber nicht all zu gut weg, aber das ist ein Thema für einen nächsten Beitrag
Und doch scheint es am Ende (nicht zuletzt dank outcome-bias) logisch, dass es am Ende nicht gereicht hat. Eibar hatte zwar mit Almeria und Valladolid die meisten Punkte. Wenn man aber die Tordifferenz betrachtet (die über längere Zeiträume viel über die Spielstärke von Teams aussagen kann), so befindet man sich mit klarem Abstand in einer Region mit Teams wie Tenerifa, Girone und Real Oviedo. --> Wer so klar vor anderen Mannschaften steht, der muss das meiner Meinung nach in einer Statistik wie der Tordifferenz auch zeigen. Stattdessen entsteht hier der Eindruck, dass Eibar sich oft durchgewurschtelt hat und möglicherweise in mehr Spielen als andere Teams die individuelle Qualität einzelner entscheidend in die Waagschale gelegt hat.
Viele Siege sahen irgendwie schwer aus, Spiele, die früh entschieden schienen, wurden wieder spannend (gegen RSSS führt man mit zwei bzw. drei Toren, gewinnt nur knapp, selbiges gegen Leganes und Mirandes bei nur sieben Siegen mit zwei Toren Unterschied oder mehr) und je länger die Saison dauerte, desto weniger sicher schien man sich im eigenen Spiel zu sein.
Ich führe das zurück (man bedenke, dass ich in der RR praktisch kein Spiel mehr live gesehen habe) auf ein Spielsystem, dass den größten Teil seines Outputs aus der individuellen Qualität der Spieler herausbekam. Hier hatte man den Vorteil, dass man ungewöhnlich viel davon versammeln konnte, andererseits gab es sonst keinen Offensivmechanismus, der das Team auch einfach mal so ohne Einzelaktion gewinnen ließ. Wenn man auf Traumtore guckt, kann ich mich aus dem Kopf an minimum fünf erinnern (Solos von Corpas und Stoichkov, Weitschüsse von Aketxe, Rahmani und Tejero, ein-Mann-Konter von Exposito...). Gleichzeitig fällt es mir schwer, mich an ein konkretes Muster zu erinnern, was den Toren zu Grunde gelegen hat (vllt. Flankenläufe von Tono und Tejero/Correa).
Ich versuche nach wie vor herauszufinden, warum es in einer eigentlich historischen Saison nicht zum Aufstieg gelangt hat, werde in der nächsten Zeit auch wie letzte Saison eine Übersicht meiner Eindrücke zu den einzelnen Spielern hochstellen und dann vielleicht ein klareres Bild haben.
Bis dahin habe ich jetzt erstmal ein seltsames Gefühl, wenn es heißt, dass man natürlich mit Garitano in die nächste Saison geht. Er hat einzelne Spieler definitiv gut aussehen lassen...er selbst kommt aber nicht all zu gut weg, aber das ist ein Thema für einen nächsten Beitrag
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